dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

27.02.2015

Spanische Großbank Bankia zahlt erstmals Dividende

MADRID (dpa-AFX) - Die Großbank Bankia, ein Symbol der spanischen Bankenkrise, plant erstmals eine Dividende. Man werde für 2014 bei Zustimmung der Hauptversammlung 0,0175 Euro pro Aktie oder 202 Millionen Euro ausschütten, teilte das Geldhaus am Freitagabend mit. Der spanische Staat, über die Dachgesellschaft BFA mit 62,67 Prozent Mehrheitsaktionär, werde davon rund 126 Millionen erhalten.

Bankia war Ende 2010 - gut zwei Jahre nach Beginn der spanischen Immobilienkrise - aus der Fusion angeschlagener Finanzinstitute entstanden und im Mai 2012 verstaatlicht worden. Im Jahre 2012 hatte die Bank einen Verlust von 19 Milliarden Euro verbucht. Spanien beantragte ein europäisches Rettungspaket von 41 Milliarden Euro für seine Banken, wovon mehr als 22 Milliarden Euro an Bankia gingen.

2013 schrieb die Bank mit einem Überschuss von 509 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen. Doch das Kreditinstitut wird von mehreren Skandalen erschüttert. Bankia droht wegen angeblich geschönter Bilanzen beim Börsengang im Jahre 2011 Ungemach. Zudem ermittelt die Justiz gegen 78 frühere Aufsichtsratsmitglieder sowie gegen ehemalige Topmanager, die auf Kosten des Unternehmens private Ausgaben finanziert haben sollen./er/DP/he

27.02.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN in der Woche vom 23.02 bis 27.02.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.02. bis 27.02.2015

MONTAG

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Aareal Bank nach der Übernahme der Westdeutschen Immobilienbank (Westimmo) von 39 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Transaktion steigere den Gewinn je Aktie des Immobilienfinanzierers, da keine Kapitalerhöhung notwendig und die Westimmo profitabel sei, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Montag.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 135 Euro belassen. Der neuerliche Veränderung im Management durch den Weggang des Chefs im Gesundheitsgeschäft (Healthcare) des Pharma- und Chemiekonzerns sei grundsätzlich nicht gut, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Montag. Olivier Brandicourt habe die Sparte allerdings nicht lange geführt und keinen starken Eindruck hinterlassen,

DANONE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Danone von 46 auf 45 Euro gesenkt und die Aktie auf der "Conviction Sell List" belassen. Er habe seine Schätzungen für den französischen Nahrungsmittelkonzern und in der Folge die Kurserwartungen etwas gesenkt, schrieb Analyst Mitch Collett in einer Studie vom Montag. Die schwächere Preisentwicklung und steigende Kosten spächen gegen die anvistierten Margensteigerungen.

LUFTHANSA AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Lufthansa nach vorläufigen Zahlen für 2014 von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 15,50 auf 13,60 Euro gesenkt. Analyst William King strich in einer Studie vom Freitag heraus, dass der Überschuss nach internationaler Rechnungslegung um 82 Prozent eingebrochen sei. Belastet hätten das Ergebnis Wertminderungen bei einer 2012 begebenen Wandelanleihe und den zur Treibstoffpreissicherung eingesetzten Optionen. Nach deutscher Rechnungslegung hatte Europas größter Luftverkehrskonzern sogar einen Verlust eingefahren, so dass das Unternehmen nun dementsprechend für 2014 die Dividende streichen wolle. Der Umsatz indes habe den Erwartungen entsprochen.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach Zahlen von 63 auf 64 Euro angehoben, und die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Vakuumpumpenhersteller habe in seinem dritten Geschäftsquartal erneut die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Montag. Er rate weiterhin die Aktie zu meiden.

DIENSTAG

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen für 2014 auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 10,50 Euro belassen. Der Maschinenausrüster für die LED-Industrie habe mit den Zahlen, aber auch mit dem Ausblick enttäuscht, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Dienstag. Aixtron dürfte seiner Ansicht nach die Ergebniswende im laufenden Jahr noch nicht erreichen. Schnitzer stellte eine Überprüfung seiner Schätzungen in Aussicht.

HOLCIM

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Holcim nach Geschäftszahlen von 77 auf 81 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Zwar lasse eine Erholung in Europa noch auf sich warten, doch seien die Zahlen für das Schlussquartal des Baustoffkonzerns robuster gewesen als gedacht, schrieb Analystin Glynis Johnson in einer Studie vom Dienstag. Zudem hätten die Schweizer den Ausblick trotz ungünstiger Wechselkursentwicklungen bestätigt.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Telefonica Deutschland nach Zahlen für das Schlussquartal auf "Add" mit einem Kursziel von 5,60 Euro belassen. Das vierte Quartal sei ordentlich verlaufen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Der Geschäftsausblick sei stark. Positiv sei zudem die Ausschüttungspolitik.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Vodafone auf "Overweight" mit einem Kursziel von 265 Pence belassen. Die zuletzt im Branchenvergleich unterdurchschnittliche Kursentwicklung reflektiere Sorgen über Wechselkursbelastungen sowie Unsicherheiten mit Blick auf anstehende Auktionen von Sendefrequenzen in verschiendenen Ländern, schrieb Analyst Akhil Dattani in einer Studie vom Dienstag. Gleichzeitig verbesserten sich aber die Fundamentaldaten im europäischen Mobilfunkgeschäft des Konzerns.

ZOOPLUS AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Zooplus nach zuletzt überdurchschnittlicher Kursentwicklung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 57 auf 90 Euro angehoben. Die Papiere des Onlinehändlers für Haustierbedarf hätten eine Atempause nötig, wenngleich der langfristige Anlagehintergrund überzeuge, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Dienstag. Seine Schätzungen für 2015 und 2016 habe er deutlich verändert: Er erwarte nun stärkere Umsatzzuwächse als zuvor, gleichzeitig aber auch eine Verschiebung der Profitabilität.

MITTWOCH

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Aareal Bank nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 41 Euro belassen. Die Managementvorgaben für das Finanzjahr 2014 seien übertroffen worden, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Mittwoch. Das vierte Quartal sei insgesamt gut ausgefallen. Die Ziele des Immobilienfinanzierers lägen wegen höher als erwarteter Verwaltungsausgaben zwar unter seinen Erwartungen, allerdings dürften sie konservativ berechnet sein.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 50 Euro belassen. Die Kennziffern des Dialyseanbieters für 2014 hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Mittwoch. Der Ausblick sei insgesamt eher enttäuschend.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Freenet nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 25 auf 31 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Eckdaten seien nahezu exakt im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Mittwoch. Das Hauptargument für ein Investment in Freenet bleibe aber die hohe Dividendenrendite von über 5 Prozent.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen für 2014 auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 46 Euro belassen. Zahlen und Ausblick des Medizinkonzerns hätten die Erwartungen getroffen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Mittwoch.

KWS SAAT

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für KWS Saat nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 255 Euro belassen. Wie erwartet sei das operative Ergebnis (Ebit) des Saatgutherstellers im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Mittwoch. Die Wachstumsperspektiven blieben solide, seien aber im aktuellen Kurs bereits angemessen berücksichtigt.

LEG IMMOBILIEN

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für LEG Immobilien nach vorläufigen Zahlen für 2014 auf "Equal-weight" belassen. Die Kennziffern der Immobiliengesellschaft seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analystin Bianca Riemer in einer Studie vom Mittwoch. Sie verwies jedoch darauf, dass die Aktie derzeit bereits 38 Prozent über dem Substanzwert des Unternehmens notiert.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Volkswagen von 225 auf 275 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die europäischen Autobauer profitierten von dem Abwertungswettlauf an den Devisenmärkten, schrieb Analyst Mike Dean in einer Branchenstudie am Mittwoch. Insbesondere wegen Währungseffekten, die vom Markt bisher unterschätzt würden, habe er seine Prognosen erhöht. Vor allem die Marken Audi und Porsche profitierten. Neben Volkswagen zähle auch Daimler zu den Gewinnern.

XING AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Xing nach vorläufigen Zahlen für 2014 auf "Buy" mit einem Kursziel von 140 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) des Karriere-Netzwerks habe positiv überrascht, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Mittwoch. Die starke Aufwärtsdynamik der Aktie im bisherigen Jahresverlauf sollte sich fortsetzen.

DONNERSTAG

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Die Resultate zum vierten Quartal seien schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Versicherers auf 2015 sei aber positiv, da er eine zumindest stabile operative Entwicklung im aktuell herausfordernden Umfeld signalisiere.

BAYER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 137 Euro belassen. Das vierte Quartal des Pharma- und Chemiekonzerns sei schwächer als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick aufs Jahr 2015 sei aber ordentlich.

CEWE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Cewe nach vorläufigen Zahlen von 69 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Im Foto-Geschäft habe das SDax-Unternehmen stark abgeschnitten, doch Probleme im polnischen Einzelhandel hätten auf die Gewinne gedrückt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Die Expertin senkte ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie und verschob den Bewertungszeitraum nach vorn.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Die Kennziffern zum vierten Quartal seien etwas schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Auch die Geschäftsziele des Telekomkonzerns für 2015 hätten die Prognosen leicht verfehlt.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 63 Euro belassen. Die 2014er Zahlen wie auch der 2015er Ausblick der Optikerkette hätten keine größeren Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Donnerstag. Den Dividendenvorschlag von 1,60 Euro je Aktie nannte der Experte enttäuschend.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für FMC nach Zahlen und einer Analystenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Ausblick des Dialysespezialisten für 2016 sei stark, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Donnerstag

FRESENIUS SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Die Gewinndynamik habe zugelegt und das Nettogewinnziel für 2017 sollte bereits problemlos ein Jahr früher erreicht werden, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Medizinkonzerns habe in den vergangenen sechs Monaten 30 Prozent an Wert gewonnen, sei historisch gesehen aber noch nicht überbewertet und bleibe sein "Top Pick" im Sektor.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 78 Euro belassen. Der Baukonzern habe mit seinem vierten Quartal etwas unter seinen, aber über den Marktschätzungen gelegen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Donnerstag. Die angehobene Dividende plus Sonderausschüttung unterstreiche die Bereitschaft der Essener, Barmittel an die Aktionäre zurückzugeben. Das nach wie vor laufende Aktienrückkaufprogramm stütze diesen Eindruck.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) für das vierte Quartal dürfte die Markterwartungen erfüllen, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Donnerstag. Im ersten Quartal des neuen Jahres dürfte der Stahlhändler kräftig von positiven Währungseffekten profitieren.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für 2014 auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 33,40 Euro belassen. In einem recht vorteilhaften Umfeld habe der Fernsehsender solide abgeschnitten, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Donnerstag. Die Kennziffern stimmten mit seinen Erwartungen überein. Er wies allerdings auch darauf hin, dass die Margen etwas nachließen. ProSiebenSat.1 wachse stark, doch geschehe dies in weniger profitablen Segmenten.

FREITAG

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Der Flugzeugbauer habe im vierten Quartal operativ gut abgeschnitten, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Freitag. Airbus Commercial habe sich herausragend entwickelt. Der Cashflow sei stark. Die Aussichten für 2017 und danach seien angesichts der Produktionssteigerung beim A320 glänzend.

BASF SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 85 Euro belassen. Das vierte Quartal des Chemiekonzerns sei viel besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Freitag. Die Ziele für 2015 bezeichnete der Experte bei einem angepeilten leichten Umsatzanstieg und einem im Vergleich zu 2014 stagnierenden operativen Gewinn (Ebit) auf bereinigter Basis als anspruchslos.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 135 auf 140 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Umsatz des Pharma- und Chemiekonzerns im vierten Quartal sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Freitag. Das Zahlenwerk bekräftige zusammen mit dem Ausblick seine positive Sicht des Unternehmens. Das Gewinnwachstum sei Spitze in der Branche.

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Das vierte Quartal des Anbieters von Mobilfunkdiensten habe ein gemischtes Bild gezeigt, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Sie sei keine Anhängerin von Dividendenanhebungen, die nicht durch den Free Cashflow abgedeckt.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gerry Weber nach Zahlen von 34 auf 32 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Modekonzern scheine keine adäquate Strategie gefunden zu haben, um den strukturellen Veränderungen im Geschäft zu begegnen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Ihres Erachtens wurden das wachsende Konsumenteninteresse an Werbeveranstaltungen und die Verlagerung in Richtung Internetverkaufskanäle noch nicht angegangen.

NORDEX AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Nordex nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 18 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Kennziffern des Herstellers von Windkraftanlagen seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Auf Basis der guten Marktpositionierung, untermauert von der starken Auftragsentwicklung, rechnet er mit einer Fortsetzung des positiven Trends.

PROSIEBENSAT.1

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für 2014 auf "Neutral" belassen. Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (recurring Ebitda) seien etwas besser als von ihr erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Emma Dunk in einer Studie vom Freitag. Auch den Ausblick des Medienkonzerns für das laufende Jahr wertete sie positiv.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5200 auf 7000 Pence angehoben. Übernahmen und Kostensenkungen seien die Haupttreiber für das Gewinnwachstum des britischen Konsumgüterkonzerns, schrieb Analyst Iain Simpson in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Kursziel entspreche einem deutlichen Bewertungsaufschlag zum europäischen Branchendurchschnitt.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die Zahlen des Stahlkonzerns für das vierte Quartal seien gut ausgefallen, allerdings seien sie mit den Konsensschätzungen schwer zu vergleichen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Die neuen Ziele für 2015 entsprächen auf Umsatzebene seiner Schätzung. Auf Vorsteuerebene rechnet er mit 59 Millionen Euro, während Salzgitter einen Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht stellt.

/he

27.02.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.02.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.02.2015

AB INBEV

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen für das Schlussquartal von 111 auf 120 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Brauereikonzern habe ergebnisseitig besser abgeschnitten als gedacht, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Der Analyst hob seine Gewinnerwartungen für 2016 an.

AB INBEV

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für AB Inbev aus Bewertungsgründen von 115 auf 125 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Edward Mundy bleibt in einer Studie vom Freitag nach der Bilanzvorlage zuversichtlich für das Biergeschäft in den USA.

AB INBEV

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat AB Inbev nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 114 auf 109 Euro gesenkt. Der Brauereikonzern habe die Erwartungen an das operative Ergebnis (Ebitda) für das vierte Quartal verfehlt, schrieb Analyst Javier Gonzalez Lastra in einer Studie vom Freitag. Das Quartalsergebnis je Aktie hingegen habe vor allem wegen geringerer Kosten etwa zehn Prozent über dem Konsens gelegen. Nachdem die Aktie seit dem Start seiner Bewertung im November 2014 um inzwischen 28 Prozent gestiegen sei, sehe er kurzfristig nun kaum noch weiteres Aufwärtspotenzial.

ADIDAS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Adidas vor endgültigen Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Die finalen Kennziffern für 2014 dürften angesichts der bereits bekannten Eckdaten kaum noch überraschen, schrieb Analyst Fred Speirs in einer Studie vom Freitag. Von großem Interesse sei jedoch der Ausblick des Sportartikelkonzerns für das laufende Jahr. Er rechnet mit einem Umsatzplus bei konstanten Wechselkursen von 5,8 Prozent und einem Anstieg des operativen Ergebnisses von fünf Prozent.

AIR LIQUIDE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Air Liquide nach Zahlen von 105 auf 125 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bilanz für die zweite Jahreshälfte 2014 sei wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Laurence Alexander in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Das Kursziel für die Aktie des französischen Industriegase-Herstellers habe er vor allem mit Blick auf die Kursentwicklung der Branche angehoben.

AIRBUS GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Airbus aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel hob Analyst Clive Roberts nach Geschäftszahlen für 2014 aber von 50 auf 56 Euro an. Die Rekordresultate des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns erschienen bereits in den Aktienkurs eingepreist, schrieb Roberts in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Gewinnprognosen für 2016 etwas an.

