dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

25.05.2015

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 29. Mai 2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Freitag,

den 29. Mai:

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MONTAG, DEN 25. MAI 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Handelsbilanz 04/15

HINWEIS

A / CH / D / GB / HK / USA: Feiertag, Börsen geschlossen

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DIENSTAG, DEN 26. MAI 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 IRL: Ryanair Jahreszahlen

14:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 04/15

15:00 USA: Case-Shiller-Index 03/15

15:00 USA: FHFA-Index 03/15

15:45 USA: PMI Dienste 05/15 (vorläufig)

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 05/15

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 04/15

TERMINE MIT ZEITANGABE

F: Alcatel-Lucent Hauptversammlung

I: Prada Hauptversammlung

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: KfW-Gründungsmonitor 2015: "Wie hat sich das Gründungsgeschehen in

Deutschland weiterentwickelt?", Frankfurt

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MITTWOCH, DEN 27. MAI 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: BoJ Sitzungsprotokoll 30.4.15

08:00 D: Acea Nfz-Neuzulassungen 04/15

08:10 D: GfK-Konsumklima 06/15

10:00 D: Deutsche Post Hauptversammlung, Frankfurt

10:00 D: Bayer Hauptversammlung, Köln

10:00 D: QSC Hauptversammlung, Köln

10:00 D: Wacker Neuson Hauptversammlung, München

10:30 D: Bankhaus Metzler Jahres-Pk, Frankfurt

10:30 D: Axa AG Jahreszahlen

11:30 D: Anleihe

Laufzeit: 30 Jahre

Volumen: 2 Mrd EUR

14:00 NL: Airbus Hauptversammlung, Amsterdam

15:00 B: Geschäftsklima 05/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

A: Telekom Austria Hauptversammlung

CH: STMicro Hauptversammlung

D: CTS Eventim Q1-Zahlen

NL: Ahold Q1-Zahlen

S: Nordea Capital Markets Day

I: Generali Investor Day

F: Orange Hauptversammlung

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Bundesnetzagentur startet Frequenzversteigerung, Mainz

D: Beginn der Schlichtungsgespräche im Tarifkonflikt bei der Deutschen

Bahn

D: OLG Düsseldorf verhandelt über Beschwerde von Edeka gegen

Hochzeitsrabatt-Entscheidung des Bundeskartellamts

D: Treffen der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs (bis 29.05.2015),

Dresden

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DONNERSTAG, DEN 28. MAI 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:30 D: KWS Saat 9Monatszahlen

08:00 GB: Kingfisher Q1 Trading Update

08:00 GB: Tate & Lyle Jahreszahlen

09:00 E: BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

10:00 I: Verbrauchervertrauen 05/15

10:00 CH: Swatch Hauptversammlung, Grenchen

10:00 D: NordLB Q1-Zahlen

10:00 D: LPKF Hauptversammlung, Hannover

10:00 D: GfK Hauptversammlung, Fürth

10:00 I: Verbrauchervertrauen 05/15

10:30 GB: BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

11:00 EU: Geschäftsklima 05/15

11:00 D: Salzgitter Hauptversammlung, Braunschw.

11:00 D: Hornbach Jahreszahlen

11:00 EU: Wirtschaftsstimmung 05/15

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

17:00 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Windeln.de Q1-Zahlen endgültig

I: Enel Hauptversammlung

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: EZB Pk zur Präsentation "Financial Stability Review - May 2015" u.a.

mit Vitor Constancio, Frankfurt

10:30 D: Richtfest Opel-Motorenzentrum; in dem 210 Millionen Euro teuren

Gebäudekomplex sollen von 2017 an sparsame Getriebe entwickelt werden

u.a. mit Opel-Chef Karl-Thomas Neumann, Rüsselsheim

11:00 D: DIW Berlin Pressgespräch zur Abschaltung der Atomkraftwerke in

Deutschland: Wie geht es weiter?, Berlin

D: Treffen der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs (bis 29.05.2015),

Dresden

D: Vorstellung DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2015, Berlin

USA: Google Entwicklerkonferenz Google I/O (bis 29.05.2015),

San Francisco

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FREITAG, DEN 29. MAI 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J: Arbeitslosenquote 04/15

01:30 J: Verbraucherpreise 04/15 / Tokio 05/15

01:50 J: Industrieproduktion 04/15 (vorläufig)

07:00 J: Wohnungsbaubeginne 04/15

07:45 CH: Seco BIP Q1/15

08:45 F: Konsumausgaben 04/15

09:00 E: Verbraucherpreise 05/15 (vorläufig)

09:00 CH: KOF Konjunkturbarometer 05/15

10:00 EU: Geldmenge M3 04/15

10:00 I: BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

10:00 D: Fraport Hauptversammlung, Frankfurt

10:30 D: VTG Hauptversammlung, Hamburg

10:30 GB: BIP Q1/15 (vorläufig)

11:00 GR: BIP Q1/15 (endgültig)

11:00 I: Verbraucherpreise 05/15 (vorläufig)

12:00 P: BIP Q1/15 (endgültig)

14:30 USA: BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

14:30 USA: Privater Konsum Q1/15 (2. Veröffentlichung)

15:45 USA: Chicago Einkaufsmanagerindex 05/15

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 05/15 (endgültig)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Capital Stage Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

D: Abschluss Treffen der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs, Dresden

USA: Google Entwicklerkonferenz Google I/O (bis 29.05.2015),

San Francisco°

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

25.05.2015

TAGESVORSCHAU: Termine am 25. Mai 2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag,

den 25. Mai:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Handelsbilanz 04/15

HINWEIS

A / CH / D / GB / HK / USA: Feiertag, Börsen geschlossen°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

25.05.2015

Gabriel weist Seehofers Stromtrassen-Vorschlag zurück

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den bayerischen Vorschlag zur Verlegung der geplanten Nord-Süd-Stromtrasse nach Hessen und Baden-Württemberg zurückgewiesen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte vorgeschlagen, den sogenannten SuedLink nach Westen zu verschieben, was Bayern entlasten, die Nachbarländer aber deutlich stärker belasten würde.

"Jedenfalls glaube ich, dass wir jetzt schon der bayerischen Staatsregierung einige Vorschläge gemacht haben, die dazu führen, dass die Belastungen reduziert werden", sagte der fachlich zuständige Vizekanzler am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Wir werden versuchen und haben das auch schon getan, die Trassen stärker auf bestehende Trassen zu verlegen, Erdkabel anzubieten. Aber was nicht geht ist zu sagen: Bei uns bitte nichts, alles nach Hessen und Baden-Württemberg - das wird niemand akzeptieren."

Die Kritik von Anwohnern der geplanten Trasse richtet sich vor allem gegen die oberirdische Kabelführung. Gabriel sagte nun, er halte wesentlich mehr Erdkabel für nötig. Allerdings liegen die Kosten dafür weitaus höher. Gabriel argumentierte aber: "Die Technik hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert."/and/DP/he

25.05.2015

Woidke rechnet mit BER-Start im zweiten Halbjahr 2017

BERLIN/POTSDAM (dpa-AFX) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rechnet damit, dass der neue Hauptstadtflughafen BER wie geplant im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen kann. "Ich bin optimistisch und denke ja", sagte er der "Berliner Morgenpost" (Sonntag). Es gebe keine neuen Erkenntnisse zum Eröffnungstermin, sagte auch ein Flughafensprecher auf Nachfrage.

Er wies damit einen Bericht der "Bild am Sonntag" zurück, wonach sich die Fertigstellung des BER erneut verzögern könnte. Der Zeitplan sei wieder akut gefährdet, berichtete die Zeitung und berief sich auf interne Unterlagen. Aufgrund von neuen Brandschutzproblemen gebe es "Terminrisiken von vier bis sechs Monaten".

Zudem plane das brandenburgische Infrastrukturministerium eine Änderung der Bauordnung, weil die Baugenehmigung für das neue Flughafen-Terminal im November 2016 auslaufe. Künftig solle die Baugenehmigung für Vorhaben mit Planfeststellungsbeschluss unbefristet gelten, hieß es. Das betreffe auch bereits laufende Projekte wie den Flughafen. Es werde damit eine "Lex BER" geschaffen, schrieb die Zeitung.

Der Sprecher der Brandenburger Landesregierung, Thomas Braune, bestätigte in einer Mitteilung vom Sonntag eine geplante Novellierung der Bauordnung: "Der Auftrag an die Landesregierung wurde bereits in der abgelaufenen Legislaturperiode 2009-2014 erteilt und wird jetzt umgesetzt."

Braune bestritt jedoch, dass dieses Vorhaben etwas mit Schwierigkeiten am BER zu tun habe. Es gehe vielmehr darum, die Bauordnungen von Berlin und Brandenburg zu harmonisieren und an die Musterbauordnung der Bauminister der Bundesländer anzugleichen. "Aus diesem lange eingeleiteten Verwaltungsprozess eine 'Lex BER' zu konstruieren, ist absurd", sagte Braune laut Mitteilung./nk/DP/he

25.05.2015

Politiker fordern: EU muss Verbraucher vor Klonfleisch schützen

BERLIN (dpa-AFX) - Deutsche Politiker warnen parteiübergreifend vor zu laxen Regeln für den Umgang mit Klonfleisch in der Europäischen Union. "Der Verbraucher muss erkennen können, was er isst", sagte Unionsfraktionsvize Gitta Connemann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. "Der Verbraucher will ein Steak vom Bauernhof, kein Klonfleisch aus dem Reagenzglas." Auch die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Nicole Maisch, sagte der dpa: "Wir brauchen keine geklonten Tiere für die Lebensmittelproduktion."

In einem auch mit den Stimmen der Linken verabschiedeten Antrag fordern Union, SPD und Grüne die Bundesregierung gemeinsam auf, sich auf EU-Ebene für ein dauerhaftes Verbot des Klonens von Tieren zur Produktion von Lebensmitteln einzusetzen. Klontiere und deren Fleisch dürften auch nicht importiert werden. Sollte ein Verbot scheitern, fordern die Parlamentarier Kennzeichnungspflichten und Kontrollen.

Die EU-Kommission plant derzeit weniger weitreichende Regelungen. Demnach dürften Nachkommen von Klontieren und Zuchtmaterial weiterhin ohne Beschränkung und Kennzeichnung importiert werden. Genau hier sehen die Parlamentarier eine gravierende Lücke: Denn weil das Klonen aufwendig und teuer sei, stellten gar nicht die Tiere selbst, sondern deren Sperma, Eizellen und Embryonen "das wirtschaftlich interessante Produkt der geklonten Tiere" dar. Sie befürchten, dass Nachkommen von Klontieren vor allem auf diesem Weg "schleichend Einzug in die europäische Nutztierzucht und Lebensmittelwirtschaft halten".

Der Verbraucherorganisation Foodwatch zufolge gibt es schon heute Indizien für einen globalen Handel mit Zuchtmaterial geklonter Tiere. Der Verein Testbiotech, der von unabhängiger Seite über die Risiken der Biotechnologie aufklären will, zeigt auf seiner Homepage Beispiele für den Online-Handel mit dem Sperma geklonter Rinder.

In welchem Umfang weltweit geklont wird, ist laut Testbiotech nicht bekannt. Nach Angaben der EU-Kommission aus dem Jahr 2013 hätten die USA, Kanada, Australien, Brasilien und Argentinien aber bestätigt, dass in ihrem Hoheitsgebiet Tiere geklont würden. In der EU wird die Klontechnik nach Angaben der 28 Mitgliedstaaten derzeit nirgendwo in der Landwirtschaft oder Lebensmittelproduktion eingesetzt, heißt es in dem Antrag der Fraktionen. "Die Bundesregierung kann jedoch nicht ausschließen, dass bereits Nachkommen von Klontieren Eingang in die deutsche Nutztierzucht und Lebensmittelproduktion gefunden haben."

Umfragen zeigen laut Connemann, dass knapp drei Viertel (71 Prozent) der Bundesbürger geklontes Fleisch ablehnen, auch aus ethischen Gründen. "Klonen bedeutet für Tiere Leid und Qual", sagte Connemann. Rund 90 Prozent der eingesetzten geklonten Embryonen sterben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge spätestens kurz nach der Geburt. Tiere, die überleben, altern laut Connemann schneller, haben Krankheiten oder Missbildungen.

Aus Sicht von Foodwatch können Kennzeichnungspflichten aber nicht wirksam vor dem Verzehr von Klonfleisch schützen. Im Hackfleisch eines Hamburgers etwa seien so viele Fleischsorten vereint, dass dies praktisch kaum möglich sei, sagte Vize-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. Er fordert deshalb ein umfassendes Importverbot./sem/DP/he

25.05.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar.

Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

25.05.2015

WDH/'BamS': BER-Zeitplan 'akut gefährdet'

(Im 2. Absatz wurde korrigiert: Dietmar Woidke ist Mitglied der SPD)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens BER könnte sich nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erneut verzögern. Der Zeitplan sei wieder akut gefährdet, berichtete die Zeitung und berief sich auf "interne Unterlagen". Aufgrund von neuen Brandschutzproblemen gebe es "Terminrisiken von vier bis sechs Monaten". Auf Nachfrage dementierte dies ein Flughafensprecher. Es gebe keinerlei neuen Erkenntnisse.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte der "Berliner Morgenpost" (Sonntag), er rechne damit, dass der Flughafen wie geplant im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen könne: "Ich bin optimistisch und denke ja."/nk/DP/he

25.05.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Heinz-Rudolf Othmerding. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

25.05.2015

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Daimler und Qualcomm: Zusammenarbeit beim vernetzten Fahrzeug

MONACO/STUTTGART - Daimler will bei der Fahrzeugvernetzung mit dem US-Chipspezialisten Qualcomm zusammenarbeiten. Dabei wollen die beiden Konzerne nach einer Mitteilung der Daimler AG vom Wochenende Möglichkeiten suchen, welche Technologien in zukünftigen Fahrzeugen zum Einsatz kommen können. Im Gespräch seien beispielsweise 3G/4G Mobilfunkverbindungen oder kabellose Ladeoptionen.

Audi-Chef: Digitalisierung geht weiter als industrielle Revolution

SHANGHAI - Die Digitalisierung verändert die Welt nach Überzeugung von Audi -Chef Rupert Stadler noch "schneller und tiefgreifender als die industrielle Revolution in Europa vor 150 Jahren". In einer Rede zur Eröffnung der Verbraucher-Elektronik-Messe CES, die erstmals in Asien stattfindet, sagte Stadler am Sonntag in Shanghai, nie zuvor habe sich auch die Autoindustrie so schnell und umfassend geändert wie heute. Neben der Nachhaltigkeit sei die Digitalisierung heute die zweite große Triebkraft der Branche.

Flughafen Hahn legt bei Passagieren zu - Fracht weiter im Sinkflug

HAHN/MAINZ - Der Flughafen Hahn kommt beim Frachtverkehr nicht aus dem Sinkflug - dagegen macht er bei den Passagierzahlen Boden gut. Im ersten Vierteljahr ging der Frachtverkehr um 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 25 517 Tonnen zurück, wie aus Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Flughäfen (ADV) hervorgeht. Am Hunsrück-Airport wurden von Januar bis März 466 616 Passagiere abgefertigt - ein Plus von 15,6 Prozent. Der verschuldete Flughafen steht seit wenigen Wochen zum Verkauf. Er gehört zu 82,5 Prozent Rheinland-Pfalz, die restlichen 17,5 Prozent besitzt Hessen.

ROUNDUP: Funklöcher sollen ab 2018 Geschichte sein

BERLIN - Die lästigen "Funklöcher" im Mobilfunk sollen nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in etwa drei Jahren Geschichte sein. Wer bei der am Mittwoch beginnenden Versteigerung Mobilfunkfrequenzen erwirbt, werde verpflichtet, in die Netze zu investieren und Autobahnen, Bahnstrecken und ländliche Gebiete mit schnellem mobilen Internet zu versorgen, sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag".

Oettinger pocht auf völlige Abschaffung der Roaming-Gebühren in Europa

BERLIN - EU-Digitalkommissar Günther Oettinger pocht auf eine komplette Abschaffung der so genannten Roaming-Gebühren in der Europäischen Union. "Auslandsgespräche soll es nur noch in Nicht-EU-Länder, also zum Beispiel in die USA oder Singapur geben", sagte Oettinger der "Bild am Sonntag".

Tarifabschluss für Versicherungsangestellte

HAMBURG/BERLIN - Der Tarifkonflikt in der Versicherungsbranche ist beendet. Die 174 000 Angestellten des Innendienstes erhalten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom 1. September an 2,4 Prozent und vom 1. Oktober 2016 an weitere 2,1 Prozent mehr Geld. Zusätzlich gebe es in den unteren beiden Tarifgruppen zwei Einmalzalhungen von jeweils 100 Euro. Darauf hätten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in der Nacht zum Samstag in Hamburg geeinigt, teilte Verdi in Berlin mit. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt demnach 24 Monate bis Ende März 2017. Verdi hatte ursprünglich 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 160 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert.

Woidke rechnet mit BER-Start im zweiten Halbjahr 2017

BERLIN/POTSDAM - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rechnet damit, dass der neue Hauptstadtflughafen BER wie geplant im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen kann. "Ich bin optimistisch und denke ja", sagte er der "Berliner Morgenpost" (Sonntag). Es gebe keine neuen Erkenntnisse zum Eröffnungstermin, sagte auch ein Flughafensprecher auf Nachfrage.

ROUNDUP: Gabriel weist Seehofers Stromtrassen-Vorschlag zurück

BERLIN/STUTTGART - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den bayerischen Vorschlag zur Verlegung der geplanten Nord-Süd-Stromtrasse nach Hessen und Baden-Württemberg zurückgewiesen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte vorgeschlagen, den sogenannten SuedLink nach Westen zu verschieben, was Bayern entlasten, die Nachbarländer aber deutlich stärker belasten würde.

Züge fahren wieder nach Plan

BERLIN - Nach dem vorzeitigen Ende des Lokführerstreiks am Donnerstag läuft bei der Deutschen Bahn wieder alles nach Plan. Am Pfingstwochenende können sich Reisende im Fernverkehr wieder auf den üblichen Fahrplan verlassen, wie die Bahn bereits am Samstag mitteilte.

Tschechien will vier neue Atomreaktoren bauen

PRAG - Die tschechische Mitte-Links-Regierung rechnet mit dem Bau von vier neuen AKW-Blöcken. Das bekräftigte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka nach Angaben seines Sprechers bei einem Besuch des Kernkraftwerks Dukovany am Samstag. Ein erster neuer Reaktorblock soll demnach an dem Standort in Südmähren gebaut werden. "Zeitgleich würde mit den Vorbereitungen für den ersten neuen Block im AKW Temelin begonnen", sagte der Sozialdemokrat.

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Weitere Meldungen:

- Mit der U-Bahn zum Möbelhaus: Ikea rückt näher an die Innenstädte

- Dobrindt mahnt: 'Ergebnis der Bahn-Schlichtung akzeptieren'

- Politiker fordern: EU muss Verbraucher vor Klonfleisch schützen

- Auftakt für neue Flugverbindung zwischen Rostock-Laage und Linz

- Kanzlerin Merkel: Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen unterstützen

- Gesundheitsministerin besorgt über Zunahme von Alkoholsucht

- Mehr als 12 000 Erzieher zu Kundgebung in Frankfurt erwartet

- Berliner Grüne kritisieren Pläne für Abschluss Flughafenausschuss

- Studie: München dominiert auch die Börsenliga - Bonn auf Platz zwei°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/he

25.05.2015

ROUNDUP: Gabriel weist Seehofers Stromtrassen-Vorschlag zurück

BERLIN/STUTTGART (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den bayerischen Vorschlag zur Verlegung der geplanten Nord-Süd-Stromtrasse nach Hessen und Baden-Württemberg zurückgewiesen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte vorgeschlagen, den sogenannten SuedLink nach Westen zu verschieben, was Bayern entlasten, die Nachbarländer aber deutlich stärker belasten würde.

"Jedenfalls glaube ich, dass wir jetzt schon der bayerischen Staatsregierung einige Vorschläge gemacht haben, die dazu führen, dass die Belastungen reduziert werden", sagte der fachlich zuständige Vizekanzler am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Wir werden versuchen und haben das auch schon getan, die Trassen stärker auf bestehende Trassen zu verlegen, Erdkabel anzubieten. Aber was nicht geht ist zu sagen: Bei uns bitte nichts, alles nach Hessen und Baden-Württemberg - das wird niemand akzeptieren."

Die Kritik von Anwohnern der geplanten Trasse richtet sich vor allem gegen die oberirdische Kabelführung. Gabriel sagte nun, er halte wesentlich mehr Erdkabel für nötig. Allerdings liegen die Kosten dafür weitaus höher. Gabriel argumentierte aber: "Die Technik hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert."

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) hatte die bayerischen Vorschläge zuletzt massiv kritisiert. Dem "Spiegel" sagte er, es sei Seehofer zuzutrauen, dass er auf eine "klammheimliche Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken" setzt, zumindest in Bayern. Dann würde der CSU-Chef aber der großen Koalition in Berlin die Geschäftsgrundlage entziehen, schließlich sei der Ausstieg aus der Kernenergie gemeinsam vereinbart worden./and/aro/DP/he

22.05.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichtes Minus nach trägem Handelsverlauf

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem äußerst trägen Handelsverlauf am US-Aktienmarkt ist es am Freitag kurz vor Börsenschluss doch noch leicht abwärts gegangen. Vor dem langen Wochenende verbuchte der Dow Jones Industrial an der Wall Street beim Ertönen der Schlussglocke ein Minus von 0,29 Prozent auf 18 232,02 Punkte. Im Wochenverlauf verlor er damit 0,2 Prozent. Der S&P-500-Index büßte am Freitag 0,22 Prozent auf 2126,06 Punkte ein, nachdem er am Donnerstag mit einem kleinen Plus auf Rekordhoch geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Index sank um 0,05 Prozent auf 4527,16 Punkte. Am Montag werden die Börsen in den USA wegen des Memorial Day geschlossen bleiben.

Von den aktuellen Inflationsdaten waren kaum Impulse ausgegangen und auch die Aussagen der Notenbank-Chefin Janet Yellen ließen den Markt weitgehend kalt. Die Verbraucherpreise im April hatten den zweiten Monat in Folge unter ihrem Vorjahresniveau gelegen, allerdings vor allem wegen des Ölpreisverfalls seit Mitte 2014. Im Monatsvergleich dagegen waren die Preise gestiegen. Wegen der ebenfalls langsam anziehenden Löhne sieht das Analysehaus Capital Economics die Notenbank Fed unter Zugzwang: "Die Fed kann nicht ewig warten, bevor sie die Zinsen anhebt."

Wann diese ihre jahrelange Nullzinspolitik beenden wird, ist immer noch nicht klar. Doch Yellen bekräftigte nun erneut, dass ein erster Zinsschritt in diesem Jahr wohl angemessen sei. Experten rätseln seit Monaten, wann die Fed mit der ersten Zinsanhebung seit Mitte 2006 beginnt. Nachdem ursprünglich Mitte 2015 erwartet worden war, gilt jetzt ein späterer Zeitpunkt als wahrscheinlicher. Weil die Wirtschaft seit Jahresbeginn lahmt und die Inflation schwach ist, wird auch ein Straffungsbeginn erst im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen.

DEERE UND HP NACH GESCHÄFTSZAHLEN IM FOKUS

Nur wenige Einzelwerte standen mit Nachrichten im Blick der Anleger. So stiegen die Aktien von Deere & Co. im marktbreiten S&P 500 um 4,35 Prozent, nachdem der Weltmarktführer im Bereich Landmaschinentechnik mit einem sehr optimistischen Gewinnausblick für dieses Jahr überrascht hatte. Die Nachfrage in der Bauausrüstungssparte sei gestiegen und wiege einen schwächelnden Absatz im Traktorensegment auf, hieß es zur Vorlage der Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal.

Die Papiere von Hewlett-Packard legten um 2,75 Prozent zu. Der Computerkonzern hatte am Vorabend nach Börsenschluss ebenfalls seine Bilanz zum zweiten Geschäftsquartal veröffentlicht. HP hatte von der Nachfrage nach Servern profitiert und übertraf die Gewinnschätzungen. Zudem gab es Details zu der Aufspaltung und den Kosten. Am Donnerstag hatte das im S&P-100-Index enthaltene Unternehmen bereits mitgeteilt, 51 Prozent seines Geschäfts zur Datenvernetzung in China für rund 2,3 Milliarden Dollar an Tsinghua verkaufen zu wollen.

SALESFORCE LEGEN WEITER ZU - BERICHT ÜBER MICROSOFT-GEBOT

Die Anteilsscheine des SAP-Rivalen Salesforce legten um 2,88 Prozent zu, während die des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft im Dow um 1,10 Prozent nachgaben. Dem US-Fernsehsender CNBC zufolge hatte Microsoft letztens 55 Milliarden Dollar für den Cloudspezialisten geboten. Berichte über eine Offerte hatte es bereits zu Monatsanfang gegeben. Dies und gute Geschäftszahlen hatten Salesforce-Titel jüngst deutlich angetrieben, so dass der angeblich gebotene Preis nur einen relativ kleinen Aufschlag auf die aktuelle Bewertung darstellen würde./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

22.05.2015

Aktien New York Schluss: Träger Handel endet vor langem Wochenende im Minus

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem äußerst trägen Handelsverlauf am US-Aktienmarkt ist es am Freitag kurz vor Börsenschluss doch noch leicht abwärts gegangen. Vor dem langen Wochenende verbuchte der Dow Jones Industrial an der Wall Street beim Ertönen der Schlussglocke ein Minus von 0,29 Prozent auf 18 232,02 Punkte. Im Wochenverlauf verlor er damit 0,2 Prozent. Der S&P-500-Index büßte am Freitag 0,22 Prozent auf 2126,06 Punkte ein, nachdem er am Donnerstag mit einem kleinen Plus auf Rekordhoch geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Index sank um 0,05 Prozent auf 4527,16 Punkte. Am Montag werden die Börsen in den USA wegen des Memorial Day geschlossen bleiben.

Von den aktuellen Inflationsdaten waren kaum Impulse ausgegangen und auch die Aussagen der Notenbank-Chefin Janet Yellen ließen den Markt weitgehend kalt. Die Verbraucherpreise im April hatten den zweiten Monat in Folge unter ihrem Vorjahresniveau gelegen, allerdings vor allem wegen des Ölpreisverfalls seit Mitte 2014. Im Monatsvergleich dagegen waren die Preise gestiegen. Wegen der ebenfalls langsam anziehenden Löhne sieht das Analysehaus Capital Economics die Notenbank Fed unter Zugzwang: "Die Fed kann nicht ewig warten, bevor sie die Zinsen anhebt."

Wann diese ihre jahrelange Nullzinspolitik beenden wird, ist immer noch nicht klar. Doch Yellen bekräftigte nun erneut, dass ein erster Zinsschritt in diesem Jahr wohl angemessen sei. Experten rätseln seit Monaten, wann die Fed mit der ersten Zinsanhebung seit Mitte 2006 beginnt. Nachdem ursprünglich Mitte 2015 erwartet worden war, gilt jetzt ein späterer Zeitpunkt als wahrscheinlicher. Weil die Wirtschaft seit Jahresbeginn lahmt und die Inflation schwach ist, wird auch ein Straffungsbeginn erst im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen./ck/he

22.05.2015

Aktien New York: Träge Börsen reagieren kaum auf Yellen-Aussagen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag kaum auf Aussagen der Notenbank-Chefin Janet Yellen über das Thema Zinsanhebung reagiert. Wie schon seit Wochenbeginn zeigte sich der Dow Jones Industrial ungeachtet erneuter Rekordstände auch zum Wochenschluss träge.

Rund zwei Stunden vor Handelsschluss gab der US-Leitindex an der Wall Street um 0,08 Prozent auf 18 271,96 Punkte nach und zeigt sich damit im Wochenverlauf unbewegt. Der S&P-500-Index trat mit 2130,90 Punkten auf der Stelle, nachdem er am Vortag mit einem kleinen Plus auf Rekordhoch geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Index hingegen stieg moderat um 0,23 Prozent auf 4540,00 Punkte. Am Montag werden die Börsen in den USA wegen des Memorial Day geschlossen bleiben.

Von den aktuellen Inflationsdaten gingen kaum Impulse aus. Wie erwartet hatte die jährliche Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten im April bei minus 0,2 Prozent gelegen, nach minus 0,1 Prozent im März. Das ist die niedrigste Rate seit Oktober 2009, als die Wirtschaftskrise das Land lähmte. Grund für den Rückgang war vor allem der gesunkene Ölpreis. "Das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank, der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie, dürfte im April bei gut 1,3 Prozent gelegen haben", schätzten die Experten der DekaBank nach der Analyse der vorgelegten Zahlen zu Verbraucherpreisen und Inflation im vergangenen Monat. "Dies stünde im Einklang mit einer Leitzinswende im Juni", sofern auch der nächste Arbeitsmarktbericht entsprechend ausfalle.

Noch aber, so sagte Fed-Chefin Yellen in ihrer aktuellen Rede, sei das Beschäftigungsziel nicht erreicht. Sie hielt sich weiterhin bedeckt über den Zeitpunkt der ersten Zinsanhebung seit Mitte 2006. Zugleich bekräftigte sie aber, dass ein erster Zinsschritt in diesem Jahr wohl angemessen sei. Experten rätseln seit Monaten, wann die Fed mit Zinsanhebungen beginnt. Nachdem ursprünglich Mitte 2015 erwartet worden war, gilt jetzt ein späterer Zeitpunkt als wahrscheinlicher. Weil die Wirtschaft seit Jahresbeginn lahmt und die Inflation schwach ist, wird auch ein Straffungsbeginn erst im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen.

Nur wenige Einzelwerte standen mit Nachrichten im Blick der Anleger. So stiegen die Aktien von Deere & Co. im marktbreiten S&P 500 um 4,23 Prozent, nachdem der Weltmarktführer im Bereich Landmaschinentechnik mit einem sehr optimistischen Gewinnausblick für dieses Jahr überrascht hatte. Die Nachfrage in der Bauausrüstungssparte sei gestiegen und wiege einen schwächelnden Absatz im Traktorensegment auf, hieß es zur Vorlage der Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal.

Die Papiere von Hewlett-Packard legten um 3,52 Prozent zu. Der Computerkonzern hatte am Vorabend nach Börsenschluss ebenfalls seine Bilanz zum zweiten Geschäftsquartal veröffentlicht. HP hatte von der Nachfrage nach Servern profitiert und übertraf die Gewinnschätzungen. Zudem gab es Details zu der Aufspaltung und den Kosten. Am Donnerstag hatte das im S&P-100-Index enthaltene Unternehmen bereits mitgeteilt, 51 Prozent seines Geschäfts zur Datenvernetzung in China für rund 2,3 Milliarden Dollar an Tsinghua verkaufen zu wollen.

Salesforce legten um 1,78 Prozent zu. Dem US-Fernsehsender CNBC zufolge hatte Microsoft

22.05.2015

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend leichte Verluste vor Pfingsten

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Überwiegend mit leichten Verlusten sind die europäischen Börsen am Freitag in das lange Pfingstwochenende gegangen. Nachdem die ersten drei Handelstage der Woche freundlich bis stark verlaufen waren, hatten vor allem die Aktienmärkte der Eurozone bereits am Donnerstag an Schwung verloren. Am Freitag hätten die Geschäftsklima-Daten aus Deutschland und die weitere Unsicherheit rund um Griechenland auf die Stimmung gedrückt, sagte ein Marktanalyst.

Der EuroStoxx 50 büßte 0,26 Prozent auf 3679,14 Punkte ein, verbuchte damit aber dennoch ein Wochenplus von rund 3 Prozent. Zu verdanken hat er das vor allem der Rally am Dienstag, als die Europäische Zentralbank ankündigte, ihre Anleihekäufe für die Sommermonate vorzuziehen. Für den CAC-40-Index ging es vor dem Wochenende in Paris um 0,07 Prozent auf 5142,89 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE-100-Index gewann dagegen weitere 0,26 Prozent auf 7031,72 Punkte, legte aber auf Wochensicht nur um rund 1 Prozent zu.

In den Fokus rückten zudem die Inflationsdaten aus den USA, die dem US-Dollar im Vergleich zum Euro Auftrieb gaben. Der Kurs der Gemeinschaftswährung fiel nach den Daten deutlich unter 1,11 Dollar. "Das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank, der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie, dürfte im April bei gut 1,3 Prozent gelegen haben", schätzten die Experten der DekaBank nach der Analyse der vorgelegten Zahlen zu Verbraucherpreisen und Inflation im vergangenen Monat. "Dies stünde im Einklang mit einer Leitzinswende im Juni", sofern auch der nächste Arbeitsmarktbericht entsprechend ausfalle.

Im Branchenvergleich waren die Technologieaktien die größten Verlierer in Europa mit im Schnitt minus 0,58 Prozent, während Papiere von Finanzdienstleistern mit durchschnittlich plus 0,33 Prozent am deutlichsten zulegten.

Unternehmensnachrichten waren rar gesät. Im EuroStoxx waren die Aktien des Brillenglasherstellers Essilor nach einer positiven Studie von Barclays Favorit und legten um 1,70 Prozent auf 113,35 Euro zu. Das erste Quartal habe weitere Fortschritte gezeigt, schrieb Analyst Alexander Kleban und hob seine Gewinnprognose wegen der günstigen Währungsentwicklungen an. Das Kursziel passte er entsprechend von 108 auf 116 Euro an.

Um 4,64 Prozent nach oben ging es dagegen in London für die Vodafone-Papiere nach einer Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs. Analyst Analyst Tim Boddy sieht den Mobilfunkkonzern "offen für Käufe und Verkäufe". Er traf damit den Nerv der Anleger nach jüngst wieder angeheizten Spekulationen um eine Fusion mit dem US-Konzern Liberty Global.

In der Schweiz legte der Luxusgüterkonzern Richemont seine Bilanz vor, was den Aktien ein Minus von 1,04 Prozent einbrockte. Sinkende Großhandelspreise hatten dem Luxusgüterkonzern den Start ins neue Geschäftsjahr vermiest. Nur wegen des schwachen Euro konnte der Hersteller mit Marken wie Cartier und Montblanc seinen Umsatz im April um 9 Prozent steigern./ck/jha/

22.05.2015

Aktien Europa Schluss: Überwiegend leichte Verluste vor dem Pfingstwochenende

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Überwiegend mit leichten Verlusten sind die europäischen Börsen am Freitag in das lange Pfingstwochenende gegangen. Nachdem die ersten drei Handelstage der Woche freundlich bis stark verlaufen waren, hatten vor allem die Aktienmärkte der Eurozone bereits am Donnerstag an Schwung verloren. Am Freitag hätten die Geschäftsklima-Daten aus Deutschland und weitere Unsicherheit rund um Griechenland auf die Stimmung gedrückt, sagte ein Marktanalyst.

Der EuroStoxx 50 büßte 0,26 Prozent auf 3679,14 Punkte ei, verbuchte damit aber dennoch ein Wochenplus von rund 3 Prozent. Zu verdanken hat er das vor allem der Rally am Dienstag, als die Europäische Zentralbank ankündigte, ihre Anleihekäufe für die Sommermonate vorzuziehen. Für den CAC-40-Index ging es vor dem Wochenende in Paris um 0,07 Prozent auf 5142,89 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE-100-Index gewann dagegen weitere 0,26 Prozent auf 7031,72 Punkte, legte allerdings auf Wochensicht nur um rund 1 Prozent zu.

In den Fokus rückten zudem die Inflationsdaten aus den USA, die dem US-Dollar im Vergleich zum Euro Auftrieb gaben. Der Kurs der Gemeinschaftswährung fiel nach den Daten deutlich unter 1,11 Dollar. "Das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank, der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie, dürfte im April bei gut 1,3 Prozent gelegen haben", schätzten die Experten der DekaBank nach der Analyse der vorgelegten Zahlen zu Verbraucherpreisen und Inflation im vergangenen Monat. "Dies stünde im Einklang mit einer Leitzinswende im Juni", sofern auch der nächste Arbeitsmarktbericht entsprechend ausfalle./ck/he

22.05.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax dämmt Verluste ein - Schwacher Euro hilft

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank des schwächelnden Euro hat der Dax am Freitag seine Verluste etwas eingedämmt. Zum Börsenschluss vor dem langen Pfingstwochenende stand der deutsche Leitindex noch 0,42 Prozent tiefer bei 11 815,01 Punkten. Zuvor war er bis auf 11 792 Zähler gefallen. Auf Wochensicht behauptet er damit aber ein Plus von über 3 Prozent - verantwortlich dafür sind die deutlichen Kursgewinne an den ersten beiden Handelstagen.

Zunächst war der Euro im Tagesverlauf auf über 1,12 US-Dollar geklettert. Nach schwachen Inflationsdaten aus den USA sackte die Gemeinschaftswährung jedoch fast bis auf 1,10 Dollar ab und kostete zuletzt 1,1032 Dollar. Ein niedriger Eurokurs hilft den exportstarken Unternehmen im Dax, da er ihre Produkte für Kunden außerhalb des Währungsraums verbilligt.

Der MDax der mittelgroßen Werte sank am Freitag um 0,25 Prozent auf 20 915,81 Punkte. Für den TecDax der Technologietitel ging es um 0,31 Prozent auf 1731,27 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,26 Prozent schwächer bei 3679,14 Punkten. Die nationalen Indizes in Paris und London zeigten sich uneinheitlich, und der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte zum europäischen Börsenschluss leicht zu.

IFO GIBT KAUM IMPULSE - US-INFLATION IM FOKUS

Die Stimmung in deutschen Unternehmen hatte sich im Mai erstmals seit einem halben Jahr eingetrübt, allerdings nur leicht. Das Ifo-Geschäftsklima war zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 108,5 Punkte gefallen.

"Nachdem die erhofften Impulse nach dem Ifo-Index ausblieben, richteten sich die Blicke umso stärker auf die Inflationszahlen aus den USA", schrieb Marktanalyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Zwar seien die Verbraucherpreise im April so stark wie seit Oktober 2009 nicht mehr gefallen. Doch sei die Kerninflation stärker gestiegen als erwartet, und auch die Reallöhne hätten zugelegt.

"So besteht trotz der jüngsten Serie enttäuschender Konjunkturdaten die Möglichkeit, dass im Laufe dieses Jahres der Druck auf die US-Notenbank steigt, an der Zinsschraube zu drehen", führte der Experte weiter aus. "Für die Anleger, die auf eine Bestätigung der Erwartung einer sehr späten Zinswende in den USA hoffen, war das ein Dämpfer." Allerdings stehe am Abend noch eine Rede von Fed-Präsidentin Janet Yellen aus, weshalb die Anleger abwarteten.

RWE AN DAX-SPITZE - SÜDZUCKER FAVORIT IM MDAX

Bei den Einzelwerten zogen die Aktien des Energiekonzerns RWE das Anlegerinteresse auf sich: Sie gewannen an der Dax-Spitze 0,47 Prozent. Nach Protesten aus der Großen Koalition, den Ländern sowie Gewerkschaften ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereit, nach Alternativen zur bisher geplanten Klimaabgabe zu suchen. Damit bestätigte sich ein ähnlich lautender Pressebericht.

Favorit im MDax waren die Aktien von Südzucker , die um 4,87 Prozent zulegten. Händler setzen weiter auf eine bessere Zukunft bei Europas Zuckerprimus. Im TecDax waren die Aktien des Netzbetreibers und IT-Dienstleisters QSC mit einem Kursplus von 7,10 Prozent ganz oben zu finden. Beobachter verwiesen auf Übernahmespekulationen. Laut einem Börsenbrief verdichten sich die Anzeichen für ein Interesse des Internetkonzerns United Internet . Dessen Titel bewegten sich unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags kaum.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,51 Prozent am Vortag auf 0,48 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg hingegen um 0,52 Prozent auf 139,13 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,34 Prozent auf 153,99 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs für den Euro am Nachmittag auf 1,1164 (Donnerstag: 1,1133) Dollar fest./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

22.05.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Dax dämmt Verluste etwas ein - Schwacher Euro hilft

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Dank des schwächelnden Euro hat der Dax am Freitag seine Verluste etwas eingedämmt. Zum Börsenschluss vor dem langen Pfingstwochenende stand der deutsche Leitindex noch 0,42 Prozent tiefer bei 11 815,01 Punkten. Zuvor war er bis auf 11 792 Zähler gefallen. Auf Wochensicht behauptet er damit aber ein Plus von über 3 Prozent - verantwortlich dafür sind die deutlichen Kursgewinne an den ersten beiden Handelstagen.

Zunächst war der Euro im Tagesverlauf auf über 1,12 US-Dollar geklettert. Nach schwachen Inflationsdaten aus den USA sackte die Gemeinschaftswährung jedoch fast bis auf 1,10 Dollar ab und kostete zuletzt 1,1029 Dollar. Ein niedriger Eurokurs hilft den exportstarken Unternehmen im Dax, da er ihre Produkte für Kunden außerhalb des Währungsraums verbilligt.

Der MDax der mittelgroßen Werte sank am Freitag um 0,25 Prozent auf 20 915,81 Punkte. Für den TecDax der Technologietitel ging es um 0,31 Prozent auf 1731,27 Punkte nach unten./gl/he

22.05.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Dow und S&P 500 zeigen sich träge - Nasdaq im Plus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich am Freitag nach einem zögerlichen Handelsstart nur wenig bewegt. Wie schon seit Wochenbeginn zeigte sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial ungeachtet neuer Rekordstände auch zum Wochenschluss träge.

Im frühen Handel gab er um 0,07 Prozent auf 18 272,09 Punkte nach. Der S&P-500-Index trat mit 2130,77 Punkten auf der Stelle, nachdem er am Vortag mit einem kleinen Plus auf Rekordhoch geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Index hingegen stieg moderat um 0,23 Prozent auf 4539,87 Punkte. Am Montag werden die Börsen in den USA wegen des Memorial Day geschlossen bleiben.

Von den aktuellen Inflationsdaten gingen kaum Impulse aus. Wie erwartet lag die jährliche Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten im April bei minus 0,2 Prozent, nach minus 0,1 Prozent im März. Damit ist sie die niedrigste Rate seit Oktober 2009, als die Wirtschaftskrise das Land lähmte. Grund für den Rückgang war vor allem der gesunkene Ölpreis. Für mehr Aktivität im Handelsverlauf könnte allerdings eine Rede der Fed-Chefin Janet Yellen am frühen Abend sorgen.

Nur wenige Einzelwerte standen mit Nachrichten im Blick der Anleger. So stiegen die Aktien von Deere & Co. im marktbreiten S&P 500 um 3,71 Prozent, nachdem der Weltmarktführer im Bereich Landmaschinentechnik mit einem sehr optimistischen Gewinnausblick für dieses Jahr überrascht hatte. Die Nachfrage in der Bauausrüstungssparte sei gestiegen und wiege einen schwächelnden Absatz im Traktorensegment auf, hieß es zur Vorlage der Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal.

Die Papiere von Hewlett-Packard legten um 4,37 Prozent zu. Der Computerkonzern hatte am Vorabend nach Börsenschluss ebenfalls seine Bilanz zum zweiten Geschäftsquartal veröffentlicht. HP hatte von der Nachfrage nach Servern profitiert und übertraf die Gewinnschätzungen. Zudem gab es Details zu der Aufspaltung und den Kosten. Am Donnerstag hatte das im S&P-100-Index enthaltene Unternehmen bereits mitgeteilt, 51 Prozent seines Geschäfts zur Datenvernetzung in China für rund 2,3 Milliarden Dollar an Tsinghua verkaufen zu wollen.

Blackberry stiegen um 1,75 Prozent. Der Smartphone-Hersteller will - wie am Vorabend mitgeteilt - rund 12 Millionen Aktien zurückkaufen./ck/he

22.05.2015

Aktien New York: Nach zögerlichem Start wenig Bewegung

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Freitag zögerlich in den Handel gestartet. Wie schon seit Wochenbeginn zeigte sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial ungeachtet neuer Rekordstände auch zum Wochenschluss nur wenig bewegt. Im frühen Handel gab er um 0,09 Prozent auf 18 269,85 Punkte nach. Der S&P-500-Index trat mit minus 0,04 Prozent bei 2130,01 Punkten auf der Stelle, nachdem er am Vortag mit einem kleinen Plus auf Rekordhoch geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Index stieg um 0,18 Prozent auf 4537,66 Punkte. Am Montag werden die Börsen in den USA wegen des Memorial Day geschlossen bleiben.

Von den aktuellen Inflationsdaten gingen kaum Impulse aus. Wie erwartet lag die jährliche Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten im April bei minus 0,2 Prozent, nach minus 0,1 Prozent im März. Damit ist sie die niedrigste Rate seit Oktober 2009, als die Wirtschaftskrise das Land lähmte. Grund für den Rückgang war vor allem der gesunkene Ölpreis. Für mehr Aktivität im Handelsverlauf könnte allerdings eine Rede der Fed-Chefin Janet Yellen am frühen Abend sorgen./ck/jha/

22.05.2015

WOCHENAUSBLICK: Dax weiter ohne klare Tendenz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Seit Wochen lässt der Dax eine klare Richtung vermissen. Daran dürfte sich laut Experten nach dem verlängerten Pfingstwochenende wenig ändern. Seit Mitte April befinde sich der wichtigste deutsche Aktienindex in einer saisontypischen Seitwärtsbewegung, schreibt Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp. Es stehen auch kaum bedeutende Konjunkturdaten auf der Agenda. Von den Unternehmen sind angesichts der auslaufenden Berichtssaison ebenfalls wenig Nachrichten zu erwarten.

Die Anlageempfehlung "'Sell in May' war 2015 bisher ein Rohrkrepierer, doch die Optimisten sollten sich noch nicht zu früh freuen", fasst Daniel Saurenz von Feingold Research seine Erwartungen zusammen. "Für den Dax gilt für die kommenden Wochen: der Seitwärtstrend ist trotz aller Ausflüge Richtung 12000 (Punkte) intakt und eine zweite Korrekturwelle durchaus möglich."

EURO GIBT DIE RICHTUNG VOR

Die Aktienmärkte blieben abhängig vom Devisenmarkt, so Saurenz weiter. Schwache amerikanische Wirtschaftsdaten könnten den US-Dollar belasten und den Euro beflügeln, was wiederum auf den Dax drücken würde. Eine starke Gemeinschaftswährung verteuert die Produkte der exportstarken Unternehmen aus dem deutschen Leitindex für Käufer außerhalb des Euroraums.

Claudia Windt von der Helaba erinnert an den Einfluss enttäuschender Konjunkturmeldungen auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die zweite Schätzung für das amerikanische Wirtschaftwachstum im ersten Quartal dürfte noch deutlich schwächer als die erste Berechnung ausfallen, glaubt die Analystin - und ist sich hier mit den Experten der Postbank einig.

SCHUBKRAFT FÜR ERNEUTE HOCHS FEHLT

"Ob das zu einem Kursfeuerwerk an den Börsen beiträgt, darf jedoch bezweifelt werden", gibt Windt zu bedenken. Denn im laufenden zweiten Quartal sollte die Erholung stark genug ausfallen, um die Fed spätestens im September zur ersten Leitzins-Anhebung seit 2006 zu bewegen. In den Jahren der anschließenden Finanzkrise hatten die US-Währungshüter die Zinsen immer weiter gesenkt und mit dieser Politik des billigen Geldes für eine Rally an den Aktienmärkten weltweit gesorgt.

Der Bernecker Börsenbrief "AB-Daily" verweist darauf, dass dem Dax weniger als 600 Punkte zum Rekordhoch bei 12 390 Punkten vom 10. April fehlen. Aus charttechnischnischer Sicht könnte er diese Marke zwar schon bald knacken. "Es fehlt jedoch die richtige Schubkraft", heißt es mit Blick auf die geringen Börsenumsätze. "Und es mangelt an nachhaltigen Informationen aus der realen Wirtschaft, die dies beflügeln."

EZB KÖNNTE DAX IM SOMMER AUF REKORD HELFEN

Auf diese hofft hingegen Commerzbank-Experte Hürkamp. Im Sommer könnte dann das Börsenbarometer neue Bestmarken aufstellen. Als möglichen Kurstreiber sieht Hürkamp die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), wegen geringer Handelsaktivitäten in den Sommermonaten einen Teil ihrer milliardenschweren Anleihekäufe vorzuziehen. Die dadurch sinkenden Renditen machen die als riskanter wahrgenommene Anlageklasse Aktien attraktiver. Zudem setzt Hürkamp auf ein Ende des griechischen Schuldendramas.

In der wegen Pfingstmontag verkürzten, letzten Handelswoche im Mai berichten noch einige Nachzügler über ihre Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt. Dabei handelt es sich aber nur um Unternehmen aus der zweiten Reihe wie den Ticketvermarkter CTS Eventim (Mittwoch), das Saatgutunternehmen KWS Saat und die Baumarktkette Hornbach (beide Donnerstag).

US-WIRTSCHAFTSWACHSTUM UND GFK-KONSUMKLIMA IM FOKUS

Konjunkturseitig gilt die Aufmerksamkeit der Investoren neben der Zweitschätzung für das US-BIP im ersten Quartal (Freitag) den US-Aufträgen für langlebige Güter (Dienstag), heißt es bei der Postbank. In Deutschland sei lediglich der GfK-Konsumklimaindex am Mittwoch von Interesse. Wegen des beeindruckenden und sehr robusten Aufwärtstrends seit Anfang 2013 "dürfte die Luft allerdings allmählich dünner werden", begründen die Experten die von ihnen erwartete Stagnation./gl/edh/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

25.05.2015

Grenzkontrollen vor G7-Gipfel beginnen am Dienstag

MÜNCHEN/ELMAU (dpa-AFX) - Zum G7-Gipfel sieben wichtiger westlicher Industrienationen auf Schloss Elmau in Oberbayern wird es wieder Grenzkontrollen geben. Von diesem Dienstag an bis zum 15. Juni können Reisende an den deutschen Grenzen dann wieder kontrolliert werden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des "Spiegels". Die Kontrollen sollen nicht durchgängig stattfinden, sondern flexibel.

Es geht dem Vernehmen nach um die Grenzen zu Österreich, aber auch zu Tschechien. Rund 2500 Bundespolizisten werden bei dem G7-Treffen im Einsatz sein. Weitere 800 Bundespolizisten sollen das Bundeskriminalamt unterstützen.

Einige Beamte werden auch im alpinen Gelände rund um das Gipfelhotel unterwegs sein. Eine Gruppe von Bundespolizisten wird auf der 2366 Meter hoch gelegenen Meilerhütte im Wettersteingebirge stationiert sein. Die Hütte öffnet für Bergsteiger erst nach dem Gipfel, am 13. Juni.

Der "Spiegel" zitiert aus einem Schreiben des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam: Derartige Kontrollen hätten sich schon bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 und beim Treffen der Staats- und Regierungschefs 2007 in Heiligendamm "nachhaltig positiv ausgewirkt". Die Überwachung biete die Möglichkeit, "den Aktionsraum für grenzüberschreitend agierende Straftäter und Störer nachhaltig einzuschränken". Die Behörden rechnen mit der Möglichkeit gewaltsamer Ausschreitungen von Kapitalismuskritikern beim Gipfel./sd/DP/he

25.05.2015

ROUNDUP 2: Athen am finanziellen Abgrund - IWF-Zahlung im Juni dürfte ausfallen

(neu: Erklärung nach Abschluß der Tagung)

ATHEN (dpa-AFX) - Das pleitebedrohte Griechenland schlittert weiter am finanziellen Abgrund entlang. Erneut wird in Athen damit gedroht, fällige Schuldenzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht zu leisten, wenn es zuvor keine Lösung mit den Gläubigern gibt. Konkret geht es um rund 1,5 Milliarden Euro, die im Juni an den IWF zurückzuzahlen sind - davon 300 Millionen Euro bereits am 5. Juni. "Ich will klar sein: Dieses Geld werden wir nicht geben, weil wir es nicht haben", sagte Innenminister Nikos Voutsis am Sonntag im griechischen Fernsehen MEGA. Er gehört zum Flügel der Regierungspartei Syriza von Regierungschef Alexis Tsipras.

Die griechische Regierung ringt immer noch mit den internationalen Geldgebern um Reformzusagen, die von Athen erfüllt werden müssen, um blockierte Hilfskredite über rund 7,2 Milliarden Euro aus dem Ende Juni auslaufenden Hilfsprogramm zu erhalten. Die EU-Kommission bestätigte am Wochenende, das darüber weiter in einer Arbeitsgruppe, der so genannten Brussels Group verhandelt wird.

SCHÄUBLE: 'GRIECHISCHE REGIERUNG HAT NOCH ZIEMLICHE PROBLEME ZU BEWÄLTIGEN'

Ein erfolgreicher Abschluss des laufenden Programms ist auch Voraussetzung dafür, über weitere Hilfen zu verhandeln. "Und davon sind wir leider noch ein ganzes Stück entfernt", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Sonntag im Deutschlandfunk. "Die griechische Regierung hat noch ziemliche Probleme zu bewältigen. ich wünsche ihr dazu viel Kraft, und natürlich hat sie dafür jede Unterstützung, aber um der Lösung dieses Problems kommt sie nicht herum."

Tsipras stand am Wochenende vor einer neuen Kraftprobe - diesmal in der Heimat: Er stand dem Zentralkomitee (ZK) seiner Partei Rede und Antwort über die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern. Sie bewahren Griechenland seit mehr als zwei Jahren mit Hilfskrediten vor der Pleite. Mehr als ein Viertel der Mitglieder des ZK gehören dem linken Flügels liefen Sturm gegen weitere Sparmaßnahmen. Die Linken verlangen zum Beispiel die Streichung aller Schulden, einen Stopp der Privatisierung von Staatsunternehmen, eine Verstaatlichung der Banken und eine harte Besteuerung großer Vermögen.

TSIPRAS SETZT SICH IN EIGENER PARTEI DURCH

Tsipras setzte sich durch. Das Zentralkomitee der Syriza Partei verabschiedete am Sonntagabend mehrheitlich einen Beschluss, den Diplomaten als geschicktes Taktieren und Balanceakt beschrieben. Wer im In- und Ausland glaube, er könne Griechen demütigen, der spiele "mit dem Feuer", heißt es in dem Dokument. Die Regierung werde kein neues Memorandum (Sparprogramm) unterzeichnen. Dies bedeute jedoch nicht, dass sie keine Lösung anstrebe, die zum Vorteil beider Seiten (Gläubiger und Athen) sei, hieß es weiter.

Unterdessen sorgt Finanzminister Gianis Varoufakis wieder einmal für Aufregung: Er bestätigte am Sonntag, dass er während des informellen Treffens der Eurogruppe im April im lettischen Riga Tonaufnahmen gemacht habe. Er nehme öfters mit seinem Handy Aufnahmen seiner Statements und Antworten auf, teilte Varoufakis mit. "Das habe ich auch während des Treffens der Eurogruppe in Riga gemacht", fügte Varoufakis hinzu, ohne zu klären, ob er auch die Statements und Unterredungen mit den anderen Ministern aufgenommen hat.

STUDIE: GRIECHENLAND IM STANDORTVERGLEICH ABGESCHLAGEN AM ENDE

Griechenland belegt im Standortvergleich der Industrieländer abgeschlagen die letzten Plätze. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), die am Samstag in der Hansestadt veröffentlicht wurde. Danach zählen die politisch-rechtlichen, die soziokulturellen und die ökonomischen Rahmenbedingungen zu den schlechtesten in den OECD-Ländern.

Der SPD-Europaabgeordnete Jakob von Weizsäcker warnte derweil davor, Griechenland fallen zu lassen. "Man sollte bei allen Frustrationen, die man zu Recht mit Griechenland hat, nicht mit dem Feuer spielen", sagte der Finanzexperte und Ökonom der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Europa laufe Gefahr, die Risiken zu unterschätzen. Zwar könnten die Finanzmärkte einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone verkraften, doch dies würde den Glauben an den Bestand des Euroraums insgesamt schmälern. "Es ist ein schlafendes Risiko, wenn die Leute die Überzeugung aufgeben, dass die Eurozone zusammenbleibt."/tt/mt/egi/DP/he

25.05.2015

'BamS': EU-Kommission kritisiert Reformmangel in Kroatien

BERLIN (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hält dem EU-Mitglied Kroatien nach Informationen der "Bild am Sonntag" Reformmangel vor. Das Adria-Land verfehle fünf der acht Kernziele zur Sanierung der Staatsfinanzen und zur Schaffung eines verlässlichen Rechtssystems. Das gehe aus einem vertraulichen EU-Papier vom 19. Mai hervor, schreibt das Blatt. Ende Juni solle sich der EU-Gipfel mit der Situation in Kroatien befassen.

Brüssel bemängelt dem Bericht zufolge unter anderem, dass Kroatien den Haushalt nicht wirksam kontrolliere. Massenhafte Frühverrentungen seien nicht gestoppt und Maßnahmen zur Überwindung der Wirtschaftskrise nicht ergriffen worden. Auch der für 2014 versprochene Wirtschaftsplan für das Staatsvermögen fehle weiterhin./hn/DP/he

24.05.2015

ROUNDUP: Athen am finanziellen Abgrund - IWF-Zahlung im Juni dürfte ausfallen

ATHEN (dpa-AFX) - Das pleitebedrohte Griechenland schlittert weiter am finanziellen Abgrund entlang. Erneut wird in Athen damit gedroht, fällige Schuldenzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht zu leisten, wenn es zuvor keine Lösung mit den Gläubigern gibt. Konkret geht es um rund 1,5 Milliarden Euro, die im Juni an den IWF zurückzuzahlen sind - davon 300 Millionen Euro bereits am 5. Juni. "Ich will klar sein: Dieses Geld werden wir nicht geben, weil wir es nicht haben", sagte Innenminister Nikos Voutsis am Sonntag im griechischen Fernsehen MEGA. Er gehört zum Flügel der Regierungspartei Syriza von Regierungschef Alexis Tsipras.

Die griechische Regierung ringt immer noch mit den internationalen Geldgebern um Reformzusagen, die von Athen erfüllt werden müssen, um blockierte Hilfskredite über rund 7,2 Milliarden Euro aus dem Ende Juni auslaufenden Hilfsprogramm zu erhalten. Die EU-Kommission bestätigte am Wochenende, das darüber weiter in einer Arbeitsgruppe, der so genannten Brussels Group verhandelt wird.

SCHÄUBLE: 'GRIECHISCHE REGIERUNG HAT NOCH ZIEMLICHE PROBLEME ZU BEWÄLTIGEN'

Ein erfolgreicher Abschluss des laufenden Programms ist auch Voraussetzung dafür, über weitere Hilfen zu verhandeln. "Und davon sind wir leider noch ein ganzes Stück entfernt", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Sonntag im Deutschlandfunk. "Die griechische Regierung hat noch ziemliche Probleme zu bewältigen. ich wünsche ihr dazu viel Kraft, und natürlich hat sie dafür jede Unterstützung, aber um der Lösung dieses Problems kommt sie nicht herum."

Tsipras stand am Wochenende vor einer neuen Kraftprobe - diesmal in der Heimat: Er muss dem Zentralkomitee (ZK) seiner Partei Rede und Antwort stehen über die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern. Sie bewahren Griechenland seit mehr als zwei Jahren mit Hilfskrediten vor der Pleite. Mehr als ein Viertel der Mitglieder des ZK gehören dem linken Flügel an und laufen Sturm gegen weitere Sparmaßnahmen. Die Linken verlangen zum Beispiel die Streichung aller Schulden, einen Stopp der Privatisierung von Staatsunternehmen, eine Verstaatlichung der Banken und eine harte Besteuerung großer Vermögen.

VAROUFAKIS SORGT WIEDER EINMAL FÜR AUFREGUNG

Unterdessen sorgt Finanzminister Gianis Varoufakis wieder einmal für Aufregung: Er bestätigte am Sonntag, dass er während des informellen Treffens der Eurogruppe im April im lettischen Riga Tonaufnahmen gemacht habe. Er nehme öfters mit seinem Handy Aufnahmen seiner Statements und Antworten auf, teilte Varoufakis mit. "Das habe ich auch während des Treffens der Eurogruppe in Riga gemacht", fügte Varoufakis hinzu, ohne zu klären, ob er auch die Statements und Unterredungen mit den anderen Ministern aufgenommen hat.

Griechenland belegt im Standortvergleich der Industrieländer abgeschlagen die letzten Plätze. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), die am Samstag in der Hansestadt veröffentlicht wurde. Danach zählen die politisch-rechtlichen, die soziokulturellen und die ökonomischen Rahmenbedingungen zu den schlechtesten in den OECD-Ländern.

SPD-EUROPAABGEORDNETER: 'NICHT MIT DEM FEUER SPIELEN'

Der SPD-Europaabgeordnete Jakob von Weizsäcker warnte derweil davor, Griechenland fallen zu lassen. "Man sollte bei allen Frustrationen, die man zu Recht mit Griechenland hat, nicht mit dem Feuer spielen", sagte der Finanzexperte und Ökonom der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Europa laufe Gefahr, die Risiken zu unterschätzen. Zwar könnten die Finanzmärkte einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone verkraften, doch dies würde den Glauben an den Bestand des Euroraums insgesamt schmälern. "Es ist ein schlafendes Risiko, wenn die Leute die Überzeugung aufgeben, dass die Eurozone zusammenbleibt."/tt/mt/egi/DP/he

24.05.2015

Brasilien zieht Budgetbremse: Milliardenkürzungen im Bundeshaushalt

BRASÍLIA (dpa-AFX) - Brasiliens Regierung hat für das laufende Jahr Etatkürzungen in Höhe von rund 70 Milliarden Reais (20,8 Milliarden Euro) angekündigt. Einschnitte gibt es vor allem beim Konjunkturprogramm PAC, durch das auch wichtige Infrastrukturprojekte finanziert und beschleunigt werden, wie Planungs- und Haushaltsminister Nelson Barbosa am Freitag in Brasília mitteilte. Aber auch die Ministerien für Bildung sowie Gesundheit müssen Milliarden-Beträge einsparen.

Durch die Budgetbremse soll das Ziel eines Haushaltsüberschusses von 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreicht werden. Die siebtgrößte Volkswirtschaft steckt in der Wirtschaftskrise. Die Regierung erwartet laut Barbosa 2015 einen BIP-Rückgang von 1,2 Prozent und das bei einer Inflation von über 8 Prozent. Um die öffentlichen Kassen zu füllen, erwägt die Regierung auch Abgabenerhöhungen. Am Freitag wurden eine Anhebung der Steuern auf Gewinne von Banken von 15 auf 20 Prozent verkündet./hr/DP/he

24.05.2015

Britische Notenbank spielt Folgen eines EU-Austritts durch

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Notenbank rüstet sich für einen etwaigen Austritt Großbritanniens aus der EU. Die Bank of England hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die mögliche Risiken eines Austritts beschreiben soll. Mit der Leitung wurde Jon Cunliffe beauftragt, der bei der Bank für die Finanzstabilität zuständig ist. Das geht aus einer E-Mail hervor, die versehentlich der Zeitung "The Guardian" zugespielt wurde.

Die eigentlich als vertraulich eingestufte Untersuchung trägt bei der Bank of England den Decknamen "Bookend" ("Bücherstütze"). Mitarbeiter wurden angewiesen, auf Fragen zu dem Projekt zurückhaltend zu regieren und allenfalls von einer allgemeinen Untersuchung zur Wirtschaftssituation im europäischen Raum zu sprechen. Die Bank gab zu, dass die E-Mail irrtümlich verschickt wurde. Es sei aber auch keine Überraschung, dass die Notenbank diese Untersuchungen mache.

Der britische Premierminister David Cameron hat für spätestens 2017 ein Referendum versprochen, bei dem die Briten über die weitere Zugehörigkeit zur EU abstimmen sollen. Er selbst will sich für den Verbleib einsetzen, sofern es ihm gelingt, Reformen in Brüssel durchzusetzen. Cameron hat am Freitag eine Werbekampagne bei Regierungschefs in Europa gestartet und kommt am kommenden Freitag auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen./dm/DP/he

24.05.2015

Union uneins über den Umgang mit Gesetz zur Tarifeinheit

BERLIN (dpa-AFX) - Die Union sendet nach der Verabschiedung des heftig umstrittenen Tarifeinheitsgesetzes im Bundestag unterschiedliche Signale zum künftigen Umgang mit Streiks. Im Wirtschaftsflügel wird für weitere Einschränkungen geworben, der Arbeitnehmerflügel warnt davor. Für den Koalitionspartner SPD wies der stellvertretende Vorsitzende und Parteilinke Ralf Stegner Kritik am beschlossenen Gesetz zurück: Es gehe nicht darum, das Streikrecht einzuschränken.

Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) sagte der "Passauer Neuen Presse" (Samstag) mit Blick etwa auf den Ausstand der Lokführer: "Wir haben die Tarifautonomie ein Stück weit gestärkt. Aber das Gesetz wird harte Tarifkonflikte, wie wir sie in den letzten Wochen erlebt haben, nicht verhindern."

Fuchs kündigte Gespräche mit der SPD über weitere Schritte an. So sei es zwingend notwendig, dass für strategisch wichtige Unternehmen wie die Deutsche Bahn eine 48-Stunden-Ankündigungsfrist für Streiks eingeführt werde. Notwendig sei auch ein gesetzlich vorgeschriebener Schlichtungsversuch nach der zweiten Streikrunde. "Wir dürfen nicht zulassen, dass Tarifauseinandersetzungen zu schweren Schäden für den Standort Deutschland führen."

Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, warnte indes vor einer Gefährdung des sozialen Friedens. "Wer ständig nach der Einschränkung des Streikrechts ruft, beeinträchtigt die Tarifautonomie", sagte er dem "Handelsblatt". "Ohne die Möglichkeit, effektiv zu streiken, verkommen Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerseite zur kollektiven Bettelei."

Die auch von Unionspolitikern wie Fuchs geforderte gesetzliche Zwangsschlichtung hält Bäumler für verfassungswidrig. "Schon das vom Bundestag beschlossene Tarifeinheitsgesetz greift indirekt in das Streikrecht ein. Weitere Einschränkungen verletzten die verfassungsrechtlich geschützte Tarifautonomie."

Das Gesetz hatte am Freitag die letzte Hürde im Bundestag genommen. Damit soll die Macht kleiner Spartengewerkschaften eingedämmt werden. Wenn zwei Gewerkschaften in einem Betrieb dieselben Arbeitnehmergruppen vertreten, gilt künftig nur der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern in dem Betrieb. SPD-Vize Stegner sagte am Samstag im Deutschlandfunk, die Koalition wolle erreichen, dass sich Gewerkschaften nicht zerstritten, weil dies am Ende nicht den Arbeitnehmern nütze, sondern den Unternehmen.

Die kleinen Gewerkschaften wollen gegen das Tarifeinheitsgesetz schnell vorgehen. "Wir werden Klage beim Verfassungsgericht einreichen, sobald die Tarifeinheit im Gesetzblatt steht", sagte der Chef der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, der "Rheinischen Post" (Samstag).

Der Beamtenbund kündigte für Juli eine Klage an. "Ich rechne fest damit, dass eine Vielzahl an Klageschriften beim Verfassungsgericht eingehen wird", sagte sein Chef Klaus Dauderstädt. Man werde sich mit anderen Gewerkschaften wie Marburger Bund oder Vereinigung Cockpit abstimmen: "Am Ende wird es aber getrennte Klagen geben." Henke sagte im Sender WDR 5, zunächst gelte es abzuwarten, wie sich der Bundesrat und Bundespräsident Joachim Gauck, der das Gesetz auf Verfassungskonformität prüft, verhielten./ll/DP/he

24.05.2015

EU-Abgeordneter Weizsäcker: Griechenland nicht fallen lassen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der SPD-Europaabgeordnete Jakob von Weizsäcker warnt davor, Griechenland fallen zu lassen. "Man sollte bei allen Frustrationen, die man zurecht mit Griechenland hat, nicht mit dem Feuer spielen", sagte der Finanzexperte und Ökonom der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. In dem Verhandlungspoker mit Griechenland seien die Europäer derzeit unnachgiebig: "Es gibt die Tendenz zu sagen: Wir müssen zeigen, dass wir eisenhart sind und auf unseren Positionen beharren. Aber man darf nicht zu lange pokern." Man müsse akzeptieren, dass Griechenland perspektivisch einen Schuldenschnitt brauche, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen.

Europa laufe Gefahr, die Risiken zu unterschätzen. Zwar könnten die Finanzmärkte einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone verkraften, doch dies würde den Glauben an den Bestand des Euroraums insgesamt schmälern. "Es ist ein schlafendes Risiko, wenn die Leute die Überzeugung aufgeben, dass die Eurozone zusammenbleibt", warnte der Politiker. Dies werde politische Folgen haben: Der globale Einfluss Europas werde sinken, wenn die Währungsunion nicht mehr unantastbar wäre.

Von Weizsäcker forderte weitere harte Reformen von den Griechen. Das Land habe aber auch schon viel geleistet: "Griechenland hat schon unglaublich viel reformiert, wenn man das mit dem vergleicht, was Deutschland mit den Hartz-IV-Reformen gemacht hat. Aber es war halt leider nicht genug." Auf der Basis von Vertrauen sollte Europa den Griechen weitere Unterstützung leisten: "Ohne ein drittes Hilfsprogramm lässt sich das nicht lösen, das kann sich kein seriöser Mensch vorstellen." Bislang hat Griechenland insgesamt 240 Milliarden Euro von den internationalen Geldgebern erhalten.

Von Weizsäcker schlägt vor, dass die EU eine Sonderwirtschaftszone in Griechenland schafft, damit dort Firmen mit weniger bürokratischem Aufwand und klaren Regeln agieren können - nach dem Vorbild von China und der Sonderzone Schenzhen: "Das erzeugt Druck auf den Rest des Landes."

Das von der Athener Regierung angedachte Referendum über den Reformkurs hält der EU-Abgeordnete für eine gute Sache: "Man muss eine Situation herbeiführen, in der es eine klare demokratische Entscheidung der Bevölkerung für diese Reformen gibt."/mt/DP/he

24.05.2015

Nahles will Bundesprogramm für Jobmarkt-Integration von Flüchtlingen

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts steigender Flüchtlingszahlen und großen Arbeitskräftebedarfs macht sich Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) für ein Bundesprogramm zur Jobmarkt-Integration stark. "Es geht um die finanziellen und personellen Voraussetzungen in den Jobcentern, die Flüchtlinge in Arbeit bringen zu können", sagte Nahles am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Diese Investition in die Zukunft ist bislang unterfinanziert, hier brauchen wir zusätzliches Geld."

Allein bei technischen, IT-, naturwissenschaftlichen oder mathematischen Berufen fehlen den Unternehmen derzeit laut einer vor wenigen Tagen vorgestellten Studie der Wirtschaft mehr als 137 000 Arbeitskräfte. Die Arbeitgeber forderten deshalb bessere Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in Deutschland.

Infolge des jüngsten Flüchtlingsgipfels von Bund und Ländern tagt an diesem Dienstag eine Arbeitsgruppe von Bundesministerien und den Ländern. Sie verhandelt über mehr Sprachkurse, Bildung und Berufsvorbereitung. Dies dient der Vorbereitung des nächsten Bund-Länder-Flüchtlingstreffens am 11. Juni.

Nahles sagte, über die laufenden Mittel des Europäischen Sozialfonds hinaus "brauchen wir ein eigenständiges Bundesprogramm". Mehr Geld sei nötig für berufsbezogene Sprachkurse und Eingliederung in Arbeit.

"Die Zahl der Flüchtlinge steigt und viele Menschen werden aufgrund der Situation in ihren Herkunftsländern dauerhaft in Deutschland bleiben", so Nahles. "Wenn wir am Anfang in die Menschen investieren, vermeiden wir dauerhafte Sozialausgaben und ermöglichen ihnen ein eigenständiges Leben."

Die Anerkennungsverfahren für Flüchtlinge sollen bereits beschleunigt werden, so Nahles. Anerkannte müssten dann aber auch auf den Arbeitsmarkt integriert werden. "Deshalb halte ich erhebliche Anstrengungen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik, bei allgemeinen und berufsbezogenen Sprachkursen und der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen für nötig."

Die Ministerin erinnerte unter anderen daran, dass die Wartefrist für den Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen bereits auf drei Monate verkürzt wurde. In diesem Ausbildungsjahr werde zudem mit der "assistierten Ausbildung" begonnen - auch Geduldeten und anerkannten Flüchtlingen stehe dies offen./bw/DP/he

24.05.2015

Innenminister in Athen stellt IWF-Rückzahlung in Frage

ATHEN (dpa-AFX) - Erneut wird in Athen damit gedroht, fällige Schuldenzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht zu leisten, wenn es zuvor keine Lösung mit den Gläubigern gibt. Der Innenminister Nikos Voutsis, sagte am Sonntag im griechischen Fernsehen MEGA, Griechenland werde die IWF-Raten im Juni nicht zahlen, falls es nicht vorher zu einer Einigung mit den Geldgebern komme und Geld in die Staatskassen fließe.

"Ich will klar sein: Dieses Geld werden wir nicht geben, weil wir es nicht haben", sagte der zu dem linken Flügel der Regierungspartei Syriza gehörende Innenminister. Athen muss am 5. Juni gut 300 Millionen Euro an den IWF zahlen. Bis zum Monatsende müssen insgesamt 1,5 Milliarden Euro Schulden beim IWF beglichen sein.

Derzeit ringt die griechische Regierung mit den Geldgebern um Reformzusagen, die von Athen erfüllt werden müssen, um blockierte Milliarden-Hilfskredite zu erhalten./tt/DP/he

22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Pfeiffer Vacuum auf 68 Euro - 'Sell'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach der Hauptversammlung von 64 auf 68 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Das erste Quartal sei gut gewesen und das zweite könnte sogar noch besser werden, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Freitag. Im zweiten Halbjahr könnte das Wachstum des Herstellers von Vakuumpumpen sich jedoch verlangsamen. Der Experte hält weiter einen tiefergreifenden Strategiewechsel für nötig. Seine Gewinnprognosen stockte er aber leicht auf./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Aurubis auf 60,60 Euro - 'Hold'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Aurubis nach einer Investorenveranstaltung von 60,70 auf 60,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Kupferkonzern bepreise die Verträge für Schmelz- und Raffinierlöhne nun jährlich neu, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Studie vom Freitag. Bisher ging der Analyst von einem durchschnittlichen Zyklus von etwa drei Jahren aus. Das sei bedeutend, da die Schmelz- und Raffinierlöhne im laufenden Jahr weitgehend den Höhepunkt erreichen dürften. Daher habe er die Gewinnschätzungen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 reduziert./cg/mis/das

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup senkt Hannover Rück auf 'Sell' - Ziel 80 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat Hannover Rück von "Neutral" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 76,80 auf 80,00 Euro angehoben. Die Rückversicherer von Schaden- und Unfallversicherungen stünden im starken Gegenwind aus eher schwachen Prämien, niedrigen Zinsen und hohem Überschusskapital unter massivem Margendruck, schrieb Analyst Andrius Budnikas in einer Branchenstudie vom Freitag. Verbesserungen seien nicht in Sicht. Die Hannover Rück biete die geringste Kapitalrendite in der Branche und habe zudem den niedrigsten Free Cashflow./ag

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup hebt Ziel für Rheinmetall auf 50 Euro - 'Neutral'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Rheinmetall wegen gestiegener Branchenbewertungen von 38 auf 50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Paul Bradley passte seine Schätzungen in einer Studie vom Freitag zudem an die jüngsten Quartalszahlen an. Für das Rüstungsgeschäft des Konzerns sieht er weiter politische Risiken./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Ziel für Merck KGaA auf 111 Euro - 'Hold'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Merck KGaA von 90 auf 111 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Alistair Campbell passte seine Schätzungen in einer Studie vom Freitag an die jüngsten Ergebnisse des ersten Quartals an. Er bleibe bei seiner Bewertung der Aktien der Einfachheit halber bei der Annahme eines Abschluss der Sigma-Aldrich-Übernahme zur Jahresmitte. Sie könnte sich für den Pharma- und Chemiekonzern aber auch ins dritte Quartal verzögern. Aufgrund der Konzernstruktur bewertet Campbell Merck nun auf Basis der Summe aller Teile. Angesichtes fehlender Kurstreiber bleibt er bei seiner neutralen Haltung./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für Fresenius SE auf 57 Euro - 'Equal Weight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Fresenius SE von 50 auf 57 Euro angehoben, die Einstufung aus Bewertungsgründen aber auf "Equal Weight" belassen. Das erste Quartal des Medizinkonzerns sei erwartungsgemäß stark ausgefallen, schrieb Analyst Alexander Kleban in einer Studie vom Freitag. Er passte seine Schätzungen an den optimistischeren Ausblick an und schob seine Bewertungsbasis etwas nach vorne. Es biete sich aber nicht genügend Potenzial für einen Einstieg./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup hebt Ziel für Munich Re auf 174 Euro - 'Neutral'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Munich Re von 163 auf 174 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Rückversicherer von Schaden- und Unfallversicherungen stünden im starken Gegenwind aus eher schwachen Prämien, niedrigen Zinsen und hohem Überschusskapital unter massivem Margendruck, schrieb Analyst Andrius Budnikas in einer Branchenstudie vom Freitag. Verbesserungen seien nicht in Sicht. Die Aktien von Munich Re seien nicht sonderlich hoch bewertet, doch fehlten größere Kurstreiber./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für Essilor auf 116 Euro - 'Overweight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Essilor von 108 auf 116 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das erste Quartal habe weitere Fortschritte des Brillenglasherstellers gezeigt, schrieb Analyst Alexander Kleban in einer Studie vom Freitag. Kleban hob seine Gewinnprognose aufgrund günstiger Währungsentwicklungen nochmals an./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für Rheinmetall auf 52 Euro - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Rheinmetall von 39 auf 52 Euro angehoben, die Einstufung aber aufgrund des recht geringen Potenzials auf "Neutral" belassen. Das neue Kursziel spiegle den aktuellen Durchschnitt der Bewertungen in den Branchen Auto und Rüstung wider, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Freitag. Zudem seien die kurzfristigen Risiken gesunken, so dass er nun die Prognosen für 2016 als Bewertungsbasis heranziehe. Nach zahlreichen Enttäuschungen im Rüstungsgeschäft seien die Markterwartungen an den Konzern inzwischen zu weit zurückgekommen./ag/mis

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22.05.2015

ANALYSE/Goldman Sachs: Vodafone dürfte eher verkaufen als zukaufen

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Investmentbank Goldman Sachs hält Beteiligungsverkäufe durch Vodafone für wahrscheinlicher als Übernahmen. Hintergrund der am Freitag vorgelegten Studie sind Spekulationen über einen Zusammenschluss mit dem Kabelkonzern Liberty Global.

Liberty Global habe neulich erklärt, dass das Unternehmen eine steuereffiziente Kapitalstruktur bevorzuge, schrieb Analyst Tim Boddy. Dem gegenüber bevorzugten die Aktionäre des Mobilfunkers Vodafone Dividenden. Daher dürfte Vodafone eher Vermögenswerte verkaufen als kaufen.

Vorausgegangen waren einige Tage zuvor Aussagen des US-Medienmoguls John Malone, der Liberty Global kontrolliert. Aus Sicht von Malone würde Vodafone in Europa strategisch gut zu dem Konzern passen. Es winkten hohe Synergien. Bereits Ende November vergangenen Jahres hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen berichtet, dass Vodafone eine Übernahme des US-Kabelkonzerns auslote.

Zur operativen Entwicklung von Vodafone äußerte sich Analyst Boddy positiv. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr signalisiere eine Rückkehr auf den Wachstumspfad. Er empfiehlt weiterhin den Kauf der Vodafone-Aktien./hosvak/mis/das

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser