dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

02.09.2014

Flugzeugessen am Boden: Post testet Zustellung fertiger Menüs

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post will ihr Online-Geschäft mit der Zustellung fertiger Menüs erweitern. Einen Testlauf mit im Internet bestellten Gerichten starten nun die Post-Tochter Allyouneed.com und die Lufthansa -Service-Gesellschaft (LSG) bis Ende Oktober, bestätigte ein Sprecher von Allyouneed einen Bericht der "Rheinischen Post" (Dienstag). Die Menüs, die auch die Lufthansa auf längeren Flügen auftischt, werden von der LSG gekocht und sollen mit dem Kurierdienst DHL zugestellt werden.

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln steckt noch in den Kinderschuhen, nimmt aber Fahrt auf. Der Anteil am gesamten E-Commerce-Geschäft lag 2012 noch bei 0,3 Prozent. Nach einer Studie der Unternehmensberater von Ernst & Young sollen bis 2020 aber Lebensmittel im Wert von 20 Milliarden Euro online gekauft werden./ls/DP/stk

02.09.2014

Mehr Aussteller bei IAA Nutzfahrzeuge - Markt stabiler

BERLIN/HANNOVER (dpa-AFX) - Die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover geht am 23. September mit deutlich mehr Ausstellern an den Start. "Die Zahl liegt mit 2064 um acht Prozent über dem Endstand von 2012", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Dienstag in Berlin. Damit befinde sich die Messe, die am 25. September offiziell eröffnet wird, "in Schlagdistanz" zum bisherigen Rekordjahr 2008. Die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover findet alle zwei Jahre im Wechsel mit der Pkw-IAA in Frankfurt statt.

Für die 65. Ausgabe sind mehr als 300 Weltpremieren geplant. Knapp 60 Prozent der Aussteller kommen diesmal aus dem Ausland: die meisten aus China, gefolgt von italienischen und türkischen Herstellern.

Der Markt für Nutzfahrzeuge in der EU hatte sich zuletzt insgesamt stabilisiert. Die Zahl der Neuzulassungen stieg nach Angaben des europäischen Branchenverbands Acea im ersten Halbjahr 2014 um 9,3 Prozent. Während etwa im Juni Lieferwagen und Busse die Verkäufe nach oben trieben, waren Lieferwagen und Busse jedoch weniger gefragt./scb/DP/stk

02.09.2014

Fahrdienst Uber will trotz Verbots in Deutschland weitermachen

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der umstrittene Fahrdienst Uber will trotz eines gerichtlichen Verbots seine Dienste in Deutschland weiter anbieten. "Uber wird seine Tätigkeit in ganz Deutschland fortführen und wird weiterhin die Optionen "UberPop" und "UberBlack" über die Uber-App anbieten", teilte das Unternehmen aus San Francisco am Dienstag mit. Das Landgericht Frankfurt hatte in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung erlassen. Demnach droht den Betreibern ein Ordnungsgeld von 250 000 Euro pro vermittelte Fahrt oder alternativ Ordnungshaft.

"Die Wahlmöglichkeiten der Bevölkerung einzuschränken, war noch nie eine gute Idee", erklärte Uber in einer aktuellen Stellungnahme. Der Dienst stehe für Innovation und Wettbewerb. "Fortschritt lässt sich nicht ausbremsen." Die einstweilige Verfügung sei "zu Unrecht" erlassen worden. Uber will gegen den Beschluss Widerspruch einlegen und alle Rechtsmittel ausschöpfen.

Die Taxi Deutschland eG war gegen Uber vor Gericht gezogen. Die Genossenschaft kritisiert vor allem, dass Uber Fahrgäste mit privaten Fahrern zusammenbringe, die keine Erlaubnis zur Personenbeförderung hätten und nicht die üblichen Auflagen des Taxigewerbes erfüllten. "Uber kassiert, ohne zu invstieren, und übernimmt keinerlei Verantwortung", kritisierte Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft./gri/DP/stk

02.09.2014

UKRAINE/ROUNDUP: Australien will Putin von G20 ausladen

MOSKAU/SYDNEY (dpa-AFX) - Im Ukraine-Konflikt droht Russland eine immer stärkere internationale Isolation. Australien wolle der Gruppe der 20 führenden Wirtschaftsnationen (G20) vorschlagen, Kremlchef Wladimir Putin vom Gipfeltreffen im November in Brisbane auszuschließen, sagte Handelsminister Andrew Robb am Dienstag. Russlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte dies scharf: "Alle Versuche, die Wirtschaftsthemen des Gipfels durch einen politischen Skandal zu ersetzen, sind völlig unseriös", sagte er in Moskau.

Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten in der Ostukraine seien innerhalb von 24 Stunden 15 Soldaten getötet und 49 verletzt worden, teilte der Sicherheitsrat in Kiew mit. Einige verletzte ukrainische Soldaten sollen nun in Deutschland behandelt werden. 19 Soldaten wurden am Dienstagnachmittag mit einer Bundeswehrmaschine am Flughafen Berlin-Tegel erwartet.

Da Australien einen Ausschluss Putins vom G20-Gipfel nicht allein entscheiden könne, sollten die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs von dem Vorhaben überzeugt werden, sagte Robb dem Rundfunksender ABC. Australien will auch Sanktionen gegen Russland ausweiten.

Lawrow hielt in Moskau dagegen, Australien als Gastgeber des Gipfels fürchte vermutlich einen Misserfolg. "Sie gehen offenbar davon aus, dass es ein Gipfel ohne Resultate wird", sagte Lawrow. Die Lage der Weltwirtschaft sei alles andere als rosig. "Da sollte die internationale Gemeinschaft alle Möglichkeiten - und das schließt die G20 ein - dazu nutzen, die Situation zu verbessern", sagte Lawrow.

Grünen-Chef Cem Özdemir forderte neue Sanktionen gegen Russland. "In diesem Konflikt gibt es keine militärische Lösung", sagte er in Potsdam. "Die EU-Staaten müssen den russischen Präsidenten mit harten Sanktionen wieder an den Verhandlungstisch bringen." Die EU wird nach Angaben der designierten EU-Außenbeauftragten, der italienischen Außenministerin Federica Mogherini, am Freitag über verschärfte Sanktionen gegen Russland entscheiden. Russland sei kein strategischer Partner der EU mehr, betonte sie.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte mit Nachdruck eine politische Beilegung des Konflikts in der Ostukraine. "Es gibt in diesem Fall keine militärische Lösung. Es sollte ein politischer Dialog für eine politische Lösung geführt werden, das ist der nachhaltigere Weg", sagte Ban zu Beginn eines Besuchs in Neuseeland.

Zuletzt hatte eine angebliche Äußerung Putins Sorgen um eine weitere Militarisierung des Ukraine-Konflikts befeuert. Im Gespräch mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso soll Putin einem Medienbericht zufolge gesagt haben, wenn er wolle, könne Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in zwei Wochen einnehmen. Das hatte Barroso der italienischen Zeitung "La Repubblica" zufolge beim EU-Gipfel am Wochenende gesagt.

Der Kreml zeigte sich irritiert über den Bericht. Putin-Berater Juri Uschakow kritisierte russischen Agenturen zufolge, sollte Barroso Putin wirklich so zitiert haben, widerspreche dies den diplomatischen Gepflogenheiten. "Ob diese Worte gefallen sind oder nicht, ich glaube, dass das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde und eine vollständig andere Bedeutung hatte", sagte Uschakow./tjk/wo/bve/bn/DP/stb

02.09.2014

Milliardenpoker um US-Ramschketten: Dollar General erhöht Family-Dollar-Gebot

CHESAPEAKE/MATTHEWS (dpa-AFX) - Der Milliardenpoker um die US-Ramschkette Family Dollar geht in die nächste Runde. Dollar General erhöhe seine Offerte für den kleineren Rivalen auf 80 US-Dollar je Aktie in bar von zuvor 78,50 Dollar, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Zudem sei sie bereit, bis zu 1500 Läden zu verkaufen, um die Kartellwächter gnädig zu stimmen.

Vor zwei Wochen hatte Family Dollar die damals bereits fast neun Milliarden US-Dollar schwere Offerte von Dollar General wegen kartellrechtlicher Bedenken zurückgewiesen. Der Einzelhändler hatte stattdessen dem Angebot von Dollar Tree den Vorzug gegeben. Dieser hatte Ende Juli rund 8,5 Milliarden Dollar geboten. Egal, wer letztlich den Zuschlag erhält, entstehen wird einer der führenden Discounter in den USA./jha/mmb/stb

02.09.2014

Deutsche Anleihen: Kurse bauen Verluste aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag deutlich nachgegeben. Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel gegen Mittag um 0,24 Prozent auf 151,20 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 0,92 Prozent.

"Nach der Rekordjagd der vergangenen Wochen zeigt der Bund-Future leichte Ermüdungserscheinungen", kommentierten Experten von HSBC Trinkaus. So sei ein neuerlicher Angriffsversuch auf das Rekordhoch bei 151,83 Punkten vorerst ausgeblieben. Offenbar sei der Markt mit Blick auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone zuletzt zu euphorisch gewesen, hieß es zudem aus dem Handel.

Im weiteren Handelsverlauf könnten Konjunkturzahlen aus den USA für neue Impulse sorgen. Am Nachmittag stehen Daten zur Stimmung von US-Einkaufsmanagern in der Industrie auf dem Programm. Bei einer positiven Überraschung von der US-Konjunktur dürften die Rentenkurse weiter belastet werden, meinte Experte Dirk Gojny von der National-Bank./jkr/jsl

02.09.2014

Nachfrage nach Fairtrade-Produkten auf Rekordhoch

BONN (dpa-AFX) - Produkte mit dem Fairtrade-Siegel sind in Deutschland so beliebt wie nie. Wie die Organisation Fairtrade International am Dienstag in Bonn mitteilte, wuchs der Umsatz 2013 um 23 Prozent auf mehr als 650 Millionen Euro - ein neuer Bestwert. Damit ist Deutschland hinter Großbritannien der weltweit größte Markt für Waren mit dem Fairtrade-Siegel.

Damit werden Produkte wie Kaffee, Zucker oder Bananen gekennzeichnet, die nach bestimmten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Standards hergestellt werden. Mit den Kriterien sollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Hersteller verbessert und die Umwelt geschützt werden.

Auch weltweit fragten mehr Menschen die fair gehandelten Waren nach - insgesamt stiegen die Erlöse um 15 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Inzwischen heften sich sogar Städte, die den Handel mit solchen Produkten fördern, das Siegel ans Revers: Weltweit gibt es den Angaben zufolge inzwischen rund 1500 Fairtrade-Städte./lan/DP/jkr

02.09.2014

Devisen: Eurokurs bleibt unter Druck - Yen fällt auf 5-Jahrestief

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag erneut unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung erreichte im Mittagshandel ein neues Jahrestief von 1,3110 US-Dollar. Im Vormittagshandel hatte der Euro noch zeitweise bei 1,3137 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,3133 (Freitag: 1,3188) Dollar festgesetzt.

Nach wie vor werde der Euro durch die Aussicht auf eine absehbare Zinserhöhung in den USA belastet, während die Geldpolitik in der Eurozone gleichzeitig auf eine weitere Lockerung zusteuert, hieß es aus dem Handel. Mit neuen Impulsen für den Devisenmarkt rechnen Experten erst am Nachmittag. Dann stehen Daten zur Stimmung von US-Einkaufsmanagern in der Industrie auf dem Programm.

Deutlich unter Druck geriet der japanische Yen. Der US-Dollar erreichte am Mittag mit 105,01 Yen ein Fünf-Jahreshoch. Personalspekulationen im Vorfeld der Kabinettsumbildung der japanischen Regierung seien für die Schwäche des Yen verantwortlich, schreibt Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. Die starke Reaktion liege aber vor allem daran, dass der Yen "Nachholbedarf" gehabt habe./jsl/jkr

02.09.2014

Ukraine-Krise befeuert Gashandel an Leipziger Energiebörse

LEIPZIG (dpa-AFX) - Der Konflikt in der Ukraine hat den Gashandel an der Leipziger Energiebörse EEX befeuert. "Aufgrund der Unsicherheiten merken wir, dass die Schwankungsbreite der Preise am Gasmarkt zunimmt", sagte Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der EEX, am Dienstag vor Journalisten. Die Marktteilnehmer versuchten, sich gegen das Risiko von Preisänderungen abzusichern. Das sei im Gesamtmarkt zu beobachten und spiegele sich auch an der EEX wider. Dort hat das Handelsvolumen für Erdgas im Vergleich zum Vorjahr am Spotmarkt um 112 Prozent auf 80 Terrawattstunden (TWh) und am Terminmarkt um 222 Prozent auf fast 47 TWh zugenommen./jab/DP/stb

02.09.2014

Fahrdienst Uber will trotz Verbots in Deutschland weitermachen

BERLIN (dpa-AFX) - Der umstrittene Fahrdienst Uber will trotz eines gerichtlichen Verbots seine Dienste in Deutschland weiter anbieten. "Uber wird seine Tätigkeit in ganz Deutschland fortführen und wird weiterhin die Optionen "UberPop" und "UberBlack" über die Uber-App anbieten", teilte das Unternehmen aus San Francisco am Dienstag mit. Das Landgericht Frankfurt am Main hatte in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung erlassen. Demnach droht den Betreibern ein Ordnungsgeld von 250 000 Euro pro vermittelte Fahrt oder alternativ Ordnungshaft.

"Die Wahlmöglichkeiten der Bevölkerung einzuschränken, war noch nie eine gute Idee", erklärte Uber in einer aktuellen Stellungnahme. Der Dienst stehe für Innovation und Wettbewerb. "Fortschritt lässt sich nicht ausbremsen." Die einstweilige Verfügung sei "zu Unrecht" erlassen worden. Uber will gegen den Beschluss Widerspruch einlegen und alle Rechtsmittel ausschöpfen.

Die Taxi Deutschland eG war gegen Uber vor Gericht gezogen. Die Genossenschaft kritisiert vor allem, dass Uber Fahrgäste mit privaten Fahrern zusammenbringe, die keine Erlaubnis zur Personenbeförderung hätten und nicht die üblichen Auflagen des Taxigewerbes erfüllten. "Uber kassiert, ohne zu invstieren, und übernimmt keinerlei Verantwortung", kritisierte Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft./gri/DP/stb

02.09.2014

Aktien Frankfurt: Fester - Hoffnungen auf EZB-Lockerung beflügeln

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat den Optimismus auf weitere geldpolitische Impulse am Dienstag in klare Kursgewinne umgemünzt. Der Dax überwand die Marke von 9500 Punkten und stieg am späten Vormittag um 0,92 Prozent auf 9566,05 Punkte. Für den MDax ging es um 0,60 Prozent auf 16 198,06 Punkte nach oben und der TecDax gewann 0,91 Prozent auf 1259,65 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,63 Prozent zu.

Das beherrschende Thema bleibt die bevorstehende Sitzung der Europäischen Zentralbank, von der weitere Lockerungsmaßnahmen erwartet werden. Das Augenmerk richtet sich zudem bereits auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Allerdings könnte die Krise in der Ukraine jederzeit für Belastung sorgen.

VW PROFITIEREN VON STUDIE

Im Dax gehörten Volkswagen-Papiere mit einem Gewinn von 1,12 Prozent zu den attraktiveren Werten. Analyst Stuart Pearson von Exane BNP Paribas hob das Kursziel auf 210 Euro an und sieht nach dem jüngsten Kursrücksetzer eine günstige Einstiegsgelegenheit. Aktien der Deutschen Börse verteuerten sich um 1,24 Prozent. Der Börsenbetreiber hatte am Vorabend mitgeteilt, dass die Wertpapierumsätze für August kräftig gestiegen sind. Auch bei der Derivate-Tochter Eurex legten die Umsätze zu.

MDAX-ASPIRANT DEUTSCHE ANNINGTON NACH MEDIENBERICHT IM PLUS

Im MDax waren die Titel des Rüstungskonzerns und Autozulieferers Rheinmetall mit einem Plus von 3,45 Prozent attraktivster Wert. Papiere der Deutschen Annington sind nach einem angekündigten Kauf von mehr als 5000 Wohnungen und rund 210 Gewerbeeinheiten um 0,35 Prozent gestiegen. Die Immobiliengesellschaft hatte ihr Geschäft im Februar bereits mit einem rund 2,4 Milliarden Euro schweren Zukauf gestärkt. Ein Händler erinnerte daran, dass die Annington-Aktien in den MDax aufrücken dürften. Die Entscheidung darüber fällt am Mittwochabend.

Die Aktien von CTS Eventim stiegen um fast fünf Prozent nach oben. Zuvor hatte das SDax-Unternehmen mitgeteilt, dass es exklusiver Ticketservice-Provider der Olympischen Spiele und der Paralympics in Rio de Janeiro im Jahr 2016 ist. Ganz überraschend komme das nicht, da CTS Eventim bereits in der Vergangenheit Ticketing-Partner Olympischer Spiele gewesen sei, sagte ein Händler. Gut für die Stimmung der Aktionäre sei die Meldung dennoch./edh/ag

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

02.09.2014

Aktien Europa: Börsen profitieren von EZB-Spekulationen - SMI auf Hoch seit 2007

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Dienstag den Schub freundlicher Kurse in Asien aufgenommen. Zudem trieben Spekulationen auf weitere Maßnahmen der Europäischen Zentralbank am Donnerstag laut Beobachtern die Kurse an. Der Eurostoxx 50 kletterte bis zum späten Vormittag um 0,66 Prozent auf 3196,15 Punkte Punkte.

In Paris kehrte der CAC-40-Index mit plus 0,48 Prozent und 4400,83 Punkten auf das Niveau vor dem Rücksetzer seit Ende Juli zurück. In London zog der FTSE 100 mit plus 0,30 Prozent auf 6845,86 Punkte an - den höchsten Stand seit Anfang Juli. In der Schweiz erreichte der Swiss-Market-Index (SMI) bei 8776 Punkten gar den höchsten Stand seit 2007, obwohl die Wirtschaft der Eidgenossen im zweiten Quartal überraschend auf der Stelle getreten ist.

Am Morgen wurden zudem die Erzeugerpreise für die Eurozone veröffentlicht, die wie erwartet im Juli zurückgegangen waren. Am Nachmittag steht in den USA der ISM-Index für das verarbeitenden Gewerbe auf der Agenda. Das beherrschende Thema bleibt aber die bevorstehende Sitzung der EZB, von der weitere Lockerungsmaßnahmen erwartet werden.

Unter den wenigen Verlierern ragten die Immobilientitel mit minus 0,20 Prozent heraus. Am besten schlugen sich die Rohstoffwerte mit plus 1,05 Prozent. Dicht dahinter folgten Autotitel , die nach einer frischen Studie der französischen Bank Exane um durchschnittlich 1,01 Prozent zulegten. Volkswagen (VW) setzten sich mit plus 1,56 Prozent an die Spitze des Eurostoxx 50. In Paris notierten PSA Peugeot Citroen und Renault jeweils um rund zwei Prozent fester. Die Experten bevorzugen Autohersteller gegenüber den Zulieferern.

In der Schweiz waren Novartis und Roche die einzigen Verlierer. Die Novartis-Titel hatten am Vortag nach ermutigenden Studiendaten für ein neues Herzmittel noch kräftig zugelegt./tav/ag

02.09.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Fester - EZB-Sitzung bereits im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstag die Marke von 9500 Punkten zurückerobert. Allzu weit dürften sich die Anleger aber nicht aus dem Fenster lehnen, da in den kommenden Tagen einige wichtige Termine anstehen, sagte ein Börsianer. Der deutsche Leitindex stieg in der ersten Handelsstunde um 0,67 Prozent auf 9542,36 Punkte. Für den MDax ging es um 0,43 Prozent auf 16 170,51 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 0,36 Prozent auf 1252,69 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,35 Prozent zu.

Der Anlegerfokus bleibt auf die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gerichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB den Kauf von Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) zur Konjunkturunterstützung verkünden könnte, ist Experten zufolge gestiegen. Das Augenmerk richtet sich auch bereits auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Daneben könnte die Krise in der Ukraine jederzeit für Irritationen sorgen. Im Handelsverlauf stehen die Erzeugerpreise im Euroraum sowie am Nachmittag der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA auf dem Plan.

KONFUSION BEI TIPP24 - VW PROFITIEREN VON STUDIE

Unter den Einzelwerten standen erneut die Aktien von Tipp24 mit einer Erholung um 2,64 Prozent im Fokus. Am späten Montagabend hatte der Lotterieanbieter die Stunden zuvor bekanntgegebene Senkung der Jahresziele für nichtig erklärt. Demnach habe sich der Bericht über einen angeblichen Jackpot-Gewinn von 44 Millionen Euro als falsch herausgestellt. Ein Händler sprach am Morgen von einer "ziemlich peinlichen" Aktion, die dazu führen könnte, dass sich strategische Investoren von ihren Engagements verabschieden. Am Vortag waren die Tipp24-Papiere um mehr als sieben Prozent gefallen. Am Morgen holten sie davon zeitweise fast sechs Prozent wieder auf, konnten diese Erholung jedoch nicht verteidigen.

Im Dax zeigten sich Volkswagen-Papiere mit einem Gewinn von 1,50 Prozent an der Index-Spitze. Analyst Stuart Pearson von Exane BNP Paribas hob das Kursziel auf 210 Euro an und sieht nach dem jüngsten Kursrücksetzer eine günstige Einstiegsgelegenheit. Aktien der Deutschen Börse verteuerten sich um 0,77 Prozent. Der Börsenbetreiber hatte am Vorabend mitgeteilt, dass die Wertpapierumsätze für August kräftig gestiegen sind. Auch bei der Derivate-Tochter Eurex legten die Umsätze zu.

MDAX-ASPIRANT DEUTSCHE ANNINGTON NACH MEDIENBERICHT IM PLUS

Im MDax waren die Titel des Rüstungskonzerns und Autozulieferers Rheinmetall mit einem Plus von 2,69 Prozent attraktivster Wert. Papiere der Deutschen Annington sind nach einem angekündigten Kauf von mehr als 5000 Wohnungen und rund 210 Gewerbeeinheiten um 0,31 Prozent gestiegen. Die Immobiliengesellschaft hatte ihr Geschäft im Februar bereits mit einem rund 2,4 Milliarden Euro schweren Zukauf gestärkt. Ein Händler erinnerte daran, dass die Annington-Aktien in den MDax aufrücken dürften. Die Entscheidung darüber fällt am Mittwochabend./edh/ag

02.09.2014

Aktien Frankfurt Eröffnung: Fester - EZB-Sitzung und US-Arbeitsmarkt im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstag die Marke von 9500 Punkten zurückerobert. Allzu weit dürften sich die Anleger aber nicht aus dem Fenster lehnen, da in den kommenden Tagen einige wichtige Termine anstehen, sagte ein Börsianer. Der deutsche Leitindex stieg in den ersten Handelsminuten um 0,56 Prozent auf 9532,01 Punkte. Für den MDax ging es um 0,29 Prozent auf 16 147,20 Punkte nach oben und der TecDax gewann 0,36 Prozent auf 1252,67 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,29 Prozent zu.

Der Anlegerfokus bleibt auf die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gerichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB den Kauf von Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) zur Konjunkturunterstützung verkünden könnte, ist Experten zufolge gestiegen. Das Augenmerk richtet sich auch bereits auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Daneben könnte die Krise in der Ukraine jederzeit für Irritationen sorgen. Im Handelsverlauf stehen die Erzeugerpreise im Euroraum sowie am Nachmittag der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA auf dem Plan./edh/ag

02.09.2014

Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlich - Fokus auf EZB am Donnerstag

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag freundlich eröffnen. Die Vorgaben aus Übersee sind positiv: Der Future auf den tags zuvor feiertagsbedingt nicht gehandelten Dow Jones Industrial stieg seit Xetra-Schluss am Montag leicht an. Auch an den Börsen Asiens überwiegen die Gewinne. Der Dax dürfte die Marke von 9500 Punkten erneut ins Visier nehmen: Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand zuletzt bei 9502 Punkten und damit 0,24 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Vortag. Der Future auf den EuroStoxx 50 lässt eine 0,35 Prozent höhere Eröffnung des Leitindex für die Eurozone erwarten.

Der Fokus der Anleger bleibt auf die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag gerichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB den Kauf von Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) zur Konjunkturunterstützung verkünden könnte, ist nach Einschätzung von Experten zuletzt zumindest gestiegen. Die Krise in der Ukraine kann aber jederzeit für Irritationen sorgen. Im Handelsverlauf richten sich die Blicke am Dienstag auf die Erzeugerpreise im Euroraum sowie am Nachmittag auf den ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA.

KONFUSION BEI TIPP24 - VW PROFITIEREN VON STUDIE

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien von Tipp24 zumindest anfangs für Furore sorgen. Der überraschende Rückzug der am Vortag veröffentlichten Prognosesenkung hat am Markt für Kopfschütteln gesorgt. Am späten Montagabend hatte der Lotterieanbieter mitgeteilt, "dass der Bericht über den Spielgewinn unzutreffend war, was sich im Laufe weiterer Routine-Kontrollen herausgestellt habe". Gemeint war ein angeblicher Jackpot-Gewinn von 44 Millionen Euro, mit dem die zunächst reduzierten Geschäftsziele begründet worden waren. Ein Händler sprach am Morgen von einer "ziemlich peinlichen" Aktion, die dazu führen könnte, dass sich strategische Investoren von ihren Engagements verabschieden. Vorbörslich glichen die Papiere bei Lang & Schwarz (L&S) mit plus fünf Prozent einen Großteil ihrer Vortagesverluste zunächst wieder aus.

Im Dax sind Volkswagen-Papiere mit einem Aufschlag von einem Prozent besonders auffällig. Analyst Stuart Pearson von Exane BNP Paribas sieht nach dem jüngsten Kursrücksetzer eine Einstiegsgelegenheit. In den Kurs sei bislang nur eine geringe Wahrscheinlichkeit eingepreist, dass das Management des Autobauers die Kostenprobleme in den Griff bekommen werde. Das Kursziel hob der Analyst etwas auf 210 Euro an.

MDAX-ASPIRANT DEUTSCHE ANNINGTON NACH MEDIENBERICHT IM PLUS

Einen Blick wert sein könnten auch die Papiere der Deutschen Annington , die bei L&S zuletzt 0,33 Prozent gewannen. Die Immobiliengesellschaft steht einem Medienbericht zufolge vor der Übernahme von mehr als 5000 Wohnungen und rund 210 Geschäftsimmobilien in Deutschland für rund 300 Millionen Euro. Ein Unternehmenssprecher wollte dies dem Bericht zufolge nicht kommentieren. Die Deutsche Annington hatte ihr Geschäft im Februar bereits mit einem rund 2,4 Milliarden Euro schweren Zukauf gestärkt. Ein Händler verwies darauf, dass die Annington-Aktien in den MDax aufrücken dürften. Die Entscheidung darüber fällt an diesem Mittwochabend.

Keine größeren Reaktionen werden hingegen von den Titeln der Deutschen Börse erwartet. Der Börsenbetreiber hatte am Vorabend mitgeteilt, dass die Wertpapierumsätze für August kräftig gestiegen sind. Auch bei der Derivate-Tochter Eurex legten die Umsätze zu. Bei L&S stiegen die Aktien um 0,22 Prozent./edh/ag

01.09.2014

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt - Ukraine, Warten auf EZB

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich zum September-Auftakt nur wenig von der Stelle bewegt. Laut Marktexperten hielten sich die Anleger am Montag vor möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts und dem Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zurück. Zudem blieb der Handel ruhig, da die Aktienmärkte in den USA wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

Der EuroStoxx 50 verlor nach einem freundlichen Start schnell an Schwung und schloss 0,08 Prozent höher bei 3175,05 Punkten. Bereits am Freitag war der Eurozonen-Leitindex moderat fester aus dem Handel gegangen und hatte sowohl für die Woche als auch für den August eine deutlich positive Bilanz ausgewiesen.

Für den Cac-40-Index in Paris ging es am Montag um 0,03 Prozent auf 4379,73 Punkte nach unten, wogegen der Londoner FTSE 100 ein Plus von 0,08 Prozent auf 6825,31 Punkte schaffte. Der Swiss-Market-Index (SMI) stach dank Novartis mit einem deutlichen Plus von 1,02 Prozent auf 8746,97 Punkte heraus - es war der höchste Schlussstand seit knapp drei Monaten.

Die bereits am Vormittag veröffentlichten neuen Daten aus der Eurozone enttäuschten. Die Stimmung in der Industrie trübte sich im August etwas stärker als erwartet ein. Wie das Forschungsinstitut Markit nach einer zweiten Umfragerunde mitteilte, fiel der von ihr erhobene Einkaufsmanagerindex auf 50,7 Punkte. Das waren 0,1 Punkte weniger als in einer ersten Befragung ermittelt. Damit steht der Indikator nur noch knapp über der Marke von 50 Punkten, die die Wachstumsschwelle markiert. In Großbritannien fiel der Markit-Einkaufsmanagerindex von revidiert 54,8 Punkten im Vormonat auf 52,5 Punkte. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2013.

Im Sektorüberblick favorisierten die Investoren die Gesundheitsbranche: Im Stoxx Europe 600 legte der Subindex um 1,06 Prozent zu. Er profitierte ebenso wie der Schweizer Aktienmarkt von den Novartis-Aktien, die an der SMI-Spitze um 4,31 Prozent hoch sprangen. Der Pharmakonzern sieht sich nach der Veröffentlichung von Studiendetails über ein neues Herzmittel bestärkt in seinen Hoffnungen auf einen großen Erfolg. Bis Ende 2014 solle die Marktzulassung in den USA und Anfang 2015 in der Europäischen Union beantragt werden.

Schlusslicht im Stoxx Europe 600 war dagegen der Index für die Autobauer und -zulieferer mit minus 0,70 Prozent. Hier belasteten deutliche Kursverluste der französischen Hersteller Renault und Peugeot , die beide im August deutlich rückläufige Zulassungszahlen auf dem heimischen Markt zu beklagen hatten.

In Paris gaben die Papiere des Internet- und Mobilfunkanbieters Iliad nach Spekulationen um eine neue Offerte für T-Mobile US um 8,82 Prozent nach. Er halte ein gemeinsames Gebot mit US-Investoren für die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom für eine Option, sagte Iliad-Finanzchef Thomas Reynaud. Auch ein gemeinsames Gebot für einen größeren Anteil an T-Mobile US als bisher geplant sei möglich. Die alte Offerte von Iliad von Ende Juli habe aber weiterhin Bestand. Die Aktien des französischen Marktführers Orange büßten als größter Eurostoxx-50-Verlierer 2,65 Prozent ein.

In London knüpften die Titel der angeschlagenen Supermarktkette Tesco mit minus 1,91 Prozent an ihren jüngsten Kursrutsch an. Die Aktien waren vor dem Wochenende abgesackt, nachdem Tesco einen deutlichen Gewinnrückgang für das laufende Geschäftsjahr angekündigt und die Zwischendividende um drei Viertel gekürzt hatte. Berichten zufolge hat Aktionär Harris Associates seinen Anteil am Unternehmen reduziert und eine fehlende klare Strategie bemängelt. Zudem wurde inzwischen bekannt, dass die Tesco-Aktie aus dem Stoxx Europe 50 ausscheiden wird./gl/stb

01.09.2014

Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt - Ukraine, Warten auf EZB

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich zum September-Auftakt nur wenig von der Stelle bewegt. Laut Marktexperten hielten sich die Anleger am Montag vor möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts und dem Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zurück. Zudem blieb der Handel ruhig, da die Aktienmärkte in den USA wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

Der EuroStoxx 50 verlor nach einem freundlichen Start schnell an Schwung und schloss 0,08 Prozent höher bei 3175,05 Punkten. Bereits am Freitag war der Eurozonen-Leitindex moderat fester aus dem Handel gegangen und hatte sowohl für die Woche als auch für den August eine deutlich positive Bilanz ausgewiesen.

Für den Cac-40-Index in Paris ging es am Montag um 0,03 Prozent auf 4379,73 Punkte nach unten, wogegen der Londoner FTSE 100 ein Plus von 0,08 Prozent auf 6825,31 Punkte schaffte. Der Swiss-Market-Index (SMI) stach dank Novartis mit einem deutlichen Plus von 1,02 Prozent auf 8746,97 Punkte heraus - es war der höchste Schlussstand seit knapp drei Monaten./gl/stb

01.09.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit kleinem Plus zum Wochenauftakt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag bei ruhigem Handel mit leichten Kursaufschlägen geschlossen. In den USA sind die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. Daher hätten sich Händler zurückgehalten, sagten Marktbeobachter. Der deutsche Leitindex Dax rückte zum Handelsschluss um 0,09 Prozent auf 9479,03 Punkte vor, nachdem er die Vorwoche mit einem Plus von 1,40 Prozent beendet hatte. Für den MDax ging es am Montag um 0,10 Prozent auf 16 100,79 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 0,55 Prozent auf 1248,23 Punkte.

Belastungsfaktor für den Markt ist nach wie vor die Ukraine-Krise. Zudem hatte sich die Stimmung in der Industrie des Euroraums im August etwas stärker als erwartet eingetrübt. Auch in Deutschland war der Indikator stärker zurückgegangen als zunächst ermittelt./ajx/stb

01.09.2014

Aktien Frankfurt: Dax knapp im Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der ruhige Handel dürfte bis Sitzungsende anhalten, da die Börsen in den USA wegen eines Feiertags geschlossen sind. Der Dax verlor am Nachmittag zuletzt 0,11 Prozent auf 9459,38 Punkte, nachdem er in der Vorwoche um 1,40 Prozent zugelegt hatte. Für den MDax ging es am Montag um 0,15 Prozent auf 16 109,05 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 0,58 Prozent auf 1248,66 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,15 Prozent.

