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Ackerbauern hoffen auf gutes Jahr - Schweinehalter in der Krise

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg haben in der deutschen Landwirtschaft ein erhebliches Einkommensgefälle zwischen Ackerbauern und Tierhalten zur Folge: Ackerbauern können trotz rasant gestiegener Kosten zumindest auf ein gutes Jahr hoffen, während insbesondere die Schweinehalter in einer sehr schwierigen Lage sind.

"Wir gehen davon aus, dass die Ackerbaubetriebe im Schnitt ein sehr gutes Jahr haben werden, weil die starken Produktpreissteigerungen zur Ernte 2022 höher sind als die ebenfalls deutlichen Kostensteigerungen", sagt Frank Offermann am bundeseigenen Thünen-Institut in Braunschweig - wobei dies nicht für jeden einzelnen Betrieb gilt, sondern eine Durchschnittsschätzung ist.

Die Schätzungen in der Fachwelt sind allerdings nicht einheitlich. Der Deutsche Bauernverband gibt wegen der unsicheren Weltlage und der Schwankungen auf den Agrarmärkten keine Prognose ab.

Doch unbestritten ist, dass viele Schweinehalter seit Beginn der Corona-Pandemie außerordentlich schlechte Geschäfte machen. Dazu trugen sowohl Covid als auch die Afrikanische Schweinepest bei, die den Export behindert. Seit Mai 2020 haben nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 12,5 Prozent der deutschen Schweinehalter aufgegeben - die Zahl der Betriebe schrumpfte von 20 400 auf 17 900.

"Wir haben eine prekäre Lage insbesondere der Schweinehalter", sagt Josef Schmidhuber, Ökonom bei der UN-Agrarorganisation FAO in Rom. "Bei konstant niedrigen Schweinepreisen und steigenden Futtermittelpreisen hören viele Produzenten auf." Bauernverbands-Generalsekretär Bernhard Krüsken sprach von einem "echten Strukturbruch"./cho/DP/zb

 

Ackerbauern hoffen auf gutes Jahr - Schweinehalter in der Krise

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg haben in der deutschen Landwirtschaft ein erhebliches Einkommensgefälle zwischen Ackerbauern und Tierhalten zur Folge: Ackerbauern können trotz rasant gestiegener Kosten zumindest auf ein gutes Jahr hoffen, während insbesondere die Schweinehalter in einer sehr schwierigen Lage sind.

"Wir gehen davon aus, dass die Ackerbaubetriebe im Schnitt ein sehr gutes Jahr haben werden, weil die starken Produktpreissteigerungen zur Ernte 2022 höher sind als die ebenfalls deutlichen Kostensteigerungen", sagt Frank Offermann am bundeseigenen Thünen-Institut in Braunschweig - wobei dies nicht für jeden einzelnen Betrieb gilt, sondern eine Durchschnittsschätzung ist.

Die Schätzungen in der Fachwelt sind allerdings nicht einheitlich. Der Deutsche Bauernverband gibt wegen der unsicheren Weltlage und der Schwankungen auf den Agrarmärkten keine Prognose ab.

Doch unbestritten ist, dass viele Schweinehalter seit Beginn der Corona-Pandemie außerordentlich schlechte Geschäfte machen. Dazu trugen sowohl Covid als auch die Afrikanische Schweinepest bei, die den Export behindert. Seit Mai 2020 haben nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 12,5 Prozent der deutschen Schweinehalter aufgegeben - die Zahl der Betriebe schrumpfte von 20 400 auf 17 900.

"Wir haben eine prekäre Lage insbesondere der Schweinehalter", sagt Josef Schmidhuber, Ökonom bei der UN-Agrarorganisation FAO in Rom. "Bei konstant niedrigen Schweinepreisen und steigenden Futtermittelpreisen hören viele Produzenten auf." Bauernverbands-Generalsekretär Bernhard Krüsken sprach von einem "echten Strukturbruch"./cho/DP/zb

 

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg haben in der deutschen Landwirtschaft ein erhebliches Einkommensgefälle zwischen Ackerbauern und Tierhalten zur Folge: Ackerbauern können trotz rasant gestiegener Kosten zumindest auf ein gutes Jahr hoffen, während insbesondere die Schweinehalter in einer sehr schwierigen Lage sind.

"Wir gehen davon aus, dass die Ackerbaubetriebe im Schnitt ein sehr gutes Jahr haben werden, weil die starken Produktpreissteigerungen zur Ernte 2022 höher sind als die ebenfalls deutlichen Kostensteigerungen", sagt Frank Offermann am bundeseigenen Thünen-Institut in Braunschweig - wobei dies nicht für jeden einzelnen Betrieb gilt, sondern eine Durchschnittsschätzung ist.

Die Schätzungen in der Fachwelt sind allerdings nicht einheitlich. Der Deutsche Bauernverband gibt wegen der unsicheren Weltlage und der Schwankungen auf den Agrarmärkten keine Prognose ab.

Doch unbestritten ist, dass viele Schweinehalter seit Beginn der Corona-Pandemie außerordentlich schlechte Geschäfte machen. Dazu trugen sowohl Covid als auch die Afrikanische Schweinepest bei, die den Export behindert. Seit Mai 2020 haben nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 12,5 Prozent der deutschen Schweinehalter aufgegeben - die Zahl der Betriebe schrumpfte von 20 400 auf 17 900.

"Wir haben eine prekäre Lage insbesondere der Schweinehalter", sagt Josef Schmidhuber, Ökonom bei der UN-Agrarorganisation FAO in Rom. "Bei konstant niedrigen Schweinepreisen und steigenden Futtermittelpreisen hören viele Produzenten auf." Bauernverbands-Generalsekretär Bernhard Krüsken sprach von einem "echten Strukturbruch"./cho/DP/zb

 

Ackerbauern hoffen auf gutes Jahr - Schweinehalter in der Krise

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg haben in der deutschen Landwirtschaft ein erhebliches Einkommensgefälle zwischen Ackerbauern und Tierhalten zur Folge: Ackerbauern können trotz rasant gestiegener Kosten zumindest auf ein gutes Jahr hoffen, während insbesondere die Schweinehalter in einer sehr schwierigen Lage sind.

"Wir gehen davon aus, dass die Ackerbaubetriebe im Schnitt ein sehr gutes Jahr haben werden, weil die starken Produktpreissteigerungen zur Ernte 2022 höher sind als die ebenfalls deutlichen Kostensteigerungen", sagt Frank Offermann am bundeseigenen Thünen-Institut in Braunschweig - wobei dies nicht für jeden einzelnen Betrieb gilt, sondern eine Durchschnittsschätzung ist.

Die Schätzungen in der Fachwelt sind allerdings nicht einheitlich. Der Deutsche Bauernverband gibt wegen der unsicheren Weltlage und der Schwankungen auf den Agrarmärkten keine Prognose ab.

Doch unbestritten ist, dass viele Schweinehalter seit Beginn der Corona-Pandemie außerordentlich schlechte Geschäfte machen. Dazu trugen sowohl Covid als auch die Afrikanische Schweinepest bei, die den Export behindert. Seit Mai 2020 haben nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 12,5 Prozent der deutschen Schweinehalter aufgegeben - die Zahl der Betriebe schrumpfte von 20 400 auf 17 900.

"Wir haben eine prekäre Lage insbesondere der Schweinehalter", sagt Josef Schmidhuber, Ökonom bei der UN-Agrarorganisation FAO in Rom. "Bei konstant niedrigen Schweinepreisen und steigenden Futtermittelpreisen hören viele Produzenten auf." Bauernverbands-Generalsekretär Bernhard Krüsken sprach von einem "echten Strukturbruch"./cho/DP/zb

 

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