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Deutsche Anleihen: Kursverluste - Italienische Anleihen stark unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag deutlich gefallen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> sank um 0,40 Prozent auf 138,88 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um Gegenzug auf 2,088 Prozent. In der Spitze erreichte die Rendite mit 2,13 Prozent den höchsten Stand seit Ende 2011.

Schon seit einiger Zeit steigen die Zinsen an den Kapitalmärkten, besonders stark in den kürzeren Laufzeiten. Verantwortlich sind zumeist kräftige Zinsanhebungen vieler Zentralbanken, die sich gegen die sehr hohe Inflation stemmen. Die Zinskurven, also die Zinshöhe in verschiedenen Laufzeiten, verflachen zunehmend, da die trüben Konjunkturaussichten die langfristigen Zinsen dämpfen.

Besonders deutlich stiegen die Renditen in Italien. Politisch rechte Parteien gewannen die Parlamentswahl am Sonntag. Der Sieg wurde weitgehend erwartet. Die meisten Stimmen erhielten die postfaschistischen "Brüder Italiens" von Georgia Meloni. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihe kletterte um 0,15 Prozentpunkte auf 4,48 Prozent.

Konjunkturdaten aus Deutschland fielen schwach aus. Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich deutlich ein und sank auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren. "Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Deutschland leidet unter einer Vielzahl krisenhafter Entwicklungen. Allen voran steht der Krieg Russlands in der Ukraine, der die Unsicherheit stark erhöht hat. Hinzu kommen die Energiekrise, anhaltende Probleme im Welthandel und die vielerorts stark steigenden Zinsen der Notenbanken.

Außerhalb der Eurozone war die Entwicklung am britischen Anleihemarkt extrem. Eine geplante Steuersenkung der neuen britischen Regierung unter Premierministerin Liz Truss beunruhigte die Finanzmärkte. Nach Einschätzung von Experten der Dekabank dürfte die Steuerreform den britischen Schuldenberg auf Sicht der kommenden fünf Jahre um etwa 400 Milliarden Pfund erhöhen. "Die Marktbewegungen sind ein klares Misstrauensvotum gegen die Politik der neuen Regierung", schreibt die Dekabank. Die Rendite zehnjähriger britischer Anleihen stieg um 0,34 Prozentpunkte auf 4,17 Prozent./jsl/he

 

Deutsche Anleihen: Kursverluste - Italienische Anleihen stark unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag deutlich gefallen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> sank um 0,40 Prozent auf 138,88 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um Gegenzug auf 2,088 Prozent. In der Spitze erreichte die Rendite mit 2,13 Prozent den höchsten Stand seit Ende 2011.

Schon seit einiger Zeit steigen die Zinsen an den Kapitalmärkten, besonders stark in den kürzeren Laufzeiten. Verantwortlich sind zumeist kräftige Zinsanhebungen vieler Zentralbanken, die sich gegen die sehr hohe Inflation stemmen. Die Zinskurven, also die Zinshöhe in verschiedenen Laufzeiten, verflachen zunehmend, da die trüben Konjunkturaussichten die langfristigen Zinsen dämpfen.

Besonders deutlich stiegen die Renditen in Italien. Politisch rechte Parteien gewannen die Parlamentswahl am Sonntag. Der Sieg wurde weitgehend erwartet. Die meisten Stimmen erhielten die postfaschistischen "Brüder Italiens" von Georgia Meloni. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihe kletterte um 0,15 Prozentpunkte auf 4,48 Prozent.

Konjunkturdaten aus Deutschland fielen schwach aus. Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich deutlich ein und sank auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren. "Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Deutschland leidet unter einer Vielzahl krisenhafter Entwicklungen. Allen voran steht der Krieg Russlands in der Ukraine, der die Unsicherheit stark erhöht hat. Hinzu kommen die Energiekrise, anhaltende Probleme im Welthandel und die vielerorts stark steigenden Zinsen der Notenbanken.

Außerhalb der Eurozone war die Entwicklung am britischen Anleihemarkt extrem. Eine geplante Steuersenkung der neuen britischen Regierung unter Premierministerin Liz Truss beunruhigte die Finanzmärkte. Nach Einschätzung von Experten der Dekabank dürfte die Steuerreform den britischen Schuldenberg auf Sicht der kommenden fünf Jahre um etwa 400 Milliarden Pfund erhöhen. "Die Marktbewegungen sind ein klares Misstrauensvotum gegen die Politik der neuen Regierung", schreibt die Dekabank. Die Rendite zehnjähriger britischer Anleihen stieg um 0,34 Prozentpunkte auf 4,17 Prozent./jsl/he

 

Deutsche Anleihen: Kursverluste - Italienische Anleihen stark unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag deutlich gefallen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> sank um 0,40 Prozent auf 138,88 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um Gegenzug auf 2,088 Prozent. In der Spitze erreichte die Rendite mit 2,13 Prozent den höchsten Stand seit Ende 2011.

Schon seit einiger Zeit steigen die Zinsen an den Kapitalmärkten, besonders stark in den kürzeren Laufzeiten. Verantwortlich sind zumeist kräftige Zinsanhebungen vieler Zentralbanken, die sich gegen die sehr hohe Inflation stemmen. Die Zinskurven, also die Zinshöhe in verschiedenen Laufzeiten, verflachen zunehmend, da die trüben Konjunkturaussichten die langfristigen Zinsen dämpfen.

Besonders deutlich stiegen die Renditen in Italien. Politisch rechte Parteien gewannen die Parlamentswahl am Sonntag. Der Sieg wurde weitgehend erwartet. Die meisten Stimmen erhielten die postfaschistischen "Brüder Italiens" von Georgia Meloni. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihe kletterte um 0,15 Prozentpunkte auf 4,48 Prozent.

Konjunkturdaten aus Deutschland fielen schwach aus. Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich deutlich ein und sank auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren. "Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Deutschland leidet unter einer Vielzahl krisenhafter Entwicklungen. Allen voran steht der Krieg Russlands in der Ukraine, der die Unsicherheit stark erhöht hat. Hinzu kommen die Energiekrise, anhaltende Probleme im Welthandel und die vielerorts stark steigenden Zinsen der Notenbanken.

Außerhalb der Eurozone war die Entwicklung am britischen Anleihemarkt extrem. Eine geplante Steuersenkung der neuen britischen Regierung unter Premierministerin Liz Truss beunruhigte die Finanzmärkte. Nach Einschätzung von Experten der Dekabank dürfte die Steuerreform den britischen Schuldenberg auf Sicht der kommenden fünf Jahre um etwa 400 Milliarden Pfund erhöhen. "Die Marktbewegungen sind ein klares Misstrauensvotum gegen die Politik der neuen Regierung", schreibt die Dekabank. Die Rendite zehnjähriger britischer Anleihen stieg um 0,34 Prozentpunkte auf 4,17 Prozent./jsl/he

 

Deutsche Anleihen: Kursverluste - Italienische Anleihen stark unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag deutlich gefallen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> sank um 0,40 Prozent auf 138,88 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um Gegenzug auf 2,088 Prozent. In der Spitze erreichte die Rendite mit 2,13 Prozent den höchsten Stand seit Ende 2011.

Schon seit einiger Zeit steigen die Zinsen an den Kapitalmärkten, besonders stark in den kürzeren Laufzeiten. Verantwortlich sind zumeist kräftige Zinsanhebungen vieler Zentralbanken, die sich gegen die sehr hohe Inflation stemmen. Die Zinskurven, also die Zinshöhe in verschiedenen Laufzeiten, verflachen zunehmend, da die trüben Konjunkturaussichten die langfristigen Zinsen dämpfen.

Besonders deutlich stiegen die Renditen in Italien. Politisch rechte Parteien gewannen die Parlamentswahl am Sonntag. Der Sieg wurde weitgehend erwartet. Die meisten Stimmen erhielten die postfaschistischen "Brüder Italiens" von Georgia Meloni. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihe kletterte um 0,15 Prozentpunkte auf 4,48 Prozent.

Konjunkturdaten aus Deutschland fielen schwach aus. Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich deutlich ein und sank auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren. "Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Deutschland leidet unter einer Vielzahl krisenhafter Entwicklungen. Allen voran steht der Krieg Russlands in der Ukraine, der die Unsicherheit stark erhöht hat. Hinzu kommen die Energiekrise, anhaltende Probleme im Welthandel und die vielerorts stark steigenden Zinsen der Notenbanken.

Außerhalb der Eurozone war die Entwicklung am britischen Anleihemarkt extrem. Eine geplante Steuersenkung der neuen britischen Regierung unter Premierministerin Liz Truss beunruhigte die Finanzmärkte. Nach Einschätzung von Experten der Dekabank dürfte die Steuerreform den britischen Schuldenberg auf Sicht der kommenden fünf Jahre um etwa 400 Milliarden Pfund erhöhen. "Die Marktbewegungen sind ein klares Misstrauensvotum gegen die Politik der neuen Regierung", schreibt die Dekabank. Die Rendite zehnjähriger britischer Anleihen stieg um 0,34 Prozentpunkte auf 4,17 Prozent./jsl/he

 

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