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02.08.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

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02.08.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

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31.07.2015

dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen der Woche vom 27.07. bis 31.07.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.07 bis 31.07.2015:

MONTAG

BASF SE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für die Aktie des Chemiekonzerns BASF nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 99 Euro belassen. Vor allem wegen Einmal-Effekten sei das operative Ergebnis zwar schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Montag. Doch der Free Cashflow sei höher gewesen als im gesamten Jahr 2014 - und dies in einem schwierigeren Geschäftsumfeld.

DANONE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Akties des Lebensmittelherstellers Danone nach Zahlen von 60 auf 64 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das zweite Quartal sei insgesamt recht ereignislos verlaufen, schrieb Analyst Jeff Stent in einer Studie vom Montag. Das erhöhte Kurstiel resultiere vor allem aus dem um 6 Monate nach vorn verschobenen Bewertungshorizont.

MTU AERO ENGINES AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat MTU nach Zahlen von "Neutral" auf "Accumulate" hochgestuft und das Kursziel auf 90 Euro belassen. Die nach der Quartalsbilanz gesunkene Aktie habe nun ein Aufwärtspotenzial bis zu seinem Kursziel von 12 Prozent, begründete Analyst Adrian Pehl seine Empfehlung in einer Studie vom Montag. Zudem überarbeitete der Experte seine Schätzungen. Zwar habe der Triebwerksbauer einen trüberen Ausblick für das Ersatzteile- und Wartungsgeschäft gegeben, langfristig sollten die Bereiche aber profitieren. Zudem rechnet er weiter mit einem starken Anstieg der liquiden Mittel 2018/19.

PUMA SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Puma SE nach der Telefonkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Im zweiten Quartal habe es erste Zeichen einer Erholung gegeben, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Montag. Noch sehe er aber nicht genügend Impulse, um die Aktie des Sportartikelherstellers hochzustufen.

VODAFONE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Vodafone nach der Telefonkonferenz zu den jüngsten Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 265 Pence belassen. Der Tenor beim Mobilfunkkonzern sei positiver als nach den im Mai vorgelegten Eckdaten gewesen, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie vom Montag. Er passte seine Ergebnisschätzungen aber angesichts des Gegenwinds von der Währungsseite etwas nach unten an.

DIENSTAG

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen zunächst auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 7 Euro belassen. Analyst Harald Schnitzer kündigte in einer ersten Einschätzung vom Dienstag nach den schwachen Ergebnissen des zweiten Quartals jedoch eine Überarbeitung seines Bewertungsmodells an. Insgesamt sei das Bild gemischt. Der Tenor zum Ausblick für das operative Ergebnis (Ebitda) des Gesamtjahres klinge etwas zurückhaltender. Positiv seien dagegen der Free Cashflow und die Barmittel des Spezialmaschinenbauers.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach einer Investorenveranstaltung mit dem Finanzvorstand auf "Buy" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Die Aussagen seien ähnlich positiv gewesen wie schon bei der Vorstellung der Ergebnisse zum zweiten Quartal, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Dienstag. Die aktuelle Kursschwäche biete Anlegern eine gute Kaufgelegenheit.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Deutsche Börse von 80 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die zum jetzigen Zeitpunkt überraschende Bekanntgabe aggressiver mittelfristiger Finanzziele übertreffe seine Erwartungen, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Dienstag. Der Börsenbetreiber profitiere gegenwärtig von einem kräftigen Aufschwung der Handelsaktivität. Die daraus resultierenden, zusätzlichen Nettoerlöse seien nur mit geringen zusätzlichen Kosten verbunden und schlagen daher zu einem großen Teil direkt auf den Vorsteuergewinn durch.

GERRESHEIMER AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Gerresheimer nach einer angekündigten Übernahme von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 60,30 auf 77,00 Euro angehoben. Der Kauf von Centor könne das Ergebnis je Aktie um über 30 Prozent antreiben, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Der Experte sieht das Gewinnpotenzial damit deutlich optimistischer als das Unternehmen selbst.

PHILIPS ELECTRONICS NV

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Philips Electronics nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26 auf 29 Euro angehoben. Nach dem starken Ergebnis des Elektronikkonzerns im zweiten Quartal dürften die Konsenserwartungen nun zu gering sein, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Dienstag. Er sieht den Wendepunkt für die Margenentwicklung nun gekommen. Nach fünf Quartalen kontinuierlich gesenkter Prognosen für das Ergebnis je Aktie rechnt de-Bray nun damit, dass die Analysten mehrheitlich ihre Prognosen anheben werden.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> nach Zahlen von 6505 auf 6600 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach einem stärker als erwartet ausgefallenen ersten Halbjahr habe sie ihre Schätzungen für den Konsumgüterkonzern erhöht, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Dienstag.

MITTWOCH

BAYER AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 111 Euro belassen. Das zweite Quartal sei sehr stark gewesen, schrieb Analyst Mark Purcell in einer ersten Einschätzung vom Mittwoch. Der erwartungsgemäß ausgefallene Umsatz im Pflanzenschutz-Bereich sei angesichts vorheriger Befürchtungen positiv.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Gea Group nach Quartalszahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 50 Euro belassen. Der Maschinenbauer habe im zweiten Jahresviertel leicht unter den Erwartungen abgeschnitten, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer ersten Einschätzung vom Mittwoch. Da jedoch für das zweite Halbjahr einige größere Aufträge zu erwarten seien, dürfte dann das Ergebniswachstum wieder anziehen. Auch die Margen sollten sich spürbar verbessern.

HEIDELBERGCEMENT AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für HeidelbergCement angesichts der geplanten Übernahme des Wettbewerbers Italcementi auf "Buy" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Das schon seit längerem schwelende Geschäft sei wohl eine der größten Sorgen der HeidelCement-Anleger gewesen, schrieb Analyst Robert Muir in einer ersten Reaktion am Mittwoch. Der Deal dürfte nicht sonderlich wertsteigernd sein. Muir rechnet mit einer negativen Reaktion der Anleger.

LINDE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Linde nach der Vorlage der Quartalsbilanz auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 205 Euro belassen. Der Industriegasehersteller habe ein gutes organisches Wachstum verzeichnet, schrieb Analyst Peter Spengler in einer ersten Einschätzung vom Mittwoch und hob dabei besonders die Entwicklung bei den medizinischen Gasen hervor. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe um knapp 3 Prozent über dem von Linde zusammengestellten Konsens gelegen. Der vorsichtige Ausblick liege im Rahmen seiner Erwartungen.

OSRAM

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Osram nach Quartalszahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Margen und Free Cashflow des Lichttechnikkonzerns seien besser gewesen als von ihm erwartet, doch das Wachstum in den Bereichen Opto Semiconductors und Specialty Lighting sei enttäuschend, schrieb Analyst Alok Katre in einer Studie vom Mittwoch.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Salzgitter AG nach vorläufigen Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Die Eckdaten des zweiten Quartals hätten seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Mittwoch. Sowohl das regulatorische als auch das wirtschaftliche Umfeld blieben für den Stahlkonzern eine Herausforderung.

TALANX AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Talanx angesichts der gekappten Gewinnprognose nach dem Ausstieg aus dem klassischen Lebensversicherungsgeschäft auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 30 Euro belassen. Eine mögliche Kursschwäche könnte sich jetzt als Kaufgelegenheit entpuppen, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer ersten Einschätzung am Mittwoch. Der Versicher habe die Prognose nicht komplett um die für den Umbau anfallenden Goodwill-Abschreibungen gesenkt. Und dass die Dividende auf den Ergebnissen ohne Sonderabschreibungen basieren solle, impliziere letztlich eine vergleichsweise höhere Anschüttung.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Volkswagen nach Zahlen auf "Buy" belassen. Das zweite Quartal habe die Erwartungen lediglich erfüllt, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer ersten Reaktion vom Mittwoch. Am Ausblick habe sich nichts geändert.

DONNERSTAG

BARCLAYS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Barclays nach Zahlen zum zweiten Quartal von 260 auf 290 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Angesichts stabiler Erträge im Investmentbanking habe der bereinigte Vorsteuergewinn die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Mittwoch. Die neue Führungsspitze der britischen Großbank dürfte die Kosten weiter senken. Howlett erhöhte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr um 2 beziehungsweise 3 Prozent.

DEUTSCHE BANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 30,50 Euro belassen. Belastungen aus Rechtsstreits hätten die bessere operative Entwicklung des deutschen Branchenprimus größtenteils aufgezehrt, schrieb Analyst Mohamed Souidi in einer ersten Einschätzung vom Donnerstag. Der gute Trend im Investmentbanking sei höheren Kosten zum Opfer gefallen.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das zweite Quartal habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer ersten Reaktion vom Donnerstag. Im dritten Quartal dürfte der Apple-Zulieferer aber etwas schwächer abschneiden, wie der unter seinen Erwartungen liegende Ausblick zeige.

FACEBOOK INC

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Facebook von 105 auf 120 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Die Qualität der Quartalsbilanz des Dialysespezialisten sei beeindruckend, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Donnerstag. Er hob insbesondere die Verdreifachung des Free Cashflow hervor.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen auf "Kaufen" belassen. Den fairen Wert von 61 Euro will Analyst Sven Kürten nun überprüfen. Erneut habe der Medizinkonzern und Krankenhausbetreiber ein starkes Quartal hinter sich gebracht, schrieb Kürten in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Zudem könnte die angehobene Jahresprognose für den Überschuss den Aktien kurzfristig etwas Rückenwind geben.

KUKA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Kuka nach vorläufigen Zahlen und angehobener Konzernprognose auf "Buy" mit einem Kursziel von 92 Euro belassen. Der Roboter- und Anlagenbauer habe im zweiten Quartal beim operativen Ergebnis (Ebit) seine Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt habe zudem zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit einer so deutlichen Anhebung der Ziele gerechnet.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 39,50 Euro belassen. Die Quartalsbilanz des Medienkonzerns sei solide gewesen, schrieb Analyst Harald Heider in einer Ersteinschätzung am Donnerstag. Umsatzseitig habe ProSieben seine und die Markterwartung signifikant übertroffen und sei auch in den margenschwächeren Segmenten Digital & Adjacent und Content Production & Global Sales weiter gewachsen.

QIAGEN NV

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Qiagen nach Zahlen von 23,80 auf 24,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die gute Quartalsentwicklung des Spezialisten für molekulare Diagnostik sei von negativen Währungseffekten kaschiert worden, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Donnerstag. Die Zahlen zeigten jedoch, dass Qiagen in der Spur ist, die selbstgesteckten Jahresziele zu erfüllen.

SIEMENS AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Siemens nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 103 Euro belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Elektrokonzerns habe sowohl beim Umsatz, Ergebnis und auch dem Auftragseingang seine Schätzungen und die des Konsens übertroffen, schrieb Analyst Alexander Hauenstein in einer Studie vom Donnerstag. Wegen der erfolgreichen Spartenverkäufe im ersten Halbjahr schließe er eine Erhöhung der Dividende oder des Aktienrückkaufs nicht aus.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Volkswagen von 300 auf 280 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die deutliche negative Kursreaktion auf den Quartalsbericht sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Donnerstag. Es habe im zweiten Quartal zwar eine Abschwächung in China gegeben, aber andererseits auch sehr starke operative Margen bei Audi, Porsche und Skoda. Insgesamt habe sich das Pkw-Geschäft von VW verbessert und auch der Free Cashflow sei robust.

FREITAG

AB INBEV

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für AB Inbev von 124 auf 112 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals hätten die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Andrew Holland in einer Studie vom Freitag. Das Geschäft des Brauereikonzerns in den USA bleibe schwach und in Brasilien verschlechtere es sich. Die Aussichten für die Profitabilität im zweiten Halbjahr verbesserten sich dagegen.

BANCO SANTANDER SA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Banco Santander wegen des geringen Kurspotenzials von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 6,70 auf 6,50 Euro gesenkt. Die operative Entwicklung der spanischen Bank sei im zweiten Quartal etwas besser gewesen als gedacht, schrieb Analyst Alfredo Alonso in einer Studie vom Freitag. Die drohende Abschwächung in Brasilien sowie Druck auf die Zinseinnahmen in Spanien böten jedoch Anlass zur Sorge.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal von 31 auf 34 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Reingewinn habe die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Donnerstag. Howlett erhöhte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr leicht. Das Investmentbanking habe geholfen, höhere Kosten für Rechtsstreitigkeiten wettzumachen.

DIAGEO

LONDON - Barclays hat das Kursziel für Diageo von 2075 auf 2000 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er habe die Gewinnerwartungen für den Spirituosenkonzern für das neue Geschäftsjahr 2015/16 etwas reduziert, schrieb Analyst Simon Hales in einer Studie vom Freitag. Die Gründe seien Wechselkurseffekte und eine höher als erwartete Steuerquote.

ENEL

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Enel auf "Sell" mit einem Kursziel von 4 Euro belassen. Der Stromversorger dürfte seine operativen Ergebnisziele im Gesamtjahr verfehlen, schrieb Analystin Antonella Bianchessi in einer Studie vom Freitag.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für FMC nach Zahlen für das zweite Quartal von 77 auf 74 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dass das Unternehmen die Prognose für 2016 gesenkt habe, dürfte nicht überrascht haben, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant in einer Studie vom Freitag. Es sei zwar enttäuschend, liege aber nicht in der Hand des Dialysespezialisten.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 12,50 auf 12,10 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Makroökonomische Sorgen wie die Nachfrage aus China und eine Zinswende hätten zwar belastet, weil nun mit einem Rückschlag für die Halbleiterbranche gerechnet werde, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Für den Chiphersteller behalte er dennoch seine positive Haltung bei. Das Wachstum von Infineon dürfte sich nur kurzfristig verlangsamen.

PROSIEBENSAT.1

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen von 42,00 auf 43,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Zwar habe er nach den soliden Quartalszahlen des Medienkonzerns seine Ergebnisschätzungen angehoben, schrieb Analyst Julien Roch in einer Studie vom Freitag. Aufgrund der Finanzziele von ProSieben bis 2018 seien die Ergebnisse recht vorhersehbar. Für das in Aussicht gestellte Wachstum ist die Bewertung der Aktie jedoch seines Erachtens inzwischen hoch.

/he

31.07.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.07.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.07.2015

AB INBEV

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen von 124 auf 122 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Nach einem schwachen zweiten Quartal des Brauereikonzerns erwarte er eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte, schrieb Analyst Sanjeet Aujla in einer Studie vom Freitag. Sowohl das Absatzvolumen als auch die Margen dürften gesteigert werden.

AB INBEV

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für AB Inbev von 112,00 auf 105,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Brauereikonzern habe die Erwartungen im zweiten Quartal verfehlt, schrieb Analyst Javier Gonzalez Lastra in einer Studie vom Freitag. Verantwortlich sei das Geschäft in Brasilien und den USA. Im zweiten Halbjahr dürfte es sich in Schlüsselmärkten jedoch aufhellen.

AB INBEV

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für AB Inbev nach der Quartalsbilanz von 121 auf 115 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das zweite Jahresviertel sei schwächer als erwartet ausgefallen, weshalb er seine Schätzungen für den Bierbrauer gesenkt habe, schrieb Analyst Edward Mundy in einer Studie vom Freitag.

