dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

27.05.2020

Boeing nimmt Produktion von Krisenflieger 737 Max wieder auf

RENTON (dpa-AFX) - Der angeschlagene US-Flugzeugbauer Boeing hat die Produktion seines nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Krisenjets 737 Max wieder aufgenommen. Die Fertigung laufe zunächst auf geringem Niveau wieder an und werde im Laufe des Jahres weiter hochgefahren, teilte Boeing am Mittwoch mit. Es würden mehr als ein Dutzend Initiativen zur Verbesserung von Arbeitssicherheit und Produktqualität im Hauptwerk in Renton nahe Seattle umgesetzt werden.

Boeing hatte die Produktion des Flugzeugtyps im Januar bis auf Weiteres ausgesetzt. Zuvor waren monatelang 737-Max-Modelle auf Halde gefertigt worden, die wegen der Flugverbote nicht ausgeliefert werden konnten. Wann die Problemflieger wieder abheben dürfen, ist jedoch weiterhin unklar. Die Entscheidung liegt bei den internationalen Aufsichtsbehörden. Boeing hofft auf eine rasche Wiederzulassung, die Corona-Krise könnte das Verfahren aber weiter noch verzögern.

Für die 737 Max waren im März 2019 nach zwei Abstürzen binnen weniger Monate, bei denen insgesamt 346 Menschen starben, weltweit Startverbote verhängt worden. Boeing geriet dadurch in eine schwere Krise, die sich aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt noch zusätzlich verschärfte. Der Konzern kämpft mit milliardenschweren Sonderkosten und reagierte unter anderem mit Produktionskürzungen und einem großen Stellenabbau auf die Probleme. So soll die Beschäftigtenzahl von weltweit zuletzt rund 160 000 um etwa zehn Prozent reduziert werden./hbr/DP/he

27.05.2020

KORREKTUR: Huawei-Finanzchefin unterliegt in Prozess um Auslieferung in die USA

(Durchweg korrigiert: Nachname Meng, nicht Wanzhou)

VANCOUVER (dpa-AFX) - Die in Kanada festgehaltene Finanzchefin des chinesischen Telekomkonzerns Huawei, Meng Wanzhou, hat im Rechtsstreit um ihre Auslieferung in die USA eine empfindliche Niederlage erlitten. Die zuständige Richterin Heather Holmes vom Supreme Court of British Columbia wies Mengs Antrag auf eine Einstellung des Verfahrens am Mittwoch in Vancouver ab. Sie befand stattdessen, dass ein wichtiges Kriterium für eine Auslieferung in die USA erfüllt sei.

Die Huawei-Finanzchefin und Tochter des Unternehmensgründers Ren Zhengfei war im Dezember 2018 auf Betreiben der US-Behörden in Vancouver festgenommen worden. Die US-Regierung wirft ihr Bankbetrug im Zusammenhang mit der Umgehung der Sanktionen gegen den Iran vor. Meng steht seit über einem Jahr in Kanada unter Hausarrest. Bei einer Verurteilung in den USA könnte ihr eine lange Haftstrafe drohen. Meng und Huawei weisen die Anschuldigungen zurück.

Richterin Holmes entschied nun, dass die Betrugsvorwürfe der USA auch in Kanada einen Straftatbestand erfüllen - das ist eine wichtige Voraussetzung für eine Auslieferung in die USA. Das Verfahren dürfte sich aber noch länger hinziehen, zumal Mengs Anwälte gegen die jüngste Gerichtsentscheidung auch noch Berufung einlegen können. Der Fall ist zugleich ein Politikum im Dauerstreit zwischen den USA und China. Die US-Regierung hat Huawei in mehreren Fällen angeklagt, sie wirft dem Konzern auch Industriespionage und andere Vergehen vor./hbr/DP/he

27.05.2020

Huawei-Finanzchefin unterliegt in Prozess um Auslieferung in die USA

VANCOUVER (dpa-AFX) - Die in Kanada festgehaltene Finanzchefin des chinesischen Telekomkonzerns Huawei, Meng Wanzou, hat im Rechtsstreit um ihre Auslieferung in die USA eine empfindliche Niederlage erlitten. Die zuständige Richterin Heather Holmes vom Supreme Court of British Columbia wies Wanzous Antrag auf eine Einstellung des Verfahrens am Mittwoch in Vancouver ab. Sie befand stattdessen, dass ein wichtiges Kriterium für eine Auslieferung in die USA erfüllt sei.

Die Huawei-Finanzchefin und Tochter des Unternehmensgründers Ren Zhengfei war im Dezember 2018 auf Betreiben der US-Behörden in Vancouver festgenommen worden. Die US-Regierung wirft ihr Bankbetrug im Zusammenhang mit der Umgehung der Sanktionen gegen den Iran vor. Wanzou steht seit über einem Jahr in Kanada unter Hausarrest. Bei einer Verurteilung in den USA könnte ihr eine lange Haftstrafe drohen. Wanzou und Huawei weisen die Anschuldigungen zurück.

Richterin Holmes entschied nun, dass die Betrugsvorwürfe der USA auch in Kanada einen Straftatbestand erfüllen - das ist eine wichtige Voraussetzung für eine Auslieferung in die USA. Das Verfahren dürfte sich aber noch länger hinziehen, zumal Wanzous Anwälte gegen die jüngste Gerichtsentscheidung auch noch Berufung einlegen können. Der Fall ist zugleich ein Politikum im Dauerstreit zwischen den USA und China. Die US-Regierung hat Huawei in mehreren Fällen angeklagt, sie wirft dem Konzern auch Industriespionage und andere Vergehen vor./hbr/DP/he

27.05.2020

Niedersachsens Umweltminister: Bund soll bei Netzbetreiber Tennet einsteigen

HANNOVER (dpa-AFX) - Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat sich für eine Beteiligung des Bundes am Stromnetzbetreiber Tennet ausgesprochen. Angesichts der großen Herausforderungen bei der Energiewende, dem Klimaschutz und dem Netzausbau stehe der Staat in einer besonderen Verantwortung, sagte der SPD-Politiker der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Donnerstag). Dem Minister zufolge stehen "gigantische Investitionen" an. Dafür seien handlungsfähige Netzbetreiber notwendig.

Die Bundesregierung prüft derzeit eine Beteiligung an Tennet. Das teilten das Bundesfinanz- sowie Wirtschaftsministerium vor einer Woche mit. Die Muttergesellschaft des Netzbetreibers, die Tennet Holding, gehört dem niederländischen Staat. In Deutschland gibt es vier große Netzbetreiber. Es sollen Tausende Kilometer neuer Stromleitungen gebaut werden, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in den Süden und Südwesten transportiert werden kann. Tennet ist auch für Fernleitungen mit Verlauf durch den Nordwesten zuständig.

"Wir wollen Klimaschutz und Energiewende, dafür brauchen wir den Netzausbau", sagte Lies der Zeitung. Es gehe um die öffentliche Daseinsvorsorge. Und Stromtrassen gehörten ebenso zur bedeutsamen Infrastruktur wie Straßen oder Schienenwege. Daher müsse jetzt die Zeit für Gespräche mit den Niederländern genutzt werden./cst/DP/he

27.05.2020

Motorsport-Weltrat beschließt Budgetobergrenze für Formel 1

LONDON (dpa-AFX) - Die Formel 1 bekommt ihre verschärfte Budgetobergrenze. Der Weltrat des Internationalen Automobilverbandes Fia segnete am Mittwoch das Kostenlimit ab kommendem Jahr ab. Für 2021 liegt die Grenze pro Rennstall bei 145 Millionen Dollar (133 Millionen Euro) basierend auf 21 Grand Prix. 2022 sinkt das Limit auf 140 Millionen Dollar (128 Millionen Euro). Für die Jahre 2023 bis 2025 dürfen die Teams jeweils 135 Millionen Dollar (123 Millionen Euro) ausgeben. Unter anderem die Fahrergehälter fallen nicht unter das Limit.

Die einst für 2021 beschlossenen 160 Millionen Euro pro Team und Jahr waren längst überholt, der Sparzwang aufgrund der Corona-Krise hat zu einem radikaleren Umdenken in der Formel 1 geführt. Vor allem Ferrari hatte sich aber zuletzt noch vehement gegen eine weitere Senkung der Ausgabengrenze ausgesprochen./mom/DP/he

27.05.2020

Devisen: Eurokurs wieder unter 1,10 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Mittwoch im späten US-Devisenhandel die Gewinne zum US-Dollar nicht ganz halten können. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,0988 Dollar und damit wieder knapp unter der Marke von 1,10 Dollar. Im europäischen Währungsgeschäft war der Euro in der Spitze mit 1,1030 noch auf den höchsten Stand seit Anfang April gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0991 (Dienstag: 1,0975) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9098 (0,9112) Euro gekostet.

Rückenwind erhielt der Euro vom Wiederaufbauplan der EU-Kommission. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will in der Corona-Krise 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung Europas mobilisieren. Davon sollen 500 Milliarden als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden als Kredite fließen. Damit fällt das von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entworfene Konjunkturprogramm noch größer aus als eine deutsch-französische Initiative für ein 500-Milliarden-Euro-Paket. Profitieren sollen vor allem die durch die Corona-Krise besonders betroffenen Länder Italien und Spanien.

Der Euro wurde zudem von der insgesamt recht freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten gestützt. Die Märkte spekulieren auf weitergehende Öffnungen der Wirtschaft in der Corona-Krise. Kritische Äußerungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber China bewegten den Markt dagegen kaum. Auch der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed (Beige Book) hinterließ am Devisenmarkt kaum Spuren. Der Fed zufolge belastet die Corona-Krise die amerikanische Wirtschaft nach wie vor stark./bek/he

27.05.2020

US-Anleihen: Notierungen drehen überwiegend ins Plus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch im späten Handel anfängliche Verluste überwiegend aufgeholt. Papiere mit langen Laufzeiten drehten ins Plus. Die Kursbewegungen hielten sich allerdings in engen Grenzen. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed (Beige Book) wirkte sich am Anleihenmarkt kaum aus. Der Fed zufolge belastet die Corona-Krise die amerikanische Wirtschaft nach wie vor stark.

Im frühen Handel hatte die Zuversicht an den Finanzmärkten die als sicher geltenden US-Bonds noch etwas belastet. Die Märkte spekulieren auf weitergehende Öffnungen der Wirtschaft in der Corona-Krise. Auch das von der EU-Kommission vorgeschlagene Hilfspaket mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro sorgte international für Zuversicht.

Zweijährige Anleihen gaben zuletzt um 1/32 Punkt auf 99 28/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 0,180 Prozent. Fünfjährige Papiere legten um 1/32 Punkt auf 100 5/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 0,340 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere stiegen um 6/32 Punkte auf 99 16/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,675 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rückten um 9/32 Punkte auf 95 18/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 1,430 Prozent./bek/he

27.05.2020

1&1 Drillisch: Schiedsgutachter weist Telefonica-Forderung zurück

MAINTAL (dpa-AFX) - 1&1 Drillisch hat sich gegen Preiserhöhungsforderungen von Telefonica durchgesetzt. Laut dem Entwurf des Gutachtens habe der Schiedsgutachter ein Nachzahlungsansinnen von 64 Millionen Euro in voller Höhe als unberechtigt festgestellt, teilte die United-Internet-Tochter am Mittwochabend in Maintal mit. Telefonica habe Vorleistungspreise des sogenannten MBA-MVNO-Vertrags im Dezember 2018 unter Bezugnahme auf die Frequenzauktion 2015 rückwirkend um rund 64 Millionen erhöht, hieß es weiter zum Hintergrund.

1&1 Drillisch hatte diese Preiserhöhung als unberechtigt zurückgewiesen und nun Recht bekommen. Dementsprechend sei die Preiserhöhung wirkungslos und führe nicht zu Zahlungen von 1&1 Drillisch.

Die Parteien können der Mitteilung zufolge zum Entwurf des Schiedsgutachtens Stellung nehmen. Die Ausfertigung des finalen Schiedsgutachtens werde Mitte des Jahres erwartet. Damit werde das Verfahren beendet und es seien keine von Telefonica angestrengten Gutachterverfahren mehr anhängig.

An der Börse sorgten die Neuigkeiten für einen Kurssprung bei den Papieren von 1&1 Drillisch. Sie legten auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um fast zwei Prozent zu./he/bek

27.05.2020

ROUNDUP: Einigung über Umgang mit Daten bei Endlager-Suche

BERLIN (dpa-AFX) - Im Streit über den Umgang mit Unternehmensdaten bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager hat der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat eine Einigung erzielt. Das teilte das Bundesumweltministerium am Mittwochabend mit. Beschlossen wurden demnach Änderungen am Geologiedatengesetz. Dabei geht es um die Möglichkeit der Veröffentlichung von Unternehmensdaten.

Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) sprach von einem starken Signal: "Es zeigt, dass der breite politische Konsens, der die Endlagersuche seit Jahren erfolgreich trägt, unverändert Bestand hat."

Wie der Bundesrat mitteilte, sollen die nun vorgeschlagenen Änderungen am Bundestagsbeschluss noch deutlicher klarstellen, dass die Transparenz der entscheidungserheblichen geologischen Daten von großer Wichtigkeit für die Akzeptanz eines künftigen Endlagers ist.

Der Bundesrat hatte vor allem wegen des Widerstands der Grünen das Gesetz zum Umgang mit Bodendaten vorerst gestoppt. Daraufhin hatte die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss angerufen. In einem Endlager soll hoch radioaktiver Atommüll eine Million Jahre lang möglichst sicher unterirdisch lagern. Um den jahrzehntelangen Ärger um den Standort Gorleben zu beenden, wurde die Suche neu gestartet. Sie soll nun strikt nach wissenschaftlichen Kriterien und möglichst transparent ablaufen. Das Endlager soll bis 2031 gefunden werden.

Auch Geologiedaten von Unternehmen werden bei der Suche verwendet. Für den Umgang mit der Veröffentlichung dieser Daten schafft das Gesetz eine neue Grundlage. Dabei gibt es aber einen Konflikt zwischen Eigentumsrechten von Unternehmen, die zum Beispiel Rohstoffe abbauen wollen und Daten erheben, und dem Wunsch nach Transparenz.

Mit den nun vom Vermittlungsausschuss beschlossenen Änderungen wird laut Ministerium etwa die Möglichkeit noch verstärkt, unter bestimmten Voraussetzungen auch sogenannte private Bewertungsdaten veröffentlichen zu können - etwa Studien und Modelle -, wenn diese im Einzelfall für das Standortauswahlverfahren benötigt werden. Damit stärke der Vermittlungsausschuss das öffentliche Interesse, das im Zuge der Endlagersuche an der Veröffentlichung der Daten bestehe, gegenüber einem privaten Interesse an der Geheimhaltung der Daten.

Die Grünen-Umweltpolitikerin Sylvia Kotting-Uhl sagte, es werde nun mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit für die Menschen vor Ort geschaffen. "Bei einem so sensiblen und sicherheitsrelevanten Thema muss das Handeln des Staates für die Öffentlichkeit jederzeit überprüfbar sein und das bedeutet: Alle entscheidenden Daten müssen auf den Tisch." Die Daten der Industrie sollten nun nicht zum Nachteil der Bürger "übermäßig" geschützt werden, sondern das öffentliche Interesse bei der Endlagersuche betont werden.

Der schnelle Konsens sorge dafür, dass sich die Endlagersuche mit dem wichtigen Zwischenbericht im Herbst nicht verzögere. Auf Basis des Berichts soll entschieden werden, welche Regionen genauer untersucht werden./hoe/DP/he

27.05.2020

ROUNDUP: Clubs der Premier League einstimmig für Mannschaftstraining

LONDON (dpa-AFX) - Die Clubs der englischen Premier League haben sich am Mittwoch einstimmig für eine Rückkehr zum Mannschaftstraining ausgesprochen. Damit geht in England das "Project Restart" in die zweite Phase. Bereits am 19. Mai hatten alle 20 Vereine das Training in kleinen Gruppen gestartet, nachdem aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus seit März alle Fußballaktivitäten auf der Insel eingestellt worden waren. Die Premier League ist zuversichtlich, die Saison 2019/20 im Juni mit 92 verbleibenden Spielen wieder aufzunehmen. Die britische Regierung hatte angekündigt, dass Sportveranstaltungen ohne Zuschauer stattfinden können.

In einer Liga-Erklärung heißt es, dass die Spieler in der Lage sein werden, "als Gruppe zu trainieren und sich an Zweikämpfen zu beteiligen, während unnötiger enger Kontakt minimiert wird". Die Premier League fügte hinzu, dass alle Spieler und Mitarbeiter weiterhin zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden.

Bis zum 26. Mai wurden insgesamt zwölf Spieler und Mitarbeiter der 20 Premier-League-Clubs positiv auf das Coronavirus getestet. Seit dem 17. Mai gab es dazu drei Untersuchungsreihen. Die positiv getesteten Personen müssen sich laut Corona-Verordnungen sieben Tage in Selbst-Isolation begeben, unter anderem auch der Torhüter vom AFC Bournemouth, Aaron Ramsdale./fth/DP/he

27.05.2020

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Weiter aufwärts - Signale für 'back to normal'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufholjagd an den US-Börsen in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Wiederbelebung ist am Mittwoch weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 2,21 Prozent auf 25 548,27 Punkte und setzte sich von der 25 000er Marke etwas nach oben ab. Die in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich stark gestiegene technologielastige Börse Nasdaq zeigte leichte Ermüdungserscheinungen.

Einige Aktivitäten wie das stationäre Einkaufen, das Ausgehen zum Essen oder das Pendeln zum und vom Arbeitsplatz deuteten zunehmend auf ein "back to normal" hin, sagte Chefstratege Chris Hussey von der Investmentbank Goldman Sachs. Er wertete dies als "ermutigendes Zeichen, dass die Menschen wieder ihre Aktivitäten aus der Zeit vor der Corona-Krise aufnehmen".

Der S&P 500 stieg um 1,48 Prozent auf 3036,13 Zähler, womit das marktbreite Börsenbarometer erstmals seit Anfang März wieder über der Marke von 3000 Punkten aus dem Handel ging. Der Nasdaq 100 , der am Vortag leicht nachgegeben hatte, blieb mit einem Plus von 0,55 Prozent auf 9442,05 Punkte etwas zurück. Er hatte jedoch in der Mitte März begonnenen Erholungs-Rally die herben Verluste des Corona-Crash bereits komplett wieder aufgeholt.

Die Freude über die Lockerungen in der Viruskrise macht sich weiterhin im gebeutelten Reisesektor bemerkbar, gibt es doch vermehrt Anzeichen, dass der Tourismus in einigen Ländern dieser Welt bald wieder anlaufen kann. Für die Aktien der Kreuzfahrtanbieter Carnival ging es um 5,9 Prozent nach oben und für Royal Caribbean um 9,5 Prozent. Aktien großer Fluggesellschaften wie American , United oder Delta Air Lines gewannen zwischen 2,6 und 7,5 Prozent.

Auffällig sind die zuletzt hohen Kursgewinne der Aktien von Investmentbanken. So legten die Papiere von Goldman Sachs , JPMorgan , Morgan Stanley , Citigroup und Bank of America um 5,8 bis 8,5 Prozent zu. Händler argumentierten, dass sich die allgemeine Erholung an den Finanzmärkten seit Mitte März in den Zahlen der marktnahen Investmenthäuser zum zweiten Quartal positiv niederschlagen dürfte.

Twitter-Aktien dagegen büßten 2,8 Prozent ein. US-Präsident Donald Trump hat erneut seinen Ärger über die angebliche Linkslastigkeit sozialer Medien kundgetan und nicht namentlich genannten Plattformen mit neuer Regulierung oder sogar Schließung gedroht. Zuletzt schien er verärgert darüber, dass Twitter einen seiner Tweets erstmals einem Faktencheck unterzog - und einige Äußerungen als falsch bezeichnete.

General Electric zählten dagegen mit einem Anstieg um 7,2 Prozent zu den großen Gewinnern. Der Mischkonzern verkauft sein Beleuchtungsgeschäft an den Smart-Home-Spezialisten Savant Systems. Details zu dem Deal wurden nicht genannt.

Der monatliche Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed bewegte die Märkte kaum. Der Euro konnte die Gewinne zum Dollar nicht ganz halten und notierte zum Handelsschluss an der Wall Street mit 1,0998 Dollar wieder knapp unter der Marke von 1,10 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0991 (Dienstag: 1,0975) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9098 (0,9112) Euro gekostet. Am US-Rentenmarkt legten richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen um 5/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte zu und rentierten mit 0,679 Prozent./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

27.05.2020

Aktien New York Schluss: Dow steigt weiter - Signale für 'back to normal'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufholjagd an den US-Börsen in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Wiederbelebung ist am Mittwoch weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 2,21 Prozent auf 25 548,27 Punkte und setzte sich von der 25 000er Marke etwas nach oben ab. Die in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich stark gestiegene technologielastige Börse Nasdaq zeigte leichte Ermüdungserscheinungen.

Einige Aktivitäten wie das stationäre Einkaufen, das Ausgehen zum Essen oder das Pendeln zum und vom Arbeitsplatz deuteten zunehmend auf ein "back to normal" hin, sagte Chefstratege Chris Hussey von der Investmentbank Goldman Sachs. Er wertete dies als "ermutigendes Zeichen, dass die Menschen wieder ihre Aktivitäten aus der Zeit vor der Corona-Krise aufnehmen".

Der S&P 500 stieg um 1,48 Prozent auf 3036,13 Zähler, womit das marktbreite Börsenbarometer erstmals seit Anfang März wieder über der Marke von 3000 Punkten aus dem Handel ging. Der Nasdaq 100 , der am Vortag leicht nachgegeben hatte, blieb mit einem Plus von 0,55 Prozent auf 9442,05 Punkte etwas zurück. Er hatte jedoch in der Mitte März begonnenen Erholungs-Rally die herben Verluste des Corona-Crash bereits komplett wieder aufgeholt./bek/he5

27.05.2020

Aktien New York: Dow steigt weiter - Signale für 'back to normal'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufholjagd an den US-Börsen in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung ist am Mittwoch weitergegangen. Das Tempo hat allerdings etwas nachgelassen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg zuletzt um 1 Prozent auf 25 242 Punkte und setzte sich von der 25 000er Marke etwas nach oben ab. Die in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich stark gestiegene technologielastige Börse Nasdaq zeigte indes Ermüdungserscheinungen.

Einige Aktivitäten wie das stationäre Einkaufen, das Ausgehen zum Essen oder das Pendeln zum und vom Arbeitsplatz deuteten zunehmend auf ein "back to normal" hin, sagte Chefstratege Chris Hussey von der Investmentbank Goldman Sachs. Er wertete dies als "ermutigendes Zeichen, dass die Menschen wieder ihre Aktivitäten aus der Zeit vor der Corona-Krise aufnehmen".

Der S&P 500 stieg um 0,35 Prozent auf 3003 Zähler, womit das marktbreite Börsenbarometer wie schon am Vortag mit der Marke von 3000 Punkten ringt. Der Nasdaq 100 , der am Vortag bereits leicht nachgegeben hatte, verlor weitere 0,60 Prozent auf 9335 Punkte. Er hatte jedoch in der Mitte März begonnenen Erholungs-Rally die herben Verluste des Corona-Crash bereits komplett wieder aufgeholt.

Die Freude über die Lockerungen in der Viruskrise macht sich weiterhin im gebeutelten Reisesektor bemerkbar, gibt es doch vermehrt Anzeichen, dass der Tourismus in einigen Ländern dieser Welt bald wieder anlaufen kann. Für die Aktien der Kreuzfahrtanbieter Carnival ging es um 4,6 Prozent nach oben und für Royal Caribbean um 6 Prozent. Aktien großer Fluggesellschaften wie American , United oder Delta Air Lines gewannen zwischen 1 und 5,6 Prozent.

Auffällig sind die hohen Kursgewinne der Aktien von Investmentbanken. So legten die Papiere von Goldman Sachs , JPMorgan , Morgan Stanley , Citigroup und Bank of America um fünf bis sechs Prozent zu. Händler argumentierten, dass sich die allgemeine Erholung an den Finanzmärkten seit Mitte März in den Zahlen der marktnahen Investmenthäuser zum zweiten Quartal positiv niederschlagen dürfte.

Twitter-Aktien dagegen büßten mehr als drei Prozent ein. US-Präsident Donald Trump hat erneut seinen Ärger über die angebliche Linkslastigkeit sozialer Medien kundgetan und nicht namentlich genannten Plattformen mit neuer Regulierung oder sogar Schließung gedroht. Zuletzt schien er verärgert darüber, dass Twitter einen seiner Tweets erstmals einem Faktencheck unterzog - und einige Äußerungen als falsch bezeichnet hatte.

General Electric zählten dagegen mit einem Anstieg um sieben Prozent zu den großen Gewinnern. Der Mischkonzern verkauft sein Beleuchtungsgeschäft an den Smart-Home-Spezialisten Savant Systems. Details zu dem Deal wurden nicht genannt./bek/he

27.05.2020

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Erholungsrally im Dax ist nicht zu bremsen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die von den zunehmend konjunkturoptimistischen Anlegern angetriebene Erholung im Dax hat sich auch am Mittwoch weiter fortgesetzt. Mit der häppchenweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen setzen die Investoren aktuell auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft. Der deutsche Leitindex Dax schloss zur Wochenmitte 1,33 Prozent fester bei 11 657,69 Punkten.

Hingegen gab der MDax der mittelgroßen deutschen Werte um 1,16 Prozent auf 25 152,03 Zähler nach, hier nahmen Anleger bei bisherigen Krisengewinner-Aktien wie Sartorius , Teamviewer , Delivery Hero oder Hellofresh Gewinne mit.

Seit dem kleineren Durchhänger am vergangenen Freitag ist der Dax nun schon wieder um gut sieben Prozent gestiegen. Zwar biss sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Widerstand über 11 700 Punkten noch die Zähne aus, über die der Leitindex im Tagesverlauf erstmals seit Anfang März wieder geklettert war. Doch selbst von den US-chinesischen Handelsstreitigkeiten und der Hongkong-Problematik ließen sich die Anleger nicht die Kauflaune verderben. Berichte, wonach China bereit sei, bei möglichen US-Strafaktionen wegen Hongkong zurückzuschlagen, bremste die Euphorie im späten Handel nur kurz.

"Die Erwartung, dass die Staaten und Notenbanken den Wirtschaften ausreichend mit billigen Geld und Liquiditätsspritzen unter die Arme greifen, lässt die Sorgen in den Hintergrund rücken", kommentierte Timo Enden vom Analysehaus Emden Research.

So ließen am Mittwoch etwa die Pläne von EU-Kommssionspräsidentin Ursula von der Leyen die Kurse anspringen, die für die wirtschaftliche Erholung Europas nach der Corona-Krise 750 Milliarden Euro mobilisieren will. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) signalisiert zusätzliche Schützenhilfe in Form einer weiteren Öffnung ihrer bereits sehr lockeren Geldpolitik.

Die "ausgeprägte Sorglosigkeit" an den Aktienmärkten mahne allerdings zur Vorsicht, merkte Marktbeobachter Emden an. "Die Hausse nährt derzeit die Hausse. Viele Spekulanten setzen derzeit auf kurzfristige Gewinne und treiben die Kurse." Mit dem schwelenden US-chinesischen Handelsstreit entwickele sich neben COVID-19 aber ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die Märkte, warnte der Börsianer.

Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung aus der Corona-Krise beflügelte unterdessen am Mittwoch auf Unternehmensseite vor allem Autowerte. Dax-Sieger Daimler profitierte mit einem Plus von knapp 8,9 Prozent auch von einer Kaufempfehlung des Investmenthauses Mainfirst.

Die zuvor sehr festen Lufthansa -Aktien gerieten hingegen in einen Schlingerkurs und drehten zeitweise ins Minus ab nach Nachrichten, dass der Aufsichtsrat die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets über neun Milliarden Euro vertagt. Als Grund nannte das Unternehmen in Frankfurt mögliche Auflagen der EU-Kommission. Am Ende brachten die Papiere noch ein moderates Plus von rund 0,4 Prozent über die Ziellinie.

Dax-Schlusslicht waren die Aktien des Chipkonzerns Infineon mit einem Abschlag von rund viereinhalb Prozent nach einer Platzierung neuer Aktien zur Finanzierung der Cypress-Übernahme . Die DZ Bank strich im Zuge der Kapitalmaßnahme zudem ihre Kaufempfehlung für den Titel.

Auch Bank-Aktien kam der anhaltende Konjunktur-Optimismus zugute. Deutsche Bank gewannen fast vier Prozent, im MDax waren Deutsche Pfandbriefbank der stärkste Wert mit einem Plus von rund 8,6 Prozent. Positiv aufgenommene Zahlen für das erste Quartal gaben den Papieren von Aroundtown Auftrieb mit plus 3,8 Prozent. Der Immobilienkonzern hatte zu Jahresbeginn von seinem jüngsten Zukauf des kleineren Konkurrenten TLG profitiert.

Im Nebenwerteindex SDax sprangen Nordex um rund elf Prozent hoch. Das Analysehaus Jefferies hatte sich positiv zu dem Windkraftkonzern geäußert und die Bewertung der Aktien mit "Buy" gestartet.

Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gewann 1,73 Prozent auf 3051,08 Punkte. In Paris stieg der Cac 40 um rund 1,8 Prozent und in London verbuchte der FTSE verbuchte ein Plus von rund 1,3 Prozent. An der Wall Street setzte der Dow Jones Industrial nach dem Sprung über die Marke von 25 000 Punkten am Vortag seinen Weg nach oben weiter fort und notierte zum hiesigen Handelsschluss mit rund einem Prozent im Plus.

Der Euro rutschte zuletzt wieder über die Marke von 1,10 US-Dollar, über die er im Tagesverlauf dank der EU-Corona-Pläne gesprungen war und den höchsten Stand seit Anfang April erreicht hatte. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,0977 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0991 (Dienstag: 1,0975) Dollar festgelegt.

Am deutschen Anleihemarkt stieg der Rentenindex Rex um 0,08 Prozent auf 144,74 Punkte. Die Umlaufrendite sank im Gegenzug von minus 0,42 Prozent am Vortag auf minus 0,43 Prozent. Der Bund-Future verlor 0,19 Prozent auf 171,97 Punkte./tav/he

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

27.05.2020

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Rally führt EuroStoxx 50 zurück über 3000 Punkte

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Erholungsrally an den europäischen Aktienmärkten ist auch zur Wochenmitte nicht abgerissen. Als Motor gelten unverändert die zunehmenden Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Auch das von der Europäischen Union in Aussicht gestellte 750 Milliarden Euro schwere Programm für die wirtschaftliche Erholung Europas kam bei Anlegern gut an.

So rückte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Mittwoch den dritten klaren Gewinntag in Folge um 1,73 Prozent auf 3051,08 Punkte. Er kehrte mit Schwung über die Marke von 3000 Punkten zurück, was ihm Ende April nur kurz und knapp gelungen war. Der Index erreichte den höchsten Stand seit dem 10. März, der Hochphase des weltweiten Corona-Börsencrash.

Die wichtigsten Länderindizes folgten dieser positiven Tendenz. In Paris zog der Cac 40 um 1,79 Prozent auf 4688,74 Punkte an, während der britische Leitindex FTSE 100 um 1,26 Prozent auf 6144,25 Zähler vorrückte. Der spanische Ibex stieg noch stärker, während der italienische FTSE MIB nur moderat zulegte.

Mit dem milliardenschweren Konjunkturpaket der EU bewege sich Europa in die richtige Richtung, lobten die Analysten von BCA Research. Die Verteilung von konjunkturellen und finanziellen Risiken auf mehr Schultern sei längerfristig gut für die europäischen Vermögenswerte.

Einige Aktien aus der Reise- und Freizeitbranche gehörten in der Hoffnung darauf, dass die Lockerungen wieder eine Perspektive geben für das so wichtige Sommergeschäft, zu den Gewinnern. Das Kursfeuerwerk der TUI-Aktien vom Vortag ging mit einem Anstieg um phasenweise mehr als ein Drittel in die nächste Runde. Am Ende betrug das Plus 15,6 Prozent.

Auch Aktien von Fluggesellschaften und Kreuzfahrtanbietern wurden erneut beflügelt. Papiere der Reederei Carnival kletterten in London um 7,7 Prozent, während aus der Flugbranche IAG und Air France-KLM um 6,4 beziehungsweise 2,8 Prozent weiter anzogen.

Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung von der Corona-Krise trieb auch die Automobil- und Bankentitel an, die noch stärker gefragt waren als die Reisebranche. BNP Paribas gaben im Bankensektor die Richtung vor mit einem Kurssprung von fast neun Prozent, nachdem die Investmentbank Morgan Stanley zum Kauf geraten hatte.

Im Autosektor waren Renault mit einem Kurssprung von mehr als 17 Prozent richtungweisend. Frankreich will seine Autobranche mit einem Hilfspaket von mehr als acht Milliarden Euro stützen. Davon werde über eine Milliarde Euro fließen, um die wegen der Corona-Krise eingebrochene Nachfrage wieder in Schwung zu bringen, hatte Staatschef Emmanuel Macron am Vorabend angekündigt. Aktien von PSA legten um fast fünf Prozent zu.

In Zürich rutschten die Aktien des Chemiekonzerns Sika um 6,7 Prozent ab. Der französische Industriekonzern Saint-Gobain , dessen Aktien um 1,4 Prozent stiegen, hat sich von seinem Sika-Aktienpaket mittels einer Privatplatzierung getrennt./bek/he

27.05.2020

Aktien Europa Schluss: Rally führt EuroStoxx 50 zurück über 3000 Punkte

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Erholungsrally an den europäischen Aktienmärkten ist auch zur Wochenmitte nicht abgerissen. Als Motor gelten unverändert die zunehmenden Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Auch das von der Europäischen Union in Aussicht gestellte 750 Milliarden Euro schwere Programm für die wirtschaftliche Erholung Europas kam bei Anlegern gut an.

So rückte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Mittwoch den dritten klaren Gewinntag in Folge um 1,73 Prozent auf 3051,08 Punkte. Er kehrte mit Schwung über die Marke von 3000 Punkten zurück, was ihm Ende April nur kurz und knapp gelungen war. Der Index erreichte den höchsten Stand seit dem 10. März, der Hochphase des weltweiten Corona-Börsencrash.

Die wichtigsten Länderindizes folgten dieser positiven Tendenz. In Paris zog der Cac 40 um 1,79 Prozent auf 4688,74 Punkte an, während der britische Leitindex FTSE 100 um 1,26 Prozent auf 6144,25 Zähler vorrückte. Der spanische Ibex stieg noch stärker, während der italienische FTSE MIB nur moderat zulegte./bek/he

27.05.2020

Aktien Frankfurt Schluss: Erholungsrally im Dax ist nicht zu bremsen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die von den zunehmend konjunkturoptimistischen Anlegern angetriebene Erholung im Dax hat sich auch am Mittwoch weiter fortgesetzt. Mit der häppchenweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen setzen die Investoren aktuell auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft. Der deutsche Leitindex Dax schloss zur Wochenmitte 1,33 Prozent fester bei 11 657,69 Punkten.

Hingegen gab der MDax der mittelgroßen deutschen Werte um 1,16 Prozent auf 25 152,03 Zähler nach, hier nahmen Anleger bei bisherigen Krisengewinner-Aktien wie Sartorius , Teamviewer , Delivery Hero oder Hellofresh Gewinne mit.

Seit dem kleineren Durchhänger am vergangenen Freitag ist der Dax nun schon wieder um gut sieben Prozent gestiegen. Zwar biss sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Widerstand über 11 700 Punkten noch die Zähne aus, über die der Leitindex im Tagesverlauf erstmals seit Anfang März wieder geklettert war. Doch selbst von den US-chinesischen Handelsstreitigkeiten und der Hongkong-Problematik ließen sich die Anleger nicht die Kauflaune verderben. Berichte, wonach China bereit sei, bei möglichen US-Strafaktionen wegen Hongkong zurückzuschlagen, bremste die Euphorie im späten Handel nur kurz.

"Die Erwartung, dass die Staaten und Notenbanken den Wirtschaften ausreichend mit billigen Geld und Liquiditätsspritzen unter die Arme greifen, lässt die Sorgen in den Hintergrund rücken", kommentierte Timo Enden vom Analysehaus Emden Research. Die "ausgeprägte Sorglosigkeit" an den Aktienmärkten mahne allerdings zur Vorsicht, merkte der Marktbeobachter an. "Die Hausse nährt derzeit die Hausse. Viele Spekulanten setzen derzeit auf kurzfristige Gewinne und treiben die Kurse."/tav/he

27.05.2020

ROUNDUP/Aktien New York: Dow steigt weiter - Signale für 'back to normal'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufholjagd an den US-Börsen in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung ist zur Wochenmitte weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg am Mittwoch im frühen Handel um 0,84 Prozent auf 25 205 Punkte und setzte sich von der 25 000er Marke etwas nach oben ab. Die in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich stark gestiegene technologielastige Börse Nasdaq zeigte indes Ermüdungserscheinungen.

Einige Aktivitäten wie das stationäre Einkaufen, das Ausgehen zum Essen oder das Pendeln zum und vom Arbeitsplatz deuteten zunehmend auf ein "back to normal" hin, sagte Chefstratege Chris Hussey von der Investmentbank Goldman Sachs. Er wertete dies als "ermutigendes Zeichen, dass die Menschen wieder ihre Aktivitäten aus der Zeit vor der Corona-Krise aufnehmen".

Der S&P 500 stieg um 0,20 Prozent auf 2998 Zähler, womit das marktbreite Börsenbarometer wie schon am Vortag mit der Marke von 3000 Punkten ringt. Der Nasdaq 100 , der am Vortag bereits leicht nachgegeben hatte, verlor weitere 1,13 Prozent auf 9284 Punkte. Er hatte in der Mitte März begonnenen Erholungs-Rally die herben Verluste des Corona-Crash bereits komplett wieder aufgeholt.

Händlern zufolge nehmen die Anleger die neuen Spannungen zwischen den USA und China bislang in Kauf. Für diese verantwortlich gemacht wird vor allem die Lage in Hongkong und ein von China geplantes Gesetz, das den Einsatz eigener Sicherheitsorgane in der Sonderverwaltungszone ermöglichen soll. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte bei einer Pressekonferenz am Dienstag, US-Präsident Donald Trump sei "verärgert" über Chinas Vorgehen.

Die Freude über die Lockerungen in der Viruskrise macht sich weiter sehr stark im arg gebeutelten Reisesektor bemerkbar, gibt es doch vermehrt Anzeichen, dass der Tourismus in einigen Ländern dieser Welt bald wieder anlaufen kann. Für die Aktien der Kreuzfahrtanbieter Carnival und Royal Caribbean ging es um bis zu fünf Prozent hoch, für jene der Fluggesellschaften wie American , United oder Delta Airlines um zwischen drei und sechs Prozent.

Twitter-Aktien dagegen büßten knapp drei Prozent ein. US-Präsident Donald Trump hat erneut seinen Ärger über die angebliche Linkslastigkeit sozialer Medien kundgetan und nicht namentlich genannten Plattformen mit neuer Regulierung oder sogar Schließung gedroht. Neuerdings scheint er verärgert darüber, dass Twitter einen seiner Tweets erstmals einem Faktencheck unterzog und einige Äußerungen als falsch bezeichnet hatte.

Derweil waren General Electric mit einem Anstieg um 5,5 Prozent ein Gewinner. Der Mischkonzern verkauft sein Beleuchtungsgeschäft an den Smart-Home-Spezialisten Savant Systems. Details zu dem Deal wurden nicht genannt./bek/he

27.05.2020

Aktien New York: Dow steigt weiter - Signale für 'back to normal'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aufholjagd an den US-Börsen in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung ist zur Wochenmitte weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg am Mittwoch im frühen Handel um 1,12 Prozent auf 25 275 Punkte und setzte sich von der 25 000er Marke weiter nach oben ab. Die in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich stark gestiegene technologielastige Börse Nasdaq zeigte indes Ermüdungserscheinungen.

Einige Aktivitäten wie das stationäre Einkaufen, das Ausgehen zum Essen oder das Pendeln zum und vom Arbeitsplatz deuteten zunehmend auf ein "back to normal" hin, sagte Chefstratege Chris Hussey von der Investmentbank Goldman Sachs. Er wertete dies als "ermutigendes Zeichen, dass die Menschen wieder ihre Aktivitäten aus der Zeit vor der Corona-Krise aufnehmen".

Der S&P 500 stieg um 0,50 Prozent auf 3007 Zähler, womit das marktbreite Börsenbarometer wieder über 3000 Punkten lag. Der Nasdaq 100 , der am Vortag bereits leicht nachgegeben hatte, verlor dagegen weitere 0,88 Prozent auf 9307 Punkte. Er hatte in der Mitte März begonnenen Erholungs-Rally die herben Verluste des Corona-Crash bereits komplett wieder aufgeholt./bek/he

27.05.2020

Aktien New York Ausblick: Dow vor weiterem Schritt nach oben

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Hoffnung der Anleger auf einen Ausweg aus der Corona-Krise bleibt an der Wall Street auch am Mittwoch das beherrschende Thema. Der Dow Jones Industrial dürfte daher sein Hoch seit Anfang März festigen. Eine Stunde vor dem Auftakt taxierte der Broker IG den Leitindex 1,65 Prozent höher bei 25 410 Punkten. Am Vortag war er mit einem mehr als zweiprozentigen Kursplus in die verkürzte Woche gestartet und über die Schwelle von 25 000 Punkten zurückgekehrt.

Mit dem Anstieg folgt der Dow am Mittwoch der zuvor schon fortgesetzten Rally an den Europa-Börsen. Dabei legen Anleger ihren Fokus weiter auf die Wiederöffnung vieler Volkswirtschaften und die damit verbundene Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung - auch mit staatlicher Unterstützung. So will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung der Europäischen Union mobilisieren.

Händlern zufolge nehmen die Anleger die neuen Spannungen zwischen den USA und China so in Kauf. Für diese Verantwortlich gemacht wird vor allem die Lage in Hongkong und ein von China geplantes Gesetz, das den Einsatz eigener Sicherheitsorgane in der Sonderverwaltungszone ermöglichen soll. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Weißen Haus, US-Präsident Donald Trump sei "verärgert" über Chinas Vorgehen.

Die Freude über die Lockerungen in der Viruskrise macht sich weiter sehr stark im arg gebeutelten Reisesektor bemerkbar, gibt es doch vermehrt Anzeichen, dass der Tourismus in einigen Ländern dieser Welt bald wieder anlaufen kann. Für die Aktien der Kreuzfahrtanbieter Carnival und Royal Caribbean ging es vorbörslich um bis zu zwölf Prozent hoch, für jene der Fluggesellschaften wie American , United oder Delta Airlines zwischen 7,9 und 11,4 Prozent.

Twitter-Aktien dagegen büßten vorbörslich gut zwei Prozent ein. US-Präsident Donald Trump hat erneut seinen Ärger über die angebliche Linkslastigkeit sozialer Medien kundgetan und nicht namentlich genannten Plattformen mit neuer Regulierung oder sogar Schließung gedroht. Neuerdings scheint er verärgert darüber, dass Twitter einen seiner Tweets erstmals einem Faktencheck unterzog und einige Äußerungen als falsch bezeichnet hatte.

Derweil waren General Electric mit einem Anstieg um fast sechs Prozent ein vorbörslicher Gewinner. Der Mischkonzern verkauft sein Beleuchtungsgeschäft an den Smart-Home-Spezialisten Savant Systems. Details zu dem Deal wurden nicht genannt./tih/jha/

27.05.2020

USA beenden Ausnahmegenehmigung für Atomanlagen im Iran

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat ein Ende der Ausnahmegenehmigungen für iranische Atomanlagen angekündigt. Betroffen seien der Reaktor Arak und der Forschungsreaktor in Teheran, teilte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch mit. Die Genehmigungen liefen nach einer letzten 60-tägigen Abwicklungsphase aus. Für die Atomanlage Buschehr werde die Ausnahmegenehmigung um 90 Tage verlängert, um die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten. Pompeo warnte, auch diese Genehmigung könne jederzeit geändert werden.

Die Ausnahmegenehmigungen ermöglichen es Russland und europäischen Staaten bislang trotz der US-Sanktionen gegen den Iran, bei bestimmten Projekten an iranischen Atomanlagen mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, den zivilen Charakter der Aktivitäten dort sicherzustellen.

Pompeo kündigte außerdem US-Sanktionen gegen zwei führende Mitarbeiter des iranischen Atomprogramms an. Der Minister teilte mit, eine Regierung wie die in Teheran, die damit drohe, Israel von der Landkarte zu tilgen, dürfe niemals eine Atomwaffe besitzen. Mitte Dezember war bereits die US-Ausnahmegenehmigung für die Atomanlage Fordo ausgelaufen.

Die USA waren 2018 einseitig aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 ausgestiegen und hatten den Iran mit Sanktionen belegt. Nach einem Jahr gab auch der Iran schrittweise immer mehr Regeln der Vereinbarung auf. In dem Abkommen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland hatte sich der Iran verpflichtet, sein Nuklearprogramm so zu gestalten, dass das Land keine Atombomben bauen kann. Die USA wollen die Führung in Teheran mit einer Politik des "maximalen Drucks" zwingen, das Atomabkommen neu zu verhandeln und härteren Auflagen zuzustimmen./cy/DP/he

27.05.2020

ROUNDUP/Merkel: Europa kann stärker aus Corona-Krise hervorgehen

BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Folgen der Corona-Pandemie mit einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa bewältigen. "Europa kann aus der Krise stärker hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist", sagte die Kanzlerin am Mittwochabend bei einer Online-Diskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung, die Folgen der Corona-Pandemie für die im Juli beginnende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands in der Außen- und Sicherheitspolitik beleuchtete.

Die Corona-Krise habe "alles auf den Kopf gestellt", sagte Merkel. Sie zeige, dass grundlegende Veränderungen kurzfristig Entscheidungen mit langfristigen Wirkungen nötig machten. Die Verantwortung dürfe deswegen nicht an nationalstaatlichen Grenzen halt machen. Die Krise wird nach Angaben der Bundesregierung das zentrale Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Deutschland übernimmt am 1. Juli für sechs Monate den Vorsitz der EU-Länder. In der Zeit leitet das Land die Ministerräte und setzt politische Schwerpunkte. Wegen der Pandemie wird das Programm anders ausfallen als ursprünglich geplant. Neben der Corona-Krise sind weitere Schwerpunktthemen die Beziehungen zu Großbritannien nach dem Brexit, der Klimaschutz und das europäische Asylsystem.

Die Kanzlerin unterstrich auch die Bedeutung der Beziehungen zu den USA und übte Kritik an Russland. "Der wichtigste Partner Europas sind die Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Merkel. "Dabei ist mir natürlich bewusst, dass die Zusammenarbeit mit Amerika derzeit schwieriger ist als wir uns dies wünschen würden" - das gelte für die Klima- und Handelspolitik, aber auch für die Frage der Bedeutung internationaler Organisationen in der Corona-Krise. US-Präsident Donald Trump kritisiert die Weltgesundheitsorganisation WHO immer wieder scharf.

Gleichwohl seien die transatlantischen Beziehungen "ein zentraler, tragender Pfeiler unserer Außen- und Sicherheitspolitik", betonte Merkel. Ihn zu erhalten sei im deutschen und europäischen Interesse. "Wir sollten nie vergessen, dass Europa nicht neutral ist. Europa ist Teil des politischen Westens."

Russland hingegen habe etwa menschenrechtliche Konventionen und Regeln wiederholt verletzt. "Russland hat in seiner unmittelbaren Nachbarschaft einen Gürtel ungelöster Konflikte geschaffen und die ukrainische Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert", sagte Merkel. "Es unterstützt Marionettenregime in Teilen der Ost-Ukraine und greift westliche Demokratien mit hybriden Mitteln an, darunter auch Deutschland." Zweifelsfrei "wird auch Russland uns während der EU-Ratspräsidentschaft weiter beschäftigen".

Dennoch wolle sie den deutschen EU-Vorsitz zur Fortsetzung eines kritisch-konstruktiven Dialogs mit Russland nutzen. So gebe die EU-Ratspräsidentschaft die Gelegenheit, neue Impulse in den Beziehungen zu setzen. Merkel nannte die Themenfelder Libyen, Syrien, Klimaschutz und globale Gesundheit.

Über den anstehenden EU-Vorsitz hatte sich Merkel am Mittwoch auch gemeinsam mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Außenminister Heiko Maas (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in einer Videoschalte mit Spitzenvertretern des Europaparlaments ausgetauscht. Das schriftliche Programm für diese Zeit soll nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert erst kurz vor dem 1. Juli beschlossen werden. Dabei sollten auch die Prioritäten der EU-Kommission für die kommenden Monate berücksichtigt werden.

Die großen Parteien im Europaparlament unterstützen die deutschen Schwerpunkte. "Wir brauchen ein wuchtige europäische Antwort auf die Herausforderung aus der Corona-Krise", erklärte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU).

Auch die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley betonte: "Die deutsche Ratspräsidentschaft setzt im Zeichen der Pandemie richtige Prioritäten." Es sei wichtig, dass die Bundesregierung auch beim Weg aus der Krise das Thema Rechtsstaatlichkeit setze. Auch die wirtschaftlichen Hilfen müssten an die Einhaltung europäischer Werte geknüpft werden, sagte die Vizepräsidentin des EU-Parlaments.

Die Grünen-Fraktionschefin Ska Keller begrüßte, dass sich Merkel hinter ein kreditfinanziertes EU-Konjunkturprogramm gestellt habe. Das sei ein wichtiger Fortschritt. "Jetzt geht es darum, eine Mehrheit dafür zu gewinnen bei den Treffen des Europäischen Rats."

Linken-Fraktionschef Martin Schirdewan drängte Merkel zu einer klaren sozialpolitischen Ausrichtung. Die Ratspräsidentschaft müsse sowohl den europäischen Mindestlohn als auch eine Reform der Migrationspolitik vorantreiben./hrz/DP/he

27.05.2020

ROUNDUP/ US-Notenbank: Corona-Krise belastet Wirtschaft weiter stark

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Corona-Krise belastet die amerikanische Wirtschaft nach Einschätzung der US-Notenbank weiterhin stark. "Die wirtschaftliche Aktivität ging in allen Distrikten zurück - in den meisten stark - was die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie widerspiegelt", schreibt die Fed in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht ("Beige Book").

Erneut stark rückläufig war laut der Umfrage der private Konsum. Schließlich hätten viele Geschäfte in der Corona-Krise im Berichtzeitraum nicht öffnen dürfen. Die Rückgänge seien im Freizeit- und Hotelsektor besonders stark gewesen. Es habe wenig Reiseverkehr gegeben. Eine leichte Verbesserung habe es in einigen Distrikten bei den Autoverkäufen gegeben.

In der Industrie sei die Abschwächung der Aktivität besonders stark gewesen. Auch der Häusermarkt und der Bausektor seien unter Druck geraten. Die Rohölförderung ist laut dem Bericht auf historische Tiefstände gefallen.

Die Beschäftigung sei überall gesunken. Dabei sei es in den meisten Distrikten zu drastischen Einbrüchen gekommen. Die Arbeitslosigkeit hat in den USA zuletzt mit einem Rekordtempo zugenommen. Die Lohnentwicklung verlief laut dem Bericht uneinheitlich. Der Preisdruck habe etwas nachgelassen.

Eine deutliche Besserung ist laut dem Bericht nicht in Sicht. Man hoffe auf die Wiedereröffnung von Unternehmen. Der Ausblick sei aber sehr unsicher. Die meisten befragten Unternehmen seien mit Blick auf eine mögliche wirtschaftliche Erholung pessimistisch.

Das Beige Book beruht auf einer Umfrage unter Unternehmensvertretern. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 18. Mai gesammelt wurden./jsl/he

27.05.2020

Merkel vor EU-Ratspräsidentschaft: Russland wird uns beschäftigen

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die deutsche EU-Ratspräsidentschaft zur Fortsetzung eines kritisch-konstruktiven Dialogs mit Russland nutzen. "Grundlage dafür kann nur das Verständnis davon sein, dass in den internationalen Beziehungen nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts gelten", sagte Merkel am Mittwoch zum Auftakt einer Diskussionsrunde der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dazu gehöre auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

"Diesen Kanon an Werten und Regeln hat Russland wiederholt verletzt. Russland hat in seiner unmittelbaren Nachbarschaft einen Gürtel ungelöster Konflikte geschaffen und die ukrainische Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert", sagte Merkel. "Es unterstützt Marionettenregime in Teilen der Ost-Ukraine und greift westliche Demokratien mit hybriden Mitteln an, darunter auch Deutschland." Zweifelsfrei "wird auch Russland uns während der EU-Ratspräsidentschaft weiter beschäftigen".

Wo fundamentale Regeln des Völkerrechts missachtet würden, werde die Bundesregierung dies benennen. Falls Fortschritte im Minsk-Prozess ausblieben, müssten die bestehenden Sanktionen auch aufrechterhalten werden. Anderseits gebe die EU-Ratspräsidentschaft die Gelegenheit, neue Impulse in den Beziehungen zu setzen. Sie nannte die Themenfelder Libyen, Syrien, Klimaschutz und globale Gesundheit./cn/DP/he

27.05.2020

Schweden lehnt EU-Zuschuss weiter ab

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der Wiederaufbauplan der EU im Wert von 750 Milliarden Euro zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch Corona kommt bei den Schweden erwartungsgemäß nicht gut an.

In einem schriftlichen Kommentar erklärte Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwochabend, er fürchte, dass Schweden damit eine große Summe bezahlen werden müsse. "Schweden hat immer darauf gedrungen, dass sich der Fonds auf die Kreditvergabe konzentrieren sollte, was stärkere Anreize für eine effektive Nutzung des Geldes bietet."

Schweden, Dänemark, Österreich und die Niederlande haben sich dagegen ausgesprochen, dass die Wirtschaftshilfen an Länder wie Italien, Spanien und Griechenland als Zuschuss vergeben werden und nicht zurückgezahlt werden müssen. Am Nachmittag präsentierte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen einen Plan, wonach 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und weitere 250 Milliarden Euro als Kredite fließen sollen.

Rückendeckung für seine Haltung bekommt der Sozialdemokrat Löfven von fast allen Parteien im schwedischen Parlament. Mats Persson von den Liberalen sagte der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter": "Alle Länder müssen das Gefühl haben, selbst für ihre wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich zu sein. Dies sind Länder, die seit langem keine soliden öffentlichen Finanzen mehr haben." Er sähe lieber gemeinsame Investitionen, die Werte für die gesamte EU schafften. Das könnten Investitionen ins 5G-Netz, in Stromnetze oder in Schienensysteme in der EU sein.

Die ehemalige schwedische EU-Kommissarin Cecilia Malmström warnte hingegen, Schweden werde sich mit dieser Haltung selbst isolieren. "Wir stehen vor der größten Krise, mit Millionen von Arbeitslosen und vielleicht 100 000 Toten. Es ist klar, dass wir Europa stützen müssen, das liegt im Interesse Schwedens", sagte sie der Zeitung./sh/DP/he

27.05.2020

US-Notenbank: Corona-Krise belastet Wirtschaft weiter stark

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Corona-Krise belastet die amerikanische Wirtschaft nach Einschätzung der US-Notenbank weiterhin stark. "Die wirtschaftliche Aktivität ging in allen Distrikten zurück - in den meisten stark - was die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie widerspiegelt", schreibt die Fed in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht ("Beige Book").

Eine deutliche Besserung ist laut dem Bericht nicht in Sicht. Man hoffe auf die in die Wiedereröffnung von Unternehmen. Der Ausblick sei aber sehr unsicher. Die meisten befragten Unternehmen seien mit Blick auf eine mögliche wirtschaftliche Erholung pessimistisch.

Das Beige Book beruht auf einer Umfrage unter Unternehmensvertretern. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 18. Mai gesammelt wurden./jsl/he

27.05.2020

ROUNDUP: Erstmals größere Lockerungen trotz Corona in russischer Hauptstadt

MOSKAU (dpa-AFX) - Nach zwei Monaten strenger Ausgangssperren können die Menschen in Moskau von Montag an etwas aufatmen. Trotz hoher Corona-Zahlen kommen dann erstmals größere Lockerungen. Parks der russischen Hauptstadt dürfen am 1. Juni wieder öffnen, jeder Bürger dürfe in den Morgenstunden Sport an der frischen Luft treiben und dreimal pro Woche spazieren gehen. Das teilte der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin am Mittwochabend mit. Zuvor hatte er gesagt, dass auch Geschäfte, Reparaturbetriebe, Wäschereien und chemische Reinigungen wieder öffnen dürften.

Bei einer Videoschalte mit Kremlchef Wladimir Putin sagte Sobjanin, dass durch die Öffnung des Handels rund 300 000 Menschen wieder zur Arbeit könnten. Deutlich verschärft werde aber die Pflicht zum Tragen von Masken - auch bei Spaziergängen und dem Frühsport im Freien, der zwischen 5.00 Uhr und 9.00 Uhr erlaubt ist. Bisher sind Schutzmasken und Handschuhe in Verkehrsmitteln und beim Einkauf vorgeschrieben.

Das in Russland seit mehr als zwei Monaten geltende Regime der "Selbstisolation" verlängerte Sobjanin bis 14. Juni. Damit ist etwa die Nutzung von Verkehrsmitteln - für den Weg zur Arbeit oder zum Arzt - nur mit einem elektronischen Passierschein erlaubt.

Die Lage müsse von Woche zu Woche neu überprüft werden, sagte der Bürgermeister. "Ich denke, es wird gehen. Aber wir müssen uns absichern." Kremlchef Putin begrüßte die Lockerungen und sagte, dass sich die Lage um die Coronavirus-Pandemie in Russland insgesamt stabilisiert habe. Die Behörden weisen darauf hin, dass es täglich mehr Genesene als Kranke gebe. Demnach ist nicht zuletzt die Zahl der in Moskaus Krankenhäusern behandelten Corona-Fälle stark rückläufig.

Grundsätzlich sollten Dienstleistungen zugelassen werden, für die keine längeren Kontakte zwischen Menschen nötig seien, sagte Sobjanin. Schönheitssalons, Friseure und Restaurants bleiben demnach geschlossen. Auch Spiel- und Sportplätze dürfen nicht benutzt werden. Der Bürgermeister betonte zudem, dass die Stadt vorbereitet sei auf die große Militärparade am 24. Juni zum 75. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland. Die traditionell am Tag des Sieges am 9. Mai organisierte Soldaten- und Waffenschau auf dem Roten Platz in Moskau war wegen der Corona-Krise verschoben worden.

Trotzdem steigen die Infektionszahlen weiter stark an - am Mittwoch um 8338 auf nun 370 680 Fälle. Russland nimmt damit in Europa den Spitzenplatz ein. 3968 Infizierte starben offiziell. Die Zahl der Genesenen wurde mit 142 208 angeben./mau/DP/he

27.05.2020

Merkel: Corona-Krise macht mehr Zusammenarbeit in Europa nötig

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Folgen der Corona-Pandemie mit einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa bewältigen. "Europa kann aus der Krise stärker hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist", sagte die Kanzlerin am Mittwochabend zum Auftakt einer Diskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung, die Folgen der Corona-Pandemie für die im Juli beginnende EU-Ratspräsidentschaft Deutschland in der Außen- und Sicherheitspolitik beleuchtete. Die Corona-Krise habe "alles auf den Kopf gestellt", sagte Merkel. Sie zeige, dass grundlegende Veränderungen kurzfristig Entscheidungen mit langfristigen Wirkungen nötig machten. Die Verantwortung dürfe deswegen nicht an nationalstaatlichen Grenzen halt machen./cn/DP/he

27.05.2020

Söder: Einhalten von Abstandsregeln am Ballermann schwer vorstellbar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt angesichts der Corona-Pandemie wenig Hoffnung auf Sommerurlaub an überfüllten Touri-Hotspots. "Es ist schwer vorstellbar, wie man am Ballermann Hygiene- und Abstandsregeln richtig einhalten kann", sagte Söder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag/online Mittwoch) mit Blick auf die beliebte Baleareninsel Mallorca. Vernunft und Lebensfreude seien aber kein Widerspruch. "Und gerade dieses Jahr ist dann eben ein anderes Urlaubsjahr als sonst."

Söder mahnte auch beim Urlaub zur Vorsicht und warnte vor einem zweiten "Lockdown". "Wir sehen doch an einzelnen Beispielen in diesen Tagen, wie schnell wieder hundert Neuinfektionen entstehen können." Vorsicht müsse daher oberste Priorität bleiben./eri/DP/fba

27.05.2020

Einigung über Umgang mit Daten in Endlager-Suche

BERLIN (dpa-AFX) - Im Streit über den Umgang mit Unternehmensdaten bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager hat der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat eine Einigung erzielt. Das teilte das Bundesumweltministerium am Mittwochabend mit. Beschlossen wurden demnach Änderungen am Geologiedatengesetz. Dabei geht es um die Möglichkeit der Veröffentlichung von Unternehmensdaten.

Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) sprach von einem starken Signal: "Es zeigt, dass der breite politische Konsens, der die Endlagersuche seit Jahren erfolgreich trägt, unverändert Bestand hat."

Der Bundesrat hatte das Gesetz zum Umgang mit Bodendaten vorerst gestoppt, daraufhin hatte die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss angerufen. Das Geologiedatengesetz hat besondere Bedeutung für die Suche nach einem Ort, an dem hoch radioaktiver Atommüll eine Million Jahre lang möglichst sicher unterirdisch lagern kann - dieser soll bis 2031 gefunden werden.

Auch Geologiedaten von Unternehmen werden dafür verwendet. Für den Umgang mit der Veröffentlichung dieser Daten soll das Gesetz eine neue Grundlage schaffen. Dabei gibt es einen Konflikt zwischen Eigentumsrechten von Unternehmen, die zum Beispiel Rohstoffe abbauen wollen und Daten erheben, und dem Wunsch nach Transparenz./hoe/DP/fba

27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Commerzbank senkt Tui auf 'Hold' - Ziel 6 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat Tui nach der jüngsten Kursrally von "Buy" auf "Hold" abgestuft, aber das Kursziel von 4,50 auf 6 Euro angehoben. Analyst Adrian Pehl honorierte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie die vorerst verringerten Branchenrisiken im Zuge der bevorstehenden Wiederbelebung des europäischen Tourismus. Er bleibt aber der Ansicht, dass eine signifikante Kapitalerhöhung für den Reiseveranstalter unvermeidlich sei./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 27.05.2020

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Metzler senkt Bertrandt auf 'Hold' - Ziel 37 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Bankhaus Metzler hat Bertrandt von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 40 auf 37 Euro gesenkt. Kurz vor den Zahlen zum zweiten Quartal werde er wegen der Viruskrise vorsichtiger für den Ingenieurdienstleister, schrieb Analyst Jürgen Pieper in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Jahresziele seien wegen der extremen Situation für viele Kunden aus der Autoindustrie vermutlich nicht haltbar. Projekte dürften ins kommende Jahr verschoben werden./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 27.05.2020 / 07:56 / CEST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 27.05.2020 / 07:56 / CET

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Pareto hebt KWS Saat auf 'Buy' und Ziel auf 69 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Pareto Securities hat KWS Saat von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 62 auf 69 Euro angehoben. Die Voraussetzungen seien gut, dass der Saatguthersteller die bereits erhöhten Jahresziele noch übertreffen kann, schrieb Analyst Knud Hinkel in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Auch nach einer vergleichsweise starken Entwicklung seit Jahresbeginn sei die Aktie eine gute Wahl für Anleger, die nach einem soliden Unternehmen mit günstigem Risikoprofil suchen./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 27.05.2020 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Metzler senkt Hannover Rück auf 'Hold' - Ziel bleibt 148 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Bankhaus Metzler hat Hannover Rück von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 148 Euro belassen. Analyst Jochen Schmitt begründete die Abstufung in einer am Mittwoch vorliegenden Studie mit dem mittlerweile erreichten Kursziel. Die Risiken des Rückversicherers seien mit Blick auf etwaige Betriebsunterbrechungsansprüche derzeit nur schwer einzuschätzen./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 27.05.2020 / 07:59 / CEST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 27.05.2020 / 07:59 / CET

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Jefferies startet SMA Solar mit 'Hold' - Ziel 29 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Jefferies hat SMA Solar mit "Hold" und einem Kursziel von 29 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analyst Constantin Hesse geht davon aus, dass das Solarunternehmen mit neuen und besser ausgewählten Produkten sowie als künftiger System- und Lösungsanbieter weiterhin Marktanteile zurückgewinnen wird. Wegen des anhaltenden Preisdrucks betrachte er die Profitabilität aber vorsichtig, schrieb der Experte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 26.05.2020 / 11:06 / ET

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 26.05.2020 / 19:00 / ET

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Jefferies startet Nordex mit 'Buy' - Ziel 12 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Jefferies hat Nordex mit "Buy" und einem Kursziel von 12 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analyst Constantin Hesse lobte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie die Auftragsentwicklung des Herstellers von Windkraftanlagen. Nordex profitiere dabei von der Einführung der Turbinenserie Delta-4000 und der allgemein starken Nachfrage nach Erneuerbaren Energien. Dies dürfte auch die Profitabilität weiter stärken./tih/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 26.05.2020 / 11:50 / ET

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 26.05.2020 / 19:05 / ET

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Baader hebt BASF auf 'Top Stock'-Liste - Brenntag/Wirecard raus

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Baader Bank hat BASF in seine 'Top-Stock-Ideas'-Liste besonders aussichtsreicher Werte aufgenommen. Trotz der bestehenden Unsicherheiten dürften die Indikatoren für die Weltwirtschaft im April ihr Tief markiert haben, schrieb Analyst Gerhard Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Die Liste umfasse nun 15 Werte, nachdem Brenntag und Wirecard nicht mehr enthalten seien. Die Aktie des Chemikalienhändlers habe ihr Kursziel erreicht, während das Papier des Zahlungsabwicklers unter den Stoppkurs gefallen sei./mf/edh

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Mainfirst startet BMW mit 'Buy' - Ziel 70 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Mainfirst hat BMW mit "Buy" und einem Kursziel von 70 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Autobauer steche in puncto Bilanzqualität, Kohlendioxidziele und Nachfrageentwicklung in der zweiten Jahreshälfte und 2021 positiv hervor, schrieb Analyst Alexander Wahl in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Innerhalb des Autosektors sei BMW daher das defensivste Investment./mf/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 26.05.2020 / 11:35 / EDT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / MESZ

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Mainfirst startet Daimler mit 'Buy' - Ziel 42 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Mainfirst hat Daimler mit "Buy" und einem Kursziel von 42 Euro in die Bewertung aufgenommen. Nach drei Gewinnwarnungen liege der schwäbische Autobauer in der Gunst der Anleger weit hinten, schrieb Analyst Alexander Wahl in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Für die Aktie sprächen aber die historisch günstige Bewertung, der branchenbeste Produktzyklus 2020 bis 2022 und die niedrigsten Refinanzierungskosten nach BMW./mf/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 26.05.2020 / 11:35 / EDT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / MESZ

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27.05.2020

ANALYSE-FLASH: Kion für Berenberg ein 'Large Cap Top Pick' - Bleibt 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Kion auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Analyst Philippe Lorrain und seine Kollegen hoben die Aktie des Gabelstaplerherstellers in einer am Mittwoch vorliegenden Strategiestudie auf eine Liste der "Top Picks" unter den Papieren mit hohem Börsenwert. Insgesamt zeigten sich die Experten jetzt zuversichtlicher als noch vor einigen Wochen. Leichtere Auswirkungen der Corona-Pandemie dürften bei Kion zwar auch 2021 noch spürbar sein, dies sei im Kurs aber schon eingepreist./tih/ag

Veröffentlichung der Original-Studie: 26.05.2020 / 12:54 / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

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