dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

31.10.2014

NDR: Stresstest kostete HSH Nordbank 13 Millionen Euro

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die HSH Nordbank und die Hamburger Sparkasse (Haspa) nach NDR-Informationen jeweils einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Wie der Sender 90,3 am Freitag berichtete, fließt das Geld an Gutachter und Berater, die im Auftrag der EZB die Widerstandsfähigkeit der europäischen Banken getestet hatten. Bis zu sechzig Kontrolleure gleichzeitig hätten die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein durchleuchtet. Das habe den normalen Betrieb enorm belastet, sagte Vorstandschef Constantin von Oesterreich dem Sender. Die HSH Nordbank rechne mit Kosten von mindestens 13 Millionen Euro. Die Haspa müsse nach eigenen Angaben auf jeden Fall mehr als zehn Millionen Euro für den Bankenstresstest bezahlen. Beide Banken hatten den Test bestanden./bsp/DP/he

31.10.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.10.2014 bis 31.10.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.10.2014 bis 31.10.2014:

MONTAG

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Aareal Bank nach Bekanntgabe der Stresstest-Ergebnisse auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Das Finanzinstitut habe den Test nicht nur wie erwartet bestanden - es habe sogar das beste Ergebnis erzielt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Dass die Anpassungen im Rahmen der EZB-Prüfung sehr gering ausgefallen seien, sei positiv zu bewerten.

BASF SE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BASF nach Zahlen zum dritten Quartal von 95 auf 92 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Kennziffern des Chemiekonzerns hätten verdeutlicht, dass sich das konjunkturelle Umfeld verschlechtert habe, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Studie vom Montag. Das niedrigere Kursziel sei einem höheren Defizit in der Pensionskasse der Ludwigshafener geschuldet. Basf bleibe aber unter anderem wegen der starken Liquidität und der hohen Dividendenrendite sein bevorzugter Branchenwert.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Commerzbank nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des Stresstests auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das gute Abschneiden der Bank sei eine positive Überraschung, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Zwar habe er damit gerechnet, dass die Bank den Test bestehe. Seiner Meinung nach hatte die Commerzbank jedoch das höchste Risiko unter den deutschen Banken zu scheitern.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Bekanntgabe der Stresstest-Ergebnisse auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Wie erwartet habe Deutschlands größte Bank den EZB-Stresstest problemlos bestanden, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Allerdings sei das Finanzinstitut nach wie vor durch Rechtsstreitigkeiten belastet, die ein hohes Risiko für die Bilanz darstellten.

DIENSTAG

AIR FRANCE-KLM

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Air France-KLM von 9,50 auf 7,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe seine Schätzungen für den diesjährigen operativen Gewinn (Ebit) reduziert und trage damit den Streikauswirkungen Rechnung, schrieb Analyst Geof Collyer in einer Branchenstudie vom Dienstag. Weil strukturelle Veränderungen auf sich warten ließen und der Wettbewerb durch Billigfluggesellschaften zunehme, habe er seine Schätzungen für 2015 ebenfalls gekürzt.

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Aixtron nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 10,50 Euro belassen. Das Ergebnis des Spezialmaschinenherstellers für das dritte Quartal habe die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Dienstag und will nun seine Schätzungen überprüfen. Der Großauftrag des chinesischen LED-Herstellers Sanan sei in der Bilanz noch nicht enthalten. Die Trendwende des TecDax-Unternehmens benötige länger als bislang angenommen, sie könnte laut Schnitzer aber bereits im Verlauf des kommenden Jahres eintreten.

BASF

FRANKFURT - Die DZ Bank hat BASF nach Zahlen und reduzierten Unternehmenszielen für 2015 von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und den fairen Wert von 85 auf 75 Euro gesenkt. Er sehe kurzfristig keine positiven Impulse für die Gewinnentwicklung, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Dienstag. Erst die neue Mittelfristplanung und eine Erholung in Europa und Asien könnten nächstes Jahr für Aufwärtspotenzial bei den Aktien des Chemiekonzerns sorgen.

DEUTSCHE BOERSE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Deutsche Börse nach Zahlen und einem angekündigten Wechsel an der Vorstandsspitze auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Der Wechsel des zuvor bei der UBS und Goldman Sachs tätigen Carsten Kengeter ab Juni 2015 auf den Chefposten könnte sich positiv auf die Stimmung der Investoren auswirken, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Dienstag. Die am Montagabend bekannt gegebenen Zahlen zum dritten Quartal hätten seinen Erwartungen entsprochen, auch wenn die Ergebnisse etwas unter den Konsensschätzungen gelegen hätten.

DMG MORI SEIKI

FRANKFURT - Die DZ Bank hat DMG Mori Seiki nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 30 Euro belassen. Die Auftragseingänge und die Marge im dritten Quartal seien besser ausgefallen, als er erwartet habe, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Dienstag. Die niedrige Umsatzdynamik habe enttäuscht, dürfte aber nach dem starken Kursrückgang von rund 30 Prozent seit August bereits zu einem gewissen Grad im Aktienkurs eingepreist sein. Den vom Werkzeugmaschinen-Hersteller bekräftigten Jahresausblick hält Terzic für erreichbar, die Konsensschätzungen erschienen dennoch ambitionierter geworden zu sein.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Gea nach den Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 36 Euro belassen. Der operative Gewinn im dritten Quartal sowie die Marge seien besser als vom ihm und dem Konsens erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Dienstag. Vor allem der Bereich Farm Technologies habe überraschend gut abgeschnitten, was seines Erachtens auf den Produkt-Mix sowie auf Nachholeffekte aus Südamerika zurückzuführen sein dürfte. Nach dem bestätigten Ausblick erwägt Turnwald, seine Ergebnisschätzung an das obere Ende der 2014er Ebitda-Prognosespanne des Maschinenbauers anzuheben.

MITTWOCH

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutsche Bank nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Das dritte Quartal habe die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Vor allem der starke Kostenanstieg durch Gerichtsverfahren sei eine negative Überraschung gewesen. Die Kernfrage sei nun, ob sich dies fortsetzen werde oder ob dies nur einmalige Aufwendungen seien.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Dialog Semiconductor nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 28 Euro belassen. Der Bericht zum dritten Quartal des Chipherstellers habe überzeugt und erneut die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Mittwoch. Das TecDax-Unternehmen investiere gezielt in die Entwicklung neuer Produkte, hob er positiv hervor. Um zu wachsen, treibe es die Diversifizierung seines Geschäftsportfolios weiter voran.

DMG MORI SEIKI

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für DMG Mori Seiki nach Zahlen von 30 auf 26 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Die Marge habe sich im dritten Quartal trotz eines schwächeren Umsatzes verbessert, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Mittwoch. Trotz seiner leicht gesenkten Schätzungen rechnet der Experte für 2015 bei dem Werkzeugmaschinen-Hersteller mit einer weiteren Margenverbesserung und steigenden Umsätzen. Der Kursrückgang der Aktie sei übertrieben und die Bewertung attraktiv.

RATIONAL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Rational nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 270 Euro belassen. Die Umsätze sowie vor allem das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hätten deutlich über seinen und den Konsensschätzungen gelegen, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Mittwoch. Nach dem beeindruckend starken Bericht zum dritten Quartal dürften die Ergebnisprognosen steigen, zumal das vierte Quartal das saisonal bedingt stärkste im Jahr sei. Die Chance auf eine Sonderdividende für 2014 sei ebenfalls gestiegen. Er rechnet mit einer Dividende von 12 Euro je Aktie.

SANOFI

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Sanofi nach Zahlen zum dritten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 93 auf 78 Euro gesenkt. Die Resultate des französischen Pharmakonzerns hätten den durchschnittlichen Markterwartungen entsprochen, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Studie vom Mittwoch. Die Warnung vor sinkenden Preisen für Diabetesmittel in den USA habe ihn jedoch dazu bewogen, seine Gewinnschätzungen für die Jahre 2015 bis 2018 um 7 bis 15 Prozent zu reduzieren.

STANDARD CHARTERED

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Standard Chartered nach Quartalszahlen von 1315 auf 1120 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. In den vergangenen ein bis zwei Jahren hätten die nachlassende Ertragsdynamik und eine geringer als erwartetet Kostenflexibilität das Ergebnis belastet, schrieb Analyst John-Paul Crutchley in einer Studie vom Mittwoch. Dieses Mal sei noch die Vorsorge für faule Kredite hinzubekommen. Er sehe Risiken für die Dividende der Großbank.

TUI AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Tui nach der Zustimmung der Aktionäre zur Fusion mit Tui Travel auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 12,90 Euro belassen. Durch den Zusammenschluss des größten europäischen Reiseunternehmens mit seiner bislang selbstständigen britischen Veranstaltertochter Tui Travel entstehe der weltweit größte Tourismuskonzern, schrieb Analyst Herbert Sturm in einer Studie vom Mittwoch. Kurzfristig dürfte die Aktie darauf positiv reagieren.

DONNERSTAG

BAYER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Bayer nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 122 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern habe im exzellent ausgefallenen dritten Quartal seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Dazu komme der angehobene Jahresausblick. Wendorff sieht 2 bis 3 Prozent Aufwärtspotenzial für seine und die Konsensschätzungen zum bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS).

DRAEGERWERK

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Drägerwerk nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller habe ein atemberaubendes drittes Quartal hinter sich, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Die sehr soliden Zahlen hätten seine bereits über den Konsensschätzungen liegenden Prognosen noch getoppt. Mit Blick auf die bestätigten Jahreszielen sieht Braun gute Chancen, dass Drägerwerk das obere Ende der eigenen Zielspanne erreichen wird.

LINDE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Linde nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 165 Euro belassen. Der Bericht zum dritten Quartal habe seinen Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings habe der Industriegase-Konzern seine Ziele für 2016 gestrichen und sie ersetzt mit etwas niedrigeren Zielen für 2017. Seine Schätzung für das operative Konzernergebnis 2017 liegt bei 4,6 Milliarden Euro und damit innerhalb der von Linde bekanntgegebenen Spanne von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro.

QIAGEN NV

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Qiagen nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Das dritte Quartal sei wie vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Donnerstag. Sorge bereitete allerdings der Absatz des Tests für HPV-Viren in den USA. Dieser Trend dürfte sich nach Ansicht von Bardo auch im kommenden Jahr fortsetzen. Die Einführung neuer Produkte im Jahr 2015 sollte das Vertrauen in das Wachstumspotenzial des Unternehmens jedoch stärken.

SOFTWARE AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Software AG nach Zahlen zum dritten Quartal von 23 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Umsatz habe die Konsensschätzung leicht verfehlt, das operative Ergebnis (Ebit) sei aber 14 Prozent höher als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Darmstädter Software-Unternehmens berge derzeit nur begrenzte Abwärtsrisiken, allerdings kristallisiere sich auch kaum Aufwärtspotenzial heraus.

STMICROELECTRONICS

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für STMicroelectronics von 5,50 auf 4,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der Umsatz des Halbleiterherstellers im dritten Quartal sei unter seiner Schätzung geblieben, während der operative Gewinn dieser entsprochen habe, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Donnerstag. Die Ziele für das Schlussquartal lägen unter den Prognosen. Für die gesenkten mittelfristigen Ziele sehe er weiteres Abwärtspotenzial.

FREITAG

ENI

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Eni nach Zahlen zum dritten Quartal von 22 auf 21 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Kennziffern des italienischen Ölkonzerns hätten eine Reihe positiver Aspekte offengelegt, schrieb Analystin Lydia Rainforth in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel rechtfertigte sie mit dem gesunkenen Aktienkurs des Ölfeld-Dienstleisters Saipem, an dem Eni beteiligt ist.

FUCHS PETROLUB

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Fuchs Petrolub nach Zahlen zum dritten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber auf 31,40 Euro belassen. Die Resultate hätten seine Prognosen und die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Das krisenfeste Geschäftsmodell und die attraktiven Wachstumsaussichten des Schmierstoffherstellers seien nach dem jüngsten Kursanstieg aber bereits voll eingepreist.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen von 13,55 auf 12,25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Aktienkursrückgang nach Bekanntgabe des dritten Quartals sei vor allem eine Reaktion auf den gesenkten Ausblick durch die Fluggesellschaft, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Der Konzern müsse nun einen glaubwürdigen Plan vorlegen, wie er seine Kapitalkosten zumindest decken könne, um die seine Aktienbewertung wiederzubeleben. Glynn reduzierte seine Schätzung für 2015.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Volkswagen nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 225 Euro belassen. Das dritte Quartal habe die Markterwartungen sowie seine eigenen Schätzungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Vor allem die Marke VW habe positiv überrascht. Trotz der geplanten Kostensenkungsprogramme, politischer Risiken und einer enttäuschenden Entwicklung der Sparte MAN halte er an seiner positiven Einschätzung für den Autohersteller fest.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Vossloh von 63,50 auf 49,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die positive Trendwende dürfte bei dem Verkehrstechnikkonzern noch eine Weile auf sich warten lassen, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Freitag. Er kürzte seine Schätzungen für 20

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31.10.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.10.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.10.2014

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Aareal Bank auf "Buy" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Rückzahlung der Staatshilfen sei ein wichtiger Kurskatalysator für die Aktie des Immobilienfinanzierers, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag.

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Aareal Bank nach der Rückzahlung der restlichen Staatshilfen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Die Rückführung der noch verbliebenen stillen Einlage des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) sei eindeutig eine positive Nachricht, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Eine Sonderdividende des Immobilienfinanzierers für 2015 werde nun wahrscheinlicher. Auch die erwartete solide Gewinnentwicklung und die hohe Qualität der Vermögenswerte machten die Aktie zu einer attraktiven Anlage.

AB INBEV

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat AB Inbev nach Zahlen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 84 auf 81 Euro gesenkt. Das dritte Quartal des Brauereikonzerns habe seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Freitag. Während der Absatzrückgang in China auf schlechtes Wetter zurückzuführen gewesen sei, dürfte er sich in den USA zumindest während des kommenden Jahres fortsetzen.

ADIDAS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Adidas vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Die Resultate zum dritten Quartal dürften den Sportartikelhersteller auf einem guten Weg zu den revidierten Jahreszielen zeigen, schrieb Analyst Fred Speirs in einer Studie vom Freitag. Der von ihm erwarteten besten Umsatzentwicklung seit zwei Jahren stehe jedoch eine mögliche Enttäuschung bei der Bruttomarge gegenüber. Wahrscheinlich werde das Management einen ersten Ausblick auf 2015 geben, aber kein konkretes Margenziel nennen.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Allianz SE vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Der Versicherungskonzern sollte trotz der hohen Mittelabflüsse bei der US-Fondstochter Pimco über ein ordentliches drittes Quartal berichten, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag. Für die Aktie sprächen die ausgewogene Ergebnisdiversifikation, die überdurchschnittliche Dividendenrendite und das attraktive Bewertungsniveau.

BARCLAYS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Barclays nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 305 Pence belassen. Die Zahlen für das dritte Quartal zeigten, dass die Bank auf dem Weg zu besseren Erträgen sei, schrieb Analyst John-Paul Crutchley in einer Studie vom Freitag. Die entscheidende Herausforderung sei hier das Investmentbanking.

BARCLAYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Barclays nach Zahlen zum dritten Quartal von 300 auf 295 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Resultate im Kerngeschäft seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Jason Napier in einer Studie vom Freitag. Trotz erheblicher Rückstellungen für juristische Risiken liege der Kapitalaufbau der britischen Bank über Plan. Die Aktie betrachtet der Experte als attraktiv bewertet.

BAYER AG

HANNOVER - Die NordLB hat Bayer nach Zahlen und angehobenen Jahreszielen auf "Halten" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Der Pharmakonzern ernte nun die Früchte seiner richtigen strategischen Weichenstellungen in der jüngeren Vergangenheit, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Der Konzernumbau angesichts der Fokussierung auf das Life-Science-Geschäft laufe auf Hochtouren. Allerdings sei ein Großteil der positiven Aspekte bereits im Aktienkurs eingepreist, weshalb Strauß seine Bewertung beibehält.

BAYER AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Bayer nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 123 Euro belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern habe einen soliden Quartalsbericht abgeliefert, schrieb Analyst Aaron Gal in einer Studie vom Freitag. Bayer sei ein klassisches Wachstumsunternehmen mit einem Gewinnsteigerungspotenzial von durchschnittlich 10 Prozent pro Jahr. Zudem sei die Aktie derzeit unterbewertet.

BAYER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Bayer nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern habe im dritten Quartal umsatzseitig sowie mit dem bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Erfreulich seien die gute Umsatzentwicklung der Kunststoffsparte und der angehobene Ausblick.

BAYER AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Bayer nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Die Bereiche Pharma und Agrochemie seien im dritten Quartal stark gewachsen, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Der Pharmakonzern sollte im Zuge seines Ausstieg aus dem Bereich Material Science stärker auf Life Science konzentrieren. Die Medikamente Xarelto und Eylea dürften nach Ansicht der Bank die Bayer-Umsatzzahlen in den kommenden Jahren antreiben.

BAYWA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Baywa nach Zahlen von 36 auf 31 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Agrarhändler habe enttäuschende Resultate für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Deshalb kürzte er seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebit) der Jahre 2014 bis 2016 um durchschnittlich 9 Prozent.

BRENNTAG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Brenntag von 50 auf 49 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Sorgen über die Entwicklung in Europa seien inzwischen eingepreist, schrieb Analyst Simon Mezzanotte in einer Studie vom Freitag. Die Kursschwäche biete eine gute Einstiegsgelegenheit. Bei der Vorlage der Quartalszahlen werde er sich vornehmlich auf die Margen des Chemikalienhändlers konzentrieren.

BT GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat BT Group nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 410 auf 340 Pence gesenkt. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) des Telekomkonzerns habe die durchschnittliche Markterwartung getroffen, schrieb Analyst William Howlett in einer am Freitag vorgelegten Studie. Besorgniserregend seien aber die zunehmende Konkurrenz im Breitbandgeschäft sowie das gestiegene Defizit in der Pensionskasse der Briten.

DEUTSCHE ANNINGTON

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Annington nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 23 auf 25 Euro angehoben. Die Börse habe die guten Quartalsresultate positiv aufgenommen, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Freitag. Er sieht das Immobilienunternehmen "klar auf Kurs, die zwischenzeitlich angehobenen Managementziele für 2014 zu erreichen". Zudem beinhalte der Ausblick auf das kommende Jahr eine erfreulich hohe Dynamik für das Ergebniswachstum.

DEUTSCHE ANNINGTON

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Deutsche Annington nach Zahlen von 26,00 auf 26,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Bilanz für die ersten neun Monate sei solide ausgefallen, schrieb Analystin Valerie Guezi in einer Studie vom Freitag. Das vom Immobilienunternehmen leicht angehobene Jahresziel lasse für das kommende Jahr ein signifikantes Wachstum erwarten. Sie habe deshalb ihre Schätzung leicht angehoben. Guezi sieht für die Aktie noch deutliches Aufwärtspotenzial.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Deutsche Börse nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 62 Euro belassen. Das dritte Quartal sei leicht besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Freitag. Der Börsenbetreiber könnte seiner Ansicht nach mittelfristig von einer höheren Kapitalmarktaktivität sowie höheren Zinsen profitieren. Positiv bewertete Wenzel unter anderem auch die Expansion der Deutschen Börse nach Asien, die Wachstumschancen biete.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Deutsche Telekom vor Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Auch im dritten Quartal sollte sich das US-Geschäft als wesentlicher Wachstumstreiber erweisen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Dies zeigten die kürzlich veröffentlichten Resultate der US-Mobilfunktochter T-Mobile US, die vom überraschend starken Kundenanstieg geprägt gewesen seien. Dies habe allerdings das Ergebnis deutlich belastet. Für die Bonner erwartet Friebel einen moderaten Umsatzanstieg, aber einen Rückgang des operativen Ergebnisses (Ebitda).

DIALOG SEMICONDUCTOR

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Dialog Semiconductor nach Zahlen von 26 auf 29 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Bruttomarge von 45,3 Prozent im dritten Quartal sei eine positive Überraschung gewesen, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Freitag. Treiber sei unter anderem Auftraggeber Apple gewesen. Er habe seine Gesamtjahresprognose 2014 und 15 für den Gewinn pro Aktie um 2 und 9 Prozent erhöht.

DRAEGERWERK

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Drägerwerk nach Zahlen und einem nochmals eingetrübten Ausblick auf 2015 von 80 auf 88 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Medizintechnik- und Sicherheitstechnik-Hersteller habe eine starke Umsatzentwicklung und steigende Margen im dritten Quartal verzeichnet, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Freitag. Deshalb erhöhte der Experte seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebit) der Jahre 2014 bis 2016 um 8 bis 28 Prozent.

DRAEGERWERK

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Drägerwerk nach einer Telefonkonferenz zu den Zahlen für das dritte Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Die Veranstaltung habe keine einheitliche Resonanz hinterlassen, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Freitag. Die Kennziffern des Anbieters von Medizin- und Sicherheitstechnik seien von positiven Sonderfaktoren aufgeblasen worden. Die Aktie sei derzeit überbewertet.

ENI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Eni nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Das dritte Quartal des Ölkonzerns sei stark ausgefallen, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Freitag. Das Nettoergebnis habe 30 Prozent über der Konsensschätzung gelegen. Daher hob Rigby seine Gewinnschätzung je Aktie (EPS) für 2014 an. Für 2015 ist er indes vorsichtiger.

ENI

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Eni nach Zahlen zum dritten Quartal auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Die Resultate des italienischen Ölkonzerns seien sehr stark ausgefallen, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Studie vom Freitag. Der Experte erhöhte deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr 2014.

ENI

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Eni nach Zahlen zum dritten Quartal von 22 auf 21 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Kennziffern des italienischen Ölkonzerns hätten eine Reihe positiver Aspekte offengelegt, schrieb Analystin Lydia Rainforth in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel rechtfertigte sie mit dem gesunkenen Aktienkurs des Ölfeld-Dienstleisters Saipem, an dem Eni beteiligt ist.

EON AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Eon vor Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebitda) nach den ersten neun Monaten des Jahres dürfte um neun Prozent gesunken sein, der bereinigte Nettogewinn sogar um 21 Prozent, prognostizierte Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Freitag. Anleger sollten angesichts der sinkenden Anleiherenditen vor allem die Rückstellungen des Versorgers im Auge behalten. An den Konzernzielen dürfte Eon nichts ändern.

EVONIK

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Evonik nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) sei höher als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst James Knight in einer Studie vom Freitag. Der Cashflow des Spezialchemiekonzerns habe sich allerdings schwach präsentiert.

EVONIK

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Evonik nach einer Telefonkonferenz zur aktuellen Geschäftsentwicklung auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern habe einen verheißungsvollen Start ins Schlussquartal hingelegt, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Freitag. Zum Ausblick auf das kommende Jahr habe der Vorstand aber keine Angaben gemacht.

EVONIK

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Evonik nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern habe erstmals seit neun Quartalen ein steigendes Ergebnis je Aktie ausgewiesen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Freitag. Allerdings seien die Geschäftsaussichten auf das kommende Jahr herausfordernd.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Fielmann vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Der Brillenhersteller dürfte aufgrund seines Produktmixes seine Bruttomarge im dritten Quartal erneut verbessert haben, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen sollte dabei von der aktuellen Verbraucherstimmung in Deutschland profitieren. Pfänder will seine Schätzungen nach den Bilanzzahlen überprüfen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für FMC vor Zahlen von 48,50 auf 55,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das erhöhte Ziele basiere nun auf seinen Schätzungen für 2016 statt bisher 2015, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Zudem seien darin die jüngsten Euro/Dollar-Wechselkurseffekte berücksichtigt. Der Dialyse-Anbieter dürfte solide Zahlen für das dritte Quartal berichten, so Romer weiter. Weil aber das Marktumfeld wohl auch im kommenden Jahr herausfordernd bleibe, erschienen ihm die Konsensschätzungen optimistisch und die Bewertung bereits recht hoch. Anleger sollten zunächst an der Seitenlinie bleiben.

FREENET NAMENSAKTIEN

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Freenet vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Mobilfunkanbieter dürfte ein attraktives Zahlenwerk vorlegen, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Freitag. Freenet verfüge nach wie vor über eine gute Wettbewerbsposition und dürfte seine Jahresziele locker erreichen.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Fresenius vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Der Medizinkonzern sollte beruhigende Resultate zum dritten Quartal liefern und den Ausblick auf das Gesamtjahr 2014 bekräftigen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Das Gewinnwachstum dürfte sich in der Periode Juli bis September beschleunigt haben. Die Aktie sei derzeit nicht teuer.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Fuchs Petrolub nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 28 auf 36 Euro angehoben. Der Schmierstoffehersteller habe einen beeindruckenden Bericht zum dritten Quartal vorgelegt und den Jahresausblick bestätigt, schrieb Analyst Heinz Müller in einer Studie vom Freitag. Zudem sei die Aktie im Branchenvergleich unterbewertet.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fuchs Petrolub nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das dritte Quartal des Schmierstoffherstellers sei etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag. Ob die Analysten aber ihre Gewinnschätzungen anheben, sei zweifelhaft.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fuchs Petrolub nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die Kennziffern des Schmierstoffherstellers seien unspektakulär ausgefallen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Freitag. Die bestätigten Geschäftsziele für das Gesamtjahr 2014 könnten eine leichte Steigerung der Konsensschätzungen nach sich ziehen und die Aktie kurzfristig etwas stützen.

FUCHS PETROLUB

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Fuchs Petrolub nach Zahlen zum dritten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber auf 31,40 Euro belassen. Die Resultate hätten seine Prognosen und die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Das krisenfeste Geschäftsmodell und die attraktiven Wachstumsaussichten des Schmierstoffherstellers seien nach dem jüngsten Kursanstieg aber bereits voll eingepreist.

GEA GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Gea Group auf "Overweight" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. In China, dem weltgrößten und am schnellsten wachsenden Markt für Industrieroboter, überwögen die Chancen für westliche Anbieter derzeit noch die Risiken, schrieb Analyst James Stettler in einer Branchenstudie vom Freitag. Mittelfristig seien die dortigen Geschäfte für Unternehmen wie Kuka aber gefährdet, da Chinas Regierung steigende Marktanteile für die heimischen Hersteller gefordert habe.

GRENKELEASING

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Grenkeleasing nach Zahlen zum dritten Quartal von 86 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Kennziffern des Leasing-Spezialisten seien insgesamt stark ausgefallen, schrieb Analyst Stanislaus Thurn-Taxis in einer Studie vom Freitag. Der positive Trend sinkender Kreditausfälle und eines vorteilhaften Zinsumfelds sollte sich fortsetzen. Der Experte erhöhte seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 bis 2016 um 3,7 bis 9,2 Prozent.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Hannover Rück vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Der Rückversicherer dürfte solide Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen und sei auf einem guten Weg zum angepeilten Jahresüberschuss, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Die Aktie sei attraktiv bewertet. Allerdings fehlten angesichts des weiter schwierigen Umfelds für das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft Kurstreiber.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat HeidelbergCement vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Der Baustoffkonzern dürfte im dritten Quartal einen moderaten Umsatzrückgang erlitten, aber die Gewinne gesteigert haben, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Die Sparbemühungen sollten sich in den Ergebniszahlen niederschlagen.

HOLCIM

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Holcim nach Zahlen zweier indischer Tochtergesellschaften auf "Buy" mit einem Kursziel von 76 Franken belassen. ACC und Ambuja hätten im dritten Quartal erfreulich abgeschnitten, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Dies wirke sich auch positiv auf den Schweizer Baustoffekonzern aus. Der Aktienkurs hänge angesichts der geplanten Fusion allerdings auch an dem des französischen Konkurrenten Lafarge. Diesem drohten im dritten Quartal aufgrund der geografischen Aufstellung höhere Risiken als Holcim.

JUNGHEINRICH AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Jungheinrich vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Analyst Torben Teichler erwartet vom Gabelstaplerhersteller exzellente Geschäftsresultate. Die Kennziffern dürften auch die Krisenfestigkeit der Absatzmärkte von Jungheinrich unterstreichen, schrieb er einer Studie vom Freitag. Die Aktie sei deshalb ein klarer Kauf.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Klöckner & Co nach Zahlen von 13,50 auf 12,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit den Kennziffern zum dritten Quartal sei der Stahlkonzern auf gutem Weg, die Geschäftsziele für das Gesamtjahr 2014 zu erreichen, schrieb Analyst Matthias Pfeifenberger in einer Studie vom Freitag. Aufgrund der unklaren Konjunkturentwicklung im kommenden Jahr habe er aber aus Sicherheitsgründen seine Gewinnprognosen für 2015 und 2016 reduziert.

KRONES AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Krones nach Zahlen auf "Buy" eingestuft mit einem Kursziel von 82 Euro. Nach dem starken dritten Quartal erschienen die Jahresziele des Herstellers für Abfüllanlagen konservativ, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Freitag. Während Krones weiter ein 4-prozentiges Umsatzwachstum für 2014 anstrebt, rechnet Kunold mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich 5 Prozent pro Jahr für die Jahre 2014 bis 2016. Dabei sollten laut dem Analysten alle Sparten des Unternehmens vom Marktwachstum profitieren.

KUKA AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Kuka von 34 auf 38 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Die Swisslog-Übernahme biete Synergiepotenzial, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Donnerstagabend. Allerdings rechtfertige diese die hohe Bewertungsprämie des Maschinen- und Roboterbauers nicht.

LANXESS AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Lanxess vor einem Investorentag auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 50 Euro belassen. Analyst Peter Spengler reagiert in einer Studie vom Freitag auf einen Bericht der "Rheinischen Post", wonach der Chemiekonzern 1200 Stellen in den Bereichen Verwaltung, Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb streichen will. Dadurch könnte Lanxess nach Ansicht von Spengler zwischen 50 und 60 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Er habe Kostenreduzierungen in dieser Größenordnung für seine Schätzungen ab 2015 bereits berücksichtigt. Spengler verwies darauf, dass Lanxess sich zum Investorentag am 6. Novemer zu neuen Sparzielen, inklusive Stellenstreichungen, äußern wolle.

LINDE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Linde nach der Reduzierung der mittelfristigen Unternehmensziele auf "Buy" mit einem Kursziel von 182 Euro belassen. Das Geschäftsmodell des Industriegase-Produzenten und Anlagenbauers sei trotz des eingetrübten Ausblicks intakt, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag.

LINDE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Linde nach Zahlen zum dritten Quartal und reduzierten Geschäftszielen von 167 auf 165 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der verdüsterte kurz- und mittelfristige Ausblick des Industriegase-Anbieters habe klar enttäuscht, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Freitag. Allerdings erschienen die angekündigten Abschreibungen als sehr konservativ. Angesichts dieser Bereinigung von Altlasten sei die Aktie derzeit nicht gerade hoch bewertet.

LINDE AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Linde nach Zahlen zum dritten Jahresviertel auf "Overweight" mit einem Kursziel von 177 Euro belassen. Der solide Quartalsausweis habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Sebastian Satz in einer Studie vom Freitag. Allerdings habe der Industriegase-Konzern seinen kurz- und mittelfristigen Ausblick an die zunehmend trübe Realität angepasst.

LINDE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Linde nach Zahlen und einem Investorentag auf "Neutral" mit einem Kursziel von 153 Euro belassen. Der Mangel an Neuigkeiten während des Investorentages des Gasspezialisten sei enttäuschend gewesen, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Einschätzungen nur geringfügig reduziert.

LINDE AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Linde nach Zahlen zum dritten Quartal und reduzierten Geschäftszielen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 155 auf 143 Euro gesenkt. Der Gasespezialist leide unter Margendruck, schrieb Analyst Clive Roberts in einer am Freitag vorgelegten Studie. Er senkte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der jahre 2014 und 2015 um 3 respektive 5 Prozent.

LINKEDIN

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für LinkedIn auf "Buy" mit einem Kursziel von 250 (Kurs: 203) US-Dollar belassen. Das Karriere-Netzwerk habe in allen Sparten starkes Wachstum gezeigt, schrieb Analyst Heath Terry in einer Studie vom Freitag. Die Zielsetzung des Unternehmens für das vierte Quartal erscheine konservativ.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Lufthansa nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 12,50 Euro belassen. Die Fluggesellschaft habe im dritten Quartal solide abgeschnitten, ergebnisseitig positiv überrascht und trotz Streiks die diesjährigen Ziele bekräftigt, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Freitag. Dagegen sei die Prognose für 2015 erneut gesenkt worden. Wegen der festgefahrenen Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Cockpit seien weitere ergebnisbelastende Streiks nicht ausgeschlossen.

LUFTHANSA AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen von 15,50 auf 14,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Trotz guter Quartalsergebnisse habe die Fluggesellschaft den Markt mit einer Prognosesenkung und der angekündigten neuen Dividendenstrategie erschreckt, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Freitag. Die negative Reaktion darauf sei aber übertrieben. Wichtiger als die Planung für 2015 sei eine Lösung des Konfliktes mit den Piloten, da jeder Streik hohe Kosten verursache und am Image kratze.

LUFTHANSA AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen und einem nochmals eingetrübten Ausblick auf 2015 von 14 auf 13 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Kennziffern zum dritten Quartal hätten trotz der jüngsten Pilotenstreiks die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Freitag. Als negative Aspekte erwähnte der Experte neben den reduzierten Zielen für das kommende Jahr auch verdüsterte Dividendenperspektiven und eine sich rasch abschwächende Bilanz der Fluggesellschaft.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Lufthansa von 11,00 auf 9,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Nachdem die Fluggesellschaft nun mehr Details zum kommenden Jahr genannt habe, nehme sie nun für ihre Bewertung das Jahr 2015 als Basis, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Sie rechnet mit einem negativen Free Cashflow und der Streichung der Dividende. Ihre Schätzungen für 2015 kürzte die Expertin.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen von 15 auf 14 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft habe im dritten Quartal die Konsensschätzungen übertroffen, seine Prognosen aber verfehlt, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Wegen der gesenkten Unternehmensziele für 2015 reduzierte er ebenfalls seine Schätzungen. Zudem geht Rothenbacher nicht mehr von einer Dividendenzahlung für das laufende Jahr aus.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen und einem nochmals eingetrübten Ausblick auf 2015 von 16 auf 12 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Volker Braun zeigte sich in einer Studie vom Freitag vorsichtig für die weiteren Aussichten der Fluggesellschaft und reduzierte seine Prognose für das operative Ergebnis 2015 um weitere 24 Prozent. Die Chance auf positive Überraschungen im kommenden Jahr sieht er bei den Treibstoffkosten und bei der Auslastung der Maschinen.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen von 13,55 auf 12,25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Aktienkursrückgang nach Bekanntgabe des dritten Quartals sei vor allem eine Reaktion auf den gesenkten Ausblick durch die Fluggesellschaft, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Der Konzern müsse nun einen glaubwürdigen Plan vorlegen, wie er seine Kapitalkosten zumindest decken könne, um die seine Aktienbewertung wiederzubeleben. Glynn reduzierte seine Schätzung für 2015.

METRO AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Metro AG auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Seine jüngsten Eindrücke beim britischen Konkurrenten Booker in Enfield stützten seine Einschätzung, dass die Abhol-Großmärkte keine strukturellen Probleme hätten, schrieb Analyst Edouard Aubin in einer Studie vom Freitag. Eine Reihe von Metro-Wettbewerbern florierten. Er sehe gute Chancen für Metro, sollte der deutsche Handelskonzern sein Tempo sich zu wandeln, in Deutschland beschleunigen.

NOVARTIS AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Novartis nach Zahlen von 90 auf 95 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Pharmakonzern habe ihn im dritten Quartal mit dem operativen Ergebnis (Ebit) dank eines Sondereffekts positiv überrascht, weshalb er seine Gewinnschätzung je Aktie (EPS) für 2014 angehoben habe, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Dagegen liege der Umsatz aus den fortgeführten Aktivitäten im Rahmen seiner Erwartung.

PEUGEOT

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Peugeot von 14,10 auf 13,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Nach dem 22-prozentigen Kursverfall seit dem Sommerhoch sehe er nun eine gute Einstiegsgelegenheit, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Freitag. Sollten sich seine nun optimistischeren Absatzerwartungen für den europäischen Automarkt im Schlussquartal bewahrheiten, könnten die Franzosen mit ihrem Free Cashflow abermals positiv überraschen. Die Aktie sei sein "Top Pick" im Sektor.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum vor Zahlen von 73 auf 67 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das dritte Quartal des Spezialpumpenherstellers dürfte ähnlich wie die beiden vorangegangenen Quartale ausfallen und der Margenausblick für 2014 erscheine ambitioniert, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Schätzungen etwas gesenkt, um auf Nummer sicher zu gehen. Die gute Bilanz und Dividendenrendite stützten indes die Aktie.

PHILIPS ELECTRONICS NV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Philips Electronics von 27 auf 26 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Er habe nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen seine Gewinnschätzungen für den Elektronikkonzern noch einmal genauer überprüft und als Folge dessen seine bereinigten Gewinnschätzungen je Aktie reduziert, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Die Aufwertung durch die geplante Abspaltung des Konzerns sei angesichts der Sorgen über die Gewinnentwicklung wieder nahezu zunichte gemacht worden.

QIAGEN NV

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Qiagen nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Die Kennziffern des Biotech-Unternehmens hätten den Konsensschätzungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Carl Short in einer am Freitag vorgelegten Studie. Die Aktie verfüge derzeit über ein Aufwärtspotenzial von rund 10 Prozent bis zu seinem Kursziel.

RENAULT SA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Renault von 70 auf 68 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Weil die Erträge des Autobauers in den Schwellenländern im ersten Halbjahr 2015 unter Druck bleiben dürften und die Dynamik bei der japanischen Beteiligung Nissan zum Stillstand gekommen sei, sollten die Anleger mit Aktienkäufen noch warten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Freitag. In den kommenden Jahren könnten die Franzosen zwar von einer europäischen Nachfrageerholung profitieren, derzeit böten andere Branchentitel aber bessere Chancen.

RIB SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für RIB Software nach Zahlen zum dritten Quartal von 15,70 auf 15,60 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Kennziffern des Software-Unternehmens seien vor allem aufgrund positiver Sondereffekte besser als von ihm und vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Freitag. Der Experte reduzierte seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 bis 2016.

RIB SOFTWARE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für RIB Software nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Auf den ersten Blick sei der Nettogewinn stärker als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Freitag. Zu verdanken sei dies Einmaleffekten. Im vierten Quartal erwartet der Experte ebenfalls einen starken Umsatz und Nettogewinn, da der Hersteller von Bausoftware dann den jüngsten Auftrag der Deutschen Bahn verbuche. Investoren sollten aber daran denken, dass dadurch die Messlatte für RIB im kommenden Jahr deutlich höher liegen werde.

RIB SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat RIB Software nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die starken Resultate für das dritte Quartal hätten weitgehend seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (Ebit) liege dank positiver Einmaleffekte deutlich darüber. Dazu komme der höhere Ausblick. Rothenbacher kündigte eine Anhebung seiner Schätzungen an.

ROYAL DUTCH SHELL A

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die A-Aktien von Shell nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 2450 Pence belassen. Im abermals starken dritten Quartal hätten die Gewinne des Ölkonzerns die Konsensschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Freitag. Shell werde wieder zunehmend zu dem Unternehmen, das die Maßstäbe im Sektor setze.

RWE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für RWE vor Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Der operative Gewinn in den ersten neun Monaten dürfte um 32 Prozent eingebrochen sein, prognostizierte Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Freitag. Anleger sollten angesichts der sinkenden Anleiherenditen vor allem die Rückstellungen des Versorgers im Auge behalten. An den Konzernzielen dürfte RWE nichts ändern.

SAF-HOLLAND

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für SAF-Holland vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Die Kennziffern des Lkw-Zulieferers dürften den positiven Geschäftstrend des ersten Halbjahres bestätigen, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Freitag. Er geht von einem Umsatzplus von 8 Prozent und einem Anstieg des bereinigten operativen Gewinns (Ebit) von 11 Prozent aus.

SANOFI

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Sanofi nach deutlich eingetrübten Erwartungen für das Diabetes-Mittel in den USA von 89 auf 80 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Lantus bleibe das größte und profitabelste Produkt des Pharmaunternehmens, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Umsatzprognose für Sanofi um bis zu 3 Prozent reduziert, seine Ergebnisschätzung allerdings um bis zu 9 Prozent. Zwar habe er mit Preisdruck im Insulinmarkt gerechnet, aber nicht mit einer derart deutlichen Korrektur. Der überraschende Rauswurf des Vorstandschefs Chris Viehbacher dürfte zudem für weitere Unsicherheit sorgen, da die offene Position kaum vor Jahresende wieder besetzt werden dürfte.

SCHALTBAU HOLDING

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Schaltbau nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 56 Euro belassen. Die vorläufigen Kennzahlen für das dritte Quartal hätten den Markt beruhigt, nachdem Skepsis angesichts des gesenkten Jahresausblicks des Verkehrstechnikkonzerns aufgekommen war, schrieb Analyst Felix Parmantier in einer Studie vom Freitag. Die soliden Zahlen seien auf das diversifizierte Produktportfolio und die Konzentration auf Nischenmärkte zurückzuführen. Auch die Auftragseingänge hätten sich positiv entwickelt.

SIEMENS AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Siemens vor Zahlen zum Geschäftsjahr 2013/14 von 100 auf 95 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Elektrotechnikkonzern dürfte seine Jahresziele erreicht haben, schrieb Analyst James Stettler in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2014/15 dürfte sich jedoch eintrüben. Die Aktie sei derzeit zwar billig, es fehle ihr jedoch an positiven Kurstreibern.

SIEMENS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Siemens von 102 auf 100 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Wegen seiner gesunkenen Erwartungen für das dazugekaufte Unternehmen Dresser Rand und der schwachen Geschäfte von Rolls-Royce habe er seine Schätzungen für 2015 und 2016 abermals reduziert, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Zudem rechnet der Experte bei der Vorlage derZahlen zum vierten Geschäftsquartal nur mit einem vorsichtigen Ausblick des Münchener Industriekonzerns auf 2015.

STMICROELECTRONICS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für STMicroelectronics nach Zahlen von 5,00 auf 4,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Halbleiterhersteller müsse schnelle und drastische Maßnahmen einleiten, um ein kleineres, aber deutlich profitableres Unternehmen zu werden, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Die bereits angekündigten Schritte seien zwar positiv, reichten jedoch nicht aus. Nachdem STMicro bereits angekündigt habe, das Geschäft mit Kameramodulen zu verkaufen, sollte es seiner Ansicht nach auch den digitalen Bereich veräußern. Deshpande rechnet mit einer weiteren Marktschwäche und reduzierte seine Schätzungen für 2014 und 2015.

TAKKT

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Takkt nach einer Telefonkonferenz zu den Zahlen für das dritte Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Der Büromöbel-Versandhändler habe ein insgesamt solides Zahlenwerk veröffentlicht, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. In puncto organisches Wachstum sei die Konsensschätzung leicht übertroffen worden.

TOM TAILOR

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Tom Tailor nach vorläufigen Zahlen von 16,10 auf 13,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das dritte Quartal der Modekette sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Der Experte sieht die Gewinnziele für 2014 in Gefahr.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für die Volkswagen-Vorzugsaktien nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 194 Euro belassen. Sowohl beim Umsatz als auch beim operatven Gewinn habe der Autobauer seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 170 Euro belassen. Der Autobauer habe im dritten Quartal vor allem ergebnisseitig seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Positiv überrascht hätten ihn die Ergebnisverbesserung bei Skoda und die robuste operative Entwicklung der Kernmarke VW. Er habe nach dem guten Geschäftsverlauf allerdings mit einer Konkretisierung des Margenziels gerechnet.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Volkswagen-Vorzugsaktien nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 235 Euro belassen. Der Trend im dritten Quartal eines überproportional zum Umsatz gestiegenen Ergebnisses sollte sich in den Folgequartalen verfestigen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Angesichts des hohen Margenpotenzials und der starken Bilanz sei die Aktie des Autokonzerns günstig bewertet.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Exane BNP Paribas hat die Volkswagen-Vorzugsaktien nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 205 Euro belassen. Nachdem sich der Staub um den positiven Quartalsbericht des Autokonzerns gelegt habe, rage eine Kennziffer heraus: die operative Marge der Kernmarke VW Pkw von 2,8 Prozent, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Freitag. Diese überraschend hohe Profitabilität dürfte der Wendepunkt für die Wolfsburger sein und das Anlegerinteresse an der VW-Aktie wieder steigern, glaubt der Experte. Deshalb nahm Pearson das Papier in die "Preference List" der französischen Investmentbank aufgenommen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 200 Euro belassen. Der Autobauer habe nach einer unterdurchschnittlichen Sektorentwicklung seit Jahresbeginn im dritten Quartal den Wendepunkt erreicht, schrieb Analyst Mike Dean in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis habe die Konsensschätzung übertroffen und der Free Cashflow sei stark ausgefallen. Die Markterwartung für das operative Jahresergebnis erscheine nun zu niedrig.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Volkswagen nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 205 Euro belassen. Das starke dritte Quartal sei vor allem auf gesunde Margen der Marke VW zurückzuführen, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Freitag. Er erwarte für die Marke weiteres Margenwachstum aufgrund neuer Fahrzeugmodelle und geplanter Kostensparprogramme. Die Schwäche der Margen bei Porsche dürfte eine vorübergehende sein.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 235 Euro belassen. Der Autobauer habe im dritten Quartal mit exzellenten Resultaten seine und die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Freitag. Er sehe weiter deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktien.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Volkswagen nach Zahlen von 240 auf 230 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der operative Gewinn habe im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Freitag. Hauptursache sei die gute Entwicklung der Marke VW gewesen. Die Märkte Brasilien und Russland bereiteten dem Autohersteller jedoch Schwierigkeiten. Er habe unter anderem deshalb seine Schätzungen für 2015 bis 2016 gesenkt und sein Preisziel angepasst.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Volkswagen nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 225 Euro belassen. Das dritte Quartal habe die Markterwartungen sowie seine eigenen Schätzungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Vor allem die Marke VW habe positiv überrascht. Trotz der geplanten Kostensenkungsprogramme, politischer Risiken und einer enttäuschenden Entwicklung der Sparte MAN halte er an seiner positiven Einschätzung für den Autohersteller fest.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Vossloh von 63,50 auf 49,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die positive Trendwende dürfte bei dem Verkehrstechnikkonzern noch eine Weile auf sich warten lassen, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Freitag. Er kürzte seine Schätzungen für 2015 und 2016 deutlich, sieht mittelfristig aber erhebliches Potenzial.

VOSSLOH AG

HANNOVER - Die NordLB hat Vossloh nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 55 auf 50 Euro gesenkt. Der Konzernumbau habe den Bahntechnikkonzern auch in den ersten neun Monaten 2014 tief in die Verlustzone gedrückt, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Freitag. Die neue Strategie werde zeigen, ob die Wende bei der Ertragsentwicklung schon in absehbarer Zeit zu erwarten sei. Die optimierte Produktionsstruktur dürfte erst mittelfristig Wirkung zeigen. Als hilfreich sieht Hammann den hohen Auftragsbestand und die charttechnische Bodenbildung der Aktie.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Vossloh nach einer Telefonkonferenz zu den Zahlen für das dritte Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Das vom Vorstand avisierte Ergebnisziel für 2014 habe enttäuscht, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Freitag. Attraktiv sei allerdings das Umstrukturierungspotenzial des Verkehrstechnikkonzerns. Angesichts dessen sei die Aktie unterbewertet.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Vossloh von 75 auf 60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Verkehrstechnikkonzern dürfte ein schwaches viertes Quartal vor sich haben, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Freitag. Er kürzte seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebit) der Jahre 2015 und 2016 um 28 beziehungsweise 15 Prozent. Die Konsensschätzungen für 2015 dürften um 30 Prozent sinken, nicht nur wegen der niedrigeren Vergleichsbasis für 2014, sondern auch wegen der schwachen Margenqualität der Auftragsbücher für 2014 bis 2016.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen von 70 auf 65 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das dritte Quartal des Verkehrstechnikunternehmens habe ein gemischtes Bild gezeigt, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Freitag. Die Konsensschätzungen für 2015 seien zu hoch.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen von 78 auf 70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Resultate für das dritte Quartal unterstrichen die anhaltenden Schwierigkeiten des Bahntechnikkonzerns im operativen Geschäft, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Die umfangreichen Maßnahmen zur Besserung der Lage bräuchten Zeit, um zu greifen, dürften sich dann aber auch auszahlen.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Vossloh nach einer Analystenkonferenz zu den Zahlen für das dritte Quartal von 47 auf 45 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Kennziffern des Verkehrstechnikkonzerns hätten insgesamt den Erwartungen entsprochen, schrieb Analystin Katja Filzek in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Der Ergebnisausblick für 2014 signalisiere jedoch auf bereinigter Basis einen unerwartet niedrigen operativen Gewinn (Ebit) im vierten Quartal.

WACKER CHEMIE AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen für das dritte Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern und Solarzulieferer habe beim Umsatz unter, beim Ergebnis aber über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Das Umfeld für den Absatz von Solarsilicium indes, mit dem derzeit mehr als die Hälfte des Konzernergebnisses erwirtschaftet werde, bleibe herausfordernd, auch wenn es sich zuletzt wieder günstiger gestaltet habe.

WACKER CHEMIE AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Der auf Solar- und Halbleiterunternehmen spezialisierte Chemiehersteller habe ein starkes Zahlenwerk geliefert, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2014 bis 2016 um 8 bis 33 Prozent.

WACKER CHEMIE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Wacker Chemie nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Der Margenanstieg in den Chemiegeschäftes des Unternehmens im dritten Quartal sei im insgesamt schwächeren Marktumfeld vor allem dem geringeren Ölpreis geschuldet, schrieb Analyst Mathew Waugh in einer Studie vom Freitag. Zwar habe er seine Jahresprognose für das operative Ergebnis (Ebitda) angehoben und liege damit 6 Prozent über dem Ziel des Managements, allerdings habe er seine Schätzungen für 2015 angesichts der nur vorübergehend positiven Entwicklung reduziert.

ZOOPLUS AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Zooplus nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Das Umsatzwachstum von 36 Prozent im dritten Quartal habe die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Stanislaus Thurn-Taxis in einer Studie vom Freitag. Er gehe davon aus, dass der Online-Händler für Tierbedarf bei der endgültigen Bilanz seine Gesamtjahresziele anheben werde. Zooplus verfüge mit einem Online-Marktanteil in Europa von derzeit nur 4 Prozent, der aber erwartungsgemäß auf 15 bis 20 Prozent steigen dürfte, über ein enormes Wachstumspotenzial.

/he

31.10.2014

US-Anleihen: Kursverluste

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag wieder Kursverluste verzeichnet. Am Vortag hatten die Titel noch zur Erholung angesetzt, nachdem sie zur Wochenmitte wegen der unerwartet positiven Aussagen der US-Notenbank Fed zur Situation am Arbeitsmarkt bereits klar unter Druck geraten waren. Vor dem Wochenende hat laut Händlern eine überraschende Lockerung der Geldpolitik in Japan die Risikofreude der Finanzmarktakteure wieder erhöht und im Gegenzug vergleichsweise sichere Papiere wie US-Anleihen belastet.

Zweijährige Anleihen legten nach dem Erholungsversuch vom Vortag mit minus 2/32 auf 99 23/32 Punkte wieder den Rückwärtsgang ein. Sie rentierten mit 0,51 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 5/32 auf 99 15/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,61 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gaben 8/32 auf 100 11/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 2,33 Prozent. Longbonds verloren 9/32 auf 101 6/32 Punkte. Die Rendite der Papiere mit dreißigjähriger Laufzeit lag bei 3,06 Prozent./fat/he

31.10.2014

Devisen: Euro bleibt unter Druck

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Freitag erneut zurückgefallen. Die Gemeinschaftswährung wurde in New York mit 1,2530 US-Dollar gehandelt - am vergangenen Freitag waren noch anderthalb Cent mehr für einen Euro gezahlt worden. Der Dollar profitiert laut Händlern von der geldpolitischen Entwicklung weltweit, nachdem die US-Notenbank Fed wie erwartet zur Wochenmitte das Ende ihres Anleihekaufprogramms verkündet hatte, die Bank von Japan (BoJ) dann aber überraschend am Morgen das geldpolitische Gaspedal nocheinmal voll durchgetreten hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2524 (Donnerstag: 1,2598) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,7985 (0,7938) Euro./fat/he

31.10.2014

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 933 402 (Donnerstag: 726 438) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 488 789 (354 246), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 444 613 (372 192). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,09 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Nestlé (51 071/51 738), Novartis (38 514/36 651) und Eon (31 513/25 319)./ra/DP/he

31.10.2014

ROUNDUP: Ölbohrfirma C.A.T. Oil wird zum Übernahmeziel

WIEN (dpa-AFX) - Die österreichische Ölbohrfirma C.A.T. Oil wird zum Übernahmeziel. Eine Gesellschaft mit Sitz auf den britischen Jungferninseln, Joma Industrial Source, habe bereits am Montag 47,7 Prozent der C.A.T.-Oil-Aktien gekauft, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Wer genau hinter der Firma steht, war zunächst unklar.

C.A.T. Oil teilte dann am Abend mit, das Unternehmen sei mit einem früheren Manager der Ölfeldservice-Firma Schlumberger, Maurice Dijols, "verbunden". Der Vorstand sei vor zwei Tagen über den "mutmaßlichen Aktionärswechsel" informiert worden. Joma behaupte die Mehrheit am langjährigen C.A.T.-Oil-Großaktionär CAT Holding übernommen zu haben, so das Wiener Unternehmen. Im Hintergrund dürfte Joma eine Option an der verschachtelten über Zypern laufenden Gesellschafterkonstruktion gezogen haben.

Allerdings stehen hinter dem Deal noch Fragezeichen. Der deutsche Wirtschaftsprüfer Walter Höft, der laut C.A.T. Oil bisher 50,25 Prozent an der CAT Holding hielt, schreibt dazu: "Ich wurde am 27. Oktober 2014 von einer zypriotischen Anwaltskanzlei darüber informiert, dass die Joma Industrial Source Corp ihr aufgrund einer Call Option eingeräumtes Erwerbsrecht ausgeübt habe. Ein urkundlicher Nachweis über die Behauptete Übertragung liegt mir nicht vor."

Die restlichen Anteile an der CAT Holding hält die C.A.T.-Oil-Vorständin Anna Brinkmann. Brinkmann hält unabhängig davon noch weitere elf Prozent der C.A.T.-Oil-Aktien.

Mit dem offenbar passierten Kontrollwechsel wird gemäß österreichischem Übernahmegesetz ein Pflicht-Übernahmeangebot an die übrigen Aktionäre fällig. Dieses werde in bar erfolgen und dem gesetzlich festgelegten Mindestwert - dem Durchschnittskurs während der vergangenen drei Monate - entsprechen, teilte Joma mit. Die im Kleinwerteindex SDax notierte C.A.T.-Oil-Aktie legte nach der Bekanntgabe um 3,6 Prozent auf 15,20 Euro zu. C.A.T. Oil teilte mit, das Angebot prüfen zu wollten. Der Vorstand der Firma sei über die Pläne von Joma nicht im Vorfeld informiert worden.

C.A.T. Oil bohrt für große Ölkonzerne wie Gazprom, Lukoil oder Rosneft Ölfelder an und bedient sich dabei der in Europa umstrittenen Fracking-Methode. Dabei werden unter Hochdruck spezielle Flüssigkeiten in den Boden gepumpt, um Öl und Gas an die Oberfläche zu bringen.

Die Firma erwirtschaftet 98 Prozent ihres Umsatzes in Russland. Zuletzt hatte der schwache Rubel die Umsätze gebremst. Doch dank einer besseren Auslastung der Bohranlagen war der operative Gewinn im zweiten Quartal um knapp ein Fünftel auf 34,1 Millionen Euro gestiegen. Von den westlichen Sanktionen gegen die russische Ölindustrie hatte sich das Unternehmen nicht betroffen gesehen. C.A.T. Oil mit Sitz in Wien wurde 1991 gegründet und ist seit 2006 an der Frankfurter Börse notiert./pro/ham/APA/he

31.10.2014

Privates Raumflugzeug 'SpaceShip Two' abgestürzt

LOS ANGELES (dpa-AFX) - Das private Raumflugzeug "SpaceShip Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Das teilte das Unternehmen Virgin Galactic am Freitag mit. Das Schicksal der Piloten sei noch ungeklärt./mcm/DP/he

31.10.2014

Streiks bei Amazon enden vorerst - Einigung nicht in Sicht

BAD HERSFELD/LEIPZIG (dpa-AFX) - Nach einer knappen Woche wollen die Amazon -Mitarbeiter in Bad Hersfeld und Leipzig ihren Ausstand am Samstagabend vorerst beenden. An den Standorten in Rheinberg (NRW) und Graben bei Augsburg endete der Streik bereits am Freitagabend, weil dort am Samstag Feiertag ist. Für die Vorweihnachtszeit drohte die Gewerkschaft Verdi bereits mit weiteren Arbeitsniederlegungen. "Solange sich Verdi weigert zu verhandeln, werden die Streiks weitergehen", sagte Eva Völpel, Sprecherin des Verdi-Bundesvorstandes. Die Gewerkschaft versucht seit mehr als einem Jahr, den Versandhändler mit Streiks zu Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon sieht sich selbst jedoch als Logistikunternehmen und lehnt die Forderungen von Verdi ab./rib/DP/men

31.10.2014

Haniel kann bei Metro künftig freier agieren - Poolvertrag aufgelöst

DUISBURG (dpa-AFX) - Metro-Großaktionär Haniel kann bei Deutschlands zweitgrößtem Handelskonzern künftig freier agieren. Der Poolvertrag mit der Familie Schmidt-Ruthenbeck sei aufgelöst worden, teilte Haniel am Freitagabend mit. Diese Vereinbarung regelte vor allem die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte auf den Metro-Hautversammlungen. Haniel ist mit 30,01 Prozent und die Familie Schmidt-Ruthenbeck mit 15,77 Prozent an dem Konzern beteiligt. Künftig können diese beiden auf den Aktionärstreffen auch unterschiedlich abstimmen./he/men

31.10.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordhoch dank neuer Geldflut aus Japan

NEW YORK (dpa-AFX) - Die japanische Notenbank (BoJ) hat den New Yorker Börsen am Freitag neue Rekorde beschert. Mit ihrem überraschenden Tritt auf das geldpolitische Gaspedal sorgte die japanische Notenbank weltweit für Kursgewinne. Denn die BoJ und auch die Europäische Zentralbank (EZB) könnten nun die Lücke füllen, die mit dem Ende des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank Fed befürchtet wurde, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Seit Jahren gilt die Billiggeldpolitik der internationalen Notenbanken als wichtigster Kurstreiber für Aktien.

Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 1,13 Prozent auf einen neuen Rekordschluss bei 17 390,52 Punkten. Im Verlauf war der Index bis auf 17 395 Punkte gestiegen. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Kursplus von fast dreieinhalb Prozent. Der umfassendere S&P-500-Index ging am Freitag mit plus 1,17 Prozent bei 2018,05 Punkten ebenfalls auf einem Schlussrekord aus dem Handel. Das ist nur ein Punkt weniger als das Verlaufshoch. Der technologielastige Nasdaq-100-Index gewann 1,40 Prozent auf 4158,21 Punkte.

INTEL NACH BRANCHENNACHRICHTEN DOW-GEWINNER

Der Tagesgewinner im Dow Jones waren Intel-Aktien mit einem Plus von 4,39 Prozent auf 34,01 US-Dollar. Am Vorabend hatte die allgemeine Schwäche der Chipwerte das Papier noch belastet. Nun sorgten aber die Halbleiterhersteller On Semiconductor und Microchip mit ihren Zahlen für einen Stimmungsumschwung im Sektor. Der britischen Investmentbank Liberum zufolge reagiert der Markt erleichtert auf nun weniger pessimistische Signale der Branche. Microchip gewannen 4,92 Prozent, On-Semi-Papiere legten um 3,50 Prozent zu.

Die jüngsten Quartalszahlen der beiden Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron brachten eine Erholungsbewegung in den zuletzt schwachen Sektor, der unter den stark gesunkenen Ölpreisen gelitten hatte. ExxonMobil hatte im dritten Quartal unerwartet viel verdient, der Gewinn von Chevron war ebenfalls überraschend gut ausgefallen. Exxon-Aktien gewannen als zweitbester Dow-Wert 2,39 Prozent auf 96,71 Dollar, die Papiere von Chevron legten um 2,35 Prozent zu.

INTERNETAKTIEN NACH ZAHLEN IM AUFWIND

Überraschend gute Quartalszahlen ließen die Anteile am Karriere-Netzwerk LinkedIn um 12,50 Prozent auf 228,58 Dollar nach oben springen, obwohl der Ausblick einige Börsianer enttäuschte. Die Investmentbank Goldman Sachs bleibt bei ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 250 Dollar. Titel des Schnäppchenportals Groupon schossen nach Zahlen um 22,04 Prozent nach oben.

Dagegen ging es für die Anteilsscheine von Starbucks um 2,28 Prozent herunter. Die Kaffeekette wächst zwar weiter kräftig. Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist aber nur verhalten, was Anleger mit Kursverlusten quittierten. Die Papiere des Action-Kamera-Anbieters Gopro zählten dagegen nach der Zahlenvorlage mit plus 12,97 Prozent zu den Anlegerfavoriten. Die Anteile am Pharmakonzern Abbvie kletterten nach besser als gedacht ausgefallenen Quartalszahlen und einer erhöhten Gewinnprognose um 3,63 Prozent nach oben.

EURO BLEIBT UNTER DRUCK

Der Eurokurs fiel erneut zurück und wurde mit 1,2530 Dollar gehandelt. Am vergangenen Freitag waren es noch rund anderthalb Cent mehr gewesen. Der Dollar profitiert laut Händlern von der geldpolitischen Entwicklung weltweit. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2524 (Donnerstag: 1,2598) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7985 (0,7938) Euro. Auch am Anleihenmarkt rutschten die Kurse wieder. Die richtungweisende zehnjährige Staatsanleihe der USA verlor 8/32 auf 100 11/32 Punkte. Ihre Rendite lag entsprechend bei 2,33 Prozent./fat/he

31.10.2014

Aktien New York Schluss: Rekordhoch dank neuer Geldflut aus Japan

NEW YORK (dpa-AFX) - Die japanische Notenbank (BoJ) hat den New Yorker Börsen am Freitag neue Rekorde beschert. Mit ihrem überraschenden Tritt auf das geldpolitische Gaspedal sorgte die japanische Notenbank weltweit für Kursgewinne. Denn die BoJ und auch die Europäische Zentralbank (EZB) könnten nun die Lücke füllen, die mit dem Ende des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank Fed befürchtet wurde, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Seit Jahren gilt die Billiggeldpolitik der internationalen Notenbanken als wichtigster Kurstreiber für Aktien.

Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 1,13 Prozent auf einen neuen Rekordschluss bei 17 390,52 Punkten. Im Verlauf war der Index bis auf 17 395 Punkte gestiegen. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Kursplus von fast dreieinhalb Prozent. Der umfassendere S&P-500-Index ging am Freitag mit plus 1,17 Prozent bei 2018,05 Punkten ebenfalls auf einem Schlussrekord aus dem Handel. Das ist nur ein Punkt weniger als das Verlaufshoch. Der technologielastige Nasdaq-100-Index gewann 1,40 Prozent auf 4158,21 Punkte./fat/he

31.10.2014

Aktien New York: Dow auf Rekordhoch dank überraschender Geldflut aus Japan

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Bank von Japan (BoJ) hat mit ihrem überraschenden Tritt auf das geldpolitische Gaspedal den Dow-Jones-Industrial-Index am Freitag auf ein neues Rekordhoch bei 17 395 Punkten geschoben. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die BoJ könnten die Lücke füllen, die die US-Notenbank Fed mit dem zur Wochenmitte verkündeten Ende ihres Anleihekaufprogramms hinterlassen habe, begründete Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets die Kursgewinne an den Weltbörsen. Hier gilt die Billiggeldpolitik der Notenbanken seit Jahren als wichtigster Kurstreiber.

Der weltweit bekannteste Aktienindex Dow Jones Industrial stand am Freitag im Handelsverlauf um 0,99 Prozent höher bei 17 365,15 Punkten. Der umfassendere S&P-500-Index legte um 0,94 Prozent auf 2013,48 Punkte zu und bewegte sich damit etwa 6 Zähler unter seiner Höchstmarke. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,27 Prozent auf 4152,60 Punkte.

Die jüngsten Quartalszahlen der beiden Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron brachten eine Erholungsbewegung in den zuletzt schwachen Sektor, der unter den stark gesunkenen Ölpreisen gelitten hatte. ExxonMobil hatte im dritten Quartal unerwartet viel verdient, der Gewinn von Chevron war ebenfalls überraschend gut ausgefallen. Exxon-Aktien gewannen 1,47 Prozent auf 95,84 US-Dollar, die Papiere von Chevron legten um 1,48 Prozent zu.

Der Tagesgewinner im Dow Jones waren aber Intel-Aktien mit einem Plus von 3,64 Prozent auf 33,76 Dollar. Am Vorabend hatte die allgemeine Schwäche der Chipwerte das Papier noch belastet. Nun sorgten die Halbleiterwerten von On Semiconductor und Microchip mit Zahlen für einen Stimmungsumschwung. Der britischen Investmentbank Liberum zufolge reagiert der Markt erleichtert auf nun weniger pessimistische Signale der Branche. Microchip-Aktien gewannen 5,45 Prozent, On-Semi-Papiere stiegen um 3,00 Prozent.

Besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen katapultierten die Anteile am Karriere-Netzwerk LinkedIn um 11,93 Prozent nach oben auf 227,43 Dollar, obwohl der Ausblick einige Börsianer enttäuschte. Die Investmentbank Goldman Sachs bleibt bei ihrer Kaufempfehlung "Buy" mit einem Kursziel von 250 Dollar. Titel des Schnäppchenportals Groupon gewannen nach Zahlen fast ein Viertel an Wert.

Dagegen ging es für die Anteilsscheine von Starbucks um 2,19 Prozent herunter. Die Kaffeekette wächst zwar weiter kräftig. Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist aber nur verhalten, was Anleger mit Kursverlusten quittierten. Die Papiere des Action-Kameraanbieters Gopro zählten dagegen nach der Zahlenvorlage mit plus 13,82 Prozent zu den Anlegerfavoriten./fat/men

31.10.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Notenbankfantasie sorgt für Kurssprünge

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf Unterstützung durch die Notenbanken hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag weiter beflügelt. Am frühen Morgen hatte die Bank of Japan die Märkte mit einer erneuten geldpolitischen Lockerung überrascht. "Jetzt ist auch wieder den Spekulationen rund um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Tür und Tor geöffnet", sagte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner.

Der Dax zog um 2,33 Prozent auf 9326,87 Punkte an. Der Leitindex folgte damit den starken Börsenvorgaben insbesondere aus Tokio und schloss zum vierten Mal in Folge im Plus. Auf Wochensicht ergab das ein Plus von 3,77 Prozent. Der MDax der mittelgroßen börsennotierten Unternehmen stieg am Freitag um 1,76 Prozent auf 16 134,25 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 1,15 Prozent auf 1242,32 Punkte.

JAPANISCHE NOTENBANK PUMPT GELD IN DEN MARKT

Da die Preise in Japan nicht wie erwartet steigen, pumpt die Zentralbank des Landes weiteres Geld in den Markt, unter anderem durch den Kauf von Staatsanleihen. "Die Ausweitung der Anleihekäufe ist sehr ungewöhnlich und zeigt gut auf, wie angeschlagen die wirtschaftliche Situation in Japan sein muss", sagte Lipkow. Gerade mit Blick auf den Rückzug der US-Notenbank aus der expansiven Geldpolitik sei dieser große Schritt nicht erwartet worden.

Bremsen konnten den Aktienmarkt insofern weder schwache deutsche Einzelhandelsdaten noch ein überraschend gesunkener US-Konsum. Auch eine technische Panne an der Deutschen Börse, weswegen der Handel auf der Plattform Xetra am Vormittag für mehr als eine Stunde unterbrochen werden musste, ließ die Indizes kalt.

INFINEON SCHNELLEN AN DAX-SPITZE

Damit sieht auch die Dax-Bilanz für den Oktober mit einem Minus von 1,56 Prozent deutlich weniger schlimm aus als noch zur Monatsmitte. Damals war das wichtigste deutsche Börsenbarometer wegen Sorgen um die Konjunktur auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr gefallen.

Den Kurssprung von 6,23 Prozent, der dem Halbleiterkonzern Infineon an die Dax-Spitze verhalf, führten Händler indes auf positiv aufgenommene Zahlen eines US-Wettbewerbers zurück. Im Kielwasser dessen gewannen die Aktien des Branchenkollegen Dialog Semiconductor als bester Wert im TecDax mehr als 5 Prozent.

FUCHS PETROLUB BESTER WERT IM MDAX

Die Papiere von Lanxess verteuerten sich um rund drei Prozent. Der angeschlagene Chemiekonzern will einem Medienbericht zufolge im Zuge seines Sparprogramms bis zu 1200 Arbeitsplätze streichen.

Unter den Nebenwerten glänzte Fuchs Petrolub mit seinen Geschäftsresultaten. Die Aktien des Schmierstoff-Herstellers gewannen als bester MDax-Wert 4,70 Prozent.

GEWINNE AUCH IN EUROPA UND DEN USA

Der EuroStoxx 50 kletterte um 2,55 Prozent auf 3113,32 Punkte nach oben. Auch die Börsen in Paris und London zogen an. Der Dow Jones Industrial stieg zum europäischen Handelsschluss um rund 1 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,72 Prozent am Vortag auf 0,70 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 138,01 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,05 Prozent auf 150,96 Punkte vor. Der Kurs des Euro gab nach. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2524 (Donnerstag: 1,2598) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7985 (0,7938) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

31.10.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Notenbankfantasie sorgt für Kurssprünge in Frankfurt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf Unterstützung durch die Notenbanken hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag weiter beflügelt. Am frühen Morgen hatte die Bank of Japan die Märkte mit einer erneuten geldpolitischen Lockerung überrascht. "Jetzt ist auch wieder den Spekulationen rund um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Tür und Tor geöffnet", sagte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner.

Der Dax zog um 2,33 Prozent auf 9326,87 Punkte an. Der Leitindex folgte damit den starken Börsenvorgaben insbesondere aus Tokio und schloss zum vierten Mal in Folge im Plus. Auf Wochensicht ergab das ein Plus von 3,77 Prozent. Der MDax der mittelgroßen börsennotierten Unternehmen stieg am Freitag um 1,76 Prozent auf 16 134,25 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 1,15 Prozent auf 1242,32 Punkte./la/he

31.10.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Dow erreicht Rekordhoch dank japanischer Geldflut

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Bank von Japan hat mit ihrem Tritt auf das geldpolitische Gaspedal den Dow-Jones-Industrial-Index in New York auf ein Rekordhoch bei 17 372 Punkten geschoben. An den Aktienmärkten ist die Billiggeldpolitik der internationalen Notenbanken einer der wichtigsten Kurstreiber der vergangenen Jahre, nun feiern Anleger die neue Geldflut aus Japan.

Der weltweit bekannteste Aktienindex stand am Freitag nach einer Stunde 0,91 Prozent höher bei 17 352,37 Punkten. Der umfassendere S&P-500-Index legte um 0,96 Prozent auf 2013,78 Punkte zu und bewegte sich damit etwa 6 Zähler unter seiner Höchstmarke. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,31 Prozent auf 4154,36 Punkte.

Die jüngsten Quartalszahlen der beiden Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron brachten eine Erholungsbewegung in den zuletzt schwachen Sektor, der unter den stark gesunkenen Ölpreisen gelitten hatte. ExxonMobil hatte im dritten Quartal unerwartet viel verdient, der Gewinn von Chevron war ebenfalls überraschend gut ausgefallen. Exxon-Aktien gewannen 1,06 Prozent auf 95,45 US-Dollar, die Papiere von Chevron legten um 0,68 Prozent zu.

Der Tagesgewinner im Dow Jones waren aber Intel-Aktien mit einem Plus von 2,95 Prozent auf 33,54 Dollar. Am Vorabend hatte die allgemeine Schwäche der Chipwerte das Papier noch belastet. Nun sorgten die Halbleiterwerten von On Semiconductor und Microchip mit Zahlen für einen Stimmungsumschwung. Der britischen Investmentbank Liberum zufolge reagiert der Markt erleichtert auf nun weniger pessimistische Signale der Branche. Microchip-Aktien gewannen 8,10 Prozent, On-Semi-Papiere stiegen um 4,18 Prozent.

Besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen katapultierten die Anteile am Karriere-Netzwerk LinkedIn unterdessen um 12,37 Prozent nach oben auf 228,33 Dollar, obwohl der Ausblick einige Börsianer enttäuschte. Die Investmentbank Goldman Sachs bleibt allerdings bei "Buy" mit einem Kursziel von 250 Dollar. Titel des Schnäppchenportals Groupon gewannen nach Zahlen 15,19 Prozent.

Dagegen ging es für die Anteilsscheine von Starbucks um 2,75 Prozent herunter. Die Kaffeekette wächst zwar weiter kräftig. Der Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr ist aber nur verhalten, was Anleger mit Kursverlusten quittierten./fat/he

31.10.2014

Aktien New York: Dow Jones erreicht neuen Rekord dank japanischer Geldflut

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Bank of Japan hat mit ihrem Tritt auf das geldpolitische Gaspedal auch den Dow-Jones-Industrial-Index in New York auf ein neues Rekordhoch bei 17 355 Punkten geschoben. Der weltweit bekannteste Aktienindex stand am Freitag nach einer Viertel Stunde noch etwas unter dieser Marke mit 0,76 Prozent im Plus bei 17 326,68 Punkten.

An den Aktienmärkten gilt die Billiggeldpolitik der Notenbanken als einer der wichtigsten Kurstreiber der vergangenen Jahre, nun feiern Anleger die neue Geldflut aus Japan.

Der umfassendere S&P-500-Index verbesserte sich um 0,77 Prozent auf 2010,08 Punkten und stand damit etwa 9 Zähler unter seiner absoluten Höchstmarke. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,25 Prozent auf 4125,05 Punkte.

Kurz nach dem Handelsstart kam der Chicago Einkaufsmanager-Index für Oktober, der keine starke Reaktion brachte. Die zweite Schätzung des von der Uni Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens steht noch auf der Agenda./fat/das

31.10.2014

WOCHENAUSBLICK: Geldpolitik könnte Anlegern die Kastanien aus dem Feuer holen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein fliegender Wechsel bei den Konjunkturhilfen könnte dem deutschen Aktienmarkt weitere Gewinne bescheren. "Nach dem Ende der Anleihenkäufe der Fed tritt nun die Bank of Japan geldpolitisch aufs Gaspedal", sagte Analyst Jens Klatt von DailyFX. Damit seien die Wünsche und Hoffnungen vieler Anleger erfüllt worden, die auf eine weitere Unterstützung der Aktienmärkte durch die Währungshüter gesetzt hätten. Das erscheint umso wichtiger, als die Geschäftszahlen der deutschen Konzerne in der laufenden Berichtssaison bislang nur bedingt überzeugen konnten.

Die japanische Notenbank kauft jetzt für noch mehr Geld als bisher Staatsanleihen sowie riskantere Finanzinstrumente, was Kurssprünge an den Börsen ausgelöst hatte. "Die Ausweitung der Anleihekäufe ist sehr ungewöhnlich und zeigt gut auf, wie angeschlagen die wirtschaftliche Situation in Japan sein muss", sagte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Gerade mit Blick auf das Zurückziehen der Fed aus der expansiven Geldpolitik sei dieser große Schritt nicht erwartet worden. "Jetzt ist auch wieder den Spekulationen rund um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Tür und Tor geöffnet."

EZB-SITZUNG AM DONNERSTAG

Die Europäische Zentralbank wird am Donnerstag ihre neusten geldpolitischen Beschlüsse verkünden. Nach all den Aktionen in den vergangenen Monaten werde die Notenbank diesmal zwar vermutlich Ruhe bewahren, schrieb Analyst Christian Apelt von der Landesbank Helaba. Gleichwohl werde EZB-Präsident Mario Draghi die Tür für weitergehende Maßnahmen offen halten.

Auch Konjunkturdaten aus Deutschland könnten nach Meinung von Apelt in der neuen Woche die Wachstumssorgen der Anleger dämpfen. Der Analyst verwies dabei auf die Auftragseingänge aus der Industrie am Donnerstag sowie die Daten zur Industrieproduktion am Freitag.

US-ARBEITSMARKTBERICHT AM FREITAG

Ebenfalls zum Wochenschluss werden Daten zur Beschäftigung in den USA die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen. "Ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt im Oktober dürfte das Thema Zinswende am Köcheln halten", meinte Apelt.

Derzeit fragen sich die Anleger, wann die Fed den Leitzins erhöhen und damit die Konjunkturhilfen weiter zurückfahren wird. Enttäuschende Jobzahlen könnten die US-Notenbank dazu bewegen, ihre geldpolitischen Zügel eher später als früher anzuziehen. Bereits einen Tag zuvor wird der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP Zahlen zur Beschäftigung im Privatsektor präsentieren und damit schon einmal einen Hinweis auf den US-Jobreport am Freitag liefern.

Bei ihren Entscheidungen wird die Fed jedoch auch andere wichtige US-Konjunkturdaten beachten. So steht in der neuen Woche vor allem der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe am Montag auf der Agenda.

AM DONNERSTAG AUCH ACHT DAX-UNTERNEHMEN MIT QUARTALSZAHLEN

Hierzulande gewinnt die Berichtssaison für das dritte Quartal an Fahrt. Laut Commerzbank-Analyst Markus Wallner sind die Ergebnisse bislang eher durchwachsen ausgefallen, wobei die MDax-Unternehmen bis jetzt ein wenig mehr überzeugt hätten als die größeren Dax-Konzerne. Dabei hätten die Währungsverluste die Unternehmensresultate dank des schwächeren Euro zwar bis jetzt weit weniger belastet als in den vorangegangenen Quartalen. Die gemischten Ergebnisse sollten jedoch momentan kaum eine breite Unterstützung für den deutschen Aktienmarkt bieten.

Der Donnerstag wird mehr Klarheit schaffen. Diesen Tag sollten sich Anleger schon jetzt rot im Kalender anstreichen - und zwar nicht nur wegen der Sitzung der EZB. Denn dann legen alleine acht Unternehmen aus dem Dax ihre Quartalszahlen vor. Es sind der Sportartikelhersteller Adidas , der Konsumgüterproduzent Beiersdorf , die Commerzbank , die Deutsche Telekom , HeidelbergCement , der Spezialchemiekonzern Lanxess , der Rückversicherer Munich Re und der Elektrokonzern Siemens . Daneben öffnen etwa der Flughafenbetreiber Fraport und der TV-Konzen ProSiebenSat.1 ihre Bücher.

BMW UND CONTINENTAL MIT ZAHLEN AM MONTAG

Impulse kommen bereits am Dienstag von dem Autobauer BMW , dem Zulieferer Continental , dem Medizinkonzern Fresenius sowie von dessen Tochter Fresenius Medical Care . Am Mittwoch dann geht es mit einigen Unternehmen aus dem MDax weiter. Beispiele dafür sind das Medienunternehmen Axel Springer , der Rückversicherer Hannover Rück und der Chemikalienhändler Brenntag . Die Woche beschließen am Freitag unter anderem der Versicherer Allianz und der Lichtspezialist Osram ./la/das/stb

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

31.10.2014

Aktien Frankfurt: Geldflut in Japan sorgt für Kurssprünge

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die überraschend gelockerte Geldpolitik in Japan hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag beflügelt. Am Nachmittag notierte der Dax 2,12 Prozent im Plus bei 9308,27 Punkten. Damit folgte der Leitindex den starken Börsenvorgaben insbesondere aus Tokio und knüpfte an seine dreitägige Gewinnserie an.

Auf Wochensicht winkt dem Dax aktuell ein Plus von gut dreieinhalb Prozent. Und auch die Bilanz für den Oktober sieht mit einem Minus von unter 2 Prozent deutlich weniger schlimm aus als noch zur Monatsmitte. Damals war das wichtigste deutsche Börsenbarometer wegen Sorgen um die Konjunktur auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr gefallen.

SCHWACHE DATEN BELASTEN NICHT

Vor dem Wochenende konnten weder schwache deutsche Einzelhandelsdaten noch ein überraschend gesunkener US-Konsum den Dax bremsen. Auch eine technische Panne an der Deutschen Börse, weswegen der Handel auf der Plattform Xetra am Vormittag für mehr als eine Stunde unterbrochen werden musste, ließ den Index kalt.

Da die Preise in Japan nicht wie erwartet steigen, pumpt die Zentralbank des Landes weiteres Geld in den Markt, unter anderem durch den Kauf von Staatsanleihen. Auch die anderen deutschen Aktienindizes profitierten von diesen Nachrichten: Der MDax der mittelgroßen börsennotierten Unternehmen stieg um 1,87 Prozent auf 16 151,54 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 1,34 Prozent auf 1244,55 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 2,37 Prozent hoch.

NEUE NAHRUNG FÜR EZB-SPEKULATIONEN - INFINEON AN DAX-SPITZE

"Die Ausweitung der Anleihekäufe ist sehr ungewöhnlich und zeigt gut auf, wie angeschlagen die wirtschaftliche Situation in Japan sein muss", meinte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Gerade mit Blick auf den Rückzug der Fed aus der expansiven Geldpolitik sei dieser große Schritt nicht erwartet worden. "Jetzt ist auch wieder den Spekulationen rund um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Tür und Tor geöffnet."

Den Kurssprung von 5,53 Prozent, der dem Halbleiterkonzern Infineon an die Dax-Spitze verhalf, führten Händler indes auf positiv aufgenommene Zahlen eines Branchenkollegen zurück. Das US-Unternehmen Microchip Technology habe nach seiner jüngsten Gewinnwarnung nun im dritten Quartal die Erwartungen erfüllt und einen besser als gedachten Ausblick auf das Schlussquartal geliefert.

Die Papiere von Lanxess verteuerten sich um 3,12 Prozent. Der angeschlagene Chemiekonzern will einem Medienbericht zufolge im Zuge seines Sparprogramms bis zu 1200 Arbeitsplätze streichen.

FUCHS STARK DANK ZAHLEN - RIB SOFTWARE ENTTÄUSCHT

Unter den Nebenwerten glänzte Fuchs Petrolub mit seinen Geschäftsresultaten. Die Aktien des Schmierstoff-Herstellers gewannen als einer der besten MDax-Werte 3,81 Prozent. Ein Händler sagte, die etwas besser als erwarteten Ergebnisse und der bestätigte Jahresausblick hälfen den Titeln nach einem enttäuschenden zweiten Quartal und der damaligen Gewinnwarnung.

Am TecDax-Ende hingegen sackten die Papiere von Rib Software trotz starker Quartalsresultate um 9,54 Prozent ab - im frühen Handel waren sie noch um mehr als 5 Prozent angesprungen. Das operative Ergebnis habe lediglich dank positiver Einmaleffekte die Erwartungen übertroffen, sagten Börsianer./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

31.10.2014

Aktien New York Ausblick: Japans Notenbank beflügelt - Rekord beim Dow im Visier

NEW YORK (dpa-AFX) - Die überraschende Lockerung der japanischen Geldpolitik dürfte auch dem US-Aktienmarkt zur Eröffnung am Freitag kräftige Kursgewinne bescheren. Der Future auf den Dow-Jones-Index rückte rund eine dreiviertel Stunde vor Handelsstart um 0,99 Prozent vor. Damit nimmt der US-Leitindex sein Rekordhoch vom September bei 17 350 Punkten ins Visier. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex NASDAQ 100 gewann 1,46 Prozent. Kurz nach Handelsstart schauen Investoren auf den Chicago Einkaufsmanager-Index für Oktober. Die zweite Schätzung des von der Uni Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens steht ebenfalls auf der Agenda.

Kurz nachdem die US-Notenbank Fed erwartungsgemäß ihre Anleihekäufe eingestellt hatte, trat nun die Bank von Japan auf den Plan: die Zentralbank weitet die Geldbasis um jährlich 80 Billionen Yen aus und damit stärker als bislang. Der fernöstliche Inselstaat kämpft gegen einen unerwartet ausbleibenden Preisanstieg. An den Aktienmärkten gilt die Billiggeldpolitik der Notenbanken als einer der wichtigsten Kurstreiber der vergangenen Jahre, nun feiern Anleger die neue Geldflut aus Japan. Mit den Neuigkeiten aus Japan war wohl nicht gerechnet worden sei - der Tokioter Leitindex Nikkei 225 sprang um fast 5 Prozent nach oben auf den höchsten Stand seit 2007. Auch in Europa trieb die japanische Notenbankpolitik die Börsen an.

Zur positiven Stimmung in New York tragen auch die jüngsten Quartalszahlen der beiden Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron bei. ExxonMobil verdiente im dritten Quartal unerwartet viel - und dies trotz der stark gesunkenen Ölpreise. Der Konzern führt dies unter anderem auf die Zuwächse im Raffinerie- und Chemiegeschäft zurück. Auch Kosteneinsparungen halfen. Der Gewinn von Chevron fiel ebenfalls besser aus als gedacht. Beide Titel legten vorbörslich deutlich zu.

Besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen ließen auch die Aktien des Karriere-Netzwerks von LinkedIn vorbörslich steigen - obwohl der Ausblick enttäuschte. Die Investmentbank Goldman Sachs bleibt auf "Buy" mit einem Kursziel von 250 US-Dollar belassen. Auch die Titel des Schnäppchenportals Groupon gewannen nach Zahlen im vorbörslichen Handel kräftig dazu.

Kursgewinne gab es zudem bei den Halbleiterwerten von On und Microchip nach Zahlen, nachdem der Sektor am Vorabend auffällig schwach war. Der britischen Investmentbank Liberum zufolge reagierte der Markt erleichtert auf nun weniger pessimistische Signale: Laut Microchip liege das Dezember-Quartal nur leicht unter der üblichen saisonalen Schwäche und das März-Quartal werde wieder von Wachstum geprägt sein.

Dagegen ging es für die Anteilsscheine von Starbucks zunächst nach unten. Die Kaffeekette wächst zwar weiter kräftig, wagt aber nur einen verhaltenen Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr. Anleger quittierten dies mit einem vorbörslichen Minus.

Im Blick steht außerdem der Pharmakonzern Abbvie nach besser als gedacht ausgefallenen Quartalszahlen und erhöhter Gewinnprognose. Der Umsatz mit dem Medikament Humira gegen rheumatische Arthritis legte deutlich zu. Abbvie hatte unlängst die geplante Übernahme des britischen Arzneiherstellers Shire abgeblasen, nachdem die Akquisition wegen Gesetzesänderungen in den USA sich steuerlich nicht mehr gelohnt hatte. Anschließend hatte der US-Konzern ein Aktienrückkaufprogramm und eine Anhebung der Dividende angekündigt./ajx/fat

31.10.2014

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 31.10.2014 - 17.00 Uhr

Japans Zentralbank lockert überraschend Geldpolitik

TOKIO - Japans Zentralbank reißt zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft und Ankurbelung der Inflation die Geldschleusen überraschend noch weiter auf. Unter anderem kauft sie nun Staatsanleihen im Wert von 80 Billionen Yen (582 Milliarden Euro) jährlich, 30 Billionen mehr als bisher. Zugleich senkte die Bank von Japan (BoJ) am Freitag die Wachstumsprognose für die Wirtschaft des Landes für das noch bis März 2015 laufende Steuerjahr von 1,0 Prozent auf 0,5 Prozent.

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich weiter auf

MICHIGAN - Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich im Oktober überraschend weiter aufgehellt und den höchsten Wert seit sieben Jahren erreicht. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg auf 86,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2007. In einer ersten Schätzung hatte die Universität für Oktober einen Anstieg des Stimmungsindikators auf 86,4 Punkte von 84,6 Punkten im September gemeldet.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend

CHICAGO - Die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg auf 66,2 Punkte, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Zuletzt hatte der Wert vor genau einem Jahr höher gelegen. Im September stand der Index noch bei 60,5 Punkte. Volkswirte hatten nur einen Wert von 60,0 Punkte erwartet. Der Frühindikator liegt damit weiter deutlich über der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit weiter eine wirtschaftliche Belebung.

USA: Konsumausgaben sinken überraschend

WASHINGTON - In den USA haben die Verbraucher im September weniger Geld als erwartet ausgeben. Die Ausgaben gingen zum Vormonat um 0,2 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatten die Ausgaben noch um 0,5 Prozent zugelegt. Die Einkommen der Verbraucher stiegen im September um 0,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,3 Prozent zugelegt hatten. Volkswirte waren von einem Anstieg um 0,3 Prozent ausgegangen.

USA: Arbeitskostenindex steigt stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im dritten Quartal stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index sei um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten in den Monaten Juli bis September mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal waren die Arbeitskosten ebenfalls um 0,7 Prozent gestiegen.

Inflation in der Eurozone steigt leicht - EZB weiter unter Druck

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf niedrigem Niveau zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht aber weiter unter Druck. Die Jahresrate der Teuerung habe von 0,3 Prozent im Vormonat auf 0,4 Prozent zugelegt, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schnellschätzung mit. Ökonomen hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Die Inflation ist damit zum ersten Mal seit April wieder geklettert. Die Inflationsrate liegt allerdings weiterhin deutlich unter dem Zielwert der EZB, die eine Rate von knapp zwei Prozent anstrebt.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt bei 11,5 Prozent

LUXEMBURG - Die Lage am Arbeitsmarkt der Eurozone ist im September stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote habe den vierten Monat in Folge bei 11,5 Prozent verharrt, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Die Quote bleibt damit auf dem niedrigsten Wert seit September 2012. Volkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im langfristigen Vergleich bleibt die Arbeitslosigkeit im Währungsraum aber weiter auf hohem Niveau.

Deutschland: Einzelhandelsumsatz mit stärkstem Rückgang seit über sieben Jahren

WIESBADEN - Die deutschen Einzelhändler haben bei den Umsätzen im September einen überraschend starken Dämpfer erhalten. Verglichen mit dem Vormonat lagen die Erlöse nominal um 2,9 Prozent niedriger, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist der stärkste Rückschlag seit Mai 2007.

Ifo: Kredithürde für deutsche Unternehmen sinkt

MÜNCHEN - Deutsche Unternehmen kommen laut einer Umfrage des Ifo-Instituts weiterhin vergleichsweise gut an Bankkredite. Im Oktober hätten 17,7 Prozent der etwa 4000 befragten Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft über Probleme bei der Kreditvergabe geklagt, teilte das Forschungsinstitut am Freitag mit. Im Vormonat hatte die Kredithürde noch bei 18,4 Prozent gelegen. Allerdings seien die Auswirkungen des Bankenstresstests der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die Kreditvergabe noch abzuwarten.

Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall

MOSKAU - Die russische Zentralbank stemmt sich mit einer überraschend starken Zinserhöhung gegen die Verluste des Rubels. Die Notenbanker erhöhten am Freitag den Leitzins um 150 Basispunkte auf 9,5 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten waren nur von einer Erhöhung um 50 Basispunkte ausgegangen.

Italien: Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärft sich wieder

ROM - In Italien hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt trotz jüngster Reformbemühungen der Regierung in Rom überraschend stark verschärft. Im September sei die Arbeitslosenquote auf 12,6 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Freitag mit. Experten hatten nur einen Wert von 12,4 Prozent erwartet. Außerdem revidierte das Statistikamt die Quote für den Vormonat von 12,3 Prozent auf 12,5 Prozent nach oben.

/rob/jkr

31.10.2014

EU bringt Russland wegen Einfuhr-Zöllen vor WTO

GENF/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union bringt Russland wegen Einfuhrzöllen auf einige Landwirtschafts- und Industriegüter vor die Welthandelsorganisation (WTO). Aus Sicht der EU liegen russische Zölle für Papier, Karton, Kühlschränke und Palmöl über den von der WTO festgelegten zulässigen Obergrenzen. "Wir haben mit Russland monatelang ergebnislos über diese Produkte diskutiert, deshalb haben wir uns entschieden, die WTO einzuschalten", sagte ein Sprecher des EU-Handelskommissars Karel De Gucht am Freitag.

Der neue Fall stehe nicht im Zusammenhang mit dem im August verhängten russischen Einfuhrverbot auf europäische Landwirtschaftsprodukte, betonte er. Bei dem neuen WTO-Verfahren handelt es sich um den fünften Handelsstreit zwischen beiden Seiten./asa/DP/men

31.10.2014

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich weiter auf

MICHIGAN (dpa-AFX) - Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich im Oktober überraschend weiter aufgehellt und den höchsten Wert seit sieben Jahren erreicht. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg auf 86,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2007. In einer ersten Schätzung hatte die Universität für Oktober einen Anstieg des Stimmungsindikators auf 86,4 Punkte von 84,6 Punkten im September gemeldet.

Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Die Daten im Überblick:

^ Oktober Prognose Oktober September August

(endg.) (vorl.)

Konsumklima 86,9 86,4 86,4 84,6 82,5

(in Punkten)°

/mis/fr

31.10.2014

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend

CHICAGO (dpa-AFX) - Die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg auf 66,2 Punkte, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Zuletzt hatte der Wert vor genau einem Jahr höher gelegen. Im September stand der Index noch bei 60,5 Punkte. Volkswirte hatten nur einen Wert von 60,0 Punkte erwartet. Der Frühindikator liegt damit weiter deutlich über der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit weiter eine wirtschaftliche Belebung./fr/mis

31.10.2014

ROUNDUP: Arbeitslosigkeit in Eurozone bleibt weiter konstant

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone verharrt auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren, ist aber weiter deutlich höher als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. In den 18 Ländern mit der Gemeinschaftswährung lag die Quote im September bei 11,5 Prozent. Sie blieb damit im vierten Monat in Folge auf dem tiefsten Wert seit September 2012, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. 2007 hatte die Quote im Schnitt bei nur 7,6 Prozent gelegen.

Am besten schnitten den aktuellen Vergleichszahlen zufolge Österreich (5,1 Prozent) und Deutschland (5,0 Prozent) ab. Am schlechtesten ist die Situation weiter in Griechenland (26,4 Prozent nach Zahlen vom Juli) und in Spanien (24 Prozent).

Aus Sicht von EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor sind die Werte nach wie vor "viel zu hoch". Insgesamt waren in den Euro-Ländern 18,3 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Job.

Besonders schwierig ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt für junge Menschen. Im September waren in der gesamten EU rund 5 Millionen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos (21,6 Prozent). Für den Euroraum wurde die Zahl mit 3,3 Millionen angegeben (23,3 Prozent). Auch hier schnitten Spanien (53,7 Prozent) und Griechenland (50,7 Prozent nach Zahlen vom Juli) am schlechtesten ab, gefolgt von Italien (42,9 Prozent) und Kroatien (41,8 Prozent).

Die hohen Werte haben aber zumindest zum Teil statistische Ursachen: Schüler und Studenten ohne Job sind ausgeklammert, das verkleinert die Bezugsgruppe. Dadurch fällt jeder einzelne Arbeitslose mehr ins Gewicht.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte am Donnerstag eine Gesamtarbeitslosenquote von 6,3 Prozent für Deutschland gemeldet - das bezieht sich aber auf den Oktober. Außerdem unterscheiden sich die Methoden der deutschen und der europäischen Statistiker./hma/aha/DP/jkr

31.10.2014

Nahles will Hartz-IV-Reformpläne vorstellen

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will in der kommenden Woche Pläne zur Verbesserung der Chancen von Langzeitarbeitslosen vorstellen. Sie werde ihr Vorhaben am Mittwoch dem Sozialausschuss des Bundestags erläutern, sagte eine Sprecherin am Freitag in Berlin. Der Sozialexperte der Grünen im Bundestag, Wolfgang Strengmann-Kuhn, sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Die Ministerin muss im Ausschuss über ihre bislang wolkigen Ankündigungen hinaus einen konkreten Plan vorlegen."

CSU-Chef Horst Seehofer hatte sich gegen Vorstellungen zu Erleichterungen bei Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher gewandt. Nahles will - neben anderen Punkten - Arbeitslose unter 25 Jahren künftig nicht mehr strenger behandeln als Ältere. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte dies bereits im Sommer vorgeschlagen, dabei aber festgestellt, dass Bayern diese Vorschläge ablehnt.

In der Unionsfraktion gibt es zudem Überlegungen, Sanktionen um ein System von Prämien und positiven Anreizen zu ergänzen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) berichtete. Die Nahles-Sprecherin wollte "Einzelheiten" zunächst nicht kommentieren.

Das Ministerium rückte zugleich von seiner Ankündigung von Mitte September ab, wonach im Laufe des Herbstes ein Referentenentwurf vorgelegt werde. "Wann der Gesetzentwurf kommt, das muss man dann sehen, da kann ich Ihnen keinen Zeitpunkt nennen", sagte die Sprecherin nun./bw/DP/jkr

31.10.2014

USA: Konsumausgaben sinken überraschend

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA haben die Verbraucher im September weniger Geld als erwartet ausgeben. Die Ausgaben gingen zum Vormonat um 0,2 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatten die Ausgaben noch um 0,5 Prozent zugelegt. Die Einkommen der Verbraucher stiegen im September um 0,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,3 Prozent zugelegt hatten. Volkswirte waren von einem Anstieg um 0,3 Prozent ausgegangen.

Der Preisauftrieb blieb stabil. Die jährliche Inflationsrate, gemessen am Preisindex für die Konsumausgaben PCE, lag im September bei 1,4 Prozent und entsprach damit dem revidierten Wert aus dem Vormonat (zunächst: 1,5 Prozent). Volkswirte hatten für den September einen Wert von 1,5 Prozent erwartet.

Der Kernindex, der schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Lebensmittel ausblendet und von der US-Notenbank Fed besonders beachtet wird, verharrte wie erwartet bei 1,5 Prozent. Die PCE-Daten liegen weiter unter dem Ziel der Federal Reserve von zwei Prozent.

^Die Entwicklung im Überblick:

September Prognose Vormonat

Private Einkommen +0,2 +0,3 +0,3

Private Konsumausgaben -0,2 +0,1 0,5

PCE (ggVJ) +1,4 +1,5 +1,4r

PCE Kernindex (ggVJ) +1,5 +1,5 +1,5°

(r=revidiert; alle Angaben in Prozent)

/fr/mis

31.10.2014

ROUNDUP: Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall

MOSKAU (dpa-AFX) - Die russische Zentralbank stemmt sich mit einer überraschend starken Zinserhöhung gegen die Verluste des Rubels. Die Notenbanker erhöhten am Freitag den Leitzins um 150 Basispunkte auf 9,5 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten waren nur von einer Erhöhung um 50 Basispunkte ausgegangen.

Russlands oberste Währungshüter hatten bereits Ende Juli den Leitzins um 50 Basispunkte heraufgesetzt und weitere Steigerungen nicht ausgeschlossen, sollten negative geopolitische Faktoren belasten. Experten wiesen auf ein "hohes Risiko" für die russische Wirtschaft hin, wenngleich die härtere Geldpolitik die Inflation drücken dürfte. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was die Konjunktur belasten kann.

Die russische Wirtschaft leidet unter den im Zuge der Ukraine-Krise verhängten westlichen Sanktionen, was den Spielraum der Notenbank bei der Eindämmung des Rubel-Verfalls begrenzt. Der Rubel hat wegen starker Kapitalabflüsse aus dem Land seit Ende Juni über 17 Prozent gegenüber einem von der russischen Zentralbank festgelegten Währungskorb verloren. Am Vortag hatte die Währung in Erwartung des Zinsschritts um vier Prozent zugelegt.

Am Freitag knüpfte die Währung allerdings wieder an die vorherigen Verluste an. Experte Simon Quijano-Evans von der Commerzbank führte dies darauf zurück, dass die Zentralbank keinerlei Hinweis auf geänderte Grundsätze für ihre Eingriffe am Devisenmarkt gab. Dies habe wohl einige Marktteilnehmer enttäuscht./fr/jkr

31.10.2014

ROUNDUP 2/Ungarn: Orban zieht umstrittene Internet-Steuer vorerst zurück

BUDAPEST (dpa-AFX) - Nach massiven Protesten hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die von ihm geplante Internet-Steuer vorerst zurückgezogen. "In dieser Form ist diese Steuer nicht einführbar, weil die Diskussion darüber entgleist ist", erklärte der rechts-konservative Politiker am Freitag im staatlichen Rundfunk. In Zukunft müsse aber weiter darüber nachgedacht werden, wie mit den "ernsthaften Profiten" der Internet-Dienstleister umzugehen sei.

Zuletzt hatten in Budapest zehntausende empörte Internet-Nutzer gegen die vorgesehene Steuer demonstriert. Sie sollte den ursprünglichen Plänen zufolge ab 2015 eingeführt werden und den Datenverkehr mit umgerechnet rund 50 Cent pro Gigabyte belasten, mit einer Obergrenze von 2,30 Euro im Monat für Privatpersonen.

Die Facebook -Gruppe "Hunderttausende gegen die Internet-Steuer", die die Proteste organisiert hatte, rief für Freitagabend zu einer Freudenkundgebung in Budapest auf. Mit seinem Rückzieher habe Orban zugegeben, dass "wir den Willen des Volkes verkörpern", erklärte eine Sprecherin der Organisatoren am Freitag.

Die Regierung habe lediglich die Telekom-Steuer ausweiten wollen, die Menschen erblickten darin aber eine Internet-Steuer, sagte Orban. "Sie stellen die Sinnhaftigkeit des Ganzen infrage, und so kann man nichts einführen", fügte er hinzu. "Wir sind keine Kommunisten, wir regieren nicht gegen das Volk, sondern mit dem Volk."

Allerdings werde man im kommenden Januar eine "nationale Konsultation" abhalten, um darüber zu beratschlagen, was mit den Gewinnen der Internet-Dienstleister geschehen solle, die zum Teil außer Landes geschafft würden. Beobachter erblickten darin eine mögliche Hintertür, um den Datenverkehr im Netz zu einem späteren Zeitpunkt zu besteuern.

Kritiker warfen dem seit 2010 regierenden Orban autoritäre Tendenzen vor. Tatsächlich war es das erste Mal, dass der Regierungschef nach Massenprotesten eine Entscheidung zurücknahm. Medienberichten zufolge soll er sogar persönlich veranlasst haben, dass die neue Abgabe in den Entwurf des Steuergesetzpakets für 2015 aufgenommen wurde. Dieses soll am 17. November - nun wohl ohne die Internet-Steuer - vom Parlament gebilligt werden.

Die EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes äußerte sich positiv über Orbans Rückzieher. "Ich freue mich wirklich für das ungarische Volk", erklärte sie in Brüssel. "Seine Stimme wurde gehört." Kroes hatte die Internet-Steuerpläne nach ihrem Bekanntwerden vor einer Woche gleichfalls scharf kritisiert./mt/gm/DP/jkr

31.10.2014

Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall

MOSKAU (dpa-AFX) - Die russische Zentralbank stemmt sich mit einer überraschend starken Zinserhöhung gegen die Verluste des russichen Rubels. Die Notenbanker erhöhten am Freitag den Leitzins um 150 Basispunkte auf 9,5 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten waren nur von einer Erhöhung um 50 Basispunkte ausgegangen.

Der Rubel hat seit Ende Juni über 17 Prozent gegenüber einem von der russischen Zentralbank festgelegten Währungskorb verloren. Am Vortag hatte die Währung in Erwartung des Zinsschritts um vier Prozent zugelegt. Am Freitag knüpfte die Währung allerdings wieder an die vorherigen Verluste an./fr/jkr

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Linde auf 'Buy' - Ziel 182 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Linde nach der Reduzierung der mittelfristigen Unternehmensziele auf "Buy" mit einem Kursziel von 182 Euro belassen. Das Geschäftsmodell des Industriegase-Produzenten und Anlagenbauers sei trotz des eingetrübten Ausblicks intakt, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag./ajx/edh

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Ziel für Vossloh auf 65 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen von 70 auf 65 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das dritte Quartal des Verkehrstechnikunternehmens habe ein gemischtes Bild gezeigt, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Freitag. Die Konsensschätzungen für 2015 seien zu hoch./ajx/ag

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse belässt Linde auf 'Neutral' - Ziel 153 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Linde nach Zahlen und einem Investorentag auf "Neutral" mit einem Kursziel von 153 Euro belassen. Der Mangel an Neuigkeiten während des Investorentages des Gasspezialisten sei enttäuschend gewesen, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Einschätzungen nur geringfügig reduziert./kkx/ck

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB belässt Bayer auf 'Halten' - Ziel 120 Euro

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat Bayer nach Zahlen und angehobenen Jahreszielen auf "Halten" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Der Pharmakonzern ernte nun die Früchte seiner richtigen strategischen Weichenstellungen in der jüngeren Vergangenheit, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Der Konzernumbau angesichts der Fokussierung auf das Life-Science-Geschäft laufe auf Hochtouren. Allerdings sei ein Großteil der positiven Aspekte bereits im Aktienkurs eingepreist, weshalb Strauß seine Bewertung beibehält./kkx/ck

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse senkt Ziel für Lufthansa auf 12,25 Euro - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Lufthansa nach Zahlen von 13,55 auf 12,25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Aktienkursrückgang nach Bekanntgabe des dritten Quartals sei vor allem eine Reaktion auf den gesenkten Ausblick durch die Fluggesellschaft, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Der Konzern müsse nun einen glaubwürdigen Plan vorlegen, wie er seine Kapitalkosten zumindest decken könne, um die seine Aktienbewertung wiederzubeleben. Glynn reduzierte seine Schätzung für 2015. /kkx/ck

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Ziel für STMicro auf 4,50 Euro - 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für STMicroelectronics nach Zahlen von 5,00 auf 4,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Halbleiterhersteller müsse schnelle und drastische Maßnahmen einleiten, um ein kleineres, aber deutlich profitableres Unternehmen zu werden, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Die bereits angekündigten Schritte seien zwar positiv, reichten jedoch nicht aus. Nachdem STMicro bereits angekündigt habe, das Geschäft mit Kameramodulen zu verkaufen, sollte es seiner Ansicht nach auch den digitalen Bereich veräußern. Deshpande rechnet mit einer weiteren Marktschwäche und reduzierte seine Schätzungen für 2014 und 2015./kkx/ck

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Ziel für Volkswagen auf 230 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Volkswagen nach Zahlen von 240 auf 230 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der operative Gewinn habe im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Freitag. Hauptursache sei die gute Entwicklung der Marke VW gewesen. Die Märkte Brasilien und Russland bereiteten dem Autohersteller jedoch Schwierigkeiten. Er habe unter anderem deshalb seine Schätzungen für 2015 bis 2016 gesenkt und sein Preisziel angepasst./kkx/ck

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für FMC auf 55 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für FMC vor Zahlen von 48,50 auf 55,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das erhöhte Ziele basiere nun auf seinen Schätzungen für 2016 statt bisher 2015, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Zudem seien darin die jüngsten Euro/Dollar-Wechselkurseffekte berücksichtigt. Der Dialyse-Anbieter dürfte solide Zahlen für das dritte Quartal berichten, so Romer weiter. Weil aber das Marktumfeld wohl auch im kommenden Jahr herausfordernd bleibe, erschienen ihm die Konsensschätzungen optimistisch und die Bewertung bereits recht hoch. Anleger sollten zunächst an der Seitenlinie bleiben./ajx/das

31.10.2014

ANALYSE-FLASH: S&P Capital IQ senkt Linde auf 'Sell' und Ziel auf 143 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Linde nach Zahlen zum dritten Quartal und reduzierten Geschäftszielen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 155 auf 143 Euro gesenkt. Der Gasespezialist leide unter Margendruck, schrieb Analyst Clive Roberts in einer am Freitag vorgelegten Studie. Er senkte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der jahre 2014 und 2015 um 3 respektive 5 Prozent./edh/ck

31.10.2014

ANALYSE: Goldman lässt LinkedIn nach Zahlen auf 'Buy' - Ziel 250 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für LinkedIn auf "Buy" mit einem Kursziel von 250 (Kurs: 203) US-Dollar belassen. Das Karriere-Netzwerk habe in allen Sparten starkes Wachstum gezeigt, schrieb Analyst Heath Terry in einer Studie vom Freitag. Die Zielsetzung des Unternehmens für das vierte Quartal erscheine konservativ.

In der Rekrutierungs-Sparte sei Talent Solutions das zweite Quartal hintereinander mit Blick auf den Netto-Kundenzuwachs gewachsen zum Vorjahr. Im Marketing sei das Umsatzwachstum von 45 Prozent zum Vorjahr noch etwas stärker gewesen als im Vorquartal. Der Bereich habe von steigenden Ausgaben der Kunden und einem überdurchschnittlichem Wachstum bei den gesponsorten Updates profitiert. Seine Umsatzschätzung für die Jahre 2014 bis 2016 senkte Terry allerdings um 1 Prozent im Schnitt wegen eines etwas schwächeren Wachstums bei den Premium-Kunden.

Mit der Einschätzung "Buy" raten die Analysten von Goldman Sachs zum Kauf der Aktie./fat/das

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser