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Aktien Frankfurt: Dax mit Mühe in der Gewinnzone

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag über weite Strecken im Plus gehalten. Der deutsche Leitindex war im frühen Handel noch um bis zu 0,8 Prozent gestiegen, verlor dann aber an Schwung und gab seine Eröffnungsgewinne zwischenzeitlich komplett ab. Konjunktursorgen lasten unverändert auf der Stimmung.

Bis zum Mittag legte der Dax um 0,49 Prozent auf 12 876,26 Punkte zu. Am Donnerstag war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit März gefallen, hat sich seither aber etwas gefangen.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte verharrte nahezu unverändert bei 25 845,53 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hingegen stieg um 0,8 Prozent.

Aus den USA kommen zu Wochenbeginn keine Impulse, da dort feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. Insgesamt bleibt die Lage am Aktienmarkt angespannt. Die hohen Inflationsraten trübten bereits die Konsumlaune, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. In Europa kämen erschwerend der sich abzeichnende Gasmangel sowie andere Folgen des Ukraine-Kriegs und die damit zusammenhängenden Sanktionen hinzu.

Insofern pendele der Dax zwischen der wichtigen Unterstützung am Jahrestief bei 12 439 Punkten und der 13 000er-Marke orientierungslos hin und her, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Potenzielle Käufer dürften dem Markt wegen der Rezessionsrisiken so lange fernbleiben, bis zumindest das eine oder andere Hoffnungssignal von sich entspannenden Lieferketten, sinkenden Preisen oder Lösungen des drohenden Energieproblems für Deutschland und Europa die Märkte erreicht.

Ähnlich zurückhaltend äußerten sich die Analysten der Dekabank: "Die Neuorientierung an den Kapitalmärkten hält an. Bis es mehr Klarheit gibt, wird noch einige Zeit verstreichen." Die Konjunkturdaten in dieser Woche wie die deutsche Industrieproduktion oder der US-Arbeitsmarktbericht würden kritisch beäugt, aber keine zusätzliche Sicherheit bringen. Mit Blick auf die hohen Preissteigerungen komme der Kommunikation der Notenbanken und ihrer Erwartungslenkung herausragende Bedeutung zu.

Im Dax wurden Autowerte gemieden. BMW <DE0005190003> büßten 0,7 Prozent und Mercedes-Benz <DE0007100000> 2,1 Prozent ein. Chipmangel und Lieferkettenprobleme bremsen den US-Automarkt weiter aus, und auch für die deutschen Hersteller läuft es schlecht, wie Absatzzahlen für das zweite Quartal zeigten. Analysten der italienischen Bank Mediobanca sprachen von einer "recht schwachen" Entwicklung in den USA. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich der Abwärtstrend noch etwas verschärft.

Klares Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> waren die Aktien der Shop Apotheke <NL0012044747>, die nach einer skeptischen Studie des Investmenthauses Oddo um rund acht Prozent einbrachen und auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai zurückfielen. Analyst Andreas Riemann befürchtet, dass die Inflation die Gewinne der Online-Apotheke im laufenden Jahr belasten wird. Sowohl die Margenerwartungen als auch die Bewertung erschienen ambitioniert.

An der Index-Spitze im SDax zogen die Anteilsscheine von Vitesco <DE000VTSC017> um mehr als sechs Prozent an. Die Familie Schaeffler <DE000SHA0159> erhöhte ihren Anteil an dem Automobilzulieferer./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

Aktien Frankfurt: Dax mit Mühe in der Gewinnzone

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag über weite Strecken im Plus gehalten. Der deutsche Leitindex war im frühen Handel noch um bis zu 0,8 Prozent gestiegen, verlor dann aber an Schwung und gab seine Eröffnungsgewinne zwischenzeitlich komplett ab. Konjunktursorgen lasten unverändert auf der Stimmung.

Bis zum Mittag legte der Dax um 0,49 Prozent auf 12 876,26 Punkte zu. Am Donnerstag war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit März gefallen, hat sich seither aber etwas gefangen.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte verharrte nahezu unverändert bei 25 845,53 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hingegen stieg um 0,8 Prozent.

Aus den USA kommen zu Wochenbeginn keine Impulse, da dort feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. Insgesamt bleibt die Lage am Aktienmarkt angespannt. Die hohen Inflationsraten trübten bereits die Konsumlaune, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. In Europa kämen erschwerend der sich abzeichnende Gasmangel sowie andere Folgen des Ukraine-Kriegs und die damit zusammenhängenden Sanktionen hinzu.

Insofern pendele der Dax zwischen der wichtigen Unterstützung am Jahrestief bei 12 439 Punkten und der 13 000er-Marke orientierungslos hin und her, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Potenzielle Käufer dürften dem Markt wegen der Rezessionsrisiken so lange fernbleiben, bis zumindest das eine oder andere Hoffnungssignal von sich entspannenden Lieferketten, sinkenden Preisen oder Lösungen des drohenden Energieproblems für Deutschland und Europa die Märkte erreicht.

Ähnlich zurückhaltend äußerten sich die Analysten der Dekabank: "Die Neuorientierung an den Kapitalmärkten hält an. Bis es mehr Klarheit gibt, wird noch einige Zeit verstreichen." Die Konjunkturdaten in dieser Woche wie die deutsche Industrieproduktion oder der US-Arbeitsmarktbericht würden kritisch beäugt, aber keine zusätzliche Sicherheit bringen. Mit Blick auf die hohen Preissteigerungen komme der Kommunikation der Notenbanken und ihrer Erwartungslenkung herausragende Bedeutung zu.

Im Dax wurden Autowerte gemieden. BMW <DE0005190003> büßten 0,7 Prozent und Mercedes-Benz <DE0007100000> 2,1 Prozent ein. Chipmangel und Lieferkettenprobleme bremsen den US-Automarkt weiter aus, und auch für die deutschen Hersteller läuft es schlecht, wie Absatzzahlen für das zweite Quartal zeigten. Analysten der italienischen Bank Mediobanca sprachen von einer "recht schwachen" Entwicklung in den USA. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich der Abwärtstrend noch etwas verschärft.

Klares Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> waren die Aktien der Shop Apotheke <NL0012044747>, die nach einer skeptischen Studie des Investmenthauses Oddo um rund acht Prozent einbrachen und auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai zurückfielen. Analyst Andreas Riemann befürchtet, dass die Inflation die Gewinne der Online-Apotheke im laufenden Jahr belasten wird. Sowohl die Margenerwartungen als auch die Bewertung erschienen ambitioniert.

An der Index-Spitze im SDax zogen die Anteilsscheine von Vitesco <DE000VTSC017> um mehr als sechs Prozent an. Die Familie Schaeffler <DE000SHA0159> erhöhte ihren Anteil an dem Automobilzulieferer./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

Aktien Frankfurt: Dax mit Mühe in der Gewinnzone

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag über weite Strecken im Plus gehalten. Der deutsche Leitindex war im frühen Handel noch um bis zu 0,8 Prozent gestiegen, verlor dann aber an Schwung und gab seine Eröffnungsgewinne zwischenzeitlich komplett ab. Konjunktursorgen lasten unverändert auf der Stimmung.

Bis zum Mittag legte der Dax um 0,49 Prozent auf 12 876,26 Punkte zu. Am Donnerstag war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit März gefallen, hat sich seither aber etwas gefangen.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte verharrte nahezu unverändert bei 25 845,53 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hingegen stieg um 0,8 Prozent.

Aus den USA kommen zu Wochenbeginn keine Impulse, da dort feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. Insgesamt bleibt die Lage am Aktienmarkt angespannt. Die hohen Inflationsraten trübten bereits die Konsumlaune, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. In Europa kämen erschwerend der sich abzeichnende Gasmangel sowie andere Folgen des Ukraine-Kriegs und die damit zusammenhängenden Sanktionen hinzu.

Insofern pendele der Dax zwischen der wichtigen Unterstützung am Jahrestief bei 12 439 Punkten und der 13 000er-Marke orientierungslos hin und her, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Potenzielle Käufer dürften dem Markt wegen der Rezessionsrisiken so lange fernbleiben, bis zumindest das eine oder andere Hoffnungssignal von sich entspannenden Lieferketten, sinkenden Preisen oder Lösungen des drohenden Energieproblems für Deutschland und Europa die Märkte erreicht.

Ähnlich zurückhaltend äußerten sich die Analysten der Dekabank: "Die Neuorientierung an den Kapitalmärkten hält an. Bis es mehr Klarheit gibt, wird noch einige Zeit verstreichen." Die Konjunkturdaten in dieser Woche wie die deutsche Industrieproduktion oder der US-Arbeitsmarktbericht würden kritisch beäugt, aber keine zusätzliche Sicherheit bringen. Mit Blick auf die hohen Preissteigerungen komme der Kommunikation der Notenbanken und ihrer Erwartungslenkung herausragende Bedeutung zu.

Im Dax wurden Autowerte gemieden. BMW <DE0005190003> büßten 0,7 Prozent und Mercedes-Benz <DE0007100000> 2,1 Prozent ein. Chipmangel und Lieferkettenprobleme bremsen den US-Automarkt weiter aus, und auch für die deutschen Hersteller läuft es schlecht, wie Absatzzahlen für das zweite Quartal zeigten. Analysten der italienischen Bank Mediobanca sprachen von einer "recht schwachen" Entwicklung in den USA. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich der Abwärtstrend noch etwas verschärft.

Klares Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> waren die Aktien der Shop Apotheke <NL0012044747>, die nach einer skeptischen Studie des Investmenthauses Oddo um rund acht Prozent einbrachen und auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai zurückfielen. Analyst Andreas Riemann befürchtet, dass die Inflation die Gewinne der Online-Apotheke im laufenden Jahr belasten wird. Sowohl die Margenerwartungen als auch die Bewertung erschienen ambitioniert.

An der Index-Spitze im SDax zogen die Anteilsscheine von Vitesco <DE000VTSC017> um mehr als sechs Prozent an. Die Familie Schaeffler <DE000SHA0159> erhöhte ihren Anteil an dem Automobilzulieferer./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

Aktien Frankfurt: Dax mit Mühe in der Gewinnzone

|   Maerkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Montag über weite Strecken im Plus gehalten. Der deutsche Leitindex war im frühen Handel noch um bis zu 0,8 Prozent gestiegen, verlor dann aber an Schwung und gab seine Eröffnungsgewinne zwischenzeitlich komplett ab. Konjunktursorgen lasten unverändert auf der Stimmung.

Bis zum Mittag legte der Dax um 0,49 Prozent auf 12 876,26 Punkte zu. Am Donnerstag war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit März gefallen, hat sich seither aber etwas gefangen.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte verharrte nahezu unverändert bei 25 845,53 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hingegen stieg um 0,8 Prozent.

Aus den USA kommen zu Wochenbeginn keine Impulse, da dort feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. Insgesamt bleibt die Lage am Aktienmarkt angespannt. Die hohen Inflationsraten trübten bereits die Konsumlaune, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. In Europa kämen erschwerend der sich abzeichnende Gasmangel sowie andere Folgen des Ukraine-Kriegs und die damit zusammenhängenden Sanktionen hinzu.

Insofern pendele der Dax zwischen der wichtigen Unterstützung am Jahrestief bei 12 439 Punkten und der 13 000er-Marke orientierungslos hin und her, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Potenzielle Käufer dürften dem Markt wegen der Rezessionsrisiken so lange fernbleiben, bis zumindest das eine oder andere Hoffnungssignal von sich entspannenden Lieferketten, sinkenden Preisen oder Lösungen des drohenden Energieproblems für Deutschland und Europa die Märkte erreicht.

Ähnlich zurückhaltend äußerten sich die Analysten der Dekabank: "Die Neuorientierung an den Kapitalmärkten hält an. Bis es mehr Klarheit gibt, wird noch einige Zeit verstreichen." Die Konjunkturdaten in dieser Woche wie die deutsche Industrieproduktion oder der US-Arbeitsmarktbericht würden kritisch beäugt, aber keine zusätzliche Sicherheit bringen. Mit Blick auf die hohen Preissteigerungen komme der Kommunikation der Notenbanken und ihrer Erwartungslenkung herausragende Bedeutung zu.

Im Dax wurden Autowerte gemieden. BMW <DE0005190003> büßten 0,7 Prozent und Mercedes-Benz <DE0007100000> 2,1 Prozent ein. Chipmangel und Lieferkettenprobleme bremsen den US-Automarkt weiter aus, und auch für die deutschen Hersteller läuft es schlecht, wie Absatzzahlen für das zweite Quartal zeigten. Analysten der italienischen Bank Mediobanca sprachen von einer "recht schwachen" Entwicklung in den USA. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich der Abwärtstrend noch etwas verschärft.

Klares Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> waren die Aktien der Shop Apotheke <NL0012044747>, die nach einer skeptischen Studie des Investmenthauses Oddo um rund acht Prozent einbrachen und auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai zurückfielen. Analyst Andreas Riemann befürchtet, dass die Inflation die Gewinne der Online-Apotheke im laufenden Jahr belasten wird. Sowohl die Margenerwartungen als auch die Bewertung erschienen ambitioniert.

An der Index-Spitze im SDax zogen die Anteilsscheine von Vitesco <DE000VTSC017> um mehr als sechs Prozent an. Die Familie Schaeffler <DE000SHA0159> erhöhte ihren Anteil an dem Automobilzulieferer./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

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