dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

28.08.2015

TAGESVORSCHAU: Termine am 28. August 2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Freitag,

den 28. August:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J: Arbeitslosenquote 07/15

01:30 J: Verbraucherpreise 07/15

01:50 J: Einzelhandelsumsatz 07/15

01:05 GB: GfK Verbrauchervertrauen 08/15

07:45 CH: Seco: BIP Q2/15

09:00 D: Verbraucherpreise Sachsen 08/15

09:00 E: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

09:00 E: Einzelhandelsumsatz 07/15

09:00 A: BIP Q2/15 (2. Veröffentlichung)

10:00 D: Verbraucherpreise Bayern, Brandenburg

und Hessen 08/15

10:00 I: Verbrauchervertrauen 08/15

10:00 I: Geschäftsklima 08/15

10:30 D: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 08/15

10:30 GB: BIP Q2/15 (2. Veröffentlichung)

11:00 D: ifo-Kredithürde

11:00 GR: BIP Q2/15 (endgültig)

11:00 EU: Wirtschaftsvertrauen 08/15

11:00 EU: Industrievertrauen 08/15

11:00 EU: Verbrauchervertrauen 08/15 (endgültig)

11:00 D: ifo-Kreditumfrage 08/15

11:00 I: Anleihen

Laufzeit: 2020, 2022, 2025

Volumen gesamt: 7,5 Mrd EUR

11:30 D: Bundespressekonferenz, Berlin

12:00 IRL: Einzelhandelsumsatz 07/15

14:00 D: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

14:30 USA: Persönliche Einnahmen und Ausgaben 07/15

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 08/15 (endgültig)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: HSH Nordbank Q2-Zahlen

D: Fielmann Analystentreffen

D: Alno Q2-Zahlen

D: Uzin Utz Q2-Zahlen (endgültig)

F: Hermes Q2-Zahlen (endgültig)

SONSTIGE TERMINE

09:30 D: Fortsetzung im Prozess gegen Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen

Bank, und weitere Ex-Manager wegen versuchten Betrugs im

Kirch-Verfahren, München

09:30 D: Pk Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zur Versichertenbefragung

2015 u.a. mit KBV-Vorstandsvorsitzendem Andreas Gassen, Berlin

10:00 D: Hauptversammlung der Postbank mit Entscheidung zur Übertragung der

Aktien der Minderheitsaktionäre an die Deutsche Bank, Bochum

USA: Fortsetzung Informelle Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole (bis

29.08.2015)

RU: Fortsetzung der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS (bis

30.08.2015), Moskau°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

28.08.2015

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 3. September 2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Donnerstag,

den 3. September:

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FREITAG, DEN 28. AUGUST 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J: Arbeitslosenquote 07/15

01:30 J: Verbraucherpreise 07/15

01:50 J: Einzelhandelsumsatz 07/15

01:05 GB: GfK Verbrauchervertrauen 08/15

07:45 CH: Seco: BIP Q2/15

09:00 D: Verbraucherpreise Sachsen 08/15

09:00 E: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

09:00 E: Einzelhandelsumsatz 07/15

09:00 A: BIP Q2/15 (2. Veröffentlichung)

10:00 D: Verbraucherpreise Bayern, Brandenburg

und Hessen 08/15

10:00 I: Verbrauchervertrauen 08/15

10:00 I: Geschäftsklima 08/15

10:30 D: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 08/15

10:30 GB: BIP Q2/15 (2. Veröffentlichung)

11:00 D: ifo-Kredithürde

11:00 GR: BIP Q2/15 (endgültig)

11:00 EU: Wirtschaftsvertrauen 08/15

11:00 EU: Industrievertrauen 08/15

11:00 EU: Verbrauchervertrauen 08/15 (endgültig)

11:00 D: ifo-Kreditumfrage 08/15

11:00 I: Anleihen

Laufzeit: 2020, 2022, 2025

Volumen gesamt: 7,5 Mrd EUR

11:30 D: Bundespressekonferenz, Berlin

12:00 IRL: Einzelhandelsumsatz 07/15

14:00 D: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

14:30 USA: Persönliche Einnahmen und Ausgaben 07/15

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 08/15 (endgültig)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: HSH Nordbank Q2-Zahlen

D: Fielmann Analystentreffen

D: Alno Q2-Zahlen

D: Uzin Utz Q2-Zahlen (endgültig)

F: Hermes Q2-Zahlen (endgültig)

SONSTIGE TERMINE

09:30 D: Fortsetzung im Prozess gegen Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen

Bank, und weitere Ex-Manager wegen versuchten Betrugs im

Kirch-Verfahren, München

09:30 D: Pk Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zur Versichertenbefragung

2015 u.a. mit KBV-Vorstandsvorsitzendem Andreas Gassen, Berlin

10:00 D: Hauptversammlung der Postbank mit Entscheidung zur Übertragung der

Aktien der Minderheitsaktionäre an die Deutsche Bank, Bochum

USA: Fortsetzung Informelle Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole (bis

29.08.2015)

RU: Fortsetzung der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS (bis

30.08.2015), Moskau

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MONTAG, DEN 31. AUGUST 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Industrieproduktion 07/15 (vorläufig)

07:00 J: Wohnungsbaubeginne 07/15

09:00 CH: KOF-Konjunkturbarometer 08/15

10:00 I: Einzelhandelsumsatz 06/15

11:00 I: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

11:00 EU: Verbraucherpreise 08/15 (vorläufig)

12:00 P: BIP Q2/15 (endgültig)

15:00 B: BIP Q2/15 (endgültig)

15:45 USA: Chicago PMI 08/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Capital Stage Q2-Zahlen

D: Bertelsmamn Halbjahreszahlen

D: Adler Real Estate Halbjahreszahlen

D: Hermle Halbjahreszahlen

F: AB Science Halbjahreszahlen und -umsatz

SONSTIGE TERMINE

11:00 D: Jahres-Pk des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Köln

HINWEIS

GB: Feiertag, Börse geschlossen

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DIENSTAG, DEN 1. SEPTEMBER 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

03:00 CHN: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 08/15

03:35 J: Nikkei PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15 (endgültig)

03:45 CHN: Caixin PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 08/15 (endgültig)

09:15 E: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15

09:55 D: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15 (endgültig)

09:55 D: Arbeitslosenzahlen 08/15

10:00 GR: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15

10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15 (endgültig)

10:30 GB: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15

11:00 I: BIP Q2/15 (endgültig)

11:00 EU: Arbeitslosenzahlen 07/15

15:45 USA: PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/15 (endgültig)

16:00 USA: ISM Verarbeitendes Gewerbe 08/15

16:00 USA: Bauinvestitionen 07/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

USA: Pkw-Absatz 08/15

SONSTIGE TERMINE

D: Bayer-Kunststoffsparte startet offiziell unter ihrem neuen Namen

Covestro

08:00 D: Deutsch-Spanisches Unternehmertreffen mit Vertretern aus Politik und

Wirtschaft u.a. mit BDI-Präsident Ulrich Grillo und DIHK-Präsident

Eric Schweitzer, sowie CEOE-Präsident Juan Rosell, Berlin

09:00 h Gespräch zur Zukunft der Eurozone, mit Bundesfinanzminister

Wolfgang Schäuble (CDU) und dem spanischen

Wirtschaftsminister Luis de Guindos

09:30 h Podiumsdiskussion zur Wettbewerbsfähigkeit Europas, mit

Vertretern aus Wirtschaft und Politik

11:00 h Übergabe einer gemeinsamen Erklärung der Verbände an

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Spaniens

Ministerpräsident Mariano Rajoy, mit anschl. Reden und

Diskussion

10:00 D: Fortsetzung mündliche Verhandlung im Zivilverfahren Madeleine

Schickedanz gegen Sal. Oppenheim, Köln

10:00 D: Pk Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) zu

einer Rangliste der 50 größten US-Unternehmen in Deutschland

u.a. mit AmCham-Präsident, Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes

12:00 D: Pk Opel-Bank zu künftiger Rolle im Gesamtunternehmen, Rüsselsheim

14:30 D: Presseworkshop der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) "Die

Energiewende auf die Straße bringen" Experten aus Wissenschaft und

Wirtschaft erörtern aktuelle Fragen rund um nachhaltige Mobilität,

Berlin

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MITTWOCH, DEN 2. SEPTEMBER 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

09:00 E: Arbeitslosenzahlen 08/15

10:00 D: VDMA Auftragseingang 07/15

11:00 EU: Erzeugerpreise 07/15

11:30 D: Anleihen

Laufzeit: 5 Jahre

Volumen: 4 Mrd EUR

14:15 USA: ADP-Beschäftigung 08/15

14:30 USA: Produktivität ex Agrar Q2/15 (endgültig)

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 07/15

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

20:00 USA: Fed Beige Book

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: VDA / KBA / VdIk / Kfz-Neuzulassungen 08/15

F: Vivendi Halbjahreszahlen

SONSTIGE TERMINE

09:30 LU: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu grenzüberschreitenden

Gewinnausschüttungen von Konzernen, Luxemburg

09:30 D: Pk Energiebörse EEX (Leipzig) zur strategischen Entwicklung der

Gruppe und aktuellen Herausforderungen, Frankfurt

11:00 D: Pk Siemens-Vorstandsmitglied und Forschungschef Siegfried Russwurm

zur vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0), Berlin

Es geht um Chancen und Risiken für den Standort Deutschland und die

Konkurrenz zu den neuen Global Playern in den USA.

11:00 D: Pk zur Vorstellung der Ergebnisse der diesjährigen

Allensbach-Umfrage "Generation Mitte", Berlin

Inhalt sind Anforderungen der 30- bis 59-Jährigen an gute

Lebensqualität und wie sie eigene Lebensbedingungen wahrnehmen

11:00 D: Offizielle Eröffnung des Offshore-Windparks Global Tech I, Hamburg

13:00 D: Pressetag vor der Internationalen Funkausstellung (IFA)

(4.-9. September), Berlin

13:00 h Eröffnungs-Pk der Veranstalter

D: "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch" (bis 03.09.2015), Frankfurt

u.a. mit Martin Blessing (Commerzbank), Jürgen Fitschen (Deutsche

Bank), Axel Weber (UBS), Felix Hufeld (Bafin)

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DONNERSTAG, DEN 3. SEPTEMBER 2015

TERMINE MIT ZEITANGABE

03:35 J: Nikkei PMI Dienste 08/15

07:00 CH: Flughafen Zürich Halbjahreszahlen

07:30 F: Arbeitslosenquote Q2/15

09:15 E: PMI Dienste 08/15

09:50 F: PMI Dienste 08/15 (endgültig)

09:55 D: PMI Dienste 08/15 (endgültig)

10:00 EU: PMI Dienste 08/15 (endgültig)

10:30 GB: PMI Dienste 08/15

11:00 EU: Einzelhandelsumsatz 07/15

13:45 EU: EZB Zinsentscheid (Pk 14.30 h)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Handelsbilanz 07/15

15:45 USA: PMI Dienste 08/15 (endgültig)

16:00 USA: ISM Dienste 08/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Deutsche Börse - Arbeitskreis Aktienindizes

GB: International Airlines Group (IAG) Verkehrszahlen 08/15

SONSTIGE TERMINE

09:30 LU: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Verzinsung unzulässiger

staatlicher Beihilfen, die ein Unternehmen zurückzahlen muss

09:30 LU: Gutachten am Europäischen Gerichtshof zur Steuerberatung durch eine

Beratungsgesellschaft aus einem anderen EU-Staat

D: Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Schweiz

Eintägiger offizieller Besuch ab ca. 1130, Themen u.a.

Europapolitik, Flüchtlingskrise, Zusammenarbeit in internationalen

Gremien. Rede Merkels an der Universität Bern.

D: Zweiter Pressetag vor der Internationalen Funkausstellung (IFA)

(4.-9. September), Berlin

D: Letzter Tag "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch", Frankfurt

u.a. mit Martin Blessing (Commerzbank), Jürgen Fitschen (Deutsche

Bank), Axel Weber (UBS), Felix Hufeld (Bafin)°

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

28.08.2015

Landkreise skeptisch über Programm des Bundes für Breitbandausbau

BERLIN (dpa-AFX) - Das Förderprogramm der Bundesregierung zum Breitbandausbau ist bei den Landkreisen auf Kritik gestoßen. So würden Glasfasernetze von der Milliardenförderung häufig ausgeschlossen. Es sei nachvollziehbar, dass die Regierung ihr Ziel einhalten wolle, bis 2018 flächendeckend Internetanschlüsse mit 50 Megabit je Sekunde sicherzustellen, sagte Hans-Günther Henneke, Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Doch so käme nur das sogenannte Vectoring zum Zuge, das herkömmlichen Kupferleitungen eine Verdoppelung der Bandbreite ermöglicht.

"Was wir in Deutschland brauchen, ist nicht die Ertüchtigung alter Kupfernetze, deren Leistungsfähigkeit absehbar an technologische Grenzen stößt, sondern der Aufbau flächendeckender Glasfasernetze", führte Henneke aus. "Nur solche Netze sind geeignet, den Breitbandbedarf der Zukunft zu decken." Landkreise, die sich für den Glasfaserausbau entschieden, dürften nicht bestraft werden.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sagte der "Passauer Neue Presse" (Freitag), angesichts des geringen Eigenanteils der antragsstellenden Kommunen von zehn Prozent sei der Weg frei, schnell Projekte anzugehen. Zugleich forderte er: "Dort, wo Kommunen diesen Anteil nicht aufbringen können, muss das Land einsteigen."

Laut einem Eckpunktepapier von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) können Kommunen und Landkreise in unterversorgten Gebieten auf Bundeszuschüsse von bis zu 50 Prozent zählen. Insgesamt nimmt der Bund für den Ausbau bis 2018 gut 2,7 Milliarden Euro in die Hand./bi/DP/stk

28.08.2015

Hauptversammlung der Postbank - Start in die Unabhängigkeit

BONN/BOCHUM (dpa-AFX) - Erste Weichenstellung bei der Postbank nach der Ankündigung des Mutterkonzerns Deutsche Bank zur Abspaltung des Instituts: Auf der Hauptversammlung an diesem Freitag in Bochum (10.00 Uhr) wird mit dem Herausdrängen der letzten freien Aktionäre gegen eine Barabfindung die Grundlage für einen neuen Börsengang gelegt. Die Deutsche Bank, die 2008 bei dem Kreditinstitut eingestiegen war, hatte im April die Abspaltung beschlossen. Die Postbank soll voraussichtlich 2016 an die Börse gebracht werden, nicht ganz ausgeschlossen ist aber auch ein kompletter Verkauf.

Vorstandschef Frank Strauß wird den Aktionären außerdem den Geschäftsbericht 2014 erläutern und ihren Fragen Rede und Antwort stehen. Die Postbank, zu der auch der Baufinanzierer BHW und die Immobilienbank DSL gehört, ist mit 14 Millionen Kunden, über 5 Millionen Girokonten und einem Sparvolumen von rund 50 Milliarden Euro einer der größten deutschen Finanzdienstleister für Privatkunden und kleine und mittelständische Betriebe./ls/DP/stk

28.08.2015

Prozess gegen Deutsche-Bank-Manager geht nach Sommerpause weiter

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im Strafprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank Jürgen Fitschen und vier weitere Angeklagte beginnt die entscheidende Phase. Nach mehr als drei Wochen Sommerpause wird das Verfahren um versuchten Prozessbetrug im Fall Kirch am Freitag (9.30) vor dem Landgericht München fortgesetzt.

Als Zeuge ist einer der Richter geladen, die vor vier Jahren einen Prozess um Schadenersatzforderungen des Medienunternehmers Kirch von der Deutschen Bank geführt haben. In dem Verfahren vor dem Oberlandesgericht sollen Fitschen, seine beiden Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer und zwei weitere Angeklagte nicht die Wahrheit gesagt haben und stehen deshalb nun wegen versuchten Prozessbetrugs in einem Strafprozess vor Gericht. Die Angeklagten weisen den Vorwurf zurück. Der Richter ist einer der letzten Zeugen, die in dem Verfahren geladen sind.

Medienunternehmer Leo Kirch hatte sein Leben lang die Deutsche Bank für die Pleite seines Unternehmens verantwortlich gemacht, weil sich der frühere Chef Rolf Breuer öffentlich über die mangelnde Kreditwürdigkeit des Unternehmens geäußert hatte./dwi/DP/stk

28.08.2015

Facebook: Eine Milliarde Nutzer an einem Tag

MENLO PARK (dpa-AFX) - Facebook ist erstmals von einer Milliarde Menschen an einem Tag genutzt worden. Der Meilenstein sei am vergangenen Montag erreicht worden, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Facebook-Eintrag am Donnerstag. Das weltgrößte Online-Netzwerk hat insgesamt rund 1,5 Milliarden aktive Mitglieder. Auf die Milliarden-Marke bei der täglichen Nutzung bewegte sich Facebook schon seit einiger Zeit zu. So gab es im Juni im Schnitt 968 Millionen Nutzer pro Tag, davon griffen 844 Millionen von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets auf den Dienst zu.

Facebook arbeitet daran, Milliarden neue Nutzer ins Netz zu bringen. Rund zwei Drittel der Weltbevölkerung hätten noch keinen Zugang zum Internet, betont Zuckerberg häufig. Facebook will in Entwicklungsländern günstigen oder kostenlosen Zugang zu ausgewählten Online-Diensten organisieren, unter anderem über Drohnen mit Antennen./so/DP/stk

28.08.2015

Pressestimme: 'Die Welt' zu Bildung/Wohlstand

BERLIN (dpa-AFX) - "Die Welt" zu Bildung/Wohlstand:

"Gute Bildung ist die Voraussetzung dafür, dass die Deutschen ihren Wohlstand auch künftig halten können. Denn einfache Arbeit wird in vielen anderen Teilen der Welt kostengünstiger erledigt. Die neue Armutsstatistik zeigt, wie sehr sich für jeden Einzelnen eine erfolgreiche Schulkarriere und eine gute Berufsausbildung auszahlen. Unter Migranten ist die Armutsgefährdung überdurchschnittlich groß. Denn in der Vergangenheit sind in der Einwanderungspolitik Fehler gemacht worden, die sich bei einem Teil der Zuwanderer auch in der zweiten und dritten Generation noch niederschlagen. Angesichts des Flüchtlingsandrangs, den Deutschland derzeit erlebt, bedarf es enormer Anstrengungen, will man verhindern, dass die Armut im Land dauerhaft anwächst."/yyzz/DP/she

28.08.2015

Pressestimme: 'Handelsblatt' zum Balkan-Gipfel mit Merkel

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das "Handelsblatt" zum Balkan-Gipfel mit Merkel:

"Wie so oft, wenn es um Europa geht, geht vieles schief. Auf der Westbalkan-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und sämtlichen Regierungschefs aus den Balkan-Ländern war das nicht anders. Der prächtige Rahmen in der Wiener Hofburg konnte nicht darüber hinwegtäuschen, wie hilflos Europa dem Flüchtlingsdrama weiter gegenübersteht. Noch immer gibt es keine faire Verteilung der Flüchtlinge. Noch immer machen kriminelle und menschenverachtende Schlepperbanden auf dem Balkan Millionengeschäfte. Noch immer ist eine umfassende Verbesserung zum Schutz der EU-Außengrenzen nicht in Sicht. Noch immer sind nicht alle Staaten des Westbalkans als sichere Herkunftsländer klassifiziert. Das große Versagen Europas hat Folgen: Setzt sich die ungarische Idee nationaler Alleingänge durch, steuert Europa auf eine seiner schwersten Identitätskrisen zu. Denn das Mantra der europäischen Einigung ist ganz einfach: Gemeinsam geht es besser."/yyzz/DP/she

28.08.2015

Pressestimme: 'Emder Zeitung' zu toten Flüchtlingen in Österreich

EMDEN (dpa-AFX) - "Emder Zeitung" zu toten Flüchtlingen in Österreich

"Bis zu 50 Leichen sind gestern in einem Lkw auf einer österreichischen Autobahn gefunden worden. Es ist der (vorläufig) traurige Höhepunkt einer desolaten Flüchtlingspolitik. Schnell werden Stimmen aus den Regierungen laut. Bundesinnenminister Thomas de Maizière fordert "einen härteren Einsatz gegen Schlepperbanden": "Dass dort viele, viele Menschen ersticken, weil verbrecherische Schlepper an diesen Menschen und an den unwürdigen Transportbedingungen Geld verdienen, macht mich wütend und fassungslos." Eigentlich macht es fassungslos, dass die EU tatenlos zuschaut, wie sich Flüchtlinge aus Syrien oder Afrika in den Westen durchkämpfen. Höchstens 72 Stunden Aufenthalt in Mazedonien, mit Glück eine Bus- oder Bahnfahrkarte. Ist es zu naiv, von der EU zu verlangen, dass man Flüchtlingen sicheren Transport gewährt? Nein! Es wäre menschenwürdig."/yyzz/DP/she

28.08.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Heinz-Rudolf Othmerding. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Größter Zweitagesgewinn seit 2009

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat den US-Börsen am Donnerstag ebenfalls Auftrieb gegeben. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die Wall-Street-Börsen das dickste Zweitagesplus seit 2009 einheimsten.

Der Dow Jones Industrial schloss sehr fest mit plus 2,27 Prozent auf 16 654,77 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

NASDAQ 100 AUF JAHRESSICHT WIEDER IM PLUS

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,43 Prozent auf 1987,66 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,49 Prozent auf 4324,82 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen.

KRÄFTIG STEIGENDER ÖLPREIS HILFT ÖL-AKTIEN

In dem 30 Werte umfassenden Dow, in dem es keine Verlierer gab, zählten die Aktien der Ölgesellschaften zu den Favoriten. Die Chevron-Papiere gewannen an der Index-Spitze 6,23 Prozent und ExxonMobil rückten um 3,24 Prozent vor. Unterstützung kam vom wieder kräftig gestiegenen Ölpreis. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete mit 42,66 US-Dollar zuletzt über 10 Prozent mehr als am Vortag.

Die Aktien des Ölförder-Dienstleisters Schlumberger stiegen im S&P-100-Index um 5,36 Prozent, hatten allerdings am Vortag unter den bekannt gewordenen Übernahmeplänen für den Rivalen Cameron gelitten. Dessen Papiere verteuerten sich um weitere 5,47 Prozent, nachdem sie am Mittwoch um gut 41 Prozent hochgesprungen waren. Medien berichteten nun, dass die amerikanischen Kartellbehörden der Fusion wegen der minimalen Überlappungen der beiden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen dürften.

FREEPORT-MCMORAN WILL SPAREN: AKTIE SPRINGT HOCH

Die Anteilsscheine von Freeport-McMoRan sprangen um fast 29 Prozent hoch. Wegen des Preisverfalls bei Rohstoffen und Metallen will der Bergbaukonzern Förderung und Produktion drosseln sowie 10 Prozent der Stellen abbauen. Nach Börsenschluss wurde bekannt, dass der streitbare Investor Carl Icahn mit 8,5 Prozent bei dem Unternehmen eingestiegen ist und möglicherweise einen Sitz im Verwaltungsrat des Unternehmens für sich reklamieren wird.

Die Papiere von Amazon profitierten an der Nasdaq von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um 3,51 Prozent.

TIFFANY ENTTÄUSCHT ERWARTUNGEN

Zu den wenigen Verlierern hingegen zählten die Aktien von Tiffany & Co. , die um 2,10 Prozent nachgaben. Das Schmuckunternehmen hatte mit seiner Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal die Markterwartungen enttäuscht.

Der Eurokurs vollzog im US-Handel eine kleine Berg- und Talfahrt, blieb dabei aber weiter unter der Marke von 1,13 Dollar. Unter diese war die Gemeinschaftswährung im Frankfurter Handel gefallen. Zum Börsenschluss an der Wall Street wurde sie bei 1,1242 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1284 (Mittwoch: 1,1402) Dollar festgesetzt. Am Markt für US-Staatsanleihen legten richtungweisende zehnjährige Bonds um 2/32 Punkte auf 98 16/32 Punkte zu und rentierten mit 2,17 Prozent./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.08.2015

Aktien New York Schluss: Größter Zweitagesgewinn seit 2009

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat den US-Börsen am Donnerstag ebenfalls Auftrieb gegeben. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die Wall-Street-Börsen das dickste Zweitagesplus seit 2009 einheimsten.

Der Dow Jones Industrial schloss sehr fest mit plus 2,27 Prozent auf 16 654,77 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,43 Prozent auf 1987,66 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,49 Prozent auf 4324,82 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen./ck/he

27.08.2015

Aktien New York: Weltweite Börsen-Entspannung stützt die Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat am Donnerstag auch die Wall Street ergriffen. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die US-Börsen auf die größte Zweitageserholung seit 2009 zusteuern.

Der Dow Jones Industrial gewann rund zwei Stunden vor Handelsschluss 2,07 Prozent auf 16 622,56 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,23 Prozent auf 1969,13 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,11 Prozent auf 4308,42 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen.

Unter den Einzwelwerten im Dow zählten die Aktien der Ölgesellschaften zu den Favoriten. Chevron Corp. gewannen an der Index-Spitze fast 7 Prozent und ExxonMobil rückten um zweieinhalb Prozent vor. Unterstützung kam vom wieder kräftig gestiegenen Ölpreis. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 41,80 US-Dollar und damit 3,20 Dollar oder über 8 Prozent mehr als am Vortag.

Die Aktien des Ölförder-Dienstleisters Schlumberger stiegen im S&P-100-Index um mehr als 5 Prozent, hatten allerdings am Vortag unter den bekannt gewordenen Übernahmeplänen für den Rivalen Cameron gelitten. Dessen Papiere verteuerten sich um weitere 5,21 Prozent, nachdem sie am Mittwoch gut 41 Prozent hochgesprungen waren. Medien berichteten nun, dass die amerikanischen Kartellbehörden der Fusion wegen der minimalen Überlappungen der beiden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen dürften.

Die Anteilsscheine von Freeport-McMoRan sprangen um fast 30 Prozent hoch. Wegen des Preisverfalls bei Rohstoffen und Metallen will der Bergbaukonzern Förderung und Produktion drosseln sowie 10 Prozent der Stellen abbauen.

Für die Aktien des Edeljuweliers Tiffany & Co. ging es um 2,28 Prozent abwärts. Tiffany's hatte mit der Entwicklung im zweiten Quartal die Markterwartungen enttäuscht.

Die Papiere von Amazon profitierten von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um 3 Prozent./ck/he

27.08.2015

GESAMT-ROUNDUP: Weltweite Erholung an den Börsen - Dax über 10 000 Punkten

FRANKFURT/SHANGHAI (dpa-AFX) - Anleger rund um den Globus atmen auf: Nach den vergangenen Kursturbulenzen ist es an den Börsen am Donnerstag kräftig aufwärtsgegangen. Der deutsche Leitindex Dax kletterte deutlich über die Marke von 10 000 Punkten und stand zum Börsenschluss mit 3,18 Prozent im Plus bei 10 315,62 Zählern. Die Aktienmärkte in China und Japan konnten die dramatischen Verluste vom Wochenbeginn teilweise ausgleichen. In den USA sorgten zudem gute Konjunkturdaten für Kauflaune der Anleger.

"Wie es ausschaut, gibt es nach dem Crash am Montag doch noch einen positiven Wochenschluss", kommentierte Analyst Jens Klatt vom Broker DailyFX.

CHINESISCHE MÄRKTE ERHOLEN SICH KRÄFTIG

Die chinesischen Aktienmärkte erholten sich besonders kräftig. Sorgen um die Wirtschaft des Landes hatten den jüngsten Kurseinbruch an den globalen Börsen ausgelöst. Jetzt kehre anscheinend die Zuversicht zurück, dass die chinesische Regierung der Wirtschaft und dem Aktienmarkt des Landes notfalls weiter unter die Arme greifen werde, erklärte Analyst Markus Huber vom Wertpapierhändler Peregrine & Black.

Am kommenden Donnerstag (3. September) feiert China mit einer Militärparade den 70. Jahrestag des Sieges über Japan. Die Parade ist die Gelegenheit für Präsident Xi Jinping, sich der Welt als starker Anführer Chinas zu zeigen. Ein weiterer Kurseinbruch könnte Zweifel an der chinesischen Wirtschaftsmacht aufkommen lassen.

Der wichtige Shanghai Composite Index stieg um 5,34 Prozent auf 3083,59 Punkte, nachdem die Kurse seit vergangenen Donnerstag rund 20 Prozent verloren hatten. Auch die japanische Börse erholte sich weiter.

WALL STREET FESTER

An der Wall Street ging es erneut aufwärts. Aktuelle US-Konjunkturdaten fielen teilweise überraschend stark aus. So ist die Wirtschaft einer zweiten Schätzung zufolge im zweiten Quartal kräftiger gewachsen als erwartet.

Zudem glauben inzwischen immer weniger Analysten, dass die US-Notenbank Fed bereits im September die Leitzinsen erhöhen wird. Bei steigenden Zinsen könnten andere Anlagen im Vergleich zu Aktien wieder attraktiver werden. Investoren hatten in den vergangenen Jahren wegen der Niedrigzinsen vermehrt auf Aktien gesetzt.

NOCH KEINE ENTWARNUNG

Entwarnung geben Experten für die globalen Börsen aber noch nicht. Es brauche schon einige weitere gute Handelstage, um das Vertrauen und die Zuversicht der Anleger nach den jüngsten Turbulenzen wieder herzustellen, sagte Marktanalyst Michael Hewson vom Wertpapierhändler CMC Markets UK.

Die allgemeine Entspannung an den Finanzmärkten stützte den Ölpreis. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 44,07 US-Dollar, 93 Cent mehr als am Vortag.

Der Eurokurs gab nach deutlichen Verlusten der beiden vergangenen Handelstage dagegen weiter nach und unterschritt die Marke von 1,13 Dollar. Experten sehen in den jüngsten Kursverlusten eine Normalisierung, nachdem die Turbulenzen um China zum Wochenbeginn den Eurokurs beflügelt hatten./lw/ln/mis/rib/mar/DP/she

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Bisheriger Wochenverlust im EuroStoxx ausgebügelt

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Donnerstag beträchtliche Gewinne eingefahren. Die Entspannung an den asiatischen Aktienmärkten sorgte allerorten für Erleichterung. Die positive Stimmung hielt am Nachmittag weiter an, nachdem sich die US-Börsen ebenfalls sehr freundlich zeigten. Der EuroStoxx 50 schloss nach teils herben Verlusten an den Vortagen mit plus 3,47 Prozent auf 3280,78 Punkte und machte damit sein Minus im bisherigen Wochenverlauf wieder mehr als wett.

Der CAC 40 in Paris legte um 3,49 Prozent auf 4658,18 Punkte zu und der Londoner FTSE 100 kletterte um 3,56 Prozent auf 6192,03 Punkte nach oben.

Es sei beruhigend, dass die Aktien in China zu einer Gegenbewegung angesetzt hätten, hieß es von Händlern. Allerdings warnten einige, dass die Erholung an den weltweiten Börsen noch nicht wirklich stabil sei.

Die chinesischen Festlandbörsen hatten am Donnerstag die ausgeprägteste fünftägige Verlustserie in annähernd 20 Jahren beendet und deutlich im Plus geschlossen. In den USA setzte sich die sehr freundliche Stimmung vom Vortag, als der Dow den höchsten Tagesgewinn seit vier Jahren verbucht hatte, fort. Von den gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten war dabei kein wesentlich neuer Impuls ausgegangen.

Die Konjunkturdaten aus der Eurozone hingegen waren stark ausgefallen und stützten. In Frankreich war die Stimmung in den Unternehmen so gut wie seit vier Jahren nicht mehr gewesen. In Spanien hatte die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Hinzu kommt, dass die Geldmenge und die Kreditvergabe in der Eurozone sich im Juli robust entwickelt hatten.

Alle Branchen Europas wiesen Gewinne auf. Besonders deutlich gewannen jene, die zuletzt auch sehr kräftig unter den Sorgen um eine Abschwächung der chinesischen Wirtschaft gelitten hatten: So legte der Subindex für die Rohstoff-Unternehmen um mehr als 7 Prozent zu und der für die Öl- und Gasförderer um knapp 6 Prozent. Der Ölpreis erholte sich an diesem Tag ebenfalls sehr deutlich: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am frühen Abend 45,84 US-Dollar und damit 2,70 Dollar mehr als am Vortag.

Als einziger Verlierer im CAC 40 büßte die Aktie des Spirituosenkonzerns Pernod Ricard 1,72 Prozent ein, nachdem der Jahresgewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt hatte. Bouygues gab sich hingegen für seine Telekom-Sparte dank strikter Kostenkontrolle zuversichtlicher. Den Ausblick für das Baugeschäft und den Fernsehsender TF1 bestätigte der französische Mischkonzern zur Vorlage der Halbjahreszahlen. Das Papier legte um knapp 5 Prozent zu.

Im SMI setzte sich die Aktie des Agrarkonzerns Syngenta mit einem Plus von knapp 5 Prozent an die Spitze. Das Papier hatte am Vortag stark gelitten, als bekannt geworden war, dass aus der Übernahme durch den Konkurrenten Monsanto nichts wird.

In London rückte die Großbank Barclays in den Blick. In den USA hatte ein Gericht in Manhattan eine Klage gegen Barclays wegen angeblicher Bevorzugung des Hochgeschwindigkeitshandels abgelehnt. Die Aktie legte im FTSE 100 um etwas mehr als 4 Prozent zu./ck/he

27.08.2015

Aktien Europa Schluss: Entspannung an Chinas Börse bringt sattes Plus

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach der steilen Berg- und Talfahrt seit Wochenbeginn haben die europäischen Börsen am Donnerstag sehr kräftig zugelegt. Die Entspannung an den asiatischen Aktienmärkten sorgte allerorten für Erleichterung. Die positive Stimmung hielt am Nachmittag weiter an, nachdem sich die US-Börsen ebenfalls sehr freundlich zeigten. Der EuroStoxx 50 schloss nach teils herben Verlusten an den Vortagen mit plus 3,47 Prozent auf 3280,78 Punkte.

Der CAC 40 in Paris legte um 3,49 Prozent auf 4658,18 Punkte zu und der Londoner FTSE 100 kletterte um 3,56 Prozent auf 6192,03 Punkte nach oben.

Es sei beruhigend, dass die Aktien in China zu einer Gegenbewegung angesetzt hätten, hieß es von Händlern. Allerdings warnten einige, dass die Erholung an den weltweiten Börsen noch nicht wirklich stabil sei.

Die chinesischen Festlandbörsen hatten am Donnerstag die ausgeprägteste fünftägige Verlustserie in annähernd 20 Jahren beendet und deutlich im Plus geschlossen. In den USA setzte sich die sehr freundliche Stimmung vom Vortag, als der Dow den höchsten Tagesgewinn seit vier Jahren verbucht hatte, fort. Von den gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten war dabei kein wesentlich neuer Impuls ausgegangen.

Die Konjunkturdaten aus der Eurozone hingegen waren stark ausgefallen und stützten. In Frankreich war die Stimmung in den Unternehmen so gut wie seit vier Jahren nicht mehr gewesen. In Spanien hatte die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Hinzu kommt, dass die Geldmenge und die Kreditvergabe in der Eurozone sich im Juli robust entwickelt hatten./ck/he

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Rückenwind aus Übersee katapultiert Dax hoch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutliche Kursgewinne in Asien und den USA haben am Donnerstag auch dem Dax wieder auf die Beine geholfen. Der deutsche Leitindex übersprang schon zum Auftakt locker über die viel beachtete Marke von 10 000 Punkte. Zum Börsenschluss stand er satte 3,18 Prozent im Plus bei 10 315,62 Punkten.

"Wie es ausschaut gibt es nach dem Crash am Montag doch noch einen positiven Wochenschluss", kommentierte Analyst Jens Klatt vom Broker DailyFX. Dem Kursrutsch war am Dienstag eine deutliche Erholung gefolgt, bevor es zur Wochenmitte erneut bergab gegangen war. Aktuell beträgt das Wochenplus des Dax annähernd 2 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Donnerstag um 2,70 Prozent auf 19 654,47 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 3,07 Prozent auf 1693,22 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 3,47 Prozent auf 3280,78 Punkte. Für die nationalen Indizes in Paris und London ging es ähnlich stark bergauf. In New York stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss über anderthalb Prozent im Plus.

EXPERTE WARNT VOR 'VERFRÜHTEM OPTIMISMUS'

Klatt warnte indes mit Blick auf China vor "verfrühtem Optimismus". Denn die aktuelle Dax-Entwicklung habe weniger mit Beruhigung oder realwirtschaftlichen Faktoren zu tun als mit dem "planwirtschaftlichen Charakter" der Pekinger Eingriffe in das Marktgeschehen. Er verwies auf einen Medienbericht, dem zufolge ein nahender Staatsakt der Grund für den heute steilen Kursanstieg der dortigen Aktienmärkte gewesen sein könnte.

Ob überwiegend starke amerikanische Konjunkturdaten eine US-Zinserhöhung bereits im September wieder wahrscheinlicher und Aktien als Anlage unattraktiver machen - dazu gingen die Expertenmeinungen auseinander. Die weltgrößte Volkswirtschaft hatte nach einem schwachen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlicher Fahrt aufgenommen als erwartet, während die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zurückgegangen waren. Lediglich Daten zum Immobilienmarkt waren etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

FRESENIUS-AKTIONÄRE FEIERN HÖHERE DIVIDENDE

Im Dax gab es am Donnerstag nur Gewinner. Der Medizinkonzern Fresenius überzeugte mit seinen Dividendenplänen. Die Anteilseigner sollen mit einer kräftigen Erhöhung der Ausschüttung an den sprudelnden Unternehmensgewinnen beteiligt werden. Zudem will Fresenius den ursprünglich 2017 angepeilten Gewinn schon in diesem Jahr erreichen. Mit plus 6,18 Prozent eroberten die Aktien die Indexspitze.

Ansonsten sorgten vor allem Analystenkommentare für Bewegung. Beim Industrie- und Stahlkonzern ThyssenKrupp konnten sich die Anleger über Kursgewinne von 4,20 Prozent freuen. Die US-Bank JPMorgan nahm die Beobachtung der Aktie mit einer Kaupfempfehlung wieder auf. Bei den MDax-Titeln stachen Salzgitter mit plus 5,26 Prozent heraus, was Händler ebenfalls mit positiven Analystenaussagen begründeten. Zudem war das Marktumfeld für die Rohstoffbranche europaweit sehr freundlich.

Schwächster Dax-Wert waren die Papiere des Konsumgüterkonzerns Henkel , die lediglich um 0,69 Prozent stiegen. Die Citigroup hatte unter Verweis auf ein schwächeres Wachstum im Klebstoffgeschäft ihre Gewinnschätzungen sowie das Kursziel deutlich gesenkt.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,53 (Vortag: 0,50) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,41 Prozent auf 138,78 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,05 Prozent auf 153,68 Punkte. Der Kurs des Euro weitete seine Verluste nach den Konjunkturdaten aus den USA aus und fiel auf 1,1236 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1284 (Mittwoch: 1,1402) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8862 (0,8770) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.08.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Rückenwind aus Übersee katapultiert Dax hoch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutliche Kursgewinne in Asien und den USA haben am Donnerstag auch dem Dax wieder auf die Beine geholfen. Der deutsche Leitindex übersprang schon zum Auftakt locker über die viel beachtete Marke von 10 000 Punkte. Zum Börsenschluss stand er satte 3,18 Prozent im Plus bei 10 315,62 Punkten.

"Wie es ausschaut gibt es nach dem Crash am Montag doch noch einen positiven Wochenschluss", kommentierte Analyst Jens Klatt vom Broker DailyFX. Dem Kursrutsch war am Dienstag eine deutliche Erholung gefolgt, bevor es zur Wochenmitte erneut bergab gegangen war. Aktuell beträgt das Wochenplus des Dax annähernd 2 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Donnerstag um 2,70 Prozent auf 19 654,47 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 3,07 Prozent auf 1693,22 Punkte vor./gl/he

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Weltweite Börsen-Entspannung stützt die Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat sich am Donnerstag positiv auf die Wall Street ausgewirkt. Der Dow Jones Industrial rückte im frühen Handel um 1,29 Prozent auf 16 495,76 Punkte vor und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Handelstagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 1,47 Prozent auf 1969,13 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 1,64 Prozent auf 4288,79 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen überwiegend überraschend stark aus. So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen.

Unter den Einzwelwerten im Dow zählten die Aktien der Ölgesellschaften zu den Favoriten. Chevron Corp. gewannen an der Index-Spitze 3,43 Prozent und ExxonMobil rückten um 1,99 Prozent vor. Unterstützung kam vom wieder kräftig gestiegenen Ölpreis. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 40,50 US-Dollar und damit 1,90 Dollar mehr als am Vortag.

Die Aktien des Ölförder-Dienstleisters Schlumberger stiegen im S&P-100-Index um 2,78 Prozent, hatten allerdings am Vortag unter den bekannt gewordenen Übernahmeplänen für den Rivalen Cameron gelitten. Dessen Papiere verteuerten sich weiter um 3,30 Prozent, nachdem sie am Mittwoch um gut 41 Prozent hochgesprungen waren. Medien berichteten nun, dass die amerikanischen Kartellbehörden der Fusion wegen der minimalen Überlappungen der beiden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen dürften.

Für die Aktien des Edeljuweliers Tiffany & Co. ging es um 1,55 Prozent abwärts. Tiffany's hatte mit der Entwicklung im zweiten Quartal die Markterwartungen enttäuscht.

Die Aktien von Amazon profitierten von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um knapp 3 Prozent. Das Analysehaus Raymond James hatte die Papiere auf "Strong Buy" hochgestuft. Zudem berichtete das "Wall Street Journal", dass der weltgrößte Einzelhändler nach dem Flop seines Smartphones Fire Phone den Rotstift in der Geräte-Sparte ansetzt und bereits Dutzende Entwickler entlassen hat.

Das soziale Netzwerk Facebook arbeitet an einem digitalen Assistenten, der Nutzern seines Kurzmitteilungsdienstes Messenger zur Seite stehen soll. Der Computer-Helfer mit dem Namen "M" solle für die Nutzer konkrete Aufgaben erledigen, schrieb der zuständige Manager David Marcus in einem Facebook-Eintrag. Die Aktien gewannen 1,94 Prozent./ck/he

27.08.2015

Aktien New York: Weltweite Entspannung an den Börsen stützt die Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat sich am Donnerstag positiv auf die Wall Street ausgewirkt. Der Dow Jones Industrial rückte um 1,10 Prozent auf 16 464,72 Punkte vor und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Handelstagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 1,42 Prozent auf 1968,01 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 1,60 Prozent auf 4287,31 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen überwiegend überraschend stark aus. So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen./ck/he

28.08.2015

Freihandelsabkommen mit EU? Argentinien bremst

BRASÍLIA (dpa-AFX) - Argentinien hat Vorbehalte gegen das von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützte Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Außenminister Héctor Timerman betonte am Donnerstag (Ortszeit) bei einem Besuch in Brasilien, dass so ein Abkommen nichts nütze, wenn Arbeitsplätze in Südamerika verloren gingen. "Für Argentinien steht an erster Stelle, dass das Abkommen dem Mercosur Vorteile bringen muss (...), vor allem muss es der Entwicklung unserer Länder dienen und Arbeitsplätze schaffen", betonte Timerman nach Angaben der Zeitung "O Globo".

Merkel hatte vor einer Woche bei ihrem Besuch in Brasília von einem "neuen Momentum" für das seit 1999 diskutierte Freihandelsabkommen gesprochen. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff habe ein großes Interesse an dem Abbau von Zollschranken - und stehe in engem Kontakt mit Argentinien. Rousseff hatte einen konkreten Vorschlag bis Ende 2015 in Aussicht gestellt. Aber ohne Argentinien kann dies scheitern.

Vollmitglieder des Mercosur sind neben den beiden Staaten Uruguay, Paraguay und Venezuela. Ein Knackpunkt ist die Sorge um eine Verdrängung einheimischer Agrarprodukte. "Wir müssen überlegen, ob wir Wege finden, die einigen unterschiedliche Geschwindigkeiten gestatten", hatte Merkel betont. In der Region setzt bisher vor allem Chile, das nicht Mercosur-Mitglied ist und daher eigene Wege geht, auf den Freihandel, weshalb zum Beispiel viel chilenischer Wein in Europa verkauft wird. Kein anderes Land hat laut Auswärtigem Amt mehr solcher Abkommen abgeschlossen, sie umfassen 61 Länder, auch die EU./ir/DP/stk

27.08.2015

Informelle Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole

JACKSON HOLE (dpa-AFX) - Wichtige Geldpolitiker aus der ganzen Welt kommen seit Donnerstag zu ihrem jährlichen Treffen in Jackson Hole (Wyoming) zusammen. Weil sowohl die Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, als auch der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, nicht teilnehmen, gilt das bis Samstag dauernde, informelle Treffen als weniger brisant als in den Vorjahren.

Die Themenliste ist dennoch prall gefüllt: Der Absturz des chinesischen Aktienmarktes und seine Folgen gehören ebenso dazu wie die anhaltend niedrige Inflation in den USA. Auch die Frage einer möglichen Zinsanhebung der Fed wird diskutiert. Nach einer Entwicklung hin zu einer Zinswende im September waren die letzten Anzeichen wieder eher zurückhaltend.

In der Finanzkrise wurde Jackson Hole als Tagungsort der Notenbanker ein Begriff./ki/DP/she

27.08.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.08.2015 - 17.00 Uhr

Gläubiger erlassen Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden

KIEW - Nach monatelangem Ringen haben westliche Gläubiger der von der Pleite bedrohten Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden erlassen. "Der von unseren Gegnern erwartete Staatsbankrott wird nicht stattfinden", betonte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk am Donnerstag in Kiew.

Fed-Vertreterin: Noch unklar wie Turbulenzen US-Wirtschaft beeinflussen

JACKSON HOLE - Nach Einschätzung der Präsidentin der regionalen US-Notenbank von Kansas City, Esther George, ist es noch unklar wie die jüngsten Finanzmarktturbulenzen die US-Wirtschaft beeinflussen. "Bisher habe ich noch nichts gesehen, was meine Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung verändert hat", sagte George am Donnerstag dem Fernsehsender Bloomberg TV in Jackson Hole. Es habe bisher Gründe für eine Leitzinsanhebung gegeben. "Wir werden jetzt abwarten und schauen wie der geldpolitische Ausschuss (FOMC) die Lage bewertet."

USA: Schwebende Hausverkäufe legen schwächer als erwartet zu

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Juli überraschend schwach gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 0,5 Prozent geklettert, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 1,8 auf 1,7 Prozent korrigiert.

USA: Wirtschaft nimmt stärker Fahrt auf als erwartet

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im zweiten Quartal nach einem schwachen Jahresstart stärker Fahrt aufgenommen als erwartet. Im Zeitraum April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 3,7 Prozent gewachsen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington laut einer zweiten Schätzung mit. Zunächst war nur ein Wachstum von 2,3 Prozent ermittelt worden. Volkswirt hatten eine Revision auf 3,2 Prozent erwartet. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft nur um 0,6 Prozent gewachsen

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gefallen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark zurückgegangen. Die Zahl der Anträge sei in der vergangenen Woche um 6000 auf 271 000 gefallen, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 274 000 Anträge gerechnet.

ESM-Chef erwartet Stärkung des Athener Reformkurses - IWF im Boot

BERLIN - Der Chef des ESM-Rettungsschirms, Klaus Regling, erwartet eine Stärkung des griechischen Reformkurses durch die Neuwahlen. Die Wahlen dürften die Lage stabilisieren, sagte Regling am Donnerstag in Berlin. So habe sich der radikale Flügel der Regierungspartei Syriza abgespalten und dürfte wohl nicht Teil der neuen Regierung sein. Er erwarte, dass diese von den Befürwortern der Reformstrategie getragen werde.

Ifo-Institut: Geschäftsklima in Ostdeutschland besser

DRESDEN - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich erneut leicht verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August von 107,4 auf 107,7 Punkte, wie das Ifo-Institut am Donnerstag in Dresden mitteilte. Nach einem Einbruch im Mai und Juni hellte sich die Stimmung damit zum zweiten Mal in Folge auf. Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel waren die Unternehmen zufriedener mit der Geschäftslage und blickten "weniger pessimistisch" in die Zukunft als im Juli. Im verarbeitenden Gewerbe hingegen habe sich das Klima etwas verschlechtert, hieß es.

Eurozone: Geldmenge wächst stärker als erwartet - Kreditvergabe legt stärker zu

FRANKFURT - Die Geldmenge und die Kreditvergabe in der Eurozone entwickeln sich robust. Im Euroraum ist die breit gefasste Geldmenge M3 im Juli im Vorjahresvergleich stärker als erwartet gestiegen. Das Aggregat sei um 5,3 Prozent gestiegen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mit. Bankvolkswirte hatten mit einer Rate von 4,9 Prozent gerechnet. Im Juni hatte der Anstieg revidiert 4,9 Prozent (zuvor 5,0 Prozent) betragen.

Spaniens Wirtschaft wächst mit Achtjahresrekord

MADRID - Die Erholung der spanischen Wirtschaft gewinnt weiter an Fahrt: Im zweiten Quartal wuchs die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone zum Vorquartal um 1,0 Prozent, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte. Das Wachstum hat damit das dritte Quartal in Folge an Schwung gewonnen.

Frankreich: Bestes Geschäftsklima seit vier Jahren

PARIS - In Frankreich ist die Stimmung in den Unternehmen so gut wie seit vier Jahren nicht mehr. Im August sei der Indikator für das Geschäftsklima überraschend um einen Punkt auf 100 Zähler gestiegen, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit August 2011. Volkswirte hatten erwartet, dass der Wert auf dem Niveau des Vormonats bei 99 Zählern verharren würde.

Deutschland: Einfuhrpreise sinken stärker als erwartet

WIESBADEN - Die deutschen Einfuhrpreise sind im Juli angesichts niedriger Energiepreise überraschend stark gesunken. Die Importpreise seien im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.

Griechischer Staatspräsident soll vorgezogene Wahlen ausrufen

ATHEN - Im Euro-Krisenstaat Griechenland soll Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos am Donnerstag vorgezogene Wahlen proklamieren und eine geschäftsführende Interimsregierung einsetzen. Als wahrscheinliches Datum für Neuwahlen gilt der 20. September. Das Land hofft angesichts seiner Milliarden-Schulden und der Flüchtlingskrise auf stabile politische Verhältnisse. Seit Jahresbeginn erreichten mehr als 200 000 Migranten die griechischen Inseln in der Ostägäis. Dort herrschen chaotische Zustände.

Tsipras fordert neues Mandat von den Griechen

ATHEN - Der scheidende griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat seine Landsleute im Fernsehen aufgerufen, ihm ein neues Mandat zu erteilen. Er brauche mehr Zeit, um zu regieren, sagte er in einem Interview des griechischen privaten Fernsehsenders Alpha am Mittwochabend. Die etablierten Parteien hätten 40 Jahre lang regiert, er nur knapp sieben Monate. Bislang habe er sich hauptsächlich auf die Verhandlung mit den Gläubigern konzentriert. Nun sei die Zeit gekommen, im Inland zu handeln, sagte Tsipras. Er wolle das Land wieder auf Wachstumskurs bringen.

Frankreich: Arbeitslosenzahl sinkt erstmals seit Januar

PARIS - In Frankreich ist die Arbeitslosenzahl erstmals seit Januar gesunken. Im Juli seien 3 551 600 Menschen ohne Arbeit gewesen, teilte das Arbeitsministerium am Mittwoch in Paris mit. Das waren 1900 Personen weniger als einen Monat zuvor, als die Zahl auf einen Rekordwert von 3 553 500 gestiegen war.

/rob/tos

27.08.2015

ROUNDUP 2: Gläubiger erlassen Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden

KIEW (dpa-AFX) - Nach monatelangem Ringen haben westliche Gläubiger der von der Pleite bedrohten Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden erlassen. "Der von unseren Gegnern erwartete Staatsbankrott wird nicht stattfinden", betonte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk am Donnerstag in Kiew.

Die Regierung habe nach fünfmonatigen zähen Verhandlungen ein Abkommen mit einer westlichen Gläubigergruppe unterzeichnet, teilte Finanzministerin Natalia Jaresko mit. Demnach werden der krisengeschüttelten Ex-Sowjetrepublik 20 Prozent ihrer Verbindlichkeiten - rund 3,6 bis 3,8 Milliarden US-Dollar (etwa 3,1 Milliarden Euro) - erlassen. Die Restschuld von etwa 15 Milliarden Dollar solle in einem Zeitraum von 2019 bis 2027 zurückgezahlt werden, hieß es.

Das Abkommen sieht auch einen einheitlichen erhöhten Zinssatz von 7,75 Prozent vor. Zuvor lag der Zinssatz bei 7,22 Prozent.

Die Ukraine hatte die Schulden über Anleihen in Fremdwährungen gemacht. Kiew hatte einen Schuldenschnitt von 40 Prozent angestrebt. Eine Restrukturierung der Staatsschuld ist eine wichtige Voraussetzung für weitere Finanzhilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Die Ukraine hofft, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird. Mit den nun ausgehandelten Konditionen müsse sich auch Russland abfinden, forderte Jazenjuk. "Russland wird keine besseren Bedingungen als die restlichen Kreditgeber erhalten", betonte er.

Russlands Finanzminister Anton Siluanow erteilte der Ukraine umgehend eine Absage. Sein Land werde sich nicht an der Umstrukturierung der ukrainischen Schulden beteiligen, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Das Ministerium in Moskau teilte mit, bislang sei kein entsprechender Antrag aus Kiew eingegangen.

Die Wirtschaftsleistung der Ukraine war im ersten Halbjahr aufgrund des Krieges mit prorussischen Separatisten im Osten des Landes um 16,3 Prozent eingebrochen. Die Inflation lag im Juli bei 55,3 Prozent./ast/tjk/DP/tos

27.08.2015

Fed-Vertreterin: Noch unklar wie Turbulenzen US-Wirtschaft beeinflussen

JACKSON HOLE (dpa-AFX) - Nach Einschätzung der Präsidentin der regionalen US-Notenbank von Kansas City, Esther George, ist es noch unklar wie die jüngsten Finanzmarktturbulenzen die US-Wirtschaft beeinflussen. "Bisher habe ich noch nichts gesehen, was meine Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung verändert hat", sagte George am Donnerstag dem Fernsehsender Bloomberg TV in Jackson Hole. Es habe bisher Gründe für eine Leitzinsanhebung gegeben. "Wir werden jetzt abwarten und schauen wie der geldpolitische Ausschuss (FOMC) die Lage bewertet."

Wegen der von China ausgehenden Finanzmarktturbulenzen wird an den Finanzmärkten nicht mehr mit einer Leitzinsanhebung im September gerechnet. So hatte William Dudley, der einflussreiche Präsident der regionalen Notenbank von New York, am Mittwoch eine Leitzinsanhebung im September als "weniger zwingend" bezeichnet. George ist derzeit nicht stimmberechtigt im geldpolitischen Ausschuss der US-Notenbank (Fed), wird dies aber im kommenden Jahr sein./jsl/tos

27.08.2015

USA: Schwebende Hausverkäufe legen schwächer als erwartet zu

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Juli überraschend schwach gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 0,5 Prozent geklettert, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 1,8 auf 1,7 Prozent korrigiert.

Im Jahresvergleich stiegen die Hausverkäufe im Juli um 7,2 Prozent. Bei schwebenden Hausverkäufen wurden zwar schon Vorverträge unterzeichnet, es liegt aber noch kein endgültiger Kaufvertrag vor. Die Zahlen gelten als guter Indikator für den Immobilienmarkt./tos/jsl

27.08.2015

ROUNDUP: Wirtschaft nimmt stärker Fahrt auf als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Wirtschaft hat im zweiten Quartal nach einem schwachen Jahresstart stärker Fahrt aufgenommen als erwartet. Im Zeitraum April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 3,7 Prozent gewachsen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington laut einer zweiten Schätzung mit. Zunächst war nur ein Wachstum von 2,3 Prozent ermittelt worden. Volkswirt hatten eine Revision auf 3,2 Prozent erwartet. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft nur um 0,6 Prozent gewachsen

Verantwortlich für die Aufwärtsrevision war ein stärkerer Anstieg der Konsumausgaben. So legte der private Konsum um 3,1 Prozent zu, nachdem zunächst ein Zuwachs von 2,9 Prozent ermittelt worden war. Zudem stützten die Lagerbestände das BIP.

ÖKONOMEN SEHEN US-WIRTSCHAFT GUT AUFGESTELLT

Experten von Capital Economics erwarten auch im dritten Quartal annualisiert rund 2,5 Prozent Wachstum und somit einen robusten Aufschwung. Die Wirtschaft habe im zweiten Quartal Fahrt aufgenommen. Und die bisher veröffentlichten Konjunktur- und Arbeitsmarktzahlen signalisierten eine Fortsetzung im dritten Quartal.

"Die Zahlen machen deutlich, dass das Wachstumsszenario in den USA intakt ist", kommentierte Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Der Zuwachs oberhalb des Potenzialwachstums lässt die Auslastung des Arbeitsmarktes tendenziell steigen." Die geringe Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche bestätige diese Einschätzung.

Mit Blick auf die aktuellen US-Konjunkturdaten sagte Experte Umlauf: "Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed werden somit unterstützt." Der Markt rätselt allerdings weiter über den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung in den USA seit mehr als neun Jahren. Nach Aussagen von US-Notenbankmitglied William Dudley, der am Vortag eine Zinserhöhung im September als "weniger zwingend" bezeichnet hatte, waren zuletzt verstärkt Spekulationen auf eine spätere Zinswende im Dezember aufgekommen.

EURO REAGIERT MIT DEUTLICHEN KURSVERLUSTEN

Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. In Europa wird auf diese Annualisierung verzichtet. Die Wachstumsraten sind deshalb geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Zahlen vergleichbar.

Der Eurokurs reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die Zahlen und fiel auf ein Tagestief von 1,1227 US-Dollar. Der deutsche Aktienmarkt baute seine Gewinne aus. Die US-Staatsanleihen gerieten unter Druck./jsl/jkr/he

27.08.2015

USA: Wirtschaft nimmt stärker Fahrt auf als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Wirtschaft hat im zweiten Quartal nach einem schwachen Jahresstart stärker Fahrt aufgenommen als erwartet. Im Zeitraum April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 3,7 Prozent gewachsen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington laut einer zweiten Schätzung mit. Zunächst war nur ein Wachstum von 2,3 Prozent ermittelt worden. Volkswirt hatten eine Revision auf 3,2 Prozent erwartet.

Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. In Europa wird auf diese Annualisierung verzichtet. Die Wachstumsraten sind deshalb geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Zahlen vergleichbar./jsl/tos

27.08.2015

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gefallen

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark zurückgegangen. Die Zahl der Anträge sei in der vergangenen Woche um 6000 auf 271 000 gefallen, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 274 000 Anträge gerechnet.

Der Wert der vorletzten Woche wurde nicht revidiert und lag bei 277 000. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stiegen die Erstanträge in der vergangenen Woche um 1000 auf 272 500.

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Woche zum Erstanträge Veränderung 4-Wochenschnitt Veränderung

22. Aug 15 271 -6 272,50 1,00

15. Aug 15 277 4 271,50 5,50

08. Aug 15 273 4 266,00 -2,00

01. Aug 15 269 2 268,00 -6,75°

(Angaben in Tsd)

/tos/jkr

27.08.2015

ROUNDUP 2: Gläubiger erlassen Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden

(Neu: Mehr Details)

KIEW (dpa-AFX) - Nach monatelangem Ringen haben westliche Gläubiger der von der Pleite bedrohten Ukraine fast vier Milliarden Dollar Schulden erlassen. "Der von unseren Gegnern erwartete Staatsbankrott wird nicht stattfinden", betonte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk am Donnerstag in Kiew.

Die Regierung habe nach fünfmonatigen zähen Verhandlungen ein Abkommen mit einer westlichen Gläubigergruppe unterzeichnet, teilte Finanzministerin Natalia Jaresko mit. Demnach werden der krisengeschüttelten Ex-Sowjetrepublik 20 Prozent ihrer Verbindlichkeiten - rund 3,6 bis 3,8 Milliarden US-Dollar (etwa 3,1 Milliarden Euro) - erlassen. Die Restschuld von etwa 15 Milliarden Dollar solle in einem Zeitraum von 2019 bis 2027 zurückgezahlt werden, hieß es.

Das Abkommen sieht auch einen einheitlichen erhöhten Zinssatz von 7,75 Prozent vor. Zuvor lag der Zinssatz bei 7,22 Prozent.

Die Ukraine hatte die Schulden über Anleihen in Fremdwährungen gemacht. Kiew hatte einen Schuldenschnitt von 40 Prozent angestrebt. Eine Restrukturierung der Staatsschuld ist eine wichtige Voraussetzung für weitere Finanzhilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Die Ukraine hofft, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird. Mit den nun ausgehandelten Konditionen müsse sich auch Russland abfinden, forderte Jazenjuk. "Russland wird keine besseren Bedingungen als die restlichen Kreditgeber erhalten", betonte er.

Russlands Finanzminister Anton Siluanow erteilte der Ukraine umgehend eine Absage. Sein Land werde sich nicht an der Umstrukturierung der ukrainischen Schulden beteiligen, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Das Ministerium in Moskau teilte mit, bislang sei kein entsprechender Antrag aus Kiew eingegangen.

Die Wirtschaftsleistung der Ukraine war im ersten Halbjahr aufgrund des Krieges mit prorussischen Separatisten im Osten des Landes um 16,3 Prozent eingebrochen. Die Inflation lag im Juli bei 55,3 Prozent./ast/tjk/DP/stb

27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Fuchs Petrolub auf 'Buy' - Ziel gesenkt

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat Fuchs Petrolub aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 45,60 auf 44,00 Euro gesenkt. Analyst Oliver Schwarz kürzte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen für den Schmierstoffhersteller. Er verwies auf die Schwäche des chinesischen Automarktes./ajx/gl

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Oddo Seydler startet Infineon mit 'Buy' - Ziel 11,50 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Oddo Seydler hat Infineon mit "Buy" und einem Kursziel von 11,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Infineon habe sich inzwischen so aufgestellt, dass das Unternehmen zu einem dominanten Akteur im Markt für Leistungshalbleiter werden dürfte, schrieb Analyst Veysel Taze in einer am Mittwochabend vorgelegten Studie. Das Wachstums- und Margenprofil sei attraktiv. Hinzu komme eine lediglich moderate Bewertung der Aktien./ajx/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Independent hebt Salzgitter AG auf 'Halten' - Ziel gesenkt

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Independent Research hat Salzgitter AG von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 31 auf 29 Euro gesenkt. Seit seinem letzten Kommentar zum Stahlkonzern sei die Aktie um 16 Prozent gesunken, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Dafür seien unter anderem Sorgen um die Weltwirtschaft verantwortlich. Den angepeilten Vorsteuergewinn im laufenden Jahr sollte Salzgitter aber trotzdem erreichen./gl/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Rheinmetall auf 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Rheinmetall von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft belassen. Die Analysten begründeten das neue Anlagevotum in einer am Donnerstag veröffentlichten Branchenstudie ausschließlich mit den verbesserten Aussichten im Rüstungsgeschäft. Auf das Autozuliefergeschäft - das zweite Standbein des Konzerns - blicken sie mittlerweile etwas verhaltener./gl/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Lufthansa auf 12 Euro - 'Hold'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Lufthansa von 14 auf 12 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Andrew Lobbenberg senkte in einer Branchenstudie vom Donnerstag seine Schätzungen für die deutsche Fluggesellschaft etwas. Zur Begründung verwies er auf das Frachtgeschäft mit den hohen Kapazitäten in China und Asien allgemein, die belasteten./ag/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Nomura hebt Philips Electronics auf 'Buy' und Ziel auf 27 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das japanische Analysehaus Nomura hat Philips Electronics von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26 auf 27 Euro angehoben. Vor dem Hintergrund einer in diesem Jahr unterdurchschnittlichen Kursentwicklung, nachlassender Probleme im Werk in Cleveland und einer stärkeren Dynamik in den wichtigsten Märkten der Healthcare-Sparte nehme sie wieder eine konstruktivere Haltung ein, schrieb Analystin Maggie Paxton in einer Studie vom Donnerstag./ajx/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Lampe hebt Metro auf 'Kaufen' - Ziel 34 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Metro nach einem Analystenwechsel von "Verkaufen" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 27 auf 34 Euro angehoben. Die Fokussierung des Handelskonzerns auf die Kerngeschäftsfelder sei positiv, schrieb Analyst Peter Steiner in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem das Belieferungsgeschäft bei Cash & Carry sowie das Omnichannel-Konzept bei Media-Saturn böten gute Perspektiven./ag/edh

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup senkt Ziel für Beiersdorf auf 87 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Beiersdorf von 90 auf 87 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. In Reaktion auf die jüngsten Bewegungen am Devisenmarkt reduzierte Analyst Adam Spielman seine Gewinnschätzungen für die meisten Konsumgüteraktien. An seiner ansonsten optimistischen Einschätzung für Beiersdorf ändere dies aber nichts, schrieb er in einer Branchenstudie vom Donnerstag./ajx/edh

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Allianz auf 'Buy' - Ziel weiter 170 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat die Allianz von "Accumulate" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 170 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9 auf Basis der 2016er-Schätzungen und einer Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent sei das Papier des Versicherers attraktiv bewertet./ajx/das

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für BBVA auf 10,50 Euro - 'Outperform'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für BBVA von 11,10 auf 10,50 Euro gesenkt, die Einstufung für die Aktie der spanischen Bank aber auf "Outperform" belassen. Hauptgrund für das neue Kursziel sei der Rückgang der Finanzinstrumente, die kurzfristig verkauft werden können (AFS reserve), schrieb Analyst Johan De Mulder in einer Studie vom Donnerstag./ajx/das

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dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser