dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

24.09.2018

FDP-Chef Lindner: 'Frau Merkel ist politisch erschöpft'

BERLIN (dpa-AFX) - Genau ein Jahr nach der Bundestagswahl hat FDP-Chef Christian Lindner die Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert. "Bei allem Respekt vor ihrer Person, ihrem Humor und ihrer Erfahrung - Frau Merkel ist politisch erschöpft, Frau Merkel hat fertig", sagte Lindner der "Bild"-Zeitung (Montag). "Es fehlt neues Denken. Ich sehne den Tag herbei, an dem man wieder sagt: Dort ist jemand, an dessen Ideen möchte man sich reiben oder sie unterstützen." Merkel halte "den Laden nur mit Geldgeschenken an die Wähler zusammen". Unter ihrer Führung sei kein Aufbruch möglich. Nach der Wahl am 24. September 2017 hatte die FDP die Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen im November platzen lassen. Es kam erneut zu einer großen Koalition./seb/DP/zb

24.09.2018

Bayerns SPD-Chefin zufrieden mit Einigung im Streit um Maaßen

BERLIN (dpa-AFX) - Bayerns SPD-Chefin Natascha Kohnen hat die Einigung der Koalition im Streit um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen begrüßt. "Hans-Georg Maaßen wird als Chef des Verfassungsschutzes abgelöst und er wird nicht befördert. Das musste erreicht werden und ist nun erreicht", schrieb sie am Sonntagabend auf Twitter.

Nach dem zuvor im Kanzleramt verabredeten Kompromiss der Parteichefs von CDU, CSU und SPD wird Maaßen anders als zunächst geplant nicht zum Staatssekretär befördert und erhält auch keine höhere Besoldung als bisher. Vielmehr wird er Sonderberater bei Bundesminister Horst Seehofer (CSU) im Rang eines Abteilungsleiters, zuständig für europäische und internationale Aufgaben.

Kohnen hatte die SPD-Spitze besonders hartnäckig gedrängt, auf eine Ablösung Maaßens zu bestehen. In Bayern wird Mitte Oktober ein neuer Landtag gewählt. Die SPD befindet sich dort im Umfragekeller./seb/DP/zb

24.09.2018

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 5. Oktober 2018

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Freitag,

den 5. Oktober:

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MONTAG, DEN 24. SEPTEMBER 2018

TERMINE UNTERNEHM OHNE ZEITANGABE

CH: Lonza Group Capital Markets Day

B: Solvay Capital Markets Day

D: Deutsche Börse - Regeländerungen für Indizes MDAX, SDAX und TecDAX

sowie Indexänderungen werden wirksam.

Die Klassifizierung nach Technologie und Klassik wird aufgehoben.

Die Zahl der Werte im MDAX steigt von 50 auf 60 und im SDAX von 50

auf 70. Der TecDAX wird weiterhin aus 30 Unternehmen bestehen.

TERMINE KONJUNKTUR

10:00 D: ifo-Geschäftsklima 09/18

14:30 USA: CFNA-Index 08/18

15:00 B: Geschäftsklima 09/18

15:00 EU: EZB-Präsident Draghi hält Eröffnungsrede vor Europäischen Parlament

SONSTIGE TERMINE

D: BDI-Tag der deutschen Industrie (bis 25.09.), Berlin

HINWEIS

CHN / J / KR: Feiertag, Börsen geschlossen

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DIENSTAG, DEN 25. SEPTEMBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

F: Total Strategy & Outlook Presentation 2018 in New York

08:00 GB: United Utilities Pre-Close Trading Update

08:00 GB: Manchaster United Q4-Zahlen

08:00 GB: Thomas Cook Group Pre-Close Trading Update

17:00 CH: Roche Business Update Call

22:15 USA: Nike Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 D: Großhandelspreise 08/18

08:45 F: Geschäftsklima 09/18

09:00 E: Erzeugerpreise 08/18

09:00 A: Industrieproduktion 07/18

09:00 A: BIP Q2/18 (endgültig)

15:00 USA: FHFA-Index 07/18

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 09/18

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Fortsetzung Tag der Deutschen Industrie (BDI) u.a. mit

Bundeskanzlerin Angela Merkel, WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo,

BDI-Präsident Dieter Kempf und BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim

Lang, Berlin

HINWEIS

HK / KR: Feiertag, Börsen geschlossen

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MITTWOCH, DEN 26. SEPTEMBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

GB: Prudential Investor Day

22:15 USA: Bed Bath & Beyond Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 D: Schulden der öffentlichen Haushalte Q2/18

08:00 EU: Acea Nfz-Neuzulassungen 07+08/18

08:00 J: Maschinenwerkzeugaufträge 08/18 (endgültig)

08:45 F: Verbrauchervertrauen 09/18

14:00 D: Bundespräsident Steinmeier zu Besuch bei der EZB in Frankfurt

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 08/18

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

20:00 USA: FOMC Zinsentscheid mit PK um 20.30 h FOMC-Chef Powell

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: GDV Versicherungstag 2018 "Wachstum versus Sicherheit: Wie viel

Regulierung braucht das Land?", Berlin

10:30 D: Pk Allianz zu weltweiter Vermögensstudie ("Global Wealth Report

2018") u.a. mit dem Chefvolkswirt des Versicherungskonzerns,

Michael Heise, Frankfurt

D: Deutsche Betriebswirtschafter-Tage (bis 27.09.) in Düsseldorf

Generalthema ist Unternehmensführung zwischen Marktdynamik,

Innovation und zunehmender Regulierung

Veranstalter: Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.

HINWEIS:

KR: Feiertag, Börse geschlossen

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DONNERSTAG, DEN 27. SEPTEMBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

D: Hella Q1-Zahlen

D: TUI Buchungs-Update

D: Hornbach Holding Halbjahreszahlen

GB: Halma Q1 Trading Update

S: Hennes & Mauritz 9Monatszahlen

USA: Carnival Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 D: GfK-Verbrauchervertrauen 10/18

09:00 D: Verbraucherpreise Sachsen 09/18

10:00 D: Verbraucherpreise Brandenburg, Hessen, Bayern 09/18

10:00 EU: Geldmenge M3 08/18

10:00 EU: EZB Wirtschaftsbericht

10:00 I: Verbrauchervertrauen 09/18

10:30 D: Verbrauchervertrauen Nordrhein-Westfalen 09/18

11:00 EU: Wirtschaftsvertrauen 09/18

11:00 EU: Konjunkturklima-Indikator 09/18

11:00 EU: Verbrauchervertrauen 09/18

11:00 I: Erzeugerpreise 08/18

12:00 P: Verbrauchervertrauen 09/18

14:00 D: Verbraucherpreise 09/18 (vorläufig)

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 08/18 (vorläufig)

14:30 USA: BIP Q2/18 (3. Veröffentlichung)

14:30 USA: Privater Konsum Q2/18

14:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 08/18 (vorläufig)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:30 EU: EZB-Präsident Draghi lädt zur ESRB-Jahreskonferenz in Frankfurt

(bis 28.9.)

16:00 USA: Schwebende Hausverkäufe 08/18

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute stellen Herbstgutachten vor

10:00 D: Symposium "Ein Europa der Erneuerbaren Energien" anlässlich des

30-jährigen Jubiläums von Eurosolar, Berlin

10:00 D: AmCham Pk zu TOP50 US-Unternehmen und US-Handelspolitik, Frankfurt

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FREITAG, DEN 28. SEPTEMBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CDN: Blackberry Halbjahreszahlen

D: BVB Dortmund Geschäftsbericht

D: Volkswagen AR-Sitzung

D: Hella Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 J: BoJ Sitzungsprotokoll 18./19.9.2018

03:45 CHN: Caixin PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

08:45 F: Verbraucherpreise 09/18 (vorläufig)

09:00 E: BIP Q2/18 (endgültig)

09:00 E: Verbraucherpreise 09/18 (vorläufig)

09:55 D: Arbeitslosenzahlen 09/18

10:30 P: Verbraucherpreise 0)/18 (vorläufig)

10:30 GB: BIP Q2/18 (endgültig)

11:00 EU: Verbraucherpreise 09/18 (vorab)

11:00 GR: Einzelhandelsumsatz 07/18

11:00 I: Verbraucherpreise 09/18 (vorläufig)

12:00 P: Industrieproduktion 08/18

14:30 USA: Private Einkommen und Ausgaben 08/18

15:45 USA: Chicago PMI 09/18

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 09/18 (endgültig)

TERMINE KONJUNKTUR OHNE ZEITANGABE

EU: Moody's Ratingergebnis Bulgarien

EU: Fitch Ratingergebnis Luxemburg

EU: DBRS Ratingergebnis Spanien

SONSTIGE TEMRINE

09:00 D: BGH verhandelt über Fiskalerbschaften: Haften die Bundesländer für

Wohngeldschulden?, Karlsruhe

D: Maschinenbaukonferenz der IG Metall

+ 10.00 h Vortrag Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zu

"Transformation im Maschinenbau - Digitalisierung, Globalisierung und

Klimawandel"

TR: Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten

Recep Tayyip Erdogan (bis 29.09.)

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SONNTAG, DEN 30. SEPTEMBER 2018

TERMINE KONJUNKTUR

03:00 CHN: PMI Dienste 09/18

03:00 CHN: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

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MONTAG, DEN 1. OKTOBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

F: Bonduelle Jahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 J: Tankan-Bericht Q3/18

09:00 E: Einzelhandelsumsatz 08/18

09:15 E: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

09:45 I: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

09:50 F: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18 (endgültig)

09:55 D: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18 (endgültig)

10:00 PL: Verbraucherpreise 09/18 (vorläufig)

10:00 GR: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18 (endgültig)

10:00 I: Arbeitslosenzahlen 08/18 (vorläufig)

10:30 GB: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18

11:00 EU: Arbeitslosenquote 08/18

11:00 B: Arbeitslosenquote 08/18

15:02 USA: Fed-Präsident von Atlanta, Bostic hält eine Rede

15:45 EU: EZB Monatsbericht 09/18

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/18 (endgültig)

16:00 USA: Bauausgaben 08/18

16:00 USA: ISM-Index 09/18

18:15 USA: Fed-Präsident von Boston, Rosengren, hält eine Rede

SONSTIGE TERMINE

L: Treffen der Eurogruppe

Sitzung der Finanzminister der Länder mit Euro-Währung

HINWEIS

CHN / HK: Feiertag, Börse geschlossen

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DIENSTAG, DEN 2. OKTOBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

07:15 D: Grenke Neugeschäft 9Monate

08:00 GB: Ferguson Jahreszahlen

12:00 USA: PepsiCo Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

A: Wienerberger Capital Markets Day

D: KBA / VDA / VdIK - Kfz-Neuzulassungen 09/18

D: Infineon Business Update Call

F: Bouygues Capital Markets Day

HU: Wizz Air Holdings Verkehrszahlen 09/18

TERMINE KONJUNKTUR

09:00 E: Arbeitslosenzahlen 09/18

11:00 EU: Erzeugerpreise 08/18

18:00 USA: Fed-Chairman Powell hält eine Rede auf der NABE-Konferenz in Boston

SONSTIGE TERMINE

14:00 B: Pk belgische Atomaufsichtsbehörde FANK

Themen sollen unter anderem die Vorbereitung des belgischen

Atomausstiegs und die Entsorgung radioaktiver Abfälle sein. Der neue

FANK-Generaldirektor Frank Hardeman will die Prioritäten seiner

Amtszeit darlegen

L: Treffen des EU-Ministerrates für Wirtschaft und Finanzen

HINWEIS

CHN: Feiertag, Börse geschlossen

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MITTWOCH, DEN 3. OKTOBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 GB: International Airlines Group Verkehrszahlen 09/18

08:00 GB: Tesco Halbjahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

02:30 J: Nikkei PMI Dienste 09/18

09:15 E: PMI Dienste 09/18

09:45 I: PMI Dienste 09/18

09:50 F: PMI Dienste 09/18 (endgültig)

09:55 D: PMI Dienste 09/18 (endgültig)

10:00 EU: PMI Dienste 09/18 (endgültig)

10:30 GB: PMI Dienste 09/18

11:00 EU: Einzelhandelsumsatz 08/18

12:30 USA: Fed-Präsident von Chicago, Evans, hält eine Rede in London

14:05 USA: Fed-Präsident von Richmond, Barkin, hält eine Rede in West Virginia

14:15 USA: ADP Beschäftigung 09/18

15:45 USA: PMI Dienste 09/18 (endgültig)

16:00 USA: ISM Dienste 09/18

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

20:15 USA: Fed-Präsidentin von Cleveland, Mester, hält eine Rede in St. Louis

SONSTIGE TERMINE

09:00 F: Plenarsitzung des EU-Parlaments in Straßburg

+ 10.00 h Debatte mit dem estnischen Ministerpräsidenten Jüri Ratas

über die Zukunft Europas

+ 12.00 h Abstimmung über neue CO2-Abgasnormen für Neuwagen

HINWEIS

CHN / HK / D: Feiertag, Börse geschlossen

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DONNERSTAG, DEN 4. OKTOBER 2018

TERMINE UNTERNEHMEN

10:00 D: VDMA Auftragseingang 08/18

22:15 USA: Costco Wholesale Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 08/18

16:00 USA: Auftragseingang langlebige Güter 08/18 (endgültig)

SONSTIGE TERMINE

11:00 D: Pk Verband der Vereine Creditreform e. V. zu Wirtschaftslage und

Finanzierung im Mittelstand in Deutschland und in Sachsen, Dresden

F: Internationaler Automobilsalon Paris (bis 14.10.)

HINWEIS

CHN: Feiertag, Börse geschlossen

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FREITAG, DEN 5. OKTOBER 2018

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 D: Auftragseingang Industrie 08/18

08:00 D: Erzeugerpreise 08/18

08:45 F: Handelsbilanz 08/18

09:00 E: Industrieproduktion 08/18

10:00 I: Einzelhandelsumsatz 08/18

14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 09/18

15:15 USA: Fed Vice-Chairman Quarles hält eine Rede an der St. Louis Fed

TERMINE KONJUNKTUR OHNE ZEITANGABE

EU: S&P Ratingergebnis Frankreich

EU: Moody's Ratingergebnis Irland, Spanien

EU: Fitch Ratingergebnis Estland

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale von Siemens Healthineers

11:00 D: Pk zur strategischen Partnerschaft der Unternehmen Leoni und Diehl

11:00 N: Friedensnobelpreis wird vergeben

Der Preisträger wird vom Norwegischen Nobelkomitee verkündet

18:30 D: Veranstaltung "Zukunft der Mobilität - Was uns wirklich bewegt" mit

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)

Veranstalter ist der Automobilclub "Mobil in Deutschland e.V."

A: Informelles Treffen der Handelsminister der EU, Salzburg

HINWEIS

CHN: Feiertag, Börse geschlossen

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

24.09.2018

TAGESVORSCHAU: Termine am 24. September 2018

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag,

den 24. September:

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TERMINE UNTERNEHM OHNE ZEITANGABE

CH: Lonza Group Capital Markets Day

B: Solvay Capital Markets Day

D: Deutsche Börse - Regeländerungen für Indizes MDAX, SDAX und TecDAX

sowie Indexänderungen werden wirksam.

Die Klassifizierung nach Technologie und Klassik wird aufgehoben.

Die Zahl der Werte im MDAX steigt von 50 auf 60 und im SDAX von 50

auf 70. Der TecDAX wird weiterhin aus 30 Unternehmen bestehen.

TERMINE KONJUNKTUR

10:00 D: ifo-Geschäftsklima 09/18

14:30 USA: CFNA-Index 08/18

15:00 B: Geschäftsklima 09/18

15:00 EU: EZB-Präsident Draghi hält Eröffnungsrede vor Europäischen Parlament

SONSTIGE TERMINE

D: BDI-Tag der deutschen Industrie (bis 25.09.), Berlin

HINWEIS

CHN / J / KR: Feiertag, Börsen geschlossen

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

24.09.2018

Kohle-Kommission berät über Zukunft des Mitteldeutschen Reviers

HALLE (dpa-AFX) - Die Kohlekommission der Bundesregierung kommt am Montag (ab 09.30 Uhr) in Halle zusammen. Bei der mehrstündigen Sitzung sollen zahlreiche Experten und Interessenvertreter aus dem Mitteldeutschen Braunkohlerevier gehört werden, wie Sachsen-Anhalts Regierungssprecher Matthias Schuppe sagte. Für das Revier, das sich im Süden Sachsen-Anhalts und im Westen Sachsens erstreckt, gehe es um realistische Perspektiven und Ersatz-Arbeitsplätze in der Region. Erst danach könnten konkrete Ausstiegsszenarien aus der Kohle diskutiert werden.

Die Kohle-Kommission soll bis Jahresende ein Konzept erarbeiten, wann Deutschland aus der Verstromung des klimaschädlichen fossilen Rohstoffs aussteigt. In Halle gibt es den ersten von drei Vor-Ort-Terminen in den betroffenen Regionen. Im Oktober sollen sie auch noch in den beiden größeren Gebieten, im Rheinischen Revier in Nordrhein-Westfalen sowie im Lausitzer Revier, tagen./hnl/ted/DP/he

24.09.2018

Sicherheitsbranche setzt zunehmend auf digitale Technik

ESSEN (dpa-AFX) - Die Sicherheitsbranche in Deutschland setzt zunehmend auf digitale Technik. Ein knappes Viertel des Gesamtumsatzes von 17 Milliarden Euro ist im vergangenen Jahr auf die elektronische Sicherheitstechnik entfallen, wie die Messe Essen aus Anlass der an diesem Dienstag beginnenden Messe "Security" ermittelt hat. Höher waren nur die Umsätze der Wach- und Sicherheitsdienste mit rund 8,5 Milliarden Euro.

Bis zum Freitag zeigen in Essen 950 Aussteller aus 40 Ländern Neuheiten der Sicherheitstechnik. Ob bei Zugangskontrollen, Einbruchsschutz oder Brandsicherheit - smarte, vernetzte Produkte spielten eine immer größere Rolle, teilte die Messe mit./hff/DP/zb

24.09.2018

SPD beharrt auf Hardware-Nachrüstungen für Dieselautos

BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD beharrt nach dem Spitzentreffen zu Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote auf Hardware-Nachrüstungen für Pkw. "Ich hoffe, es haben jetzt alle Beteiligten bei der Union und in den Chefetagen der Automobilhersteller verstanden, dass die technische Nachrüstung von Euro 5 und Euro 6 Dieselfahrzeugen kommen muss", sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol der Deutschen Presse-Agentur. Wer nur auf den Verkauf von Neuwagen und die technische Nachrüstung von Fahrzeugen von Handwerkern und Lieferdiensten setze, springe zu kurz. "Wir dürfen die vielen Pendler nicht vergessen", sagte Bartol.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) war am Sonntag mit den Chefs der deutschen Autobauer im Kanzleramt zusammengekommen. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte, bis Ende der Woche solle Klarheit über mögliche weitere Maßnahmen geschaffen werden. Erste Priorität habe die Flottenerneuerung - also Anreize dafür, dass mehr Besitzer alte Diesel abgeben und einen neueren Wagen mit weniger Schadstoffausstoß kaufen. Gesprochen worden sei auch über Hardware-Nachrüstungen. Konkret kündigte Scheuer hierzu ein Förder-Angebot für Handwerker und Lieferdienste an.

Scheuer (CSU) hatte bis vor kurzem erklärt, dass es im Kampf für saubere Stadtluft nicht sinnvoll sei, die Abgasreinigung am Dieselmotor technisch nachzurüsten - zu teuer, zu langwierig, nicht effizient genug. Angesichts immer neuer Gerichtsurteile zu Fahrverboten hatte er Mitte des Monats angekündigt, sich doch über "technische Lösungen" Gedanken zu machen.

Bartol sagte, es sei gut, "dass auch die Union den Ernst der Lage verstanden hat und endlich gemeinsam Druck auf die Spitzenmanager der Automobilindustrie ausgeübt wird". Nun müsse der Inhalt des Treffens mit den Fachleuten in Regierung und Koalitionsfraktionen ausgewertet werden. "Weitere Verhandlungen sind dann notwendig, damit es zu einer umfassenden Lösung kommt."/sam/DP/zb

24.09.2018

Grüne: Diesel-Treffen ohne substanzielle Ergebnisse

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Spitzentreffen zu weiteren Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote in Städten haben die Grünen der Bundesregierung mangelndes Durchgreifen gegenüber der Autobranche vorgeworfen. "Dass zum x-ten Mal ein Dieselgipfel ohne substanzielle Ergebnisse zu Ende geht, ist der finale Offenbarungseid der Bundesregierung vor den Interessen der Autobosse", sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der Deutschen Presse-Agentur.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wollten den deutschen und ausländischen Konzernen nicht die Daumenschrauben anlegen. Dabei könnten sie Bußgelder für Pkw mit illegaler Abgasreinigung verhängen. "Diese Drohung dürfte ganz schnell zu einer Kooperation der Hersteller führen, weil dies noch teurer als eine Hardware-Nachrüstung werden würde", sagte Krischer.

Merkel war am Sonntag mit den Chefs der deutschen Autokonzerne im Kanzleramt zusammengekommen. Scheuer sagte, nun solle bis Ende der Woche Klarheit über mögliche weitere Maßnahmen geschaffen werden. Erste Priorität habe die Flottenerneuerung - also Anreize dafür, dass mehr Besitzer alter Diesel ihren Wagen abgeben und einen saubereren neuen kaufen. Gesprochen worden sei auch über Hardware-Nachrüstungen./sam/DP/zb

24.09.2018

Pressestimme: 'Stuttgarter Nachrichten' zum Kompromiss im Fall Maaßen

STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Nachrichten" zum Kompromiss im Fall Maaßen:

"Dem von Horst Seehofer und Nahles auf die Spitze getriebenen Konflikt

- von dem einen unnötig brutal, von der anderen überraschend naiv -

folgt ja kein reinigendes Gewitter. Dazu fehlen der Bundeskanzlerin längst Blitz und Donner. Dass Maaßen kein Staatssekretär wird, ist eine so banale Lösung, dass sie nur eines zeigt: Schwarz-Rot will nicht mehr. Es muss. Zusammengehalten von erschreckenden Umfrageergebnissen, zu uneins für gemeinsame Erfolge, zu ausgelaugt zum starken Auftritt: Selten hat ein tiefer Konflikt und dessen oberflächliche Beilegung so hoffnungslos in die verwundete Seele dieser lieblosen wie ungeliebten Koalition blicken lassen."/yyzz/DP/he

24.09.2018

Pressestimme: 'Weser-Kurier' zu Labour-Partei und Brexit

BREMEN (dpa-AFX) - "Weser-Kurier" zu Labour-Partei und Brexit:

"Theresa May ist getrieben von den Ideologen in ihrer Partei, die mit ihrer obsessiven Abneigung gegen die EU seit Jahren das Land im Würgegriff halten. Es sollten die oppositionellen Sozialdemokraten sein, die für das dringend notwendige Korrektiv sorgen. Nur: Labour unter Jeremy Corbyn ist mit sich selbst beschäftigt. Wenn der von seinen Anhängern wie ein Messias gefeierte Oppositionsführer den anstehenden EU-Austritt überhaupt erwähnt, greift er zu leeren Worthülsen, statt eine klare Linie zu präsentieren. Wie würde ein Brexit unter Labour ablaufen? Man weiß es nicht. Die Opposition versagt bei der bedeutendsten Herausforderung dieser Generation."/yyzz/DP/he

24.09.2018

INDEX-MONITOR: Linde im EuroStoxx - Deutsche Bank und Eon müssen gehen

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Der vor der Fusion mit Praxair stehende deutsche Gashersteller und Anlagenbauer Linde hat den Sprung in den EuroStoxx 50 geschafft. Wie von Experten erwartet, wird vom heutigen Montag an auch das spanische IT-Unternehmen Amadeus IT Group in den Leitindex der Eurozone aufgenommen, ebenso der Luxusgüterhersteller Kering . Das geht aus einer Rangliste der Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. von Anfang September hervor.

Die Deutsche Bank und der Versorger Eon haben das Nachsehen und müssen den Index verlassen. Mit ihnen wird außerdem der französische Baustoff-Hersteller Saint Gobain ausscheiden. Der Börsenwert reicht nicht mehr aus.

Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETFs). Dort muss umgeschichtet und umgewichtet werden, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat./ck/fba

24.09.2018

INDEX-MONITOR: Wirecard ab heute im Dax - Neue Index-Regeln in Kraft

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Dax-Gründungsmitglied Commerzbank muss seinen Platz in Deutschlands Top-Börsenliga für den Zahlungabwickler Wirecard räumen. Von heute an (24. September) wird der TecDax -Aufsteiger die teilverstaatlichte Großbank im Dax ablösen. Das hatte die Deutsche Börse am 5. September mitgeteilt. Die Commerzbank ist ab sofort im MDax der mittelgroßen Werte zu finden.

Maßgeblich für die Zugehörigkeit zum Kreis der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex sind Börsenumsatz (Handelsvolumen) und Börsenwert (Marktkapitalisierung) der Unternehmen. Beim Börsenwert hatte Wirecard in den vergangenen Monaten nicht nur die Commerzbank weit hinter sich gelassen, sondern auch schon die Deutsche Bank überflügelt. Die 1999 gegründete Firma aus dem Münchner Vorort Aschheim verdient ihr Geld mit Dienstleistungen rund um die Abwicklung von Zahlungen im Internet, aber auch auf sonstigen elektronischen Wegen.

Neben der Mitgliedschaft im Dax gab die Deutsche Börse auch die Zusammensetzung der neu geordneten Nebenwerte-Indizes bekannt. Im September gibt es zahlreiche Änderungen im MDax, SDax und TecDax. Denn nun treten auch die neuen Index-Regeln der Deutschen Börse in Kraft.

Künftig erhalten Technologieaktien aus dem TecDax auch Zugang zum Index der mittelgroßen Werte oder zu dessen kleinerem Bruder, dem SDax. Daher wird der MDax von bisher 50 auf dann 60 Werte ausgeweitet und der SDax von 50 auf 70 Werte. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte, erstmals aber auch die Technologiewerte aus dem Dax.

Insgesamt 13 der alten TecDax-Mitglieder sind künftig auch im MDax zu finden: Qiagen , Siemens Healthineers , United Internet , Sartorius , Morphosys , Freenet , Siltronic , Evotec , Telefonica Deutschland , 1&1 Drillisch , Software AG , Nemetschek und Bechtle .

Der Immobilienkonzern Alstria steigt vom SDax in den MDax auf. Insgesamt sind 15 Unternehmen neu im MDAX und fünf scheiden aus. Vom MDax in den SDax steigen Jungheinrich , Leoni , Ströer , Ceconomy und Talanx ab.

Die Neulinge Befesa und Shop Apotheke rücken unter anderem in den SDax. Insgesamt sind 24 Unternehmen neu im SDAX, vier scheiden aus. Die Aussteiger sind neben Alstria, Grammer, ElringKlinger und Biotest.

Im TecDax müssen unterdessen wie erwartet drei Unternehmen für SAP , Infineon und die Deutsche Telekom Platz machen: SMA Solar , Medigene und SLM Solutions .

Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETFs). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat. Die nächste planmäßige Überprüfung der Aktienindizes steht am 5. Dezember 2018 an./ck

24.09.2018

WOCHENAUSBLICK: Dax weiter im Aufwind - Neugliederung von Indexfamilie

FRANKFURT (dpa-AFX) - Börsenexperten bleiben für die weitere Dax -Entwicklung optimistisch. Trotz des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits und steigender Zinsen in den USA trauen sie dem wichtigsten deutschen Aktienindex überwiegend eine weitere Kurserholung zu. Optimisten setzen sogar darauf, dass er sich wieder seiner bisherigen Bestmarke nähern dürfte. Im Fokus stehen am Montag grundlegende Änderungen in den Indizes der Deutschen Börse.

"Die Herbststürme an den Börsen sind offenbar vorüber", schreibt Investmentanalyst Frank Klumpp von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Als Triebfeder für den Dax könnten sich das am Montag anstehende Ifo-Geschäftsklima und der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch erweisen. Für Erleichterung dürfte zudem die Einigung der Großen Koalition über die politische Zukunft von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen am Sonntagabend sorgen. Immerhin hatten Beobachter im Falle eines Scheiterns der Gespräche Neuwahlen nicht vollständig ausgeschlossen.

Zwar treten schon zum Wochenstart US-Strafzölle auf weitere chinesische Waren im Wert von 200 US-Dollar in Kraft, welche China mit neuen Zöllen auf amerikanische Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar kontern will. Doch mit zunächst zehn Prozent fallen die US-Abgaben geringer aus als von einigen Beobachtern befürchtet.

Zur guten Stimmung trage vor allem die Wall Street bei, erinnert LBBW-Experte Klumpp an die jüngsten Rekordhochs der wichtigen US-Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 . Seit der Jahresmitte seien sie den europäischen und japanischen Börsenbarometern weit vorausgeeilt. Einen Bewertungsaufschlag hält er angesichts der höheren Eigenkapitalrenditen in den USA zwar für gerechtfertigt. Gegenüber dem Dax liege dieser aktuell aber doppelt so hoch wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets sieht vor allem den satten Kursanstieg des Tokioter Nikkei 225 seit Monatsbeginn als Mutmacher für den Dax. Da die japanische Wirtschaft ähnlich gut wie die US-Konjunktur laufe und der Nikkei zuvor der Wall Street hinterher gehinkt sei, hätten Investoren seit der Sommerpause massiv die günstigen japanischen Aktien gekauft. Da auch die deutsche Wirtschaft in einer guten Verfassung sei und der Dax "quasi der Nikkei vor drei, vier Wochen", könnten die Anleger auch hierzulande bald "beherzt zugreifen". "Ein Plus von acht Prozent im Dax so wie im Nikkei würden 1000 Punkte nach oben bedeuten", rechnete Stanzl mit Blick auf die kommenden Wochen vor.

Trotz der jüngsten Erholung ist der deutsche Leitindex im September per saldo nicht vom Fleck gekommen. Mit der von Stanzl skizzierten Entwicklung würde er wieder in Sichtweite seines Rekordstands von 13 596 Punkten aus dem Januar rücken. Stanzl setzt zudem darauf, dass der Ausgang der Zwischenwahlen zu den beiden US-Parlamentskammern Anfang November den Handlungsspielraum von Präsident Donald Trump als treibender Kraft des Handelskonfliktes einengen könnte.

"Die Tendenz zu steigenden Zinsen und Aktien dürfte sich fortsetzen, da von den anstehenden Konjunkturdaten keine negativen Überraschungen drohen", glaubt Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Sie sieht für den Dax zumindest die Marke von 12 500 Punkten in greifbarer Nähe. Hier dürfte allerdings erst einmal Endstation sein, gibt ihr charttechnisch orientierter Kollege Christian Schmidt zu bedenken. Denn im Zuge der laufenden Erholung habe das Börsenbarometer sein Potenzial "weitgehend ausgereizt".

Als sicher gilt unter Beobachtern, dass die Fed den US-Leitzins am Mittwoch zum dritten Mal seit Jahresbeginn anheben wird. Ein weiterer Zinsschritt stehe wohl im Dezember an, so Windt. Spannender werde aber, worauf sich die Anleger 2019 einstellen müssten. Sie bleibt für das kommende Jahr bei ihrer Prognose von drei weiteren Zinsanhebungen. Eine schneller als bislang erwartete Straffung der amerikanischen Geldpolitik dürfte zu stärker schwankenden Aktienkursen führen, ergänzte Markus Wallner von der Commerzbank. Leiden würden vor allem defensive Branchen wie die Nahrungsmittelhersteller, Versorger und Immobilienunternehmen. Dagegen hätten in der Vergangenheit Banken- und Versicherungstitel von höheren Zinsen profitiert.

Am deutschen Aktienmarkt treten zu Wochenbeginn grundlegende Änderungen in den Indizes der Deutschen Börse in Kraft. Am wenigsten passiert im Dax: Hier ersetzen die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard die der Commerzbank , die in den MDax der mittelgroßen Werte absteigen.

Technologieaktien aus dem TecDax erhalten künftig auch Zugang zum MDax oder zu dessen kleinerem Bruder, dem SDax . Daher wird der MDax von 50 auf 60 Werte und der SDax von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte.

Insgesamt 13 der bisherigen TecDax-Mitglieder sind künftig auch im MDax zu finden, darunter Qiagen , Siemens Healthineers , United Internet , Morphosys und Freenet . Im TecDax sind künftig mit SAP , Infineon und Deutsche Telekom auch drei Dax-Schwergewichte zu finden./gl/jkr/tos

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

21.09.2018

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow und S&P 500 bleiben auf Rekordkurs

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street sind auch am Freitag die Rekorde gepurzelt. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 erklommen Bestmarken.

Der Dow rückte um 0,32 Prozent auf 26 743,50 Punkte vor. Das Rekordhoch liegt nun bei gut 26 769 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 2,25 Prozent - der größte Wochengewinn seit Juli.

Der S&P 500 hingegen konnte sich am Freitag nicht im Plus halten und schloss 0,04 Prozent tiefer bei 2929,67 Punkten. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 gab um 0,50 Prozent auf 7531,07 Punkte nach.

Die jüngste Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China scheine anders als in den Wochen zuvor niemanden wirklich zu beunruhigen, sagte Volkswirtin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Geholfen hätten dagegen gute Konjunkturdaten, die einmal mehr belegten, dass sich die US-Wirtschaft auf einem äußerst robusten Wachstumspfad befinde.

Spitzenreiter im Dow waren die Aktien von McDonalds mit einem Gewinn von 2,8 Prozent. Die Schnellrestaurantkette hatte die Quartalsdividende überraschend deutlich von 1,01 auf 1,16 US-Dollar je Aktie erhöht.

Unter den Technologiewerten schnellten die Aktien des Medizintechnik-Herstellers Mazor Robotics um gut 10 Prozent nach oben. Mit Medtronic will eine Branchengröße Mazor Robotics für rund 1,6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Analysten von Cantor hielten es für unwahrscheinlich, dass noch ein anderes Unternehmen für Mazor Robotics bieten könnte. Die Medtronic-Anteilsscheine legten moderat zu.

Am Nasdaq-100-Ende verloren die Papiere von Micron Technology knapp 3 Prozent. Die Umsatzprognose des größten US-Herstellers von Memory Chips war hinter der durchschnittlichen Erwartung von Analysten zurückgeblieben. Auch das Gewinnziel fiel schwächer aus als erwartet. Das weckte am Markt erneut Sorgen, dass die Nachfrage den Höhepunkt erreicht haben könnte.

Ferner zogen die Anteilsscheine von Under Armour um rund 3 Prozent an. Das auf Jahre angelegte Margensteigerungsprogramm des Sportartikelherstellers dürfte die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie 2018 und 2019 in Reichweite rücken, schrieb Analyst Matthew Boss von der US-Bank JPMorgan.

Ein Börsendebüt nach Maß schließlich feierten die Aktionäre der Luxusmode-Plattform Farfetch: Der erste Kurs der Papiere hatte bei 27 Dollar und damit 35 Prozent über dem Ausgabepreis von 20 Dollar gelegen. Zum Handelsschluss standen die Anteilsscheine bei 28,45 Dollar.

Am US-Rentenmarkt verharrte der Kurs richtungweisender zehnjähriger Staatsanleihen bei 98 13/32 Punkten. Ihre Rendite betrug 3,063 Prozent. Der Euro litt unter verschlechterten Aussichten für einen geordneten Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union und notierte zuletzt bei 1,1754 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1759 (Donnerstag: 1,1769) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8504 (0,8497) Euro./la/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

21.09.2018

Aktien New York Schluss: Dow und S&P 500 bleiben auf Rekordkurs

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street sind auch am Freitag die Rekorde gepurzelt. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 erklommen Bestmarken.

Der Dow rückte um 0,32 Prozent auf 26 743,50 Punkte vor. Das Rekordhoch liegt nun bei gut 26 769 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 2,25 Prozent - der größte Wochengewinn seit Juli.

Der S&P 500 hingegen konnte sich am Freitag nicht im Plus halten und schloss 0,04 Prozent tiefer bei 2929,67 Punkten. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 gab um 0,50 Prozent auf 7531,07 Punkte nach.

Die jüngste Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China scheine anders als in den Wochen zuvor niemanden wirklich zu beunruhigen, sagte Volkswirtin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Geholfen hätten dagegen gute Konjunkturdaten, die einmal mehr belegten, dass sich die US-Wirtschaft auf einem äußerst robusten Wachstumspfad befinde./la/men

21.09.2018

Aktien New York: Dow und S&P 500 klettern auf Rekordhochs

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd an der Wall Street ist auch am letzten Handelstag der Woche munter weitergegangen. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 erreichten am Freitag historische Höchststände.

Der Dow rückte um 0,30 Prozent auf 26 736,12 Punkte vor. Das Rekordhoch liegt nun bei gut 26 769 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich ein Plus von gut 2 Prozent an.

Für den S&P 500 ging es am Freitag um 0,09 Prozent auf 2933,26 Punkte nach oben. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 gab um 0,19 Prozent auf 7554,39 Punkte nach.

Zwar ist der Handelsstreit zwischen den USA und China zuletzt nochmals eskaliert. Aber das scheine anders als in den Wochen zuvor niemanden wirklich zu beunruhigen, sagte Volkswirtin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Geholfen hätten dagegen gute Konjunkturdaten, die einmal mehr belegten, dass sich die US-Wirtschaft auf einem äußerst robusten Wachstumspfad befinde.

Unter den Technologiewerten schnellten die Aktien des Medizintechnik-Herstellers Mazor Robotics um gut 10 Prozent nach oben. Mit Medtronic will eine Branchengröße Mazor Robotics für rund 1,6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Analysten von Cantor hielten es für unwahrscheinlich, dass noch ein anderes Unternehmen für Mazor Robotics bieten könnte. Die Medtronic-Anteilsscheine gaben zuletzt etwas nach.

Am Nasdaq-100-Ende verloren die Papiere von Micron Technology 3,63 Prozent. Die Umsatzprognose des größten US-Herstellers von Memory Chips blieb hinter der durchschnittlichen Erwartung von Analysten zurück. Auch das Gewinnziel fiel schwächer aus als erwartet. Das weckte am Markt erneut Sorgen, dass die Nachfrage den Höhepunkt erreicht haben könnte.

Spitzenreiter im Dow waren die Aktien von McDonalds mit einem Gewinn von rund 2 Prozent. Die Schnellrestaurantkette erhöhte die Quartalsdividende überraschend deutlich von 1,01 auf 1,16 US-Dollar je Aktie.

Ferner zogen die Anteilsscheine von Under Armour um gut 3 Prozent an. Das auf Jahre angelegte Margensteigerungsprogramm des Sportartikelherstellers dürfte die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie 2018 und 2019 in Reichweite rücken, schrieb Analyst Matthew Boss von der US-Bank JPMorgan.

Ein Börsendebüt nach Maß feierten die Aktionäre der Luxusmode-Plattform Farfetch: Der erste Kurs der Papiere lag bei 27 Dollar und damit 35 Prozent über dem Ausgabepreis von 20 Dollar. Zuletzt notierten die Anteilsscheine bei 29 Dollar./la/men

21.09.2018

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Rekordjagd an der Wall Street nährt die Rally

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Freitag auch die Anleger an Europas Börsen infiziert. Die Kurse legten auf breiter Front zu, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,81 Prozent auf 3430,81 Punkte auf das höchste Niveau seit Ende August.

Vom jüngsten Tief von vor zwei Wochen hat sich der EuroStoxx um fast 5 Prozent erholt. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von 2,58 Prozent zu Buche. Ein noch deutlicheres Wochenplus hatte der Index zuletzt im März geschafft.

Für den französischen Cac 40 ging es am Freitag um 0,78 Prozent auf 5494,17 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 ("Footsie") zog auch dank der Schwäche des Pfunds sogar um 1,67 Prozent auf 7490,23 Zähler an. Eine nachgebende Heimatwährung kann den Export britischer Waren ankurbeln.

Das Pfund wiederum litt unter verschlechterten Aussichten für einen geordneten Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union. Die Brexit-Verhandlungen befänden sich in einer Sackgasse, sagte Premierministerin Theresa May.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 hatten sich zuletzt zu neuen Höchstmarken aufgeschwungen und dabei von positiven Konjunkturdaten profitiert. Mit diesem Rückenwind hatten dann auch die fernöstlichen Börsen kräftig zugelegt.

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China waren derweil keine neuen Drohungen zu vernehmen. "Insgesamt scheint der Streit an den Märkten etwas an Bedeutung zu verlieren", sagte Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba.

Der Experte machte darauf aufmerksam, dass die Kursgewinne an Europas Börsen auch vom sogenannten großen Verfall getrieben sein könnten. Zu diesem auch "Hexensabbat" genannten vierteljährlichen Termin liefen an den Derivatebörsen Optionen und Terminkontrakte auf die großen Indizes aus. Investoren versuchen an diesem Tag oft, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen.

Der Rohstoffsektor lag auf dem europäischen Branchentableau vorn mit einem Plus von 1,71 Prozent. Er gilt als besonders sensibel gegenüber konjunkturellen Entwicklungen.

In der Halbleiterbranche schlossen STMicroelectronics und ASML gegen den Trend nur wenig verändert. Ein verhaltener Ausblick des größten US-Herstellers von Memory-Chips Micron Technology hatte etwas auf die Stimmung gedrückt. Die Micron-Papiere verloren zuletzt in New York mehr als 2 Prozent.

In die noch immer recht junge Branche der europäischen Essensauslieferer ist neuer Schwung gekommen. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist informierten Kreisen zufolge an einem Kauf des in London ansässigen Essenslieferdienstes Deliveroo interessiert. Diese Nachricht war für die Anleger des Kontrahenten Just Eat nur schwer verdaulich: Der Kurs des ebenfalls in London residierenden Online-Services für Essensbestellungen und -auslieferungen rutschte am "Footsie"-Ende um knapp 5 Prozent auf das tiefste Niveau seit rund einem Jahr. Deliveroo sei der aggressivste Wettbewerber von Just Eat, sagte Analyst Rob Joyce von Goldman Sachs, und könne gemeinsam mit Uber noch stärker werden.

Ebenfalls an der Londoner Börse büßten die Papiere der Smiths Group mehr als 4 Prozent ein. Der Hersteller von Industrieanlagen war mit dem Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr hinter den Erwartungen zurückgeblieben./la/men

21.09.2018

Aktien Europa Schluss: Rekordjagd an der Wall Street nährt die Rally

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Freitag auch die Anleger an Europas Börsen infiziert. Die Kurse legten auf breiter Front zu, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,81 Prozent auf 3430,81 Punkte auf das höchste Niveau seit Ende August.

Vom jüngsten Tief von vor zwei Wochen hat sich der EuroStoxx um fast 5 Prozent erholt. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von 2,58 Prozent zu Buche. Ein noch deutlicheres Wochenplus hatte der Index zuletzt im März geschafft.

Für den französischen Cac 40 ging es am Freitag um 0,78 Prozent auf 5494,17 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 zog auch dank der Schwäche des Pfunds sogar um 1,67 Prozent auf 7490,23 Zähler an. Eine nachgebende Heimatwährung kann den Export britischer Waren ankurbeln.

Das Pfund wiederum litt unter verschlechterten Aussichten für einen geordneten Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union. Die Brexit-Verhandlungen befänden sich in einer Sackgasse, sagte Premierministerin Theresa May./la/men

21.09.2018

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Weitere Dax-Erholung dank Wall-Street-Rekorden

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank weiter gut gelaunter Anleger hat der Dax am Freitag seine Erholung fortgesetzt. Trotz des auch "Hexensabbat" genannten, großen Verfallstags an den Terminbörsen blieben heftigere Kursschwankungen aus.

Im Kielwasser der rekordhungrigen Wall Street schloss der deutsche Leitindex 0,85 Prozent höher bei 12 430,88 Punkten. Gegenüber dem vergangenen Freitag legte er damit um rund zweieinhalb Prozent zu und schaffte so die zweite starke Woche in Folge. Börsenexperten trauen ihm trotz des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits überwiegend weitere Gewinne zu. Optimisten setzen sogar darauf, dass sich der Dax in den kommenden Wochen wieder seiner Bestmarke von 13 596 Punkten aus dem Januar nähern dürfte.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag hingegen nur um 0,07 Prozent auf 26 344,15 Punkte hoch, und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,28 Prozent auf 2816,83 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,81 Prozent auf 3430,81 Punkte vor. Auch die nationalen Indizes in Paris und London stiegen deutlich. Der erneut rekordhohe New Yorker Dow Jones Industrial verzeichnete zum europäischen Handelsende ein moderates Plus.

Für die drei deutschen Börsenbarometer und den Kleinwerte-Index SDax war am heutigen Freitag der letzte Handelstag in der aktuellen Zusammensetzung: Am Montag treten grundlegende Änderungen in Kraft. Im Dax steigt lediglich die Commerzbank in den MDax ab und macht damit Platz für den bisher im TecDax notierten Zahlungsdienstleister Wirecard .

Mehr ändert sich in den Nebenwerte-Indizes: Technologieaktien aus dem TecDax erhalten künftig auch Zugang zum MDax oder zum SDax. Daher wird der MDax von 50 auf 60 und der SDax von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte. 13 der bisherigen TecDax-Mitglieder sind künftig auch im MDax zu finden, während die drei Technologie-Schwergewichte SAP , Infineon und Deutsche Telekom aus dem Dax auch im TecDax vertreten sind.

Vor dem Wochenenende bekam die zunächst weiter gute Stimmung in der Autobranche einen kleinen Dämpfer. Am Nachmittag wurde ein Bericht des Magazins "Der Spiegel" bekannt, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel sich auf eine Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge mit Stickoxid-Katalysatoren festgelegt hat. Während Volkswagen-Titel im Dax ein Kursplus von 1,23 Prozent behaupteten, reichte es bei Daimler und BMW letztlich für Gewinne von 0,70 beziehungsweise 0,53 Prozent.

Dass die Bundesregierung laut Kreisen einem Zusammengehen der beiden größten Geldhäuser Deutsche Bank und Commerzbank nicht abgeneigt wäre, gab deren Aktien etwas Schwung: Die Aktien des heimischen Branchenprimus schafften ein Plus von 1,60 Prozent, während die Commerzbank am letzten Tag ihrer Dax-Mitgliedschaft um 1,29 Prozent vorrückten.

Im MDax schlossen die Aktien des Essenslieferdienstes Delivery Hero nach heftigen Schwankungen unauffällige 0,19 Prozent fester. Schuld an der Nervosität der Anleger war ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der US-Fahrdienstvermittler Uber sei an einem Kauf des Rivalen Deliveroo interessiert, hieß es dort unter Berufung auf Insider. Damit würden die Amerikaner ihren eigenen Essenslieferdienst Uber Eats stärken. An der Börse wurden daraufhin abwechselnd Übernahmefantasien als Kurstreiber und der steigende Wettbewerbsdruck als negativer Faktor gespielt.

Beim Handelskonzern Metro sorgte die Hoffnung auf eine Übernahme derweil für ein klares Plus von 2,34 Prozent. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat seinen Metro-Anteil mit neun Prozent aus dem Besitz der Elektronikkette Ceconomy ausgebaut. Analysten halten nun innerhalb von neun Monaten ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre für möglich.

Im SDax erlitten Südzucker nach negativen Analystenkommentaren derweil Kurseinbußen von 4,38 Prozent. Infolge einer Gewinnwarnung war es für die Aktien des Zuckerkonzerns bereits am Vortag abwärts gegangen.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,30 Prozent am Vortag auf 0,29 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 140,54 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,09 Prozent auf 159,01 Punkte. Der Euro notierte bei 1,1740 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1759 US-Dollar festgesetzt./gl/men

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

21.09.2018

Aktien Frankfurt Schluss: Weitere Dax-Erholung im Kielwasser der Wall Street

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank weiter gut gelaunter Anleger hat der Dax am Freitag seine Erholung fortgesetzt. Trotz des auch "Hexensabbat" genannten, großen Verfallstags an den Terminbörsen blieben heftigere Kursschwankungen aus.

Im Kielwasser der rekordhungrigen Wall Street schloss der deutsche Leitindex 0,85 Prozent höher bei 12 430,88 Punkten. Gegenüber dem vergangenen Freitag legte er damit um rund zweieinhalb Prozent zu und schaffte so die zweite starke Woche in Folge. Börsenexperten trauen ihm trotz des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits überwiegend weitere Gewinne zu. Optimisten setzen sogar darauf, dass sich der Dax in den kommenden Wochen wieder seiner Bestmarke von 13 596 Punkten aus dem Januar nähern dürfte.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag hingegen nur um 0,07 Prozent auf 26 344,15 Punkte hoch, und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,28 Prozent auf 2816,83 Punkte./gl/men

24.09.2018

Kauder fordert Herbst der konkreten Fortschritte für Bürger

BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die große Koalition aufgerufen, nach dem Streit um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen endlich zur Sacharbeit zurückzukehren. "Wir sollten alles daran setzen, den Herbst nun zu nutzen, um mit Hochdruck im Bundestag zu Entscheidungen zu kommen", sagte Kauder der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Ich denke insbesondere an Verbesserungen in der Pflege, bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Stärkung der Rente. Es muss ein Herbst der konkreten Fortschritte für die Bürger werden."

Zu den anstehenden Entscheidungen gehört nach Kauders Worten auch das Fachkräftezuwanderungsgesetz, das für die Wirtschaft extrem wichtig sei. "Wir von der Unionsfraktion wollen zudem auch noch Maßnahmen zur Stärkung des Rechtsstaats und zum Schutz der Bürger durchsetzen", kündigte der Fraktionsvorsitzende an. "Insgesamt muss der Staat durchsetzungsfähiger gemacht werden, gerade gegenüber Clans, aber auch gegenüber Extremisten von Rechts und Links."

Zur Einigung der drei Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD - Kanzlerin Angela Merkel, Horst Seehofer und Andrea Nahles - vom Sonntagabend sagte Kauder, es sei gut, dass sie "eine Verständigung erzielt haben, die die Bedenken von vielen Bürgerinnen und Bürgern aufnimmt. Damit können wir uns in der Koalition nun endlich wieder auf die wichtigen Themen konzentrieren."

Nach dem Kompromiss der Parteichefs wird Maaßen anders als zunächst geplant nicht zum Staatssekretär befördert und erhält auch keine höhere Besoldung als bisher. Vielmehr wird er Sonderberater bei Bundesminister Horst Seehofer (CSU) im Rang eines Abteilungsleiters, zuständig für europäische und internationale Aufgaben./rm/bk/DP/zb

24.09.2018

SPD-Innenminister: Maaßen-Kompromiss gute Basis

BERLIN (dpa-AFX) - Von Seiten der SPD-Innenminister kommt Unterstützung für die von Parteichefin Andrea Nahles mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer ausgehandelte Lösung im Fall Hans-Georg Maaßen. "Mit dem Kompromiss kann ich gut leben", sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der Deutschen Presse-Agentur. Im SPD-Vorstand, der am Montag darüber beraten wird, zeichnet sich eine Zustimmung ab. Nach dem Hickhack um die Ablösung des bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten wolle man wieder zur Sachpolitik übergehen, hieß es. Allerdings wird der zutage getretene Konflikt, auch zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und der Parteilinken mit der Parteispitze, noch länger nachwirken.

Maaßen soll im Innenministerium von Horst Seehofer Sonderberater im Rang eines Abteilungsleiters werden und genauso viel verdienen wie bisher. Somit ist die zunächst geplante Beförderung zum Innenstaatssekretär mit höheren Bezügen vom Tisch. Ein Bruch der Koalition scheint abgewendet. Die SPD hatte wegen Zweifeln an Maaßen und umstrittenen Aussagen zu den ausländerfeindlichen Übergriffen in Chemnitz auf dessen Ablösung gepocht. Seehofer wollte aber auf seine Expertise nicht verzichten und ihn sogar im Gegenzug befördern. Nachdem Nahles dem erst zugestimmt hatte, gab es einen Sturm der Entrüstung bei der SPD und in der Bevölkerung.

Nahles forderte von Merkel und Seehofer per Brief Neuverhandlungen - die nun in dem neuen Kompromiss mündeten. Es sei hoch anzurechnen, eine Fehleinschätzung der Koalitionsspitzen so einzugestehen und zu korrigieren, sagte Pistorius. Auch mit Blick auf eine neue politische Kultur, die auch einmal den Mut habe, Fehler einzugestehen. "Das ist das entscheidende Signal", so Pistorius./ir/DP/zb

24.09.2018

SPD-Vize Stegner: Koalition muss sich jetzt am Riemen reißen

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Einigung im Fall Maaßen ermahnt SPD-Vize Ralf Stegner die große Koalition zu einer Rückkehr zur Sacharbeit. "Jetzt muss sich die Koalition am Riemen reißen und bei Miete, Pflege, Rente und anderem zeigen, wofür sie da ist", sagte Stegner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Den CSU-Vorsitzenden und Innenminister Horst Seehofer forderte er auf, jetzt endlich die Provokationen einzustellen.

Nach tagelangen Diskussionen hatten sich die Koalitionäre von CDU, CSU und SPD am Sonntagabend auf einen Kompromiss im Streit um die Versetzung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen verständigt. Dieser soll nun nicht mehr zum Staatssekretär im Innenministerium befördert werden, sondern dort im Rang eines Abteilungsleiters als Sonderberater für europäische und internationale Angelegenheiten fungieren - bei unveränderter Besoldung./seb/DP/zb

24.09.2018

Neue US-Sonderzölle gegen China in Kraft

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der erbitterte Handelskonflikt zwischen den USA und China hat nun offiziell die nächste Stufe erreicht. Am Montag (0600 Uhr MESZ) trat die drastische Verschärfung in Kraft, wonach die USA insgesamt die Hälfte aller Wareneinfuhren aus China mit Sonderzöllen belegen. Die US-Regierung hatte vergangene Woche entschieden, ab diesem Montag Zölle auf chinesische Waren im Volumen von weiteren 200 Milliarden Dollar zu verhängen - zusätzlich zu den bereits eingeführten Abgaben auf chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar. Zusammen sind damit die Hälfte aller Importe aus China betroffen. Die neuen US-Zölle werden zunächst zehn Prozent betragen, ab Beginn des Jahres 2019 sollen 25 Prozent erhoben werden./jac/DP/zb

24.09.2018

ROUNDUP: Maaßen wird Sonderberater bei Seehofer - Koalition macht weiter

BERLIN (dpa-AFX) - Nach tagelangem Streit haben sich die Koalitionsspitzen auf eine Versetzung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen ins Bundesinnenministerium geeinigt. Maaßen soll dort Sonderberater im Rang eines Abteilungsleiters werden und genauso viel verdienen wie bisher. Somit ist die ursprünglich geplante Beförderung Maaßens zum Innenstaatssekretär mit höheren Bezügen vom Tisch. Ein Bruch der Koalition wegen der Personalie scheint abgewendet. Mit Spannung werden die Reaktion in der SPD erwartet, deren Führungsgremien am Montag zusammenkommen. FDP, Grüne und Linke kritisierten den Kompromiss scharf.

Maaßen werde im Rang eines Abteilungsleiters für europäische und internationale Aufgaben zuständig sein, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Sonntagabend nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chefin Andrea Nahles in Berlin. Seine Besoldung bleibe unverändert. Die früheren Pläne hatten vorgesehen, dass für Maaßen der bisherige Staatssekretär Gunther Adler weichen muss. Der SPD-Mann solle nun im Grundsatz unverändert seine Zuständigkeit für Bau behalten, versicherte Seehofer.

Am Dienstag hatten sich Merkel, Seehofer und Nahles noch darauf verständigt, dass Maaßen Innenstaatssekretär werden soll. Die SPD hatte nach umstrittenen Äußerungen Maaßens zu rechten Ausschreitungen in Chemnitz dessen Ablösung verlangt. In der SPD hatte die geplante Beförderung eine Welle der Empörung ausgelöst. Auch in CDU und CSU hatte sie für Unverständnis gesorgt. Nahles hatte am Freitag daraufhin neue Gespräche gefordert.

"Ich möchte mich ausdrücklich bei Angela Merkel und Horst Seehofer bedanken, dass sie meine Initiative aufgegriffen haben", sagte Nahles am Abend. Die neue Lösung sei ein gutes Signal, "dass die Koalition in der Lage ist, die öffentliche Kritik ernst zu nehmen und sich selbst zu korrigieren". Maaßen werde abberufen, seine Tätigkeitsbereiche würden nichts mit dem Verfassungsschutz zu tun haben, befördert werde er nicht, Adler bleibe. "Insgesamt ist die Grundlage gelegt, dass wir jetzt wieder zur Sacharbeit zurückkehren." Die Regierung solle wieder in gutes Fahrwasser kommen. "Darauf hoffe ich", sagte Nahles.

Die Finanzierung von Maaßens neuer Stelle werde aus dem Haushalt seines Ministeriums erwirtschaftet, sagte Seehofer. "Zusätzliche Mittel sind nicht erforderlich." Maaßens neuer Posten werde unmittelbar beim Bundesminister angesiedelt. Zuständig sein werde er unter anderem für die Aushandlung von Abkommen für Rückführungen von Asylbewerbern, die gemeinsame europäische Sozialpolitik und Vereinbarungen mit afrikanischen Staaten in der Flüchtlingspolitik.

Schon kurz nach dem Spitzentreffen wurde eine völlig unterschiedliche Darstellung der Vorgeschichte deutlich. Seehofer sagte: "So wie der Vorschlag jetzt vorgelegt und beschlossen worden ist, ist er schon mal in der Runde der drei Parteivorsitzenden besprochen worden." Nahles bestritt dies. Es sei komplett falsch, dass Seehofer die jetzt gefundene Lösung schon beim Treffen am Dienstag angeboten habe, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Seehofer schloss sich nicht einer Einschätzung von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer an, die in einer am Donnerstag bekannt gewordenen Mail an die Parteimitglieder geschrieben hatte, die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Regierung wegen Maaßen habe konkret im Raum gestanden. "Bei all den Besprechungen, die ich geführt habe, war dies zu keinem Zeitpunkt ein Thema", sagte Seehofer. Niemandem habe dabei einen Bruch angedroht.

Die SPD-Linke signalisierte Zustimmung zu dem Kompromiss. SPD-Vize Ralf Stegner sagte der dpa: "Das ist in dieser Angelegenheit eine gute Lösung." Die Bedingungen der SPD seien erfüllt.

Linke, FDP und Grüne übten scharfe Kritik. "Merkel und Nahles sind offenbar begriffsstutzig. Dieses Postengeschacher versteht kein Mensch", schrieb Linken-Chef Bernd Riexinger bei Twitter. "Es wird der Posten eines Frühstücksdirektors geschaffen", schrieb dort FDP-Chef Christian Lindner. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt schrieb: "Und Maaßen bleibt. Das schafft wieder neue Probleme. Es bleibt der, der das Parlament bei Amri belogen hat, der die AFD coacht und rechte Verschwörungstheorien verbreitet."

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann mahnte eine grundlegende Änderung der Arbeitsweise der Koalition an. "Ich finde, jetzt muss endlich mal Schluss sein", sagte der CDU-Politiker im ZDF. Nötig sei ein neuer Arbeitsmodus. "Ansonsten erleben wir in vier Wochen wieder einen Streit, in fünf Wochen."/bw/rm/bk/ctt/ir/DP/zb

24.09.2018

SPD berät Kompromiss zu Maaßen

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Einigung der Koalitionsspitzen im Fall von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen beraten an diesem Montag die Gremien der SPD über die Personalie. Um 9.00 Uhr kommt das Präsidium zusammen, um 10.00 Uhr der 45-köpfige Bundesvorstand und um 17.00 Uhr die SPD-Bundestagsfraktion. Nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll Maaßen Sonderberater im Innenressort werden. Im Rang eines Abteilungsleiters soll er für europäische und internationale Aufgaben zuständig sein. Ursprünglich war eine Beförderung zum Innenstaatssekretär geplant gewesen. Die SPD wollte diesen Kompromiss aber nicht mehr mittragen. Nun wird mit Spannung erwartet, wie die SPD-Gremien auf den neuen Kompromiss reagieren. Um 10.00 Uhr trifft sich zudem das CDU-Präsidium./bw/DP/he

24.09.2018

Ölstaaten entscheiden sich gegen Maßnahmen zur Preissenkung

ALGIER (dpa-AFX) - Trotz der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer Senkung des Ölpreises haben sich die ölfördernden Staaten am Sonntag gegen entsprechende Maßnahmen entschieden. Nach einem Treffen in der algerischen Hauptstadt Algier sprachen die Opec- und Nicht-Opec-Mitglieder in einer gemeinsamen Erklärung von einem "insgesamt gesunden Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage". Eine Erhöhung der Produktion würde die Preise wegen des größeren Angebots fallen lassen. Unter den teilnehmenden Ländern waren unter anderem die wichtigen Erdöl-Exporteure Saudi-Arabien und Russland.

Am Donnerstag hatte eine Twitter-Nachricht von US-Präsident Donald Trump am Markt für Aufregung gesorgt. Zum wiederholten Male hatte er das Erdölkartell Opec aufgefordert, die Rohölpreise zu senken. Die Auswirkungen auf die Preise am Ölmarkt hielten sich jedoch in Grenzen.

Trump vertritt seit längerem die Position, die Opec treibe mit ihrer Angebotspolitik die Erdölpreise nach oben. Fachleute sehen jedoch zumindest eine Mitschuld Trumps: Seine Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran und das daran anknüpfende faktische Ölembargo gegenüber dem Opec-Land führen zu einer Verknappung des Ölangebots und treiben die Preise, lautet das Argument./scb/DP/zb

24.09.2018

Umfrage: Deutsche Verbraucher sind besonders optimistisch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesbürger blicken weiterhin zuversichtlicher in die Zukunft als die meisten anderen Europäer. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. "Die Bundesbürger sind in ihrer Verbraucherstimmung konstant optimistisch", fasste Nielsen-Deutschland-Chef Ingo Schier das Ergebnis zusammen. Seit gut fünf Jahren belege Deutschland einen festen Platz unter den Top 5 der optimistischsten Verbraucher. Aktuell sind Nielsen zufolge nur noch Dänen, Tschechen und Iren zuversichtlicher als die Bundesbürger.

Der Marktforscher Nielsen befragt seit 13 Jahren regelmäßig Konsumenten in 64 Ländern nach ihren Job-Aussichten, ihrer persönlichen finanziellen Situation und ihrer Bereitschaft, Geld auszugeben - und ermittelt danach seinen Verbrauchervertrauensindex.

Besonders ihre Jobaussichten beurteilten die Deutschen demnach deutlich positiver als der Rest Europas. Während in Deutschland 69 Prozent der Befragten ihre Jobsituation in den nächsten zwölf Monaten als gut oder sehr gut einschätzten, taten dies im europäischen Durchschnitt nur 40 Prozent.

Immerhin 60 Prozent der befragten Bundesbürger stuften bei der Umfrage die eigene finanzielle Lage in der nahen Zukunft als gut oder sehr gut ein. Europaweit taten dies nur 46 Prozent der Befragten. Kein Wunder also, dass auch die Kauflaune der Deutschen deutlich über dem europäischen Durchschnitt lag.

Haben die Bundesbürger nach der Deckung der Lebenshaltungskosten noch Geld übrig, so geben sie es am liebsten für Urlaub oder neue Kleidung aus. Das Sparen spielt dagegen inzwischen in Deutschland eine deutlich geringere Rolle als in den meisten anderen europäischen Ländern. Nur rund ein Viertel (26 Prozent) der Bundesbürger denken nach der Deckung ihrer Lebenskosten als erstes daran, etwas auf die hohe Kante zu legen. Europaweit tun dies 40 Prozent./rea/DP/zb

24.09.2018

Europäischer Rechnungshof fordert Kurskorrektur bei Agrarförderung

BERLIN (dpa-AFX) - Der Europäische Rechnungshof rügt die EU-Agrarförderpolitik und verlangt eine Kurskorrektur zugunsten kleinerer Betriebe. "Wir Rechnungsprüfer haben Zweifel, dass die Zielsetzung in der Agrarpolitik noch den Vorgaben in den Verträgen entspricht", sagte Behördenpräsident Klaus-Heiner Lehne den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

Massive Strukturveränderungen in der Landwirtschaft hätten dazu geführt, dass die klassische Aufgabe der Landschaftspflege durch bäuerliche Betriebe in bestimmten Regionen unzureichend erfüllt werde. Zum Teil sei eine Agrarindustrie entstanden, in der sogar Aktiengesellschaften tätig seien. "Die Förderung solcher Betriebe in diesem Umfang, ohne dass es Kappungsgrenzen gibt, macht wenig Sinn", sagte Lehne. "Auf der anderen Seite werden die Umweltschäden, die durch die Agrarindustrie entstehen, zum Teil mit EU-Programmen wieder bekämpft." Lehne forderte, die Agrarförderung "viel stärker auf kleine und mittelständische Betriebe zu konzentrieren".

Derzeit fließen rund 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts - etwa 58 Milliarden Euro - jedes Jahr in die europäische Landwirtschaft. Der Rechnungshofpräsident wies zugleich Kritik zurück, in der EU werde das Geld der nationalen Staaten "verbraten". In den zurückliegenden 25 Jahren habe sich der Umgang der EU mit den Geldern gewaltig verbessert./sl/DP/zb

24.09.2018

Studie: Klimaziele werden trotz Energiewende nicht erreicht

OSLO/HAMBURG (dpa-AFX) - Die Ziele des Pariser Klimaabkommens werden nach einer Studie des norwegischen Technik-Konzerns DNV GL trotz einer weltweiten Energiewende nicht erreicht. Demnach wird der Energieverbrauch im Jahr 2035 zwar seinen Höhepunkt erreichen und dann nicht weiter steigen. Dennoch würden bis zum Ende dieses Jahrhunderts rund 770 Gigatonnen CO2 mehr in die Atomsphäre abgegeben, als zulässig wären, um den globalen Temperaturanstieg auf 2,0 Grad Celsius zu begrenzen. Die Autoren der Studie erwarten einen Anstieg um 2,6 Grad bis zum Jahr 2100.

Bis zum Jahr 2050 werde die Hälfte der Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind sowie Kernenergie stammen, heißt es in der Studie, die in Hamburg verbreitet wurde. Die andere Hälfte wird von den fossilen Energieträgern Gas, Öl und Kohle kommen. Heute sind es hier mehr als 80 Prozent.

DNV GL ist ein technischer Prüf- und Beratungskonzern mit Hauptsitz in Oslo. Er beschäftigt mehr als 12 700 Mitarbeiter, die weltweit Industrieanlagen, Kraftwerke, Schiffe und andere technische Objekte prüfen und analysieren sowie im Energiebereich beraten./egi/DP/zb

21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für Zalando auf 40 Euro - 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Zalando angesichts der jüngsten Gewinnwarnung von 43 auf 40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das ungewöhnlich warme Wetter drücke kurzfristig auf das Wachstum des Online-Modehändlers, schrieb Analyst Tushar Jain in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sorgen bereite aber der anhaltende Rückgang der durchschnittlichen Warenkorbgröße und der Bruttomarge im Großhandelsgeschäft./la/men

Datum der Analyse: 21.09.2018

21.09.2018

AKTIEN IM FOKUS 2: Uber-Interesse an Deliveroo belastet andere Essenslieferanten

(Neu: Schlusskurse.)

LONDON/FRANKFURT(dpa-AFX) - Eine mögliche Übernahme von Deliveroo durch den US-Fahrdienstvermittler Uber hat am Freitag die Aktien anderer Essenslieferdienste überwiegend belastet. Vor allem die schon seit Wochen gebeutelten Anteilsscheine von Just Eat litten unter der Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach sich die Amerikaner in frühen Gesprächen zu einem Kauf der Londoner Deliveroo befinden sollen. Zum Handelsende büßten die Just-Eat-Aktien als größter Verlierer im Londoner Leitindex FTSE 100 fast 5 Prozent auf 674 Pence ein. Bei 644 Pence waren sie zeitweise so billig zu haben wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Weniger hart traf es Delivery Hero im MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen: Die Aktien schlossen nach heftigen Schwankungen unauffällige 0,19 Prozent fester bei 43,10 Euro, nachdem sie zwischenzeitlich mit 41,76 Euro den tiefsten Stand seit rund drei Monaten erreicht hatten.

Das Unternehmen, das hinter Marken wie "Foodora", "Lieferheld" und "Pizza.de" steht und derzeit in rund 40 Ländern präsent ist, hat sich bereits aus einigen Märkten wieder zurückgezogen, darunter aus Großbritannien. Das Geschäft in der Schweiz verkaufte Delivery Hero im Juni an den niederländischen Rivalen Takeaway.com . Dessen Papiere gerieten mit einem Minus von 0,95 Prozent auf 62,40 Euro ebenfalls unter Druck.

Just Eat stehe nun enorm unter Druck, mehr in seine Technologien und das Marketing investieren als ursprünglich geplant, um seinen Lieferdienst schnell zu verbessern, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan. Der zunehmende Wettbewerb im Vereinigten Königreich bedeute aber auch schlechtere Wachstumsaussichten für das Unternehmen. So hätten Uber - über den eigenen Essenslieferdienst Uber Eats - und Deliveroo allein in den vergangenen Monaten den Kreis ihrer Partnerrestaurants in London und weiteren Städten um bis zu 45 Prozent vergrößert. Außerdem konkurrierten Uber und Deliveroo auch auf anderen Märkten mit Just Eat, weshalb er die internationalen Geschäftsperspektiven nun ebenfalls weniger positiv einschätze.

Etwas optimistischer bewertet Rob Joyce von der US-Investmentbank Goldman Sachs die Aussichten von Just Eat. Bei einer Übernahme von Deliveroo durch Uber würde die Zahl der Anbieter in Großbritannien schrumpfen, was nach der gängigen Markttheorie positiv für die Gewinne der Branche wäre. Ohnehin sei Deliveroo dort schon bisher der härteste Wettbewerber, und mit Uber Eats konkurriere Just Eat seit zwei Jahren. Joyce verwies darauf, dass der aktuelle Kursrückgang für eine attraktivere Einstiegsgelegenheit bei Just Eat sorge./gl/tih/stw/men

21.09.2018

ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Just Eat auf 'Underweight' - Ziel 742 Pence

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Just Eat auf "Underweight" angesichts von Gerüchten über ein Übernahmeinteresse von Uber am Konkurrenten Deliveroo mit einem Kursziel von 742 Pence belassen. Ein Angebot für den zuletzt auf mehr als 2 Milliarden US-Dollar geschätzten Essenslieferdienst Deliveroo unterstreiche die Absicht von Uber, das Geschäft mit Lebensmitteln in Europa aufzumischen, schrieb Analyst Marcus Diebel in einer am Freitag vorliegenden Studie. Solch ein Schritt würde den Wettbewerb erhöhen und das Management von Just Eat in Zugzwang bringen./tih/ag

Datum der Analyse: 21.09.2018

21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Just Eat auf 'Conviction Buy' - Ziel 1080 Pence

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Just Eat angesichts der Gerüchte über ein Übernahmeinteresse von Uber am Konkurrenten Deliveroo mit einem Kursziel von 1080 Pence auf der "Conviction Buy List" belassen. Der von den Spekulationen ausgelöste Kursrutsch bei Just Eat biete für Anleger eine gute Einstiegsgelegenheit, schrieb Analyst Rob Joyce in einer am Freitag vorliegenden Studie. Aus drei Wettbewerbern könnten zwei werden, was laut Markttheorie sogar positiv für die Gewinne der Branche wäre./tih/ag

Datum der Analyse: 21.09.2018

21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank belässt Gerresheimer auf 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Buy" belassen. Die Anleger sollten die Aktien geringer kapitalisierter europäischer Unternehmen wie Gerresheimer ab sofort übergewichten, empfahlen die Aktienstrategen des Frankfurter Finanzinstituts in einer am Freitag vorliegenden Studie. Denn diese Papiere dürften von einer wieder anziehenden Wachstumsdynamik in der Eurozone profitieren. Sie stuften den "European Small Caps"-Sektor von "Benchmark" auf "Overweight" hoch./edh/ag

Datum der Analyse: 21.09.2018

21.09.2018

AKTIEN IM FOKUS: Uber-Interesse an Deliveroo belastet andere Essenslieferanten

LONDON/FRANKFURT(dpa-AFX) - Die mögliche Übernahme von Deliveroo durch den US-Fahrdienstvermittler Uber hat am Freitag die Aktien anderer Essenslieferdienste überwiegend belastet. Vor allem die schon seit Wochen gebeutelten Anteilsscheine von Just Eat litten unter der Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach sich die Amerikaner in frühen Gesprächen zu einem Kauf der Londoner Deliveroo befinden sollen. Gegen Mittag büßten die Papiere als einer der größten Verlierer im Londoner Leitindex FTSE 100 rund fünfeinhalb Prozent auf 669 Pence ein. Bei 644 Pence waren sie zeitweise so billig zu haben wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Etwas weniger hart traf es Delivery Hero : Die Aktien lagen im MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen zuletzt mit 1,39 Prozent im Minus bei 42,42 Euro, nachdem sie zwischenzeitlich mit 41,76 Euro den tiefsten Stand seit rund drei Monaten erreicht hatten.

Das Unternehmen, das hinter Marken wie "Foodora", "Lieferheld" und "Pizza.de" steht und derzeit in rund 40 Ländern präsent ist, hat sich bereits aus einigen Märkten wieder zurückgezogen, darunter aus Großbritannien. Das Geschäft in der Schweiz verkaufte Delivery Hero im Juni an den niederländischen Rivalen Takeaway.com . Dessen Papiere hielten sich mit einem Minus von 0,32 Prozent auf 62,80 Euro deutlich besser als die anderen Branchenwerte.

Just Eat stehe nun enorm unter Druck, mehr in seine Technologien und das Marketing investieren als ursprünglich geplant, um seinen Lieferdienst schnell zu verbessern, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan. Der zunehmende Wettbewerb im Vereinigten Königreich bedeute aber auch schlechtere Wachstumsaussichten für das Unternehmen. So hätten Uber - über den eigenen Essenslieferdienst Uber Eats - und Deliveroo allein in den vergangenen Monaten den Kreis ihrer Partnerrestaurants in London und weiteren Städten um bis zu 45 Prozent vergrößert. Außerdem konkurrierten Uber und Deliveroo auch auf anderen Märkten mit Just Eat, weshalb er die internationalen Geschäftsperspektiven nun ebenfalls weniger positiv einschätze.

Etwas optimistischer bewertet Rob Joyce von der US-Investmentbank Goldman Sachs die Aussichten von Just Eat. Bei einer Übernahme von Deliveroo durch Uber würde die Zahl der Anbieter in Großbritannien schrumpfen, was nach der gängigen Markttheorie positiv für die Gewinne der Branche wäre. Ohnehin sei Deliveroo dort schon bisher der härteste Wettbewerber, und mit Uber Eats konkurriere Just Eat seit zwei Jahren. Joyce verwies darauf, dass der aktuelle Kursrückgang für eine attraktivere Einstiegsgelegenheit bei Just Eat sorge./gl/tih/stw

21.09.2018

ANALYSE: Tiefe Zuckerpreise stimmen Bankhaus Lampe pessimistisch für Südzucker

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Bankhaus Lampe sieht in naher Zukunft kaum Chancen auf eine Erholung der Zuckerpreise und wird deshalb für die Aktien von Südzucker pessimistisch. Seine bisherige Kaufempfehlung habe auf einer Preiserholung bis Oktober 2019 basiert, aber angesichts der aktuell weltweiten Marktbedingungen für Zucker sei mit höheren Preisen derzeit nicht zu rechnen, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer am Freitag vorliegen Studie.

Er rät mit nach unten revidierten Schätzungen nun zum Verkaufen der Aktien. Das Kursziel kappte er von 18 auf 10 Euro. Südzucker-Aktionäre müssten sich auch in den nächsten zwei Jahren mit niedrigen Zuckerpreisen auseinandersetzen.

Gabriel geht davon aus, dass der SDax-Konzern in seinem Zuckersegment bis ins Geschäftsjahr 2020/21 weitere Verluste schreiben wird. Die jüngste Gewinnwarnung von Südzucker bestätige seine Sichtweise. Ihren Zenit dürften die Verluste im Geschäftsjahr 2019/20 erreichen, sollten die Preise bis Oktober 2019 nicht deutlich steigen. Restrukturierungsmaßnahmen zur Eingrenzung der Verluste könnten zunächst zusätzlich belasten.

Südzucker sieht Gabriel allerdings trotzdem positiver als andere Zuckerproduzenten, weil der Konzern nicht nur auf Zucker allein ausgerichtet und daher breiter aufgestellt sei. Jedoch reiche die gegenwärtige Finanzkraft von Südzucker nicht aus, um aktiv an einer Konsolidierung des Zuckermarktes mitzuwirken. Dies wäre laut Gabriel erst dann möglich, wenn Südzucker beispielsweise sein Tiefkühlkost-Geschäft abstoßen würde.

Mit der Einstufung "Verkaufen" sagt das Bankhaus Lampe dem Wert für die kommenden zwölf Monate einen Kursverlust voraus./ajx/bek/fba

Analysierendes Institut Bankhaus Lampe.

21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Danone auf 'Outperform' und Ziel auf 74 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Danone von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 67 auf 74 Euro angehoben. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Konsolidierung des Marktes für nicht-alkoholische Getränke werde die Wassersparte von Danone vermehrt zu einem bewertbaren strategischen Objekt, schrieb Analyst Alan Erskine in einer am Freitag vorliegenden Studie. Es sei daher an der Zeit, um einen latenten Wert für den Geschäftsbereich in den Kurszielberechnungen zu berücksichtigen. Danone werde derzeit mit einem Abschlag zu anderen Konsumwerten gehandelt./tih/edh

Datum der Analyse: 21.09.2018

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21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Ziel für Tom Tailor auf 7 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Tom Tailor nach einer Gewinnwarnung von 13,90 auf 7,00 Euro nahezu halbiert und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Alexander O'Donoghue reduzierte laut einer am Freitag vorliegenden Studie seine Profitabilitätsprognose (Ebitda-Marge) für 2018 von 10 auf 8,3 Prozent. Auch die Schätzungen für den Gewinn je Aktie des Modeunternehmens in den kommenden beiden Jahren senkte der Experte drastisch./bek/edh

Datum der Analyse: 20.09.2018

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21.09.2018

ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für SAP auf 122 Euro - 'Overweight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für SAP von 110 auf 122 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Analysten passten die Bewertung der Aktie auf Grundlage der Schätzungen für das Jahr 2020 an, wie aus einer am Freitag vorliegenden Studie des Instituts hervorgeht. Eine Bewertung auf Basis der Summe aller Aktivitäten des Software-Konzerns ergäbe sogar ein Kursziel von bis zu 145 Euro. Hierfür benötigten Investoren aber noch mehr Klarheit./bek/edh

Datum der Analyse: 21.09.2018

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