AIRBUS GROUP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Airbus nach Zahlen von 48 auf 63 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns für das Jahr 2014 sei vor allem dank der Verkehrsflugzeuge-Sparte überraschend gut ausgefallen, schrieb Analyst Zafar Khan in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick für die Entwicklung des freien Cashflow sei trotz Produktionserhöhungen anhaltend gut.

AIRBUS GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 54,50 Euro belassen. Der Flugzeugbauer habe starke Resultate geliefert und damit die Markterwartungen geschlagen, schrieb Analyst Andrew Gollan in einer Studie vom Freitag. Vor allem der Free Cashflow habe die Erwartungen deutlich übertroffen.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Airbus nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Der Flugzeugbauer sei 2014 noch profitabler geworden, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Freitag und verwies dabei auch auf die übertroffenen konzerneigenen Ziele. Auch der Ausblick auf das angelaufene Jahr sei nun deutlich besser. Er rechne - unter anderem wegen Kosteneinsparungen sowie zudem gesunkener Kosten - mit einem starken Wachstum beim operativen Ergebnis (Ebit).

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Der Flugzeugbauer habe im vierten Quartal operativ gut abgeschnitten, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Freitag. Airbus Commercial habe sich herausragend entwickelt. Der Cashflow sei stark. Die Aussichten für 2017 und danach seien angesichts der Produktionssteigerung beim A320 glänzend.

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Aixtron nach Zahlen von 10,50 auf 9,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Kennziffern des LED-Industrie-Ausrüsters für 2014 seien unter den Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Donnerstag. Finanziell bleibe Aixtron aber gut positioniert und dürfte beim Auftragseingang im laufenden Jahr eine Erholung verzeichnen.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Allianz SE nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 156 Euro belassen. Das operative Ergebnis des Versicherers und die Dividende hätten die Markterwartungen etwas verfehlt, schrieb Analyst Frank Kopfinger in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick suggeriere mit Blick auf den Durchschnitt eine Stagnation im Jahr 2015. Er rechne aber mit einigen Sicherheitspuffern und bleibe bei seiner Kaufempfehlung. Seine Schätzungen habe er weitgehend unverändert belassen. Allianz bleibe sein "Top Pick".

ALLIANZ SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Der Versicherer verzeichne Kapitalzuflüsse in seiner Leben-Sparte habe die relativ attraktive Kapitalrendite halten können, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Freitag. Wegen ihrer günstigeren Bewertung ziehe er aber die Axa-Aktie dem Allianz-Papier vor.

ALLIANZ SE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Das operative Ergebnis des Versicherungskonzerns habe seine Prognose und die durchschnittliche Marktprognose leicht verfehlt, schrieb Analyst Richard Burden in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf 2015 sei weitgehend wie erwartet ausgefallen.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Allianz nach Zahlen von 151 auf 158 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das operative Ergebnis 2014 sei leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Donnerstag. Das extreme Niedrigzinsumfeld sei zwar negativ für die operative Entwicklung des Versicherers. Es könne aber angesichts der hohen Dividendenrendite zu einer höheren Bewertung der Aktie beitragen.

ALSTRIA OFFICE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Alstria Office nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 10,80 Euro belassen. Eine Verkleinerung des Portfolios nach Profitabilitätskriterien treibe die Gewinne des Immobilienunternehmens, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Studie vom Freitag. Die Aussichten blieben gut.

ALSTRIA OFFICE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Alstria Office nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,40 Euro belassen. Dank des vierten Quartals sei das Gesamtjahr des Immobilienunternehmens wie von diesem vorhergesagt ausgefallen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Zwar erscheine die Aktie nach ihrem jüngsten Kursanstieg teuer, doch profitiere sie weiter von der optimistischen Einschätzung der Investoren zum deutschen Immobilienmarkt.

ALSTRIA OFFICE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Alstria Office nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,80 Euro belassen. Die Resultate des Immobilienkonzerns hätten seinen Schätzungen recht genau entsprochen, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Freitag. Der Wert des Portfolios und folglich des Substanzwertes dürfte steigen. Dies sei positiv.

AURUBIS AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Aurubis nach einer Präsentation vor Investoren von 57,80 auf 60,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Kupferkonzern sei auf bestem Wege, sein operatives Ergebnis weiter zu steigern, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Freitag.

AXA

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Axa von 21 auf 25 Euro erhöht und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Dividende überrasche bei dem Versicherer positiv, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Freitag. Die Kapitalausstattung sei inzwischen sehr solide und die operative Entwicklung gut. Zudem bestehe die Aussicht auf weiter steigende Dividenden. Der Bewertungsabschlag bei den Aktien zum Sektor sei nicht mehr berechtigt.

AXA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Axa nach Zahlen zum zweiten Halbjahr von 23 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Das Nettoergebnis habe seine Prognose um sechs Prozent verfehlt, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag. Die Gesamtentwicklung des Versicherers sei dennoch solide gewesen. Seine Gewinnprognose je Aktie für 2015 reduzierte der Experte leicht, erhöhte aber seine Dividendenschätzungen für 2015 und 2016.

AXEL SPRINGER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Axel Springer von 48 auf 52 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das Geschäftsmodell des Medienkonzerns sei einfach erklärt: Wandel vom klassischen Presse- zum Internetkonzern, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Freitag. Damit dürfte Springer zum strukturellen Umsatz- und Gewinnwachstum zurückkehren. Dabei dürfte das Digitalgeschäft einen ständig wachsenden Anteil übernehmen.

BARCLAYS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Barclays vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 305 Pence belassen. Die britische Großbank dürfte - wie auch die Wettbewerber - über ein schwaches viertes Quartal im Investmentbanking berichten, schrieben die Analysten in einer Studie vom Freitag. Der Markt dürfte vor allem auf die Entwicklung der Kernkapitalquote und der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten achten.

BASF SE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 92 Euro belassen. Der Chemiekonzern habe für das vierte Quartal ein gutes operatives Ergebnis erzielt und damit seine Schätzungen und die des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Freitag. Schwachpunkt sei aber der Free Cashflow.

BASF SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für BASF nach Zahlen für das vierte Quartal von 85 auf 91 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Umsatz des Chemiekonzerns habe leicht unter seiner Erwartung gelegen, der bereinigte operative Gewinn (Ebit) jedoch deutlich darüber, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag.

BASF SE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 68 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Kennziffern des Chemiekonzerns für 2014 seien besser als erwartet, doch der Ausblick enttäusche, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag.

BASF SE

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für BASF von 72 auf 86 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die schwachen Ölpreise wirkten dem anhaltenden Volumenwachstum beim Chemiekonzern entgegen, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Freitag.

BASF SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Ergebnisseitig habe der Chemiekonzern im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen, doch sei der Ausblick vage, schrieb Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Freitag. Er halte die Bewertung der Aktie inzwischen für ausgereizt.

BASF SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Das operative Ergebnis des Chemiekonzerns sei im vierten Quartal sehr erfreulich gewesen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Freitag. Vor allem im Bereich Agrarchemie habe BASF positiv überrascht. Der Ausblick sei realistisch und basiere auf vorsichtigen gesamtwirtschaftlichen Annahmen.

BASF SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 85 Euro belassen. Das vierte Quartal des Chemiekonzerns sei viel besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Freitag. Die Ziele für 2015 bezeichnete der Experte bei einem angepeilten leichten Umsatzanstieg und einem im Vergleich zu 2014 stagnierenden operativen Gewinn (Ebit) auf bereinigter Basis als anspruchslos.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 135 auf 140 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Umsatz des Pharma- und Chemiekonzerns im vierten Quartal sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Freitag. Das Zahlenwerk bekräftige zusammen mit dem Ausblick seine positive Sicht des Unternehmens. Das Gewinnwachstum sei Spitze in der Branche.

BAYER AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen für 2014 von 125 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Kennziffern hätten die Erwartungen getroffen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Freitag. Die Leverkusener seien sowohl im Pharmasegment als auch in der Agrarchemiesparte sehr gut positioniert, weshalb die Aktie das positive Votum verdiene.

BAYER AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 101 auf 104 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Zwar habe der Umsatz des Pharma- und Chemiekonzerns über der Konsensschätzung gelegen, die Marge beim operativen Ergebnis jedoch darunter, schrieb Analyst Michael Leuchten in einer Studie vom Freitag. Das Kursziel habe er wegen der jüngst gestiegenen Bewertung des Wettbewerbers Syngenta angehoben.

BEIERSDORF AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Beiersdorf mit "Underweight" und einem Kursziel von 71 Euro aufgenommen. Die Aktie des Nivea-Herstellers sei zu hoch bewertet, schrieb Analyst Damian McNeela in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern aber gute Renditen bescheren. Eine Herausforderung sieht der Experte aber in der Verwendung der Barmittel, die für Zukäufe, aber auch für erhöhte Ausschüttungen verwendet werden könnten. Bei Beiersdorf sei das Wachstum aus eigener Kraft über die vergangenen fünf Jahre das geringste im Sektor gewesen, der Cashflow erscheine überbewertet.

BORUSSIA DORTMUND KGAA

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Borussia Dortmund nach endgültigen Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr auf "Buy" mit einem Kursziel von 6 Euro belassen. Die finalen Umsatzkennziffern hätten die vorläufigen Daten bestätigt, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Freitag. Positiv überrascht habe aber der Nettogewinn des Fußballvereins von 3,7 Millionen Euro.

CRH

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für CRH nach Zahlen von 26,00 auf 27,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der irische Baustoffkonzern dürfte im Zuge der US-Konjunkturerholung und der leichten wirtschaftlichen Aufhellung in Europa ergebnisseitig organisch weiter wachsen, schrieb Analyst Aynsley Lammin in einer Studie vom Freitag. Zudem dürften kürzlich angekündigte Zukäufe zum Wachstum beitragen. Der Aktienkurs, der sich seit Anfang Oktober deutlich erholt habe, dürfte kurzfristig zwar eine Pause einlegen, auf einer 12- bis 18-Monatsbasis sehe er aber weiteres Aufwärtspotenzial.

CTS EVENTIM

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für CTS Eventim von 21 auf 27 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Ticket-Händler habe einen starken Endspurt im Geschäftsjahr 2014 gezeigt und auch der Ausblick auf das neue Jahr sei ziemlich klar und gut berechenbar, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Freitag. Die Aktie sei aber bereits angemessen bewertet.

DEUTSCHE ANNINGTON

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Annington von 30,50 auf 38,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fundamentaldaten des deutschen Wohnimmobiliensektors seien nach wie vor stark, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen. Seine Kurszielanhebungen reflektierten optimistischere Annahmen zum Mietwachstum und zu den Finanzierungskosten. Zudem spiegelten sie Neubewertungen von Vermögenswerten und niedrigere Kapitalkosten wider. Den Zeitrahmen für seine Bewertungen habe er um ein Jahr nach vorn verschoben.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Geschäftszahlen von 16,40 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Konzernumsatz sei im Schlussquartal überraschend deutlich gestiegen, während die Ergebnisentwicklung hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben sei, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Der Unternehmensausblick für den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) 2015 liege etwas über seiner bisherigen Schätzung. Auch deshalb habe er seine Prognosen angehoben.

DEUTSCHE TELEKOM AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Die Geschäftszahlen für 2014 wie auch der Ausblick hätten seine positive Einschätzung bei der jüngsten Kaufempfehlung bestätigt, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Freitag.

DEUTSCHE TELEKOM AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Neutral" belassen. Die Kennziffern für 2014 und der Ausblick auf 2015 seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei der in Aussicht gestellte Dividendenanstieg geringer als erwartet. Zudem sei die Aktie bis zur Bekanntgabe der Zahlen sehr stark gelaufen, rechtfertigte er sein Votum.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Wohnen von 19 auf 24 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Fundamentaldaten des deutschen Wohnimmobiliensektors seien nach wie vor stark, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen. Seine Kurszielanhebungen reflektierten optimistischere Annahmen zum Mietwachstum und zu den Finanzierungskosten. Zudem spiegelten sie Neubewertungen von Vermögenswerten und niedrigere Kapitalkosten wider. Den Zeitrahmen für seine Bewertungen habe er um ein Jahr nach vorn verschoben.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Dialog Semiconductor vor der Markteinführung der Computeruhr von Apple auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Dass Apple zur Zeitumstellung in den USA am 9. März die Apple Watch vorstellen wolle, dürfte auch bei Dialog für Rückenwind sorgen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Der im TecDax notierte Chiphersteller gilt als Apple-Zulieferer. Er rechnet damit, dass Apple in diesem Jahr rund zehn Millionen solcher Uhren verkaufen werde.

DRILLISCH

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Drillisch nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Eckdaten des Mobilfunkanbieters für das vierte Quartal hätten die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Freitag. Die Wachstumsdynamik sei beeindruckend gewesen.

DRILLISCH

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Drillisch aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel auf 30 Euro belassen. Die vorläufigen Zahlen des Mobilfunkanbieters für das vierte Quartal hätten ebenso wie der Ausblick den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Freitag.

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Drillisch nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 35 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Eckdaten des Mobilfunkanbieters hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel basiere auf einem gesenkten Kapitalkostensatz (WACC).

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Das vierte Quartal des Anbieters von Mobilfunkdiensten habe ein gemischtes Bild gezeigt, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Sie sei keine Anhängerin von Dividendenanhebungen, die nicht durch den Free Cashflow abgedeckt.

EON AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Eon vor Zahlen von 13,70 auf 14,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Energieversorger dürfte die selbstgesteckten Ziele erreicht haben, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf 2015 werde unter dem Einfluss des weiterhin sehr schwierigen Branchenumfelds stehen.

EVONIK

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Evonik vor Zahlen für das vierte Quartal 2014 von 31,50 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er rechne mit einem guten Jahresende bei dem Chemiekonzern, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Seiner Bewertung lägen nun die Schätzungen für 2016 zugrunde.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fielmann nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 53 auf 58 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Entwicklung der Optikerkette sei solide, schrieb Analyst Mario Becherer in einer Studie vom Freitag. Die Dividende falle aber niedriger aus als gedacht. Er habe seine Schätzungen insgesamt unverändert belassen, wegen höherer Bewertungsmultiplikatoren und dem Vorschieben seines Bewertungsmodells das Ziel aber angehoben.

FIELMANN AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Fielmann nach Zahlen von 53,00 auf 63,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das operative Geschäft der Optikerkette habe sich stark entwickelt, doch die Aktie sei bereits sehr hoch bewertet, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Das Kursziel hob er an, da er neue Schätzungen für 2015/16 in sein Bewertungsmodell eingearbeitet habe und zudem von höheren langfristigen Ebit-Margen ausgehe.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Fielmann nach Zahlen von 58 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die vorläufige Bilanz der Optikerkette habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Allerdings habe der Dividendenvorschlag in Höhe von 1,60 Euro etwas enttäuscht. Er habe auf 1,80 Euro je Aktie gehofft, der Konsens habe bei 1,65 Euro gelegen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat FMC nach Zahlen von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 56 auf 75 Euro angehoben. Die Dialysetochter des Medizinkonzerns Fresenius habe ein solides Zahlenwerk für 2014 vorgelegt, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Freitag. FMC zeige gute Fortschritte und habe einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2016 gegeben.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für FMC nach Zahlen zum vierten Quartal von 75 auf 77 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Resultate des Dialyse-Spezialisten seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Freitag. Deshalb erhöhte er seine Umsatz- und Gewinnprognosen für die Jahre 2015 bis 2017.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für FMC nach Zahlen zum vierten Quartal von 75 auf 81 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Ergebnis je Aktie (EPS) des Dialyse-Spezialisten habe die Konsensprognose um vier Prozent übertroffen, schrieb Analyst Justin Smith in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick für den Nettogewinn 2015 sei jedoch negativer als erwartet ausgefallen. Das neue Kursziel begründete er mit positiven Währungseffekten.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen zum vierten Quartal von 49,20 auf 58,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Kennziffern hätten den stetigen Aufwärtstrend des Medizinkonzerns in den Vorquartalen bestätigt, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel begründete der Experte mit seinen erhöhten Umsatz- und Gewinnprognosen für 2016.

