dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

12.02.2016

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 08. bis 12.02.2016

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 08. bis 12.02.2016

MONTAG

Warburg Research hebt Infineon auf 'Buy' - Ziel 15 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Infineon von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 15 Euro belassen. Der jüngste Kursverfall sei übertrieben gewiesen und biete eine Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Montag. Der Chiphersteller sei gut aufgestellt und dürfte daher von den strukturellen langfristigen Trends in all seinen Sparten profitieren.

Kepler Cheuvreux hebt Thyssenkrupp auf 'Buy' - Ziel gesenkt

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Thyssenkrupp von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 20 auf 17 Euro gesenkt. Sollten die EU-Stahleinfuhrpreise nicht genügend geschützt werden, nähmen für die Stahlhersteller die Herausforderungen durch Überkapazitäten zu, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Branchenstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt Unternehmen mit einer breiteren Aufstellung wie Voestalpine und Thyssenkrupp, auch wegen eines vorteilhafteren Chance/Risiko-Profils.

Credit Suisse hebt Munich Re auf 'Neutral' und Ziel auf 180 Euro

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Munich Re von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 150 auf 180 Euro angehoben. Er habe seine Gewinnschätzungen für den Rückversicherer nach der Vertragserneuerung in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung sowie den vorläufigen Jahreszahlen angehoben, schrieb Analyst Richard Burden in einer Studie vom Montag. Er bleibe zwar mit Blick auf die operativen Aussichten des Rückversicherungsgeschäfts vorsichtig und rechne 2016 mit weiteren Preisrückgängen. Doch dies sollte durch die defensive Stärke der Münchener ausgeglichen werden.

DIENSTAG

Hauck & Aufhäuser hebt Gerresheimer auf 'Buy' - Ziel 64 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Gerresheimer vor Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 64 Euro belassen. Der Hersteller von Spezialverpackungen dürfte über ein solides viertes Quartal berichten, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Dienstag. Nach dem jüngsten Kursrückgang sei die Aktie attraktiv bewertet.

Commerzbank hebt Telefonica Deutschland auf 'Buy'

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Telefonica Deutschland vor Zahlen für das vierte Quartal von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 6,20 Euro belassen. Der Mobilfunkanbieter dürfte einen zuversichtlichen Ausblick für 2016 geben, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Die aktuelle Kursschwäche sei eine Kaufgelegenheit.

Exane BNP nimmt Siemens mit 'Outperform' wieder auf

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Siemens mit "Outperform" und einem Kursziel von 97 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Wachstumsaussichten für die Elektrotechnikbranche blieben gedämpft, schrieb Analyst Jonathan Mounsey in einer Studie vom Dienstag. Siemens ist für den Experten aber der Favorit. Mounsey rechnet mit organischem Umsatzwachstum für den Dax-Konzern und steigenden Margen in den kommenden zwei Jahren.

MITTWOCH

NordLB hebt Vonovia auf 'Kaufen' - Ziel 30 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Vonovia nach der gescheiterten Übernahme von Deutsche Wohnen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, aber das Kursziel auf 30 Euro belassen. Da er bereits zuvor an der Akzeptanz der Deutsche-Wohnen-Aktionäre für die Offerte gezweifelt habe, sei das Kursziel bereits gesenkt worden, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Mittwoch. Wegen des vorhandenen Kurspotenzials zu seinem Kursziel rate er nun zum Kauf.

NordLB hebt Deutsche Bank auf 'Halten' und Ziel auf 16 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Bank von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 14 auf 16 Euro angehoben. Nachdem seine Befürchtung eingetreten sei, dass die Aktie der Deutschen Bank ihren Tiefstkurs von Januar 2009 noch einmal testen würde, bestehe nun die Hoffnung auf eine Stabilisierung des Kurses, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Mittwoch. Trotz des noch immer enormen Risikoabschlags sei die Deutsche Bank wegen der geringen Berechenbarkeit der Geschäftsentwicklung noch kein Turnaround-Titel.

Independent Research hebt Infineon auf 'Kaufen' - Ziel gesenkt

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Infineon von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 13,70 auf 13,10 Euro gesenkt. Der jüngste Kursrückgang der Aktie im schwachen Marktumfeld sei übertrieben gewesen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Mittwoch. Die langfristigen Perspektiven des Chipherstellers seien intakt.

DONNERSTAG

S&P Capital IQ hebt Adidas auf 'Buy' und Ziel auf 95 Euro

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Adidas nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 84 auf 95 Euro angehoben. Der Sportartikelhersteller habe mit seinen vorläufigen Kennziffern für 2015 die eigenen Ziele übertroffen, schrieb Analystin Caren Ngo Siew Teng in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der Gewinnerholung 2015 und der hohen Gewinndynamik in diesem Jahr ist die Expertin für Adidas positiv gestimmt.

Berenberg senkt RWE auf 'Sell' und Ziel auf 10,50 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat RWE von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 14,00 auf 10,50 Euro gesenkt. Er habe angesichts des weiteren Verfalls der Rohstoff- und Energiepreise seine Schätzungen für etliche Energieunternehmen überarbeitet, schrieb Analyst Lawson Steele in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die deutschen Vertreter Eon und RWE gehörten zu den Unternehmen, die ihre Dividenden senken dürften.

Berenberg senkt Eon auf 'Sell' und Ziel auf 8 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Eon von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 10 auf 8 Euro gesenkt. Er habe angesichts des weiteren Verfalls der Rohstoff- und Energiepreise seine Schätzungen für etliche Energieunternehmen überarbeitet, schrieb Analyst Lawson Steele in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die deutschen Vertreter Eon und RWE gehörten zu den Unternehmen, die ihre Dividenden senken dürften.

FREITAG

S&P Capital IQ hebt Commerzbank auf 'Buy' - Ziel gesenkt

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Commerzbank nach Jahreszahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 11,80 auf 8,00 Euro gesenkt. Der Gewinn je Aktie liege trotz des mehr als verdreifachten Überschusses unter den Erwartungen, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Freitag. Er sehe die Aktie aber wegen der verbesserten Kapitalausstattung der Bank positiv.

NordLB hebt Volkswagen auf 'Halten' und senkt Ziel auf 90 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Volkswagen nach Absatzzahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 110 auf 90 Euro gesenkt. Die Januar-Auslieferungszahlen seien überraschend gut ausgefallen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Diese ließen den Reputationsschaden durch den Diesel-Skandal geringer erscheinen, auch wenn VW mit Rabattaktionen nachgeholfen haben dürfte.

Berenberg hebt Fresenius SE auf 'Buy' - Senkt Ziel auf 65,10 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Fresenius SE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 65,80 auf 65,10 Euro gesenkt. Fresenius habe ein gutes Geschäftsmodell, weshalb die Einstiegsgelegenheit in die Aktie aktuell attraktiv sei, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Die längerfristigen Wachstumsaussichten überwögen die kurzfristigen Risiken.

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12.02.2016

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.02.2016

S&P Capital IQ hebt Commerzbank auf 'Buy' - Ziel gesenkt

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Commerzbank nach Jahreszahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 11,80 auf 8,00 Euro gesenkt. Der Gewinn je Aktie liege trotz des mehr als verdreifachten Überschusses unter den Erwartungen, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Freitag. Er sehe die Aktie aber wegen der verbesserten Kapitalausstattung der Bank positiv.

NordLB hebt Volkswagen auf 'Halten' und senkt Ziel auf 90 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Volkswagen nach Absatzzahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 110 auf 90 Euro gesenkt. Die Januar-Auslieferungszahlen seien überraschend gut ausgefallen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Diese ließen den Reputationsschaden durch den Diesel-Skandal geringer erscheinen, auch wenn VW mit Rabattaktionen nachgeholfen haben dürfte.

Berenberg hebt Fresenius SE auf 'Buy' - Senkt Ziel auf 65,10 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Fresenius SE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 65,80 auf 65,10 Euro gesenkt. Fresenius habe ein gutes Geschäftsmodell, weshalb die Einstiegsgelegenheit in die Aktie aktuell attraktiv sei, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Die längerfristigen Wachstumsaussichten überwögen die kurzfristigen Risiken.

Berenberg hebt Gerresheimer auf 'Buy' - Ziel 70 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Gerresheimer von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 70 Euro belassen. Nach dem mauen Jahr 2015 schienen sich die Aussichten des Verpackungsspezialisten 2016 zu verbessern, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Nun gebe es eine gute Gelegenheit, in die Aktie einzusteigen.

Warburg Research senkt Fielmann auf 'Hold' - Ziel 70 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Fielmann von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber auf 70 Euro belassen. Nach der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung sei das Aufwärtspotenzial für die Aktie der Optikerkette nun begrenzt, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Freitag.

Hauck & Aufhäuser hebt Nemetschek auf 'Buy' - Ziel 44 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Nemetschek nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 44 Euro belassen. Weil die Aktie des auf die Bauindustrie ausgerichteten Softwareherstellers stark nachgegeben habe und die Wachstumsaussichten intakt seien, biete sich nun eine Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Freitag. Die Zahlen für das vierte Quartal hätten das anziehende Wachstum untermauert.

Warburg Research hebt Grenkeleasing auf 'Buy' - Ziel 203 Euro

HAMBURG - Warburg Research hat Grenkeleasing von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 174 auf 203 Euro angehoben. Die starken Quartalszahlen, der positive Ausblick für 2016 sowie die Management-Aussagen auf der Analystenkonferenz stützten seine positive Einschätzung des Unternehmens, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Freitag. Der Leasingspezialist biete hohe Qualität und habe hervorragende Wachstumsperspektiven.

DZ Bank senkt fairen Wert für Daimler auf 62 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Daimler von 72 auf 62 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Autobauer habe für 2015 über neue Bestwerte beim Absatz, Umsatz und operativen Ergebnis berichtet und damit die Erwartungen erfüllen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Doch wegen der Unsicherheiten um die möglichen Auswirkungen von "Dieselgate" auf die Autoindustrie sowie wegen vorsichtigerer Schätzungen für 2016 bestätige er seine Anlageempfehlung.

Independent Research senkt Ziel für BMW auf 75 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für BMW nach Absatzzahlen für Januar von 95 auf 75 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Absatzzahlen des Autobauers seien zwar vor allem in Europa erfreulich ausgefallen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Doch das schwache Bild zum Auftakt in den USA dürfte sich im Jahresverlauf nur unwesentlich verbessern.

Deutsche Bank hebt Ziel für Adidas auf 108 Euro - 'Buy'

FRANKFURT - FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas nach vorläufigen Jahreszahlen von 105 auf 108 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Eckdaten des Sportartikelherstellers hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Freitag. Er hob seine Schätzungen an und geht davon aus, dass auch die Markterwartungen steigen werden.

KUNDENHINWEIS: Sie lesen eine Auswahl der Analysten-Umstufungen von dpa-AFX

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12.02.2016

US-Anleihen im Minus - Erholung bei Aktien und Öl und Konjunkturdaten belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Anleihen haben nach dem Höhenflug der vergangenen Handelstage am Freitag den Rückwärtsgang eingelegt. Die Erholung an den Aktienmärkten und der kräftig steigende Ölpreis belastete die Festverzinslichen. Außerdem dämpften besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA die Laune am Rentenmarkt. Im Januar waren die Einzelhandelsumsätze etwas stärker als erwartet gestiegen. Die Umsätze aus dem Vormonat wurden nach oben revidiert.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkte auf 100 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,67 Prozent. Fünfjährige Papiere verloren 11/32 Punkte auf 100 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,20 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen rutschten um 25/32 Punkte auf 98 29/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 1,75 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben 1 31/32 Punkte auf 97 29/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,60 Prozent./he/jkr/he

12.02.2016

Devisen: Eurokurs im US-Handel kaum bewegt

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Freitag im US-Handel kaum noch bewegt. Die Gemeinschaftswährungs kostete zuletzt 1,1253 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1275 (Donnerstag: 1,1347) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8869 (0,8813) Euro.

Im frühen europäischen Handel war der Eurokurs noch über 1,13 Dolar gklettert. Die später veröffentlichten überraschend stark ausgefallenen US-Einzelhandelsdaten hatten ihn dann aber bis auf 1,1214 Dollar gedrückt. In den Vereinigten Staaten waren die Umsätze der Branche im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat hatten sich die Erlöse laut Handelsministerium um 0,2 Prozent erhöht.

"Die Einzelhandelsumsätze zeichnen ein robustes Bild der Konjunkturentwicklung in den USA", kommentierte Ralf Umlauf, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Zahlen. "Rezessionssorgen lassen sich auf dieser Basis nicht herleiten." Zuletzt hatten Sorgen um die US-Wirtschaft die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen in den USA stark gedämpft und den Dollar belastet.

Bereits zuvor war der Eurokurs durch die gute Stimmung an den Aktienmärkten unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung galt zuletzt als sichere Alternative in den Börsenturbulenzen./he/jsl/he

12.02.2016

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 875 864 (Donnerstag: 1 033 359) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 458 779 (501 248), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 417 085 (532 111). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,09 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Daimler (35 355/33 156), Nestlé (13 516/50 436) und UBS (UBSN) (33 220/27 724)./yyzz/DP/he

12.02.2016

ROUNDUP: Springer-Konzern verwirft Umwandlung der Rechtsform

BERLIN (dpa-AFX) - Das Medienhaus Axel Springer SE ("Bild", "Die Welt") hat eine ursprünglich geplante Änderung seiner Rechtsform verworfen. Der Vorstand habe entschieden, die Umwandlung der Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) nicht weiter zu verfolgen, teilte das Medienhaus am Freitag mit. Das sei nach Auffassung des Unternehmens und seiner Mehrheitsgesellschafterin Friede Springer die bessere Alternative "für die langfristige Entwicklung des Unternehmens und dessen Attraktivität am Kapitalmarkt".

Ursprünglich hatte der Medienkonzern die Rechtsform ändern wollen, um den beherrschenden Einfluss von Friede Springer zu sichern. Bei Kapitalerhöhungen sollte der Einfluss der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik, die von der Springer-Witwe kontrolliert wird, als Mehrheitseigentümer erhalten bleiben.

Wie die Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Konzernkreisen erfuhr, waren die Reaktionen des Kapitalmarktes auf die Pläne aber negativ. Zudem sei die Struktur einer KGaA sehr komplex. Eine Kapitalerhöhung sei derzeit nicht geplant, betonte ein Konzernsprecher.

Hinter der Gesellschaft stehen Friede Springer sowie zwei Enkel des 1985 gestorbenen Verlegers Axel Springer. Außerdem hält Frau Springer weitere persönliche Anteile./tam/fri/he

12.02.2016

Springer-Konzern verwirft Umwandlung der Rechtsform

BERLIN (dpa-AFX) - Das Medienhaus Axel Springer SE ("Bild", "Die Welt") hat eine ursprünglich geplante Änderung seiner Rechtsform verworfen. Der Vorstand habe entschieden, die Umwandlung der Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) nicht weiter zu verfolgen, teilte das Medienhaus am Freitag mit. Das sei nach Auffassung des Unternehmens und seiner Mehrheitsgesellschafterin Friede Springer die bessere Alternative "für die langfristige Entwicklung des Unternehmens und dessen Attraktivität am Kapitalmarkt".

Ursprünglich hatte der Medienkonzern die Rechtsform ändern wollen, um den Einfluss von Friede Springer zu sichern. Bei Kapitalerhöhungen sollte der Einfluss der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik als Mehrheitseigentümer erhalten bleiben. Hinter der Gesellschaft stehen Friede Springer sowie zwei Enkel des 1985 gestorbenen Verlegers Axel Springer. Außerdem hält Frau Springer weitere persönliche Anteile./tam/DP/he

12.02.2016

Metro übernimmt Rungis express

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Handelsriese Metro übernimmt den Lebensmittellieferdienst Rungis express, der auf die Belieferung von Edelrestaurants spezialisiert ist. Mit dem Zukauf könne die Metro-Großhandelssparte Cash & Carry ihre Expansion im Premium-Lebensmittel-Segment in Deutschland vorantreiben und ihren Lieferservice weiter ausbauen, betonte das Düsseldorfer Unternehmen am Freitag. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Rungis express versorgt mehr als 6000 Kunden - überwiegend aus der gehobenen Gastronomie - mit rund 3000 Produkten aus mehr als 60 Ländern. Das Angebot umfasst Fleisch, Geflügel, frischen Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Obst und Gemüse oder handgemachte frische Pasta. Im Jahr 2014 erzielte Rungis mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro.

Die Marke und Eigenständigkeit von Rungis express würden auch nach der Übernahme erhalten bleiben, betonte die Metro. Mit dem Zukauf rundet der Handelsriese sein vorhandenes Belieferungsgeschäft für Restaurants und Gaststätten nach oben ab. Die Lieferdienste gehören zur Zeit zu den am stärksten wachsenden Bereichen im Metro-Geschäft. Der sogenannte "Foodservice-Markt" befindet sich zurzeit in einem rasanten Konzentrationsprozess. Zuletzt hatte sich Metro-Konkurrent Transgourmet durch Zukäufe verstärkt./rea/DP/he

12.02.2016

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 19. Februar 2016

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Freitag,

den 19. Februar:

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MONTAG, DEN 15. FEBRUAR 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: BIP Q4/15 (vorläufig)

03:00 CHN: Handelsbilanz 01/16

05:30 J: Industrieproduktion 12/15 (endgültig)

08:00 GB: Reckitt Benckiser Jahreszahlen

08:00 A: RHI vorläufige Jahreszahlen

08:00 D: Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 12/15

11:00 EU: Handelsbilanz 12/15

11:30 NL: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3, 6 Monate

Volumen: 4 Mrd EUR

14:50 F: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3, 6, 12 Monate

Volumen: 7 Mrd EUR

15:00 B: Handelsbilanz 12/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: sentix Sektor Sentiment

D: Gesco Q3-Zahlen

D: Bertrandt Q1-Zahlen

S: Hennes & Mauritz Umsatz 01/16

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Beginn eines Prozesses gegen Deutsche-Bank-Mitarbeiter wegen

mutmaßlicher Beteiligung am Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit

CO2-Zertifikaten

09:15 D: Konferenz Mittelstand 4.0 (bis 16.02.2016), Darmstadt

10:00 D: Aufsichtsratssitzung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

12:30 D: "Führungstreffen Energie" am Vortag des Fachkongresses "E-World

Energy & Water" (16.-18.2.): Wie geht es weiter mit der Energiewende?

u.a. mit Rainer Baake, Staatssekretär im

Bundeswirtschaftsministerium, und Netzagenturchef Jochen Homann und

und dem Chef der RWE Deutschland AG, Neuhaus

14:30 D: Tagung "Bank der Zukunft" veranstaltet vom International Bankers

Forum, u.a. mit Franz Sebastian Welter (Abteilungsdirektor

Innovation und Digitalisierung DZ Bank), Oliver Vins (Vorstand und

Gründer Vaamo Finanz AG), Mario Daberkow (Vorstand IT und Prozesse

Volkswagen Financial Services), Sonja Kardorf (Mitglied des

Vorstands Investitionsbank Berlin).

15:00 EU: EZB-Präsident Draghi spricht vor dem Wirtschaftsausschuss des

EU-Parlaments

18:00 D: Jahresempfang Bundesverband mittelständische Wirtschaft,

Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) mit

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Taavi Röivas,

Ministerpräsident Estlands, Günther Oettinger, EU-Kommissar für

Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Cem Özdemir,

Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

B: Treffen der EU-Minister für Landwirtschaft und Fischerei

HINWEIS

USA: Feiertag, Börse geschlossen

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DIENSTAG, DEN 16. FEBRUAR 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 D: HeidelbergCement Jahreszahlen

07:00 F: Michelin Jahreszahlen

07:00 NL: TNT Jahreszahlen

07:20 F: Air Liquide Jahreszahlen

07:30 F: EdF Jahreszahlen (11.00 h Pk)

07:30 F: Orange Jahreszahlen (11.00 h Pk)

08:00 GB: Anglo American Jahreszahlen

08:00 EU: Acea Pkw-Neuzulassungen 01/16

08:00 D: Erwerbstätigkeit Q4/15 (detailliert)

08:00 D: MTU Jahreszahlen (12.30 h Pk)

10:00 D: Osram Licht Hauptversammlung, München

10:00 I: Handelsbilanz 12/15

10:30 F: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3, 6, 12 Monate

Volumen: 7 Mrd EUR

10:30 GB: Verbraucherpreise 01/16

10:30 GB: Erzeugerpreise 01/16

11:00 D: ZEW-Konjunkturerwartungen 02/16

12:30 EU: ESM Geldmarktpapiere

Laufzeit: 6 Monate

Volumen: 1,5 Mrd EUR

14:30 USA: Empire State Index 02/16

16:00 USA: NAHB-Index 02/16

16:30 I: Telecom Italia Jahreszahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Daimler AR-Sitzung

I: Fiat Chrysler Automobiles Absatz 01/16

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: "Handelsblatt"-Jahrestagung "Stahlmarkt 2016" (bis 17.02.16)

11:00 h Pk mit dem Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung Stahl,

Hans Jürgen Kerkhoff, Düsseldorf

10:00 D: Bundesverfassungsgericht verhandelt über den Kauf von Staatsanleihen

zur Euro-Rettung durch die Europäische Zentralbank (EZB), Karlsruhe

10:30 D: Jahres-Pk Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland

D: E-World - Energy & Water (bis 18.02.), Essen

13:45 D: Pk IG BAU stellt Forderung zur Lohn- und Gehaltsrunde 2016 vor

mit Vize-Vorsitzendem Dietmar Schäfers

15:30 D: Sitzung des Sonderausschusses BER, Potsdam

18:00 D: Konjunkturausblick 2016 des Bundesverbands mittelständische

Wirtschaft

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MITTWOCH, DEN 17. FEBRUAR 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: Maschinenaufträge 12/15

07:00 CH: Clariant Jahreszahlen

07:00 LU: Stabilus Q1-Zahlen (Call 14.00 h)

07:00 D: Norma Jahreszahlen

07:00 D: Kuka Jahreszahlen

07:00 N: Norsk Hydro Q4-Zahlen

07:00 NL: DSM Jahreszahlen

07:30 NL: Euronext Q4-Zahlen

07:30 F: Schneider Electric Jahreszahlen

08:00 D: Beiersdorf Jahreszahlen (Pk 10.00 h)

10:30 GB: Arbeitslosenzahlen 01/16

11:00 GR: Verbraucherpreise 01/16

11:30 D: Anleihen

Laufzeit: 10 Jahre

Volumen: 5 Mrd ERU

12:00 USA: T-Mobile US Q4-Zahlen

14:00 USA: Analog Devices Q1-Zahlen

14:00 PL: Industrieproduktion 01/16

14:00 PL: Erzeugerpreise 01/16

14:00 PL: Einzelhandelsumsatz 01/16

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 01/16

14:30 USA: Erzeugerpreise 01/16

15:15 USA: Industrieproduktion 01/16

15:15 USA: Kapazitätsauslastung 01/16

20:00 USA: FOMC-Sitzungsprotokoll 26./27.1.16

20:00 D: Deutsche Börse Jahreszahlen

22:20 USA: NVIDIA Q4-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bertrandt Hauptversammlung

F: Euler Hermes Jahreszahlen

F: Credit Agricole Jahreszahlen

NL: ABN Amro Jahreszahlen

USA: Marriott International Q4-Zahlen

USA: Bridgestone Q4-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: "Handelsblatt"-Jahrestagung "Stahlmarkt 2016" (bis 17.02.16)

11:00 D: Roche informiert über den Geschäftsverlauf seiner deutschen

Gesellschaften, Frankfurt

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DONNERSTAG, DEN 18. FEBRUAR 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: Handelsbilanz 01/16

02:30 CHN: Verbraucherpreise 01/16

02:30 CHN: Erzeugerpreise 01/16

07:00 F: Accor Jahreszahlen

07:00 CH: Kudelski Jahreszahlen

07:15 CH: Nestle Jahreszahlen (8.30 hh Pk)

07:15 F: Air France-KLM Jahreszahlen

07:30 A: OMV Jahreszahlen

07:30 D: Takkt Jahreszahlen

07:30 F: CAP Gemini Jahreszahlen

08:00 GB: Centrica Jahreszahlen und Umsatz

08:45 F: Verbraucherpreise 01/16 (endgültig)

10:00 EU: EZB Leistungsbilanz 12/15

10:00 D: Infineon Hauptversammlung, München

10:00 D: Deutsche Börse Bilanz-Pk, Frankfurt

10:00 D: Puma Bilanz-Pk, Herzogenaurach

13:00 USA: Wal-Mart Q4-Zahlen

13:30 EU: EZB Sitzungsprotokoll 21.1.16

14:00 CDN: Bombardier Q4-Zahlen

14:30 USA: Philly Fed Index 02/16

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 USA: Frühindikator 01/16

17:00 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

17:40 F: Vivendi Jahreszahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Daimler Geschäftsbericht

D: Elmos Semiconductor Jahreszahlen

F: Vallourec Jahreszahlen

F: Valeo Jahreszahlen

GB: BAE Systems Jahreszahlen

NL: Randstad Jahreszahlen

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Fortsetzung im Prozess gegen Deutsche-Bank-Mitarbeiter wegen

mutmaßlicher Beteiligung am Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit

CO2-Zertifikaten

09:00 D: Industriekonferenz des Bundeswirtschaftsministeriums

"Zukunftsperspektive Industrie 2030"

+ Eröffnung durch Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig

+ Reden Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und

EU-Energiekommissar Maros Sefcovic

09:30 LU: EuGH urteilt über EU-Sanktionen gegen iranische Bank Mellat

10:00 D: 17. Verhandlungstag im Prozess gegen die ehemaligen

Porsche-Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter mit Plädoyer

der Ankläger, Stuttgart

11:00 D: Jahres-Pk Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) u.a. zu Ergebnissen

des Autojahres 2015, Berlin

16:00 EU: EU-Gipfel (bis 19.02.), Brüssel

Themen: Neue EU-Ausnahmen für Großbritannien wie die Begrenzung von

Sozialleistungen für EU-Ausländer, Flüchtlingskrise

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FREITAG, DEN 19. FEBRUAR 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 CH: BB Biotech Jahreszahlen (endgültig)

07:00 D: Allianz Jahreszahlen

07:00 D: Fuchs Petrolub Jahreszahlen

07:30 D: Pfeiffer Vacuum Jahreszahlen

07:30 NL: Aegon Jahreszahlen

08:00 D: Erzeugerpreise 01/16

08:00 GB: Standard Life Jahreszahlen

10:30 D: Metro Hauptversammlung

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 01/16

14:30 USA: Verbraucherpreise 01/16

14:30 USA: Realeinkommen 01/16

16:00 B: Verbrauchervertrauen 02/16 (vorläufig)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 02/16

EU: Moody's Ratingergebnis Spanien

EU: S&P Ratingergebnis EFSM

F: Essilor Jahreszahlen

F: Kering Jahreszahlen

F: TF1 Umsatz 2015

SONSTIGE TERMINE

EU: Abschluss EU-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel und EZB-Präsident

Draghi, Brüssel

09:00 D: Kongress für innovative Zukunftspolitik des Softwareherstellers SAP

und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)

12:45 h Rede Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU), Berlin

10:00 D: 4. Russland-Konferenz der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

Erwartet wird der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew.

Das Motto lautet: "Markt. Modernisierung. Mittelstand."

11:00 D: Verhandlung einer Unterlassungsklage der Presseverleger in der VG

Media vs. Google am Landgericht Berlin (Kartellkammer)

Die Verlage streiten sich mit Google um eine mögliche Vergügung von

Online-Inhalten nach dem Leistungsschutzrecht (LSR).

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

12.02.2016

TAGESVORSCHAU: Termine am 15. Februar 2016

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag,

den 15. Februar:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: BIP Q4/15 (vorläufig)

03:00 CHN: Handelsbilanz 01/16

05:30 J: Industrieproduktion 12/15 (endgültig)

08:00 GB: Reckitt Benckiser Jahreszahlen

08:00 A: RHI vorläufige Jahreszahlen

08:00 D: Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 12/15

11:00 EU: Handelsbilanz 12/15

11:30 NL: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3, 6 Monate

Volumen: 4 Mrd EUR

14:50 F: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3, 6, 12 Monate

Volumen: 7 Mrd EUR

15:00 B: Handelsbilanz 12/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: sentix Sektor Sentiment

D: Gesco Q3-Zahlen

D: Bertrandt Q1-Zahlen

S: Hennes & Mauritz Umsatz 01/16

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Beginn eines Prozesses gegen Deutsche-Bank-Mitarbeiter wegen

mutmaßlicher Beteiligung am Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit

CO2-Zertifikaten

09:15 D: Konferenz Mittelstand 4.0 (bis 16.02.2016), Darmstadt

10:00 D: Aufsichtsratssitzung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

12:30 D: "Führungstreffen Energie" am Vortag des Fachkongresses "E-World

Energy & Water" (16.-18.2.): Wie geht es weiter mit der Energiewende?

u.a. mit Rainer Baake, Staatssekretär im

Bundeswirtschaftsministerium, und Netzagenturchef Jochen Homann und

und dem Chef der RWE Deutschland AG, Neuhaus

14:30 D: Tagung "Bank der Zukunft" veranstaltet vom International Bankers

Forum, u.a. mit Franz Sebastian Welter (Abteilungsdirektor

Innovation und Digitalisierung DZ Bank), Oliver Vins (Vorstand und

Gründer Vaamo Finanz AG), Mario Daberkow (Vorstand IT und Prozesse

Volkswagen Financial Services), Sonja Kardorf (Mitglied des

Vorstands Investitionsbank Berlin).

15:00 EU: EZB-Präsident Draghi spricht vor dem Wirtschaftsausschuss des

EU-Parlaments

18:00 D: Jahresempfang Bundesverband mittelständische Wirtschaft,

Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) mit

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Taavi Röivas,

Ministerpräsident Estlands, Günther Oettinger, EU-Kommissar für

Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Cem Özdemir,

Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

B: Treffen der EU-Minister für Landwirtschaft und Fischerei

HINWEIS

USA: Feiertag, Börse geschlossen°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

13.02.2016

Sentix-Chef: Anleger haben sich von Notenbanken einlullen lassen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kursrutsch an den Aktienmärkten hat den Anlegern nach Meinung des Analysehauses Sentix gezeigt, dass sie sich nicht mehr auf die Notenbanken verlassen können. Sie müssten wieder neu lernen, mit Risiken umzugehen, sagte Sentix-Geschäftsführer und Marktstratege Manfred Hübner im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Frage: Der Dax hat seit Jahresbeginn ungefähr 18 Prozent verloren. Warum ist die Stimmung an den Finanzmärkten so schlecht?

Antwort: Das hängt damit zusammen, dass die Abwärtsbewegung von den Anlegern so nicht erwartet wurde. Wir haben in den letzten drei Jahren zwar mehrere ernsthafte Korrekturen am Markt gehabt, die jedoch von den Notenbanken durch immer wieder neue "Maßnahmen" gelöst werden konnten. Die große Überraschung für die Investoren ist nun, dass die Notenbanken zwar durchaus noch präsent sind, aber die gewohnte stabilisierende Wirkung ausbleibt. Im Gegenteil, Anleger gewinnen mehr und mehr den Eindruck, dass die Notenbanken inzwischen zunehmend zu einem die Märkte destabilisierenden Faktor werden.

Frage: Die Anleger stecken ja derzeit offensichtlich in einer Art Angstspirale.

Antwort: Die Anleger sind zwar durchaus beunruhigt, sind aber in einer Art Schockstarre gefangen. Sie haben quasi verlernt, auf Risiken zu reagieren. Jetzt, wo sich die Risiken tatsächlich materialisieren, fehlt diesen Anlegern die Überzeugung sowie die Werkzeuge, mit diesen Risiken adäquat umzugehen. Alleine auf Herrn Draghi zu hoffen, reicht offensichtlich nicht mehr aus!

Frage: Nach Schockstarre sehen die aktuellen Kursverluste aber nicht gerade aus.

Antwort: Wird wirklich so viel verkauft? In den ersten zwei Wochen waren die Umsätze an der Börse noch vergleichsweise niedrig. Wir haben derzeit eher einen massiven Käuferstreik. Die hohen Kursverluste haben den Mut nach "alternativlosen Aktien" erlöschen lassen. De facto haben wir noch keinen breiten Ausverkauf gesehen. Man muss es wirklich im Kontext der letzten drei Jahre sehen. Wie oft hatten wir 10-Prozent-Korrekuren, wie oft hatten wir Situationen, wo der Markt Aufwärtstrends gebrochen hatte? Wer dort handelte, war am Ende schlechter gestellt als derjenige, der einfach die Augen zugemacht und durchgehalten hat. Wer sich von den Notenbanken "konditionieren" ließ, fuhr in den letzten Jahren besser - muss nun aber wieder umlernen!

Frage: Manch ein Experte spricht aber schon von einer Panik, die die Märkte gepackt hat und zieht Vergleiche zu den Anfangszeiten der Finanzkrise 2008. Was sagen Sie, ist das schon Panik?

Antwort: Wir können in unseren Daten noch keine Panik messen. In der letzten Umfrage am Wochenende haben wir zwar ein erhöhtes Maß an Pessimismus festgestellt, Angst ist also durchaus vorhanden. Panik jedoch noch nicht. Zu 2008: In der Tat gibt es unseres Erachtens Parallelen zwischen 2008 und 2016! Wenn wir dazu das Stimmungsbild, das Grundvertrauen und auch die Positionierung der Anleger betrachten, sind auf allen drei Ebenen frappierende Parallelen festzustellen. Die Art und Weise, wie diese Korrektur sozusagen in den Köpfen der Anleger entstanden ist und wie sie sich entfaltet, ist absolut vergleichbar.

Frage: Die wirtschaftlichen Faktoren, die als Erklärungen immer wieder angeführt werden, also zum Beispiel die schwächelnde chinesische Wirtschaft oder der Absturz des Ölpreises, sind ja nicht neu. Warum hat sich die Talfahrt zuletzt so stark beschleunigt?

Antwort: Zum einen wissen wir gar nicht so genau, wie die wirtschaftliche Situation in China tatsächlich ist. Die Meinungen gehen da deutlich auseinander. Die offiziellen Wachstumsraten werden vom Markt nicht geglaubt, aber man weiß nicht, wo die tatsächlichen Wachstumsraten liegen. Zum anderen, und das können wir zum Beispiel bei Sentix in unseren Konjunkturindikatoren ganz gut erkennen, ist festzuhalten, dass seit Dezember die Konjunkturerwartungen in allen Weltregionen zurückgehen. Das heißt: Unabhängig von der Frage, wie es in China aussieht, muss man konstatieren, dass sich die Wachstumsaussichten rund um den Globus verschlechtert haben./la/das

--- Interview: Lutz Alexander und Eva Scherer, dpa-AFX ---

12.02.2016

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow Jones nach 5 Tagen Tristesse wieder im Plus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Standardwerte haben am Freitag nach fünf Verlusttagen in Folge wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Steigende Ölpreise und kräftige Gewinne bei Bankaktien sorgten für eine aufgehellte Stimmung. Erfreulich ausgefallene Einzelhandelsumsätze dämpften zudem etwas die zuletzt immer größer werdende Sorge um die Konjunktur in den USA.

Der Dow Jones Industrial gewann 2,00 Prozent auf 15 973,84 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete das für den US-Leitindex aber immer noch ein Minus von 1,43 Prozent. Neben Konjunktursorgen hatten der fortgesetzte Rutsch der Ölpreise sowie Turbulenzen im Bankensektor belastet.

EXPERTE BLEIBT SKEPTISCH

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 1,95 Prozent auf 1864,78 Zähler vor und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,44 Prozent auf 4019,19 Punkte nach oben.

Die Ölpreiserholung liefere dem Aktienmarkt am Ende einer trüben Woche den benötigten Rückenwind, sagte Analyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Viel mehr als eine Gegenbewegung nach dem jüngsten Kursrutsch dürfte es zunächst allerdings nicht sein. Die Ölpreise hätten von Presseberichten profitiert, dass sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit wichtigen Förderländern außerhalb des Kartells auf eine Begrenzung der Fördermenge einigen könnte. Ähnliche Berichte habe es zuletzt aber mehrfach gegeben, ohne dass etwas passiert sei.

BANKEN AN DOW-SPITZE

Die Aktien der Ölkonzerne profitierten von der Erholung des "schwarzen Goldes". ExxonMobil gewannen 1,80 Prozent und Chevron Corp. stiegen sogar um 2,94 Prozent.

Noch erfolgreicher waren aber die Anteilsscheine von Banken. Die Papiere von JPMorgan schnellten an der Spitze des Dow Jones um 8,33 Prozent nach oben. Zuvor war bekannt geworden, dass der Chef der US-Bank, Jamie Dimon, Aktien im Wert von 26,6 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Am Markt wurde das als Vertrauensbeweis gesehen.

AIG ÜBERZEUGT

Die Papiere des Wettbewerbers Goldman Sachs gewannen dahinter 3,87 Prozent. Außerhalb des Dow Jones sprangen Citigroup um 7,32 Prozent nach oben,

und Bank of America gewannen 7.08 Prozent,

Der Versicherer American International Group (AIG) überzeugte mit einer Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms sowie einer Erhöhung der Dividende. Die Papiere legten um 4,91 Prozent zu.

GROUPON LEGT UM FAST EIN DRITTEL ZU

Die Rabattcoupon-Internetseite Groupon hatte zum Jahresende bessere Geschäfte gemacht als erwartet und erfreute die Anleger mit einem guten Ausblick. Der Aktienkurs schoss um 29,02 Prozent nach oben.

Der Eurokurs hielt sich über der Marke von 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1255 US-Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Anleihen verloren 24/32 Punkte auf 98 30/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,74 Prozent./he

--- Von Stefan Heider, dpa-AFX ---

12.02.2016

Aktien New York Schluss: Dow Jones nach 5 Tagen Tristesse wieder im Plus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Standardwerte haben am Freitag nach fünf Verlusttagen in Folge wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Steigende Ölpreise und kräftige Gewinne bei Bankaktien sorgten für eine aufgehellte Stimmung. Erfreulich ausgefallene Einzelhandelsumsätze dämpften zudem etwas die zuletzt immer größer werdende Sorge um die Konjunktur in den USA.

Der Dow Jones Industrial gewann 2,00 Prozent auf 15 973,84 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete das für den US-Leitindex aber immer noch ein Minus von 1,43 Prozent. Neben Konjunktursorgen hatten der fortgesetzte Rutsch der Ölpreise sowie Turbulenzen im Bankensektor belastet.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 1,95 Prozent auf 1864,78 Zähler vor und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,44 Prozent auf 4019,19 Punkte nach oben./he

12.02.2016

Aktien New York: Dow Jones nach 5 Tagen Tristesse wieder im Plus - Öl und Banken

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Standardwerte haben am Freitag nach fünf Verlusttagen in Folge wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Steigende Ölpreise und das stärkste Plus bei Bankaktien in fünf Monaten sorgten für eine aufgehellte Stimmung.

Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 1,43 Prozent auf 15 884,57 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete das für den US-Leitindex aber immer noch ein Minus von 2 Prozent. Neben Konjunktursorgen hatten der fortgesetzte Rutsch der Ölpreise sowie Turbulenzen im Bankensektor belastet.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 1,32 Prozent auf 1853,25 Zähler vor und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,75 Prozent auf 3991,74 Punkte nach oben.

Die Ölpreiserholung liefere dem Aktienmarkt am Ende einer trüben Woche den benötigten Rückenwind, sagte Analyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Viel mehr als eine Gegenbewegung nach dem jüngsten Kursrutsch dürfte es zunächst allerdings nicht sein. Die Ölpreise hätten von Presseberichten profitiert, dass sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit wichtigen Förderländern außerhalb des Kartells auf eine Begrenzung der Fördermenge einigen könnte. Ähnliche Berichte habe es zuletzt aber mehrfach gegeben, ohne dass etwas passiert sei.

Von der Konjunkturseite kamen vor dem Wochenende gemischte Signale. So waren in den USA die Umsätze des Einzelhandels im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet, während sich das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Februar überraschend eingetrübt hatte.

Die Aktien der Ölkonzerne profitierten von der Erholung des "schwarzen Goldes". ExxonMobil gewannen mehr als 1 Prozent und Chevron Corp. stiegen um gut 2 Prozent.

Noch gefragter waren die Anteilsscheine von Banken. Die Papiere von JPMorgan schnellten an der Spitze des Dow Jones um mehr als 7 Prozent nach oben. Zuvor war bekannt geworden, dass der Chef der US-Bank, Jamie Dimon, Aktien im Wert von 26,6 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Am Markt wurde das als Vertrauensbeweis gesehen.

Die Papiere des Wettbewerbers Goldman Sachs gewannen 3 Prozent, Citigroup und Bank of America stiegen jeweils um fast 6 Prozent.

Der Versicherer American International Group (AIG) überzeugte mit einer Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms sowie einer Erhöhung der Dividende. Die Papiere gewannen fast 5 Prozent.

Die Rabattcoupon-Internetseite Groupon hatte zum Jahresende bessere Geschäfte gemacht als erwartet und erfreute die Anleger mit einem guten Ausblick. Der Aktienkurs schoss um ein fast 30 Prozent nach oben./mis/he/he

12.02.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax macht nach Talfahrt wieder etwas Boden gut

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Absturz am deutschen Aktiemarkt ist am Freitag ein erneuter Erholungsversuch gefolgt. Gestützt auf wieder steigende Ölpreise sowie Rückgänge bei Goldpreis und Eurokurs gewann der Dax 2,45 Prozent auf 8967,51 Punkte. Auf Wochensicht hat der Index dennoch 3,4 Prozent verloren. Das Minus im laufenden Jahr liegt bei 16,5 Prozent.

"Es ist doch noch ein versöhnlicher Wochenausklang geworden", kommentierten die Experten der Postbank, die zunächst wegen der insgesamt weiter hohen Unsicherheit und Nervosität vorsichtig gewesen waren.

KONJUNKTURDATEN KAUM BEACHTET

Kaum Einfluss auf die Gewinne an diesem Tag wurde den Konjunkturdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA zugebilligt. Sie spielten laut Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner eine eher untergeordnete Rolle. "Fundamentale Aspekte wie Konjunkturdaten sind aktuell fast vollkommen in den Hintergrund getreten. Was wir gesehen haben heute, ist eine technische Erholung." Technik wirke eher auf kurze Sicht, fundamentale Daten eher mittel- bis langfristig auf die Märkte, sagte er.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 1,87 Prozent auf 17 924,03 Zähler nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,83 Prozent auf 1512,23 Punkte vor.

Eine ähnlich positive Stimmung herrschte auch europaweit und in den USA: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag mit plus 2,83 Prozent auf 2756,16 Punkte und auch in London und Paris wurden deutliche Gewinne verbucht. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann bis zum europäischen Handesschluss 1,6 Prozent.

COMMERZBANK FEIERT COMEBACK

Mit einem beeindruckenden Plus von 18 Prozent waren die Commerzbank-Aktien nach der Vorlage des Jahresabschlusses für 2015 Spitzenreiter im Dax. Im Vergleich zum Vorjahr hatte das Institut seinen Gewinn fast vervierfacht. Es überwand damit zugleich erstmals wieder seit fünf Jahren die Milliardenschwelle. Die Aktionäre sollen daran nun mit der ersten Dividende seit der Finanzkrise beteiligt werden.

Die Commerzbank-Aktien waren zuletzt - wie auch der Rest der Branche - in eine Abwärtsspirale geraten, da wegen des Ölpreisverfalls massive Kreditausfälle befürchtet worden waren. Die Aktien der Deutschen Bank erholten sich nun um annähernd 12 Prozent. Dabei wurden sie von der Ankündigung befeuert, eigene Anleihen zurückzukaufen, da das von Analysten als Zeichen der Finanzstärke interpretiert wurde.

STRAFZÖLLE AUF STAHL STÜTZEN THYSSENKRUPP-AKTIE

Der Industriekonzern Thyssenkrupp war wegen des rasanten Stahlpreisverfalls im ersten Geschäftsquartal zurück in die roten Zahlen gerutscht. Das Kursplus von fast 9 Prozent verdankten die Titel der Nachricht über einstweilige Einfuhrzölle der EU auf bestimmte Stahlerzeugnisse aus China und Russland. Die Anteilsscheine des zweiten großen deutschen Stahlkonzerns Salzgitter sprangen an der MDax-Spitze sogar um 16 Prozent hoch.

Im TecDax gewannen die Anteilsscheine des Medizintechnik-Herstellers Carl Zeiss Meditec nach der Vorlage von Quartalszahlen 2,5 Prozent. Im SDax profitierten die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters Hypoport von angekündigten Aktienrückkäufen und stiegen um knapp 8 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,06 Prozent am Vortag auf 0,09 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 142,27 Punkte. Der Bund-Future gab um moderate 0,13 Prozent auf 164,92 Punkte nach. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1275 (Donnerstag: 1,1347) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8869 (0,8813) Euro./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

12.02.2016

Aktien Frankfurt Schluss: Dax arbeitet sich nach Talfahrt wieder etwas hoch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Absturz am deutschen Aktiemarkt ist am Freitag ein erneuter Erholungsversuch gefolgt. Gestützt auf wieder steigende Ölpreise sowie Rückgänge bei Goldpreis und Eurokurs gewann der Dax 2,45 Prozent auf 8967,51 Punkte. Auf Wochensicht hat der Index dennoch 3,4 Prozent verloren. Das Minus im laufenden Jahr liegt bei 16,5 Prozent.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 1,87 Prozent auf 17 924,03 Zähler nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,83 Prozent auf 1512,23 Punkte vor./ck/he

12.02.2016

ROUNDUP/Aktien New York: Ölpreiserholung sorgt für Entspannung nach Kursrutsch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag im Sog gestiegener Ölpreise und einer aufgehellten Stimmung in der Bankenbranche einen erneuten Erholungsversuch gestartet. Der Dow Jones Industrial gewann im frühen Handel 1,12 Prozent auf 15 835,29 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete das für den US-Leitindex aber immer noch ein Minus von mehr als 2 Prozent. Neben Konjunktursorgen hatten der fortgesetzte Rutsch der Ölpreise sowie Turbulenzen im Bankensektor belastet.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 1,03 Prozent auf 1847,91 Zähler vor und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,58 Prozent auf 3985,048 Punkte nach oben.

Die Ölpreiserholung liefere dem Aktienmarkt am Ende einer trüben Woche den benötigten Rückenwind, sagte Analyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Viel mehr als eine Gegenbewegung nach dem jüngsten Kursrutsch dürfte es zunächst allerdings nicht sein. Die Ölpreise hätten von Presseberichten profitiert, dass sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit wichtigen Förderländern außerhalb des Kartells auf eine Begrenzung der Fördermenge einigen könnte. Ähnliche Berichte habe es zuletzt aber mehrfach gegeben, ohne dass etwas passiert sei.

Von der Konjunkturseite kamen vor dem Wochenende gemischte Signale. So waren in den USA die Umsätze des Einzelhandels im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet, während sich das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Februar überraschend eingetrübt hatte.

Die Aktien der Ölkonzerne profitierten von der Erholung des "schwarzen Goldes". ExxonMobil gewannen mehr als 1 Prozent und Chevron Corp. stiegen um fast 2 Prozent.

Noch gefragter waren die Anteilsscheine von Banken. Die Papiere von JPMorgan schnellten an der Spitze des Dow Jones um fünfeinhalb Prozent nach oben. Zuvor war bekannt geworden, dass der Chef der US-Bank, Jamie Dimon, Aktien im Wert von 26,6 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Am Markt wurde das als Vertrauensbeweis gesehen.

Die Papiere des Wettbewerbers Goldman Sachs gewannen zweieinhalb Prozent, Citigroup rückten um 5 Prozent vor und Bank of America stiegen um 3 Prozent.

Der Versicherer American International Group (AIG) überzeugte mit einer Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms sowie einer Erhöhung der Dividende. Die Papiere gewannen viereinhalb Prozent.

Die Rabattcoupon-Internetseite Groupon hatte zum Jahresende bessere Geschäfte gemacht als erwartet und erfreute die Anleger mit einem guten Ausblick. Der Aktienkurs schoss um ein Viertel nach oben./mis/he

12.02.2016

Aktien New York: Ölpreiserholung sorgt für Entspannung nach Kursrutsch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag im Sog gestiegener Ölpreise und einer aufgehellten Stimmung in der Bankenbranche einen erneuten Erholungsversuch gestartet. Der Dow Jones Industrial gewann im frühen Handel 0,98 Prozent auf 15 814,41 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete das für den US-Leitindex aber immer noch ein Minus von fast zweieinhalb Prozent. Neben Konjunktursorgen hatten der fortgesetzte Rutsch der Ölpreise sowie Turbulenzen im Bankensektor belastet.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 0,96 Prozent auf 1846,66 Zähler vor und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,56 Prozent auf 3984,301 Punkte nach oben.

Die Ölpreiserholung liefere dem Aktienmarkt am Ende einer trüben Woche den benötigten Rückenwind, sagte Analyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Viel mehr als eine Gegenbewegung nach dem jüngsten Kursrutsch dürfte es zunächst allerdings nicht sein. Die Ölpreise hätten von Presseberichten profitiert, dass sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit wichtigen Förderländern außerhalb des Kartells auf eine Begrenzung der Fördermenge einigen könnte. Ähnliche Berichte habe es zuletzt aber mehrfach gegeben, ohne dass etwas passiert sei.

Von der Konjunkturseite kamen vor dem Wochenende gemischte Signale. So waren in den USA die Umsätze des Einzelhandels im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet, während sich das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Februar überraschend eingetrübt hatte./mis/he

12.02.2016

WOCHENAUSBLICK: Krisensignale könnten Dax weiter nach unten drücken

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte auch in der neuen Woche im Abwärtssog gefangen bleiben. Denn der historische Jahres-Fehlstart an den Börsen hallt noch nach und weckt böse Erinnerungen an das Krisenjahr 2008 - auch wenn der Leitindex Dax an einzelnen Tagen mal im Plus schließt. Die Experten der Postbank bleiben deshalb wegen der hohen Unsicherheit vorsichtig.

Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank ergänzte, dass insgesamt Kursrückgänge im Dax kaum noch zum Aufstocken von Aktienpositionen genutzt würden. Vielmehr nutzten Anleger Kurserholungen, um ihre Aktienpositionen zu reduzieren. Kurzfristig dürfte der Handel nervös bleiben mit hohen Schwankungen.

VERGLEICH MIT DEM KRISENJAHR 2008

Damit bewege sich der Aktienmarkt womöglich auf dem sehr negativen Pfad des Krisenjahres 2008, meinte der Analyst. Seinerzeit war der Dax im Zuge der Finanzkrise peu a peu abgerutscht und hatte das erste Quartal schließlich mit einem Minus von rund 19 Prozent beendet. Am Jahresende war der deutsche Leitindex sogar um rund 40 Prozent abgesackt.

Doch unter Analysten ist umstritten, ob der Kursverlauf des Jahres 2008 wirklich Rückschlüsse auf die Dax-Entwicklung im laufenden Jahr zulässt. Auch Commerzbank-Experte Hürkamp hat seinen Optimismus noch nicht verloren: "Trotz des anhaltend niedrigen Ölpreises und der Krisensignale aus dem Bankensektor teilen wir nicht den Pessimismus der Aktienmärkte." So werde China dank der Maßnahmen des Staates und der Notenbank wohl einen konjunkturellen Absturz vermeiden. Zudem hält Hürkamp eine Rezession in den USA für unwahrscheinlich, weil dort die Hauspreise stiegen und der Arbeitsmarkt robust sei.

DATEN ZUR US-INDUSTRIEPRODUKTION ZUR WOCHENMITTE

Auch Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba richtete ihren Blick gen Westen: In der neuen Woche sollten am Mittwoch die Daten zur US-Industrieproduktion für Januar mit dazu beitragen, die Rezessionsängste der Marktteilnehmer zu zerstreuen. Gleichzeitig bleibe die Inflation energiepreisbedingt niedrig und befördere weiter den Konsum.

Anleger werden die Wirtschaftsnachrichten der neuen Woche aber auch darauf abklopfen, was sie für die Geldpolitik der Notenbank (Fed) bedeuten. Bereits seit Wochen geht die Sorge um, dass Janet Yellen mit einer zu harten Gangart die Konjunktur abwürgt. Zuletzt hatte die Fed-Vorsitzende zwar vor Wachstumsrisiken gewarnt, sich aber auch zuversichtlich zum Zustand der US-Wirtschaft geäußert. Neue Erkenntnisse über das Vorgehen der Fed erhoffen sich die Investoren auch von dem Protokoll der Notenbanksitzung von Ende Januar, das ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht wird.

BEIERSDORF, DEUTSCHE BÖRSE UND ALLIANZ MIT ZAHLEN

Schließlich werden in der neuen Woche weitere Unternehmen ihre Zahlen vorlegen. Den Anfang macht am Montag der Automotive-Dienstleister Bertrandt , bevor am Dienstag der Baustoffkonzern HeidelbergCement seine Bücher öffnet.

Zur Wochenmitte stehen dann mit dem Konsumgüterhersteller Beiersdorf und der Deutschen Börse gleich zwei Dax-Unternehmen auf der Agenda, wobei der Börsenbetreiber erst am Abend seine Geschäftszahlen vorlegt. Hinzu kommen am Mittwoch noch der Roboterhersteller Kuka sowie die Automobilzulieferer Norma und Stabilus .

Am Donnerstag dann blicken die Anleger auf den Versandhändler für Büroausstattungen Takkt und den Sportartikelhersteller Puma . Zum Wochenschluss am Freitag schließlich rücken der Versicherer Allianz und der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub in den Fokus./la/fat/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

12.02.2016

Aktien Frankfurt: Dax arbeitet sich nach Talfahrt wieder etwas hoch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Absturz am deutschen Aktiemarkt ist am Freitag ein erneuter Erholungsversuch gefolgt. Gestützt auf wieder steigende Ölpreise sowie Rückgänge beim Goldpreis und dem Euro gewann der Dax bis zum Nachmittag 2,30 Prozent auf 8954,44 Punkte. Im Wochenverlauf summieren sich die Verluste damit auf 3,6 Prozent und im Jahresverlauf auf insgesamt knapp 17 Prozent.

"Es sieht ganz nach einem versöhnlichen Wochenausklang aus", kommentierten die Experten der Postbank. Sie bleiben wegen der hohen Unsicherheit und Nervosität zugleich aber vorsichtig.

Kaum Einfluss auf die Gewinne an diesem Tag wurde den Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone zugebilligt. Sie spielen laut Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner eine eher untergeordnete Rolle. "Fundamentale Aspekte wie Konjunkturdaten sind aktuell fast vollkommen in den Hintergrund getreten. Was wir sehen, ist eine technische Erholung." Technik wirke eher auf kurze Sicht, fundamentale Daten eher mittel- bis langfristig auf die Märkte, erklärte er.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 1,82 Prozent auf 17 914,21 Zähler nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,83 Prozent auf 1512,20 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 2,32 Prozent.

COMMERZBANK FEIERT COMEBACK

Mit plus 15 Prozent waren die Commerzbank-Aktien absoluter Favorit nach der Vorlage des Jahresabschlusses für 2015. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Institut seinen Gewinn fast vervierfachen. Er überwand damit zugleich erstmals wieder seit fünf Jahren die Milliardenschwelle. Die Aktionäre sollen daran nun mit der ersten Dividende seit der Finanzkrise beteiligt werden.

Die Commerzbank-Aktien waren zuletzt - wie auch der Rest der Branche - in eine Abwärtsspirale geraten, da wegen des Ölpreisverfalls massive Kreditausfälle befürchtet werden. Die Aktien der Deutschen Bank erholten sich um annähernd 10 Prozent, noch befeuert von der Ankündigung, eigene Anleihen zurückzukaufen. Das wurde von Analysten als Zeichen der Finanzstärke interpretiert.

STRAFZÖLLE AUF STAHL STÜTZEN THYSSENKRUPP-AKTIE

Der Industriekonzern Thyssenkrupp rutschte wegen des rasanten Stahlpreisverfalls im ersten Geschäftsquartal zurück in die roten Zahlen. Dass die Aktie dennoch um zweieinhalb Prozent zulegte, war der Nachricht über einstweilige Einfuhrzölle der EU auf bestimmte Stahlerzeugnisse aus China und Russland zu verdanken. Die Anteilsscheine des zweiten großen deutschen Stahlkonzerns Salzgitter sprangen an der MDax-Spitze sogar um knapp 12 Prozent hoch.

Im TecDax gewannen die Anteilsscheine von Carl Zeiss Meditec knapp 4 Prozent. Der Medizintechnik-Hersteller legte im seinem ersten Geschäftsquartal 2015/16 dank des schwachen Euro operativ zu. Produkte zur Diagnose und Therapie von Augenkrankheiten sowie Mikroskope in China liefen trotz flauen Wirtschaftswachstums weiter gut. In Japan und in den USA dagegen gab es Rückgänge./ck/das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

12.02.2016

Merkel gegen EU-Austritt Großbritanniens

HAMBURG (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim traditionsreichen Matthiae-Mahl in Hamburg für einen Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union geworben. "Ich wünsche mir, dass das Vereinigte Königreich auch in Zukunft ein aktives Mitglied in einer erfolgreichen Europäischen Union ist und bleibt", sagte sie am Freitagabend im Rathaus der Hansestadt im Beisein des britischen Premiers David Cameron. Dies sei in deutschem und auch im britischen Interesse.

Cameron will seine Landsleute möglicherweise noch in diesem Jahr über einen "Brexit", also einen Austritt aus der EU, abstimmen lassen. Um dies zu verhindern, wollen die Staats- und Regierungschefs der EU London entgegenkommen und sich am 18. und 19. Februar in Brüssel auf Reformen einigen./mb/DP/he

12.02.2016

Hamburg richtet G20-Gipfel im Jahr 2017 aus

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Hansestadt Hamburg wird Gastgeberin des G20-Gipfels im Jahr 2017. Sie erlaube sich anzukündigen, "dass Hamburg Gastgeberstadt sein wird für das 2017 in Deutschland stattfindende G20-Treffen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitagabend beim traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus - und fügte an: "Ich glaube, das trifft sich gut mit der Weltoffenheit Hamburgs." G20-Treffen zählen zu den größten Zusammenkünften von Staats- und Regierungschefs überhaupt. Vertreten sind 19 Industrie- und Schwellenländer sowie die EU. Das Gründungstreffen fand 1999 in Berlin unter deutschem Vorsitz statt./klm/DP/he

12.02.2016

EU geht gegen chinesische Solar-Importe aus Taiwan und Malaysia vor

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat bestehende Handelsbeschränkungen für chinesische Solar-Importe auf Taiwan und Malaysia ausgeweitet. Etliche Solarzellen und -paneele chinesischer Hersteller würden in den beiden Ländern umetikettiert und von dort nach Europa verschifft, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Daher sollen Anti-Dumping-Zölle für Billig-Importe aus China teilweise auch in den zwei Ländern angewandt werden.

20 Firmen aus Taiwan und fünf Unternehmen aus Malaysia sollen davon jedoch ausgenommen bleiben. Diese hätten nachgewiesen, dass sie nicht in Mauscheleien verstrickt seien, hieß es von der EU-Kommission.

Die EU hatte 2013 nach einer langen Auseinandersetzung mit China Mindestpreise und für den Fall von Verstößen Strafzölle vereinbart. Sie sollen die angeschlagene europäische Solarindustrie gegen die deutlich preiswertere chinesische Konkurrenz schützen. China ist der weltgrößte Hersteller von Solarprodukten./asa/DP/he

12.02.2016

RATING/ DBRS: Portugal anfällig wegen hohem Schuldenstand

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Ratingagentur DBRS hat die neue portugiesische Regierung gewarnt. "Der hohe Schuldenstand macht das Land anfällig für Schocks", schrieb der für Portugal zuständige Analyst Adriana Alvarado in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Ein überraschend schwaches Wirtschaftswachstum wäre eine große Gefahr für die Schuldenentwicklung.

Die Einschätzung von DBRS ist für Portugal von großer Bedeutung. Die kanadische Agentur ist die einzige, die portugiesische Anleihen nicht im Ramschbereich sieht. Ende April will sie das Rating überprüfen. Bei einer Herabstufung dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) ohne ein neues Hilfsprogramm keine Anleihen mehr kaufen.

Insgesamt blieben die Wachstumsaussichten für das Land schwach, so DBRS. Dies sei auch eine Gefahr für eine nachhaltige Verbesserung der öffentlichen Finanzen. "DBRS wäre besorgt, falls die portugiesische Wirtschaft nicht nachhaltig wächst", hieß es in der Mitteilung.

Die zuletzt gestiegenen Finanzierungskosten dürften eine negative Auswirkung auf den Schuldenstand haben, so DBRS. So waren die Renditen zehnjähriger portugiesischer Staatsanleihen am Donnerstag erstmals seit März 2014 über vier Prozent gestiegen. Die Schuldenaufnahme dürfte für Portugal künftig also teurer werden.

Ein wesentlicher Grund für die wachsende Skepsis der Anleger ist laut Volkswirten die Politik der neuen Linksregierung Portugals. Diese will einen Teil der Wirtschaftsreformen der konservativen Vorgängerregierung rückgängig machen, Ausgabenkürzungen zurückzunehmen und einige Staatsausgaben erhöhen. Die neue Regierung wolle zwar die Haushaltskonsolidierung fortsetzen, allerdings mit einem schwächeren Tempo, so DBRS. Dies erhöhe die Risiken. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte Portugal aufgefordert, alles zu tun um den Unsicherheiten an den Finanzmärkten entgegenzutreten./jsl/he

12.02.2016

Landwirte vereinen Griechen im Protest

ATHEN (dpa-AFX) - Friede, Freude, Bohnensuppe: Nachdem sich ein Teil der griechischen Landwirte tagsüber Straßenschlachten mit der Athener Polizei geliefert hatte, glich der zentrale Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament in Athen am Abend einem großen Volksfest. Zum Protest der Bauern gegen die geplante Rentenreform des Landes gesellten sich auch andere betroffene Berufsgruppen, darunter Freischaffende und Staatsdiener. "Wir kochen Bohnensuppe - wer Hunger hat, soll kommen!", sagte ein Landwirt im griechischen Fernsehsender Skai. Trotz der friedlichen Stimmung rückt die Kritik an Reformplänen jedoch nicht in den Hintergrund: Die Regierung solle die Reform zurückziehen, forderten die Landwirte auch am Abend./axa/DP/he

12.02.2016

EU und Andorra unterzeichnen Abkommen gegen Steuerflucht

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union hat mit Andorra ein Abkommen gegen Steuerflucht geschlossen. Ab 2018 wollen beide Seiten automatisch Bankkonten-Informationen austauschen, wie der Rat der EU-Staaten am Freitag in Brüssel mitteilte. Der europäische Kleinstaat zwischen Spanien und Frankreich will dabei Daten über Konten von EU-Bürgern in seinem Hoheitsgebiet liefern. Umgekehrt gibt die EU Daten von Staatsbürgern aus Andorra mit Konten in EU-Staaten weiter. Die EU hat vergangenes Jahr ähnliche Abkommen mit der Schweiz, Liechtenstein und San Marino unterzeichnet. Die Verhandlungen mit Monaco sollen demnächst abgeschlossen werden.

Die EU-Finanzminister diskutierten zudem bei ihrem Treffen am Freitag in Brüssel neue Mittel gegen Steuervermeidung internationaler Konzerne. Die EU-Kommission hatte dazu jüngst einen Gesetzesvorschlag vorgelegt. Dieser gehe in die richtige Richtung, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Dem Vorstoß zufolge sollen unter anderem Gewinne künftig dort versteuert werden, wo sie entstehen./asa/DP/edh

12.02.2016

Bundesbank beklagt 'Zombifizierung' des Bankensystems

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der für die Bankenaufsicht zuständige Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret hält die aktuellen Turbulenzen in der europäischen Finanzbranche für beherrschbar. "Mit der Bankenkrise von 2008, als die Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach, ist die Situation heute trotz aller Probleme nicht vergleichbar", sagte Dombret dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. Damals seien die Kurse und Erträge der Banken um bis zu 80 Prozent abgestürzt, heute hätten die Institute etwa doppelt so große Kapitalpuffer, und Liquidität sei üppig verfügbar. Bei den jüngsten Kursstürzen an den Börsen waren vor allem Bank-Aktien massiv unter Druck geraten.

Sorgen bereitet dem Aufseher jedoch die geringe Ertragskraft der Banken, die auch eine Folge der niedrigen Zinsen sei. "Die Niedrigzinsen sind in einem Bankenmarkt wie dem europäischen, der sehr auf dem Kreditgeschäft basiert, ein gravierendes Problem", warnte Dombret. Aus Sicht des Bankenaufsehers wurden Probleme des Finanzsektors verschleppt. "Es gab in Europa keine strukturelle Marktbereinigung, viele Banken überleben, weil sie am Tropf der EZB hängen", sagt Dombret. "Diese Zombifizierung muss einmal ein Ende haben"./mar/DP/bgf

12.02.2016

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 12.02.2016

ROUNDUP: EU-Finanzminister wollen Bargeld-Obergrenze prüfen lassen

BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister wollen die Möglichkeit abgestimmter Bargeld-Obergrenzen in Europa eingehend prüfen lassen. Sie forderten die EU-Kommission bei ihrem Treffen am Freitag in Brüssel auf, zu untersuchen, ob solche Beschränkungen zur Bekämpfung der Terrorfinanzierung angebracht sind. "Wir haben einen Flickenteppich in Europa", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

GESAMT-ROUNDUP: Konsum bleibt Wachstumsmotor in Deutschland - Euroraum auf Kurs

WIESBADEN/BRÜSSEL - Die Konjunktur in Deutschland und im Euroraum bleibt trotz der Abkühlung der Weltwirtschaft auf Kurs. Getrieben von Ausgaben des Staates für Flüchtlinge und der Konsumlust der Verbraucher stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland (BIP) im vierten Quartal 2015 um 0,3 Prozent und damit genauso stark wie von Juli bis September, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Im Euroraum legte die Wirtschaft nach ersten Schätzungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat ebenfalls um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Umsätze des Einzelhandels im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat erhöhten sich die Erlöse um 0,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Zudem fiel die Entwicklung im Dezember besser aus als bisher bekannt. Der ursprünglich gemeldete Rückgang um 0,1 Prozent wurde in einen Zuwachs um 0,2 Prozent korrigiert.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend ein

MICHIGAN - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im Februar überraschend eingetrübt. Der Indikator sei von 92,0 Punkten im Vormonat auf 90,7 Punkte gefallen, teilte die Universität am Freitag nach vorläufigen Zahlen mit. Volkswirte hatten mit 92,3 Punkten gerechnet. "Der Rückgang enttäuscht und dürfte den Turbulenzen an den Finanzmärkten geschuldet sein", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Daten. Das Niveau sei aber noch immer hoch.

USA: Einfuhrpreise sinken etwas schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Preise für eingeführte Güter im Januar weniger gefallen als erwartet. Die Importpreise seien im Monatsvergleich um 1,1 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. Vor allem die gesunkenen Ölpreise lasten auf den Einfuhrpreisen.

ROUNDUP: Eurozone bleibt auf leichtem Wachstumskurs - große Länderunterschiede

LUXEMBURG - Trotz zunehmender Turbulenzen in der Weltwirtschaft ist das Wachstum in den 19 Euro-Ländern im Schlussquartal 2015 stabil geblieben. Von Oktober bis Dezember stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mitteilte. Auch im dritten Quartal hatte das Wachstum bei 0,3 Prozent gelegen. In den ersten beiden Quartalen des Jahres hatte die Wirtschaft im gemeinsamen Währungsgebiet mit 0,5 und 0,4 Prozent noch etwas stärker zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs das BIP von Oktober bis Dezember um 1,5 Prozent.

ROUNDUP 2/Starker Konsum: Deutsche Wirtschaft hält Wachstumstempo

WIESBADEN - Die Ausgaben des Staates für Flüchtlinge und die Konsumlust der Verbraucher halten die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im vierten Quartal 2015 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit bestätigten sich erste Schätzungen der Statistiker, die mit einem Wachstum in diesem Bereich gerechnet hatten. Im Gesamtjahr legte die deutsche Wirtschaft um 1,7 Prozent zu.

ROUNDUP: Expertenbericht: Deutsche Staatsfinanzen nicht zukunftsfest

BERLIN - Die deutschen Staatsfinanzen drohen trotz aktueller Milliardenüberschüsse langfristig aus dem Ruder zu laufen. Ohne rasches Gegensteuern wachse die Gefahr, dass die Alterung der Gesellschaft zu einer nicht mehr tragfähigen Schuldenlast führe und den Handlungsspielraum des Staates einschränke - das geht nach Medienberichten vom Freitag aus dem neuen "Tragfähigkeitsbericht" von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hervor, den das Kabinett am kommenden Mittwoch im Kabinett beraten will.

ROUNDUP/Deutschland: Inflation zum Jahresbeginn leicht gestiegen

WIESBADEN - Teurere Nahrungsmittel und höhere Mieten haben die Inflationsrate in Deutschland zu Jahresbeginn wieder leicht steigen lassen. Im Januar lagen die Verbraucherpreise 0,5 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Damit bestätigten sich vorläufige Berechnungen. Im Dezember wie im gesamten Vorjahr hatte die Jahresteuerungsrate noch 0,3 Prozent betragen.

Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an

TOKIO - Die japanische Regierung hat angedeutet, möglicherweise gegen den starken Anstieg des Yen vorzugehen. Finanzminister Taro Aso sprach am Freitagmorgen (MEZ) von heftigen Kursbewegungen. Man beobachte die Entwicklung und werde falls erforderlich reagieren. Fachleute, etwa von der Commerzbank, deuteten dies als Hinweis auf mögliche Eingriffe am Devisenmarkt.

Spanien: Verbraucherpreise fallen wieder stärker

MADRID - In Spanien sind die Verbraucherpreise im Januar wieder etwas stärker als im Vormonat gefallen. Wie das Statistikamt INE am Freitag mitteilte, ging der nach europäischer Methode errechnete Preisindex HVPI zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zurück. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im Dezember hatte die Inflationsrate noch minus 0,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise im Januar um 2,5 Prozent.

USA: Lagerbestände steigen leicht

WASHINGTON - Die Lagerbestände der US-Unternehmen sind im Dezember leicht gestiegen. Zum Vormonat erhöhten sie sich um 0,1 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 0,2 auf 0,1 Prozent korrigiert.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

12.02.2016

USA: Lagerbestände steigen leicht

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Lagerbestände der US-Unternehmen sind im Dezember leicht gestiegen. Zum Vormonat erhöhten sie sich um 0,1 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 0,2 auf 0,1 Prozent korrigiert.

Die Umsätze der Unternehmen fielen im Dezember um 0,6 Prozent, nach einem Rückgang um 0,4 Prozent im November. Das Verhältnis von Beständen zu Erlösen - ein Indikator für die Nachfrage - stieg leicht auf 1,39./bgf/jkr

12.02.2016

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend ein

MICHIGAN (dpa-AFX) - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im Februar überraschend eingetrübt. Der Indikator sei von 92,0 Punkten im Vormonat auf 90,7 Punkte gefallen, teilte die Universität am Freitag nach vorläufigen Zahlen mit. Volkswirte hatten mit 92,3 Punkten gerechnet. "Der Rückgang enttäuscht und dürfte den Turbulenzen an den Finanzmärkten geschuldet sein", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Daten. Das Niveau sei aber noch immer hoch.

Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Die Daten im Überblick:

^ Februar Prognose Januar Dezember November

Konsumklima 90,7 92,3 92,0 92,6 91,3°

(in Punkten)

/jsl/bgf

12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse senkt Ziel für Nokia auf 8,20 Euro - 'Outperform'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Nokia von 9,00 auf 8,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. In Reaktion auf die Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent reduzierte Analyst Kulbinder Garcha seine Umsatzschätzungen für den Netzwerkausrüster. Das vierte Quartal der Finnen sei aber stark ausgefallen, schrieb er in einer Studie vom Freitag./gl/edh

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Ziel für Thyssenkrupp auf 18 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Thyssenkrupp nach Zahlen von 25 auf 18 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Das erste Geschäftsquartal habe den Erwartungen entsprochen, die Ziele des Industrie- und Stahlkonzerns aber verfehlt, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Freitag. Das Jahr dürfte härter als erwartet werden. Der Kursrutsch der Aktie erscheine im Vergleich zu anderen Stahltiteln aber übertrieben./gl/edh

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank senkt Ziel für Metro auf 26 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Metro nach Zahlen von 28 auf 26 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Entwicklung der Elektronikhandelstochter Media Saturn in Russland sei ein Bremsklotz für den Konzerngewinn, schrieb Analystin Niamh McSherry in einer Studie vom Freitag. Er senkte seine Ergebnisschätzungen, sieht die Aktie auf dem aktuellen Niveau aber vernünftig bewertet./gl/edh

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: UBS senkt BT Group auf 'Sell' - Ziel 430 Pence

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Aktie der britischen Telefongesellschaft BT Group von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel auf 430 Pence belassen. Der Markt unterschätze die Wettbewerbsrisiken des Telekomkonzerns, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Freitag. Das Chance/Risiko-Profil sei unattraktiv./ajx/edh

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Adidas auf 108 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas nach vorläufigen Jahreszahlen von 105 auf 108 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Eckdaten des Sportartikelherstellers hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Freitag. Er hob seine Schätzungen an und geht davon aus, dass auch die Markterwartungen steigen werden./gl/edh

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Baader Bank hebt Ziel für Gea Group auf 46 Euro - 'Buy'

MÜNCHEN (dpa-AFX Broker) - Die Baader Bank hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen für das vierte Quartal von 42 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der auf die Lebensmittelbranche fokussierte Maschinen- und Anlagenbauer habe über starke Auftragseingänge berichtet und auch in Sachen Profitabilität überzeugt, schrieb Analyst Peter Rothenaicher in einer Studie vom Freitag. Positiv habe ihn auch der zuversichtlich Ausblick überrascht./mzs/ck

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Fresenius SE auf 'Buy' - Senkt Ziel auf 65,10 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat Fresenius SE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 65,80 auf 65,10 Euro gesenkt. Fresenius habe ein gutes Geschäftsmodell, weshalb die Einstiegsgelegenheit in die Aktie aktuell attraktiv sei, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Die längerfristigen Wachstumsaussichten überwögen die kurzfristigen Risiken./gl/ck

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12.02.2016

ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Grenkeleasing auf 'Buy' - Ziel 203 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Warburg Research hat Grenkeleasing von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 174 auf 203 Euro angehoben. Die starken Quartalszahlen, der positive Ausblick für 2016 sowie die Management-Aussagen auf der Analystenkonferenz stützten seine positive Einschätzung des Unternehmens, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Freitag. Der Leasingspezialist biete hohe Qualität und habe hervorragende Wachstumsperspektiven./ajx/edh

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12.02.2016

AKTIE IM FOKUS 2: Anleger reagieren euphorisch auf Comeback der Commerzbank

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die beste Geschäftsentwicklung seit Jahren hat den Aktienkurs der Commerzbank förmlich explodieren lassen. Die Papiere waren am Freitag mit Abstand größter Favorit im ohnehin freundlichen Dax und gingen mit einem kräftigen Gewinn von 18,02 Prozent auf 7,537 Euro aus dem Handel. Sie konnten damit ihre bisherigen Wochenverluste nicht nur ausgleichen, sondern die Woche sogar mit einem Plus von 2,93 Prozent beenden.

Ein Milliardengewinn, die gute Entwicklung des Eigenkapitals und die erste Dividendenzahlung seit den Zeiten der Finanzkrise sorgten für einen Stimmungswandel bei den Anlegern. Zudem kann die interne Bad Bank der Commerzbank früher als erwartet aufgelöst werden.

Damit erholten sich die Commerzbank-Aktien zumindest ein wenig von ihrer im Vergleich zu den anderen 30 Dax-Werten besonders steilen Talfahrt seit Jahresbeginn. Im Zuge der jüngsten Finanzmarktturbulenzen hatten die Aktien bis zum Vortag 33 Prozent an Wert eingebüßt. Noch schlimmer hatte es nur die Deutsche Bank mit einem Verlust von 39 Prozent erwischt. Dank des Kurssprungs am Freitag liegt die Commerzbank nun noch 21,54 Prozent im Minus und entwickelte sich damit lediglich etwas schlechter als der Gesamtmarkt.

LOB FÜR STARKE KERNKAPITALQUOTE

Unisono lobten Analysten vor allem die starke Entwicklung des Kernkapitals, das als wichtige Stütze für Banken gegen neue Schieflagen gilt. Der Commerzbank war es gelungen, im vergangenen Jahr die harte Kernkapitalquote deutlich auf 12 Prozent zu verbessern, das ist auch international gesehen ein guter Wert.

Nach Ansicht von Analyst Philipp Häßler von der Equinet Bank ist die Kapitalentwicklung neben der Auflösung der internen Bad Bank die positivste Überraschung. Die Belastungen durch Geschäfte im Ölbereich wirkten handhabbar, merkte er an. Diese Geschäfte bereiten vielen Anlegern zurzeit Kopfzerbrechen. Denn wegen der enorm gefallenen Ölpreise und der vielfältig dahinter vermuteten Wirtschaftsschwäche wird eine Welle an Kreditausfällen befürchtet.

INTERNE BAD BANK FAST AUFGELÖST

Analyst Neil Smith vom Bankhaus Lampe lobte ebenfalls die starke Eigenkapitalquote, die sogar "über den Anforderungen für das Jahr 2019 liegt". Zugleich verwies auch er auf die gewaltigen Fortschritte der Commerzbank bei der Auflösung ihrer Abwicklungssparte, in der problematische Finanzanlagen wie Schiffsfinanzierungen sowie Geschäfte der früheren Eurohypo mit Staatsanleihen und Gewerbeimmobilienkrediten ausgelagert worden waren. Nun soll diese Sparte rund vier Jahr nach ihrer Gründung weitgehend aufgelöst werden, "und damit ein Jahr früher als im Zeitplan vorgesehen war", hob Smith hervor.

Dass die Frankfurter erstmals seit 2009 wieder eine Dividende zahlen wollen, wurde ebenfalls mit Freude aufgenommen. Allerdings sei dies erwartet worden, hieß es von Analysten und Händlern. Der Vorstand der Bank hatte eine Ausschüttung von 20 Cent je Aktie in Aussicht gestellt.

Beim Ausbruch der Finanzkrise war auch das Frankfurter Finanzinstitut unter die Räder geraten. Der Bund rettete die Bank mit rund 18 Milliarden Euro, von denen inzwischen gut 13 Milliarden Euro zurückgezahlt wurden./ck/das/mzs/he

12.02.2016

AKTIE IM FOKUS: EU-Stahlstrafzölle stützen Thyysenkrupp

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf bessere Zeiten am Stahlmarkt hat am Freitag die Aktie des Industrie- und Stahlriesen Thyssenkrupp gestützt. Die Papiere profitierten von der Nachricht, dass die EU bestimmte Stahlerzeugnisse aus China und Russland vorläufig mit Einfuhrzöllen belegt. Die am selben Tag präsentierten roten Zahlen des Essener Dax-Konzerns konnten die Anleger indes kaum noch schocken. Bereits auf der Hauptversammlung im Januar hatte die Führungsspitze wegen des Stahlpreisverfalls vorsichtige Töne angeschlagen.

Die Thyssenkrupp-Aktie stand zuletzt rund eineinhalb Prozent höher und entwickelte sich damit parallel zum Gesamtmarkt. Allerdings hat das Papier seit Jahresbeginn bereits rund 30 Prozent an Wert verloren und ist damit einer der schlechtesten Werte im Dax.

SINKENDE STAHLPREISE MACHEN DER BRANCHE ZU SCHAFFEN

Die europäische Stahlbranche leidet unter einem Verfall der Stahl- und Rohstoffpreise, besonders Branchengrößen wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp haben zu kämpfen. Wegen eines neuerlichen Verlusts im Stahlgeschäft war der deutsche Konzern im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 unter dem Strich wieder zurück in die roten Zahlen gefallen. An der ohnehin schon vorsichtigen Prognose hielt der Vorstand zwar fest, allerdings steht diese angesichts der immer größeren Sorgen um die Weltwirtschaft und der schwierigen Lage der Stahlbranche unter Vorbehalt.

Die Strafzölle der EU kamen bei den Analysten daher besonders gut an. Allesandro Abate von der Privatbank Berenberg schätzt, dass die Preise für kaltgewalzte Stahlerzeugnisse aus der Eurozone nun um mindestens 20 bis 30 Euro pro Tonne steigen könnten.

'PROGNOSEN KLAR VERFEHLT'

Die Resultate von Thyssenkrupp aus dem ersten Quartal wurden indes am Markt mit wenig Überraschung aufgenommen. "Die Bilanz für das erste Geschäftsquartal ist sehr schlecht ausgefallen und hat die Prognosen klar verfehlt", sagte ein Händler. Der Markt habe sich aber bereits schon auf sehr schlechte Zahlen des Industrieriesen eingestellt.

Die Resultate seien schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb auch Analyst Marc Gabriel vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe in einer Studie vom Freitag. Um das bestätigte operative Gewinnziel zu erreichen, müssten sich die Margen im zweiten Halbjahr nun stabilisieren.

Analyst Björn Voss vom Hamburger Analysehaus Warburg Research rechnete zuletzt damit, dass das Jahr für Thyssenkrupp härter werden könnte als zunächst erwartet. Den Kursrutsch der Aktie hält er im Vergleich zu anderen Stahltiteln aber für übertrieben./tav/das

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser