dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

18.07.2019

ROUNDUP: BMW-Aufsichtsrat will neuen Vorstandschef küren

MÜNCHEN/SPARTANBURG (dpa-AFX) - Zwei Wochen nach dem Rücktritt von BMW -Chef Harald Krüger will der Aufsichtsrat nun den Nachfolger benennen. Als Favoriten gelten Produktionsvorstand Oliver Zipse und Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. Der Aufsichtsrat tagt im US-Werk Spartanburg. Wegen der Zeitverschiebung sind Ergebnisse erst im Laufe des Abends zu erwarten.

Die Schlüsselrolle bei der Wahl des neuen Vorstandschefs haben Aufsichtsratschef Norbert Reithofer, Betriebsratschef Manfred Schoch und natürlich die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt, denen die Hälfte der BMW-Aktien gehört. Nach dem ruhigen Teamplayer Krüger wird nun ein durchsetzungsstarker Anführer erwartet.

Krüger steht erst seit vier Jahren an der Spitze, will aber aufhören, spätestens zum Ende seines laufenden Vertrages im kommenden April. Unter Krüger bewahrte sich BMW eine saubere Weste im Dieselskandal und schloss wichtige Partnerschaften bei Mobilitätsdiensten und beim autonomen Fahren. Kritiker warfen ihm aber vor, dass Daimler BMW bei den Verkaufszahlen überholt und BMW seinen Vorsprung bei der Elektromobilität eingebüßt habe.

Der Münchner IG-Metall-Chef und BMW-Aufsichtsrat Horst Lischka sagte, vom neuen Konzernchef erwartet er "Führungskompetenz und klare Positionierung nach innen und nach außen". Belegschaft und Zulieferer müssten wissen, wie sich BMW künftig positioniert.

Die Maschinenbau-Ingenieure Fröhlich und Zipse sind schon seit 1987 beziehungsweise seit 1991 bei BMW und rückten 2015 in den Vorstand auf. Fröhlich hat als Entwicklungschef die Zukunftstechnologien vorangetrieben und Partnerschaften mit dem US-Chipkonzern Intel und mit dem Stuttgarter Konkurrenten Daimler geschlossen, um selbstfahrende Autos auf die Straße zu bringen, ohne die Kosten ins Uferlose wachsen zu lassen. Der selbstbewusste Westfale beherrscht den öffentlichen Auftritt und scheut auch Konflikte nicht.

Zipse hat als Produktionschef die Verantwortung über die weltweit 31 BMW-Werke. Er muss sie bei laufender Produktion für den Bau von Elektroautos umrüsten, mit selbstbewussten Werksleitern und Betriebsräten gut zusammenarbeiten und dafür sogen, dass täglich 7000 Autos reibungslos vom Band laufen. Zipse ist 55 Jahre alt. Fröhlich ist mit 59 Jahren näher an der - allerdings ungeschriebenen und zuletzt auch nicht mehr strikt eingehaltenen - BMW-internen Altersgrenze von 60 Jahren, ab der Topmanager in Ruhestand gehen sollten./rol/DP/zb

18.07.2019

App-Bank N26 wird zum wertvollsten deutschen Start-up

BERLIN (dpa-AFX) - Die App-Bank N26 steigt mit einer Bewertung von 3,5 Milliarden Dollar Euro in der jüngsten Finanzierungsrunde zum teuersten deutschen Start-up auf. Die Firma erweiterte die Kapitalrunde zugleich von 300 auf 470 Millionen Dollar (rund 419 Mio Euro). Das Geld soll für die internationale Expansion, den Ausbau des Teams sowie Produktinnovationen verwendet werden, wie N26 am Donnerstag mitteilte.

Die Online-Bank geht gerade ein großes Projekt mit dem Start im US-Markt an und peilt als nächstes die Expansion nach Brasilien an. "Unsere Hypothese ist, dass das, was in Europa funktioniert hat, auch in den USA und Brasilien funktionieren wird", sagte Mitgründer und Finanzchef Maximilian Tayenthal. N26 wolle pro Jahr einen oder zwei neue Märkte erschließen. In den USA stünden inzwischen rund 100 000 Interessenten auf der Warteliste.

N26 holte sich mit der neuen Geldspritze inzwischen mehr als 670 Millionen Dollar bei Investoren. "Wir haben die Vision, das Privatkunden-Banking weltweit zu verändern. Das ist eine Vision, für die man sehr viel Geld braucht", sagte Tayenthal der dpa. Er gehe davon aus, dass es noch weitere Finanzierungsrunden geben werde.

N26 war in den vergangenen Monaten in Negativschlagzeilen geraten, weil Nutzer sich über einen schwer erreichbaren Kundenservice beschwert hatten. Nach jüngsten Angaben wurde der Bereich von 120 Mitarbeitern im vergangenen Jahr auf 400 Mitarbeiter intern und 400 externe Beschäftigte aufgestockt./so/DP/zb

18.07.2019

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 31. Juli 2019

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Mittwoch, den 31. Juli:

^

--------------------------------------------------------------------------------

DONNERSTAG, DEN 18. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 SWE: Volvo Cars Q2-Zahlen

07:00 DEU: SAP Q2-Zahlen

07:00 CHE: Cassiopea Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Georg Fischer Halbjahreszahlen (Call 10.00 Uhr)

07:00 CHE: Givaudan Halbjahreszahlen (Call 15.00 Uhr)

07:00 CHE: Novartis Q2-Zahlen

07:00 CHE: Panalpina Q2-Zahlen

07:00 CHE: Rieter Halbjahreszahlen

07:00 CHE: SGS Halbjahreszahlen

07:00 DNK: Trelleborg Q2-Zahlen

07:20 SWE: Volvo AB Q2-Zahlen

07:30 CHE: Richemont Trading Update Q1/19

07:30 DEU: Zooplus Q2-Umsatz

07:30 FRA: Remy Cointreau Q1-Umsatz

08:00 DEU: Zooplus Q2-Umsatz

08:00 DNK: Danske Bank Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Easyjet Q3 Trading Statement

08:00 GBR: Thomas Cook Q3 Trading Statement

08:00 GBR: Royal Mail Q1 Trading Statement

11:55 USA: UnitedHealth Q2-Zahlen

12:00 USA: Danaher Q2-Zahlen

12:30 FIN: Kone OYJ Q2-Zahlen

13:00 USA: Philip Morris Q2-Zahlen

13:30 USA: Ally Financial Q2-Zahlen

13:30 USA: Morgan Stanley Q2-Zahlen

22:00 USA: Microsoft Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: BMW AR-Sitzung (bis 19.7.19)

FIN: Wartsila Q2-Zahlen

FRA: Alstom Q1 Trading Statement

GBR: Anglo American Q2 Production Report

NOR: Aker Solutions Q2-Zahlen

SWE: Elctrolux Q2-Zahlen

SWE: Telia Q2-Zahlen

USA: Honeywell Q2-Zahlen

USA: Blackstone Group Q2-Zahlen

USA: Etrade Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NLD: Arbeitslosenzahlen 06/19

10:00 PLD: Industrieproduktion 06719

10:30 GBR: Einzelhandelsumsatz 06/19

14:30 USA: Philadelphia Fed Business Outlook

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:30 USA: Fed-Präsident von Atlanta, Raphael Bostic, hält eine Rede

16:00 USA: Frühindikator 06/19

20:15 USA: Fed-Präsident von New York, John Williams, hält eine Rede

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: BGH verhandelt über "WarnWetter-App" des Deutschen

Wetterdienstes (DWD)

14:00 DEU: Weiterer Verhandlungstermin im Schadenersatzprozess des Zulieferers

Prevent gegen Daimler.

FRA: Abschluss G7-Finanzministertreffen zur Vorbereitung auf den

G7-Gipfel in Biarritz (ab 17.07.)

FIN: Informelles Treffen der EU-Innenminister, Helsinki

--------------------------------------------------------------------------------

FREITAG, DEN 19. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Sartorius Halbjahreszahlen

08:00 CHE: BB Biotech Q2-Zahlen

08:00 SWE: Vattenfall Q2-Zahlen

08:30 FIN: Stora Enso Q2-Zahlen

09:00 FIN: Fortum Q2-Zahlen

13:00 USA: Schlumberger Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

SWE: Saab Q2-Zahlen

USA: State Street Q2-Zahlen

USA: American Express Q2-Zahlen

USA: BlackRock Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:30 JPN: Verbraucherpreise 06/19

06:30 JPN: All Industry Activity Index 05/19

08:00 DEU: Erzeugerpreise 06/19

10:00 EUR: EZB Leistungsbilanz 05/19

10:00 PLD: Einzelhandelsumsatz 06/19

15:00 BEL: Verbrauchervertrauen 07/19

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 07/19 (vorläufig)

17:05 USA: Fed-Präsident von St. Louis, James Bullard, hält eine Rede

--------------------------------------------------------------------------------

MONTAG, DEN 22. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 NLD: Philips Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Julius Bär Halbjahreszahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Logitech International Q1-zahlen

USA: Halliburton Q2-Zahlen

USA: Celanese Corp. Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

DEU: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 07/19

12:00 IRL: Erzeugerpreise 06/19

14:30 USA: CFNA-Index 06/19

--------------------------------------------------------------------------------

DIENSTAG, DEN 23. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 CHE: Cembra Halbjahreszahlen

06:45 CHE: UBS Q2-Zahlen

07:00 CHE: Kühne + Nagel Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Lindt & Sprüngli Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Software AG Q2-Zahlen

07:00 NOR: Norsk Hydro Q2-Zahlen

07:15 CHE: AMS Q2-Zahlen

07:30 DEU: Hochtief Q2-Zahlen

08:30 AUT: ams AG Q2-Zahlen

11:00 GBR: Vodafone Hauptversammlung

18:00 NLD: ASM International Q2-Zahlen

22:01 USA: Texas Instruments Q2-Zahlen

22:05 USA: Visa Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

FIN: UPM-Kymmene Q2-Zahlen

FRA: Edenred Halbjahreszahlen

FRA: Faurecia Halbjahreszahlen

FRA: Hermes Q2 Trading Update

ESP: Endesa Halbjahreszahlen

ESP: Banco Santander Q2-Zahlen und ao Hauptversammlung

NLD: Randstad Halbjahreszahlen

USA: JetBlue Airways Q2-Zahlen

USA: KeyCorp Q2-Zahlen

USA: Kimberly Clark Q2-Zahlen

USA: Biogen Q2-Zahlen

USA: The Travelers Cos Inc Q2-Zahlen

USA: Stanley Black & Decker Q2-Zahlen

USA: Hasbro Q2-Zahlen

USA: Coca-Cola Q2-Zahlen

USA: Harley-Davidson Q2-Zahlen

USA: Lockheed Martin Q2-Zahlen

USA: United Technologies Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 06/19 (endgültig)

10:00 PLD: Arbeitslosenzahlen 06/19

10:00 ESP: Handelsbilanz 05/19

14:00 HUN: Zentralbank Zinsentscheid

15:00 USA. FHFA-Index 05/19

16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 06/19

16:00 EUR: Verbrauchervertrauen 07/19 (vorab)

SONSTIGE TERMINE

EUR: Ende der Prüffrist der EU-Kommission für die

Vodafone/Unitymedia-Übernahme

GBR: Der Nachfolger von Premierministerin Theresa May wird bekanntgegeben

--------------------------------------------------------------------------------

MITTWOCH, DEN 24. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 CHE: Lonza Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Sulzer Halbjahreszahlen

07:00 DEU: DWS Q2-Zahlen

07:00 DEU: Deutsche Bank Q2-Zahlen (endgültig)

07:00 DEU: Covestro Q2-Zahlen

07:00 NLD: Akzo Nobel Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Daimler Q2-Zahlen (endgültig)

07:30 DEU: Telefonica Deutschland Q2-Zahlen

07:30 NLD: KPN Halbjahreszahlen

07:30 FRA: PSA Group Halbjahreszahlen

08:00 ESP: Repsol Halbjahreszahlen

08:30 ESP: Iberdrola Halbjahreszahlen

12:50 USA: AT&T Q2-Zahlen

13:00 GBR: GlaxoSmithKline Halbjahreszahlen

13:00 USA: Nasdaq Q2-Zahlen

13:30 USA: Caterpillar Q2-Zahlen

13:30 USA: Boeing Q2-Zahlen

14:30 USA: UPS Q2-Zahlen

17:45 FRA: Vallourec Halbjahreszahlen

17:45 FRA: LVMH Halbjahreszahlen

19:00 DEU: Deutsche Börse Q2-Zahlen

22:05 USA: Facebook Q2-Zahlen

22:15 USA: Ford Motor Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

FRA: Valeo Halbjahreszahlen

FRA: Dassault Systemes Halbjahreszahlen

FRA: Kleppierre Halbjahreszahlen

USA: Norfolk Q2-Zahlen

USA: Boston Scientific Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

02:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe 07/19 (vorläufig)

08:00 EUR: Acea Nfz-Neuzulassungen 06/19

08:45 FRA: Geschäftsklima 07/19

08:45 FRA: Produzentenvertrauen 07/19

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/19 (vorläufig)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/19 (vorläufig)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/19 (vorläufig)

10:00 EUR: Geldmenge M3 06/19

15:00 BEL: Geschäftsklima 07/19

15:45 USA: Marit PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/19 (vorläufig)

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 06/19

SONSTIGE TERMINE

11:00 DEU: Pk Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

Baden-Württemberg zu Ergebnissen einer aktuellen Mitgliederbefragung

--------------------------------------------------------------------------------

DONNERSTAG, DEN 25. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

06:45 CHE: Roche Halbjahreszahlen

07:00 CHE: ABB Q2-Zahlen

07:00 CHE: Clariant Halbjahreszahlen

07:00 DEU: BASF Q2-Zahlen (endgültig) (Call 9.00 h)

07:00 DEU: Siltronic Q2-Zahlen

07:00 DEU: Kion Q2-Zahlen

07:00 DEU: Adva Optical Q2-Zahlen

07:00 DEU: Takkt Q2-Zahlen

07:00 CHE: STMicroelectronics Q2-Zahlen (Call 9.30 h)

07:00 FIN: Nokia Q2-Zahlen

07:00 FRA: Schneider Electric Halbjahreszahlen

07:00 BEL: UCB Halbjahreszahlen

07:00 BEL: Anheuser-Busch InBev Halbjahreszahlen

07:30 ESP: Telefonica Halbjahreszahlen

07:30 FRA: Danone Halbjahreszahlen

07:30 FRA: Scor Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Volkswagen Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Aixtron Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Vossloh Q2-Zahlen

07:30 DEU: Befesa Q2-Zahlen

07:30 DEU: Krones Halbjahreszahlen (endgültig)

07:30 FRA: Orange Halbjahreszahlen

08:00 DEU: Amadeus Fire Halbjahreszahlen

08:00 DEU: MTU Halbjahreszahlen (Call 11.00 h)

08:00 FRA: Total Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Wizz Air Q1-Zahlen

08:00 GBR: Anglo American Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Diageo Jahreszahlen

08:00 GBR: AstraZeneca Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Daily Mail Q3 Trading Update

08:00 NLD: Unilever Halbjahreszahlen

10:00 DEU: Heidelberger Druckmaschinen Hauptversammlung, Mannheim

11:00 DEU: Deutsche Bahn Halbjahreszahlen

12:30 USA: Southwest Airlines Q2-Zahlen

12:30 USA: 3M Q2-Zahlen

14:00 DEU: Deutsche Börse Call zu den Q2-Zahlen

17:35 FRA: Lagardere Halbjahreszahlen

17:45 FRA: Vivendi Halbjahreszahlen

17:45 FRA: Michelin Halbjahreszahlen

17:45 FRA: Carrefour Halbjahreszahlen

17:45 FRA: Kering Halbjahreszahlen

18:00 FRA: Saint-Gobain Halbjahreszahlen

22:01 USA: Intel Q2-Zahlen

22:02 USA: Starbucks Q3-Zahlen

22:05 USA: Alphabet Q2-Zahlen

22:05 USA: Mattel Q2-Zahlen

22:30 USA: Amazon Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Sika Halbjahreszahlen

DEU: Intershop Communications Halbjahreszahlen

DEU: Porsche AG Q2-Zahlen

DEU: EnBW Halbjahreszahlen

FRA: Casino Halbjahreszahlen

FRA: Accor Halbjahreszahlen

ITA: Mediaset Halbjahreszahlen

ITA: Saipem Halbjahreszahlen

JPN: Nissan Q1-Zahlen

PRT: EDP Halbjahreszahlen

USA: International Paper Q2-Zahlen

USA: Valero Energy Q2-Zahlen

USA: Comcast Q2-Zahlen

USA: Bristol Myers Squibb Q2-Zahlen

USA: Air Products Q3-Zahlen

USA: Dow Inc. Q2-Zahlen

USA: AbbVie Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

09:00 ESP: Erzeugerpreise 06/19

09:00 ESP: Arbeitslosenquote Q2/19

09:00 AUT: Industrieproduktion 05/19

10:00 DEU: Ifo-Geschäftsklimaindex 07/19

13:00 TRK: Zentralbank Zinsentscheid

13:45 EUR: EZB Zinsentscheid (14.30 h Pk)

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 06/19 (vorläufig)

14:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 06/19 (vorläufig)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Pk VDMA Power Systems und Bundesverband Windenergie zu Ausbauzahlen

der Windenergie an Land im ersten Halbjahr 2019, Berlin

DEU: BGH urteilt über Klage gegen den Internethändler Amazon: Verletzen

Google-Anzeigen Markenrechte?

14:00 DEU: Urteilsverkündung in der Kündigungsschutzklage einer ehemaligen

Führungskraft gegen Volkswagen AG

--------------------------------------------------------------------------------

FREITAG, DEN 26. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 NLD: Signify Q2-Zahlen

07:00 DEU: Nemetschek Q2-Zahlen

07:00 DEU: Washtec Q2-Zahlen (endgültig)

07:15 CHE: Nestle Halbjahreszahlen

07:20 FRA: EdF Halbjahreszahlen

07:30 FRA: Renault Halbjahreszahlen

07:50 ITA: Eni Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Pearson Group Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Vodafone Group Q1 Trading Update

08:00 SWE: Svenska Cellulosa Q2-Zahlen

12:00 DEU: Linde Hauptversammlung (Q2-Zahlen)

13:00 USA: Twitter Q2-Zahlen

14:00 USA: McDonald's Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Audi Halbjahreszahlen

DEU: PSI Software Halbjahreszahlen

DEU: Befesa Q2-Zahlen

DEU: Frosta Halbjahreszahlen

ESP: CaixaBank Halbjahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR OHNE ZEITANGABE

EUR: DBRS Ratingergebnis EFSF, ESM

EUR: Fitch Ratingergebnis Finnland, Tschechien

EUR: Moody's Ratingergebnis Finnland, Moldawien

EUR: S&P Ratingergebnis Slowakei

TERMINE KONJUNKTUR

08:45 FRA: Verbrauchervertrauen 07/19

14:30 USA: BIP Q2/19 (1. Veröffentlichung)

--------------------------------------------------------------------------------

MONTAG, DEN 29. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 FRA: Sanofi Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Siemens Healthineers Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Traton Halbjahreszaheln

ESP: ACS Halbjahreszahlen

NLD: Heineken Halbjahreszahlen

IRL: Bank of Ireland halbjahreszahlen

IRL: Ryanair Q1-Zahlen

USA: NXP Semiconductors Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Einzelhandelsumsatz 06/19

09:00 ESP: Verbraucherpreise 07/19 (vorläufig)

09:00 ESP: Einzelhandelsumstz 06/19

10:00 ITA: Erzeugerpreise 06/19

SONSTIGE TERMINE

10:00 LUX: EuGH-Urteil zu Beihilfen für BMW-Werk in Leipzig

10:00 LUX: EuGH-Urteil zum Streit über Facebook-Gefällt-mir-Button

--------------------------------------------------------------------------------

DIENSTAG, DEN 30. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Fresenius Q2-Zahlen

07:00 DEU: FMC Q2-Zahlen

07:00 DEU: HeidelbergCement Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Lufthansa Q2-Zahlen (Call 11.00 h)

07:00 DEU: Delivery Hero Trading Statement

07:00 FRA: Capgemini Halbjahreszahlen

07:15 DEU: Grenke Q2-Zahlen

07:20 FRA: Air Liquide Halbjahreszahlen

07:30 ESP: Siemens Gamesa Q3-Zahlen

07:30 FRA: Rexel Halbjahreszahlen

08:00 GBR: BP Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Centrica Q2-Zahlen

08:00 GBR: Reckitt Benckiser Halbjahreszahlen

12:25 USA: Eli Lilly Q2-Zahlen

12:45 USA: Merck & Co Q2-Zahlen

12:55 USA: Under Armour Q2-Zahlen

22:00 NLD: Qiagen Q2-Zahlen

22:15 USA: Allstate Q2-Zahlen

22:30 USA: Apple Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Man SE Halbjahreszahlen

DEU: DMG Mori Q2-Zahlen

ESP: Enagas Q2-Zahlen

FRA: Engie Halbjahreszahlen

ITA: De Longhi Halbjahreszahlen

USA: Altria Group Q2-Zahlen

USA: Mastercard Q2-Zahlen

USA: Conoco Phillips Q2-Zahlen

USA: Gilead Sciences Q2-Zahlen

USA: Amgen Q2-Zahlen

USA: Corning Q2-Zahlen

USA: Electronic Arts Q1-Zahlen

USA: Pfizer Q2-Zahlen

USA: Procter & Gamble Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

JPN: BoJ Zinsentscheid

01:30 JPN: Arbeitslosenquote 06/19

01:50 JPN: Industrieproduktion 06/19 (vorläufig)

07:30 FRA: BIP Q2/19 (vorläufig)

08:00 DEU: GfK Verbrauchervertrauen 08/19

08:45 FRA: Konsumausgaben 06/19

09:00 DEU: Verbraucherpreise Sachsen 07/19

09:00 AUT: BIP Q2/19 (vorläufig)

10:00 DEU: Verbraucherpreise Brandenburg, Hessen, Bayeern 07/19

10:30 DEU: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 07/19

11:00 EUR: Verbrauchervertrauen 07/19 (endgültig)

11:00 EUR: Wirtschafts- und Industrievertrauen 07/19

14:00 DEU: Verbrauchervertrauen 07/19 (vorläufig)

14:30 USA: Private Einkommen und Ausgaben 06/19

15:00 BEL: BIP Q2/19 (vorläufig)

16:00 USA: Verbrauchervertrauen

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zur Europäischen

Bankenunion, Karlsruhe

--------------------------------------------------------------------------------

MITTWOCH, DEN 31. JULI 2019

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Osram Q3-Zahlen

07:00 AUT: OMV Q2-Zahlen

07:30 AUT: Erste Group Bank Q2-Zahlen

07:00 BEL: Solvay Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Swiss Re Halbjahreszahlen

07:00 FRA: BNP Paribas Halbjahreszahlen

07:00 NLD: Airbus Group Halbjahreszahlen

07:15 FRA: Air France-KLM Halbjahreszahlen

07:30 DEU: RIB Software Q2-Zahlen

07:30 BEL: Umicore Halbjahreszahlen

08:00 DEU: Puma Q2-Zahlen

08:00 GBR: Smith & Nephew Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Direct Line Insurance Group Halbjahreszahlen

08:00 NLD: Wolters Kluwer Halbjahreszahlen

08:30 FRA: Vinci Halbjahreszahlen

13:30 USA: Spotify Q2-Zahlen

18:00 FRA: Accor Halbjahreszahlen

22:05 USA: Zynga Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Klöckner & Co Q2-Zahlen

ESP: BBVA Halbjahreszahlen

FRA: LafargeHolcim Halbjahreszahlen

FRA: Unibail-Rodamco-Westfield Halbjahreszahlen

FRA: Essilor Luxottica Halbjahreszahlen

GBR: Rentokil Initial Halbjahreszahlen

GBR: BAE Systems Halbjahreszahlen

ITA: Intesa Sanpaolo Halbjahreszahlen

NLD: Euronext Halbjahreszahlen

USA: Qualcomm Q2-Zahlen

USA: Moody's Q2-Zahlen

USA: General Electric Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

03:00 CHN: PMI Verarbeitendes Gerwerbe und Diente 07/19

07:00 JPN: Wohungsbaubegine 06/19

07:00 JPN: Verbrauchervertrauen 07/19

08:45 FRA: Verbraucherpreise 07/19 (vorläufig)

09:00 ESP: BIP Q2/19 (vorläufig)

09:55 DEU: Arbeitslosenzahlen 07/19

10:00 ITA: Arbeitslosenquote 06/19 (vorläufig)

10:00 PLD: Verbraucherpreise 07/19 (vorläufig)

11:00 EUR: Arbeitslosenquote 06/19

11:00 EUR: BIP Q2/19 (vorab)

11:00 BEL: Arbeitslosenquote 06/19

11:00 ITA: Verbraucherpreise 07/19 (vorläufig)

12:00 ITA: BIP Q2/19 (vorläufig)

14:15 USA: ADP-Beschäftigung 07/19

15:45 USA: PMI MNI Chicago 07/19

20:00 USA: Fed Zinsentscheid (20.30 h Pk mit Fed-Chef Jerome Powell)

--------------------------------------------------------------------------------

°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt

die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

18.07.2019

TAGESVORSCHAU: Termine am 18. Juli 2019

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Donnerstag, den 18. Juli:

^

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 SWE: Volvo Cars Q2-Zahlen

07:00 DEU: SAP Q2-Zahlen

07:00 CHE: Cassiopea Halbjahreszahlen

07:00 CHE: Georg Fischer Halbjahreszahlen (Call 10.00 Uhr)

07:00 CHE: Givaudan Halbjahreszahlen (Call 15.00 Uhr)

07:00 CHE: Novartis Q2-Zahlen

07:00 CHE: Panalpina Q2-Zahlen

07:00 CHE: Rieter Halbjahreszahlen

07:00 CHE: SGS Halbjahreszahlen

07:00 DNK: Trelleborg Q2-Zahlen

07:20 SWE: Volvo AB Q2-Zahlen

07:30 CHE: Richemont Trading Update Q1/19

07:30 DEU: Zooplus Q2-Umsatz

07:30 FRA: Remy Cointreau Q1-Umsatz

08:00 DEU: Zooplus Q2-Umsatz

08:00 DNK: Danske Bank Halbjahreszahlen

08:00 GBR: Easyjet Q3 Trading Statement

08:00 GBR: Thomas Cook Q3 Trading Statement

08:00 GBR: Royal Mail Q1 Trading Statement

11:55 USA: UnitedHealth Q2-Zahlen

12:00 USA: Danaher Q2-Zahlen

12:30 FIN: Kone OYJ Q2-Zahlen

13:00 USA: Philip Morris Q2-Zahlen

13:30 USA: Ally Financial Q2-Zahlen

13:30 USA: Morgan Stanley Q2-Zahlen

22:00 USA: Microsoft Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: BMW AR-Sitzung (bis 19.7.19)

FIN: Wartsila Q2-Zahlen

FRA: Alstom Q1 Trading Statement

GBR: Anglo American Q2 Production Report

NOR: Aker Solutions Q2-Zahlen

SWE: Elctrolux Q2-Zahlen

SWE: Telia Q2-Zahlen

USA: Honeywell Q2-Zahlen

USA: Blackstone Group Q2-Zahlen

USA: Etrade Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NLD: Arbeitslosenzahlen 06/19

10:00 PLD: Industrieproduktion 06719

10:30 GBR: Einzelhandelsumsatz 06/19

14:30 USA: Philadelphia Fed Business Outlook

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:30 USA: Fed-Präsident von Atlanta, Raphael Bostic, hält eine Rede

16:00 USA: Frühindikator 06/19

20:15 USA: Fed-Präsident von New York, John Williams, hält eine Rede

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: BGH verhandelt über "WarnWetter-App" des Deutschen

Wetterdienstes (DWD)

14:00 DEU: Weiterer Verhandlungstermin im Schadenersatzprozess des Zulieferers

Prevent gegen Daimler.

FRA: Abschluss G7-Finanzministertreffen zur Vorbereitung auf den

G7-Gipfel in Biarritz (ab 17.07.)

FIN: Informelles Treffen der EU-Innenminister, Helsinki°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt

die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

18.07.2019

ROUNDUP: Abozahlen von Netflix schwächeln - Aktie bricht nachbörslich ein

LOS GATOS (dpa-AFX) - Vielerorts hat Netflix zuletzt die Preise erhöht, das hinterlässt nun unangenehme Spuren in der Quartalsbilanz. In den drei Monaten bis Ende Juni kamen weltweit unterm Strich lediglich 2,7 Millionen neue Bezahlabos hinzu, wie der Online-Videodienst am Mittwoch nach US-Börsenschluss im kalifornischen Los Gatos mitteilte.

Damit blieb Netflix weit unter den Erwartungen der Wall-Street-Analysten und auch unter seiner eigenen Prognose von fünf Millionen neuen Nutzern. Insgesamt brachte es der Streaming-Riese zum Quartalsende auf knapp 152 Millionen bezahlte Mitgliedschaften.

Am Markt sorgten die Zahlen für schlechte Stimmung - die Aktie brach nachbörslich um mehr als zwölf Prozent ein. Netflix hatte in etlichen Ländern die Preise erhöht und die Erwartungen bereits gedämpft, mit einem so geringen Nutzerzuwachs war aber nicht gerechnet worden.

Netflix räumte eine besonders schwache Nutzerentwicklung in Regionen ein, wo im vergangenen Quartal Preiserhöhungen vorgenommen wurden. Dazu zählt etwa der wichtige US-Heimatmarkt, wo der Druck ohnehin groß ist, da die Konkurrenz im Streaming-Geschäft stark zunimmt.

Dass der Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar anstieg und der Gewinn mit 270,7 Millionen Dollar (241,2 Mio Euro) über den Vorhersagen der Finanzanalysten lag, konnte die Börsianer nicht trösten. Es muss aber auch erwähnt werden, dass der Aktienkurs im Jahresverlauf schon um 35 Prozent stieg, so dass die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen günstig ist.

Dem steigenden Wettbewerb im Markt für Videodienste im Internet kann Netflix' Schwächeanfall im zweiten Quartal eigentlich noch nicht geschuldet sein. Zwar laufen sich mit dem Hollywood-Giganten Disney, dem iPhone-Riesen Apple und der Mutter des beliebten Bezahlsenders HBO ("Game of Thrones"), AT&T , hochkarätige Konkurrenten warm - doch deren Angebote sind größtenteils noch gar nicht am Start.

Die von Analysten ins Gespräch gebrachte Idee, die Einnahmen durch das Schalten von Werbung zu erhöhen, findet bei Netflix bislang wenig Anklang. "Wir glauben, dass wir langfristig ein wertvolleres Geschäft betreiben, indem wir uns aus dem Wettbewerb um Werbeeinnahmen heraushalten und stattdessen voll und ganz um die Zufriedenheit der Zuschauer konkurrieren", hieß es im Brief an die Aktionäre./hbr/DP/zb

18.07.2019

Bahn stellt Ausbauprogramm für IC- und ICE-Instandhaltungswerke vor

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn investiert massiv in die Instandhaltungswerke für den Fernverkehr. Am Donnerstag (12.00 Uhr) will DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber die "Maßnahmen in Millionenhöhe" exemplarisch im Hamburger Werk Langenfelde vorstellen, in dem die ersten Ausbauten erfolgt seien. Bis 2021 sollen alle Fernzüge kostenfreies WLAN erhalten - also auch Intercity-Züge. Mit den Automatisierungs- und Digitalisierungsvorhaben in den Werken soll letztlich erreicht werden, dass Pünktlichkeit und Qualität der ICE- und IC-Züge verbessert werden. Auch der Parlamentarische Staatssekretär für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, wird zu dem Termin erwartet.

Der bundesweite Ausbau der Instandhaltungswerke ist ein Bestandteil der neuen Strategie "Starke Schiene", mit der Bahnchef Richard Lutz den Staatskonzern aus der Krise führen will. Weil die Flotte an der Belastungsgrenze fahre, steige auch die Zeit, die für die Instandhaltung der Züge gebraucht werde - um acht Prozent seit 2016, heißt es im 170-Seiten starken Konzeptpapier zur "Starken Schiene". Es gelte auch, "die Fahrzeugkapazitäten deutlich zu erhöhen, um unser Ziel von rund 260 Millionen Reisenden im Fernverkehr zu erreichen." Um die Attraktivität der Bahn zu erhöhen, ist außerdem ein Halbstundentakt für die Fernzüge in mehr als 30 Großstädten geplant./akp/maa/DP/jha

18.07.2019

SAP legt Quartalszahlen vor - Geht Strategie mit Mietsoftware auf?

WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwareanbieter SAP legt am Donnerstag (07.00 Uhr) die Zahlen für das zweite Quartal vor. Anleger werden genau schauen, ob die Walldorfer bei der Profitabilität vorwärts gekommen sind. SAP-Chef Bill McDermott hatte mit den Zahlen zum ersten Quartal eine positive Entwicklung bei der lange unter Druck stehenden operativen Marge versprochen - also dem Anteil vom Gewinn am Umsatz. Mit dem Schwenk zur Cloudsoftware aus dem Internet war sie mehrere Jahre in Folge gesunken. Die Software zur Miete konnte noch nicht mit den Gewinnen aus großen Einmalzahlungen für Softwarelizenzen mithalten.

Nun soll es aber aufwärts gehen mit der Profitabilität. Dafür räumte der Softwarekonzern erst einmal auf: Im Januar stieß der Konzern die erste größere Umbaurunde nach 2015 an, bis zu 4400 Mitarbeiter sollen in andere Funktionen wechseln oder auch mittels Abfindungen die Firma verlassen. Das Programm sorgte im ersten Quartal für Kosten von fast 900 Millionen Euro und damit zum ersten Mal seit knapp 17 Jahren für einen Quartalsverlust.

Von April bis Juni hingegen dürfte SAP nun einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro erzielt haben, auch dank des schwächeren Euros wären das rund 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn unter dem Strich klettert nach Expertenmeinung um gut ein Drittel auf 971 Millionen Euro./men/ang/DP/he

18.07.2019

BMW-Aufsichtsrat berät über neuen Vorstandschef

MÜNCHEN/SPARTANBURG (dpa-AFX) - Vor zwei Wochen hat BMW -Chef Harald Krüger das Handtuch geworfen - am Donnerstag will der Aufsichtsrat nun seinen Nachfolger benennen. Als Favoriten gelten Produktionsvorstand Oliver Zipse und Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich.

Krüger steht erst seit vier Jahren an der Spitze, will aber aufhören, spätestens zum Ende seines laufenden Vertrages im kommenden April. Unter Krüger bewahrte sich BMW eine saubere Weste im Dieselskandal und schloss wichtige Partnerschaften bei Mobilitätsdiensten und beim autonomen Fahren. Kritiker warfen ihm aber vor, dass Daimler BMW bei den Verkaufszahlen überholt und BMW seinen Vorsprung bei der Elektromobilität eingebüßt habe.

Die Maschinenbau-Ingenieure Zipse und Fröhlich rückten 2015 in den Vorstand auf. Der 55-jährige Zipse hat als Produktionschef die Verantwortung über die weltweit 31 BMW-Werke und genießt bei Gewerkschaftern einen guten Ruf. Entwicklungschef Fröhlich hat BMW technologisch vorangetrieben und gerade erst mit Ola Källenius, dem neuen Daimler-Chef, die Partnerschaft beim autonomen Fahren besiegelt. Der 59-Jährige hat auch bei öffentlichen Auftritten große Erfahrung.

Der Aufsichtsrat tagt im US-Werk Spartanburg. Wegen der Zeitverschiebung sind Ergebnisse erst im Laufe des Abends zu erwarten./rol/DP/jha

18.07.2019

Bremen/Niedersachsen: Tarifverhandlungen im Einzelhandel gehen weiter

HANNOVER (dpa-AFX) - Nach Warnstreiks in zahlreichen Betrieben gehen die Tarifverhandlungen für den Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen in die dritte Runde. Die Gewerkschaft Verdi machte vor Beginn der Verhandlungen am Donnerstag (11.00 Uhr) klar, dass sie von den Arbeitgebern ein Angebot erwartet, das Respekt und Wertschätzung beim Entgelt zeige und Fortschritte im Kampf gegen Altersarmut bedeute. "Mutige Beschäftigte haben für Wertschätzung und Respekt auch beim Gehalt gestreikt", betonte Verdi-Verhandlungsführerin Sabine Gatz. Zuletzt waren Beschäftigte einer Möbelhauskette vor wenigen Tagen in mehreren Städten aufgerufen, vorübergehend die Arbeit niederzulegen.

Die Beschäftigten fordern unter anderem eine Erhöhung des Einkommens um einen Euro pro Stunde im Einzelhandel, mindestens aber 6,5 Prozent mehr, ein tarifliches Mindesteinkommen von 2100 Euro im Monat sowie 100 Euro mehr für Auszubildende. Der Tarifabschluss soll für zwölf Monate gelten. Die beiden bisherigen Verhandlungsrunden haben laut Verdi keine Annäherung der Tarifparteien gebracht. Die Arbeitgeber bieten einen für 24 Monate laufenden Tarifvertrag mit einer Erhöhung von 1,7 Prozent im ersten und 1,2 Prozent im zweiten Jahr.

Im Einzelhandel in Niedersachsen sind etwa 330 000 Menschen beschäftigt, in Bremen sind es rund 46 000 Menschen. Die bestehenden Tarifverträge wurden zum 30. April gekündigt./tst/DP/zb

18.07.2019

Pressestimme: 'Wiesbadener Kurier' zu Bundeswehr

WIESBADEN (dpa-AFX) - "Wiesbadener Kurier" zu Bundeswehr:

"Die Armee muss wieder in der Gesellschaft ankommen. Es kann nicht sein, dass sich die Öffentlichkeit erst mit der Wehrkraft beschäftigt, wenn ein Eurofighter abstürzt oder ein U-Boot nicht mehr taucht. Bei Weitem nicht alles, was ihr angelastet wird, hat von der Leyen zu verantworten. (...) Kramp-Karrenbauer steht wie alle Vorgänger vor der Aufgabe, einen hierarchisch organisierten Betrieb demokratischen Regeln zu unterwerfen.Kein Regiment hat verhindert, dass Seilschaften bis zur Korruption bei der Materialbeschaffung wirken. Der Einfluss rechtsradikalen Gedankenguts nimmt zu."/zz/DP/he

17.07.2019

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordserie zunächst beendet

NEW YORK (dpa-AFX) - Am Mittwoch war an den US-Aktienmärkten für Anleger nichts zu holen. Sämtliche Leitindizes, die seit der Vorwoche nahezu täglich Rekordhochs markiert hatten, schlossen im Minus. Der Dow Jones Industrial verlor letztlich 0,42 Prozent auf 27 219,85 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 fiel um 0,65 Prozent auf 2984,42 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,48 Prozent auf 7888,76 Punkte ein.

Nur leicht negativ wirkte sich der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed ("Beige Book") auf die Kurse aus. Die Dynamik der US-Wirtschaft hat sich der Fed zufolge zuletzt wenig verändert. Insgesamt sei die Wirtschaft im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juli mit einem "gemäßigtem" Tempo gewachsen, hieß es. Die Industrieproduktion sei weitgehend stabil geblieben, die Einzelhandelsumsätze hätten insgesamt etwas zugelegt. Die Nachfrage nach Krediten sei auf breiter Basis gestiegen. Die Beschäftigung sei modert gewachsen, aber etwas schwächer als zuletzt. Der Geschäftsausblick bleibe "insgesamt positiv", hieß es in dem Bericht.

Zuvor hatten aktuelle Konjunkturdaten für einen leichten Dämpfer gesorgt. So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt. Die Baubeginne und Baugenehmigungen waren gesunken, letztere deutlich stärker als prognostiziert.

Die Erwartungen der Anleger an die gerade angelaufene Berichtssaison der US-Unternehmen sind dem Marktanalysten Craig Erlam vom Handelshaus Oanda zufolge immer noch recht niedrig. Die Gewinne dürften wohl insgesamt zurückgehen. Dem Experten zufolge könnte dies aber die US-Notenbank Fed veranlassen, die Geldpolitik etwas stärker zu lockern, was wiederum den Börsen Rückenwind verleihen würde. Im weiteren Handelsverlauf könnte der Konjunkturbericht der Fed weiteren Aufschluss darüber liefern, wie stark die Leitzinsen in Zukunft sinken dürften.

Auf Unternehmensebene präsentierte mit der Bank of America ein weiteres Finanzhaus frische Quartalszahlen. Das Institut hatte vom starken Kreditwachstum angesichts der boomenden US-Wirtschaft profitiert. Die Einnahmen blieben aber insgesamt leicht unter den Erwartungen der Finanzanalysten. Die Aktien gewannen 0,69 Prozent.

Die Papiere von United Airlines rückten um 0,9 Prozent vor. Dank einer kräftigen Nachfrage im Heimatland hatte die Fluggesellschaft höhere Kosten durch den erzwungenen Ausfall der Boeing-Maschinen des Typs 737 Max mehr als kompensiert. Der Gewinn zog zudem stärker an als erwartet.

Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories überraschte beim Ertrag positiv. Zudem blickt das Unternehmen nun zuversichtlicher in die Zukunft. Die Papiere stiegen um mehr als 3 Prozent.

Die Anteilscheine von Ebay fielen dagegen um 2,2 Prozent, nachdem sie im frühen Handel noch um knapp 3 Prozent gestiegen waren. Laut dem TV-Sender "CNBC" steht das Verkaufsportal vor einer Veräußerung des Ticket-Vermarkters StubHub. Wie "CNBC" unter Berufung auf Kreise meldete, gibt es viele Interessenten für das Unternehmen.

Der Eurokurs hielt sich im US-Handel über der Marke von 1,12 US-Dollar. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1223 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1215 (Dienstag: 1,1223) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8917 (0,8910) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen gewannen 15/32 Punkte auf 102 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,05 Prozent./edh/he

17.07.2019

Aktien New York Schluss: Rekordserie zunächst beendet

NEW YORK (dpa-AFX) - Am Mittwoch war an den US-Aktienmärkten für Anleger nichts zu holen. Sämtliche Leitindizes, die seit der Vorwoche nahezu täglich Rekordhochs markiert hatten, schlossen im Minus. Der Dow Jones Industrial verlor letztlich 0,42 Prozent auf 27 219,85 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 fiel um 0,65 Prozent auf 2984,42 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,48 Prozent auf 7888,76 Punkte ein.

Nur leicht negativ wirkte sich der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed ("Beige Book") auf die Kurse aus. Die Dynamik der US-Wirtschaft hat sich der Fed zufolge zuletzt wenig verändert. Insgesamt sei die Wirtschaft im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juli mit einem "gemäßigtem" Tempo gewachsen, hieß es. Die Industrieproduktion sei weitgehend stabil geblieben, die Einzelhandelsumsätze hätten insgesamt etwas zugelegt. Die Nachfrage nach Krediten sei auf breiter Basis gestiegen. Die Beschäftigung sei modert gewachsen, aber etwas schwächer als zuletzt. Der Geschäftsausblick bleibe "insgesamt positiv", hieß es in dem Bericht./edh/he

17.07.2019

Aktien New York: Dow unterbricht Rekordserie

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben ihren jüngsten Rekordkurs vorerst beendet. Nachdem der Dow Jones Industrial bereits am Vortag nur mit Mühe erneut einen Höchststand erreicht hatte, sank er am Mittwoch zuletzt um 0,15 Prozent auf 27 294,19 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,26 Prozent auf 2996,33 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,06 Prozent auf 7922,68 Punkte ein.

Für einen leichten Dämpfer sorgten aktuelle Konjunkturdaten. So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt. Die Baubeginne und Baugenehmigungen waren gesunken, letztere deutlich stärker als prognostiziert.

Laut dem Marktanalysten Craig Erlam vom Handelshaus Oanda sind die Erwartungen der Anleger an die gerade angelaufene Berichtssaison der US-Unternehmen immer noch recht niedrig. Die Gewinne dürften wohl insgesamt zurückgehen. Dem Experten zufolge könnte dies aber die US-Notenbank Fed veranlassen, die Geldpolitik etwas stärker zu lockern, was wiederum den Börsen Rückenwind verleihen würde. Im weiteren Handelsverlauf könnte der Konjunkturbericht der Fed weiteren Aufschluss darüber liefern, wie stark die Leitzinsen in Zukunft sinken dürften.

Auf Unternehmensebene präsentierte mit der Bank of America ein weiteres Finanzhaus frische Quartalszahlen. Die Bank hatte vom starken Kreditwachstum angesichts der boomenden US-Wirtschaft profitiert. Die Einnahmen blieben aber insgesamt leicht unter den Erwartungen der Finanzanalysten. Die Aktien gewannen 1,9 Prozent.

Die Papiere von United Airlines rückten um 1,0 Prozent vor. Dank einer kräftigen Nachfrage im Heimatland hatte die Fluggesellschaft höhere Kosten durch den erzwungenen Ausfall der Boeing-Maschinen des Typs 737 Max mehr als kompensiert. Der Gewinn zog zudem stärker an als erwartet.

Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories überraschte beim Ertrag positiv. Zudem blickt das Unternehmen nun zuversichtlicher in die Zukunft. Die Papiere stiegen um 3,5 Prozent.

Die Anteilscheine von Ebay fielen dagegen um 0,9 Prozent, nachdem sie im frühen Handel noch um knapp 3 Prozent gestiegen waren. Laut dem TV-Sender "CNBC" steht das Verkaufsportal vor einer Veräußerung des Ticket-Vermarkters StubHub. Wie "CNBC" unter Berufung auf Kreise meldete, gibt es viele Interessenten für das Unternehmen. An diesem Mittwoch wird Ebay nach Börsenschluss über seine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal informieren./edh/he

17.07.2019

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax weitet Verluste aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vorsichtige Erholung am deutschen Aktienmarkt hat nicht lange angehalten: Am Mittwoch schaffte es der Dax nur zeitweise in positives Terrain, fiel dann aber zurück und verlor am Ende 0,72 Prozent auf 12 341,03 Punkte. Die moderaten Gewinne des deutschen Leitindex seit Wochenbeginn sind damit fast komplett dahin. Der MDax der mittelgroßen Werte schloss am Mittwoch 0,50 Prozent im Minus bei 25 929,51 Punkten.

An anderen Handelsplätzen sah es nicht besser aus: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging zur Wochenmitte 0,56 Prozent tiefer bei 3501,58 Zählern aus dem Handel. Die nationalen Indizes in Paris und London gaben ebenfalls nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Börsenschluss moderat in der Verlustzone.

"Ein Ausbruch über 12 500 Punkte ist - das muss man für den Moment festhalten - dem Deutschen Aktienindex nicht gelungen", kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Vielmehr komme das Börsenbarometer "seiner Unterstützung bei 12318 Punkten wieder gefährlich nahe". Laut Börsenexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank "will für den Dax derzeit einfach keine Kaufstimmung aufkommen". Damit werde ein nachhaltiger Sprung über 12 400 Punkte "immer unsicherer".

Der charttechnische Widerstand in diesem Bereich hatte sich bereits jüngst immer wieder als eine zu hohe Hürde erwiesen. Durchwachsene Unternehmensberichte und die Zurückhaltung vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen gaben keine Richtung vor. Zudem fehlten positive Impulse von der Wall Street als Kurstreiber, so Lipkow weiter.

Nach den jüngsten Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell und anderen Notenbankern gilt eine Zinssenkung Ende Juli am Markt zwar als ausgemacht. Fraglich bleibt aber, ob und inwieweit die US-Notenbanker nachlegen werden. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) unterstrich bereits ihre Handlungsbereitschaft für eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Bis die Anleger hier Antworten erhalten, dominiert die anlaufende Bilanzsaison das Börsengeschehen.

Im Technologiesektor standen enttäuschenden Gewinnen beim schwedischen Telekomausrüster Ericsson überraschend gute Quartalszahlen vom niederländischen Chipausrüster ASML und von Dialog Semiconductor gegenüber.

Der im MDax notierte Chiphersteller hatte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert und die eigenen Prognosen leicht übertroffen. "Wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen noch immer Apple mit Halbleitern beliefert, ist das eine gute Indikation für die Smartphone-Produktion", schrieb RBC-Analyst Mitch Steves . Auch die Anleger zeigten sich zumindest zeitweise erfreut: Dialog-Papiere kletterten zunächst auf ein Zwischenhoch bei 38,65 Euro. Zum Börsenschluss verloren sie allerdings 0,11 Prozent und zollten damit ihrer jüngsten Stärke Tribut.

Gleichzeitig häufen sich weiter die Gewinnwarnungen. So hatte der Chemikalienhändler Brenntag nach einer spürbaren Abschwächung der Nachfrage seine Prognose für das operative Jahresergebnis gekappt. Analysten verwiesen allerdings auf überraschend starke Zahlen zum zweiten Quartal und rieten, eine Kursschwäche zum Einstieg zu nutzen. Die Gewinnwarnung habe nicht sonderlich überrascht, hieß es. Brenntag dämmten ihr Minus am Ende auf 0,78 Prozent ein.

Im Dax machte Börsenexperte Lipkow eine "klassische Rotation" der Anlegerlieblinge aus. "Es gibt zwar einige Branchen, die durch positive Impulse wach geküsst werden, aber die Kaufbereitschaft strahlt weiter nicht vollends ab." Stattdessen erschienen selektive Käufe durch Verkäufe anderer Unternehmen finanziert.

So rutschten die zuletzt gestiegenen Aktien von Fresenius , FMC und Wirecard mit Abschlägen zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Prozent an das Dax-Ende. Druck auf den Dialysespezialisten FMC und dessen Mutter Fresenius kam auch von den Plänen des US-Pharmahändlers CVS Health für eine klinische Studie mit Heim- und Hämodialysegeräten. Papiere des Versorgers RWE gehörten dagegen mit über einem halben Prozent Plus zu den Favoriten der Anleger.

Stahlaktien litten unter Analystenkommentaren. Eine negative Branchenstudie des Analysehauses Jefferies, welches durchgängig seine Gewinnschätzungen und Kursziele senkte, drückte die Titel des Stahlhändlers Klöckner & Co sogar auf ein Rekordtief - am Ende verloren sie als einer der schwächsten Titel im Nebenwerte-Index SDax mehr als vier Prozent. Bei den Salzgitter-Papieren belastete zusätzlich eine gestrichene Kaufempfehlung der Deutschen Bank: Sie büßten knapp vier Prozent ein und waren damit so günstig zu haben wie zuletzt im Frühjahr 2016.

Dagegen gewannen Fielmann dank Übernahmespekulationen in der Branche im MDax fast anderthalb Prozent. Der Brillenkonzern EssilorLuxottica erwägt laut Kreisen die Übernahme des niederländischen Optik-Einzelhändlers Grandvision. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet hatte, befinden sich die Überlegungen aber in einem frühen Stadium.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,01 Prozent auf 144,76 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,27 Prozent auf 172,93 Punkte.

Der Euro kostete zuletzt 1,1232 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs davor auf 1,1215 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8917 Euro gekostet./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

17.07.2019

Aktien Europa Schluss: Börsen legen Rückwärtsgang ein

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch einen Dämpfer abbekommen. Der über weite Strecken des Handels überwiegend stabile Leitindex EuroStoxx 50 fiel im späten Geschäft auf sein Tagestief und schloss mit einem Minus von 0,56 Prozent bei 3501,58 Punkten. Marktbeobachter führten dies darauf zurück, dass die US-Börsen ihre Serie an täglichen Rekordhochs zur Wochenmitte nicht fortsetzten.

Die Anleger warten aktuell auf wichtige Notenbankentscheidungen, die in den kommenden zwei Wochen anstehen. Derzeit ist noch unklar, wie sehr die Währungshüter in den USA die Geldpolitik lockern werden, um die Konjunktur und damit auch die Börsen zu stützen.

In Paris endete der Cac 40 mit minus 0,76 Prozent bei 5571,71 Zählern. Der britische Leitindex FTSE 100 verlor 0,55 Prozent auf 7535,46 Punkte./edh/he

17.07.2019

Aktien Frankfurt Schluss: Dax weitet Verluste aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vorsichtige Erholung am deutschen Aktienmarkt hat nicht lange angehalten: Am Mittwoch schaffte es der Dax nur zeitweise in positives Terrain, fiel dann aber zurück und verlor am Ende 0,72 Prozent auf 12 341,03 Punkte.

Die moderaten Gewinne des deutschen Leitindex seit Wochenbeginn sind damit fast komplett dahin. Der MDax der mittelgroßen Werte schloss am Mittwoch 0,50 Prozent im Minus bei 25 929,51 Punkten./gl/he

17.07.2019

ROUNDUP/Aktien New York: Dow setzt träge Vorstellung fort

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street gerät die Rekordrally ins Stocken. Nachdem der Dow Jones Industrial bereits am Dienstag nur mit Mühe erneut einen Höchststand erreicht hatte, sank er am Mittwoch im frühen Handel um 0,11 Prozent auf 27 304,38 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,24 Prozent auf 2996,73 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,05 Prozent auf 7923,16 Punkte ein.

Für einen leichten Dämpfer sorgten aktuelle Konjunkturdaten. So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt. Die Baubeginne und Baugenehmigungen waren gesunken, letztere deutlich stärker als prognostiziert.

Laut dem Marktanalysten Craig Erlam vom Handelshaus Oanda sind die Erwartungen der Anleger an die gerade angelaufene Berichtssaison der US-Unternehmen immer noch recht niedrig. Die Gewinne dürften wohl insgesamt zurückgehen. Dem Experten zufolge könnte dies aber die US-Notenbank Fed veranlassen, die Geldpolitik etwas stärker zu lockern, was wiederum den Börsen Rückenwind verleihen würde. Im weiteren Handelsverlauf könnte der Konjunkturbericht der Fed weiteren Aufschluss darüber liefern, wie stark die Leitzinsen in Zukunft sinken dürften.

Auf Unternehmensebene präsentierte mit der Bank of America ein weiteres Finanzhaus frische Quartalszahlen. Die Bank hatte vom starken Kreditwachstum angesichts der boomenden US-Wirtschaft profitiert. Die Einnahmen blieben aber insgesamt leicht unter den Erwartungen der Finanzanalysten. Die Aktien gewannen 0,6 Prozent.

Nahezu unverändert tendierten die Papiere von United Airlines . Dank einer kräftigen Nachfrage im Heimatland hatte die Fluggesellschaft höhere Kosten durch den erzwungenen Ausfall der Boeing-Maschinen des Typs 737 Max mehr als kompensiert. Der Gewinn zog zudem stärker an als erwartet.

Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories überraschte beim Ertrag positiv. Zudem blickt das Unternehmen nun zuversichtlicher in die Zukunft. Die Papiere stiegen um rund 4 Prozent.

Die Anteilscheine von Ebay fielen um 0,7 Prozent, nachdem sie im frühen Handel noch um knapp 3 Prozent gestiegen waren. Laut dem TV-Sender "CNBC" steht das Verkaufsportal vor einer Veräußerung des Ticket-Vermarkters StubHub. Wie "CNBC" unter Berufung auf Kreise meldete, gibt es viele Interessenten für das Unternehmen. An diesem Mittwoch wird Ebay nach Börsenschluss über seine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal informieren./edh/he

17.07.2019

Aktien New York: Dow setzt träge Vorstellung fort

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street gerät die Rekordrally ins Stocken. Nachdem der Dow Jones Industrial bereits am Dienstag nur mit Mühe erneut einen Höchststand erreicht hatte, stagnierte er am Mittwoch im frühen Handel bei 27 337,48 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,05 Prozent auf 3002,68 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,13 Prozent auf 7937,71 Punkte.

Für einen leichten Dämpfer sorgten aktuelle Konjunkturdaten. So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt. Die Baubeginne und Baugenehmigungen waren gesunken, letztere deutlich stärker als prognostiziert.

Laut dem Marktanalysten Craig Erlam vom Handelshaus Oanda sind die Erwartungen der Anleger an die gerade angelaufene Berichtssaison der US-Unternehmen immer noch recht niedrig. Die Gewinne dürften wohl insgesamt zurückgehen. Dem Experten zufolge könnte dies aber die US-Notenbank Fed veranlassen, die Geldpolitik etwas stärker zu lockern, was wiederum den Börsen Rückenwind verleihen würde. Im weiteren Handelsverlauf könnte der Konjunkturbericht der Fed weiteren Aufschluss darüber liefern, wie stark die Leitzinsen in Zukunft sinken dürften./edh/he

17.07.2019

Aktien Frankfurt: Moderate Verluste - Anlegern fehlt weiter der Mut zum Kauf

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmark trauen sich weiter kaum aus der Deckung. Der Dax schaffte es am Mittwoch nur zeitweise in positives Terrain, fiel dann aber zurück und verlor zuletzt 0,20 Prozent auf 12 406,13 Punkte. An den beiden vergangenen Tagen hatte es letztlich nur für moderate Gewinne beim deutschen Leitindex gereicht. Der MDax der mittelgroßen Werte sank am Mittwoch um 0,14 Prozent auf 26 024,07 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,03 Prozent auf 3520,34 Zähler nach unten.

"Es will für den Dax derzeit einfach keine Kaufstimmung aufkommen", erklärte Börsenexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Insbesondere der zunehmende Verkaufsdruck bei Fresenius , FMC und Wirecard machten einen nachhaltigen Sprung über die 12 400 Punkte "immer unsicherer".

Der charttechnische Widerstand in diesem Bereich hatte sich bereits jüngst immer wieder als eine zu hohe Hürde erwiesen. Durchwachsene Unternehmensberichte und die Zurückhaltung vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen gaben keine Richtung vor. Zudem fehlten positive Impulse von der Wall Street als Kurstreiber, so Lipkow weiter.

Nach den jüngsten Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell und anderen Notenbankern gilt eine Zinssenkung Ende Juli am Markt zwar als ausgemacht. Fraglich bleibt aber, ob und inwieweit die US-Notenbanker nachlegen werden. Auch die Europäische Zentralbank unterstrich bereits ihre Handlungsbereitschaft für eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Bis die Anleger hier Antworten erhalten, dominiert die anlaufende Bilanzsaison das Börsengeschehen.

Nach dem Kursrutsch bei US-Halbleiterwerten lag das Augenmerk der Investoren zur Wochenmitte europaweit auf dem Technologiesektor. Enttäuschenden Gewinnen beim schwedischen Telekomausrüster Ericsson standen überraschend gute Quartalszahlen vom niederländischen Chipausrüster ASML und von Dialog Semiconductor gegenüber.

Der im MDax notierte Chiphersteller hatte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert und die eigenen Prognosen leicht übertroffen. "Wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen noch immer Apple mit Halbleitern beliefert, ist das eine gute Indikation für die Smartphone-Produktion", schrieb Analyst Mitch Steves von der Bank RBC. Auch die Anleger zeigten sich zumindest zeitweise erfreut: Dialog-Papiere kletterten auf ein neues Zwischenhoch bei 38,65 Euro. Zuletzt gaben sie indes um 0,2 Prozent nach und zollten damit ihrer jüngst guten Entwicklung Tribut.

Gleichzeitig häufen sich weiter die Gewinnwarnungen. So kappte der Chemikalienhändler Brenntag nach einer spürbaren Abschwächung der Nachfrage im Juni seine Prognose für das operative Jahresergebnis. Analysten verwiesen allerdings auf überraschend starke Zahlen zum zweiten Quartal und rieten, eine Kursschwäche zum Einstieg zu nutzen. Die Gewinnwarnung habe nicht sonderlich überrascht, hieß es. Brenntag dämmten ihr Minus zuletzt auf 0,6 Prozent ein.

Im Dax machte Börsenexperte Lipkow eine "klassische Rotation" der Anlegerlieblinge aus. "Es gibt zwar einige Branchen, die durch positive Impulse wachgeküsst werden, aber die Kaufbereitschaft strahlt weiter nicht vollends ab." Stattdessen erschienen selektive Käufe durch Verkäufe anderer Unternehmen finanziert.

So rutschten die zuletzt angestiegenen Aktien von Fresenius, FMC und Wirecard an das Indexende. Druck auf den Dialysespezialisten FMC und dessen Mutter Fresenius kam auch von den Plänen des US-Pharmahändlers CVS Health für eine klinische Studie mit Heim- und Hämodialysegeräten Diese könnten mit den Angeboten von FMC und DaVita auf dem wichtigen US-Markt in Konkurrenz treten. Papiere des Versorgers RWE führten dagegen mit gut anderthalb Prozent Plus die Dax-Gewinnerliste an.

Stahlaktien litten unter negativen Analystenkommentaren. Eine negative Branchenstudie des Analysehauses Jefferies drückte die Titel des Stahlhändlers Klöckner & Co sogar auf ein Rekordtief - zuletzt verloren sie als einer der schwächsten Titel im Nebenwerte-Index SDax rund fünf Prozent. Bei den Salzgitter-Papieren belastete zusätzlich eine gestrichene Kaufempfehlung der Deutschen Bank: Sie büßten ähnlich deutlich an Wert ein und waren damit so günstig zu haben wie zuletzt im Februar 2016.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,01 Prozent auf 144,76 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,30 Prozent auf 172,97.

Der Euro kostete zuletzt 1,1214 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1223 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8910 Euro gekostet./gl/jha

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

17.07.2019

Aktien New York Ausblick: Wenig verändert nach jüngster Rekordjagd

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street gerät die Rekordrally langsam ins Stocken. Nachdem der Dow Jones Industrial bereits am Dienstag nur mit Mühe einen neuen Höchststand erreicht hatte, taxierte der Broker IG den US-Leitindex rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn am Mittwoch kaum verändert bei 27 338 Punkten.

Laut dem Marktanalysten Craig Erlam vom Handelshaus Oanda sind die Erwartungen der Anleger an die gerade angelaufene Berichtssaison der Unternehmen immer noch recht niedrig. Die Gewinne dürften wohl insgesamt zurückgehen. Dem Experten zufolge könnte dies aber die Notenbank veranlassen, die Geldpolitik etwas stärker zu lockern, was wiederum den Börsen Rückenwind verleihen würde. Im Handelsverlauf wird der Konjunkturbericht der Fed eventuell weiteren Aufschluss darüber liefern, wie stark die Leitzinsen in Zukunft sinken dürften.

Für einen leichten Dämpfer sorgten bereits aktuelle Konjunkturdaten. So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt.

Auf Unternehmensebene präsentierte mit der Bank of America ein weiteres Finanzhaus frische Quartalszahlen. Die Bank profitiert dank der boomenden US-Wirtschaft weiter von starkem Kreditwachstum. Die Einnahmen blieben aber insgesamt gleichwohl leicht unter den Erwartungen der Finanzanalysten, so dass die Aktien im vorbörslichen US-Handel etwas nachgaben.

Knapp 0,6 Prozent höher hingegen notierten die Papiere von United Continental . Dank einer kräftigen Nachfrage im Heimatland konnte die Fluggesellschaft höhere Kosten durch den erzwungenen Ausfall von Boeing-737-Max-Maschinen mehr als kompensieren. Der Gewinn zog zudem stärker an als erwartet.

Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories überraschte beim Ertrag positiv, zudem blickt das Unternehmen nun zuversichtlicher in die Zukunft. Die Papiere stiegen vorbörslich um mehr als 1 Prozent./la/fba

18.07.2019

ROUNDUP/Vor Sitzung des Klimakabinetts: Schulze will Fliegen teurer machen

BERLIN (dpa-AFX) - Vor einer Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung hat sich Umweltministerin Svenja Schulze dafür ausgesprochen, Fliegen teurer zu machen. "Ich bin der Meinung, dass auch der Flugverkehr die Kosten der Klimagasemissionen tragen und sich dies in den Flugpreisen abbilden muss", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Deshalb brauchen wir auch im Flugverkehr einen fairen CO2-Preis."

Ein europaweites Vorgehen wäre der beste Weg, sagte Schulze. Bis zu einer Einigung auf EU-Ebene könne Deutschland aber nicht warten. "Ich bin deshalb dafür, dass wir die deutsche Luftverkehrsabgabe in einem ersten Schritt erhöhen. Frankreich geht ja in die gleiche Richtung", sagte Schulze. "Es kann nicht sein, dass auf bestimmten Strecken Fliegen weniger kostet als Bahnfahren."

Frankreichs Regierung hatte angekündigt, ab 2020 eine Umweltsteuer auf Flugtickets zu erheben. Sie soll je nach Art des Tickets zwischen 1,50 und 18 Euro betragen. Die deutsche Luftverkehrssteuer wird seit 2011 mit Sätzen von aktuell 7,38 Euro bis 41,49 Euro erhoben. Sie spülte im vergangenen Jahr knapp 1,2 Milliarden Euro in den Bundeshaushalt.

Schulze geht mit ihren Vorschlägen über das Klimaschutz-Konzept der SPD hinaus. Dort heißt es zu dem Thema: "Fliegen ist günstig, oftmals zu günstig. Es kann nicht sein, dass eine Bahnfahrt innerhalb Deutschlands teurer ist als ein Flug." Fliegen müsse einen angemessenen Preis erhalten. Dafür sei eine angemessene europaweite Bepreisung von Kerosin beziehungsweise eine europaweite Ticketsteuer nötig.

Das Klimakabinett der Bundesregierung kommt am Donnerstagabend zum dritten Mal zusammen. Bei den Beratungen der zuständigen Fachminister mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt in Berlin soll es um die bisher vorgelegten Maßnahmen der Ressorts für mehr Klimaschutz gehen. Deutschland muss mehr tun, um die Klimaziele 2030 zu erreichen.

Daneben soll ein möglicher CO2-Preis Thema der Beratungen sein, der den Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehr und beim Heizen teurer machen könnte und in den Mittelpunkt der Debatte gerückt ist. Dazu liegen verschiedene Modelle auf dem Tisch. Entscheidungen darüber sowie über ein Gesamtpaket für mehr Klimaschutz sollen aber erst im September fallen.

In der vergangenen Woche hatten die "Wirtschaftsweisen" der Bundesregierung empfohlen, einen CO2-Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen bei Verkehr und in Gebäuden einzuführen. Es müsse aber ein sozial ausgewogenes Konzept geben. Neben den "Wirtschaftsweisen" hatten zahlreiche andere Institute Konzepte vorgelegt.

Hintergrund der Debatte ist, dass Deutschland im Klimaschutz zurzeit eigene und internationale Ziele verfehlt. In der zweiten Septemberhälfte will die Bundesregierung ein Paket festzurren, dass sicherstellt, dass wenigstens das Ziel für 2030 - nämlich 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 - sicher erreicht wird. Ein CO2-Preis ist dabei nur ein Baustein, könnte nach Einschätzung vieler Experten aber vor allem im Verkehr und beim Heizen etwas bewirken.

"Jeder Tag, an dem weiter kostenlos klimaschädliche Gase in die Luft gepustet werden können, ist ein schlechter Tag für den Schutz von Bürgerinnen und Bürgern", sagte die Grünen-Klimapolitikerin Lisa Badum der Deutschen Presse-Agentur. Das Kabinett habe nun jede erdenkliche Meinung zur CO2-Bepreisung gehört. "Eines ist in der Debatte in jedem Fall klar geworden: Ein Preismodell für die klimazerstörende Emissionen muss kommen. Das ist auch ein deutlicher Erfolg der Klimaproteste in Deutschland und weltweit."

Der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag): "Wir verstehen, dass noch intensiv erörtert werden muss, wie das passende Modell für einen CO2-Preis aussehen kann." Aber für die Städte sei klar: "Ein Preis auf Kohlendioxid ist ein notwendiger Ansatz, um diesen Schadstoff zu reduzieren und so die Klimaziele schneller zu erreichen." Soziale Härten müssten dabei mit geeigneten Maßnahmen abgefedert werden.

Neben einer CO2-Bepreisung über höhere Energiesteuern ist auch eine Ausweitung des europäischen Emissionshandels auf die Bereiche Verkehr und Gebäude in der Debatte. Dafür sprechen sich weite Teile der Union aus sowie die FDP. Der FDP-Klimapolitiker Lukas Köhler warnte vor einem nationalen Alleingang wie der Einführung einer CO2-Steuer. Diese wäre ein "gefährliches klimapolitisches Glücksspiel", meint er.

Der Autofahrerclub ADAC warnte vor einer Mehrbelastung der Verbraucher. "Eine vorrangige politische Festlegung auf einen zusätzlichen CO2-Preis ohne leistungsfähige Mobilitätsalternativen führt nicht zum Ziel und könnte auf gesellschaftliche Akzeptanzprobleme stoßen." So müssten alternative Antriebe günstiger werden und der öffentliche Nahverkehr und die Bahn ausgebaut werden./ted/hoe/DP/zb

18.07.2019

ROUNDUP: Maas trifft Lawrow - Minister sprechen über Ukraine-Krise

BERLIN (dpa-AFX) - Unmittelbar vor Beginn des Petersburger Dialogs hat Außenminister Heiko Maas (SPD) die Bedeutung anhaltender Gespräche mit Russland betont. "Ohne Moskau werden wir die dringenden Fragen der Weltpolitik nicht beantworten. Und anhaltenden Frieden in Europa erreichen wir nur, wenn wir zusammenarbeiten", erklärte Maas am Donnerstag. Deswegen sei es gut, beim Petersburger Dialog mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammenzukommen.

Das Gesprächsforum findet am Donnerstag und Freitag in Königswinter bei Bonn statt. Am ersten Tag werden Maas und Lawrow erwartet. Erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise sind damit wieder zwei Außenminister dabei. Maas und Lawrow werden vor Beginn der Veranstaltung zu einem Einzelgespräch zusammenkommen.

Maas kündigte an, er wolle mit Lawrow über den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran, die Zukunft der Rüstungskontrolle und über die Lage in der Ost-Ukraine sprechen. "Im Donbass haben wir zuletzt zarte Hoffnungsschimmer gesehen. Damit diese positiven Signale endlich den Weg Richtung Frieden weisen, muss Russland jetzt einen konstruktiven Beitrag leisten", so Maas.

Im Osten der Ukraine bekämpfen sich seit fünf Jahren prorussische Separatisten und ukrainische Regierungstruppen. Seit dem Amtsantritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gibt es Hoffnung, dass der Friedensprozess wieder in Gang kommen kann. Die Konfliktparteien vereinbarten am Mittwoch unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine neue unbefristete Waffenruhe. Sie soll ab kommenden Sonntag 0.01 Ortszeit (Samstag, 23.01 MESZ) gelten.

Der Petersburger Dialog war 2001 vom russischen Präsidenten Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder gegründet worden und findet seitdem jedes Jahr statt. 2012 nahmen mit Putin und Kanzlerin Angela Merkel zum bislang letzten Mal hochrangige Regierungsvertreter aus beiden Ländern teil. Dass jetzt wieder die Außenminister dabei sind, wird als Zeichen der Entspannung der Beziehungen zwischen beiden Ländern gewertet.

Ein Thema des Petersburger Dialogs ist auch die deutsche und russische Energiepolitik im Zeichen des Klimawandels. Die beiden Ländern kooperieren unter anderem bei der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2.

Nach Lawrows Angaben verlaufen die Arbeiten nach Plan. "Es wurden etwa 60 Prozent der Gesamtlänge der Pipeline verlegt", sagte der russische Außenminister der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Die Kapitalausgaben für die Umsetzung seien zu über 80 Prozent finanziert worden. Die bisherigen Investitionen sorgen nach seinen Worten innerhalb der EU für Beschäftigung für 57 000 Menschen.

"Durch die Pipeline wird ermöglicht, dass das für die europäischen Länder erforderliche Erdgas von den Gasvorkommen im Norden Russlands auf dem kürzesten Wege geliefert wird", sagte Lawrow. Zugleich wies der Minister die Kritik an dem Projekt zurück. "Befremdlich sind die hartnäckigen Versuche einiger Kräfte, diesem Projekt Steine in den Weg zu legen und es zu behindern."

Die USA und viele EU-Staaten kritisieren den Pipeline-Bau, weil sie eine zu große Abhängigkeit von russischem Gas befürchten. Die Vereinigten Staaten haben auch den beteiligten deutschen Unternehmen mit Sanktionen gedroht.

Die Bundesregierung stemmt sich trotz aller Kritik innerhalb der EU gegen einen Stopp der schon zu einem großen Teil fertiggestellten Gasleitung. Befürworter argumentieren, die Pipeline sei wirtschaftlich notwendig, da die Eigenproduktion an Erdgas in Europa bis 2035 deutlich sinke, der Bedarf aber annähernd gleich bleibe. Nord Stream 2 soll Ende des Jahres fertig sein./seb/mfi/DP/zb

18.07.2019

Südkoreas Zentralbank senkt erstmals seit drei Jahren Leitzins

SEOUL (dpa-AFX) - Die Zentralbank von Südkorea hat angesichts eingetrübter Konjunkturaussichten die geldpolitischen Zügel gelockert. Der Geldmarktausschuss der Bank of Korea beschloss am Donnerstag, den Leitzins von 1,75 auf 1,50 Prozent herabzusetzen. Durch die erste Zinssenkung seit drei Jahren soll die Wirtschaft stärker angekurbelt werden.

Die Ausschussmitglieder seien zu dem Schluss gekommen, dass sich das Wachstumstempo verlangsamt habe, hieß es in der Mitteilung der Bank. Zum einen unterliefen die Bauinvestitionen weiter einer Anpassung, zum anderen gingen die Exporte und Anlageninvestitionen zurück. Zu den wichtigsten Exportgütern Südkoreas zählen Halbleiter, petrochemische Produkte, Autos, Schiffe, Maschinen sowie Handys und Flachbildschirme.

Die Bank prognostizierte ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im unteren Zwei-Prozent-Bereich für dieses Jahr. Dieser Wert liege unter der Prognose von 2,5 Prozent vom April. Als Belastung für die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens stufte die Bank unter anderem den Handelskonflikt zwischen den USA und China ein, weil dieser den weltweiten Handel beeinträchtige.

Für Unsicherheiten sorgt derzeit auch ein handelspolitischer Streit mit Japan. Das Nachbarland hatte Anfang Juli beschlossen, den Export wichtiger Materialien für die Halbleiter- und Display-Produktion nach Südkorea stärker zu kontrollieren. Zur Begründung hieß es, das gegenseitige Vertrauten sei untergraben worden. Die Regierung in Seoul warf Tokio einen wirtschaftlichen Racheakt vor. Hintergrund ist ein Disput über die Entschädigung koreanischer Zwangsarbeiter während der japanischen Kolonialherrschaft (1910 bis 1945)./dg/DP/zb

18.07.2019

G7-Finanzminister schließen Treffen in Frankreich ab

CHANTILLY (dpa-AFX) - Die Finanzminister der großen Industrienationen (G7) schließen am Donnerstag (08.00 Uhr) ihr Treffen in Chantilly nördlich von Paris ab. Der deutsche Ressortchef Olaf Scholz (SPD) will sich dabei zur Entwicklungspolitik zu Wort melden. Dabei geht es unter anderem um eine von Deutschland koordinierte Initiative, in Afrika bessere Rahmenbedingungen für Investitionen privater Unternehmen zu schaffen.

Außerdem wollen die Minister über Lohnungleichheit und die finanzielle Situation von Frauen in Afrika sprechen - zu diesem Thema ist Melinda Gates eingeladen. Sie will über die Arbeit der Gates-Stiftung berichten, die sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Microsoft -Gründer Bill Gates führt.

Die Ressortchefs bereiten den Gipfel der G7-Staats- und Regierungschefs vor, der im August im südwestfranzösischen Badeort Biarritz geplant ist. Der Kampf gegen Ungleichheiten ist ein herausragendes Thema der französischen G7-Präsidentschaft. Der G7-Gruppe der wichtigsten westlichen Wirtschaftsmächte gehören neben den USA, Frankreich und Deutschland auch Großbritannien, Italien, Kanada und Japan an./tam/cb/DP/he

18.07.2019

Klimakabinett berät über CO2-Preis - noch keine Entscheidungen

BERLIN (dpa-AFX) - Das Klimakabinett der Bundesregierung kommt am Donnerstag zum dritten Mal zusammen. Bei den Beratungen der zuständigen Fachminister mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Abend im Kanzleramt in Berlin soll es über die bisher vorgelegten Maßnahmen der Ressorts für mehr Klimaschutz gehen. Deutschland muss mehr tun, um die Klimaziele 2030 zu erreichen.

Daneben soll ein möglicher CO2-Preis Thema der Beratungen sein, der den Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehr und beim Heizen teurer machen könnte. Dazu liegen verschiedene Modelle auf dem Tisch. Entscheidungen darüber sowie über ein Gesamtpaket für mehr Klimaschutz sollen aber erst im September fallen.

In der vergangenen Woche hatten die "Wirtschaftsweisen" der Bundesregierung empfohlen, einen Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen bei Verkehr und in Gebäuden einzuführen. Tanken und Heizen mit Öl und Gas muss nach Ansicht der Regierungsberater für den Klimaschutz teurer werden. Es müsse aber ein sozial ausgewogenes Konzept geben./ted/hoe/DP/he

18.07.2019

EU-Innenminister beraten über Flüchtlingsverteilung

HELSINKI (dpa-AFX) - Die Innenminister der EU-Staaten wollen an diesem Donnerstag bei einem Treffen in Helsinki erneut über die festgefahrene Situation in der Migrationspolitik beraten. Mit Spannung wird dabei vor allem erwartet, ob eine Einigung auf eine Übergangsregelung für die Verteilung Flüchtlingen, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet werden, erzielt werden kann. Eine Gruppe von EU-Staaten wollte zu diesem Thema bereits am Mittwoch bei einem Abendessen in der finnischen Hauptstadt beraten.

Zu den Gesprächen reiste auch Bundesinnenminister Horst Seehofer an. Der CSU-Politiker hatte sich zuletzt stark für eine Einigung eingesetzt und gebeten, das Thema auf die Tagesordnung des Ministertreffens zu setzen.

Die angedachte Übergangsregelung soll verhindern, dass Länder wie Italien und Malta Schiffen mit geretteten Menschen die Einfahrt in ihre Häfen untersagen. Die Staaten hatten dies in der Vergangenheit mehrfach getan, weil sie befürchteten, mit der Verantwortung für die Migranten von den EU-Partnern alleine gelassen zu werden. Deswegen hatten Menschen auf privaten Rettungsschiffen oft tagelang an Bord ausharren müssen, bis eine Lösung gefunden war.

Die EU streitet seit Jahren um den Umgang mit Migranten, die im Mittelmeer von seeuntüchtigen Booten gerettet werden. Hintergrund der Auseinandersetzung ist, dass es wegen des Widerstands von Ländern wie Polen und Ungarn bislang kein System zur gerechten Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU gibt./aha/DP/he

18.07.2019

Maas: 'Der Dialog mit Russland bleibt notwendig'

BERLIN (dpa-AFX) - Unmittelbar vor Beginn des Petersburger Dialogs hat Außenminister Heiko Maas (SPD) die Bedeutung anhaltender Gespräche mit Russland betont. "Ohne Moskau werden wir die dringenden Fragen der Weltpolitik nicht beantworten. Und anhaltenden Frieden in Europa erreichen wir nur, wenn wir zusammenarbeiten", teilte Maas am Donnerstag mit.

Deswegen sei es gut, beim Petersburger Dialog mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow zusammenzukommen. Mit ihm wolle er über den Erhalt der Nuklearvereinbarung mit dem Iran, die Zukunft der Rüstungskontrolle und über die Lage in der Ost-Ukraine sprechen. "Im Donbass haben wir zuletzt zarte Hoffnungsschimmer gesehen. Damit diese positiven Signale endlich den Weg Richtung Frieden weisen, muss Russland jetzt einen konstruktiven Beitrag leisten", so Maas.

Das Gesprächsforum Petersburger Dialog trifft sich am Donnerstag und Freitag in Königswinter bei Bonn. Am ersten Tag werden Maas und Lawrow erwartet - erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise sind wieder zwei Außenminister dabei./seb/DP/zb

18.07.2019

Lawrow: Nord Stream 2 läuft nach Plan

BERLIN (dpa-AFX) - Die Arbeiten an der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee verlaufen nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach Plan. "Es wurden etwa 60 Prozent der Gesamtlänge der Pipeline verlegt", sagte er der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Die Kapitalausgaben für die Umsetzung seien zu über 80 Prozent finanziert worden. Die bisherigen Investitionen sorgen nach seinen Worten innerhalb der EU für Beschäftigung für 57 000 Menschen.

"Durch die Pipeline wird ermöglicht, dass das für die europäischen Länder erforderliche Erdgas von den Gasvorkommen im Norden Russlands auf dem kürzesten Wege geliefert wird", sagte Lawrow. Zugleich wies der Minister Kritik an dem Vorhaben zurück. "Befremdlich sind die hartnäckigen Versuche einiger Kräfte, diesem Projekt Steine in den Weg zu legen und es zu behindern."

Nord Stream 2 soll Ende des Jahres fertig sein. Die Bundesregierung steht hinter dem Projekt und hofft auf Versorgung mit preiswertem Gas. Doch einige EU-Staaten und die USA kritisieren, damit mache sich die EU noch abhängiger von Russland. Kürzlich war die EU-Gasrichtlinie so geändert worden, dass für Nord Stream 2 neue Auflagen gelten könnten. Die USA drohen zudem mit Sanktionen gegen am Bau beteiligte Unternehmen.

Zuletzt hatte sich auch Dänemark der geplanten Verlegung der Pipeline nahe der Insel Bornholm widersetzt, daher sollen die Rohre nunmehr außerhalb der dänischen Hoheitszone verlegt werden. Lawrow forderte die neue dänische Regierung auf, den Konfrontationskurs aufzugeben. "Die Energiekooperation darf nicht zum Schauplatz politischer Abrechnungen werden."/cha/DP/zb

18.07.2019

Grüne fordern Koalition zu mehr Tempo beim Klimaschutz auf

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen haben die schwarz-rote Koalition zu mehr Tempo beim Klimaschutz aufgefordert. Die Klimapolitikerin Lisa Badum sagte der Deutschen Presse-Agentur vor einer Sitzung des Klimakabinetts: "Jeder Tag, an dem weiter kostenlos klimaschädliche Gase in die Luft gepustet werden können, ist ein schlechter Tag für den Schutz von Bürgerinnen und Bürgern."

Das Klimakabinett der Bundesregierung kommt an diesem Donnerstagabend erneut zusammen. Dabei geht es vor allem um einen möglichen Preis für den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase (CO2) im Verkehr und beim Heizen. Dazu liegen verschiedene Modelle auf dem Tisch. Entscheidungen sollen aber erst im September fallen.

Das Kabinett habe nun jede erdenkliche Meinung zur CO2-Bepreisung gehört, sagte Badum. Die Bundesregierung sei am Zug. "Eines ist in der Debatte in jedem Fall klar geworden: Ein Preismodell für die klimazerstörende Emissionen muss kommen. Das ist auch ein deutlicher Erfolg der Klimaproteste in Deutschland und weltweit."/ted/hoe/DP/zb

17.07.2019

ROUNDUP/US-Notenbank: Wirtschaft wächst mit gemäßigten Tempo

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Dynamik der US-Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der US-Notenbank Fed zuletzt wenig verändert. Insgesamt sei die Wirtschaft im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juli mit einem "gemäßigtem" Tempo gewachsen, teilte die Fed in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht Beige Book mit. Es habe wenige Veränderungen im Vergleich zum vorherigen Zeitraum gegeben.

Die Industrieproduktion sei weitgehend stabil geblieben, schrieb die Fed. In einigen Distrikten habe es ein leichtes Anziehen der Aktivität gegeben. Die Einzelhandelsumsätze hätten insgesamt etwas zugelegt, auch wenn sich die Autoverkäufe kaum veränderten. Die Nachfrage nach Krediten sei auf breiter Basis gestiegen. Die Beschäftigung sei modert gewachsen - allerdings etwas schwächer als zuletzt.

Der Geschäftsausblick bleibe "insgesamt positiv", hieß es in dem Bericht. Man erwarte weiterhin ein gemäßigtes Wachstum. Allerdings gebe es eine weit verbreitete Unsicherheit wegen der Handelskonflikte.

Die Fed hatte zuletzt immer wieder Leitzinssenkungen in Aussicht gestellt. Notenbankvorsitzender Jerome Powell begründete dies mit den Handelskonflikten und der sich abschwächenden Weltwirtschaft. Die Unsicherheit habe insgesamt zugenommen. An den Finanzmärkten wird fest mit einer Leitzinssenkung Ende Juli gerechnet. US-Präsident Donald Trump hatte Powell zuletzt immer wieder heftig kritisiert und ihn zu Zinssenkungen aufgefordert.

Das Beige Book beruht auf einer Umfrage unter Unternehmensvertretern. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 8. Juli eingegangen waren. Die aktuelle Version wurde von der regionalen Notenbank von San Francisco erstellt./jsl/he

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: Macquarie hebt Telefonica Deutschland auf 'Outperform'

LONDON (dpa-AFX) - Die australische Investmentbank Macquarie hat Telefonica Deutschland von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 2,50 auf 3,00 Euro angehoben. Der mögliche Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland durch die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch könnte die Renditen aller Anbieter beeinträchtigen, schrieb Analyst Guy Peddy in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Zudem drohe im Sektor ein Missverhältnis zwischen Umsatz, Bandbreiten und Marktanteilen bei der Datennutzung. Positiv könnte sich eine gemeinsame Nutzung von Netzen und Bandbreiten auswirken, wobei Telefonica Deutschland in diesem Punkt am besten aufgestellt sei./edh/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: Macquarie senkt 1&1 Drillisch auf 'Underperform' - Ziel 20,5 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die australische Investmentbank Macquarie hat 1&1 Drillisch von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 45,00 auf 20,50 Euro gesenkt. Der mögliche Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland durch die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch könnte die Renditen aller Anbieter beeinträchtigen, schrieb Analyst Guy Peddy in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Zudem drohe im Sektor ein Missverhältnis zwischen Umsatz, Bandbreiten und Marktanteilen bei der Datennutzung./edh/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: Macquarie senkt United Internet auf 'Underperform' - Ziel 23 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die australische Investmentbank Macquarie hat United Internet von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 40 auf 23 Euro gesenkt. Der mögliche Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland durch die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch könnte die Renditen aller Anbieter beeinträchtigen, schrieb Analyst Guy Peddy in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Zudem drohe im Sektor ein Missverhältnis zwischen Umsatz, Bandbreiten und Marktanteilen bei der Datennutzung./edh/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: Macquarie senkt Deutsche Telekom auf 'Underperform'

LONDON (dpa-AFX) - Die australische Investmentbank Macquarie hat Deutsche Telekom von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 13,50 auf 13,00 Euro gesenkt. Der mögliche Aufbau eines vierten Mobilfunknetzes in Deutschland durch die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch könnte die Renditen aller Anbieter beeinträchtigen, schrieb Analyst Guy Peddy in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Zudem drohe im Sektor ein Missverhältnis zwischen Umsatz, Bandbreiten und Marktanteilen bei der Datennutzung./edh/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

17.07.2019

AKTIEN IM FOKUS 2: Dialog Semiconductor und ASML machen Anlegern Hoffnung

(Neu: aktualisiertes Rekordhoch von ASML, DZ-Bank-Hochstufung von ASML, Schlusskurse.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach überraschend guten Quartalszahlen von Dialog Semiconductor und der niederländischen ASML sind die Kurse der beiden Chipunternehmen am Mittwoch zumindest zeitweise kräftig gestiegen. Doch während Dialog nach einem Zwischenhoch dem Anstieg auf den höchsten Stand seit Ende 2017 letztlich ihrer guten Entwicklung Tribut zollten, retteten ASML nach einer Rekordmarke einen Großteil ihres Gewinns ins Ziel.

Dialog waren im Tagesverlauf bis auf 38,65 Euro geklettert und damit so teuer wie seit Ende 2017 nicht mehr. Mittlerweile bringt es der Chipentwickler auf einen Marktwert von rund 2,8 Milliarden Euro. Zum Börsenschluss stand allerdings ein knapper Kursrückgang um 0,11 Prozent auf 37,08 Euro zu Buche. Dagegen reichte es beim ASML-Papier nach einem Rekordhoch von 195,48 Euro am Ende für einen Kursgewinn von 5,17 Prozent auf 194 Euro und den unangefochtenen Spitzenplatz im EuroStoxx 50 .

Dialog steigerte den um Einmaleffekte bereinigten Umsatz im zweiten Quartal kräftig und das operative Ergebnis schnellte in die Höhe. Um Sondereffekte bereinigt, verdiente der Zulieferer von Smartphone-Herstellern wie Apple fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

"Wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen noch immer Apple mit Halbleitern beliefert, ist das eine gute Indikation für die Smartphone-Produktion insgesamt", urteilte Analyst Mitch Steves von der Bank RBC. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Produktionskürzungen in der Lieferkette von Apple ein Ende gefunden haben könnten. Nicht zuletzt der Handelskrieg zwischen den USA und China, in den auch Apple zu geraten drohte, hatte in den vergangenen Monaten immer wieder für Unsicherheit in der Branche gesorgt. Für Dialog Semiconductor seien die Zahlen eine eindeutig positive Nachricht, sagte Steves.

"Die Geschäftsentwicklung verlief gut und übertraf die Markterwartungen", sagte Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank. Dialog Semiconductor entwickele sich besser als viele seiner Konkurrenten. Die entscheidende Frage sei nun, ob das Unternehmen die Ziele für das zweite Halbjahr erhöhe.

Derweil setzte der Hersteller von Lithografiesystemen zur Halbleiterfertigung ASML im zweiten Quartal deutlich mehr um als im schwachen ersten Quartal. Die Profitabilität stieg ebenfalls.

ASML habe beim Gewinn von einer unerwartet hohen Bruttomarge und einer niedrigen Steuerquote profitiert, schrieb Analyst Tan Jun Zhang vom Analysehaus CFRA. Das Highlight sei jedoch die durchgreifende Erholung bei den von Kunden bestellten Fertigungsanlagen. Die Nettozahl der gebuchten Aufträge umfasse 61 Anlagen im Gesamtwert von 2,8 Milliarden Euro. Der Experte erhöhte das Kursziel um 10 auf 210 Euro und riet weiter zum Kauf.

Die Experten der DZ Bank stuften das Papier gar hoch und raten nun zum Halten. Den fairen Wert erhöhten sie von 160 auf 200 Euro. Sie sprachen von guten Zahlen in einem schwierigen Umfeld und lobten insbesondere den gegenüber dem Vorquartal mehr als verdoppelten Auftragseingang./bek/nas/mis/gl/jha/

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt Rheinmetall auf 'Halten' - Fairer Wert 104 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ Bank hat Rheinmetall vor Zahlen zum zweiten Quartal von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und den fairen Wert von 113 auf 104 Euro gesenkt. Analyst Alexander Hauenstein fürchtet laut einer am Mittwoch vorliegenden Studie, dass der Industriekonzern die Jahresziele für seine Autosparte reduzieren wird. Unklar sei, ob das Rüstungssegment die erwarteten Einbußen überkompensieren könne. Der Experte senkte seine Umsatz- und Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2019 und 2020./edh/gl

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / 16:38 / MESZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 17.07.2019 / 16:43 / MESZ

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

17.07.2019

WDH/AKTIEN IM FOKUS: FMC und Fresenius fallen an das Dax-Ende

(Im ersten Satz des letzten Absatzes wurde klargestellt, dass der DZ-Bank-Kommentar vom vergangenen Mittwoch stammt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Vierwochenhoch der Aktien von FMC am Vortag sind diese am Mittwoch wieder unter Druck geraten. Am Ende des Dax verloren die Papiere des Dialysespezialisten 3,8 Prozent auf knapp 68 Euro. Zweitgrößter Kursverlierer im Dax waren die Anteilsscheine des Mutterkonzerns Fresenius mit einem Minus von 1,9 Prozent auf 45,88 Euro.

Druck auf den Kurs von FMC könnte von den Plänen des US-Pharmahändlers CVS Health ausgehen. Dieser kündigte am Mittwoch eine klinische Studie mit Heim- und Hämodialysegeräten an. Diese könnten in Konkurrenz treten mit den Angeboten von FMC und DaVita auf dem wichtigen US-Markt. Die Bad Homburger hatten mit der Übernahme von NxStage ihrerseits den Einstieg in die Heimdialyse vollzogen. William Valle, Nordamerikachef von FMC, hatte CVS Health jüngst einen "echten potenziellen Wettbewerber" genannt.

"In jüngster Zeit wurde spekuliert, dass US-Präsident Trump eine Rede halten wird und drastische Schritte in der Dialysevergütung plant", schrieb Analyst Sven Kürten von der DZ Bank am vergangenen Mittwoch in einem Kommentar zur Branche. Eine solche Rede könne FMC und auch Fresenius kurzfristig belasten, auch wenn bislang völlig unklar sei, wie die Gesetzgebung für die Dialyse ausfallen könnte. Er strich daher die Fresenius-Aktie von einer Empfehlungsliste, zumal diese sich seit der Aufnahme unterdurchschnittlich entwickelt habe./bek/jha/he

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt ProSiebenSat.1 auf 'Kaufen' - Senkt fairen Wert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ Bank hat ProSiebenSat.1 vor Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber von 16,00 auf 15,70 Euro gesenkt. Er habe seine Schätzungen für den Medienkonzern an das untere Ende der Unternehmensprognosen angepasst, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Hochstufung der Aktie sei der Bewertung deutlich unter dem fairen Wert geschuldet. Von den Resultaten für das zweite Quartal erwartet er derweil keine Überraschungen./gl/jha

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / 15:39 / MESZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 17.07.2019 / 15:44 / MESZ

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: DZ Bank belässt Brenntag auf 'Halten' - Fairer Wert 40 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat die Einstufung für Brenntag nach einer Gewinnwarnung auf "Halten" mit einem fairen Wert von 40 Euro belassen. Die Senkung der Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) sei moderat ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Zudem habe man am Markt damit gerechnet. Zwar könne sich der Chemikalienhändler dem langsameren Wachstum in der Industrie nicht entziehen; sein Geschäftsmodell sei jedoch weniger zyklisch./bek/la

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / 14:46 / MESZ

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 17.07.2019 / 14:52 / MESZ

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

17.07.2019

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse belässt Ericsson auf 'Outperform' - Ziel 107 Kronen

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Ericsson nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 107 schwedische Kronen belassen. Das schwache Servicegeschäft habe das starke Netzwerkgeschäft überschattet, schrieb Analyst Achal Sultania in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Der Ausblick sei aber weitgehend unverändert./ag/bek

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.07.2019 / 06:26 / UTC

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

Sie haben Fragen zu unseren News?
Gerne beraten wir Sie, kontaktieren Sie uns:

+49 (0)69/92022-480

vertrieb@dpa-AFX.de

dpa-AFX auf Twitter

Folgen Sie uns auf Twitter www.twitter.com/dpaAFX