FRESENIUS SE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Fresenius auf "Neutral" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Nach den Zahlen zum vierten Quartal habe er seine Umsatz- und Ergebnisschätzungen für 2015 und 2016 leicht reduziert, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Freitag. Der Medizinkonzern sei aber ein Qualitätsunternehmen mit einer starken Strategie und einer guten operativen Entwicklung, versicherte er. Anleger sollten auf attraktivere Einstiegsgelegenheiten warten.

FRESENIUS SE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen zum vierten Quartal von 50 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Ergebnis je Aktie (EPS) des Medizinkonzerns habe die Konsensprognose verfehlt, schrieb Analyst Justin Smith in einer Studie vom Freitag. Er reduzierte seine EPS-Schätzung für 2015 um vier Prozent. Das neue Kursziel begründete er mit der gestiegenen Werthaltigkeit der Töchter Kabi, FMC und Helios.

GDF SUEZ

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für GDF Suez nach Zahlen für 2014 auf "Neutral" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Angesichts der soliden Bilanz und des guten operativen Cashflow dürfte der Energiekonzern an seiner Dividendenzahlung von einem Euro je Aktie in den kommenden Jahren festhalten, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Freitag. Das weitere Wachstum der Franzosen werde vom Markt derzeit aber überbewertet.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Gerry Weber nach Zahlen von 39 auf 37 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Ausblick des Modekonzerns auf das Großhandelsgeschäft sei etwas enttäuschend, könnte aber einen Sicherheitspuffer beinhalten, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Freitag. Dafür seien die Ziele im Einzelhandel positiv und auch beim übernommenen Unternehmen Hallhuber gebe es durchaus Grund für Optimismus.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Gerry Weber nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern für das vierte Quartal hätten den Ende Januar veröffentlichten Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf 2014/15 sei enttäuschend. Der Experte senkte seine Prognosen für den Modehersteller.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gerry Weber nach der Telefonkonferenz zur Bilanzvorlage auf "Reduce" mit einem Kursziel von 30,50 Euro belassen. Die Bruttomargen im ersten Quartal dürften erheblich unter Druck stehen, vermutet Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag aufgrund eines vom Modekonzern prognostizierten schwachen ersten Quartals. Er sei allerdings überrascht über den sehr schwachen Modemarkt und die hohen Lagerbestände.

GERRY WEBER

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerry Weber auf "Buy" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Der Modehersteller habe zwar einen enttäuschenden Ausblick gegeben, doch der Anlagehintergrund für die Aktie sei weiterhin intakt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag.

GERRY WEBER

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für die Aktie des Modeherstellers Gerry Weber von 40 auf 42 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des konservativen Ausblicks und der gegenwärtigen Kursschwäche sehe er eine gute Gelegenheit zum Einstieg, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Freitag. Seiner Bewertung lägen nun die Schätzungen für 2016/17 zugrunde.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gerry Weber nach endgültigen zahlen zum Geschäftsjahr 2013/14 auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Der Nettogewinn des Modeunternehmens sei etwas schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Die größte Enttäuschung sei aber der operative Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gewesen.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Gerry Weber nach endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 von 40 auf 38 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die finalen Kennziffern hätten die vorläufigen Eckdaten bestätigt, der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr habe aber enttäuscht, schrieb Analyst Martin Decot in einer Studie vom Freitag. Deshalb reduzierte der Experte seine Schätzungen. Seine Kaufempfehlung für die Aktie des Modeunternehmens begründete er mit dem zuletzt gesunkenen Aktienkurs.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gerry Weber nach Zahlen von 34 auf 32 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Modekonzern scheine keine adäquate Strategie gefunden zu haben, um den strukturellen Veränderungen im Geschäft zu begegnen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Ihres Erachtens wurden das wachsende Konsumenteninteresse an Werbeveranstaltungen und die Verlagerung in Richtung Internetverkaufskanäle noch nicht angegangen.

HENKEL VORZUEGE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Vorzüge von Henkel mit "Overweight" und einem Kursziel von 118 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie des deutschen Konsumgüterkonzerns habe sich zwar schon hervorragend entwickelt, werde aber immer noch mit einem Bewertungsabschlag zum Sektor gehandelt, schrieb Analyst Damian McNeela in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern gute Renditen bescheren. Eine Herausforderung sei hingegen die Nutzung der Liquidität, die für Zukäufe, aber auch für erhöhte Ausschüttungen verwendet werden könne.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Hochtief nach Zahlen für das Schlussquartal von 72 auf 84 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Baukonzern habe gemischte Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Positiv wertete der Experte die Auftragsentwicklung. Der Kurs habe deutlich Luft nach oben. Das laufende Aktienrückkaufprogramm dürfte für zusätzlichen Auftrieb sorgen.

HOCHTIEF AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Hochtief nach Geschäftszahlen für 2014 von "Strong Buy" auf "Buy" abgestuft, das Kursziel aber von 71 auf 78 Euro angehoben. Die fortgesetzte Restrukturierung des Baukonzerns dürfte die Erhöhung des operativen Überschusses 2015 unterstützen, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag.

IBERDROLA SA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Iberdrola nach Zahlen und der angekündigten Übernahme des US-Energieunternehmens UIL von 5,90 auf 6,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. In Reaktion auf die Nachrichten erhöhte Analyst Stefano Bezzato laut einer Studie vom Freitag seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2015 bis 2018 um fünf bis neun Prozent.

IBERDROLA SA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Iberdrola nach der angekündigten Übernahme des US-Energieunternehmens UIL auf "Buy" belassen. Die bevorstehende Transaktion entspreche der Strategie und sei entsprechend positiv für den spanischen Versorger, schrieb Analyst Manuel Losa in einer Studie vom Freitag. Mit UIL werde Iberdrola den US-Anteil des operativen Ergebnisses (Ebitda) am Konzern-Ebitda von 10 auf 17 Prozent steigern.

INDITEX

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Inditex nach sehr starker Kursentwicklung von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 27 auf 28 Euro angehoben. Die Fundamentaldaten seien weiterhin in Ordnung und auch die Gewinndynamik werde in den kommenden Quartalen stark bleiben, schrieb Analystin Natalia Bobo in einer Studie vom Freitag. Das Aufwärtspotenzial für die Aktie des spanischen Textilkonzerns sei inzwischen aber begrenzt. Bobo rechnet mit starken Umsätzen für das vierte Quartal. Sie kürzte aber ihre Prognose für den Nettogewinn leicht.

ING GROEP N.V.

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ING auf "Overweight" mit einem Kursziel von 14,50 Euro belassen. Die Aussichten auf steigende Ausschüttungen trieben die Neubewertung weiter voran, schrieb Analyst Ashik Musaddi in einer Studie vom Freitag.

LEG IMMOBILIEN

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für LEG Immobilien von 60 auf 75 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Fundamentaldaten des deutschen Wohnimmobiliensektors seien nach wie vor stark, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen. Seine Kurszielanhebungen reflektierten optimistischere Annahmen zum Mietwachstum und zu den Finanzierungskosten. Zudem spiegelten sie Neubewertungen von Vermögenswerten und niedrigere Kapitalkosten wider. Den Zeitrahmen für seine Bewertungen habe er um ein Jahr nach vorn verschoben.

LEG IMMOBILIEN

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für LEG Immobilien nach vorläufigen Zahlen von 72 auf 85 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Wie üblich seien auch die nach oben revidierten Ziele des Immobilienkonzerns wohl konservativ, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Studie vom Freitag. Auch Effekte durch geplante Zukäufe seien noch nicht enthalten. Diese aber dürften wahrscheinlich der Hauptantrieb für das operative Ergebnis, die Funds from Operations (FFO), in den kommenden Jahren sein.

LLOYDS BANKING GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Lloyds nach Quartalszahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 86 Pence angehoben. Analyst William Howlett hob in einer Studie vom Freitag Fortschritte der Bank bei der Kapitalausstattung, den Kosteneinsparungen und Dividendensteigerungen hervor. Zwar habe der Überschuss die Markterwartungen verfehlt, das sei aber größtenteils durch geringere Kreditausfälle ausgeglichen worden.

LOREAL

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat L'Oreal mit "Neutral" und einem Kursziel von 169,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der weltgrößte Kosmetikhersteller habe die beste Produktpalette in dem Sektor mit anhaltend hohen Gewinnspannen in allen Bereichen, schrieb Analyst Graham Jones in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Pflegeprodukten vom Freitag. Die Aktie sei aber mittlerweile richtig bewertet. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum in der Branche sowie erstaunliche Kapitalzuflüsse aus Sicht den Anlegern weiter überraschend gute Renditen bescheren. Eine Herausforderung sei hingegen die Nutzung der Liquidität. Damit ergäbe sich Spielraum für Zukäufe, aber auch für erhöhte Ausschüttungen an die Investoren.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Lufthansa auf "Underperform" mit einem Kursziel von 12,30 Euro belassen. Die Preisgestaltung der Fluggesellschaft sei verwundbar angesichts des zunehmend intensiven Wettbewerbs, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Dass die Lufthansa-Aktie zehn Prozent höher notiere als Wettbewerber IAG, sei ungerechtfertigt.

MERCK KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Merck KGaA vor Zahlen zum vierten Quartal auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 81 Euro belassen. Die Gesamterlöse des Pharma- und Chemiekonzerns sollten um 7,2 Prozent gestiegen sein, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (Ebitda) dürfte unterproportional dazu zugelegt haben. Sein negatives Votum begründete er mit der relativ hohen Bewertung der Aktie und fehlenden Kurstreibern.

MERCK KGAA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Merck KGaA vor Zahlen von 87 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte über einen starken Jahresabschluss 2014 berichten, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Die Jahresziele dürften problemlos erreicht worden sein. Sein Kursziel habe er wegen der gestiegenen Branchenbewertung angehoben und eines höheren Beitrags des zugekauften US-Laborausstatters Sigma Aldrich.

METRO AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Metro auf "Buy" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Der Einzelhandelskonzern sei sehr gut positioniert, um von einer Erholung in der Eurozone zu profitieren, schrieb Analyst Raghav Gupta-Chaudhary in einer Studie vom Freitag. Nach sieben Jahren unterdurchschnittlicher Entwicklung stehe Media Markt Saturn vor der Wende.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Morphosys nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Die Bilanz des Biotechnologieunternehmens für das vierte Quartal sei etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick für 2015 treffe seine unveränderten Schätzungen, liege aber etwas unter der Marktprognose (Konsens). Fortschritte in Forschung und Entwicklung sollten sich fortsetzen.

NORDEX AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Nordex nach Zahlen von 20 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der überraschend starke Auftragseingang des Herstellers von Windkraftanlagen treibe seine Prognosen nach oben, schrieb Analyst Stephan Wulf in einer Studie vom Freitag. Nordex könnte das Umsatzziel von zwei Milliarden Euro bereits 2016 und damit ein Jahr früher erreichen als gedacht.

NORDEX AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Nordex nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 18 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Kennziffern des Herstellers von Windkraftanlagen seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Auf Basis der guten Marktpositionierung, untermauert von der starken Auftragsentwicklung, rechnet er mit einer Fortsetzung des positiven Trends.

PROSIEBENSAT.1

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für 2014 auf "Neutral" belassen. Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (recurring Ebitda) seien etwas besser als von ihr erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Emma Dunk in einer Studie vom Freitag. Auch den Ausblick des Medienkonzerns für das laufende Jahr wertete sie positiv.

PROSIEBENSAT.1

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für das Schlussquartal von 42,00 auf 44,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Medienkonzern habe solide Resultate vorgelegt und sei stark ins neue Jahr gestartet, schrieb Analyst William Mairs in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Gewinnprognosen etwas an.

PROSIEBENSAT.1

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Sendergruppe habe solide Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt und auch der Ausblick sei in Ordnung, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Freitag. Die Bewertung der Papiere hält der Experte aber nicht für attraktiv.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat ProSiebenSat.1 nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 37 auf 43 Euro angehoben. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Zahlen des TV-Konzerns für 2014 erfreulich gewesen, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Freitag. Gemessen an den sehr hohen Erwartungen des Marktes hätten jedoch Ebit und Überschuss enttäuscht. Da zudem eine Aufnahme der Aktie in den Leitindex Dax vorerst nicht zu erwarten sei, habe er das Papier abgestuft.

PROSIEBENSAT.1

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen von 43 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Medienkonzern habe für das vierte Quartal wieder einmal ein solides Zahlenwerk vorgelegt und die Ergebnisprognose etwas übertroffen, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer Studie vom Freitag. Die Ziele bis 2018 seien konservativ. Sorgen bereite lediglich die Bewertung der Aktie.

PROSIEBENSAT.1

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für 2014 von 43 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) hätten die durchschnittlichen Marktprognosen leicht übertroffen, schrieb Analyst Yann Benhamou in einer Studie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 und 2016.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen von 38 auf 45 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Zwar scheine der Aktienkurs der Sendergruppe bereits einen Teil des Kaufszenarios zu reflektieren, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Freitag. Mittelfristig bleibe aber noch Potenzial für eine weitere Höherbewertung bei steigenden Gewinnschätzungen. Im vierten Quartal habe der Konzern die Erwartungen an Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) übertroffen. Wegen höherer Abschreibungen und Steuern sei aber das Ergebnis unter dem Strich schwächer als gedacht ausgefallen.

PROSIEBENSAT.1

LONDON - Barclays hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 38 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Hinsichtlich der Zielvorgaben des TV-Konzerns bis 2018 sehe er "das Glas halb leer", schrieb Analyst Julien Roch in einer Studie vom Freitag. Die Ergebnisse seien zwar recht vorhersehbar, jedoch mit einer Tendenz zu Neuinvestitionen, um sie zu stützen. Zudem sei die Aktie bereits hoch bewertet, weshalb er eher Abwärtsrisiken sehe. Das Kursziel habe er wegen der insgesamt höheren Bewertungen am Markt hochgesetzt.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von 5400 auf 6000 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Kostensenkungen und Rückenwind etwa durch die Rohstoffpreise dürften sich positiv auf das Wachstum und die Gewinnmargen des Konsumgüterkonzerns auswirken, schrieb Analyst Guillaume Delmas in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Gewinnprognosen angehoben.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Reckitt Benckiser <3RB.FSE> mit "Neutral" und einem Kursziel von 6000 Pence in die Bewertung aufgenommen. Der britische Konsumgüterkonzern habe in den vergangenen Jahren besonders viele Zukäufe getätigt und für weitere Kursgewinne bedürfe es Übernahmen im Gesundheitsgeschäft, schrieb Analyst Graham Jones in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern gute Renditen bescheren.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5200 auf 7000 Pence angehoben. Übernahmen und Kostensenkungen seien die Haupttreiber für das Gewinnwachstum des britischen Konsumgüterkonzerns, schrieb Analyst Iain Simpson in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Kursziel entspreche einem deutlichen Bewertungsaufschlag zum europäischen Branchendurchschnitt.

RENAULT SA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Renault von 81 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der französische Autobauer habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2014 überraschend gut entwickelt, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie vom Freitag. Er erhöhte seine Schätzungen für 2015 bis 2016.

RHÖN-KLINIKUM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Bilanz des Klinikbetreibers für 2014 sei stark durch den Verkauf von 43 Krankenhäuser an Fresenius verzerrt worden, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf das laufende Jahr sei zwar bekräftigt worden, doch herrsche Unsicherheit hinsichtlich der Qualität der Ergebnisse.

RHÖN-KLINIKUM AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,60 Euro belassen. Der Ausblick des Klinikbetreibers werfe Fragen auf, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Freitag. Die Ergebnisse für 2014 seien aufgrund hoher Sondereffekte wenig aussagekräftig. Der Einfluss solcher Faktoren dürfte hoch bleiben.

RHÖN-KLINIKUM AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 24,25 Euro belassen. Die 2014er-Zahlen hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Der bekräftigte Ausblick auf 2015 dürfte für Erleichterung sorgen.

RHÖN-KLINIKUM AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die Bilanz des Klinikbetreibers für 2014 sei stark durch den Verkauf von 43 Krankenhäuser an Fresenius beeinflusst worden, schrieb Analyst Oliver Metzger in einer Studie vom Freitag. Er schätze es, dass der Konzern an seinen Zielen für das laufende Jahr festhält.

RIB SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für RIB Software nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,50 Euro belassen. Das deutliche Wachstum beim Bausoftware-Anbieter dürfte sich fortsetzen, schrieb Analyst Gal Munda in einer Studie vom Freitag. Die Veranstaltung in London habe ihn in seinem Anlageurteil bestärkt. RIB Software sei gut aufgestellt, um von steigenden IT-Ausgaben der Bauindustrie zu profitieren.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Salzgitter nach vorläufigen Geschäftszahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 27 auf 25 Euro gesenkt. Der Stahlkonzern habe 2014 seine Erwartungen ergebnisseitig verfehlt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Der Experte reduzierte seine Gewinnschätzungen. Wegen der Kursrisiken empfiehlt er nun den Verkauf der Papiere.

SALZGITTER AG

HANNOVER - Die NordLB hat Salzgitter nach Zahlen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 31 auf 24 Euro gesenkt. Die Eckdaten des Stahlkonzerns für 2014 hätten kaum größere Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Dagegen falle der Ausblick für 2015 enttäuschend aus. Angesichts des aktuellen Marktumfelds seien zudem weitere Sparanstrengungen zu befürchten.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Salzgitter AG von 21 auf 22 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Mit Blick auf die gestiegenen Marktbewertungen habe er nun den fairen Wert leicht erhöht, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer aktualisierten Studie vom Freitagnachmittag.

SALZGITTER AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für die Salzgitter AG nach Zahlen von 22,00 auf 23,20 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Stahlkonzern habe im Jahresvergleich seinen Nettoverlust deutlich verringert, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Freitag. Der Restrukturierungsplan habe geholfen. Hinsichtlich des für 2015 gegebenen Ausblicks rechnet er weiterhin mit einem schwachen Wachstum in Europa und wettbewerbsbedingten Preisschwankungen. Diese dürften Druck auf die Umsätze ausüben und das Gewinnwachstumspotenzial beeinflussen. Wegen der weiteren Restrukturierung dürften sich jedoch die Margen verbessern.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das vierte Quartal vor Sondereffekten sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Freitag. Auch der Ausblick des Stahlkonzerns sei ermutigend.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Eckdaten für 2014 auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 21 Euro belassen. Die Kennziffern des Stahlkonzerns seien schwächer als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Freitag.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die Zahlen des Stahlkonzerns für das vierte Quartal seien gut ausgefallen, allerdings seien sie mit den Konsensschätzungen schwer zu vergleichen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Die neuen Ziele für 2015 entsprächen auf Umsatzebene seiner Schätzung. Auf Vorsteuerebene rechnet er mit 59 Millionen Euro, während Salzgitter einen Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht stellt.

SAP SE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Der Produktzyklus sei für den Software-Hersteller wichtig, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Freitag. Neue Produkte trieben die Wachstumsbeschleunigung an. Dies zusammen mit einem klaren, langfristigeren Ausblick und einer disziplinierten Verwendung von Kapital dürfte dazu führen, dass sich SAP wieder überdurchschnittlich entwickeln werde.

SCHNEIDER ELECTRIC

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Schneider Electric von 52 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Zwar habe er seine Schätzungen für den Elektrotechnikkonzern etwas gesenkt, aber wegen der gestiegenen Bewertung der Vergleichsgruppe das Kursziel nach oben revidiert, schrieb Analyst Peter Reilly in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

SWISS REINSURANCE COMPANY

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Swiss Re nach Zahlen für 2014 von 95 auf 100 Franken angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Gewinnrückgang des Rückversicherers sei vom Markt in etwa so erwartet worden, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Das Marktumfeld bleibe herausfordernd, die Swiss Re sei aber für die kommenden Jahre prinzipiell gut aufgestellt.

SWISS REINSURANCE COMPANY

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Swiss Re von 78,80 auf 85,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Aktie des Schweizer Rückversicherers biete längerfristig orientierten Anlegern eine attraktive Rendite, schrieb Analyst Vikram Gandhi in einer Studie vom Freitag. Angesichts einer möglichen US-Leitzinserhöhung sei ein Aufbau weiterer Positionen aber nur bedingt ratsam. Das neue Kursziel begründete er mit der Verlagerung des als Bewertungsmaßstab herangezogenen Kapitalwerts (NPV) um ein Jahr in die Zukunft.

TAG IMMOBILIEN AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für TAG Immobilien von 11,50 auf 13,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fundamentaldaten des deutschen Wohnimmobiliensektors seien nach wie vor stark, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen. Seine Kurszielanhebungen reflektierten optimistischere Annahmen zum Mietwachstum und zu den Finanzierungskosten. Zudem spiegelten sie Neubewertungen von Vermögenswerten und niedrigere Kapitalkosten wider. Den Zeitrahmen für seine Bewertungen habe er um ein Jahr nach vorn verschoben.

UNILEVER NV

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Unilever NV mit "Overweight" und einem Kursziel von 43,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Bewertungsabschlag beim britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern erscheine ungerechtfertigt, schrieb Analyst Graham Jones in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern gute Renditen bescheren.

UNILEVER PLC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Unilever PLC mit "Overweight" und einem Kursziel von 3200 Pence in die Bewertung aufgenommen. Der Bewertungsabschlag beim britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern erscheine ungerechtfertigt, schrieb Analyst Graham Jones in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern gute Renditen bescheren.

VESTAS WIND SYSTEMS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Vestas nach Zahlen von 170 auf 285 dänische Kronen angehoben, die Einstufung aus Bewertungsgründen aber auf "Neutral" belassen. Der Windkraftanlagenbauer sei nun wieder profitabel - dies dürfte nachhaltig sein, schrieb Analyst Phuc Nguyen in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Vorzüge von Volkswagen (VW) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 235 Euro belassen. Die Bilanz des Autobauers für das vierte Quartal sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Bei der Dividende habe er aber mehr erwartet. Der Geschäftsausblick erscheine vorsichtig.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für die Vorzüge von Volkswagen VW nach Zahlen von 235 auf 250 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Jahresbilanz des Wolfsburger Autobauers habe im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick für das Jahr 2015 sei moderat.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Volkswagen vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Er rechnet für 2014 mit einer Steigerung des operativen Gewinns (Ebit) auf 12,8 Milliarden Euro und liege damit über der Konsenserwartung von 12,5 Milliarden Euro, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für die Volkswagen-Vorzüge vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Er habe die Scania-Ergebnisse in seinem Bewertungsmodell verarbeitet und seine Erwartungen für das Finanzergebnis 2014 etwas angehoben, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Donnerstag. Er rechnet bei dem Wolfsburger Autobauer aber für das vierte Quartal 2014 mit einem operativen Ergebnis unter Vorjahr. Er verwies auf Schwächen in Russland und Südamerika, deutlich höhere Abschreibungen bei Porsche und zudem dürfte MAN unter dem rückläufigen europäischen Nutzfahrzeuge-Markt gelitten haben.

XING AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Xing von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 65 auf 160 Euro angehoben. Seine Zuversicht in das künftige Wachstum des Karrierenetzwerk-Betreibers steige, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Freitag. Er erhöhte seine Schätzungen.

/he

27.02.2015

US-Anleihen: Kursgewinne nach gemischten Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Freitag nach durchwachsenen Konjunkturdaten gestiegen. Zweijährige Anleihen gewannen 2/32 Punkte auf 99 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,61 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 5/32 Punkte auf 99 13/32 Punkte und rentierten mit 1,50 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 7/32 Punkte auf 99 31/32 Punkte nach oben. Ihre Rendite betrug 2,00 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rückten um 21/32 Punkte auf 98 01/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 2,60 Prozent.

Die US-Wirtschaft war zwar im vierten Quartal schwächer gewachsen als zunächst errechnet, Volkswirte hatten aber eine noch stärkere Senkung der ersten Schätzung prognostiziert. Zudem war das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet.

Allerdings hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark verschlechtert und die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe war in den USA im Januar weniger als erwartet gestiegen./mis/he

27.02.2015

Devisen: Euro hält sich weiter bei 1,12 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag im New Yorker Handel um die Marke von 1,12 US-Dollar gependelt. Zuletzt kosteten die Gemeinschaftswährung 1,1197 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1240 (Donnerstag: 1,1317) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8897 (0,8836) Euro.

Leichten Auftrieb hatte der Euro zunächst durch Preisdaten erhalten. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts waren die Verbraucherpreise in Deutschland im Februar wieder leicht gestiegen. Bankvolkswirte nannten als Hauptgründe die zuletzt höheren Ölpreise und die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns zu Jahresbeginn. Im Januar war die Inflationsrate dagegen erstmals seit langem negativ gewesen. Preiszahlen aus Italien und Spanien fielen ebenfalls höher als erwartet aus. Das reduziert etwas den Druck auf die EZB, die ihre Geldpolitik im Kampf gegen die Inflationsschwäche stark gelockert hat.

Federn ließ der Euro aber am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit, als Gerüchte über Probleme bei der griechischen Bank Piraeus die Runde machten. Händler sprachen von Schlangen vor Geldautomaten. Das Geldhaus dementierte Spekulationen über einen Liquiditätsengpass. Dass die Märkte empfindlich auf solche Gerüchte reagieren liegt an der großen Abhängigkeit griechischer Banken von der EZB. Sie werden derzeit mit Notkrediten (ELA) über Wasser gehalten. Die Zentralbank hatte den Kreditrahmen in der vergangenen Woche nur leicht erhöht./mis/bgf/he

27.02.2015

ROUNDUP 2: Internationales Geschäft erhöht Gewinn bei Hochtief-Eigner ACS

MADRID (dpa-AFX) - Dank anziehender Nachfrage im internationalen Geschäft hat der spanische Baukonzern ACS , Mehrheitsaktionär der Essener Hochtief AG, im vergangenen Jahr mehr verdient. Wie das Unternehmen am Freitag in Madrid mitteilte, verbesserte die ACS-Gruppe das Nettoergebnis 2014 im Vergleich zu 2013 um 2,2 Prozent auf 717 Millionen Euro.

Nach Bekanntgabe der Jahresbilanz 2014 sagte Konzernchef Florentino Pérez, man strebe an, den Anteil der spanischen Gruppe an Hochtief von zur Zeit 61,4 auf 70 bis 75 Prozent zu erhöhen. Damit würde er sich "komfortabel fühlen", so Pérez. Umsatz und Gewinn wolle man im laufenden Jahr um fünf bis zehn Prozent steigern. 2016 wolle man dann das erklärte Ziel eines Nettoergebnisses von einer Milliarde Euro erreichen.

Die 2014 erzielte Gewinnsteigerung war nach Angaben des Unternehmens in erster Linie den internationalen Aktivitäten zu verdanken. Dies sei trotz Wechselkursschwankungen gelungen. Bei Ausklammerung währungsbedingter Einbußen hätte der Ertrag im vorigen Jahr um 4,3 Prozent zugenommen, hieß es.

Laut der Jahresbilanz 2014 fiel der Umsatz des 1997 durch Fusion zweier Unternehmen gegründeten Madrider Konzerns um 0,8 Prozent auf knapp 34,9 Milliarden Euro. 84 Prozent aller Erlöse seien dabei außerhalb Spaniens erwirtschaftet worden. Mit einem Anteil von 34 Prozent am Gesamtumsatz sei Nordamerika der wichtigste Markt gewesen.

2012 hatte ACS noch Verluste von 1,9 Milliarden Euro verzeichnet, die größtenteils auf eine Sanierung der ACS-Beteiligung am spanischen Energiekonzern Iberdrola zurückgegangen waren.

Die Grupo ACS von Pérez, der auch dem Fußball-Traditionsclub Real Madrid vorsteht, ist vor allem in den Bereichen Bau, Energie, Telekommunikation und Infrastruktur tätig. Sie beschäftigt weltweit mehr als 160 000 Mitarbeiter./er/DP/he

27.02.2015

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 614 267 (Mittwoch: 842 728) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 279 650 (373 067), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 334 617 (469 661). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,83 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (22 509/32 911), Nestlé (7 052/42 665) und Nokia (21 667/7 713)./ra/DP/he

27.02.2015

ROUNDUP: Edeka und Kaiser's Tengelmann gehen auf Kartellamt zu

BONN (dpa-AFX) - Im Streit mit dem Kartellamt um die geplante Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann durch Edeka haben sich die beiden Seiten aufeinander zubewegt. Die Unternehmen hätten in ihrer Stellungnahme an das Kartellamt "einen Zusagenvorschlag unterbreitet", teilte ein Sprecher der Bonner Behörde am Freitag mit. Die Wettbewerbshüter wollen die Vorschläge nun prüfen. Außerdem boten sie den beiden Unternehmen weitere Gespräche an. Darin solle es um "mögliche Lösungen der wettbewerblichen Probleme" gehen. Die Frist zu einer Entscheidung der Bonner Behörde habe sich um einen Monat bis 7. April verlängert, teilte der Sprecher mit.

Das Amt hatte Mitte Februar angedeutet, eine Übernahme von 451 Kaiser's-Tengelmann-Supermärkten durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka wegen erheblicher wettbewerbsrechtlicher Bedenken zu untersagen. Doch ließ das Verfahren den Unternehmen die Möglichkeit, diese Bedenken durch Zugeständnisse noch auszuräumen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte es darum gehen, Filialen in der Region südlich von München aus dem Edeka-Paket herauszunehmen.

Beide Unternehmen bestätigten die Abgabe einer Stellungnahme, wollten zum Inhalt aber keine Angaben machen. Bei Tegelmann hieß es lediglich, man halte den Entscheidungsentwurf der Bonner Behörde in wesentlichen Teilen für angreifbar./tsp/rei/DP/he

27.02.2015

KORREKTUR: Edeka und Kaiser's Tengelmann gehen auf Kartellamt zu

(Im vierten Satz muss es heißen: Vorschläge für Zusagen gemacht.)

BONN (dpa-AFX) - Im Streit mit dem Kartellamt um die geplante Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann durch Edeka gehen beide Firmen auf die Bonner Behörde zu. Die Unternehmen hätten in ihren Stellungnahmen an das Kartellamt Vorschläge für Zusagen gemacht, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Behörde werde die Vorschläge prüfen. Nachdem die Wettbewerbshüter zunächst erhebliche Bedenken angemeldet hatten, boten sie nun weitere Gespräche an. Darin solle es um "mögliche Lösungen der wettbewerblichen Probleme" gehen. Die Frist zu einer Entscheidung der Bonner Behörde habe sich um einen Monat bis 7. April verlängert, teilte der Sprecher mit. Zum Inhalt der Stellungnahmen war am Freitagabend noch nichts bekannt.

Das Kartellamt hatte Mitte Februar angedeutet, eine Übernahme von 451 Kaiser's-Tengelmann-Supermärkten durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka wegen erheblicher wettbewerbsrechtlicher Bedenken zu untersagen./tsp/rei/DP/he

27.02.2015

'Spiegel': EU-Kommission hat weiter Vorbehalte gegen Pkw-Maut

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Brüssel befürchtet bei den deutschen Gesetzentwürfen zur Pkw-Maut laut "Der Spiegel" nach wie vor Verstöße gegen EU-Recht. Experten der EU-Kommission stellen in einem juristischen Gutachten nach Informationen des Magazins "in mindestens zwei Punkten" Verstöße fest. Ausländer würden bei dem von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten Modell diskriminiert.

Konkret geht es dem Magazin zufolge um die Entlastung für Inländer über die Kfz-Steuer und um die nach Ansicht der Kommission zu teure Kurzzeitmaut. Diese Punkte hatte Brüssel in der Vergangenheit immer wieder kritisiert.

Am Donnerstag waren die Gesetzentwürfe zur Maut in den Bundestag eingebracht worden. Eingeführt werden soll die Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen. Inländischen Autobesitzern soll sie durch eine geringere Kfz-Steuer ausgeglichen werden.

Die EU-Kommission wollte den Bericht nicht bestätigen. Man werde das Gesetz erst bewerten, sobald es angenommen wurde, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Deutsche und Ausländer müssten aber gleich behandelt werden. Dobrindt sagte "Focus Online" zu dem Bericht: "Das entspricht nicht meinen Gesprächen mit der EU-Kommissarin." Mit der Maut werde niemand diskriminiert.

Kritik an Dobrindts Plänen gibt es auch von SPD-Europaabgeordneten. "Die Maut gehört in den Reißwolf", forderte Matthias Groote. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer, erklärte: "Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass mit der deutschen Pkw-Maut ausländische Pkw-Fahrer benachteiligt würden."

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann bekräftigte, trotz Bauchschmerzen stehe seine Partei zu dem Vorhaben. "Die Maut ist ein höchst ungeliebtes Projekt, das gilt mit Ausnahme der CSU für alle Parteien im Bundestag", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). "Aber sie ist im Koalitionsvertrag vereinbart, dieser Vertrag wird umgesetzt, deshalb wird die Maut kommen."

Mitglieder des Verkehrsausschusses des Bundestags wollen das Thema am kommenden Mittwoch (4. März) bei einer Reise nach Brüssel auch mit EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc besprechen./kah/DP/he

27.02.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Wall Street erscheint zunehmend kraftlos

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat sich am Freitag zum Abschluss eines insgesamt starken Monats erneut kraftlos gezeigt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel mit minus 0,45 Prozent auf 18 132,70 Punkte weiter von seinem zur Wochenmitte erreichten Rekordhoch bei 18 244 Punkten zurück. Auf Wochensicht bedeutet das zwar ein kleines Minus von 0,04 Prozent, im Februar ging es allerdings um 5,64 Prozent nach oben.

Der marktbreite S&P-500-Index büßte am Freitag 0,30 Prozent auf 2104,50 Punkte ein. An der Nasdaq verlor der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,48 Prozent auf 4440,67 Punkte.

Im Wochenverlauf hatten noch Äußerungen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen der Wall Street frische Impulse verliehen und für Bestmarken gesorgt. Yellen hatte gesagt, dass die Fed nach wie vor keine Eile habe, sich von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik zu verabschieden. Allerdings hatte sie auch angedeutet, dass die Fed eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise bald signalisieren könnte.

DURCHWACHSENE KONJUNKTURDATEN LIEFERN KAUM IMPULSE

Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchwachsen aus. Die US-Wirtschaft war im vierten Quartal zwar schwächer gewachsen als zunächst errechnet, Bankvolkswirte hatten allerdings eine deutlichere Absenkung der ersten Schätzung erwartet. Paul Ashworth, Chef-Volkswirt für die USA beim Analysehaus Capital Economics, sieht in den Daten dann auch keinen Grund zur Sorge und rechnet mit einem ersten Zinsschritt der Fed im Juni.

Zudem war das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet. Dagegen hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark verschlechtert. Der Frühindikator war unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten gesunken und signalisiert damit eine wirtschaftliche Eintrübung.

BERICHTSSAISON GEHT ZU ENDE

Nachdem mittlerweile fast alle börsennotierten US-Unternehmen ihre Geschäftszahlen vorgelegt haben, neigt sich die Quartalsberichtssaison dem Ende entgegen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat dabei die Mehrzahl der Unternehmen mit ihren Gewinnkennziffern die durchschnittlichen Erwartungen übertroffen.

Zu den Konzernen, die positiv überraschten, zählt auch der Modehändler Gap . Dessen Anteilsscheine profitierten zum Wochenschluss mit einem Plus von etwas mehr als 3 Prozent von einem unerwartet hohen Quartalsgewinn. Zudem richteten sich die Blicke auf die Aktien von J.C. Penney . Die Papiere sackten um 6,80 Prozent ab, nachdem das Einzelhandelsunternehmen mit dem Geschäftsausblick enttäuscht hatte.

COCA-COLA AN DER DOW-SPITZE

Im Dow Jones Industrial gewannen die Aktien des Brausekonzerns Coca-Cola als Favorit fast 2 Prozent. Schlusslicht waren die Papiere von American Express mit einem Minus von rund 2 Prozent./mis/he

27.02.2015

Aktien New York: Wall Street erscheint nach Rekordlauf zunehmend kraftlos

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat sich am Freitag zum Abschluss eines insgesamt starken Monats erneut kraftlos gezeigt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel mit minus 0,45 Prozent auf 18 132,70 Punkte weiter von seinem zur Wochenmitte erreichten Rekordhoch bei 18 244 Punkten zurück. Auf Wochensicht bedeutet das zwar ein kleines Minus von 0,04 Prozent, im Februar ging es allerdings um 5,64 Prozent nach oben.

Der marktbreite S&P-500-Index büßte am Freitag 0,30 Prozent auf 2104,50 Punkte ein. An der Nasdaq verlor der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,48 Prozent auf 4440,67 Punkte.

Im Wochenverlauf hatten noch Äußerungen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen der Wall Street frische Impulse verliehen und für Bestmarken gesorgt. Yellen hatte gesagt, dass die Fed nach wie vor keine Eile habe, sich von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik zu verabschieden. Allerdings hatte sie auch angedeutet, dass die Fed eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise bald signalisieren könnte./mis/he

27.02.2015

Aktien New York: Dow Jones präsentiert sich nach starkem Lauf weiter kraftlos

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat sich am Freitag nach einem bisher starken Februar weiter kraftlos gezeigt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel mit minus 0,16 Prozent auf 18 184,91 Punkte weiter von seinem zur Wochenmitte erreichten Rekordhoch bei 18 244 Punkten zurück. Für den Februar bedeutet das aber immer noch einen Gewinn von fast 6 Prozent.

Der marktbreite S&P-500-Index büßte am Freitag 0,06 Prozent auf 2109,56 Punkte ein. An der Nasdaq verlor der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,31 Prozent auf 4448,57 Punkte.

Die zum Wochenschluss veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchwachsen aus. Die US-Wirtschaft war im vierten Quartal zwar schwächer gewachsen als zunächst errechnet, Bankvolkswirte hatten allerdings eine deutlichere Absenkung der ersten Schätzung erwartet. "Das starke Konsumwachstum und die über den Erwartungen liegende BIP-Wachstumsrate überzeugen", kommentierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba die Daten. Es bestehe kein Zweifel an der Fortsetzung des Wachstumstrends.

Zudem war das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet. Dagegen hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark verschlechtert. Der Frühindikator war unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten gesunken und signalisiert damit eine wirtschaftliche Eintrübung.

Nachdem mittlerweile fast alle börsennotierten US-Unternehmen ihre Geschäftszahlen vorgelegt haben, neigt sich die Quartalsberichtssaison dem Ende entgegen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat dabei die Mehrzahl der Unternehmen mit ihren Gewinnkennziffern die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen.

Zu den Konzernen, die positiv überraschten, zählt auch der Modehändler Gap . Dessen Anteilsscheine profitierten zum Wochenschluss mit einem Plus von 3,20 Prozent von einem unerwartet hohen Quartalsgewinn. Zudem richteten sich die Blicke auf die Aktien von J.C. Penney . Die Papiere sackten um 5,59 Prozent ab, nachdem das Einzelhandelsunternehmen mit dem Geschäftsausblick enttäuscht hatte./mis/He

27.02.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Rekord - MDax erstmals über 20 000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag neue Maßstäbe gesetzt: Nach einem lange lustlosen Verlauf zog der Leitindex Dax am Nachmittag an und legte zum Handelsende um 0,66 Prozent auf rekordhohe 11 401,66 Punkte zu. Viele Anleger setzten trotz des Höhenflugs auf weitere Gewinne, kommentierte Händler Markus Huber vom Londoner Broker Peregrine & Black. Er verwies auf die jüngste Entspannung in der Ostukraine sowie im griechischen Schuldendrama.

Auf Wochensicht schaffte das Börsenbarometer einen Zuwachs von über 3 Prozent und zudem die siebte Gewinnwoche in Folge. Noch besser sehen die Monatsbilanz mit knapp plus 7 Prozent sowie das Jahressaldo mit einem Anstieg von mehr als 16 Prozent aus.

SCHWERGEWICHT AIRBUS TREIBT MDAX AN

Zudem schaffte es der MDax erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 20 000 Punkten. Der Index der mittelgroßen Werte verabschiedete sich mit Tagesgewinnen von 0,86 Prozent bei 20 092,01. Punkten. Er profitierte von positiv aufgenommenen Nachrichten eines Index-Schwergewichts: Die Airbus-Titel gewannen nach der Bilanzvorlage über 7 Prozent. Seit Jahresbeginn weist der MDax eine noch bessere Entwicklung als der Dax auf. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es vor dem Wochenende um 0,18 Prozent auf 1581,80 Punkte hoch.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,67 Prozent höher bei 3599,00 Zählern. In Paris und London zeigten sich die nationalen Indizes uneinheitlich, während der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende moderat nachgab.

'DAX-RALLY KÖNNTE WEITERGEHEN' - GEWINNMITNAHMEN BEI BASF

Die Suche nach Alternativen angesichts der aktuellen Niedrigzinsen dürfte die Anleger auch in den kommenden Monaten immer wieder zu den dividendenstarken Aktien treiben, glaubt Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research. "Die Dax-Party könnte trotz allen Korrekturbedarfs noch längst nicht am Ende sein."

Bei den Einzelwerten stachen die Titel von Dax-Schlusslicht BASF mit einem Minus von 1,57 Prozent heraus. Börsianer sprachen von einem verhaltenen Geschäftsausblick des Chemiekonzerns. Nach der starken Kursentwicklung im bisherigen Wochenverlauf machten die Anleger nun Kasse.

VW ENTTÄUSCHT MIT AUSBLICK - KURSSPRUNG BEI AIRBUS

Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) litten ebenfalls unter vorsichtigen Zukunftserwartungen, drehten zum Schluss aber mit modraten 0,27 Prozent ins Plus. Der Autobauer erreiche mit der avisierten operativen Umsatzrendite zwischen 5,5 und 6,5 Prozent bei einer leichten Erlössteigerung gerade so das obere Ende der Markterwartungen, sagte ein Händler.

An der MDax-Spitze thronten die Papiere von Airbus mit einem Kurssprung von 7,17 Prozent. Bei den leidgeplagten Aktionären sorgten ein Rekordgewinn und die höchste Dividende in der Unternehmensgeschichte für Euphorie. Auch der Ausblick des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns erntete bei Analysten überwiegend Zustimmung. In den Monaten zuvor hatte Airbus eher wegen Entwicklungs- und Produktionsproblemen Schlagzeilen gemacht.

SALZGITTER AM INDEXENDE - NORDEX PROFITIERT VON ZAHLEN

Dagegen litten die Salzgitter-Aktien unter einem enttäuschenden Ausblick des Stahlherstellers: Sie büßten am MDax-Ende 6,71 Prozent ein. Bei den Technologiewerten schafften die Nordex-Aktien Kursgewinne von 1,93 Prozent, nachdem der Windturbinen-Hersteller seinen Gewinn 2014 vervierfacht hatte.

Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg auf 0,26 (Vortag: 0,24) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel hingegen um 0,14 Prozent auf 140,17 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,14 Prozent auf 159,46 Punkte. Der Euro notierte bei 1,1194 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1240 (Donnerstag: 1,1317) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,8897 (0,8836) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.02.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Rekorde - MDax erstmals über 20 000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag neue Maßstäbe gesetzt: Nach einem lange lustlosen Verlauf zog der Leitindex Dax am Nachmittag an und legte zum Handelsende um 0,66 Prozent auf rekordhohe 11 401,66 Punkte zu. Viele Anleger setzten trotz des Höhenflugs auf weitere Gewinne, kommentierte Händler Markus Huber vom Londoner Broker Peregrine & Black. Er verwies auf die jüngste Entspannung in der Ostukraine sowie im griechischen Schuldendrama.

Auf Wochensicht schaffte das Börsenbarometer einen Zuwachs von über 3 Prozent und zudem die siebte Gewinnwoche in Folge. Noch besser sehen die Monatsbilanz mit knapp plus 7 Prozent sowie das Jahressaldo mit einem Anstieg von mehr als 16 Prozent aus.

Zudem schaffte es der MDax erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 20 000 Punkten. Der Index der mittelgroßen Werte verabschiedete sich mit Tagesgewinnen von 0,86 Prozent bei 20 092,01. Punkten. Er profitierte von positiv aufgenommenen Nachrichten eines Index-Schwergewichts: Die Airbus -Titel gewannen nach der Bilanzvorlage über 7 Prozent. Seit Jahresbeginn weist der MDax eine noch bessere Entwicklung als der Dax auf. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es vor dem Wochenende um 0,18 Prozent auf 1581,80 Punkte hoch./gl/he

27.02.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Wenig Bewegung nach gemischten Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Freitag nach durchwachsenen Konjunkturdaten moderat nachgegeben. Der US-Leitindex fiel mit einem Minus von 0,10 Prozent auf 18 196,87 Punkte weiter von seinem zur Wochenmitte erreichten Rekordhoch bei 18 244 Punkten zurück. Für den Februar bedeutet das aber immer noch einen Gewinn von rund 6 Prozent.

Der marktbreite S&P-500-Index trat am Freitag bei 2110,73 Punkten auf der Stelle. An der Nasdaq verlor der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,09 Prozent auf 4458,26 Punkte.

Die US-Wirtschaft war im vierten Quartal zwar schwächer gewachsen als zunächst errechnet, Bankvolkswirte hatten allerdings eine deutlichere Absenkung der ersten Schätzung erwartet. "Das starke Konsumwachstum und die über den Erwartungen liegende BIP-Wachstumsrate überzeugen", kommentierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba die Daten. Es bestehe kein Zweifel an der Fortsetzung des Wachstumstrends.

Zudem war das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet. Dagegen hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark verschlechtert. Der Frühindikator war unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten gesunken und signalisiert damit eine wirtschaftliche Eintrübung.

Nachdem mittlerweile fast alle börsennotierten US-Unternehmen ihre Geschäftszahlen vorgelegt haben, neigt sich die Quartalsberichtssaison dem Ende entgegen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg haben 74 Prozent der Unternehmen mit ihren Gewinnkennziffern die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen.

Zu den Konzernen, die positiv überraschten, zählt auch der Modehändler Gap . Dessen Anteilsscheine profitierten zum Wochenschluss mit einem Plus von rund 4 Prozent von einem unerwartet hohen Quartalsergebnis. Zudem richteten sich die Blicke auf die Aktien von J.C. Penney . Die Papiere sackten um 7,46 Prozent ab, nachdem das Einzelhandelsunternehmen mit dem Geschäftsausblick enttäuscht hatte./mis/he

27.02.2015

WOCHENAUSBLICK: Geht der Dax-Sturmlauf weiter? Experten sind uneins

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat mit seinem wochenlangen Sturmlauf eine Rekordmarke nach der anderen aufgestellt. Vor allem Minizinsen, welche Aktieninvestments gegenüber festverzinslichen Anlagen begünstigen, treiben den deutschen Leitindex an. "Er läuft und läuft und läuft - was einst für den Käfer galt, gilt nun für den Dax", konstatiert Marktbeobachter Daniel Saurenz von Feingold Research. Ob das so weitergeht, daran scheiden sich allerdings die Meinungen der Experten.

"Im Vergleich zu Staatsanleihen sind Aktien noch immer günstig", so Saurenz weiter. Die mangelnde Rendite bei zinsabhängigen Anlagen treibe die Anleger in dividendenstarke Aktien - selbst Versorgertitel wie RWE und Eon seien ohne fundamentalen Grund wieder angesprungen.

DAX IM VERGLEICH ZU APPLE-BÖRSENWERT 'FAST EIN SCHNÄPPCHEN'

Wenn man zudem bedenke, dass der Börsenwert des US-Konzerns Apple fast 80 Prozent der Marktkapitalisierung aller Unternehmen im Dax entspreche, sei dieser bei 11 000 Punkten "fast ein Schnäppchen", meint Saurenz. Daher könnte "die Dax-Party trotz allen Korrekturbedarfs noch längst nicht am Ende sein".

In die gleiche Kerbe schlägt Marktstrategin Sarah Brylewski vom Handelshaus Ayondo, die sogar eine mögliche Zeitenwende ausruft. "Man muss mittlerweile die Frage stellen, was überhaupt fair bewertet bedeutet", gibt die Expertin zu bedenken. "In Zeiten von Nullzinsen und der Vorliebe für Dividenden rückt die Betrachtung von Kurs-Gewinn-Verhältnissen oder Kurs-Buchwerten in den Hintergrund."

UNTERSTÜTZUNG DURCH UNTERNEHMENSGEWINNE FEHLT

Titel wie Continental oder Bayer notierten bei vielen Kennzahlen "schon jenseits von Gut und Böse, weit über dem Zehnjahres-Durchschnitt", begründete Brylewski ihre Einschätzung. Sollte man Aktien in Zukunft viel höhere Bewertungen zubilligen, "dann könnte der Sprung über 11 000 Punkte im Dax in einigen Jahren als kleine Etappe auf dem Weg zu höheren Gefilden gesehen werden".

Anderen Experten machen die Schwindel erregenden Höhen, die das Börsenbarometer mittlerweile erreicht hat, allerdings Sorgen. Die Kursrally werde nicht von entsprechend steigenden Unternehmensgewinnen flankiert, warnt etwa Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. "Damit fehlt dem Auftrieb am Aktienmarkt die fundamentale Unterstützung, was für eine Korrektur spricht." Zudem werde die Schubkraft der nun beginnenden Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) überschätzt.

CHARTTECHNIKER SIND VORSICHTIG

Für die Wertpapierspezialisten der DZ Bank ist der Kursaufschwung "eine Vorauszahlung auf Unternehmensgewinne". Diese dürften aber trotz des Rückenwinds durch den schwachen Euro und die gesunkenen Ölpreise Mühe haben, Schritt zu halten. Denn die laufende Berichtssaison der Dax-Firmen zeige für das Schlussquartal 2014 eine erwartungsgemäße Umsatz-, aber eine enttäuschende Gewinnentwicklung. "Der Dax ist nun auf Basis aller von uns betrachteten Bewertungsindikatoren überbewertet", heißt es weiter.

Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin "Index-Radar" warnt derweil, dass nach einer Rally "die Kurse schnell auch mal nach unten übertreiben, wenn die Stimmung kippt". Die im historischen Vergleich hohen Bewertungen etlicher Dax-Titel deuteten auf ein baldiges Ende der Aufwärtsbewegung. Einen genauen Zeitpunkt dafür könne allerdings niemand voraussagen.

4 DAX-KONZERNE MIT ZAHLEN, EZB UND US-ARBEITSMARKTBERICHT

In der neuen Woche stehen abermals etliche Unternehmensbilanzen auf der Agenda. Aus dem deutschen Leitindex berichten am Dienstag der Pharmakonzern Merck KGaA und am Mittwoch der Konsumgüterhersteller Henkel über ihre Geschäftsentwicklung. Tags darauf folgen der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental sowie der Sportartikelhersteller Adidas .

Konjunkturseitig dürfte vor allem die EZB-Sitzung am Donnerstag sowie am Freitag der monatliche Arbeitsmarktbericht der US-Regierung die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Postbank-Experten rechnen mit einem weiteren Aufschwung am Arbeitsmarkt. Der zu erwartende, nur moderate Lohnanstieg spreche indes gegen eine zeitige Zinsanhebung durch die US-Notenbank Fed. Von der EZB würden nach der im Januar angekündigten Ausweitung des Anleiheankaufprogramms auf Staatsanleihen "keine grundlegenden Neuigkeiten erwartet"./gl/she/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.02.2015

Aktien New York: Moderate Verluste nach gemischten Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag nach durchwachsenen Konjunkturdaten moderat nachgegeben. Der Dow Jones Industrial fiel mit einem Minus von 0,14 Prozent auf 18 188,64 Punkte weiter von seinem zur Wochenmitte erreichten Rekordhoch bei 18 244 Punkten zurück. Für den Februar bedeutet das aber immer noch einen Gewinn von rund 6 Prozent.

Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es am Freitag um 0,09 Prozent auf 2108,85 Punkte nach unten. An der Nasdaq verlor der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,10 Prozent auf 4457,71 Punkte.

Die US-Wirtschaft war im vierten Quartal zwar schwächer gewachsen als zunächst errechnet, Bankvolkswirte hatten allerdings eine stärkere Absenkung der ersten Schätzung erwartet. "Das starke Konsumwachstum und die über den Erwartungen liegende BIP-Wachstumsrate überzeugen", kommentierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba die Daten. Es bestehe kein Zweifel an der Fortsetzung des Wachstumstrends.

Zudem war das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet. Dagegen verschlechterte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark. Der Frühindikator war unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten gesunken und signalisiert damit eine wirtschaftliche Eintrübung./mis/he

27.02.2015

Aktien Frankfurt: Dax steuert auf siebte Gewinnwoche zu - MDax über 20 000

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag neue Maßstäbe gesetzt: Der Leitindex Dax erklomm zum Start bei 11 353,25 Punkten den nächsten Rekord und der MDax schaffte es erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 20 000 Punkten. Viele Anleger setzten trotz des Höhenflugs auf weitere Gewinne, kommentierte Händler Markus Huber vom Londoner Broker Peregrine & Black. Er verwies auf die jüngste Entspannung in der Ostukraine sowie im griechischen Schuldendrama.

Am Nachmittag stand der Dax noch 0,08 Prozent höher bei 11 336,55 Punkten. Als Kursbremse erwiesen sich die Abschläge beim Index-Schwergewicht BASF , dessen Aktien nach einem verhaltenen Ausblick unter Gewinnmitnahmen litten.

Auf Wochensicht winkt dem Börsenbarometer ein Zuwachs von über zweieinhalb Prozent und zudem die siebte Gewinnwoche in Folge. Noch besser sehen die Monatsbilanz mit aktuell plus 6 Prozent sowie das Jahressaldo mit einem Anstieg von fast 16 Prozent aus.

'DAX-PARTY KÖNNTE NOCH WEITERGEHEN'

Der MDax der mittelgroßen Werte gewann zuletzt 0,61 Prozent auf 20 042,57 Punkte. Er profitierte von positiv aufgenommenen Nachrichten eines Index-Schwergewichts: Die Airbus-Titel gewannen nach der Bilanzvorlage fast 8 Prozent. Seit Jahresbeginn weist der MDax eine noch bessere Entwicklung als der Dax auf.

Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es indes um 0,11 Prozent auf 1577,20 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat mit minus 0,02 Prozent auf 3574,16 Zähler auf der Stelle.

Die Suche nach Alternativen angesichts der aktuellen Niedrigzinsen dürfte die Anleger auch in den kommenden Monaten immer wieder zu den dividendenstarken Aktien treiben, glaubt Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research. "Die Dax-Party könnte trotz allen Korrekturbedarfs noch längst nicht am Ende sein".

GEWINNMITNAHMEN BELASTEN BASF - AIRBUS ÜBERZEUGT

Bei den Einzelwerten stachen die Titel von Dax-Schlusslicht BASF mit einem Minus von 2,68 Prozent heraus. Börsianer sprachen von einem verhaltenen Geschäftsausblick des Chemiekonzerns, der ein wechselhaftes Jahr hinter sich hat. Nach der starken Kursentwicklung im bisherigen Wochenverlauf machten die Anleger nun Kasse.

An der MDax-Spitze thronten die Papiere von Airbus mit einem Kurssprung von 7,67 Prozent. Bei den leidgeplagten Aktionären sorgten ein Rekordgewinn und die höchste Dividende in der Unternehmensgeschichte für Euphorie. Auch der Ausblick des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns erntete bei Analysten überwiegend Zustimmung. In den Monaten zuvor hatte Airbus eher wegen Entwicklungs- und Produktionsproblemen Schlagzeilen gemacht.

BESTÄTIGTE ZIELE HELFEN RHÖN-KLINIKUM - SALZGITTER ENTTÄUSCHT

Bei Rhön-Klinikum stand ein Plus von 2,32 Prozent zu Buche. Die Anleger begrüßten den bestätigten Ausblick für 2015. Für das Vorjahr berichtete der Klinikbetreibers einen Milliardengewinn, der allerdings durch den Verkauf von 43 Kliniken - zum Großteil an den Medizinkonzern Fresenius - maßgeblich beeinflusst war.

Dagegen litten die Salzgitter-Aktien unter einem enttäuschenden Ausblick des Stahlherstellers: Sie büßten am MDax-Ende 5,37 Prozent ein. Bei den Technologiewerten schafften Nordex-Aktien Kursgewinne von 0,60 Prozent, nachdem der Windturbinen-Hersteller seinen Gewinn 2014 vervierfacht hatte./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.02.2015

Aktien Frankfurt: Dax legt Verschnaufpause nach Rekord ein - MDax über 20 000

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag neue Maßstäbe gesetzt: Der Dax erklomm den nächsten Rekord und der MDax der mittelgroßen Werte schaffte es erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 20 000 Punkte. Bis zum Mittag ging der Börse dann allerdings etwas die Puste aus. Analyst Markus Huber von Peregrine & Black sprach von leichten Gewinnmitnahmen.

Der Dax stand zuletzt 0,11 Prozent tiefer bei 11 314,26 Zählern. Dabei zog ihn vor allem der Kursknick bei der Aktie des Chemiekonzerns BASF runter, der seine Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Der deutsche Leitindex hatte zuvor einen neuen Bestwert bei 11 353,25 Punkten erreicht, während der MDax gezogen durch kräftige Kursgewinne bei der Airbus-Aktie bis 20 109,41 Zähler vorstieß. Airbus hatte im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn erwirtschaftet.

Der TeDax verlor zuletzt 0,25 Prozent auf 1575,08 Punkte. In Europa fiel der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,26 Prozent auf 3565,71 Zähler zurück.

WOCHENLANGER REKORDLAUF

Im Dax zeichnet sich damit inzwischen die siebte Gewinnwoche in Folge ab. Der MDax eilt seit acht Wochen von Rekord zu Rekord. Mit einem Zuwachs von gut 18 Prozent im laufenden Jahr führt er die Dax-Familie an.

Die Suche nach Alternativen angesichts der aktuellen Niedrigzinsen dürfte die Anleger auch in den kommenden Monaten immer wieder zu den dividendenstarken Aktien treiben, glaubt Marktexpertee Daniel Saurenz von Feingold Research. "Die Dax-Party könnte trotz allen Korrekturbedarfs noch längst nicht am Ende sein", schrieb er in einem Ausblick am Freitag.

Die Verbraucherpreise aus Europa spielten an der Börse eher eine Nebenrolle. In den USA stehen im Laufe des Nachmittags unter anderem der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und der Indikator der Uni Michigan auf der Konjunkturagenda.

GEWINNMITNAHMEN BEI BASF

Unter den Einzelwerten belasteten Gewinnmitnahmen nach einem verhaltenen Ausblick die BASF-Aktie . Die Titel sackten gleich am Morgen an das Dax-Ende und verbuchten dort zuletzt einen Kursverlust von rund 3 Prozent. Im bisherigen Wochenverlauf gehörten die Papiere allerdings auch mit über 5 Prozent Plus zu den Dax-Favoriten. Nun machten die Anleger Kasse.

Der Chemieriese rechnet im laufenden Jahr mit einem stagnierenden Ergebnis. Zudem werde die Entwicklung auch vom Ölpreis abhängen, hieß es. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank bezeichnete den Ausblick als anspruchslos.

FRESENIUS-AKTIEN IM AUFWIND

Den ersten Platz im Dax verteidigten bis zum Mittag Fresenius-Aktien mit einem Aufschlag von knapp 3 Prozent. Die Titel profitierten von weiteren positiven Analystenstudien und Kurszielanhebungen, nachdem der Konzern zur Wochenmitte über ein Rekordjahr berichtet hatte.

Anteilsscheine von Volkswagen (VW) kosteten etwas mehr als am Vortag. Im Laufe des Tages werden Eckdaten des Autobauers für das vergangene Jahr erwartet.

AIRBUS ÜBERZEUGT MIT REKORD BEI DIVIDENDE UND ERGEBNIS

Besonders gut kamen im MDax das Rekordergebnis und die Rekorddividende von Airbus an: Die Aktien des Flugzeugbauers und Rüstungskonzerns setzten sich mit einem Aufschlag von mehr als 6 Prozent an die Index-Spitze. Mit 55,29 Euro erreichten die Papiere einen Bestwert seit Ende Januar 2014.

Der enttäuschende Ausblick belastete dagegen den MDax-Kollegen Salzgitter , die Titel verloren am Index-Ende mehr als 4 Prozent. Ein Milliardengewinn im vergangenen Jahr ließ dagegen die Papiere von Rhön-Klinikum um knapp 3 Prozent steigen, die damit ihre jüngste Kurserholung fortsetzten./tav/das

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

27.02.2015

Drama im Kongress um Finanzen für Heimatschutzministerium

WASHINGTON (dpa-AFX) - Dramatisches Tauziehen im US-Kongress: Auch wenige Stunden vor Fristablauf in der Nacht zum Samstag haben sich die Parteien in Washington nicht über eine weitere Finanzierung des Heimatschutzministeriums einigen können. Dessen derzeitiges Budget läuft zum 1. Februar aus.

Hintergrund des Gerangels ist ein Streit um die Ausländerpolitik. Die Republikaner wollen Präsident Barack Obama an der Umsetzung eines Erlasses hindern, der fünf Millionen illegale Einwanderer vor der Abschiebung bewahren soll. Die US-Einwanderungsbehörde ist Teil des Heimatschutzministeriums.

Die Republikaner haben sowohl im Abgeordnetenhaus mit seinen insgesamt 435 Sitzen als auch im 100-köpfigen Senat die Mehrheit. Der Senat ist traditionell gemäßigter als die größere Kammer, und hier hatten sich beide Parteien schließlich darauf verständigt, das Ministerium bis Ende September weiter zu finanzieren. Das Abgeordnetenhaus wollte unter dem Druck Radikalkonservativer am Freitag aber allenfalls über eine dreiwöchige Budgetverlängerung abstimmen.

Zwar würde es auch ohne gültigen Etat zunächst kaum Einschränkungen bei Kernaufgaben wie Grenzüberwachung, Flughafenkontrollen und Katastrophenschutz geben. Die meisten Mitarbeiter gelten als unverzichtbar und müssten in jedem Fall zum Dienst erscheinen - wenn auch vorläufig ohne Bezahlung. Kritiker sind jedoch besorgt wegen des Bildes, das eine Finanzblockade ausgerechnet dieses Ministeriums nach außen vermitteln würde.

Die Behörde spielt beim Schutz vor Terrorattacken auf heimischen Boden eine wesentliche Rolle. In den vergangenen Wochen ist die Furcht vor Anschlägen der sunnitischen Terrormiliz IS oder Anhängern dieser Gruppe außerhalb der IS-Kernländer Irak und Syrien stetig gewachsen./mcm/ch/DP/he

27.02.2015

Kommunisten demonstrieren gegen Sparprogramm in Athen

ATHEN (dpa-AFX) - Tausende Kommunisten haben am Freitagabend im Zentrum Athens gegen das Abkommen Griechenlands mit der Eurogruppe demonstriert. Der Generalsekretär der Partei, Dimitris Koutsoumbas, forderte den Austritt Griechenlands aus der Eurozone und der EU.

Die Regierung unter dem linken Premier Alexis Tsipras sage nicht die Wahrheit. Im Juni werde es ein neues hartes Sparprogramm für Griechenland geben, hieß es. Die Demonstration verlief friedlich, wie die Polizei mitteilte.

Griechenland hat sich mit den Euro-Partnern auf eine Verlängerung des eigentlich Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramms verständigt. Mit der grundsätzlichen Einigung sind aber keine kurzfristigen neuen Hilfszahlungen verbunden. Die bisher blockierten Gelder werden erst ausgezahlt, wenn Athen das aktuelle Hilfsprogramm abgeschlossen hat./tt/DP/he

27.02.2015

ROUNDUP: Tsipras besteht auf Senkung der griechischen Schulden

ATHEN (dpa-AFX) - Nach der Zustimmung des Bundestages zu einer Verlängerung der Griechenlandhilfe bringt Athen erneut einen Schuldenschnitt ins Spiel. Mit der viermonatigen Verlängerung des Rettungsprogramms sei die Brücke geschaffen worden, um die Forderung erneut stellen zu können, sagte Regierungschef Alexis Tsipras am Freitag im Ministerrat.

"Wir haben die Ziele erreicht, die wir für diese erste Runde der Verhandlungen gesetzt hatten", sagte Tsipras in der vom Staatsfernsehen übertragenen Rede. Nun werde Athen "mit Ehrlichkeit ohne Erpressungen über die Substanz des Kreditabkommens" reden können. "Wir werden unseren Antrag auf Reduzierung der griechischen Schulden auf dem Tisch legen", sagte Tsipras.

Kommende Woche will der linke Premier mit einer Reihe von Gesetzen die notleidende Bevölkerung entlasten. Niemand solle sein Haus verlieren, wenn er die Kreditraten nicht zahlen könne, hieß es.

Tsipras kündigte zudem an, das 2013 von der konservativen Vorgängerregierung geschlossene Staatsfernsehen ERT wieder zu öffnen. Zudem solle ein Parlamentsausschuss ermitteln, wie es in Griechenland zum Zusammenbruch im Jahre 2010 und zum Sparprogrammen gekommen ist. Tsipras kündigte weitere Gesetze gegen die Korruption und die Steuervermeidung an. Zudem rief er seine Minister auf, "weniger zu reden und mehr zu arbeiten."/tt/DP/he

27.02.2015

Tsipras fordert erneut Reduzierung der griechischen Schulden

ATHEN (dpa-AFX) - Nach der Zustimmung des Bundestages zu einer Verlängerung der Griechenlandhilfe bringt Athen erneut einen Schuldenschnitt ins Spiel. Mit der viermonatigen Verlängerung des Rettungsprogramms sei die Brücke geschaffen worden, um die Forderung erneut stellen zu können, sagte Regierungschef Alexis Tsipras am Freitag im Ministerrat. "Wir werden unseren Antrag auf Reduzierung der griechischen Schulden auf dem Tisch legen."/tt/DP/he

27.02.2015

WDH: New Yorker Fed-Chef Dudley warnt vor zu rascher Zinswende

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Chef der regionalen Notenbank von New York, William Dudley, hat vor einer zu raschen Zinswende in den USA gewarnt. "Die Inflation wird voraussichtlich für einige Zeit unter dem Ziel der Fed von zwei Prozent bleiben", sagte Dudley am Freitag in New York. Zudem verwies der Präsident der einflussreichen New Yorker Notenbank auf "anhaltenden Gegenwind" durch die Folgen der Finanzkrise. Dudley, der auch im geldpolitischen Ausschuss FOMC der Fed sitzt, gilt als einer lockeren Geldpolitik zugeneigter Zentralbanker.

Die schwache Inflation wird von Experten als wichtigster Grund genannt, warum die US-Notenbank Fed mit ihrer für Sommer 2015 erwarteten Zinsanhebung zögern könnte. Es wäre die erste Zinsanhebung seit neun Jahren. Seit Ende 2008 liegt der Leitzins an der Nulllinie. Dorthin hatte ihn die Fed im Zuge der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise gesenkt./bgf/she

27.02.2015

New Yorker Fed-Chef Dudley warnt vor zu rascher Zinswende

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Chef der regionalen Notenbank von New York, William Dudley, hat vor einer zu raschen Zinswende in den USA gewarnt. "Die Inflation wird voraussichtlich für einige Zeit unter dem Ziel der Fed von zwei Prozent bleiben", sagte Dudley am Freitag in New York. Zudem verwies der Präsident der einflussreichen New Yorker Notenbank auf "anhaltenden Gegenwind" durch die Folgen der Finanzkrise. Dudley, der auch im geldpolitischen Ausschuss FOMC der Fed sitzt, gilt als einer lockeren Geldpolitik zugeneigter Zentralbanker.

Die schwache Inflation wird von Experten als wichtigster Grund genannt, warum die US-Notenbank Fed mit ihrer für Sommer 2015 erwarteten Zinsanhebung zögern könnte. Es wäre die erste Zinsanhebung seit neun Jahren. Seit Ende 2008 liegt der Leitzins an der Nulllinie. Dorthin hatte ihn die Fed im Zuge der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise gesenkt./bgf/

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Dudley Sees Reasons for Caution on Raising Rates Too Soon (2)

(Bloomberg) -- William C. Dudley, president of the Federal Reserve Bank of New York, said he sees reason for caution on how soon or how quickly to raise interest rates. ?Inflation is projected to stay for some time below the Fed?s objective of 2 percent,? he said in prepared remarks on Friday in New York. He also cited ?lingering headwinds? from the financial crisis.

27.02.2015

Putin kürzt Kremlbeamten Gehälter um zehn Prozent

MOSKAU (dpa-AFX) - Wegen der extremen Wirtschaftskrise in Russland kürzt Kremlchef Wladimir Putin Mitarbeitern in der Präsidialverwaltung die Gehälter um zehn Prozent. Der 62-Jährige informierte am Freitag den nationalen Sicherheitsrat über die Einschnitte, wie die Kremlverwaltung mitteilte.

Die stark von Energieverkäufen abhängige Rohstoffmacht ist vor allem wegen des niedrigen Ölpreises massiven Sparzwängen ausgesetzt. Die Gehaltskürzungen sind Teil der Pläne, die Ausgaben im Staatshaushalt für dieses Jahr zu senken. Zudem setzten die vom Westen im Zuge des Ukraine-Konflikts gegen Russland verhängten Sanktionen die Wirtschaft des Landes unter Druck.

Die Initiative Putins soll Signalwirkung auch für die Parlamentsabgeordneten, die Senatoren im Föderationsrat sowie Tausende andere Staatsdiener haben. Dem russischen Statistikamt zufolge erhielten Mitarbeiter der Präsidialverwaltung monatlich im Durchschnitt 232 375 Rubel (3370 Euro) im vergangenen Jahr.

In der Privatwirtschaft sowie in staatlichen Betrieben klagen russische Arbeitnehmer seit Monaten über massive Lohnkürzungen. Zudem steigt die Arbeitslosigkeit rasant. Russland durchlebt die schwerste Krise der vergangenen 15 Jahre - seit Putin an der Macht ist./mau/DP/she

27.02.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.02.2015 - 17.00 Uhr

Trotz vieler Bedenken große Zustimmung für Griechenland-Hilfe

BERLIN - Ungeachtet wachsender Zweifel an der neuen Athener Regierung hat der Bundestag mit großer Mehrheit einer Verlängerung des Hilfspakets für Griechenland zugestimmt. 541 Abgeordnete von Koalition und Opposition billigten am Freitag den Antrag auf Verlängerung des Rettungspakets um vier Monate. Das waren so viele Ja-Stimmen wie nie zuvor bei Hilfen für Griechenland. 32 votierten mit Nein - davon allein 29 aus den Reihen von CDU und CSU. 13 Parlamentarier enthielten sich. Damit kann das 2012 beschlossene Programm bis Ende Juni verlängert werden. Es geht nicht um neue Finanzhilfen, sondern um mehr Zeit, das Programm abzuarbeiten.

Varoufakis: Griechische Reformliste absichtlich unbestimmt

ATHEN/BERLIN - Die griechischen Reformpläne sind nach Worten von Finanzminister Gianis Varoufakis in Abstimmung mit anderen Euroländern absichtlich unbestimmt formuliert. Sonst würden sie nicht die notwendige Zustimmung der Parlamente der Euroländer erhalten, sagte er am Freitag im Fernsehen. Er bezeichnete dieses Vorgehen als "produktive Undeutlichkeit". In Berlin sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministerium, es habe keine Nebenabsprachen gegeben - weder zur Reformliste noch zum Primärüberschuss - also dem Haushaltsplus ohne Zinszahlungen.

'Focus': Griechenland droht Europa mit 'Flüchtlingswelle'

MÜNCHEN/ATHEN - Der griechische Vize-Innenminister Giannis Panousis hat nach Medienberichten damit gedroht, 300 000 bis 500 000 illegale Immigranten in andere europäische Länder weiterzuschicken. Das krisengeschüttelte Griechenland müsse bei der Versorgung der Flüchtlinge stärker von anderen EU-Ländern unterstützt werden, forderte Panousis. "Ansonsten werden wir 300 000 Immigranten Reisepapiere ausstellen und damit Europa überfluten", zitierte ihn das Nachrichtenmagazin "Focus" am Freitag.

US-Wirtschaft wächst schwächer als gedacht

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal schwächer gewachsen als zunächst errechnet. Nach Regierungszahlen vom Freitag stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um annualisiert 2,2 Prozent. Ende Januar war noch eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 2,6 Prozent ermittelt worden. Bankvolkswirte hatten allerdings mit einer stärkeren Absenkung der ersten Schätzung auf 2,0 Prozent gerechnet.

USA: Michigan-Konsumklima fällt weniger stark als erwartet

MICHIGAN - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen ist im Februar nicht so stark gefallen wie befürchtet. Der Indikator sei von 98,1 Punkten im Vormonat auf 95,4 Punkte gesunken, teilte die Universität am Freitag mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 94,0 Zähler gerechnet. In einer ersten Schätzung war noch ein Wert von 93,6 Punkte ermittelt worden.

USA: Schwebende Hausverkäufe steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Januar weniger als erwartet gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 1,7 Prozent gestiegen, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren sie jedoch nur um revidiert 1,5 Prozent gefallen, nachdem zunächst ein Rückgang um 3,7 Prozent ermittelt worden war.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex bricht ein

CHICAGO - In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Februar stark verschlechtert. Der Indikator fiel um 13,6 Punkte auf 45,8 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Juli 2009. Volkswirte hatten mit einem viel schwächeren Rückgang auf 58,0 Punkte gerechnet. Zudem fällt der Frühindikator unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit eine wirtschaftliche Eintrübung.

Deutschland: Inflationsrate dreht überraschend ins Plus

WIESBADEN - In Deutschland sind die Verbraucherpreise im Februar wegen höherer Energiepreise und der Einführung des Mindestlohns im Jahresvergleich gestiegen. Es ist der erste Anstieg seit über einem halben Jahr, nachdem in den vergangenen Monaten die Jahresrate der Inflation wegen des starken Ölpreisverfalls immer weiter bis in den negativen Bereich gesunken war. Die Jahresteuerungsrate habe im Februar bei 0,1 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden nach einer ersten Schätzung mit

Spanien: Verbraucherpreise sinken weniger stark - Steigende Treibstoffpreise

MADRID - In Spanien hat sich der Rückgang der Verbraucherpreise im Februar abgeschwächt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat gingen die Preise um 1,2 Prozent zurück, teilte das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mit. Im Februar wurde der Druck auf die Inflationsrate durch die zum Vormonat gestiegenen Diesel und Benzinpreise abgemildert.

Deutschland: Billiges Öl setzt Importpreise weiter stark unter Druck

WIESBADEN - Die deutschen Einfuhrpreise sind im Januar im Jahresvergleich so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr gesunken. Sie seien um 4,4 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Dies ist wie im Vormonat die niedrigste Jahresrate seit November 2009. Volkswirte hatten mit einem noch etwas kräftigeren Rückgang um 4,6 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Einfuhrpreise um 0,8 Prozent. Hier wurde ein Rückgang um 1,1 Prozent erwartet.

/rob/bgf

27.02.2015

ROUNDUP 3: Trotz vieler Bedenken große Zustimmung für Griechenland-Hilfe

BERLIN (dpa-AFX) - Ungeachtet wachsender Zweifel an der neuen Athener Regierung hat der Bundestag mit großer Mehrheit einer Verlängerung des Hilfspakets für Griechenland zugestimmt. 541 Abgeordnete von Koalition und Opposition billigten am Freitag den Antrag auf Verlängerung des Rettungspakets um vier Monate. Das waren so viele Ja-Stimmen wie nie zuvor bei Hilfen für Griechenland. 32 votierten mit Nein - davon allein 29 aus den Reihen von CDU und CSU. 13 Parlamentarier enthielten sich. Damit kann das 2012 beschlossene Programm bis Ende Juni verlängert werden. Es geht nicht um neue Finanzhilfen, sondern um mehr Zeit, das Programm abzuarbeiten.

Unmittelbar vor der Abstimmung sorgte der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis für neuen Unmut in Berlin. Nach seiner Darstellung hat es vor der Einigung mit der Euro-Gruppe Nebenabreden gegeben. Die griechischen Reformpläne seien in Abstimmung mit anderen Euroländern absichtlich unbestimmt formuliert worden, um nicht die Zustimmung der Parlamente zu gefährden. Varoufakis sprach von "produktiver Undeutlichkeit". In Berlin sagte eine Sprecherin des Finanzministerium, es habe keine Nebenabsprachen gegeben - weder zur Reformliste noch zu den Haushaltszielen der Athener Regierung.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeigte Verständnis für die wachsenden Zweifel. Die Entscheidung über eine Verlängerung des Hilfsprogramms sei für keinen Abgeordneten leicht: "Es fällt uns wahnsinnig schwer - jedem Einzelnen von uns." Die Diskussion vor und nach der Wahl in Griechenland und auch in den vergangenen Tagen und Stunden habe diese Entscheidung nicht leichter gemacht. Es sei viel Vertrauen zerstört worden. Europa sei aber eine Gemeinschaft. Deutschland sollte alles tun, um Europa zusammenzuhalten.

Wie die meisten Abgeordneten von Union, SPD und Grünen stimmte auch die Mehrheit der Linkspartei der Verlängerung genau jenes Programms zu, das sie bisher wegen der Sparauflagen strikt ablehnte. Grund der Kehrtwende ist die enge Beziehung zur linken griechischen Regierungspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras.