Belastungsfaktor für den Markt ist nach wie vor die Ukraine-Krise. Nach jüngsten militärischen Erfolgen drängen die prorussischen Separatisten verstärkt auf eine Unabhängigkeit der Ostukraine. Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Handelswoche dürfte der Donnerstag werden, wenn sich EZB-Chef Mario Draghi zum Thema Deflation äußern dürfte, sagte Händler Tobias Reichert vom Broker IG. Mit Spannung werden Marktteilnehmer darauf achten, ob die EZB ihre Geldschleusen weiter öffnet.

WIRTSCHAFT LEGT RÜCKWÄRTSGANG EIN

Wie erwartet hat die deutsche Wirtschaft im Frühjahr den Rückwärtsgang eingelegt. Im zweiten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal kalenderbereinigt um 1,2 Prozent. Zudem wurde mitgeteilt, dass der robuste Arbeitsmarkt dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2014 einen Überschuss von 16,1 Milliarden Euro beschert hatte. Die Stimmung in der Industrie des Euroraums hat sich im August etwas stärker als erwartet eingetrübt. Auch in Deutschland ging der Indikator stärker zurück als zunächst ermittelt.

Unter den Einzelwerten standen Aktien der Deutschen Telekom im Fokus. Sie gewannen nach Medienberichten über ein anhaltendes Interesse des französischen Internet- und Mobilfunkanbieters Iliad an T-Mobile US 0,62 Prozent. Vergangene Woche hatten Medien berichtet, dass die Telekom ab einem Kaufgebot von 35 US-Dollar je Aktie zu Gesprächen bereit sei. Eine Iliad-Offerte von 33 Dollar hatten die Bonner zuletzt zurückgewiesen.

TIPP 24 RUTSCHEN WEGEN JACKPOT-GEWINN AB

Die Aktien von Wirecard legten nach Spekulationen über die technische Ausstattung des neuen iPhone von Apple um 1,20 Prozent zu. Nach Medieninformationen soll das nächste iPhone als digitale Brieftasche eingesetzt werden können. Selbst wenn Wirecard an dem Projekt nicht beteiligt wäre, könnte der Spezialist für den elektronischen Zahlungsverkehr profitieren, sagte ein Händler.

Die Dürr-Papiere profitierten von einem positiven Analystenkommentar und stiegen um 1,28 Prozent. Auffälligste Titel waren Tipp 24 mit einem Verlust von mehr als sieben Prozent. Der Glücksspielanbieter reduzierte erneut seine Umsatz- und Gewinnziele für das Gesamtjahr 2014, nachdem ein Spieler den Lotterie-Jackpot geknackt hatte./edh/ajx

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

01.09.2014

Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - Dax bei ruhigem Handel leicht im Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag keinen klaren Trend eingeschlagen. Der Dax verlor am ersten Handelstag im September 0,14 Prozent auf 9456,65 Punkte. In der Vorwoche hatte der Dax um 1,40 Prozent zugelegt, während die Bilanz für den August mit plus 0,67 Prozent bescheidener ausfiel. Für den MDax ging es am Montag um 0,17 Prozent auf 16 112,47 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 0,38 Prozent auf 1246,20 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,14 Prozent.

Die gestiegenen asiatischen Börsen gaben positive Impulse, während diese aus den USA fehlen. Dort bleiben am Montag die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. Der Anlegerfokus richte sich weiterhin auf die Krise in der Ukraine, sagte IG-Marktstratege Chris Weston. Zudem warteten Anleger auf die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnertag. Ob die EZB ihre Geldschleusen weiter öffnet, gilt aber als ungewiss. Die EU-Regierungschefs haben sich auf ihrem Gipfel vom Wochenende noch nicht auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt.

WIRTSCHAFT LEGT RÜCKWÄRTSGANG EIN

Wie erwartet hat die deutsche Wirtschaft im Frühjahr den Rückwärtsgang eingelegt. Im zweiten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal kalenderbereinigt um 1,2 Prozent. Zudem wurde mitgeteilt, dass der robuste Arbeitsmarkt dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2014 einen Überschuss von 16,1 Milliarden Euro beschert hatte. Die Stimmung in der Industrie des Euroraums hat im August etwas stärker als erwartet eingetrübt. Auch in Deutschland ging der Indikator stärker zurück als zunächst ermittelt. "Im deutschen Industriesektor blinken derzeit die Warnlampen", kommentiere Markit-Experte Oliver Kolodseike.

Aus Unternehmenssicht ist die Agenda zum Wochenauftakt überschaubar. Unter den Einzelwerten standen Lufthansa-Aktien im Fokus. Die Papiere der Fluggesellschaft verloren 0,65 Prozent, nachdem sie bereits in den vergangenen beiden Handelstagen rund vier Prozent verloren hatten. Händler verwiesen auf die drohende Ausweitung des Pilotenstreiks. T-Aktien gewannen nach Medienberichten über ein anhaltendes Interesse des französischen Internet- und Mobilfunkanbieters Iliad an T-Mobile US 0,62 Prozent. Vergangene Woche hatten Medien berichtet, dass die Telekom ab einem Kaufgebot von 35 US-Dollar je Aktie zu Gesprächen bereit sei. Eine Iliad-Offerte von 33 Dollar hatten die Bonner zuletzt zurückgewiesen.

TIPP 24 RUTSCHEN WEGEN JACKPOT-GEWINN AB

Die Aktien von Wirecard legten nach Spekulationen über die technische Ausstattung des neuen iPhone von Apple um 1,13 Prozent zu. Nach Medieninformationen soll das nächste iPhone als digitale Brieftasche eingesetzt werden können. Selbst wenn Wirecard an dem Projekt nicht beteiligt wäre, könnte der Spezialist für den elektronischen Zahlungsverkehr profitieren, sagte ein Händler. Apple könnte der digitalen Brieftasche zum Durchbruch verhelfen. Das würde der gesamten Branche Aufwind verleihen.

Dürr-Papiere profitierten von einem Analystenkommentar und stiegen um 1,28 Prozent. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hatte am Morgen ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien des Anlagenbauers und Autozulieferers gestrichen und rät nun, die Papiere zu halten. Das Kursziel hob Analyst Harald Rehmet von 54 auf 63 Euro an. Auffälligste Titel waren Tipp 24 mit einem Verlust von mehr als sechs Prozent. Der Glücksspielanbieter hatte seine Umsatz- und Gewinnziele für das Gesamtjahr 2014 erneut reduziert, nachdem ein Spieler einen Lotterie-Jackpot geknackt hat./edh/ag

02.09.2014

Studie: Euro-Krise steigert Mobilität von Arbeitskräften in Europa

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ziehen nach einer Studie immer mehr Europäer in ein anderes EU-Land. Die Euro-Krise habe die Wanderungsbereitschaft in den vergangenen Jahren verstärkt, vor allem Deutschland habe davon wegen seines robusten Arbeitsmarktes profitiert, sagte Berenberg-Volkswirt Jörn Quitzau am Dienstag bei der Präsentation einer gemeinsam mit dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) durchgeführten Studie. Demnach sind die EU-Binnenwanderungen zwischen 2009 und 2012 um rund 20 Prozent gestiegen. Die Zahl der Zuwanderer aus anderen EU-Ländern nach Deutschland habe sich in diesem Zeitraum dank guter Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven sogar verdoppelt./hqs/DP/jkr

02.09.2014

Gesetzliche Krankenkassen haben weiterhin gutes Finanzpolster

BERLIN (dpa-AFX) - Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen weiterhin über ein gutes Finanzpolster. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, führen die 131 Kassen im ersten Halbjahr 2014 durch Prämienzahlungen und freiwillige Leistungen Reserven in Höhe von 517 Millionen Euro an ihre Versicherten zurück. Den Kassen stünden damit noch Finanzreserven in Höhe von 16,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte, die Finanzsituation der gesetzlichen Kassen sei weiterhin stabil. Sie täten gut daran, ihre hohen Finanzreserven im Sinne der Versicherten zu nutzen./rm/DP/jkr

02.09.2014

WDH: Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen im Sommer weiter gestiegen

(Wiederholung: Wort in Überschrift korrigiert)

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Mit dem Fall der letzten Hürden für Jobsucher aus Südosteuropa ist die Zahl der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien im Sommer weiter gestiegen. Zugleich sei auch die Zahl der Hartz-IV-Bezieher in dieser Gruppe gestiegen, berichten Nürnberger Arbeitsmarktforscher in einer aktuellen Analyse. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stieg die Zahl der in Deutschland lebenden Bulgaren und Rumänen seit Jahresbeginn um 76 000 auf nun 490 200. Allein im Juli habe der Zuwachs bei 13 000 gelegen.

Zwar fänden relativ viele Zuwanderer aus den beiden südosteuropäischen Ländern rasch einen Job; zugleich sei in den zurückliegenden Monaten aber auch der Anteil jener gewachsen, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen seien, erklären die Arbeitsmarktforscher. Insgesamt erhielten nach IAB-Angaben zuletzt im Mai 61 000 Bulgaren und Rumänen Jobcenter-Leistungen. Dies seien 63 Prozent mehr als im Vorjahr. Über diese Entwicklung hatte zuerst die "Bild"-Zeitung (Dienstag) berichtet.

Inzwischen bezogen im Mai 20,9 Prozent aller in Deutschland lebenden Bulgaren und 9,0 Prozent aller Rumänen Hartz IV. Bei allen in Deutschland lebenden Ausländern liegt die sogenannte Hilfsquote bei 16,2 Prozent, bezogen auf alle Deutschen im Mai bei 7,5 Prozent. Insgesamt gab es in Deutschland im Mai 6,177 Millionen Hartz-IV-Bezieher. Gesunken ist hingegen die Arbeitslosigkeit bei Bulgaren und Rumänen: Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 9,1 Prozent - dies seien 2,3 Prozentpunkte weniger als im Januar./kts/DP/jkr

02.09.2014

Zahl der Arbeitslosen in Spanien leicht gestiegen

MADRID (dpa-AFX) - Die Zahl der Arbeitslosen ist in Spanien erstmals seit einem halben Jahr wieder leicht gestiegen. Wie das Madrider Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, waren im August 4,4 Millionen Menschen als arbeitslos registriert, 8000 mehr als im Vormonat. Der Anstieg sei auf saisonale Einflüsse zurückzuführen. Zuvor war die Arbeitslosenzahl sechs Monate lang zurückgegangen. Im Vergleich zum August 2013 sei die Zahl der Arbeitslosen um 271 000 gesunken, betonte das Ministerium.

Der August ist in Spanien für den Arbeitsmarkt traditionell ein ungünstiger Monat, weil dann in Bereichen wie der Bildung oder der Gesundheit zeitlich befristete Arbeitsverträge auslaufen. Die vom Ministerium veröffentlichte Statistik berücksichtigt nur die Arbeitslosen, die bei den Arbeitsämtern gemeldet sind. Sie nennt keine Arbeitslosenquote. Diese liegt nach Erhebungen des Nationalen Statistik-Instituts (INE) bei 24,5 Prozent und ist eine der höchsten in Europa./hk/DP/jkr

02.09.2014

Zuwanderung aus Bulgaren und Rumänen im Sommer weiter gestiegen

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Mit dem Fall der letzten Hürden für Jobsucher aus Südosteuropa ist die Zahl der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien im Sommer weiter gestiegen. Zugleich sei auch die Zahl der Hartz-IV-Bezieher in dieser Gruppe gestiegen, berichten Nürnberger Arbeitsmarktforscher in einer aktuellen Analyse. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stieg die Zahl der in Deutschland lebenden Bulgaren und Rumänen seit Jahresbeginn um 76 000 auf nun 490 200. Allein im Juli habe der Zuwachs bei 13 000 gelegen.

Zwar fänden relativ viele Zuwanderer aus den beiden südosteuropäischen Ländern rasch einen Job; zugleich sei in den zurückliegenden Monaten aber auch der Anteil jener gewachsen, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen seien, erklären die Arbeitsmarktforscher. Insgesamt erhielten nach IAB-Angaben zuletzt im Mai 61 000 Bulgaren und Rumänen Jobcenter-Leistungen. Dies seien 63 Prozent mehr als im Vorjahr. Über diese Entwicklung hatte zuerst die "Bild"-Zeitung (Dienstag) berichtet.

Inzwischen bezogen im Mai 20,9 Prozent aller in Deutschland lebenden Bulgaren und 9,0 Prozent aller Rumänen Hartz IV. Bei allen in Deutschland lebenden Ausländern liegt die sogenannte Hilfsquote bei 16,2 Prozent, bezogen auf alle Deutschen im Mai bei 7,5 Prozent. Insgesamt gab es in Deutschland im Mai 6,177 Millionen Hartz-IV-Bezieher. Gesunken ist hingegen die Arbeitslosigkeit bei Bulgaren und Rumänen: Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 9,1 Prozent - dies seien 2,3 Prozentpunkte weniger als im Januar./kts/DP/jkr

02.09.2014

Eurozone: Preise auf Erzeugerebene gehen wie erwartet zurück

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Im Euroraum sind die Preise auf Produzentenebene wie erwartet gesunken. Im Juli fielen die Erzeugerpreise um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Im Jahresvergleich gaben die Preise im Juli um 1,1 Prozent nach. Volkswirte hatten mit dieser Preisentwicklung gerechnet. Im Juni waren die Preise noch um revidiert 0,2 Prozent (zuvor 0,1 Prozent) zum Vormonat gestiegen.

Den Rückgang der Erzeugerpreise erklärte Eurostat mit der Entwicklung der Preise für Energie. Diese seien im Juli um 0,6 Prozent zum Vormonat gefallen, während sich die Preise für die übrigen Gruppen (Vorleistungsgüter, Investitionsgüter, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter) stabil hielten. "Infolgedessen blieben die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, ebenfalls stabil", hieß es weiter./jkr/jsl

02.09.2014

ROUNDUP: Chemieindustrie kappt Prognosen für 2014 - Krisen belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Chemieindustrie hat wegen der Krisen in zahlreichen Regionen der Welt die Prognosen für das laufende Jahr gesenkt. "Die deutsche Chemie musste im zweiten Quartal einen konjunkturellen Dämpfer hinnehmen", sagte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und Merck KGaA-Chef Karl-Ludwig Kley am Dienstag. Produktion und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche gingen im Vergleich zum Vorquartal zurück. Für das zweite Halbjahr sei aber wieder mit einer leichten Belebung der Nachfrage zu rechnen, wenn sich die "geopolitische Lage" nicht weiter zuspitze. Insgesamt bleibe die Erholung aber kraftlos.

PRODUKTION UND UMSATZ SINKEN

Für das Gesamtjahr kappte der Verband die Prognosen durch die Bank um 0,5 Prozentpunkte. Die Produktion dürfte sich nur noch um 1,5 (alt: 2) Prozent erhöhen. Bei einem erwarteten Rückgang der Erzeugerpreise um 1,0 (-0,5) Prozent dürfte der Umsatz um 1 (1,5) Prozent auf 192,5 Milliarden Euro zulegen. Der konjunkturelle Rückschlag des zweiten Quartals läute aber keine Trendwende ein. Die Chemieunternehmen erwarteten in Deutschland keine Rezession, hieß es.

Von April bis Juni gingen Produktion und Umsatz im Vergleich zum Vorquartal zurück. Die Produktion sank um 2,3 Prozent, während sich der Umsatz um 1,2 Prozent auf 45,8 Milliarden Euro verringerte. Insbesondere das Inlandsgeschäft fiel schwächer aus, weil viele industrielle Kunden ihre Produktion drosselten. Sie reagierten damit laut VCI auf die Krisen in zahlreichen Regionen und bestellten weniger Chemikalien. Die Umsätze der Branche im Ausland gingen wegen der zögerlichen Erholung der europäischen Wirtschaft erneut leicht zurück.

PHARMAGESCHÄFT AUF ÜBERHOLSPUR - BASISCHEMIE AUF STANDSTREIFEN

Gegenüber dem Vorjahr blieb der Umsatz im zweiten Quartal stabil, während sich die Produktion leicht um 0,3 Prozent erhöhte. Die Kapazitäten der rund 1650 vom Verband vertretenen Unternehmen waren im Schnitt mit 84,4 Prozent gut ausgelastet. Mit Ausnahme des Pharmageschäftes, das sich weiterhin gut entwickelte, bekamen alle Chemiesparten den konjunkturellen Dämpfer zu spüren. Besonders deutliche Rückgänge verzeichnete das Geschäft mit chemischen Grundstoffen.

Der geringere Schwung im zweiten Quartal schlägt noch nicht auf die Beschäftigung durch. Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Beschäftigten saisonbereinigt um 0,3 Prozent. Das hohe Beschäftigungsniveau des Vorjahres erhöhte sich von April bis Juni um 1 Prozent. Insgesamt arbeiten in der Chemie in Deutschland derzeit rund 442 000 Mitarbeiter./jha/mmb/stk

02.09.2014

Australien will Putin vom G20-Gipfel ausschließen

SYDNEY (dpa-AFX) - Australien will den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen dessen Ukraine-Politik vom G20-Gipfel im November in Brisbane ausschließen. Da Australien dies aber nicht allein entscheiden könne, sollten die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs von dem Vorhaben überzeugt werden, sagte Handelsminister Andrew Robb dem Rundfunksender ABC.

Bereits beim anstehenden Nato-Treffen in Wales wollten Außenministerin Julie Bishop und Verteidigungsminister David Johnston Ende der Woche für die Idee werben, sagte Robb. "Ich denke, die Leute haben ihm gegenüber eine zunehmend besorgtere Haltung." Bereits am Montag hatte Ministerpräsident Tony Abbott angekündigt, Australien würde seine Sanktionen gegen Russland - gemäß den von der EU verhängten - ausweiten./bve/DP/stk

02.09.2014

Chemieindustrie kappt nach Dämpfer im zweiten Quartal Prognose - Krisen belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Chemieindustrie hat wegen der Krisen in zahlreichen Regionen der Welt die Prognosen für das laufende Jahr gesenkt. "Die deutsche Chemie musste im zweiten Quartal einen konjunkturellen Dämpfer hinnehmen", sagte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und Merck KGaA-Chef Karl-Ludwig Kley am Dienstag. Wenn sich die "geopolitische Lage" nicht weiter zuspitze, sei für das zweite Halbjahr aber wieder mit einer leichten Belebung der Nachfrage zu rechnen. Für das Gesamtjahr kappte der Verband die Prognosen durch die Bank um 0,5 Prozentpunkte. Die Produktion dürfte sich um 1,5 (alt: 2) Prozent erhöhen. Bei einem erwarteten Rückgang der Erzeugerpreise um 1,0 (-0,5) Prozent dürfte der Umsatz um 1 (1,5) Prozent auf 192,5 Milliarden Euro zulegen.

Von April bis Juni gingen Produktion und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche im Vergleich zum Vorquartal zurück. Die Produktion sank im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 2,3 Prozent. Der Umsatz verringerte sich um 1,2 Prozent auf 45,8 Milliarden Euro. Insbesondere das Inlandsgeschäft fiel schwächer aus, weil viele industrielle Kunden ihre Produktion drosselten. Sie reagierten damit laut VCI auf die Krisen in zahlreichen Regionen und bestellten weniger Chemikalien. Die Umsätze der Branche im Ausland gingen wegen der zögerlichen Erholung der europäischen Wirtschaft erneut leicht zurück. Gegenüber dem Vorjahr blieb der Umsatz im zweiten Quartal stabil, während sich die Produktion leicht um 0,3 Prozent erhöhte. Die Kapazitäten der rund 1650 vom Verband vertretenen Unternehmen waren im Schnitt mit 84,4 Prozent gut ausgelastet./jha/stk

02.09.2014

Griechenland informiert Geldgeber über Sparfortschritte

ATHEN/PARIS (dpa-AFX) - Die internationalen Geldgeber Griechenlands lassen sich von diesem Dienstag an über den aktuellen Stand der griechischen Sparanstrengungen informieren. In dreitägigen Gesprächen in Paris will Griechenland der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) seine Fortschritte darlegen. Die griechische Delegation um Finanzminister Gikas Hardouvelis will nach Informationen aus Regierungskreisen deutlich machen, dass die Bürger keine weiteren Belastungen mehr aushalten könnten. Die Konsolidierungsziele könnten nur noch mit Wachstum erzielt werden./tt/DP/zb

02.09.2014

ANALYSE: Exane BNP bevorzugt Autobauer vor Zulieferern - VW nun 'Outperform'

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat sich in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie überwiegend positiv zu Autobauern geäußert und dabei die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Das Kursziel für die VW-Titel wurde von 205 auf 210 (Kurs: 173,00) Euro angehoben.

Der Autohersteller aus Wolfsburg habe ein Imperium erschaffen, müsse nun aber beweisen, dass er es auch beherrsche, schrieb Analyst Stuart Pearson. Die Rentabilität der Kernmarke VW sei schwächer als bei den Wettbewerbern, und der Markt halte eine erfolgreiche Kostenkontrolle des Konzernmanagements offenbar für unwahrscheinlich. Dem auf den Weg gebrachten Gewinnsteigerungsprogramm stünden Investoren noch skeptisch gegenüber.

Diese Skepsis hält der Analyst allerdings für etwas übertrieben, denn der Autokonzern könne die Erträge erhöhen, indem er unter anderem Investitionen kürze, den Druck auf die Zulieferer erhöhe, die Produktpalette anpasse - etwa durch mehr SUV-Modelle - und auf Fusionen und Übernahmen vorerst verzichte. Die VW-Vorzüge seien vergleichsweise niedrig bewertet und die Markterwartungen gering, hieß es zur Hochstufung.

ZYKLUS-ENDE NOCH NICHT ERREICHT

Die Gewinnschätzungen des Marktes für den gesamten europäischen Autosektor hält Pearson hingegen wegen eines schwächeren globalen Wachstums im nächsten Jahr für zu hoch. Er senkte seine Ergebnisprognosen um durchschnittlich zehn Prozent. Die Aussichten für das Geschäft in Europa und China seien aber weiter positiv und mit dem jüngsten Kursrückgang der Branchenwerte habe sich der Markt bereits auf Enttäuschungen eingestellt. Das Ende des Zyklus sei noch längst nicht erreicht. Anleger sollten selektiv vorgehen und dabei Kursschwächen zum Kauf nutzen. Insgesamt zieht der Experte die Aktien von Autobauern und Reifenherstellern den Titeln von Zulieferern vor, nachdem die Bewertungen letzterer im Vergleich auf Rekordhochs gestiegen seien.

Für Daimler reduzierte Pearson zwar wegen gesunkener Gewinnschätzungen sein Kursziel von 80 auf 76 (Kurs: 62,61) Euro, damit verfüge die Aktie aber immer noch über ein Aufwärtspotenzial von mehr als 20 Prozent. Kaum ein anderer Wert biete eine so attraktive Kombination aus Volumenwachstum, operativer Stärke und verbesserter Preisbildung wie die Daimler-Aktie. Sie bleibe einer seiner Sektor-"Top Picks" und die Anlageempfehlung auf "Outperform".

MEHR KONKURRENZ FÜR BMW

Für das Papier von Konkurrent BMW kürzte Pearson das Kursziel von 107 auf 102 (Kurs: 89,00) Euro. Das Votum lautet unverändert "Neutral". Der Münchener Autobauer dürfte im kommenden Jahr mit mehr Wettbewerb zu kämpfen haben, was die Begeisterung für den Titel etwas abflauen lasse, hieß es. Skeptisch äußerte sich Pearson zu Porsche. Ein positiver Ausgang der Rechtsstreitigkeiten sei größtenteils bereits eingepreist, die Aktie müsse man deswegen auch nicht mehr im Depot haben. Pearson blieb bei seinem "Underperform"-Votum für Porsche, mit einem unveränderten Kursziel von 70,00 (Kurs: 69,71) Euro.

Bei Continental senkte er seine Einstufung von "Outperform" auf "Neutral" und das Kursziel von 195 auf 190 Euro. Der Experte bevorzugt Pirelli und Michelin.

Mit der Einstufung "Outperform" rechnet Exane BNP Paribas damit, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten besser als der Sektor entwickeln wird. Mit der Einstufung "Neutral" wird damit gerechnet, dass sich die Aktie auf Zwölfmonatssicht im Gleichklang mit dem Sektor entwickeln wird. Bei der Einstufung "Underperform" geht Exane BNP Paribas davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten schlechter als der Sektor entwickeln wird./ajx/ag

Analysierendes Institut Exane BNP Paribas.

02.09.2014

ANALYSE: Barclays empfiehlt weiter Aktienengagements in Europa

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays blickt nach der Kursschwäche der vergangenen Monate optimistisch auf den europäischen Aktienmarkt. "Die jüngsten Trends legen nahe, dass kontinentaleuropäische Aktien vor einem Wendepunkt stehen", schreibt Stratege Ian Scott in einer Studie. Unterstützung sieht er seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie des Gewinnwachstums der Unternehmen.

Die Kursschwäche seit Mai habe auch mit dem Ukraine-Konflikt zu tun. Der eigentliche Grund liegt laut Scott aber eher auf fundamentaler Seite, also etwa in schwachen europäischen Konjunkturdaten. Diese hätten im Vergleich zu den USA besonders negativ überrascht. In der Vergangenheit hätten solche Phasen allerdings eine Wende signalisiert.

Die Unternehmen dürften zudem vom schwächelnden Eurokurs profitieren, schreibt Scott. Im ersten Halbjahr hatte die Stärke der Gemeinschaftswährung die Umsätze und Gewinne teils deutlich belastet. Entsprechend positiv dürfte sich eine Euro-Abwertung auswirken. Der Stratege reduzierte zwar seine Prognose für das Ergebniswachstum der Konzerne im laufenden Jahr, rechnet 2015 aber mit einer Beschleunigung des Gewinnwachstums.

Zudem könnte die EZB ihr Geldschleusen weiter öffnen. Eine quantitative Lockerung - also der Kauf von Staatsanleihen - ist dem Strategen zufolge wahrscheinlicher geworden. In den USA pumpt die Notenbank Fed bereits seit Jahren durch Anleihekäufe Geld in die Finanzmärkte, um die Konjunktur anzukurbeln./mis/ag

01.09.2014

INDEX-MONITOR: ProSieben bleibt der Dax-Aufstieg weiter verwehrt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Aufstieg in die erste deutsche Börsenliga dürfte ProSiebenSat.1 im September wohl noch nicht gelingen. Im Dax dürfte alles bleiben wie es ist. Im MDax und SDax rechnen Experten hingegen mit der Aufnahme weiterer Börsenneulinge und auch im Technologie-Index TecDax dürften Stühle gerückt werden. Der Arbeitskreis Aktienindizes kommt am 3. September zur Beratung zusammen. Noch am selben Abend gibt dann die Deutsche Börse ihre Index-Entscheidungen bekannt. Umgesetzt werden die Beschlüsse zum Montag, 22. September.

"An der Dax-Zusammensetzung wird sich nichts ändern", sind die beiden Index-Experten Uwe Streich von der LBBW und Sophia Wurm von der Commerzbank überzeugt. Das K+S-Papier als kleinster Dax-Wert sei aktuell nicht gefährdet. Der Salz- und Düngemittelhersteller erfülle weiter die Regel der Deutschen Börse für einen Verbleib, nämlich zu den nach Börsenwert und Börsenumsatz 40 größten deutschen Konzernen zu gehören.

Um dennoch rauszufliegen, müsste ProSieben sich unter den 30 größten börsennotierten Konzernen befinden. Doch während dies kein Problem ist mit Blick auf den Börsenwert, hapert es deutlich am Börsenumsatz. "Mit einem Rückstand von etwa 18 Prozent auf die hier auf Rang 30 liegende Metro dürfte sich an diesem Szenario auch so schnell nichts ändern", so Streich.

Im Index der mittelgroßen Werte hingegen steht die vor einem Jahr an die Börse gegangene Deutsche Annington vor dem Aufstieg vom SDax in den MDax. Dafür werde wohl der Großküchenausstatter Rational den Index verlassen müssen. Möglich ist zudem laut beiden Index-Experten auch die Aufnahme des Gabelstapler-Herstellers Kion , der ebenfalls erst vor etwa einem Jahr sein Börsendebut feierte. Absteigen dürfte für Kion die SGL Group . "Dies ist jedoch eine Kann- und keine Muss-Entscheidung der Deutschen Börse. Deshalb ist es durchaus denkbar, dass erst noch der weitere Verlauf der geplanten Übernahme von Sky Deutschland abgewartet wird, bevor sie sich für Kion im MDax entscheidet", so Streich.

Der Börsenneuling und Dachziegelhersteller Braas Monier darf sich wohl schon auf einen Platz im SDax freuen. Nicht ganz so sicher sieht es für den im Mai frisch an die Börse gegangenen Autozulieferer Stabilus aus. "Das ist wieder eine Kann- und keinesfalls eine Muss-Entscheidung", sagt Streich. Entnahmekandidaten sind laut Streich und Wurm etwa der Online-Reifenhändler Delticom , der Kunststoffhersteller Balda oder auch der Weinhändler Hawesko .

Änderungen dürften auch im TecDax anstehen. Die Aktien von Rib Software werden wohl PSI ersetzen. Als Möglichkeit wird zudem die Aufnahme von SLM Solutions , eines Herstellers von 3D-Druckern, gesehen. Dann müssten voraussichtlich die Aktien von Stratec Biomedical den Technologie-Index verlassen.

Wichtig sind Änderungen in den Indizes vor allem für jene Fonds, die den Index exakt nachbilden (ETF), da sie die dann entsprechend umschichten und umgewichten müssen, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat./ck/ag

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: UBS streicht RWE von 'Least Preferred List' - 'Sell'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat RWE von der "Least Preferred List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Die Entnahme begründete Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Montag mit einer ausgewogeneren Berücksichtigung mitteleuropäischer Versorgeraktien in der Auswahlliste. Die beibehaltene Verkaufsempfehlung rechtfertigte er damit, dass die Aktie eine Ergebniserholung im Segment Stromerzeugung einpreise, die jedoch auf absehbare Zeit unwahrscheinlich sei./edh/ck/ag

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB hebt Ziel für Fielmann auf 47 Euro - 'Halten'

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat das Kursziel für Fielmann nach endgültigen Zahlen für das zweite Quartal von 45 auf 47 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Überraschungen habe es kaum noch gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Vasterling in einer Studie vom Montag. Für die Bewertung sei nun das erwartete Ergebnis im Jahr 2015 relevant, hieß es zu Kurszielerhöhung. Allerdings schienen die günstigen Perspektiven, das risikoarme Geschäftsmodell und die hohe Eigenkapitalquote der Optikerkette im Kurs bereits eingepreist./ajx/ck/ag

01.09.2014

ANALYSE: Warburg Research senkt Delticom auf 'Hold' und Ziel auf 21 Euro

HAMBURG (dpa-AFX) - Das Analysehaus Warburg Research hat Delticom von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 37 auf 21 (Kurs 20,06) Euro gesenkt. Er habe seine mittelfristigen Wachstumsprognosen für den Online-Reifenhändler deutlich reduziert, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen dürfte der Profitabilität zu Lasten des Umsatzanstiegs Vorzug geben. Zudem dürften die Reifenpreise unter Druck bleiben und die Wachstumsperspektiven für Europa hätten sich abgeschwächt.

Im September dürfte das SDax-Unternehmen darlegen, wie es bei der Tochter Tirendo eine Trendwende erreichen wolle. Zwar dürfte es gelingen, das Geschäft profitabel zu machen. Das dürfte aber das Wachstumspotenzial verringern. Selbst ein schlüssiger Plan für Tirendo werde aber kaum zu einer schnellen Kurserholung führen. Dafür wären Tonn zufolge Erfolgsanzeichen notwendig. Insgesamt brauche es Zeit, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Bei der Einstufung "Hold" rechnet Warburg Research auf Sicht von zwölf Monaten mit einer weitestgehend stabilen Kursentwicklung./mis/ag

Analysierendes Institut Warburg Research.

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: Warburg Research belässt Tipp24 auf 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hatTipp24 nach einer Senkung der Unternehmensprognosen auf "Buy" belassen. Die hohen, unerwarteten Barmittelabflüsse wegen des Anstiegs geleisteter Spielgewinnauszahlungen über das statistische Mittel belaste die Stimmung der Anleger, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Montag. Er hält aber an seiner positiven Einschätzung der Papiere fest. Ohne Sondereinflüsse dürfte die Gewinnentwicklung im kommenden Geschäftsjahr kräftig nach oben zeigen./mis/ag

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Fraport auf 48,50 Euro - 'Underweight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Fraport von 50,00 auf 48,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) im zweiten Quartal sei etwas besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Er zeigte sich aber skeptisch hinsichtlich des mittelfristigen Perspektiven für das Passagierwachstum am Frankfurter Flughafen. Fraport ist auch weiterhin die von ihm am wenigsten bevorzugte Aktie unter den Airport-Betreibern./edh/ag

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Delticom auf 'Hold' und Ziel auf 21 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat Delticom von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 37 auf 21 Euro gesenkt. Er habe seine mittelfristigen Wachstumsprognosen für den Online-Reifenhändler deutlich reduziert, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen dürfte der Profitabilität zu Lasten der Umsatzentwicklung Vorzug geben. Zudem dürften die Reifenpreise unter Druck bleiben und die Wachstumsperspektiven für Europa hätten sich abgeschwächt. Angesichts der jüngsten Geschäftsentwicklung brauche es Zeit, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen./mis/ag

01.09.2014

ANALYSE-FLASH: Exane BNP senkt Ziel für HeidelbergCement - 'Outperform'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für HeidelbergCement von 70 auf 68 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Er stehe dem US-Geschäft der Baustoffhersteller inzwischen weniger positiv gegenüber, schrieb Analyst Paul Roger in einer Branchenstudie vom Montag. Steigende Logistikkosten machten dort die Auswirkungen von Preiserhöhungen für Zement teilweise wieder zunichte. Der Experte sieht HeidelbergCement aber weiter positiv, weil die Aktie trotzdem weiter attraktiv bewertet sei./fri/ajx/ag

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser