dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

26.02.2021

Pressestimme: 'Märkische Oderzeitung' zu Aufnahme von Geflüchteten

FRANKFURT/ODER (dpa-AFX) - "Märkische Oderzeitung" zu Aufnahme von Geflüchteten:

"Die Zustände in Moria gehen uns alle an. Unabhängig davon, welche Haltung man im Detail zur Migrationspolitik hat, solche Bilder und solche Missstände können einem auf europäischen Boden nicht gleichgültig sein. Die Bundesländer Berlin und Thüringen haben schon länger Bereitschaft signalisiert, mehrere Hundert Geflüchtete aufzunehmen. Passiert ist nichts, weil Bundesinnenminister Seehofer (CSU) die Zustimmung verweigert. Helfen? Ja, schon, irgendwie, aber gerade schwierig. Die SPD will jetzt eben jenes Vetorecht des Innenministeriums in solchen Fragen einschränken. Der Vorschlag ist richtig. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass das schon Wahlkampf ist. Dass die Union ihrem eigenen Innenminister Kompetenzen wegnimmt, ist so gut wie ausgeschlossen."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Olympia

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Olympia:

"Wie es meistens so ist, wird jetzt schnell die Schuldfrage gestellt und zwischen den Beteiligten hin- und hergeschoben. Haben die Verantwortlichen der Rhein-Ruhr-Initiative zu zögerlich agiert? Womöglich schon, allerdings wollten sie alles sauber abarbeiten und so wenig Angriffsfläche bieten. Das ist das richtige Vorgehen, denn viele Bewerbungen zuvor sind auch am Widerstand der Bevölkerung gescheitert, die sich zu wenig mitgenommen gefühlt hat. Oder hat das Internationale Olympische Komitee mal wieder nach Gutsherrenart die Wahl für Olympia 2032 quasi vier Jahre vorgezogen? Das IOC erklärt es damit, dass durch solch einen Prozess Lobbyistentum und Korruption ein Riegel vorgeschoben wird. In der Theorie ist das eine gute Sache. Die Praxis sah nur leider schon viel zu oft anders aus."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Süddeutsche Zeitung' zur Bundeswehr

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Süddeutsche Zeitung" zur Bundeswehr:

"Kramp-Karrenbauer setzte darauf, dass das KSK aus sich selbst heraus den Wandel schafft. Dieser Ansatz ist auf fast tragische Weise gescheitert. Markus Kreitmayr, der Kommandeur des KSK, hat so klar wie kein anderer vor ihm den Rechtsextremisten in den eigenen Reihen den Kampf angesagt. Und dann ließ er ausgerechnet beim Einsammeln der Munition Nachsicht walten. Das Kommando Spezialkräfte war von Anfang an ein Sonderfall, weil sich die Soldaten, die sich als Elite verstehen sollten, immer mehr herausnehmen durften als andere. Das rechtfertigt zwar nicht, aber erklärt, warum zum Beispiel die Soldaten in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw quasi auf ihren Munitionskisten schliefen und jetzt die Aufregung über ihr Verhalten nicht verstehen. Die Kämpfer würden nun zwischen Pfarrer und Psychologen pendeln - eine solch jämmerliche Klage war dieser Tage aus Calw zu vernehmen. Aber Anlass, die Krise zu kriegen, hat vor allem die Ministerin Kramp-Karrenbauer."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Nürnberger Zeitung' zu Sterbehilfe

NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Zeitung' zu Sterbehilfe:

"Die katholische Kirche hat erklärt, in ihren Einrichtungen soll es keine Sterbehilfe geben, stattdessen palliative Umsorgung, bis der Körper eben aufgibt. "Austherapierte Kranke gibt es für Christen nicht", sagt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Die Protestanten sind zwiegespalten: Einige führende Köpfe sehen es wie ihre Glaubensbrüder, andere - etwa Diakoneo-Chef Mathias Hartmann - können sich gut vorstellen, dass in evangelischen Seniorenheimen Sterbehilfe geleistet wird. Die tödliche Spritze als finales Zeichen christlicher Nächstenliebe? Erst Krankensalbung, dann Pentobarbital - ein wahrhaft schauriger Gedanke."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Allgemeine Zeitung' zum Impfen

MAINZ (dpa-AFX) - "Allgemeine Zeitung" zum Impfen:

"Angesichts des bevorstehenden Nachschubs an Impfstoff und der Ausweitung der Corona-Schnelltests, die bald hoffentlich in sehr hoher Zahl eingesetzt werden, öffnet sich gerade ein großes Fenster für einen Ausblick, für einen Weg aus der Pandemie. Das heißt nicht, dass sofort alles gelockert werden kann. Aber es bietet Möglichkeiten, in einzelnen Bereichen verantwortbar zu lockern. Versuchen wir uns deshalb zur Abwechslung doch mal in Optimismus. Dann wollen sich vielleicht auch - positiver Nebeneffekt - noch mehr Menschen impfen lassen. Auch mit Astrazeneca."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Badisches Tagblatt' zu Bischöfen

BADEN-BADEN (dpa-AFX) - "Badisches Tagblatt' zu Bischöfen":

"Woelki-Bashing geht ganz einfach. Draufhauen, Rücktritt fordern, und gut ist. Der Kölner Kardinal gibt seinen Gegnern auch jede Menge Stoff. Sein intransparenter Umgang mit den Missbrauchsfällen erfüllt für viele kirchenkritische Zeitgenossen alle Klischees, weswegen sie der Institution schon längst den Rücken gekehrt haben oder es spätestens jetzt tun. Dabei stimmt genauso: Der Fall Woelki greift zu kurz. Falls der Kardinal weg wäre, stünde es um die Kirche nicht auf einen Schlag besser. Nichts wäre gelöst, denn das ganze System krankt immer noch. Auch wenn man einzelnen Bischöfen zugestehen darf, dass sie es mit der Aufarbeitung ernst meinen: In der Gesamt-Kirche wird das Ausmaß der Fälle sexuellen Missbrauchs noch immer nicht ganz verstanden."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'FAZ' zur Diskussion um Corona-Lockerungen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zur Diskussion um Corona-Lockerungen:

"So spricht der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nur aus, was viele denken, unabhängig davon, ob sie in Wiesbaden, Frankfurt oder Berlin leben: "Die Leute haben die Schnauze voll." Und bei aller auch von ihm hervorgehobenen Gefährlichkeit der Mutanten macht er klar: Wir können nicht so weitermachen, wir vernichten Existenzen und unsere Staatsfinanzen.(...) Und wenn denn ein "Weiter so", dann jedenfalls keins des Entzugs von Freiheit. Es mag helfen, dass die Regierungstage Angela Merkels gezählt sind, aber in der CDU sollte sich niemand täuschen: Die bisher wahrlich guten und stabilen Umfragewerte sind die Werte der Kanzlerin.(...)Entscheidend wird in den nächsten Wochen und Monaten sein, wer das beste Angebot macht, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben angemessen wieder in Gang zu bringen."/yyzz/DP/fba

26.02.2021

Pressestimmen: 'Die Glocke' zu Verkehrstoten

OELDE (dpa-AFX) - "Die Glocke" zu Verkehrstoten:

"In der Corona-Pandemie gibt es selten positive Nachrichten. Dass die Zahlen der im Straßenverkehr Getöteten und Verletzten 2020 in Deutschland gesunken sind, gehört dazu. Doch sollte sich niemand davon blenden lassen. Wegen der coronabedingten Einschränkungen nahm der Verkehr auf den Straßen 2020 deutlich ab. Experten erwarten, dass die Zahl der Toten und Verletzten wieder steigen wird, sobald der Lockdown beendet ist. Nutzlos ist die Statistik aber nicht. Sie führt vor Augen, dass eine Verkehrswende notwendig ist, um die Zahl der Opfer dauerhaft zu verringern. Ansetzen muss diese bei den Berufspendlern, die den Großteil des täglichen Autoverkehrs ausmachen. Die Angebote für den öffentlichen Personennahverkehr müssen besser und schneller ausgebaut werden. Solange Busse und Züge in den ländlichsten Regionen nur einmal am Tag fahren, sind sie keine Alternative zum Auto."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Heilbronner Stimme' zur Metall-Tarifrunde

HEILBRONN (dpa-AFX) - "Heilbronner Stimme" zur Metall-Tarifrunde:

"Die starren Fronten verwundern umso mehr, als sich beide Parteien im Grundsatz einig sind, dass es in dieser Tarifrunde nicht um ein paar Prozent mehr Lohn gehen darf, sondern um Krisenbewältigung, Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit. Hier sollten sich vernünftige Kompromisse finden lassen. Dass der Fokus der Gewerkschaft dabei eher auf Beschäftigungssicherung liegt, während die Arbeitgeber vor allem zusätzliche Belastungen vermeiden wollen, ist nichts Neues. In der Vergangenheit ist es den Tarifparteien immer wieder gelungen, innovative Lösungen wie das Pforzheimer Abkommen auszuhandeln. Diese Kreativität ist jetzt mehr gefragt denn je."/yyzz/DP/he

26.02.2021

Pressestimme: 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' zu den Öffnungsplänen der Länder

HANNOVER (dpa-AFX) - "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zu den Öffnungsplänen der Länder:

"Strategie bedeutet, dass man einen Plan für ein Verhalten hat, um ein Ziel zu erreichen, und dabei von vornherein - und in diesem Fall gemeinsam - alle dafür nötigen Faktoren einkalkuliert. Kanzlerin Merkel bleibt nun, in die Öffnungsstrategie ein Konzept für die Schnelltests einzubetten. Die Enttäuschung der Bürger, dass die Ankündigung der kostenlosen Schnelltests von Gesundheitsminister Jens Spahn erst einmal wieder einkassiert wurde, muss Merkel da einpreisen. Die Regierung hat ein Problem bei Kommunikation und Erwartungsmanagement."/yyzz/DP/he

25.02.2021

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Inflationsangst schickt Techwerte auf Talfahrt

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Angst vor Inflation hat am Donnerstag insbesondere die US-Technologieaktien in die Tiefe gerissen. Aber auch Standardwerte mussten kräftige Einbußen hinnehmen. Auslöser der scharfen Abwärtsbewegung war der rasante Renditeanstieg am Anleihemarkt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen zwischenzeitlich über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020. Höhere Zinsen lassen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren in einem schlechteren Licht dastehen.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,75 Prozent auf 31 402,01 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch erstmals über 32 000 Punkte geklettert war. Der marktbreite S&P 500 knickte um 2,45 Prozent auf 3829,34 Punkte ein und der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 3,56 Prozent auf 12 828,31 Punkte ab. Es war der größte prozentuale Tagesverlust seit Oktober letzten Jahres.

Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda Europe. Die deutlich gestiegenen Renditen am Anleihemarkt spiegeln diese Sorge bereits wieder. Technologiewerte leiden derweil besonders unter anziehenden Zinsen, da sich dadurch ihre Finanzierungskosten erhöhen. Zudem waren Tech-Aktien in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich stark gestiegen, nun machten Anleger in verstärktem Maße Kasse.

Unter den größten Verlierern im Sektor rutschten die Anteilscheine von Nvidia um mehr als acht Prozent ab. Eine hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten hatte zwar den Umsatz und Gewinn des Chipherstellers im vergangenen Quartal weiter hochspringen lassen. Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen aber sagte Finanzchefin Colette Kress, das Wachstum resultiere aktuell aus dem Geschäft mit Computerspielen. Einige Analysten fürchteten daher, dies könnte bedeuten, dass die Rechenzentrum-Sparte etwas langsamer expandiere. Für die Anteilscheine des Herstellers von Elektroautos Tesla ging es um rund acht Prozent nach unten.

Den Impfstoffhersteller Moderna hielten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten zum Jahresende 2020 in den roten Zahlen, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin ließ den Umsatz regelrecht explodieren. Die Papiere zogen an der Spitze des Nasdaq 100 um 2,5 Prozent an.

Die Anteilscheine von Twitter waren im Handelsverlauf gar auf ein Rekordhoch geschnellt und lagen am Ende 3,7 Prozent in Plus. Damit sicherten sie sich den zweiten Platz im S&P 500. Der Kurznachrichtendienst will seinen Jahresumsatz bis Ende 2023 verdoppeln.

Unter den schwächsten Werten im S&P 500 knickten die Anteilscheine von Best Buy um mehr als neun Prozent ein. Der Elektronik-Einzelhändler hatte mit seiner Geschäftsprognose für dieses Jahr enttäuscht.

Zudem findet die Aufregung um den Videospielhändler Gamestop kein Ende. Nachdem die Aktien am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt waren und mit einem Plus von 104 Prozent geschlossen hatten, ging es nun um weitere 19 Prozent hoch. Der Vizechef von Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway , Charlie Munger, sieht die Kurskapriolen mit großer Sorge. Sie seien Anzeichen einer "irritierenden Blase", die irgendwann ein böses Ende nehmen müsse.

Der Euro litt im Tagesverlauf unter dem Renditeanstieg am US-Anleihemarkt und notierte zuletzt bei 1,2169 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2225 (Mittwoch: 1,2146 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8180 (0,8233) Euro.

Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 1,02 Prozent auf 133,88 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe betrug zuletzt 1,49 Prozent./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.02.2021

Aktien New York Schluss: Inflationsangst schickt Techwerte auf Talfahrt

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Angst vor Inflation hat am Donnerstag insbesondere die US-Technologieaktien in die Tiefe gerissen. Aber auch Standardwerte mussten kräftige Einbußen hinnehmen. Auslöser der scharfen Abwärtsbewegung war der rasante Renditeanstieg am Anleihemarkt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020. Höhere Zinsen lassen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren in einem schlechteren Licht dastehen.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,75 Prozent auf 31 402,01 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch erstmals über 32 000 Punkte geklettert war. Der marktbreite S&P 500 knickte um 2,45 Prozent auf 3829,34 Punkte ein und der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 3,56 Prozent auf 12 828,31 Punkte ab. Es war der größte prozentuale Tagesverlust seit Oktober letzten Jahres.

Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda Europe. Die deutlich gestiegenen Renditen am Anleihemarkt spiegeln diese Sorge bereits wieder. Technologiewerte leiden derweil besonders unter anziehenden Zinsen, da sich dadurch ihre Finanzierungskosten erhöhen. Zudem waren Tech-Aktien in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich stark gestiegen, nun machten Anleger in verstärktem Maße Kasse./la/he

25.02.2021

Aktien New York: Inflationssorgen belasten vor allem Techwerte schwer

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street ist am Donnerstag wieder deutlich abgesackt. Nach den Kursanstiegen zur Wochenmitte mussten nun vor allem die konjunktursensiblen Technologiewerte massive Einbußen hinnehmen. Grund dafür waren die weiter steigenden Renditen an den Anleihemärkten, was wiederum mit der Furcht vor anziehender Inflation zusammenhängt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,32 Prozent auf 31 539,45 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch erstmals über 32 000 Punkte geklettert war. Der marktbreite S&P 500 fiel um 1,92 Prozent auf 3850,12 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 2,83 Prozent auf 12 925,25 Punkte ab.

Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda Europe. Höhere Zinsen aber lassen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren in einem schlechteren Licht dastehen. Technologiewerte leiden besonders unter dem Renditeanstieg, da sich dadurch ihre Finanzierungskosten erhöhen. Zudem waren sie in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich stark gestiegen, nun machten Anleger weiter Kasse.

Unter den größten Verlierern im Sektor rutschten die Anteilscheine von Nvidia um mehr als acht Prozent ab. Eine hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten hatte zwar den Umsatz und Gewinn des Chipherstellers im vergangenen Quartal weiter hochspringen lassen. Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen sagte aber Finanzchefin Colette Kress, das Wachstum resultiere aktuell aus dem Geschäft mit Computerspielen. Einige Analysten fürchteten daher, dies könnte bedeuten, dass die Rechenzentrum-Sparte etwas langsamer expandiere.

Die Telekom-Tochter T-Mobile US sicherte sich derweil mit Blick auf den geplanten Netzausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G bei einer Frequenzauktion in den USA für 9,3 Milliarden US-Dollar 142 Lizenzen. Verglichen mit seinen Konkurrenten musste T-Mobile US weniger tief in die Taschen greifen. Das liegt unter anderem daran, dass die Frequenzausstattung von T-Mobile US ohnehin bereits als gut galt. Die Aktien der Telekom-Tochter gewannen 1,6 Prozent, während AT&T und Verizon um 2,5 beziehungsweise 1,4 Prozent nachgaben.

Die Anteilscheine von Twitter schnellten auf ein Rekordhoch und lagen zuletzt gut sechs Prozent in Plus. Der Kurznachrichtendienst will seinen Jahresumsatz bis Ende 2023 verdoppeln.

Den Impfstoffhersteller Moderna hielten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten zum Jahresende 2020 in den roten Zahlen, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin ließ den Umsatz regelrecht explodieren. Die Papiere zogen um 4,5 Prozent an.

Unter den schwächsten Werten im S&P 500 knickten die Anteilscheine von Best Buy um fast zehn Prozent ein. Der Elektronik-Einzelhändler enttäuschte mit seiner Geschäftsprognose für dieses Jahr.

Zudem findet die Aufregung um den Videospielhändler Gamestop kein Ende. Nachdem die Aktien am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt waren und mit einem Plus von 104 Prozent geschlossen hatten, ging es nun um weitere 87 Prozent hoch. Der Vizechef von Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway , Charlie Munger, sieht die Kurskapriolen mit großer Sorge. Sie seien Anzeichen einer "irritierenden Blase", die irgendwann ein böses Ende nehmen müsse./la/he

25.02.2021

DOW-FLASH: Wall Street auf Talfahrt - Renditeanstieg verschreckt Anleger

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hat im Handelsverlauf am Donnerstag seine Verluste deutlich ausgeweitet. Zuletzt stand ein Minus von 1,68 Prozent auf 31 425,47 Punkte zu Buche. Der technologielastige Nasdaq 100 knickte gar um 3,1 Prozent ein.

Grund für die massiven Kursverluste waren die weiter steigenden Renditen an den Anleihemärkten, was wiederum mit der Furcht vor anziehender Inflation zusammenhängt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020.

Höhere Zinsen lassen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren in einem schlechteren Licht dastehen. Techologiewerte leiden besonders unter dem Renditeanstieg, da sich dadurch ihre Finanzierungskosten erhöhen./la/fba

25.02.2021

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt nach - 14 000 Punkte eine hohe Hürde

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben Bullen und Bären am Donnerstag weiter um die Oberhand gekämpft. Anders als am Vortag gingen letztere wieder als Sieger hervor, wie der Dax mit einem Minus von 0,69 Prozent auf 13 879,33 Punkte zeigte. Zu Beginn war der Leitindex nach gut einer Woche wieder über die Marke von 14 000 Punkten gestiegen, kam dort aber schnell an seine Grenzen. Am Nachmittag wurden die schwachen US-Börsen zur Belastung.

"Das Niveau oberhalb von 14 000 Punkten scheint für den Dax weiterhin zu luftig zu sein", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect. Auch der MDax , der zuletzt noch viel deutlicher als der Dax abgerutscht war, konnte sich am Donnerstag nicht nachhaltig erholen. Er schloss 0,37 Prozent tiefer bei 31 640,86 Punkten.

Anhaltende Inflationssorgen galten weiter als Grund dafür, dass sich die Aktienmärkte auf ihrem Weg nach oben schwer tun. Eine steigende Rendite zehnjähriger US-Anleihen gilt als Ausdruck dessen, sie näherte sich am Donnerstag weiter der Marke von 1,5 Prozent. Letztmals hatten sie auf diesem Niveau vor einem Jahr rentiert.

Eine Stütze waren am Donnerstag die Finanzwerte. Die Papiere der Deutschen Bank zogen an der Dax-Spitze um 3,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Spätsommer 2018. Jene der Commerzbank legten im MDax um drei Prozent zu. Experten zufolge ist die Branche der wohl wichtigste Profiteur einer steileren Zinskurve.

Ansonsten gab es zahlreiche Zahlenvorlagen mit eher durchwachsenem Fazit zu verarbeiten. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer enttäuschte den Markt mit seinem Ausblick auf das laufende Jahr. Zudem kürzte das Management nach einem Milliardenverlust im vergangenen Jahr die Dividende. Die Aktie sackte daraufhin am Dax-Ende um 6,4 Prozent ab.

Besser kam der Jahresbericht von Munich Re an, die Papiere zählten mit einem Anstieg um 1,5 Prozent zur Spitzengruppe im Dax. Der Rückversicherer erlitt zwar heftige Einschläge durch die Corona-Pandemie, wittert aber wieder bessere Geschäfte. Positiv werteten einige Experten die Aussagen zu den absolvierten Vertragserneuerungen.

Um 1,4 Prozent aufwärts ging es außerdem für die Anteilscheine von Deutsche Telekom . Sie profitierten davon, dass sich die Mobilfunktochter T-Mobile US in einer Auktion günstiger als befürchtet mit Frequenzspektrum eingedeckt hat, das für den neuen Mobilfunkstandard 5G verwendet werden kann.

In der zweiten Reihe sprangen die Anteilscheine von Aixtron um 13,6 Prozent nach oben. Starke Quartalszahlen und ein ebenso starker Ausblick des Anlagenbauers ließen den Kurs in der Spitze erstmals seit 2011 wieder über die 20-Euro-Marke schnellen. Experten stimmten vor allem auf die Auftragsentwicklung eine Lobeshymne an.

Hinten im MDax standen nach Zahlen Freenet und Telefonica Deutschland mit Abgaben von bis zu 3,8 Prozent. In beiden Fällen fielen die Urteile von Experten gemischt aus, bei Freenet sahen einige Schwächen im vierten Quartal. Bei der Tochter der spanischen Telefonica dürfte auch eine aufgegebene Kaufempfehlung durch die britische Bank HSBC belastet haben.

Im SDax knüpften die Anteile von Takkt nach gut aufgenommenen Zahlen mit einem Plus von 4,4 Prozent an ihren Kurssprung vom Vortag an, der mit einer Dividendenzusage in Zusammenhang stand. Krones dagegen sackten dort um 5,9 Prozent ab. Der Hersteller von Verpackungsanlagen meldete einen überraschend hohen Quartalsverlust.

Auf europäischer Bühne fiel der EuroStoxx um gut ein halbes Prozent auf 3685,28 Punkte. Die Leitindizes in Paris und London schlossen derweil aber jeweils mit moderateren Verlusten. Der New Yorker Dow Jones Industrial fiel zuletzt um gut ein Prozent. Auch der Kursrutsch bei US-Technologiewerten ging am Donnerstag weiter.

Der Euro sprang über die Marke von 1,22 US-Dollar und wurde zuletzt mit 1,2224 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2225 (Mittwoch: 1,2146) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8180 (0,8233) Euro.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen von minus 0,36 Prozent am Vortag auf minus 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,19 Prozent auf 144,56 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,71 Prozent auf 173,01 Punkte./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

25.02.2021

Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt wieder nach - 14 000 Punkte eine hohe Hürde

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben Bullen und Bären am Donnerstag weiter um die Oberhand gekämpft. Anders als am Vortag gingen letztere wieder als Sieger hervor, wie der Dax mit einem Minus von 0,69 Prozent auf 13 879,33 Punkte zeigte. Zu Beginn war der Leitindex nach gut einer Woche wieder über die Marke von 14 000 Punkten gestiegen, kam dort aber schnell an seine Grenzen. Am Nachmittag wurden die schwachen US-Börsen zur Belastung.

"Das Niveau oberhalb von 14 000 Punkten scheint für den Dax weiterhin zu luftig zu sein", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect. Auch der MDax , der zuletzt noch viel deutlicher als der Dax abgerutscht war, konnte sich am Donnerstag nicht nachhaltig erholen. Er schloss 0,37 Prozent tiefer bei 31 640,86 Punkten.

Anhaltende Inflationssorgen galten weiter als Grund dafür, dass sich die Aktienmärkte auf ihrem Weg nach oben schwer tun. Eine steigende Rendite zehnjähriger US-Anleihen gilt als Ausdruck dessen, sie näherte sich am Donnerstag weiter der Marke von 1,5 Prozent. Letztmals hatten sie auf diesem Niveau vor einem Jahr rentiert./tih/he

25.02.2021

ROUNDUP/Aktien New York: Inflationssorgen drücken Wall Street wieder ins Minus

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben am Donnerstag die Pessimisten wieder die Oberhand gewonnen. Nach den Kursanstiegen zur Wochenmitte gaben die wichtigsten Aktienindizes nun teils deutlich nach.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,40 Prozent auf 31 835,52 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch erstmals über 32 000 Punkte geklettert war. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,80 Prozent auf 3894,21 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,33 Prozent auf 13 125,25 Punkte ab. Tech-Titel waren in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich stark gestiegen, nun machten Anleger weiter Kasse.

Die steigenden Renditen an den Anleihemärkten aus Furcht vor anziehender Inflation drückten auf die Stimmung der Anleger, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda Europe. So verblassten nun auch wieder die am Vortag verbuchten Kursgewinne, ausgelöst von beschwichtigenden Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Geldpolitik und positiven Impfstoffnachrichten von Johnson & Johnson . Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, führte Erlam aus.

Der Anstieg der Kapitalmarktzinsen scheint derzeit kein Halten zu kennen. Selbst beschwichtigende Worte von Notenbankern helfen nicht viel. In dieser Woche hatte US-Zentralbankchef Jerome Powell klare Hinweise gegeben, dass die Zentralbank ihre ultralockere Geldpolitik noch lange fortsetzen will. Es half nichts, die Zinsen an den Märkten steigen weiter. So kletterte der Zins für zehnjährige Staatsanleihen Richtung 1,5 Prozent.

Unter den größten Verlierern im Technologiesektor rutschten die Anteilsscheine von Nvidia um rund vier Prozent ab. Eine hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten hatte zwar den Umsatz und Gewinn des Chipherstellers im vergangenen Quartal weiter hochspringen lassen. Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen sagte aber Finanzchefin Colette Kress, das Wachstum resultiere aktuell aus dem Geschäft mit Computerspielen. Einige Analysten fürchteten daher, dies könnte bedeuten, dass die Rechenzentrum-Sparte etwas langsamer expandiere.

Die Telekom-Tochter T-Mobile US sicherte sich derweil mit Blick auf den geplanten Netzausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G bei einer Frequenzauktion in den USA für 9,3 Milliarden US-Dollar 142 Lizenzen. Verglichen mit seinen Konkurrenten musste T-Mobile US weniger tief in die Taschen greifen. Das liegt unter anderem daran, dass die Frequenzausstattung der Tochter der Deutschen Telekom ohnehin bereits als gut galt. T-Mobile US gewannen knapp zwei Prozent, AT&T und Verizon gaben um jeweils knapp ein Prozent nach.

Die Anteilscheine von Twitter schnellten auf ein Rekordhoch und lagen zuletzt rund zehn Prozent in Plus. Der Kurznachrichtendienst will seinen Jahresumsatz bis Ende 2023 verdoppeln.

Den Impfstoffhersteller Moderna hielten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten zum Jahresende 2020 in den roten Zahlen, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin lässt den Umsatz regelrecht explodieren. Die Papiere zogen um rund fünf Prozent an.

Schließlich findet die Aufregung um den Videospielhändler Gamestop kein Ende. Nachdem die Aktien am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt waren und mit einem Plus von 104 Prozent geschlossen hatten, ging es nun um weitere 40 Prozent hoch. Der Vizechef von Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway , Charlie Munger, sieht die Kurskapriolen mit großer Sorge. Sie seien Anzeichen einer "irritierenden Blase", die irgendwann ein böses Ende nehmen müsse./la/he

25.02.2021

Aktien New York: Inflationssorgen drücken Wall Street wieder ins Minus

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben am Donnerstag die Pessimisten wieder die Oberhand gewonnen. Nach den Kursanstiegen zur Wochenmitte gaben die wichtigsten Aktienindizes nun teils deutlich nach.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,59 Prozent auf 31 773,36 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch erstmals über 32 000 Punkte geklettert war. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,93 Prozent auf 3889,02 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,53 Prozent auf 13099,30 Punkte ab.

Die steigenden Renditen an den Anleihemärkten aus Furcht vor anziehender Inflation drückten auf die Stimmung der Anleger, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda Europe. So verblassten nun auch wieder die am Vortag verbuchten Kursgewinne, ausgelöst von beschwichtigenden Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Geldpolitik und positiven Impfstoffnachrichten von Johnson & Johnson . Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, führte Erlam aus./la/he

25.02.2021

Aktien New York Ausblick: Furcht vor Zinsanstieg bremst Rekordjagd

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem deutlichen Kursanstieg am Vortag mit einem weiteren Rekord für den Dow Jones Industrial treten die Anleger am Donnerstag zunächst etwas auf die Bremse. Gut eine Stunde vor der Handelseröffnung in New York taxierte der Broker IG den US-Leitindex mit plus 0,08 Prozent auf 31 987 Punkte nur wenig verändert. Die zuletzt erholte Technologiebörse Nasdaq dürfte schwächer starten.

Die steigenden Renditen an den Anleihenmärkten aus Furcht vor anziehender Inflation drückten auf die Stimmung der Anleger, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda Europe. So verblassten nun auch wieder die am Vortag verbuchten Kursgewinne, ausgelöst von beschwichtigenden Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Geldpolitik und positiven Impfstoffnachrichten von Johnson & Johnson . Investoren seien mehr und mehr überzeugt, dass die Inflation zunehme und die Notenbank zu einer Straffung ihrer Geldpolitik veranlasse, führte Erlam aus.

Eine hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten ließ den Umsatz und Gewinn von Nvidia im vergangenen Quartal weiter hochspringen. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag rutschten die Papiere gleichwohl um mehr als drei Prozent ab. Während der Telefonkonferenz zu den Zahlen hatte Finanzchefin Colette Kress gesagt, das Wachstum resultiere aktuell aus dem Geschäft mit Computerspielen. Einige Analysten fürchteten daher, dies könnte bedeuten, dass die Rechenzentrum-Sparte etwas langsamer expandiere.

Die Telekom-Tochter T-Mobile US sicherte sich mit Blick auf den geplanten Netzausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G bei einer Frequenzauktion in den USA für 9,3 Milliarden US-Dollar 142 Lizenzen. Verglichen mit seinen Konkurrenten musste T-Mobile US weniger tief in die Taschen greifen: AT&T kaufte den Angaben nach rund 1600 Lizenzen für 23,4 Milliarden Dollar, Verizon erwarb 3500 Lizenzen für 45,5 Milliarden Dollar. Das liegt unter anderem daran, dass die Frequenzaustattung der Tochter der Deutschen Telekom ohnehin bereits als gut galt. T-Mobile US gewannen vorbörslich rund viereinhalb Prozent, AT&T und Verizon gaben zwischen einem halben und einem Prozent nach.

Den US-Impfstoffhersteller Moderna hielten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten zum Jahresende 2020 in den roten Zahlen, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin lässt den Umsatz regelrecht explodieren. Vorbörslich ging es für die Titel um mehr als vier Prozent hinauf. Die Produktionskapazitäten für seinen Corona-Impfstoff will Moderna ausbauen. 2021 erwartet das Unternehmen einen Impfstoff-Umsatz von über 18 Milliarden US-Dollar.

Die Aufregung um den Videospielhändler Gamestop findet am US-Finanzmarkt kein Ende. Nachdem die Aktien am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt waren und mit einem Plus von 104 Prozent geschlossen hatten, ging es vorbörslich am Donnerstag nun um weitere 65 Prozent hoch. Der Vizechef von Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway , Charlie Munger, sieht die Kurskapriolen mit großer Sorge. Sie seien Anzeichen einer "irritierenden Blase", die irgendwann ein böses Ende nehmen müsse./ajx/fba

25.02.2021

Aktien Frankfurt: Moderate Verluste - Dax kann 14 000-Punkte-Marke nicht halten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt kämpfen weiterhin Bullen und Bären um die Richtung im Dax . Optimismus nach den jüngsten Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell ließ am Donnerstag zum Handelsstart den Bullen die Oberhand: Der Dax überwand locker wieder die Hürde von 14 000 Punkten. Doch die Hoffnung, im Tageslauf weiter auf das vor drei Wochen erreichte Rekordhoch von 14 169 Punkten zuzulaufen, wurde rasch zunichte gemacht. Stattdessen setzten Gewinnmitnahmen ein.

Am Nachmittag gab der deutsche Leitindex um 0,18 Prozent auf 13 949,94 Punkte nach und auch im MDax bröckelte das Plus. Zuletzt legte der Index der mittelgroßen Unternehmen um 0,27 Prozent auf 31 843,22 Punkte zu.

Die Anleger seien nervös, denn weiterhin bleibe unklar, wohin die Reise nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen gehe, hieß es am Markt. "Das Niveau oberhalb von 14 000 Punkten scheint für den Dax weiterhin zu luftig zu sein", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect. Die Euphorie sei angesichts teilweise eher bescheidener Geschäftszahlen verpufft. Zudem sei auch weiter die Frage offen, wann der harte Lockdown in Deutschland beendet sei. Das habe Einfluss auf die Annahmen über die erwartete Konjunkturerholung.

Unternehmensseitig enttäuschte der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer zur Zahlenvorlage mit seinem Ausblick auf das laufende Jahr. Die Aktie büßte am Dax-Ende 3,4 Prozent ein.

Die Papiere der Munich Re legten nach einem verhaltenen Start zuletzt um 3,1 Prozent zu und zählten damit zu den Spitzenwerten. Der Rückversicherer erlitt zwar heftige Einschläge durch die Corona-Pandemie, rechnet aber für 2021 mit deutlich mehr Gewinn. Selbst eine erneute Absage der Olympischen Spiele in Japan würde das Gesamtbild bei der Munich Re nicht wesentlich verändern, sagte Vorstandschef Joachim Wenning. Zudem soll für 2020 eine Dividende auf Höhe des Vorjahres gezahlt werden, und ab 2022 könnte es auch wieder Aktienrückkäufe geben.

Um 1,7 Prozent aufwärts ging es für die Anteilsscheine der Deutschen Telekom . Sie profitierten davon, dass sich die Mobilfunktochter T-Mobile US in einer Auktion günstiger als befürchtet mit Frequenzspektrum eingedeckt hat, das für den neuen Mobilfunkstandard 5G verwendet werden kann.

In der zweiten Reihe sprangen die Anteilsscheine von Aixtron um knapp 11 Prozent nach oben und erreichten zeitweise sogar ein Zehnjahreshoch. Der Bedarf von Industrie und Menschen nach immer schnellerer Datenübertragung und neuester Unterhaltungselektronik treibt den LED- und Chipindustrieausrüster an. Das Unternehmen, dessen Anlagen bei der Herstellung von LEDs für Displays, 3D-Sensoren und Energiemanagementchips helfen, will das Wachstum 2021 stark beschleunigen. Zudem gibt es seit langem auch wieder eine Dividende.

Für Freenet indes ging es am MDax-Ende um 3,0 Prozent abwärts. Nach einem schwachen Schlussspurt im Corona-Jahr schaut der Telekommunikationsanbieter vorsichtig optimistisch auf 2021. Am Markt wurde jedoch insbesondere auf eine enttäuschende Entwicklung der Erlöse verwiesen. Schlusslicht im Index waren am Nachmittag mit minus 3,8 Prozent die Anteile von Telefonica Deutschland , die am Vortag ihre Zahlen vorgelegt und vor allem bei den Margen enttäuscht hatte.

Im SDax nahmen die Anteile von Takkt mit plus 5,5 Prozent und Krones mit minus 4,5 Prozent Spitze und Ende des 70 Unternehmen umfassenden Nebenwerte-Index ein. Beim Büromöbelhändler kam im Schlussquartal 2020 Schwung in die Geschäfte und auch für 2021 wird im Jahresverlauf Auftrieb erwartet. Der Hersteller von Verpackungsanlagen Krones indes meldete einen überraschend hohen Nettoverlust im vierten Quartal.

Der Euro sprang über die Marke von 1,22 US-Dollar und wurde am Nachmittag mit 1,2228 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2146 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,36 Prozent am Vortag auf minus 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,19 Prozent auf 144,56 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,22 Prozent auf 173,37 Punkte./ck/fba

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

25.02.2021

USA: Biontech-Impfstoff darf in normalem Gefrierfach gelagert werden

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer darf in den USA ab sofort bis zu zwei Wochen bei Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Das wird die Handhabung des Impfstoffs erleichtern und den Einsatz auch an Orten wie Arztpraxen oder Apotheken vereinfachen, die nicht über weitaus kältere Gefrierfächer verfügen. Die Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) erklärte am Donnerstag, die Erlaubnis werde bei der Corona-Impfkampagne für mehr Flexibilität sorgen und den Druck auf die Lieferkette für ultrakalte Gefriermodule senken.

Bislang musste der Impfstoff bei minus 80 bis minus 60 Grad Celsius transportiert und gelagert werden, was bei der nötigen Logistik von Impfkampagnen eine zusätzliche Herausforderung ist. Der Hersteller liefert den Impfstoff daher in speziellen Behältern mit Trockeneis aus. Nun sind begrenzt auf zwei Wochen auch Transport und Lagerung im Temperaturbereich von minus 25 bis minus 15 Grad erlaubt. Zudem ist es nach wie vor erlaubt, den Impfstoff bis zu fünf Tage vor der Verwendung bei Kühlschranktemperatur aufzubewahren.

Pfizer hatte die Aktualisierung der Notfallzulassung des Impfstoffs hinsichtlich der nötigen Temperatur vor einer Woche beantragt. Das Unternehmen stützte sich dabei nach eigenen Angaben auf Daten aus den neun Monaten seit dem Beginn der Entwicklung des Impfstoffs.

Der Impfstoff wurde gemeinsam vom Mainzer Unternehmen Biontech und dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt./jbz/DP/he

25.02.2021

Biden telefoniert mit saudischem König - Khashoggi-Bericht erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der neue US-Präsident Joe Biden hat erstmals mit dem saudischen König Salman telefoniert. Das Weiße Haus teilte am Donnerstag mit, Biden habe dem König gesagt, dass er daran arbeiten werde, "die bilateralen Beziehungen so stark und transparent wie möglich zu gestalten". Der US-Präsident habe die Bedeutung bekräftigt, die die USA Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit beimessen. In der Mitteilung des Weißen Hauses wurde die Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi nicht erwähnt.

Erwartet wurde die von der Biden-Regierung zugesagte Veröffentlichung eines US-Geheimdienstberichts über den Mord an Khashoggi im saudischen Generalkonsulat in Istanbul. Khashoggi war dort am 2. Oktober 2018 von einem Spezialkommando aus Riad getötet worden, als er Papiere für seine geplante Hochzeit abholen wollte. Von seinem Leichnam fehlt bis heute jede Spur. Khashoggi lebte im US-Bundesstaat Virginia und schrieb Kolumnen für die "Washington Post", die oft Kritik an der saudischen Monarchie enthielten.

Die Führung des islamisch-konservativen Königreichs war nach dem Verschwinden Khashoggis scharfer Kritik ausgesetzt. Sie räumte den Mord erst auf internationalen Druck hin ein. Die Spuren führten bis in das engste Umfeld von Kronprinz Mohammed bin Salman, der aber bestritt, die Tötung selbst angeordnet zu haben.

Eine Menschenrechtsexpertin der UN war 2019 zu dem Schluss gekommen, dass es glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche persönliche Verantwortung des Thronfolgers und anderer ranghoher Vertreter Saudi-Arabiens gebe. Die "Washington Post" hatte wenige Wochen nach der Tat berichtet, der US-Geheimdienst sei mit hoher Sicherheit zu der Einschätzung gelangt, der Kronprinz habe die Tötung angeordnet.

Bidens Vorgänger Donald Trump war ein enger Verbündeter des Königshauses in Riad. Der Republikaner hielt auch nach dem Mord an Khashoggi an seiner Unterstützung für Saudi-Arabien fest. Die Regierung des Demokraten Biden hat deutlich gemacht, dass sie das Verhältnis zu Saudi-Arabien neu ausrichten werde. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte am Donnerstag: "Unsere Regierung konzentriert sich darauf, die Beziehung neu zu kalibrieren."/lkl/cy/DP/he

25.02.2021

Biden: USA sind selbstgesteckten Impfzielen um 'Wochen' voraus

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Joe Biden will bei der Corona-Impfkampagne weiter aufs Tempo drücken. "Je mehr Leute geimpft werden, desto schneller werden wir diese Pandemie eindämmen", sagte Biden am Donnerstag. Er sprach im Weißen Haus, um die Schwelle von 50 Millionen Impfungen während seiner Amtszeit zu markieren. Biden bezeichnete die Fortschritte bei der Impfkampagne als großen Erfolg: Die USA lägen damit "Wochen" vor dem angestrebten Zeitplan.

Biden hatte vor seinem Amtsantritt am 20. Januar als Ziel gesetzt, dass es in seinen ersten hundert Tagen als Präsident mindestens 100 Millionen Impfungen geben soll. Nun wurde nach 37 Tagen bereits die Schwelle von 50 Millionen erreicht, wie Biden erklärte.

Biden dürfte bei seinem Ziel zu Gute kommen, dass die Hersteller der beiden in den USA zugelassenen Impfstoffe, Moderna und Pfizer /Biontech, ihre Produktion inzwischen ausgeweitet haben. Bis Ende März haben sie zusammen die Lieferung von rund 200 Millionen Dosen versprochen. Bis Ende Juli sollen die USA insgesamt 600 Millionen Dosen bekommen.

Seit Beginn der Impfkampagne im Dezember wurden nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC 66 Millionen Dosen gespritzt, knapp 21 Millionen Menschen sind demnach schon doppelt geimpft worden.

Biden ermahnte die Amerikaner, trotz eines Rückgangs der Neuinfektionen und der erfolgreichen Impfkampagne weiterhin die empfohlenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu befolgen. "Das Schlimmste, was wir jetzt tun könnten, wäre es, die Vorsicht über Bord zu werfen", sagte Biden. Weil Experten warnten, dass schon im April oder Mai der Punkt erreicht sein könnte, an dem es mehr verbleibende Impfdosen als Impfwillige geben werde, kündigte Biden zudem eine "massive Kampagne" an, um aufzuklären und für die Impfungen zu werben.

In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, sind seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr rund 28,4 Millionen bestätigte Infektionen gemeldet worden. Mehr als 507 000 Menschen starben nach einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2./jbz/DP/he

25.02.2021

Vize-Bürgermeister für dreiwöchigen Lockdown in Paris

PARIS (dpa-AFX) - Die Pariser Stadtverwaltung hat sich angesichts der angespannten Corona-Lage für einen kurzen und strengen Lockdown ausgesprochen. "Die derzeitige Situation ist die schlimmste, weil es sich um Halbmaßnahmen mit schlechten Ergebnissen handelt", sagte der erste stellvertretende Pariser Bürgermeister, Emmanuel Grégoire, am Donnerstagabend dem Sender Franceinfo. Die Stadt werde nun mehrere Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie vorschlagen, darunter ein etwa dreiwöchiger Lockdown in der Hauptstadt mit der Aussicht darauf, danach etwa Restaurants und Kulturstätten wieder öffnen zu können.

Premier Jean Castex hatte kurz zuvor für 20 Départements im Land eine erhöhte Corona-Warnstufe verhängt. Darunter fällt auch die Hauptstadt. Der Premier hatte die örtlichen Behörden aufgefordert, Vorschläge für mögliche verschärfte Corona-Maßnahmen zu machen. Castex betonte gleichzeitig, dass die Regierung alles tue, um einen landesweiten Lockdown so weit wie möglich hinauszuzögern.

Grégoire betonte nun, dass er von einem Lockdown nur am Wochenende wie etwa in Nizza wenig halte. Diese Maßnahme sei "kaum effektiv". Die Vorschläge, einschließlich eines möglichen Lockdowns in Paris, würden an diesem Wochenende mit der örtlichen Gesundheitsbehörde und der Polizeipräfektur diskutiert, kündigte Grégoire an. Schließlich werde man dann der Regierung Vorschläge unterbreiten. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag in Paris zuletzt über 300.

"Wir können nicht mit halben Maßnahmen leben, die uns unvermeidlich in den Lockdown treiben", sagte Grégoire anschließend dem Sender BFMTV. Deshalb müsse man die Frage nach einem Confinement - so heißt der Lockdown in Frankreich - stellen. Wenn es einen Lockdown brauche, dann müsse man ihn jetzt einführen, um den Menschen eine Perspektive zu geben. Man müsse jetzt "mutige Entscheidungen" treffen. "Ich bin sehr verwundert und verblüfft über diese Ankündigung", reagierte der Bürgermeister des 17. Pariser Arrondissements, Geoffroy Boulard. Das sei nicht abgesprochen gewesen./nau/DP/he

25.02.2021

ROUNDUP: EU arbeitet am Corona-Pass für freies Reisen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union treibt die Arbeit an einem einheitlichen Corona-Impfpass für einfacheres Reisen voran. Das gemeinsame System könnte pünktlich zur Sommersaison einsatzbereit sein. Die EU-Kommission wolle in den kommenden drei Monaten die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, nationale digitale Impfausweise miteinander zu verbinden, sagte Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag nach einem EU-Sondergipfel zur Corona-Pandemie. EU-Ratschef Charles Michel sagte, die 27 Staaten näherten sich in ihren Vorstellungen immer weiter an. Welche Rechte an das gemeinsame Dokument geknüpft sind, würde dann jedes Land für sich entscheiden.

Länder wie Österreich, Bulgarien oder Griechenland hatten zuvor Druck gemacht. Sie wollen Geimpften, Getesteten und Genesenen wieder mehr Freiheiten einräumen. Vorbild für den Vorstoß ist der "Grüne Pass" in Israel, wie Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte. Dort können von einer Corona-Infektion genesene Menschen und jene, die gegen das Virus geimpft sind, seit Sonntag unter anderem wieder Fitnessstudios, Theater und Sportereignisse besuchen. In der EU setzen vor allem südliche Länder auf das für sie so wichtige Tourismus-Geschäft.

Die Arbeit an gemeinsamen Impfausweis soll nun vorangetrieben werden, wie es in den gemeinsamen Gipfel-Schlussfolgerungen heißt. Bislang hatten sich die 27 EU-Staaten nur darauf geeinigt, dass es einen gegenseitig anerkannten Impf-Nachweis für medizinische Zwecke geben soll. Angedacht sind eine Datenbank zur Registrierung der Impfungen und ein personalisierter QR-Code für Geimpfte.

Mit Blick auf mögliche Vorteile für Geimpfte betonte Merkel: "Alle haben heute darauf hingewiesen, dass das zurzeit bei der geringen Durchimpfung der Bevölkerung gar nicht das Thema ist. Aber man muss sich ja vorbereiten." Das heiße nicht, dass künftig nur reisen dürfe, wer einen Impfpass habe. "Darüber sind überhaupt noch keine politischen Entscheidungen getroffen."

Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sagte, es seien noch politische und wissenschaftliche Fragen offen. Die Entscheidung, was möglicherweise mit so einem Impfpass möglich sei, müsse jedes Land für sich treffen. Sie sagte, die technischen Vorarbeiten dauerten mindestens rund drei Monate. Die EU-Staaten müssten sich mit ihren nationalen Impfausweisen beeilen, wenn es bis zum Sommer klappen solle.

Österreichs Kanzler Kurz dringt auf schnelles Handeln. Nach der Videokonferenz schrieb er auf Twitter: "Es freut mich, dass es unter den EU-Mitgliedsstaaten eine breite Front der Unterstützung für die Idee eines Grünen Passes gibt. Nun geht es um die möglichst rasche Umsetzung!" Griechenland und Zypern haben schon jetzt Vereinbarungen mit Israel über die künftige Einreise von Geimpften geschlossen. Kurz schließt auch einen Alleingang nicht aus, falls es keine einheitliche Linie auf EU-Ebene geben sollte.

Nationale Alleingänge haben zuletzt allerdings schon bei Grenzkontrollen und -schließungen für Unmut gesorgt. Dabei hatten sich die EU-Staaten vor einigen Wochen eigentlich auf Empfehlungen für ein einheitliches Vorgehen an den Grenzen geeinigt. Deutschland und andere gehen jedoch darüber hinaus. Merkel betonte, Deutschland setze alles daran, den freien Warenverkehr und berufliches Pendeln zu ermöglichen. Ratschef Michel forderte: "Wir müssen den gemeinsamen Ansatz respektieren, auf den wir uns verständigt haben."

Topthema beim Gipfel war, mehr Tempo bei den Impfungen zu gewinnen und den Impfstoffmangel zu beheben. Dies sei eine Priorität, sagte Ratschef Michel. Auch angesichts der neuen Virusvarianten müsse man sich rüsten und die Strategie anpassen.

Auf dem leer gefegten Markt für Corona-Impfstoffe beobachten EU-Ermittler unterdessen immer mehr Betrügereien. Vermittler hätten Regierungen in den vergangenen Wochen insgesamt 900 Millionen Dosen Impfstoff für 12,7 Milliarden Euro angeboten, erklärte die EU-Anti-Betrugsbehörde Olaf am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Dubiose Angebote erhielten auch die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen, beide lehnten ab.

"Wir nennen das Geisterimpfstoffe, also irgendwelche mehr oder weniger obskuren Angebote, die auch schon an viele Staats- und Regierungschefs wohl gegangen sind", hieß es aus Kreisen der EU-Kommission. Niemand wisse genau, ob es sich um echten Impfstoff handele. Es könne auch "Salzwasser in kleinen Fläschchen" sein.

Am Freitag wollen die Staats- und Regierungschefs über die Stärkung der gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik beraten. Ziel dabei ist es auch, ein unabhängigeres Handeln der Europäischen Union in internationalen Krisen und Konflikten zu gewährleisten. Bislang ist die EU in vielen Bereichen stark auf die USA angewiesen - vor allem, wenn es um größere Militäreinsätze geht./wim/DP/he

25.02.2021

WDH: Söder regt neue Priorisierung bei Astrazeneca-Impfstoff an

(Quelle im 2. Satz korrigiert: Redaktionsnetzwerk Deutschland)

BERLIN (dpa-AFX) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht angesichts der Zurückhaltung gegenüber dem Astrazeneca -Impfstoff Handlungsbedarf. "Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut schützt", sagte der CSU-Vorsitzende dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Natürlich sei es jetzt gut, Lehrer, Erzieher und die Polizei vorzeitig zu impfen. Aber es gebe unzählige Menschen, die sich impfen lassen wollten, jedoch noch lange nicht dran seien. "Sollte sich der Trend bei Astrazeneca fortsetzen, hat es keinen Sinn, dafür ständige neue Priorisierungen vorzunehmen. Sinnvoll wäre es dann, Astrazeneca gleich über die Ärzteschaft zu verimpfen. Denn wir sollten so rasch wie möglich alles verimpfen, was geht", sagte Söder.

Dem Bayerischen Rundfunk sagte Söder, die Zurückhaltung bei Astrazeneca bereite ihm große Sorge. "Sollte es weiter so sein, dass Tausende, vielleicht sogar Hunderttausende von Impfdosen nicht verimpft werden, dann muss man die Priorisierung völlig neu überlegen, gerade für diesen Impfstoff Astrazeneca", betonte Söder. So könnten Impfdosen möglicherweise den Arztpraxen zur Verfügung gestellt werden, um eine "schnelle Verimpfung" sicherzustellen. Denn jeder, der geimpft werde - unabhängig vom Alter -, schaffe etwas mehr Freiheit, betonte der CSU-Chef./shy/DP/he

25.02.2021

Söder regt neue Priorisierung bei Astrazeneca-Impfstoff an

BERLIN (dpa-AFX) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht angesichts der Zurückhaltung gegenüber dem Astrazeneca -Impfstoff Handlungsbedarf. "Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut schützt", sagte der CSU-Vorsitzende der "Rheinischen Post" (Freitag). Natürlich sei es jetzt gut, Lehrer, Erzieher und die Polizei vorzeitig zu impfen. Aber es gebe unzählige Menschen, die sich impfen lassen wollten, jedoch noch lange nicht dran seien. "Sollte sich der Trend bei Astrazeneca fortsetzen, hat es keinen Sinn, dafür ständige neue Priorisierungen vorzunehmen. Sinnvoll wäre es dann, Astrazeneca gleich über die Ärzteschaft zu verimpfen. Denn wir sollten so rasch wie möglich alles verimpfen, was geht", sagte Söder.

Dem Bayerischen Rundfunk sagte Söder, die Zurückhaltung bei Astrazeneca bereite ihm große Sorge. "Sollte es weiter so sein, dass Tausende, vielleicht sogar Hunderttausende von Impfdosen nicht verimpft werden, dann muss man die Priorisierung völlig neu überlegen, gerade für diesen Impfstoff Astrazeneca", betonte Söder. So könnten Impfdosen möglicherweise den Arztpraxen zur Verfügung gestellt werden, um eine "schnelle Verimpfung" sicherzustellen. Denn jeder, der geimpft werde - unabhängig vom Alter -, schaffe etwas mehr Freiheit, betonte der CSU-Chef./shy/DP/he

25.02.2021

Merkel: Keine Kontrollen an Grenze zu Frankreich

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der französischen Grenzregion Moselle rechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mit verschärften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol. "Grenzkontrollen stehen zurzeit nicht auf der Tagesordnung", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag nach dem ersten Tag des EU-Videogipfels.

Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Wochen hatte sich dort die Corona-Lage verschärft. Sorge bereitet besonders das verstärkte Auftreten gefährlicher Corona-Varianten. Frankreich hat seine Einreiseregeln für diese Region in Absprache mit der deutschen Seite bereits leicht verschärft. Grenzgänger, die nicht aus beruflichen Gründen einreisen wollen, müssen ab 1. März einen negativen PCR-Test vorlegen.

Merkel wies aber darauf hin, dass die Lage in diesem Grenzgebiet eine ganz andere sei als an den Grenzen zu Tschechien und Österreich. Dort hätten die Bundesländer Bayern und Sachsen ausdrücklich um Grenzkontrollen gebeten. "Das ist hier überhaupt nicht der Fall, das Gegenteil ist der Fall", betonte Merkel.

Über die Situation an der Grenze hatte zuletzt eine Taskforce beraten, der unter anderen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein französischer Amtskollege Olivier Véran, Vertreter der Außenministerien sowie regionale Vertreter angehören. Deutschland hatte von Mitte März bis Mitte Mai 2020 wegen der Pandemie Grenzkontrollen eingeführt und teils Übergänge geschlossen./mfi/DP/he

25.02.2021

WDH: Merkel will EU-Impfpass in den nächsten drei Monaten

(Im zweiten Satz wurde der Wochentag korrigiert.)

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass der EU-Impfpass bis zum Sommer entwickelt werden kann. "Die politische Vorgabe ist, dass man das in den nächsten Monaten erreicht, ich habe ja von drei Monaten gesprochen", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag nach dem EU-Videogipfel.

Das Zertifikat soll die Möglichkeit schaffen, Geimpften gegebenenfalls Vorteile zu gewähren. "Alle haben heute darauf hingewiesen, dass das zurzeit bei der geringen Durchimpfung der Bevölkerung gar nicht das Thema ist. Aber man muss sich ja vorbereiten", betonte Merkel. Das heiße aber nicht, dass künftig nur reisen dürfe, wer einen Impfpass habe. "Darüber sind überhaupt noch keine politischen Entscheidungen getroffen."

Auf Reiseerleichterungen für Geimpfte dringen Länder wie Griechenland, Zypern, Bulgarien und Österreich. Griechenland und Zypern haben schon jetzt Vereinbarungen mit Israel über die künftige Einreise von Geimpften geschlossen. Manche EU-Staaten wie Polen und Rumänien gewähren Geimpften bereits Vorteile, etwa bei der Einreise.

Dabei ist die Absprache auf EU-Ebene noch lange nicht so weit. Bislang haben sich die 27 EU-Staaten nur darauf geeinigt, dass es einen gegenseitig anerkannten Impf-Nachweis geben soll. Angedacht sind eine Datenbank zur Registrierung der Impfungen und ein personalisierter QR-Code für Geimpfte. Deutschland, Frankreich und andere haben jedoch Bedenken, Vorteile an das Dokument zu knüpfen - unter anderem weil unklar ist, ob Geimpfte das Virus weitergeben können./mfi/bk/DP/he

25.02.2021

EU-Ratschef: Europäischer Corona-Impfpass kommt voran

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Pläne für einen europäischen Corona-Impfpass nehmen nach Angaben von EU-Ratschef Charles Michel Gestalt an. Die 27 EU-Staaten näherten sich in ihren Vorstellungen immer weiter an, sagte Michel am Donnerstagabend nach einem EU-Videogipfel. Man sei sich einig, die Arbeit an dem gegenseitig anerkannten Impfnachweis fortzusetzen.

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz äußerte sich konkreter und schrieb auf Twitter: "Es freut mich, dass es unter den EU-Mitgliedsstaaten eine breite Front der Unterstützung für die Idee eines Grünen Passes gibt. Nun geht es um die möglichst rasche Umsetzung! Wir wollen möglichst schnell wieder zurück zur Normalität, unser altes Leben wiederhaben und ein Maximum an Freiheit."

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen dämpfte jedoch die Erwartungen. Die Vorbereitungen würden mindestens etwa drei Monate dauern. Und das System solle neutral sein gegenüber der Frage, wie ein solcher Impfpass genutzt werde. Dabei geht es darum, ob er zum Beispiel zu einem einfacheren Reisen genutzt werden kann. Die Entscheidung liege bei den Regierungen der EU-Staaten, sagte von der Leyen./vsr/DP/he

25.02.2021

AKTIE IM FOKUS 2: Anleger reiten bei Aixtron auf der Erfolgswelle

(neu: Schlusskurs)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger sind am Donnerstag bei Aixtron dank der Nachfrage aus der LED- und Chipindustrie in Euphorie geschwelgt. Starke Quartalszahlen und ein ebenso starker Ausblick des Anlagenbauers ließen den Kurs erstmals seit 2011 wieder über die 20-Euro-Marke schnellen. Nach einem Spitzenplus von 18,5 Prozent stand am Ende noch ein Kurssprung um 13,6 Prozent auf der Kurstafel. Die Aktien schlossen damit bei 19,50 Euro.

Der Optimismus von Aixtron für das Jahr 2021 fußt auf der im Schlussquartal deutlich verbesserten Geschäftsdynamik, einem Auftragsbestand von knapp 151 Millionen Euro per Jahresende sowie einem erwarteten Anstieg des Ordereingangs auf 340 bis 380 Millionen Euro im neuen Jahr. Wie das Management betonte, steigt die Nachfrage nach Halbleitern derzeit wegen Themen wie Breitbandausbau, E-Mobilität und Energieeffizienz.

Olivia Honychurch von Liberum Research stimmte vor allem auf die Auftragsentwicklung eine Lobeshymne an. Aufträge im Wert von 92 Millionen Euro allein im Schlussquartal seien der Höchstwert seit 2011, schrieb die Expertin. Insgesamt habe Aixtron 2020 damit Aufträge im Wert von rund 300 Millionen Euro an Land gezogen - ein unerwartet hoher Wert. Die Stärke könnte bis ins Jahr 2022 anhalten.

Auch der Barclays-Analyst Andrew Gardiner, Malte Schaumann von Warburg Research und Harald Schnitzer von der DZ Bank lobten den starken Auftragsanstieg. Gardiner blickt deshalb weiter optimistisch auf die Aktien, auch wenn diese nach einem zuletzt überdurchschnittlich gutem Lauf mittlerweile mit einem Aufschlag bewertet würden.

Für die Anteilseigner kam als Schmankerl hinzu, dass sie erstmals seit fast einem Jahrzehnt wieder eine Dividende erhalten sollen - und zwar elf Cent je Aktie. Darin sieht der DZ-Experte Schnitzer eine zweite positive Überraschung. Er kündigte am Morgen eine Überarbeitung seines Bewertungsmodells an. Schnitzer rät weiter zum Kauf - genauso wie die Liberum-Expertin Honychurch, die auch ihr Kursziel überprüfen will.

Die Branche von Aixtron ist seit einigen Wochen im Aufwind, weil Chips zum Beispiel in der Autoindustrie knapp sind und so Kapazitäten aufgebaut werden müssen. Hinzu kommt die immer rasantere Digitalisierung der Welt, 5G-Mobilfunk und 3D-Sensorik. Die Chipproduzenten kommen mit der Produktion nicht hinterher und rüsten daher kräftig auf.

Aixtron, dessen Anlagen bei der Herstellung von LEDs für Displays, 3D-Sensoren und Energiemanagementchips helfen, profitiert von diesem Trend ebenso wie ASML oder die US-Konzerne Applied Materials und Lam Research. Die Papiere dieser drei Wettbewerber eilten bis zuletzt an den Pariser und New Yorker Börsen von einem Rekord zum anderen. Am Donnerstag aber folgten sie eher dem jüngsten Ausverkauf bei Technologiewerten.

Bei den Aixtron-Papieren ist es derweil bis zu einer Bestmarke noch ein langer Weg. Auf dem aktuellen Niveau bei 20 Euro haben sie sich zwar binnen vier Monaten mehr als verdoppelt. 2011 waren sie in der Spitze aber noch jenseits der 34 Euro gehandelt worden und im Jahr 2000 zu Zeiten der Dotcom-Blase sogar zu fast 90 Euro./tih/mis/fba/he

25.02.2021

AKTIE IM FOKUS 2: Anleger enttäuscht über Bayer-Ausblick - Aktie am Dax-Ende

(neu: Tagestief nahe 50 Euro, Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Enttäuschung über den Ausblick von Bayer hat die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns am Donnerstag schwer unter Druck gesetzt. Zudem kürzte das Management nach einem Milliardenverlust im vergangenen Jahr die Dividende. So legte Bayer 2020 viel Geld für die Beilegung des US-Glyphosat-Rechtsstreits auf die Seite.

Die Papiere der Leverkusener rutschten im Tagestief um mehr als neun Prozent bis nahe an die 50-Euro-Marke ab. Davon konnten sie sich im Späthandel nur noch leicht erholen. Am Ende stand ein Kursrutsch um 6,39 Prozent auf 51,59 Euro zu Buche, womit sie das Schlusslicht im Dax waren. Sie setzen ihren Schlingerkurs um die 200-Tage-Durchschnittslinie fort, die Anleger als langfristiges Trendbarometer im Auge behalten.

Der Ausblick für das laufende Jahr bedeute deutlichen Korrekturbedarf der Markterwartungen, sagte Analyst Richard Vosser von JPMorgan . Die Gewinnprognosen auf Konzernebene hält er nun um sechs bis acht Prozent zu hoch angesetzt.

Mildern könne die Enttäuschung laut dem Experten nur die Hoffnung auf den Kapitalmarkttag im März, auf dem die mittelfristigen Ziele vorgestellt werden sollen, und eine günstige Richterentscheidung im US-Glyphosatstreit, die er in den kommenden Wochen erwartet. Konzernchef Baumann rechnet hier mit einer Entscheidung des Richters zum neuen Vorschlag hinsichtlich des Umgangs mit künftigen Glyphosat-Klagen bis zum Monatswechsel.

Auch Goldman-Sachs-Analyst Keyur Parekh rechnete mit Enttäuschung über den Bayer-Ausblick angesichts der eigentlich massiven Verbesserung im Agrarbereich und deutlicher Preisanstiege bei Mais und Soja./ag/mis/fba/tih/he

25.02.2021

AKTIE IM FOKUS: Twitter schnellen auf Rekordhoch - Anleger bejubeln Prognose

NEW YORK (dpa-AFX) - Neue Geschäftsziele haben am Donnerstag die Anleger von Twitter begeistert. Die Aktien des Kurznachrichtendienstes waren im frühen Handel um gut zwölf Prozent in die Höhe geschnellt und hatten bei 80,75 US-Dollar ein Rekordhoch erreicht. Zuletzt stand noch ein Plus von rund sechs Prozent zu Buche. Twitter will den Umsatz bis 2023 mindestens verdoppeln und bis Ende 2023 mindestens 315 Millionen Nutzer gewinnen.

Seit Jahresbeginn haben die Twitter-Aktien damit inzwischen gut 41 Prozent gewonnen, obwohl der Kurznachrichtendienst Anfang Januar entschieden hatte, den damaligen US-Präsidenten Donald Trump wegen kontroverser Tweets von seiner Plattform zu verbannen. Befürchtungen, dass diese Entscheidung das Geschäft von Twitter beeinträchtigen könnten, haben sich bislang nicht bestätigt. Der Twitter-Account mit mehr als 80 Millionen Abonnenten war für Trump über Jahre der wichtigste Kommunikationskanal./la/he

25.02.2021

ROUNDUP 2: Gamestop-Aktie läuft wieder heiß - Buffett-Vize warnt vor Exzessen

(neu: Aktienkurs zur Börseneröffnung am Donnerstag aktualisiert)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufregung um den kriselnden Videospielhändler Gamestop findet am US-Finanzmarkt kein Ende. Nach starken Verlusten in den Vorwochen ging die Aktie des zum Spielball von Spekulanten gewordenen US-Unternehmens am Donnerstag mit einem Kursplus von 85 Prozent in den Handel. Der Kurs hatte sich bereits am Vortag mehr als verdoppelt, ohne dass auf Anhieb ein klarer Grund ersichtlich gewesen wäre. Angesichts der Zustände an den US-Börsen warnte der langjährige Partner von Staranleger Warren Buffett, Charlie Munger, vor Exzessen.

Der Vizechef von Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway sieht die jüngsten Turbulenzen am US-Finanzmarkt mit großer Sorge. Kurskapriolen wie bei den Aktien von Gamestop seien Anzeichen einer "irritierenden Blase", die irgendwann einmal ein böses Ende nehmen müsse, sagte der 97-Jährige bei der jährlichen Hauptversammlung des US-Medienkonzerns Daily Journal Corporation.

Die Aktien von Gamestop waren bereits am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt worden und hatten letztlich mit einem Plus von 104 Prozent bei fast 92 Dollar geschlossen. Nachbörslich ging es mit heftigen Schwankungen weiter, zeitweise schoss der Kurs um weitere rund 100 Prozent nach oben. Am Vortag hatte Gamestop den Abgang von Finanzchef Jim Bell angekündigt, ohne einen Grund zu nennen.

US-Medien berichteten später, dass der Manager auf Druck einflussreicher Anteilseigner seinen Rücktritt habe einreichen müssen, weil es Unstimmigkeiten über die Strategie gegeben habe. Dabei soll Investor Ryan Cohen eine Schlüsselrolle gespielt haben, der im Januar einen Posten im Verwaltungsrat übernommen hatte. Er gilt vielen Spekulanten als Hoffnungsträger für ein Comeback, weil er bereits den Tierbedarfshändler Chewy erfolgreich umgekrempelt hatte.

Börsen-Altmeister Munger hält vom Gamestop-Hype indes gar nichts. Der Spekulationsrausch offenbare, so seine Kritik, eine gefährliche neue Kultur, bei der Menschen von Billig-Brokern wie Robinhood ermutigt würden, wie bei Pferdewetten mit Aktien zu zocken. Tatsächlich steckt Gamestop eigentlich schon schon länger in der Krise, doch angetrieben von im Internet organisierten Hobby-Anlegern hatten die Aktien der Firma im vergangenen Monat eine atemberaubende Rally hingelegt.

Das wiederum brockte einigen Hedgefonds, die auf einen Kursverfall gewettet hatten, milliardenschwere Verluste ein. Ende Januar hatte die Aktie ein Rekordhoch von über 483 Dollar erreicht, doch der Höhenflug war rasch wieder vorbei. Die Kursturbulenzen rund um Gamestop und einige andere Unternehmen an den US-Börsen hatten bereits ein Nachspiel, das weiter andauert. US-Behörden untersuchen die Vorfälle und ermitteln wegen möglicher Marktmanipulationen.

Dabei geriet auch der mit seiner einfach zu bedienenden App vor allem bei jüngeren Anlegern beliebte Discount-Broker Robinhood ins Kreuzfeuer der Kritik. Vor allem die Tatsache, dass Robinhood den Handel mit heißgelaufenen Aktien wie denen von Gamestop während der Kursexplosion im vergangenen Monat so beschränkte, dass diese nur noch verkauft werden konnten, sorgte für viel Ärger. Den Verdacht von Absprachen mit Hedgefonds wies Robinhood jedoch entschieden zurück.

Charlie Munger übte nun ebenfalls heftige Kritik an Robinhood, aber nicht wegen der Handelsbeschränkungen, sondern weil er die App eher für eine Art Glücksspiel-Anbieter hält als für einen seriösen Broker. Robinhood betreibe ein "dreckiges" Geschäft, bei dem Nutzer mit Gebührenfreiheit gelockt würden, während das Unternehmen für die Vermittlung ihrer Transaktionen Geld von Wall-Street-Akteuren erhalte und deshalb zu möglichst viel und auch riskantem Handel ermutige.

Den Höhenflügen des Elektroautobauers Tesla und der digitalen Währung Bitcoin kann der Buffett-Vize auch nichts abgewinnen. Er wisse nicht, welche Kursrally er schlimmer finde, so Munger. Der Bitcoin tauge wegen seiner starken Kursschwankungen nicht als Zahlungsmittel. Tesla-Chef Elon Musk ist großer Fan von Kryptodevisen, das Unternehmen hatte zuletzt für 1,5 Milliarden Dollar Bitcoins gekauft und den Kurs der bekanntesten Digitalwährung so weiter befeuert./hbr/DP/fba

25.02.2021

AKTIE IM FOKUS: Takkt nach Zahlen vorne dabei im SDax - Lob auch für Dividende

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Büromöbelhändler Takkt hat am Donnerstag mit seinem Quartalsbericht weiter die Anleger angelockt. Am frühen Nachmittag rückten die Papiere nochmals weiter vor um 5,7 Prozent. Mit gezahlten 11,50 Euro wurden die Anteile auf einem Hoch seit August vergangenen Jahres gehandelt. Schon am Vortag waren sie angesichts des Dividendenvorschlags kräftig angezogen. Binnen zwei Tagen haben sie ihr Plus nun schon auf 14 Prozent ausgebaut.

Analyst Mark Josefson von Pareto Research urteilte, das Schlussquartal des Büroausstatters sei besser als erwartet ausgefallen. Er sah aber auch eine angenehme Überraschung in dem schon am Vortag bekannt gewordenen Dividendenvorschlag. Takkt hatte 1,10 Euro je Anteilsschein in Aussicht gestellt und will damit auch die im Vorjahr wegen der Corona-Unsicherheit ausgefallene Zahlung nachholen. Gute Resultate und die Dividende sollten die Aktien zunächst stützen, betonte der Experte. Er bleibt bei seiner Kaufempfehlung und hält einen Kurs von 13,50 Euro für gerechtfertigt./tih/fba

25.02.2021

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für Siemens Gamesa auf 33 Euro - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Siemens Gamesa von 30 auf 33 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Markt für die europäischen Windturbinen-Hersteller sollte dank der beschleunigten Dynamik von Anlagen in Küstengewässern sowie des langsamen, aber stetigen Wachstums landgestützter Anlagen Fahrt aufnehmen, schrieb Analystin Supriya Subramanian in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie./gl/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 25.02.2021 / 04:26 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 25.02.2021 / 04:26 / GMT

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25.02.2021

ANALYSE-FLASH: Citigroup senkt Valeo auf 'Sell' - Ziel 26 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat Valeo von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 26 Euro gesenkt. Im Autozuliefersegment zögen Wolken auf, schrieb Analyst Gabriel Adler in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. Nach einigen starken Quartalen stünden die Unternehmen vor einer Zeit mit mehr zyklischem und strukturellem Gegenwind, der den Schwung in der Branche dämpfen dürfte./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 25.02.2021

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25.02.2021

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Vestas auf 'Buy' - Ziel hoch auf 1560 Kronen

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat Vestas von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 1265 auf 1560 dänische Kronen angehoben. Der Markt für die europäischen Windturbinen-Hersteller sollte dank der beschleunigten Dynamik von Anlagen in Küstengewässern sowie des langsamen, aber stetigen Wachstums landgestützter Anlagen Fahrt aufnehmen, schrieb Analystin Supriya Subramanian in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. Bei der Vestas-Aktie sehe das Chance/Risiko-Profil auch angesichts der jüngsten Korrektur nun günstiger aus./gl/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 25.02.2021 / 04:26 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 25.02.2021 / 04:26 / GMT

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25.02.2021

DEUTSCHE TELEKOM IM FOKUS: Ganz im Zeichen von Partnerschaften - oder nicht?

BONN (dpa-AFX) - Bei der Deutsche Telekom dreht sich das Geschäft derzeit vor allem um eins: Wie selten zuvor bemüht sich der Konzern darum, seine Wettbewerber von neuen Partnerschaften zu überzeugen oder bestehende zu verlängern. Das Ziel: Gemeinsam an einem Strang ziehen, ob nun im Festnetz oder neuerdings auch bei der Glasfaser. Allerdings nur unter gewissen Konditionen, wie Telekom-Vorstandschef Tim Höttges Anfang Dezember klar machte. Was bei der Telekom vor den Jahreszahlen an diesem Freitag (26.2.) los ist, was Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN TELEKOM:

"Alleine schaffen wir diesen Infrastrukturwandel nicht - das wollen wir aber auch nicht", sagte Telekom-Vorstandschef Tim Höttges Anfang Dezember, als er auf einer firmeneigenen Veranstaltung um die Gunst von lokalen Unternehmen warb. Die ortsansässigen Firmen verstünden die Komplexität vor Ort besser als der Konzern aus Bonn, ergänzte Deutschland-Chef Srini Gopalan.

Deswegen sei es nur gemeinsam möglich, bis 2030 alle deutschen Haushalte mit Glasfaser zu versorgen. Das Telekom-Netz stehe allen Wettbewerbern offen, sagte Höttges. Allerdings sei dies nur dann der Fall, wenn auch die Telekom zu gleichen Konditionen Zugang zu anderen Netzen erhalte. Sollten die Wettbewerber das nicht akzeptieren, wolle die Telekom als "ultima ratio" selbst bauen.

Die Strategie zeigt erste Erfolge: Mitte Dezember verkündeten Telekom und Vodafone, beim Glasfaserausbau gemeinsame Sache machen zu wollen. Durch den Zugang zum Telekom-Glasfasernetzwerk könne Vodafone künftig auch dort direkte Glasfaseranschlüsse ins Haus ("Fiber to the Home") vermarkten, wo das Unternehmen bislang noch kein eigenes Netz hat, hieß es.

Bereits seit 2013 nutzt Vodafone nach eigenen Angaben in einem sogenannten Kontingentvertrag Kupferanschlüsse auf Basis des Glasfasernetzes von der Telekom, die sie wiederum an ihre Endkunden weitervermarktet. Nun verlängerten beide Unternehmen den Vertrag um zehn Jahre und erweiterten ihn um Glasfaser. Im Mobilfunk arbeiten Telekom und Vodafone in einigen Bereichen bereits zusammen. Im November hatte Vodafone seine Strategie bei Glasfaser-Direktanschlüssen geändert und die eigenen Ambitionen eingedampft.

Unterdessen verlängert der Bonner Konzern auch seine bestehenden Partnerschaften, etwa wie mit 1&1 Versatel. Die United-Internet-Tochter kann somit weiterhin einer größeren Anzahl von Geschäftskunden Glasfaser-Anschlüsse anbieten.

Komplett gegenteilig verhält sich dagegen die Tochter T-Mobile US, die nach der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint den amerikanischen Markt weiter erobern will. Erst diese Woche ersteigerte das Unternehmen für 9,3 Milliarden US-Dollar (7,65 Mrd Euro) 142 Lizenzen und will damit sein 5G-Netz ausbauen. Ohnehin gilt die Frequenzaustattung bereits als gut. Vor allem auch deswegen hatte T-Mobile US den kleineren Rivalen Sprint mit seinem reichhaltigen Frequenzspektrum übernommen.

Zwar lasteten zum Jahresende hin Kosten im Zusammenhang mit der Fusion auf den Gewinnen. Das Management um den T-Mobile-Chef Mike Sievert setzt im Zuge der Sprint-Übernahme aber nun auf Kostensenkungen. So sollen etwa unnötige Neubauten vermieden und sich überlappende Standorte stillgelegt werden. Mittelfristig soll das Sprint-Netzwerk abgeschaltet und die Kunden bei T-Mobile integriert werden.

Aus diesem Grund soll es im laufenden Geschäftsjahr weiter bergauf gehen. 2021 soll das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) auf 26,5 bis 27,0 Milliarden Dollar steigen (2020: 24,6 Mrd Dollar). Ob es auch unterm Strich mehr sein soll, bleibt abzuwarten. 2020 stand bei T-Mobile US ein Überschuss von 3,1 Milliarden Dollar.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Der zuletzt seitwärts verlaufende Kurs scheint die Analysten nicht zu irritieren: Die deutliche Mehrheit von 24 von 29 von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Experten rät zum Kauf der Magenta-Aktien, die restlichen 5 plädieren zum Halten. Bis zum durchschnittlichen Kursziel von 20,13 Euro hat die Aktie aber noch ein ordentliches Stück vor sich: Verglichen mit dem derzeitigen Kurs von knapp 15 Euro ist noch mehr als ein Drittel Luft bis dahin.

Zu den Optimisten zählt der UBS-Analyst Polo Tang. Der deutsche Telekom-Markt bleibe attraktiv, weswegen Tang weiterhin zum Kauf rät. Goldman-Sachs-Analyst Andrew Lee hob hervor, dass sich die Telekom auf ihrem Heimatmarkt Deutschland habe behaupten können. Auch sein Kollege Ulrich Rathe vom Analysehaus Jefferies rät Anlegern dazu, Telekom-Papiere zu kaufen. Er liege mit seinen Prognosen für die Deutsche Telekom deutlich über den Markterwartungen und begründete dies damit, dass die Tochter T-Mobile US stärker abgeschnitten habe als befürchtet.

Sein Kollege Usman Ghazi von der Privatbank Berenberg geht einen Schritt weiter: Nach dem Zusammenschluss mit Sprint sei die Tochter T-Mobile US bei der Netzwerkintegration und Synergien mindestens ein Jahr dem Plan voraus. Das sei ein unerwartet gutes Szenario.

Rathe von Jefferies geht davon aus, dass der Konzern im Schlussquartal 2020 auch ungeachtet seiner US-Tochter weiterhin gute Geschäfte gemacht habe. Zudem interessiert er sich für die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens (DIV) zur "Förderung digitaler Infrastrukturinvestitionen in ganz Europa in Glasfaser, Funktürme und Rechenzentren", an dem die Bonner mit 25 Prozent beteiligt sein sollen. Mitte Januar hatte die Telekom die Gründung des DIV gemeinsam mit der Zusammenlegung von Telekom- und Cellnex-Funktürmen in den Niederlanden bekannt gegeben.

Ebenfalls von der Telekom-Aktie angetan zeigt sich JPMorgan-Analyst Akhil Dattani: In den vergangenen Monaten hätten zahlreiche europäische Telekomaktien um rasante 20 bis 50 Prozent zugelegt. Für werthaltige Papiere mit attraktiven Kurstreibern wie BT, Vodafone und Bouygues bleibe er positiv gestimmt.

DAS MACHT DIE AKTIE (Stand 25.02., 12.00 Uhr):

Die Papiere der Deutschen Telekom taten sich zuletzt schwer mit einer eindeutigen Tendenz und bewegen sich seit Mitte November seitwärts. Davor hatte der Kurs Ende Oktober noch eine Talfahrt hinter sich gelassen. Mit rund 15 Euro waren die Papiere zuletzt so viel wert wie etwa im vergangenen Sommer. Von dem Jahreshoch von 16,75 Euro vor knapp zwölf Monaten sind sie aber noch rund 2 Euro entfernt.

Derzeit schaffen es die Bonner auf eine Marktkapitalisierung von gut 70 Milliarden Euro. Damit wetteifern sie mit dem Auto- und Lkw-Bauer Daimler um den sechsten Platz im Dax . Im Vergleich zur britischen Vodafone mit 33,5 Milliarden Pfund (39 Milliarden Euro) und der spanischen Telefonica mit rund 20 Milliarden Euro lässt die Telekom aber noch einen riesigen Freiraum zu ihren wichtigsten Kontrahenten.

Mittelfristig haben die Papiere Anlegern allein vom Aktienkurs her keinen Gefallen getan. Im Fünf-Jahres-Vergleich verlor die Aktie zuletzt knapp 11 Prozent. Gerade Papiere aus der Telekommunikationsbranche gelten unter vielen Anlegern aber auch als attraktiv wegen ihrer vergleichsweise hohen Dividendenrendite./ngu/men/fba

25.02.2021

ANALYSE-FLASH: Barclays belässt Aixtron auf 'Overweight' - Ziel 15,50 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Aixtron auf "Overweight" mit einem Kursziel von 15,50 Euro belassen. Der Ausrüster für die Halbleiterindustrie verspüre derzeit einen starken Auftragstrend, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Dieser Schwung dürfte sich 2021 fortsetzen. Auch nach gutem Lauf sei die Aktie noch attraktiv./tih/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 25.02.2021 / 07:35 / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 25.02.2021 / 07:35 / GMT

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