dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

27.03.2015

Presse: Panasonic Healtcare an Bayers Blutzuckermessgeräte-Geschäft interessiert

TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Panasonic Healthcare interessiert sich einem Pressebericht zufolge für das Geschäft mit Blutzuckermessgeräten von Bayer. Der asiatische Konzern seit bereit, 100 Milliarden Yen (766 Mio Euro) auf den Tisch zu legen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Samstag (Ortszeit) ohne Quellenangabe. Die Sparte dürfte auch das Interesse anderer Bieter auf sich ziehen. Ein Bayer-Sprecher wollte die Meldung auf Anfrage nicht kommentieren.

Die Japaner stehen Kreisen zufolge zudem vor dem Kauf des Diabetes-Geschäfts von Bayer, wofür sie wohl bis zu zwei Milliarden Euro hinblättern müssten. Panasonic Healthcare gehört zu 80 Prozent der Investmentfirma KKR. Die restlichen 20 Prozent werden von der japanischen Panasonic gehalten./he

27.03.2015

Rheinland-Pfalz will notfalls Vermittlungsausschuss gegen Maut anrufen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat Widerstand gegen die vom Bundestag verabschiedete Pkw-Maut angekündigt. "Der Gesetzentwurf zur Pkw-Maut darf so nicht bleiben", sagte sie der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Samstag).

Um wirtschaftliche Einbußen in den Grenzregionen zu verhindern, müssten auch "Autobahnen bis zu einem Abstand von 30 Kilometern von der Grenze mautfrei" sein. Sollte es dazu im Bundesrat keine Einigung geben, "bleibt uns nichts anderes übrig, als zu versuchen, den Vermittlungsausschuss anzurufen."

Mit Blick auf Spekulationen, dass die Pkw-Maut spätestens 2017 zur Belastung für deutsche Autofahrer wird, distanziert sich Dreyer von dem Gesetz: "Die Pkw-Maut war immer alleiniges Projekt der CSU und nie ein Herzensanliegen der SPD." Die Koalition im Bund habe aber vereinbart, dass deutsche Autofahrer unter dem Strich nicht stärker belastet werden dürfen./ro/DP/he

27.03.2015

dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen der Woche vom 23.03. bis 27.03.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.03. bis 27.03.2015:

MONTAG

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Drillisch nach endgültigen Zahlen zum vierten Quartal von 35 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Accumulate" belassen. Die finalen Kennziffern hätten die Strategie des Mobilfunkanbieters bestätigt, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. In puncto Dividendenquote habe die Aktie im Branchenvergleich noch Aufwärtspotenzial.

LANXESS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lanxess nach Zahlen von 40,00 auf 41,80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Resultate für das Schlussquartal 2015 enthielten angesichts des schon vorab veröffentlichten operativen Jahresergebnisses (Ebitda) wenig Überraschungen, schrieb Analyst Rakesh Patel in einer am Montag vorgelegten Studie. Nun gelte die Aufmerksamkeit den weiteren Umstrukturierungsbemühungen des Spezialchemiekonzerns in einem schwierigen Marktumfeld. Das höhere Kursziel begründete Patel mit moderat angehobenen Gewinnschätzungen.

RATIONAL AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Rational nach Zahlen von 325 auf 340 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Hersteller von Großküchengeräten habe solide Resultate für das Schlussquartal 2014 vorgelegt, schrieb Analyst Will Wyman in einer Studie vom Montag. Daher hebe er seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) an.

SAP SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für SAP von 73 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der rückläufige Eurokurs helfe den Aktien global aufgestellter Unternehmen, schrieb Analyst Will Morgan in einer am Montag vorgelegten Studie zum europäischen Technologiesektor. Er passte seine Wechselkursannahmen an.

ZOOPLUS AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Zooplus vor endgültigen Zahlen zum vierten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 82 auf 89 Euro angehoben. Der Onlinehändler für Haustierbedarf dürfte seinen Marktanteil weiter ausbauen, positive Überraschungen dürften künftig aber Mangelware sein, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Montag. Das neue Votum begründete der Experte damit, dass die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um mehr als 60 Prozent gestiegen sei.

DIENSTAG

K+S

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für K+S von 20 auf 21 Euro angehoben, die Einstufung aber aus Bewertungsgründen auf "Sell" belassen. Der Free Cashflow des deutschen Düngemittel-Herstellers sei deutlich schwächer als bei Wettbewerbern, schrieb Analyst John Klein in einer Studie vom Dienstag. Dem höheren Kursziel lägen nun die Schätzungen für 2017 zugrunde. Zudem passte er die Prognosen für das diesjährige Salzgeschäft an günstigere Währungserwartungen an.

LPKF LASER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für LPKF Laser nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 10 Euro belassen. Der Spezialist für Lasertechnologie in der Mikromaterialbearbeitung sei im abgelaufenen Jahr etwas hinter den Erwartungen zurück geblieben, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Dienstag. LPKF habe zwar den Ausblick für 2015 bestätigt, ihn aber als Herausforderung eingestuft. Schlamp überarbeitet aktuell seine Schätzungen.

RWE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für RWE auf "Hold" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Analyst Alexander Karnick verwies in einer Studie vom Dienstag auf ein Interview mit dem Chef der Atomendlager-Kommission, Michael Müller, wonach die zur Lagerung von Atommüll und Rückbau der Kernkraftwerke vorgesehenen Rückstellungen der Versorger unsicher und womöglich auch zu niedrig sind. Für die Stimmung gegenüber den Aktien von RWE und Eon seien diese Nachrichten negativ.

TALANX AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Talanx nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. 2014 sei insgesamt so ausgefallen wie vom Versicherer prognostiziert, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Studie vom Dienstag. Das Privatkundengeschäft sei aber anfällig. Angesichts des bis 2019 gesenkten Gewinnausblicks seien die zuletzt moderaten Kurseinbußen nachvollziehbar.

MITTWOCH

EVOTEC

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Evotec nach Zahlen für 2014 auf "Hold" belassen. Der Umsatz des Biotech-Unternehmens habe seinen und den Konsenserwartungen entsprochen, der Gewinn habe etwas darunter gelegen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Mittwoch.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Hannover Rück von "Hold" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 69,80 auf 76,80 Euro angehoben. Die Jagd nach verlässlichen Renditen habe die Bewertungen von Europas Rückversicherern auf ein Spitzenniveau getrieben, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dabei hätten Marktteilnehmer zwischen den einzelnen Unternehmen nicht unterschieden und die Fundamentaldaten eher ignoriert. Brindle zieht bei den Einzelwerten nun eine klare Trennlinie zwischen Swiss Re und Scor auf der einen und Munich Re sowie Hannover Rück auf der anderen Seite. Die gestiegenen Bewertungen der beiden deutschen Versicherer seien selbst bei reduzierten Kapitalkosten mittlerweile nicht mehr zu rechtfertigen.

HEIDELBERGCEMENT AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für HeidelbergCement nach einer Fachkonferenz auf "Underperform" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Das erste Quartal 2015 dürfte für den europäischen Baustoffsektor schwierig sein, schrieb Analyst Paul Roger in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Auch mit Blick auf die zuletzt überdurchschnittliche Kursentwicklung lasse sich vorerst kaum noch Begeisterung für den Sektor entfachen. Für geduldige Investoren gebe es aber nach wie vor Gelegenheiten.

KUKA AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Kuka nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 54 Euro belassen. Der Ausblick des Roboter- und Anlagenbauers für das laufende Jahr liege unter den Erwartungen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Mittwoch. Die Integration von Swisslog brauche wohl mehr Zeit als gedacht.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Lufthansa nach dem Flugzeugunglück der Tochter Germanwings von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 19 auf 14 Euro gesenkt. Der Unfall könnte die Passagierzahlen kurzfristig belasten, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Zudem könnte das Image der Lufthansa als besonders sichere Airline leiden.

ZOOPLUS AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus nach endgültigen Zahlen zum vierten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 89 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn sei höher als erwartet ausgefallen und der Ausblick für 2015 bestätigt worden, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. Da die Aktie des Onlinehändlers für Haustierbedarf in den vergangenen sechs Monaten aber bereits um mehr als 60 Prozent zugelegt habe, sei das Aufwärtspotenzial derzeit begrenzt. Eher bestehe die Chance für Gewinnmitnahmen.

DONNERSTAG

DEUTSCHE BANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Underperform" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die aktuelle Strategie von Deutschlands größter Bank müsse erst noch Resultate liefern und das Management stehe angesichts der erwarteten Steigerung der Renditen unter Druck, schrieb Analyst Amit Goel in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Erwartungen nähmen zu.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die Immobiliengesellschaft habe starke Ergebnisse für 2014 vorgelegt, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Donnerstag. Insbesondere die Steigerung des Substanzwertes (NAV) habe sehr positiv überrascht. Der Gewinnausblick für 2015 erscheine eher vorsichtig, während der Dividendenvorschlag von 0,44 Euro je Aktie die Erwartungen erfülle.

LEG IMMOBILIEN

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LEG Immobilien von 71 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Sie habe ihre Prognosen für die Investitionen der kommenden drei Jahre etwas erhöht, da die jüngst zugekauften Portfolios hier noch Nachholbedarf hätten, schrieb Analystin Valerie Guezi in einer Studie vom Donnerstag. Ihre Schätzungen entsprächen nun den Unternehmenszielen. Zudem habe sie ihre Annahmen für die Kapitalkosten in Anbetracht der jüngsten Entwicklung der Renditen am Anleihemarkt gesenkt.

RWE AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für RWE auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Klimaschutzabgabe von Betreibern alter Kohlekraftwerke dürfte Eon nicht nennenswert belasten, wohl aber RWE, schrieb Analyst Alberto Ponti in einer Vergleichsstudie vom Donnerstag. Der Gewinn je RWE-Aktie könnte dadurch im Jahr 2017 um 9 bis 18 Prozent geschmälert werden.

STADA ARZNEIMITTEL AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Stada nach Zahlen für 2014 von 29 auf 32 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die vom Arzneihersteller vorgelegten Kennziffern hätten den jüngst im Zuge der Gewinnwarnung aktualisierten Unternehmenszielen entsprochen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Donnerstag. Auch die vorsichtigen Ziele für 2015 hätten die Bad Vilbeler bekräftigt. Short hob seine diesjährigen Gewinnschätzungen je Aktie an. Die Umsatzentwicklung sieht er inzwischen weniger negativ.

UNITED INTERNET AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für United Internet nach Vorlage des Geschäftsberichts auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 39 Euro belassen. Der Internet-Dienstleister habe einen absolut überzeugenden Jahresabschluss 2014 vorgelegt, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick für das laufende Jahr sei im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen. Der Experte kündigte an, den fairen Wert für die Aktie zu überprüfen.

FREITAG

ADIDAS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas nach einer Kapitalmarktveranstaltung von 64 auf 67 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Es seien einige Schritte für die kommenden zwei Jahre präsentiert worden, revolutionäre Erkenntnisse habe es aber nicht gegeben, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Freitag. Das angestrebte Gewinnwachstum von durchschnittlich 15 Prozent pro Jahr winke wohl erst ab 2017.

AXA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Axa von 24,00 auf 25,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die Papiere von Allianz und Axa seien vor allem wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite kaufenswert.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Morphosys nach dem Ende einer Forschungskooperation mit Celgene von 87 auf 68 Euro gesenkt, die Einstufung auf "Buy" belassen. Sie bewerte den Krebswirkstoff-Kandidaten MOR202 nun nur noch mit 1 Euro je Aktie, schrieb Analystin Sarah Potter in einer Studie vom Freitag. Die Wahrscheinlichkeit eines Markteintritts senkte sie von 40 auf 20 Prozent. Potter geht davon aus, dass ein neuer Partner gesucht wird. Die Produktpipeline des Antikörper-Spezialisten bleibe attraktiv und es gebe im zweiten Halbjahr einige mögliche Kurstreiber.

MUNICH RE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Munich Re von 177 auf 205 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der weltgrößte Rückversicherer gebe den größten Teil seiner Gewinne weiter, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Das Risiko mit dem Blick auf seine Schätzungen hält Jacquet bei dem Dax-Wert für begrenzt. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält er die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist der Analyst für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von limitierten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach endgültigen Zahlen von 76 auf 78 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Adrian Pehl lobte in einer Studie vom Freitag den Barmittelzufluss aus dem operativen Geschäft sowie die Dividendenrendite und die Bilanzstärke. Er hält jedoch weiterhin striktere Effizienzmaßnahmen beim Spezilaisten für Vakuumpumpen für notwendig. Die Stärke des US-Dollar helfe gegen den schwächeren Geschäftstrend.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat United Internet nach Zahlen auf der "Conviction Buy List" belassen. Die Finanzkennziffern zum vierten Quartal und der Ausblick für 2015 seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Zudem lobte er das starke Abonnentenwachstum der Montabaurer im Bereich mobiles Internet.

/he

27.03.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.03.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.03.2015

AAREAL BANK AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Aareal Bank von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 45 auf 43 Euro gesenkt. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für die Aareal Bank nach endgültigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 42 Euro belassen. Die Bilanz für 2014 und auch der Ausblick hätten nicht mehr überrascht, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Freitag.

ADIDAS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Adidas nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Neutral" belassen. Das Management des Sportartikelkonzerns habe sich zuversichtlich gezeigt, schrieb Analystin Chiara Battistini in einer Studie vom Freitag. Die Wachstumspläne seien verglichen mit dem in der jüngsten Vergangenheit erreichten sehr optimistisch. Die Konzentration auf Umsatzsteigerungen ohne Nennung eines konkreten Margenziels sei sinnvoll, die Ziele seien aber ambitioniert.

ADIDAS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Adidas nach der Kapitalmarktveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Die Anleger dürften nun wieder mehr auf das Umsatzwachstum schauen, schrieb Analyst Fred Speirs in einer Studie vom Freitag. Der Sportartikelhersteller setze voll auf den nordamerikanischen Markt.

ADIDAS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Adidas nach der Kapitalmarktveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Analyst Andreas Riemann begrüßte in einer Studie vom Freitag die Fokussierung auf Umsatzwachstum anstelle eines klaren Margenziels wie in der Vergangenheit. Die angestrebte Wachstumsdynamik des Sportartikelherstellers bis 2020 sei allerdings sehr ambitioniert.

ADIDAS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Adidas nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Die Präsentation der Ziele und auch der Strategie bis 2020 dürfte das Vertrauen in das mittelfristige Potenzial gestärkt haben, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Alleine der nordamerikanische Markt biete dem Sportartikelhersteller schon genügend Wachstumspotenzial. Die angestrebte operative Marge von 10 Prozent hält der Experte für gut erreichbar.

ADIDAS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas nach einer Kapitalmarktveranstaltung von 64 auf 67 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Es seien einige Schritte für die kommenden zwei Jahre präsentiert worden, revolutionäre Erkenntnisse habe es aber nicht gegeben, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Freitag. Das angestrebte Gewinnwachstum von durchschnittlich 15 Prozent pro Jahr winke wohl erst ab 2017.

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Airbus von 53 auf 63 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Der Markt habe günstige Währungsentwicklungen zuletzt schnell eingepreist, schrieb Analyst Jaime Rowbotham in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Die schwächere Auftragslage und operativer Gegenwind für den Luft- und Raumfahrtkonzern blieben Belastungsfaktoren. Sie würden jedoch durch die Aussicht auf deutlich steigende Ausschüttungen an die Aktionäre gekontert.

ALLIANZ SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Allianz von 147 auf 160 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der deutsche Versicherer habe mit der Entwicklung seiner Kapitalflüsse enttäuscht, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält Jacquet die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist er für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von begrenzten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

ALLIANZ SE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Allianz SE von 143 auf 164 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben.

ALLIANZ SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Allianz von 157 auf 175 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die Papiere von Allianz und Axa seien vor allem wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite kaufenswert.

ARCELORMITTAL

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat ArcelorMittal von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 8,50 auf 7,50 Euro gesenkt. Er sei sich des Risikos seiner Verkaufsempfehlung angesichts des Stahltitels nahe an seinem historischen Tief und einer Umschichtung des Marktes in zyklische Werte durchaus bewusst, schrieb Analyst Michael Flitton in einer Studie vom Freitag. Der starke Gegenwind spreche aber gegen ArcelorMittal. So liegt er mit seinen Gewinnschätzungen um 15 Prozent unter den Markterwartungen und sieht deutliche Korrekturrisiken. Zudem sei die Bewertung der Aktie überzogen.

ARM HOLDINGS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für ARM von 1350 auf 1315 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Technologieteam der Citigroup habe die globalen Absatzerwartungen für Smartphones bis 2017 um bis zu 6 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Amit Harchandani in einer Studie vom Freitag. Dies schlage auch auf die Gewinnerwartungen für den Chipdesigner ARM durch. An seiner insgesamt positiven Einschätzung der Briten ändere dies jedoch kaum etwas.

AXA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Axa von 23 auf 27 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der französische Versicherer habe mit der Entwicklung seiner Kapitalflüsse positiv überrascht, schrieb Analyst François Boissin in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält er die Erwartungen in der Branche generell für etwas hoch. Positiv ist Boissin für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von limitierten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

AXA

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Axa von 23,00 auf 26,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben. Dazu zähle Axa.

AXA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Axa von 24,00 auf 25,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die Papiere von Allianz und Axa seien vor allem wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite kaufenswert.

BANCO SANTANDER SA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Banco Santander von 6,66 auf 6,56 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

BANCO SANTANDER SA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Banco Santander von 6,50 auf 7,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die spanische Großbank habe einen positiven Ausblick abgegeben, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag. Das aktuelle Bewertungsniveau lasse aber nur noch wenig Spielraum nach oben.

BARCLAYS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Barclays von 280 auf 290 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

BAYWA

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Baywa auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die endgültigen Ergebnisse für 2014 seien zufriedenstellend gewesen, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick des Agrarhändlers sei relativ optimistisch.

BBVA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für BBVA von 9,00 auf 8,49 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

BEIERSDORF AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Beiersdorf von 71 auf 72 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

BMW

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Der starke Dollar dürfte die Profitabilität des Autobauers im US-Geschäft weiter steigern, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Die Aussagen des Managements zum chinesischen Markt seien vorsichtig, aber nicht negativ gewesen.

BMW

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für BMW von 116 auf 121 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Da sich der Autobauer bereits Anfang 2015 etwas zurückhaltender in puncto Absatzerwartungen geäußert habe, stellten die Aussagen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung im laufenden Jahr keine wirkliche Überraschung dar, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Mit Blick auf das Jubiläum 2016 berücksichtige er eine Sonderdividende von 1 Euro in seinen Schätzungen.

BNP PARIBAS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für BNP Paribas von 54 auf 53 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

BRAAS MONIER

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Braas Monier von 22 auf 25 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Dachziegelhersteller habe für 2014 solide Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Michael Watts in einer Studie vom Freitag. Er hob seine Gewinnschätzungen bis 2016 um bis zu 4 Prozent.

COMMERZBANK AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Commerzbank von 15,00 auf 14,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

CONTINENTAL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Continental von 225 auf 231 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller sei gut positioniert und weiter auf Wachstumskurs, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Durch die Übernahme des US-Konzerns Veyance sinke die Abhängigkeit von der Autoindustrie und die regionale Aufstellung werde verbessert. Er berücksichtige Veyance nun beim fairen Wert.

CREDIT SUISSE GROUP AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Suisse von 27 auf 30 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Matt Spick passte seine Gewinnschätzungen in einer Studie zu Schweizer Banken vom Freitag an jüngste Währungsbewegungen und das aktuelle Marktumfeld an.

DEUTSCHE OFFICE

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Deutsche Office von 4,00 auf 4,90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Büroimmobilienunternehmen arbeite weiter erfolgreich an seinem Portfolio, schrieb Analyst Manuel Martin in einer Studie vom Freitag. Er stockte seine Dividendenschätzungen auf.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Deutsche Post auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,50 Euro belassen. Die Umstellung der IT-Landschaft auf SAP sei herausfordernd und dürfte den Gewinn des Logistikkonzerns mindestens bis 2016 belasten, schrieb Analyst Andy Chu in einer Studie vom Freitag. Die Konzernziele und Konsensprognosen für das operative Ergebnis (Ebit) seien vor diesem Hintergrund zu optimistisch.

EVONIK

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Evonik anlässlich der Spekulationen um ein Interesse an Clariant auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Der deutsche Spezialchemiekonzern sei in der Vergangenheit schon mit mehreren anderen Konzernen in Verbindung gebracht worden, schrieb Analyst Jaideep Pandya in einer Studie vom Freitag. Den meisten Sinn würde aber ein Zusammengehen mit den Schweizern machen. In einem Planspiel sieht er ein Brutto-Synergiepotenzial von 280 Millionen Euro. Die Umsatzüberlappung läge bei 5,4 Milliarden Euro.

EVONIK

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Evonik nach Spekulationen um ein Übernahmeinteresse an Clariant "Overweight" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Analyst Ben Scarlett hält die Schweizer in einer Studie vom Freitag weiter für eines der wahrscheinlichsten Übernahmeziele im Chemiesektor. Für den deutschen Spezialchemiekonzern Evonik wäre der Zukauf mit Synergien in Höhe von konservativ geschätzt bis zu 300 Millionen Euro wertsteigernd. Zudem könnte der Streubesitz je nach Kaufmodalitäten deutlich steigen.

EVONIK

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Evonik nach Medienberichten über ein Kaufinteresse am Schweizer Chemieunternehmen Clariant auf "Hold" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. In puncto Unternehmenskultur würde Clariant gut zu Evonik passen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Freitag. Strategisch wäre die Übernahme jedoch unlogisch, da sich viele operative Aktivitäten beider Firmen überlappten.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Freenet auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die endgültigen Ergebnisse für 2014 hätten nicht mehr überrascht, schrieb Analystin Brigitte Thomalla in einer Studie vom Freitag. Die Aktien des Mobilfunkers hätten aber angesichts der günstigen Aussichten bis 2016 weiter Potenzial.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Freenet nach endgültigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Die Eckdaten des Mobilfunkanbieters seien bestätigt worden, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Diese seien vor allem in puncto Umsatzentwicklung erfreulich ausgefallen.

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Gea Group von 50 auf 52 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Akquisitionen könnten den Aktien des Spezialanlagenbauers Impulse verleihen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Die hohe Nettoliquidität lasse großzügigen Spielraum für Übernahmen.

GENERALI SPA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Generali von 18,40 auf 19,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Hannover Rück von 78 auf 93 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Aus Bewertungsgründen bleibe er negativ gestimmt für die Aktien des weltweit drittgrößten Rückversicherers, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält Jacquet die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist er für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von limitierten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Hannover Rück auf "Sell" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die wichtigsten Rückversicherer-Papiere seien aber bereits überbewertet. Für Hannover Rück sieht der Experte ein Abwärtsrisiko von 23 Prozent.

HENKEL VORZUEGE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Henkel von 118 auf 122 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

INDITEX

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Inditex von 31 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf "Market-Perform" belassen. Nach guten Ergebnissen des vergangenen Geschäftsjahres habe er seine Schätzungen angehoben, schrieb Analyst Jamie Merriman in einer Studie vom Freitag. Auf dem aktuellen Kursniveau der Papiere des Modekonzerns sei es aber schwer, weiteres Potenzial auszumachen.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo von 2,77 auf 3,02 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

JENOPTIK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Jenoptik auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,50 Euro belassen. Der Kursrutsch nach den endgültigen Geschäftszahlen für 2014 sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Freitag. Der starke Ausblick für 2015 sei bestätigt worden. Der positive Anlagehintergrund für die Papiere des Technologieunternehmens sei intakt.

JENOPTIK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Jenoptik nach Zahlen von 12,00 auf 12,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Technologiekonzern habe 2014 ein hartes Jahr erlebt, schrieb Analyst Robert-Jan van der Horst in einer Studie vom Freitag. Nun deute aber einiges auf Verbesserungen hin. Dies sei allerdings schon angemessen im Kurs eingepreist.

JUNGHEINRICH AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Jungheinrich nach Zahlen und einer Analystenkonferenz von 65 auf 77 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Björn Voss begründete die Zielerhöhung in einer Studie vom Freitag mit der angekündigten Wachstumsstrategie des Gabelstaplerproduzenten. Bisher seien er und der Markt in puncto Umsatzprognose zu vorsichtig gewesen.

K+S

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für K+S von 28 auf 32 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Düngemittelhersteller erhalte durch die Euro-Schwäche deutlichen Rückenwind, schrieb Analyst Joe Dewhurst in einer Studie vom Freitag. Je 10 Cents Dollar-Anstieg steigerten das operative Ergebnis von K+S um 50 Millionen Euro. K+S sei zudem mittlerweile eine Dividendenstory. Dewhurst bevorzugt aus Bewertungsgründen allerdings die Aktien von Uralkali.

KUKA AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Kuka von "Hold" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber von 55 auf 64 Euro angehoben. Die endgültigen Ergebnisse für 2014 seien nicht von den vorab veröffentlichten Eckdaten abgewichen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Die vorsichtigen Ziele des Roboterherstellers für 2015 könnten angesichts der gewohnt konservativen Planung auch kaum überraschen. Der Ausblick bis 2020 sei allerdings optimistisch. Growe hat jedoch Zweifel, dass das Umfeld noch weitere sechs Jahre stark genug bleiben wird. Er hob allerdings seine Schätzungen bis 2017 wegen der Übernahme des Logistikanlagen-Spezialisten Swisslog an.

LANXESS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Lanxess nach Investorenveranstaltungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Die Überkapazitäten im Kautschukmarkt dürften noch eine Weile anhalten, schrieb Analyst Oliver Reiff in einer Studie vom Freitag. Immerhin sei das Umstrukturierungsprogramm des auf die Reifenindustrie fokussierten Chemiekonzerns auf gutem Weg.

LOREAL

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für L'Oreal von 169 auf 174 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

LPKF LASER

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat LPKF Laser von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 13 auf 11 Euro gesenkt. Der Hersteller von Maschinen zur Materialbearbeitung habe 2014 enttäuschend abgeschnitten, schrieb Analyst Oliver Pucker in einer Studie vom Freitag. 2015 werde ein Übergangsjahr und es gebe keine Hinweise einer Besserung vor dem zweiten Halbjahr.

MANZ

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Manz auf "Buy" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Der Automatisierungsspezialist glänze selbst bei Gegenwind durch starkes Wachstum, schrieb Analyst Robert-Jan van der Horst in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick erscheine ihm sehr konservativ.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Morphosys nach dem Ende einer Forschungskooperation mit Celgene von 65 auf 53 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das Aus der gemeinsamen Entwicklung des Krebswirkstoff-Kandidaten MOR202 komme überraschend, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Immerhin habe es zur Studie gegen die Knochenmarkserkrankung Multiples Myelom noch gar keine nennenswerten Daten gegeben. Es stelle sich also die Frage, warum die Amerikaner das Interesse verloren haben. Er strich MOR202 aus seiner Bewertung, was etwa 12 Euro seines Kursziels ausmachte.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Morphosys nach dem Ende einer Forschungskooperation mit Celgene auf "Overweight" belassen. Das Ende der gemeinsamen Forschung am Krebswirkstoff-Kandidaten MOR202 könnte die Aktien jeweils rund 13 Euro an Wert kosten, schrieb Analystin Diana Na in einer Studie vom Freitag. Es sei jedoch weiter möglich, dass entweder der Antikörper-Spezialist alleine oder gemeinsam mit einem neuen Partner das Mittel erfolgreich zur Marktreife führe, so die Expertin. Eine optimistische Einschätzung werde sich am Markt jedoch wohl zunächst nicht durchsetzen.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Morphosys nach dem Ende einer Forschungskooperation mit Celgene von 87 auf 68 Euro gesenkt, die Einstufung auf "Buy" belassen. Sie bewerte den Krebswirkstoff-Kandidaten MOR202 nun nur noch mit 1 Euro je Aktie, schrieb Analystin Sarah Potter in einer Studie vom Freitag. Die Wahrscheinlichkeit eines Markteintritts senkte sie von 40 auf 20 Prozent. Potter geht davon aus, dass ein neuer Partner gesucht wird. Die Produktpipeline des Antikörper-Spezialisten bleibe attraktiv und es gebe im zweiten Halbjahr einige mögliche Kurstreiber.

MUNICH RE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Munich Re von 177 auf 205 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der weltgrößte Rückversicherer gebe den größten Teil seiner Gewinne weiter, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Das Risiko mit dem Blick auf seine Schätzungen hält Jacquet bei dem Dax-Wert für begrenzt. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält er die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist der Analyst für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von limitierten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

MUNICH RE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Munich Re von 159 auf 180 Euro angehoben, die Einstufung aner auf "Hold" belassen. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Munich Re auf "Neutral" mit einem Kursziel von 165 Euro belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die wichtigsten Rückversicherer-Papiere seien aber bereits überbewertet. Für Munich Re sieht der Experte ein Abwärtsrisiko von 19 Prozent.

PFEIFFER VACUUM

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Pfeiffer Vacuum von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 70,50 auf 76,40 Euro angehoben. Angesichts des starken Auftragseingangs im bisherigen Jahresverlauf habe er seine Prognosen für den Vakuumpumpen-Hersteller angehoben, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Freitag.

PFEIFFER VACUUM

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach Zahlen von 78 auf 82 Euro angehoben und die Einstufung "Buy" genannt. Der Vakuumpumpenhersteller habe eine unerwartet gute Ergebnisqualität für das vierte Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Pfeiffer zeichne sich zudem durch einen hohen Free Cashflow und eine attraktive Dividendenrendite aus.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum auf "Add" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Der positive Ausblick des Vakuumpumpen-Herstellers dürfte zu steigenden Markterwartungen führen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach endgültigen Zahlen von 76 auf 78 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Adrian Pehl lobte in einer Studie vom Freitag den Barmittelzufluss aus dem operativen Geschäft sowie die Dividendenrendite und die Bilanzstärke. Er hält jedoch weiterhin striktere Effizienzmaßnahmen beim Spezilaisten für Vakuumpumpen für notwendig. Die Stärke des US-Dollar helfe gegen den schwächeren Geschäftstrend.

PRUDENTIAL

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Prudential von 1713 auf 1964 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben. Dazu zählten die Briten.

PRUDENTIAL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Prudential von 1800 auf 1950 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die britische Assekuranz Prudential könnte von der Aussicht auf wieder steigende Leitzinsen in Großbritannien und den USA profitieren.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von 6000 auf 5900 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

REPSOL SA

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Repsol mit "Underperform" und einem Kursziel von 13,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Seine konservative Schätzung für den Brent-Ölpreis liege noch unterhalb des im Zuge der Übernahme von Talisman Energy kommunizierten Stresslevels für die Spanier, schrieb Analyst Marc Kofler in einer Studie vom Freitag. Die mittelfristigen Vorzüge dieses Zukaufs erschienen so begrenzt. Die Verschuldung des spanischen Ölkonzern sei hoch, die Rendite gering und die Aktie teuer, fasste der Experte zusammen.

SALZGITTER AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Salzgitter AG von 24 auf 26 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Stahlkonzern habe mit den endgültigen Ergebnissen für 2014 sowie seinem Ausblick nicht überrascht, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Das Marktumfeld bleibe schwierig.

SAP SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktien von SAP von 57 auf 67 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Der Softwarekonzern erhalte starken Rückenwind durch den festen US-Dollar, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Freitag. Er hob seine Schätzungen für SAP entsprechend an. Im Branchenvergleich mit reinen Cloud-Unternehmen seien die Walldorfer unterbewertet, gegenüber ebenfalls im Wandel befindlichen Wettbewerbern wie Oracle aber überbewertet.

SAP SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für SAP von 67 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Markt sei allzu pessimistisch hinsichtlich der Verschiebung des Schwerpunktes in Richtung Cloud-Geschäft, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Freitag. Er traut dem Softwarekonzern schnelleres und profitableres Wachstum zu, als es der Analystenkonsens signalisiere.

SMA SOLAR TECHNOLOGY AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für SMA Solar nach endgültigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die finalen Kennziffern hätten die vorläufigen Eckdaten bestätigt, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Freitag. Nach dem guten Start ins neue Jahr spreche einiges dafür, dass 2015 substanziell besser laufen könnte als das Solarunternehmen bislang erwarte.

SOCIETE GENERALE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für die Societe Generale von 44 auf 43 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

STADA ARZNEIMITTEL AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Stada nach dem Geschäftsausblick des Arzneimittelherstellers von 30 auf 34 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Positiv sei, dass der Vorstand eine Untergrenze für den bereinigten Überschuss im laufenden Jahr angegeben habe, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Freitag. Beim Kursziel berücksichtige er nun einen geringeren Zinssatz im Bewertungsmodell, für das er auch den Zeithorizont angepasst habe.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Stada nach endgültigen Zahlen von 30 auf 33 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die Ergebnisse hätten den bereits veröffentlichten Eckdaten für das vierte Quartal entsprochen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Auch der Ausblick sei eine Bestätigung. Der Analyst senkte seine Gewinnprognosen leicht und bleibt angesichts der Unsicherheiten rund um das Russland-Geschäft bei seiner neutralen Einstufung des Generikaherstellers.

STADA ARZNEIMITTEL AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Stada von 28 auf 31 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Eine schnelle Besserung der schwierigen Marktsituation in Russland werde vom Generikahersteller wohl nicht erwartet, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Das unterstreiche der Ausblick, der nach den Vorabzahlen aufgekeimte Hoffnungen auf eine Anhebung der Ziele zerstreut habe.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Stada auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. 2015 dürfte für den Generikahersteller weniger schwach werden als befürchtet, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag.

STANDARD CHARTERED

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Standard Chartered von 900 auf 980 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

SWISS REINSURANCE COMPANY

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Swiss Re von 79 auf 95 Franken angehoben und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer fahre nun eine aggressivere Strategie, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Das rechtfertige einen erhöhten Risikoaufschlag. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält Jacquet die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist er für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von begrenzten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

SWISS REINSURANCE COMPANY

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Swiss Re von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 87 auf 96 Franken angehoben. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben.

SWISS REINSURANCE COMPANY

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Swiss Re auf "Neutral" mit einem Kursziel von 80 Franken belassen. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Die wichtigsten Rückversicherer-Papiere seien aber bereits überbewertet. Für Swiss Re sieht der Experte ein Abwärtsrisiko von 16 Prozent.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Telefonica Deutschland von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 4,30 auf 4,50 Euro angehoben. Analyst Wolfgang Specht rechnet in einer Studie vom Freitag kurzfristig mit Belastungen für den Mobilfunktitel. Dazu zählten ein steigendes Platzierungsrisiko durch KPN sowie die Spektrum-Auktion der Bundesnetzagentur im Mai.

THYSSENKRUPP AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für ThyssenKrupp von 22,60 auf 27,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Aussichten für die weltweit größten Aufzughersteller auf dem chinesischen Markt trübten sich zunehmend ein, schrieb Analyst Michael Hagmann in einer Branchenstudie vom Freitag. Unter den Top 4 habe ThyssenKrupp noch die besten Chancen auf ein beschleunigtes Wachstum und eine höhere Profitabilität.

UBS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für UBS von 18 auf 21 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Matt Spick passte seine Gewinnschätzungen in einer Studie zu Schweizer Banken vom Freitag an jüngste Währungsbewegungen und das aktuelle Marktumfeld an.

UNICREDIT SPA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Unicredit von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 6,71 auf 6,56 Euro gesenkt. Die Bewertungen der europäischen Bankaktien stiegen stetig, während die Gewinnschätzungen der Analysten für die Geldhäuser kontinuierlich abbröckelten, schrieb Analyst Robin Down in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies werfe die Frage auf, ob die Anleger nicht zu optimistisch seien. Er sehe weiterhin eine Gefahr in einem härteren Wettbewerb, strukturellen Belastungen und einer möglicherweise enttäuschenden Erholung der Kreditvergabe.

UNILEVER NV

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Unilever NV von 43,50 auf 45,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

UNILEVER PLC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Unilever PLC von 3200 auf 3300 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die großen europäischen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeartikeln dürften vom derzeit schwachen Euro profitieren, schrieb Analyst Graham Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Deshalb habe er seine 2015er-Gewinnprognosen (EPS) für die entsprechenden Unternehmen erhöht. Die stärksten währungsbedingten Vorteile sieht der Experte bei L'Oreal und Unilever.

UNITED INTERNET AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für United Internet nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Resultate zum vierten Quartal lägen im Rahmen der durchschnittlichen Marktprognosen, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick des Internet-Dienstleisters für 2015 sei sehr solide ausgefallen.

UNITED INTERNET AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für United Internet nach der Vorlage von Geschäftszahlen von 40 auf 49 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des starken Deutschland-Geschäfts des Internetdienstleisters rate er zum Kauf der Aktien, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer Studie vom Freitag. Das heimische Geschäft sollte das Gewinnwachstum in den kommenden Jahren antreiben.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat United Internet nach Zahlen auf der "Conviction Buy List" belassen. Die Finanzkennziffern zum vierten Quartal und der Ausblick für 2015 seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Zudem lobte er das starke Abonnentenwachstum der Montabaurer im Bereich mobiles Internet.

VIVENDI SA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Vivendi um zwei Stufen von "Outperform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 21,50 auf 20,50 Euro gesenkt. Er habe die Anteile am französischen Mischkonzern vor 14 Monaten in Erwartung einer Rückkehr in die operative Gewinnzone empfohlen, seitdem aber seine Prognosen um insgesamt etwa 17 Prozent reduzieren müssen, schrieb Analyst Charles Bedouelle in einer Studie vom Freitag. Der französische Fernsehmarkt dürfte schwerer werden und es gebe keinen Grund für einen eiligen Einstieg in die Aktien.

ZURICH INSURANCE GROUP

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Zurich Insurance Group von 320 auf 354 Franken angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die starke Liquiditätslage und die solide Ausschüttungspolitik des Schweizer Rückversicherers brächten Chancen, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie zu europäischen Versicherern am Freitag. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus hält Jacquet die Erwartungen in der Branche generell für etwas zu hoch. Positiv ist er für die Schaden- & Unfallversicherer gestimmt. Seine wichtigsten Kaufempfehlungen profitierten von limitierten Marktrisiken und geringer regulatorischer Unsicherheit.

ZURICH INSURANCE GROUP

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Zurich Insurance Group von 280 auf 330 Franken angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Mark Cathcart reduzierte in einer Studie vom Freitag im Bewertungsmodell die Kapitalkosten für die Versicherer. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Gewinn- und Dividendendynamik trotz des Rückgangs der Anlagerenditen intakt bleiben.

ZURICH INSURANCE GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Zurich Insurance Group von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 326 auf 330 Franken angehoben. Die europäischen Versicherungsaktien hätten seit Jahresanfang eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung von 19 Prozent hingelegt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Branchenstudie vom Freitag. Dennoch verfüge der Sektor noch über einige Kurstreiber. Bei Zurich sei die gestiegene Kapitalrendite mittlerweile aber im Kurs eingepreist, begründete der Experte sein neues Votum.

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27.03.2015

'WSJ': Intel in Gesprächen über Altera-Übernahme

NEW YORK (dpa-AFX) - Es wäre der größte Zukauf in Intels Unternehmensgeschichte: Der US-Chiphersteller führt laut einem Zeitungsbericht Gespräche über eine Übernahme des Wettbewerbers Altera . Das meldete das "Wall Street Journal" am Freitag zunächst ohne Angabe konkreter Quellen. Über einen Zeitplan habe sich noch nichts in Erfahrung bringen lassen und es sei möglich, dass der Deal nicht zustande kommen, hieß es in dem Bericht weiter.

Mit einem Börsenwert von zuletzt 10,4 Milliarden Dollar wäre Altera ein dicker Brocken für Intel , das sich mit Zukäufen in dieser Größenordnung bislang zurückgehalten hat. Intel ist der weltgrößte Chiphersteller und hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 140 Milliarden Dollar. An der Börse sorgte die Meldung für kräftige Kursbewegung: Die Papiere von Altera stiegen in der ersten Reaktion um 21,5 Prozent. Die Titel von Intel legten um 4,8 Prozent zu./hbr/DP/he

27.03.2015

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 580 085 (Donnerstag: 726 332) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 311 412 (338 818), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 268 673 (387 514). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,15 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Adidas (98 333/8 487), Daimler (29 806/18 136) und Lufthansa (19 616/9 656)./DP/he

27.03.2015

US-Anleihen bauen Gewinne aus

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben Freitag nach einem etwas festeren Start ihre Gewinne ausgebaut. Auftrieb sei zum Teil durch die aktuellen Wirtschaftsdaten gekommen, sagten Händler. Das Wachstumstempo der weltgrößten Volkswirtschaft war zum Jahresende hin langsamer verlaufen als erwartet. Das habe Zweifel über deren Stärke aufkommen lassen, denn unter anderem davon wird die US-Notenbank (Fed) den Start der Zinswende abhängig machen. "Es wird nun auf die nächste Woche anstehenden Arbeitsmarktdaten für März gewartet, um daraus Rückschlüsse auf die nächsten Schritte der Fed zu ziehen", sagte ein Marktstratege.

Die Fed-Chefin Janet Yellen wird außerdem im Kürze auf einer Konferenz in San Francisco sprechen. Die wichtigste Frage lautet, ob Yellen konkretere Hinweise auf den Startschuss für Zinsanhebungen geben wird. Zurzeit wird am Markt der Juni als möglicher Monat für den Beginn der Zinswende angesehen. Schwache Konjunkturdaten, der starke Dollar und die verhaltene Inflation lassen aber auch einen späteren Zeitpunkt möglich erscheinen.

Zweijährige Anleihen gewannen 1/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte und rentierten mit 0,58 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 6/32 Punkte auf 99 25/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,42 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 12/32 Punkte auf 100 14/32 Punkte und rentierten mit 1,95 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren legten um 1 5/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte zu. Ihre Rendite fiel entsprechend auf 2,52 Prozent./ck/he

27.03.2015

ROUNDUP: Wintershall-Vorstandschef Seele verlässt Konzern

KASSEL (dpa-AFX) - Der Chef des deutschen Öl- und Gaskonzerns Wintershall, Rainer Seele, verlässt das Unternehmen. Wie die BASF -Tochter aus Kassel am Freitag bekanntgab, ist Seele zum 1. Juli 2015 zum Vorstandsvorsitzenden des Öl- und Gasunternehmens OMV AG (Wien) ernannt worden. An der Spitze von Wintershall stand der 54-Jährige seit 2009.

Sein Nachfolger wird Mario Mehren (44), der derzeit im Wintershall-Vorstand für Exploration und Produktion in Russland, Nordafrika und Südamerika zuständig ist. Zuerst hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" ("HNA") darüber berichtet.

Wintershall hatte seinen Umsatz 2014 um rund zwei Prozent auf 15,1 Milliarden Euro erhöht, der Überschuss aber sank um 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. 2013 hatte das Unternehmen einen Rekordgewinn von knapp 1,8 Milliarden Euro erzielt. Wintershall ist das größte auch international tätige Förderunternehmen Deutschlands./lin/jba/DP/he

27.03.2015

Devisen: Eurokurs steigt im US-Handel über 1,09 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag im US-Handel zeitweise bis auf den höchsten Stand des Tages bei 1,0947 US-Dollar gestiegen. Rund eine Stunde vor dem Handelsschluss an der Wall Street war er allerdings wieder weitgehend zurückgekommen und stand bei 1,0902 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0856 (Donnerstag: 1,0973) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9212 (0,9113) Euro.

Erwartungsvoll wird auf die Rede der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen gewartet. Sie wird sich auf einer Konferenz in San Francisco äußern. Die wichtigste Frage lautet, ob Yellen konkretere Hinweise auf den Startschuss für Zinsanhebungen geben wird. Zurzeit wird am Markt der Juni als möglicher Monat für den Beginn der Zinswende angesehen. Schwache Konjunkturdaten, der starke Dollar und die verhaltene Inflation lassen aber auch einen späteren Zeitpunkt möglich erscheinen./ck/he

27.03.2015

GESAMT-ROUNDUP 3: Copilot war krankgeschrieben

(neu: Angaben zu Bergungsarbeiten, Germanwings, Überbrückungshilfe)

BERLIN (dpa-AFX) - Der Copilot des abgestürzten Airbus hat nach Erkenntnissen der Ermittler vor seinem Arbeitgeber Germanwings eine Erkrankung verheimlicht. Die Fahnder entdeckten bei dem 27-Jährigen zu Hause "zerrissene, aktuelle und auch den Tattag umfassende Krankschreibungen", wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Freitag mitteilte. Ein Abschiedsbrief oder ein Bekennerschreiben wurden nicht gefunden.

Ermittler hatten am Donnerstag zwei Wohnungen des Mannes durchsucht, der aus Montabaur bei Koblenz stammte und seit 2013 als Copilot für Germanwings flog. Sichergestellt wurden Dokumente, "die auf eine bestehende Erkrankung und entsprechende ärztliche Behandlungen hinweisen", erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. Über die Art der Erkrankung wurde nichts mitgeteilt, die Ermittler hatten aber nach Hinweisen auf ein psychisches Leiden gesucht.

FLUGGESELLSCHAFTEN ÄNDERN WELTWEIT REGELN

Der Fluggesellschaft Germanwings lag nach eigenen Angaben keine Krankschreibung des Copiloten vor. Das Luftfahrt-Bundesamt bat das Aeromedical-Center der Lufthansa um Akteneinsicht. Der 27-jährige Andreas Lubitz steht im Verdacht, auf Flug 4U 9525 den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine mit 150 Menschen an Bord mit voller Absicht auf Todeskurs gebracht zu haben.

Die deutschen Fluggesellschaften zogen schnell Konsequenzen und verschärften mit sofortiger Wirkung ihre Regeln für die Besetzung im Cockpit. Kein Pilot darf sich bis auf weiteres mehr allein dort aufhalten. Weltweit reagierten auch viele andere Airlines.

GAUCK BEI GEDENKGOTTESDIENST IN HALTERN

Bundespräsident Joachim Gauck nahm am Vormittag an einem Gedenkgottesdienst im westfälischen Haltern teil. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums waren an Bord des Airbus, der am Dienstag auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen an einem Bergmassiv zerschellte.

Bei den Bergungsarbeiten am Absturzort konnten die Einsatzkräfte bislang nur Leichenteile sammeln. "Wir haben bisher keinen einzigen intakten Körper geborgen", sagte ein Sprecher der Gendarmerie in Seyne-les-Alpes. Er sprach von rund 400 bis 600 gefundenen Leichenteilen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Suche nach dem zweiten Flugschreiber, der weitere Erkenntnisse zum Geschehen im Cockpit liefern könnte. Die Suche wurde am Abend für die Nacht unterbrochen.

BUNDESRAT GEDENKT DER OPFER

Germanwings eröffnet am Samstag in der Nähe der Absturzstelle ein Betreuungszentrum für Angehörige. Für Freitag war ein vierter Sonderflug mit Hinterbliebenen aus Barcelona geplant. Von den etwa 50 Angehörigen, die am Donnerstag die Unglücksstelle besucht hatten, flogen die meisten wieder zurück nach Deutschland. Der Bundesrat gedachte zu Beginn seiner Sitzung der Opfer, unter denen laut Auswärtigem Amt 75 Deutsche sind.

Die Auswertung des Stimmenrekorders hatte ans Licht gebracht, dass der Copilot seinem Kollegen nach einem Toilettengang nicht mehr die automatisch verriegelte Cockpit-Tür öffnete. Danach soll er nach derzeitigem Ermittlungsstand das Flugzeug eigenmächtig auf Sinkflug gebracht haben. Bis zuletzt ist auf der Aufnahme Atmen zu hören.

UNIKLINIK DÜSSELDORF DEMENTIERT DEPRESSIONSBEHANDLUNG

Das Universitätsklinikum Düsseldorf bestätigte am Freitag, dass Lubitz dort Patient war. "Meldungen, wonach Andreas L. wegen Depressionen in unserem Haus in Behandlung gewesen sei, sind jedoch unzutreffend", erklärte eine Sprecherin.

Bundespräsident Gauck versprach den Angehörigen der Absturzopfer Unterstützung. Es entstehe ein "Band des Mitleidens und Mittrauerns", sagte er nach dem Gottesdienst in Haltern. Er wurde von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begleitet.

FINANZIELLE ÜBERBRÜCKUNGSHILFE

Hinterbliebene der Opfer sollen eine finanzielle Überbrückungshilfe von jeweils bis zu 50 000 Euro bekommen. Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte einen entsprechenden "Tagesspiegel"-Bericht am Abend.

Die zwischenzeitlich eingeführte Zwei-Personen-Regel fürs Cockpit gilt für deutsche Airlines erst einmal vorläufig. Dies sei nach Abstimmungen mit dem Verkehrsministerium und dem Luftfahrt-Bundesamt so beschlossen worden, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Freitag mit. Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow hatte den Schritt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bereits am Donnerstagabend angekündigt. Am Freitag gab auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) eine entsprechende vorübergehende Empfehlung ab.

DOBRINDT BEGRÜSST VERSCHÄRFUNG

Auch Lufthansa will die neuen Regeln für sämtliche Passagierflüge umsetzen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) begrüßte die Verschärfung. "Das Vier-Augen-Prinzip im Cockpit ist eine richtige Überlegung", sagte er am Freitag der dpa. In Großbritannien ändern die meisten Airlines ihre Regeln nach einer Empfehlung der Flugsicherheitsbehörde. In Österreich verpflichtete die zuständige Austro Control alle Fluglinien zu der Änderung.

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS , Air Baltic, Norwegian und Air Canada führen ebenfalls das Vier-Augen-Prinzip ein. "Das bedeutet, dass wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, etwa um auf Toilette zu gehen, eines der Crewmitglieder ins Cockpit gehen muss", sagte eine Sprecherin der norwegischen Fluglinie der dpa. Von Air France hieß es, man verfolge aufmerksam die Entwicklungen und die Untersuchungsergebnisse./bbi/hoe/rad/DP/he

27.03.2015

INDEX-MONITOR: CTS Eventim gewinnt MDax-Rennen vor Zalando

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Wettlauf zwischen dem Ticketvermarkter CTS Eventim und dem Online-Modehändler Zalando um den nächsten freiwerdenden Platz im MDax ist entschieden. Der Indexanbieter Deutsche Börse teilte am Freitagabend mit, dass CTS zum 1. April in die Rangliste der mittelgroßen Werte aufgenommen wird.

Hintergrund ist die voraussichtliche Einstellung der Notierung der Aktie des Reisekonzerns TUI AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse zum selben Datum. Und wer dort nicht vertreten ist, darf nach den Regeln auch nicht im MDax berücksichtigt werden. Den freiwerdenden Platz im SDax übernimmt das Immobilienunternehmen Westgrund .

Allerdings dürfte Zalando nicht lange auf seine Aufnahme in den MDax warten müssen. Denn auch der Pharmahändler Celesio will den Prime Standard verlassen. Die Anforderungen sind umfangreich und kostenintensiv. Zu den Pflichten gehört etwa die quartalsweise Berichterstattung in deutscher und englischer Sprache; ausländische Unternehmen können auch nur in englisch berichten.

Durch den Zusammenschluss von Tui mit der Veranstaltertochter Tui Travel wird künftig die Hauptbörse des Konzerns in London sein. Die Börsennotierung in Deutschland wird deshalb nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Celesio wiederum dümpelt bereits jetzt schon kaum beachtet im MDax vor sich hin, da etwas mehr als drei Viertel des Unternehmens vom US-Konzern McKesson übernommen wurden und daher nur noch wenige Aktien frei handelbar sind./he/

27.03.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Kleine Klettertour begrenzt Wochenminus kaum

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Klettertour an der Wall Street ist am Freitag mühselig gewesen. Meist legten die wichtigsten Indizes nach kurzen Anstiegen wieder den Rückwärtsgang ein. Nachhaltigere Aufwärtsimpulse kamen letztlich durch Übernahmespekulationen in den Markt. Medien berichteten über Gespräche des weltgrößten Chipherstellers Intel zur Übernahme des Chipspezialisten Altera. Die Rede von Notenbankchefin Janet Yellen hingegen brachte nichts wesentlich Neues.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent bei 17 712,66 Punkten aus dem Tag. Das Minus im Wochenverlauf beträgt damit deutliche 2,3 Prozent. Der breite S&P-500-Index rückte um 0,24 Prozent auf 2061,02 Punkte vor. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,41 Prozent auf 4332,86 Punkte.

Yellen gab nach wie vor wenig vom geldpolitischen Kurs der Fed preis. Neue Signale, wann genau mit dem Start der lang erwarteten Zinswende zu rechnen ist, blieben aus. Eine erste Zinserhöhung nach der schweren Finanzkrise könnte aber im weiteren Jahresverlauf angezeigt sein, sagte Yellen in San Francisco.

ÜBERNAHME-SPEKULATIONEN SCHIEBEN INTEL AN

Unter den Einzelwerten im Dow sprangen gegen Handelsschluss die Akien von Intel an die Spitze mit plus 6,38 Prozent. Im Nasdaq 100 schossen die Altera-Papiere um etwas mehr als 28 Prozent nach oben. Medienberichten zufolge erwägt Intel einen der größten Zukäufe in seiner Unternehmensgeschichte. Angeblich gebe es Gespräche über einen Kauf des über 10 Milliarden Dollar schweren Chipspezialisten Altera, hieß es von mehreren Seiten aus Kreisen.

Die im S&P-100-Index notierten Aktien von Dow Chemical gewannen 2,84 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Chemiekonzern in einem 5 Milliarden Dollar schweren Geschäft einen Großteil seines Chlor-Alkali-Segments an den Chlorhersteller Olin abgibt. Olin-Aktien sprangen um rund 14 Prozent hoch.

YAHOO WILL MEHR AKTIEN ZURÜCKKAUFEN

Yahoo legten nach der Ankündigung zusätzlicher Aktienrückkäufe über 2 Milliarden Dollar im Nasdaq 100 um 1,42 Prozent zu. Blackberry stiegen im Nasdaq-Composite-Index nach Zahlen zum vierten Quartal 2014 um 1,72 Prozent. Zwar war der Umsatz des Smartphone-Herstellers weiter rückläufig gewesen, doch der Gewinn war gestiegen. Analysten lobten unter anderem die Fortschritte beim Konzernumbau.

Außerhalb der großen Indizes brachen die Aktien von Ohr Pharmaceuticals um rund 69 Prozent ein. Das Pharmaunternehmen hatte ein wichtiges klinisches Studienziel für ein Augenmedikament verfehlt./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.03.2015

Aktien New York Schluss: Kleine Klettertour begrenzt Wochenminus nur wenig

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Klettertour an der Wall Street ist am Freitag mühselig gewesen. Meist legten die wichtigsten Indizes nach kurzen Anstiegen wieder den Rückwärtsgang ein. Nachhaltigere Aufwärtsimpulse kamen letztlich durch Übernahmespekulationen in den Markt. Medien berichteten über Gespräche des weltgrößten Chipherstellers Intel zur Übernahme des Chipspezialisten Altera. Die Rede von Notenbankchefin Janet Yellen hingegen brachte nichts wesentlich Neues.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent bei 17 712,66 Punkten aus dem Tag. Das Minus im Wochenverlauf beträgt damit deutliche 2,3 Prozent. Der breite S&P-500-Index rückte um 0,24 Prozent auf 2061,02 Punkte vor. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,41 Prozent auf 4332,86 Punkte./ck/he

27.03.2015

Aktien New York: Moderate Klettertour mit Aussetzern

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Klettertour ist der Wall Street am Freitag schwer gefallen. Immer, wenn es kurz aufwärts ging, legten die Indizes rasch wieder den Rückwärtsgang ein und gaben ihre Gewinne weitgehend ab. Widersprüchliche Konjunkturdaten und die bevorstehende Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen sorgten für Zurückhaltung und Unsicherheit. Rund zwei Stunden vor Handelsschluss legte der wichtigste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial um moderate 0,12 Prozent bei 17700,35 Punkte zu. Im Wochenverlauf bedeutet das bislang ein Minus von 2,4 Prozent.

Der breite S&P-500-Index rückte um 0,19 Prozent auf 2060,00 Punkte vor. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,21 Prozent auf 4324,28 Punkte.

Der von der Universität Michigan ermittelte Indikator zur Konsumentenstimmung im März war weniger deutlich als erwartet zurückgegangen. Daten zur US-Wirtschaft zeigten hingegen, dass diese ihr Wachstumstempo zum Jahresende hin verlangsamt hatte. Regierungszahlen zufolge stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um annualisiert 2,2 Prozent. Damit wurde eine Schätzung von Ende Februar bestätigt. Bankvolkswirte hatten einen Aufschlag auf 2,4 Prozent erwartet.

Laut Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets herrscht vor der Rede der US-Notenbankchefin gegen Börsenschluss an diesem Tag eine "verständliche Vorsicht". Schließlich hätten die Marktteilnehmer noch Probleme, die jüngsten Stellungnahmen der Fed zur weiteren Geldpolitik einzuordnen. "Auch die US-Notenbanker selbst scheinen sich nicht einig zu sein, da man diese Woche sowohl restriktive als auch lockere Töne hörte", sagte der Marktexperte.

Seit Jahren treibt die Geldflut der Notenbanken die Börsen. Doch damit könnte in den USA bald Schluss sein, wenn dort die Zinswende eingeläutet wird und erstmals der seit mehr als sechs Jahren an der Null-Prozent-Marke klebende Leitzins wieder angehoben wird. Wann das der Fall sein wird, hängt an den Daten zum Arbeitsmarkt, der Inflation und zur Wirtschaftsentwicklung.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Dow Chemical im Fokus der Anleger, denn der Chemiekonzern spaltet einen Großteil seines Chlor-Alkali-Segments ab. Im Rahmen eines 5 Milliarden US-Dollar schweren Geschäfts gibt er einen wesentlichen Teil dieser Sparte an die Olin Corp. ab. Während die Titel von Dow Chemical im S&P-100-Index um 3,57 Prozent stiegen, sprangen die Olin-Aktien um etwas mehr als 19 Prozent hoch.

Dass der Verwaltungsrat von Yahoo den Rückkauf von Aktien in Höhe von zusätzlichen 2 Milliarden Dollar genehmigte, brachte den Papieren im Nasdaq 100 ein Plus von 1,69 Prozent ein.

Blackberry sprangen im Nasdaq-Composite-Index nach Zahlen zum vierten Quartal 2014 um 1,83 Prozent hoch. Zwar war der Umsatz des Smartphone-Herstellers weiter rückläufig, doch der Gewinn stieg. Analysten lobten unter anderem die Fortschritte beim Konzernumbau. Die Papiere des Kreuzfahrt-Reeders Carnival profitierten an der Spitze des S&P 500 mit etwas mehr als 6 Prozent von überraschend starken Zahlen zum ersten Geschäftsquartal. Dazu beigetragen hatte nicht zuletzt auch der gesunkene Ölpreis.

Außerhalb der großen Indizes brachen die Aktien von Ohr Pharmaceuticals um rund 67 Prozent ein. Das Pharmaunternehmen verfehlte ein wichtiges klinisches Studienziel für ein Augenmedikament./ck/she

27.03.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet Serie von zehn Gewinnwochen in Folge

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Beim Dax ist eine Serie mit zehn Gewinnwochen in Folge zu Ende gegangen. Nachdem der deutsche Leitindex jüngst von Rekord zu Rekord geeilt war und Mitte März bei 12 219,05 Punkten einen Höchststand erreicht hatte, ist die Wochenbilanz nun mit minus 1,42 Prozent negativ. Am Freitag indes erhofften sich die Anleger Impulse von einer Rede der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen am Abend, so dass das Börsenbarometer um 0,21 Prozent auf 11 868,33 Punkte zulegte. Für den MDax der mittelgroßen Konzerne ging es um 0,25 Prozent auf 20 585,68 Punkte nach oben. Der Technologiewerteindex TecDax erholte sich von herben Vortagesverlusten und rückte um 1,03 Prozent auf 1597,47 Punkte vor./la/he

27.03.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Moderate Gewinne vor Yellen-Rede

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat sich am Freitag eher richtungslos gezeigt: Mal legte er zu, dann gab er seine Gewinne wieder ab. Zuletzt ging es dann wieder aufwärts. Widersprüchliche Konjunkturdaten und die bevorstehende Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen sorgten für Zurückhaltung und Unsicherheit. Im frühen Handel gewann der wichtigste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach einigem Hin und Her 0,17 Prozent auf 17 708,93 Punkte. Im Wochenverlauf bedeutet das bislang ein Minus von 2,3 Prozent.

Der breite S&P-500-Index rückte um 0,24 Prozent auf 2060,99 Punkte vor. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,38 Prozent auf 4331,75 Punkte.

Der Rückgang des von der Universität Michigan ermittelten Indikators zur Konsumentenstimmung im März war weniger deutlich als erwartet. Daten zur US-Wirtschaft zeigten hingegen, dass diese ihr Wachstumstempo zum Jahresende hin verlangsamt hatte. Regierungszahlen zufolge stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um annualisiert 2,2 Prozent. Damit wurde eine Schätzung von Ende Februar bestätigt. Bankvolkswirte hatten einen Aufschlag auf 2,4 Prozent erwartet.

Laut Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets herrscht vor der Rede der US-Notenbankchefin gegen Börsenschluss an diesem Tag eine "verständliche Vorsicht". Schließlich hätten die Marktteilnehmer noch Probleme, die jüngsten Stellungnahmen der Fed zur weiteren Geldpolitik einzuordnen. "Auch die US-Notenbanker selbst scheinen sich nicht einig zu sein, da man diese Woche sowohl restriktive als auch lockere Töne hörte", sagte der Marktexperte.

Seit Jahren treibt die Geldflut der Notenbanken die Börsen. Doch damit könnte in den USA bald Schluss sein, wenn dort die Zinswende eingeläutet wird und erstmals der seit mehr als sechs Jahren an der Null-Prozent-Marke klebende Leitzins wieder angehoben wird. Wann das der Fall sein wird, hängt an den Daten zum Arbeitsmarkt, der Inflation und zur Wirtschaftsentwicklung.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Dow Chemical im Fokus der Anleger, denn der Chemiekonzern spaltet einen Großteil seines Chlor-Alkali-Segments ab. Im Rahmen eines 5 Milliarden US-Dollar schweren Geschäfts gibt er einen wesentlichen Teil dieser Sparte an die Olin Corp. ab. Während die Titel von Dow Chemical im S&P-100-Index um 4,20 Prozent stiegen, sprangen die Olin-Aktien um etwas mehr als 18 Prozent hoch.

Dass der Verwaltungsrat von Yahoo den Rückkauf von Aktien in Höhe von zusätzlichen 2 Milliarden Dollar genehmigte , brachte den Papieren im Nasdaq 100 ein Plus von 1,71 Prozent ein.

Blackberry sprangen im Nasdaq-Composite-Index nach Zahlen zum vierten Quartal 2014 um 3,01 Prozent hoch. Zwar war der Umsatz des Smartphone-Herstellers weiter rückläufig, doch der Gewinn stieg. Analysten lobten unter anderem die Fortschritte beim Konzernumbau.

Außerhalb der großen Indizes brachen die Aktien von Ohr Pharmaceuticals um knapp 66 Prozent ein. Das Pharmaunternehmen verfehlte ein wichtiges klinisches Studienziel für ein Augenmedikament./ck/stb

27.03.2015

Aktien New York: Nach frühen Gewinnen kaum verändert vor Yellen-Rede

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat am Freitag seine frühen Gewinne zum großen Teil wieder abgegeben. Widersprüchliche Konjunkturdaten und die bevorstehende Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen sorgten für Zurückhaltung. Im frühen Handel trat der der wichtigste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial mit minus 0,02 Prozent bei 17 674,83 Punkten auf der Stelle. Der breite S&P-500-Index zeigte sich mit plus 0,08 Prozent auf 2057,87 Punkten kaum verändert. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,08 Prozent auf 4318,87 Punkte.

Der Rückgang des von der Universität Michigan ermittelten Indikators zur Konsumentenstimmung im März war weniger deutlich gewesen als erwartet. Daten zur US-Wirtschaft zeigten hingegen, dass diese ihr Wachstumstempo zum Jahresende hin verlangsamt hatte. Regierungszahlen zufolge stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um annualisiert 2,2 Prozent. Damit wurde eine Schätzung von Ende Februar bestätigt. Bankvolkswirte hatten eine leichte Heraufsetzung auf 2,4 Prozent erwartet.

Laut Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets herrsche vor der Rede der US-Notenbankchefin gegen Börsenschluss an diesem Tag eine "verständliche Vorsicht". Schließlich hätten die Marktteilnehmer noch Probleme, die jüngsten Stellungnahmen der Fed zur weiteren Geldpolitik einzuordnen. "Auch die US-Notenbanker selbst scheinen sich nicht einig, da man diese Woche sowohl restriktive als auch lockere Töne hörte", sagte der Marktexperte.

Seit Jahren treibt die Geldflut der Notenbanken die Börsen. Doch damit könnte in den USA bald Schluss sein, wenn dort die Zinswende eingeläutet wird und erstmals der seit mehr als sechs Jahren an der Null-Prozent-Marke klebende Leitzins wieder angehoben wird. Wann das der Fall sein wird, hängt an den Daten zum Arbeitsmarkt, der Inflation und zur Wirtschaftsentwicklung./ck/he

27.03.2015

WOCHENAUSBLICK: 'Höhenangst' könnte Rekordjagd des Dax zunächst beenden

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist die Luft wohl zunächst raus. Nach dem rasanten Jahresauftakt verspürten die Anleger nun zunehmend "Höhenangst", schrieb Investmentanalyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Argumente für mögliche Kursrückschläge in der neuen Woche gibt es Experten zufolge genug: Die Gründe reichen von einer Abkühlung des möglicherweise zu heiß gelaufenen Marktes über politische Risiken bis zur Sorge um eine anhaltende Konjunkturschwäche. Dagegen jedoch steht die Hoffnung, dass die Geldpolitik der Notenbanken die schlimmsten Auswirkungen abmildert.

Allerdings war es gerade das massive Einschreiten der Europäischen Zentralbank zur Rettung des Euro, das dem Dax ein Rekordhoch nach dem anderen beschert hatte. Der Preis der Rally könne inzwischen eindeutig an der aktuellen Bewertung des deutschen Leitindexes abgelesen werden, schrieb Analyst Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank. So habe sich das Börsenbarometer auf Basis der Gewinnerwartungen für dieses Jahr im Vergleich zum Oktober deutlich verteuert. Nun bestehe auf kurze Sicht das Risiko einer Kurskorrektur.

PROFIS MACHEN BEREITS KASSE

Aktuell fällt es im Niedrigzinsumfeld offenbar schwer, neben der viel zitierten "Alternativlosigkeit von Aktien" weitere Kaufargumente zu finden. Fundamental zumindest werde der Aufschwung an den Börsen nicht mehr von der Gewinnentwicklung der Unternehmen mitgetragen, meinen die Analysten der DZ Bank. Die Erwartungen der Anleger hätten sich von der Realität entkoppelt.

Entsprechend skeptisch blickt auch LBBW-Experte Streich auf die neue Woche: "Wurde die Rally am europäischen Markt lange Zeit von einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Aktien begleitet, hat sich dieses Bild seit einigen Tagen sichtbar verändert." Nun dominiere die Angebotsseite, was in der Regel für fallende Kurse spreche. Professionelle Investoren seien bereits dabei, die Kursgewinne der jüngeren Vergangenheit zu realisieren und sich erst einmal an die Seitenlinie zu stellen.

WIEDER WELTPOLITISCHE RISIKEN

Indes rückten mit der Militäraktion im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens nun wieder die weltpolitischen Risiken in den Blick, schrieb Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warnte bereits vor verheerenden Folgen für die gesamte Region. Der Iran, der die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt, hatte die saudischen Angriffe auf den Jemen verurteilt.

Darüber hinaus dürften in der neuen Woche Windt zufolge einige Konjunkturindikatoren darauf hinweisen, dass die US-Wirtschaft zwar nicht vor einem Abschwung steht, aber zu Beginn des Jahres eine "konjunkturelle Verschnaufpause" einlegt. Schwach ausfallen könnte zum Beispiel der ISM-Stimmungsindex aus dem Verarbeitenden Gewerbe für März, der am Mittwoch veröffentlicht wird.

US-ERSTANTRÄGE AUF ARBEITSLOSENHILFE AM DONNERSTAG

Am Donnerstag richten sich dann alle Augen auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Sie könnten ebenso wie der Jobreport des privaten Dienstleisters ADP am Mittwoch Hinweise auf den wichtigen US-Arbeitsmarktbericht für März geben, der dann am Freitag veröffentlicht wird. Dieser Jobreport dürfte wohl etwas schlechter ausfallen als im Vormonat, schrieb Analyst Christoph Balz von der Commerzbank.

Hinzu kommt laut Balz, dass in den vergangenen Wochen die meisten US-Konjunkturindikatoren enttäuscht hätten. Insofern dürfte die Notenbank der USA nach sechs Jahren Nullzinspolitik die Zinsen nicht ausgerechnet dann erhöhen, wenn die letzten harten Daten eine Durststrecke anzeigten. Dies spreche dafür, dass die Zinswende eher im September als im Juni erfolgen werde. Für den Aktienmarkt wäre das eine erfreuliche Entwicklung.

BÖRSEN AN KARFREITAG UND OSTERMONTAG GESCHLOSSEN

Allerdings können die Anleger hierzulande erst am Dienstag nach Ostern auf die aktuellen Jobdaten für März reagieren, da die Börsen am Karfreitag und am Ostermontag geschlossen bleiben. Insofern werden in der neuen Woche die Umsätze wohl zurückgehen, da viele Marktteilnehmer im Urlaub sein dürften.

Auch der Unternehmenskalender ist sehr ausgedünnt: Am Montag präsentiert der Hamburger Hafenbetreiber HHLA seine Jahreszahlen. Am Donnerstag informiert der Spezialist für IT-Leasing, Grenkeleasing , über das Neugeschäft im ersten Quartal./la/edh/

he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

27.03.2015

WDH/Aktien Frankfurt: Anleger gehen vor dem Wochenende kein Risiko ein

(Rechtschreibfehler in der Überschrift korrigiert.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind am Freitag nach den jüngsten Kursverlusten in Deckung geblieben. Der Dax trat am Nachmittag bei 11 843,91 Punkten auf der Stelle. Eine gewisse Unterstützung sahen Börsianer in dem wieder etwas schwächeren Euro. So hatte in den vergangenen Monaten auch der fallende Eurokurs beim Dax mit seinen vielen exportorientierten Unternehmen für Auftrieb gesorgt, weil dies deutsche Waren im Ausland erschwinglicher machte.

Die Nervosität der Anleger habe insgesamt aber zugenommen, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Wertpapierhändler CMC Markets. Das hätten bereits die Kursschwankungen am Donnerstag gezeigt, als der Dax seine hohen Verluste bis zum Handelsschluss fast komplett wettgemacht hatte. In den vergangenen Tagen hatte unter anderem die Eskalation des Konflikts im Jemen die Anleger beunruhigt.

EXPERTE: ANLEGER HALTEN SICH VOR QUARTALSENDE ZURÜCK

Auf Wochensicht deutet sich für den Dax nach seiner Rekordrally der erste Verlust nach zehn Gewinnwochen in Folge an. Die Anleger schienen diese Woche auf Nummer sicher gegangen zu sein, schrieb Analyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda. Das erste Quartal neige sich dem Ende entgegen und die Investoren bereiteten sich auf das neue Jahresviertel vor. Insgesamt habe der Optimismus mit Blick auf die Geschäftsentwicklungen der Unternehmen wohl etwas abgenommen. Entsprechend machten die Anleger verstärkt Kasse.

Für den MDax der mittelgroßen Konzerne ging es am Freitag um 0,37 Prozent auf 20 610,82 Punkte nach oben und der Technologiewerteindex TecDax rückte um 1,05 Prozent auf 1597,69 Punkte vor. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone trat auf der Stelle.

LUFTHANSA ERHOLT - RWE UND EON SCHWÄCHELN

An der Dax-Spitze bauten die Aktien von Adidas ihre Vortagesgewinne mit einem Plus von 2,84 Prozent aus. Bereits am Donnerstag hatte der Sportartikelhersteller die Anleger mit dem Versprechen für sich gewonnen, verlorene Marktanteile zurück zu erobern.

Die Aktien der Lufthansa erholten sich um 1,89 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Tagen unter dem Absturz einer Maschine der Tochter Germanwings sowie einem höheren Ölpreis gelitten hatten. Dennoch sind die Lufthansa-Papiere neben den Aktien der Energiekonzerne Eon und RWE der einzige Dax-Wert, der seit Jahresbeginn unterm Strich Kursverluste verzeichnet.

MORPHOSYS-ANLEGER WIEDER ETWAS OPTIMISTISCHER NACH SCHOCK

Die Anteilsscheine des Gabelstaplerherstellers Kion kletterten an der Spitze des MDax um 2,21 Prozent nach oben. Eine Anteilsplatzierung durch die Großaktionäre KKR und Goldman Sachs sei wohl auf eine gute Nachfrage gestoßen, sagte ein Händler. Einem Medienbericht zufolge zogen sich die ehemaligen Kion-Eigentümer komplett zurück.

Im TecDax erholten sich die Aktien des Biotechnologieunternehmens Morphosys um 4,73 Prozent. Am Donnerstag waren die Papiere um ein Fünftel eingebrochen, nachdem das Unternehmen und sein US-Partner Celgene eine Kooperation beendet hatten. Diese hätte Morphosys im besten Fall bis zu 628 Millionen Euro bringen können./mis/das

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

27.03.2015

Aktien Frankfurt: Anleger gehen vor dem Wochenende keine Risiko ein

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind am Freitag nach den jüngsten Kursverlusten in Deckung geblieben. Der Dax trat am Nachmittag bei 11 843,91 Punkten auf der Stelle. Eine gewisse Unterstützung sahen Börsianer in dem wieder etwas schwächeren Euro. So hatte in den vergangenen Monaten auch der fallende Eurokurs beim Dax mit seinen vielen exportorientierten Unternehmen für Auftrieb gesorgt, weil dies deutsche Waren im Ausland erschwinglicher machte.

Die Nervosität der Anleger habe insgesamt aber zugenommen, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Wertpapierhändler CMC Markets. Das hätten bereits die Kursschwankungen am Donnerstag gezeigt, als der Dax seine hohen Verluste bis zum Handelsschluss fast komplett wettgemacht hatte. In den vergangenen Tagen hatte unter anderem die Eskalation des Konflikts im Jemen die Anleger beunruhigt.

EXPERTE: ANLEGER HALTEN SICH VOR QUARTALSENDE ZURÜCK

Auf Wochensicht deutet sich für den Dax nach seiner Rekordrally der erste Verlust nach zehn Gewinnwochen in Folge an. Die Anleger schienen diese Woche auf Nummer sicher gegangen zu sein, schrieb Analyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda. Das erste Quartal neige sich dem Ende entgegen und die Investoren bereiteten sich auf das neue Jahresviertel vor. Insgesamt habe der Optimismus mit Blick auf die Geschäftsentwicklungen der Unternehmen wohl etwas abgenommen. Entsprechend machten die Anleger verstärkt Kasse.

Für den MDax der mittelgroßen Konzerne ging es am Freitag um 0,37 Prozent auf 20 610,82 Punkte nach oben und der Technologiewerteindex TecDax rückte um 1,05 Prozent auf 1597,69 Punkte vor. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone trat auf der Stelle.

LUFTHANSA ERHOLT - RWE UND EON SCHWÄCHELN

An der Dax-Spitze bauten die Aktien von Adidas ihre Vortagesgewinne mit einem Plus von 2,84 Prozent aus. Bereits am Donnerstag hatte der Sportartikelhersteller die Anleger mit dem Versprechen für sich gewonnen, verlorene Marktanteile zurück zu erobern.

Die Aktien der Lufthansa erholten sich um 1,89 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Tagen unter dem Absturz einer Maschine der Tochter Germanwings sowie einem höheren Ölpreis gelitten hatten. Dennoch sind die Lufthansa-Papiere neben den Aktien der Energiekonzerne Eon und RWE der einzige Dax-Wert, der seit Jahresbeginn unterm Strich Kursverluste verzeichnet.

MORPHOSYS-ANLEGER WIEDER ETWAS OPTIMISTISCHER NACH SCHOCK

Die Anteilsscheine des Gabelstaplerherstellers Kion kletterten an der Spitze des MDax um 2,21 Prozent nach oben. Eine Anteilsplatzierung durch die Großaktionäre KKR und Goldman Sachs sei wohl auf eine gute Nachfrage gestoßen, sagte ein Händler. Einem Medienbericht zufolge zogen sich die ehemaligen Kion-Eigentümer komplett zurück.

Im TecDax erholten sich die Aktien des Biotechnologieunternehmens Morphosys um 4,73 Prozent. Am Donnerstag waren die Papiere um ein Fünftel eingebrochen, nachdem das Unternehmen und sein US-Partner Celgene eine Kooperation beendet hatten. Diese hätte Morphosys im besten Fall bis zu 628 Millionen Euro bringen können./mis/das

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

27.03.2015

Rating/Fitch sieht immer schwärzer für Griechenland: Bewertung 2 Stufen runter

LONDON (dpa-AFX) - Der Druck auf Griechenland wächst: Die US-Ratingagentur Fitch senkte am Freitagabend ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit des Euro-Landes um zwei Stufen auf "CCC". Schon zuvor waren griechische Anleihen den Experten zufolge nur noch für Spekulanten geeignet ("Ramsch"). Nun sollten diese zusätzlich auch noch besonders optimistisch sein, was den weiteren Fortgang der Dinge angeht.

Fitch begründete die Abstufung mit dem fehlenden Zugang Griechenlands zum Kapitalmarkt, den unsicheren Aussichten auf pünktliche Bezahlung durch staatliche Institutionen und die angespannte Liquiditätslage des heimischen Bankensektors. All dies habe die Finanzierungssituation der griechischen Regierung unter einen extremen Druck gesetzt.

Zu anderen Euro-Ländern äußerte sich Fitch hingegen deutlich positiver. So bestätigten die Experten die Einschätzung von Portugal, Slowenien und Litauen. Erstgenanntem winkt sogar eine Heraufstufung, denn die Agentur setzte den Ausblick für das zur Zeit bei "BB+" stehende Rating auf "positiv". Die steigende Beschäftigung, ein höheres verfügbares Einkommen, niedrige Zinsen und das verbesserte Vertrauen dürften Portugal zu einem Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von 1,5 Prozent verhelfen. Zudem sollten die Erholung der Eurozone und die Schwäche der Gemeinschaftswährung den Export des Landes unterstützen./he

27.03.2015

Fed-Chefin Yellen hält die Märkte weiter hin

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed gibt nach wie vor wenig von ihrem beabsichtigten geldpolitischen Kurs preis. Janet Yellen, Vorsitzende der Fed, sendete am Freitagabend keinen neuen Signale, wann genau mit dem Start der lange erwarteten Zinswende zu rechnen ist. Eine erste Zinserhöhung nach der schweren Finanzkrise könnte aber im weiteren Jahresverlauf angezeigt sein, sagte Yellen während eines Vortrags in San Francisco.

Auch mit Blick auf den Zinspfad, also das Straffungstempo nach einer ersten Zinserhöhung, blieb Yellen vage. Weitere Zinsanhebungen würden graduell und in keinem festgelegten Tempo oder nach einem bestimmten Zeitplan erfolgen, sagte die Fed-Vorsitzende. Sie unterstrich abermals, dass der geldpolitische Kurs datenabhängig sei, also entsprechend der konjunkturellen Entwicklung erfolge.

Die amerikanische Notenbank steuert als erste und bislang einzige große Zentralbank der Welt auf eine Zinsanhebung nach den Krisenjahren zu. Im geldpolitischen Ausschuss FOMC sprechen sich derzeit 15 von 17 Notenbankern für eine Straffung noch in diesem Jahr aus. Wann der Startschuss genau fällt, ist aber offen. Einige Beobachter halten Juni für möglich, andere sehen einen späteren Zeitpunkt als realistisch an.

Als Gründe für eine zeitnahe Straffung gelten die gesunde Verfassung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts. Dagegen sprechen vor allem der starke Dollar, die schwache Inflation und zuletzt überwiegend enttäuschende Konjunkturdaten./bgf/he

27.03.2015

Gespräche zwischen Griechenland und Geldgebern gehen weiter

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Gespräche zwischen Griechenland und den Geldgebern über die Reformliste zur Lösung der Schuldenkrise werden auch am Wochenende weitergehen. Das verlautete am Freitagabend aus der EU-Kommission. Eine Kommissionssprecherin sagte, die angekündigte Liste der Athener Regierung sei bislang noch nicht in Brüssel eingetroffen.

Bei den Gesprächen auf Expertenebene sollen sich dem Vernehmen nach beide Seiten in den kommenden Tagen auf eine umfangreiche Liste einigen. Die Kontrolleure der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) müssen prüfen, ob die Reformen Griechenland genug Geld einbringen können. Nur dann werden weitere Milliardenhilfen ausgezahlt./mt/DP/she

27.03.2015

RATING: S&P bestätigt Österreich-Rating 'AA+' - Ausblick stabil

WIEN (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) hat die Kreditbewertung von Österreich bestätigt. Die Einstufung bleibe unverändert auf der zweithöchsten Stufe "AA+", teilte die Agentur am Freitag mit. Der Ausblick sei unverändert stabil. Bei den Schulden der Alpenrepublik erwartet S&P eine Stabilisierung. Bei der Steuerreform vertraut die Ratingagentur darauf, dass sie zu keinen wesentlichen Einnahmenausfällen führen wird.

Allerdings hat S&P den Ausblick auf die Budgetkonsolidierung für die nächsten Jahre zurückgenommen. S&P räumte ein, dass deren konkrete Umsetzung zwar von offenen rechtlichen Fragen begleitet sei, dennoch werde Österreich damit seine öffentlichen Haftungen in Finanzinstituten begrenzen können.

Beim Ausblick warnte S&P allerdings: Dieser könnte dann zurückgenommen werden, wenn die Finanzinstitute des Landes weitere Verluste, etwa durch das Russland-Geschäft, einführen./stf/rf/APA/jkr/he

27.03.2015

Spanien erfüllt Defizitvorgabe der EU

MADRID (dpa-AFX) - Mit einem Haushaltsdefizit von 5,72 Prozent hat Spanien im vergangenen Jahr sein Etatloch weiter geschlossen und die Vorgaben aus Brüssel erfüllt. Das eigene Ziel von 5,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) habe man 2014 nach vorläufigen Berechnungen jedoch wegen "außergewöhnlicher und einmaliger Ausgaben" verpasst, teilte die stellvertretende Regierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría am Freitag in Madrid mit.

Madrid hatte sich bei der EU-Kommission dazu verpflichtet, das Defizit auf höchstens 5,8 Prozent zu reduzieren. 2013 hatte das südeuropäische Land eine Neuverschuldung von 6,6 Prozent registriert. Erlaubt sind für Länder mit der Euro-Währung eigentlich nur drei Prozent gemessen am BIP.

Bei den außergewöhnlichen Ausgaben handelt es sich nach Angaben der konservativen Regierung um Rückzahlungen von knapp 1,7 Milliarden Euro an in- und ausländische Transportunternehmen, nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) Anfang 2014 entschieden hatte, dass die Erhebung einer Sondersteuer auf den Einzelhandelsverkauf bestimmter Mineralöle gegen europäisches Recht verstieß.

Ohne die Rückerstattungen hätte man ein Defizit von 5,57 Prozent erreicht, sagte Sáenz de Santamaría. Alle Zahlen sind vorläufig, die endgültigen Ergebnisse für 2014 werden im September bekanntgegeben./er/DP/she

27.03.2015

Griechische Regierungskreise: Können Schulden bald nicht mehr zahlen

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung schlägt Alarm: Sollten nicht bald Finanzhilfen der internationalen Geldgeber fließen, werde das Land seine Verpflichtungen ihnen gegenüber nicht erfüllen können. Die Regierung habe "auf allen Ebenen der Eurozone und auch dem IWF (Internationaler Währungsfonds)" klar gemacht, dass Griechenland "seine Schulden nicht mehr ausschließlich aus eigenen Quellen werde zahlen können", hieß es am Freitag aus Kreisen, die Ministerpräsident Alexis Tsipras nahe stehen.

Athen habe seit Mitte 2014 keine Finanzhilfen mehr erhalten. Seither komme es seinen Verpflichtungen nach, indem es die Einlagen unter anderem von Rentenkassen und staatlichen Institutionen "plündert". Doch mittlerweile seien auch diese Kassen leer, sagten die Regierungskreise der Deutschen Presse-Agentur.

Der stellvertretende griechische Außenminister für Wirtschaftsbeziehungen, Euklides Tsakalotos, hatte zuvor von einem Bruch mit den Geldgebern gesprochen, sollten die laufenden Verhandlungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden./tt/DP/she

27.03.2015

GESAMT-ROUNDUP: Athens Reformliste fertig - Varoufakis-Abgesandte nach Brüssel

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung hat ihre mit Spannung erwartete Reformliste fertiggestellt. Wie der Sprecher der Parlamentsfraktion der regierenden Linkspartei Syriza, Nikos Filis, der Deutschen Presse-Agentur sagte, wollen drei enge Mitarbeiter von Finanzminister Gianis Varoufakis am Freitag nach Brüssel reisen, um die Liste den Experten der Geldgeber zu präsentieren. Nun müssen die Kontrolleure die Vorhaben prüfen.

Athen steht vor einem Liquiditätsproblem. Die Kassen könnten schon Mitte April leer sein. Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras ließ am Freitag an die Presse durchsickern, sollten ausstehende Hilfen nicht bald an Athen ausgezahlt werden, werde Griechenland seine Verpflichtungen nicht erfüllen können.

"Ja, die Liste ist fertig", sagte Filis. Auf ihr stünden 18 Maßnahmen, die Athen etwa 3,5 Milliarden Euro brächten. Andere Regierungsquellen sprachen von drei Milliarden Euro. Kürzungen von Gehältern und Renten stünden nicht auf der Reformliste, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen, die Ministerpräsident Alexis Tsipras nahe stehen. Griechenland will dieses Jahr demnach einen sogenannten primären Überschuss (ohne Zinszahlungen) in Höhe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und ein Wachstum von 1,4 Prozent erreichen.

Bislang sind nur Teile der Reformliste bekannt. Filis sagte, Athen plane Maßnahmen in Bereichen, die von vorigen Regierungen unangetastet blieben, darunter die Vergabe der TV- und Radio-Frequenzen. Die Rechte waren 1989 vorläufig zugeteilt worden. Ihre Besitzer brauchten keine Nutzungsgebühren zu bezahlen, weil eine endgültige Regelung vorgesehen war. Dazu ist es jedoch seither nicht gekommen. Jährlich seien dem Staat dadurch Einnahmen in Höhe von rund 100 Millionen Euro entgangen, sagte Filis. Die Sender gehören den größten Bauunternehmen des Landes. Auch bereits steuerbegünstigte Reeder mischen bei ihnen mit. Künftig sollen alle Gebühren bezahlen.

Eine weitere Maßnahme ist die elektronische Verbindung der Registrierkassen aller Geschäfte, Restaurants und Bars mit dem Finanzamt. Damit soll eine Hinterziehung der Mehrwertsteuer bekämpft werden, wie Filis sagte. Auch Privatisierungen soll es geben.

Das Büro von Tsipras teilte mit, in Brüssel werde es am Samstag ein Treffen der sogenannten "Brussels Group" geben. Diese besteht aus den Experten der Geldgeber. Entscheidungen werden bei deren Treffen nicht getroffen.

Die Kontrolleure der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen prüfen, ob die Reformen Griechenland genug Geld einbringen werden. Die Athener Maßnahmen sollen von den Geldgebern geforderte Lohnkürzungen und Entlassungen im öffentlichen Dienst ersetzen. Nur wenn die Kontrolleure die Maßnahmen als ausreichend bewerten, könnte die Arbeitsgruppe der Eurogruppe zusammenkommen, um die Reformschritte ebenfalls zu bewerten. In Athen hoffte man auf eine alles entscheidende Sitzung der Eurogruppe Mitte kommender Woche.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, sieht Bundesbank-Präsident Jens Weidmann erhebliche Probleme. "Wenn ein Mitgliedsland der Währungsunion beschließt, dass es Verpflichtungen nicht erfüllt, und die Zahlungen an Anleihegläubiger einstellt, so ist eine ungeordnete Insolvenz in der Tat nicht zu vermeiden", sagte er dem Magazin "Focus". "Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären für Griechenland gravierend und alles andere als empfehlenswert."

Griechenland ist vom Kapitalmarkt abgeschnitten, die Steuereinnahmen brachen zuletzt ein. Banken leiden darunter, dass Kunden ihre Konten leeren. Sie sind auf Notkredite angewiesen, die die EZB regelmäßig neu bewilligen muss.

Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung kam zu dem Schluss, dass die Ausgabenkürzungen der vergangenen Jahre die griechische Wirtschaft haben einbrechen lassen. Ohne diese Einschnitte oder mit einer langgestreckten Konsolidierung ginge es dem Land heute besser, hieß es in einer Untersuchung des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)./tt/DP/she

27.03.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.03.2015 - 17.00 Uhr

USA: Michigan-Konsumklima fällt nicht so stark wie zunächst gemeldet

MICHIGAN - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im März zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Der Indikator sei von 95,4 Punkten im Vormonat auf 93,0 Punkte gefallen, teilte die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Volkswirte hatten mit einer deutlicheren Eintrübung auf 92,0 Punkte gerechnet.

US-Wirtschaft zum Jahresende abgebremst - Zahlen bestätigt

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat zum Jahresende 2014 an Schwung verloren. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufs Jahr gerechnet um 2,2 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington in seiner dritten und letzten Schätzung mitteilte. Damit wurde die zweite Schätzung von Ende Februar bestätigt. In der ersten Schätzung war das Ministerium noch von 2,6 Prozent ausgegangen.

Japan: Inflation schwächt sich ab - Notenbank unter Druck

TOKIO - Der Verfall der Ölpreise macht es für die japanische Notenbank immer schwieriger, ihre Inflationsziele zu erreichen. Die Preise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln seien im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag mit. Im Januar hatte die Rate noch bei 2,2 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich gingen die Preise mit einem Wert von minus 0,1 Prozent zum vierten Mal in Folge zurück.

Deutschland: Importpreise fallen weniger stark

WIESBADEN - Die deutschen Einfuhrpreise sind im Februar wegen der zwischenzeitlichen Erholung der Ölpreise im Jahresvergleich etwas weniger stark gefallen als noch zu Jahresbeginn. Sie seien um 3,0 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Vormonat waren sie noch um 4,4 Prozent gesunken. Volkswirte hatten für den Februar mit einem noch etwas kräftigeren Rückgang um 3,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Einfuhrpreise um 1,4 Prozent. Hier wurde ein Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.

Frankreich: Verbraucherstimmung steigt auf Vierjahreshoch

PARIS - Die Stimmung der französischen Verbraucher wird immer besser. Im März stieg der Indikator um einen weiteren Punkt auf 93 Zähler, wie das Statistikamt Insee am Freitag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit November 2010, also seit mehr als vier Jahren. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Staatspleite Griechenlands

FRANKFURT - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor einer Staatspleite Griechenlands. "Wenn ein Mitgliedsland der Währungsunion beschließt, dass es Verpflichtungen nicht erfüllt, und die Zahlungen an Anleihegläubiger einstellt, so ist eine ungeordnete Insolvenz in der Tat nicht zu vermeiden", sagte Weidmann dem "Focus". "Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären für Griechenland gravierend und alles andere als empfehlenswert."

Griechische Reformliste fertig - Sitzung am Abend in Brüssel

ATHEN - Die mit Spannung erwartete Liste mit den griechischen Reformen ist nach Angaben der Regierung in Athen fertig. Drei enge Mitarbeiter des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis wollten noch am Freitag nach Brüssel fliegen, um die Liste den Experten der Geldgeber zu übergeben, sagte der Sprecher der Parlamentsfraktion der regierenden Linkspartei, Nikos Filis, der Deutschen Presse-Agentur. "Ja die Liste ist fertig", bestätigte er. Demnach sollen die Maßnahmen dem von einer Staatspleite bedrohten Land etwa 3,5 Milliarden Euro zusätzlich Einnahmen bringen.

Britischer Notenbank-Vize widerspricht Währungskrieg-These

LONDON - Der Vizechef der britischen Notenbank, Ben Broadbent, hat der häufig zu hörenden Behauptung widersprochen, dass sich zahlreiche Zentralbanken in einem Abwertungswettlauf befänden. "Es stimmt, dass sich die Wechselkurse bewegen, wenn die Geldpolitik überraschend agiert, aber das ist nicht das Ziel", sagte Broadbent am Freitag in London. Vielmehr ziele die Geldpolitik der Notenbanken auf das Inland ab. "Dasselbe gilt für uns", ergänzte der Zentralbanker.

Italien: Industrieaufträge brechen ein

ROM - Rückschlag für die italienische Industrie: Zu Jahresbeginn sind die Auftragseingänge der Industriebetriebe so stark gefallen wie seit Ende 2013 nicht mehr. Im Januar sei die Zahl der Ordereingänge um 3,6 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das nationale Statistikbüro Istat am Freitag mit. Im Dezember waren die Auftragseingänge noch um 4,5 Prozent gestiegen.

/rob/jkr

27.03.2015

ROUNDUP: Griechische Reformliste fertig - Sitzung am Abend in Brüssel

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung hat ihre mit Spannung erwartete Reformliste fertiggestellt. Wie der Sprecher der Parlamentsfraktion der regierenden Linkspartei Syriza, Nikos Filis, der Deutschen Presse-Agentur sagte, wollen drei enge Mitarbeiter von Finanzminister Gianis Varoufakis noch am Freitag nach Brüssel reisen, um die Liste den Experten der Geldgeber zu präsentieren.

"Ja, die Liste ist fertig", sagte Filis der dpa. Es gehe um 18 Maßnahmen, die Athen etwa 3,5 Milliarden Euro bringen würden. Athen plane Maßnahmen in Bereichen, die von vorigen Regierungen bislang nicht angetastet worden seien, darunter die Vergabe der TV- und Radio-Frequenzen.

Diese waren 1989 vorläufig zugeteilt worden. Ihre Besitzer brauchten keine Nutzungsgebühren zu bezahlen, weil eine endgültige Regelung vorgesehen war. Dazu war es jedoch in den vergangenen 26 Jahren nicht gekommen. Jährlich seien dem Staat dadurch Einnahmen von rund 100 Millionen Euro entgangen, sagte Filis. Die Sender gehören den größten Bauunternehmen des Landes. Auch Reeder, die schon steuerbegünstigt sind, mischen bei ihnen mit. Künftig sollen nun alle Nutzungsgebühren bezahlen.

Eine weitere Maßnahme ist die elektronische Verbindung der Registrierkassen aller Geschäfte, Restaurants und Bars mit dem Finanzamt. Damit soll die Hinterziehung der Mehrwertsteuer bekämpft werden, wie Filis weiter sagte. Zur Frage, ob die Maßnahmen auch Renten-Einschnitte oder eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Folge haben werden, hielt sich der Sprecher bedeckt./tt/DP/she

27.03.2015

'Spiegel': Eurogruppenchef Dijsselbloem vor neuer Amtszeit

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gute Aussichten auf eine zweite Amtszeit. Der Favorit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos, habe hingegen kaum noch Chancen, berichtete das Magazin. Der Sprecher Dijsselbloems nahm auf dpa-Anfrage keine Stellung zu dem Bericht.

Dijsselbloems laufendes Mandat endet im Juli. Der Niederländer hatte deutlich signalisiert, weitermachen zu wollen. De Guindos verliere in vielen Hauptstädten an Rückhalt, weil er sich bei Minister-Treffen als haushaltspolitischer Hardliner gezeigt habe, so das Nachrichtenmagazin.

Der Chef der Euro-Finanzminister ist im gemeinsamen Währungsgebiet ein mächtiger Mann. Falls Staaten in finanzielle Schieflage geraten, müssen Rettungsanträge bei ihm gestellt werden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte beim vergangenen Eurogruppentreffen Anfang des Monats gesagt, über das Mandat Dijsselbloems sei nicht gesprochen worden. Schäuble sagte, er habe vor zweieinhalb Jahren zu denen gehört, die auf die Idee gekommen seien, Dijsselbloem zum Eurogruppenchef zu küren./cb/DP/she

27.03.2015

EUROSTOXX-FLASH: Moderate Gewinne an der Wall Street verhelfen ins Plus

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem über weite Strecken orientierungslosen Verlauf hat der EuroStoxx 50 am Freitag den Weg in die Gewinnzone gefunden. Auftrieb kam von freundlichen US-Börsen. Der Leitindex der Eurozone rückte am späteren Nachmittag um 0,50 Prozent auf 3688,01 Punkte vor, auch die meisten anderen europäischen Börsen legten zu. In Großbritannien verharrte der FTSE 100 dagegen im negativen Terrain.

Börsianer begründeten die positiven Impulse für die meisten Börsen mit den moderaten Kursgewinnen an der Wall Street. Dort zogen vor allem Aktien von Pharma- und Biotechnologiefirmen den Markt nach oben./ck/he

27.03.2015

DAX-FLASH: Dax wieder moderat im Plus dank freundlicher Wall Street

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Freitagnachmittag etwas ins Plus vorgearbeitet und zuletzt 0,41 Prozent auf 11 891,68 Punkte gewonnen. Börsianer begründeten dies mit den moderaten Kursgewinnen an der Wall Street, wo vor allem Aktien von Medizinunternehmen und Biotechnologiefirmen den Markt nach oben gezogen hätten. Auf Wochensicht deutet sich bislang gleichwohl ein Ende der zehnwöchigen Gewinnserie beim deutschen Leitindex an./la/he

27.03.2015

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für Airbus auf 63 Euro - 'Equal-weight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Airbus von 53 auf 63 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Der Markt habe günstige Währungsentwicklungen zuletzt schnell eingepreist, schrieb Analyst Jaime Rowbotham in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Die schwächere Auftragslage und operativer Gegenwind für den Luft- und Raumfahrtkonzern blieben Belastungsfaktoren. Sie würden jedoch durch die Aussicht auf deutlich steigende Ausschüttungen an die Aktionäre gekontert./ag/das

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: HSBC hebt Ziel für Pfeiffer Vacuum auf 82 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach Zahlen von 78 auf 82 Euro angehoben und die Einstufung "Buy" genannt. Der Vakuumpumpenhersteller habe eine unerwartet gute Ergebnisqualität für das vierte Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Pfeiffer zeichne sich zudem durch einen hohen Free Cashflow und eine attraktive Dividendenrendite aus./edh

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: Lampe senkt Telefonica Deutschland auf 'Verkaufen'

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Telefonica Deutschland von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 4,30 auf 4,50 Euro angehoben. Analyst Wolfgang Specht rechnet in einer Studie vom Freitag kurzfristig mit Belastungen für den Mobilfunktitel. Dazu zählten ein steigendes Platzierungsrisiko durch KPN sowie die Spektrum-Auktion der Bundesnetzagentur im Mai./ag/mis

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für K+S auf 32 Euro - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für K+S von 28 auf 32 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Düngemittelhersteller erhalte durch die Euro-Schwäche deutlichen Rückenwind, schrieb Analyst Joe Dewhurst in einer Studie vom Freitag. Je 10 Cents Dollar-Anstieg steigerten das operative Ergebnis von K+S um 50 Millionen Euro. K+S sei zudem mittlerweile eine Dividendenstory. Dewhurst bevorzugt aus Bewertungsgründen allerdings die Aktien von Uralkali./ag/mis

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: NordLB hebt Ziel für Stada auf 31 Euro - 'Halten'

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat das Kursziel für Stada von 28 auf 31 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Eine schnelle Besserung der schwierigen Marktsituation in Russland werde vom Generikahersteller wohl nicht erwartet, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Das unterstreiche der Ausblick, der nach den Vorabzahlen aufgekeimte Hoffnungen auf eine Anhebung der Ziele zerstreut habe./ag/mis

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für SAP auf 73 Euro - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für SAP von 67 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Markt sei allzu pessimistisch hinsichtlich der Verschiebung des Schwerpunktes in Richtung Cloud-Geschäft, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Freitag. Er traut dem Softwarekonzern schnelleres und profitableres Wachstum zu, als es der Analystenkonsens signalisiere./ag/das

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Ziel für Jenoptik auf 12,50 Euro - Weiter 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Jenoptik nach Zahlen von 12,00 auf 12,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Technologiekonzern habe 2014 ein hartes Jahr erlebt, schrieb Analyst Robert-Jan van der Horst in einer Studie vom Freitag. Nun deute aber einiges auf Verbesserungen hin. Dies sei allerdings schon angemessen im Kurs eingepreist./ag/das

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27.03.2015

ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Ziel für United Internet auf 49 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für United Internet nach der Vorlage von Geschäftszahlen von 40 auf 49 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des starken Deutschland-Geschäfts des Internetdienstleisters rate er zum Kauf der Aktien, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer Studie vom Freitag. Das heimische Geschäft sollte das Gewinnwachstum in den kommenden Jahren antreiben./mis/das

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dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

dpa-AFX Analyser