AB INBEV

NEW YORK - Goldman Sachs hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen von 136 auf 130 Euro gesenkt, die Aktien aber auf der "Conviction Buy List" belassen. Ein schwaches zweites Quartal entthrone den König nicht, kommentierte Analyst Mitch Collett in einer Studie vom Freitag die enttäuschende Bilanz des Brauereikonzerns. Insgesamt habe es allerdings wenig positive Nachrichten gegeben. Er habe nicht nur seine Schätzungen für die Ergebnisse je Aktie gesenkt, sondern auch das für AB Inbev ungünstigere Euro/US-Dollar-Verhältnis im neuen Kursziel berücksichtigt.

AB INBEV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat AB Inbev nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 126 Euro belassen. Wegen schwächer als erwarteter Trends in Nordamerika und in der Asien-Pazifik-Region seien die Quartalsergebnisse hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Komal Dhillon am Freitag in einer ersten Einschätzung.

AB INBEV

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen von 108 auf 105 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Brauereikonzern habe für das zweite Quartal schwache Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Simon Hales in einer Studie vom Freitag. Umsatz und Gewinne seien hinter den Konsensschätzungen zurückgeblieben.

AB INBEV

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für AB Inbev von 124 auf 112 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals hätten die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Andrew Holland in einer Studie vom Freitag. Das Geschäft des Brauereikonzerns in den USA bleibe schwach und in Brasilien verschlechtere es sich. Die Aussichten für die Profitabilität im zweiten Halbjahr verbesserten sich dagegen.

AIR LIQUIDE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Air Liquide von 97 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf "Sell" belassen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 65 Euro belassen. Der Flugzeughersteller und Rüstungskonzern habe für das zweite Quartal sehr starke Ergebnisse abgeliefert, schrieb Analyst Alexander Hauenstein in einer ersten Einschätzung vom Freitag. Der Optimismus hinsichtlich der Erreichbarkeit der Jahresziele steige.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Airbus nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag.

AIXTRON

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Aixtron von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft, das Kursziel aber von 9,50 auf 7,00 Euro gesenkt. Das Chance/Risiko-Verhältnis für die Papiere des Spezialmaschinenbauers sei nun positiv, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Freitag. Nach dem schwachen zweiten Quartal deute einiges auf baldigen Aufschwung hin.

ALSTRIA OFFICE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Alstria Office von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 10,50 auf 15,50 Euro angehoben. Der Markt habe die volle Bedeutung der Übernahme der Deutschen Office noch nicht erkannt, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Freitag. Weitere Kaufargumente seien der starke Cashflow des Immobilienunternehmens und die mögliche Aufnahme der Aktien in den MDax.

ALSTRIA OFFICE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Alstria Office vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,90 Euro belassen. Die auf Büroimmobilien spezialisierte Immobiliengesellschaft dürfte solide Zahlen für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Die operative Kennziffer Funds From Operations (FFO) sollte im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sein.

ARCELORMITTAL

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat ArcelorMittal nach Zahlen für das zweite Quartal von "Strong Sell" auf "Sell" hochgestuft, das Kursziel aber von 8,00 auf 7,50 Euro gesenkt. Er habe seine Gewinnerwartungen für den Stahlkonzern nach dem Verlust im ersten Halbjahr und wegen der Branchenaussichten reduziert, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Freitag.

ARCELORMITTAL

FRANKFURT - Die Commerzbank hat ArcelorMittal nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Der Stahlkonzern habe seine Erwartungen beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) übertroffen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Das bestätigte Ebitda-Jahresziel liege allerdings über den gesunkenen Markterwartungen.

ASTRAZENECA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für AstraZeneca von 6600 auf 6400 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Seine positive Einschätzung sei nach den soliden Ergebnissen für das zweite Quartal voll intakt, schrieb Analyst Justin Smith in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel resultiere aus der gesunkenen Bewertung der europäischen Pharmabranche.

ASTRAZENECA

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat AstraZeneca nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 4950 Pence belassen. Der britisch-schwedische Pharmakonzern habe im zweiten Quartal bessere Erlöse und geringere Kosten ausgewiesen, schrieb Analyst Julien Jarmoszko in einer Studie vom Donnerstag.

BANCO SANTANDER SA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Banco Santander nach Zahlen von 6,10 auf 5,90 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach der Quartalsbilanz der spanischen Großbank habe er nun seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie der Jahre 2015 bis 2017 um 4 bis 7 Prozent gekappt, schrieb Analyst Ignacio Cerezo in einer Studie vom Freitag.

BANCO SANTANDER SA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Banco Santander nach Zahlen von 6,70 auf 6,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Überschuss der Spanier habe die Erwartungen im zweiten Quartal verfehlt, schrieb Analyst Raoul Leonard in einer Studie vom Freitag. Er kürzte seine Gewinnprognosen bis 2017.

BANCO SANTANDER SA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Banco Santander wegen des geringen Kurspotenzials von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 6,70 auf 6,50 Euro gesenkt. Die operative Entwicklung der spanischen Bank sei im zweiten Quartal etwas besser gewesen als gedacht, schrieb Analyst Alfredo Alonso in einer Studie vom Freitag. Die drohende Abschwächung in Brasilien sowie Druck auf die Zinseinnahmen in Spanien böten jedoch Anlass zur Sorge.

BAYER AG

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Bayer nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 142 Euro belassen. Analystin Odile Rundquist beließ ihre Schätzungen für den Pharma- und Chemiekonzern in einer Studie vom Freitag beinahe unverändert. Ihre Zuversicht sei angesichts der besser als erwartet ausgefallenen Profitabilität in allen Sparten aber etwas gestiegen.

BAYWA

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Baywa vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39,50 Euro belassen. Beim Agrarhändler sollten im zweiten Quartal erste Zeichen einer Erholung sichtbar werden, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Das operative Ergebnis (Ebit) dürfte leicht gestiegen sein.

BECHTLE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Bechtle vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Nach einem eher schwachen Wachstum zum Jahresauftakt sollte sich bei dem IT-Unternehmen die Dynamik im zweiten Quartal beschleunigt haben, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Vor diesem Hintergrund seien seine Jahresschätzungen eher defensiv.

BEIERSDORF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Beiersdorf nach Zahlen von L'Oreal auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 86 Euro belassen. Der Umsatz der Franzosen auf vergleichbarer Basis habe im zweiten Quartal enttäuscht, schrieb Analyst Thomas Maul in einer ersten Einschätzung vom Freitag. Er rechnet auch für Beiersdorf mit einer Belastung durch die Entwicklung in Brasilien. Das Umsatzwachstum dürfte hinter den Markterwartungen zurück bleiben.

BEIERSDORF AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Beiersdorf vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 96 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern dürfte sich solide entwickelt haben, schrieb Analyst Markus Rießelmann in einer Studie vom Freitag. Das Wachstum aus eigener Kraft dürfte im Vergleich zum relativ schwachen ersten Jahresviertel an Schwung gewonnen haben.

BEIERSDORF AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Beiersdorf vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 106 Euro belassen. Analyst Jörg Frey rechnet laut einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie mit einem anziehenden organischen Wachstum beim Konsumgüterkonzern sowie einer kontinuierlichen Margenverbesserung. Die Hamburger sollten damit zurück auf Augenhöhe mit den Besten der Branche sein.

BG GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für BG Group von 1300 auf 1200 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst William King passte seine Schätzungen in einer Studie vom Freitag an geänderte Produktions- und Margenerwartungen an.

BMW

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für BMW vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Dem Münchener Autobauer dürften im zweiten Quartal der schwächere Produktzyklus, die nachlassende Nachfrage in China und der Konkurrenzdruck zu schaffen gemacht haben, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer am Freitag vorgelegten Studie. In der Autosparte dürfte daher die Marge im Vergleich zum ersten Quartal zurückgegangen sein.

BNP PARIBAS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen für das zweite Quartal von 62 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts der starken Resultate der Bank sowie positiver Wechselkurseffekte habe er seine Gewinnerwartungen angehoben, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Freitag.

BRENNTAG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Brenntag vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 55,50 Euro belassen. Der Chemikalienhändler dürfte für das zweite Quartal solide Zahlen vorlegen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Der Fokus werde wohl auf dem Unternehmensausblick liegen, da der MDax-Konzern bisher noch keine konkreten Ziele genannt habe.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für British American Tobacco nach Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 3650 Pence belassen. Die Währungseinwicklung bleibe ein Problem, schrieb Analyst Matthew Grainger in einer am Freitag vorgelegten Studie. Operativ habe sich der Konzern im ersten Halbjahr aber solide geschlagen.

BT GROUP

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BT Group nach Zahlen von 425 auf 440 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Robert Grindle begründete das höhere Ziel in einer Studie vom Freitag mit gesunkenen Steuerschätzungen. Das erste Geschäftsquartal sei solide gewesen.

CHEVRON CORPORATION

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Chevron nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 115 US-Dollar belassen. Der Gewinn je Aktie des Ölkonzerns habe auf bereinigter Basis enttäuscht, schrieb Analyst John Herrlin in einer Studie vom Freitag. Auf lange Sicht jedoch befinde sich Chevron weiter im Wachstumsmodus, merkte Herrlin mit Blick auf die Tiefseeförderungen im Golf von Mexiko (DeepH20) an.

COMMERZBANK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Commerzbank vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 10,30 Euro belassen. Bei der Bank sollte im zweiten Quartal die gute operative Entwicklung die angefallenen Einmalbelastungen für das Nichtkerngeschäft ausgleichen können, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Die Eigenkapitalausstattung sollte sich unter anderem dank der erfolgreichen Kapitalerhöhung verbessert haben.

COMPUGROUP MEDICAL

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Compugroup vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Der Anbieter von Ärzte- und Apothekersoftware dürfte ein eher unspektakuläres zweites Quartal hinter sich haben und solide Zahlen vorlegen, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie.

CONTINENTAL AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Continental vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 225 Euro belassen. Das zweite Quartal sollte für den Reifenproduzenten und Autozulieferer gut verlaufen sein, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Die Hannoveraner dürften auf einem guten Weg zu den Jahreszielen sein.

DANONE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Danone von 70 auf 67 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Operativ habe der Nahrungsmittelkonzern die Erwartungen im zweiten Quartal erfüllt, die Marge sei jedoch schwächer gewesen, schrieb Analyst Warren Ackerman in einer Studie vom Freitag. Im Bereich Kindernahrung drohe Gegenwind, während sich das Molkereigeschäft verbessere.

DEUTSCHE ANNINGTON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Annington von 35,00 auf 29,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Fundamentaldaten für die Wohnimmobilienbranche blieben stark, doch werde auch die Regulierung etwa mit der Mietpreisbremse strenger, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch dürfte die Branche weiter solide wachsen.

DEUTSCHE BANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Deutsche Bank von 26,30 auf 30,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Aktie könnte kurzfristig weiter aufwerten, doch auf Zwölfmonatssicht bleibe es beim neutralen Votum, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Freitag. Schlüsselfaktor bleibe die Kapitaldecke. Angesichts der jüngsten Management-Aussagen sowie der verbesserten Kapitalquoten erscheine eine Kapitalerhöhung zum Strategie-Update im Oktober weniger wahrscheinlich.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Vorlage des Quartalsberichts auf "Neutral" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Das größte deutsche Geldinstitut habe sich grundsätzlich gut entwickelt, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Freitag. Es werde aber wohl noch eine Zeit dauern, bis sich Maßnahmen wie etwa die geplanten Kostensenkungen auch sichtbar in den Büchern niederschlügen.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der deutsche Branchenprimus sei endlich auf dem richtigen Weg, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Es stünden jedoch noch einige Übergangsquartale bevor.

DEUTSCHE BANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 28 auf 31 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Ein großartiges Quartal ändere nichts am Anlagehintergrund, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Freitag. Nach den starken Quartalsergebnissen habe er seine Schätzung für den Gewinn pro Aktie für dieses und die nächsten zwei Jahre angehoben. Allerdings behalte er seine vorsichtige fundamentale Sichtweise bei.

DEUTSCHE BANK AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Deutsche Bank nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Die Strategie der Bank stehe und der Fokus liege inzwischen auf deren Umsetzung, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Freitag. Die Bewertung der Aktie sei weiterhin anspruchslos.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal von 31 auf 34 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Reingewinn habe die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Donnerstag. Howlett erhöhte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr leicht. Das Investmentbanking habe geholfen, höhere Kosten für Rechtsstreitigkeiten wettzumachen.

DEUTSCHE BOERSE AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Börse nach Zahlen und Zukäufen von 77 auf 78 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Nach den vom Börsenbetreiber überarbeiteten Jahreszielen für 2018 sowie mit Blick auf die Komplettübernahme des Index-Anbieters Stoxx und der Devisenplattform 360T habe auch er seine Schätzungen angepasst, schrieb Analyst Gurjit Kambo in einer Studie vom Freitag. Daher steige das nun auf den Schätzungen bis Dezember 2016 basierende Kursziel.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Deutsche Post vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Er rechne mit einer durchwachsenen Entwicklung des Logistikkonzerns, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag.

DEUTSCHE POST AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Deutsche Post vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Die Ergebnistrends bei dem Konzern sollten im zweiten Quartal eher flach gewesen sein, wobei sich das Expressgeschäft als der einzige Wachstumsmotor entpuppen dürfte, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Der Tarifstreit mit Verdi werde wohl zudem seine Spuren hinterlassen haben.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Die US-Mobilfunktochter T-Mobile US habe im zweiten Quartal erneut stark abgeschnitten, schrieb Analyst Peter Nielsen in einer Studie vom Freitag.

DEUTSCHE TELEKOM AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Deutsche Telekom vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Analyst Malte Räther rechnet laut einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie beim Telekomkonzern mit soliden Resultaten für das zweite Quartal. Die Tochter T-Mobile US habe bereits ein starkes Kundenwachstum verkündet. Im wichtigen Deutschland-Geschäft sollten Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) stabil geblieben sein.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Wohnen von 28 auf 27 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Fundamentaldaten für die Wohnimmobilienbranche blieben stark, doch werde auch die Regulierung etwa mit der Mietpreisbremse strenger, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchdenstudie vom Freitag. Dennoch dürfte die Branche weiter solide wachsen. LEG Immobilien und Deutsche Wohnen blieben seine "Top Picks" im Bereich Wohnimmobilien.

DEUTZ AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutz vor Zahlen von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 3,50 auf 5,00 Euro angehoben. Die wichtigsten Kennziffern beim Motorenbauer sollten langsam ihren tiefsten Stand erreichen und wieder anziehen, begründete Analyst Holger Schmidt die Heraufstufung. Im zweiten Quartal sei noch immer mit einer deutlichen Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr zu rechnen, aber auch mit einer Verbesserung im Vergleich zum Jahresauftakt. Stärker anziehen dürfte das Wachstum erst ab dem Schlussquartal.

DIAGEO

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Diageo nach Jahreszahlen von 1800 auf 1750 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Resultate des Spirituosenkonzerns im Geschäftsjahr 2014/15 hätten die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Sanjeet Aujla in einer Studie vom Freitag. Er senkte daher seine Gewinnschätzungen und entsprechend das Kursziel. Innerhalb der Branche bevorzugt der Analyst die Aktie von Konkurrent Pernod.

DIAGEO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Diageo nach Zahlen von 2200 auf 1950 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das erste Halbjahr des Spirituosenherstellers habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Gerry Gallagher in einer Studie vom Freitag. Das gesunkene Kursziel begründet der Experte mit höheren Belastungen durch die Währungsentwicklung.

DIAGEO

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Diageo nach Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr von 2180 auf 2100 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Zwar dürften nun die Gewinnerwartungen für den Spirituosenkonzern noch etwas fallen, doch gebe es bereits erste Lichtblicke, schrieb Analyst Ian Shackleton in einer Studie vom Freitag. Der Experte rechnet mit einer deutlichen Erholung der weltweiten Spirituosenindustrie, an der auch Diageo teilhaben werde.

DIAGEO

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Diageo nach Jahreszahlen von 1855 auf 1790 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analystin Catherine Rolland senkte ihre Gewinnschätzungen für den Spirituosenhersteller in einer Studie vom Freitag um 5 Prozent. Nach dem leichten Rückgang im Geschäftsjahr 2014/15 dürfte das operative Ergebnis (Ebit) im Geschäftsjahr 2015/2016 stabil ausfallen.

DIAGEO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Diageo nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 1900 Pence belassen. Beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 habe der Spirituosenhersteller die Konsensschätzung verfehlt, seine Prognose jedoch getroffen, schrieb Analyst Komal Dhillon am Freitag in einer ersten Einschätzung. Dagegen liege das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) sowohl unter seiner als auch unter der Konsensprognose.

DIAGEO

LONDON - Barclays hat das Kursziel für Diageo von 2075 auf 2000 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er habe die Gewinnerwartungen für den Spirituosenkonzern für das neue Geschäftsjahr 2015/16 etwas reduziert, schrieb Analyst Simon Hales in einer Studie vom Freitag. Die Gründe seien Wechselkurseffekte und eine höher als erwartete Steuerquote.

DIALOG SEMICONDUCTOR

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Nach Bilanz des Halbleiterherstellers zum zweiten Quartal behalte er seine Umsatz- und Ergebnisschätzungen je Aktie für 2015 und 2016 bei, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Freitag. In dem jüngsten Kursrückschlag der Aktie des Apple-Zulieferers sieht er eine Kaufgelegenheit.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Dialog Semiconductor nach Zahlen von 35 auf 40 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Mit seinem zweiten Quartal habe der Chiphersteller die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Veysel Taze in einer Studie vom Freitag. Das zweite Halbjahr des Apple-Zulieferers dürfte aber nicht ganz so stark werden wie in den vergangenen Jahren. Taze rät an der Seitenlinie auf eine günstigere Einstiegschance zu warten.

DIALOG SEMICONDUCTOR

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Dialog Semiconductor nach Zahlen von 48 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das zweite Quartal des Chipherstellers sei stark gewesen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Der Abschied des Finanzchefs sei allerdings eine negative Überraschung. Rath stockte seine Schätzungen für den Apple-Zulieferer dennoch etwas auf.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Dialog Semiconductor nach Zahlen von 50 auf 45 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Wachstumsausblick des Halbleiterunternehmens für das dritte Quartal habe die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Robert Sanders in einer Studie vom Freitag. Dem Geschäft mit Apple gehe der Dampf aus.

DIALOG SEMICONDUCTOR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach der Analystenkonferenz zu den Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Das Management habe mögliche Bedenken zerstreut, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Freitag. Die Kursschwäche der Papiere des Apple-Zulieferers sei nicht gerechtfertigt.

DIALOG SEMICONDUCTOR

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Dialog Semiconductor nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Er habe seinen Schätzungen für das Ergebnis je Aktie des deutsch-britischen Chipherstellers nur geringfügig angehoben, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Freitag. Der Experte will abwarten, bis die Sicht auf das vierte Quartal klarer wird und es einen Wachstumsausblick für 2016 gibt, bevor er die Aktie positiver einschätzt.

DIC ASSET AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Dic Asset von 10,00 auf 8,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Zielsenkung reflektiere unter anderem eine geringere Übernahmewahrscheinlichkeit, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Freitag. Seine grundlegenden Annahmen für die Immobiliengesellschaft seien unverändert.

DMG MORI SEIKI

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für DMG Mori Seiki nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Der Hersteller von Werkzeugmaschinen habe die Erwartungen im zweiten Quartal mehr oder weniger erfüllt, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Freitag.

DRAEGERWERK

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Drägerwerk von 96,20 auf 95,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Ausblick auf der zweite Halbjahr sei durchwachsen, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Freitag. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal des Medizin- und Sicherheitstechnikherstellers hätten keine größeren Überraschungen gebracht.

DRILLISCH

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Drillisch auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Neue Vermarktungskanäle hätten die Risiken für das Mobilfunkunternehmen verringert, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick deute für 2016 auf ein operatives Gewinnwachstum (Ebitda) von 10 bis 15 Prozent hin und für 2017 auf eine Beschleunigung.

DÜRR

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Dürr vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 98 Euro belassen. Organisch gesehen sei der Autozulieferer weiter auf einem guten Weg und sollte solide Zahlen für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Von Interesse sollten die Integration des Holz-Maschinenbauers Homag und vor allem die Aussichten in China sein.

ELMOS SEMICONDUCTOR AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Elmos Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 24,50 Euro belassen. Die Erwartungen einiger Analysten könnten zu hoch sein, da der Halbleiterhersteller Verluste bei Währungsabsicherungsgeschäften gemacht haben dürfte, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Das Unternehmen dürfte aber seine Prognosen bestätigen.

ELRINGKLINGER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für ElringKlinger vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die Lage beim Autozulieferer sollte auch im zweiten Quartal schwierig geblieben sein, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Da die Ergebnisse nicht deutlich besser als der Jahresauftakt ausfallen dürften, erschienen die Ziele für 2015 zunehmend ambitioniert.

ENEL

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Enel nach Zahlen von 4,50 auf 4,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der größte italienische Energieversorger habe im ersten Halbjahr von seinem Lateinamerika-Geschäft und auch den Erneuerbaren Energien profitiert, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Freitag.

ENEL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Enel nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr dürften das Vertrauen stärken, dass der Energiekonzern seine Jahresziele erreiche, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Freitag. Aufgrund des soliden Wachstums bestätigt der Analyst seine Kauf-Empfehlung für die Aktien.

ENEL

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Enel nach Zahlen von 4,25 auf 4,30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Vor der Veröffentlichung des neuen Business-Plans im November bleibe sie vorsichtig, schrieb Analyst Claudia Introvigne in einer Studie vom Freitag. Die Quartalsergebnisse des Stromversorgers seien solide gewesen und im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Das neue Kursziel resultiere aus seinen höheren Ergebnisschätzungen für Endesa und Enel Green Power.

ENEL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Enel nach der Analystenkonferenz zu den Halbjahreszahlen auf "Overweight" belassen. Der Tenor sei positiv gewesen, schrieb Analystin Anna Maria Scaglia in einer Studie vom Freitag.

ENEL

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Enel auf "Sell" mit einem Kursziel von 4 Euro belassen. Der Stromversorger dürfte seine operativen Ergebnisziele im Gesamtjahr verfehlen, schrieb Analystin Antonella Bianchessi in einer Studie vom Freitag.

ENGIE (GDF SUEZ)

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Engie nach Halbjahreszahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 22 auf 19 Euro gesenkt. Analyst Adam Dickens kürzte in einer Studie vom Freitag seine Gewinnschätzungen bis 2017 im Schnitt um 12 Prozent. Die Einigung des Versorgers in Belgien zur Atomsteuer sei bereits eingepreist.

ENI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eni auf "Buy" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Der Ölkonzern mache beständige Fortschritte in Richtung einer ausgezeichneten Finanzsituation, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Freitag. Die Dividende zu kürzen, sei die richtige Entscheidung gewesen. Damit bleibe die gesamte Cash-Dividende immer noch attraktiv.

ENI

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Eni von 13,70 auf 13,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals hätten die Erwartungen übertroffen und auch der Ausblick überzeuge, schrieb Analyst Marc Kofler in einer Studie vom Freitag. Die jüngste Gewinnwarnung der Tochter Saipem erschwere den Italienern kurzfristig aber eine mögliche Trennung von ihr zu angemessenen Konditionen.

ENI

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Eni nach Zahlen von 19,00 auf 18,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Auf bereinigter Basis habe der italienische Versorger ein solides Quartal hinter sich, schrieb Analyst Henry Tarr in einer Studie vom Freitag. Die Restrukturierung sei auf gutem Weg. Das Kursziel habe er wegen der Annahme höherer Nettoschulden leicht gekappt.

ESSILOR INTERNATIONAL

PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat Essilor nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 128 Euro belassen. Nach der Halbjahresbilanz des französischen Brillenglasherstellers habe sie wegen einer höheren Steuerquote ihre Ergebnisschätzung für 2015 leicht gekappt, schrieb Analystin Marie-Line Fort in einer Studie vom Freitag. Wegen überarbeiteter Umsatzschätzungen habe sie ihre Prognose für 2016 hingegen angehoben. Nach dem Kursanstieg der Aktie im vergangenen Monat revidierte Fort zudem ihr Anlageurteil.

EURONEXT

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Euronext von 43,85 auf 46,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Anil Sharma hob seine Schätzungen in einer Studie vom Freitag um bis zu 7 Prozent an. Der Börsenbetreiber habe weiteres Überraschungspotenzial und das Chance/Risiko-Verhältnis seiner Papiere sei attraktiv.

EXXON MOBIL CORP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für ExxonMobil nach Zahlen zum zweiten Quartal von 113 auf 105 US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Gewinn je Aktie habe auf bereinigter Basis sowohl seine Prognose als auch die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst John Herrlin in einer Studie vom Freitag. Wegen des fallenden Ölpreises habe die Ertragskraft des Fördergeschäftes abgenommen. Fortschritte im Raffinerie- und Chemiegeschäft hätten diesen Rückgang nicht ausgleichen können.

FIAT CHRYSLER

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Fiat Chrysler nach Zahlen von 18,30 auf 19,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Vor allem die Geschäftsentwicklung im nordamerikanischen Raum sei außergewöhnlich stark gewesen, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Freitag.

FIAT CHRYSLER

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Fiat Chrysler nach Zahlen von 15 auf 17 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Im Geltungsraum des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) sei das zweite Quartal des italienisch-amerikanischen Autobauers sehr rentabel gewesen, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Freitag. Die Entwicklungen in Lateinamerika und in der Asien-Pazifik-Region seien dagegen etwas schwächer gewesen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Der Dialysespezialist habe ein solides zweites Quartal hinter sich, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Freitag. Das trotz gesenkter Umsatzprognose beibehaltene Überschussziel der Fresenius-Tochter für 2016 klinge nun ehrgeizig. Die Aktie sei auf dem derzeitigen Niveau fair bewertet.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Neutral" belassen. Das zweite Quartal des Dialysespezialisten sei solide ausgefallen, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Freitag. Fortschritte habe das Unternehmen vor allem im Bereich Versorgungsmanagement gemacht und zudem von einer erhöhten Wachstumsdynamik bei Dienstleistungen in den USA profitiert.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Der Dialysespezialist habe seine Erwartungen im zweiten Quartal weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Die schwächere Ergebnisentwicklung dürfte die Kursentwicklung aus seiner Sicht bremsen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für FMC nach der Analystenkonferenz zu den Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Die negative Kursreaktion auf den Quartaslbericht sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Es sei zwar etwas verwunderlich, dass das Umsatzziel für 2016 so kurz nach Einführung gesenkt worden sei. Grund sei allerdings lediglich eine leichte Verzögerung. Operativ laufe beim Dialysespezialisten alles rund.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für FMC nach Zahlen für das zweite Quartal von 77 auf 74 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dass das Unternehmen die Prognose für 2016 gesenkt habe, dürfte nicht überrascht haben, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant in einer Studie vom Freitag. Es sei zwar enttäuschend, liege aber nicht in der Hand des Dialysespezialisten.

FRAPORT AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fraport vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Die gute Entwicklung bei den Passagierzahlen und im Einzelhandel sollte sich sichtbar in den Zahlen des zweiten Quartals niederschlagen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Für eine Prognoseanhebung dürfte es bei dem Flughafenbetreiber aber noch zu früh sein.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Freenet nach zuletzt starker Kursentwicklung von "Buy" auf "Accumulate" abgestuft und das Kursziel auf 35 Euro belassen. Trotz des neuen Votums ändere sich aber nichts an seiner positiven Einschätzung zur Dividendenrendite und den soliden Kennziffern beim Mobilfunkanbieter, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Auch das abgelaufene Jahresviertel dürfte wieder einmal gut ausgefallen sein.

FREENET NAMENSAKTIEN

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Freenet vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Das zweite Quartal des Mobilfunkanbieters dürfte sich nicht wesentlich von den vorangegangenen Jahresvierteln unterscheiden, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Freitag. Die Zahl der Vertragskunden dürfte weiter gewachsen sein, während das operative Ergebnis (Ebitda) stabil geblieben sein sollte.

FRESENIUS SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen zum zweiten Quartal von 64 auf 68 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Aktie des Medizinkonzerns sollte von der sich verbessernden Lage bei der Tochter Kabi und der Wende bei den Margen profitieren, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Freitag. Fresenius sei in so guter Verfassung wie noch nie und der Gewinn je Aktie sollte auch dank Rückenwinds durch den US-Dollar stark anziehen.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Fresenius SE auf "Neutral" belassen. Vor allem wegen der überraschend guten Entwicklung im Infusionsgeschäft in Nordamerika habe der Medizinkonzern beim Umsatz und dem operativen Ergebnis (Ebit) im zweiten Quartal die hohen Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Freitag.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fresenius SE nach der Analystenkonferenz zu den Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Der Medizinkonzern habe für das zweite Quartal beeindruckende Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Die Bewertung der Aktien erscheine jedoch bereits recht angemessen, und die Gewinnentwicklung dürfte teils ihren Höhepunkt erreicht haben.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen von 62 auf 64 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das zweite Quartal habe seine Einschätzung bestätigt, dass positive Anlagehintergrund 2015 und wohl auch 2016 entscheidend von Kabi abhänge, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Freitag. Die Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung der Infusionstochter des Medizinkonzerns bleibe gut.

FUCHS PETROLUB

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fuchs Petrolub vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Der Schmierstoffhersteller sollte auch im zweiten Quartal von der Abwertung des Euro profitiert haben, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Das MDax-Unternehmen dürfte seine Jahresprognose bekräftigen. /tav/das

GEA GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Gea Group von 40 auf 39 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Bewertung der Papiere des Maschinen- und Anlagenbauers sei zwar nicht allzu hoch, er sehe jedoch Risiken für die Gewinndynamik im zweiten Halbjahr, schrieb Analyst Max Yates in einer Studie vom Freitag.

GEA GROUP

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 49,50 auf 45,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Wegen eines weniger schwungvollen Wachstums der Endmärkte des Anlagenbauers habe er seine Umsatzerwartungen reduziert, schrieb Analyst Arash Roshan Zamir in einer Studie vom Freitag. Zudem rechne er mit höheren Restrukturierungskosten als bisher. Mittelfristig blieben die Aktien aber attraktiv.

GEA GROUP

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 50 auf 47 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Analyst Gordon Schönell schraubte seine Erwartungen in einer Studie vom Freitag zurück. Das Geschäftsumfeld werde für den Maschinen- und Anlagenbauer schwieriger. Das Umsatzziel für 2015 hält der Experte für zu ambitioniert. Angesichts der guten Margenentwicklung im zweiten Quartal sei beim operativen Gewinn (Ebitda) aber sogar das obere Ende der anvisierten Spanne denkbar. Die Aktie sei günstig.

GEA GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 40,10 auf 41,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Auftragseingang des Anlagen- und Maschinenbauers im zweiten Quartal habe enttäuscht, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom Freitag. Die Margen hätten sich dagegen positiv entwickelt. Er habe zudem den Bewertungszeitraum nach vorn verschoben, so dass sich das Kursziel nun auf Dezember 2016 beziehe.

GEA GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Gea Group von 40 auf 39 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Bewertung der Papiere des Maschinen- und Anlagenbauers sei nicht allzu hoch, schrieb Analyst Max Yates in einer Studie vom Freitag. Er sieht jedoch Risiken für die Gewinndynamik im zweiten Halbjahr. Der Experte senkte daher seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre bis 2017.

GENERALI SPA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Generali nach Zahlen von 17,50 auf 19,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Der Versicherer habe seine Erwartungen beim Ergebnis übertroffen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag.

GENERALI SPA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Generali nach Zahlen von 16,70 auf 17,90 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Farooq Hanif stockte seine Prognosen in einer Studie vom Freitag etwas auf. Die Gewinnentwicklung des Versicherers im zweiten Quartal habe positiv überrascht. Es gebe in Europa jedoch attraktivere Versicherungsaktien.

GLAXOSMITHKLINE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat GlaxoSmithKline (GSK) nach Quartalszahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 1320 Pence belassen. Er habe seine Schätzungen für den Pharmakonzern aufgrund von Wechselkurseffekten etwas zusammengestrichen, schrieb Analyst James Gordon in einer Studie vom Freitag. Er halte jedoch am Kursziel fest, da er im Jahresverlauf aufgrund der GSK-Pipeline potenzielle Kurstreiber sehe.

GRAMMER

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Grammer von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 35 auf 32 Euro gesenkt. Mit der unerwartet klaren Senkung des Jahresausblicks seien bei dem Autozulieferer die schlechten Nachrichten raus, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Freitag. Für 2016 und 2017 rechnet Voss mit einer Erholung.

GRAMMER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Grammer nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 32 Euro belassen. Ein schwaches zweites Quartal sowie eine Senkung des Ausblicks seien zwar zu erwarten gewesen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer ersten Einschätzung vom Freitag. Die Dimension habe ihn jedoch überrascht. Er rechnet trotz der jüngsten Verluste mit weiterem Verkaufsdruck in den Papieren des Autozulieferers.

GRAMMER

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Grammer nach vorläufigen Zahlen zunächst auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Die Eckdaten des ersten Halbjahres seien schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Freitag. Angesichts der Deutlichkeit der bereits erwarteten Gewinnwarnung will er seine Einschätzung für den Autozulieferer überprüfen.

GRAMMER

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Grammer zunächst auf "Buy" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Die Senkung des operativen Ergebnisausblicks (Ebit) komme zwar nicht überraschend, falle aber deutlicher als von ihm erwartet aus, schrieb Analyst Klaus Breitenbach in einer Studie vom Freitag. Zudem lägen die vorläufigen Ebit-Zahlen des Autozulieferers zum zweiten Quartal und zum ersten Halbjahr unter seinen Schätzungen. Breitenbach kündigte eine Überarbeitung seiner Schätzungen an.

HAWESKO HOLDING AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hawesko vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Der Hamburger Weinhändler dürfte bei einem stagnierenden Umsatz sein operatives Ergebnis (Ebit) im zweiten Quartal gesteigert haben, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Die Prognose sollte bestätigt werden.

HOCHTIEF AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Hochtief nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Ergebnisse des Bau- und Dienstleistungskonzern für das erste Halbjahres seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Freitag.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 84 Euro belassen. Der Bau- und Dienstleistungskonzern habe im zweiten Quartal durch die Bank starke Ergebnisse erzielt, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer ersten Einschätzung vom Freitag. Er hält das obere Ende der Unternehmensziele 2015 für erreichbar.

HOCHTIEF AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 83,30 Euro belassen. Der Bau- und Dienstleistungskonzern sei auf einem guten Weg, schrieb Analyst Victor Acitores in einer Studie vom Freitag. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres hätten die Erwartungen übertroffen.

HUGO BOSS

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hugo Boss vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 128 Euro belassen. Der Modehersteller sollte im zweiten Quartal wieder zu Gewinnwachstum zurückgekehrt sein, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Freitag. Damit erschienen nun die Jahresziele realistischer.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Analyst Achal Sultania passte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen an die Quartalsbilanz an und senkte seine Umsatz- und Spartenprognosen für das laufende und kommende Geschäftsjahr. Die Wachstumstreiber beim Chiphersteller seien aber weiter intakt.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 12,00 auf 13,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Chipherstellers sei im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, der Ausblick auf das vierte Quartal sei hingegen überraschend schwach, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Freitag. Mittel- bis langfristig sei aber mit steigenden Margen zu rechnen. Das neue Kursziel resultiere aus einem in die Zukunft verlegten Bewertungszeitraum.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Der Gewinn des Chipherstellers habe die Erwartungen im dritten Geschäftsquartal übertroffen, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Freitag. Den etwas vorsichtigeren Ausblick des Managements hält der Experte nicht für besorgniserregend.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das übernommene Unternehmen International Rectifier sorge weiter für einen ordentlichen Umsatzschub bei dem Chipkonzern, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Freitag. Die Integration komme gut voran, auch wenn die hierfür nötigen Aufwendungen derzeit noch das Ergebnis belasteten.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 13,50 auf 12,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Beim Chiphersteller laufe es weiterhin besser als bei den meisten Wettbewerbern, schrieb Analyst Johannes Schaller in einer Studie vom Freitag. Positiv seien zudem das Optimierungspotenzial aus eigener Kraft und die attraktive Bewertung der Aktien.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Analyst Francois Meunier hat seine Gewinnschätzungen für den Chipkonzern in einer Studie vom Freitag etwas gekürzt. Die Markterwartungen hält der Experte für zu ambitioniert.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Infineon angesichts des jüngsten Kursrückgangs von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 11,30 Euro belassen. Analyst Tim Wunderlich sieht in einer Studie vom Freitag eine gute Kaufgelegenheit. Die Analystenkonferenz nach dem dritten Geschäftsquartal habe die Zuversicht erhöht, dass die aktuelle Schwäche des Chipherstellers nur temporärer Natur sei.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 10,50 auf 9,10 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Schätzungen für den Umsatz und die Gewinnmarge des Chipherstellers im laufenden Geschäftsjahr gesenkt, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Sie entsprächen nun den vom Unternehmen ausgegebenen Zielen. Seine Sorge, dass die Erwartungen für das folgende Geschäftsjahr zu hoch sein dürften, gelte weiter.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 13,00 auf 12,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Er habe nach der Bilanz zum dritten Geschäftsquartal seine auch weiter über dem Konsens liegenden Schätzungen moderat gesenkt, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag. Das Quartal sei für den Chiphersteller aber gut verlaufen und vor allem die Profitabilität sei stark gewesen. Die Aussichten für weiteres Wachstum seien gut.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 12,50 auf 12,10 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Makroökonomische Sorgen wie die Nachfrage aus China und eine Zinswende hätten zwar belastet, weil nun mit einem Rückschlag für die Halbleiterbranche gerechnet werde, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Für den Chiphersteller behalte er dennoch seine positive Haltung bei. Das Wachstum von Infineon dürfte sich nur kurzfristig verlangsamen.

ING GROEP N.V.

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für ING vor Zahlen von 16,50 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Andrew Coombs stockte seine Gewinnschätzungen in einer Studie vom Freitag etwas auf. Der Fokus liege nun auf dem Dividendenausblick.

JCDECAUX

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für JCDecaux auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres hätten am unteren Ende der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer Studie vom Freitag. In Verbindung mit dem vorsichtigen Ausblick dürften die Markterwartungen an den Spezialisten für Außenwerbung weiter sinken.

JCDECAUX

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat JCDecaux nach Zahlen von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 36,00 auf 34,75 Euro gesenkt. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe der Außenwerbe-Spezialist seine Erwartung verfehlt, schrieb Analyst Julien Roch in einer Studie vom Freitag. Er kappte daher seine Schätzung für das Ergebnis je Aktie des Ströer-Konkurrenten. Die Dynamik mit Blick auf das Wachstum aus eigener Kraft von JCDecaux sei nicht so stark wie erwartet.

K+S

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für K+S mit Blick auf das anhaltende Kauf-Interesse des Rivalen Potash auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Dass die Kanadier ihr Angebot von 41 Euro je Aktie als fair bezeichnet hätten, sei nicht ganz einsichtig, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Freitag. Die Anleger bräuchten nun Ausdauer. Es seien nun aber schnell Gespräche notwendig, um noch eine freundliche Übernahme auszuhandeln - anderenfalls könnte es zu einer feindlichen Offerte kommen.

K+S

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat für K+S nach der Analystenkonferenz von Branchenkollege Potash auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Analyst Markus Mayer rechnet in einer Studie vom Freitag nach der Sommerpause mit einem neuen Übernahmeangebot der Kanadier. Es dürfte sich im Rahmen von 45 bis 50 Euro je K+S-Aktie bewegen.

KLÖCKNER & CO

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 8,40 Euro belassen. Im Vergleich zu dem sehr schwachen Jahresauftakt dürfte sich der Stahlhändler im zweiten Quartal deutlich besser entwickelt haben, schrieb Analyst Björn Voss in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Trotzdem sei eine Senkung der Jahresziele wahrscheinlich.

KUKA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Kuka nach vorläufigen Zahlen von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 61 auf 73 Euro angehoben. Die Eckdaten des Roboter- und Anlagenbauers zum ersten Halbjahr seien stärker als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Rau in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie um bis zu 35 Prozent an.

KUKA AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Kuka aus Bewertungsgründen von 58 auf 61 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Die Erhöhung des Ausblicks durch den Roboterhersteller sei von vielen erwartet worden, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Freitag. Angesichts der zuletzt mauen Entwicklung auf dem chinesischen Automarkt sieht er keinen Grund, die mittelfristigen Prognosen zu erhöhen.

KUKA AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Kuka vor endgültigen Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die bei der Vorlage der ersten Eckdaten angehobene Jahresprognose des Roboter- und Anlagenbauers decke sich im Wesentlichen mit seinen eigenen Schätzungen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Von der Quartalsbilanz erhofft er sich noch mehr Details zur künftigen Entwicklung.

LAFARGEHOLCIM

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Zahlen von 84,00 auf 74,50 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal des frisch fusionierten Baustoffekonzerns seien enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Yassine Touahri in einer Studie vom Freitag. Grund sei unter anderem die schwächere Entwicklung in Indien und Indonesien gewesen. Der Experte kürzte seine operativen Gewinnschätzungen (Ebitda).

LANXESS AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Lanxess vor endgültigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Da der Spezialchemie-Konzern bereits Eckdaten für zweite Quartal vorgelegt habe, richteten sich nun alle Blicke auf den Ausblick, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer am Donnerstagabend vorgelegten Studie. Seiner Ansicht nach könnte der Konzern eventuell das obere Ende der anvisierten Spanne etwas anheben.

LEG IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für LEG Immobilien von 86 auf 82 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Fundamentaldaten für die Wohnimmobilienbranche blieben stark, doch werde auch die Regulierung etwa mit der Mietpreisbremse strenger, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch dürfte die Branche weiter solide wachsen. LEG Immobilien und Deutsche Wohnen blieben seine "Top Picks" im Bereich Wohnimmobilien.

LINDE AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Der Gasekonzern sei im ersten Halbjahr nur dank Währungseffekten gewachsen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Der Rückenwind dürfte sich im weiteren Jahresverlauf abschwächen.

LINDE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 207 auf 214 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Gasekonzern habe im zweiten Quartal die Erwartungen beim operativen Ergebnis (Ebitda) leicht übertroffen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Freitag. Mit der negativen Kursreaktion habe der Markt Verbesserungen bei der Eigenkapitalrendite und beim Cashflow verkannt.

LLOYDS BANKING GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Lloyds nach Halbjahreszahlen von 94 auf 96 Pence angehoben und die Einstufung auf "Strong Buy" belassen. Analyst William Howlett hob in einer Studie vom Fre

31.07.2015

US-Anleihen: Gewinne - US-Arbeitskosten legen nur wenig zu

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Freitag nach einem überraschend geringen Anstieg der Arbeitskosten in den USA ihre Tagesgewinne etwas ausgebaut. Die Arbeitskosten waren im zweiten Quartal mit 0,2 Prozent im Quartalsvergleich so wenig wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1982 gestiegen.

Die Daten sprechen für sich genommen eher gegen eine schnelle Zinserhöhung in den USA. Die US-Notenbank hatte auf die Bedeutung der Arbeitsmarktdaten für die künftige Geldpolitik verwiesen. Die meisten Experten hatten zuletzt die erste Zinserhöhung seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise im September erwartet.

Zweijährige Anleihen stiegen um 4/32 Punkte auf 99 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,680 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 12/32 Punkte auf 100 12/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,548 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 16/32 Punkte auf 99 10/32 Punkte nach oben. Ihre Rendite betrug 2,203 Prozent. Dreißigjährige Anleihen legten um 12/32 Punkte auf 101 15/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,925 Prozent./la/he

31.07.2015

Devisen: Eurokurs unter 1,10 Dollar - Nach guten US-Daten wieder unter Druck

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Freitag nach guten Konjunkturdaten aus den USA einen Großteil seiner Tagesgewinne eingebüßt. Zuletzt fiel die Gemeinschaftswährung wieder unter die Marke von 1,10 US-Dollar und kostete 1,0968 Dollar. Kurz zuvor war der Euro in der Spitze bis auf 1,1114 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,0967 (Donnerstag: 1,0955) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9118 (0,9128) Euro.

Für Auftrieb hatten im Tagesverlauf zunächst Preisdaten aus dem Euroraum gesorgt. Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat war die Gesamtinflation im Juli mit 0,2 Prozent zwar schwach geblieben. Allerdings war die weniger schwankungsanfällige Kernrate deutlich um 0,2 Punkte auf 1,0 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Stand seit mehr als einem Jahr. Die Zahlen dürften der EZB gelegen kommen, kämpft sie doch seit langem gegen eine zu schwache Teuerung an. Dass die Europäische Zentralbank an ihrer extrem lockeren Geldpolitik etwas ändert, gilt aber als unwahrscheinlich.

Zusätzlichen Rückenwind hatte der Euro erhalten, als der Dollar in die Knie gegangen war. Auslöser waren Zahlen zur Lohnentwicklung in den USA, die als mitentscheidend für die Geldpolitik der US-Notenbank gelten. Regierungsangaben zufolge waren die Arbeitskosten im zweiten Quartal so wenig wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor 33 Jahren gestiegen. Die Sorgen der Federal Reserve wegen der schwachen Teuerung dürften damit eher größer werden. An den Finanzmärkten wurden die Zahlen zunächst als Schuss vor den Bug für die im Spätsommer erwartete Zinswende gewertet. Der Dollarkurs war deswegen deutlich zurückgefallen.

Doch nach Börsenstart in den USA wurden US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die auf eine anziehende Konjunktur und damit doch eher auf eine frühere als eine spätere Zinswende hindeuteten: Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Juli deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Dementsprechend gewann der Dollar wieder an Kraft und der Euro schwächelte./la/he

31.07.2015

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 743 557 (Donnerstag: 631 050) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 314 943 (417 121), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 428 614 (213 929). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,73 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Banco Santander (BSD2) (49 427/50 415), Eon (5 750/80 406) und Nokia (43 013/6 657)./DP/he

31.07.2015

VW-Konzern hat schon alle Piëch-Nachfolger beisammen - bis auf einen

WOLFSBURG/SALZBURG (dpa-AFX) - Auch 100 Tage nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch muss der Volkswagen -Konzern weiter nach einem Nachfolger für den einstigen Konzernpatriarchen suchen. Berthold Huber von der IG Metall führt das Kontrollgremium noch immer kommissarisch. Wie aus VW-Kreisen verlautete, ist eine rasche Nachfolge weiter unwahrscheinlich. Piëch hatte mit seinem Rücktritt Ende April alle seine acht Aufsichtsratsämter im Konzern abgegeben.

Dazu zählten neben dem Chefkontrolleursposten noch Ämter bei Audi , Ducati, MAN , Porsche, der Porsche Holding Salzburg (Europas größter Autohändler) sowie zwei Posten bei Scania . Nur Posten Nummer neun im Aufsichtsrat des VW-Großaktionärs Porsche Holding PSE hält Piëch noch heute. Der 78-Jährige war jedoch bei der PSE-Hauptversammlung wenige Tage nach seinem Rücktritt nicht erschienen; er sagte kurzfristig ab.

Seine Frau Ursula hielt Mandate im Aufsichtsrat des Konzerns und bei der VW-Tochter Audi. Auch sie legte beide Ämter Ende April nieder. Mit Ausnahme des Chefkontrolleurspostens im Konzern sind inzwischen alle anderen einst vom Ehepaar Piëch ausgefüllten Aufsichtsratsämter neu besetzt. Ferdinand Piëch hatte den VW-Konzern über Jahrzehnte als Manager, Vorstandschef und am Ende als Chefkontrolleur geprägt./loh/DP/he

31.07.2015

ROUNDUP: Datenschützer beharren auf globalem Löschanspruch gegen Google

HAMBURG (dpa-AFX) - Bürger in Europa haben nach Einschätzung deutscher Datenschützer einen Anspruch darauf, dass Google das "Recht auf Vergessenwerden" weltweit umsetzt. Bisher bezieht Google Löschanfragen nur auf seine Websites in Europa wie Google.de in Deutschland, Google.fr in Frankreich oder Google.es in Spanien - nicht aber auf die internationale Site Google.com. Das Internet sei - unabhängig von der Domain - weltweit verfügbar, erklärte die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff. "Ein begründeter Widerspruch gegen die unberechtigte Verbreitung personenbezogener Daten kann den Einzelnen nur schützen, wenn die Verknüpfung der Suchergebnisse mit seinem Namen auch global aufgehoben wird."

Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Praxis von Google lasse das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) letztlich ins Leere laufen. Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte ist in Deutschland für Google zuständig, weil das Unternehmen sein Büro in der Hansestadt hat.

Google hatte zuvor erklärt, man werde sich der Aufforderung der französischen Datenschutzbehörde CNIL nicht beugen, das in Europa vorgeschriebene "Recht auf Vergessen" weltweit umzusetzen. "Wir glauben, dass kein Land die Autorität haben sollte, zu kontrollieren, auf was jemand in einem anderen Land zugreifen kann", erklärte Google-Manager Peter Fleischer.

Caspar widersprach dieser Argumentation. Er unterstütze das Anliegen der CNIL, das Urteil des EuGH auch auf Domains außerhalb der EU durchzusetzen. Seine Behörde werde aber derzeit keinen formalen Schritt unternehmen. "Es wird sich zeigen, wie sich das Verfahren in Frankreich entwickelt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass am Ende erneut der EuGH entscheiden wird." Es sei nicht sinnvoll, parallel zum Verfahren der CNIL ein weiteres nationales Verfahren zu eröffnen. Auch Voßhoff erklärte, sie unterstütze das Vorgehen der französischen CNIL.

Die französische Datenschutzbehörde prüft jetzt den Widerspruch von Google und behält sich vor, letztlich auch Strafen zu verhängen. "Wir haben die Argumente von Google zur Kenntnis genommen, die zum Großteil politischer Natur sind. Die CNIL hat sich dagegen auf eine strikt juristische Begründung gestützt", erklärte eine Sprecherin am Freitag. Die Behörde hat zwei Monate Zeit für ihre Antwort. Die CNIL hatte im Jahr 2014 bereits eine Strafe von 150 000 Euro gegen Google verhängt, weil das Unternehmen sich weigerte, umstrittene Regeln zum Umgang mit Nutzer-Informationen zu ändern./chd/DP/she

31.07.2015

Deutsche Anleihen: Etwas fester nach US-Arbeitskostenindex

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitagnachmittag etwas zugelegt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg zuletzt um 0,03 Prozent auf 154,42 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel auf 0,64 Prozent.

Im Nachmittagshandel profitierten die Anleihen von einem schwächer als erwartet gestiegenen US-Arbeitskostenindex. Die Daten aus dem zweiten Quartal seien ein Argument gegen eine Leitzinsanhebung schon im September, sagten Händler. Die US-Notenbank orientiert sich bei ihrer Geldpolitik stark am Arbeitsmarkt. Im Vormittagshandel hatte noch die überraschend gestiegene Kerninflationsrate in der Eurozone die Anleihen zunächst./jsl/he

31.07.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichte Verluste - Ölkonzerne enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - Überwiegend enttäuschende Unternehmenszahlen haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Freitag leicht belastet. Zudem zeichneten die Konjunkturdaten kein eindeutiges Bild: Während der Inflationsdruck abzunehmen scheint, stehen die Signale in der industriell sehr wichtigen Region Chicago wieder auf Wachstum. Unter dem Strich lasen die Anleger daraus keine eindeutigen Hinweis, wann die US-Notenbank wieder den Leitzins erhöhen könnte.

Der Dow Jones Industrial konnte sich nur kurz in der Gewinnzone halten und fiel am Ende um 0,31 Prozent auf 17 690,46 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies dennoch ein Plus von 0,69 Prozent. Die Monatsbilanz fällt mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent etwas weniger positiv aus. Der marktbreite S&P-500-Index gab am Freitag um 0,22 Prozent auf 2103,92 Punkte nach. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 4588,91 Punkte nach unten.

SCHWACHE LOHNENTWICKLUNG

Bereits vor Börseneröffnung hatte die lang erwartete Zinswende in den USA zunächst einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, waren im zweiten Quartal viel weniger gestiegen als erwartet. Eine schwache Lohnentwicklung spricht tendenziell gegen eine Zinsanhebung, weil sie auf eine geringe Inflation und eine schwächelnde Konjunkturentwicklung hinweist.

Nach Börseneröffnung wurden allerdings Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die eher für ein Anziehen der Konjunktur und damit für eine rasche Leitzinserhöhung in den USA sprechen: Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Juli deutlich stärker als erwartet aufgehellt.

ÖLMULTIS STARK UNTER DRUCK

Unter den Einzelwerten richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Unternehmen ExxonMobil und Chevron , deren Aktien am Dow-Ende um jeweils knapp 5 Prozent absackten. Die Leidenszeit für die großen Ölkonzerne hält an: Sie müssen wegen der anhaltend niedrigen Ölpreise kräftige Abstriche beim Gewinn machen.

Die Ölmultis hatten im zweiten Quartal die schwächsten Ergebnisse seit Jahren verzeichnet. Das Dilemma, in dem die Konzerne stecken, wird daran deutlich, dass ihre Ölförderung im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen war. Wegen des Preisverfalls bleibt aber trotzdem erheblich weniger in der Kasse. Unter den gleichen Schwierigkeiten leidet auch die internationale Konkurrenz.

LINKEDIN BRECHEN EIN

Noch stärker rutschten die Papiere von LinkedIn ab, sie büßten rund zehneinhalb Prozent ein. Bei dem größten beruflichen Online-Netzwerk hatte sich der Verlust auf 67,75 Millionen US-Dollar ausgeweitet. Vor einem Jahr hatte das Minus lediglich gut 1 Million Dollar betragen.

Für einen Lichtblick sorgte aber Amgen : Der weltweit größte Biotechkonzern will nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal das Jahr noch besser abschließen als ursprünglich geplant. Die Papiere stiegen unter den größten Gewinnern im Nasdaq 100 um knapp 3 Prozent. An der Spitze des S&P 500 schnellten die Aktien von Expedia um knapp 13 Prozent in die Höhe. Das Online-Reiseportal hatte mit seinem Quartalsgewinn positiv überrascht./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

31.07.2015

Aktien New York Schluss: Leichte Verluste nach Daten - Ölkonzerne enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - Überwiegend enttäuschende Unternehmenszahlen haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Freitag leicht belastet. Zudem zeichneten die Konjunkturdaten kein eindeutiges Bild: Während der Inflationsdruck abzunehmen scheint, stehen die Signale in der industriell sehr wichtigen Region Chicago wieder auf Wachstum. Unter dem Strich lasen die Anleger daraus keine eindeutigen Hinweis, wann die US-Notenbank wieder den Leitzins erhöhen könnte.

Der Dow Jones Industrial konnte sich nur kurz in der Gewinnzone halten und fiel am Ende um 0,31 Prozent auf 17 690,46 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies dennoch ein Plus von 0,69 Prozent. Die Monatsbilanz fällt mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent etwas weniger positiv aus. Der marktbreite S&P-500-Index gab am Freitag um 0,22 Prozent auf 2103,92 Punkte nach. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 4588,91 Punkte nach unten./la/he

31.07.2015

Aktien New York: Berg- und Talfahrt nach Daten - Ölkonzerne enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben die wichtigsten Aktienindizes am Freitag nach einer Berg- und Talfahrt zuletzt leicht nachgegeben. In einem ruhigen Handel überwogen wieder die Sorgen wegen schwacher Unternehmenszahlen. Von der Konjunkturseite waren unterschiedliche Signale gekommen.

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,20 Prozent auf 17 709,74 Punkte. Bereits am Donnerstag hatte sich an der Wall Street kein klarer Trend abgezeichnet. Auf Wochen- wie auf Monatssicht deutet sich damit ein kleines Plus von weniger als 1 Prozent an.

Der marktbreite S&P-500-Index gab am Freitag um 0,07 Prozent auf 2107,15 Punkte nach, der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,10 Prozent auf 4594,17 Punkte.

Bereits vor Börseneröffnung hatte die lang erwartete Zinswende in den USA einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, waren im zweiten Quartal viel weniger gestiegen als erwartet. Eine schwache Lohnentwicklung spricht tendenziell gegen eine Zinsanhebung, weil sie auf eine geringe Inflation und eine schwächelnde Konjunkturentwicklung hinweist.

Nach Börseneröffnung wurden allerdings Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die eher für ein Anziehen der Konjunktur und damit für eine rasche Leitzinserhöhung in den USA sprechen: Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Juli deutlich stärker als erwartet aufgehellt.

Unter den Einzelwerten richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Unternehmen ExxonMobil und Chevron , deren Aktien am Dow-Ende um jeweils mehr als 4 Prozent absackten. Die Leidenszeit für die großen Ölkonzerne hält an: Sie müssen wegen der anhaltend niedrigen Ölpreise kräftige Abstriche beim Gewinn machen.

Die Ölmultis hatten im zweiten Quartal die schwächsten Ergebnisse seit Jahren verzeichnet. Das Dilemma, in dem die Konzerne stecken, wird daran deutlich, dass ihre Ölförderung im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen war. Wegen des Preisverfalls bleibt aber trotzdem erheblich weniger in der Kasse. Unter den gleichen Schwierigkeiten leidet auch die internationale Konkurrenz.

Noch stärker rutschten die Papiere von LinkedIn ab, sie büßten deutlich mehr als 9 Prozent ein. Bei dem größten beruflichen Online-Netzwerk hatte sich der Verlust auf 67,75 Millionen US-Dollar ausgeweitet. Vor einem Jahr hatte das Minus lediglich gut 1 Million Dollar betragen.

Für einen Lichtblick sorgte aber Amgen : Der weltweit größte Biotechkonzern will nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal das Jahr noch besser abschließen als ursprünglich geplant. Die Papiere schnellten unter den größten Gewinnern im Nasdaq 100 um knapp 3 Prozent nach oben.

Zu den Favoriten im S&P 500 zählten die Aktien von Expedia mit einem Plus von rund 10 Prozent. Das Online-Reiseportal hatte mit seinem Quartalsgewinn positiv überrascht./la/he

31.07.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Börse geht freundlich ins Wochenende

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit moderaten Kursgewinnen ins Wochenende gegangen. Der Dax schloss 0,46 Prozent höher bei 11 308,99 Punkten. "Die Wall Street drehte nach oben und das half der Börse", sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets.

Der Dax ging damit zwar den vierten Tag in Folge im Plus aus dem Handel. Auf Wochensicht verlor der Leitindex aber dennoch etwas an Wert. Zum Wochenauftakt war es in Folge eines Kurseinbruchs an den chinesischen Festlandbörsen auch in Frankfurt kräftig bergab gegangen. Für den Monat Juli sieht die Bilanz freundlicher aus: Hier steht ein Plus von 3,3 Prozent zu Buche.

Der MDax der mittelgroßen Aktienwerte legte am Freitag um 0,97 Prozent auf 20 764,56 Punkte zu. Der Auswahlindex für Technologiewerte TecDax gewann 0,51 Prozent auf 1770,44 Punkte.

K+S TAGESGEWINNER IM DAX

Tagesgewinner im Dax war die Aktie des Düngemittelherstellers K+S mit einem Plus von 5,97 Prozent auf 37,36 Euro. Nach der jüngsten Kursschwäche stützte eine positive Studie der Baader Bank, die nach Vorlage der Quartalsbilanz Mitte August eine neue Offerte des kanadischen Konkurrenten Potash erwartet. Die rote Laterne in dem Leitindex hielt dagegen die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen mit einem Minus von 1,38 Prozent.

Auch die Unternehmensberichte blieben im Fokus der Anleger: Im MDax konnte der Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus die Anleger mit seinem Geschäftsverlauf überzeugen. "Die Gewinnerwartungen des Kapitalmarktes sind bei weitem übertroffen worden", sagte ein Aktienhändler. Die Aktie gewann 3,54 Prozent.

HOCHTIEF, DRILLISCH UND AIRBUS PROFITIEREN VON ZAHLEN

Gute Quartalszahlen bescherten den Papieren von Hochtief einen Kursgewinn von 3,34 Prozent. Damit stiegen sie auf den höchsten Stand seit Januar 2008. Der Baukonzern hatte von überraschend gut laufenden Geschäften sowie der Euro-Schwäche profitiert.

Gute Zahlen des Mobilfunkanbieters Drillisch schoben die Aktien am Nachmittag in die Spitzengruppe des TecDax. Zu Handelsschluss standen die Titel 3,23 Prozent höher. Vor der überraschenden Zahlenvorlage hatte Drillisch nur leicht höher notiert.

EUROSTOXX-50-INDEX KÄMPFT SICH MARGINAL INS PLUS

Auch die europäischen Börsen erholten sich weiter vom Rückschlag zu Wochenbeginn: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,47 Prozent auf 3600,69 Punkte und stieg damit ebenfalls den vierten Tag in Folge. Auf Wochensicht legte der Index marginal zu. Der Pariser Cac-40-Index und auch der Londoner Leitindex FTSE 100 schlossen am Freitag höher. In New York stand der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa ganz leicht im Plus.

Am deutschen Rentenmarkt sank die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,51 (Vortag: 0,52) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 139,21 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,05 Prozent auf 154,42 Zähler. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro auf 1,0967 (1,0955) US-Dollar fest. Der Dollar kostete 0,9118 (0,9128) Euro. Am Nachmittag stieg der Euro wieder auf 1,1040 Dollar./fat/he

--- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---

31.07.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Deutsche Aktien gehen freundlich ins Wochenende

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag freundlich ins Wochenende gegangen. Der Dax schloss 0,46 Prozent höher bei 11 308,99 Punkten. "Die Wall Street drehte nach oben und das half der Börse", sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Damit schloss der Dax zwar den vierten Tag in Folge im Plus. Auf Wochensicht verlor der Leitindex aber dennoch etwas an Boden. Zum Wochenauftakt war es in Folge eines Kurseinbruchs an den chinesischen Festlandbörsen auch in Frankfurt kräftig bergab gegangen. Die Bilanz für den Monat Juli fällt hingegen freundlciher aus: Hier steht ein Gewinn von 3,3 Prozent zu Buche.

Der MDax legte am Freitag um 0,97 Prozent auf 20 764,56 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,51 Prozent auf 1770,44 Punkte./fat/he

31.07.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Weiter kaum verändert - Ölkonzerne enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben sich am Freitag überwiegend schwache Unternehmenszahlen und positiv aufgenommene Konjunkturdaten in etwa die Waage gehalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial trat angesichts schwacher Geschäftsberichte zweier Ölkonzerne nahezu auf der Stelle, während die anderen wichtigen Indizes moderat zulegten. Denn die lang erwartete Zinswende in den USA nach oben hatte einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, waren im zweiten Quartal viel weniger gestiegen als erwartet.

Im frühen Handel legte der Dow Jones Industrial um 0,03 Prozent auf 17 751,73 Punkte zu. Bereits am Donnerstag hatte sich an der Wall Street kein klarer Trend abgezeichnet. Auf Wochen- wie auf Monatssicht deutet sich damit ein Plus von rund 1 Prozent ab.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Freitag um 0,18 Prozent auf 2112,36 Punkte zu, der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,27 Prozent auf 4611,19 Punkte.

Unter den Einzelwerten richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Unternehmen ExxonMobil und Chevron , deren Aktien am Dow-Ende um jeweils mehr als 4 Prozent absackten. Die Leidenszeit für die großen Ölkonzerne hält an: Sie müssen wegen der anhaltend niedrigen Ölpreise kräftige Abstriche beim Gewinn machen.

Noch stärker rutschten die Papiere von LinkedIn ab, sie büßten mehr als 9 Prozent ein. Bei dem größten beruflichen Online-Netzwerk hatte sich der Verlust auf 67,75 Millionen US-Dollar ausgeweitet. Vor einem Jahr hatte das Minus lediglich gut 1 Million Dollar betragen.

Für einen Lichtblick sorgte aber Amgen : Der weltweit größte Biotechkonzern will nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal das Jahr noch besser abschließen als ursprünglich geplant. Die Papiere schnellten an der Spitze des Nasdaq 100 um rund fünfeinhalb Prozent nach oben.

Zu den Favoriten im S&P 500 zählten die Aktien von Expedia mit einem Plus von knapp 10 Prozent. Das Online-Reiseportal hatte mit seinem Quartalsgewinn positiv überrascht./la/he

31.07.2015

Aktien New York: Wenig verändert nach Konjunkturdaten - Ölkonzerne enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben sich am Freitag überwiegend schwache Unternehmenszahlen und positiv aufgenommene Konjunkturdaten in etwa die Waage gehalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial litt minimal unter schwachen Geschäftsberichten zweier Ölkonzerne, während die anderen wichtigen Indizes moderat zulegten. Denn die lang erwartete Zinswende in den USA hatte einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, waren im zweiten Quartal viel weniger gestiegen als erwartet.

Im frühen Handel fiel der Dow Jones Industrial um 0,10 Prozent auf 17 728,61 Punkte. Bereits am Donnerstag hatte sich an der Wall Street kein klarer Trend abgezeichnet. Der marktbreite S&P-500-Index legte am Freitag um 0,07 Prozent auf 2110,20 Punkte zu, der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,13 Prozent auf 4604,70 Punkte./la/he

31.07.2015

WOCHENAUSBLICK: Spannung dank Quartalsberichten, Konjunkturdaten und China

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt erwartet eine spannende Woche. "Mit der laufenden Quartalsberichterstattung sowie der Entwicklung in China im Fokus und auch wichtigen Konjunkturdaten aus Europa und den USA fährt die neue Woche alles auf, was sich die Börsianer derzeit erhoffen können", sagte Portfoliomanager Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel.

Das dürfte vor allem einige Einzelwerte wieder heftig schwanken lassen. Denn die Handelsumsätze am Markt schrumpften etwas zusammen, die Ferienzeit werde spürbar. Das überzeichne wiederum die Kursausschläge bei einigen Aktien mit geringerer Liquidität. Der Gesamtmarkt verbleibe aber in einer Konsolidierungsphase und dürfte keinen neuen Trend einschlagen, so de Schutter.

BLICK BLEIBT AUF DEN QUARTALSBERICHTEN

In Deutschland erwartete die Anleger nun die zweite heftige Woche der heimischen Berichtssaison und auch in den USA sei in etwa der Mittelpunkt erreicht, so de Schutter. Dabei seien bisher die Zahlen überwiegend gut ausgefallen. Es sei aber auch bemerkenswert, dass Anleger zuletzt jeden kleinen Kritikpunkt nutzten, um gerade die vor den Zahlen gut gelaufenen Aktien hinterher abzustrafen.

Dem Quartalsbericht der Commerzbank am Montag folgen alleine aus dem Leitindex Dax am Dienstag BMW und Continental aus dem Automobilsektor, sowie im weiteren Wochenverlauf der Nivea-Hersteller Beiersdorf . Besonders vollgepackt ist die Agenda aber wieder am Donnerstag: mit Deutsche Telekom und der Post , dem Rückversicherer Munich Re und dem Sportartikelhersteller Adidas stehen alleine 4 Quartalsberichte aus der ersten deutschen Börsenliga an. Zudem warten in der Woche zahlreiche Unternehmen aus dem MDax und dem TecDax mit ihren Quartalsberichten auf.

US-ARBEITSMARKTBERICHT WICHTIGSTES KONJUNKTURDATUM

Mit dem Blick auf die wichtigsten Konjunkturdaten in der neuen Woche hebt Chefvolkswirt Ulrich Kater von der Dekabank den am Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Juli hervor. Die Notenbank Federal Reserve (Fed) habe bei ihrem letzten Zinsentscheid angedeutet, dass für die Leitzinswende nach oben nur noch etwas Verbesserung am Arbeitsmarkt notwendig sei. De Schutter pflichtet bei und beobachtet vor allem die Lohnentwicklung in den USA als wichtige Komponente.

Wichtig findet Kater auch die Tagung der Bank von England. Hier seien zuletzt erste Stimmen für eine Leitzinserhöhung im August laut geworden. Notenbankgouverneur Mark Carney visiert der Dekabank zufolge den ersten Zinsschritt aber eher am Jahresende an. Bei den Einkaufsmanagerdaten aus Europa dürften am Montag und Mittwoch die bereits bekannt gegebenen Schnellschätzungen bestätigt werden, schrieben die Volkswirte der Großbank HSBC in ihrem Ausblick. Aus ihrer Sicht bemerkenswert: Die Debatten um die Zukunft von Griechenland hätten in den Unternehmen keine tieferen Bremsspuren hinterlassen.

Zudem verfolgen viele Marktteilnehmer die Entwicklung in China weiter mit Argusaugen. De Schutter erwartet auch eine Weichenstellung, wie es an den zuletzt in heftige Turbulenzen geratenen Börsen weitergehen soll. Ein anderer Börsianer fasste zusammen: "China belastet zwar noch etwas, die große Unsicherheit kommt aber von Seiten der US-Notenbankpolitik. Bis zum September-Treffen der Fed dürften alle Daten zur Preis- und Arbeitsmarktentwicklung auf die Goldwaage gelegt werden."/fat/la/he

--- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---

31.07.2015

Aktien New York Ausblick: Wall Street dürfte verhalten starten

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street dürfte zum Wochenausklang Ruhe einkehren. Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart gab der Terminkontrakt auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial um 0,06 Prozent nach. Der Future auf den Nasdaq 100 legte derweil leicht um 0,16 Prozent zu.

Weil die Marktteilnehmer nach wie vor darüber rätseln, wann die US-Notenbank ihren Leitzins anhebt, dürften die Konjunktur- und Stimmungsdaten im Handelsverlauf als Hinweisgeber für einen eventuellen Zeitpunkt interessant werden.

Einen Dämpfer für die Zinswende gab es bereits vor Börseneröffnung: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik eine große Rolle spielen, sind im zweiten Quartal so schwach gestiegen wie noch nie. Die Aufzeichnungen beginnen im Jahr 1982. Die Börsen reagierten aber zunächst kaum spürbar auf diese Daten.

Im Handelsverlauf stehen zudem der Einkaufsmanagerindex, der die Stimmung der Unternehmen abbildet, sowie das von der Uni Michigan ermittelte Ergebnis zum Verbrauchervertrauen an.

Von der Unternehmensseite lieferte die Berichtssaison gemischte Vorgaben. Obwohl die Gewinne der großen US-Konzerne deutlich über den Erwartungen gelegen hätten, sei an den Märkten bisher keine Freude aufgekommen, kommentierte LBBW-Investmentanalyst Uwe Streich.

Am Donnerstag hatten nach Börsenschluss das Biotech-Unternehmen Amgen und das Karriere-Netzwerk LinkedIn Zahlen vorgelegt. LinkedIn hatte durchwachsenen Quartalsbericht vorgelegt. Die Papiere notierten vorbörslich bei einem Minus von mehr als siebeneinhalb Prozent. Amgen derweil legte überraschend gute Zahlen vor mit höheren Umsätzen als erwartet. Die Aktien verteuerten sich vor Börsenstart um zweieinhalb Prozent.

Kurz vor Handelsbeginn enttäuschte der Mineralölkonzern ExxonMobil die Anleger. Im zweiten Quartal hatte Exxon angesichts der niedrigen Ölpreise den schlechtesten Gewinn seit 2009 erzielt. Die Aktien gaben vorbörslich um mehr als 2 Prozent nach. Auf die Zahlen des Rivalen Chevron reagierten die Anleger vorbörslich ebenfalls mit Verkäufen./mzs/das

31.07.2015

Aktien Frankfurt: Dax legt eine Pause ein nach turbulenter Woche

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Ende einer ereignisreichen Woche eine Auszeit genommen. Am Freitagnachmittag notierte der deutsche Leitindex 0,10 Prozent im Minus bei 11 245,84 Punkten. Weder uneinheitliche Impulse der Übersee-Börsen noch weitgehend erwartungsgemäße Daten zu Arbeitsmarkt und Inflation in der Eurozone gaben eine Richtung vor.

Auf dem aktuellen Niveau würde der Dax ein Wochenminus von 0,89 Prozent einfahren. Zu Wochenbeginn war es in Folge des Kurseinbruchs in China auch in Frankfurt zunächst kräftig bergab gegangen, in den vergangenen Tagen hatten sich die Kurse aber wieder etwas erholt. Die Bilanz für den Juli fällt mit einem Plus von derzeit 2,75 Prozent freundlich aus.

Der MDax der mittelgroßen Werte legte am Freitag um 0,68 Prozent auf 20 704,96 Punkte zu und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,14 Prozent auf 1763,93 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank hingegen um 0,22 Prozent auf 3575,89 Punkte.

ZAHLENFLUT EBBT AB - STUDIE STÜTZT K+S

Die Anleger verarbeiteten weiterhin die bis dato durchwachsene Berichtssaison der Unternehmen. Nach der jüngsten Zahlenflut standen vor dem Wochenende aber lediglich Quartalsbilanzen aus den Nebenwerte-Indizes auf der Agenda. Am späteren Nachmittag könnten noch Konjunkturdaten aus den USA für Impulse sorgen: Auf der Agenda stehen der Chicago Einkaufsmanagerindex und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan.

Im Dax besetzten die K+S-Aktien mit plus 3,76 Prozent den ersten Platz. Nach der jüngsten Kursschwäche stützte eine positive Studie. Analyst Markus Mayer von der Baader Bank rechnet nach der Bekanntgabe der K+S-Zahlen Mitte August mit einer neuen Übernahmeofferte des kanadischen Konkurrenten Potash . Dieser dürfte 45 bis 50 Euro je Anteilschein für den deutschen Düngemittelhersteller bieten, schrieb Mayer in einer Studie.

SIEMENS WEITER ERHOLT - GUTE HOCHTIEF-ZAHLEN

Die Siemens-Titel setzten mit einem Kursanstieg von 0,84 Prozent ihre Erholung fort. Am Vortag hatten überraschend gute Quartalsresultate dem Elektrokonzern deutliche Kursgewinne beschert. Zu den Verlierern gehörten dagegen die Aktien von Infineon , die 0,78 Prozent einbüßten. Am Donnerstag hatten die Papiere des Halbleiterkonzerns moderat höher geschlossen und so dem gesenkten Umsatzausblick getrotzt. Zuletzt reduzierten mehrere Analysten ihre Kursziele für die Aktie.

Gute Quartalszahlen bescherten Hochtief im MDax Kursgewinne von 2,32 Prozent. Der Baukonzern profitierte von gut laufenden Geschäften sowie der Euro-Schwäche. Ein Händler sah sowohl das um Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis als auch den Nettogewinn über den Erwartungen. Die Jahresziele bestätigten die Essener.

AIRBUS AN MDAX-SPITZE - GEWINNMITNAHMEN BEI NEMETSCHEK

Für die Airbus-Aktien ging es an der MDax-Spitze um 4,57 Prozent hoch. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern verbuchte zwar eine hohe Sonderbelastung nach dem Absturz eines Militärtransporters A400M und musste im zweiten Quartal einen operativen Gewinnrückgang hinnehmen. Überschuss und Umsatz lagen aber dennoch höher als vor einem Jahr. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

Die Papiere von Nemetschek verloren am TecDax-Ende 3,56 Prozent. Der Softwarehersteller blickt nach einem starken ersten Halbjahr weiterhin vorsichtig auf den Rest des Jahres. Einem Händler zufolge fiel das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im zweiten Quartal etwas schwächer aus als gedacht. Daher machten einige Anleger nach dem guten Lauf der Aktien seit Jahresbeginn nun Kasse.

Auch Nemetscheks Branchenkollege Rib Software kam mit Kurseinbußen von 1,52 Prozent unter Druck. Trotz eines weiter starken Wachstums ging der Quartalsgewinn zurück, was allerdings auch mit einem hohen Sonderertrag aus dem Vorjahr zu tun hatte./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

31.07.2015

Griechische Börse öffnet am Montag wieder

ATHEN (dpa-AFX) - Gut einen Monat nach ihrer Schließung soll die griechische Börse in Athen am Montag wieder geöffnet werden. Der entsprechende Erlass sei am Freitag von Finanzminister Euklid Tsakalotos unterzeichnet worden, teilte das Finanzministerium in Athen mit. Wie sich aus dem Erlass ergibt, werden die Griechen bis aus Weiteres nur dann Aktien kaufen können, wenn sie dafür Gelder aus dem Ausland ins Land bringen oder Bargeld dafür zahlen.

Die restlichen Kapital-Verkehrskontrollen bleiben bestehen. Die Griechen können täglich 60 Euro von ihren Konten abheben. Die Kontrollen waren am 29. Juni verhängt worden, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Finanzzusammenbruch des Landes mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben./tt/DP/she

31.07.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 31.07.2015 - 17.00 Uhr

IWF will sich vorerst nicht an drittem Hilfspaket beteiligen

WASHINGTON/ATHEN - Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich vorerst nicht an einem dritten Hilfspaket für Griechenland beteiligen. "Der IWF kann nur ein umfassendes Programm unterstützen", sagte ein Vertreter der Organisation in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. In Athen liefen die Gespräche mit den Gläubigern am Freitag - unter Beteiligung einer IWF-Expertin - aber normal weiter. Regierungschef Tsipras gerät wegen der Spar- und Reformauflagen der Geldgeber inzwischen in seiner eigenen Partei zunehmend unter Druck.

Rajoy: 'Eine Abspaltung Kataloniens von Spanien wird es nicht geben'

MADRID - Die separatistischen Bestrebungen in Katalonien sind nach Ansicht von Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy eine der größten Bedrohungen für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. "Eine Unabhängigkeit Kataloniens wird es unter keinen Umständen geben", betonte der konservative Regierungschef am Freitag in Madrid. "Meine Regierung wird die Einheit Spaniens erhalten."

USA: Michigan-Konsumklima stärker als erwartet eingetrübt

MICHIGAN - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im Juli deutlich eingetrübt. Der Indikator sei von 96,1 Punkten im Vormonat auf 93,1 Punkte gesunken, teilte die Universität am Freitag mit. Eine erste Schätzung wurde um 0,2 Punkte weiter abgesenkt. Analysten hatten mit einem Wert von 94,0 Punkten gerechnet.

USA: Chicago-Einkaufsmangerindex steigt deutlich stärker als erwartet

CHICAGO - In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Juli deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Der Indikator sei von 49,4 Punkten im Vormonat auf 54,7 Punkte gestiegen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mit. Dies ist der höchste Stand seit Januar. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 50,8 Punkte gerechnet.

Preisrückgang an den Rohstoffmärkten ist übertrieben - Commerzbank

FRANKFURT - Der jüngste Preisrückgang an den Rohstoffmärkten ist nach Einschätzung der Commerzbank übertrieben. "Bei den niedrigen Preisen lohnt sich ein großer Teil der jetzigen Produktion nicht mehr", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank, am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Gleichzeitig lege die Nachfrage trotz der Wachstumsschwäche in einigen Schwellenländern weiter zu. "Verantwortlich für die kurzfristigen Übertreibungen sind vor allem spekulativ orientierte Anleger", sagte Weinberg.

Neue US-Sanktionen - Streit Paris-Moskau beigelegt

WASHINGTON/PARIS/MOSKAU - Die USA haben im Ukraine-Konflikt ihre gegen Russland zielenden Sanktionen ausgeweitet. Wie das Finanzministerium am Donnerstag in Washington bekanntgab, wurden 15 Einzelpersonen und Organisationen im russischen Rüstungssektor, die bereits bestehende Sanktionen umgangen haben sollen, mit Strafmaßnahmen belegt. Damit wolle man Druck auf Russland ausüben, das Minsker Abkommen zur Befriedung der Ostukraine umzusetzen, hieß es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums weiter.

Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwach

WASHINGTON - Die lang erwartete Zinswende in den USA hat einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, sind im zweiten Quartal viel schwächer gestiegen als erwartet. Der entsprechende Index sei nur um 0,2 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der schwächste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982.

USA: Arbeitskosten steigen so schwach wie seit Beginn der Aufzeichnungen nicht

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im zweiten Quartal deutlich schwächer gestiegen als erwartet. Der entsprechende Index sei nur um 0,2 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der schwächste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982.

Sanktionen gegen Russland setzen auch deutsche Wirtschaft unter Druck

MOSKAU - Nach mehr als einem Jahr westlicher Sanktionen gegen Russland ist die Stimmung der deutschen Unternehmer im Riesenreich schlecht. "85 Prozent der Firmen beurteilen die Wirtschaftsentwicklung in Russland negativ oder leicht negativ", ergab eine Umfrage der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau.

Zahl der Arbeitslosen im Euroraum steigt leicht - Quote unverändert

LUXEMBURG - Mehr Arbeitslose im Euroraum: Die Zahl der Männer und Frauen ohne Job ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 31 000 Personen auf 17,756 Millionen gestiegen. Dieser erste Zuwachs seit September vergangenen Jahres ist vor allem auf den Anstieg der Arbeitslosenzahl in Italien zurückzuführen.

Russische Notenbank senkt Leitzins trotz Talfahrt des Rubel

MOSKAU/FRANKFURT - Die Russische Notenbank hat sich nicht von der aktuellen Rubel-Talfahrt beirren lassen und ihren Leitzins weiter gesenkt. Im Vergleich zu vorangegangenen Senkungen fiel der Zinsschritt aber nur gering aus. Der Leitzins sei um 0,5 Punkte auf 11,0 Prozent gefallen, teilte die Zentralbank der Russischen Föderation am Freitag mit. Volkswirte hatten den Schritt erwartet.

Eurozone: Teuerung bleibt niedrig - Kerninflation überraschend stark

LUXEMBURG - Im Euroraum sind die Verbraucherpreise im Juli wie erwartet leicht gestiegen. Im Jahresvergleich legte das Preisniveau um 0,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. Im Juni hatte die Teuerungsrate auf dem gleichen Niveau gelegen.

Rückschlag im Einzelhandel - 'Trend zeigt weiter nach oben'

WIESBADEN - Der deutsche Einzelhandel hat überraschend einen Rückschlag verkraften müssen. Die Erlöse lagen im Juni preisbereinigt (real) um 2,3 Prozent niedriger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit vergangenem September. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Unbereinigt (nominal) fielen die Umsätze ebenfalls um 2,3 Prozent zum Vormonat.

Frankenstärke brockt Schweizer Notenbank Milliardenverlust ein

ZÜRICH - Die starke Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro und der sinkende Goldpreis haben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erneut heftige Milliardenverluste eingebrockt: Für das erste Halbjahr wies die SNB am Freitag ein Minus von 50,1 Milliarden Franken aus (47,18 Mrd Euro). Allein durch den Anstieg der Eidgenossen-Währung nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro im Januar sei in der Bilanz ein Verlust von 47,2 Milliarden Franken entstanden.

Italien: Stärkster Preisauftrieb seit Mai 2014

ROM - In Italien gewinnt der Preisauftrieb an Stärke. Die für europäische Vergleichszwecke harmonisierten Verbraucherpreise (HVPI) hätten im Juli zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Istat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Damit ist der Preisauftrieb so stark wie seit Mai 2014 nicht mehr.

Eurozone: Jahresinflationsrate im Juli unverändert bei 0,2 Prozent

LUXEMBURG - Im Euroraum sind die Verbraucherpreise im Juli wie erwartet leicht gestiegen. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres stieg das Preisniveau um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. Im Juni hatte die Teuerungsrate auf dem gleichen Niveau gelegen.

Eurozone: Arbeitslosenquote bleibt bei 11,1 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juni nur wenig verändert. Die Arbeitslosenquote habe auf dem Vormonatswert von 11,1 Prozent stagniert, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 11,0 Prozent gerechnet.

Sanktionen gegen Russland setzen auch deutsche Wirtschaft unter Druck

MOSKAU - Durch die westlichen Sanktionen gegen Russland könnten chinesische Firmen deutschen Unternehmen der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau zufolge auf lange Sicht den Rang ablaufen. "Wenn die Sanktionen verlängert werden und sie noch zwei oder drei Jahre gelten, dann können wir ein Problem bekommen", sagte AHK-Chef Michael Harms der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Sollte indes ein Großteil der Strafmaßnahmen im Januar nicht verlängert werden, sehe er keine Schwierigkeiten./rob/jsl

31.07.2015

ROUNDUP/Rajoy: 'Eine Abspaltung Kataloniens von Spanien wird es nicht geben'

MADRID (dpa-AFX) - Die separatistischen Bestrebungen in Katalonien sind nach Ansicht von Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy eine der größten Bedrohungen für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. "Eine Unabhängigkeit Kataloniens wird es unter keinen Umständen geben", betonte der konservative Regierungschef am Freitag in Madrid. "Meine Regierung wird die Einheit Spaniens erhalten."

In Katalonien, der wirtschaftsstärksten Region des Landes, will der Chef der Regionalregierung, Artur Mas, am 27. September Wahlen abhalten, die zugleich ein Plebiszit über eine Abspaltung sein sollen. Dazu betonte Rajoy im Anschluss an eine Kabinettssitzung in Madrid: "Es wird Wahlen zum Regionalparlament geben, aber keine plebiszitären Wahlen, ebenso wie es kein Referendum (über die Unabhängigkeit Kataloniens) gegeben hat."

Die Rajoy-Regierung verabschiedete den Budgetentwurf für 2016. Danach sollen die Renten um 0,25 Prozent und die Gehälter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst um 1,0 Prozent angehoben werden. Für die Staatsbediensteten ist dies die erste Gehaltserhöhung seit fünf Jahren. Mit dem Haushalt werde die Politik der Budgetsanierung fortgesetzt, betonte Rajoy. Bei seinem Amtsantritt im Dezember 2011 habe die Neuverschuldung bei neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gelegen. Bis Ende 2016 solle das Defizit auf 2,8 Prozent gesenkt werden.

Rajoy zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit, die im Spätherbst dieses Jahres zu Ende geht. Das Datum für die fälligen Parlamentswahlen steht noch nicht fest. Spanien erziele derzeit die höchste wirtschaftliche Wachstumsrate seit acht Jahren, sagte der Regierungschef. Die Wirtschaft wachse rascher als in den anderen westlichen Industriestaaten. In den Jahren 2014 und 2015 würden eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen./hk/DP/she

31.07.2015

ROUNDUP: IWF will sich vorerst nicht an drittem Hilfspaket beteiligen

WASHINGTON/ATHEN (dpa-AFX) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich vorerst nicht an einem dritten Hilfspaket für Griechenland beteiligen. "Der IWF kann nur ein umfassendes Programm unterstützen", sagte ein Vertreter der Organisation in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. In Athen liefen die Gespräche mit den Gläubigern am Freitag - unter Beteiligung einer IWF-Expertin - aber normal weiter. Regierungschef Tsipras gerät wegen der Spar- und Reformauflagen der Geldgeber inzwischen in seiner eigenen Partei zunehmend unter Druck.

Der IWF meint, für seine Beteiligung an einem dritten Hilfspaket sei eine Kombination aus Reformen von griechischer Seite und einem Schuldennachlass der Gläubiger nötig. Konkret geht um ein Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre. Viel Zeit hat Athen nicht - Griechenland ist hoch verschuldet und muss bis zum 20. August 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Und die Kassen sind leer.

Neu sind diese Vorbehalte des IWF nicht. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte schon in dem Antrag an den Bundestag Mitte Juli zur Aufnahme von Verhandlungen mit Athen darauf hingewiesen, dass sich der IWF an einer für Mitte August 2015 geplanten ersten Hilfstranche nicht beteiligen werde. In dem Antrag Schäubles heißt es zudem weiter: "Der IWF hat darüber hinaus seine weitere Beteiligung abhängig gemacht von dem erfolgreichen Abschluss der ersten Programmüberprüfung, die für Herbst 2015 geplant ist, einschließlich der Bestätigung der Schuldentragfähigkeit."

Internationale Gläubiger-Experten trafen sich am Freitag mit dem griechischen Finanzminister Euklid Tsakalotos und besuchten die Zentralbank in Athen, wie der staatliche Rundfunk berichtete.

Auch innenpolitisch ist die Lage in Griechenland nicht gerade rosig. Ein Sonderparteitag im September soll einen schweren Richtungsstreit innerhalb der Regierungspartei Syriza lösen. Dies beschloss das Zentralkomitee der Partei nach stundenlanger Sitzung am späten Donnerstagabend, wie das staatliche Fernsehen (ERT) berichtete.

Der linke Flügel der Partei von Ministerpräsident Tsipras hatte zuletzt im Parlament zwei Mal gegen Reform- und Sparmaßnahmen gestimmt, die Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit den internationalen Gläubigern über ein neues Hilfspaket waren. Die Vorhaben konnten nur mit den Stimmen der Opposition gebilligt werden.

Tsipras nahm am Freitag seinen Ex-Finanzminister Gianis Varoufakis in Schutz. Griechenland hatte laut Tsipras nie einen Plan für einen Austritt aus der Eurozone, sei aber für alle Fälle vorbereitet gewesen, sagte er im Parlament. Athen habe sich auf den Fall vorbereiten müssen, dass andere Kräfte in der EU den Euro-Austritt in die Wege leiten würden, sagte er. "Fragen Sie doch die Regierung in Berlin", fügte er hinzu. "Sie wird Ihnen erklären, was das für ein Plan ist, (von dem Berlin) immer noch sagt, er bleibt auf dem Tisch."

Tsipras antwortete damit auf eine Anfrage der Sozialisten zu einem angeblichen Plan B von Varoufakis, der zum Austritt Griechenlands aus dem Euro führen könnte. Varoufakis soll der Zeitung "Kathimerini" zufolge den Ausbau eines parallelen Zahlungssystems für Griechenland geplant haben./tt/cro/sl/DP/she

31.07.2015

USA: Michigan-Konsumklima stärker als erwartet eingetrübt

MICHIGAN (dpa-AFX) - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im Juli deutlich eingetrübt. Der Indikator sei von 96,1 Punkten im Vormonat auf 93,1 Punkte gesunken, teilte die Universität am Freitag mit. Eine erste Schätzung wurde um 0,2 Punkte weiter abgesenkt. Analysten hatten mit einem Wert von 94,0 Punkten gerechnet.

Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Die Daten im Überblick:

^ Juli Prognose Juli Juni Mai

(endg) (vorl)

Konsumklima 93,1 94,0 93,3 96,1 90,7°

(in Punkten)

/tos/bgf

31.07.2015

USA: Chicago-Einkaufsmangerindex steigt deutlich stärker als erwartet

CHICAGO (dpa-AFX) - In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Juli deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Der Indikator sei von 49,4 Punkten im Vormonat auf 54,7 Punkte gestiegen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mit. Dies ist der höchste Stand seit Januar. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 50,8 Punkte gerechnet.

Der Frühindikator ist somit merklich über die sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen. Damit signalisiert er für die Region Chicago ein wirtschaftliches Wachstum. Im Februar hatte der Indikator mit 45,8 Punkten noch den tiefsten Stand seit Juli 2009 erreicht./jsl/bgf

31.07.2015

ROUNDUP/Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwach

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die lang erwartete Zinswende in den USA hat einen deutlichen Dämpfer erlitten: Die Arbeitskosten, die für die Geldpolitik der Notenbank Fed eine große Rolle spielen, sind im zweiten Quartal viel schwächer gestiegen als erwartet. Der entsprechende Index sei nur um 0,2 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der schwächste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982.

Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,6 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal waren die Arbeitskosten noch um 0,7 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich lag der Anstieg der Arbeitskosten im zweiten Quartal bei zwei Prozent, nach 2,6 Prozent im ersten Quartal.

DOLLAR GIBT NACH - RENDITEN FALLEN

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Daten gab der US-Dollar deutlich nach. Der Euro knackte die Marke bei 1,10 und stieg auf ein Tageshoch von 1,1084 zum Dollar. Zudem sind die Renditen am US-Anleihemarkt stark gefallen. Grund für diese Marktreaktionen dürften revidierte Erwartungen hinsichtlich einer möglichen baldigen Zinswende in den USA sein.

Der Arbeitskostenindex gibt Auskunft über die Lohn- und Gehaltsentwicklung. Er wird als wichtiger Indikator für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed gesehen. Nachdem die US-Währungshüter diese Woche die Leitzinsen unverändert gelassen haben, rechnen Experten derzeit mit einem Zinsanstieg entweder im September oder im Dezember dieses Jahres. Die meisten Analysten gingen zuletzt von September aus.

LOHNENTWICKLUNG BLEIBT SCHWACH

Diese Erwartung dürfte nun durch die überraschend gering gestiegenen Arbeitskosten geschwächt worden sein. Eine schwache Lohnentwicklung spricht tendenziell gegen eine Zinsanhebung, weil sie auf eine schwache Inflation und eine schwächelnde Konjunkturentwicklung hinweist./tos/bgf

31.07.2015

USA: Arbeitskosten steigen so schwach wie seit Beginn der Aufzeichnungen nicht

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Arbeitskosten im zweiten Quartal deutlich schwächer gestiegen als erwartet. Der entsprechende Index sei nur um 0,2 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der schwächste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982.

Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,6 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal waren die Arbeitskosten noch um 0,7 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich lag der Anstieg der Arbeitskosten im zweiten Quartal bei zwei Prozent, nach 2,6 Prozent im ersten Quartal./tos/bgf

31.07.2015

Rajoy: Separatismus in Katalonien bedroht Aufschwung der Wirtschaft

MADRID (dpa-AFX) - Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hat die separatistischen Bestrebungen in Katalonien als eine größten Bedrohungen für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes bezeichnet. Madrid werde eine Abspaltung der wirtschaftsstärksten Region nicht zulassen, betonte der konservative Regierungschef am Freitag in Madrid. "Meine Regierung wird die Einheit Spaniens erhalten." Rajoys Kabinett verabschiedete den Budgetentwurf für 2016. Danach sollen die - zuletzt eingefrorenen - Gehälter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst erstmals seit fünf Jahren wieder leicht angehoben werden./hk/DP/she

31.07.2015

ROUNDUP: Sanktionen gegen Russland setzen auch deutsche Wirtschaft unter Druck

MOSKAU (dpa-AFX) - Nach mehr als einem Jahr westlicher Sanktionen gegen Russland ist die Stimmung der deutschen Unternehmer im Riesenreich schlecht. "85 Prozent der Firmen beurteilen die Wirtschaftsentwicklung in Russland negativ oder leicht negativ", ergab eine Umfrage der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau.

Schuld daran sind aber nicht nur die Strafmaßnahmen wegen der Ukraine-Krise. Vielmehr sei die schwache Gesamtsituation dem niedrigen Ölpreis und versäumten Strukturreformen geschuldet, teilte die AHK am Freitag mit. "Die Sanktionen verstärken diesen Trend nur, sie sind nicht der Auslöser", erklärte AHK-Präsident Rainer Seele. Vor allem der andauernd schwache Rubelkurs drücke auf das Jahresergebnis der Firmen.

Dennoch sei das Investitionsinteresse der rund 6000 deutschen Unternehmen in Russland ungebrochen. Für knapp drei Viertel sei das rohstoffreiche Land unter den Top Ten der Zielmärkte, für ein Viertel sogar auf Platz eins, geht aus der Umfrage hervor. An einen politischen Erfolg der Sanktionen glauben drei Viertel der Unternehmen demnach nicht.

Stattdessen fürchtet die deutsche Wirtschaft wachsende Konkurrenz aus China. Seit Beginn der Sanktionen 2014 hofiert die russische Führung verstärkt das Reich der Mitte und zielt auf chinesische Investitionen und engere Wirtschaftsverbindungen mit Peking ab.

"Wenn die Sanktionen verlängert werden und sie noch zwei oder drei Jahre gelten, dann können wir ein Problem bekommen", sagte der Moskauer AHK-Chef Michael Harms der Deutschen Presse-Agentur. Sollte indes ein Großteil der Strafmaßnahmen im Januar nicht verlängert werden, sehe er keine Schwierigkeiten.

Bislang gebe es noch keinen Grund zur Panik. "China verdrängt die Deutschen noch nicht", betonte Harms. "Dass Russland sich nach China orientiert, ist ein absolut natürlicher Prozess." China sei schon seit einigen Jahren einer der wichtigsten Handelspartner Russlands.

"Was wir aber fürchten, ist eine unfaire Konkurrenz, die durch politischen Druck entsteht", sagte Harms. In Unternehmerkreisen heißt es, dass russischen Firmen von Behörden nahegelegt werde, sich alternative Lieferanten in Asien zu suchen. Eine solche Entwicklung könnte die Lage für deutsche Firmen verschärfen, meinte Harms./tjk/DP/she

31.07.2015

ANALYSE-FLASH: S&P Capital IQ hebt Fresenius SE auf 'Buy' und Ziel auf 70 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Fresenius SE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 57 auf 70 Euro angehoben. Der Medizinkonzern habe für das zweite Quartal durchweg starke Geschäftszahlen vorgelegt, schrieb Analyst Julien Jarmoszko in einer Studie vom Freitag. Die Infusionssparte Kabi habe mit einem herausragenden Umsatzanstieg von der Medikamenten-Knappheit profitiert. Mit seinem Gesamtportfolio wende sich Fresenius nun sowohl höherem Wachstum als auch steigenden Margen zu./la/he

31.07.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Geschäftszahlen treiben Hochtief-Papiere auf Mehrjahreshoch

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Gewinnsprung im vergangenen Quartal und eine Flut an neuen Aufträgen haben die Aktionäre von Hochtief am Freitag in Feierlaune versetzt. Das Papier des Baukonzerns erreichte im Verlauf bei fast 80 Euro den höchsten Kurs seit Januar 2008. Zum Handelsende blieb noch ein Plus von 3,34 Prozent auf 79,43 Euro. Der Index der mittelgroßen Werte MDax ging derweil mit einem Plus von 0,97 Prozent ins Wochenende.

Hochtief habe vor allem von gut laufenden Geschäften in Australien und der Euro-Schwäche profitiert, sagte der Händler weiter. Aber auch die Geschäfte in Nordamerika und Europa hätten sich aus seiner Sicht gut entwickelt. "Gute Zahlen am oberen Rand der Markterwartungen", fasste er den Quartalsbericht zusammen.

AKTIE STEIGT SEIT MONATEN

Der Aktienkurs spiegelt das wider: Die Hochtief-Aktie gewann seit Jahresbeginn mehr als 36 Prozent. Sie schlug sich damit besser als der MDax, der um knapp 23 Prozent zulegen konnte. Dabei zahlt sich der Konzernumbau für Hochtief zunehmend aus: Im zweiten Quartal war der Gewinn kräftig gestiegen, zudem waren die Bestellungen um 44 Prozent nach oben geschnellt.

Der Bau- und Dienstleistungskonzern sei auf einem guten Weg, schrieb Analyst Victor Acitores von der französischen Großbank Societe Generale (SocGen). Alle drei regionalen Sparten hätten zum Wachstum beigetragen und die Profitabilität substanziell verbessert. So hätten die Ergebnisse des ersten Halbjahres die Erwartungen übertroffen. Sie stützten seine positive Sicht. Die Wende schreite fort, die Margen verbesserten sich, die Reduzierung der Verschuldung und das Gewinnwachstum seien intakt./fat/stb/he

31.07.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Airbus begeistert Anleger - Rekordhoch bei Aktie in Sichtweite

(neu: Schlusskurse)

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Geschäftsverlauf des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus hat die Anleger am Freitag überzeugt. "Die Gewinnerwartungen des Kapitalmarktes sind dank überraschend großer Beträge aller drei Sparten bei weitem übertroffen worden", sagte ein Aktienhändler zu den Zahlen des zweiten Quartals. Er zeigte sich begeistert von einem "klar positiven Gesamtbild".

Das Papier ging in Paris 3,51 Prozent höher aus dem Handel bei 64,60 Euro. Die Aktie schloss damit als zweitbester Wert im Eurostoxx-50-Index . In Frankfurt ging die Aktie an der Spitze des MDax mit plus 3,54 Prozent ins Wochenende. Der Index stieg auch dank dem Schwergesicht um fast 1 Prozent.

AUF BESTEM WEG ZU DEN JAHRESZIELEN

Zwar kam der Absturz des Militärtransporters A400M Airbus teuer zu stehen - der europäische Luftfahrtkonzern konnte dennoch die Erwartungen der Analysten durchweg übertreffen.

Das Geschäft im zweiten Quartal sei deutlich besser verlaufen als vermutet, kommentierte Analyst Alexander Hauenstein von der DZ Bank und bekräftigte seine Kaufempfehlung. Angesichts der soliden Entwicklung steige sein Vertrauen in die Gesamtjahresziele. Er erwarte auch ein sehr positives Jahr 2017, sagte der Analyst mit Blick auf die weitere Zukunft.

AUF WEG ZUM REKORDHOCH

Ein Händler stellte auf den üppigen Kapitalzufluss - den Free Cash Flow - als positive Überraschung ab. Auch er sieht den Konzern auf dem besten Weg.

Im Kielwasser des positiv aufgenommenen Quartalsberichts steuert das Papier wieder auf seinen Rekord bei 66,10 Euro von Ende April zu. Seit Jahresbeginn legte die Airbus-Aktie um 56 Prozent zu, der Eurostoxx-50-Index gewann in dieser Zeit nur rund 14 Prozent./fat/das/he

31.07.2015

DAX-FLASH: Dax leicht im Minus nach schwachem US-Start

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitagnachmittag leicht ins Minus gerutscht und zuletzt um 0,54 Prozent auf 11 196,60 Punkte gefallen. Börsianer begründeten dies mit dem etwas schwächeren Start an der Wall Street, der auch auf die Stimmung hierzulande gedrückt habe. In den USA hatten deutliche Verluste bei den Aktien der Ölgesellschaften ExxonMobil und Chevron den Dow Jones Industrial um zuletzt 0,27 Prozent nach unten geschickt./la/he

31.07.2015

ANALYSE-FLASH: Barclays senkt Ziel für Infineon auf 12,50 Euro - 'Overweight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 13,00 auf 12,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Er habe nach der Bilanz zum dritten Geschäftsquartal seine auch weiter über dem Konsens liegenden Schätzungen moderat gesenkt, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag. Das Quartal sei für den Chiphersteller aber gut verlaufen und vor allem die Profitabilität sei stark gewesen. Die Aussichten für weiteres Wachstum seien gut./ck/mis

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31.07.2015

EUROSTOXX-FLASH: EuroStoxx leicht im Minus nach schwachem US-Start

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 ist am Freitagnachmittag leicht ins Minus gerutscht und zuletzt um 0,58 Prozent auf 3562,88 Punkte gefallen. Börsianer begründeten dies mit dem etwas schwächeren Start an der Wall Street, der auch auf die Stimmung in Europa gedrückt habe. In den USA hatten deutliche Verluste bei den Aktien der Ölgesellschaften ExxonMobil und Chevron den Dow Jones Industrial um zuletzt 0,32 Prozent nach unten geschickt./la/he

31.07.2015

ANALYSE-FLASH: UBS senkt Ziel für Nokia auf 7,60 Euro - Weiter 'Buy'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen von 7,80 auf 7,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals von Nokia und dem Übernahmekandidaten Alcatel-Lucent hätten für Erleichterung gesorgt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Nokia sei für das zweite Halbjahr gut positioniert und sollte dann von einer Verbesserung der Lage in Nordamerika profitieren. Die Margen des Mobilfunkunternehmens in China dürften sich im ersten Halbjahr 2016 erholen./mzs/das

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31.07.2015

ANALYSE-FLASH: Baader Bank senkt Ziel für TAG Immobilien auf 11 Euro - 'Hold'

MÜNCHEN (dpa-AFX Broker) - Die Baader Bank hat das Kursziel für TAG Immobilien vor Zahlen von 12,80 auf 11,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Sein bisheriges Kursziel sei aktuell wohl nicht erreichbar, schrieb Analyst Andre Remke in einer Studie vom Freitag. Der Nachrichtenfluss habe an Dynamik eingebüßt und die Bewertungen in der Immobilienbranche seien bereits gesunken. Für das erste Halbjahr rechnet er mit einer leichten Steigerung des operativen Ergebnisses (FFO)./ag/gl

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31.07.2015

ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Siemens auf 103 Euro - 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Siemens nach Zahlen von 96 auf 103 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Im Vergleich zum Vorquartal hätten sich die Margen des Elektrokonzerns im dritten Geschäftsquartal deutlich verbessert, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. Das Kursziel habe er unter anderem angehoben, da er sein Bewertungsmodell nun bis Dezember 2016 nach vorn verschoben habe. Die Aktie erscheine aber schon angemessen bewertet./ck/gl

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31.07.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup hebt Ziel für Generali auf 17,90 Euro - 'Neutral'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Generali nach Zahlen von 16,70 auf 17,90 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Farooq Hanif stockte seine Prognosen in einer Studie vom Freitag etwas auf. Die Gewinnentwicklung des Versicherers im zweiten Quartal habe positiv überrascht. Es gebe in Europa jedoch attraktivere Versicherungsaktien./ag/mis

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dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser