dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

15.10.2021

ROUNDUP/Nach Mängeln an Boeing-Jet: Airbus gibt Entwarnung

ROM/TOULOUSE (dpa-AFX) - Nach neuen Bauteil-Mängeln Boeings Langstreckenjet 787 "Dreamliner" gibt der europäische Rivale Airbus für seine Maschinen Entwarnung. Zwar habe Airbus wie sein US-Konkurrent Produkte von dem italienischen Hersteller MPS bezogen, teilte ein Sprecher am Freitagabend in Toulouse mit. Dabei handle es sich aber lediglich um Oberflächentechnik für Aluminium-Teile und nicht um Titan-Teile wie bei Boeing. Zuvor hatte bereits der italienische Zulieferer Leonardo mitgeteilt, keine Titan-Teile von MPS an Airbus geliefert zu haben.

Leonardo fertigt Flugzeugteile für die beiden großen Flugzeughersteller. Boeing hatte am Donnerstag Mängel an Titan-Bauteilen des "Dreamliners" eingeräumt, die Leonardo nach eigenen Angaben von MPS bezogen hat.

Dem "Wall Street Journal" zufolge wurden die Teile schwächer gefertigt als vorgesehen. Boeing habe sie bei zwei noch nicht ausgelieferten Maschinen bereits ausgetauscht, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Leonardo bezieht nach eigenen Angaben inzwischen keine Teile mehr von MPS. Der Kurs der Leonardo-Aktie war nach den Nachrichten vom Donnerstag um sieben Prozent abgesackt. Am Freitag ging das Papier mit einem Plus von knapp einem Prozent aus dem Handel.

Laut Boeings Angaben vom Donnerstag gibt es nach bisherigen Erkenntnissen keine Sicherheitsbedenken bei den derzeit fliegenden "Dreamliner"-Jets. Man werde mögliche Nachbesserungen bei der 787-Flotte mit der US-Luftfahrtbehörde FAA abstimmen, hieß es./stw/he

15.10.2021

US-Anleihen weiten Verluste aus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Staatsanleihen haben im Handelsverlauf am Freitag ihre Kursverlusten ausgeweitet. Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten und eine entsprechend geringere Nachfrage nach festverzinslichen Papieren. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,42 Prozent auf 130,97 Punkte. Zehnjährige Papiere rentierten mit 1,58 Prozent.

Daten zur Umsatzentwicklung im US-Einzelhandel waren unerwartet stark ausgefallen, was die Risikofreude der Anleger an der Wall Street stützte. Im September hatte der Einzelhandel mit einem Umsatzplus überrascht./la/he

15.10.2021

Devisen: Eurokurs knapp über 1,16 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist im US-Handel am Freitag knapp über 1,16 US-Dollar gestiegen. Insgesamt aber hielten sich die Bewegungen zum Wochenschluss in Grenzen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1602 Dollar und damit etwa so viel wie im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1602 (Donnerstag: 1,1602) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8619 (0,8619) Euro.

Der Handel zwischen Euro und Dollar verlief im Tagesverlauf ruhig und ohne größere Impulse. Konjunkturdaten aus den USA waren am Nachmittag widersprüchlich ausgefallen und haben dem Devisenhandel keine neue Richtung gegeben. Während sich die Stimmung in den Industriebetrieben in der Region New York deutlich eingetrübt hat, überraschten die US-Einzelhändler mit einem Umsatzwachstum.

Im September waren die Erlöse im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen, während Analysten einen leichten Rückgang erwartet hatten. Nach Einschätzung des Chefvolkswirten Thomas Gitzel von der VP Bank bestätigen die Umsatzdaten den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank (Fed). "Die US-Notenbank kann an ihrem Kurs festhalten und bereits im November die monatlichen Wertpapierkäufe reduzieren", sagte Gitzel. Zuvor hatte die Fed klare Signale für einen ersten Schritt heraus aus der extrem lockeren Geldpolitik noch in diesem Jahr gesendet./la/he

15.10.2021

USA: FDA-Gremium empfiehlt auch Corona-Booster mit Johnson & Johnson

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Empfehlungen für die Mittel von Biontech /Pfizer und Moderna hat sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA auch für Corona-Auffrischungsimpfungen von Johnson & Johnson ausgesprochen. Mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen sollten mindestens zwei Monate nach ihrer bisherigen Impfdosis eine Auffrischungsimpfung bekommen können, entschied das Gremium am Freitag.

Die Empfehlungen des Gremiums sind nicht bindend, typischerweise folgt die FDA ihnen aber. In diesem Fall soll auch noch geprüft werden, ob mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen möglicherweise eine Auffrischungsimpfung mit Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen könnten.

Zuvor hatte das Gremium bereits Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit den Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna empfohlen. Die Booster-Impfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer sind in den USA auch schon offiziell genehmigt und angelaufen.

Rund 170 Millionen Menschen in den USA sind bislang mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft, rund 15 Millionen mit dem von Johnson & Johnson./cah/DP/he

15.10.2021

Nach vielen Unfällen: Italien will mehr Arbeitssicherheit per Dekret

ROM (dpa-AFX) - Italiens Regierung will mit einem Gesetzesdekret die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen. Die neuen Regeln beträfen Unternehmen, die sich nicht an Schutzvorschriften hielten oder Menschen schwarz beschäftigten, teilte die Regierung im Anschluss an ein Ministerratstreffen am Freitag in Rom mit. "In den vergangenen Monaten haben wir eine inakzeptable Zahl an Toten bei der Arbeit erlebt", erklärte Ministerpräsident Mario Draghi. Die Arbeitsaufsicht sowie Sanktionen gegen Firmen, die sich nicht an die Regeln hielten, würden erhöht.

Hintergrund sind viele Arbeitsunfälle in Italien, die teilweise tödlich enden. Am Freitag berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Feuerwehr von einem Arbeiter, der nordwestlichen der Metropole Mailand von einem Stromschlag getötet wurde. Auf Sardinien starb laut Ansa ein Mann, nachdem er von einem Gabelstapler eingequetscht wurde.

Die Regierung will nach eigenen Angaben mit den Maßnahmen leichter die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz überwachen können. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen den Arbeitsschutz, soll der Betrieb unterbrochen werden, so lange bis die Mängel behoben seien. Zusätzlich drohten Geldstrafen. Beim Thema Schwarzarbeit soll ein Betrieb schon dann geschlossen werden können, wenn 10 Prozent statt wie zuvor 20 Prozent des Personals vor Ort schwarz beschäftigt ist./jon/DP/he

15.10.2021

ROUNDUP: Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder

MAINZ (dpa-AFX) - Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten am Freitag in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten.

Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

Die klinischen Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen wurde den Kindern dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis verabreicht. An der Studie nehmen nach Angaben der Unternehmen insgesamt 4500 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis elf Jahren teil, die Daten zu den Fünf- bis Elfjährigen beruhen auf 2268 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beteiligt waren mehr als 90 Kliniken in den USA, Finnland, Polen und Spanien.

Ein Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) geht bisher nicht davon aus, dass es in der Zulassungsstudie bereits ausreichend Daten zu seltenen Impf-Nebenwirkungen bei Kindern gibt. Denn dafür sei die Testgruppe noch zu klein, sagte der Kinderarzt Martin Terhardt dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitag). Solche Daten werde es erst geben, wenn der Impfstoff schon angewendet wurde. "Das ist anders als bei dem Impfstoff für die über Zwölfjährigen, der in anderen Ländern schon benutzt wurde, als wir die erste Empfehlung dazu abgegeben haben", erläuterte das Stiko-Mitglied.

Er könne sich vorstellen, dass die Stiko bis zu einer ausreichenden Datenbasis zunächst allein wieder eine Empfehlung für Kinder mit bestimmten schweren Vorerkrankungen aussprechen werde, sagte der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin im Zeitungsinterview. "Am meisten denke ich an die deutlich übergewichtigen Kinder- und Jugendlichen." Denn sie hätten definitiv ein höheres Risiko, an Covid-19 zu erkranken.

Sobald der Impfstoff in Europa zugelassen sei, dürfe er genutzt werden, sagte Terhardt. "Sofern das noch nicht gut beurteilbare Risiko der Impfung von Ärzten und Eltern akzeptiert wird."

Kinder haben insgesamt ein deutlich geringeres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken als Erwachsene. "Es gibt zwar deutlich seltener große Ausbrüche in Kitas und Schulen, aber es kommt eben doch vor, dass Kinder das Virus weitergeben", sagte Terhardt. Wenn die Zahlen anstiegen, nähmen auch die schweren Verläufe zu. "Nur um die geht es uns. Um die normale Erkältung wegen Corona sorgen wir uns nicht."/pz/vl/DP/jha

15.10.2021

Höhenflug am Ölmarkt geht weiter - Brent erstmals seit 2018 über 85 US-Dollar

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren Höhenflug am Freitag fortgesetzt. Nachdem der Preisanstieg im Verlauf der Woche zeitweise etwas ins Stocken geraten war, knüpften die Notierungen kurz vor dem Wochenende an die Gewinne vom Vortag an. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 84,84 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,04 Dollar auf 82,35 Dollar.

Zeitweise sprang der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee erstmals seit 2018 wieder über die Marke von 85 Dollar. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies darauf, dass der für den europäischen Markt wichtige Brent-Preis vor dem sechsten Wochengewinn in Folge stehe.

Aufgrund der stark steigenden Preise für Gas und Kohle ist am Erdölmarkt vorerst keine Entspannung in Sicht. Da Erdöl derzeit auch als Ersatz für andere Energieträger verwendet wird, greift die Energieknappheit zunehmend auf den Ölmarkt über. Eine entsprechende Warnung hatte am Vortag die Internationale Energieagentur IEA ausgesprochen./jkr/he

15.10.2021

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 31. Oktober 2021

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Sonntag, den 31. Oktober

^

-------------------------------------------------------------------------------

MONTAG, DEN 18. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 NLD: Philips, Q3-Zahlen

08:30 DEU: Aon Deutschland, Breakfast Briefing zum Auftakt der Rückversicherungswoche (Online)

09:30 DEU: Munich Re, Online-Pk zum Rückversicherertreffen in Baden-Baden

11:00 DEU: Globus-Gruppe, Jahres-Pk

12:00 DEU: Hannover Rück, Hybrid-Pk zum Rückversicherertreffen in Baden-Baden

12:00 SWE: Investor, Q3-Zahlen

13:30 USA: State Street, Q3-Zahlen

19:00 USA: Apple, Präsentation neuer Produkte

23:30 AUS: BHP Q1 Production Report

USA: Steel Dynamics, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

04:00 CHN: BIP Q3/21

04:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 09/21

04:00 CHN: Industrieproduktion 09/21

15:15 USA: Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung 09/21

16:00 USA: NAHB-Index 10/21

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Online-Pk EY: Datenklau - virtuelle Gefahr, realer Schaden

DEU: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, Xavier Bettel

+ 13.30 gemeinsames Statement

09:30 EUR: EU-Außenministertreffen

-------------------------------------------------------------------------------

DIENSTAG, DEN 19. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 SWE: Tele2 AB, Q3-Zahlen

07:00 SWE: Ericsson, Q3-Zahlen

07:30 FRA: Danone, Q3-Umsatz

08:00 CHE: Handelsbilanz 09/21

12:30 USA: Bank of New York Mellon, Q3-Zahlen

12:45 USA: Johnson & Johnson, Q3-Zahlen

13:00 USA: Philip Morris, Q3-Zahlen

13:00 USA: Procter & Gamble, Q1-Zahlen

13:00 UsA: Travelers Cos, Q3-Zahlen

17:45 FRA: Vinci, Q3-Umsatz

17:45 FRA: Kering, Q3-Umsatz

19:00 DEU: Deutsche Börse, Q3-Zahlen

19:00 AUT: Telekom Austria, Q3-Zahlen

22:00 USA: Netflix, Q3-Zahlen

22:30 USA: United Airlines, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

USA: Halliburton, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Auftragsbestand und -reichweite Verarbeitendes Gewerbe 08/21

08:00 CHE: Handelsbilanz 09/21

11:00 BGR: Leistungsbilanz 08/21

14:00 HUN: Zentralbank, Zinsentscheid

14:30 USA: Baugenehmigungen- und beginne 09/21

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure, München

17:00 DEU: Europa-Podiumsgespräch mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Passau

BEL: Mitteilung der EU-Kommission zu Reformprozess der EU-Haushaltsregeln, Brüssel

-------------------------------------------------------------------------------

MITTWOCH, DEN 20. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:45 CHE: Kuehne & Nagel, Q3-Zahlen

07:00 CHE: Roche, Q3-Umsatz

07:00 DEU: Sartorius, 9Monatszahlen

07:00 DEU: KWS Saat, Jahreszahlen (10.00 hh Pk)

07:15 CHE: Nestle, Q3-Umsatz

07:00 NLD: Akzo Nobel, Q3-Zahlen

07:00 NLD: ASML Holding, Q3-Zahlen

07:30 FIN: Stora Enso, Q3-Zahlen

08:00 DEU: Villeroy & Boch, 9Monatszahlen

08:00 NOR: Yara, Q3-Zahlen

13:00 USA: Nasdaq, Q3-Zahlen

13:30 USA: Abbott Laboratories, Q3-Zahlen

13:30 USA: Verizon Communications, Q3-Zahlen

14:00 DEU: Deutsche Börse, Call zu den Q3-Zahlen

18:30 DEU: Metro, Jahresumsatz

22:10 USA: IBM, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Givaudan, Investor Day

SWE: Skandinaviska Enskilda Banken, Q3-Zahlen

SWE: Svenska Handelsbanken, Q3-Zahlen

SWE: Husqvarna, Q3-Zahlen

USA: Qualtrics, Q3-Zahlen

USA: Lam Research, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Erzeugerpreise 09/21

08:00 GBR: Verbraucherpreise 09/21

08:00 DEU: Erzeugerpreise 09/21

10:00 POL: Erzeugerpreise 09/21

10:00 EUR: Leistungsbilanz 08/21

11:00 EUR: Verbraucherpreise 09/21 (endgültig)

16:30 USA: EIA Ölbericht (Woche)

18:00 RUS: Erzeugerpreise 09/21

20:00 USA: Fed Beige Book

SONSTIGE TERMINE

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure, München

11:00 DEU: Urteil des Europäischen Gerichts zur Übernahme der Air-Berlin-Tochter LGW durch Lufthansa

11:00 DEU: Urteil des Europäischen Gerichts zum Erwerb von Air-Berlin-Teilen durch easyJet

11:30 DEU: Vorstellung des BSI-Lageberichts Deutschland 2021 durch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und dem Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm

DEU: Deutscher Logistik Kongress u.a. mit BDI-Präsident Siegfried Russwurm, IG Metall-Chef Jörg Hofmann oder Alt-Bundestagspräsident Norbert Lammert

+ 12.30 Pk

-------------------------------------------------------------------------------

DONNERSTAG, DEN 21. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:30 CHE: Schindler, Q3-Zahlen

06:45 CHE: ABB, Q3-Zahlen (Call 10.00 h)

06:50 DEU: Amadeus Fire AG, Q3-Zahlen

07:00 CHE: Zur Rose, Q3 Trading Update

07:00 DEU: SAP, Q3-Zahlen (detailliert) (Call 14.00 h)

07:00 DEU: Software, Q3-Zahlen (Call 9.30 h)

07:00 DEU: Adva Optical, Q3-Zahlen

07:00 NLD: Randstad, Q3-Zahlen

07:20 SWE: Volvo AB, Q3-Zahlen

07:30 FRA: Pernod Ricard, Q1-Umsatz

08:00 FRA: Hermes, Q3-Umsatz

08:00 GBR: Barclays, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Unilever, Q3-Umsatz

08:00 GBR: Rentokil Initial, Q3-Umsatz

08:00 GBR: Relx, Q3-Umsatz

08:00 GBR: Anglo American, Q3-Umsatz

12:00 USA: Dow, Q3-Zahlen

12:30 USA: AT&T, Q3-Zahlen

13:30 USA: Ally Financial, Q3-Zahlen

17:45 FRA: Vivendi, Q3-Umsatz

18:00 FRA: L' Oréal, Q3-Umsatz

22:00 USA: Intel, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

AUS: Cimic Group, 9Monatszahlen

DEU: Intershop, Q3-Zahlen

FRA: Atos, Q3-Umsatz

NLD: Just Eat Takeaway.com, Capital Markets Day

NOR: DNB ASA, Q3-Zahlen

SWE: Telia Company AB, Q3-Zahlen

SWE: Nordea, Q3-Zahlen

USA: Verizon Communications, Q3-Zahlen

USA: Danaher, Q3-Zahlen

USA: Mattel, Q3-Zahlen

USA: Valero Energy, Q3-Zahlen

USA: Snap, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

DEU: Bundesfinanzministerium, Monatsberich 10/21

06:30 NLD: Arbeitslosenquote 09/21

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 09/21 (endgültig)

08:45 FRA: Geschäftsklima 10/&21

08:45 FRA: Produzentenvertrauen 10/21

10:00 POL: Einzelhandelsumsatz 09/21

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Philly Fed Index 10/21

16:00 USA: Frühindikator 09/21

16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 09/21

16:00 EUR: Verbrauchervertrauen 10/21 (vorab)

SONSTIGE TERMINE

11:00 DEU: BDI-Präsident Siegfried Russwurm präsentiert "Klimapfade 2.0: Ein Wirtschaftsprogramm für Klima und Zukunft" mit Klimaexperte und Co-Autor der Studie, Partner bei der Boston Consulting Group, Burchardt

DEU: Online-Konferenz der Finanzminister von Bund und Ländern, Berlin

BEL: Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs, Brüssel (bis 22.10.21)

-------------------------------------------------------------------------------

FREITAG, DEN 22. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 CHE: Sika AG, Q3-Zahlen

06:30 CHE: Rieter, Q3 Trading Update

07:00 CHE: Biotech, Q3-Zahlen

07:20 FRA: Air Liquide, Q3-Umsatz

07:30 FRA: Renault, Q3-Umsatz

08:00 GBR: London Stock Exchange (LSE), Q3-Umsatz

08:00 EUR: Acea, Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Q3/21

13:00 USA: American Express, Q3-Zahlen

13:00 USA: Honeywell, Q3-Zahlen

13:00 USA: Schlumberger, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

FRA: Remy Cointreau, Q3-Umsatz

FRA: Kleppiere, Q3-Umsatz

GBR: InterContinental Hotels, Q3 Trading Update

SWE: Autoliv, Q3-Zahlen

USA: Whirlpool, Q3-Zahlen

USA: Seagate Technology, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:01 GBR: GfK-Verbrauchervertrauen 10/21

01:30 JPN: Verbraucherpreise 09/21

02:30 JPN: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

06:30 NLD: Konsumausgaben 08/21

08:00 GBR: Einzelhandelsumsatz 09/21

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

10:30 GBR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

12:30 RUS: Notenbank, Zinsentscheid

15:45 USA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21 (1. Veröffentlichung)

EUR: Fitch Ratingergebnis Finnland, Niederlande, Österreich

EUR: S&P Ratingergebnis EFSF, Griechenland, Italien, Türkei, Großbritannien

SONSTIGE TERMINE

12:00 DEU: Bundesgerichtshof verkündet Urteil zu Solarmodulen als Kapitalanlage, Karlsruhe

15:00 DEU: Pk zum Start der Serienproduktion des BMW i4 im Werk München, München

-------------------------------------------------------------------------------

MONTAG, DEN 25. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 GBR: HSBC Holdings, Q3-Zahlen

08:00 DEU: Atoss Software, Q3-Zahlen

17:45 FRA: Michelin, Q3-Umsatz

22:30 USA: Facebook, Q3-Zahlen

USA: Kimberly-Clark, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 JPN. Frühindikatoren 08/21 (endgültig)

10:00 DEU: Ifo-Geschäftsklima 10/21

10:00 POL: Arbeitslosenquote 09/21

14:30 USA: CFNA-Index 09/21

15:00 BEL: Geschäftsklima 10/21

-------------------------------------------------------------------------------

DIENSTAG, DEN 26. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

03:00 CHE: Logitech, Q3-Zahlen

06:00 CHE: Bucher, Q3-Umsatz

06:45 CHE: UBS, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Kion, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Siltronic, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Ceconomy, Jahresumsatz

07:00 CHE: Novartis, Q3-Zahlen

07:00 CHE: SIG Combibloc, Q3-Umsatz

07:00 NOR: Norsk Hydro, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Symrise, Q3-Zahlen

07:30 NLD: KPN, Q3-Zahlen

07:30 FRA: Orange, Q3-Zahlen

08:00 DEU: DMG Mori, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Reckitt Benckiser, Q3-Umsatz

08:30 FIN: UPM Kymmene, Q3-Zahlen

10:30 DEU: Trumpf, Bilanz-Pk

12:00 USA: UPS, Q3-Zahlen

12:20 USA: General Electric, Q3-Zahlen

12:30 USA: 3M, Q3-Zahlen

12:55 USA: Raytheon Technologies, Q3-Zahlen

13:00 USA: Lockheed Martin, Q3-Zahlen

17:45 FRA: Societe Bic, Q3-Zahlen

18:00 FRA: SEB SA, Q3-Umsatz

18:00 NLD: ASM International, Q3-Zahlen

22:00 USA: Texas Instruments, Q3-Zahlen

22:02 USA: Alphabet, Q3-Zahlen

22:05 USA: Twitter, Q3-Zahlen

22:05 USA: Microsoft, Q1-Zahlen

22:15 USA: Visa, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

ESP: Enagas, Q3-Zahlen

FRA: Thales, Q3-Umsatz

FRA: Faurecia, Q3-Umsatz

SWE: SKF, Q3-Zahlen

USA: Eli Lilly, Q3-Zahlen

USA: Corning, Q3-Zahlen

USA: Paccar, Q3-Zahlen

USA: Hasbro, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

09:00 ESP: Erzeugerpreise 09/21

11:30 DEU: Anleihe / Laufzeit: 7 Jahre / Volumen: 3 Mrd EUR

15:00 USA: FHF-Index 08/21

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 09/21

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 10/21

16:00 USA: Richmond Fed Herstellerindex 10/21

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

DEU: 12. Deutscher Maschinenbaugipfel, Berlin

+ Pressegespräch um 13.00 mit VDMA-Präsident Karl Haeusgen

16:30 DEU: Pressegespräch Union de Banques Suisses (UBS) mit Wirtschafts-Nobelpreisträgern, Frankfurt/M.

Bei der Veranstaltung «Nobel Perspekctives Live!» werden die Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Michael Spence, Sir Christopher A. Pissarides und Robert Engle über Europas Zukunft in der Post-COVID-Welt diskutieren.

BRN: Gipfeltreffen der Asean-Staaten

HINWEIS

AUT: Feiertag, Börse geschlossen

-------------------------------------------------------------------------------

MITTWOCH, DEN 27. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:45 NOR: Equinor, Q3-Zahlen

06:45 ESP: Banco Santander, Q3-Zahlen

07:00 DEU: BASF, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Deutsche Bank, Q3-Zahlen

07:00 DEU: DWS, Q3-Zahlen

07:00 CHE: Sulzer, 9Monatsumsatz

07:30 DEU: Telefonica Deutschland, Q3-Zahlen

07:30 FRA: Scor, Q3-Zahlen

07:30 FRA: Schneider Electric, Q3-Umsatz

08:00 DEU: Puma, Q3-Zahlen (Pressecall 9.00 h, Analystencall 15.00 h)

08:00 DEU: Washtec, Q3-Zahlen

08:00 NLD: Heineken, Q3-Umsatz

08:30 ESP: Iberdrola, Q3-Zahlen

12:00 USA: Spotify, Q3-Zahlen

12:55 USA: Coca-Cola, Q3-Zahlen

13:00 GBR: GlaxoSmithKline, Q3-Zahlen

13:00 USA: McDonald's, Q3-Zahlen

13:00 USA: Kraft Heinz, Q3-Zahlen

13:30 USA: Boeing, Q3-Zahlen

17:45 FRA: Accor, Q3-Umsatz

18:05 FRA: Unibail-Rodamco-Westfield, Q3-Umsatz

22:01 USA: Amgen, Q3-Zahlen

22:05 USA: Ebay, Q3-Zahlen

22:05 USA: Ford Motor, Q3-Zahlen

22:20 USA: Xilinx, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DNK: Novozymes, Q3-Zahlen

ESP: Ferrovial, Q3-Zahlen

FRA: Sodexo, Jahreszahlen

IRL: Kerry Group, Q3-Umsatz

ITA: Telecom Italia, Q3-Zahlen

NOR: Schibsted, Q3-Zahlen

NOR: Storebrand, Q3-Zahlen

SWE: Electrolux, Q3-Zahlen

USA: Bristol Myers Squibb, Q3-Zahlen

USA: Align Technology, Q3-Zahlen

USA: Harley-Davidson, Q3-Zahlen

USA: International Paper, Q3-Zahlen

USA: General Motors, Q3-Zahlen

USA: CME Group, Q3-Zahlen

USA: General Dynamics, Q3-Zahlen

USA: Boston Scientific, Q3-Zahlen

USA: Norfolk Southern, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

DEU: DIW Konjunkturbarometer

08:00 DEU: GfK-Verbrauchervertrauen 11/21

08:45 FRA: Verbrauchervertrauen 10/21

08:45 FRA: Erzeugerpreise 09/21

10:00 EUR: Geldmenge M3 09/21

11:30 DEU: Anleihe / Laufzeit: 15 Jahre / Volumen 2 Mrd EUR

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 09/21 (vorläufig)

14:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 09/21 (vorläufig)

16:30 USA: EIA Ölbericht (Woche)

18:00 RUS: Industrieproduktion 09/21

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Vorstellung Vorsorgeatlas Deutschland 2021 zur Altersvorsorge, Frankfurt/M.

12:00 DEU: Verkündungstermin im Rechtsstreit zwischen Bübchen und Beiersdorf um das Verpackungsdesign der Pflegeserie Nivea Baby

14:00 DEU: Symposium: "Kreditanalyse in Zeiten des Wandels: Zum Nutzen interner und externer Ratings aus historischer und aktueller Perspektive", Frankfurt/M.

-------------------------------------------------------------------------------

DONNERSTAG, DEN 28. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 CHE: Ems Chemie, 9Monatsumsatz

06:30 FRA: Airbus Group, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Kuka, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Nemetschek, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Lufthansa, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Takkt, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Wacker Chemie, Q3-Zahlen (detailliert)

07:00 DEU: Schaltbau Holding, Q3-Zahlen

07:00 BEL: Anheuser-Busch InBev, Q3-Zahlen

07:00 CHE: Swisscom, 9Monatszahlen

07:00 CHE: Clariant, Q3-Zahlen

07:00 FIN: Nokia, Q3-Zahlen

07:00 FRA: Capgemini, Q3-Umsatz

07:00 FRA: Sanofi, Q3-Zahlen

07:00 NOR: Aker BP, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Volkswagen, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Baader Bank, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Vossloh, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Koenig & Bauer, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Porsche, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Befesa, Q3-Zahlen

07:30 DEU: Drägerwerk, Q3-Zahlen (detailliert)

07:45 DEU: SNP Schneier-Neureither, Q3-Zahlen

07:55 ESP: Repsol, Q3-Zahlen

08:00 EUR: Acea, Nfz-Neuzulassungen 09/21

08:00 DEU: MTU Aero Engines, Q3-Zahlen

08:00 DEU: Beiersdorf, Q3-Zahlen (Call 10.30 h)

08:00 DEU: LPKF, Q3-Zahlen (detailliert)

08:00 DNK: Carlsberg, Q3-Umsatz

08:00 FRA: Lagardere, Q3-Umsatz

08:00 FRA: Totalenergies, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Shell, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Lloyds Banking Group, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Travis Perkins, Q3-Umsatz

08:00 JPN: Sony, Halbjahreszahlen

08:00 NLD: Stellantis, Q3-Zahlen

08:00 DEU: Traton SE, Q3-Zahlen

08:00 SWE: Vattenfall, Q3-Zahlen

12:00 DEU: Linde, Q3-Zahlen

12:30 USA: Merck & Co, Q3-Zahlen

12:30 USA: Caterpillar, Q3-Zahlen

13:00 USA: Mastercard, Q3-Zahlen

13:30 USA: Intercontinental Exchange, Q3-Zahlen

17:50 FRA: Saint-Gobain, Q3-Zahlen

18:30 FRA: Valeo, Q3-Umsatz

22:00 USA: Starbucks, Q4-Zahlen

22:01 USA: Amazon, Q3-Zahlen

22:05 USA: Stryker, Q3-Zahlen

22:30 USA: Apple, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

AUT: Bawag Group, Q3-Zahlen

BEL: Solvay, Q3-Zahlen

CHE: STMicroelectronics, Q3-Zahlen

DEU: Hochtief, Q3-Zahlen

ESP: Ferrovial, Q3-Zahlen

FIN: Kone, Q3-Zahlen

FRA: Dassault Systemes, Q3-Zahlen

FRA: Korian, Q3-Zahlen

ITA: Saipem, Q3-Zahlen

ITA: UniCredit, Q3-Zahlen

KOR: Samsung, Q3-Zahlen

NOR: Telenor, Q3-Zahlen

USA: Northrop Grumman, Q3-Zahlen

USA: Stanley Black & Decker, Q3-Zahlen

USA: Amer Electric Pow CO, Q3-Zahlen

USA: Comcast, Q3-Zahlen

USA: Baxter International, Q3-Zahlen

USA: ResMed, Q1-Zahlen

USA: Altria Group, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Einzelhandelsumsatz 09/21

06:30 DEU: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 10/21

09:00 ESP: Arbeitslosenquote Q3/21

09:00 ESP: Verbraucherpreise 10/21 (vorab)

09:30 SWE: Einzelhandelsumsatz 09/21

09:55 DEU: Arbeitslosenzahlen 10/21

10:00 DEU: Verbraucherpreise Brandenburg, Hessen, Bayern 10/21

10:00 ITA: Verbrauchervertrauen 10/21

11:00 DEU: Verbraucherpreise Sachsen 10/21

11:00 BEL: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

11:00 EUR: Verbrauchervertrauen 10/21 (endgültig)

11:00 EUR: Wirtschaftsvertrauen 10/21

11:00 EUR: Industrievertrauen 10/21

12:00 IRL: Einzelhandelsumsatz 09/21

12:00 ITA: Erzeugerpreise 09/21

13:45 EUR: EZB Zinsentscheid

14:00 DEU: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

14.30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

14:30 USA: Privater Konsum Q3/21 (vorab)

16:00 USA: Schwebende Hausverkäufe 09/21

SONSTIGE TERMINE

BEL: Informelle Videokonferenz der EU-Wirtschafts- und Finanzminister

-------------------------------------------------------------------------------

FREITAG, DEN 29. OKTOBER

TERMINE UNTERNEHMEN

06:30 CHE: Holcim, Q3-Umsatz

07:00 DEU: Daimler, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Fuchs Petrolub, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Voltabox, Q3-Zahlen

07:00 AUT: OMV, Q3-Zahlen

07:00 CHE: Swiss Re, Q3-Zahlen

07:00 FRA: BNP Paribas, Q3-Zahlen

07:00 FRA: EssilorLuxottica, Q3-Umsatz

07:00 NLD: Signify, Q3-Zahlen

07:15 FRA: Air France-KLM, Q3-Zahlen

07:25 CHE: SNB, Q3-Zahlen

07:35 ESP: BBVA, Q3-Zahlen

07:45 ITA: Eni, Q3-Zahlen

08:00 DEU: Audi, Q3-Zahlen

08:00 CHE: Glencore, Q3 Production Report

08:00 DNK: Danske Bank, Q3-Zahlen

08:00 IRL: Bank of Ireland, Q3-Umsatz

08:00 SWE: Svenska Cellulosa, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Natwest (Royal Bank of Scotland Group), Q3-Zahlen

12:30 USA: Chevron Corporation, Q3-Zahlen

13:30 USA: Exxon Mobil, Q3-Zahlen

13:30 USA: AbbVie, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: PSI Software, Q3-Zahlen

ESP: CaixaBank, Q3-Zahlen

FRA: Safran, Q3-Umsatz

SWE: Securitas AB, Q3-Zahlen

USA: WEYERHAEUSER CO, Q3-Zahlen

USA: Colgate-Palmolive, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:30 JPN: Verbraucherpreise Tokio 10/21

01:30 JPN: Arbeitslosenquote 09/21

01:50 JPN: Industrieproduktion 09/21 (vorläufig)

06:30 NLD: Einzelhandelsumsatz 09/21

07:00 JPN: Wohnungsbaubeginne 09/21

07:30 FRA: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

08:45 FRA: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

09:00 CZE: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

09:00 ESP: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

09:00 ESP: Einzelhandelsumsatz 09/21

09:00 AUS: BIP Q3/21

09:00 AUT: Verbraucherpreise 09/21

09:00 CHE: KOF Konjunkturbarometer 10/21

10:00 POL: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

10:00 DEU: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

10:00 ITA: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

10:30 PRT: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

10:30 PRT: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

11:00 ITA: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

11:00 EUR: Verbraucherpreise 10/21 (vorläufig)

11:00 EUR: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

12:00 PRT: Industrieproduktion 09/21

14:30 USA: Beschäftigungskostenindex Q3/21

14:30 USA: Private Einkommen und Ausgaben 09/21

15:45 USA: MNI Chicago PMI 10/21

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 10/21 (endgültig)

18:00 RUS: Arbeitslosenquote 09/21

18:00 RUS: Einzelhandelsumsatz 09/21

EUR: Fitch Ratingergebnis Deutschland, Slowakei

EUR: Moody's Ratingergebnis Norwegen, Polen

EUR: S&P Ratingergebnis Tschechien

SONSTIGE TERMINE

DEU: DEU: Fortsetzung Prozess gegen zwei ehemalige Verantwortliche des insolventen Goldhändlers PIM

-------------------------------------------------------------------------------

SAMSTAG, DEN 30. OKTOBER

ITA: Beginn des G20-Gipfeltreffens: Premiere Bidens, Abschied Merkels

-------------------------------------------------------------------------------

SONNTAG, DEN 31. OKTOBER

TERMINE KONJUNKTUR

02:00 PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 10/21

ITA: Abschluss des G20-Gipfels: Signal für Klimakonferenz in Glasgow?

-------------------------------------------------------------------------------

°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

15.10.2021

TAGESVORSCHAU: Termine am 18. Oktober 2021

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, den 18. Oktober

^

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 NLD: Philips, Q3-Zahlen

08:30 DEU: Aon Deutschland, Breakfast Briefing zum Auftakt der Rückversicherungswoche (Online)

09:30 DEU: Munich Re, Online-Pk zum Rückversicherertreffen in Baden-Baden

11:00 DEU: Globus-Gruppe, Jahres-Pk

12:00 DEU: Hannover Rück, Hybrid-Pk zum Rückversicherertreffen in Baden-Baden

12:00 SWE: Investor, Q3-Zahlen

13:30 USA: State Street, Q3-Zahlen

19:00 USA: Apple, Präsentation neuer Produkte

23:30 AUS: BHP Q1 Production Report

USA: Steel Dynamics, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

04:00 CHN: BIP Q3/21

04:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 09/21

04:00 CHN: Industrieproduktion 09/21

15:15 USA: Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung 09/21

16:00 USA: NAHB-Index 10/21

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Online-Pk EY: Datenklau - virtuelle Gefahr, realer Schaden

DEU: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, Xavier Bettel

+ 13.30 gemeinsames Statement

09:30 EUR: EU-Außenministertreffen

°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

15.10.2021

Deutsche Anleihen geben nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutsche Bundesanleihen sind am Freitag gesunken. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future fiel am späten Nachmittag um 0,17 Prozent auf 169,54 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf minus 0,17 Prozent. Das am Dienstag erreichte Fünfmonatshoch von minus 0,09 Prozent ist damit weiter außer Sichtweite geraten.

Belastet wurden deutsche Staatspapiere durch eine allgemein freundliche Stimmung an den Aktienmärkten, die für eine geringere Nachfrage nach vergleichsweise sicheren Bundesanleihen sorgte. Konjunkturdaten aus den USA waren am Nachmittag widersprüchlich ausgefallen und konnten den Kursen am Rentenmarkt keine neue Richtung geben.

Im September überraschte der amerikanische Einzelhandel zwar mit einem Umsatzplus. Im Monatsvergleich legten die Erlöse um 0,7 Prozent zu, während Analysten mit einem leichten Rückgang gerechnet hatten. Dagegen hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen in der Region New York unerwartet stark eingetrübt./jkr/he

15.10.2021

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Konjunkturdaten heizen die Rally weiter an

NEW YORK (dpa-AFX) - Erfreuliche Konjunkturnachrichten haben den Dow Jones Industrial auch am Freitag angetrieben. Die anderen wichtigen Aktienindizes schlossen ebenfalls im Plus. Positive Impulse kamen zudem von erfreulichen Geschäftszahlen der Investmentbank Goldman Sachs .

Der US-Leitindex stieg um 1,09 Prozent auf 35 294,76 Punkte, nachdem er bereits am Donnerstag deutlich angezogen hatte. Damit rückte das Mitte August erreichte Rekordhoch bei gut 35 631 Punkten wieder ein Stück näher. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 1,58 Prozent.

Der S&P 500 gewann am Freitag 0,75 Prozent auf 4471,37 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,63 Prozent auf 15 146,92 Punkte nach oben.

Daten zur Umsatzentwicklung im US-Einzelhandel waren am Freitag unerwartet stark ausgefallen, was die Risikofreude der Anleger an der Wall Street anheizte. Im September hatte der Einzelhandel mit einem Umsatzplus überrascht. Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erstmals in der Corona-Krise unter 300 000 gesunken ist. Damit verfestigten sich die Hoffnungen auf eine Erholung des Wirtschaftswachstums.

Goldman Sachs steuert dank glänzender Geschäfte mit Fusionen und Börsengängen auf ein Rekordjahr zu. Zudem überraschte die Bank mit ihren Nettoerträgen sowie dem Ergebnis je Aktie im dritten Quartal positiv. Die Aktien des Finanzinstituts gewannen an der Dow-Spitze 3,8 Prozent.

Anleger griffen in diesem positiven Umfeld auch bei anderen Bankaktien zu. So stiegen die Anteilscheine von Morgan Stanley , Citigroup , Bank of America und Wells Fargo um gut ein bis fast sieben Prozent.

Die Anteilseigner von Virgin Galactic mussten derweil einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der von dem Raumfahrtunternehmen für das dritte Quartal nächsten Jahres geplante Start der touristischen Flüge zur Weltraumgrenze wird nun auf das Schlussquartal 2022 verschoben. Grund dafür sei eine Verzögerung bei der geplanten Verbesserung des Raumflugzeuges. Die Papiere knickten um fast 17 Prozent ein.

Im September hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA es Virgin Galactic zwischenzeitlich untersagt, weitere Flüge zu unternehmen. Hintergrund war, dass das Raumschiff von Milliardär Richard Branson während dessen Flug ins All am 11. Juli ins All außerhalb des zugewiesenen Luftraum-Korridors geflogen sei.

Die Anteilscheine von Curevac büßten mehr als zwölf Prozent ein. Die Biotech-Holding Dievini von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp will ihre beträchtliche Beteiligung an dem Tübinger Biotechunternehmen reduzieren. Am Dienstag hatte Curevac seinen ersten Impfstoff gegen das Coronavirus aus dem europäischen Zulassungsverfahren zurückgezogen. Die Wirksamkeit des Mittels hatte sich als vergleichsweise schwach erwiesen.

Der Euro notierte zuletzt bei 1,1603 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1602 (Donnerstag: ebenfalls 1,1602) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8619 (0,8619) Euro. Am US-Rentenmarkt litt der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) unter der guten Aktienmarktstimmung und fiel um 0,39 Prozent auf 130,98 Punkte. Zehnjährige Papiere rentierten mit 1,57 Prozent./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

15.10.2021

Aktien New York Schluss: Konjunkturdaten heizen die Rally weiter an

NEW YORK (dpa-AFX) - Erfreuliche Konjunkturnachrichten haben den Dow Jones Industrial auch am Freitag angetrieben. Die anderen wichtigen Aktienindizes schlossen ebenfalls im Plus. Positive Impulse kamen zudem von erfreulichen Geschäftszahlen der Investmentbank Goldman Sachs .

Der US-Leitindex stieg um 1,09 Prozent auf 35 294,76 Punkte, nachdem er bereits am Donnerstag deutlich angezogen hatte. Damit rückte das Mitte August erreichte Rekordhoch bei gut 35 631 Punkten wieder ein Stück näher. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 1,58 Prozent.

Der S&P 500 gewann am Freitag 0,75 Prozent auf 4471,37 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,63 Prozent auf 15 146,92 Punkte nach oben.

Daten zur Umsatzentwicklung im US-Einzelhandel waren am Freitag unerwartet stark ausgefallen, was die Risikofreude der Anleger an der Wall Street anheizte. Im September hatte der Einzelhandel mit einem Umsatzplus überrascht. Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erstmals in der Corona-Krise unter 300 000 gesunken ist. Damit verfestigten sich die Hoffnungen auf eine Erholung des Wirtschaftswachstums./la/he

15.10.2021

Aktien New York: Weitere Gewinne dank guter Goldman-Zahlen und Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Freitag seine Vortagesgewinne ausgebaut. Für gute Stimmung sorgten unter anderem erfreuliche Geschäftszahlen der Investmentbank Goldman Sachs . Zudem legte der für die USA als weltgrößte Volkswirtschaft wichtige Einzelhandelsumsatz im September überraschend zu.

Der US-Leitindex stieg um 1,03 Prozent auf 35 273,42 Punkte. Damit rückte das Mitte August erreichte Rekordhoch bei gut 35 631 Punkten wieder ein Stück näher. Auf Wochensicht deutet sich ein Plus von rund 1,5 Prozent an.

Der S&P 500 gewann am Freitag 0,71 Prozent auf 4469,60 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,39 Prozent auf 15 111,75 Punkte nach oben.

Goldman Sachs steuert dank glänzender Geschäfte mit Fusionen und Börsengängen auf ein Rekordjahr zu. Zudem überraschte die Bank mit ihren Nettoerträgen sowie dem Ergebnis je Aktie im dritten Quartal positiv. Die Aktien des Finanzinstituts gewannen rund drei Prozent.

Anleger griffen auch bei anderen Bankaktien beherzt zu. So stiegen die Anteilscheine von Morgan Stanley , Citigroup , Bank of America und Wells Fargo um gut zwei bis fast sieben Prozent.

Die Anteilseigner von Virgin Galactic mussten derweil einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der von dem Raumfahrtunternehmen für das dritte Quartal nächsten Jahres geplante Start der touristischen Flüge zur Weltraumgrenze wird nun auf das Schlussquartal 2022 verschoben. Grund dafür sei eine Verzögerung bei der geplanten Verbesserung des Raumflugzeuges.

Im September hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA es Virgin Galactic zwischenzeitlich untersagt, weitere Flüge zu unternehmen. Hintergrund war, dass das Raumschiff von Milliardär Richard Branson während dessen Flug ins All am 11. Juli ins All außerhalb des ihm zugewiesenen Luftraum-Korridors geflogen sei./la/he

15.10.2021

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Deutliches Dax-Wochenplus nach 3 Gewinntagen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag den dritten Tag in Folge spürbar zugelegt und ist wieder dicht unter die Marke von 15 600 Punkten gestiegen. Die Stimmung sei entspannter nach dem bislang erfreulichen Start der US-Berichtssaison, hieß es am Markt. Zudem habe die Beruhigung am Anleihemarkt mit einem Stopp des Aufwärtstrends bei den Renditen zur guten Börsenstimmung beigetragen und auch die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP.

"Dass die Schuldenbremse bleibt, Steuererhöhungen ausgeschlossen und dennoch Investitionen für eine moderne, digitale und klimafreundliche Wirtschaft angestoßen werden, ist ein positives Signal der drei Parteien für Deutschlands Zukunft", konstatierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Der deutsche Leitindex legte letztlich um 0,81 Prozent auf 15 587,36 Punkte zu, womit ein Wochenplus von 2,5 Prozent zu Buche steht. Zudem befindet sich der Dax wieder an der charttechnisch wichtigen 50-Tage-Linie, die ein Gradmesser für den mittelfristigen Trend ist und aktuell bei knapp unter 15 600 Punkten liegt. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte rückte am Freitag um 0,55 Prozent auf 34 358,41 Zähler vor und auch europaweit wurden Gewinne erzielt.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,82 Prozent auf 4182,91 Punkte vor und auch in Paris und London ging es aufwärts. In den USA gewann der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss 0,8 Prozent und auch die technologielastige Nasdaq-Börse baute ihre Vortagesgewinne aus.

Unter den Einzelwerten zählten nach der Vorlage überwiegend positiver Quartalszahlen der US-Banken auch hierzulande Bankaktien zu den gefragten Aktien. Die Anteile der Deutschen Bank zogen im Dax um 3,2 Prozent nach oben. Im MDax gewannen die Anteile der Commerzbank 1,0 Prozent.

Favorisiert wurden im Handelsverlauf dann allerdings Aktien aus dem Versorger- und Alternative-Energien-Bereich. RWE , die am Morgen noch deutlich nachgegeben hatten, setzten sich mit plus 4,5 Prozent an die Dax-Spitze. Eon stiegen um 2,0 Prozent und im MDax legten Uniper um 2,6 Prozent zu. SMA und Nordex gewannen im SDax jeweils etwa 5 Prozent.

Auslöser waren die Sondierungsgespräche für eine mögliche Ampel-Koalition. Dabei wurde unter anderem bekannt, dass die drei Parteien bereit wären, eine eigenständige Einheit zu bilden, die sich mit der Stilllegung von Braunkohleanlagen befasst. Zudem beabsichtigen sie, den Ausbau der Alternativen Energien massiv zu beschleunigen und aus der Braunkohleverstromung bereits 2030 auszusteigen.

Im MDax zog der Modekonzern Hugo Boss Aufmerksamkeit auf sich, denn nach einem erfolgreichen Quartal blickt er nun optimistischer auf das Gesamtjahr. Anleger honorierten dies. Die Aktien stiegen um 1,1 Prozent.

Spitzenwert allerdings waren die Anteile der Lufthansa mit plus 4,6 Prozent. Zwei positive Analystenkommentare trieben an. So stufte Jaime Rowbotham von der Deutschen Bank die Aktie von "Verkaufen" auf "Kaufen" hoch und hält die mittelfristigen Unternehmensziele für erreichbar. Das Analysehaus Stifel stufte die Titel von "Verkaufen" auf "Halten" hoch und ist der Ansicht, dass für die Fluggesellschaft das Schlimmste vorüber sei.

Im SDax blieben die Anteile von Suse im Fokus, denn sie kletterten über 39 Euro und damit auf einen Höchststand. Eine positive Studie der Deutschen Bank befeuerte dieses Mal den Kurs des Linux-Spezialisten.

Der Euro notierte etwas schwächer bei 1,1592 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1602 (Donnerstag: 1,1602) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8619 (0,8619) Euro. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,24 Prozent am Vortag auf minus 0,26 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 144,06 Punkte. Der Bund-Future büßte zuletzt 0,24 Prozent auf 169,42 Punkte ein./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

15.10.2021

Aktien Frankfurt Schluss: Deutliches Dax-Wochenplus nach drei Gewinntagen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag den dritten Tag in Folge spürbar zugelegt und ist wieder dicht unter die Marke von 15 600 Punkten gestiegen. Die Stimmung sei entspannter nach dem bislang erfreulichen Start der US-Berichtssaison, hieß es am Markt. Zudem habe die Beruhigung am Anleihemarkt mit einem Stopp des Aufwärtstrends bei den Renditen zur guten Börsenstimmung beigetragen und auch die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP. "Dass die Schuldenbremse bleibt, Steuererhöhungen ausgeschlossen und dennoch Investitionen für eine moderne, digitale und klimafreundliche Wirtschaft angestoßen werden, ist ein positives Signal der drei Parteien für Deutschlands Zukunft", konstatierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Der deutsche Leitindex legte letztlich um 0,81 Prozent auf 15 587,36 Punkte zu, womit ein Wochenplus von 2,5 Prozent zu Buche steht. Zudem befindet sich der Dax wieder an der charttechnisch wichtigen 50-Tage-Linie, die ein Gradmesser für den mittelfristigen Trend ist und aktuell bei knapp unter 15 600 Punkten liegt. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte rückte am Freitag um 0,55 Prozent auf 34 358,41 Zähler vor und auch europaweit wurden Gewinne erzielt./ck/he

15.10.2021

WOCHENAUSBLICK: Erholung im Dax dürfte sich fortsetzen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Erholungsdynamik am deutschen Aktienmarkt dürfte in die neue Woche hinein nachwirken. "Der Beginn der US-Berichtssaison macht Appetit auf mehr", bringt Marktexperte Timo Emden die Stimmung vieler Anleger auf den Punkt. Zudem sorgte hierzulande Europas größter Softwarekonzern SAP mit seinen vor wenigen Tagen angehobenen Jahreszielen bereits für gute Laune unter den Dax -Anlegern.

In der neuen Woche werden nun zunehmend mehr Quartalsberichte erwartet. Vor allem erst einmal von Unternehmen aus den USA, der weltgrößten Volkswirtschaft, aber auch einige aus Deutschland stehen auf der Agenda. Hinzu kommen noch wichtige Wirtschaftsdaten, etwa zur Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten sowie zur Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Verarbeitendem Gewerbe und im Dienstleistungssektor der Eurozone.

Immer mitschwingen dürfte trotz aller Entspannungstendenzen an den zuletzt angeschlagenen Börsen aber unverändert die Sorge um die Energie- und Rohstoffpreise sowie um die Inflation oder um Lieferkettenprobleme. Und nicht zuletzt ist auch das Thema des hochverschuldeten chinesischen Immobiliengiganten Evergrande samt der Furcht, es könne zu einer Kettenreaktion kommen, nicht vom Tisch.

"Die Hoffnung der Anleger aktuell sei allerdings, "dass das meiste wieder ins Gleichgewicht kommt und die Unternehmen mit den Schwierigkeiten bis dahin irgendwie klarkommen", glauben Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Das große Bild ist schließlich nicht so schlecht wie die skizzierten Probleme vermuten ließen, wie etwa ein Blick auf die vollen Auftragsbücher zeigt." Während der nun beginnenden Berichtssaison seien daher die Ausblicke von besonderem Interesse, auch wenn die Anleger auf vorsichtige Botschaften schon vorbereitet sein dürften.

Nicht nur unternehmensseitig, sondern auch von Seiten der Konjunktur kommen in der neuen Woche die meisten Daten aus den USA: Aus der Industrie werden neben Produktionszahlen für September am Montag auch Stimmungsindikatoren aus der Wirtschaftsregion Philadelphia am Donnerstag veröffentlicht. Am Freitag dann stehen die US-Einkaufsmanagerindizes des britischen Forschungsinstituts Markit für den Monat Oktober an. Daten aus dem US-Bau- und Immobiliensektor dürften ebenfalls Beachtung finden und am Mittwoch zudem noch der Konjunkturbericht (Beige Book) der US-Notenbank.

China rückt am Montag ebenfalls mit Daten zur Industrieproduktion in den Blick. Zudem dürfte das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal ein wohl nur verhaltenes Wachstum zeigen.

Für Deutschland werden am Mittwoch die Produzentenpreise für September bekannt gegeben. Am Freitag stehen zudem - wie in der Eurozone allgemein - die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Oktober im Fokus. Zwar sei die Stimmung in der Wirtschaft immer noch gut, doch die Preisexplosion im Bereich Energie dürfte weiter dämpfend gewirkt haben, erwartet Commerzbank-Analyst Christoph Weil.

Unternehmensseitig wird hierzulande am Dienstagabend die Deutsche Börse über ihr drittes Quartal berichten. Unter den Firmen aus der zweiten und dritten Reihe legen Software AG sowie der Telekomausrüster Adva und der Personaldienstleister im IT-Bereich Amadeus Fire am Donnerstag ihre Zahlen vor.

Außerdem startet der Sportartikelhersteller Adidas am Montag mit seinen in der vergangenen Woche angekündigten Aktienrückkäufen. Der IT-Dienstleister Cancom beginnt mit seinem Programm am Mittwoch./ck/jkr/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

15.10.2021

ROUNDUP/Aktien New York: Weitere Gewinne dank guter Goldman-Zahlen und Daten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Freitag seine Vortagesgewinne ausgebaut. Für gute Stimmung sorgten unter anderem erfreuliche Geschäftszahlen der Investmentbank Goldman Sachs . Zudem legte der für die USA als weltgrößte Volkswirtschaft wichtige Einzelhandelsumsatz im September überraschend zu.

Der US-Leitindex stieg im frühen Handel um 0,86 Prozent auf 35 212,82 Punkte. Damit rückte das Mitte August erreichte Rekordhoch bei gut 35 631 Punkten wieder ein Stück näher. Auf Wochensicht deutet sich ein Plus von rund 1,5 Prozent an.

Der S&P 500 gewann am Freitag 0,63 Prozent auf 4466,29 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,35 Prozent auf 15 104,45 Punkte nach oben.

Goldman Sachs steuert dank glänzender Geschäfte mit Fusionen und Börsengängen auf ein Rekordjahr zu. Zudem überraschte die Bank mit ihren Nettoerträgen sowie dem Ergebnis je Aktie im dritten Quartal positiv. Die Aktien des Finanzinstituts gewannen rund zwei Prozent.

Anleger griffen auch bei anderen Bankaktien beherzt zu. So stiegen die Anteilsscheine von Morgan Stanley , der Bank of America , der Citigroup und von Wells Fargo zwischen gut ein und rund fünf Prozent.

Die Papiere von Moderna rückten um 0,7 Prozent vor. Nach der Genehmigung von Corona-Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit dem Mittel von Biontech / Pfizer sprach sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA nun auch für solche Impfungen mit dem Mittel von Moderna aus./la/jha/

15.10.2021

Aktien New York: Weitere Gewinne dank guter Goldman-Zahlen und Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Freitag seine Vortagesgewinne ausgebaut. Für gute Stimmung sorgten unter anderem erfreuliche Geschäftszahlen der Bank Goldman Sachs . Zudem legte der für die USA als weltgrößte Volkswirtschaft wichtige Einzelhandelsumsatz im September überraschend zu.

Der US-Leitindex stieg im frühen Handel um 0,97 Prozent auf 35 251,17 Punkte. Damit rückte das Mitte August erreichte Rekordhoch bei gut 35 631 Punkten wieder ein Stück näher. Auf Wochensicht deutet sich ein Plus von rund 1,5 Prozent an.

Der S&P 500 gewann am Freitag 0,63 Prozent auf 4466,25 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,13 Prozent auf 15 072,59 Punkte nach oben./la/he

15.10.2021

Aktien New York Ausblick: Weitere Kursgewinne - Gute Goldman-Zahlen und Daten

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der deutlichen Erholung am Vortag winken den US-Börsen am Freitag weitere Gewinne. Für gute Stimmung sorgten efreuliche Geschäftszahlen von Goldman Sachs . Zudem legte der für die weltgrößte Volkswirtschaft wichtige Einzelhandelsumsatz im September überraschend zu.

Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,63 Prozent höher bei 35 134 Punkten - damit steuert er auf ein Wochenplus von mehr als ein Prozent. Den technologielastigen Nasdaq 100 erwartet IG 0,44 Prozent fester bei 15 118 Zählern.

Die Aktien von Goldman Sachs verteuerten sich vorbörslich um zwei Prozent, nachdem die Investmentbank mit ihren Nettoerträgen sowie dem Ergebnis je Aktie im dritten Quartal positiv überrascht hatte. Am Vortag hatten die Anleger unterschiedlich auf die Geschäftszahlen der Branchenkollegen Bank of America , Wells Fargo , Morgan Stanley und Citigroup reagiert.

Bei Moderna konnten sich die Aktionäre nach dem freundlichen Vortag vorbörslich über ein weiteres Kursplus von rund zwei Prozent freuen. Nach der Genehmigung von Corona-Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit dem Mittel von Biontech /Pfizer sprach sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA nun auch für solche Impfungen mit dem Mittel von Moderna aus./gl/jha/

15.10.2021

Aktien Frankfurt: Dax wieder über 15 500 Punkten - Erholung setzt sich fort

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag etwas Boden gutgemacht und damit seinen Erholungskurs der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Die Anleger hofften, dass die US-Berichtssaison einen positiven Verlauf nehme und sich die Inflationssorgen bald legten, erklärte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect. Allerdings stelle sich die konjunkturelle Gemengelage aktuell als sehr heterogen dar. Zudem sei der weitere Inflationsverlauf alles andere als vorhersehbar, warnte er.

Der Dax übersprang gegen Mittag erstmals seit zweieinhalb Wochen die Marke von 15 500 Punkten und notierte zuletzt 0,61 Prozent höher bei 15 556,30 Punkten. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenplus von rund 2,3 Prozent an. Zudem steuert das Börsenbarometer wieder auf die charttechnisch wichtige 50-Tage-Linie zu. Sie ist ein Gradmesser für den mittelfristigen Trend und liegt für den Dax bei etwa 15 602 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gewann bis zum Nachmittag 0,40 Prozent auf 34 306,08 Zähler. Der Eurozonenleitindex EuroStoxx 50 stieg um rund 0,6 Prozent.

Unter den Einzelwerten zählten nach der Vorlage insgesamt überwiegend positiver Quartalszahlen der US-Banken hierzulande Bankaktien zu den Favoriten. Deutsche Bank legten als Dax-Spitzenwert um 3,3 Prozent zu und im MDax gewannen die Anteile der Commerzbank 1,0 Prozent.

Gefragt waren außerdem Autowerte. Von den drei Autobauern im Dax verbuchten dabei die VW -Papiere die größten Gewinne mit plus 1,8 Prozent. Zwar sank auch im September der Autoverkauf der Volkswagen-Konzernmarken verglichen mit dem Vorjahresniveau spürbar, doch bei der Betrachtung des bisherigen Jahresverlaufs liegt Europas größte Autogruppe noch im Plus.

Die Siemens-Papiere gehörten mit minus 0,8 Prozent zu den Schlusslichtern im Leitindex. Barclays-Analyst Tanuj Agrawa stufte die Aktien ab und signalisiert mit seinem gesenkten Kursziel auf 125 Euro deutliche Rückschlagsrisiken. Die Kerngeschäftsbereiche dürften der Konkurrenz weiter hinterher hinken, glaubt er. Zudem sei der Konzern immer noch zu komplex organisiert.

Im MDax zogen die Aktien von Hugo Boss die Aufmerksamkeit auf sich und stiegen um 1,6 Prozent. Der Modekonzern blickt nach einem erfolgreichen Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr.

Die Lufthansa-Titel schnellten nach positiven Analystenkommentaren als MDax-Spitzenreiter um 3,8 Prozent nach oben. Jaime Rowbotham von der Deutschen Bank stufte die Aktien von "Verkaufen" auf "Kaufen" hoch und hält die mittelfristigen Unternehmensziele für erreichbar. Das Analysehaus Stifel stufte die Titel von "Verkaufen" auf "Halten" hoch und ist der Ansicht, dass für die Fluggesellschaft das Schlimmste vorüber sei.

Im SDax blieben die Anteile von Suse im Fokus, denn sie kletterten über 39 Euro und damit auf einen neuen Höchststand. Eine positive Studie der Deutschen Bank befeuerte dieses Mal den Kurs des Linux-Spezialisten.

Der Euro notierte wenig verändert bei 1,1596 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1602 festgesetzt. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,24 Prozent am Vortag auf minus 0,26 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 144,06 Punkte. Der Bund-Future büßte zuletzt 0,14 Prozent auf 169,60 Punkte ein./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

15.10.2021

Juso-Vorsitzende sieht nach Sondierungs-Ergebnissen Fragezeichen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal hat sich nach der Veröffentlichung des Sondierungspapiers von SPD, Grünen und FDP kritisch zu finanzpolitischen Aspekten geäußert. "Was wir nicht verstehen können, ist, wie die Investitionen am Ende bezahlt werden sollen und warum die Umverteilungsaspekte, die für uns wichtig sind, dort nicht vorkommen", sagte die SPD-Politikerin am Freitag dem Nachrichtensender Phoenix. Enttäuscht zeigte sie sich nach Angaben des Senders davon, dass die von ihrer Partei geforderte Vermögenssteuer nicht vorgesehen ist. Sie sagte aber auch: "Ich glaube, das gehört zu so einem Sondierungspapier dazu - es tut immer allen Seiten irgendwo weh."

Sie müsse aber sagen, gerade in der Frage der Umverteilung verstehe sie einfach nicht, "warum die FDP an diesen Punkten so hart bleibt", so die Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation. Am Freitag hatten die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP ihr Sondierungsergebnis gemeinsam vorgestellt und Koalitionsverhandlungen empfohlen. In dem Sondierungspapier heißt es: "Wir werden keine neuen Substanzsteuern einführen und Steuern wie zum Beispiel die Einkommen-, Unternehmens- oder Mehrwertsteuer nicht erhöhen."

"Auch bei der Frage bezahlbares Wohnen sind wir unsicher, was das, was da drin steht, denn am Ende heißt", sagte Rosenthal. "Wenn wir uns anschauen, was ist eigentlich mit der Mobilität, wie bauen wir Mobilität aus? Was sind das für Investitionen, die wir brauchen? Da sind auf jeden Fall noch Fragezeichen, die bleiben."

Dennoch sei sie mit weiten Teilen des Sondierungspapiers zufrieden, sagte Rosenthal laut Phoenix. "Wir sind, was den gesellschaftspolitischen Bereich angeht, auf jeden Fall zufrieden. Das ist ein Aufbruch, wenn wir uns die Frage des Einwanderungsrechts, die Einwanderungsgesellschaft anschauen. Das ist ein wichtiger Punkt, wo es ein klares Bekenntnis gibt." Juso-Pressesprecherin Pauline Schur sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe zudem: "Als Jusos freuen wir uns darüber, dass Hartz IV endlich Geschichte ist und jedem Menschen in Deutschland mit dem Bürgergeld ein Leben in Würde und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglicht wird." Positiv hob sie zudem den angestrebten früheren Kohleausstieg hervor./sku/DP/he

15.10.2021

Habeck: Finanzen in Gesprächen besser unterlegt als im Papier

BERLIN (dpa-AFX) - Nach Darstellung von Grünen-Chef Robert Habeck sind die Ampel-Parteien in ihren Koalitions-Sondierungen bei der Finanzierungsfrage weiter gekommen, als es das Ergebnispapier widerspiegelt. "Die Finanzen sind besser unterlegt in den Gesprächen, als es das Papier wiedergibt", sagte Habeck am Freitag dem ZDF-"heute journal". "Die Sätze sind spartanisch, das gebe ich zu. Aber wir haben uns sehr viele Gedanken dazu gemacht, wie diese Sätze dann in den Koalitionsverhandlungen mit konkreten Möglichkeiten unterfüttert werden."

SPD, Grüne und FDP hatten am Freitag ein gemeinsames Papier zum Ergebnis ihrer bisherigen Sondierungsgespräche vorgelegt und steuern auf Koalitionsverhandlungen zu. Der SPD-Vorstand votierte noch am Freitag einstimmig für Verhandlungen. Bei den Grünen soll ein Kleiner Parteitag am Sonntag entscheiden, die FDP-Führung dann am Montag. "Wir werden im Rahmen der grundgesetzlichen Schuldenbremse die nötigen Zukunftsinvestitionen gewährleisten", heißt es im Papier. "Wir werden keine neuen Substanzsteuern einführen." Die Einkommen-, Unternehmens- oder Mehrwertsteuer sollen nicht erhöht werden.

Auf eine Frage nach der Möglichkeit, im kommenden Jahr nochmal deutlich mehr Schulden aufzunehmen und diese Mittel dann in den folgenden Jahren abzurufen, sagte Habeck: "Das hat bisher keine Rolle in den Gesprächen gespielt." Die scheidende schwarz-rote Bundesregierung hatte im Juni mit ihrem Haushaltsentwurf vorgeschlagen, die Schuldenbremse wegen der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr erneut auszusetzen.

"Wir haben in der Tat Möglichkeiten gesucht, wie wir unter Einhaltung der Schuldenbremse die notwendigen (...) Investitionen in die Zukunftstechnologien, in den Klimaschutz, aber auch in die digitale Infrastruktur, in Forschung und Entwicklung deutlich heben können", erläuterte Habeck. "Die Möglichkeit, im nächsten Jahr nochmal deutlich mehr Schulden aufnehmen zu können", gehöre nicht dazu. Er fügte hinzu: "Mit einer Ausnahme, dass die FDP auf ein neues Rentensystem gedrungen hat, und dafür werden zehn Milliarden im nächsten Jahr kreditfinanziert bereitgestellt."

Die FDP sage ja immer "Schulden schaffen keine Zukunft", so Habeck - "bei der Rente hat sie da offensichtlich 'ne andere Meinung, und dieser Meinung sind wir dann testhalber gefolgt". Das Sondierungspapier sieht den Einstieg in eine teilweise Kapitaldeckung der gesetzlichen Rente vor - mit einem ersten Kapitalstock von zehn Milliarden Euro vom Bund im kommenden Jahr./sku/DP/he

15.10.2021

Umweltministerium veröffentlicht Projektionsbericht zum Klimaschutz

BERLIN (dpa-AFX) - Der "Projektionsbericht 2021" zum erwarteten Klimaschutz-Fortschritt in Deutschland ist nun öffentlich einsehbar. Das teilte das Bundesumweltministerium am Freitagnachmittag mit. Bereits im August hatte das Ressort von Svenja Schulze (SPD) nach entsprechenden Medienberichten einen Entwurf zum Bericht veröffentlicht.

Dem Projektionsbericht zufolge würde Deutschland seine Klimaziele für 2030 und 2040 deutlich verfehlen. Für die gesamten Treibhausgasemissionen ergebe sich im Zeitraum 1990 bis 2030 eine Minderung um 49 Prozent, bis 2040 eine Reduktion um 67 Prozent, heißt es in dem Bericht, der seit Freitag öffentlich zugänglich ist und den die Bundesregierung an die EU-Kommission übermitteln muss. Nicht berücksichtigt in der genannten Projektion sind potenzielle CO2-Senken wie Wälder und Moore.

Alles in allem bliebe Deutschland folglich deutlich hinter dem zurück, was das erst im Mai erneuerte Klimaschutzgesetz der Bundesregierung festschreibt. Demnach müssten die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent sinken, bis 2040 um 88 Prozent.

Das Bundesumweltministerium weist in seiner Mitteilung zum nun veröffentlichten Bericht erneut darauf hin, dass die Analyse "nur die bis zum 31. August 2020 beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen" berücksichtige und die Aussagekraft durch den frühen Stichtag "eingeschränkt" sei.

"Projektionen können reale dynamische Entwicklungen nicht abbilden, sondern basieren methodisch bedingt auf Rahmendaten und Annahmen", heißt es dazu weiter. Seit Ende August 2020 seien "im nationalen und internationalen Klimaschutz Beschlüsse von großer Tragweite gefasst worden, die der Bericht nicht abbilden kann".

So bleibe auch der "stark gestiegene Zertifikate-Preis im Europäischen Emissionshandel (ETS)" in der Kalkulation unberücksichtigt. Im Bericht werde noch ein Preis von 30 Euro für das Jahr 2030 angenommen, schreibt das Ministerium. Der Zertifikate-Preis liege aber jetzt schon bei 60 Euro.

Als "wichtige Treiber" für die Reduktion von Treibhausgasen benennt der Bericht unter anderem den Rückgang der Kohleverstromung, die CO2-Bepreisung durch den EU-Emissionshandel und den Ausbau erneuerbarer Energien./faa/DP/he

15.10.2021

Schock und Trauer nach tödlichem Angriff auf Abgeordneten

LEIGH-ON-SEA/LONDON (dpa-AFX) - Der tödliche Angriff auf einen Unterhausabgeordneten hat in Großbritannien über Parteigrenzen hinweg große Betroffenheit ausgelöst. Der Abgeordnete David Amess von den regierenden Konservativen war am Freitagmittag in seinem Wahlbezirk in der englischen Grafschaft Essex von einem Angreifer niedergestochen worden. Wie die Polizei mitteilte, starb er trotz der Bemühungen von Sanitätern noch am Tatort. Das Motiv für den Angriff blieb zunächst unklar. Die Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen übernommen.

Ein 25 Jahre alter Mann wurde wegen Mordverdachts festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Auch ein Messer wurde am Tatort sichergestellt. Der Vorfall soll sich während einer Bürgersprechstunde in den Räumen einer Kirchengemeinde in dem Ort Leigh-on-Sea abgespielt haben. "Die Ermittlung ist noch in einem frühen Stadium und wird von der Anti-Terror-Einheit geleitet. Es ist den Ermittlern überlassen, festzustellen, ob es sich um einen terroristischen Vorfall handelt oder nicht", sagte der Chef der Polizei in der Grafschaft Essex, Ben-Julian Harrington, bei einer Pressekonferenz am Freitagabend in Southend-on-Sea.

Premierminister Boris Johnson brach einen Kabinettsausflug nach Bristol ab und kehrte in den Regierungssitz Downing Street zurück. Er zeigte sich tief betroffen von dem tödlichen Angriff auf den 69 Jahre alten Parteifreund. Die Herzen aller seien erfüllt von "Schock und Traurigkeit" sagte Johnson am Freitag zu Reportern. Amess sei einer der "liebenswertesten und freundlichsten Menschen in der Politik" gewesen.

Zu den möglichen Hintergründen der Tat äußerte sich auch Johnson nicht. "Unsere Gedanken sind vor allem mit seiner Familie, seiner Frau und seinen Kindern und für alles Weitere müssen wir die Polizei ihre Ermittlungen machen lassen", so der Premier.

Oppositionschef Keir Starmer von der Labour-Partei schrieb per Twitter: "Furchtbare und zutiefst schockierende Nachrichten. Denke an David und seine Familie und seine Mitarbeiter."

Vize-Premierminister Dominic Raab würdigte Amess als "Politiker mit gesundem Menschenverstand und einen Wahlkämpfer mit großem Herz und enormer Großzügigkeit - einschließlich für die, die nicht einer Meinung mit ihm waren."

Unterhauspräsident Lindsay Hoyle zeigte sich "schockiert und zutiefst getroffen". Der Vorfall werde "Schockwellen durch die parlamentarische Gemeinschaft und das ganze Land senden", so Hoyle auf Twitter. Er kündigte zudem an, es müsse in den kommenden Tagen "eine Debatte geben über die Sicherheit von Abgeordneten und zu ergreifende Maßnahmen".

"Das ist unbeschreiblich schrecklich", schrieb Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon ebenfalls auf Twitter. "Meine Gedanken und herzliches Beileid gelten Davids Familie, Freunden und Kollegen. Möge er in Frieden ruhen."

Amess hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. Der Katholik galt als erzkonservativer Brexit-Befürworter, der sich gegen das Recht auf Abtreibung und für Tierrechte einsetzte. Er war auch ein entschiedener Gegner der Fuchsjagd. Amess saß seit 1983 für die Tories im britischen Parlament, zuerst für den Wahlkreis Basildon, später für Southend West.

Der Fall erinnert an den Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox 2016. Cox wurde ebenfalls bei einer Bürgersprechstunde in ihrem Wahlkreis von einem Rechtsextremisten mit einer Schusswaffe und einem Messer angegriffen. Sie starb kurz darauf an ihren Verletzungen. Der Mord an Cox ereignete sich nur wenige Wochen vor dem Brexit-Referendum./cmy/DP/he

15.10.2021

Dreyer verteidigt Verzicht auf Vermögenssteuer

MAINZ (dpa-AFX) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat nach den Sondierungen für eine Ampel-Koalition im Bund den Verzicht auf die von der SPD geforderte Vermögenssteuer verteidigt. "Wir konnten uns über eine Vermögenssteuer nicht verständigen", sagte die Sozialdemokratin den Zeitungen der VRM. "Dafür gibt es viele andere zentrale Themen aus dem Programm der SPD, die wir umsetzen werden." Die FDP hatte Steuererhöungen abgelehnt. Dreyer war Mitglied des Sondierungsteams der Sozialdemokraten.

Am Freitag hatten die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP ihr Sondierungsergebnis gemeinsam vorgestellt und Koalitionsverhandlungen empfohlen. In dem Sondierungspapier heißt es: "Wir werden keine neuen Substanzsteuern einführen und Steuern wie zum Beispiel die Einkommen-, Unternehmens- oder Mehrwertsteuer nicht erhöhen." Der SPD-Vorstand votierte noch am Freitag einstimmig für Verhandlungen. Bei den Grünen soll ein Kleiner Parteitag am Sonntag entscheiden, die FDP-Führung dann am Montag.

Sondierungsgespräche stellen ein noch unverbindliches Ausloten von Differenzen und Gemeinsamkeiten dar. Wenn Parteien hingegen Koalitionsverhandlungen aufnehmen, tun sie das mit dem klaren Ziel, gemeinsam eine Regierung zu bilden./opi/DP/he

15.10.2021

Weiter sinkende Corona-Zahlen in Italien

ROM (dpa-AFX) - In Italien schwächt sich die Corona-Pandemie weiter ab. Der bis Donnerstag berechnete Sieben-Tage-Inzidenzwert lag landesweit bei durchschnittlich 29 Fällen je 100 000 Einwohnern, wie aus dem wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom hervorging. Eine Woche zuvor registrierten die Experten noch 34 Fälle im Schnitt. In fast allen italienischen Regionen und Autonomen Provinzen herrsche ein niedriges Infektionsgeschehen. Die Behörden meldeten am Freitag rund 2700 Corona-Neuinfektionen und etwas mehr als 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

In der Impfkampagne sind nach Angaben des außerordentlich bestellten Covid-19-Kommissars etwa 81 Prozent der zu Impfenden, also Menschen älter als zwölf Jahre, durchgeimpft. Außerdem sei die Zahl der Erstimpfungen in den vergangenen Tagen gestiegen. Seit Freitag müssen die Menschen in Italien den "Grünen Pass" vorweisen, wenn sie zur Arbeit gehen. Darunter versteht man den Nachweis über eine Corona-Impfung, einen negativen Test auf das Virus oder eine nachweisliche Genesung von der Krankheit. Gegen die Regelung gab es teils heftige Proteste./jon/DP/he

15.10.2021

ROUNDUP 2/Nach EU-Vorschlägen: London und Brüssel ringen um Nordirland-Lösung

(neu: Stellungnahme britische Regierung sowie Kommission ergänzt)

LONDON/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der britische Brexit-Minister David Frost hält trotz der EU-Vorschläge im Streit um Sonderregeln für Nordirland an umstrittenen Forderungen fest. "Wir erkennen an, dass die EU sich sehr bemüht hat", sagte Frost dem Onlineportal "Politico" (Freitag). Er pochte dennoch erneut vor allem darauf, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) nicht die oberste Schlichtungsinstanz für Probleme rund um Nordirland sein dürfe.

Hier seien "grundlegende Änderungen" notwendig, wenn es eine Lösung geben solle, sagte der Vertraute von Premierminister Boris Johnson. Die Vorsitzende des Binnenmarktausschusses des Europaparlaments, Anna Cavazzini (Grüne), sagte, die Kommission sei mit den Vorschlägen "bis zur Schmerzgrenze" gegangen.

Frost hatte den Brexit-Vertrag selbst ausgehandelt. Er traf sich am Freitag in Brüssel mit dem EU-Brexit-Beauftragten Maros Sefcovic. Über den Inhalt der Gespräche war zunächst nichts bekannt. Aus Respekt vor dem am Freitag bei einem Messerangriff getötet britischen Abgeordneten David Amess teilten beide Seiten am Abend mit, keine weiteren Stellungnahmen zu veröffentlichen. Die EU-Kommission kündigte an, sich am Montag zu dem Gespräch zu äußern.

Das Nordirland-Protokoll sieht vor, dass die britische Provinz auch nach dem Brexit Teil der EU-Zollunion und des Binnenmarkts bleibt, weshalb aus EU-Sicht der EuGH zuständig sein muss. Mit der Regelung wird eine harte Grenze zum EU-Mitglied Republik Irland vermieden, durch die es vermutlich zu neuen Spannungen im früheren Bürgerkriegsgebiet käme. Allerdings ist dadurch eine Zollgrenze zum Rest des Vereinigten Königreichs entstanden, es kam zu schweren Einschränkungen im innerbritischen Handel.

Sefcovic hatte am Mittwoch erhebliche Erleichterungen für den Warenverkehr zwischen Großbritannien und Nordirland in Aussicht gestellt. Die Prüfungen der Qualitätsstandards bei Lebensmitteln und anderen Waren sollen dadurch ebenso deutlich verringert werden wie Zollformalitäten. Auch Medikamente sollen ohne Einschränkungen in die britische Provinz gelangen können. Für landestypische Produkte wie Würstchen soll es Ausnahmen geben.

In Großbritannien wurden die EU-Vorschläge begrüßt, in Nordirland fiel das Echo kritischer aus. Die führende protestantisch-unionistische Partei DUP forderte, die Zollgrenze in der Irischen See müsse komplett aufgehoben werden. Für Cavazzini sind bereits die angekündigten Lockerungen ein Grund zur Vorsicht: "Ich habe schon ehrlich gesagt Sorgen, dass die Integrität des Binnenmarktes auch ein Stück weit in Gefahr ist."

Hintergrund ihrer Befürchtung ist, dass derzeit versucht wird, eine langfristige Lösung zu finden. Wenn das Vereinigte Königreich aber künftig Standards lockern sollte, könnten im Zweifel Waren unkontrolliert in den EU gelangen, die nicht den europäischen Regeln entsprächen.

Ob London auf das EU-Angebot eingeht, ist nach Ansicht von Cavazzini ungewiss: "Ich glaube schon, dass die britische Regierung nicht so wirklich rational handelt." Dies habe mit innenpolitischer Dynamik zu tun. Das Nordirland-Protokoll sei Johnson ein Dorn im Auge, weil es der britischen Provinz besser gehe als dem Rest des Vereinigten Königreichs und dies zeige, dass der Brexit problematische Folgen für Großbritannien habe./bvi/DP/jha

15.10.2021

ROUNDUP/Corona-Pass in Italiens Arbeitswelt Pflicht: Proteste, kein Chaos

ROM (dpa-AFX) - Begleitet von Protesten und vereinzelten Streiks, aber ohne großes Chaos hat Italien den "Grünen Pass" in allen Bereichen der Arbeitswelt eingeführt. Rund 23 Millionen Beschäftigte müssen künftig das Corona-Zertifikat als Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests vorzeigen, um zu ihren Arbeitsplätzen in Büros, Fabriken, Geschäften oder Gaststätten zu gelangen. Eine derart umfassende Maßnahme zur Covid-Bekämpfung ist europaweit einzigartig.

Entsprechend gab es am Freitag zum Auftakt der neuen Phase an vielen Orten Proteste. Das von manchen Kritikern prophezeite Chaos blieb aber aus. In Genua und Triest bestreikten Hunderte Arbeiter die zwei wichtigsten Häfen des Landes. Von den Morgenstunden an versuchten Demonstranten immer wieder, Teile der beiden Häfen zu blockieren. Der Verladebetrieb wurde dabei aber nicht entscheidend beeinträchtigt.

Auch der Güterverkehr auf der Straße kam nicht zum Erliegen, wie teilweise prognostiziert wurde. Weil viele Fernfahrer nicht oder nicht mit einem in der EU zugelassenen Vakzin geimpft sind, hatten die Spediteure massenweise Ausfälle befürchtet. Ihnen kam die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi aber kurzfristig entgegen und machte Ausnahmen für ausländische Lastwagenlenker - was wiederum bei den italienischen Verbänden für Empörung sorgte.

Italien will mit der vor einem Monat angekündigten und nun in Kraft getretenen Maßnahme die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen, dadurch Schließungen von Betrieben wie etwa im vorigen Herbst und Winter vermeiden und die Impfverweigerer zum Umdenken bewegen.

85 Prozent der Italiener über zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft. Für die Beschäftigten unter diesen gut 46 Millionen Menschen ändert sich damit praktisch kaum etwas in ihrem Arbeitsalltag. Sie bekommen den "Grünen Pass" - also den QR-Code, den man etwa auch in Deutschland kennt - und können so zu ihren Arbeitsplätzen, aber auch in Kinos, Theater, Museen, in Langstreckenzüge oder Diskotheken.

Kritiker und Impfgegner werfen dem Staat vor, ihnen das Recht auf Arbeit zu nehmen. Wer seinem Beruf nicht nachgehen kann, weil er kein Covid-Zertifikat hat, bekommt auch keinen Lohn. In Apotheken sind teilweise bis Jahresende die Termine für Tests ausgebucht. Die Hafenarbeiter in Triest kündigten bereits an, so lange zu streiken, bis die Nachweispflicht abgeschafft wird. Der Ausnahmezustand in Italien läuft nach derzeitigem Stand noch bis zum 31. Dezember.

"Libertà, Libertà" (Freiheit, Freiheit) riefen Demonstranten am Nachmittag auf dem Feld des Circus Maximus in Rom. Bei der Kundgebung mit wenigen Tausend Teilnehmern erklärte Edoardo Polacco von der Vereinigung Mille Avvocati per Difendere la Costituzione, die Gewerkschafter hätten sich verkauft an die Politik.

Ein Demonstrant sagte, die Regelungen seien ungerecht für viele, zumal die Corona-Tests kostenpflichtig sind. Sich impfen zu lassen, sei eine persönliche Entscheidung und keine Pflicht. Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften vor Ort, um mögliche Ausschreitungen zu unterbinden. Am Samstag war es in Rom zu Krawallen bei Corona-Demos mit Verletzten gekommen. Vor Beginn der Kundgebung im Circus Maximus verteilten Demonstrantinnen symbolisch Blumen an die Ordnungskräfte./msw/DP/jha

15.10.2021

ROUNDUP/Nach EU-Vorschlägen: London und Brüssel ringen um Nordirland-Lösung

LONDON/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der britische Brexit-Minister David Frost hält trotz der EU-Vorschläge im Streit um Sonderregeln für Nordirland an umstrittenen Forderungen fest. "Wir erkennen an, dass die EU sich sehr bemüht hat", sagte Frost dem Onlineportal "Politico" (Freitag). Er pochte dennoch erneut vor allem darauf, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) nicht die oberste Schlichtungsinstanz für Probleme rund um Nordirland sein dürfe.

Hier seien "grundlegende Änderungen" notwendig, wenn es eine Lösung geben solle, sagte der Vertraute von Premierminister Boris Johnson. Die Vorsitzende des Binnenmarktausschusses des Europaparlaments, Anna Cavazzini (Grüne), sagte, die Kommission sei mit den Vorschlägen "bis zur Schmerzgrenze" gegangen.

Frost hatte den Brexit-Vertrag selbst ausgehandelt. Er traf sich am Freitag in Brüssel mit dem EU-Brexit-Beauftragten Maros Sefcovic. Über den Inhalt der Gespräche war zunächst nichts bekannt.

Das Nordirland-Protokoll sieht vor, dass die britische Provinz auch nach dem Brexit Teil der EU-Zollunion und des Binnenmarkts bleibt, weshalb aus EU-Sicht der EuGH zuständig sein muss. Mit der Regelung wird eine harte Grenze zum EU-Mitglied Republik Irland vermieden, durch die es vermutlich zu neuen Spannungen im früheren Bürgerkriegsgebiet käme. Allerdings ist dadurch eine Zollgrenze zum Rest des Vereinigten Königreichs entstanden, es kam zu schweren Einschränkungen im innerbritischen Handel.

Sefcovic hatte am Mittwoch erhebliche Erleichterungen für den Warenverkehr zwischen Großbritannien und Nordirland in Aussicht gestellt. Die Prüfungen der Qualitätsstandards bei Lebensmitteln und anderen Waren sollen dadurch ebenso deutlich verringert werden wie Zollformalitäten. Auch Medikamente sollen ohne Einschränkungen in die britische Provinz gelangen können. Für landestypische Produkte wie Würstchen soll es Ausnahmen geben.

In Großbritannien wurden die EU-Vorschläge begrüßt, in Nordirland fiel das Echo kritischer aus. Die führende protestantisch-unionistische Partei DUP forderte, die Zollgrenze in der Irischen See müsse komplett aufgehoben werden. Für Cavazzini sind bereits die angekündigten Lockerungen ein Grund zur Vorsicht: "Ich habe schon ehrlich gesagt Sorgen, dass die Integrität des Binnenmarktes auch ein Stück weit in Gefahr ist."

Hintergrund ihrer Befürchtung ist, dass derzeit versucht wird, eine langfristige Lösung zu finden. Wenn das Vereinigte Königreich aber künftig Standards lockern sollte, könnten im Zweifel Waren unkontrolliert in den EU gelangen, die nicht den europäischen Regeln entsprächen.

Ob London auf das EU-Angebot eingeht, ist nach Ansicht von Cavazzini ungewiss: "Ich glaube schon, dass die britische Regierung nicht so wirklich rational handelt." Dies habe mit innenpolitischer Dynamik zu tun. Das Nordirland-Protokoll sei Johnson ein Dorn im Auge, weil es der britischen Provinz besser gehe als dem Rest des Vereinigten Königreichs und dies zeige, dass der Brexit problematische Folgen für Großbritannien habe./bvi/DP/jha

15.10.2021

KORREKTUR: Bundesregierung für europäische Abstimmung bei Energiekosten

(Im 3. Absatz, 1. Satz, wurde korrigiert: "von der 665 000 Haushalte profitieren würden.")

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will sich über mögliche Schritte gegen stark gestiegene Energiepreise mit den europäischen Partnern abstimmen. "Es ist wichtig, europaweit koordiniert und innerhalb der geltenden Regeln für den EU-Binnenmarkt zu agieren", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag in Berlin. Die Energiepreise und kurzfristige Handlungsmöglichkeiten würden auch beim EU-Gipfel in der nächsten Woche eine Rolle spielen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) teile die Sorge über steigende Preise für Strom, Gas und Benzin und fühle mit den betroffenen Menschen, sagte Fietz. Die Bezahlbarkeit von Energie sei ein zentrales Anliegen der Regierung. Sie verwies auf bereits beschlossene Maßnahmen wie eine Erhöhung der Pendlerpauschale, eine Senkung der Umlage für die Förderung von Ökostrom und die Erhöhung des Wohngelds.

Das Bauministerium erläuterte, das Wohngeld sei in dieser Wahlperiode drei Mal erhöht worden - zuletzt mit der Einführung einer Komponente für Kohlendioxid (CO2) zum 1. Januar 2022, von der 665 000 Haushalte profitieren würden. Erstmals sei zudem eine regelmäßige Dynamisierung des Wohngelds eingeführt worden, das nun alle zwei Jahre mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten angepasst werden solle./sam/DP/jha

15.10.2021

AKTIEN IM FOKUS 2/Startschuss für Ampel-Koalition: RWE und Neue-Energien gefragt

(neu: Kurse, Analyst und mehr Details)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von RWE haben am Freitag nach einem schwachen Handelsstart kräftig zugelegt und sich sogar an die Dax -Spitze gesetzt. Auslöser war das Ende von Sondierungsgesprächen zwischen der SPD, den Grünen und der FDP über eine neue Regierung. Dabei wurde deutlich, dass das Thema Erneuerbare Energien einen besonderen Stellenwert erhalten solle.

Mit einem Kursaufschlag von 4,5 Prozent auf 32,09 Euro gingen die RWE-Papiere in das Wochenende, nachdem sie am Morgen noch bis auf 30,25 Euro gefallen waren. Auch die Anteile von Eon profitierten und stiegen um 2,00 Prozent auf 10,606 Euro. Uniper gewannen im MDax 2,6 Prozent auf 37,39 Euro und im SDax waren SMA Solar und Nordex mit einem Plus von jeweils etwas mehr als 5 Prozent die Favoriten.

Auslöser der Kursrally war ein gemeinsames Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen über eine Koalition. Hervorzuheben seien dabei drei wesentliche Themen, schrieb Analyst Alberto Gandolfi von der US-Bank Goldman Sachs: Zum einen die Bereitschaft, eine eigenständige Einheit zu bilden, die sich mit der Stilllegung von Braunkohleanlagen befassen wolle. Zum anderen die Absicht, den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv zu beschleunigen, und als drittes, der allerdings bereits erwartete Vorschlag, aus der Braunkohleverstromung 2030 und nicht erst 2038 auszusteigen.

Die neue Koalition habe angedeutet, dass sie die Gründung einer Einheit prüfen wolle, um den Rückbau von Braunkohle- und Kohlekraftwerken sowie von Bergwerken zu organisieren. "Obwohl es nicht sicher ist, dass dies geschehen wird, könnte eine solche Erklärung den Weg zu einer vollständigen Trennung der Braunkohleanlagen vom Kerngeschäft des Versorgers RWE ebnen", so Gandolfi. Dies wäre ein wichtiger Katalysator für diese Aktie, da das Unternehmen so zu einem fast reinen Entwickler von Erneuerbaren Energien würde.

Dass das gemeinsame Papier der Parteien zudem auf die Notwendigkeit hinweise, Genehmigungsverfahren für Wind- und Solarprojekte zu beschleunigen, wie der Goldman-Experte hervorhob, dürfte zudem vor allem den Aktien von SMA und Nordex Auftrieb gegeben haben./ck/jha/

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

15.10.2021

ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt BP auf 'Buy' und Ziel auf 425 Pence

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Privatbank Berenberg hat BP von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 310 auf 425 Pence angehoben. Die Bewertungen im Öl- und Gassektor blieben attraktiv, und angesichts des günstigen Geschäftsumfelds dürften die Konsensschätzungen weiter steigen, schrieb Analyst Henry Tarr in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Die BP-Aktie habe sich seit Jahresbeginn unterdurchschnittlich entwickelt, profitiere aber stark von steigenden Preisen. Im kommenden Jahr dürfte BP zudem mehr als elf Prozent des Gewinns an die Aktionäre, ausschütten, inklusive eines sechs Milliarden US-Dollar schweren Aktienrückkaufprogramms./gl/la

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.10.2021 / 17:28 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

15.10.2021

AKTIE IM FOKUS: RWE und Eon legen kräftig zu - Womöglich früherer Kohleausstieg

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von RWE sind am Freitag nach anfänglicher Schwäche ins Plus gedreht und haben am frühen Nachmittag kräftig um 2,3 Prozent auf 31,420 Euro zugelegt. Eon profitierten ebenfalls mit einem Kursplus von 2,3 Prozent und stiegen auf 10,632 Euro. Auslöser der Kursrally ist, dass sich SPD, Gründe und FDP für einen rascher als bisher geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung ausgesprochen haben.

In dem gemeinsamen Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen über eine Koalition heißt es: "Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung nötig. Idealerweise gelingt das schon bis 2030." Bisher ist der Kohleausstieg bis spätestens 2038 geplant. Anleger hoffen nun wohl auf weitere Entschädigungen für Versorger wie zuvorderst etwa RWE./ck/jha/

15.10.2021

ANALYSE-FLASH: Barclays senkt Telefonica auf 'Underweight' - Ziel 3,40 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays hat Telefonica von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 4,00 auf 3,40 Euro gesenkt. Die Aktie des Telekomkonzerns sei eines der am besten gelaufenen Branchenpapiere in diesem Jahr, schrieb Analyst Mathieu Robilliard in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die erzielten Fortschritte seien anerkennenswert, insbesondere bei der Verschuldung. Allerdings sieht er weiterhin große Herausforderungen vor den Spaniern und hält deshalb die hohe Bewertung für übertrieben./edh/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.10.2021 / 21:52 / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 15.10.2021 / 04:00 / GMT

15.10.2021

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux lobt Hugo Boss nach Prognoseerhöhung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investmentbank Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen zunächst auf auf "Hold" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Die vorläufigen Zahlen des Modeunternehmens zum dritten Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer am Freitag vorliegenden Studie. Der erhöhte Ausblick sei angesichts der Zuliefererprobleme und gestiegener Rohstoffkosten erstaunlich. Der Experte will nun seine Gewinnerwartungen und die Einstufung für die Aktie überarbeiten./mf/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 15.10.2021 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

15.10.2021

AKTIE IM FOKUS: Suse auf Rekordhoch - Deutsche Bank bleibt optimistisch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Papiere von Suse haben am Freitag mit 38,99 Euro einen neuen Höchststand erreicht. Anleger der ersten Stunde können sich seit dem Börsengang Mitte Mai nun über fast 30 Prozent Kursplus freuen.

Der Deutsche-Bank-Analyst Johannes Schaller stockte in einer am Freitag veröffentlichten Studie nach einer Roadshow sein Kursziel für den Linux-Spezialisten auf 45 Euro auf. Die Runde mit Unternehmenschef, Finanzvorstand und Investoren habe seine positive Einschätzung bestärkt, erklärte Schaller. Er sieht für das kommende Jahr einige Kursimpulse: Marktanteilsgewinne von RedHat/IBM, Preisanpassungen, den Erfolg von SAP in der Cloud sowie die Expansion nach Asien und starke Fortschritte in den USA./ag/jha/

15.10.2021

ANALYSE: Struktur zu unübersichtlich - Barclays senkt Siemens auf 'Underweight'

LONDON (dpa-AFX) - Anleger schätzen einfache, übersichtliche Geschäftsmodelle. Ist ein Konzern in zu vielen Bereichen unterwegs, wird das am Markt mit einem Konglomeratsabschlag quittiert. Siemens leidet schon seit geraumer Zeit unter einer zu komplexen Struktur. Doch trotz aller Schritte, die der Konzern unternommen hat, ist Analyst Tanuj Agrawal von Barclays noch nicht zufrieden. Er hat die Aktie daher von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 144 auf 125 Euro gesenkt. Damit sieht er immer noch ein Abwärtspotenzial von etwas mehr als zehn Prozent.

Agrawal stört sich an den zahlreichen Beteiligungen, die der Münchener Konzern auch nach der Abspaltung und dem Börsengang verschiedener Bereiche wie etwa Siemens Healthineers oder Siemens Energy weiter hält. Das gelte um so mehr, da Siemens die Struktur über die bekannten Pläne hinaus nicht weiter vereinfachen wolle.

Daher dürfte der Markt weiter einen Abschlag von rund 20 Prozent vornehmen. Nur wenn Siemens das Portfolio weiter vereinfache und Beteiligungen verringere, sei mehr drin.

Hinzu komme die Entwicklung der Kerngeschäftsbereiche Smart Infrastructure (SI) und Digital Industries Software (DI Software). Trotz seiner technologisch führenden Stellung hinke Siemens hier den Wettbewerbern hinterher. Sowohl im Infrastrukturgeschäft SI als auch im Softwaregeschäft seien die Margen eher enttäuschend./mf/ck/jha/

Entsprechend der Einstufung "Underweight" rechnen die Analysten von Barclays Capital damit, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Vergleich zu den anderen Titeln im beobachteten Sektor unterdurchschnittlich entwickeln wird.

Analysierendes Institut Barclays Capital.

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.10.2021 / 23:46 / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 15.10.2021 / 04:05 / GMT

15.10.2021

AKTIE IM FOKUS: Verkaufsempfehlung wirft Wacker Chemie zurück

FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine negative Analystenstudie der Societe Generale hat die Papiere von Wacker Chemie am Freitag kurz vor ihrem Mehrjahreshoch ausgebremst. Die Aktien der Münchner verloren bis zu 3,8 Prozent auf 151,95 Euro und steuern wieder auf die 50-Tage-Linie an der Chartunterstützung bei rund 150 Euro zu. Zuletzt sah es noch nach einer Attacke auf das Hoch seit 2018 bei 162,40 Euro aus.

Societe Generale-Analyst Thomas Swoboda nahm mit seiner Wende von einer Kauf- in eine Verkaufsempfehlung jedoch zunächst den Wind aus den Segeln. Er sieht aktuell eine "irrationale Übertreibung" aufgrund des leer gefegten Marktes für Siliziummetall. Die Gewinnmargen sowohl im Bereich Polysilizium als auch Silicones seien wohl nicht zu halten, so Swoboda. Zudem geht er davon aus, dass sich die Sonderdividende aus einem Verkauf der Siltronic -Beteiligung wohl bis 2023 verzögert.

Wacker-Papiere haben 2021 rund ein Drittel an Wert gewonnen. Sie gehören damit zu den Top Ten im MDax ./ag/mis/jha/

15.10.2021

ANALYSE: Ziele mit Bodenhaftung - Deutsche Bank hebt Lufthansa auf 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Während die Corona-Krise an den Börsen zunehmend in den Hintergrund gerutscht ist, ächzt die Aktie der Lufthansa nach wie vor unter den Folgen. Nach zwischenzeitlichen Erholungsansätzen bewegt sich der Kurs nun nach der jüngsten Kapitalerhöhung im September auf niedrigen Niveau. Doch nun sieht Analyst Jaime Rowbotham von der Deutschen Bank Hoffnungsschimmer.

Er stufte die Aktie daher von "Verkaufen" um gleich zwei Stufen auf "Kaufen" hoch. Das Kursziel senkte er zwar von 8,50 auf 7,30 Euro, das bedeutet trotz des aktuellen Kursanstiegs an diesem Tag aber immer noch ein Potenzial von mehr als einem Fünftel.

Der Analyst hält die mittelfristigen Ziele der Fluggesellschaft für realistisch. Bis 2024 sollten eine angestrebte bereinigte operative Marge von mehr als acht Prozent und ein freier Barmittelfluss (FCF) von etwa zwei Milliarden Euro machbar sein. Rowbotham zieht mit den von ihm erwarteten 7,1 Prozent für die Ebit-Marge und 1,7 Milliarden Euro FCF allerdings noch ein Sicherheitspolster ein. Der Analyst nämlich geht davon aus, dass die Lufthansa lediglich die Hälfte an der noch geplanten Einsparungen beim Personal erreichen wird.

Aber selbst angesichts seiner zurückhaltenderen Prognosen kommt der Experte auf einen erheblichen Kursspielraum der Aktie nach oben, der ausreichend sei, um sie nun zum Kauf empfehlen zu können./mf/ck/mis

Mit der Einstufung "Buy" empfiehlt die Deutsche Bank auf Basis der erwarteten Gesamtrendite für die kommenden zwölf Monate den Kauf der Aktie.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

Veröffentlichung der Original-Studie: 15.10.2021 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 15.10.2021 / 03:31 / GMT

15.10.2021

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Ziel für Hugo Boss auf 58,30 Euro - 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hugo Boss nach Eckdaten zum dritten Quartal von 55,00 auf 58,30 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) des Modekonzerns hätten ihre Erwartungen sowie die Konsensschätzungen übertroffen, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer am Freitag vorliegenden Studie. Zudem habe Boss die Jahresziele angehoben. Allerdings lägen die Konsensschätzungen diesbezüglich bereits am oberen Ende der Unternehmenszielspannen./gl/men

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.10.2021 / 21:58 / BST Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

Sie haben Fragen zu unseren News?
Gerne beraten wir Sie, kontaktieren Sie uns:

+49 (0)69/92022-480

vertrieb@dpa-AFX.de

dpa-AFX auf Twitter

Folgen Sie uns auf Twitter www.twitter.com/dpaAFX