dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

19.12.2014

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Heinz-Rudolf Othmerding. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

19.12.2014

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar.

Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

18.12.2014

ROUNDUP: Nike steigert Gewinn und Umsatz deutlich

BEAVERTON (dpa-AFX) - Der größte US-Sportartikelhersteller Nike bleibt im Aufwind. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (bis Ende November) steigerte das Unternehmen den Nettogewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 655 Millionen US-Dollar (533 Mio. Euro), wie der Adidas -Konkurrent am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar.

"Die starken Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass Nike ein Unternehmen auf Wachstumskurs ist", sagte Konzernchef Mark Parker. Unter der Hausmarke Nike wurden 17 und unter dem Label Converse 21 Prozent mehr Sportartikel und Schuhe als im Vorjahreszeitraum verkauft. In Westeuropa, wo der deutsche Rivale Adidas Zuhause ist, legte der Umsatz um 22 Prozent zu, im Heimatmarkt Nordamerika um 16 Prozent./hbr/DP/jha

18.12.2014

ROUNDUP: Sicherheitslücke in Mobilfunk-Netz entdeckt - Branche reagiert

BERLIN (dpa-AFX) - Experten haben eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Mobilfunk-Netz entdeckt und die Anbieter zu einer schnellen Reaktion veranlasst. Über die Schwachstelle gelang es, die als sicher geltende Verschlüsselung im UMTS-Netz zu umgehen und SMS zum Beispiel aus dem Netz der Deutschen Telekom abzufangen und auszulesen, wie WDR und "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag berichten. Möglich sei auch das Ausspähen des E-Mail-Verkehrs und das Mithören von Telefonaten.

Die Deutsche Telekom und Vodafone erklärten noch am Abend, dass die Sicherheitslücke in ihren Netzen bereits geschlossen worden sei. Auch beim neuen deutschen Marktführer Telefónica Deutschland mit den Marken O2 und E-Plus hieß es, man habe Maßnahmen ergriffen, um die Schwachstelle zu stopfen.

Die Experten um den Berliner IT-Spezialisten Karsten Nohl demonstrierten eine Sicherheitslücke in einem Protokoll mit dem Namen SS7. Es wird von den Netzbetreibern unter anderem beim Austausch mit anderen Anbietern wie etwa Roaming-Partnern im Ausland genutzt. Auch sei es unter Umständen notwendig, Verschlüsselungsdaten für Gespräche von einer Vermittlungsstelle zur nächsten auszutauschen, hieß es in den Medienberichten. Allerdings teilten viele Netzbetreiber diese Verschlüsselungsdaten auch automatisiert mit Telefongesellschaften in der ganzen Welt.

Den Experten gelang es demnach, die Verschlüsselungsdaten für die Kommunikation des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek abzufragen, die die Telekom automatisiert geliefert habe. Dafür hätten sie sich einfach als eine ausländische Vermittlungsstelle ausgegeben.

Die Telekom schränkte ein, das geschilderte Missbrauchsszenario erfordere ein hohes Expertenwissen. "Dazu muss man sich in der Nähe des Teilnehmers aufhalten, über einen speziellen Empfänger verfügen, der nicht am Markt erhältlich ist und sich Zugang zum internen Signalisierungsnetz der Mobilfunkbetreiber verschaffen."

Allerdings verwiesen wie IT-Experten darauf, dass sich Bundestag und Regierung in unmittelbarer Nähe der amerikanischen und russischen Botschaften befinden. Im vergangenen Herbst hatten Medienberichte, wonach der US-Geheimdienst NSA ein ungesichertes Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört habe, für einen Eklat gesorgt. Die Möglichkeit dafür war damals auf die bekannten Schwächen der Verschlüsselung beim alten Mobilfunk-Standard GSM zurückgeführt worden.

Die Telekom betonte zugleich, alle Maßnahmen einzelner Netzbetreiber könnten nur ein Pflaster sein und eine dauerhafte Lösung könne nur von der gesamten Industrie entwickelt werden./so/DP/jha

18.12.2014

Nike steigert Gewinn und Umsatz stärker als erwartet

BEAVERTON (dpa-AFX) - Der größte US-Sportartikelhersteller Nike bleibt im Aufwind. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (bis Ende November) steigerte das Unternehmen den Nettogewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 655 Millionen US-Dollar (533 Mio Euro), wie der Adidas -Konkurrent am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf knapp 7,4 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Wall-Street-Analysten wurden damit übertroffen, dennoch notierte die Aktie nachbörslich im Minus. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um 23 Prozent gestiegen./hbr/jha/

18.12.2014

Sony Pictures ließ 'The Interview' von Weißem Haus überprüfen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Filmstudio Sony Pictures hat die mittlerweile abgekündigte Nordkorea-Satire "The Interview" vor ihrer Veröffentlichung von der US-Regierung überprüfen lassen. Das Weiße Haus habe den Film, in dem der Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-Un dargestellt wird, auf Bitten von Sony gesichtet, sagte Präsident Barack Obamas Sprecher Josh Earnest am Donnerstag. Die Regierung habe dann ihre Einschätzung den Machern mitgeteilt, aber keine Änderungen vorgeschrieben oder gar "diktiert". Eine Richtlinie für die Überprüfung von Filmen vor ihrer Veröffentlichung gibt es in den USA nicht.

Obama hatte den Amerikanern trotz Terrordrohungen gegen US-Kinos empfohlen, den Film ohne Angst vor Anschlägen im Kino zu sehen. Sony Pictures hatte sich gegen die Veröffentlichung entschieden, nachdem das Filmstudio Ziel einer beispiellosen Hackerattacke geworden war.

Earnest stufte den Angriff als "Angelegenheit von nationaler Sicherheit" der USA ein, vermied es aber, von einem Angriff auf diese zu sprechen. Es gebe Beweise, dass ein "anspruchsvoller Akteur mit bösartiger Absicht zerstörerisch" vorgegangen sei. Dass Nordkorea hinter der Attacke steckt, bestätigte er nicht. Der Film sollte am nächsten Donnerstag in die Kinos kommen./jot/DP/jha

18.12.2014

Nahende Zinswende in den USA belastet US-Anleihenkurse

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurs von US-Staatsanleihen haben am Donnerstag weiter unter Druck gestanden. Händler verwiesen erneut auf die Zinssitzung der Notenbank Fed am Vortag. Zwar hatte die Fed erklärt, bei der Zinswende "Geduld" walten zu lassen. Allerdings kristallisierte sich ebenso klar heraus, dass die erste Zinsstraffung nach der Finanzkrise näher rückt. Das lässt die Renditen am Rentenmarkt steigen.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkt auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,63 Prozent. Fünfjährige Anleihen gaben um 8/32 Punkte auf 99 7/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 1,66 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 20/32 Punkte auf 100 11/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,21 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren verloren einen ganzen und 28/32 Punkte auf 103 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,82 Prozent./mis/jha/

18.12.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 18.12.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 18.12.2014

AB INBEV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für AB Inbev von 119 auf 116 Euro gesenkt, die Aktie aber auf der "Conviction Buy List" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für AB Inbev reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um 3 beziehungsweise 2 Prozent.

ADIDAS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Adidas von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 73,40 auf 49,40 Euro gesenkt. Die zunehmende Schwäche in Russland gepaart mit den anhaltenden Investitionen in den USA dürften die Ergebnisse des Sportartikel-Herstellers im kommenden Jahr kräftig belasten, schrieb Analyst William Hutchings in einer Studie vom Donnerstag. Mit Gewinnwachstum sei daher nicht zu rechnen. Neben der Rubel-Schwäche dürften auch eine schwache Nachfrage und wahrscheinlich weitere Preisnachlässe auf die Margen drücken.

ALLIANZ

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Allianz SE nach einer Analyse der Russlandaktivitäten des Versicherers auf "Overweight" belassen. Der Konzern verfüge von allen Versicherern, die er beobachte, über das größte Engagement in Russland, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Donnerstag. Dennoch falle es relativ bescheiden aus, wenn man bedenke, wie groß die Allianz sei. Zwar seien Risiken angesichts der Russlandkrise durchaus vorhanden, diese dürften jedoch verhältnismäßig moderat sein.

AURUBIS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Aurubis nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen drei Monate von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel auf 50,30 Euro belassen. Das erste Geschäftsquartal 2014/15 von Europas größter Kupferhütte dürfte schwach ausfallen, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Studie vom Donnerstag.

AXA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Axa in die "Conviction Buy List" aufgenommen und das Kursziel von 23 auf 24 Euro erhöht. Die Einstufung wurde auf "Buy" belassen. Analyst William Elderkin begründete die optimistischere Einschätzung in einer Studie vom Donnerstag mit einer durch sinkende Verschuldung stärkeren Bilanz und steigenden Dividendenzahlungen des französischen Versicherungskonzerns in den kommenden Jahren.

AXEL SPRINGER

HANNOVER - Die NordLB hat Axel Springer auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Nach einer vielversprechenden Entwicklung deutscher Medienunternehmen im abgelaufenen Jahr seien auch die Perspektiven für 2015 freundlich, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Branchenstudie vom Donnerstag. So könnte der Mediensektor unter anderem von intakten fundamentalen Branchentrends und lukrativen Dividendenrenditen profitieren. Deshalb behielt der Experte seine Brancheneinstufung "Positiv" bei.

BANCO SANTANDER

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Banco Santander von 6,00 auf 5,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die negative Einschätzung reflektiere die Sorgen um die Kapitalausstattung sowie die breite geographische Aufstellung der spanischen Großbank, schrieb Analyst Rohith Chandra-Rajan in einer Studie vom Donnerstag.

BBVA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BBVA von 9,50 auf 8,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das neue Kursziel reflektiere die jüngsten Zukäufe, die schwächere Kapitalausstattung sowie zunehmende Sorgen um das Lateinamerika-Geschäft der spanischen Großbank, schrieb Analyst Rohith Chandra-Rajan in einer Studie vom Donnerstag.

BEIERSDORF

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Beiersdorf von 66 auf 63 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Beiersdorf reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 4 Prozent.

BMW

HANNOVER - Die NordLB hat BMW auf "Kaufen" belassen. Der chinesische Automarkt dürfte sich angesichts seiner bereits erreichten Größe und wegen fehlender Produktionskapazitäten in den kommenden Jahren auf einstellige prozentuale Wachstumsraten abschwächen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Donnerstag. Die deutschen Autobauer sollten aber auch mittelfristig zu den Gewinnern in China zählen. Sie dürften dort auch 2015 neue Absatzrekorde aufstellen und dabei stärker wachsen als der Markt.

BRENNTAG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Brenntag von 43,80 auf 50,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Chemiehändler zähle zu seinen Top-Picks im "Business Services"-Sektor für 2015, schrieb Analyst Andy Chu in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Gewinnentwicklung dürfte einen Wendepunkt zum Positiven erreicht haben. Wachstumstreiber seien unter anderem günstige Währungseinflüsse und eine Trendwende in den Schwellenländern. Er habe seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) Brenntags für 2014 uns 2015 angehoben.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für British American Tobacco von 3270 auf 3050 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für BAT reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 7 Prozent.

CRH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für CRH von 1420 auf 1500 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Sie erwarte für 2015 ein prozentual zweistelliges operatives Gewinnwachstum (Ebitda) in der Branche, schrieb Analystin Glynis Johnson in einer Studie vom Donnerstag. Zwar zähle der irische Baustoffkonzern zu den Werten, bei denen sie ihre Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) reduziert habe, die Aktie dürfte im kommenden Jahr aber mehr Interesse der Investoren auf sich ziehen. Grund sei die starke Ausrichtung auf das US-Geschäft, zudem seien die Rohstoff- und Energiekosten bei CRH stark ölpreisabhängig.

DAIMLER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Daimler anlässlich zusätzlicher Rücklagen wegen eines Kartellverfahrens der EU-Kommission auf "Halten" mit einem fairen Wert von 61 Euro belassen. Die zusätzlich zurückgestellten 600 Millionen Euro wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen einiger Lkw-Hersteller hätten keine Auswirkungen auf das Ergebnisziel des Autokonzerns, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Donnerstag. Dennoch zieht der Experte die BMW-Aktie dem Daimler-Papier vor.

DANONE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Danone von 47 auf 44 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Danone reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 6 Prozent.

DEUTSCHE ANNINGTON

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Deutsche Annington im Zuge eines Analystenwechsels von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft, aber das Kursziel auf 25,80 Euro belassen. Die Aktien europäischer Immobiliengesellschaften hätten in einem stagnierenden Börsenjahr durchschnittlich um mehr als 20 Prozent zugelegt, schrieb der neu zuständige Analyst David Prescott in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Mit einem Plus von 30 Prozent habe sich der deutsche Wohnimmobilienmarkt 2014 sogar noch stärker entwickelt. Deshalb sei das Aufwärtspotenzial des Sektors trotz nach wie vor guter Entwicklungschancen begrenzt.

DEUTSCHE WOHNEN

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Deutsche Wohnen im Zuge eines Analystenwechsels von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft, das Kursziel aber von 16,20 auf 17,80 Euro angehoben. Die Aktien europäischer Immobiliengesellschaften hätten in einem stagnierenden Börsenjahr durchschnittlich um mehr als 20 Prozent zugelegt, schrieb der neu zuständige Analyst David Prescott in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Mit einem Plus von 30 Prozent habe sich der deutsche Wohnimmobilienmarkt 2014 sogar noch stärker entwickelt. Deshalb sei das Aufwärtspotenzial der Branche trotz nach wie vor guter Entwicklungschancen begrenzt.

HENKEL VORZUEGE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Henkel von 84 auf 80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Henkel reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um 3 beziehungsweise 4 Prozent.

HORNBACH HOLDING

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hornbach Holding vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Die Dachgesellschaft der Baumarktkette dürfte Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) um jeweils 3 Prozent gesteigert haben, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Donnerstag. Er rechnet zudem mit einer Bestätigung der Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2014/15.

HUGO BOSS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Hugo Boss auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Analystin Helen Brand geht in ihrem Szenario für die europäische Luxusgüterindustrie im kommenden Jahr von einem organischen Wachstum von 5,7 Prozent aus. Das operative Ergebnis dürfte sich durchschnittlich auf rund 9 Prozent belaufen, schrieb sie in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die aktuell 23-prozentige Überbewertung des Sektors im Vergleich zum Gesamtmarkt hält sie angesichts weiterhin guter Chancen in den aufstrebenden Märkten, hoher Markteintrittsbarrieren, starker Cashflows und einer hohen Preismacht für gerechtfertigt.

ING GROEP

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat ING nach dem jüngsten Kursrückgang von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 12,50 auf 13,00 Euro angehoben. Der aktuelle Aktienkurs des niederländischen Finanzkonzerns biete eine gute Einstiegsmöglichkeit, schrieb Analyst Patrick Lee in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der durchaus vorhandenen Risiken habe das Papier weiterhin Aufwärtspotenzial.

JENOPTIK

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Jenoptik auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Der Technologiekonzern habe zwar sein Umsatzziel für 2014 leicht gesenkt, aber einen starken Ausblick auf das kommende Jahr gegeben, schrieb Analyst Oliver Pucker in einer Studie vom Donnerstag. Nun sei es Zeit für das Unternehmen, zu liefern. 2015 werde ein entscheidendes Jahr für Jenoptik.

JENOPTIK

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Jenoptik nach einer Prognoseanpassung auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Es sei zwar mit Blick auf die Zahlen für 2014 leicht negativ, dass der Technologiekonzern in diesem Jahr nur noch mit Erlösen von 580 bis 590 Millionen Euro rechnet, schrieb Analystin Virginia Nordback in einer Studie vom Donnerstag. Grund dafür ist jedoch ein Großauftrag in der Rüstungstechnik, der 2015 gebucht werden könnte. Unter dem Strich sei dies positiv. Nach der Gewinnwarnung im dritten Quartal steige nun wieder die Zuversicht.

JENOPTIK

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Jenoptik nach einer Prognoseanpassung auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 11 Euro belassen. Da das Technologieunternehmen bereits gewarnt habe, dass ein Großauftrag in der Rüstungstechnik in das nächste Jahr verschoben werden könnte, überrasche der Schritt nur wenig, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Donnerstag. Wegen des optimistischen Untertons für 2015 halte er an seinem Kaufvotum fest.

LAFARGE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Lafarge nach einer Sektoranalyse von 63 auf 64 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Sie erwarte für 2015 ein prozentual zweistelliges operatives Gewinnwachstum (Ebitda) in der Branche, schrieb Analystin Glynis Johnson in einer Studie vom Donnerstag. Grund seien Kosteneinsparungen und ein günstigeres Wechselkursumfeld. Ihr Top-Pick sei LafargeHolcim.

LOREAL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für L'Oreal von 173 auf 166 Euro gesenkt, die Aktie aber auf der "Conviction Buy List" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für L'Oreal reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 4 Prozent.

LVMH

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für LVMH von 154 auf 152 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analystin Helen Brand geht in ihrem Szenario für die europäische Luxusgüter-Industrie im kommenden Jahr von einem organischen Wachstum von 5,7 Prozent aus. Das operative Ergebnis dürfte sich durchschnittlich auf rund 9 Prozent belaufen, schrieb sie in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die aktuell 23-prozentige Überbewertung des Sektors im Vergleich zum Gesamtmarkt hält sie angesichts weiterhin guter Chancen in den aufstrebenden Märkten, hoher Markteintrittsbarrieren, starker Cashflows und einer hohen Preismacht für gerechtfertigt.

METRO

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Metro wegen der Russlandkrise von 43 auf 34 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Buy" belassen. Die schwache Konjunktur und der jüngste Kollaps des Rubel belaste die Finanzkennziffern des Handelkonzerns, schrieb Analyst Christian Devismes in einer Studie vom Donnerstag. Dies ändere aber nichts an seinem positiven Anlagehintergrund für die Aktie. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 hätten eine steigende Profitabilität der Bereiche Cash & Carry und Media Saturn signalisiert.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Munich Re auf "Overweight" mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Die Aktie des Rückversicherers sei unterbewertet, schrieb Analyst Andreas van Embden in einer Studie vom Donnerstag. Der Kurs reflektiere nicht die Nachhaltigkeit der Dividenden und Aktienrückkäufe, geschweige denn die zugrundeliegenden Ertragsmöglichkeiten.

NESTLE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Nestle von 65 auf 64 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Nestle reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 1 Prozent.

ORACLE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Oracle nach überraschend guten Geschäftszahlen von 49 auf 52 (Kurs 44,96) US-Dollar angehoben. Die Einstufung beließ Analyst Mark Moerdler in der Studie vom Donnerstag auf "Outperform". Der Softwarekonzern habe die Markterwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen, schrieb der Experte.

ORACLE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Oracle nach Geschäftszahlen von 45,00 auf 47,50 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Software-Konzern finde in die Spur zurück, schrieb Analyst Philip Winslow in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Die Geschäfte seien im zweiten Geschäftsquartal auf breiter Basis gut gelaufen. Die Margenerwartungen des Marktes könnten sich als zu niedrig erweisen.

ORACLE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Oracle nach Geschäftszahlen von 46 auf 47 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Software-Konzern habe ermutigende Resultate vorgelegt, die die niedrigen Erwartungen übertroffen hätten, schrieb Analyst Brent Thill in einer am Donnerstag vorgelegte Studie. Sollte Oracle den Schwung aufrechterhalten, dürften die Aktien davon profitieren.

ORANGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Orange SA angesichts der Gespräche über den Verkauf des britischen Gemeinschaftsunternehmens EE von 12,60 auf 14,00 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Halten" belassen. Er halte die Veräußerung des Joint Venture von Orange und der Deutschen Telekom nach wie vor für sinnvoll, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. Auch der mögliche Verkaufspreis sei attraktiv. Die endgültige Kaufentscheidung des Interessenten BT Group sei für das erste Quartal 2015 zu erwarten.

PHILIPS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Philips Electronics nach der Akquisition des US-Spezialisten für Gefäßuntersuchungen im Herzkreislaufsystem Volcano auf "Overweight" belassen. Strategisch sei der Zukauf durch den niederländischen Elektronikkonzern sehr sinnvoll, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Im Therapiegeschäft entstehe dadurch ein Marktführer mit einer technologisch starken Positionierung.

PHILIPS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Philips Electronics anlässlich einer Übernahme auf "Overweight" belassen. Mit dem Kauf des US-Unternehmens Volcano stärke der niederländische Elektronikkonzern seine Position im Bereich Kathether-Labore, in dem er bereits weltweit führend sei, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Studie vom Donnerstag. Dieser Markt dürfte in den nächsten Jahren im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Philips sei dank Volcano dann in der Lage, auch die zweite Phase der Untersuchungsprozedur abzudecken.

PUMA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Puma auf "Underweight" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Analystin Helen Brand geht in ihrem Szenario für die europäische Luxusgüterindustrie im kommenden Jahr von einem organischen Wachstum von 5,7 Prozent aus. Das operative Ergebnis dürfte sich durchschnittlich auf rund 9 Prozent belaufen, schrieb sie in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die aktuell 23-prozentige Überbewertung des Sektors im Vergleich zum Gesamtmarkt hält sie angesichts weiterhin guter Chancen in den aufstrebenden Märkten, hoher Markteintrittsbarrieren, starker Cashflows und einer hohen Preismacht für gerechtfertigt. Für den deutschen Sportartikelhersteller erwartet Brand 2015 allerdings eine sinkende Profitabilität.

QIAGEN

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Qiagen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft. Die Wachstumsqaussichten des Biotech-Unternehmens seien auch nach den jüngsten Zukäufen begrenzt, schrieb Analyst Isaac Ro in einer Studie vom Donnerstag. Er reduzierte deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2015 und 2016.

RECKITT BENCKISER

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> angesichts der Abspaltung des Pharmabereichs Indivior von 5000 auf 4800 Pence gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe aus seinen Schätzungen und Kurszielberechnungen Indivior herausgenommen, schrieb Analyst Martin Deboo in einer Studie vom Donnerstag. Er befürworte die Fokussierung des Konsumgüterkonzerns auf eine Steigerung des langfristigen Unternehmenswertes (Shareholder Value).

RECKITT BENCKISER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von 6260 auf 6110 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Reckitt reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um 3 beziehungsweise 4 Prozent.

RWE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat RWE von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 22 auf 28 Euro angehoben. "Es gibt Licht am Ende des Tunnels - und das ist kein entgegenkommender Zug", titelte Analyst Alberto Ponti in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er blicke nun optimistischer auf die Strompreise in Deutschland, da sich die Neuinstallationen Erneuerbarer Energien verlangsamt hätten, schrieb der Experte. Er zieht allerdings die Papiere des Konkurrenten Eon denen von RWE vor, da bei Eon die Dividenden vergleichsweise sicherer erschienen.

SAP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Die Aussichten für den Technologie- und Software-Sektor in den USA und Europa für das Jahr 2015 seien gut, schrieb Analyst Adam Wood in einer Branchenstudie vom Donnerstag. SAP gehöre dabei zu seinen bevorzugten Aktien mit einem soliden Chance-Risiko-Verhältnis. Der Markt rechne zunehmend mit einem Margenrückgang in 2015 und preise dies allmählich ein. Positives Überraschungspotenzial könnte hingegen von Seiten der Datenbank Hana und der Entwicklung des Abo-Modells kommen.

SAP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP mit Blick auf die Oracle-Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Das überraschend gute Ergebnis des Wettbewerbers verheiße auch leicht Gutes für das vierte Quartal beim deutschen Software-Hersteller, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. So hätten die Ausgaben der Unternehmen für Software demnach in allen Regionen zugelegt. SAP dürfte gleichwohl über ein gemischtes viertes Quartal berichten. Den Schwierigkeiten in Schwellenländermärkten stünde bei den Walldorfern das schnell wachsende Cloud-Geschäft gegenüber.

SOFTWARE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Software AG von 22 auf 23 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aussichten für den Technologie- und Software-Sektor in den USA und Europa für das Jahr 2015 seien gut, schrieb Analyst Adam Wood in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bei der Software AG hob er insbesondere das attraktive Chance-Risikoverhältnis und die Bewertung hervor. Zudem gebe es noch Raum für Sparmaßnahmen.

SUEDZUCKER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Südzucker auf der "Conviction Sell List" mit einem Kursziel von 7,20 Euro belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Südzucker ließ der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 unverändert.

TAG IMMOBILIEN

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für TAG Immobilien im Zuge eines Analystenwechsels von 12,10 auf 10,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aktien europäischer Immobiliengesellschaften hätten in einem stagnierenden Börsenjahr durchschnittlich um mehr als 20 Prozent zugelegt, schrieb der neu zuständige Analyst David Prescott in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Mit einem Plus von 30 Prozent habe sich der deutsche Wohnimmobilienmarkt 2014 sogar noch stärker entwickelt. Deshalb sei das Aufwärtspotenzial des Sektors trotz nach wie vor guter Entwicklungschancen begrenzt.

TUI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Tui AG anlässlich der Fusion mit Tui Travel von 13,50 auf 15,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Trotz der bereits recht hohen Bewertung könnte der Zusammenschluss den Aktienkurs des Reiseveranstalters noch weiter anschieben, schrieb Analyst Chris Stevens in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte überarbeitete seine Prognosen mit Blick auf die erwarteten Synergien, die Jahresergebnisse für 2013/14 und den Unternehmensausblick für das neue Geschäftsjahr. Die "neue" TUI dürfte zum Investorentag im zweiten Quartal 2015 neue Ziele für die fusionierte Gruppe veröffentlichen, schrieb Stevens.

TUI

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die seit 17. Dezember in London gehandelte Tui-Aktie (Tui LN) mit "Overweight" und einem Kursziel von 1320 Pence in die Bewertung aufgenommen. Tui LN ersetze die bislang von ihm beobachtete Tui-Travel-Aktie, die im Zuge der Fusion mit der Tui AG vom Kurszettel verschwunden sei, schrieb Analyst Patrick Coffey in einer Studie vom Donnerstag. Der Zusammenschluss beider Touristikunternehmen sei wertsteigernd, verspreche ein starkes Wachstum, eine hohe Liquidität und erweitere die strategischen Möglichkeiten.

UNILEVER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Unilever NV von 34 auf 33 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Unilever reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 3 Prozent.

UNITED INTERNET

FRANKFURT - Die DZ Bank hat United Internet auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 39 Euro belassen. Der Bericht des Manager Magazins über einen möglichen Kauf des Netzwerks der Kölner QSC AG erscheine plausibel, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings lägen derzeit noch keine genauen Zahlen dazu vor. Sollte das Geschäft tatsächlich stattfinden, erwarte er keine zusätzliche Kapitalerhöhung von United Internet.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Wirecard nach einem Auftrag aus Asien auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,50 Euro belassen. Durch Aufträge wie den aus Indonesien dürfte sich der Zahlungsabwickler besser als der Markt entwickeln, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie biete eine attraktive Einstiegsgelegenheit./jha/

18.12.2014

Defekte Takata-Airbags: Ford ruft noch mehr Autos in die Werkstatt

DEARBORN (dpa-AFX) - Der US-Autokonzern Ford hat seine Rückruf-Aktion wegen defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata deutlich ausgeweitet. Auf Drängen der US-Verkehrsaufsicht seien weitere etwa 447 310 Fahrzeuge in die Werkstätten beordert worden, teilte Ford am Donnerstag mit. Insgesamt betreffe der Rückruf weltweit nun ungefähr 538 977 Wagen, außerhalb Nordamerikas aber nur etwa 4484. Die Takata-Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen - dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung durch den Fahrzeugraum schleudert. Anwälte gehen von fünf Todesopfern in Amerika und einem in Malaysia aus. Ford seien aber keine Unfälle im Zusammenhang mit den Airbags bekannt, heißt es in der Mitteilung./hbr/DP/jha

18.12.2014

Air France-KLM senkt Prognose erneut

PARIS (dpa-AFX) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat wegen des Pilotenstreiks und einer schwachen Entwicklung bei Langstreckenflügen die Gewinnziele für das laufende Jahr zum dritten Mal gesenkt. Wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte, wird der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 200 Millionen Euro niedriger ausfallen als bisher geplant. Nach den Senkungen im Juli und Oktober war der Konzern hier zuletzt von 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Erst im Oktober hatte der Konzern das Ziel um 500 Millionen Euro gekappt. Im Sommer hatte der Pilotenstreik dem französisch-niederländische Unternehmen einen herben Gewinneinbruch eingebrockt./jha/mis

18.12.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Billiggeld beflügelt Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street scheint die vor wenigen Tagen noch fast undenkbare Jahresendrally eingeläutet. Der Grund ist das weiterhin reichlich vorhandene Billiggeld der US-Notenbank. Für den Dow Jones Industrial ging es am Donnerstag den zweiten Tag in Folge deutlich nach oben: Dieses Mal um 2,43 Prozent auf 17 778,15 Punkte. Bis zum Rekordhoch vom 5. Dezember fehlen nur noch etwas mehr als 200 Punkte. Zwischenzeitlich war der US-Leitindex wegen Sorgen um eine schneller als gedachte Leitzinserhöhung in den USA und den jüngsten Finanzmarktturbulenzen in Russland um mehr als 900 Punkte abgesackt.

Der breit gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 2,40 Prozent auf 2061,23 Punkte, und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 2,47 Prozent auf 4267,77 Punkte.

Zur Wochenmitte hatte die US-Notenbank Fed ihr Niedrigzins-Versprechen bekräftigt. Man könne bei der Normalisierung der Geldpolitik "geduldig" sein. "Eine Woche vor Heiligabend ist der Weihnachtsmann nun auch an den globalen Aktienmärkten angekommen", sagte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG. Hinzu kamen gute Konjunkturdaten aus den USA. So war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im November etwas stärker gestiegen als erwartet und in der vergangenen Woche waren weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden.

ORACLE-AKTIONÄRE AUF WOLKE SIEBEN DANK STARKEM CLOUD-GESCHÄFT

Auf Unternehmensseite sorgte Oracle bei seinen Aktionären mit den Zahlen für das zweite Geschäftsquartal für Feierlaune. Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft die Erwartungen der Börse übertroffen. Die Titel sprangen um mehr als zehn Prozent auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 nach oben.

Aktien von Hertz Global Holdings zogen um 5,82 Prozent an. Zuvor war bekannt geworden, dass Großinvestor Carl Icahn seine Beteiligung an dem Autovermieter aufgestockt hatte. Die Titel des weltweit größten Biotechkonzerns Amgen verteuerten sich um etwas mehr als drei Prozent. Das Unternehmen hatte die Quartalsdividende wie erwartet kräftig nach oben geschraubt./mis/jha/

18.12.2014

Aktien New York Schluss: Billiggeld beflügelt Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street scheint die vor wenigen Tagen noch fast undenkbare Jahresendrally eingeläutet. Der Grund ist das weiterhin reichlich vorhandene Billiggeld der US-Notenbank. Für den Dow Jones Industrial ging es am Donnerstag den zweiten Tag in Folge deutlich nach oben: Dieses Mal um 2,43 Prozent auf 17 778,15 Punkte. Bis zum Rekordhoch vom 5. Dezember fehlen nur noch etwas mehr als 200 Punkte. Zwischenzeitlich war der US-Leitindex wegen Sorgen um eine schneller als gedachte Leitzinserhöhung in den USA und den jüngsten Finanzmarktturbulenzen in Russland um mehr als 900 Punkte abgesackt.

Der breit gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 2,40 Prozent auf 2061,23 Punkte, und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 2,47 Prozent auf 4267,77 Punkte./mis/jha/

18.12.2014

Aktien New York: Wall Street feiert lockere US-Geldpolitik

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine fortgesetzte Billiggeldflut hat die Wall Street am Donnerstag erneut beflügelt. Für den Dow Jones Industrial ging es nach einem deutlichen Anstieg zur Wochenmitte nun um 1,75 Prozent auf 17 660,75 Punkte nach oben. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 1,74 Prozent auf 2047,96 Punkte, und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,98 Prozent auf 4247,44 Punkte.

Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed ihr Niedrigzins-Versprechen bekräftigt. Man könne bei der Normalisierung der Geldpolitik "geduldig" sein. Nachdem zuletzt auch Sorgen um eine schneller als gedachte Leitzinserhöhung die Finanzmärkte belastet hatten, kam das bei den Investoren gut an, ist doch das billige Geld der Notenbanken ein wichtiger Treiber des Aktienmarkt-Booms der vergangenen Jahre. "Eine Woche vor Heiligabend ist der Weihnachtsmann nun auch an den globalen Aktienmärkten angekommen", sagte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG.

Hinzu kamen gute Konjunkturdaten aus den USA. So war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im November etwas stärker gestiegen als erwartet und in der vergangenen Woche waren weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden.

Auf Unternehmensseite sorgte Oracle bei seinen Aktionären mit den Zahlen für das zweite Geschäftsquartal für Feierlaune. Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft die Erwartungen der Börse übertroffen. Die Titel sprangen um mehr als acht Prozent auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 nach oben.

Aktien von Hertz Global Holdings zogen um fast sieben Prozent an. Zuvor war bekannt geworden, dass Großinvestor Carl Icahn seine Beteiligung an dem Autovermieter aufgestockt hatte. Die Titel des weltweit größten Biotechkonzerns Amgen verteuerten sich um 2,21 Prozent. Das Unternehmen hatte die Quartalsdividende wie erwartet kräftig nach oben geschraubt./mis/jha/

18.12.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax frohlockt über US-Geldpolitik

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine anhaltende Geldflut in den USA und gute heimische Konjunkturdaten haben den Dax am Donnerstag beflügelt. Der deutsche Leitindex zog um 2,79 Prozent auf 9811,06 Punkte an. Noch vor zwei Tagen hatte er nach einer rasanten Talfahrt nur knapp über 9200 Punkte gelegen. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Donnerstag 2,16 Prozent auf 16 735,15 Punkte und der TecDax kletterte um 3,81 Prozent auf 1366,54 Punkte nach oben.

"Eine Woche vor Heiligabend ist der Weihnachtsmann nun auch an den globalen Aktienmärkten angekommen", kommentierte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG die Aussagen der US-Notenbankchefin Janet Yellen. Sie hatte am Vorabend angedeutet, dass die seit längerem erwartete, erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise vermutlich nicht vor dem zweiten Quartal 2015 stattfinden wird.

'WEICHEN FÜR WEIHNACHTSRALLY GESTELLT'

Ein weiterer Beobachter erinnerte daran, dass Direktoriumsmitglied Benoit Coeure von der Europäischen Zentralbank ein klares Signal für breit angelegte Staatsanleihekäufe gegeben hatte. Dies dürfte den Euro weiter schwächen, wovon der Dax mit seinen exportstarken Unternehmen profitiere. "Die Weichen für eine Weihnachtsrally sind gestellt", erwartet der Experte.

Auch aus der deutschen Wirtschaft kamen positive Signale: Die Stimmung hatte sich laut dem Ifo-Geschäftsklima im Dezember wie erwartet das zweite Mal in Folge aufgehellt.

ALLE DAX-WERTE IM PLUS

Im Dax schlossen alle Aktien im Plus. Ein Bericht über einen möglichen Postbank-Verkauf trieb die schon morgens gut gelaufenen Aktien der Deutschen Bank weiter an: Zum Handelsschluss kletterten sie an der Index-Spitze um 4,13 Prozent auf 25,36 Euro nach oben. Laut "Manager Magazin" diskutiert der Vorstand der Deutschen Bank über einen neuen drastischen Konzernumbau. Dabei könnte auch die erst vor wenigen Jahren übernommene Postbank auf den Prüfstand kommen.

Für SAP -Titel ging es um 3,79 Prozent hoch. Gestützt wurden die Papiere laut Händlern von starken Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle . Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal die Erwartungen von Analysten übertroffen.

AUTO- UND CHEMIEWERTE GEFRAGT

Zu den Favoriten gehörten auch die konjunktursensiblen Papiere der Autobauer und Chemieunternehmen. Sie profitierten laut Daniel Saurenz von Feingold Research von der erwarteten Konjunkturbelebung in Europa. Die Aktien von Continental kletterten um 3,74 Prozent, für die Vorzugsaktien von Volkswagen ging es ähnlich deutlich bergauf. Unter den besten Werten im MDax verteuerten sich die Anteilsscheine des Chemiekalienhändlers Brenntag um 4,71 Prozent.

Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Kurssprung von 3,33 Prozent auf 3153,77 Punkte. In Paris zog der Leitindex CAC 40 ähnlich kräftig an und in London stieg der FTSE 100 um rund 2 Prozent. In den USA legte der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa um rund anderthalb Prozent zu. Kurssprünge gab es auch an den asiatischen Börsen.

EURO FÄLLT

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,51 Prozent am Vortag auf 0,50 Prozent. Der Rentenindex Rex lag unverändert bei 139,41 Punkten. Der Bund-Future gab um 0,10 Prozent auf 154,79 Punkte nach. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2285 (Mittwoch: 1,2448) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8140 (0,8033) Euro./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

18.12.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax frohlockt über US-Geldpolitik

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine anhaltende Geldflut in den USA und gute heimische Konjunkturdaten haben den Dax am Donnerstag beflügelt. Der deutsche Leitindex zog um 2,79 Prozent auf 9811,06 Punkte an. Noch vor zwei Tagen hatte er nach einer rasanten Talfahrt nur knapp über 9200 Punkte gelegen. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Donnerstag 2,16 Prozent auf 16 735,15 Punkte und der TecDax kletterte um 3,81 Prozent auf 1366,54 Punkte nach oben./la/jha/

18.12.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Wall Street jubelt weiter über lockere US-Geldpolitik

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine fortgesetzte Billiggeldflut hat die Wall Street am Donnerstag erneut beflügelt. Für den Dow Jones Industrial ging es nach einem deutlichen Anstieg zur Wochenmitte nun um 1,36 Prozent auf 17 592,42 Punkte nach oben. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 1,37 Prozent auf 2040,52 Punkte, und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,62 Prozent auf 4232,47 Punkte.

Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed ihr Niedrigzins-Versprechen bekräftigt. Man könne bei der Normalisierung der Geldpolitik "geduldig" sein. Nachdem zuletzt auch Sorgen um eine schneller als gedachte Leitzinserhöhung die Finanzmärkte belastet hatten, kam das bei den Investoren gut an, ist doch das billige Geld der Notenbanken ein wichtiger Treiber des Aktienmarkt-Booms der vergangenen Jahre.

Rückendeckung komme zudem von US-Konjunkturdaten, sagte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. So war in den USA der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im November etwas stärker gestiegen als erwartet und in der vergangenen Woche waren weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden.

Auf Unternehmensseite sorgte Oracle bei seinen Aktionären mit den Zahlen für das zweite Geschäftsquartal für Feierlaune. Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft die Erwartungen der Börse übertroffen. Die Titel sprangen um mehr als acht Prozent auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 nach oben.

Aktien von Hertz Global Holdings zogen um mehr als fünf Prozent an. Zuvor war bekannt geworden, dass Großinvestor Carl Icahn seine Beteiligung an dem Autovermieter aufgestockt hatte. Die Titel des weltweit größten Biotechkonzerns Amgen verteuerten sich um in etwa marktkonforme 1,58 Prozent, nachdem das Unternehmen die Quartalsdividende wie erwartet kräftig nach oben schraubt./mis/jha/

18.12.2014

Aktien New York: Wall Street jubelt weiter über lockere US-Geldpolitik

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine fortgesetzte Billiggeldflut hat die Wall Street am Donnerstag erneut beflügelt. Für den Dow Jones Industrial ging es nach einem deutlichen Anstieg zur Wochenmitte nun um 1,48 Prozent auf 17 613,71 Punkte nach oben. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 1,59 Prozent auf 2044,81 Punkte, und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,81 Prozent auf 4240,32 Punkte.

Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed ihr Niedrigzins-Versprechen bekräftigt. Man könne bei der Normalisierung der Geldpolitik "geduldig" sein. Nachdem zuletzt auch Sorgen um eine schneller als gedachte Leitzinserhöhung die Finanzmärkte belastet hatten, kam das bei den Investoren gut an, ist doch das billige Geld der Notenbanken ein wichtiger Treiber des Aktienmarkt-Booms der vergangenen Jahre.

Rückendeckung komme zudem von US-Konjunkturdaten, sagte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. So war in den USA der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im November etwas stärker gestiegen als erwartet und in der vergangenen Woche waren weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden./mis/jha/

18.12.2014

Aktien New York Ausblick: Billiggeld dürfte die Wall Street weiter beflügeln

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Freude über die anhaltend lockere US-Geldpolitik dürfte der Wall Street am Donnerstag weiteren Schwung verleihen. Nachdem die Börsen in den USA bereits am Vortag die entsprechenden Aussagen der US-Notenbank Fed gefeiert hatten, wird es voraussichtlich zum Marktstart nochmals kräftig aufwärts gehen: So stand der Future auf den Dow Jones Industrial gut eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart 1,11 Prozent höher. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex bereits 1,69 Prozent zugelegt. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 1,29 Prozent.

Laut Marktanalyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets haben auch die zuletzt wieder gestiegenen Ölpreise das Zeug, die Stimmung am Markt zu heben. Höhere Ölpreise könnten auf ein Anziehen der Weltkonjunktur hindeuten. Zudem werde die überraschende Annäherung der USA und Kuba eventuell für mehr Zuversicht sorgen.

Die obersten Währungshüter der USA hatten am Vorabend mit ihrem beibehaltenen Billiggeld-Versprechen die Stimmung der Anleger aufgehellt. Die Angst vor einem überraschend schnellen Ende der lockeren Geldpolitik in den Vereinigten Staaten hatte die weltweiten Börsen in den vergangenen Tagen fest im Griff gehabt und für teils heftige Kursschwankungen gesorgt. Die Fed habe sich zwar nicht "taubenhaft" gezeigt, aber mit ihren Ankündigungen den Märkten ihre Unsicherheit nehmen können, schrieb CMC-Experte Lawler. Als Tauben gelten im Fachjargon Notenbanker, die eine lockere Geldpolitik zur Stützung der Wirtschaft befürworten.

Aus den Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen schlossen Beobachter, dass die am Markt erwartete Zinswende vermutlich nicht vor dem zweiten Quartal kommen wird. Yellen hatte zudem unterstrichen, dass die Geldpolitik der Fed auch nach der ersten Zinserhöhung noch "für einen längeren Zeitraum sehr locker" sein werde. Das billige Geld der Notenbanken gilt als Tempobeschleuniger des Booms an den Aktienmärkten der vergangenen Jahre.

Am Donnerstag nun dürften noch einige Konjunkturtermine für Gesprächsstoff sorgen. So waren in den USA in der vergangenen Woche weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden. Im Handelsverlauf stehen dann noch der Philly Fed Index und die Frühindikatoren auf der Agenda.

Unter den Einzelwerten stehen Oracle im Mittelpunkt. Der Softwarekonzern hatte am Vorabend nach Handelsschluss seine Zahlen präsentiert. Dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft stieg der Umsatz überraschend stark. Der Gewinn allerdings fiel im weiten Geschäftsquartal um zwei Prozent. Die Oracle-Aktien zogen im vorbörslichen US-Handel um rund fünfeinhalb Prozent an.

Der weltweit größte Biotechkonzern Amgen erhöhte die Quartalsdividende deutlich. Für das erste Quartal 2015 sollen, wie von Analysten erwartet, je Aktie 79 US-Cent ausgeschüttet werden. Das sind 30 Prozent mehr als in jedem der vorangegangenen vier Quartale.

Auch die Autobauer könnten wegen der aktuellen Rubel-Krise in Bewegung geraten. So stoppen etwa General Motors (GM) und Jaguar Land Rover vorübergehend ihre Verkäufe in Russland. Der schwache Rubel sorgt dafür, dass die russischen Autopreise umgerechnet in US-Dollar oder Euro an Wert verlieren.

Aktien von Hertz Global Holdings zogen vorbörslich um mehr als drei Prozent an. Großinvestor Carl Icahn hatte seinen Anteil an dem Autovermieters erhöht./tav/la/mis

18.12.2014

Aktien Frankfurt: Lockere US-Geldpolitik und gutes Geschäftsklima beflügeln Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine anhaltende Geldflut in den USA und gute heimische Konjunkturdaten haben den Dax am Donnerstag beflügelt. Am Nachmittag notierte der deutsche Leitindex 2,15 Prozent höher bei 9749,43 Punkten. Noch vor zwei Tagen hatte er nach einer rasanten Talfahrt nur knapp über 9200 Zählern gelegen.

Der MDax der mittelgroßen Werte gewann zuletzt 1,73 Prozent auf 16 664,95 Punkte und der TecDax stieg um 3,16 Prozent auf 1357,97 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 2,50 Prozent zu.

"Eine Woche vor Heiligabend ist der Weihnachtsmann nun auch an den globalen Aktienmärkten angekommen", kommentierte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG die Aussagen der US-Notenbankchefin Janet Yellen. Sie hatte am Vorabend angedeutet, dass die seit längerem erwartete, erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise vermutlich nicht vor dem zweiten Quartal 2015 stattfinden wird. Die daraufhin einsetzende euphorische Reaktion an der Wall Street habe gezeigt, wie nervös die Anleger vor den Fed-Aussagen gewesen seien, sagte Shamu. Kurssprünge gab es auch an den asiatischen Börsen.

GUTES GESCHÄFTSKLIMA

Ein weiterer Beobachter erinnerte daran, dass EZB-Direktor Benoit Coeure ein klares Signal für breit angelegte Staatsanleihekäufe gegeben hatte. Dies dürfte den Euro weiter schwächen, wovon der Dax mit seinen exportstarken Unternehmen profitiere. "Die Weichen für eine Weihnachtsrally sind gestellt", prognostizierte der Experte.

Auch aus der deutschen Wirtschaft kamen positive Signale: Die Stimmung hellte sich laut dem Ifo-Geschäftsklima im Dezember wie erwartet das zweite Mal in Folge auf. Dagegen fanden die Aussagen von Kremlchef Wladimir Putin auf seiner Jahrespressekonferenz in Moskau am Donnerstag kaum Widerhall.

POSTBANK-VERKAUFSSPEKULATIONEN TREIBEN DEUTSCHE BANK AN

Ein Bericht über einen möglichen Postbank-Verkauf trieb die schon morgens gut gelaufenen Aktien der Deutschen Bank weiter an: Zuletzt standen Kursgewinne von 3,57 Prozent zu Buche. Laut "Manager Magazin" diskutiert der Vorstand der Deutschen Bank über einen neuen drastischen Konzernumbau. Dabei könnte auch die erst vor wenigen Jahren übernommene Postbank auf den Prüfstand kommen.

Für SAP ging es um 2,46 Prozent hoch. Gestützt wurden die Papiere laut Händlern von starken Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle . Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal die Erwartungen von Analysten übertroffen.

AUTOBAUER UND CHEMIEFIRMEN UNTER FAVORITEN

Zu den Favoriten gehörten auch die konjunktursensiblen Papiere der Autobauer und Chemieunternehmen. Sie profitierten laut Daniel Saurenz von Feingold Research von der erwarteten Konjunkturbelebung in Europa. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) gewannen 3,43 Prozent, während es für BMW um 2,70 Prozent bergauf ging. Auch die Papiere der Autozulieferer Continental , Leoni und Norma Group verteuerten sich deutlich.

Bei Daimler fiel das Plus mit 1,74 Prozent geringer aus. Hier verwiesen Börsianer auf den Kurssturz beim chinesischen Partner BYD (Build Your Dreams), mit dem die Schwaben den Elektrowagen Denza bauen. Die Gründe dafür blieben unklar. Von der Meldung, dass Daimler wegen eines Kartellverfahrens der EU-Kommission 600 Millionen Euro zurücklegt, wurden die Aktien ebenso wenig bewegt wie von einer großen Lkw-Bestellung aus Ungarn.

QSC SPRINGEN HOCH: UNITED INTERNET AN NETZ INTERESSIERT

Im Chemiesektor gewannen Lanxess-Papiere 3,69 Prozent, womit die Aktien Dax-Spitzenreiter waren. Für BASF ging es um 2,50 Prozent hoch. Die Ludwigshafener verkaufen ihren 50-prozentigen Anteil an einem Joint Venture in Singapur an den Partner Shell .

Die Aktien von QSC sprangen als TecDax-Favorit um zuletzt 20,63 Prozent hoch. Händler sahen einen Bericht des "Manager-Magazins" als Kurstreiber, dem zufolge der Internetkonzern United Internet den Kauf des Netzes von QSC prüft. Die United-Internet-Titel gewannen 3,46 Prozent - bei 37,50 Euro hatten sie ein Rekordhoch markiert./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

18.12.2014

Aktien Frankfurt: Dax wird beflügelt von lockerer US-Geldpolitik und Ifo

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine anhaltende Geldflut in den USA und gute heimische Konjunkturdaten haben den Dax am Donnerstag beflügelt. Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex 1,99 Prozent höher bei 9734,18 Punkten. Noch vor zwei Tagen hatte er nach einer rasanten Talfahrt nur knapp über 9200 Zählern gelegen.

Der MDax der mittelgroßen Werte gewann zuletzt 1,51 Prozent auf 16 628,31 Punkte und der TecDax stieg um 2,55 Prozent auf 1350,00 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 2,39 Prozent zu.

"Eine Woche vor Heiligabend ist der Weihnachtsmann nun auch an den globalen Aktienmärkten angekommen", kommentierte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG die Aussagen der US-Notenbankchefin Janet Yellen. Sie hatte am Vorabend angedeutet, dass die seit längerem erwartete, erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise vermutlich nicht vor dem zweiten Quartal 2015 stattfinden wird. Die daraufhin einsetzende euphorische Reaktion an der Wall Street am Vorabend habe gezeigt, wie nervös die Anleger vor den Fed-Aussagen gewesen seien, sagte Shamu. Kurssprünge gab es auch an den asiatischen Börsen.

Ein weiterer Beobachter erinnerte daran, dass EZB-Direktor Benoit Coeure ein klares Signal für breit angelegte Staatsanleihekäufe gegeben hatte. Dies dürfte den Euro weiter schwächen, wovon der Dax mit seinen exportstarken Unternehmen profitiere. "Die Weichen für eine Weihnachtsrally sind gestellt", prognostizierte der Experte. Auch aus der deutschen Wirtschaft kamen positive Signale: Die Stimmung hellte sich laut dem Ifo-Geschäftsklima im Dezember wie erwartet das zweite Mal in Folge auf.

POSTBANK-VERKAUFSSPEKULATIONEN TREIBEN DEUTSCHE BANK AN

Ein Bericht über einen möglichen Postbank-Verkauf trieb die schon morgens gut gelaufenen Aktien der Deutschen Bank weiter an: Zuletzt standen Kursgewinne von 2,92 Prozent zu Buche. Laut "Manager Magazin" diskutiert der Vorstand der Deutschen Bank über einen neuen drastischen Konzernumbau. Dabei könnte auch die erst vor wenigen Jahren übernommene Postbank auf den Prüfstand kommen.

Für SAP ging es um 2,26 Prozent hoch. Gestützt wurden die Papiere laut Händlern von starken Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle . Der Software-Konzern hatte dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal die Erwartungen von Analysten übertroffen.

AUTOBAUER UND CHEMIEFIRMEN UNTER FAVORITEN

Zu den Favoriten gehörten auch die konjunktursensiblen Papiere der Autobauer und Chemieunternehmen. Sie profitierten laut Daniel Saurenz von Feingold Research von der erwarteten Konjunkturbelebung in Europa. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) setzten sich mit plus 4,10 Prozent an die Indexspitze, während es für BMW um 3,09 Prozent bergauf ging. Auch die Papiere der Autozulieferer Continental und Leoni verteuerten sich deutlich.

Bei Daimler fiel das Plus mit 1,89 Prozent geringer aus. Hier verwiesen Börsianer auf den Kurssturz beim chinesischen Partner BYD (Build Your Dreams), mit dem die Schwaben den Elektrowagen Denza bauen. Die Gründe dafür blieben unklar. Eine große Lkw-Bestellung aus Ungarn half den Daimler-Titeln nicht.

QSC SPRINGEN HOCH: UNITED INTERNET AN NETZ INTERESSIERT

Im Chemiesektor gewannen Lanxess 3,36 Prozent. Für BASF ging es um 2,39 Prozent hoch. Die Ludwigshafener verkaufen ihren 50-prozentigen Anteil an einem Joint Venture in Singapur an den Partner Shell .

Die Aktien von QSC sprangen als TecDax-Spitzenreiter um zuletzt 14,79 Prozent hoch. Händler sahen einen Bericht des "Manager-Magazins" als Kurstreiber, dem zufolge der Internetkonzern United Internet den Kauf des Netzes von QSC prüft. Die United-Internet-Titel gewannen 3,18 Prozent - bei 37,50 Euro hatten sie ein Rekordhoch markiert./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

18.12.2014

Insee rechnet für 2015 mit leichtem Wachstum in Frankreich

PARIS (dpa-AFX) - Im kommenden Jahr kann die kriselnde Wirtschaft Frankreichs mit einer leichten Erholung rechnen. Das französische Statistikamt Insee geht für 2015 von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,7 Prozent aus. Das geht aus dem am Donnerstag in Paris präsentierten Konjunkturbericht der Insee hervor.

Im aktuellen Jahr rechnen die Statistiker wie schon bisher angenommen mit einem Plus von 0,4 Prozent. Denselben Wert hatte die Insee auch in 2013 ermittelt.

Für die Euro-Zone insgesamt gehen die Berechnungen aus Paris nach 0,8 Prozent in diesem Jahr für 2015 von einem etwas besseren Wachstum in Höhe von 0,9 Prozent aus.

Die Insee ist damit etwas zurückhaltender als die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die für die Eurozone zuletzt 1,1 Prozent mehr in 2015 berechnet hatte. Für Frankreich erwartet die OECD mit 0,8 Prozent in 2015 ebenfalls einen etwas besseren Wert als die Statistiker der Insee./gro/DP/bgf

18.12.2014

Moodys lobt Österreichs Wirtschaft, aber warnt vor steigendem Defizit

WIEN (dpa-AFX) - Die US-Ratingagentur Moody's lobt die österreichische Wirtschaft, warnt aber gleichzeitig vor steigenden Staatsschulden durch die Hypo. Österreichs AAA-Rating mit stabilem Ausblick werde unterstützt von einer gesunden, gut diversifizierten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft, schreiben die Bonitätswächter in ihrem jährlichen Bericht zu Österreich, der am Donnerstagabend veröffentlicht wurde.

Der Abbau der verstaatlichen Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) und das schwache Wirtschaftswachstum 2014 werden die Neuverschuldung auf 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen lassen. Die Hypo-Bad-Bank werde das Staatsbudget mit 2,7 Milliarden Euro belasten, so Moody's. Das Budgetdefizit werde daher von 81,2 Prozent des BIPs im Jahr 2013 auf rund 87 Prozent steigen.

Die Ratingagentur geht aber davon aus, dass Österreich das Ziel, ab 2016 ein strukturelles Defizit von 0,45 Prozent zu haben, schafft. Die Bestnote AAA, die Moody's derzeit für österreichische Staatsanleihen vergibt, könnte am ehesten unter Druck kommen, wenn der Staat erneut beim heimischen Bankensektor massiv einspringen müsste.

Lob gibt es von Moody's für die wirtschaftliche Stärke und den heimischen Arbeitsmarkt, mit einer der niedrigsten Arbeitslosenquote in der EU. Auch gebe es keine makroökonomischen Ungleichgewichte und eine hohe Wettbewerbsfähigkeit. Und: Trotz des aktuell niedrigen Wirtschaftswachstums liege Österreich beim BIP bereits über dem Niveau vor der Krise./pro/ham/pro/ham/APA/jha

18.12.2014

UKRAINE: Obama verzichtet vorerst auf neue Sanktionen gegen Russland

WASHINGTON (dpa-AFX) - Anders als die Europäische Union sieht US-Präsident Barack Obama im Ukraine-Konflikt vorerst von neuen Sanktionen ab. Er unterzeichnete zwar das vom Kongress beschlossene Gesetz über schärferen Maßnahmen gegen russische Energiekonzerne, entschied sich laut Weißem Haus aber dagegen, direkt neue Sanktionen zu verhängen. Das Gesetz, das auch Waffenlieferungen an die Ukraine vorsieht, lässt Obama Spielraum bei der genauen Umsetzung.

Obama wolle sich in der Frage weiterhin mit Verbündeten und Partnern in Europa absprechen, hieß es. Die 28 EU-Staaten weiteten am Donnerstag wie seit längerer Zeit geplant die Sanktionen gegen die von Russland annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim aus. Das Territorium gehört eigentlich zur Ukraine./jot/DP/jha

18.12.2014

Devisen: Euro bleibt unter 1,23 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag seine Vortagesverluste ausgeweitet und ist unter die Marke von 1,23 US-Dollar gefallen. Auch im New Yorker Handel gelang keine Erholung. Händler verwiesen auf die Aussagen der US-Notenbank am Mittwoch. Zwar hatte die Fed erklärt, bei der Zinswende "Geduld" walten zu lassen. Allerdings kristallisierte sich ebenso klar heraus, dass die erste Leitzinserhöhung nach der Finanzkrise näher rückt.

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2279 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2285 (Mittwoch: 1,2448) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8140 (0,8033) Euro.

Zudem hat die schweizerische Nationalbank (SNB) zur Verteidigung des wankenden Mindestkurses von 1,20 Franken je Euro, einen negativen Zins für Banken angekündigt, falls diese ihr Guthaben bei der SNB anlegen. "Diese Entscheidung kann als Vorbereitung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB interpretiert werden", sagte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. Die EZB könnte nach Einschätzung vieler Experten mit dem Kauf von Staatsanleihen im Januar beginnen./mis/jsl/jha/

18.12.2014

Luxemburg kündigt bei Steuermodellen volle Kooperation mit Brüssel an

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Bei der Untersuchung seiner umstrittenen Steuermodelle für internationale Konzerne will Luxemburg der EU-Kommission die gewünschten Informationen liefern. Das kündigte der Premierminister des Landes, Xavier Bettel, am Donnerstagabend am Rande des EU-Gipfels in Brüssel an. Er verwies dabei auch auf die Ankündigung von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vom Vortag, die Untersuchungen zu Steuerabsprachen zwischen nationalen Finanzbehörden und Unternehmen auf alle 28 EU-Staaten auszudehnen. Seinem Land sei Gleichbehandlung wichtig, erläuterte Bettel.

Bisher hatten die Luxemburger Behörden der EU-Kommission nur einen Teil der geforderten Daten zu Steuerabsprachen mit Konzernen geliefert. Die EU-Behörde leitete deshalb im Sommer ein Verfahren wegen Verletzung europäischen Rechts ein und ging juristisch gegen das Großherzogtum vor. Nun will Luxemburg eine vollständige Liste vorlegen.

Vestager reagierte umgehend auf die Ankündigung Bettels. Ihre Behörde müsse das Verfahren wegen Verletzung von EU-Recht gegen Luxemburg somit nicht weiterverfolgen, teilte sie mit. Unternehmen wie Amazon oder Disney sollen mit Hilfe der Absprachen in Luxemburg ihre Steuerlast erheblich gedrückt haben./hrz/DP/jha

18.12.2014

ROUNDUP: EU-Gipfel bringt Junckers Milliardenplan auf den Weg

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der EU-Gipfel hat den milliardenschweren Wachstumsplan von Kommissionschef Jean-Claude Juncker auf den Weg gebracht. Das Paket soll für neue Investitionen von 315 Milliarden Euro in die schwächelnde EU-Wirtschaft sorgen, berichteten Diplomaten am Donnerstag in Brüssel. Weiteres Thema des Gipfels war die dramatische Wirtschaftskrise und der Rubel-Verfall in Russland. Die Europäer halten aber an den Sanktionen gegen Moskau fest. Gipfelchef Donald Tusk kündigte an, dass die ursprünglich bis Freitagmittag angesetzten Beratungen noch am ersten Tag abgeschlossen werden.

Das Geld für den Juncker-Plan soll vor allem aus der Privatwirtschaft kommen. Es ist noch viel Arbeit zu erledigen, denn die konkreten Projekte und deren Finanzierung müssen bis Juni 2015 festgelegt werden. Unter anderem lässt die Bundesregierung bisher offen, ob sie sich mit eigenem Geld beteiligen wird. Außerdem gibt es bereits Diskussionen über die Verwendung der Mittel: So wird aus Österreich gefordert, keine Atomprojekte zu unterstützen.

Der mächtige Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, begrüßte den Beschluss. "Das könnte dazu beitragen, Vertrauen in die Eurozone zu stärken - das ist nötig", sagte der Italiener.

Zu Russland hieß es beim Gipfel, der Druck der Sanktionen könne nur sinken, falls Moskau zur einer Entspannung in der benachbarten Ukraine bereit sei. "Präsident (Wladimir) Putin und die russische Führung sollten ernsthaft über eine radikale Änderung in ihrer Einstellung gegenüber dem Rest der Welt nachdenken und zur Kooperation wechseln", forderte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in ungewöhnlich deutlichen Worten.

Unmittelbar vor dem Gipfel verboten die 28 Mitgliedstaaten Kreuzfahrtschiffen aus der EU das Anlaufen von Häfen der Krim. Die Union reagiert auch mit Export- und Investitionsverboten auf die Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel durch Russland.

Die "Chefs" debattierten auch über die pleitebedrohte Ukraine. Es gab unter den Mitgliedstaaten aber zunächst wenig Bereitschaft, Kiew über die bereits zugesagten Milliardenhilfen hinaus verstärkt unter die Arme zu greifen. Juncker hatte den zusätzlichen Finanzbedarf auf zwei Milliarden Euro beziffert.

Zum Wachstumsplan sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die Investitionen müssten vor allem Zukunftsprojekte fördern. Sie zeigte sich zufrieden über die Ankündigung der Kommission, 80 europäische Gesetzesvorhaben in Frage zu stellen. Das betrifft unter anderen die umstrittene Liberalisierung von Bodendiensten an Flughäfen. Frankreichs Präsident François Hollande sagte auf die Frage, ob sich Paris finanziell beteiligen wolle: "Frankreich wird Mittel beisteuern."

Der Gipfel beriet auch über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Steuervermeidung von Konzernen. Der luxemburgische Premier Xavier Bettel berichtete, die EU-Kommission werde bis Juni kommenden Jahres einen Gesetzesvorschlag über den automatischen Informationsaustausch für Steuerabsprachen mit Konzernen vorlegen. Luxemburg war wegen solcher Steuerpraktiken in die Kritik geraten. "Es ist wichtig, dass die 28 (Staaten) die Daten an die Kommission liefern", sagte der liberale Bettel./cb/DP/jha

18.12.2014

EU-Gipfel gibt Startschuss für Junckers Wachstumspaket

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der EU-Gipfel hat den milliardenschweren Wachstumsplan von Kommissionschef Jean-Claude Juncker auf den Weg gebracht. Das sagten Diplomaten am Donnerstag in Brüssel. Das Paket soll für neue Investitionen von 315 Milliarden Euro in die schwächelnde EU-Wirtschaft sorgen. Das Geld soll vor allem aus der Privatwirtschaft kommen. Es ist nur der erste Schritt: Die konkreten Projekte und die Finanzierung müssen noch festgelegt werden. So lässt unter anderem die Bundesregierung bisher offen, ob sie sich mit eigenem Geld beteiligen wird. Außerdem gibt es bereits Diskussionen über die Verwendung der Mittel: So wird aus Österreich gefordert, keine Atomprojekte zu unterstützen./so/DP/jha

18.12.2014

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.12.2014 - 17.00 Uhr

USA: Weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind in der vergangenen Woche weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eingereicht worden. Im Vergleich zur Vorwoche gingen sie um 6000 auf 289 000 zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 295 000 Anträgen gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt sanken die Erstanträge um 750 auf 298 750.

Russen flüchten in Franken - Schweizer Notenbank führt Strafzins ein

ZÜRICH/MOSKAU - Angetrieben vom Rubel-Absturz flüchten Russen in als besonders sicher geltende Währungen - wie den Schweizer Franken. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat aus Sorge vor einem zu starken Franken jetzt drastische Vorkehrungen getroffen: Guthaben bei der Nationalbank sollen künftig mit einem Strafzins belegt werden - die Geldanlage in Franken kostet also Geld.

Tschechische Regierung setzt Haushalt durch

PRAG - Der tschechische Präsident Milos Zeman hat den ersten Haushalt der neuen Mitte-Links-Regierung in Prag unterzeichnet. Das teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Nach Dafürhalten von Ministerpräsident Bohuslav Sobotka soll sich der Haushalt wachstumsfördernd auswirken. "Er bricht mit einer langen Reihe von Vorgängern, die flächendeckende Kürzungen forciert hatten", teilte der Sozialdemokrat mit.

USA: Frühindikatoren steigen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im November etwas stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat erhöhte er sich um 0,6 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Allerdings wurde der Zuwachs im Vormonat um 0,3 Punkte auf 0,6 Prozent nach unten korrigiert.

Europa verschärft unmittelbar vor Gipfel Druck auf Moskau

BRÜSSEL/BERLIN - Unmittelbar vor dem EU-Gipfel erhöht Europa den Druck auf Moskau. Die 28 Mitgliedstaaten beschlossen, dass Kreuzfahrtschiffe aus der EU nicht mehr Häfen der Krim anlaufen dürfen. Die Union reagiert auch mit Export- und Investitionsverboten auf die Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel durch Russland.

IWH: Konjunktur in Deutschland kommt langsam wieder in Schwung

HALLE - Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten kommt die Konjunktur in Deutschland langsam wieder in Schwung. Für das kommende Jahr erwartet das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) ein Wachstum von 1,3 Prozent. Ein Grund sei der niedrige Ölpreis, der Unternehmen und Haushalte entlaste, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Mit seiner Prognose liegt es leicht unter der des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, das mit einem Wachstum von 1,4 Prozent für das kommende Jahr rechnet.

Russland will Bankensystem mit fast 14 Milliarden Euro stützen

MOSKAU - Angesichts des massiven Rubelverfalls will die russische Regierung das nationale Bankensystem mit einer Billion Rubel (13,64 Mrd Euro) stützen. Das sieht ein von Duma-Chef Sergej Naryschkin am Donnerstag im Parlament eingebrachter Gesetzentwurf vor. Das Dokument werde vom Unterhaus an diesem Freitag geprüft, sagte Naryschkins Stellvertreter Iwan Melnikow russischen Agenturen zufolge. Demnach werden staatliche Wertpapiere im Gesamtwert von einer Billion Rubel an die Staatsagentur für Anlagenversicherung übereignet. Die Autoren des Gesetzes rechnen damit, dass der Schritt das Bankensystem stabilisieren und Rechte der Anleger festigen wird.

Bundestag billigt weitere Hilfen für Griechenland

BERLIN - Der Bundestag hat weiteren Hilfen für Griechenland grundsätzlich zugestimmt. Das Parlament billigte am Donnerstag in Berlin mit den Stimmen von Union und SPD Pläne der Geldgeber, das laufende Hilfsprogramm um zwei Monate bis Ende Februar 2015 zu verlängern. Damit hätte Athen mehr Zeit, alle Auflagen zu erfüllen zur Auszahlung der letzten Kreditrate von 1,8 Milliarden Euro.

EZB transparenter: Protokolle der Ratssitzungen werden veröffentlicht

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank wird transparenter: Von der nächsten Ratssitzung im Januar an wird die Notenbank Zusammenfassungen der Beratungen in dem dann 25-köpfigen Entscheidungsgremium veröffentlichen. Das teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit: "Mit den Zusammenfassungen wird eine angemessene und ausgewogene Darstellung der geldpolitischen Erörterungen vorliegen."

IfW erwartet Konjunkturimpulse in Deutschland

KIEL - Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet in Deutschland Konjunkturimpulse durch mehr Konsum und höhere Unternehmensinvestitionen. Daher hob das IfW seine Prognose für die Wirtschaftsleistung leicht auf 1,5 Prozent für 2014 an, nachdem im September noch 1,4 Prozent erwartet worden waren. Bereits im Schlussquartal 2014 dürfte es zu einem kräftigen Anstieg der privaten Konsumausgaben kommen, teilte das Institut am Donnerstag in Kiel mit.

Verband: Deutsche Industrie 2015 vor großen Herausforderungen

BERLIN - Nach einem Exportwachstum von bis zu vier Prozent im zu Ende gehenden Jahr sieht sich die deutsche Industrie 2015 vor großen Herausforderungen. Das größte Risiko liegt in der Entwicklung der weltweiten Konjunktur, wie eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) unter den Mitgliedsverbänden ergab. "Derzeit ist allein die USA das Zugpferd der globalen Wirtschaftsentwicklung", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Kerber laut der Mitteilung vom Donnerstag. Auch die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise dämpfe die Erwartungen.

Großbritannien: Einzelhändler mit starkem Vorweihnachtsgeschäft

LONDON - Das Vorweihnachtsgeschäft der britischen Einzelhändler ist sehr gut gelaufen. Im November legten die Erlöse zum Vormonat um 1,6 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag mitteilte. Das ist viermal so viel wie Bankvolkswirte mit plus 0,4 Prozent erwartet hatten. Zudem wurde der Zuwachs vom Oktober von 0,8 auf 1,0 Prozent nach oben gesetzt. Im Jahresvergleich stiegen die Umsätze um starke 6,4 Prozent. Das ist der höchste Zuwachs seit zehn Jahren.

Kremlchef Putin bereitet Russen auf längere Krise vor

MOSKAU - Kremlchef Wladimir Putin hat die Russen auf eine längere Dauer der gegenwärtigen Krise vorbereitet. Die Wirtschaftsprobleme Russlands könnten bis zu zwei Jahre andauern, sagte Putin am Donnerstag vor Journalisten in Moskau. Der Rubel könne bei einem fallenden Ölpreis weiter an Wert verlieren.

Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich weiter auf

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende weiter aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verbesserte sich im Dezember zum zweiten Mal in Folge und stieg von 104,7 Punkten im Vormonat auf 105,5 Punkte, wie das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag in München mitteilte. "Fallende Ölpreise und ein sinkender Euro-Kurs bescheren die deutsche Wirtschaft zur Weihnachtszeit", erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Maschinenbauer nach Rekordjahr optimistisch für 2015

FRANKFURT/M. - Die deutschen Maschinenbauer steuern trotz des schwachen Russlandgeschäfts auf ein Rekordjahr zu. "Unterm Strich konnten wir 2014 sowohl beim Umsatz mit 212 Milliarden Euro als auch in der Produktion mit 199 Milliarden Euro die bisherigen Rekordmarken von 2008 übertreffen", sagte der Präsident des Branchenverbands VDMA, Reinhold Festge, am Donnerstag in Frankfurt. Im kommenden Jahr dürfte die deutsche Schlüsselindustrie abermals wachsen. Allerdings warnt Festge vor unkalkulierbaren Risiken: "Die Russland-Ukraine-Krise ist ungelöst. Hier müssen wir uns auf weitere Rückgänge einstellen." Wegen der Sanktionen, des gefallenen Rubel-Kurses und der gesunkenen Erdölerlöse seien die deutschen Maschinenexporte in den ersten neun Monaten 2014 um 16 Prozent gesunken.

Merkel: Sanktionen gegen Moskau müssen bleiben

BERLIN - Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland müssen nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel solange bestehenbleiben, wie Moskau in der Ukraine-Krise europäische Werte missachtet. Europa könne und werde es nicht zulassen, dass Russland gegen die Prinzipien von Recht, Respekt und Partnerschaft verstoße, sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung zu dem am Abend beginnenden EU-Gipfel in Brüssel. "Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, bleiben die Sanktionen." Merkel betonte, die Europäische Union wolle gemeinsam mit Russland und nicht gegen Russland handeln. Auf die Währungs- und Wirtschaftskrise in Russland ging sie nicht ein.

Stress am chinesischen Bankenmarkt - Zinsen steigen auf Elfmonatshoch

PEKING - Am chinesischen Bankenmarkt ist es am Donnerstag zu spürbaren Verspannungen gekommen. Die Zinssätze, zu denen sich die Geldhäuser gegenseitig Kurzfristkredite leihen, gingen deutlich in die Höhe. Der Zins für siebentägigen Kredit stieg zeitweise auf sieben Prozent und damit auf einen elfmonatigen Höchststand. Aus dem Handel hieß es, einzelne Geldhäuser mit Liquiditätsengpässen hätten noch höhere Zinsen zahlen müssen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg will die chinesische Notenbank im Laufe des Tages Geld in den Bankenmarkt schießen, um die Lage zu beruhigen.

Debatte um Erbschaftsteuer - Seehofer will Spielräume ausschöpfen

PASSAU - Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Erbschaftsteuer setzt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer auf eine unternehmensfreundliche Neuregelung. "Unsere Marschrichtung ist, dass wir die Spielräume, die uns das Bundesverfassungsgericht lässt, soweit wie möglich ausschöpfen", sagte der CSU-Chef der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag) nach einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Es geht um den Bestand von Unternehmen, vor allem Familienunternehmen, und es geht um die Sicherheit der Arbeitsplätze."

Niederlande bleiben bei Ablehnung der deutschen Pkw-Maut

BERLIN - Die Niederlande bleiben bei ihrer Ablehnung der in Deutschland geplanten Pkw-Maut. "Ich bin weiterhin gegen die deutschen Pläne, weil damit in Wahrheit ein neues Hindernis für den grenzüberschreitenden Verkehr errichtet wird", erklärte die niederländische Infrastrukturministerin Melanie Schultz van Haegen gegenüber der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag). Sie wolle zunächst die offizielle Bewertung des Vorhabens durch die Europäische Kommission abwarten. Das Urteil der Kommission werde schwer wiegen "bei meiner Entscheidung über weitere Schritte". Die Niederlande kritisieren die Maut-Pläne schon länger und hatten eine Klage dagegen auf europäischer Ebene nicht ausgeschlossen.

/rob

18.12.2014

Devisen: Eurokurs weitet Vortagesverluste aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Donnerstag seine Verluste vom Vortag ausgeweitet. Eine im ersten Halbjahr 2015 anstehende Leitzinserhöhung in den USA hat laut Händlern den Euro belastet. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,2272 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte er noch 1,2340 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2285 (Mittwoch: 1,2448) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8140 (0,8033) Euro.

"Die Aussagen von US-Notenbankchefin Yanet Yellen vom Mittwochabend haben am Markt nachgewirkt", sagte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. "Man geht jetzt am Markt von einer ersten Zinsanhebung im Juni aus." Viele Anleger hätten später einen ersten Schritt erwartet. Dass Yellen nur ein langsames Zinserhöhungstempo angekündigt habe, spielte am Markt laut Leuchtmann zunächst weniger eine Rolle, dürfte aber das Aufwertungspotenzial des Dollar beschränken.

Zudem hat die schweizerische Nationalbank (SNB) zur Verteidigung des wankenden Mindestkurses von 1,20 Franken je Euro, einen negativen Zins für Banken angekündigt, falls diese ihr Guthaben bei der SNB anlegen. "Diese Entscheidung kann als Vorbereitung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB interpretiert werden", sagte Leuchtmann. Die EZB könnte nach Einschätzung vieler Experten mit dem Kauf von Staatsanleihen im Januar beginnen. "Dass dies offenbar von der SNB ebenso gesehen wird, bestärkte die Erwartungen", sagte Leuchtmann.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78650 (0,79320) britische Pfund , 145,96 (145,89) japanische Yen und 1,2052 (1,2010) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1199,00 (1195,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 31 020,00 ( 30 410,00) Euro./jsl/jha/

18.12.2014

Irland zahlt neun Milliarden Euro IWF-Schulden vorzeitig zurück

DUBLIN (dpa-AFX) - Eurokrisen-Musterschüler Irland arbeitet am Abbau seiner Schuldenlast: Das Land hat neun Milliarden Euro vorzeitig zurückgezahlt und ist damit rund 40 Prozent seiner Kredite beim Internationalen Währungsfonds (IWF) los. So entfielen im kommenden Jahr 150 Millionen Euro Zinsen, teilte Finanzminister Michael Noonan am Donnerstag mit. Über den gesamten Zeitraum des Darlehens sind es sogar 750 Millionen Euro. "Die Erholung der irischen Wirtschaft ist in vollem Gange", sagte Noonan. Mit eine Defizit-Prognose von 2,7 Prozent würden die Ziele des Stabilitäts- und Wachstumspakts gut erfüllt.

Irland war im Herbst 2010 als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft und hatte Kreditzusagen in Höhe von 67,5 Milliarden Euro von der Europäischen Zentralbank, vom IWF und von EU-Ländern erhalten. Im Dezember 2013 verließ das Land den Rettungsschirm und konnte im Januar erstmals wieder mit langlaufenden Staatsanleihen frisches Kapital von Investoren einsammeln. Der "Irish Times" zufolge will die Regierung im Frühjahr 2015 noch einmal neun Milliarden Euro abzahlen./ted/DP/jsl

18.12.2014

ANALYSE: Bernstein hebt Ziel für Oracle auf 52 US-Dollar - 'Outperform'

NEW YORK (dpa-AFX) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Oracle nach überraschend guten Geschäftszahlen von 49 auf 52 (Kurs 44,96) US-Dollar angehoben. Die Einstufung beließ Analyst Mark Moerdler in der Studie vom Donnerstag auf "Outperform". Der Softwarekonzern habe die Markterwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen, schrieb der Experte.

Moerdler hob insbesondere das beschleunigte Wachstum des Cloud-Geschäfts hervor. Es unterstreiche wie erfolgreich Oracle in dieses Marktsegment vorstoße, obwohl der Konzern vergleichsweise spät auf den Zug aufgesprungen sei. Das rasante Cloud-Wachstum dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, wodurch auch die Konzernerlöse mehr Fahrt aufnehmen dürften.

Mit Blick auf 2015 gibt sich Moerdler für die Oracle-Aktien auch im Vergleich zu anderen mit "Outperform" eingestuften Papieren besonders optimistisch. Die Anleger dürften den Cloud-Erfolg zunehmend erkennen, was die Bewertung antreiben sollte.

Entsprechend der Einstufung "Outperform" erwarten die Analysten von Bernstein Research, dass die Kursentwicklung der Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mehr als 15 Prozentpunkte über der Entwicklung des S&P-500-Index liegen wird./mis/jha/

Analysierendes Institut Bernstein.

18.12.2014

AKTIE IM FOKUS 2: United Internet profitiert von Fantasie um Datennetz-Zukauf

(Neu: Schlusskurse, QSC bestätigt Gespräche und DZ Bank.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Übernahmefantasien haben die Aktien des TecDax-Schwergewichts United Internet am Donnerstag auf ein Rekordhoch getrieben. Das "Manager-Magazin" (MM) hatte berichtet, dass der Internetdienstleister (1&1, GMX, Web.de) an einem Kauf des QSC-Netzes interessiert sei.

United Internet wollte sich zu dem Bericht auf Anfrage nicht äußern. QSC teilte mit, schon seit längerem verschiedene Optionen für sein DSL-Netz zu prüfen, dazu gehöre auch ein Verkauf. Entsprechende Gespräche befänden sich "in einem sehr frühen Stadium". Mit wem konkret geredet wird, ließ das Unternehmen dabei offen.

Die Papiere von United Internet waren in der Spitze um bis zu 4,75 Prozent auf 37,50 Euro nach oben geklettert. Zum Handelsschluss blieb noch ein Plus von 4,13 Prozent. Die ebenfalls im TecDax notierten Aktien des IT-Dienstleisters QSC hatten zwischenzeitlich um bis zu 27 Prozent zugelegt und damit auf einen Schlag die bisher im Dezember aufgelaufenen Verluste wettgemacht. Hier blieb am Ende an der TecDax-Spitze ein Plus von rund 21 Prozent übrig. Der Index der Technologiewerte zog um 3,81 Prozent an.

BÖRSIANER SEHEN SCHRITT POSITIV

Börsianer bewerteten den möglichen Schritt in ersten Einschätzungen vor allem für United Internet überwiegend als sehr positiv. Es wäre eine gute Möglichkeit, für relativ wenig Geld an ein passables Netz zu kommen, sagte Sven Kleinhans von Momentum Institutional. Auch Analyst Karsten Oblinger von der DZ Bank zeigte sich zuversichtlich: Sollte das Geschäft tatsächlich stattfinden, erwartet er keine zusätzliche Kapitalerhöhung von United Internet.

Für Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner wäre ein Kauf des QSC-Netzes eine sinnvoller Schritt in der Strategie, das Geschäft mit Unternehmenskunden auszubauen. Erst im September hatte United Internet den Glasfaserspezialisten Versatel gekauft. Für die QSC-Aktionäre könnte der Verkauf umgekehrt eine Sonderausschüttung bedeuten.

QSC AUF JAHRESSICHT RUND 60 PROZENT IM MINUS

Mit dem Kursplus vom Donnerstag kann QSC einen Teil der bisherigen Jahresverluste aufholen. Mit einem Abschlag von immer noch rund 60 Prozent ist die Aktie seit Ende 2013 allerdings der größte Verlierer im Auswahlindex für Technologiewerte. Experten bemängeln vor allem, dass es keine klare Unternehmensstrategie gebe. QSC betreibt ein eigenes Telekommunikationsnetz, versucht aber schon seit Jahren in den Markt der IT-Dienstleistungen insbesondere für Mittelständler vorzustoßen, etwa Hosting- und Cloud-Lösungen.

Der Kurs von United Internet wird dagegen seit einiger Zeit an der Börse honoriert. Der Marktwert von United Internet stieg in den vergangenen sechs Jahren fast um 500 Prozent auf zuletzt mehr als 7,5 Milliarden Euro.

UNITED INTERNET MÖGLICHER DAX-KANDIDAT

Damit könnte bei dem TecDax-Wert längerfristig sogar Aufstiegsfantasie in den Dax aufkommen. Schon jetzt liegt der Börsenwert deutlich über dem der Lufthansa , K+S oder Lanxess - den drei am schwächsten kapitalisierten Werten im deutschen Leitindex. Kurzfristig ist aber der Dax-Aufstieg für United Internet kein Thema, da Konzernchef Ralph Dommermuth 40 Prozent der Anteile hält und der für die Indexmitgliedschaft notwendige Marktwert des Streubesitzes zu gering ist.

Einige Experten wie Goldman-Sachs-Analyst Tim Boddy trauen der Aktie jedoch weitere Sprünge zu. Er stufte das Papier vor kurzem auf "Buy" hoch und sieht das Kursziel bei 49 Euro./zb/men/das/la/jha/

18.12.2014

AKTIE IM FOKUS: Oracle-Aktionäre auf Wolke sieben dank starkem Cloud-Geschäft

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Softwarekonzern Oracle nimmt Fahrt auf und die Börse jubelt. Die Aktien des Spezialisten für Unternehmenssoftware und Datenbanken kletterten am Donnerstag auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Die Titel kosteten 44,32 US-Dollar, das waren 7,68 Prozent mehr als zur Wochenmitte. In der Spitze waren sie sogar fast bis auf 45 Dollar gestiegen.

Dank eines kräftigen Wachstums im Cloud-Geschäft übertraf der SAP-Konkurrent im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen der Börse. Analysten lobten die Resultate. Oracle finde zurück in die Spur, schrieb Philip Winslow von der Schweizer Investmentbank Credit Suisse in einer Studie. Die Geschäfte seien mit Blick auf den Umsatz auf breiter Basis gut gelaufen.

BESCHLEUNIGTES WACHSTUM IM CLOUD-GESCHÄFT

Mark Moerdler vom Analysehaus Bernstein Research hob das beschleunigte Wachstum des Cloud-Geschäfts hervor. Es unterstreiche wie erfolgreich Oracle in dieses Marktsegment vorstoße, obwohl der Konzern vergleichsweise spät auf den Zug aufgesprungen sei.

Das Geschäft mit den verschiedenen Cloud-Diensten hatte um 45 Prozent auf rund 516 Millionen Dollar zugelegt. Damit macht es immer noch einen relativ überschaubaren Anteil der Oracle-Erlöse aus, die im Jahresvergleich um drei Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Dollar gestiegen waren.

Der Anteil dürfte allerdings zunehmen. So sollte das rasante Cloud-Wachstum laut Moerdler noch einige Quartale andauern. Dadurch dürfte auch das Wachstum des Konzernumsatzes nach und nach Fahrt aufnehmen./mis/jha/

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Independent Research hebt Ziel für Orange SA auf 14,00 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Orange SA angesichts der Gespräche über den Verkauf des britischen Gemeinschaftsunternehmens EE von 12,60 auf 14,00 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Halten" belassen. Er halte die Veräußerung des Joint Venture von Orange und der Deutschen Telekom nach wie vor für sinnvoll, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. Auch der mögliche Verkaufspreis sei attraktiv. Die endgültige Kaufentscheidung des Interessenten BT Group sei für das erste Quartal 2015 zu erwarten./kkx/stk

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für Software AG - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Software AG von 22 auf 23 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aussichten für den Technologie- und Software-Sektor in den USA und Europa für das Jahr 2015 seien gut, schrieb Analyst Adam Wood in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bei der Software AG hob er insbesondere das attraktive Chance-Risikoverhältnis und die Bewertung hervor. Zudem gebe es noch Raum für Sparmaßnahmen./tav/das

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Brenntag auf 50,00 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Brenntag von 43,80 auf 50,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Chemiehändler zähle zu seinen Top-Picks im "Business Services"-Sektor für 2015, schrieb Analyst Andy Chu in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Gewinnentwicklung dürfte einen Wendepunkt zum Positiven erreicht haben. Wachstumstreiber seien unter anderem günstige Währungseinflüsse und eine Trendwende in den Schwellenländern. Er habe seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) Brenntags für 2014 uns 2015 angehoben./kkx/tav

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Axa auf 'Conviction Buy List' und Ziel auf 24 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Axa in die "Conviction Buy List" aufgenommen und das Kursziel von 23 auf 24 Euro erhöht. Die Einstufung wurde auf "Buy" belassen. Analyst William Elderkin begründete die optimistischere Einschätzung in einer Studie vom Donnerstag mit einer durch sinkende Verschuldung stärkeren Bilanz und steigenden Dividendenzahlungen des französischen Versicherungskonzerns in den kommenden Jahren./edh/tav

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für Beiersdorf auf 63 Euro - 'Sell'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Beiersdorf von 66 auf 63 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die europäischen Konsumgüterunternehmen hätten in den vergangenen Wochen erheblich an Wert verloren, rechtfertigte Analyst Mitch Collett das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gründe dafür seien die jüngsten Währungsturbulenzen in wichtigen rohstoffabhängigen Ländern wie Russland sowie zunehmende Deflationsrisiken. Für Beiersdorf reduzierte der Experte seine Ergebnisprognosen (EPS) für die Jahre 2015 und 2016 um jeweils 4 Prozent./edh/tav

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Qiagen auf 'Sell'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Qiagen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft. Die Wachstumsqaussichten des Biotech-Unternehmens seien auch nach den jüngsten Zukäufen begrenzt, schrieb Analyst Isaac Ro in einer Studie vom Donnerstag. Er reduzierte deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2015 und 2016./edh/tav

18.12.2014

ANALYSE-FLASH: Barclays startet Tui (London) mit 'Overweight' - Ziel 1320 Pence

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank Barclays hat die seit 17. Dezember in London gehandelte Tui-Aktie (Tui LN) mit "Overweight" und einem Kursziel von 1320 Pence in die Bewertung aufgenommen. Tui LN ersetze die bislang von ihm beobachtete Tui-Travel-Aktie, die im Zuge der Fusion mit der Tui AG vom Kurszettel verschwunden sei, schrieb Analyst Patrick Coffey in einer Studie vom Donnerstag. Der Zusammenschluss beider Touristikunternehmen sei wertsteigernd, verspreche ein starkes Wachstum, eine hohe Liquidität und erweitere die strategischen Möglichkeiten./edh/das