Nach Zustimmung auch anderer Parlamente hat der Euro-Rettungsfonds EFSF das eigentlich Ende Februar auslaufende Hilfsprogramm offiziell verlängert. "Die heutige Entscheidung markiert einen wichtigen Zwischenschritt", sagte EFSF-Chef Klaus Regling. Damit gebe es einen klaren Rahmen für weitere Reformen Athens.

Nach dem neuesten ZDF-"Politbarometer" bezweifeln 71 Prozent der Deutschen, dass Griechenland die Sparmaßnahmen und Reformen umsetzt. Nur rund ein Viertel (26 Prozent) ist optimistisch.

Dass im Sommer ein drittes Hilfspaket aufgelegt werden muss, wird immer wahrscheinlicher. Für die SPD sagte Fraktionsvize Carsten Schneider, dafür müsse Athen Zusagen aber auch einhalten. "Es liegt an den Griechen selbst, wir reichen ihnen die Hand", sagte Schneider.

Für Wirbel sorgt ein angebliches Geheimtreffen von SPD-Staatssekretär Jörg Asmussen mit Varoufakis. Die "Sächsische Zeitung" berichtete, Schäuble sei empört, dass Asmussen - inzwischen Staatssekretär im Arbeitsministerium - ohne Absprache mit dem federführenden Finanzressort gehandelt habe. Im Finanzministerium hieß es, es gebe keinen offiziellen Auftrag an Asmussen, für die Bundesregierung zu sprechen oder zu verhandeln./sl/tl/bk/sam/DP/she

27.02.2015

ROUNDUP/Bund: Bei Kleinanlegerschutz sind auch Verbraucher in der Pflicht

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung sieht beim geplanten besseren Schutz der Anleger vor hochriskanten und unseriösen Finanzprodukten auch Verbraucher in der Pflicht. Es gehe um die Balance zwischen Regulierung und Eigenverantwortung, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister (CDU), am Freitag im Bundestag bei der ersten Lesung des Kleinanlegerschutzgesetzes. Justizminister Heiko Maas (SPD) sprach von einem neuen Koordinatensystem für den "Grauen Kapitalmarkt".

Das Gesetz sieht mehr Transparenz vor, Werbeverbote und Warnhinweise für Geldanlagen sowie eine stärkere Aufsicht über Anbieter und Produkte. Hoffnung ist auch, unzulässige "Schneeballsysteme" einzudämmen, mit denen Anleger häufig geprellt wurden. Auslöser für die strengeren Vorgaben war auch die Insolvenz des Windparkfinanzierers Prokon. Dort hatten 75 000 Anleger etwa 1,4 Milliarden Euro in hochriskante Genussrechte investiert. Experten schätzen, dass Anleger jährlich zwischen 50 und 100 Milliarden Euro durch Falschberatung und den Verkauf unseriöser Produkte verlieren.

Anbieter und Vermittler müssen künftig mehr und aktuellere Informationen zu Anlagen in Verkaufsprospekten veröffentlichen. Die Prospektpflicht wird auf alle Vermögensanlagen ausgedehnt. So sind Anbieter von Nachrangdarlehen und ähnlichen Angeboten zu Prospekten verpflichtet. Da solche Darlehen auch für Kapitalsammeln per Internet ("Crowdfunding") sowie bei sozialen und gemeinnützigen Projekten genutzt werden, soll es Ausnahmen geben. Öffentliche Werbung in Bussen und Bahnen oder auf Plakaten ist unzulässig. In Printmedien bleibt sie erlaubt, wird aber eingeschränkt./sl/DP/she

27.02.2015

ANALYSE-FLASH: S&P Capital IQ senkt Airbus auf 'Hold' - Ziel steigt auf 56 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Airbus aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel hob Analyst Clive Roberts nach Geschäftszahlen für 2014 aber von 50 auf 56 Euro an. Die Rekordresultate des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns erschienen bereits in den Aktienkurs eingepreist, schrieb Roberts in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Gewinnprognosen für 2016 etwas an./mis/he

27.02.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Anleger machen bei BASF Kasse wegen vorsichtigem Ausblick

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein verhaltener Geschäftsausblick hat am Freitag die BASF-Aktionäre enttäuscht. Nach ihrem zuletzt guten Lauf nahmen die Investoren beim Chemieriesen daher nun Gewinne mit. Im bisherigen Wochenverlauf hatten die Papiere um rund 5 Prozent zugelegt, am Freitag verloren BASF-Aktien dann am Dax

Der weltgrößte Chemiekonzern hatte am Morgen seine Geschäftszahlen für das Jahr 2014 vorgelegt. Nach einem Gewinnzuwachs rechnet das Unternehmen nun mit einem verhaltenen Jubiläumsjahr. Das Management stellt lediglich ein stagnierendes Ergebnis in Aussicht. 2015 feiern die Ludwigshafenern ihr 150-jähriges Bestehen.

VORSICHTIGER AUSBLICK

Trotz eines erwarteten Zuwachses von Weltwirtschaft und Chemieproduktion sei der Ausblick "mit besonders hohen Unsicherheiten behaftet" und hänge stark vom Ölpreis ab, sagte das Management. Konzernchef Kurt Bock zufolge wird auch der Ölpreis darüber entscheiden, ob BASF sein Gesamtergebnis steigern kann.

Die Ziele für 2015 seien anspruchslos, schrieb DZ-Bank-Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Freitag. Commerzbank-Analyst Lutz Grüten zeigte sich etwas weniger enttäuscht: Er hielt BASF zugute, dass das Management einen realistischen Ausblick gegeben habe, der schließlich auf vorsichtigen gesamtwirtschaftlichen Annahmen beruhe.

LOB FÜR AGRARCHEMIE

Im vergangenen Jahr hatte BASF trotz Preisverfalls und Währungseffekten noch mehr Überschuss erwirtschaftet, wobei unter anderem ein Anteilsverkauf für einen Gewinnsprung im vierten Quartal gesorgt hatte. Den Aktionären winkt nun eine von 2,70 Euro auf 2,80 Euro je Anteilschein angehobene Dividende.

Der Gewinn kam bei den meisten Experten sehr gut an. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten sei deutlich über seinen Erwartungen ausgefallen, schrieb Jeremy Redenius von Bernstein. Vor allem die Agrarchemie habe sich weitaus besser geschlagen als gedacht./tav/das/she/he

27.02.2015

AKTIE IM FOKUS 2: VW-Aktien von vorsichtigem Ausblick zurückgehalten

(neu: Schlusskurs, Händler- und Analystenkommentare)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein vorsichtiger Gewinnausblick für 2015 hat die Rekordfahrt der Vorzüge von Volkswagen (VW) vor dem Wochenende ausgebremst. Die Papiere des Wolfsburger Autobauers retteten am Freitag nur ein kleines Plus von 0,27 Prozent auf 225,50 Euro über die Ziellinie und blieben unter ihrem Rekord aus der Vorwoche bei 229,10 Euro. Der Dax schloss dagegen mit plus 0,66 Prozent bei 11 401,66 Punkten auf dem höchsten Stand seiner Geschichte.

Allerdings konnten sich die Vorzüge von Volkswagen nach einem ersten Schreck wegen des Gewinnausblicks im späten Handel wieder bemerkenswert erholen. In einer ersten Reaktion waren sie um rund 6 Prozent von ihrem Rekordniveau abgesackt. Sie waren damit auch zeitweise ans Dax-Ende gerutscht.

ZAHLEN WIE ERWARTET - AUSBLICK VORSICHTIG

Die Bilanz des Autobauers für das vierte Quartal sei besser als erwartet ausgefallen, kommentierte Analyst Daniel Schwarz von der Commerzbank. Bei der Dividende habe er aber mehr erwartet. Der Geschäftsausblick erscheine vorsichtig. NordLB-Analyst Frank Schwope hob sein Kursziel nach den Zahlen von 235 auf 250 Euro an und blieb bei seiner Kaufempfehlung für die Vorzugsaktien.

Börsianer machten einen enttäuschenden Gewinnausblick für die verhaltene Kursreaktion verantwortlich. "Die sehr vorsichtige Prognose mit einem expliziten Hinweis auf die schwierige Situation in Asien und Russland hat den Markt ein wenig verstimmt", sagte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Die eigentlich guten Zahlen seien daher zunächst für Gewinnmitnahmen genutzt worden. VW hatte mit der avisierten operativen Umsatzrendite zwischen 5,5 und 6,5 Prozent bei leichter Erlössteigerung das obere Ende der Markterwartungen erreicht.

MANCHE HATTEN MEHR DIVIDENDE ERHOFFT

Auch bei der Dividende habe sich mancher etwas mehr erhofft, sagte ein weiterer Marktteilnehmer, auch wenn die Marktprognose getroffen worden sei. Der Konzern will mit 4,86 Euro je Vorzugsaktie 80 Cent mehr ausschütten als im Vorjahr. Die Bilanz sei aber sehr solide, so dass der erste Rückschlag übertrieben erscheine./ag/das/fat/he

27.02.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Airbus versöhnt Aktionäre mit Rekorddividende

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei den leidgeplagten Airbus-Aktionären herrschte zum Wochenschluss regelrechte Euphorie: Ein Rekordgewinn und eine Rekorddividende katapultierten die Papiere des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns am Freitag bei 55,74 Euro auf den höchsten Stand seit über einem Jahr. "2014 überzeugt auf ganzer Linie", lobte Analyst Stefan Maichl von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Sein Commerzbank-Kollege Daniel Gleim betonte, sowohl die 2014 erreichte Profitabilität als auch der Ausblick auf das laufende Jahr seien "deutlich besser als erwartet".

Zum Börsenschluss führten die Aktien mit einem Kursanstieg von 7,17 Prozent auf 55,33 Euro die Gewinnerliste im MDax souverän an. Auch der Index der mittelgroßen Werte profitierte vom deutlichen Aufschlag beim Schwergewicht Airbus. Der Extra-Schub trieb den MDax erstmals über die 20 000-Punkte-Marke - er ging 0,86 Prozent fester bei 20 092 Punkten aus dem Handel.

Im Dezember war die Airbus-Aktie noch massiv eingebrochen, nachdem sich eine Lieferverzögerung beim neu entwickelten Langstreckenflugzeug A350 angedeutet hatte und Verwirrung um den Fortbestand des Riesenfliegers A380 bestand. Darüber hinaus gab es schon länger teuren Ärger beim Militärtransporter A400M.

VERKEHRSFLUGZEUGE TREIBEN GEWINNE HOCH

Airbus hat trotz aller Probleme im vergangenen Jahr letztlich so viel verdient wie nie zuvor. Analyst Markus Turnwald von der DZ Bank sprach von einer guten operativen Entwicklung und hob insbesondere die Verkehrsflugzeug-Sparte hervor. Diese hatte einen großen Anteil daran, dass das operative Ergebnis (Ebit) um mehr als die Hälfte und der Überschuss um 59 Prozent zulegte. Der um 5 Prozent gestiegene Umsatz übertraf ebenfalls die Prognose des Experten. Zudem könne Airbus einen starken Barmittelzufluss (Cashflow) vorweisen, hieß es.

Vorstandschef Thomas Enders stellte für das laufende Jahr ein weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in Aussicht. Auch die Dividende soll weiter steigen, nachdem bereits die Ausschüttung für 2014 mit rekordhohen 1,20 Euro je Aktie um satte 60 Prozent höher ausfällt als im Vorjahr.

MITTELSTRECKENJETS SORGEN FÜR GLÄNZENDE AUSSICHTEN

Die Aussichten für 2017 und danach seien angesichts der Produktionssteigerung bei der Modellfamilie A320 ebenfalls glänzend, sagte DZ-Experte Turnwald. In den kommenden Jahren will Airbus noch mehr auf das Geschäft mit seinen stark gefragten Mittelstreckenjets setzen.

LBBW-Analyst Maichl monierte allerdings, dass der vom Unternehmen gegebene Ausblick "sehr unkonkret" sei. So werde die bisher avisierte operative Marge von 6,3 bis 7,3 Prozent nicht mehr erwähnt./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.02.2015

ANALYSE-FLASH: Oddo Seydler hebt Ziel für Drillisch auf 40 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Drillisch nach vorläufigen Zahlen für 2014 von 35 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Eckdaten des Mobilfunkanbieters hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel basiere auf einem gesenkten Kapitalkostensatz (WACC)./edh/ajx

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27.02.2015

ANALYSE-FLASH: HSBC startet Beiersdorf mit 'Underweight' - Ziel 71 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat Beiersdorf mit "Underweight" und einem Kursziel von 71 Euro aufgenommen. Die Aktie des Nivea-Herstellers sei zu hoch bewertet, schrieb Analyst Damian McNeela in einer Studie zu europäischen Anbietern von Haushalts- und Körperpflegeprodukten vom Freitag. Insgesamt sollten das starke und beständige Wachstum der Branche sowie hohe Kapitalzuflüsse den Anlegern aber gute Renditen bescheren. Eine Herausforderung sieht der Experte aber in der Verwendung der Barmittel, die für Zukäufe, aber auch für erhöhte Ausschüttungen verwendet werden könnten. Bei Beiersdorf sei das Wachstum aus eigener Kraft über die vergangenen fünf Jahre das geringste im Sektor gewesen, der Cashflow erscheine überbewertet./fat/ajx

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27.02.2015

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Ziel für Bayer auf 135 Euro - 'Outperform'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen für 2014 von 125 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Kennziffern hätten die Erwartungen getroffen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Freitag. Die Leverkusener seien sowohl im Pharmasegment als auch in der Agrarchemiesparte sehr gut positioniert, weshalb die Aktie das positive Votum verdiene./edh/ajx

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27.02.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup hebt Ziel für Vestas auf 285 Kronen - 'Neutral'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Vestas nach Zahlen von 170 auf 285 dänische Kronen angehoben, die Einstufung aus Bewertungsgründen aber auf "Neutral" belassen. Der Windkraftanlagenbauer sei nun wieder profitabel - dies dürfte nachhaltig sein, schrieb Analyst Phuc Nguyen in einer am Freitag veröffentlichten Studie./ck/ajx

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27.02.2015

AKTIE IM FOKUS: Vorsichtiger Ausblick drückt VW-Aktien ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein vorsichtiger Gewinnausblick für 2015 hat am Freitagnachmittag die VW-Aktien von ihrem Rekordniveau heruntergestoßen. Die Papiere des Wolfsburger Autobauers sackten in der Spitze um rund 6 Prozent auf 211,65 Euro ab. Zuletzt erholten sie sich aber moderat und verloren am Dax-Ende noch 2,25 Prozent auf 219,85 Euro. Auch den Index kostete der Kursrutsch seines Schwergewichts seinen mageren Gewinn. Der Dax trat zuletzt auf der Stelle.

Börsianer machten einen enttäuschenden Gewinnausblick für den Kursrückschlag verantwortlich. VW erreiche mit der avisierten operativen Umsatzrendite zwischen 5,5 und 6,5 Prozent bei leichter Erlössteigerung gerade so eben das obere Ende der Markterwartungen, sagte ein Händler.

Ein weiterer Marktteilnehmer nannte den Ausblick überraschend zurückhaltend. Auch bei der Dividende habe sich mancher etwas mehr erhofft, auch wenn die Marktprognose getroffen worden sei. Der Konzern will mit 4,86 Euro je Vorzugsaktie 80 Cent mehr ausschütten als im Vorjahr. Insgesamt hielt er aber den ersten Rückschlag für übertrieben, denn die Bilanz sei doch sehr solide./ag/das/he

27.02.2015

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt Ziel für Merck KGaA auf 105 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat das Kursziel für Merck KGaA vor Zahlen von 87 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte über einen starken Jahresabschluss 2014 berichten, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Die Jahresziele dürften problemlos erreicht worden sein. Sein Kursziel habe er wegen der gestiegenen Branchenbewertung angehoben und eines höheren Beitrags des zugekauften US-Laborausstatters Sigma Aldrich./ck/ajx

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dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser