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Aktien New York Ausblick: Träge Rekordjagd vor Powell-Auftritt

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd am US-Aktienmarkt könnte auch am Dienstag weitergehen. Gleichwohl zeigen sich mittlerweile schon Ermüdungserscheinungen, worauf auch manch ein Analyst hinweist. Im Fokus steht weiterhin die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der KI-getriebene Höhenflug von Techwerten.

Der Broker IG taxierte den Nasdaq 100 <US6311011026> rund eineinhalb Stunden vor dem Auftakt auf 20.501 Punkte. Das wäre ein Plus von 0,3 Prozent sowie eine weitere Bestmarke. Der breit gefasste S&P 500 <US78378X1072> dürfte sich demnach nahe seines Rekords halten.

Dem Dow Jones Industrial <US2605661048> fehlt derweil weiterhin ein gutes Stück zu seinem Rekord über der Marke von 40.000 Punkten aus dem Mai. Ihn taxierte IG zuletzt auf 39.367 Punkte und damit knapp über seinem Vortagesschluss.

Die Marktstrategen der Citigroup werden mit Blick auf KI-Werte mittlerweile etwas vorsichtiger. Die Rally von Aktien rund um das Thema Künstliche Intelligenz möge zwar kaum Anzeichen von Ermüdung zeigen, aber ein historischer Rückblick lege nahe, dass bei den größten Namen die Zeit gekommen sei, erst einmal Kasse zu machen. Gerade bei Chipherstellern sei dies der Fall und Investoren sollten sich mit Blick auf die KI-Wertschöpfungskette eher etwas breiter aufstellen.

Auch mit Blick auf den breiten Markt gibt es mittlerweile vorsichtigere Stimmen. Der S&P 500 erscheine inzwischen recht überkauft, erklärt etwa Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Von daher wäre eine Pause von der Rekordjagd jetzt eher der Normalfall als eine Überraschung."

Wie weit die Rally noch trägt, hängt auch von der Zinspolitik der US-Notenbank ab. Die Blicke richten sich daher auf einen Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell. Seine halbjährliche Anhörung vor dem Senat steht am Dienstag auf dem Plan, gefolgt von einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch. Im Mittelpunkt steht jeweils die Frage, wann die Federal Reserve ihre straffe Geldpolitik lockern wird. Bisher zögern die Währungshüter mit Verweis auf die hartnäckige Inflation.

Regelmäßig betont Powell, dass mit Blick auf die Inflationsentwicklung mehr Zuversicht vonnöten sei und der geldpolitische Kurs von der Datenlage abhänge. Wichtig werden in diesem Zusammenhang im weiteren Wochenverlauf daher Daten zur Entwicklung der Inflation in den USA.

Vorbörslich gefragt waren einmal mehr Techwerte. Die Anteilsscheine des Chipherstellers Intel <US4581401001> legten um 2,4 Prozent zu. Für Nvidia <US67066G1040> ging es um 1,5 Prozent nach oben.

Neben Tech-Aktien könnten Bankenwerte wie Wells Fargo <US9497461015>, Goldman Sachs <US38141G1040>, Morgan Stanley <US6174464486> und Bank of New York Mellon <US0640581007> am Dienstag einen Blick wert sein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwägt die Fed Änderungen bei der Berechnung des zusätzlichen Kapitals, das systemrelevante US-Großbanken als Risikopuffer vorhalten müssen. Den größten Geldhäusern des Landes könnte das demnach in Summe Milliarden an Kapital sparen, das sie dann anderweitig verwenden könnten.

Für die Papiere der Bank of America <US0605051046> ging es vorbörslich um 0,6 Prozent nach oben, nachdem die Analysten des Investmenthauses Piper Sandler mit einer Hochstufung auf "Neutral" ihr bislang negatives Votum aufgaben. Sie rechnen mit einer positiven Trendwende beim Nettozinseinkommen nach dem zweiten Quartal.

In diesem Zusammenhang rückt auch die am Freitag beginnende Berichtssaison der Banken zum zweiten Quartal zunehmend in den Fokus. Zum Wochenschluss werden JPMorgan <US46625H1005>, Wells Fargo <US9497461015>, die Bank of New York Mellon <US0640581007> sowie die Citigroup <US1729674242> ihre Bücher öffnen./mis/tih

 

Aktien New York Ausblick: Träge Rekordjagd vor Powell-Auftritt

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd am US-Aktienmarkt könnte auch am Dienstag weitergehen. Gleichwohl zeigen sich mittlerweile schon Ermüdungserscheinungen, worauf auch manch ein Analyst hinweist. Im Fokus steht weiterhin die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der KI-getriebene Höhenflug von Techwerten.

Der Broker IG taxierte den Nasdaq 100 <US6311011026> rund eineinhalb Stunden vor dem Auftakt auf 20.501 Punkte. Das wäre ein Plus von 0,3 Prozent sowie eine weitere Bestmarke. Der breit gefasste S&P 500 <US78378X1072> dürfte sich demnach nahe seines Rekords halten.

Dem Dow Jones Industrial <US2605661048> fehlt derweil weiterhin ein gutes Stück zu seinem Rekord über der Marke von 40.000 Punkten aus dem Mai. Ihn taxierte IG zuletzt auf 39.367 Punkte und damit knapp über seinem Vortagesschluss.

Die Marktstrategen der Citigroup werden mit Blick auf KI-Werte mittlerweile etwas vorsichtiger. Die Rally von Aktien rund um das Thema Künstliche Intelligenz möge zwar kaum Anzeichen von Ermüdung zeigen, aber ein historischer Rückblick lege nahe, dass bei den größten Namen die Zeit gekommen sei, erst einmal Kasse zu machen. Gerade bei Chipherstellern sei dies der Fall und Investoren sollten sich mit Blick auf die KI-Wertschöpfungskette eher etwas breiter aufstellen.

Auch mit Blick auf den breiten Markt gibt es mittlerweile vorsichtigere Stimmen. Der S&P 500 erscheine inzwischen recht überkauft, erklärt etwa Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Von daher wäre eine Pause von der Rekordjagd jetzt eher der Normalfall als eine Überraschung."

Wie weit die Rally noch trägt, hängt auch von der Zinspolitik der US-Notenbank ab. Die Blicke richten sich daher auf einen Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell. Seine halbjährliche Anhörung vor dem Senat steht am Dienstag auf dem Plan, gefolgt von einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch. Im Mittelpunkt steht jeweils die Frage, wann die Federal Reserve ihre straffe Geldpolitik lockern wird. Bisher zögern die Währungshüter mit Verweis auf die hartnäckige Inflation.

Regelmäßig betont Powell, dass mit Blick auf die Inflationsentwicklung mehr Zuversicht vonnöten sei und der geldpolitische Kurs von der Datenlage abhänge. Wichtig werden in diesem Zusammenhang im weiteren Wochenverlauf daher Daten zur Entwicklung der Inflation in den USA.

Vorbörslich gefragt waren einmal mehr Techwerte. Die Anteilsscheine des Chipherstellers Intel <US4581401001> legten um 2,4 Prozent zu. Für Nvidia <US67066G1040> ging es um 1,5 Prozent nach oben.

Neben Tech-Aktien könnten Bankenwerte wie Wells Fargo <US9497461015>, Goldman Sachs <US38141G1040>, Morgan Stanley <US6174464486> und Bank of New York Mellon <US0640581007> am Dienstag einen Blick wert sein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwägt die Fed Änderungen bei der Berechnung des zusätzlichen Kapitals, das systemrelevante US-Großbanken als Risikopuffer vorhalten müssen. Den größten Geldhäusern des Landes könnte das demnach in Summe Milliarden an Kapital sparen, das sie dann anderweitig verwenden könnten.

Für die Papiere der Bank of America <US0605051046> ging es vorbörslich um 0,6 Prozent nach oben, nachdem die Analysten des Investmenthauses Piper Sandler mit einer Hochstufung auf "Neutral" ihr bislang negatives Votum aufgaben. Sie rechnen mit einer positiven Trendwende beim Nettozinseinkommen nach dem zweiten Quartal.

In diesem Zusammenhang rückt auch die am Freitag beginnende Berichtssaison der Banken zum zweiten Quartal zunehmend in den Fokus. Zum Wochenschluss werden JPMorgan <US46625H1005>, Wells Fargo <US9497461015>, die Bank of New York Mellon <US0640581007> sowie die Citigroup <US1729674242> ihre Bücher öffnen./mis/tih

 

Aktien New York Ausblick: Träge Rekordjagd vor Powell-Auftritt

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd am US-Aktienmarkt könnte auch am Dienstag weitergehen. Gleichwohl zeigen sich mittlerweile schon Ermüdungserscheinungen, worauf auch manch ein Analyst hinweist. Im Fokus steht weiterhin die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der KI-getriebene Höhenflug von Techwerten.

Der Broker IG taxierte den Nasdaq 100 <US6311011026> rund eineinhalb Stunden vor dem Auftakt auf 20.501 Punkte. Das wäre ein Plus von 0,3 Prozent sowie eine weitere Bestmarke. Der breit gefasste S&P 500 <US78378X1072> dürfte sich demnach nahe seines Rekords halten.

Dem Dow Jones Industrial <US2605661048> fehlt derweil weiterhin ein gutes Stück zu seinem Rekord über der Marke von 40.000 Punkten aus dem Mai. Ihn taxierte IG zuletzt auf 39.367 Punkte und damit knapp über seinem Vortagesschluss.

Die Marktstrategen der Citigroup werden mit Blick auf KI-Werte mittlerweile etwas vorsichtiger. Die Rally von Aktien rund um das Thema Künstliche Intelligenz möge zwar kaum Anzeichen von Ermüdung zeigen, aber ein historischer Rückblick lege nahe, dass bei den größten Namen die Zeit gekommen sei, erst einmal Kasse zu machen. Gerade bei Chipherstellern sei dies der Fall und Investoren sollten sich mit Blick auf die KI-Wertschöpfungskette eher etwas breiter aufstellen.

Auch mit Blick auf den breiten Markt gibt es mittlerweile vorsichtigere Stimmen. Der S&P 500 erscheine inzwischen recht überkauft, erklärt etwa Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Von daher wäre eine Pause von der Rekordjagd jetzt eher der Normalfall als eine Überraschung."

Wie weit die Rally noch trägt, hängt auch von der Zinspolitik der US-Notenbank ab. Die Blicke richten sich daher auf einen Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell. Seine halbjährliche Anhörung vor dem Senat steht am Dienstag auf dem Plan, gefolgt von einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch. Im Mittelpunkt steht jeweils die Frage, wann die Federal Reserve ihre straffe Geldpolitik lockern wird. Bisher zögern die Währungshüter mit Verweis auf die hartnäckige Inflation.

Regelmäßig betont Powell, dass mit Blick auf die Inflationsentwicklung mehr Zuversicht vonnöten sei und der geldpolitische Kurs von der Datenlage abhänge. Wichtig werden in diesem Zusammenhang im weiteren Wochenverlauf daher Daten zur Entwicklung der Inflation in den USA.

Vorbörslich gefragt waren einmal mehr Techwerte. Die Anteilsscheine des Chipherstellers Intel <US4581401001> legten um 2,4 Prozent zu. Für Nvidia <US67066G1040> ging es um 1,5 Prozent nach oben.

Neben Tech-Aktien könnten Bankenwerte wie Wells Fargo <US9497461015>, Goldman Sachs <US38141G1040>, Morgan Stanley <US6174464486> und Bank of New York Mellon <US0640581007> am Dienstag einen Blick wert sein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwägt die Fed Änderungen bei der Berechnung des zusätzlichen Kapitals, das systemrelevante US-Großbanken als Risikopuffer vorhalten müssen. Den größten Geldhäusern des Landes könnte das demnach in Summe Milliarden an Kapital sparen, das sie dann anderweitig verwenden könnten.

Für die Papiere der Bank of America <US0605051046> ging es vorbörslich um 0,6 Prozent nach oben, nachdem die Analysten des Investmenthauses Piper Sandler mit einer Hochstufung auf "Neutral" ihr bislang negatives Votum aufgaben. Sie rechnen mit einer positiven Trendwende beim Nettozinseinkommen nach dem zweiten Quartal.

In diesem Zusammenhang rückt auch die am Freitag beginnende Berichtssaison der Banken zum zweiten Quartal zunehmend in den Fokus. Zum Wochenschluss werden JPMorgan <US46625H1005>, Wells Fargo <US9497461015>, die Bank of New York Mellon <US0640581007> sowie die Citigroup <US1729674242> ihre Bücher öffnen./mis/tih

 

Aktien New York Ausblick: Träge Rekordjagd vor Powell-Auftritt

|   Maerkte

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd am US-Aktienmarkt könnte auch am Dienstag weitergehen. Gleichwohl zeigen sich mittlerweile schon Ermüdungserscheinungen, worauf auch manch ein Analyst hinweist. Im Fokus steht weiterhin die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und der KI-getriebene Höhenflug von Techwerten.

Der Broker IG taxierte den Nasdaq 100 <US6311011026> rund eineinhalb Stunden vor dem Auftakt auf 20.501 Punkte. Das wäre ein Plus von 0,3 Prozent sowie eine weitere Bestmarke. Der breit gefasste S&P 500 <US78378X1072> dürfte sich demnach nahe seines Rekords halten.

Dem Dow Jones Industrial <US2605661048> fehlt derweil weiterhin ein gutes Stück zu seinem Rekord über der Marke von 40.000 Punkten aus dem Mai. Ihn taxierte IG zuletzt auf 39.367 Punkte und damit knapp über seinem Vortagesschluss.

Die Marktstrategen der Citigroup werden mit Blick auf KI-Werte mittlerweile etwas vorsichtiger. Die Rally von Aktien rund um das Thema Künstliche Intelligenz möge zwar kaum Anzeichen von Ermüdung zeigen, aber ein historischer Rückblick lege nahe, dass bei den größten Namen die Zeit gekommen sei, erst einmal Kasse zu machen. Gerade bei Chipherstellern sei dies der Fall und Investoren sollten sich mit Blick auf die KI-Wertschöpfungskette eher etwas breiter aufstellen.

Auch mit Blick auf den breiten Markt gibt es mittlerweile vorsichtigere Stimmen. Der S&P 500 erscheine inzwischen recht überkauft, erklärt etwa Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Von daher wäre eine Pause von der Rekordjagd jetzt eher der Normalfall als eine Überraschung."

Wie weit die Rally noch trägt, hängt auch von der Zinspolitik der US-Notenbank ab. Die Blicke richten sich daher auf einen Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell. Seine halbjährliche Anhörung vor dem Senat steht am Dienstag auf dem Plan, gefolgt von einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch. Im Mittelpunkt steht jeweils die Frage, wann die Federal Reserve ihre straffe Geldpolitik lockern wird. Bisher zögern die Währungshüter mit Verweis auf die hartnäckige Inflation.

Regelmäßig betont Powell, dass mit Blick auf die Inflationsentwicklung mehr Zuversicht vonnöten sei und der geldpolitische Kurs von der Datenlage abhänge. Wichtig werden in diesem Zusammenhang im weiteren Wochenverlauf daher Daten zur Entwicklung der Inflation in den USA.

Vorbörslich gefragt waren einmal mehr Techwerte. Die Anteilsscheine des Chipherstellers Intel <US4581401001> legten um 2,4 Prozent zu. Für Nvidia <US67066G1040> ging es um 1,5 Prozent nach oben.

Neben Tech-Aktien könnten Bankenwerte wie Wells Fargo <US9497461015>, Goldman Sachs <US38141G1040>, Morgan Stanley <US6174464486> und Bank of New York Mellon <US0640581007> am Dienstag einen Blick wert sein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwägt die Fed Änderungen bei der Berechnung des zusätzlichen Kapitals, das systemrelevante US-Großbanken als Risikopuffer vorhalten müssen. Den größten Geldhäusern des Landes könnte das demnach in Summe Milliarden an Kapital sparen, das sie dann anderweitig verwenden könnten.

Für die Papiere der Bank of America <US0605051046> ging es vorbörslich um 0,6 Prozent nach oben, nachdem die Analysten des Investmenthauses Piper Sandler mit einer Hochstufung auf "Neutral" ihr bislang negatives Votum aufgaben. Sie rechnen mit einer positiven Trendwende beim Nettozinseinkommen nach dem zweiten Quartal.

In diesem Zusammenhang rückt auch die am Freitag beginnende Berichtssaison der Banken zum zweiten Quartal zunehmend in den Fokus. Zum Wochenschluss werden JPMorgan <US46625H1005>, Wells Fargo <US9497461015>, die Bank of New York Mellon <US0640581007> sowie die Citigroup <US1729674242> ihre Bücher öffnen./mis/tih

 

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