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AKTIE IM FOKUS: Gesenkte Jahresziele schicken Fielmann auf Achtjahrestief

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen wegen einer Eintrübung der Konsumentenstimmung und reduzierte Gewinnerwartungen der Optikerkette Fielmann <DE0005772206> haben am Montag die Anleger erschreckt. Mit einem Kursrutsch um zeitweise mehr als 13 Prozent fiel der Aktienkurs unter das Niveau des Corona-Schocks im März 2020. Ein Kurs von 40,34 Euro im Tagestief bedeutete das tiefste Niveau seit 2014. Zuletzt betrug der Kursrutsch noch knapp zwölf Prozent auf 41,16 Euro.

Fielmann äußerte sich generell vorsichtig zur Verbraucherstimmung in Deutschland. Aufgrund des nachlassenden Konsumverhaltens erwartet der Konzern das Vorsteuerergebnis 2022 mit gut 190 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Konzernumsatz soll von knapp 1,7 Milliarden auf etwa 1,8 Milliarden Euro steigen. Bislang hatte Fielmann im besten Fall ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und eine "spürbare" Verbesserung der Marge in Aussicht gestellt. Ende April, als Fielmann seinen Ausblick für das Jahr 2022 ausgegeben hatte, fanden Analysten diese Ziele noch "konservativ".

Laut Analyst Volker Bosse von der Baader Bank übertraf der gestiegene Umsatz der Optikerkette zwar seine Erwartungen, der im zweiten Quartal erzielte Vorsteuergewinn sei jedoch um ein Viertel hinter diesen zurückgeblieben. Was das Ergebnis betrifft, wertete er auch die neuen Jahresziele als Enttäuschung. Wegen außerordentlich hoher Kosten lägen die 190 Millionen Euro klar unter seiner Schätzung, die bei 221 Millionen gelegen habe.

Der Vorstand der Fielmann-Gruppe betrachte das aktuelle Marktumfeld "mit Sorge", hieß es. Um die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen und die Vorsteuer-Marge bis 2025 auf mindestens 16 Prozent zu steigern, werde das Management "Maßnahmen" ergreifen, erklärte Fielmann. Der Baader-Experte Bosse wies in seiner Studie darauf hin, dass Finanzchef Georg Alexander Zeiss dieses Ziel als große Herausforderung bezeichnet habe.

Durch den Kursrutsch am Montag wurde der Abwärtstrend der Aktie nochmals intensiviert. Im Februar 2020 hatten Anleger kurz vor dem Pandemie-Crash noch bis zu 76,35 Euro für das Papier bezahlt, einige Monate später hatte sich der Kurs wieder bis immerhin über die Marke über 72 Euro erholt. Seitdem haben die Papiere 43 Prozent an Wert verloren. Allein 2022 beträgt das Minus bislang etwa 30 Prozent, womit die Papiere im SDax <DE0009653386> aber noch im Mittelfeld liegen./tih/ck/stw

 

AKTIE IM FOKUS: Gesenkte Jahresziele schicken Fielmann auf Achtjahrestief

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen wegen einer Eintrübung der Konsumentenstimmung und reduzierte Gewinnerwartungen der Optikerkette Fielmann <DE0005772206> haben am Montag die Anleger erschreckt. Mit einem Kursrutsch um zeitweise mehr als 13 Prozent fiel der Aktienkurs unter das Niveau des Corona-Schocks im März 2020. Ein Kurs von 40,34 Euro im Tagestief bedeutete das tiefste Niveau seit 2014. Zuletzt betrug der Kursrutsch noch knapp zwölf Prozent auf 41,16 Euro.

Fielmann äußerte sich generell vorsichtig zur Verbraucherstimmung in Deutschland. Aufgrund des nachlassenden Konsumverhaltens erwartet der Konzern das Vorsteuerergebnis 2022 mit gut 190 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Konzernumsatz soll von knapp 1,7 Milliarden auf etwa 1,8 Milliarden Euro steigen. Bislang hatte Fielmann im besten Fall ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und eine "spürbare" Verbesserung der Marge in Aussicht gestellt. Ende April, als Fielmann seinen Ausblick für das Jahr 2022 ausgegeben hatte, fanden Analysten diese Ziele noch "konservativ".

Laut Analyst Volker Bosse von der Baader Bank übertraf der gestiegene Umsatz der Optikerkette zwar seine Erwartungen, der im zweiten Quartal erzielte Vorsteuergewinn sei jedoch um ein Viertel hinter diesen zurückgeblieben. Was das Ergebnis betrifft, wertete er auch die neuen Jahresziele als Enttäuschung. Wegen außerordentlich hoher Kosten lägen die 190 Millionen Euro klar unter seiner Schätzung, die bei 221 Millionen gelegen habe.

Der Vorstand der Fielmann-Gruppe betrachte das aktuelle Marktumfeld "mit Sorge", hieß es. Um die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen und die Vorsteuer-Marge bis 2025 auf mindestens 16 Prozent zu steigern, werde das Management "Maßnahmen" ergreifen, erklärte Fielmann. Der Baader-Experte Bosse wies in seiner Studie darauf hin, dass Finanzchef Georg Alexander Zeiss dieses Ziel als große Herausforderung bezeichnet habe.

Durch den Kursrutsch am Montag wurde der Abwärtstrend der Aktie nochmals intensiviert. Im Februar 2020 hatten Anleger kurz vor dem Pandemie-Crash noch bis zu 76,35 Euro für das Papier bezahlt, einige Monate später hatte sich der Kurs wieder bis immerhin über die Marke über 72 Euro erholt. Seitdem haben die Papiere 43 Prozent an Wert verloren. Allein 2022 beträgt das Minus bislang etwa 30 Prozent, womit die Papiere im SDax <DE0009653386> aber noch im Mittelfeld liegen./tih/ck/stw

 

AKTIE IM FOKUS: Gesenkte Jahresziele schicken Fielmann auf Achtjahrestief

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen wegen einer Eintrübung der Konsumentenstimmung und reduzierte Gewinnerwartungen der Optikerkette Fielmann <DE0005772206> haben am Montag die Anleger erschreckt. Mit einem Kursrutsch um zeitweise mehr als 13 Prozent fiel der Aktienkurs unter das Niveau des Corona-Schocks im März 2020. Ein Kurs von 40,34 Euro im Tagestief bedeutete das tiefste Niveau seit 2014. Zuletzt betrug der Kursrutsch noch knapp zwölf Prozent auf 41,16 Euro.

Fielmann äußerte sich generell vorsichtig zur Verbraucherstimmung in Deutschland. Aufgrund des nachlassenden Konsumverhaltens erwartet der Konzern das Vorsteuerergebnis 2022 mit gut 190 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Konzernumsatz soll von knapp 1,7 Milliarden auf etwa 1,8 Milliarden Euro steigen. Bislang hatte Fielmann im besten Fall ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und eine "spürbare" Verbesserung der Marge in Aussicht gestellt. Ende April, als Fielmann seinen Ausblick für das Jahr 2022 ausgegeben hatte, fanden Analysten diese Ziele noch "konservativ".

Laut Analyst Volker Bosse von der Baader Bank übertraf der gestiegene Umsatz der Optikerkette zwar seine Erwartungen, der im zweiten Quartal erzielte Vorsteuergewinn sei jedoch um ein Viertel hinter diesen zurückgeblieben. Was das Ergebnis betrifft, wertete er auch die neuen Jahresziele als Enttäuschung. Wegen außerordentlich hoher Kosten lägen die 190 Millionen Euro klar unter seiner Schätzung, die bei 221 Millionen gelegen habe.

Der Vorstand der Fielmann-Gruppe betrachte das aktuelle Marktumfeld "mit Sorge", hieß es. Um die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen und die Vorsteuer-Marge bis 2025 auf mindestens 16 Prozent zu steigern, werde das Management "Maßnahmen" ergreifen, erklärte Fielmann. Der Baader-Experte Bosse wies in seiner Studie darauf hin, dass Finanzchef Georg Alexander Zeiss dieses Ziel als große Herausforderung bezeichnet habe.

Durch den Kursrutsch am Montag wurde der Abwärtstrend der Aktie nochmals intensiviert. Im Februar 2020 hatten Anleger kurz vor dem Pandemie-Crash noch bis zu 76,35 Euro für das Papier bezahlt, einige Monate später hatte sich der Kurs wieder bis immerhin über die Marke über 72 Euro erholt. Seitdem haben die Papiere 43 Prozent an Wert verloren. Allein 2022 beträgt das Minus bislang etwa 30 Prozent, womit die Papiere im SDax <DE0009653386> aber noch im Mittelfeld liegen./tih/ck/stw

 

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Sorgen wegen einer Eintrübung der Konsumentenstimmung und reduzierte Gewinnerwartungen der Optikerkette Fielmann <DE0005772206> haben am Montag die Anleger erschreckt. Mit einem Kursrutsch um zeitweise mehr als 13 Prozent fiel der Aktienkurs unter das Niveau des Corona-Schocks im März 2020. Ein Kurs von 40,34 Euro im Tagestief bedeutete das tiefste Niveau seit 2014. Zuletzt betrug der Kursrutsch noch knapp zwölf Prozent auf 41,16 Euro.

Fielmann äußerte sich generell vorsichtig zur Verbraucherstimmung in Deutschland. Aufgrund des nachlassenden Konsumverhaltens erwartet der Konzern das Vorsteuerergebnis 2022 mit gut 190 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Konzernumsatz soll von knapp 1,7 Milliarden auf etwa 1,8 Milliarden Euro steigen. Bislang hatte Fielmann im besten Fall ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und eine "spürbare" Verbesserung der Marge in Aussicht gestellt. Ende April, als Fielmann seinen Ausblick für das Jahr 2022 ausgegeben hatte, fanden Analysten diese Ziele noch "konservativ".

Laut Analyst Volker Bosse von der Baader Bank übertraf der gestiegene Umsatz der Optikerkette zwar seine Erwartungen, der im zweiten Quartal erzielte Vorsteuergewinn sei jedoch um ein Viertel hinter diesen zurückgeblieben. Was das Ergebnis betrifft, wertete er auch die neuen Jahresziele als Enttäuschung. Wegen außerordentlich hoher Kosten lägen die 190 Millionen Euro klar unter seiner Schätzung, die bei 221 Millionen gelegen habe.

Der Vorstand der Fielmann-Gruppe betrachte das aktuelle Marktumfeld "mit Sorge", hieß es. Um die positive Umsatzentwicklung fortzusetzen und die Vorsteuer-Marge bis 2025 auf mindestens 16 Prozent zu steigern, werde das Management "Maßnahmen" ergreifen, erklärte Fielmann. Der Baader-Experte Bosse wies in seiner Studie darauf hin, dass Finanzchef Georg Alexander Zeiss dieses Ziel als große Herausforderung bezeichnet habe.

Durch den Kursrutsch am Montag wurde der Abwärtstrend der Aktie nochmals intensiviert. Im Februar 2020 hatten Anleger kurz vor dem Pandemie-Crash noch bis zu 76,35 Euro für das Papier bezahlt, einige Monate später hatte sich der Kurs wieder bis immerhin über die Marke über 72 Euro erholt. Seitdem haben die Papiere 43 Prozent an Wert verloren. Allein 2022 beträgt das Minus bislang etwa 30 Prozent, womit die Papiere im SDax <DE0009653386> aber noch im Mittelfeld liegen./tih/ck/stw

 

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