dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

16.04.2014

Credit Suisse mit schwachem Jahresauftakt

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Die schlechtere Stimmung an den Kapitalmärkten machte sich bemerkbar. Unter dem Strich stand nach dem ersten Quartal noch ein Gewinn von 859 Millionen Franken (706 Mio Euro), wie das Institut am Mittwoch in Zürich mitteilte. Das war deutlich weniger als von Analysten erwartet, die mit rund einer Milliarde gerechnet hatten. Vor einem Jahr hatte die Bank 1,3 Milliarden Franken Gewinn eingefahren.

Vor allem im Investmentbanking musste die zweitgrößte Bank der Schweiz Federn lassen. Das Anleihengeschäft schwächelte und sank gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Die Bank führt dies auf geringere Kundenaktivität und schwierige Handelsbedingungen zurück. Der Vorsteuergewinn der Sparte gab um 36 Prozent auf 827 Millionen Franken nach. In der Sparte Private Banking & Wealth Management konnte die Bank dagegen zulegen. Beim Sparprogramm kam die Bank weiter voran.

Credit Suisse hat aufgrund der anhaltend schwierigen Lage an den Finanzmärkten, auch wegen verschärfter Regeln der Aufsichtsbehörden, im dritten Quartal 2013 eine Beschleunigung des Umbauprozesses in die Wege geleitet. Hier sieht sich die Bank auf gutem Weg./stk/fbr

16.04.2014

Ölpreise nach China-Daten ohne klare Richtung

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 109,16 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Auslieferung im Mai stieg hingegen um sieben Cent auf 103,82 Dollar.

Zur Wochenmitte habe ein Abflauen der Konjunktur in China die Ölpreise belastet, hieß es von Händlern. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal auf 7,4 Prozent abgeschwächt, nach 7,7 Prozent im Schlussquartal 2013. Gleichzeitig steht nach Einschätzung von Experten aber auch die Ukraine-Krise weiter im Fokus der Anleger und stütze die Ölpreise./jkr/fbr

16.04.2014

ROUNDUP: Kiew demonstriert Stärke - Putin: Ukraine am Rande eines Bürgerkriegs

KIEW/MOSKAU (dpa-AFX) - Russland hat nach dem Beginn der Offensive gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine vor einer gefährlichen Zuspitzung der Krise gewarnt. Die scharfe Eskalation des Konflikts habe das Land an den Rand eines Bürgerkrieges gebracht, sagte Präsident Wladimir Putin nach Angaben der Regierung in Moskau am Dienstagabend in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch in einem Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisierte der Kremlchef den zuvor gestarteten Einsatz ukrainischer Truppen. Moskau warnte vor einem Scheitern der für Donnerstag geplanten Krisengespräche in Genf.

Der ukrainische Interimspräsident Alexander Turtschinow hatte den Beginn des sogenannten "Anti-Terror-Einsatzes" am Dienstag im Parlament in Kiew verkündet. Ziel des Vorrückens sei der "Schutz der Bürger vor Terroristen, die das Land zerreißen wollen". Russland hatte vor solch einem Schritt gewarnt. Die USA verteidigten das Vorgehen der Kiewer Regierung.

In mehreren Orten der Ostukraine halten moskautreue Separatisten seit Tagen Verwaltungsgebäude besetzt. Sie fordern einen föderalen Staat mit weitgehenden Autonomierechten für das russisch geprägte Gebiet.

China zeigte sich über die Eskalation besorgt und rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Vizeaußenminister Li Baodong sprach am Mittwoch von einer "unglückliche Entwicklung". China setze sich für einen internationalen Kooperationsmechanismus ein, sagte Li Baodong mit Blick auf den Genfer Krisengipfel. Er sprach am Mittwoch in Peking mit dem Vorsitzenden der Unionsfraktion, Volker Kauder.

Aus dem Bundespresseamt hieß es zu dem Gespräch zwischen Putin und Merkel, die Situation in der Ukraine sei ausführlich erörtert worden. Bei aller unterschiedlichen Bewertung der Ereignisse habe die Vorbereitung des Treffens in Genf im Mittelpunkt gestanden. Dort wollen die Außenminister Russlands, der USA und der Ukraine zusammen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton über Möglichkeiten einer diplomatischen Lösung der Krise beraten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier appellierte an die Teilnehmer, das Treffen zu nutzen. "Ein Scheitern ist nicht erlaubt", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwoch).

Zu Schusswechseln zwischen ukrainischen Einheiten und moskautreuen Aktivisten kam es in der Nähe der Städte Kramatorsk und Slawjansk im Verwaltungsgebiet Donezk. Nach schweren Gefechten hätten Regierungseinheiten den Flugplatz von Kramatorsk unter ihre Kontrolle gebracht, sagte Turtschinow. Das russische Staatsfernsehen berichtete von mindestens vier Toten. Die moskautreuen Aktivisten sprachen von einem Verletzten in ihren Reihen. Eine offizielle Bestätigung für die Opferzahlen gab es zunächst nicht.

Putin forderte laut Kreml von UN-Generalsekretär Ban, die Vereinten Nationen müssten das "verfassungswidrige Vorgehen" der Machthaber in Kiew verurteilen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach bei einem Besuch in Peking von einer "Verletzung ukrainischer Rechtsnormen und des Völkerrechts".

US-Regierungssprecher Jay Carney sagte hingegen: "Die ukrainische Regierung hat die Verantwortung, Recht und Ordnung herzustellen." Die "Provokationen" prorussischer Kräfte "schaffen eine Situation, in der die Regierung handeln muss". Er bezeichnete die Eskalation als "sehr gefährlich".

Die USA haben Russland mehrfach beschuldigt, in dessen Nachbarland politische Unruhen zu befeuern. Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), sagte der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch), die gute Organisation und Ausrüstung der Milizen in den Städten deuteten auf russische Herkunft hin.

Vor einer Entscheidung über mögliche weitere Sanktionen gegen Russland wollen die USA zunächst die Genfer Gespräche abwarten. Die "New York Times" berichtete, Washington prüfe unter anderem, einen engen Putin-Vertrauten auf die Sanktionsliste zu setzen. Es handele sich um Igor Setschin, Chef der staatlichen Ölgesellschaft Rosneft.

Nach Ansicht des luxemburgischen Europapolitikers Jean-Claude Juncker zeigen die bislang von der EU gegen Russland verhängten Sanktionen Wirkung. "Man weiß ja jetzt schon, was es an Kapitalabfluss aus Russland in den vergangenen Wochen und Tagen gegeben hat. Das geht nicht wirkungslos an Russland vorbei", sagte Juncker der Nachrichtenagentur dpa in Straßburg. Der frühere luxemburgische Ministerpräsident ist Spitzenkandidat der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl Ende Mai.

Bisher verhängte die EU wegen der Annexion der Krim durch Russland Kontensperrungen und Einreiseverbote gegen Einzelpersonen. Über neue Wirtschaftssanktionen wurde noch nicht entschieden./mau/wo/bvi/lw/eb/bur/DP/jha

16.04.2014

TAGESVORSCHAU: Termine am 16. April 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Mittwoch,

den 16. April:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

04:00 CHN: BIP Q1/14

04:00 CHN: Industrieproduktion 03/14

06:30 J: Industrieproduktion 02/14 (endgültig)

06:30 J: Kapazitätsauslastung 02/14

06:45 CH: Credit Suisse Q1-Zahlen (Call 9.00 h)

07:00 CH: Syngenta Q1 Umsatz

07:00 NL: ASML Holding Q1 Zahlen

07:30 F: Danone Q1 Umsatz

08:00 GB: Reckitt Benckiser Q1 Trading Statement

08:00 GB: Tesco Jahreszahlen

08:00 GB: Burberry Q2 Trading Update

10:00 CH: Lonza Hauptversammlung, Basel

10:00 D: RWE Hauptversammlung, Essen

10:00 D: Axel Springer Hauptversammlung, Berlin

10:00 D: Gea Group Hauptversammlung, Oberh.

10:00 EU: Leistungsbilanz 02/14

10:30 GB: Arbeitslosenzahlen 03/14

11:00 D: DekaBank Bilanz-Pk, Frankfurt

11:00 D: Indus Holding Analystenkonferenz

11:00 D: Giesecke & Devrient Bilanz-Pk, München

11:00 D: Sparkassenversicherung Jahres-Pk, Stuttgart

11:00 EU: Verbraucherpreise 03/14

11:35 D: Anleihen

Laufzeit: 10 Jahre

Volumen: 4 Mrd EUR

13:00 USA: Bank of America Q1-Zahlen

13:45 USA: Abbott Laboratories Q1-Zahlen

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 03/14

15:15 USA: Industrieproduktion 03/14

15:15 USA: Kapazitätsauslastung 03/14

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

15:00 LU: RTL Hauptversammlung

20:00 USA: Fed Beige Book

22:00 USA: American Express Q1-Zahlen

22:00 USA: Google Q1-Zahlen

22:00 USA: IBM Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

AU: BHP Billiton Q3 Production Report

D: Colonia Real Estate Geschäftsbericht 2013

D: Funkwerk Geschäftsbericht 2013

D: TAG Immobilien Geschäftsbericht 2013

I: Telecom Italia Hauptversammlung

NL: PostNL Hauptversammlung

USA: Steel Dynamics Q1-Zahlen

USA: U.S. Bancorp Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Deutsche-Bank-Führung diskutiert mit Experten über Pro und Contra

von Finanzgeschäften mit Lebensmitteln. Co-Chef Jürgen Fitschen hat

zu dem nicht-öffentlichen Treffen auch Kritiker der Bank eingeladen,

die dem Institut vorwerfen, mit Agrarspekulationen den Hunger in der

Welt zu verschärfen, Frankfurt

11:00 D: Statistisches Bundesamt Pressekonferenz: "Europawahl 2014" in Berlin

11:15 D: Bundesfinanzhof verhandelt über "Cum-Ex-Aktiengeschäfte"

In der mündlichen Verhandlung geht es um Handelsgeschäfte mit Aktien

rund um den jeweiligen Dividendenstichtag eines Unternehmens,

sogenannte "Cum-Ex-Geschäfte". München

12:00 F: EU-Parlament stimmt über Kontrollen bei Leiharbeitern ab. Damit soll

Sozialdumping vor allem in der Baubranche eingedämmt werden.

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

USA: Fed-Chefin Yellen hält Rede vor dem Economic Club, New York°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

16.04.2014

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 22. April 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Dienstag,

den 22. April:

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MITTWOCH, DEN 16. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

04:00 CHN: BIP Q1/14

04:00 CHN: Industrieproduktion 03/14

06:30 J: Industrieproduktion 02/14 (endgültig)

06:30 J: Kapazitätsauslastung 02/14

06:45 CH: Credit Suisse Q1-Zahlen (Call 9.00 h)

07:00 CH: Syngenta Q1 Umsatz

07:00 NL: ASML Holding Q1 Zahlen

07:30 F: Danone Q1 Umsatz

08:00 GB: Reckitt Benckiser Q1 Trading Statement

08:00 GB: Tesco Jahreszahlen

08:00 GB: Burberry Q2 Trading Update

10:00 CH: Lonza Hauptversammlung, Basel

10:00 D: RWE Hauptversammlung, Essen

10:00 D: Axel Springer Hauptversammlung, Berlin

10:00 D: Gea Group Hauptversammlung, Oberh.

10:00 EU: Leistungsbilanz 02/14

10:30 GB: Arbeitslosenzahlen 03/14

11:00 D: DekaBank Bilanz-Pk, Frankfurt

11:00 D: Indus Holding Analystenkonferenz

11:00 D: Giesecke & Devrient Bilanz-Pk, München

11:00 D: Sparkassenversicherung Jahres-Pk, Stuttgart

11:00 EU: Verbraucherpreise 03/14

11:35 D: Anleihen

Laufzeit: 10 Jahre

Volumen: 4 Mrd EUR

13:00 USA: Bank of America Q1-Zahlen

13:45 USA: Abbott Laboratories Q1-Zahlen

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 03/14

15:15 USA: Industrieproduktion 03/14

15:15 USA: Kapazitätsauslastung 03/14

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

15:00 LU: RTL Hauptversammlung

20:00 USA: Fed Beige Book

22:00 USA: American Express Q1-Zahlen

22:00 USA: Google Q1-Zahlen

22:00 USA: IBM Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

AU: BHP Billiton Q3 Production Report

D: Colonia Real Estate Geschäftsbericht 2013

D: Funkwerk Geschäftsbericht 2013

D: TAG Immobilien Geschäftsbericht 2013

I: Telecom Italia Hauptversammlung

NL: PostNL Hauptversammlung

USA: Steel Dynamics Q1-Zahlen

USA: U.S. Bancorp Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Deutsche-Bank-Führung diskutiert mit Experten über Pro und Contra

von Finanzgeschäften mit Lebensmitteln. Co-Chef Jürgen Fitschen hat

zu dem nicht-öffentlichen Treffen auch Kritiker der Bank eingeladen,

die dem Institut vorwerfen, mit Agrarspekulationen den Hunger in der

Welt zu verschärfen, Frankfurt

11:00 D: Statistisches Bundesamt Pressekonferenz: "Europawahl 2014" in Berlin

11:15 D: Bundesfinanzhof verhandelt über "Cum-Ex-Aktiengeschäfte"

In der mündlichen Verhandlung geht es um Handelsgeschäfte mit Aktien

rund um den jeweiligen Dividendenstichtag eines Unternehmens,

sogenannte "Cum-Ex-Geschäfte". München

12:00 F: EU-Parlament stimmt über Kontrollen bei Leiharbeitern ab. Damit soll

Sozialdumping vor allem in der Baubranche eingedämmt werden.

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

USA: Fed-Chefin Yellen hält Rede vor dem Economic Club, New York

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DONNERSTAG, DEN 17. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 CH: Actelion Q1-Zahlen

07:00 CH: BB Biotech Q1-Zahlen

07:00 NL: AkzoNobel Q1-Zahlen

07:00 D: SAP Q1-Zahlen (Call 14.00 h)

08:00 EU: Acea Kfz-Neuzulassungen 03/14

08:00 D: Statistisches Bundesamt Erzeugerpreise 03/14

08:00 GB: Diageo Q3 Interim Statement

08:00 GB: Ferrexpo plc Q1 Interim Statement

09:30 NL: Arbeitslosenzahlen 03/14

10:00 EU: EZB Leistungsbilanz 02/14

10:00 D: Mahle Bilanz-Pk, Stuttgart

10:30 D: Beiersdorf Hauptversammlung, Hamburg

12:00 USA: Mattel Q1-Zahlen

12:00 USA: DuPont Q1-Zahlen

12:30 USA: General Electric Q1-Zahlen

12:45 USA: Morgan Stanley Q1-Zahlen

13:00 USA: PepsiCo Q1-Zahlen

13:30 USA: Goldman Sachs Q1-Zahlen

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 USA: Philly Fed Index 04/14

18:00 F: Accor Q1 Umsatz

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

F: Sodexo Halbjahreszahlen

F: Remy Cointreau Q4 Umsatz

USA: AMD Q1-Zahlen

USA: Baxter Q1-Zahlen

USA: Honeywell Q1-Zahlen

USA: Philip Morris Q1-Zahlen

USA: Schlumberger Q1-Zahlen

USA: UnitedHealth Q1-Zahlen

USA: Union Pacific Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

11:00 D: Offshore-Windkraft-Joint-Venture DONG Energy, Eon und Strabag OW EVS

stellt geplante Umweltanalyse vor, Hamburg

12:00 F: EU-Parlament stimmt über Entschließung zur Entwicklung der

Ukraine-Krise ab, Straßburg

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

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FREITAG, DEN 18. APRIL 2014

HINWEIS

Feiertag "Karfreitag"

A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, USA Börsen geschlossen

Japan und Russland Börsen geöffnet

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MONTAG, DEN 21. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Handelsbilanz 03/14

01:50 J: Im- und Exporte 03/14

14:30 USA: CFNAI-Index 03/14

16:00 USA: Frühindikator 03/14

HINWEIS

Feiertag "Ostermontag"

A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, Börsen geschlossen

USA, Japan und Russland Börsen geöffnet

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DIENSTG, DEN 22. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 J: Frühindikatoren 02/14 (endgültig)

07:00 NL: Philips Q1-Zahlen (Call 10.00 h)

11:00 EU: Bauproduktion 02/14

14:00 USA: McDonald's Q1-Zahlen

16:00 USA: Verkauf bestehender Häuser 03/14

16:00 EU: Verbrauchervertrauen 04/14 (vorab)

22:00 USA: AT&T Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 04/14

D: Villeroy & Boch Q1-Zahlen

USA: Amgen Q1-Zahlen

USA: Comcast Q1-Zahlen

USA: Cree Q1-Zahlen

USA: Harley-Davidson Q1-Zahlen

USA: Lockheed Martin Q1-Zahlen

USA: United Technologies Q1-Zahlen

USA: AK Steel Holding Q1-Zahlen

USA: Juniper Networks Q1-Zahlen°

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

16.04.2014

ROUNDUP: Bundesweit erstes Ikea-Einkaufszentrum in Lübeck öffnet seine Tore

LÜBECK (dpa-AFX) - In Lübeck wird am Mittwoch das bundesweit erste Ikea Shoppingcenter eröffnet. Um das Einkaufszentrum mit einer Gesamtfläche von rund 50 000 Quadratmetern gibt es seit Jahren Wirbel, weil die Einzelhändler in der Lübecker Innenstadt und in den Nachbargemeinden den Verlust von Kaufkraft befürchten. Mehr als 50 Geschäfte werden in dem Center unter anderem Bekleidung, Schuhe, Spielzeug, Bücher und Geschenkartikel anbieten. Ikea Deutschland und deren Tochterfirma Inter Ikea Centre (IICD) Deutschland GmbH haben rund 120 Millionen Euro in das Projekt investiert. Weitere Ikea-Einkaufszentren in Deutschland sind nach Unternehmensangaben in nächster Zeit nicht geplant, da es an geeigneten Grundstücken fehlt.

Entstanden ist das Einkaufszentrum auf dem früheren Werksgelände von Villeroy & Boch im Lübecker Stadtteil Dänischburg. Dort hatte die Mettlacher Firma bis 2009 Sanitärkeramik produziert. Die ursprünglich bereits für den Sommer 2012 geplante Eröffnung hatte sich durch zahlreiche Gutachten verzögert.

In der Kritik steht nicht das Ikea Möbelhaus mit einer Verkaufsfläche von knapp 20 000 Quadratmetern, das bereits Mitte März eröffnet worden ist. Sorgen bereitet dem Einzelhandel vielmehr die überdachte Einkaufsstraße mit Läden, Cafés und 2600 Parkplätzen direkt vor der Tür. Dort werde praktisch ein Vollsortiment angeboten, sagte der Bad Schwartauer Bürgermeister Gerd Schuberth. Das werde Kaufkraft aus den benachbarten Innenstädten und auch aus Lübeck abziehen und zu deren Ausbluten führen. Die Städte Bad Schwartau und Neustadt (beide Kreis Ostholstein) klagen vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig gegen den Bebauungsplan der Hansestadt Lübeck für das Ikea-Center. Eine Entscheidung ist nach Angaben des Gerichts voraussichtlich erst im Herbst dieses Jahres zu erwarten./ems/DP/stk

16.04.2014

Pressestimme: 'Nürnberger Zeitung' zu Einsatz der Nationalgarde in der Ukraine

NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Zeitung" zu Einsatz der Nationalgarde in der Ukraine:

"Dass gestern ein Bataillon der erst im März gegründeten Nationalgarde zum "Antiterror-Kampf" gegen "russische Separatisten" in Marsch gesetzt wurde, ist mehr als bedenklich. Dieser zusammengewürfelte Haufen aus selbsternannten Heimatschützern lässt befürchten, dass die Bürgerkriegsgefahr in der Ostukraine zunimmt."/kos/DP/he

16.04.2014

Pressestimme: 'Stuttgarter Zeitung' zu Bankenunion

STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Zeitung" zu Bankenunion:

"Es ist ein Fortschritt, dass die gesamte Finanzindustrie einspringen muss, falls nicht genug Geld beisammen ist, um den Bankrott abzufedern. Banken zahlen für Banken, indem sie über die Zeit einen EU-Abwicklungsfonds füllen. Darin werden sich acht Jahre nach der ersten Einzahlung 2016 insgesamt 55 Milliarden befinden - schon vorher sollen sie über Kredite bereitstehen. Das ist fraglos viel Geld, aber gemessen daran, dass allein die Pleite der Hypo Real Estate das Doppelte kostete, möglicherweise zu wenig. Das Restrisiko, dass am Ende doch wieder der Steuerzahler einspringen muss, ist also kleiner geworden - aber es besteht weiter. Der Panzer, der ihn schützen soll, ist porös."/kos/DP/he

16.04.2014

Pressestimme: 'Braunschweiger Zeitung' zu Berlusconi-Urteil

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - "Braunschweiger Zeitung" zu Berlusconi-Urteil":

"Das jetzige Urteil ist aber auch eine große Schande für diese Kulturnation. Viele westliche Rechtssysteme basieren immerhin auf dem alten römischen Recht der Antike, das als fortschrittlich und integrierend galt. Integrierend ist das Urteil zwar - das Recht besitzt schließlich eine Friedensfunktion. Angesichts der jahrelangen Streitereien zwischen dem rechtspopulistischen Berlusconi und der von ihm selbst so geschmähten "linken" Mailänder Staatsanwaltschaft ist diese Friedensfunktion erst mal erfüllt. Doch die vielleicht wichtigste Funktion des Rechts ist Gerechtigkeit. Gerecht aber ist das Urteil nicht angesichts der vielen mutmaßlichen Verbrechen Berlusconis."/kos/DP/he

16.04.2014

Presse/Energiewende: Umsatzsteuer bringt Bund satte Einnahmen

BERLIN (dpa-AFX) - Die steigenden Strompreise im Zuge der Energiewende spülen dem Bund nach einem Zeitungsbericht erhebliche Mehreinnahmen in die Kasse: Die Umsatzsteuer auf die EEG-Umlage erbrachte im vergangenen Jahr 1,35 Milliarden Euro, schreibt die "Passauer Neue Presse" (Mittwoch). Für dieses Jahr erwarte die Bundesregierung eine Steigerung der Einnahmen auf 1,61 Milliarden Euro. Das gehe aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.

Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien wird auf den Strompreis aufgeschlagen und betrug im vergangenen Jahr netto 5,27 Cent je Kilowattstunde. Seit Jahresbeginn 2014 sind es 6,24 Cent. Bei seinen Berechnungen legte das Finanzministerium für 2013 einen Jahresstromverbrauch der privaten Haushalte von 135 Terawattstunden zugrunde und für das laufende Jahr von 136 Terawattstunden.

Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU) erklärt in dem Schreiben an Linke-Fraktionsvize Caren Lay, das genannte Umsatzsteuervolumen sei nicht gleichzusetzen mit entsprechenden Mehreinnahmen. Aufgrund des begrenzten verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte stünden höheren Umsatzsteuerzahlungen über die EEG-Umlage geringere Ausgaben und Umsatzsteuerzahlungen in anderen Bereichen gegenüberstehen.

Linke-Fraktionsvize Lay forderte Bundesenergieminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, die Zusatzeinnahmen zurückzuzahlen. "Gabriel treibt die EEG-Umlage durch die Ausweitung der Industrierabatte weiter hoch. Jetzt müssen wenigstens die Mehreinnahmen, die der Staat dadurch erzielt, an die Stromkunden zurückgegeben werden", sagte er der Zeitung./sk/DP/stk

15.04.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow auf Achterbahnfahrt wegen Ukraine

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Krise in der Ukraine hält auch die US-Börsen weiterhin im Würgegriff. Dies dokumentierte der turbulente Verlauf und festere Schluss des Dow Jones Industrial am Dienstag. Der Leitindex war nach einem freundlichen Auftakt ins Minus gerutscht und erholte sich im späten Handel. Am Ende gewann der Dow 0,55 Prozent auf 16 262,56 Punkte. Der S&P 500 stieg um 0,68 Prozent auf 1842,98 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 kletterte um 0,38 Prozent auf 3487,85 Punkte nach oben.

Händlern zufolge sorgten negative Konjunkturdaten sowie Berichte über Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Sondereinsatztruppen in der Ostukraine für Belastung. Zur Eröffnung hatte sich der Leitindex wegen Hoffnungen auf eine gute Berichtssaison der US-Unternehmen um rund ein halbes Prozent nach oben bewegt. Auslöser dafür waren positiv interpretierte Geschäftszahlen von Coca-Cola und Johnson & Johnson gewesen.

GROSSE UNSICHERHEIT IM MARKT

Anleger wägten derzeit permanent unternehmenstechnische, konjunkturelle und geopolitische Nachrichten gegeneinander ab. Die daraus resultierende große Unsicherheit im Markt sorge für eine hohe Volatilität und einen sich minütlich ändernden Wind am Markt, kommentierte ein Fondsmanager. Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX, sagte: "Kurzfristige Erholungen werden von den Investoren genutzt, um Aktien abzustoßen. Die weiterhin undurchsichtige Lage in der Ukraine wird als Anlass genommen, die Gewinne der vergangenen Monate und auch Jahre zu sichern."

Die am Dienstag veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten enttäuschten insgesamt. So hatte sich die Stimmung der Industrie im US-Bundesstaat New York im April überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index war von 5,61 Punkten im Vormonat auf 1,29 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit vergangenen November gefallen. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 8,00 Zähler gerechnet. Zudem hatte sich der US-Häusermarkt im April nicht von dem starken Einbruch im Winter erholt. Der NAHB-Hausmarktindex war weniger als erwartet gestiegen.

COCA-COLA NACH ZAHLEN AN DOW-SPITZE

Aus Unternehmenssicht konnten Coca-Cola und Johnson & Johnson mit ihren Quartalszahlen überzeugen. Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs erfüllte der Brausekonzern die Erwartungen der Analysten. Die Aktien legten letztlich um 3,74 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im Dow.

Nach einem überraschend starken Jahresstart schraubte der Konsumgüter- und Medizintechnikproduzent Johnson & Johnson seine Jahresziele hoch. Bei Umsatz und Gewinn in den ersten drei Monaten hatte der Konzern besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Die Aktien gewannen auf dem zweiten Indexplatz 2,12 Prozent. Nach Börsenschluss veröffentlichte der Chiphersteller Intel seine Quartalszahlen, die leicht über den durchschnittlichen Analystenprognosen lagen. Die Papiere kletterten im nachbörslichen Geschäft um 2,12 Prozent./edh/he

15.04.2014

Aktien New York Schluss: Dow auf Achterbahnfahrt wegen Ukraine

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Krise in der Ukraine hält auch die US-Börsen weiterhin im Würgegriff. Dies dokumentierte der turbulente Verlauf und festere Schluss des Dow Jones Industrial am Dienstag. Der Leitindex war nach einem freundlichen Auftakt ins Minus gerutscht und erholte sich im späten Handel. Am Ende gewann der Dow 0,55 Prozent auf 16 262,56 Punkte. Der S&P 500 stieg um 0,68 Prozent auf 1842,98 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 kletterte um 0,38 Prozent auf 3487,85 Punkte nach oben.

Händlern zufolge sorgten negative Konjunkturdaten sowie Berichte über Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Sondereinsatztruppen in der Ostukraine für Belastung. Zur Eröffnung hatte sich der Leitindex wegen Hoffnungen auf eine gute Berichtssaison der US-Unternehmen um rund ein halbes Prozent nach oben bewegt. Auslöser dafür waren positiv interpretierte Geschäftszahlen von Coca-Cola und Johnson & Johnson gewesen./edh/he

15.04.2014

Aktien New York: Leichter - Ukraine-Krise überlagert gute Quartalszahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street ist am Dienstag nach einem freundlichen Auftakt im weiteren Verlauf abgesackt. Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,20 Prozent tiefer bei 16 141,64 Punkten. Händlern zufolge sorgten negative Konjunkturdaten sowie Berichte über Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Sondereinsatztruppen in der Ostukraine für Belastung. Zur Eröffnung hatte sich der Leitindex wegen Hoffnungen auf eine gute Berichtssaison der US-Unternehmen um rund ein halbes Prozent nach oben bewegt. Der S&P 500 fiel um 0,24 Prozent auf 1826,15 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 verlor 0,96 Prozent auf 3441,39.

"Kurzfristige Erholungen werden von den Investoren genutzt, um Aktien abzustoßen. Die weiterhin undurchsichtige Lage in der Ukraine wird als Anlass genommen, die Gewinne der vergangenen Monate und auch Jahre zu sichern", konstatierte Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.

Zusätzlich lasteten am Dienstag enttäuschende Wirtschaftsdaten auf den US-Börsen. So hatte sich die Stimmung der Industrie im US-Bundesstaat New York im April überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index war von 5,61 Punkten im Vormonat auf 1,29 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit vergangenen November gefallen. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 8,00 Zähler gerechnet. Zudem hatte sich der US-Häusermarkt im April nicht von dem starken Einbruch im Winter erholt. Der NAHB-Hausmarktindex war lediglich von revidiert 46 Punkten im Vormonat auf 47 Punkte gestiegen. Bankenvolkswirte hatten jedoch 49 Punkte erwartet.

Aus Unternehmenssicht konnten Coca-Cola und Johnson & Johnson mit ihren Quartalszahlen überzeugen. Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs erfüllte der Brausekonzern die Erwartungen der Analysten. Das in diesem Jahr spätere Ostergeschäft habe gefehlt, hieß es. Dafür belebten aber die Werbeaktionen rund um die im Sommer in Brasilien stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft das Geschäft. Die Coca-Cola-Aktien legten zuletzt um 3,72 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im Dow.

Nach einem überraschend starken Jahresstart schraubte der Konsumgüter- und Medizintechnikproduzent Johnson & Johnson seine Jahresziele hoch. Bei Umsatz und Gewinn in den ersten drei Monaten hatte der Konzern besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Die Aktien gewannen 1,53 Prozent. Nach Börsenschluss stehen noch Quartalszahlen von Yahoo und Intel auf der Agenda. Zu den schwächsten Werten gehörten am Dienstag die Titel des Goldförderers Newmont Mining, die aufgrund des deutlichen Goldpreis-Verfalls um 3,89 Prozent abrutschten./edh/he

15.04.2014

Aktien Europa Schluss: Ukraine-Krise hält Börsen im Würgegriff

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die drohende Eskalation der politischen Lage in der Ostukraine hat die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Dienstag deutlich ins Minus befördert. Zudem sorgten negative Konjunkturdaten für Belastung. Der EuroStoxx 50 verlor letztlich 1,28 Prozent auf 3091,52 Punkte. In Paris fiel der Cac 40 um 0,89 Prozent auf 4345,35 Punkte zurück. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,64 Prozent auf 6541,61 Punkte nach.

Laut Medienberichten haben sich ukrainische Regierungseinheiten und prorussische Separatisten bei der ostukrainischen Stadt Kramatorsk schwere Gefechte um den Flugplatz geliefert. Das russische Staatsfernsehen berichtete von mindestens vier Toten, andere Quellen von mehr als zehn Toten. Die jüngsten Daten aus China verstärkten zudem einmal mehr die Sorgen um das dortige Wirtschaftswachstum. Demnach war die Geldmenge so langsam wie seit 2001 nicht mehr ausgeweitet worden. Darüber hinaus war das gesamte Finanzierungsvolumen, das auch die Kreditvergabe außerhalb des Bankensektors umfasst, im Jahresvergleich zurückgegangen./edh/he

15.04.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax tief im Minus - Ukraine und Konjunktur

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Zuspitzung des Konflikts in der Ukraine und schwache Konjunkturdaten haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag deutlich belastet. Gute amerikanische Unternehmenszahlen sorgten nur kurzzeitig für Entspannung. Der Dax schloss 1,77 Prozent tiefer bei 9173,71 Punkten. Nach der schwächsten Wochenbilanz seit Juni 2013 hatte der Leitindex am Montag noch ein moderates Plus verbucht.

Die Nebenwerte-Indizes knüpften am Dienstag an ihre Vortagesverluste an: Für den MDax ging es um 1,34 Prozent auf 15 661,85 Punkte nach unten und der TecDax büßte 1,72 Prozent auf 1156,85 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging mit einem Minus von mehr als einem Prozent aus dem Handel. Die nationalen Indizes in Paris und London verbuchten etwas geringere Verluste. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial präsentierte sich zum europäischen Börsenschluss knapp im Minus.

UKRAINE BELASTET AUCH ZEW-KONJUNKTURERWAERUNGEN

Als größte Belastung für die Aktienkurse sah ein Händler jüngste Meldungen aus der Ostukraine. Diesen zufolge habe es beim Einsatz ukrainischer Regierungstruppen gegen die dortigen Separatisten Tote gegeben. "Es gibt Sorgen über eine Entwicklung in Richtung Bürgerkrieg.".

Zudem belastete die Krise die Stimmung deutscher Finanzexperten erneut: Die ZEW-Konjunkturerwartungen waren im April deutlicher gefallen als von Experten erwartet, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Auch in den USA enttäuschten Daten: Die Stimmung der Industrie im Bundesstaat New York hatte sich im April überraschend eingetrübt und auch Daten vom Immobilienmarkt waren hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

COMMERZBANK WEITER AUF TALFAHRT

Am Dax-Ende setzte sich die Talfahrt der Commerzbank-Aktien mit minus 3,62 Prozent fort. Dass das Institut seinen Pensionären laut einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts rückwirkend keine höheren Betriebsrenten zahlen muss, half den Titeln nicht. Dagegen behaupteten sich die prozentual unveränderten Papiere des Konsumgüterherstellers Beiersdorf an der Indexspitze. Sie profitieren von erfreulichen Zahlen des französischen Wettbewerbers L'Oréal.

Derweil gaben die Gea-Aktien als einer der größten Verlierer im MDax 4,05 Prozent ab. Händler verwiesen auf einen Bericht, wonach der Anlagenbauer nun kurz vor einer Einigung über die Veräußerung seiner Wärmetauschersparte steht. Der genannte Preis liege allerdings unter den bisherigen Markterwartungen. Die Papiere von Axel Springer hielten sich mit minus 0,32 Prozent vergleichsweise gut. Der Medienkonzern will Kreisen zufolge sein Geschäft mit Stellen- und Immobilienanzeigen an die Börse bringen.

AIR BERLIN SEHR SCHWACH NACH MEDIENBERICHTEN

Medienberichte sorgten bei Air Berlin für weitere Kursabschläge von 4,72 Prozent - damit übernahmen die Aktien die rote Laterne im SDax . Ein Händler sah einen Artikel als Belastung. Die Weichenstellung für die Zukunft der angeschlagenen Fluggesellschaft dürfte noch in diesem Monat fallen, zitierte die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" einen Kenner des Unternehmens. Als wahrscheinlichste Lösung gilt, dass der Großaktionär Etihad seinen Anteil auf 49,9 Prozent aufstockt und die Airline dann von der Börse nimmt. Allerdings nimmt derzeit die EU-Kommission eine höhere Beteiligung der Araber unter die Lupe. In einem Vorabbericht im "Handelsblatt" hieß es, die EU-Kommission drohe Deutschland mit einem Vertragsverletzungsverfahren.

Am Rentenmarkt hielt sich die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere unverändert zum Vortag bei 1,27 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 134,91 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,48 Prozent auf 144,56 Punkte. Der Euro notierte bei 1,3807 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,3803 (Montag: 1,3827) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,7245 (0,7232) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

15.04.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax tief im Minus - Ukraine-Krise und Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Zuspitzung des Konflikts in der Ukraine und schwache Konjunkturdaten haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag deutlich belastet. Gute amerikanische Unternehmenszahlen sorgten nur kurzzeitig für Entspannung. Der Dax schloss 1,77 Prozent tiefer bei 9173,71 Punkten. Nach der schwächsten Wochenbilanz seit Juni 2013 hatte der Leitindex am Montag noch ein moderates Plus verbucht. Die Nebenwerte-Indizes knüpften am Dienstag an ihre Vortagesverluste an: Für den MDax ging es um 1,34 Prozent auf 15 661,85 Punkte nach unten und der TecDax büßte 1,72 Prozent auf 1156,85 Punkte ein./gl/he

15.04.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Leichter - Ukraine-Krise überlagert gute Quartalszahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street ist am Dienstag nach einem freundlichen Auftakt im weiteren Verlauf abgesackt. Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,24 Prozent tiefer bei 16 134,64 Punkten. Händlern zufolge sorgten negative Konjunkturdaten sowie Berichte über Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Sondereinsatztruppen in der Ostukraine für Belastung. Zur Eröffnung hatte sich der Leitindex wegen Hoffnungen auf eine gute Berichtssaison der US-Unternehmen um rund ein halbes Prozent nach oben bewegt. Der S&P 500 fiel um 0,25 Prozent auf 1825,97 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 verlor 0,86 Prozent auf 3444,58.

Die Stimmung der Industrie im US-Bundesstaat New York hatte sich im April überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index war von 5,61 Punkten im Vormonat auf 1,29 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit vergangenen November gefallen. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 8,00 Zähler gerechnet. Zudem hatte sich der US-Häusermarkt im April nicht von dem starken Einbruch im Winter erholt. Der NAHB-Hausmarktindex war lediglich von revidiert 46 Punkten im Vormonat auf 47 Punkte gestiegen. Bankenvolkswirte hatten jedoch 49 Punkte erwartet.

Aus Unternehmenssicht konnten Coca-Cola und Johnson & Johnson mit ihren Quartalszahlen überzeugen. Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs erfüllte der Brausekonzern die Erwartungen der Analysten. Das in diesem Jahr spätere Ostergeschäft habe gefehlt, hieß es. Dafür belebten aber die Werbeaktionen rund um die im Sommer in Brasilien stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft das Geschäft. Die Coca-Cola-Aktien legten zuletzt um 3,33 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im Dow.

Nach einem überraschend starken Jahresstart schraubte der Konsumgüter- und Medizintechnikproduzent Johnson & Johnson seine Jahresziele hoch. Bei Umsatz und Gewinn in den ersten drei Monaten hatte der Konzern besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Die Aktien gewannen 1,48 Prozent. Nach Börsenschluss stehen noch Quartalszahlen von Yahoo und Intel auf der Agenda. Zu den schwächsten Werten gehörten die Titel des Goldförderers Newmont Mining, die aufgrund des deutlichen Goldpreis-Verfalls um 3,40 Prozent abrutschten./edh/he

15.04.2014

Aktien New York: Dow unverändert - Ukraine-Krise überlagert gute Quartalszahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Dienstag keine klare Richtung eingeschlagen. Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,08 Prozent höher bei 16 185,63 Punkten. Händlern zufolge sorgten negative Konjunkturdaten sowie Berichte über Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Sondereinsatztruppen in der Ostukraine für Belastung. Zur Eröffnung hatte sich der Leitindex wegen Hoffnungen auf eine gute Berichtssaison der US-Unternehmen um rund ein halbes Prozent nach oben bewegt. Der S&P 500 kletterte um 0,15 Prozent auf 1833,32 Punkte. Der Technologieindex Nasdaq 100 verlor hingegen 0,29 Prozent auf 3464,40./edh/stw

15.04.2014

Aktien New York Ausblick: Weiter stabilisiert nach Zahlen von Coca-Cola und J&J

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach guten Quartalszahlen der Standardwerte Coca-Cola und Johnson & Johnson dürfte sich die Stabilisierung der US-Börsen am Dienstag fortsetzen. Einem Marktstrategen zufolge macht sich Zuversicht breit, dass die Berichtssaison die Erwartungen übertreffen wird. Grund sei, dass viele Analysten die Messlatte inzwischen niedrig gehängt hätten. Mit dem Verbraucherpreisindex für März kamen wichtige Konjunkturdaten aus den USA. Die Inflation stieg stärker als erwartet. Die Preiszahlen weisen laut der Helaba auf ein moderates Inflationsumfeld hin.

Der Future auf den Dow Jones Industrial deutete rund eine halbe Stunde vor Börsenstart für den Leitindex ein Plus von 0,14 Prozent an. Der Kontrakt auf den Nasdaq 100 lässt für den Technologiewerteindex einen Anstieg um 0,20 Prozent erwarten. Am Montag hatten sich die Indizes nach einer tiefroten Vorwoche etwas erholt.

Beide Dow-Werte Coca-Cola und Johnson & Johnson konnten mit ihren Geschäftszahlen überzeugen. Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs erfüllte der Brausekonzern die Erwartungen der Analysten. Das in diesem Jahr spätere Ostergeschäft habe gefehlt, hieß es. Dafür belebten aber die Werbeaktionen rund um die im Sommer in Brasilien stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft das Geschäft. Vorbörslich lag die Aktie mit 2,31 Prozent im Plus.

Nach einem überraschend starken Jahresstart dank neuer Produkte schraubte der Konsumgüter- und Medizintechnikproduzent Johnson & Johnson seine Jahresziele hoch. Bei Umsatz und Gewinn in den ersten drei Monaten hatte der Konzern besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Die Aktie notierte vor Börsenbeginn 1,64 Prozent höher. Nach Börsenschluss stehen noch Quartalszahlen von Yahoo und Intel auf der Agenda.

Morgan Stanley waren ebenfalls gefragt und stiegen vorbörslich um 2,13 Prozent. Zuvor hatte Merrill Lynch die Aktien von "Neutral" auf "Buy" angehoben. Wal-Mart lagen dagegen 0,48 Prozent im Minus, nachdem das Brokerhaus William Blair die Papiere von "Market Perform" auf "Underperform" herabgestuft hatten. IBM sanken vorbörslich um 0,84 Prozent nach einer Abstufung durch Citigroup.

Google dürfte die Aufmerksamkeit mit einem erneuten Zukauf auf sich ziehen. Der Internetdienstleister erwirbt den Drohnenhersteller Titan Aerospace. Die Drohnen sollen von Antennen auf riesigen Ballons Internet-Anschlüsse in entlegene Regionen bringen und könnten bei Marktreife fünf Jahre ohne Unterbrechung in einer Höhe von etwa 19 Kilometern fliegen. Google-Papiere lagen vorbörslich 0,80 Prozent im Plus./fn/mis/edh

15.04.2014

Aktien Frankfurt: Leichte Verluste - Ukraine-Konflikt und Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstag wieder etwas unter dem Konflikt um die Ukraine gelitten. Hinzu kamen enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA. Unerwartet gute amerikanische Unternehmenszahlen hielten indes die Verluste in Grenzen. Der Dax fiel am frühen Nachmittag um 0,43 Prozent auf 9298,68 Punkte. Nach einer sehr schwachen Vorwoche hatte das Börsenbarometer am Montag noch ein moderates Plus verbucht.

Die Nebenwerte-Indizes knüpften an ihre Vortagesverluste an: Für den MDax ging es am Dienstag um 0,32 Prozent auf 15 824,43 Punkte nach unten und der TecDax büßte 0,51 Prozent auf 1171,16 Punkte ein. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone trat bei 3131,07 Punkten nahezu auf der Stelle.

ZEW-INDEX FÄLLT ERNEUT

Die Ukraine-Krise hat die Stimmung deutscher Finanzexperten erneut belastet: Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen im April zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 43,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Der neuerliche und deutliche Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen liefere klare Signale, schrieb Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Bislang deute alles darauf hin, dass die Wachstumsraten im Jahr 2015 kleiner ausfielen. Grund zur Sorge bestehe allerdings nicht. Derzeit stehe lediglich eine konjunkturelle Abkühlung zur Debatte.

Im Ukraine-Konflikt startete die Regierung in Kiew nach eigenen Angaben ihren lange angekündigten Spezialeinsatz gegen die prorussischen Separatisten im Osten des Landes. Interimspräsident Alexander Turtschinow sagte im Parlament, dass die Offensive begonnen habe. Die Einheiten würden im Norden des Gebiets Donezk nahe der Grenze zu Russland vorrücken.

GUTE US-ZAHLEN STÜTZEN - GEA GROUP SCHWACH NACH BERICHT

Am Nachmittag wurde zudem bekannt, dass sich die Stimmung der Industrie im US-Bundesstaat New York im April überraschend eingetrübt hat. Derweil legten der US-Konsumgüter- und Medizintechnikproduzent Johnson & Johnson und der Getränkekonzern Coca-Cola gute Zahlen vor

Auf Unternehmensseite fielen die Titel von Gea Group nach einem Bericht über den möglichen Preis für die zum Verkauf stehende Wärmetauschersparte um mehr als ein Prozent. Die ebenfalls im MDax gelisteten Papiere von Axel Springer stiegen um 0,89 Prozent. Der Medienkonzern will Kreisen zufolge sein Geschäft mit Stellen- und Immobilienanzeigen an die Börse bringen.

AIR BERLIN LEIDEN - BEIERSDORF LEGEN DANK L'OREAL ZU

Die im SDax notierten Aktien von Air Berlin fielen um mehr als drei Prozent. Ein Händler begründete die Kursschwäche mit einem Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", wonach um die Rettung der Fluggesellschaft zäh gerungen werde. An der Indexspitze zogen die Titel des Modekonzerns Tom Tailor nach erfreulichen Eckdaten für das erste Quartal um rund sieben Prozent an.

Die Aktien von Beiersdorf stiegen im Dax um 0,43 Prozent auf 70,45 Euro. Sie profitieren von erfreulichen Zahlen des Wettbewerbers L'Oreal : Bei den Franzosen hatte vor allem das Europa-Geschäft für ein Kursplus gesorgt. Am Indexende büßten die Titel der Commerzbank anderthalb Prozent ein.

HOCHTIEF PROFITIEREN VON ANALYSTENKOMMENTAR

Ansonsten konzentrieren sich die Anleger auf Analystenkommentare. So zogen die Titel von Hochtief an der MDax-Spitze um mehr als drei Prozent an. Der Baukonzern biete eine starke Mischung aus Aktienrückkäufen, Übernahmen und Verkäufen sowie Aufwärtspotenzial im US-Geschäft, meinte Analyst Marcin Wojtal von der US-Investmentbank Merrill Lynch./la/gl

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

16.04.2014

ROUNDUP: Chinas Wirtschaft wächst nur noch mit 7,4 Prozent

PEKING (dpa-AFX) - Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal dieses Jahres nur noch um 7,4 Prozent gewachsen. Das Wachstum liegt unter dem selbst gesteckten Ziel von 7,5 Prozent für dieses Jahr, aber über den Erwartungen von Experten von 7,3 Prozent. Trotz der Konjunkturschwäche sprach das Statistikamt am Mittwoch in Peking davon, dass sich die Wirtschaft "insgesamt stabil" entwickle.

Sollte es in diesem Jahr bei diesem Tempo bleiben, wäre es allerdings das langsamste Wachstum der heute zweitgrößten Volkswirtschaft seit 24 Jahren. In den vergangenen zwei Jahren hatte die Wirtschaftsleistung noch um jeweils 7,7 Prozent zugelegt.

CHINA WILL NACHHALTIGERE ENTWICKLUNG

Nach vielen Jahren zweistelligen Wachstums strebt die chinesische Regierung eine nachhaltigere Entwicklung an. Dafür sollen auch niedrigere Wachstumsraten in Kauf genommen werden, solange genug Arbeitsplätze geschaffen werden. Regierungschef Li Keqiang hatte erst vor einer Woche kurzfristige Konjunkturprogramme ausgeschlossen.

Ein langsameres Wachstum in China beeinträchtigt auch die globale Konjunktur und die Exporte deutscher Unternehmen ins Reich der Mitte. So fiel der chinesische Außenhandel im ersten Quartal um ein Prozent./lw/DP/stk

16.04.2014

UKRAINE-KRISE/Juncker: Russland-Sanktionen zeigen Wirkung

STRASSBURG (dpa-AFX) - Die europäischen Sanktionen gegen Russland zeigen nach Einschätzung des luxemburgischen Europapolitikers Jean-Claude Juncker Wirkung. "Man weiß ja jetzt schon, was es an Kapitalabfluss aus Russland in den vergangenen Wochen und Tagen gegeben hat. Das geht nicht wirkungslos an Russland vorbei", sagte Juncker der Nachrichtenagentur dpa in Straßburg.

Der frühere luxemburgische Premier ist Spitzenkandidat der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl Ende Mai. Bisher verhängte die EU wegen der Annexion der Krim durch Russland Kontensperrungen und Einreiseverbote gegen Einzelpersonen. Über neue Wirtschaftssanktionen wurde noch nicht entschieden.

Juncker sagte vor allem mit Blick auf mögliche Wirtschaftsstrafmaßnahmen: "Man kann keine Sanktionen verhängen, die einen nicht auch selbst betreffen würden. Wenn wir, was wir sind, auch weiterhin eine Wertegemeinschaft bleiben wollen, dann müssen wir dies in Kauf nehmen. Angenehm ist das nicht, aber die Verteidigung von Werten hat auch einen Preis."/cb/DP/stk

16.04.2014

Chinas Wirtschaft wächst nur noch mit 7,4 Prozent

PEKING (dpa-AFX) - Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal dieses Jahres nur noch um 7,4 Prozent gewachsen. Der Zuwachs der zweitgrößten Volkswirtschaft liegt unter dem selbst gesteckten Ziel von 7,5 Prozent für dieses Jahr. Dennoch sprach das Statistikamt am Mittwoch in Peking davon, dass sich die Wirtschaft "insgesamt stabil" entwickle. Analysten hatte zudem nur mit 7,3 Prozent gerechnet. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres hatte die Wirtschaftsleistung allerdings noch um 7,7 Prozent zugelegt./lw/DP/stk

15.04.2014

UKRAINE-KRISE/GESAMT-ROUNDUP 2: Erste Gefechte bei Einsatz in der Ostukraine

(neu: Gefecht in Kramatorsk)

KIEW/MOSKAU (dpa-AFX) - Mit einem Sondereinsatz gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes hat die Ukraine zwei Tage vor internationalen Krisengesprächen in Genf den Zorn Moskaus auf sich gezogen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach bei einem Besuch in Peking von einer "Verletzung ukrainischer Rechtsnormen und des Völkerrechts". Zu Schusswechseln zwischen ukrainischen Einheiten und moskautreuen Aktivisten kam es in der Nähe der Städte Kramatorsk und Slawjansk im Verwaltungsgebiet Donezk.

Nach schweren Gefechten hätten die Regierungseinheiten den Flugplatz von Kramatorsk rund 80 Kilometer nördlich der Stadt Donezk unter ihre Kontrolle gebracht, sagte Interimspräsident Alexander Turtschinow am Dienstag. Das russische Staatsfernsehen berichtete von mindestens vier Toten. Die moskautreuen Aktivisten sprachen von einem Verletzten in ihren Reihen. Eine offizielle Bestätigung für die Opferzahlen gab es zunächst nicht.

Bereits am frühen Morgen hatten Regierungskräfte das Feuer auf Straßensperren bei Slawjansk eröffnet. Dabei seien mehrere Menschen verletzt worden, sagte ein Sprecher der prorussischen Separatisten. Bewaffnete hätten die Stadt umstellt, die moskautreuen "Selbstverteidigungskräfte" bereiteten sich auf einen Angriff vor.

In mehreren Orten der Ostukraine halten moskautreue Separatisten seit Tagen Verwaltungsgebäude besetzt. Sie fordern einen föderalen Staat mit weitgehenden Autonomierechten für das russisch geprägte Gebiet.

Interimspräsident Turtschinow hatte den Beginn des Einsatzes am Dienstagmorgen im Parlament in Kiew verkündet. Ziel des Vorrückens im Norden des ostukrainischen Gebiets Donezk sei der "Schutz der Bürger vor Terroristen, die das Land zerreißen wollen". Ein Ultimatum des Präsidenten, die Waffen niederzulegen und besetzte Gebäude zu verlassen, hatten die Aufrührer am Montag verstreichen lassen.

"Die Soldaten haben hohen Kampfgeist und hohe Bereitschaft, die Ukraine an der Front zu verteidigen", sagte der Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Andrej Parubij.

Moskau forderte von der ukrainischen Regierung einen sofortigen Stopp des Einsatzes und warnte vor einem Scheitern der für Donnerstag geplanten Gespräche in Genf. Dort wollen die Außenminister Russlands, der USA und der Ukraine zusammen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton über Möglichkeiten einer diplomatischen Lösung der Krise beraten.

US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin erörterten den Konflikt bereits in der Nacht zum Dienstag am Telefon. Nach Angaben des Weißen Hauses äußerte sich Obama sehr besorgt darüber, dass Moskau die prorussischen Separatisten in der Ostukraine unterstütze. Putin bestritt dem Kreml zufolge eine Einmischung und forderte seinerseits Obama auf, seinen Einfluss in der Ukraine geltend zu machen, um ein Blutvergießen und den Einsatz von Gewalt zu verhindern.

Moskau sei daran interessiert, dass die Zusammenkunft in Genf zustande komme, beteuerte Außenminister Lawrow. Die Teilnehmer hätten sich schon auf ein vorläufiges Programm geeinigt - darunter Deeskalation, Entwaffnung illegaler Einheiten, verfassungsmäßige Reformen und Wahlen in der Ukraine, sagte Lawrow.

In Peking wurde der Russe nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Wang Yi auch von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping empfangen. Chinas Führung bekräftigte ihre "unparteiische Position" in dem Konflikt. Lawrow dankte Peking für seine "vorurteilslose und ausgewogene Haltung".

Die EU-Verteidigungsminister sicherten Polen, Rumänien und den drei baltischen Staaten angesichts der Ukraine-Krise ihre Solidarität zu. "Wir haben eine ausgesprochen fragile Situation, in der jetzt auch Besonnenheit wichtig ist", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach Beratungen der Minister in Luxemburg.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der als Gast über die Lage in der Ukraine referierte, bekräftigte: "Wir diskutieren nicht über militärische Optionen." Allerdings wolle die Nato in den östlichen Bündnisländern auch militärisch stärker präsent sein als bisher.

Die Europäische Union sperrte unterdessen die Konten des einstigen kommissarischen Ministerpräsidenten der Ukraine, Sergej Arbusow. Der Vertraute des früheren Präsidenten Viktor Janukowitsch ist einer von vier Ukrainern, die neu auf die Sanktionsliste gesetzt wurden. Damit stieg die Zahl der Personen, die wegen des Verdachts auf Veruntreuung staatlicher ukrainischer Gelder keinen Zugriff mehr auf Konten in der EU haben, von bisher 18 auf 22.

Eine Sprecherin der prorussischen Separatisten, Jekaterina Gubarewa, sagte, die Aktivisten in der Ostukraine seien keine Terroristen. Es gebe weder Plünderungen noch Vandalismus - viele Menschen in der Region seien "einfach enttäuscht" über die neue Regierung in Kiew. Interimspräsident Turtschinow hatte sich am Vortag offen gezeigt für ein landesweites Referendum über die künftige Struktur der Ukraine.

In Kiew griffen unterdessen Unbekannte zwei prorussische Präsidentenkandidaten an. Der Politiker Oleg Zarjow wurde von einer Menge mit Schlägen traktiert und ließ sich anschließend in einer Klinik behandeln. Zarjows Mitarbeiter machten Rechtsextreme für die Attacke verantwortlich. Der Kandidat Michail Dobkin wurde von einer Gruppe erst mit Mehl und dann mit Farbe überschüttet. Die Präsidentenwahl in der Ex-Sowjetrepublik soll am 25. Mai stattfinden./bi/DP/stw

15.04.2014

ROUNDUP: Portugal beschließt Sparprogramm - Beamte und Rentner verschont

LISSABON (dpa-AFX) - Der portugiesische Staat will im kommenden Jahr weitere 1,4 Milliarden Euro einsparen. Dies sieht ein neues Sparprogramm vor, das die Regierung des Euro-Krisenlandes am Dienstag auf einer Sondersitzung verabschiedete. Wie Finanzministerin Maria Luís Albuquerque in Lissabon mitteilte, will Portugal damit im Jahr 2015 das Haushaltsdefizit auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) senken. Dazu hatte Lissabon sich bei den internationalen Geldgebern verpflichtet.

Die Regierung war im Dezember 2013 noch davon ausgegangen, dass zum Erreichen des Defizitziels Einsparungen von 2,1 Milliarden Euro erforderlich sein würden. Aufgrund der verbesserten Wirtschaftslage seien nun weniger Einschnitte erforderlich als erwartet, sagte die Ministerin. Sie wies darauf hin, dass das Sparprogramm keine Steuererhöhungen und keine neuen Kürzungen bei den Beamtengehältern sowie den Renten vorsehe.

Die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho will die Einsparungen 2015 vor allem durch eine Senkung der Ausgaben für den Staatsapparat erzielen. Mehr als die Hälfte der Kürzungen soll nach Angaben der Ministerin durch eine Zusammenlegung von Dienststellen und durch eine Umstrukturierung von Behörden erreicht werden. Außerdem soll der Beamtenapparat durch Vorruhestandsregelungen weiter reduziert werden.

Portugal war 2011 von der EU und dem Weltwährungsfonds (IWF) mit einer Kredithilfe von 78 Milliarden Euro vor einem drohenden Bankrott bewahrt worden. Das Programm läuft im Juni aus. Lissabon hatte sich im Gegenzug zu einer Sanierung seiner Staatsfinanzen und einer Senkung der Neuverschuldung verpflichten müssen. 2013 hatte Portugal sein Defizitziel von 5,5 Prozent des BIP mit 4,9 Prozent nicht nur erreicht, sondern deutlich unterschritten. Für dieses Jahr hatte Lissabon eine Senkung auf 4,0 Prozent zugesagt./hk/DP/jkr

15.04.2014

UKRAINE-KRISE/ROUNDUP/RWE liefert Gas an Ukraine - Keine Einigung mit Slowakei

ESSEN/VELKE KAPUSANY (dpa-AFX) - Der Essener Energiekonzern RWE hat am Dienstag als erster europäischer Versorger mit Gaslieferungen an die Ukraine begonnen. Das Gas fließe über Polen und werde zu europäischen Großmarktpreisen einschließlich der Transportkosten abgerechnet, teilte RWE mit. Verhandlungen der Ukraine mit der Slowakei für eine Nutzung der weit leistungsfähigeren Slowakei-Pipeline brachten allerdings noch keine Einigung.

Es gebe technische und vertragsrechtliche Hindernisse, teilte der slowakische Wirtschaftsminister Tomas Malatinsky nach einem Treffen mit dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan am Dienstag mit.

Die Pipelines dienten dazu, Erdgas des russischen Versorgers Gazprom nach Westeuropa zu befördern, betonte Malatinsky in der Grenzstadt Velke Kapusany. "Wir sind bereit der Ukraine zu helfen, müssen aber auch auf slowakische und europäische Interessen achten", sagte er. Die Ukraine hofft auf eine zeitweise Umkehr des Gasflusses in den bestehenden Leitungen, um Lieferungen aus dem Westen zu ermöglichen.

Die slowakische Regierung schlug als Alternative vor, eine nie fertiggestellte Pipeline allein zu diesem Zweck auszubauen. Diese würde das slowakische Vojany mit Uschgorod in der Ukraine verbinden. Neben der EU-Kommission hatten auch US-Vertreter die slowakische Regierung des Sozialdemokraten Robert Fico zu einer Einigung gedrängt. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

RWE teilte nicht mit, wieviel Gas aktuell geliefert wird. Grundlage ist ein 2012 unterzeichneter Rahmenvertrag mit dem ukrainischen Staatsunternehmen Naftogaz über die Lieferung von jährlich bis zu 10 Milliarden Kubikmetern Gas. Das ist eine erhebliche Menge: Der gesamte Gasverbrauch Deutschlands liegt bei 80 bis 90 Milliarden Kubikmetern im Jahr.

Russland hatte im Zuge des Konfliktes mit der Ukraine den Gaspreis für seine Lieferungen in das Nachbarland massiv erhöht. Der von Gazprom aktuell verlangte Preis liege nun nicht mehr deutlich unter dem europäischen Niveau, sondern rund 100 Dollar (72,50 Euro) pro 1000 Kubikmeter darüber, hieß es aus Marktkreisen. Deshalb seien Lieferungen aus dem Westen für die Ukraine derzeit äußerst attraktiv. Gas kostet auf den europäischen Märkten in etwa 380 Dollar (275 Euro) pro 1000 Kubikmeter.

RWE hat 2013 bereits eine Milliarde Kubikmeter Gas an die Ukraine geliefert und deshalb Erfahrungen mit den Abläufen. RWE bezieht sein Gas unter anderem aus Russland, Norwegen und den Niederlanden. Nach dem milden Winter 2013/2014 sind die Speicher bei vielen europäischen Versorgern gut gefüllt./rs/hei/DP/stw

15.04.2014

Portugal beschließt neues Sparprogramm für 2015

LISSABON (dpa-AFX) - Die portugiesische Regierung hat ein neues Sparprogramm für das Jahr 2015 beschlossen. Wie Finanzministerin Maria Luís Albuquerque am Dienstag in Lissabon bekanntgab, will der Staat in Portugal im kommenden Jahr 1,4 Milliarden Euro einsparen. Damit will das Euro-Krisenland das Haushaltsdefizit auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Dazu hatte Portugal sich bei den internationalen Geldgebern verpflichtet./hk/DP/he

15.04.2014

Finanzministerium will gegen Kindergeld-Betrug von Beamten vorgehen

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesfinanzministerium will schärfer gegen Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst vorgehen, die sich doppeltes Kindergeld erschleichen. Ein Sprecher erläuterte am Dienstag in Berlin: "Betrugsfälle, in denen aufgrund von falschen Angaben doppelt Kindergeld ausgezahlt wurde, werden straf- und disziplinarrechtlich verfolgt und das überzahlte Geld zurückgefordert." Fälle, in denen Kindergeld zu Unrecht gezahlt worden sei, sollen "zuverlässig aufgedeckt und verfolgt werden".

Zuvor hatten die "Rheinische Post" und die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. "Der Bundesrechnungshof hat vor fünf Jahren aufgedeckt, wie Staatsdiener doppelt Kindergeld kassieren. Bis heute scheint bei der Bekämpfung dieser Betrugsfälle nicht viel passiert zu sein", sagte die steuerpolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Paus. Laut Rechnungshof hatten Hunderte Beamte in 2400 Fällen doppelt Kindergeld kassiert und die Steuerzahler so um 6,5 Millionen Euro geprellt.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister (CDU), erklärte Anfang April im Bundestag, die damals vom Rechnungshof aufgedeckten Fälle bei 37 Familienkassen seien 2009 bis 2011 rückabgewickelt und strafrechtlich verfolgt worden. Künftig wolle man die Zuordnung von Kindergeldbezügen an der Steueridentifikationsnummer festzumachen, sagte Meister./rm/tb/DP/jkr

15.04.2014

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.04.2014 - 17.00 Uhr

Ukraine-Konflikt belastet ZEW-Konjunkturerwartungen

MANNHEIM/FRANKFURT - Die Ukraine-Krise hat die Stimmung deutscher Finanzexperten belastet. "Dass die Finanzmarktexperten im April vorsichtigere Prognosen abgeben, dürfte mit dem Ukraine-Konflikt zusammenhängen, der nach wie vor für Verunsicherung sorgt", begründete das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim den überraschend deutlichen Rückgang des ZEW-Index. Eine Gefahr für den Aufschwung sehen Experten jedoch nicht. Die aktuelle wirtschaftliche Lage bewerten die Analysten auch deutlich besser als zuletzt.

Gabriel sieht soliden Aufschwung und verteidigt Mindestlohn

BERLIN - Rekordbeschäftigung, höhere Einkommen und optimistische Firmen: Deutschland steht nach Ansicht der Regierung wirtschaftlich vor zwei weiteren Erfolgsjahren. Bei der Vorlage seiner Frühjahrs-Konjunkturprognose zeigte sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zuversichtlich, dass weder der Ukraine-Konflikt noch die Lage in den Euro-Krisenländern Europas größter Volkswirtschaft etwas anhaben können: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem soliden Aufschwung."

Moskau lehnt Ukraine-Wahl ab - Einheiten in der Ostukraine

MOSKAU/KIEW - Russland will die für den 25. Mai geplante Präsidentenwahl in der krisengeschüttelten Ukraine nicht anerkennen. Moskau werde deshalb zu der "illegitimen" Abstimmung auch keine Beobachter entsenden, sagte der Duma-Abgeordnete Leonid Sluzki am Dienstag der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Staatschef Viktor Janukowitsch sei im Februar im Widerspruch zu ukrainischen Gesetzen entmachtet worden. Der kremltreue Politiker Sluzki befindet sich seit dem russischen Anschluss der Krim auf der US-Sanktionsliste.

Umfrage: Beste Stimmung im deutschen Mittelstand trotz Krisen

FRANKFURT - Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist einer Umfrage zufolge trotz weltweiter Krisen so gut wie seit fast 20 Jahren nicht. In der regelmäßigen Erhebung der DZ Bank bewerten derzeit 88 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als sehr gut oder gut. Jedes zweite der 1500 befragten Unternehmen blickt nach den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen optimistisch auf die nächsten sechs Monate. So groß war die Zuversicht bei den Unternehmern nach Angaben der DZ Bank nie seit der ersten Erhebung dieser Art im Jahr 1995.

USA: NAHB-Wohnungsmarktindex steigt weniger als erwartet

WASHINGTON - Der US-Häusermarkt hat sich im April nicht von dem starken Einbruch im Winter erholt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg lediglich von revidiert 46 Punkten im Vormonat auf 47 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Montag mitteilte. Bankenvolkswirte hatten jedoch mit einem Anstieg auf 49 Punkte gerechnet. In einer ersten Schätzung war für März noch ein Wert von 47 Punkten ermittelt worden.

USA: Inflation zieht stärker als erwartet an

WASHINGTON - Teurere Mieten und Lebensmittel haben die Verbraucherpreise in den USA stärker als erwartet steigen lassen. Im März zog die Inflationsrate von 1,1 Prozent im Vormonat auf 1,5 Prozent an, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 1,4 Prozent gerechnet.

USA: Starker Anstieg der Nettokapitalzuflüsse

WASHINGTON - In den USA haben sich die Nettokapitalzuflüsse deutlich verstärkt. Per Saldo flossen der weltgrößten Volkswirtschaft im Februar per Saldo 167,7 Milliarden US-Dollar zu, wie das Finanzministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Vormonat fanden nur revidierte 87,0 Milliarden Dollar (zunächst: 83,0 Milliarden Dollar) den Weg in die größte Volkswirtschaft der Welt. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren.

USA: Inflation zieht stärker als erwartet an

WASHINGTON - In den USA hat der Preisauftrieb im März stärker zugenommen als erwartet. Die Inflationsrate zog von 1,1 Prozent im Vormonat auf 1,5 Prozent an, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 1,4 Prozent gerechnet.

USA: Empire-State-Index fällt überraschend

NEW YORK - Die Stimmung der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im April überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel von 5,61 Punkten im Vormonat auf 1,29 Zähler, wie die regionale Vertretung der US-Notenbank am Dienstag in New York mitteilte. Dies ist der tiefste Stand seit vergangenen November. Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 8,00 Zähler gerechnet. Der Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand über Null deutet einen Anstieg der Aktivität an.

EU-Parlament beschließt Bankenunion

STRASSBURG - Die europäische Bankenunion ist startklar: Sparer sollen bei Bankenpleiten künftig besser geschützt, Steuerzahler bei Zusammenbrüchen von Geldhäusern geschont werden. Das EU-Parlament stimmte am Dienstag in Straßburg nach jahrelangem Ringen mit den Regierungen der Mitgliedsländer mit großer Mehrheit für einen EU-Mechanismus zur Sanierung oder Schließung von Pleitebanken. Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) nannte den Beschluss "historisch" und den Höhepunkt der ablaufenden Legislaturperiode.

Gabriel: Europa scheut keine Wirtschaftssanktionen gegen Moskau

BERLIN - Harte Sanktionen gegen Russland sind nach Ansicht von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) keine echte Gefahr für den deutschen Aufschwung. Diese würden kaum direkte Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und den Außenhandel haben, sehr wohl aber negative Folgen für das Investitionsklima in Europa, sagte Gabriel am Dienstag in Berlin.

Regierung lässt Konjunkturprognose unverändert

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Einschätzung der Bundesregierung in einem soliden Aufschwung. Für das laufende Jahr erwartet der Bund unverändert ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent und im nächsten Jahr von 2,0 Prozent. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bestätigte damit seine Prognose aus dem Februar. "Vor Deutschland liegen zwei wirtschaftlich erfolgreiche Jahre", sagte Gabriel am Dienstag in Berlin. Getragen werde der Aufschwung durch die Konsumfreude der Bürger. Die Einkommen der privaten Haushalte würden kräftig zunehmen. Die Frühjahrsprognose ist die Grundlage für die nächste Steuerschätzung im Mai.

Eurozone: Überschuss in der Handelsbilanz steigt überraschend stark

LUXEMBURG - Der Handelsüberschuss der Eurozone hat wieder deutlich zugelegt. Im Februar stieg das Plus von revidiert 0,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 13,6 Milliarden Euro, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten nur einen Überschuss von 10,0 Milliarden Euro erwartet. Ursprünglich hatte Eurostat für Januar ein Plus von 0,9 Milliarden Euro gemeldet.

Großbritannien: Inflationsrate fällt weiter

LONDON - Obwohl der Konjunkturmotor zuletzt kräftig lief, ist die Inflation in Großbritannien weiter gesunken. Im März fiel die Teuerungsrate von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,6 Prozent, wie aus Zahlen des Statistikamts ONS vom Dienstag hervorgeht. Das ist die geringste Jahresrate seit Oktober 2009. Ökonomen hatten mit dem Rückgang gerechnet. Der Zielwert der Bank of England von zwei Prozent wird damit klar unterschritten.

Ukrainische Landeswährung leicht erholt nach massiver Zinserhöhung

KIEW/FRANKFURT - In der Ukraine hat die stärkste Zinserhöhung seit 16 Jahren den Absturz Landeswährung Griwna vorerst gestoppt. Am Dienstag konnte die Währung des osteuropäischen Landes im Handel mit dem US-Dollar an die Erholung vom Vortag anknüpfen. Die ukrainische Notenbank hatte am Montagabend ihre Geldpolitik deutlich verschärft, nachdem die Landeswährung wegen des Konflikts mit Russland wochenlang auf Talfahrt war. Die Griwna hat seit Beginn des Jahres um mehr als 30 Prozent an Wert eingebüßt - mehr als jede andere Währung weltweit.

Zypern will Kapitalverkehrskontrollen bis Ende 2014 aufheben

BERLIN - Das hoch verschuldete Euroland Zypern will die Krise hinter sich lassen und Notmaßnahmen zum Schutz der angeschlagenen Banken wieder beenden. Dazu sollen die Kapitalverkehrskontrollen, die den Abfluss von Geld ins Ausland verhindern, bis Ende 2014 wieder aufgehoben werden. "Wir erwarten, dass die Beschränkungen für den Kapitalverkehr mit dem Ausland bis Ende des Jahres aufgehoben werden", sagte der Außenminister des Inselstaats, Ioannis Kasoulidis, der "Welt".

China: Geldmengenwachstum fällt auf 13-Jahrestief

PEKING - Einen Tag vor den mit Spannung erwarteten Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal steigen in China die Wachstumssorgen. Die Geldmenge wurde im März nur um 12,1 Prozent zum Vorjahr ausgeweitet, wie neue Zahlen der chinesischen Zentralbank am Dienstag zeigten. Damit fiel das Expansionstempo auf das niedrigste Niveau seit 2001. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 13,0 Prozent gerechnet./rob/jsl

15.04.2014

UKRAINE-KRISE: Slowakei und Ukraine einigen sich nicht auf Gaslieferungen

VELKE KAPUSANY (dpa-AFX) - Verhandlungen der Ukraine mit der Slowakei über mögliche Gaslieferungen aus dem Westen sind zunächst ohne konkretes Ergebnis geblieben. Es gebe technische und vertragsrechtliche Hindernisse, teilte der slowakische Wirtschaftsminister Tomas Malatinsky nach einem Treffen mit dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan am Dienstag mit.

Die Pipelines dienten dazu, Erdgas des russischen Versorgers Gazprom nach Westeuropa zu befördern, betonte Malatinsky in der Grenzstadt Velke Kapusany. "Wir sind bereit der Ukraine zu helfen, müssen aber auch auf slowakische und europäische Interessen achten", sagte er. Die Ukraine hofft auf eine zeitweise Umkehr des Gasflusses in den bestehenden Leitungen, um Lieferungen aus dem Westen zu ermöglichen.

Die slowakische Regierung schlug nun als Alternative vor, eine nie fertiggestellte Pipeline allein zu diesem Zweck auszubauen. Diese würde das slowakische Vojany mit Uschgorod in der Ukraine verbinden. Neben der EU-Kommission hatten auch US-Vertreter die slowakische Regierung des Sozialdemokraten Robert Fico zu einer Einigung gedrängt. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden./hei/DP/stw

15.04.2014

DAX-FLASH: Verluste ausgeweitet - Meldungen aus Ukraine und schwache Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstagnachmittag seine Verluste ausgeweitet. Nach einem Tagestief bei 9214,73 Punkten verlor der deutsche Leitindex zuletzt 0,95 Prozent auf 9250,80 Punkte. Als Grund sah ein Händler jüngste Meldungen aus der Ostukraine, denen zufolge es beim Einsatz ukrainischer Regierungstruppen gegen die dortigen Separatisten Tote gegeben habe. "Es gibt Sorgen über eine Entwicklung in Richtung Bürgerkrieg", so der Experte. Zudem drückten enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA auf die Stimmung./gl/he

15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Exane BNP hebt Continental auf 'Outperform' - Ziel 200 Euro

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Continental nach einer Investorenveranstaltung von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 180 auf 200 Euro angehoben. Nach einer Investorenveranstaltung rechne er für den Reifenhersteller und Automobilzulieferer bereits zu den kommenden Quartalszahlen am 6. Mai mit einer positiven Gewinnüberraschung, schrieb Analyst Edoardo Spina in einer Studie vom Montag. Conti werde ebenso von der Aufhellung im Reifenmarkt profitieren wie von der Erholung der europäischen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Er liege mit seinen Schätzung deutlich über dem Konsens und rechne damit, dass andere Analysten nachziehen werden./fn/ck/gl

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15.04.2014

ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt K+S auf 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S auf "Neutral" belassen. Derzeit stünden Verträge Indiens mit Branchengrößen wie dem russischen Kaliproduzenten Uralkali, der Arab Potash Company (APC), der Israel Chemicals Ltd (ICL) und dem nordamerikanischen Exportbündnis Canpotex im Fokus, schrieb Analyst Ben Scarlett in einer Sektorstudie vom Dienstag. Gerüchtehalber habe Indien bereits Verträge über 3,1 Millionen Tonnen Kali abgeschlossen und werde bis Jahresende wohl insgesamt bis zu vier Millionen Tonnen benötigen. Offenbar liege der Preis bei 322 US-Dollar je Tonne und damit unter dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2013./gl/ajx

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15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Citigroup belässt SAP auf 'Buy' - Ziel 62 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für SAP vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Nachdem Europas größter Softwarehersteller in drei der vergangenen vier Quartalen enttäuscht habe, rechne er nun für das erste Quartal mit keinen Überraschungen, schrieb Analyst Walter Pritchard in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Umsatzerwartungen allerdings wegen negativer Wechselkurseffekte leicht reduziert. In den europäischen Kernmärkten dürfte das Geschäft solide verlaufen sein, in den Schwellenländern weiterhin schwach. Auch die Ukraine-Krise im März dürfte belastet haben./fn/ck/gl

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15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Berenberg belässt Aixtron auf 'Hold' - Ziel 11 Euro

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Aixtron auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Die Anlagenbauer für die Halbleiterbranche dürften von einem Aufschwung der chinesischen Nachfrage profitieren, schrieb Analystin Tammy Qiu in einer Branchenstudie vom Dienstag. Sie glaube, der große Leuchtdiodenhersteller Seoul Semiconductor werde bald neue Aufträge verteilen, wahrscheinlich an den Konkurrenten Veeco. Daher dürfte Veeco früher von der positiven Dynamik profitieren, weshalb der das Papier hochgestuft habe. Bei Aixtron dürfte dies später kommen./fn/ck

15.04.2014

ANALYSE: Goldman Sachs setzt ProSiebenSat.1 und Wirecard auf Empfehlungsliste

NEW YORK (dpa-AFX) - Goldman Sachs hat die Aktien von ProSiebenSat.1 und Wirecard in einer Studie vom Dienstag in die Empfehlungsliste "Directors of Research Focus List" aufgenommen. Die Sektorschwäche im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Kaufgelegenheit für die Aktien von führenden europäischen Unternehmen im Sektor Technologie, Medien und Telekommunikation, schrieben die Analysten um Richard Tufft in einer Studie. Die Aktien von ProSiebenSat.1 und Wirecard seien bereits auf der "Conviction Buy List'. Das Kursziel für die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 liege weiter bei 44 (Kurs. 30,41) Euro und das für den Zahlungsabwickler Wirecard bei 48 (Kurs: 28,94) Euro.

ProSiebenSat.1 nimmt den Goldman-Experten zufolge in seiner Branche eine führende Position ein, und zwar sowohl mit Blick auf die Technologie als auch hinsichtlich der Programminhalte. Dank seiner aggressiven Diversifikationsstrategie verbessere sich der Ausblick des Unternehmens, was von 2014 bis 2017 in einem überdurchschnittlichen organischen Umsatzwachstum münden dürfte. Dies jedoch werde im aktuellen Kurs nicht berücksichtigt.

ASIENGESCHÄFT BEI WIRECARD WICHTIGSTER WACHSTUMSTREIBER

Bei Wirecard entwickele sich das Asien-Geschäft nun zum wichtigsten Wachstumstreiber, schrieben die Analysten. Den Grundstein dafür hätten einige Zukäufen in den letzten Jahren gelegt. Zudem dürfte das wachsende Asiengeschäft auch die Margen erhöhen - und zwar dank der niedrigeren Personalkosten und den geringeren Kosten für das Duplizieren von Technologieplattformen. Allgemein dürften neue Aufträge von Mobilfunkbetreibern und weitere Übernahmen im Zahlungsabwicklungssektor zusätzliches Wachstum bringen.

Mit der Einschätzung "Buy" raten die Analysten von Goldman Sachs zum Kauf der Aktie. Mit dem Zusatz "Conviction Buy List" sehen die Analysten besonderes Potenzial für die Titel./la/mis/rum

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Eon auf 'Conviction Buy List' - Ziel 18 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Eon auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Das vorläufige Urteil des Hamburger Gerichts, wonach die Brennelementesteuer gesetzwidrig ist, sei für die zwei deutschen Versorger Eon und RWE positiv, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Dienstag. Somit sollten beide Konzerne die bereits bezahlte Steuer wieder zurückbekommen. In ihren Kurszielen sei eine Steuerreduzierung aber bereits zum Teil berücksichtigt, so die Expertin./ajx/fn

15.04.2014

ANALYSE: Citigroup startet Osram mit 'Buy' - Ziel 50 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die US-Bank Citigroup hat Osram mit "Buy" und einem Kursziel von 50 (Kurs 42,605) Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Investoren würdigten das Potenzial des LED-Geschäfts des Lichttechnikkonzerns nicht ausreichend, schrieb Analyst Neil Dawson in einer Studie vom Dienstag. Osram sei in dem attraktiv wachsenden Markt stark aufgestellt. Zwar dürfte der Preisdruck in diesem Segment andauern, doch sei der Geschäftsmix von Osram günstig.

So sei der MDax-Konzern gut positioniert, um von einer Erholung des Automarktes zu profitieren. Zudem nehme der Wert lichtbezogener Komponenten in Autos wegen regulatorischer Anforderungen, neuer Technologien und des wachsenden LED-Einsatzes zu. Im Geschäft mit Automobilbeleuchtung erziele Osram mehr als ein Viertel der Erlöse und habe beständig Gewinnmargen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 20 Prozent erreicht.

RESTRUKTURIERUNG WEITGEHEND ABGESCHLOSSEN

Zudem verfüge das Unternehmen über genügend Stellschrauben, um aus eigener Kraft weitere Verbesserungen herbeizuführen. Der größte Teil der umfassenden Restrukturierung sei bereits erfolgreich abgeschlossen worden, schrieb Dawson. Nun liege der Management-Fokus unter anderem auf dem organischen Wachstum. Dies sowie der Fokus auf neue Produkte könnten die Gewinndynamik weiter antreiben.

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Citigroup der Aktie für die kommenden zwölf Monate eine Gesamtrendite von mindestens 15 Prozent voraus./mis/gl/rum

Analysierendes Institut Citigroup.

15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Equinet senkt Adidas auf 'Accumulate' und Ziel auf 90 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investmentbank Equinet hat Adidas vor Zahlen von "Buy" auf "Accumulate" abgestuft und das Kursziel von 105 auf 90 Euro gesenkt. Seine für 2014 reduzierten Prognosen für den Sportartikelhersteller reflektierten einige negative Entwicklungen der vergangenen Wochen, die er bislang unterschätzt habe, räumte Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag ein. Im ersten Quartal dürfte Adidas die bereits gesenkten Markterwartungen eher noch enttäuschen. Zudem bestünden weiterhin Risiken durch die Russland/Ukraine-Krise. Mit Blick auf das langfristige Potenzial bleibe er aber optimistisch./ajx/ck

15.04.2014

ANALYSE-FLASH: Merrill Lynch startet Evonik mit 'Neutral' - Ziel 30 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Evonik mit "Neutral" und einem Kursziel von 30,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Wegen der globalen Ausweitung der Produktion in wichtigen Kernbereichen des Spezialchemiekonzerns drohe kurzfristig Druck auf die Preise, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei hingegen die zunehmende Absatzerholung und die starke Bilanz dank des Immobilieneigentums. Dies versetze Evonik in die Lage, am Markt als Käufer tätig zu werden. Er hob zudem die Dividendenrendite von 3,7 Prozent hervor./fn/ck

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser

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