dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

25.07.2014

Pilotenvereinigung: Weiter Sicherheitsbedenken gegen Tel-Aviv-Flüge

BERLIN (dpa-AFX) - Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Lufthansa scharf dafür kritisiert, dass sie ab morgen wieder nach Tel Aviv fliegt. "Wir können die Entscheidung aus sicherheitstechnischer Sicht nicht nachvollziehen. Unseren Erkenntnissen nach hat sich in den letzten Tagen absolut nichts an der Bedrohungslage geändert", sagte Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg "Handelsblatt Online". Nach Angaben der israelischen Armee kann ihr Abwehrsystem "Eisenkuppel" 10 Prozent der von den Palästinensern abgefeuerten Raketen nicht abfangen.

Die Lufthansa hatte - ebenso wie Air Berlin - am Dienstag die Flüge gestoppt, nachdem eine Rakete in relativer Nähe zum Flughafen Tel Aviv eingeschlagen war. Beide Gesellschaften haben für diesen Samstag die Wiederaufnahme der Flüge angekündigt.

Über den Schritt der Lufthansa vermutete der Cockpit-Sprecher: "Entweder wurde sie durch Druck dazu gezwungen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Dies ginge über Druck aus Israel, politischen Druck aus Berlin - oder Profitinteressen stehen im Vordergrund." Handwerg, der selbst Lufthansa-Pilot ist, fügte hinzu: "Sicherheitstechnisch lässt sich das jedenfalls nicht erklären."/and/DP/he

25.07.2014

US-Anleihen: Kursgewinne vor allem bei längeren Laufzeiten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Notierungen am US-Staatsanleihenmarkt haben am Freitag etwas zugelegt. Während Kurzläufer sich nach guten Konjunkturdaten aber kaum bewegten, ging es für Papiere mit längeren Laufzeiten deutlicher bergauf. Die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter hatten im Juli stärker zugelegt als erwartet.

"Insbesondere der signifikante Anstieg außerhalb des Transportsektors lässt auf eine zunehmende Investitionstätigkeit in der Wirtschaft schließen", kommentierte Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba. Die Daten gäben aber keinen Grund, auf eine frühe Zinsanhebung der US-Notenbank zu spekulieren. Bernd Krampen von der NordLB sprach von einer sukzessiven Verbesserung der Lage "in allerdings nur moderatem Tempo".

Zweijährige Anleihen verharrten bei 100 Punkten und rentierten mit 0,49 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 4/32 Punkte auf 99 25/32 Punkten. Ihre Rendite betrug 1,67 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 11/32 Punkte auf 100 9/32 Punkte und rentierten mit 2,47 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren zogen um 1 1/32 Punkte auf 102 16/32 Punkte an. Sie rentierten mit 3,24 Prozent./gl/he

25.07.2014

ROUNDUP 3: Verwirrung um Hamburger Uber-Verfahren - Vorerst kein Angebotsstop

(neu: Überschrift und Text wurden neu gefasst. Medienberichten zufolge geht es um eine vorläufige Duldung durch die Behörde. Das Unternehmen hatte zuvor von einer Entscheidung des Gerichts gesprochen.)

HAMBURG (dpa-AFX) - Die US-Internetplattform Uber kann ihren umstrittenen Mitfahrdienst in Hamburg vorerst weiter betreiben. Die zuständige Verkehrsbehörde will nach Medienberichten ein Verbot des Fahrvermittlungsdienstes UberPOP zunächst nicht vollstrecken. Die Verkehrsbehörde wolle ein Gerichtsurteil abwarten, sagte eine Sprecherin der "Hamburger Morgenpost". "Heise online" berichtete, das Verwaltungsgericht habe bei der Verkehrsbehörde angefragt, das Verbot bis zu einer Entscheidung über einen Widerspruch nicht zu vollstrecken. Uber hatte zuvor verkündet, das Hamburger Verwaltungsgericht habe dem Widerspruch gegen das zuvor ausgesprochenes Verbot stattgegeben.

Die Verkehrsbehörde in Hamburg will den Smartphone-Service UberPOP stoppen, weil sie es für unzulässig hält, dass private Fahrer mit ihrem eigenen Auto kommerziell Mitfahrdienste anbieten. Dagegen war Uber vorgegangen. Das Unternehmen hatte am Freitag erklärt: "Uber begrüßt die Tatsache, dass der Vorsitzende Richter des Hamburger Verwaltungsgerichts dem Widerspruch gegen die Untersagungsverfügung stattgegeben hat." Damit sei die Verfügung gegen UberPOP somit vorläufig und bis zu einer gerichtlichen Entscheidung aufgehoben. Das seien "tolle Neuigkeiten" für die Stadt Hamburg, sagte Uber-Manager Pierre-Dimitri Gore-Coty. "Eine solche Entscheidung ist uns nicht bekannt", sagt dagegen die Sprecherin der Verkehrsbehörde, Susanne Meinecke, der Zeitung.

Bei UberPOP können Privatpersonen ihre Dienste mit dem eigenen Auto anbieten, die Fahrer werden per Smartphone-App bestellt. Daneben bietet Uber auch einen Chauffeurdienst an. Taxifahrer fordern bundesweit ein härteres Vorgehen gegen den App-Anbieter.

Taxifahrer fordern ein härteres Durchgreifen der Behörden gegen Uber. Mitte Juni hatten Taxifahrer in ganz Europa mit Streiks und Protestfahrten gegen den Vormarsch von Uber und anderer App-Dienste demonstriert. Sie sehen einen unfairen Wettbewerb, weil die Konkurrenz aus dem Internet die gesetzlichen Regeln und zum Teil hohen Lizenzkosten für das Taxi-Gewerbe umgehe.

## Berichtigung

- Im Text wird klargestellt, dass Uber zwar von einer Entscheidung

des Gerichts spricht, es aber laut Medienberichten um eine vorläufige

Duldung durch die Behörde geht./lsa/tm/DP/he

25.07.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 21.07.2014 bis 25.07.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.07.2014 bis 25.07.2014:

MONTAG

ERICSSON B

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Ericsson nach Zahlen von 90 auf 95 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Netzwerkausstatter habe das dritte Quartal in Folge starke Bruttomargen erzielt, was auf einen erfolgreichen Wandel des Produktmixes hin zu Projekten im Kapazitätsausbau von Netzen hindeute, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Montag. Der Umsatz sei dank der Nachfrage in den USA und in China besser als erwartet ausgefallen. In der zweiten Jahreshälfte dürften das Europageschäft sowie der Ausbau der Mobilfunknetze mit dem Standard 4G in China für weiteres Umsatzwachstum sorgen.

NOVARTIS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Novartis nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 90 Franken belassen. Auch nach dem zweiten Quartal des Pharmakonzerns seien die Marktprognosen für die Segmente Pharma, Alcon und Sandoz weiterhin zu niedrig, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Der Experte betrachtet die aktuelle Kursschwäche vor der Vorlage von klinischen Daten für den Blutdrucksenker LCZ696 im kommenden Monat als Kaufgelegenheit.

VOLVO B

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Volvo nach Zahlen von 97 auf 92 schwedische Kronen gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Nutzfahrzeugherstellers habe im zweiten Quartal seinen Erwartungen entsprochen, die Marktprognosen jedoch um 20 Prozent verfehlt, schrieb Analyst Alexander Whight in einer Studie vom Montag. Gepaart mit mangelnder Berechenbarkeit der Umstrukturierungen dürfte dies die Kursentwicklung erst einmal bremsen. Der Konzern müsse jetzt beweisen, dass die Kosten gesenkt werden können. Der Experte reduzierte seine bereinigten operativen Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 und 2015 um 13 beziehungsweise 22 Prozent.

WINCOR NIXDORF AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Wincor Nixdorf vor Zahlen von 63 auf 62 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der IT-Anbieter für die Bankenbranche dürfte seinen Ausblick senken sowie glanzlose Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal vorlegen, deren Schwäche der Markt noch nicht berücksichtige, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Montag. Der Experte senkte seine Prognosen wegen Wechselkurseffekten und der politischen Risiken in Russland um zwei Prozent. Ein Kursrückgang als Reaktion auf das Zahlenwerk wäre wegen der attraktiven Bewertung der Aktie aber eine Kaufgelegenheit, so Teichler.

DIENSTAG

CREDIT SUISSE GROUP AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33,50 Franken belassen. Das erste Quartal habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Das Einsparvolumen sei zwar eher mau gewesen, dürfte aber Ende des Jahres wieder Fahrt aufnehmen.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Dialog Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die gescheiterte Fusion mit AMS sei bedauerlich, aber keine Katastrophe, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie des Halbleiter-Herstellers bleibe auch so attraktiv. Der Abschlag auf die Titel der Konkurrenten sei nicht gerechtfertigt.

METRO AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Metro von 36,40 auf 41,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst David Payne verschob seine Bewertungsbasis für die europäischen Nahrungsmittel-Einzelhändler in einer Branchenstudie vom Dienstag um ein Jahr in die Zukunft. Bei Metro berücksichtigte er zudem den positiven Beitrag aus Immobilienverkäufen von rund einer Milliarde Euro.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von MTU vor Zahlen auf der "Conviction Buy List" belassen. Der Triebwerksbauer dürfte ein weiteres Quartal im Ersatzteilgeschäft schneller wachsen als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Chris Hallam in einer Studie vom Dienstag. Daher könnte der Konzern eventuell auch seine Jahresprognose für die Sparte anheben. Für die Militärsparte rechnet Hallam dagegen nur mit moderatem Wachstum, während sich die Entwicklung im zivilen Wartungsgeschäft verlangsamen könnte.

PHILIPS ELECTRONICS NV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Philips Electronics nach endgültigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das zweite Quartal des niederländischen Elektronikkonzerns habe sie nicht gerade beeindruckt, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Dienstag. Sie reduzierte ihre Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebita) 2014, sieht für die Aktie aber weiterhin Aufwärtspotenzial.

SARTORIUS VORZUEGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Sartorius nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Die Bioprocess-Sparte habe solide abgeschnitten, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag.

TESCO

LONDON - Barclays hat das Kursziel für Tesco nach einer Gewinnwarnung und dem angekündigten Austausch des Vorstandschefs von 340 auf 300 Pence gesenkt. Die Einstufung wurde zugleich auf "Equal Weight" belassen. Der Fokus des im Oktober startenden neuen CEO Dave Lewis dürfte auf der Wiederbelebung des heimischen Kerngeschäfts der britischen Supermarktkette liegen, schrieb Analyst James Anstead in einer Studie vom Dienstag. Dies sei wohl aber einfacher gesagt als getan und weitere Investitionen könnten nötig sein.

MITTWOCH

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Die Kennziffern des Autobauers dürften insgesamt positiv aufgenommen werden, insbesondere da die Erwartungen vorher etwas gesunken seien, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Die Marge von Mercedes Pkw habe die durchschnittliche Markterwartung deutlich übertroffen. Auch die Profitabilität der Lkw-Sparte habe sich auf bereinigter Basis erfreulich entwickelt.

DEUTSCHE TELEKOM AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach einem Treffen mit Beamten der Europäischen Kommission auf "Overweight" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die regulatorischen Aussichten für den europäischen Telekomsektor verbesserten sich weiterhin, schrieb Analyst Stephen Howard in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Auch dank der Konsolidierung des Mobilfunksektors dürfte die Branche zu Wachstum zurückfinden, und damit höhere Investitionen rechtfertigen können. Der Experte steht dem Sektor daher positiv gegenüber.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach einer angehobenen Jahresprognose auf "Hold" mit einem Kursziel von 97 Euro belassen. Das höhere Ergebnisziel für 2014 bringe die operative Entwicklung des Spezialchemieunternehmens lediglich näher in Einklang mit den Markterwartungen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. Seine Erwartung für den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) liege immer noch über der neuen Schätzung von Wacker.

DONNERSTAG

ABB LTD

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für ABB von 21,50 auf 23,50 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Schweizer Elektrotechnikkonzern weise eine positive Auftragsentwicklung auf und habe einen zuversichtlicheren Ausblick gegeben, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Die Kurszielerhöhung begründete er mit der Verlagerung des Bewertungshorizonts von 2014 auf 2015.

BASF SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 90 Euro belassen. Wegen ungünstiger Währungsbewegungen habe der Chemiekonzern mit seinem zweiten Quartal unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Trotzdem sei die Ergebnisqualität gut, da das Chemiegeschäft ein gutes Mengenwachstum ausgewiesen habe. Auch die Prognose für 2014 sei von den Ludwigshafenern bestätigt worden.

BHP BILLITON PLC

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BHP Billiton nach Produktionszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 2100 Pence belassen. Die Fördermengen im Geschäftsjahr 2013/14 hätten sich stark entwickelt, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Donnerstag. Bei Eisenerz und Rohöl habe der Bergbaukonzern seine Förderziele übertroffen.

COMDIRECT BANK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Comdirect Bank nach Zahlen von 8,70 auf 8,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Dank Einmal-Effekten habe der Online-Broker mit seinem zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Donnerstag.

DAIMLER AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die Resultate des Autobauers zum zweiten Quartal hätten die Konsenserwartungen übertroffen, aber diese seien auch niedrig gewesen, schrieb Analyst Philip Watkins in einer Studie vom Donnerstag. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für das Gesamtjahr 2014 dürften sich kaum ändern.

GLAXOSMITHKLINE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für GlaxoSmithKline nach Zahlen von 1600 auf 1550 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Das zweite Quartal des Pharmaherstellers sei schwächer als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Donnerstag. Zudem seien die Jahresziele gekürzt worden. Auch Cespedes kappte seine Gewinnprognosen. Die Aktie sei angesichts der Herausforderungen etwa im Atemwegsgeschäft wenig attraktiv bewertet.

IBERDROLA SA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Iberdrola nach Halbjahreszahlen von 5,00 auf 5,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der spanische Versorger dürfte seine Geschäftsziele für 2016 wahrscheinlich leicht übertreffen, schrieb Analyst Jorge Alonso in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte hob seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) der Jahre 2014 bis 2016 leicht an.

KRONES AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Krones nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 75 Euro belassen. Das zweite Quartal des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers sei erwartungsgemäß ausgefallen, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Donnerstag. Er zeigte sich mit den Zahlen zufrieden. Den bestätigten Ausblick hält Turnwald für sehr konservativ, da das zweite Halbjahr üblicherweise aus saisonalen Gründen das stärkere sei.

UNIBAIL-RODAMCO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Unibail-Rodamco nach Halbjahreszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 205 Euro belassen. Die Zahlen seien gut ausgefallen, schrieb Analyst Neil Green in einer Studie vom Donnerstag. Das Ergebniswachstum sei bisher stärker als vom Unternehmen für das Gesamtjahr anvisiert und auch von ihm für 2014 angenommen. Die Aktie des Immobilienkonzerns erscheine im Branchenvergleich nach wie vor billig.

FREITAG

BASF SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für BASF nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Die verfehlten Erwartungen beim operativen Gewinn (Ebit) würden durch die Belastungen im Segment "Sonstiges" hinreichend erklärt, schrieb Analyst James Knight in einer Studie vom Freitag. Sein Votum rechtfertigte der Experte mit der positiven operativen Dynamik, dem Selbsthilfe-Potenzial sowie der attraktiven Dividende des Chemiekonzerns.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das zweite Quartal habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Kurstreiber sieht Häßler derzeit nicht.

GRENKELEASING

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Das Leasingunternehmen habe starke Kennziffern für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf 2014 sei inzwischen noch positiver.

LVMH

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für LVMH nach Halbjahreszahlen von 163 auf 154 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Luxusgüter-Produzenten sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst John Guy in einer Studie vom Freitag. Guy reduzierte deshalb seine Schätzungen.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für MTU nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Analyst Wolfgang Donie erwartet laut einer Studie vom Freitag für die kommenden Jahre etwas geringere Umsätze, aber höhere Gewinne bei dem Triebwerkshersteller. Das gute Neugeschäft lege den Grundstein für zukünftige Umsätze bei Wartung und Instandhaltung. Laut Donie sind die Chancen bei der MTU-Aktie weiterhin sehr attraktiv.

NOKIA

HANNOVER - Die NordLB hat Nokia nach Quartalszahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber wegen günstiger Steuereffekte von 5,00 auf 5,30 Euro angehoben. Die Finnen hätten insgesamt ordentliche Zahlen zum zweiten Quartal präsentiert und einen positiven Margenausblick für die Netzwerksparte gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Freitag. Nokia befinde sich in einer Übergangsphase, in der die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und die Innovationsfähigkeit unter Beweis zu stellen seien. Donie rät, den zuletzt starken Kursanstieg trotz des anlaufenden Aktienrückkaufprogramms zunächst für Gewinnmitnahmen zu nutzen.

ROCHE HOLDINGS AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Roche nach Zahlen von 303 auf 300 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Moderate Kostenanpassungen hätten zu einer leichten Senkung seiner 2014er-Schätzungen geführt, schrieb Analyst Mark Purcell in einer Studie vom Freitag. Als weiteren Grund für sein neues Kursziel nannte er die gestiegenen Pensionsverpflichtungen. Beim Umsatz habe der Pharmakonzern im ersten Halbjahr seine Erwartungen erfüllt, beim operativen Kerngewinn (Core Ebit) sogar übererfüllt.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einem Kaufangebot durch BSkyB auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,60 Euro belassen. Die Aktionäre des Bezahlsenders sollten die Offerte in Höhe von 6,75 Euro je Papier nicht annehmen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. Das Angebot spiegele die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens nicht wider.

UNILEVER PLC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Unilever PLC nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 2300 Pence belassen. Der im zweiten Quartal schlechter als erwartet ausgefallene Umsatz des Lebensmittel- und Konsumgüterherstellers habe die fundamentalen Herausforderungen erneut unter Beweis gestellt, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Freitag. Der Markt schwäche sich weiter ab, womit Hoffnungen auf eine Erholung im zweiten Halbjahr enttäuscht werden dürften. Angesichts des niedrigeren Ergebniswachstums sei die Bewertungsprämie der Aktie auf die Mitbewerber nicht gerechtfertigt.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) des Bahntechnologie-Unternehmens habe seinen Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Die Aussagen während der Telefonkonferenz stützten.

/he

25.07.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 25.07.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 25.07.2014

AB INBEV

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für AB Inbev vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Sie rechne mit einem weiteren guten Quartal der Brauerei-Gruppe, schrieb Analystin Melissa Earlam in einer Studie vom Freitag. Beim organischen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechne sie mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent im zweiten Jahresviertel, wobei sie im US-Geschäft und in Brasilien allerdings Margendruck erwarte.

ABB LTD

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für ABB nach Zahlen von 20,00 auf 20,50 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Auftragseingang des Industriekonzerns im zweiten Quartal habe die Konsensschätzung leicht übertroffen, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Das Ergebnis habe die Schätzungen aber deutlich verfehlt. Die Expertin hob trotz ihrer gesenkten Gewinnprognosen das Kursziel an, weil unter anderem der Cashflow besser als erwartet ausgefallen sei.

AIRBUS GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Airbus von 57 auf 59 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Aktienkurs habe sich zuletzt schwach entwickelt, da Analysten ihre Ergebnisschätzungen für den Flugzeugbauer wegen der Entwicklungskosten des A330neo gekürzt hätten, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie vom Freitag. Zwar habe auch er seine Schätzungen für 2015 bis 2017 gesenkt, rechne aber anschließend mit einem positiven Kapitalwert-Beitrag durch den A330neo und entsprechend mit höheren Gewinnen.

AIRBUS GROUP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Airbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Analyst Devang Doshi senkte seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebit) der Jahre 2015 bis 2017 wegen zusätzlicher Entwicklungskosten für den A330neo. Die Sorgen über einen möglichen Abschwung bei Auslieferungen ziviler Flugzeuge und den anhaltenden Druck auf die Cash-Situation erschienen aber übertrieben, schrieb er in einer Studie vom Freitag.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Allianz vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 136 Euro belassen. Der Versicherer werde nach dem zweiten Quartal wohl seine Jahresziele bestätigen, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Freitag. Auf das Russland-Geschäft sei eine Abschreibung möglich.

AMADEUS FIRE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Amadeus Fire auf "Buy" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Die soliden Ergebnisse der IT-Zeitarbeitsfirma für das zweite Quartal reflektierten die intakte Geschäftsdynamik, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Freitag.

AXEL SPRINGER AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Axel Springer auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Das Mediengeschäft habe sich in den ersten drei Monaten des Jahres vielversprechend entwickelt und der europäische Werbemarkt zeige vor dem Hintergrund einer robusten Konjunkturlage insgesamt positive Tendenzen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Wandel der Medienbranche setze sich mit dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Fernsehen und dem Internet fort und der Sektor sei insgesamt gut positioniert, um hiervon zu profitieren. Die Aktien der Branche dürften nach der bisher in diesem Jahr eher verhaltenen Kursentwicklung in den nächsten Monaten eine Aufholjagd starten.

BARCLAYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Barclays vor Zahlen von 300 auf 275 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Jason Napier passte in einer Studie vom Freitag seine Berechnungen an die neue Struktur der Bank an und wechselte zudem zu einem Sum-Of-The-Parts-Modell für seine Bewertung. Der Experte geht jetzt auch von höheren Rückstellungen für Altlasten aus. Er senkte seine Gewinnprognosen je Aktie um über 20 Prozent.

BASF SE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 82 auf 80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Absatzwachstum des Chemiekonzerns dürfte auch in die zweite Jahreshälfte hinein für eine positive Ergebnisdynamik sorgen, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Studie vom Freitag. Der Konzern könnte sich aber kurzfristig mit Margensteigerungen schwer tun. Der Experte senkte seine Ergebnisprognosen um durchschnittlich etwa zwei Prozent.

BASF SE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 95 auf 94 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die positiven Trends bei den Verkaufsmengen blieben bei dem Chemieriesen vollkommen intakt, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Freitag. Niedrigere Verkaufspreise und nachteilhafte Währungsentwicklungen hätten das Ergebnis aber belastet.

BASF SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 92 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Chemiekonzerns habe auch wegen schwächerer Ergebnisse im Bereich Agricultural Solutions leicht unter den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Michael Rae in einer Studie vom Freitag. Der Absatz im Chemiekerngeschäft sei stark ausgefallen. Der Experte senkte seine diesjährige Gewinnprognose je Aktie um drei Prozent.

BASF SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für BASF nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Die verfehlten Erwartungen beim operativen Gewinn (Ebit) würden durch die Belastungen im Segment "Sonstiges" hinreichend erklärt, schrieb Analyst James Knight in einer Studie vom Freitag. Sein Votum rechtfertigte der Experte mit der positiven operativen Dynamik, dem Selbsthilfe-Potenzial sowie der attraktiven Dividende des Chemiekonzerns.

BAYER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Bayer vor Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 109 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte seinen Umsatz im zweiten Quartal dank neuer Pharmaprodukte sowie der Segmente Planzenschutzmittel und Saatgut um vier Prozent gesteigert haben, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Das schwierige Marktumfeld im Kunststoffgeschäft dürfte die Ergebnisse dagegen belastet haben. Die Sparte könne jedoch für eine Überraschung sorgen, sollten die Umstrukturierungen hier schneller vorangeschritten sein als bisher angenommen.

BNP PARIBAS

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für BNP Paribas vor Zahlen von 64 auf 62 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Er erwarte ein negatives Vorsteuerergebnis für das zweite Quartal von 3,6 Milliarden Euro, nach plus 2,7 Milliarden im Vorjahreszeitraum, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Freitag. Smith verwies ferner auf Belastungen durch einen Vergleich in den USA.

BNP PARIBAS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BNP Paribas auf "Buy" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Analyst Kinner Lakhani reduzierte seine Ertragsvorhersagen für das Investmentbanking des französischen Geldhauses moderat. Dies reflektiere die geringere Marktvolatilität, schrieb er in einer Studie vom Freitag.

BRENNTAG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Brenntag vor Zahlen von 155 auf 150 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Er habe seine Schätzungen für den Chemikalienhändler infolge weiterhin ungünstiger Wechselkurse und anhaltender Probleme in Venezuela und Thailand leicht gesenkt, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag.

COMDIRECT BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Comdirect Bank nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Aufgrund eines positiven Einmaleffekts habe der Online-Broker besser als erwartet ausgefallene Kennziffern für das zweite Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Positiv sei auch, dass der Finanzvorstand für 2014 eine Rückkehr zur 100-prozentigen Ausschüttungsquote angekündigt und ein angebliches Interesse an der DAB Bank dementiert habe.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 66 Euro belassen. Die Quartalszahlen des Autobauers seien etwas besser als von ihm und vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Ergebnisprognosen an. Trotz der anhaltend guten Modelldynamik steht er der Aktie wegen der im Vergleich mit Wettbewerbern schlechteren Rentabilität weiterhin nur neutral gegenüber.

DEUTSCHE ANNINGTON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Annington aus Bewertungsgründen von "Add" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 21,30 auf 23,00 Euro angehoben. Mit der Aufnahme in den MDax sowie den positiven Effekten jüngster Portfoliozukäufe seien zwei wichtige Kurstreiber in die Aktie des Immobilienunternehmens bereits eingepreist, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Freitag. Bei den operativen Ergebnissen seien keine positiven Überraschungen in Sicht. Der Experte passte seine Sektorbewertung an die gestiegene Differenz zwischen den Renditen von Immobilien im Vergleich zu Bundesanleihen an und erhöhte daher seine Kursziele.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Bank vor Zahlen von 35 auf 31 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Michael Dunst senkte als Folge der Kapitalerhöhung der Bank seine Gewinnprognose je Aktie für 2014 bis 2016, wie er in einer Studie am Freitag schrieb. Zudem geht er jetzt von höheren Sonderbelastungen aus. Für das zweite Quartal erwartet Dunst einen Reingewinn von 445 Millionen Euro.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Bank vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Analyst Philipp Häßler rechnet in einer Studie vom Freitag mit einem schwachen zweiten Quartal des größten deutschen Bankhauses. Die Prozessrisiken blieben hoch.

DEUTSCHE BOERSE AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Börse nach Zahlen von 53 auf 52 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Das bereinigte Reinergebnis des Börsenbetreibers habe im zweiten Quartal wegen niedriger Handelsumsätze um sieben Prozent unter seiner Prognose gelegen, schrieb Analyst Michael Morris in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen.

DEUTSCHE BOERSE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Die Ergebnisse des Börsenbetreibers hätten im zweiten Quartal im Großen und Ganzen den eher pessimistischen Markterwartungen entsprochen, schrieb Analyst Tom Mills in einer Studie vom Freitag. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) habe dank geringerer Kosten um ein Prozent über dem Marktkonsens gelegen.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Deutsche Börse nach Zahlen von 66 auf 62 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Der Börsenbetreiber habe weitgehend solide Kennziffern für das zweite Quartal berichtet, die seinen Erwartungen sowie den Konsensschätzungen entsprochen hätten, schrieb Analyst Christoph Bast in einer Studie vom Freitag. Dennoch sei das Marktumfeld äußert schwierig. Die Handelsumsätze gingen seit mehreren Quartalen zurück. Mit signifikanten Ergebnisbeiträgen aus neuen Wachstumsbereichen sei allenfalls langfristig zu rechnen. Der Experte reduzierte daher seine Schätzungen.

DEUTSCHE BOERSE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Alles in allem habe das zweite Quartal des Börsenbetreibers im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Freitag. Im Detail habe das bereinigte Ergebnis je Aktie leicht unter seiner und zugleich leicht über der Konsensschätzung gelegen.

DEUTSCHE BOERSE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Die Ergebnisse des Börsenbetreibers im zweiten Quartal hätten die durchschnittlichen Analystenprognosen etwas übertroffen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Freitag. Die Möglichkeiten, Nettoumsätze zu steigern, hätten sich aber zumindest mittelfristig erst einmal erschöpft und entsprechend bleibe er bei seiner "Halten"-Empfehlung.

DEUTSCHE BOERSE AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Die Ergebnisse des Börsenbetreibers hätten im zweiten Quartal unter der geringen Volatilität der Kapitalmärkte gelitten, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (Ebit) habe im Großen und Ganzen den Markterwartungen entsprochen. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2014 und 2015 um drei beziehungsweise vier Prozent.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Das Marktumfeld für den Börsenbetreiber sei weiterhin schwierig, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag. Wesentliche Ergebnisimpulse, die zu einer Neueinschätzung der Aktie führen könnten, seien nicht in Sicht. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen je Aktie. Die attraktive Dividendenrendite spreche allerdings für den Titel.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das zweite Quartal habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Kurstreiber sieht Häßler derzeit nicht.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post vor Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24,50 Euro belassen. Die Ergebnisse sowie der Free Cashflow des Logistikkonzerns dürften sich im zweiten Quartal weiter nur verhalten entwickelt haben, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Das Segment DHL Express dürfte weiter starke Ergebnisse erzielen. Ingesamt sei das laufende Jahr für den Konzern aber schwierig.

DEUTSCHE TELEKOM AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Deutsche Telekom auf "Sell" mit einem Kursziel von 13,30 Euro belassen. Die hohe Bewertung basiere auf den Markterwartungen hinsichtlich eines Verkaufs des US-Mobilfunktgeschäfts an Softbank und Sprint, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Eine solche Transaktion dürfte aber den Gewinn je Aktie, den Free Cashflow sowie das Wachstum des Konzerns verwässern. Die daraus resultierende Bewertungsprämie wäre angesichts der schlechten Wachstumsaussichten nicht gerechtfertigt. Zudem stehe das Deutschlandgeschäft unter Druck.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Die sich an den Quartalsbericht anschließende Analystenkonferenz sei eine hervorragende Gelegenheit, um mehr über die geplante Expansion im Bereich Care Coordination zu erfahren, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag. Braun reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für den Dialyseanbieters im laufenden Jahr, hält die Konsenserwartungen aber weiterhin für zu konservativ.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für FMC vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Der Dialyseanbieter dürfte allmählich wieder in die Spur zurückfinden, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Der bereinigte Überschuss dürfte zwar um drei Prozent gesunken sein, immerhin hätte FMC damit aber besser abgeschnitten als im Vorquartal. Für einen höheren Aktienkurs müsse das Vertrauen in das Gewinnpotenzial aber zunehmen.

GAGFAH SA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Gagfah nach einer Neubewertung der Aktie von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 13,00 auf 13,50 Euro angehoben. Die positiven Effekte der jüngsten Refinanzierungen seien nun eingepreist, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Freitag. Der Experte passte seine Sektorbewertung an die gestiegene Differenz zwischen den Renditen von Immobilien im Vergleich zu Bundesanleihen an und erhöhte daher seine Kursziele. Einige Werte aus dem Segment Wohnimmobilien seien dennoch jetzt fair bewertet. Dazu zähle auch Gagfah.

GDF SUEZ

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für GDF Suez vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die Halbjahresergebnisse des Versorgers dürften eher schwach ausfallen und damit eine Einstiegsgelegenheit in die wegen ihrer Dividendenrendite gefragten Aktie bieten, schrieb Analystin Nathalie Casali in einer Branchenstudie vom Freitag. Gewinnrückgänge im internationalen Geschäft dürften die Zuversicht der Investoren in das Wachstum außerhalb Europas nicht steigern. Dies sei aber ein Kernargument für die Aktie.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gea Group vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Das zweite Quartal des Anlagenbauers dürfte im Quartals- und Jahresvergleich leichte Verbesserungen zeigen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Der Experte zieht derzeit aber das Papier von Krones vor.

GLAXOSMITHKLINE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für GlaxoSmithKline nach Zahlen von 1700 auf 1370 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das zweite Quartal des Pharmakonzerns sei schwach ausgefallen, schrieb Analyst James Gordon in einer Studie vom Freitag. Der Experte geht jetzt von schwächeren Umsatzaussichten für das Geschäft mit Medikamenten zu Behandlung von Atemwegserkrankungen aus. Auch wegen niedrigerer Annahmen zu den Aktienrückkäufen des Konzerns senkte er seine Gewinnprognosen je Aktie um bis zu 18 Prozent.

GLAXOSMITHKLINE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat GlaxoSmithKline (GSK) nach Zahlen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 1500 auf 1380 Pence gesenkt. Sie habe damit gerechnet, dass die Konsensschätzungen nach der Zahlenvorlage für das zweite Quartal sinken würden, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer Studie vom Freitag. Sie sei jedoch überrascht, wie deutlich der britische Pharmakonzern die Erwartungen verfehlt habe. Sie frage sich, ob Dividendenhöhe beibehalten werden könne.

GRENKELEASING

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 86 Euro belassen. Das starke zweite Quartal bedeute, dass das Leasingunternehmen auf Jahressicht die Ziele übertreffen könnte, schrieb Analyst Stanislaus Thurn-Taxis in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

GRENKELEASING

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Das Reinergebnis der Leasinggesellschaft habe im zweiten Quartal dank eines starken Neugeschäfts über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen dürfte seine Jahresziele erreichen. Der Experte hält seine eigenen Schätzungen jetzt für konservativ.

GRENKELEASING

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Analyst Malte Räther sprach in einer Studie vom Freitag von einem sehr starken Quartalsbericht des Leasingunternehmens. Der Überschuss sei um 54 Prozent gestiegen und damit deutlich besser als von ihm erwartet ausgefallen.

GRENKELEASING

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Das Leasingunternehmen habe starke Kennziffern für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick auf 2014 sei inzwischen noch positiver.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für HeidelbergCement vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Zementhersteller habe im zweiten Quartal auch wegen Währungsbelastungen wohl Umsatz- und Ergebniseinbußen hinnehmen müssen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Zugleich profitiere das Unternehmen von einer weiteren konjunkturellen Erholung in West- und Nordeuropa. Die Jahresziele dürfte HeidelbergCement bekräftigen.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Die australische Bau-Tochter Leighton werde für Hochtief immer bedeutender und sei der entscheidende Werttreiber, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Besonders attraktiv sei die Hochtief-Aktie derzeit aber nicht bewertet.

HOLCIM

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Holcim nach Zahlen des indischen Tochterunternehmens auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Franken belassen. Der Umsatz der beiden Baustoff-Töchter ACC und Ambuja habe im zweiten Quartal über seiner Schätzung gelegen, das operative Ergebnis (Ebitda) jedoch darunter, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Stark gestiegene Kosten hätten auf die Margen gedrückt. Nach sieben schwierigen Jahren, in denen sich Überkapazitäten aufgebaut und die Margen in etwa halbiert hätten, sehe es aber so aus, als habe das Indien-Geschäft die Talsohle erreicht.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Infineon vor Zahlen von 9,00 auf 9,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Halbleiterhersteller dürfte im dritten Geschäftsquartal Umsatz wie Ergebnis erneut deutlich gesteigert haben, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Die wichtigsten Konkurrenten hätten mit ihren bereits vorgelegten Ergebnissen positive Signale geliefert.

JENOPTIK AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Jenoptik vor Zahlen für das zweite Quartal von 11,00 auf 9,50 (Kurs 10,385) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Markterwartungen seien zu hoch und der Geschäftsausblick des Technologie-Unternehmens erscheine ambitioniert, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Freitag. Er reduzierte seine Gewinnerwartungen. Dieser Schritt reflektiere unter anderem ein strengeres regulatorisches Umfeld bei Rüstungsexporten sowie die Schwäche der Investitionen im Autosektor in China und den USA. Seine neuen Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2013 lägen nun teils deutlich unter den Markterwartungen.

KLÖCKNER & CO

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Die Stahlnachfrage sei weiter gedämpft und die hartnäckigen Überkapazitäten drückten auf die Verkaufspreise, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Freitag. Der Stahlhändler dürfte seinen Ausblick auf die Jahresziele konkretisieren. Hier sei eine für den Markt positive Überraschung drin.

KLÖCKNER & CO

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Klöckner & Co auf "Kaufen" belassen. Die deutsche Stahlindustrie habe mit einem Produktionswachstum von 4,2 Prozent bei einer Auslastung von etwa 90 Prozent in der ersten Jahreshälfte ihre gute Entwicklung seit Jahresbeginn fortgesetzt, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Lage sei wegen der konjunkturellen Unsicherheit aber weiter herausfordernd. Vor allem der Preisdruck aufgrund von bestehenden Überkapazitäten und steigenden Importen bereite der Branche Sorgen. Der Experte stuft den Sektor daher insgesamt mit "Negativ" ein.

KONTRON AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Kontron vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 5,60 Euro belassen. Analyst Adrian Pehl prognostiziert in einer Studie vom Freitag einen Umsatz von 108 Millionen Euro, womit er am unteren Ende der Markterwartung liegt. Zudem erhofft er sich weitere Informationen zum Verlauf der Umstrukturierung. Den Ausblick dürfte das Technologieunternehmen bekräftigen.

KRONES AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Krones nach Zahlen von 75 auf 77 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Hersteller von Abfüllanlagen habe gute Zahlen für das zweite Quartal geliefert, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Freitag. Sie unterstrichen seine positive Einschätzung. Zudem rücke die Restrukturierung der italienischen Tochter Kosme näher. Er habe Einmalkosten von sieben Millionen Euro im Jahr 2014 und positive Erträge daraus ab 2015 unterstellt, so Turnwald.

KUKA AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Kuka vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Der Roboterhersteller dürfte erneut starke Quartalsergebnisse mit guter Auftragsdynamik und besserer Rentabilität vorlegen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen sei damit auf einem guten Weg, mindestens das in Aussicht gestellte Jahresergebnis zu erreichen. Der Markt sei sich über die in diesem Jahr anfallenden Kosten durch die Integration der Beteiligung Reis im Klaren. Für das kommende Jahr könnten die Marktschätzungen wegen neuer Produkte und einer Trendwende bei Reis zu gering sein.

KWS SAAT

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für KWS Saat von 241 auf 255 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Entwicklung bei dem Saatguthersteller lasse sich gut vorhersagen, lobte Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Die freundlichen Aussichten seien im aktuellen Kursniveau aber schon hinreichend abgebildet. Seiner Bewertung liege nun die Free-Cashflow-Prognose für das Geschäftsjahr 2015/16 zugrunde, begründete er das neue Kursziel.

LAFARGE

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Lafarge nach Zahlen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 55 auf 65 Euro angehoben. In puncto Kosteneinsparungen und Veräußerungen sei der Zementkonzern auf Kurs, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Freitag.

LINDE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Linde vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 190 Euro belassen. Negative Wechelkurseffekte dürften den Industriegase-Produzenten im zweiten Quartal belastet haben, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Das zweite Halbjahr sollte aber wieder besser laufen.

LINDE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Linde vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Die Kennziffern des Industriegase-Anbieters für das zweite Quartal dürften ein gemischtes Bild zeigen, schrieb Analyst John Philipp Klein in einer Studie vom Freitag. Die Kaufempfehlung rechtfertigte der Experte mit dem Margenpotenzial des Dax-Konzerns. Zudem sei Linde verglichen mit den Wettbewerbern weiterhin attraktiv bewertet.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Analyst Jochen Rothenbacher rechnet laut einer Studie vom Freitag mit einem schwachen zweiten Quartal der Fluggesellschaft.

LUFTHANSA AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lufthansa von 20,00 auf 15,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Langstrecken-Geschäft der Fluggesellschaft sei wegen des starken Kapazitätswachstums der Branche zuletzt schwach ausgefallen, schrieb Analystin Alexia Dogani in einer Studie vom Freitag. Die Expertin senkte ihre Prognose für das operative Ergebnis (Ebit) der Fluggesellschaft der Jahre 2014 bis 2016 um 15 bis 32 Prozent. Die Renditeaussichten des Konzerns dürften auch mittelfristig von strukturellen Herausforderungen beeinträchtigt sein.

LVMH

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LVMH nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Die Ergebnisse des Luxusgüterherstellers seien auch mangels Umsatzwachstum im Segment Fashion & Leather ungewohnt schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Freitag.

LVMH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für LVMH nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Der Überschuss des Luxusgüterherstellers habe im ersten Halbjahr auch wegen Währungsbelastungen seine Prognose um fünf Prozent verfehlt, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Freitag. Das organische Wachstum habe sich zudem vor allem im Segment Leather & Fashion im zweiten Quartal verlangsamt. Der Experte ist hinsichtlich der Verbesserungen im Geschäft der Marke Louis Vuitton weiter zuversichtlich. Er senkte seine diesjährige Gewinprognose je Aktie wegen einer schwächeren Entwicklung in China jedoch um vier Prozent.

LVMH

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für LVMH nach Zahlen von 172 auf 152 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Luxusgüter-Produzent spüre Gegenwind durch negative Wechselkurseffekte, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Freitag. Jedoch profitiere der Konzern von seinem breit aufgestellten Portfolio. Der Experte reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 und 2015 um drei respektive zwei Prozent.

LVMH

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat LVMH nach Umsatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Das Halbjahr des Luxusgüterkonzerns habe einige Enttäuschungen, aber auch einige beruhigende Aspekte beinhaltet, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Freitag. Auch wenn sie ihre Schätzungen gekürzt habe, sei sie der Aktie gegenüber weiter positiv eingestellt. Trotz des Rückschlags im zweiten Quartal und kurzfristiger Sorgen über eine Wachstumsverlangsamung auf dem chinesischen Festland, sei die Neupositionierung der wichtigsten Marke Louis Vuitton auf gutem Weg.

LVMH

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für LVMH nach Halbjahreszahlen von 172 auf 162 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der Luxusgüterkonzern habe schwache Umsätze und Margen ausgewiesen und die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Mario Ortelli in einer Studie vom Freitag. In der zweiten Jahreshälfte könnte es dennoch zu positiven Überraschungen kommen, gab sich Ortelli zuversichtlich.

LVMH

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für LVMH nach Zahlen von 143 auf 140 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Gewinne des Luxusgüterkonzerns im ersten Halbjahr hätten die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Thierry Cota in einer Studie vom Freitag. Die kurzfristige Skepsis des Managements dämpfe die Aussichten für die Kursentwicklung.

LVMH

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für LVMH nach Halbjahreszahlen von 163 auf 154 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Luxusgüter-Produzenten sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst John Guy in einer Studie vom Freitag. Guy reduzierte deshalb seine Schätzungen.

MERCK KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Merck KGaA vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 67,50 Euro belassen. Analyst Steve Chesney passte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für den Chemie- und Pharmakonzern vor der Zahlenvorlage für das zweite Quartal an. So erhöhte er seine diesjährige Umsatz- und Gewinnprognose je Aktie um ein beziehungsweise vier Prozent.

METRO AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG auf "Add" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Die verschärfte Haltung der Europäischen Union gegenüber Russland könnte zu Sanktionen gegen die Emittenten von Aktien und Anleihen in Russland führen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Dies würde die Pläne für den Börsengang der russischen Großhandelsmärkte des Handelskonzens erst einmal begraben.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Morphosys mit "Buy" und einem Kursziel von 85 (Kurs 72,20) Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Biotech-Unternehmen verfüge über eine der größten Antikörper-Datenbanken sowie mit 83 Medikamentenkandidaten in der Forschung und Entwicklung über eine attraktive Pipeline, schrieb Analystin Sarah Potter in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Morphosys erlange dadurch Handlungsspielraum und sei zukunftsfähig.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für MTU nach Zahlen von 63 auf 64 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse des Triebwerksherstellers hätten auch dank des guten Ersatzteilgeschäfts leicht über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Benjamin Fidler in einer Studie vom Freitag. Das starke Wachstum dieses Segments im zweiten Quartal sei positiv. Der Experte hob seine Gewinnprognosen je Aktie wegen niedrigerer Steuersätze an.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für MTU von 71 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Das zweite Quartal des Triebwerkherstellers habe seinen Erwartungen entsprochen, der anhaltende Rückgang der Bruttomargen sei aber zu bemängeln, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Die Ergebnisverbesserungen im Erstaustattungsgeschäft seien nur mit Hilfe von niedrigeren Ausgaben für Forschung und Entwicklung erfolgt, was die Ergebnisqualität mindere. Die Senkung des Umsatzausblicks habe er nicht erwartet. Seine Gewinnprognosen je Aktie hob er allerdings an.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für MTU nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Das zweite Quartal des Triebwerkherstellers habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Christian Laughlin in einer Studie vom Freitag.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für MTU nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Der Triebwerkhersteller habe solide Kennziffern für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Tristan Sanson in einer Studie vom Freitag. Die Liquiditätslage sei aber zunehmend mit Unsicherheiten behaftet.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für MTU nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Analyst Wolfgang Donie erwartet laut einer Studie vom Freitag für die kommenden Jahre etwas geringere Umsätze, aber höhere Gewinne bei dem Triebwerkshersteller. Das gute Neugeschäft lege den Grundstein für zukünftige Umsätze bei Wartung und Instandhaltung. Laut Donie sind die Chancen bei der MTU-Aktie weiterhin sehr attraktiv.

NOKIA

HANNOVER - Die NordLB hat Nokia nach Quartalszahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber wegen günstiger Steuereffekte von 5,00 auf 5,30 Euro angehoben. Die Finnen hätten insgesamt ordentliche Zahlen zum zweiten Quartal präsentiert und einen positiven Margenausblick für die Netzwerksparte gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Freitag. Nokia befinde sich in einer Übergangsphase, in der die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und die Innovationsfähigkeit unter Beweis zu stellen seien. Donie rät, den zuletzt starken Kursanstieg trotz des anlaufenden Aktienrückkaufprogramms zunächst für Gewinnmitnahmen zu nutzen.

NOKIA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Nokia nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Das Segment Netzwerkausstattung des Technologiekonzerns habe im zweiten Quartal erneut für über den Erwartungen liegende Ergebnisse gesorgt, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Die Dynamik dieses Segments könnte die Aktie in der zweiten Jahreshälfte stützen, bis im kommenden Jahr die Patente des Unternehmens Geld abwerfen würden. Der Experte hob seine Ergebnisprognosen an.

NOKIA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen von 5,20 auf 5,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Technologieunternehmens habe im zweiten Quartal auch dank höherer Bruttomargen in der Netzwerksparte erneut über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Johannes Schaller in einer Studie vom Freitag. Das Gewinnwachstum in diesem Kernsegment könnte sich aber im kommenden Jahr abschwächen, da sich dann die momentan geringeren Kosten wieder normalisieren dürften.

NOKIA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nokia nach Quartalszahlen von 5,40 auf 6,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Zahlen des Netzwerkausrüsters hätten ein weiteres Mal unterstrichen, dass das neue Kerngeschäft der Finnen gut gemanagt und gut finanziert sei, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Seine Umsatzschätzungen habe er für die Jahre 2014 bis 2016 um ein bis zwei Prozent gesenkt. Wegen der Stärke der Margen in der Netzwerk-Sparte habe er zugleich aber seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) um 13 bis 27 Prozent angehoben.

NOKIA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Nokia von 5,45 auf 6,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Verbesserungen im Netzwerkgeschäft seien offenbar nachhaltiger Natur und stützten den Aktienkurs, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag.

NORMA GROUP

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Norma Group vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Nach einem sehr guten Start ins Jahr erwarte er im Quartalsvergleich nur noch ein verhaltenes Wachstum, speziell auch wegen der diversen Feiertage im zweiten Jahresviertel, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Freitag. Seine Schätzungen ließ er unverändert. Ein Treiber für die Aktie wäre die Bekanntgabe einer größeren Akquisition.

PATRIZIA IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Patrizia Immobilien nach dem Erwerb eines großen Wohnungsportfolios in den Niederlanden auf "Buy" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Das Unternehmen sei auf Kurs, um die diesjährigen Ziele für das verwaltete Vermögen und den operativen Gewinn zu erreichen, schrieb Analyst Manuel Martin in einer Studie vom Freitag.

PATRIZIA IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Patrizia Immobilien nach dem Kauf eines Wohnimmobilien-Portfolios in den Niederlanden von 10,00 auf 9,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Accumulate" belassen. Die Transaktion zeige, dass Patrizia in der Lage sei, auch außerhalb Deutschlands ein großes Portfolio zu erwerben, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Zudem dürfte die Akquisitionsgebühr von rund einem Prozent Patrizia beim Erreichen der diesjährigen operativen Gewinnziele begünstigen. Das neue Kursziel begründete Häßler mit der höheren Aktienanzahl nach der Ausgabe von Gratisaktien.

PROSIEBENSAT.1

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Das Mediengeschäft habe sich in den ersten drei Monaten des Jahres vielversprechend entwickelt und der europäische Werbemarkt zeige vor dem Hintergrund einer robusten Konjunkturlage insgesamt positive Tendenzen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Wandel der Medienbranche setze sich mit dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Fernsehen und dem Internet fort und der Sektor sei insgesamt gut positioniert, um hiervon zu profitieren. Die Aktien der Branche dürften nach der bisher in diesem Jahr eher verhaltenen Kursentwicklung in den nächsten Monaten eine Aufholjagd starten.

REPSOL YPF SA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Repsol nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Mit einem 30 Prozent über dem Konsens liegenden Überschuss habe der Ölkonzern die Berichtssaison der Branche eröffnet, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Freitag. Der Grund dafür seien aber lediglich eine geringere Steuerquote und Einmaleffekte. Der Cashflow sei schwach ausgefallen, daher sei die Verschuldung stärker als erwartet gestiegen.

REPSOL YPF SA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Repsol nach Zahlen von 21,00 auf 20,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Nettoergebnis des Ölkonzerns habe dank niedrigerer Steuer- und Zinsbelastungen im zweiten Quartal über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob seine Gewinnprognose je Aktie für 2014 um 13 Prozent an. Den Cashflow bezeichnete er als enttäuschend.

RIO TINTO

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Rio Tinto auf "Buy" mit einem Kursziel von 3850 Pence belassen. Ungeachtet der Marktbefürchtungen über die Rohstoffpreisentwicklung dürften Rio Tinto und BHP Billiton weiterhin in einer starken Position sein, um ihre Dividenden zu steigern, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Freitag. Beide Minen-Aktien sind in der "European Focus List" der Citigroup enthalten.

ROCHE HOLDINGS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche auf "Overweight" mit einem Kursziel von 280 Franken belassen. Die Neuigkeiten aus der Forschungspipeline des Pharmakonzerns vor allem im Bereich Immunonkologie dürften in der zweiten Jahreshälfte weiter den Kurstreiber der Aktie bilden, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Freitag. Dies gelte besonders für Forschungen zum Protein PD-L1 in der Tumorbehandlung. Der Experte erhöhte seine diesbezüglichen Annahmen.

ROCHE HOLDINGS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Roche nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 315 Franken belassen. Die Halbjahresergebnisse des Pharmakonzerns seien solide ausgefallen und untermauerten seine Annahme von langfristigen Margensteigerungen, schrieb Analyst Vincent Meunier in einer Studie vom Freitag. In der zweiten Jahreshälfte stehe ein ganzer Schwung an klinischen Daten an. Diese dürften das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Aktie ausweiten.

ROCHE HOLDINGS AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Roche nach Zahlen von 280 auf 307 Franken angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Pharmakonzern dürfte ein solides und ruhig verlaufenes Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Tim Anderson in einer Studie vom Freitag. Mit Blick auf das gesamte erste Halbjahr seien Umsatz und Gewinn je Aktie (EPS) etwas höher als von ihm und vom Markt erwartet ausgefallen.

ROCHE HOLDINGS AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Roche nach Halbjahreszahlen von 327 auf 330 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Pharmakonzern habe starkes ein Umsatz- und Gewinnwachstum vorweisen können, schrieb Analyst Stephen McGarry in einer Studie vom Freitag. Letztlich hätten sich jedoch Währungseinflüsse negativ bemerkbar gemacht. McGarry passte seine Schätzungen minimal an.

ROCHE HOLDINGS AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Roche nach Zahlen von 303 auf 300 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Moderate Kostenanpassungen hätten zu einer leichten Senkung seiner 2014er-Schätzungen geführt, schrieb Analyst Mark Purcell in einer Studie vom Freitag. Als weiteren Grund für sein neues Kursziel nannte er die gestiegenen Pensionsverpflichtungen. Beim Umsatz habe der Pharmakonzern im ersten Halbjahr seine Erwartungen erfüllt, beim operativen Kerngewinn (Core Ebit) sogar übererfüllt.

RTL GROUP

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für RTL Group auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 103 Euro belassen. Das Mediengeschäft habe sich in den ersten drei Monaten des Jahres vielversprechend entwickelt und der europäische Werbemarkt zeige vor dem Hintergrund einer robusten Konjunkturlage insgesamt positive Tendenzen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchentudie vom Freitag. Der Wandel der Medienbranche setze sich mit dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Fernsehen und dem Internet fort und der Sektor sei insgesamt gut positioniert, um hiervon zu profitieren. Die Aktien der Branche dürften nach der bisher in diesem Jahr eher verhaltenen Kursentwicklung in den nächsten Monaten eine Aufholjagd starten.

RWE AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für RWE vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 24,80 Euro belassen. Das zweite Quartal des Versorgers dürfte ereignisarm verlaufen sein, schrieb Analystin Sofia Savvantidou in einer Studie vom Freitag. Größere Neuigkeiten seien wohl nicht zu erwarten.

SAF HOLLAND

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für SAF-Holland vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Nach einem guten Start ins Jahr erwarte er weitere Dynamik speziell aus dem Truckgeschäft in den USA, wo die Zulassungen im zweiten Quartal um rund 16 Prozent zugelegt hätten, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Freitag.

SALZGITTER AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Salzgitter AG auf "Halten" belassen. Die deutsche Stahlindustrie habe mit einem Produktionswachstum von 4,2 Prozent bei einer Auslastung von etwa 90 Prozent in der ersten Jahreshälfte ihre gute Entwicklung seit Jahresbeginn fortgesetzt, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Lage sei wegen der konjunkturellen Unsicherheit aber weiter herausfordernd. Vor allem der Preisdruck aufgrund von bestehenden Überkapazitäten und steigenden Importen bereite der Branche Sorgen. Der Experte stuft den Sektor daher insgesamt mit "Negativ" ein.

SHW

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SHW nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Quartalsergebnisse des Autozulieferers hätten leicht unter seinen Schätzungen gelegen, die Markterwartungen jedoch leicht übertroffen, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Freitag. Die Prognoseanhebung durch das Unternehmen sei eine positive Überraschung gewesen.

SHW

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für das Papier des Autozulieferers SHW nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Starke Kennziffern für das zweite Quartal und das erste Halbjahr stützten seine Erwartungen für das Gesamtjahr, schrieb Analyst Daniel Kukalj in einer Studie vom Freitag.

SIEMENS AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Siemens auf "Buy" mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Eine Übernahme von Dresser-Rand wäre für den Elektrotechnik-Konzern sinnvoll, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Freitag. Finanzieller Spielraum sei mehr als ausreichend vorhanden.

SKY DEUTSCHLAND

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Sky Deutschland nach Vorlage eines freiwilligen Übernahmeangebotes durch eine Tochtergesellschaft von BskyB auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 6 Euro belassen. Der Angebotspreis von 6,75 Euro je Sky-Deutschland-Aktie liege wie erwartet nahe am Mindestangebotspreis in Höhe des volumengewichteten Durchschnittskurses der vergangenen drei Monate, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Freitag. Specht erwartet kurzfristig keine deutliche Nachbesserung des Angebotes und rät daher Aktionären, das Angebot anzunehmen.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktie von Sky Deutschland von 7,80 auf 7,60 (Kurs: 6,78) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Er rate, das von BSkyB vorgelegte Übernahmeangebot für den Bezahlfernsehsender nicht anzunehmen, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Freitag. Trotz des leichten Verwässerungseffektes aus der Umwandlung der Anleihe ergebe sich mit Blick auf den fairen Wert des Papiers bei 7,60 Euro interessantes Kurspotenzial.

SKY DEUTSCHLAND

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einem Übernahmeangebot durch BSkyB auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Medienunternehmer Rupert Murdoch wolle nach langjährigen Spekulationen nun wohl doch seine Beteiligungen im Bezahlfernsehen neu ordnen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Das Angebot zu 6,75 Euro je Sky-Deutschland-Aktie entspreche lediglich dem gesetzlichen Mindestpreis. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung des Unternehmens dürfte in den kommenden Jahren anhalten. Der Experte erwartet weitere Kurssteigerungen.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einem Kaufangebot durch BSkyB auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 7,70 Euro belassen. Das Angebot sei nicht überraschend, da es bereits im Mai erste Übernahmespekulationen gegeben habe, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Es sei nicht auszuschließen, dass der Bieter das Angebot wegen der Zukunftsperspektiven des Medienunternehmens und der möglichen Synergien noch nachbessere. Der Experte rät dazu, das Angebot auszuschlagen.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einem Kaufangebot durch BSkyB auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,60 Euro belassen. Die Aktionäre des Bezahlsenders sollten die Offerte in Höhe von 6,75 Euro je Papier nicht annehmen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. Das Angebot spiegele die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens nicht wider.

SOFTWARE AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Software AG von 28 auf 21 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Analyst Gerardus Vos begründete das reduzierte Ziel in einer Studie vom Freitag mit der Unsicherheit rund um die Strategie des Softwareherstellers.

STANDARD CHARTERED

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Standard Chartered von 1300 auf 1250 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die strategische Richtung der Bank bleibe unklar, bemängelte Analyst Tom Rayner in einer Studie vom Freitag. Er kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2014 bis 2016 um neun Prozent. Hinsichtlich der Kapitalentwicklung zeigte er sich weiter vorsichtig.

STMICROELECTRONICS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für STMicroelectronics nach Zahlen von 6,00 auf 5,90 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Das Umsatzziel des Halbleiterherstellers für das dritte Quartal habe seine Erwartung verfehlt, schrieb Analyst Amit Harchandani in einer Studie vom Freitag. Das zweite Quartal habe seinen Schätzungen aber entsprochen. Überschwänglicher Optimismus sei in der Aktie mittlerweile nicht mehr eingepreist. Das Ertragsprofil liefere aber immer noch keine Unterstützung.

TATE & LYLE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Tate & Lyle nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 825 Pence belassen. Das Geschäft des Nahrungsmittelkonzerns mit Spezialzutaten sei im ersten Geschäftsquartal zwar schlechter als von ihr erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Catherine Farrant in einer Studie vom Freitag. Dies habe aber an Engpässen in der Produktion gelegen. Die bereinigte Nachfrage sei in diesem Bereich sehr stark ausgefallen. Die Expertin senkte ihre Gewinnprognosen wegen der jüngsten Stärke des britischen Pfunds um zwei Prozent.

THYSSENKRUPP AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für ThyssenKrupp auf "Kaufen" belassen. Die deutsche Stahlindustrie habe mit einem Produktionswachstum von 4,2 Prozent bei einer Auslastung von etwa 90 Prozent in der ersten Jahreshälfte ihre gute Entwicklung seit Jahresbeginn fortgesetzt, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Lage sei wegen der konjunkturellen Unsicherheit aber weiter herausfordernd. Vor allem der Preisdruck aufgrund von bestehenden Überkapazitäten und steigenden Importen bereite der Branche Sorgen. Der Experte stuft den Sektor daher insgesamt mit "Negativ" ein.

UNILEVER NV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Unilever NV nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Der im zweiten Quartal schlechter als erwartet ausgefallene Umsatz des Lebensmittel- und Konsumgüterherstellers habe die fundamentalen Herausforderungen erneut unter Beweis gestellt, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Freitag. Der Markt schwäche sich weiter ab, womit Hoffnungen auf eine Erholung im zweiten Halbjahr enttäuscht werden dürften. Angesichts des niedrigeren Ergebniswachstums sei die Bewertungsprämie der Aktie auf die Mitbewerber nicht gerechtfertigt.

UNILEVER NV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Unilever NV nach Zahlen von 30 auf 33 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Es stelle sich im Anschluss an die Zahlenvorlage des Lebensmittel- und Konsumgüterherstellers unter anderem die Frage, warum die Margen im ersten Halbjahr besser als erwartet ausgefallen seien und ob sich das in der zweiten Jahreshälfte wiederholen könne, schrieb Analystin Eileen Kho in einer Studie vom Freitag. Interessant sei auch die Frage, welche Preisentwicklung angesichts des operativ schwierigen Umfelds für die zweite Jahreshälfte zu erwarten sei.

UNILEVER NV

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Unilever NV nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Das erste Halbjahr des niederländisch-britischen Konsumgüterkonzerns habe weitgehend den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Alan Erskine in einer Studie vom Freitag. Das Umsatzwachstum sei moderat schwächer als erwartet ausgefallen, doch die Margen seien erneut stark gewesen und von Kosteneinsparungen begünstigt worden.

UNILEVER NV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Unilever NV nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Das organische Wachstum des Lebensmittel- und Konsumgüterherstellers sei im zweiten Quartal wegen des schwachen Europageschäfts niedriger als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Rosie Edwards in einer Studie vom Freitag. Die besser als gedacht ausgefallenen bereinigten Margen hätten dies aber wieder wettgemacht. Die Wechselkursbelastungen dürften auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten.

UNILEVER NV

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Unilever NV nach Zahlen von 31 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Konsumgüterkonzern könne aktuell nur über die Preise und seinen Produktmix wachsen, schrieb Analyst Warren Ackerman in einer Studie vom Freitag. Kurzfristig gebe es kaum Kurstreiber und die Bewertung erscheine fair.

UNILEVER PLC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Unilever PLC nach Zahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 2300 Pence belassen. Der im zweiten Quartal schlechter als erwartet ausgefallene Umsatz des Lebensmittel- und Konsumgüterherstellers habe die fundamentalen Herausforderungen erneut unter Beweis gestellt, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Freitag. Der Markt schwäche sich weiter ab, womit Hoffnungen auf eine Erholung im zweiten Halbjahr enttäuscht werden dürften. Angesichts des niedrigeren Ergebniswachstums sei die Bewertungsprämie der Aktie auf die Mitbewerber nicht gerechtfertigt.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) des Bahntechnologie-Unternehmens habe seinen Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Die Aussagen während der Telefonkonferenz stützten.

VOSSLOH AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Kosten für die Umstrukturierung des Verkehrstechnikunternehmens hätten im ersten Halbjahr für hohe Verluste gesorgt, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Freitag. Die Umsetzung der Umstrukturierung dürfte auch weit bis ins nächste Jahr anhalten. Dabei sei mit Rückschlägen zu rechnen, so dass eine nachhaltige Trendwende noch nicht erkennbar sei.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen von 73,50 auf 73,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Wie erwartet, habe das zweite Quartal des Bahntechnikkonzerns keine Kursimpulse geliefert, schrieb Analyst Benjamin Gläser in einer Studie vom Freitag. Der Fokus richte sich nun bereits auf das Strategie-Treffen Ende des Jahres.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wirecard vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 36,50 Euro belassen. Analyst Lars Dannenberg rechnet laut einer Studie vom Freitag mit einem guten zweiten Quartal des Zahlungsabwicklers.

/he

25.07.2014

Devisen: Euro erneut auf tiefstem Stand seit acht Monaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag wieder unter Druck geraten. Bei 1,3422 US-Dollar erreichte die Gemeinschaftswährung erneut den tiefsten Stand seit acht Monaten und knüpfte damit an ihre Talfahrt vor der gestrigen Stabilisierung an. Zuletzt kostete der Euro im New Yorker Handel 1,3431 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3440 (Donnerstag: 1,3472) Dollar festgesetzt.

Experten sahen den Euro durch eine spürbare Stimmungseintrübung in der deutschen Wirtschaft belastet. Das Ifo-Geschäftsklima als wichtigstes hiesiges Konjunkturbarometer war im Juli überraschend deutlich gesunken. Der dritte Rückgang in Folge signalisiert Experten zufolge eine Trendwende.

Gleichzeitig hatten die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juli stärker als erwartet zugelegt. "Insbesondere der signifikante Anstieg außerhalb des Transportsektors lässt auf eine zunehmende Investitionstätigkeit in der Wirtschaft schließen", kommentierte Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba. Die Daten gäben aber keinen Grund, auf eine frühe Zinsanhebung der US-Notenbank zu spekulieren. Bernd Krampen von der NordLB sprach von einer sukzessiven Verbesserung der Lage "in allerdings nur moderatem Tempo"./gl/he

25.07.2014

Air France fliegt wieder nach Tel Aviv

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Fluggesellschaft Air France fliegt nach mehrtägiger Unterbrechung wieder in die israelische Stadt Tel Aviv. Der erste Flug sollte bereits am späten Freitagabend starten, wie die Gesellschaft in Paris mitteilte. Air France hatte den Flughafen Ben Gurion wegen der anhaltenden Raketengefahr im israelisch-palästinensischen Konflikt nicht mehr angeflogen./sg/DP/he

25.07.2014

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 577 820 (Donnerstag: 649 400 Kontrakte) gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 320 214 (368 657), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 257 606 (280 743). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,24 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Nokia (131 786/12 492), UBS (19 840/15 571) und E.ON (11 703/15 819)./ra/DP/he

25.07.2014

Presse: 20 Millionen Euro von Daimler für VfB Stuttgart

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Autobauer Daimler ist angeblich bereit, sich beim VfB Stuttgart verstärkt zu engagieren. Im Raum stehe eine Beteiligung in Höhe von 20 Millionen Euro an dem Fußball-Bundesligisten, wie die "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) berichteten. Daimler-Sprecher Jörg Howe sprach am Freitag von Spekulationen und wollte die Informationen nicht kommentieren.

Die Mercedes-Benz-Bank zahlt dem Blatt zufolge als Trikotsponsor bereits rund fünf Millionen Euro jährlich. Auch das Stadion ist nach der Automarke benannt. Voraussetzung für die Finanzspritze sei die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung des VfB Stuttgart in eine Aktiengesellschaft, berichtet die Zeitung weiter.

Über die Pläne zur Gründung einer Kapitalgesellschaft will der VfB-Vorstand am Montag auf der Mitgliederversammlung des Vereins informieren. Eine Abstimmung über das Vorhaben soll der Zeitung zufolge im Frühjahr 2015 erfolgen, für die Umsetzung sei eine Dreiviertelmehrheit der Mitglieder erforderlich.

Wie die Zeitung weiter berichtet, könnten 20 bis 30 Prozent der Anteile an Investoren verkauft werden. Auch andere Unternehmen aus der Region wie Würth, Kärcher und Gazi sollen dem Beispiel von Daimler folgen, heißt es in dem Bericht weiter. Das Investorenmodell solle rund 70 Millionen Euro in die Kasse des Tabellenfünfzehnten der vergangenen Saison spülen. Den aktuellen Marktwert des VfB Stuttgart hätten Experten auf rund 250 Millionen Euro geschätzt./ols/DP/he

25.07.2014

ROUNDUP 2: Lufthansa und Air Berlin wollen wieder nach Tel Aviv fliegen

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Die Lufthansa und Air Berlin wollen nach einer mehrtägigen Pause von Samstag an wieder Tel Aviv anfliegen. Die Fluggesellschaften hatten den Flughafen Ben Gurion seit Dienstag wegen der anhaltenden Raketengefahr im israelisch-palästinensischen Konflikt nicht mehr angeflogen.

"Auf der Basis der neuesten uns vorliegenden Informationen und einer eigenen Bewertung der Sicherheitslage vor Ort" nehme das Unternehmen seine Flüge zum Flughafen Ben Gurion International Airport und zurück wieder auf, teilte die Lufthansa am Freitag mit. Nach Plan werde allerdings erst im Laufe der kommenden Tage wieder geflogen. Betroffen seien alle Flüge der Lufthansa-Gruppe, also auch von Germanwings, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines.

Bei Air Berlin hieß es, man arbeite eng mit den Behörden zusammen und bewerte die Situation fortlaufend. Reisende seien gebeten, sich regelmäßig über den Status ihres Fluges zu informieren. Wer einen Flug bis zum 31. Juli von oder nach Tel Aviv gebucht habe, könne diesen kostenfrei stornieren oder umbuchen./mov/DP/stw

25.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste - Schwache Zahlen und Ukraine-Sorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag Verluste erlitten. Neben Gewinnmitnahmen nach der Rekordjagd des S&P-500-Index sahen Marktexperten enttäuschende Quartalsberichte einiger bekannter Unternehmen und Sorgen über eine Eskalation der Lage in der Ukraine als Belastung. Gute US-Konjunkturdaten verpufften am Markt.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,72 Prozent tiefer bei 16 960,57 Punkten. Der Wochenverlust von 0,82 Prozent war der höchste für den Leitindex seit Mitte Juni. Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 0,48 Prozent auf 1978,34 Punkte, nachdem er zwei Tage in Folge Höchststände erreicht hatte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,45 Prozent auf 3965,16 Punkte bergab.

WARTEN AUF NOTENBANKTREFFEN UND ARBEITSMARKTBERICHT

Beobachter hatten im Handelsverlauf auf vage Medienberichte verwiesen, wonach ukrainische Streitkräfte angeblich russisches Territorium beschossen hätten. Das Interesse der Anleger richtete sich laut Analyst Dirk Gojny von der National-Bank zudem schon auf das Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank und den US-Arbeitsmarktbericht in der kommenden Woche.

Derweil hatten die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juni überraschend deutlich zugelegt. "Insbesondere der signifikante Anstieg außerhalb des Transportsektors lässt auf eine zunehmende Investitionstätigkeit in der Wirtschaft schließen", kommentierte Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba. Die Daten gäben aber keinen Grund, auf eine frühe Zinsanhebung der US-Notenbank zu spekulieren. Bernd Krampen von der NordLB sprach von einer sukzessiven Verbesserung der Lage "in allerdings nur moderatem Tempo".

AMAZON BRECHEN EIN - AUCH VISA UND STARBUCKS ENTTÄUSCHEN

Unternehmensseitig rückten weitere Geschäftsberichte in den Blick. Die Aktien von Amazon brachen als einer der größten Verlierer im Nasdaq 100 um 9,65 Prozent ein, nachdem der Online-Händler für das zweite Quartal wegen hoher Investitionen einen Verlust von 126 Millionen Dollar verbucht hatte. Für das laufende Quartal rechnet das Management sogar mit einem operativen Minus von bis zu 810 Millionen Dollar.

Beim Kreditkartenanbieter Visa <3V64.FSE> sorgte der trotz des gestiegenen Quartalsgewinns gesenkte Umsatzausblick für Kursabschläge von 3,58 Prozent. Die Titel der Kaffeehauskette Starbucks verloren ungeachtet eines Rekordquartals und angehobener Jahresziele 2,13 Prozent. Börsianer äußerten die Sorge, die Gewinndynamik könnte unter dem Expansionskurs leiden. Im gesamten Geschäftsjahr, das im September endet, sollen nun 1550 neue Standorte weltweit eröffnet werden und damit 50 mehr als bislang geplant.

GUTE ZAHLEN HELFEN ABBVIE UND MOODY'S NICHT

Das Pharmaunternehmen Abbvie , das zuletzt wegen seiner beharrlichen Anstrengungen zur Übernahme des Konkurrenten Shire Pharmaceuticals Schlagzeilen gemacht hatte, übertraf mit seinem Gewinn die Analystenschätzungen. Grund dafür war der starke Absatz seines Arthritis-Medikaments Humira. Die Anteilsscheine büßten dennoch 1,70 Prozent ein.

Für die Aktien von Moody's ging es trotz ebenfalls guter Zahlen um 0,93 Prozent begab. Die Ratingagentur übertraf die Gewinnerwartungen, nachdem im zweiten Quartal die verstärkte Ausgabe von Unternehmensanleihen die Nachfrage nach Kreditwürdigkeits-Einstufungen angekurbelt hatte./gl/he

25.07.2014

Aktien New York Schluss: Verluste - Schwache Zahlen und Ukraine-Sorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag Verluste erlitten. Neben Gewinnmitnahmen nach der Rekordjagd des S&P-500-Index sahen Marktexperten enttäuschende Quartalsberichte einiger bekannter Unternehmen und Sorgen über eine Eskalation der Lage in der Ukraine als Belastung. Gute US-Konjunkturdaten verpufften am Markt.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,72 Prozent tiefer bei 16 960,57 Punkten. Der Wochenverlust von 0,82 Prozent war der höchste für den Leitindex seit Mitte Juni. Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 0,48 Prozent auf 1978,34 Punkte, nachdem er zwei Tage in Folge Höchststände erreicht hatte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,45 Prozent auf 3965,16 Punkte bergab./gl/he

25.07.2014

Aktien New York: Verluste nach Rekordjagd beim S&P 500 - Zahlen, Ukraine-Sorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag Verluste erlitten. Neben Gewinnmitnahmen nach der Rekordjagd des S&P-500-Index sahen Marktexperten enttäuschende Quartalsberichte einiger bekannter Unternehmen und Sorgen über eine Eskalation der Lage in der Ukraine als Belastung. Gute US-Konjunkturdaten verpufften am Markt.

Zuletzt sank der Dow Jones Industrial um 0,79 Prozent auf 16 949,55 Punkte. Die zwischenzeitlich deutlicheren Abschläge beim Leitindex hatten Beobachter auf vage Medienberichte zurückgeführt, wonach ukrainische Streitkräfte angeblich russisches Territorium beschossen hätten. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,49 Prozent auf 1978,26 Punkte, nachdem er zwei Tage in Folge Höchststände erreicht hatte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,52 Prozent auf 3962,44 Punkte bergab.

Das Interesse der Anleger richtet sich laut Analyst Dirk Gojny von der National-Bank schon auf das Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank und den US-Arbeitsmarktbericht in der kommenden Woche. Derweil hatten die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juni überraschend deutlich zugelegt.

"Insbesondere der signifikante Anstieg außerhalb des Transportsektors lässt auf eine zunehmende Investitionstätigkeit in der Wirtschaft schließen", kommentierte Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba. Die Daten gäben aber keinen Grund, auf eine frühe Zinsanhebung der US-Notenbank zu spekulieren. Bernd Krampen von der NordLB sprach von einer sukzessiven Verbesserung der Lage "in allerdings nur moderatem Tempo".

Unternehmensseitig rückten weitere Geschäftsberichte in den Blick. Die Aktien von Amazon brachen um 9,60 Prozent ein, nachdem der Online-Händler für das zweite Quartal wegen hoher Investitionen einen Verlust von 126 Millionen Dollar verbucht hatte. Für das laufende Quartal rechnet das Management sogar mit einem operativen Minus von bis zu 810 Millionen Dollar.

Beim Kreditkartenanbieter Visa <3V64.FSE> sorgte der trotz des gestiegenen Quartalsgewinns gesenkte Umsatzausblick für Kursabschläge von 4,07 Prozent. Die Titel der Kaffeehauskette Starbucks verloren ungeachtet eines Rekordquartals und angehobener Jahresziele 2,20 Prozent. Börsianer äußerten die Sorge, die Gewinndynamik könnte unter dem Expansionskurs leiden. Im gesamten Geschäftsjahr, das im September endet, sollen nun 1550 neue Standorte weltweit eröffnet werden und damit 50 mehr als bislang geplant.

Das Pharmaunternehmen Abbvie , das zuletzt wegen seiner beharrlichen Anstrengungen zur Übernahme des Konkurrenten Shire Pharmaceuticals Schlagzeilen gemacht hatte, übertraf mit seinem Gewinn die Analystenschätzungen. Grund dafür war der starke Absatz seines Arthritis-Medikaments Humira. Die Anteilsscheine büßten dennoch 1,53 Prozent ein.

Für die Aktien von Moody's ging es trotz ebenfalls guter Zahlen um 1,64 Prozent begab. Die Ratingagentur übertraf die Gewinnerwartungen, nachdem im zweiten Quartal die verstärkte Ausgabe von Unternehmensanleihen die Nachfrage nach Kreditwürdigkeits-Einstufungen angekurbelt hatte./gl/he

25.07.2014

WOCHENAUSBLICK 2: Ukraine-Krise hält die Anleger weiter in Atem - Zahlenflut

(Aktualisierte Fassung nach Kursrutsch des Dax am späten Freitagnachmittag)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Ukraine-Krise dürfte den Dax auch in der neuen Woche fest im Griff halten. Allzu großer Optimismus erscheint fehl am Platz, nachdem die Anleger zuletzt sehr nervös auf Berichte über eine mögliche Eskalation des Konfliktes reagiert haben. Andererseits hoffen die Investoren weiterhin auf die Unterstützung durch gute Unternehmensnachrichten aus Deutschland, wie es von Marktbeobachtern hieß. Daher dürfte die nun durchstartende Berichtssaison genau verfolgt werden.

Am Freitag weitete der Dax seine Verluste am späten Nachmittag deutlich aus und schloss nach drei Gewinntagen in Folge 1,53 Prozent tiefer bei 9644,01 Punkten. Dies war der prozentual größte Tagesverlust seit April. Auf Wochensicht ergab sich ein Minus von 0,78 Prozent.

SKEPSIS ÜBERWIEGT

Aktuell überwiege die Skepsis, und zwar nicht nur wegen des Konflikts in der Ukraine, hieß es am Markt. Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner etwa sagte: "Ich denke, dass die jetzt doch eher negative Berichtssaison in den USA den Anlegern langsam die Lust auf Aktien nimmt." So hatte der Online-Händler Amazon die Investoren mit einem hohen Verlust verärgert.

Skeptischere Töne schlugen auch die Analysten der Commerzbank an. Derzeit drückten unter anderem zwei Belastungsfaktoren auf die Stimmung, nämlich das enttäuschende Wirtschaftswachstum in Europa und die Aussicht auf steigende Leitzinsen in den USA: "Bei der Sitzung der US-Zentralbank (Fed) am Mittwoch ist es sicherlich noch nicht so weit, aber die Zinswende der Fed rückt näher - und das schneller, als viele erwartet hatten." Da die US-Wirtschaft derzeit unerwartet stark ausgelastet sei, könnte die Zentralbank ihre konjunkturstützende Nullzinspolitik nun überraschend zügig zurückfahren.

US-ARBEITSMARKTBERICHT AM FREITAG

Den zukünftigen Kurs der Fed beeinflussen dürften auch die weiteren wichtigen US-Konjunkturnachrichten in der neuen Woche. Die Commerzbank-Analysten hoben dabei besonders den Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe für Juli und den wegweisenden monatlichen Arbeitsmarktbericht hervor. Beide Wirtschaftsdaten werden am Freitag veröffentlicht. Bereits am Mittwoch richtet sich der Fokus auf das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal und die Beschäftigungsumfrage des privaten Dienstleisters ADP. Diese Erhebung dürfte bereits erste Hinweise auf den offiziellen Jobbericht am Freitag liefern.

Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research indes hält weitere Kursgewinne für möglich: Zu gering sind seiner Meinung nach offenbar die Anlagealternativen im derzeitigen Niedrigzinsumfeld, zu verlockend die am Aktienmarkt zu erzielenden Kursgewinne und Dividenden.

AM DONNERSTAG SECHS DAX-UNTERNEHMEN MIT ZAHLEN

Hierzulande steuert der Berichtsreigen der Unternehmen zum zweiten Quartal auf ihren ersten Höhepunkt zu: Am Donnerstag legen gleich sechs im Dax notierte Unternehmen ihre Zahlen vor. Es sind dies der Autozulieferer Continental , der Medizinkonzern Fresenius und dessen Tochter FMC , die Fluggesellschaft Lufthansa , der Elektrokonzern Siemens und der Autobauer Volkswagen (VW) . Hinzu kommen noch einige Werte aus der zweiten Reihe wie der Baukonzern Hochtief , das Modeunternehmen Hugo Boss oder der Handelskonzern Metro .

Zur Wochenmitte öffnen mit dem Chemie- und Pharmakonzern Bayer , dem Chiphersteller Infineon und dem Baustoffkonzern HeidelbergCement drei Dax-Unternehmen ihre Bücher. Unter den Schwergewichten im Index der mittelgroßen Werte MDax dürften der Flugzeugbauer Airbus und der Lichtspezialist Osram mit ihren Quartalszahlen für Aufmerksamkeit sorgen.

DEUTSCHE BANK ÖFFNET AM DIENSTAG IHRE BÜCHER

Bereits am Dienstag stehen die Geschäftszahlen des Industriegase-Spezialisten Linde und der Deutschen Bank im Blick. Dabei sei womöglich nach all den schlechten Nachrichten der letzten Monate sogar eine Überraschung drin, meinte Brylewski. Denn die US-Banken hätten gezeigt, wie man in der aktuellen Börsenphase Geld verdienen kann./la/he/ajx/DP

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.07.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit größtem Minus seit April - Ukraine

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Furcht vor einer weiteren Eskalation der Ukraine-Krise hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag wieder auf Talfahrt geschickt. Der Dax weitete seine Verluste am späten Nachmittag deutlich aus und schloss nach drei Gewinntagen in Folge 1,53 Prozent tiefer bei 9644,01 Punkten. Dies war der prozentual größte Tagesverlust seit April. Auf Wochensicht ergab sich ein Minus von 0,78 Prozent. Der MDax fiel am Freitag um 1,26 Prozent auf 16 303,06 Punkte und der TecDax büßte 1,43 Prozent auf 1253,64 Punkte ein.

Den Auslöser für den Kursrutsch am Nachmittag lieferten vage Medienberichte, wonach ukrainische Streitkräfte angeblich russisches Territorium beschossen hätten. Demzufolge stieg Börsianern zufolge die Nervosität unter den Investoren. Laut Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank wollten die Anleger angesichts der weltweiten Risiken vor dem Wochenende auf Nummer sicher gehen. "Das erinnert ein bisschen an den Hochpunkt der Euro-Schuldenkrise."

IFO-GESCHÄFTSKLIMA ENTTÄUSCHT

Hinzu kamen enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hatte sich im Juli den dritten Monat in Folge eingetrübt. Das Ifo-Geschäftsklima war auf den tiefsten Stand seit vergangenen Oktober gefallen.

Die Aktien der Commerzbank waren mit einem Plus von 0,63 Prozent der einzige Gewinner im Dax. Händler verwiesen vor allem auf sehr positiv aufgenommene Zahlen der Royal Bank of Scotland, deren Aktien in London nach oben schossen. Das verhelfe dem Bankensektor, in dem die Commerzbank-Papiere oftmals vergleichsweise stark reagierten, zu einem kleinen Befreiungsschlag. Die Papiere der Deutschen Bank gaben ihre Gewinne im Verlauf zwar ab und notierten am Ende 0,63 Prozent tiefer, hielten sich damit aber besser als der Gesamtmarkt. Dem "Handelsblatt" zufolge dürfte der deutschen Branchenprimus seinen Sparkurs verschärfen.

SKY DEUTSCHLAND NACH ÜBERNAHMEOFFERTE IM PLUS

Die Titel von Sky Deutschland standen nach einer Übernahmeofferte im Fokus. Der Bezahlsender wechselt wie erwartet den Eigentümer. Medienmogul Rupert Murdoch bündelt seine Pay-TV-Sender in Deutschland und Italien unter dem Dach des von ihm kontrollierten britischen Konzerns BSkyB . Bei Sky Deutschland übernimmt der britische Konzern den 57-prozentigen Anteil von 21st Century. Den übrigen Aktionären bieten die Briten 6,75 Euro je Aktie und damit kaum mehr als das Papier zuletzt an der Börse kostete. Am Freitag verteuerten sich Titel um 1,35 Prozent auf exakt 6,75 Euro.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 1,40 Prozent auf 3174,99 Punkte. Auch die nationalen Indizes in Paris und London gaben nach. An der New Yorker Börse büßte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende knapp ein Prozent ein.

EURO GIBT WEITER NACH

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 0,98 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 136,68 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,24 Prozent auf 148,27 Punkte. Der Eurokurs knüpfte an seinen Abwärtstrend an. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3440 (Donnerstag: 1,3472) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7441 (0,7423) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.07.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit größtem Minus seit April - Ukraine-Krise

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Furcht vor einer weiteren Eskalation der Ukraine-Krise hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag wieder auf Talfahrt geschickt. Der Dax weitete seine Verluste am späten Nachmittag deutlich aus und schloss nach drei Gewinntagen in Folge 1,53 Prozent tiefer bei 9644,01 Punkten. Dies war der prozentual größte Tagesverlust seit April. Auf Wochensicht ergab sich ein Minus von 0,78 Prozent. Der MDax fiel am Freitag um 1,26 Prozent auf 16 303,06 Punkte und der TecDax büßte 1,43 Prozent auf 1253,64 Punkte ein./la/he

25.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Verluste - Quartalsberichte enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Freitag mit Verlusten in den Handel gestartet. Marktstratege Craig Erlam vom Broker Alpari UK verwies auf die Rekordjagd des S&P-500-Index, der zuletzt zwei Tage in Folge neue Höchststände erreicht hatte, und die schwache Entwicklung an Europas Handelsplätzen. Zudem enttäuschten die Quartalsberichte einiger bekannter US-Unternehmen wie Amazon, Starbucks und Visa. Gute US-Konjunkturdaten verpufften am Markt.

Knapp eine Stunde nach dem Börsenstart sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,62 Prozent auf 16 978,10 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,29 Prozent auf 1982,31 Punkte, und für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,35 Prozent auf 3969,30 Punkte bergab.

Das Interesse der Anleger richtet sich laut Analyst Dirk Gojny von der National-Bank schon auf das Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank und den US-Arbeitsmarktbericht in der kommenden Woche. Derweil hatten die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juni überraschend deutlich zugelegt.

"Insbesondere der signifikante Anstieg außerhalb des Transportsektors lässt auf eine zunehmende Investitionstätigkeit in der Wirtschaft schließen", kommentierte Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba. Die Daten gäben aber keinen Grund, auf eine frühe Zinsanhebung der US-Notenbank zu spekulieren. Bernd Krampen von der NordLB sprach von einer sukzessiven Verbesserung der Lage "in allerdings nur moderatem Tempo".

Unternehmensseitig rückten weitere Geschäftsberichte in den Blick. Die Aktien von Amazon brachen um 10,90 Prozent ein, nachdem der Online-Händler für das zweite Quartal wegen hoher Investitionen einen Verlust von 126 Millionen Dollar verbucht hatte. Für das laufende Quartal rechnet das Management sogar mit einem operativen Minus von bis zu 810 Millionen Dollar.

Beim Kreditkartenanbieter Visa <3V64.FSE> sorgte der trotz des gestiegenen Quartalsgewinns gesenkte Umsatzausblick für Kursabschläge von 4,44 Prozent. Die Titel der Kaffeehauskette Starbucks verloren ungeachtet eines Rekordquartals und angehobener Jahresziele 1,78 Prozent. Börsianer äußerten die Sorge, dass die Gewinndynamik unter dem Expansionskurs des Unternehmens leiden könnte. Im gesamten Geschäftsjahr, das im September endet, sollen nun 1550 neue Standorte weltweit eröffnet werden und damit 50 mehr als bislang geplant.

Das Pharmaunternehmen Abbvie, das zuletzt wegen seiner beharrlichen Anstrengungen zur Übernahme des Konkurrenten Shire Pharmaceuticals Schlagzeilen gemacht hatte, übertraf mit seinem Gewinn die Analystenschätzungen. Grund dafür war der starke Absatz seines Arthritis-Medikaments Humira. Die Anteilsscheine hielten sich mit minus 0,22 Prozent vergleichsweise gut. Für die Aktien von Moody's ging es um 0,26 Prozent hoch. Die Ratingagentur übertraf die Gewinnerwartungen, nachdem im zweiten Quartal die verstärkte Ausgabe von Unternehmensanleihen die Nachfrage nach Kreditwürdigkeits-Einstufungen angekurbelt hatte./gl/he

25.07.2014

WOCHENAUSBLICK: Dax hält sich wacker - Heiße Phase der Berichtssaison beginnt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte sich auch in der neuen Woche kaum von den Krisen in der Welt beirren lassen. Die Anleger hofften weiterhin auf die Unterstützung durch gute Unternehmensnachrichten, hieß es von Marktbeobachtern. Daher dürfte die nun durchstartende Berichtssaison genau verfolgt werden. Allzu großer Optimismus erscheint jedoch fehl am Platz, zumal die Impulse von der US-Geldpolitik voraussichtlich nachlassen werden. Damit könnte der Leitindex unter dem Strich einmal mehr auf der Stelle treten.

Bislang überwiegt aber noch eher die Zuversicht. Die Anleger schienen die Krisenherde in der Ukraine und in Israel weitgehend auszublenden, schrieb Händlerin Sarah Brylewski vom Broker Ayondo. Statt dessen konzentrierten sie sich auf die momentan guten US-Quartalszahlen sowie den konjunkturellen Rückenwind vor allem aus den USA und aus Asien.

KAUM ANLAGEALTERNATIVEN

Auch Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research hält weitere Kursgewinne für möglich: "Der Dax schlägt sich im gegenwärtigen Umfeld mehr als passabel." Zu gering seien offenbar die Anlagealternativen im derzeitigen Niedrigzinsumfeld, zu verlockend die am Aktienmarkt zu erzielenden Kursgewinne und Dividenden.

Skeptischere Töne jedoch schlugen die Analysten der Commerzbank an. Derzeit drückten unter anderem zwei Belastungsfaktoren auf die Stimmung, nämlich das enttäuschende Wirtschaftswachstum in Europa und die Aussicht auf steigende Leitzinsen in den USA: "Bei der Sitzung der US-Zentralbank (Fed) am Mittwoch ist es sicherlich noch nicht so weit, aber die Zinswende der Fed rückt näher - und das schneller, als viele erwartet hatten." Da die US-Wirtschaft derzeit unerwartet stark ausgelastet sei, könnte die Zentralbank ihre konjunkturstützende Nullzinspolitik nun überraschend zügig zurückfahren. Entsprechende Hinweise darauf wird Fed-Chefin Janet Yellen vielleicht bei der Erläuterung des Zinsentscheides liefern.

US-ARBEITSMARKTBERICHT AM FREITAG

Den zukünftigen Kurs der Fed beeinflussen dürften auch die weiteren wichtigen US-Konjunkturnachrichten in der neuen Woche. Die Commerzbank-Analysten hoben dabei besonders den Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe für Juli und den wegweisenden monatlichen Arbeitsmarktbericht hervor. Beide Wirtschaftsdaten werden am Freitag veröffentlicht. Bereits am Mittwoch richtet sich der Fokus auf das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal und die Beschäftigungsumfrage des privaten Dienstleisters ADP. Diese Erhebung dürfte bereits erste Hinweise auf den offiziellen Jobbericht am Freitag liefern.

Hierzulande steuert der Berichtsreigen der Unternehmen zum zweiten Quartal auf ihren ersten Höhepunkt zu: Am Donnerstag legen gleich sechs im Dax notierte Unternehmen ihre Zahlen vor. Es sind dies der Autozulieferer Continental , der Medizinkonzern Fresenius und dessen Tochter FMC , die Fluggesellschaft Lufthansa , der Elektrokonzern Siemens und der Autobauer Volkswagen (VW) . Hinzu kommen noch einige Werte aus der zweiten Reihe wie der Baukonzern Hochtief , das Modeunternehmen Hugo Boss oder der Handelskonzern Metro .

DEUTSCHE BANK MIT ZAHLEN AM DIENSTAG

Zur Wochenmitte öffnen mit dem Chemie- und Pharmakonzern Bayer , dem Chiphersteller Infineon und dem Baustoffkonzern HeidelbergCement drei Dax-Unternehmen ihre Bücher. Unter den Schwergewichten im Index der mittelgroßen Werte MDax dürften der Flugzeugbauer Airbus und der Lichtspezialist Osram mit ihren Quartalszahlen für Aufmerksamkeit sorgen.

Bereits am Dienstag stehen die Geschäftszahlen des Industriegase-Spezialisten Linde und der Deutschen Bank im Blick. Dabei sei womöglich nach all den schlechten Nachrichten der letzten Monate sogar eine Überraschung drin, meinte Brylewski. Denn die US-Banken hätten gezeigt, wie man in der aktuellen Börsenphase Geld verdienen kann./la/ajx/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.07.2014

Aktien New York: Verluste - Quartalsberichte enttäuschen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Freitag mit Verlusten in den Handel gestartet. Marktstratege Craig Erlam vom Broker Alpari UK verwies auf die jüngste Rekordjagd des S&P-500-Index, der zuletzt zwei Tage in Folge neue Höchststände erreicht hatte, und die schwache Entwicklung an Europas Handelsplätzen. Zudem enttäuschten die Quartalsberichte einiger bekannter US-Unternehmen wie Amazon, Starbucks und Visa. Gute US-Konjunkturdaten verpufften am Markt.

Im frühen Handel sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,67 Prozent auf 16 968,60 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,38 Prozent auf 1980,51 Punkte, und für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,56 Prozent auf 3961,06 Punkte bergab./gl/he

25.07.2014

Aktien Frankfurt: Verluste nach Erholung - Zurückhaltung vor dem Wochenende

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind am Freitag wegen der Krisen in der Ukraine und dem Gazastreifen wieder vorsichtiger geworden. Der Dax büßte nach seiner Erholung der vergangenen Tage 0,56 Prozent auf 9739,23 Punkte ein. Auf Wochensicht zeichnet sich damit aber immer noch ein kleines Plus ab. Wegen des Risikos einer Eskalation der Lage rund um die Konfliktherde Ukraine und Gazastreifen gingen die Investoren den Wochenausklang ruhig an, sagte Marktanalyst Gregor Kuhn vom Broker IG. Hinzu stoße der Dax bei 9800 Punkten auf einen Widerstand. An diesem beiße sich der deutsche Leitindex derzeit die Zähne aus.

Der MDax fiel am Freitag um 0,82 Prozent auf 16 376,19 Punkte und der TecDax büßte 0,82 Prozent auf 1260,02 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab rund ein halbes Prozent nach.

In diesem Umfeld lieferten gemischte Konjunkturdaten kaum Impulse. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hatte sich im Juli den dritten Monat in Folge eingetrübt. Das Ifo-Geschäftsklima fiel auf den tiefsten Stand seit vergangenen Oktober. Der erneute Rückgang enttäusche, werde aber durch die am Vortag veröffentlichten Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft etwas relativiert, sagte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba. In den USA waren derweil die Aufträge für langlebige Güter im Juni überraschend stark gestiegen.

COMMERZBANK ZIEHEN NACH RBS-ZAHLEN AN

Die Aktien der Commerzbank kletterten mit einem Plus von 1,93 Prozent an die Dax-Spitze. Händler verwiesen vor allem auf sehr positiv aufgenommene Zahlen der Royal Bank of Scotland , deren Aktien in London nach oben schossen. Das verhelfe dem Bankensektor, in dem die Commerzbank-Aktie oftmals vergleichsweise stark reagiere, zu einem Befreiungsschlag. Die Papiere der Deutschen Bank gaben ihre Gewinne im Verlauf zwar ab und notierten zuletzt 0,28 Prozent tiefer, hielten sich damit aber besser als der Gesamtmarkt. Dem "Handelsblatt" zufolge dürfte der deutschen Branchenprimus seinen Sparkurs verschärfen.

Papiere der Deutschen Börse fielen nach Quartalszahlen um 0,11 Prozent. Die lange Ruhe an den Finanzmärkten belastete den Börsenbetreiber auch im zweiten Quartal - der Überschuss fiel. Größere Impulse für den Kurs sehen Händler in den Resultaten aber nicht.

BSKYB GREIFT WIE ERWARTET NACH SKY DEUTSCHLAND

Die Aktien von Sky Deutschland standen nach einer Übernahmeofferte im Fokus. Der Bezahlsender wechselt wie erwartet den Eigentümer. Medienmogul Rupert Murdoch bündelt seine Pay-TV-Sender in Deutschland und Italien unter dem Dach des von ihm kontrollierten britischen Konzerns BSkyB . Bei Sky Deutschland übernimmt der britische Konzern den 57-prozentigen Anteil von 21st Century. Den übrigen Aktionären bieten die Briten 6,75 Euro je Aktie und damit kaum mehr als das Papier zuletzt an der Börse kostete. Am Freitag verteuerten sich Titel um 1,62 Prozent auf 6,77 Euro.

Im TecDax zogen die Aktien des Biotechnologie-Unternehmens Morphosys nach einer Kaufempfehlung durch Merrill Lynch um 3,65 Prozent an. Jenoptik sackten um rund fünf Prozent ab. Analyst Uwe Schupp von der Deutschen Bank hatte sich zuvor in einer Studie verhalten geäußert. Die Markterwartungen für das Technologie-Unternehmen erschienen zu hoch.

GRENKELEASING UND SHW ÜBERZEUGEN MIT ZAHLEN UND AUSBLICK

In der hinteren Reihe stiegen die Aktien von SHW um gut drei Prozent. Der Autozulieferer will den Schwung des ersten Halbjahrs mitnehmen und hob die Gesamtjahresprognosen wegen einer starken Nachfrage an. Für die Titel des Leasingspezialisten Grenkeleasing ging es nach Zahlen um 3,67 Prozent nach oben./mis/la

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

25.07.2014

RATING: Portugal könnte demnächst den Club der 'Schmuddelkinder' verlassen

LONDON (dpa-AFX) - Portugal könnte demnächst den Club der "Schmuddelkinder" verlassen. Die US-Rating-Agentur Moody's hob die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes um eine Stufe auf "Ba1" an. Der Ausblick sei "stabil", teilte das Institut am späten Freitagabend mit. Eine weitere Änderung der Einschätzung steht damit zwar erst einmal nicht an. Mit der nächsten Heraufstufung würde das Land aber den sogenannten Ramsch-Bereich verlassen. Anlagen in diesem Bereich gelten als besonders riskant, weswegen sie von vielen insbesondere konservativen Investoren gemieden werden.

Portugal dürfte trotz der ungünstigen Entscheidungen des Verfassungsgerichts auf seinem Weg der finanziellen Konsolidierung bleiben, hieß es zur Begründung der Entscheidung. Die jüngsten Unsicherheiten um das Finanzinstitut Banco Espirito Santo sollten keinen spürbaren Einfluss auf den Staatshaushalt haben. Zudem befinde sich Portugal in einer bequemen Liquiditätslage, das Land habe wieder Zugang zu den internationalen Kreditmärkten und verfüge über nennenswerte Barreserven./he

25.07.2014

Staatssekretär Kapferer wechselt zur OECD

PARIS (dpa-AFX) - Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Stefan Kapferer, geht zur OECD nach Paris. Der 48 Jahre alte FDP-Politiker wird in der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Stelle eines der vier Stellvertreter von Generalsekretär Angel Gurría übernehmen. Dies gab die internationale Handelsorganisation am Freitag bekannt. Zusammen mit dem Verwaltungswissenschaftler wurde auch die frühere finnische Ministerpräsidentin Mari Johanna Kivniemi in das Spitzenfeld der aus 34 Staaten bestehenden Organisation ernannt.

Erste Gerüchte über den Wechsel gab es bereits Mitte Mai. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag schrieb, treten die beiden Politiker damit die Nachfolge des Belgiers Yves Leterme und des Italieners Pier Carlo Padoan an, der seit Februar Finanzminister in der Regierung Renzi ist./sg/DP/he

25.07.2014

Troika sieht Sparfortschritte auf Zypern

NIKOSIA (dpa-AFX) - Die "Troika" der internationalen Geldgeber aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank sehen Zypern mit seinem Sparprogramm auf Kurs. Dies teilten am Freitag die Geldgeber nach ihrer jüngsten Kontrolle mit. Sowohl die Staatsfinanzen als auch der Bankensektor erfüllten alle Vorgaben.

Zypern müsse jedoch weiterhin die Reformen fortsetzen. Zudem müsse die Inselrepublik die faulen Kredite in den Griff bekommen, betonten die Geldgeber. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Regierungskreisen in Nikosia erfuhr, werde das zyprische Parlament bis Ende August ein entsprechendes Gesetz billigen. Im Mittelpunkt stünden dabei Darlehen im Immobiliensektor.

Die zyprische Wirtschaft werde 2014 mit minus 4,2 Prozent etwas langsamer schrumpfen als ursprünglich befürchtet (minus 4,8 Prozent). Die Inselrepublik werde den heutigen Schätzungen nach schon im nächsten Jahr ein Wachstum erreichen, hieß es im Bericht, der in der zyprischen Presse veröffentlicht wurde. Das Finanzministerium geht von einem leichten Wachstum von 0,4 Prozent im nächsten Jahr aus.

Der Bankensektor hatte Zypern tief in die Krise gerissen, das Euroland wurde im Frühjahr 2013 nur mit Hilfe internationaler Geldgeber vor der Pleite bewahrt./tt/DP/jsl

25.07.2014

Arbeitslosenzahl in Frankreich erneut auf Rekordwert gestiegen

PARIS (dpa-AFX) - Die Arbeitslosenzahl in Frankreich ist im Juni erneut auf einen Rekordwert gestiegen. Ende Juni waren 3 398 300 Menschen ohne Beschäftigung, teilte das französische Arbeitsministeriums am Freitag mit. Gegenüber dem Vormonat waren das noch einmal 9 400 mehr Arbeitslose. Volkswirte hatten allerdings mit einem noch stärkeren Anstieg um 10 500 gerechnet.

Die Arbeitslosenquote in Frankreich liegt weiterhin rund doppelt so hoch wie in Deutschland. Die Europäischen Statistikbehörde Eurostat verzeichnete zuletzt für Frankreich im Mai 10,1 Prozent, in der Bundesrepublik waren es zu diesem Zeitpunkt 5,1 Prozent./jsl/he

25.07.2014

Daimler-Chef fordert neue Vermarktungsstrategie für Formel 1

BUDAPEST (dpa-AFX) - Daimler-Chef Dieter Zetsche hält die Formel 1 für nicht gut genug vermarktet. "Bei der Vermarktungsfrage und speziell bei der Digitalisierung besteht noch riesiges Potenzial, das es zu nutzen gilt", sagte der Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Autobauers in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag).

Seine Kritik wollte Zetsche aber ausdrücklich nicht als Vorwurf an Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone verstanden wissen. "Denn in welchem Unternehmen auch immer muss und kann der Chef alles alleine tun?", erklärte der 61-Jährige, dessen Unternehmen mit Mercedes derzeit Branchenprimus in der Rennserie ist.

Einem von den Formel-1-Rechteinhabern berufenen Vermarktungsprofi "muss und würde auch Bernie Ecclestone im Zweifel sicher nicht im Wege stehen", urteilte Zetsche und betonte: "Unabhängig von der Führung brauchen wir Veränderungen und Entwicklungen in dieser Hinsicht."

Zuletzt hatten die geringen Zuschauerzahlen beim Rennen in Hockenheim und die sinkenden TV-Quoten auf dem Kernmarkt Deutschland in der Motorsport-Königsklasse Besorgnis erregt. Als Grund dafür nannte auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner am Freitag in Budapest die schlechte Vermarktung des Grand Prix./hc/DP/stw

25.07.2014

AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone werden in der Woche (28. Juli bis 1. August) eine Reihe von wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte vor allem auf die Inflationsentwicklung schauen. Im Blick steht auch der deutsche Arbeitsmarkt der nach zuletzt zwei schwachen Monaten wieder an Fahrt aufnehmen sollte.

Die EZB beobachtet die sehr niedrige Inflationsrate in der Eurozone derzeit mit großer Sorge. Im Juli dürfte die Inflationsrate laut Volkswirten mit 0,5 Prozent genauso niedrig gelegen haben, wie in den beiden Vormonaten. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Die Preise von Energiegütern hätten sich im Juli im Monatsvergleich kaum verändert, begründet die Dekabank die erwartete stabile Inflationsrate. Die zuletzt starken Preisrückgänge bei saisonalen Lebensmitteln dürften zur Jahresmitte zu Ende gegangen sein.

Bereits am Mittwoch werden die deutschen Verbraucherpreise Hinweise auf die Entwicklung in der gesamten Eurozone geben. Die befragten Volkswirte erwarten einen Rückgang der Jahresrate von 1,0 Prozent auf 0,8 Prozent im Juli.

Nach der eher schwachen Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt in den vergangenen Monaten, dürfte laut HSBC Trinkaus im Juli wieder die "zugrundeliegende Stärke" des deutschen Arbeitsmarktes wieder zutage treten. Die HSBC-Volkswirte erwarten daher einen saisonbereinigten Rückgang der Arbeitslosenzahl um minus 17.000 - mit einer positiven Wirkung auf die Verbraucher. Im Schnitt erwarten die befragten Ökonomen lediglich einen Rückgang um 5000.

^ Die Konjunkturdaten der Woche im Überblick:

Prognose Vorwert

MONTAG, 28. JULI

10:00 Uhr

Italien

Geschäftsklima

Juli (Punkte) 100,2 100,2

DIENSTAG, 29. JULI

08:00 Uhr

Deutschland

Einfuhrpreise

Juni

Monatsvergleich +0,3 0,0

Jahresvergleich -1,1 -2,1

MITTWOCH, 30. JULI

08:45 Uhr

Frankreich

Verbrauchervertrauen

Juli (Punkte) 86 86

09:00 Uhr

Spanien

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Quartalsvergleich +0,5 +0,4

Jahresvergleich +1,1 +0,5

11:00 Uhr

Eurozone

Juli

Wirtschaftsvertrauen ESI 102 102

Industrievertrauen -4,3 -4,3

Verbrauchervertrauen -8,4 -8,4*

Dienstleistungsvertrauen 4,5 4,2

Konjunkturklimaindikator (BCI) 0,20 0,22

14:00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise

Monatsvergleich +0,2 +0,3

Jahresvergleich +0,8 +1,0

HVPI

Monatsvergleich +0,2 +0,4

Jahresvergleich +0,8 +1,0

DONNERSTAG, 31. AUGUST

08:00 Uhr

Deutschland

Einzelhandelsumsätze

Juni

Monatsvergleich +1,1 -0,6

Jahresvergleich +1,4 +1,9

08:45 Uhr

Frankreich

Konsumausgaben

Juni

Monatsvergleich -0,2 +1,0

Jahresvergleich +0,5 -0,6

09:55 Uhr

Deutschland

Arbeitslosenzahl

Juli (Tsd) -5 +9

Arbeitslosenquote

Juli 6,7 6,7

11:00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise

Juli

Jahresvergleich +0,5 +0,5

Kernrate +0,8 +0,8

Eurozone

Arbeitslosenquote

Juni 11,6 11,6

Italien

Verbraucherpreise HVPI

Juli

Monatsvergleich -1,9 +0,1

Jahresvergleich +0,2 +0,2

FREITAG, 1. JULI

09:00 Uhr

Spanien

Einkaufsmanagerindex

Industrie

Juli (Punkte) 54,5 54,6

09:45 Uhr

Italien

Einkaufsmanagerindex

Industrie Juli

(Punkte) 52,6 52,6

09:50 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex

Industrie Juli

(Punkte) 47,6 47,6

09:55 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex

Industrie Juli

(Punkte) 52,9 52,9

10:00 Uhr

Eurozone

Frankreich

Einkaufsmanagerindex

Industrie Juli

(Punkte) 51,9 51,9°

(In Prozent, soweit nicht anders angegeben.)

*Erstschätzung

/jsl/he

25.07.2014

UKRAINE-KRISE: Außen-Handelskammer fordert schnelles Ende des Konflikts

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsch-russische Auslandshandelskammer hat ein schnelles Ende des Konflikts in der Ukraine gefordert. In einer persönlichen Erklärung zeigte sich der Präsident der Handelskammer, Rainer Seele, am Freitag aber weiter skeptisch, dass dieses Ziel mit Sanktionen erreicht werden könne. "Wir respektieren jedoch das Primat der Politik und werden bei einer entsprechenden Entscheidung diese Maßnahmen mit tragen." Zugleich erwarte die Wirtschaft konkrete Vorschläge zur Beendigung der Maßnahmen, sollte die russische Seite umfassend kooperieren. Zur Beilegung des Konflikts bedürfe es der Bereitschaft aller Seiten./rm/DP/stw

25.07.2014

Ministerium: Überwachung sozialer Netzwerke kein Grundrechtseingriff

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesinnenministerium hat die von Bundesnachrichtendienst und Bundeswehr geplante Überwachung sozialer Netzwerke wie Twitter und Facebook als grundrechtskonform verteidigt. "Es liegt kein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht vor, wenn eine staatliche Stelle im Internet verfügbare Kommunikationsinhalte erhebt, die sich an jedermann oder zumindest an einen nicht weiter eingrenzbaren Personenkreis richten", schrieb Innenstaatssekretär Ole Schröder am 22. Juli an den Linke-Politiker Andrej Hunko. Es finde daher kein Eingriff in das vom Grundgesetz in Artikel 10 geschützte Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis statt.

Bei "Spiegel Online" warnte Hunko vor der Datensammlung. "Wenn eine Verfolgungsbehörde Daten über eine bestimmte Person zusammenträgt, braucht es dazu eigentlich einen richterlichen Beschluss", zitiert das Internetportal den Bundestagsabgeordneten. Werde dies von Geheimdiensten und Militärs nach Gutdünken praktiziert, gehe "das Vertrauen in die Privat sphäre der digitalen Kommunikation vollends verloren". Linke und Grüne lehnen die Überwachung sozialer Netzwerke ab. Die Linkspartei ist für die Abschaffung der Nachrichtendienste./bk/DP/stw

25.07.2014

Belgien: Unternehmensvertrauen trübt sich überraschend stark ein

BRÜSSEL (dpa-AFX) - In Belgien hat sich die Unternehmensstimmung im Juli stärker als erwartet eingetrübt. Der Indikator fiel um 1,3 Punkte auf minus 7,5 Punkte, wie die belgische Notenbank (BNB) am Freitag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten einen geringeren Rückgang auf minus 6,5 Punkte erwartet.

Wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtung Belgiens mit den beiden größten Euro-Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich gilt das Unternehmensvertrauen als zuverlässiger Frühindikator für die gesamte Eurozone. Am Vormittag hatte sich das Ifo-Geschäftsklima ebenfalls überraschend deutlich eingetrübt./jkr/bgf

25.07.2014

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen überraschend stark

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Unternehmen haben im Juni überraschend viele Aufträge für langlebige Güter erhalten. Im Vergleich zum Vormonat seien die Bestellungen um 0,7 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge noch um 1,0 Prozent gesunken.

Ohne die stark schwankenden Aufträge für Transportgüter stiegen die Bestellungen im Juni ebenfalls stärker als erwartet. In dieser Abgrenzung legten die Aufträge um 0,8 Prozent zum Vormonat zu. Volkswirte hatten hier ebenfalls einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.

^Die Entwicklung im Überblick

Juni Prognose Vormonat

Auftragseingang +0,7 +0,5 -1,0

Ex Transport +0,8 +0,5 -0,1°

/jkr/bgf

25.07.2014

AKTIE IM FOKUS 2: Sky Deutschland fest - Pay-TV-Sender wird britisch

(neu: Schlusskurse, Analystenkommentar von NordLB)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Medienmogul Rupert Murdoch will Sky Deutschland schlucken: Dies hat der Aktie des Bezahlsenders am Freitag kräftige Kursgewinne beschert. Zum Handelsschluss verteuerte sich das Papier als zweitbester Wert im MDax um 1,35 Prozent auf 6,750 Euro. Die Aktie kostet somit genau so viel, wie Murdoch den restlichen Sky-Deutschland-Minderheitsaktionären pro Anteilsschein bieten will. Der Index der Unternehmen mit mittelgroßer Marktkapitalisierung gab um 1,26 Prozent nach.

Bislang gehörten Sky Deutschland und auch Sky Italia zum US-Medienkonzern 21st Century Fox , der bereits Teil von Murdochs Reich ist. Nun bündelt der Medienmogul seine Pay-TV-Sender in Deutschland und Italien unter dem Dach des ebenfalls von ihm kontrollierten britischen Konzerns BSkyB . Dessen Titel fielen in London um 5,46 Prozent und waren damit Schlusslicht im Leitindex FTSE 100 .

MURDOCH-GEBOT KNAPP ÜBER DURCHSCHNITTSKURS

Während allerdings Sky Italia komplett in den Besitz von BSkyB wandert, übernimmt der britische Konzern bei Sky Deutschland zunächst lediglich den 57-prozentigen Anteil von 21st Century. Den übrigen Aktionären bieten die Briten nun 6,75 Euro je Aktie. Der Betrag liegt nur etwas über dem gesetzlichen Mindestpreis in Höhe des volumengewichteten Durchschnittskurses der vergangenen drei Monate von rund 6,57 Euro.

BSkyB hatte immer wieder betont, keinen hohen Aufschlag zahlen zu wollen. Deshalb hatten Anleger auch genau mit diesem Übernahmeszenario gerechnet, so dass sich die Kursbewegungen in Grenzen hielten. Ein Börsianer sagte: "Das ist alles so ausgegangen, wie es erwartet wurde." Der Preis sei ebenfalls so prognostiziert worden. Nach den Erwartungen und den Berichten der vergangenen Tage gebe es somit keinerlei Überraschung.

ANALYSTEN: ANGEBOT NICHT ANNEHMEN

Zahlreiche Analysten rieten Anlegern, das Angebot von Murdoch nicht anzunehmen. Ihrer Meinung nach sind die Papiere mehr wert als 6,75 Euro je Aktie. "Sky Deutschland wird mittelfristig von den Synergien in der neuen Gruppe des marktführenden Pay-TV-Anbieters profitieren", schrieb etwa Analyst Harald Heider von der DZ Bank. Holger Fechner von der NordLB erwartet ebenfalls weitere Kurssteigerungen. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung dürfte in den kommenden Jahren anhalten, so Fechner.

Und auch Analystin Sonia Rabussier von der Commerzbank meinte, dass Murdochs Angebot nicht die Wachstumsaussichten von Sky Deutschland widerspiegele. Die angepeilten Einsparungen aber dürften ihrer Meinung nach begrenzt sein, da beim Einkauf von Sport- und Filmrechten für jeden Markt separat verhandelt werde./la/ag/rum/ajx/he

25.07.2014

EUROSTOXX-FLASH: Verluste deutlich ausgeweitet - Sorge vor Eskalation in Ukraine

PARIS (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat am Freitagnachmittag seine Verluste deutlich ausgeweitet und zuletzt um 1,56 Prozent nachgegeben. Börsianer verwiesen auf vage Medienberichte, wonach ukrainische Streitkräfte angeblich russisches Territorium beschossen hätten. Entsprechend steige die Nervosität der Investoren und die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konfliktes in der Ostukraine. Auch andere Indizes wie der Dax und der amerikanische Dow Jones Industrial entwickelten sich negativ./gl/he

25.07.2014

DAX-FLASH: Index fällt weiter - Nervosität wegen Ukraine-Krise steigt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitagnachmittag weiter ins Minus gerutscht und hat zuletzt 1,33 Prozent auf 9663,82 Punkte verloren. Der Dow Jones Industrial war im Handelsverlauf weiter ins Minus gerutscht und dies habe auch den deutschen Leitindex stärker belastet, sagten Börsianer. Sie verwiesen auf vage Medienberichte, wonach ukrainische Streitkräfte angeblich russisches Territorium beschossen hätten. Demzufolge steige die Nervosität der Investoren und die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konfliktes in der Ostukraine./la/he

25.07.2014

ANALYSE-FLASH: Hauck & Aufhäuser hebt Ziel für KWS Saat auf 255 Euro - 'Hold'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für KWS Saat von 241 auf 255 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Entwicklung bei dem Saatguthersteller lasse sich gut vorhersagen, lobte Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Freitag. Die freundlichen Aussichten seien im aktuellen Kursniveau aber schon hinreichend abgebildet. Seiner Bewertung liege nun die Free-Cashflow-Prognose für das Geschäftsjahr 2015/16 zugrunde, begründete er das neue Kursziel./ajx/edh/ag

25.07.2014

ANALYSE-FLASH: CB Seydler belässt SHW auf 'Buy' - Ziel 50 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für das Papier des Autozulieferers SHW nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Starke Kennziffern für das zweite Quartal und das erste Halbjahr stützten seine Erwartungen für das Gesamtjahr, schrieb Analyst Daniel Kukalj in einer Studie vom Freitag./ajx/edh/ag

25.07.2014

ANALYSE: DZ Bank senkt fairen Wert für Sky Deutschland auf 7,60 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktie von Sky Deutschland von 7,80 auf 7,60 (Kurs: 6,78) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Er rate, das von BSkyB vorgelegte Übernahmeangebot für den Bezahlfernsehsender nicht anzunehmen, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Freitag. Trotz des leichten Verwässerungseffektes aus der Umwandlung der Anleihe ergebe sich mit Blick auf den fairen Wert des Papiers bei 7,60 Euro interessantes Kurspotenzial.

BSkyB wird der neue Großaktionär, der wie erwartet ein nicht bindendes Übernahmeangebot vorgelegt hat. Sky dürfte mittelfristig von den Synergien des europaweit führenden Bezahlsenders profitieren: Durch die gemeinsame Beschaffung oder Produktion von Inhalten könnten Kostensynergien gehoben werden. Zudem würden Entwicklungskosten für neue Produkte und Dienstleistungen beispielsweise im Bereich der Second Screen und Mobil-Anwendungen leichter getragen.

Mit der Einstufung "Kaufen" gehen die Analysten der DZ Bank davon aus, dass die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mehr als fünf Prozent steigen wird./fat/ag

Analysierendes Institut DZ Bank

25.07.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB belässt MTU auf 'Kaufen' - Ziel 78 Euro

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat die Einstufung für MTU nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Analyst Wolfgang Donie erwartet laut einer Studie vom Freitag für die kommenden Jahre etwas geringere Umsätze, aber höhere Gewinne bei dem Triebwerkshersteller. Das gute Neugeschäft lege den Grundstein für zukünftige Umsätze bei Wartung und Instandhaltung. Laut Donie sind die Chancen bei der MTU-Aktie weiterhin sehr attraktiv./ajx/edh/ag

25.07.2014

ANALYSE: Deutsche Bank senkt Ziel für Jenoptik auf 9,50 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Jenoptik vor Zahlen für das zweite Quartal von 11,00 auf 9,50 (Kurs 10,385) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Markterwartungen seien zu hoch und der Geschäftsausblick des Technologie-Unternehmens erscheine ambitioniert, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Freitag. Er reduzierte seine Gewinnerwartungen. Dieser Schritt reflektiere unter anderem ein strengeres regulatorisches Umfeld bei Rüstungsexporten sowie die Schwäche der Investitionen im Autosektor in China und den USA. Seine neuen Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2013 lägen nun teils deutlich unter den Markterwartungen.

Sollten die durchschnittlichen Umsatz- und Gewinnprognosen des Marktes auf ein erreichbares Niveau fallen, könnten die Aktien wieder interessant werden. Die Nachfrage schwächle vermutlich nur vorübergehend, begründete der Analyst diese Einschätzung.

Zunächst rät Schupp aber, die Papiere vor der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal zu meiden. Nach einer ordentlichen Entwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres mit einem Umsatzwachstum knapp unter vier Prozent dürften die Erlöse im zweiten Jahresviertel um fünf Prozent gesunken sein. Das würde bedeuten, dass das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte um rund zehn Prozent wachsen müsste, um das untere Ende des eigenen Umsatzausblicks zu erreichen. Das erscheine recht ambitioniert.

Mit der Einstufung "Hold" empfiehlt die Deutsche Bank auf Basis der erwarteten Gesamtrendite für die kommenden zwölf Monate, die Aktie weder zu kaufen noch zu verkaufen./mis/ag

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

25.07.2014

ANALYSE-FLASH: Barclays senkt Ziel für Software AG auf 21 Euro - 'Equal Weight'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Software AG von 28 auf 21 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Analyst Gerardus Vos begründete das reduzierte Ziel in einer Studie vom Freitag mit der Unsicherheit rund um die Strategie des Softwareherstellers./ajx/edh/ag

25.07.2014

ANALYSE-FLASH: Commerzbank belässt Sky Deutschland auf 'Buy' - Ziel 7,60 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sky Deutschland nach einem Kaufangebot durch BSkyB auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,60 Euro belassen. Die Aktionäre des Bezahlsenders sollten die Offerte in Höhe von 6,75 Euro je Papier nicht annehmen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. Das Angebot spiegele die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens nicht wider./fri/mis/ag