dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

28.11.2014

ROUNDUP: TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende

BERLIN (dpa-AFX) - Der Börsen-Neuling TLG Immobilien stellt seinen Aktionären weiter eine attraktive Dividende für das kommende Jahr in Aussicht. Der mittelfristig als MDax-Kandidat geltende Experte für Gewerbeimmobilien bekräftigte die Absicht, künftig 70 bis 80 Prozent des operativen Ergebnisses an die Anteilseigner auszuschütten. Dies soll das erste Mal für 2015 gelten. Sollten die Geschäfte weiter stabil laufen, winkt den Anteilseignern dann nach Berechnungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX im Frühjahr 2016 eine Gewinnbeteiligung von bis zu 65 Cent je Aktie. Gemessen am aktuellen Kurs ergäbe dies eine Dividendenrendite von 6 Prozent.

Da TLG erst seit kurzem an der Börse notiert ist, soll für das laufende Jahr noch nicht so viel gezahlt werden. Hier sollte die Dividende je Aktie bei 16 bis 24 Cent liegen. Das Unternehmen war vor etwas mehr als einem Monat an die Börse gegangen. Die Eigentümer mussten dabei Zugeständnisse machen und konnten die Anteile nur am unteren Rand der Spanne von 10,75 bis 13,75 Euro platzieren. Dem Unternehmen flossen dabei durch eine Kapitalerhöhung knapp 100 Millionen Euro zu.

Die Altaktionäre um die Finanzinvestoren Lone Star und Delpheast nahmen in einem ersten Schwung 260 Millionen Euro ein. Weitere 15 Millionen Euro kamen über die Mehrzuteilungsoption dazu - hier hatten sie sich allerdings mehr erhofft. Da die Aktie in den ersten Wochen schwächelte und die Emissionsbank JPMorgan mehrfach zur Stabilisierung des Kurses eingreifen musste, konnten nicht alle Papiere der Mehrzuteilungsoption am Markt platziert werden. Der Gesamterlös lag damit bei rund 375 Millionen Euro.

TLG ist vor allem bei gewerblichen Immobilien in Ostdeutschland mit Schwerpunkt Berlin präsent und erzielt rund 35 Prozent seiner Mieteinnahmen mit Lebensmittel-Einzelhändlern. Die Supermarktketten Edeka und Rewe sowie die Discounter Aldi und Lidl gehören zu den Hauptmietern. Dazu kommen Hotels und Bürogebäude. In den ersten neun Monaten des Jahres gingen die Mieterlöse und der Gewinn wegen des Verkaufs von nicht mehr zur Strategie passenden Immobilien im vierten Quartal 2013 zurück.

Der für die Dividendenzahlung maßgebliche operative Gewinn FFO (Funds from Operations) sei jedoch um 28 Prozent auf 40,4 Millionen Euro gestiegen. Im laufenden Jahr erwartet das Management hier einen Wert von 50 Millionen Euro. Die Gesellschaft will ihr Geschäft durch Übernahmen ausbauen und hatte aus diesem Grund im dritten Quartal einen Bürokomplex in Leipzig gekauft. Zudem kamen in den vergangenen Wochen ein Bürogebäude sowie ein Fachmarktzentrum in Berlin dazu./zb/stw/stb

28.11.2014

Zeugenvernehmungen im BayernLB-Prozess gehen zu Ende

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die BayernLB hat im Milliardenstreit mit der einstigen Tochter Hypo Alpe Adria weitere Rückendeckung von ihren ehemaligen Vorständen bekommen. Im Prozess um die Rückzahlung von Krediten vor dem Landgericht München sagte der ehemalige Vorstand Rudolf Hanisch am Freitag als Zeuge, dass die vorgeschriebenen Eigenkapitalquoten der HGAA in allen Jahresabschlüssen überschritten gewesen seien. "Die Zahlen lagen ja deutlich über den Mindestanforderungen der österreichischen Banken." Auch die beiden früheren Chefs Werner Schmidt und Michael Kemmer hatten am Donnerstag als Zeugen gesagt, es habe keine Hinweise auf eine Unterschreitung der Eigenkapitalgrenzen gegeben.

Die HGAA argumentiert hingegen, die BayernLB habe von einem Kapitalbedarf der Tochter gewusst und ihr deshalb Milliardensummen überwiesen. Die Landesbank sieht das Geld als Kredit an und will inklusive Zinsen 2,4 Milliarden Euro zurückhaben. Da die HGAA nicht mehr existiert, hatte die Landesbank am Donnerstag das Land Österreich mit einer Frist von 14 Tagen zur Zahlung aufgefordert. Die HGAA gehörte von 2007 bis 2009 zur BayernLB. Bis zum Nachmittag wollten die Richterinnen zwei weitere Zeugen vernehmen und im Anschluss daran eine vorläufige Einschätzung zum Stand des Verfahrens abgeben./dwi/DP/stb

28.11.2014

Bundesrat will Schwarzfahren bald mit 60 Euro ahnden lassen

BERLIN (dpa-AFX) - Schwarzfahren in Bussen und Bahnen soll nach dem Willen der Länder schon bald teurer werden. Der Bundesrat beschloss am Freitag einen Vorschlag an die Bundesregierung, das "erhöhte Beförderungsentgelt" zum 1. Januar 2015 von 40 Euro auf 60 Euro anzuheben. Der Bund muss dafür jedoch erst zwei Verordnungen ändern, so dass dies laut Verkehrsministerium wohl frühestens im Frühjahr 2015 in Kraft treten kann. Die Länder argumentieren, die bisherigen 40 Euro hätten nicht mehr die gewollte abschreckende Wirkung. Nach Branchenangaben entgehen Nahverkehrsunternehmen jährlich bis zu 250 Millionen Euro Einnahmen durch Fahrgäste ohne gekauftes Ticket./sam/DP/stb

28.11.2014

Börsen-Neuling TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende

BERLIN (dpa-AFX) - Der Börsen-Neuling TLG Immobilien stellt seinen Aktionären weiter eine attraktive Dividende für das kommende Jahr in Aussicht. Der mittelfristig als MDax-Kandidat geltende Experte für Gewerbeimmobilien bekräftigte die Absicht, künftig 70 bis 80 Prozent des operativen Ergebnisses an die Anteilseigner auszuschütten. Dies soll das erste Mal für 2015 gelten. Sollten die Geschäfte weiter stabil laufen, winkt den Anteilseignern dann nach Berechnungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX im Frühjahr 2016 eine Gewinnbeteiligung von bis zu 65 Cent je Aktie. Gemessen am aktuellen Kurs ergäbe dies eine Dividendenrendite von 6 Prozent.

Da TLG erst seit kurzem an der Börse notiert ist, soll für das laufende Jahr noch nicht so viel gezahlt werden. Hier sollte die Dividende je Aktie bei 16 bis 24 Cent liegen. Das Unternehmen war vor etwas mehr als einem Monat an die Börse gegangen. Die Eigentümer mussten dabei Zugeständnisse machen und konnten die Anteile nur am unteren Rand der Spanne von 10,75 bis 13,75 Euro platzieren. Dem Unternehmen flossen dabei durch eine Kapitalerhöhung knapp 100 Millionen Euro zu.

Die Altaktionäre um die Finanzinvestoren Lone Star und Delpheast nahmen in einem ersten Schwung 260 Millionen Euro ein. Weitere 15 Millionen Euro kamen über die Mehrzuteilungsoption dazu - hier hatten sie sich allerdings mehr erhofft. Da die Aktie in den ersten Wochen schwächelte und die Emissionsbank JPMorgan mehrfach zur Stabilisierung des Kurses eingreifen musste, konnten nicht alle Papiere der Mehrzuteilungsoption am Markt platziert werden. Der Gesamterlös lag damit bei rund 375 Millionen Euro./zb/stw/stb

28.11.2014

Ryanair-Aktionäre machen Weg für Boeing-Großauftrag frei

DUBLIN (dpa-AFX) - Freie Bahn für das Flottenwachstum von Ryanair : Die Aktionäre von Europas größtem Billigflieger stimmten am Freitag mit großer Mehrheit für die ausgehandelte Großbestellung beim US-Flugzeugbauer Boeing , wie das irische Unternehmen mitteilte. Ryanair bestellt dazu 100 Exemplare des Mittelstreckenfliegers 737-MAX in der jüngsten Version mit bis zu 200 Sitzplätzen. Hinzu kommen Optionen für weitere 100 Maschinen. Boeing und Ryanair hatten den Deal bereits im September vereinbart. Allerdings musste Ryanair-Chef Michael O'Leary noch die Zustimmung der Anteilseigner einholen, die dem Plan nun fast geschlossen zustimmten.

Laut Preisliste kommen die 200 Maschinen auf einen Gesamtwert von gut 22 Milliarden US-Dollar. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen hohe Rabatte üblich. Bis zum Jahr 2024 soll die Ryanair-Flotte damit auf 520 Maschinen wachsen.

Ryanair betreibt bislang eine einheitliche Flotte von gut 300 Boeing-Jets des Typs 737-800 und hatte erst Mitte 2013 weitere 175 Maschinen bestellt. Die spritsparende Neuauflage 737-MAX ist noch in der Entwicklung und soll 2017 erstmals ausgeliefert werden. Ryanair ist erster Käufer der Sonderversion 737-MAX-200, die Boeing eigens für Billigfluggesellschaften entworfen hat. Dank zusätzlicher Ausgangstüren hinter den Tragflächen und eines geringeren Sitzabstands soll sie elf Menschen mehr befördern können als die gleich große 737-MAX-8./stw/stk/stb

28.11.2014

Devisen: Rubel fällt nach Opec-Entscheid auf neues Rekordtief

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der russische Rubel gerät an den Finanzmärkten immer stärker unter Druck. Bereits am Donnerstag hatte die Währung Russlands mit scharfen Verlusten auf die Entscheidung des Ölkartells Opec reagiert, die Ölförderung nicht zu kürzen. Am Freitag ging es weiter bergab: Im Vormittagshandel mussten für einen Dollar bis zu 49,6 Rubel gezahlt werden - so viel wie noch nie. Im Tagesvergleich entspricht dies einem Verlust von knapp zwei Prozent. Am Donnerstag waren es etwa vier Prozent gewesen.

Ausschlagend für die Rubelverluste ist die hohe Abhängigkeit Russlands von seinen Ölexporten. Seit Juni ist der europäische Ölpreis Brent um mehr als 35 Prozent eingebrochen. Russland werde durch den Preisverfall weltweit am stärksten getroffen, heißt es in einem Kommentar von Commerzbank-Experte Simon Quijano-Evans.

Auf der anderen Seite sorgt der schwächere Rubel auch für etwas Erleichterung bei den russischen Ölunternehmen. Ihre Einnahmen werden durch die schwache heimische Währung tendenziell stabilisiert, zumindest in Rubel gerechnet. Denn Rohöl wird international in Dollar abgerechnet. Legt der Dollar zum Rubel zu, erhalten russische Exporteure für ihr Rohöl mehr Rubel./bgf/jkr

28.11.2014

Bahn vor Verhandlungen mit GDL kompromissbereit

BERLIN (dpa-AFX) - Die Lokführergewerkschaft GDL und die Bahn sind wieder im Verhandlungsmodus. "Ich setzte darauf, dass beide Seiten nicht in erneute Arbeitskämpfe eintreten wollen", sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag unmittelbar vor Verhandlungsbeginn in Berlin. Streiks an den Weihnachtstagen schloss er erneut aus. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber gab sich kompromissbereit: Er gehe davon aus, dass es am Ende identische Regelungen mit der GDL und der konkurrierenden Gewerkschaft EVG gebe. "Wenn das gewährleistet ist, sind wir offen auch für andere Berufsgruppen", sagte Weber. Die GDL hatte gefordert, für alle Berufsgruppen des Zugpersonals eigenständige Tarifverträge aushandeln zu dürfen./tam/DP/stb

28.11.2014

Eon verkauft Mehrheit an zwei US-Windparks

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Energiekonzern Eon macht zwei Windparks in den USA zu Geld. Das Unternehmen verkauft jeweils 80 Prozent der Anteile an Anlagen in den Bundesstaaten Texas und Indiana mit einer Gesamtleistung von 405 Megawatt an das kanadische Unternehmen Enbridge, wie Eon am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Eon bleibt dabei Betreiber der Anlagen und behält 20 Prozent der Anteile. Den genauen Kaufpreis nannte Eon nicht. In dem Vertrag würden die Windparks allerdings mit insgesamt 650 Millionen US-Dollar bewertet.

Der Verkauf gehört zur Eon-Strategie, angesichts der hohen Schulden von 31 Milliarden Euro mit weniger Kapitaleinsatz Geld zu verdienen. Dabei vermarktet Eon stärker sein Fachwissen. Dazu zählen etwa die Entwicklung und der Betrieb von großen Windparks. Eon ist mit einer Gesamtkapazität von 2,7 Gigawatt einer der Marktführer in der amerikanischen Windenergiebranche.

Der Käufer Enbridge ist bislang vor allem auf den Energietransport spezialisiert und betreibt große Ölpipelines in Nordamerika. In den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen aber auch rund drei Milliarden Dollar in Ökostromanlagen./enl/stw/stb

28.11.2014

Twitter-Finanzchef vertwittert sich erneut

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Twitter -Finanzchef Anthony Noto scheint auf Kriegsfuß mit der Bedienung des Kurznachrichtendienstes zu stehen. Er setzte offensichtlich den zweiten versehentlichen Tweet binnen weniger Tage ab. In einer kurz darauf gelöschten Nachricht schickte Noto einen Satz aus einem privaten Dialog mit einem unbekannten Gesprächspartner über den öffentlichen Twitter-Draht, wie unter anderem das Technologieblog "Recode" berichtete.

Die Replik "Nein, nur eingeschränkt" ergibt zwar für sich genommen wenig Sinn - weitere solche Pannen des Finanzchefs könnten für Twitter aber schnell zum Problem werden. So sprach er sich am Montag in einem versehentlich öffentlichen Tweet für die Übernahme einer nicht näher genannten Firma aus.

Bei Twitter gibt es neben öffentlichen Nachrichten auch die private "Direct Message", die nur für den Empfänger sichtbar ist. Allerdings passiert es immer wieder, dass Nutzer solche privaten Tweets aus Versehen öffentlich verschicken./so/DP/stb

28.11.2014

Deutsche Anleihen starten etwas fester

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone etwas fester in den Handel gestartet. Nach wie vor stütze die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) die Kurse der Bundesanleihen, hieß es aus dem Handel. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,03 Prozent auf 152,92 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag bei 0,70 Prozent.

Am Vortag hatte der Bund-Future ein Rekordhoch bei 152,97 Punkten erreicht. "Die Bundesanleihen profitieren von den niedrigen Preisdaten aus der Eurozone", erklärten Experten der HSBC Trinkaus-Bank den Höhenflug am deutschen Rentenmarkt. Am späten Vormittag werden die Inflationsdaten für November veröffentlicht. Es wird erwartet, dass sich die Teuerung im Währungsraum weiter vom Zielwert der EZB entfernt und damit die Notenbank unter Druck setzt./jkr/stb

28.11.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax scheitert vorerst an 10 000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem elftägigen ununterbrochenen Aufstieg ist dem Dax am Freitag zunächst die Puste ausgegangen. Er unternahm zu Handelsbeginn zwar einen erneuten Angriff auf die Marke von 10 000 Punkten, scheiterte jedoch keine 10 Punkte vor seinem Ziel. Zuletzt gab der Leitindex um 0,65 Prozent auf 9910,44 Punkte nach.

Die 10 000 Punkte bleiben dennoch im Blick. "Ein erster ernsthafter Angriff auf diese Marke würde nicht überraschen", sagte Investment-Analyst Werner Bader von der LBBW. Alleine in der jüngsten Gewinnserie legte der Dax mehr als 8 Prozent zu. Damit machte er seinen von Konjunktursorgen geprägten Einbruch von Mitte September bis Mitte Oktober mehr als wett, als er unter 8400 Punkte gerutscht war. Nach den 10 000 hieße das nächste Ziel 10 050,98 Punkte - das bisherige Allzeithoch, das der Dax im Sommer erreicht hatte.

Der MDax sank im frühen Handel am Freitag um 0,44 Prozent auf 17 001,13 Punkte. Den Index der mittelgroßen Unternehmen trennen nur noch etwas mehr als 200 Punkte von seinem im Juni erreichten Rekordhoch. Der Technologiewerte-Index TecDax , der am Vortag auf ein 13-Jahreshoch gestiegen war, gab nun um 0,26 Prozent auf 1346,87 Punkte nach. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, verlor 0,32 Prozent.

WIRTSCHAFTSDATEN UND DIE EZB

Da der wesentliche Treiber für den jüngsten Aufwärtstrend die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist, stehen auch an diesem Tag wieder die Wirtschaftsdaten im Fokus.

Es dürfte jetzt genau auf die Verbraucherpreise aus der Eurozone geachtet werden, die am späteren Vormittag veröffentlicht werden, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Seines Erachtens befinden sich die europäischen Aktienmärkte wieder an einem Punkt, an dem schlechte Nachrichten von der Konjunkturseite gute Nachrichten für die Kurse sind. Denn dann wird erwartet, dass die EZB handeln muss und es einen neuen Geldregen geben wird. Das billige Geld der Notenbanken wirkt schon seit Jahren als Dünger für die Börsen.

Die Einzelhandelsdaten aus Deutschland fielen unterdessen besser als erwartet aus. Nach einem Rückschlag im September stiegen die Umsätze im Oktober wieder, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

EON UND ALLIANZ IM BLICK

Unter den Einzelwerten gaben die Eon-Aktien um 1,19 Prozent nach. Der Energiekonzern macht zwei Windparks in den USA zu Geld. Den genauen Kaufpreis nannte Eon nicht. In dem Vertrag würden die Windparks mit insgesamt 650 Millionen US-Dollar bewertet, hieß es lediglich. Zudem berichtete das "Wall Street Journal" aus informierten Kreisen, dass Eon sein spanisches Geschäft an den Finanzkonzern Macquarie und den kuwaitischen Staatsfonds für rund 2,5 Milliarden Euro verkaufe.

Die Allianz , so ist in der "Süddeutschen Zeitung" zu lesen, steht wiederum vor dem Verkauf des Privatkundengeschäfts ihrer schwächelnden US-Versicherungstochter Fireman's Fund. Die Papiere rückten um 0,62 Prozent vor.

ANALYSTENKOMMENTARE ALS KURSTREIBER

Analystenkommentare gaben bei der Lufthansa, HHLA oder auch Aurubis die Richtung vor. Eine Kaufempfehlung der UBS für die Papiere der Lufthansa trug kräftig dazu bei, dass die Papiere der größten deutschen Fluggesellschaft um 4,02 Prozent stiegen. Zugleich stützte auch der weiter sinkende Ölpreis die Aktie. Die Anteilsscheine des Hafenbetreibers HHLA kletterten unterstützt von einer Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg im SDax um 1,27 Prozent.

Dagegen büßten die Titel der Kupferhütte Aurubis am MDax-Ende 6,24 Prozent ein. Die US-Bank Goldman Sachs hatte ihre Kaufempfehlung für die Aktie einkassiert, da deren Bewertung inzwischen ausgereizt sei, wie es in der Studie hieß./ck/das

28.11.2014

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax scheitert vorerst an 10 000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem elftägigen ununterbrochenen Aufstieg ist dem Dax am Freitag zunächst die Puste ausgegangen. Er unternahm zu Handelsbeginn zwar einen erneuten Angriff auf die Marke von 10 000 Punkten, scheiterte jedoch keine 10 Punkte vor seinem Ziel. Zuletzt gab er um 0,05 Prozent auf 9970,79 Punkten nach.

Die Marke bleibt dennoch fest im Blick. Alleine in der jüngsten Gewinnserie legte er mehr als 8 Prozent zu. Seinen von Konjunktursorgen geprägten Einbruch zwischen Mitte September bis Mitte Oktober, als er bis unter 8400 Punkte gerutscht war, hat er inzwischen wieder mehr als wettgemacht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank im frühen Handel am Freitag um 0,16 Prozent auf 17 049,39 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax , der am Vortag auf ein 13-Jahreshoch gestiegen war, hielt sich stabil mit minus 0,03 Prozent auf 1350,00 Punkte. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sank um 0,19 Prozent.

Da der wesentlichen Treiber für den jüngsten Aufwärtstrend die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist, stehen auch an diesem Tag wieder die Wirtschaftsdaten im Fokus.

Es dürfte jetzt genau auf die Verbraucherpreise aus der Eurozone geachtet werden, die am späteren Vormittag veröffentlicht werden, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Nach Meinung des Experten befinden sich die europäischen Aktienmärkte wieder an einem Punkt, an dem schlechte Nachrichten von der Konjunkturseite gute Nachrichten für die Kurse sind. Denn dann wird erwartet, dass die EZB handeln muss und es einen neuen Geldregen geben wird. Das billige Geld der Notenbanken wirkt schon seit Jahren als Schmierstoff für die Börsen.

Die Einzelhandelsdaten aus Deutschland fielen unterdessen besser als erwartet aus. Nach einem Rückschlag im September stiegen die Umsätze im Oktober wieder, wie das Statistische Bundesamt mitteilte./ck/das

28.11.2014

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax geht nach elftägiger Klettertour die Puste aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax scheint nach seiner elftägigen Klettertour die Kraft für den Sprung über die Marke von 10 000 Punkten zu verlassen. Zum Handelsstart am Freitag dürfte sich der Leitindex kaum vom Fleck bewegen. Es fehlte der Antrieb durch die Überseebörsen, denn in Asien gab es zwar überwiegend Gewinne, doch in den USA waren die Handelsräume tags zuvor wegen eines Feiertags leer geblieben. Viele Investoren dürften diesen Freitag daher als Brückentag für ein langes Wochenende nutzen, zumal der Handel an der Wall Street verkürzt sein wird.

Der X-Dax als außerbörslicher Indikator wies knapp eine Stunde vor dem Handelsstart auf eine um 0,06 Prozent tiefere Eröffnung bei 9969 Punkten hin. Allerdings ist das deutsche Börsenbarometer während seiner längsten ununterbrochenen Gewinnserie seit über einem Jahr bereits um etwas mehr als 8 Prozent gestiegen. Der Future auf den EuroStoxx 50 signalisierte an diesem Morgen einen im Vergleich zum Vortagesschluss unveränderten Start für den Leitindex der Eurozone.

KONJUNKTURDATEN BESONDERS IM FOKUS

Da der wesentliche Treiber für den jüngsten Aufwärtstrend die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist, dürften die neuen Wirtschaftsdaten an diesem Tag im Fokus stehen. Es dürfte jetzt genau auf die Verbraucherpreise aus der Eurozone geachtet werden, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Nach Meinung des Experten befinden sich die europäischen Aktienmärkte wieder an einem Punkt, an dem schlechte Nachrichten von der Konjunkturseite gute Nachrichten für die Kurse sind.

Die Einzelhandelsdaten aus Deutschland fielen unterdessen besser als erwartet aus. Nach einem Rückschlag im September stiegen die Umsätze im Oktober wieder, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

THEMA VERKAUF ZENTRAL BEI EON UND ALLIANZ

Unter den Einzelwerten dürften ein weiteres Mal die Versorger im Blick stehen, denn - wie bereits seit längerem erwartet - verkauft Eon laut einem Bericht im "Wall Street Journal" wohl sein spanisches Geschäft an den Finanzkonzern Macquarie und den kuwaitischen Staatsfonds für rund 2,5 Milliarden Euro.

Die Allianz , so ist in der "Süddeutschen Zeitung" zu lesen, steht wiederum vor dem Verkauf des Privatkundengeschäfts ihrer schwächelnden US-Versicherungstochter Fireman's Fund.

ANALYSTENKOMMENTARE DÜRFTEN BEWEGEN

Ansonsten dürften vor allem Analystenkommentare bewegen. Eine Kaufempfehlung der UBS für die Papiere der Lufthansa trug dazu bei, dass sie vorbörslich beim Broker Lang & Schwarz um rund 1 Prozent stiegen. Die Anteilsscheine der HHLA kletterten vor Börsenstart unterstützt von einer Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg um eineinhalb Prozent. Dagegen büßten die Titel der Kupferhütte Aurubis etwas mehr als 1 Prozent ein. Die US-Bank Goldman Sachs kassierte ihre Kaufempfehlung für die Aktie, da deren Bewertung inzwischen ausgereizt sei, wie es in der Studie hieß./ck/das

27.11.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax scheut den Sprung über 10 000 Punkte

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Am Ende hat es doch nicht ganz gereicht: Der Dax blieb am Donnerstag denkbar knapp unter der viel beachteten Marke von 10 000 Punkten. Zwischenzeitlich fehlten dem deutschen Leitindex dank gut aufgenommener Konjunkturdaten keine 8 Punkte, um erstmals seit dem Sommer wieder fünfstellig zu werden. Wegen der feiertagsbedingt geschlossenen US-Börsen fiel die Wall Street als wichtiger Taktgeber aus.

Zum Handelsschluss stand der Dax 0,60 Prozent höher bei 9974,87 Punkten - es war der elfte Tag in Folge mit steigenden Kursen. Der Höchststand bei 10 050 Punkten aus dem Juni rückt zunehmend in Sichtweite. Noch von Mitte September bis Mitte Oktober war der Leitindex wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

GUTE DATEN STÜTZEN DEN DAX

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Donnerstag um 0,26 Prozent auf 17 076,99 Punkte zu und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,62 Prozent auf 1350,39 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,58 Prozent fester bei 3244,92 Punkten. In Paris und London entwickelten sich die Kurse einmal mehr uneinheitlich.

Neben guten Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone stützten der Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi den Dax. Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und auch das hiesige Konsumklima wird freundlicher, ebenso wie das Geschäftsklima und die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone.

DRAGHI BETONT ERNEUT HANDLUNGSBEREITSCHAFT

Zugleich betonte die EZB in ihrem Finanzstabilitätsbericht, dass die Konjunktur im Euroraum weiter ein erhebliches Risiko für das Finanzsystem darstelle. Die wirtschaftliche Erholung verlaufe schwach, fragil und unstetig, hieß es. Draghi wird folglich nicht müde, die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturflaute und die zu niedrige Inflation zu bekräftigen. Dies tat er nun in Helsinki. Die Geldflut der Notenbanken ist seit Jahren der Treibstoff für die Märkte.

Die guten deutschen Arbeitsmarktdaten und das stärker als erwartet gestiegene Konsumklima dämpften die Konjunktursorgen, sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Gleichzeitig könnte die niedrigste deutsche Inflationstrate seit fast 5 Jahren den deutschen Widerstand gegen ein EZB-Staatsanleihekaufprogramm schwächen.

AUSBLICK BELASTET INFINEON - ÖLPREIS TREIBT LUFTHANSA AN

Unternehmensseitig standen vor allem die Aktien des Chipherstellers Infineon im Fokus, die nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am Dax-Ende um 2,39 Prozent nachgaben. Das Unternehmen blickt nach einem Gewinnsprung vorsichtig in die Zukunft.

Dagegen sprangen die Lufthansa-Titel um 2,93 Prozent hoch. Der europäische Reise- und Freizeitsektor profitierte insgesamt von der anhaltenden Talfahrt der Ölpreise, welche den wichtigen Kostenpunkt Treibstoff verbilligt. Saudi-Arabiens Ölminister kündigte bei der laufenden Konferenz der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) an, diese werde ihre Produktion nicht verringern.

Dazu kamen Aussagen von Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Ihm zufolge hält die Fluggesellschaft an den Änderungsplänen für die Pilotengehälter fest. Der Streit um die Übergangsversorgung der Piloten bis zur Rente hatte in diesem Jahr schon für mehrere Streiks gesorgt.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,63 Prozent am Vortag auf 0,60 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,34 Prozent auf 138,74 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,26 Prozent auf 152,91 Punkte. Der Euro notierte bei 1,2473 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2480 (Mittwoch: 1,2475) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,8013 (0,8016) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

27.11.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax scheut den Sprung über 10 000 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Ende hat es doch nicht ganz gereicht: Der Dax blieb am Donnerstag denkbar knapp unter der viel beachteten Marke von 10 000 Punkten. Zwischenzeitlich fehlten dem deutschen Leitindex dank gut aufgenommener Konjunkturdaten keine 8 Punkte, um erstmals seit dem Sommer wieder fünfstellig zu werden. Wegen der feiertagsbedingt geschlossenen US-Börsen fiel die Wall Street als wichtiger Taktgeber aus.

Zum Handelsschluss stand der Dax 0,60 Prozent höher bei 9974,87 Punkten - es war der elfte Tag in Folge mit steigenden Kursen. Der Höchststand bei 10 050 Punkten aus dem Juni rückt zunehmend in Sichtweite. Noch von Mitte September bis Mitte Oktober war der Leitindex wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Donnerstag um 0,26 Prozent auf 17 076,99 Punkte zu und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,62 Prozent auf 1350,39 Punkte./gl/he

27.11.2014

Aktien Frankfurt: Dax scheut den Sprung über 10 000 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Donnerstag an die Marke von 10 000 Punkten herangepirscht. Der deutsche Leitindex zierte sich allerdings bis zum Nachmittag, darüber zu springen. Zeitweise fehlten keine 8 Punkte mehr. Unterstützung bekam der Dax neben Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der gesamten Eurozone auch vom Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie von Aussagen ihres Chefs Mario Draghi.

Bis zum Nachmittag kletterte das deutsche Börsenbarometer um 0,65 Prozent auf 9980,43 Punkte. Es ist der elfte Tag in Folge mit steigenden Kursen. Bis zu seinem Höchststand bei 10 050,98 Punkten aus dem Juni benötigt der Dax inzwischen nur etwas mehr als ein halbes Prozent. Noch von Mitte September bis Mitte Oktober war der Leitindex wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich am Donnerstag mit 0,13 Prozent bei 17 055,22 Punkten im Plus. Der Technologiewerte-Index TecDax legte etwas deutlicher um 0,39 Prozent auf 1347,34 Punkten zu. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , stieg um 0,65 Prozent.

POSITIVE DATEN DOCH WEITER SCHWACHE KONJUNKTUR

Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und auch das hiesige Konsumklima wird freundlicher, ebenso wie das Geschäftsklima und die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone. Zugleich aber betonte die EZB in ihrem Finanzstabilitätsbericht, dass die Konjunktur im Euroraum weiter ein erhebliches Risiko für das Finanzsystem darstelle. Die wirtschaftliche Erholung verlaufe schwach, fragil und unstetig, hieß es.

EZB-Chef Mario Draghi wird folglich nicht müde, erneut die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturflaute und die zu niedrige Inflation zu bekräftigen. Dies tat er nun in Helsinki. Die Geldflut der Notenbank ist seit Jahren der Treibstoff für die Märkte.

AUCH GERINGE UMSÄTZE HELFEN DAX NACH OBEN

Auch die aktuell geringen Börsenumsätze würden helfen, sagte Marktanalyst Arkadius Barczynski vom Broker GKFX. Wegen des US-Feiertags Thanksgiving bleibt die Wall Street geschlossen und die US-Marktteilnehmer damit auch dem deutschen Aktienmarkt fern. Bei geringen Umsätzen verstärken sich Trends gewöhnlich wie jetzt der Aufwärtstrend, weil einzelne Marktteilnehmer mehr Einfluss gewinnen.

Unternehmensseitig stand vor allem die Aktie des Chipherstellers Infineon im Fokus, die nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am Dax-Ende um 2,80 Prozent nachgab. Das Unternehmen blickt nach einem Gewinnsprung vorsichtig in die Zukunft.

C.A.T. OIL ENTTÄUSCHT BEIM UMSATZ - GEWINN ÜBERZEUGT

Im SDax gaben die Papiere von C.A.T. Oil ihre frühen Gewinne weitgehend ab und legten zuletzt um 0,40 Prozent zu. Der Ölindustrie-Ausrüster verfehlte die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Umsatz im dritten Quartal, überraschte aber positiv beim Gewinn. Die Papiere des Online-Reifenhändlers Delticom , deren Platz im Kleinwerte-Index bedroht ist, büßten mehr als 7 Prozent ein.

Die Anteilsscheine des Börsenneulings und künftigen MDax-Kandidaten Zalando gaben um 1,89 Prozent auf 22,81 Euro nach. Tags zuvor waren die Papiere des Online-Modehändlers in Erwartung baldiger Gewinne des Unternehmens um knapp 16 Prozent auf 23,25 Euro hochgesprungen. Damit hatten sie erstmals über ihrem Ausgabepreis von 21,50 Euro beim Börsengang Anfang Oktober geschlossen./ck/das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX --

27.11.2014

Aktien Frankfurt: Dax ziert sich vor dem Sprung über 10 000 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag die 10 000-Punkte-Schwelle ins Visier genommen. Er ziert sich allerdings noch, darüber zu springen. Am Vormittag fehlten zwischenzeitlich keine 8 Punkte mehr. Unterstützung bekam der deutsche Leitindex von Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der gesamten Eurozone. Bis zur Mittagszeit stieg der Dax um 0,44 Prozent auf 9959,06 Punkte.

Es ist bereits der elfte Gewinntag in Folge. Bis zu seinem Höchststand im Sommer bei 10 050,98 Punkten benötigt das deutsche Börsenbarometer inzwischen weniger als 1 Prozent. Von Mitte September bis Mitte Oktober noch war der Dax wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich am Donnerstag kaum verändert mit minus 0,01 Prozent bei 17 030,57 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax legte um 0,15 Prozent auf 1344,04 Punkten zu. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , stieg um 0,31 Prozent.

DRAGHI BEKRÄFTIGT EZB-HILFSPLÄNE

Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und auch das Geschäftsklima und die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hellten sich im November auf. Hinzu kommt, dass EZB-Chef Mario Draghi in Helsinki erneut die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturflaute und die zu niedrige Inflation bekräftigt hat. Das helfe dem Dax ebenso nach oben wie die aktuell geringen Börsenumsätze, sagte Marktanalyst Arkadius Barczynski vom Broker GKFX. Wegen des US-Feiertags Thanksgiving bleibt die Wall Street geschlossen und die US-Marktteilnehmer damit auch dem deutschen Aktienmarkt fern.

Unternehmensseitig stand vor allem die Aktie des Chipherstellers Infineon im Fokus, die nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am Dax-Ende um 1,65 Prozent nachgab. Das Unternehmen blickt nach einem Gewinnsprung vorsichtig in die Zukunft.

C.A.T. OIL NACH ZAHLEN KAUM VERÄNDERT

Im SDax zeigten sich die Papiere von C.A.T. Oil nach anfänglichen Gewinnen mit plus 0,11 Prozent kaum verändert. Der Ölindustrie-Ausrüster verfehlte die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Umsatz im dritten Quartal, überraschte aber positiv beim Gewinn.

Die Anteilsscheine des Börsenneulings und künftigen MDax-Kandidaten Zalando gaben knapp 1 Prozent auf 22,035 Euro nach. Tags zuvor waren die Papiere des Online-Modehändlers in Erwartung baldiger Gewinne des Unternehmens um knapp 16 Prozent auf 23,25 Euro hochgesprungen. Damit hatten sie erstmals über ihrem Ausgabepreis von 21,50 Euro beim Börsengang Anfang Oktober geschlossen./ck/das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.11.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax läuft weiter in Richtung Rekordmarke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Rekordmarke im Dax könnte in Kürze getoppt werden: Der deutsche Leitindex stieg am Donnerstag den elften Handelstag in Folge. Im frühen Handel gewann er 0,17 Prozent auf 9932,64 Punkte. Somit fehlen ihm bis zu seinem Höchststand bei 10 050,98 Punkten vom Juni nur noch etwas mehr als 1 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich kaum verändert mit minus 0,07 Prozent bei 17 020,76 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax bewegte sich mit minus 0,01 Prozent bei 1342,23 Punkten ebenfalls kaum vom Fleck. Auf der Stelle trat auch der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 .

Experten sehen die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) als einen wesentlichen Treiber der jüngsten Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt. Noch zwischen Mitte September und Mitte Oktober war der Dax wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

EUROPA- UND DEUTSCHLAND-DATEN IM FOKUS

Angesichts erneuter Spekulationen um weitere EZB-Geldspritzen dürfte genau auf die anstehenden Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen geachtet werden, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Zudem stehen Arbeitslosenzahlen, das Gfk-Konsumklima aus Deutschland sowie die Stimmungsindikatoren in Europa auf der Agenda.

"Außerdem dürften die Aussagen der europäischen Notenbanker sowie die Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts der EZB gerade nach den Äußerungen des EZB-Vizes gestern von sehr großem Interesse sein", sagte Analyst Dirk Gojny von der National-Bank. Vitor Constancio hatte breit angelegte Staatsanleihekäufe erst für das kommenden Jahr in Aussicht gestellt, falls die bisherigen Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen die niedrige Inflation nicht ausreichen sollten.

INFINEON-AKTIE SCHWACH NACH ZAHLEN

Unternehmensseitig stand vor allem die Aktie des Chipherstellers Infineon im Fokus, die nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen am Dax-Ende um 1,40 Prozent nachgab. Das Unternehmen blickt nach einem Gewinnsprung vorsichtig in die Zukunft.

Im SDax gewannen die Papiere von C.A.T. Oil 1,08 Prozent. Zwar verfehlte der Ölindustrie-Ausrüster die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Umsatz im dritten Quartal, überraschte aber positiv beim Gewinn.

ZALANDO GEBEN TEIL IHRER VORTAGESGEWINNE AB

Die Anteilsscheine des Börsenneulings und künftigen Mdax-Kandidaten Zalando büßten 2,90 Prozent auf 22,575 Euro ein. Tags zuvor waren die Papiere des Online-Modehändlers in Erwartung baldiger Gewinne des Unternehmens um knapp 16 Prozent auf 23,25 Euro hochgesprungen. Damit hatten sie erstmals über ihrem Ausgabepreis von 21,50 Euro beim Börsengang Anfang Oktober geschlossen./ck/das

27.11.2014

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax läuft weiter in Richtung Rekordmarke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Rekordmarke im Dax von gut 10 050 Punkten könnte in Kürze getoppt werden: Der deutsche Leitindex stieg am Donnerstag den elften Handelstag in Folge und erreichte kurz nach Handelsstart mit einem Plus von 0,15 Prozent einen Punktestand von 9930,90. Bis zu seinem bisher höchsten Stand im Juni bei 10 050,98 Punkten fehlen nun nur etwas mehr als 1 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen rückte um 0,11 Prozent auf 17 052,22 Punkte vor. Der Technologiewerte-Index TecDax gewann ebenfalls 0,11 Prozent und legte damit auf 1343,55 Punkte zu. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, gewann 0,10 Prozent.

Experten sehen die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) als einen wesentlichen Treiber der jüngsten Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt. Noch zwischen Mitte September und Mitte Oktober war der Dax wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

Angesichts erneuter Spekulationen um weitere EZB-Geldspritzen dürfte genau auf die anstehenden Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen geachtet werden, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Zudem stehen Arbeitslosenzahlen, das Gfk-Konsumklima aus Deutschland sowie die Stimmungsindikatoren in Europa auf der Agenda.

"Außerdem dürften die Aussagen der europäischen Notenbanker sowie die Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts der EZB gerade nach den Äußerungen des EZB-Vizes gestern von sehr großem Interesse sein", sagte Analyst Dirk Gojny von der National-Bank. Vitor Constancio hatte breit angelegte Staatsanleihekäufe erst für das kommenden Jahr in Aussicht gestellt, falls die bisherigen Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen die niedrige Inflation nicht ausreichen sollten./ck/das

27.11.2014

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax läuft weiter in Richtung Rekordmarke

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Rekordmarke im Dax von gut 10 050 Punkten könnte in Kürze getoppt werden. Für den deutschen Leitindex deutete sich am Donnerstag der elfte Gewinntag in Folge an. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator wies knapp eine Stunde vor dem Handelsstart auf eine um 0,25 Prozent höhere Eröffnung bei 9940,70 Punkten hin. Tags zuvor hatten zeitweise kaum mehr als 100 Punkte zu dem im Juni erreichten Dax-Höchststand gefehlt.

Der Future auf den EuroStoxx 50 signalisiert an diesem Morgen mit plus 0,24 Prozent ebenfalls einen freundlichen Start für den Leitindex der Eurozone.

EZB DER WESENTLICHE TREIBER FÜR STEIGENDE KURSE

Experten sehen die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) als einen wesentlichen Treiber der jüngsten Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt. Noch zwischen Mitte September und Mitte Oktober war der Dax wegen Konjunktursorgen steil auf Talfahrt gegangen und unter 8400 Punkte gerutscht.

Angesichts neuerlicher Spekulationen um weitere EZB-Geldspritzen dürften die Investoren im Handelsverlauf genau auf die anstehenden Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen achten, erklärte IG-Marktstratege Stan Shamu. Zudem stehen Arbeitslosenzahlen, das Gfk-Konsumklima aus Deutschland sowie die Stimmungsindikatoren in Europa auf der Agenda. "Außerdem dürften die Aussagen der europäischen Notenbanker sowie die Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts der EZB gerade nach den Äußerungen des EZB-Vizes gestern von sehr großem Interesse sein", sagte Analyst Dirk Gojny von der National-Bank. Vitor Constancio hatte breit angelegte Staatsanleihekäufe erst für das kommenden Jahr in Aussicht gestellt, falls die bisherigen Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen die niedrige Inflation nicht ausreichen sollten.

INFINEON-AKTIEN STEIGEN

Unternehmensseitig stehen vor allem die Papiere des Chipherstellers Infineon im Blick. Trotz eines "herausfordernden Marktumfeldes" werde Infineon weiter wachsen, sagte Vorstandschef Reinhard Ploss. Während die Aktien vorbörslich beim Broker Lang & Schwarz (L&S) um 0,75 Prozent stiegen, sprangen die von C.A.T. Oil im SDax vorbörslich um rund 3 Prozent hoch. Zwar verfehlte der Ölindustrie-Ausrüster die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Umsatz, überraschte aber positiv beim Gewinn.

Die Aktien des Herstellers von Solartechnik-Produkten, Wacker Chemie , dürften nach Medienberichten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, dass Deutschland sein Ausbauziel für Solaranlagen deutlich verfehlen und unter dem Plan von 2,5 Gigawatt bei neuen Photovoltaik-Anlagen bleiben werde. Die Zeitung berief sich dabei auf Angaben des Solar-Branchenverbands BSW aus noch unveröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur. Zudem hieß es seitens der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass der durchschnittliche Spot-Preis für Polysilizium in der vergangenen Woche auf ein Acht-Wochen-Tief gefallen sei./ck/das

28.11.2014

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt bei 11,5 Prozent

LUXEMBURG (dpa-AFX) - In der Eurozone hat sich der Arbeitsmarkt im Oktober wie erwartet stabil gezeigt. Die Arbeitslosenquote habe den fünften Monat in Folge bei 11,5 Prozent verharrt, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Die Quote bleibt damit auf dem niedrigsten Wert seit September 2012. Volkswirte hatten dies erwartet. Im langfristigen Vergleich liegt die Arbeitslosigkeit im Währungsraum aber weiter auf hohem Niveau.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte. Im Oktober waren im Euroraum laut Eurostat 18,395 Millionen Menschen arbeitslos und damit 60 000 mehr als im Vormonat.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten gab es in Deutschland (4,9%) und Österreich (5,1%). Am schwierigsten ist die Lage nach wie vor in Griechenland (letzter Wert August 25,9%) und Spanien (24,0%)./jkr/bgf

28.11.2014

Eurozone: Inflationsrate fällt wieder auf 0,3 Prozent zurück

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb im Euroraum hat sich im November wieder abgeschwächt. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise nur 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Oktober hatte die Rate bei 0,4 Prozent gelegen. Bankvolkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet. Tiefer hat die Teuerung letztmalig im Oktober 2009 gelegen, also vor gut fünf Jahren.

Abwärts ging es abermals mit den Energiepreisen. Sie lagen 2,5 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat. Die Preise für industriell gefertigte Güter stagnierten. Nahrungsmittel waren 0,5 Prozent teurer als vor einem Jahr, Dienstleistungen kosteten 1,1 Prozent mehr. Die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausklammert, lag wie im Vormonat bei 0,7 Prozent. Das ist ein Rekordtief.

Die schwache Inflation bereitet der Europäischen Zentralbank (EZB) seit langem Kopfzerbrechen. Ihre Zielrate von knapp zwei Prozent wird seit Anfang 2013 unterschritten. Die Notenbank fürchtet, dass sich der schwache Preisauftrieb in fallenden Inflationserwartungen niederschlägt, was an ihrer Glaubwürdigkeit kratzen könnte. An den Finanzmärkten und unter professionellen Beobachtern liegen die langfristigen Preiserwartungen derzeit bei etwa 1,8 Prozent.

Um gegen die schwache Teuerung und das geringe Wachstum im Euroraum vorzugehen, hat die EZB ihre Geldpolitik bereits stark gelockert. Neben Leitzinsen an der Nulllinie ist sie in den Kauf von gedeckten Bankanleihen (Covered Bonds) und gebündelten Kreditverbriefungen (ABS) eingestiegen. Außerdem verlangt sie von Geschäftsbanken Strafzinsen für bei ihr unterhaltene Guthaben. Zugleich versucht sie mit neuen Geldspritzen (TLTROs), die Geldhäuser anzuhalten, überschüssiges Geld in die Wirtschaft zu lenken.

Viele Beobachter halten die ergriffenen Schritte nicht für ausreichend, um die von der Notenbank angepeilte Bilanzausweitung von einer Billion Euro zu gewährleisten. Deswegen rechnen sie mit weiteren Maßnahmen. Neben dem Kauf von Unternehmensanleihen gilt der besonders umstrittene Erwerb von Staatsanleihen als wahrscheinlich. EZB-Vizechef Vitor Constancio hatte in dieser Woche in Aussicht gestellt, dass die Notenbank Anfang 2015 die Wirkung ihrer bisherigen Schritte prüfen werde und ihre Geldpolitik dann gegebenenfalls weiter lockern werde./bgf/jkr

28.11.2014

EU-Kommission zeigt Milde gegenüber Defizitsündern

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission zeigt zunächst Milde gegenüber Defizitsündern wie Frankreich oder Spanien. Die EU-Behörde fordert aber sieben der insgesamt 18 Eurostaaten im Rahmen der jährlichen Finanzkontrolle auf, bei den Budgets für das kommende Jahr nachzubessern. Die Haushalte drohten gegen die Regeln des Euro-Stabilitätspaktes zu verstoßen, teilte die Kommission am Freitag mit. Betroffen sind außer Frankreich und Spanien auch Belgien, Italien, Malta, Österreich und Portugal.

Deutschland hält die Vorgaben des Pakts hingegen ein. Die EU-Währungshüter wollen erst im März 2015 entscheiden, wie sie weiter gegen Defizitsünder vorgehen. In den Verfahren drohen in letzter Konsequenz Geldstrafen in Milliardenhöhe./cb/DP/jkr

28.11.2014

Tarifverdienste in Deutschland gestiegen

WIESBADEN (dpa-AFX) - Viele Beschäftigte in Deutschland können sich über ein Plus auf dem Gehaltszettel freuen: Im Schnitt stiegen die tariflichen Monatsverdienste im dritten Quartal 2014 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Statistische Bundesamt berücksichtigt in seiner am Freitag veröffentlichten Berechnung auch tariflich festgelegte Sonder- und Einmalzahlungen.

Weil die Inflation derzeit sehr niedrig ist - die Verbraucherpreise legten im dritten Quartal lediglich um 0,8 Prozent zu - dürfte von den Tariferhöhungen unter dem Strich etwas übrig bleiben. Das stärkt die Kaufkraft der Verbraucher und kann den Konsum ankurbeln.

Der vergleichsweise hohe Anstieg erklärt sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde vor allem mit Nachzahlungen aus dem Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst (TVöD). Anfang April hatten sich die Tarifpartner geeinigt, dass die Monatsgehälter der 2,1 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen rückwirkend zum 1. März um drei Prozent steigen, mindestens jedoch um 90 Euro. Da die Auszahlung häufig erst im Sommer erfolgte, wurde das Plus erst in der Statistik für das dritte Quartal berücksichtigt.

Daher stiegen die Tarifverdienste in Bereichen, in denen viele Beschäftigte nach TVöD bezahlt werden, im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich: etwa im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 4,9 Prozent), in der Energieversorgung (plus 4,8 Prozent) und in der öffentlichen Verwaltung (plus 4,5 Prozent)./ben/DP/jkr

28.11.2014

Italien: Arbeitslosigkeit steigt auf neues Rekordhoch

ROM (dpa-AFX - In Italien hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend weiter zugespitzt. Im Oktober sei die Arbeitslosenquote von 12,9 Prozent im Vormonat auf den Rekordwert von 13,2 Prozent gestiegen, teilte die Statistikbehörde Istat am Freitag mit. Volkswirte hatten hingegen eine Quote von 12,6 Prozent erwartet.

Die Regierung unter Ministerpräsident Matteo Renzi versucht die Lage auf dem Arbeitsmarkt mit Reformen zu verbessern. Am Dienstag hatte das italienische Abgeordnetenhaus unter anderem einer Lockerung des Kündigungsschutzes zugestimmt. Die Regierung Renzi will so Unternehmen dazu bewegen, mehr Menschen einzustellen, um die hohe Arbeitslosenquote zu senken./jkr/bgf

28.11.2014

Bund und Länder einigen sich im Streit um Kosten für Flüchtlinge

BERLIN (dpa-AFX) - Bund und Länder haben ihren Streit um die Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen in letzter Minute beigelegt. Damit stimmte der Bundesrat am Freitag auch dem Asylbewerberleistungsgesetz und dem EU-Freizügigkeitsgesetz zu./rm/jac/bw/DP/stb

28.11.2014

Japan: Inflation schwächt sich weiter ab

TOKIO (dpa-AFX) - In Japan ist die Inflationsrate im Oktober weiter gesunken und erstmals seit der Mehrwertsteuererhöhung vom April wieder unter die Marke von drei Prozent gefallen. Die Jahresrate sei auf 2,9 Prozent gesunken, teilte die Regierung am Freitag mit. Dies ist der fünfte Rückgang der Inflation in Folge. Volkswirte hatten mit 3,0 Prozent gerechnet.

Im Vormonat waren die Verbraucherpreise noch um 3,2 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die Kernrate fiel im Oktober von 3,0 Prozent im Vormonat ebenfalls auf 2,9 Prozent. Bei der Kernrate werden die Preise für frische Lebensmittel herausgerechnet.

Im April hatte die Regierung die Mehrwertsteuer von 5 auf 8 Prozent erhöht und damit die Inflation nach oben getrieben. In der Spitze erreichte die Teuerung im Mai ein Hoch bei 3,7 Prozent. Die Bank of Japan strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Nach Einschätzung der Notenbank hätte die Kernrate in Japan ohne die Steuererhöhung im Oktober bei 0,9 Prozent gelegen.

Für den Großraum Tokio fiel die Inflationsrate im November von 2,5 Prozent auf 2,1 Prozent. Hier sank die Kernrate von 2,6 auf 2,4 Prozent. Im Großraum Tokio liegen die Inflationszahlen bereits einen Monat früher vor./jkr/bgf

28.11.2014

Rosneft-Chef: Ölpreis von 60 Dollar möglich - Markt vor Neuaufteilung

FRANKFURT/MOSKAU (dpa-AFX) - Der Chef des größten russischen Ölkonzerns Rosneft rechnet in den nächsten Monaten mit einem Ölpreis von 60 Dollar je Barrel. "Wir erwarten, dass es einen Preisverfall bis 60 Dollar und darunter geben kann - aber im Verlauf des ersten Halbjahres oder eher zum Ende des ersten Halbjahres hin", sagte Igor Setschin im Interview der "Börsen-Zeitung" und der "Welt" (Freitagausgaben). Rosneft habe für diesen Fall genug Elastizität und Vorrat, müsse dann aber gewisse teure Projekte schieben.

Derzeit werde aber das Investitionsprogramm noch in vollem Umfang abgearbeitet. Generell stehe der Markt wegen des gesunkenen Ölpreises vor einer großen Neuaufteilung, glaubt der Chef des Staatsunternehmens. "Manche Unternehmen werden natürlich einen lange Zeit tiefen Ölpreis nicht aushalten."

Der Schieferölboom in den USA gilt als einer der Faktoren, der immer wieder als Grund für den sinkenden Ölpreis genannt wird./stk/stb

28.11.2014

Deutschland: Umsatz im Einzelhandel steigt wieder

WIESBADEN (dpa-AFX) - Im Einzelhandel haben sich die Umsätze im Oktober vom Rückschlag im Vormonat erholen können. In den Unternehmen seien die Erlöse im Monatsvergleich nominal um 1,5 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im September waren die Umsätze noch nominal um 2,7 Prozent gesunken.

Real, also preisbereinigt, stiegen die Erlöse um 1,9 Prozent zum Vormonat, nach einem Rückgang um 2,8 Prozent im Vormonat. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 1,5 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich lagen die Umsätze im Oktober nominal und real um 1,7 Prozent höher./jkr/stb

28.11.2014

'FAZ': Wirtschaft sagt freiwilliges Energiesparen zu

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft verpflichtet sich gegenüber der Bundesregierung nach einem Zeitungsbericht zum freiwilligen Energiesparen. Als Beitrag zum Klimaschutz werde sie 500 Netzwerke organisieren, in denen bis zu 7500 Betriebe zu mehr Energieeffizienz angehalten werden, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag). Eine entsprechende Selbstverpflichtung gingen führende Wirtschaftsverbände der Wirtschaft gegenüber der Bundesregierung ein.

Diese erwarte nach der schriftlichen Vereinbarung über die "Initiative Energieeffizienz-Netzwerke", dass bis zum Jahr 2020 zusätzlich fünf Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Die Verabredung sei ein wesentlicher Baustein in den nationalen Klimaschutz- und Effizienzplänen, die das Kabinett am kommenden Mittwoch verabschieden wolle, heißt es in dem Bericht weiter. Um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, die Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent unter das Maß von 1990 zu senken, müssten nach Berechnungen der Bundesregierung noch 62 bis 100 Millionen Kohlendioxid zusätzlich eingespart werden./sk/DP/stk

28.11.2014

AKTIE IM FOKUS: Lufthansa erhält Auftrieb durch billiges Öl und Analystenlob

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die anhaltende Talfahrt der Ölpreise beschert der Lufthansa einen Höhenflug. Am Freitag gab eine positive Analystenstudie den Aktien zusätzlich Aufwind: Sie gewannen an der Dax-Spitze 4,38 Prozent auf 14,285 Euro, während der deutsche Leitindex um 0,55 Prozent nachgab.

Bereits am Vortag hatten die Titel der Fluggesellschaft vom Preisverfall am Ölmarkt profitiert, der den wichtigen Kostenpunkt Treibstoff verbilligt. Im Stoxx Europe 600 rückte der Unterindex für Reise- und Freizeitunternehmen vor dem Wochenende mit 1,41 Prozent ebenfalls weiter vor.

OPEC UNEINS - ÖLPREIS FÄLLT

Die zwölf Mitgliedsstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatten sich am Donnerstag trotz des Preisverfalls am Ölmarkt nicht auf eine Kürzung der Fördermenge einigen können - und damit für einen weiteren Einbruch der Preise gesorgt. Seit dem Sommer hat Rohöl auf dem Weltmarkt etwa ein Drittel an Wert verloren.

Die Entscheidung der Opec, das Ziel für die Fördermenge nicht zu verändern, birgt das Potenzial für nochmals sinkende Ölpreise, kommentierten Rohstoffexperten der US-Investmentbank Goldman Sachs.

UBS: 2014 WOHL KEINE LUFTHANSA-GEWINNWARNUNG MEHR

Auf die Ölpreisentwicklung bezog sich auch Analyst Jarrod Castle von der Schweizer Großbank UBS , der die Lufthansa hochstufte und nun eine Kaufempfehlung ausspricht. Zudem hob er das Kursziel von 12,00 auf 15,25 Euro an. Nachdem die Lufthansa in diesem Jahr zwei Mal die Gewinnziele für 2015 gesenkt habe, sollte das Gröbste jetzt überstanden sein und keine weitere Gewinnwarnung mehr anstehen, begründete er seine Neubewertung der Aktie./gl/das/stb

27.11.2014

AKTIE IM FOKUS 2: Infineon leidet unter 'herausforderndem Marktumfeld'

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Zukunftsaussichten von Infineon haben die Anleger am Donnerstag ernüchtert. Analysten sprachen von schwachen Zielen des Halbleiterkonzerns für das laufende Geschäftsjahr. Die Sorge geht um, dass Infineon weniger verdient als bislang am Markt erwartet.

Ordentliche Resultate zum vergangenen Quartal und eine höhere Dividende halfen den Aktien der Münchener letztlich nicht: Sie schlossen 2,39 Prozent im Minus bei 7,877 Euro. Damit nahmen sie den letzten Platz im Dax ein, der sich 0,60 Prozent fester aus dem Handel verabschiedete.

Der Konzern erhöht zwar nach einem Gewinnsprung im vergangenen Geschäftsjahr 2013/14 die Ausschüttung an die Aktionäre, schaut aber vorsichtig in die Zukunft. Vorstandschef Reinhard Ploss sprach von einem "herausfordernden Marktumfeld".

KOSTEN STEIGEN SCHNELLER ALS UMSATZ

Das 2014/15 geplante Umsatzplus von 6 bis 10 Prozent und eine operative Ergebnismarge von 14 Prozent im Kerngeschäft überzeugten die Investoren nicht. Zuletzt hatte es in der Branche Unsicherheit über die weitere Entwicklung gegeben. Die Wachstumsaussichten in Europa und China bereiten den Chipherstellern Kopfschmerzen.

Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank zeigte sich vom Ausblick der Münchener enttäuscht. Die angestrebte Marge liege unter seiner Schätzung. Offensichtlich stiegen die Kosten schneller als der Umsatz, monierte er.

KONSENSSCHÄTZUNGEN UNTER DRUCK

Bernd Laux vom Analysehaus Kepler Cheuvreux rechnet 2014/15 bestenfalls mit einer Margenstagnation. Seiner Einschätzung nach dürften die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) um 5 bis 7 Prozent sinken. Die Aktie ist für den Experten aktuell weder besonders billig noch teuer. Er rät Anlegern, auf eine günstigere Einstiegsgelegenheit zu warten.

Etwas gnädiger zeigte sich Commerzbank-Analyst Thomas Becker: Für ihn ist der Ausblick immerhin nicht so schlecht wie befürchtet. Für das Schlussquartal 2013/14 konstatierte er etwas besser ausgefallene Umsätze in allen Segmenten. Er bemängelte aber Schwächen beim Ergebnis. Laux sah die Ergebnisse am oberen Ende der Erwartungen./gl/das/he

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Ziel für Zalando auf 13,50 Euro - 'Sell'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Zalando nach Zahlen von 13,00 auf 13,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Wegen der überraschend gefallenen Werbekosten habe das operative Ergebnis (Ebit) seine Erwartung übertroffen, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Schätzungen etwas angepasst. Allerdings dürften die Marketing-Aufwendungen wieder steigen./mis/tav

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB hebt Ziel für Norma Group auf 37 Euro - 'Halten'

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat das Kursziel für Norma Group nach Zahlen von 35 auf 37 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Verbindungstechnikhersteller habe in den ersten neun Monaten 2014 die Markterwartungen zwar verfehlt, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Donnerstag. Er habe angesichts der Akquisition des US-Wassermanagementspezialisten NDS aber seine Schätzungen angepasst./kkx/tav

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: Lampe stuft Pfeiffer Vacuum auf 'Kaufen' hoch - Ziel 75 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Pfeiffer Vacuum von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel bei 75 Euro belassen. Die Konsenserwartungen für die Margenentwicklung seien inzwischen auf ein realistisches Niveau gefallen, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Studie vom Donnerstag. Damit sei die Aktie ein sicherer Hafen. Zudem rechnet der Experte mit einem guten vierten Quartal beim Vakuumpumpenhersteller. Es dürfte das stärkste Jahresviertel seit Anfang 2011 werden, schätzt Iltgen. Die Investoren dürften nun aber verstärkt den Fokus auf die Nachhaltigkeit der Dividende legen./kkx/tav

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für Kuka auf 55,50 Euro - 'Equal-weight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Kuka nach der Übernahme der Schweizer Swisslog von 47,00 auf 55,50 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Die Dominanz des Autogeschäfts beim Roboterhersteller sei nach der Fusion zurückgegangen, schrieb Analystin Lucie Carrier in einer Studie am Donnerstag. Allerdings schienen die Erwartungen für 2015 und die voraussichtlichen Ergebnisbeiträge durch Swisslog in der Aktie bereits eingepreist. Der Titel könnte zwar weiter von der aktuellen Sektor-Rally im Roboterbereich profitieren, allerdings sehe sie für einen deutlich höheren Bewertungsaufschlag aktuell wenig Raum./kkx/tav

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB hebt Ziel für KWS Saat auf 260 Euro - 'Halten'

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat das Kursziel für KWS Saat von 255 auf 260 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Halten" belassen. Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 sei wenig aussagekräftig, da die Erträge vor allem in der zweiten Jahreshälfte während der Verkaufssaison für Mais und Zuckerrüben erzielt würden, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Donnerstag. Des Weiteren fahre der Vorstand planmäßig mit dem Ausbau der Vertriebsstruktur fort und erhöhe die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, was aktuell zulasten des Ergebnisses gehe./kkx/tav

27.11.2014

ANALYSE: Bankhaus Lampe hebt Pfeiffer Vacuum auf 'Kaufen' - Ziel 75 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Pfeiffer Vacuum aus Bewertungsgründen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, aber das Kursziel bei 75 (Kurs 63,65) Euro belassen. Auf dem aktuellen Kursniveau seien die Papiere des Pumpen-Spezialisten ein sicherer Hafen, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Studie vom Donnerstag. Die Dividendenrendite von mehr als 4 Prozent sei die höchste im deutschen Technologie-Sektor. Sie dürfte stärker in den Fokus der Anleger rücken.

In den Kurs ist laut Iltgen lediglich eine operative Gewinnmarge (Ebit-Marge) von 12 Prozent eingepreist, was dem negativsten Szenario für die Geschäftsentwicklung entspräche. Der Experte geht im Basisszenario langfristig von 15 Prozent aus.

Mit Blick auf das Schlussquartal 2014 gibt sich der Analyst optimistisch. Es dürfte das stärkste Jahresviertel seit Anfang 2011 werden. Zudem seien die ersten Indikationen für 2015 positiv.

Mit der Einstufung "Kaufen" sagt Bankhaus Lampe dem Wert für die kommenden zwölf Monate einen Kursanstieg um mehr als 10 Prozent voraus./mis/das

Analysierendes Institut Bankhaus Lampe.

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank nimmt Sky Deutschland mit 'Hold' wieder auf

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat Sky Deutschland mit "Hold" und einem Kursziel von 6,75 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. Die Fusion mit der früheren BSkyB sei ein langfristiges Projekt und generiere kurzfristig keine Kosteneinsparungen, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Donnerstag. Risiken für Sky Deutschland sehe sie unter anderem bei den Abonnenten und den Kosten für die Bundesligarechte. Das Kursziel basiere auf dem Kaufangebot von BSkyB./kkx/tav

27.11.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Zalando auf 20 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Zalando nach Zahlen von 18,70 auf 20,00 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Hold" belassen. Dank geringerer Ausgaben für Werbung habe der Online-Modehändler die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Charlie Muir-Sands in einer Studie vom Donnerstag. Der Nettokundenzuwachs habe sich trotz der geringeren Marketingkosten beschleunigt. Auf dem aktuellen Kursniveau sei allerdings nur ein "Hold"-Votum möglich./kkx/mis