dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

19.05.2013

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Heinz-Rudolf Othmerding. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

19.05.2013

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar.

Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

18.05.2013

HINTERGRUND: Sorgen um Europa bremsen die Rekordfahrt des Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Rekordjagd des Dax könnte in den kommenden Monaten ins Stocken kommen. Ende des Jahres rechnen die 14 von dpa-AFX befragten Experten beim deutschen Leitindex mit einem Stand von 8.550 Punkten. Damit sehen die Analysten nach der jüngsten Rally nur noch wenig Luft nach oben. Vor allem die weiter schwelende Schuldenkrise in der Eurozone dürfte auf die Stimmung drücken. Dem steht vor allem die anhaltende Geldflut der Notenbanken gegenüber. 'Die geldpolitische Happy Hour geht weiter - und wird die Anleger weiter an die Aktienbörse treiben, weil sich dort das Geld im Vergleich zu Zinsvermögen noch gewinnbringend anlegen lässt', sagte Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank.

Zudem stehen die meisten deutschen Unternehmen glänzend da und sind daher nach Einschätzung vieler Experten trotz der Kursgewinne noch nicht überbewertet. Halver hatte wie einige andere der befragten Experten sein Kursziel für den Dax im Laufe dieses Jahres angehoben und damit der überraschend guten Stimmung am Aktienmarkt Rechnung getragen. Halver sieht den Leitindex Ende des Jahres bei 8.800 Punkten. Positiv sei, dass der geldpolitische Zuckerrausch die Märkte nicht mehr alleine treibt: 'In den USA und in den Schwellenländer stehen die Zeichen auf wirtschaftliche Erholung, davon profitiert auch die deutsche Exportindustrie.'

Gleichwohl könne von Euphorie am Aktienmarkt derzeit keine Rede sein, ergänzte Chefvolkswirt Uwe Burkert von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Stimmungsumfragen zeigten vielmehr ein gehöriges Maß an gesunder Skepsis. Die Anleger müssten sich erst an Indexstände oberhalb der Marke von 8.000 Punkten gewöhnen. In diese Regionen war der Dax zuvor lediglich in den Jahren 2000 und 2007 vorgestoßen. Beide Male stürzte er aber jäh ab. Anfang des vergangenen Jahrzehnts platzte die Dotcom-Blase und beim zweiten Mal stoppte die heraufziehende Finanzkrise den Höhenflug.

Doch die Situation von damals sei nicht mit der aktuellen Lage vergleichbar, sind sich die befragten Experten einig. 'Viele Marktteilnehmer sehen die Aktienmärkte bei Dividendenrenditen von gut drei Prozent in Deutschland und etwa vier Prozent in Europa eben als einen der wenigen Märkte an, die nicht überbewertet sind', sagte DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. Das liege insbesondere daran, dass die Gewinne der Unternehmen trotz des herausfordernden konjunkturellen Umfeldes angestiegen seien.

Kritiker halten dem entgegen, dass die Unternehmensgewinne in Zukunft durchaus sinken könnten. 'Die Bereinigung der globalen Finanzkrise kostet Wachstum', sagte etwa Analyst Manfred Jaisfeld von der National-Bank. Auch Halver warnt: 'In Europa ist die politische Eurokrise noch nicht vorbei. In einigen angeschlagenen Ländern wie Italien lassen die Reformbemühungen nach. Und Staaten wie Frankreich kommen wirtschaftlich nicht in Fahrt.' Beides könnte die Märkte belasten.

Weitere Risiken, die aber schwerer zu greifen seien, liegen dem LBBW-Experten Burkert zufolge in politischen Entwicklungen vor allem im Nahen Osten. Sollte sich der syrische Bürgerkrieg zu einem regionalen Konflikt mit Rückwirkungen auf die Ölversorgung auswachsen, so wäre der Bereich prognostizierbarer Dax-Stände verlassen. Aktuell jedoch überwiegt bei den befragten Experten der Optimismus. Selbst der größte Skeptiker, Chefvolkswirt Jürgen Pfister von der BayernLB, liegt mit seiner Prognose eines Dax-Endstandes von 7.900 Punkten noch knapp vier Prozent über dem Schlusskurs des Leitindex Ende 2012./hossb/la/fat/zb

--- Von Sarah Bruder und Lutz Alexander, dpa-AFX ---

Übersicht über Dax-Ziele Ende 2013 in Punkten

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DWS 9.000

MB Fund Advisory 9.000

Baader Bank 8.800

HSBC Global Asset Management 8.800

NordLB 8.775

Bremer Landesbank 8.700

DekaBank 8.600

M.M. Warburg 8.550

Commerzbank 8.500

Landesbank Baden-Württemberg 8.500

National-Bank 8.500

Landesbank Hessen-Thüringen 8.200

Unicredit 8.000

BayernLB 7.900°

17.05.2013

'SZ': Große Nachfrage nach 'Girokonto für jedermann'

BERLIN (dpa-AFX) - Das neue Sparkassen-Girokonto für Bürger mit schlechter Kredithistorie stößt einem Pressebericht zufolge auf großes Interesse. Seit dem Start im vergangenen Oktober seien bereits rund 80.000 dieser ausschließlich auf Guthabenbasis geführten Konten eingerichtet worden, berichtete die 'Süddeutsche Zeitung' (Samstag) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der SPD. Das Ministerium beruft sich demnach auf Schätzungen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands.

Wie das Blatt weiter berichtet, hatte sich die deutsche Kreditwirtschaft bereits 1995 dazu verpflichtet, allen Kunden, die wegen negativer Schufa-Einträge kein normales Girokonto bekommen, wenigstens ein sogenanntes Girokonto für jedermann einzurichten, also ein Konto, das nur auf Guthabenbasis geführt wird. Die Sparkassen waren im vergangenen Herbst jedoch mit die ersten, die dieser Selbstverpflichtung offiziell nachkamen. Seit Oktober bieten sie Kunden mit Finanzproblemen ein sogenanntes Bürgerkonto an.

'Die große Zahl der bisher eingerichteten Basiskonten zeigt den enormen Bedarf für viele Menschen, die bisher unfreiwillig kein Girokonto bei ihrer Bank bekamen', sagte der SPD-Finanzexperte Carsten Sieling dem Blatt. Nach Schätzungen der EU-Kommission haben in Deutschland 670 000 Menschen, die älter als 15 Jahre sind, kein Bankkonto. Anfang Mai hatte die EU-Kommission einen Richtlinien-Entwurf vorgestellt, nach dem künftig jeder Bürger Anspruch auf ein Girokonto auf Guthabenbasis bekommen soll./wn/DP/he

17.05.2013

US-Anleihen geben nach - Starke Daten und Aussagen von Notenbanker belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Staatsanleihen haben am Freitag nachgegeben. Starke Konjunkturdaten aus der weltgrößten Volkswirtschaft schürten erneut die Risikobereitschaft der Anleger. Zudem bekräftigte der Präsident der Minneapolis Federal Reserve Bank, Narayana Kocherlakota, seine Unterstützung eines weiter aggressiven Vorgehens der US-Notenbank Fed zur Stimulierung der Wirtschaft. Derzeit gebe es unter den Währungshütern wenig Unterstützung für ein Zurückfahren der lockeren Geldpolitik, sagte er. Dies verhalf der Wall Street erneut zu Rekordständen, wogegen die als sicher geltenden, festverzinslichen Wertpapiere unter Druck standen.

Zweijährige Anleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte und rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 5/32 Punkte auf 99 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,83 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gaben um 19/32 Punkte auf 98 6/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 1,95 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren verloren 1 9/32 Punkte auf 94 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,17 Prozent.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt./gl/he

17.05.2013

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 13.05.2013 bis 17.05.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 13.05.2013 bis 17.05.2013:

MONTAG

AURUBIS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Aktien des Kupferproduzenten Aurubis vor Zahlen für das zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Er rechne im Vergleich zum Vorjahr und zum Vorquartal mit einem signifikanten Abschwung auf operativer Basis, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Der operative Gewinn vor Steuern sollte nur noch nahe der Gewinnschwelle liegen. Neben wegfallenden, positiven Einmaleffekten resultiere dies auch aus der Entwicklung der Säurepreise.

BAYWA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Baywa nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Das Agrarunternehmen habe im ersten Quartal die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Montag. Der operative Verlust zum Jahresauftakt sei dem harten Winter und der daher geringeren Nachfrage geschuldet. Das erste Quartal sei aus saisonalen Gründen aber ohnehin traditionell ein Verlustbringer für Baywa. Im Jahresverlauf rechnet der Experte allerdings mit Aufholeffekten. Der wieder verstärkte Fokus auf das Kern-Agrargeschäft sei ein Grund für die Kaufempfehlung.

BRENNTAG

HANNOVER - Die NordLB hat Brenntag nach Quartalszahlen von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft und das Kursziel von 138 auf 127 Euro gesenkt. Der Chemikalienhändler habe die Markterwartungen klar verfehlt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Montag. Die träge Konjunktur mache das vom Management für 2013 in Aussicht gestellte Wachstum sämtlicher Ergebnisgrößen zunehmend unwahrscheinlicher.

FRAPORT

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Fraport nach Quartalszahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Flughafenbetreiber habe im ersten Jahresviertel etwas besser als von ihm erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Peter Larkin in einer Studie vom Montag. Die Einzelhandelsumsätze hätte seine Schätzungen zwar nicht ganz erfüllt, dürften aber schon bald anziehen. Zwar seien die Passagierzahlen im April um 2,2 Prozent gefallen, für das Gesamtjahr habe sich das Management nicht zuletzt wegen des bevorstehenden Sommergeschäftes aber zuversichtlich gezeigt, diese zu steigern. Unter den börsennotierten Flughafenbetreibern bleibe Fraport sein bevorzugter Wert.

IAG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für die International Airlines Group (IAG) (IAG) nach Zahlen von 328 auf 345 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Die Fluggesellschaft habe die Markterwartungen zwar etwas verfehlt, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Montag. Daraus könnte sich aber mit Blick auf die Aktien ein niedrigerer Einstiegspunkt ergeben. IAG mache weiter Fortschritte. Der Experte hob seine bereinigte Gewinnprognose vor Steuern und Zinsen für 2013 an.

KUKA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Kuka nach Zahlen für das erste Quartal von 24 auf 30 Euro angehoben, die Einstufung aber aus Bewertungsgründen auf 'Underweight' belassen. Die soliden Resultate sowie die jüngsten Zukäufe machten Hoffnung auf steigende Unternehmensprognosen, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Wegen höherer Profitabilitätserwartungen sowie der jüngsten Zukäufe hob der Experte seine Gewinnschätzungen deutlich an. Allerdings sei die Aktie zu hoch bewertet.

DIENSTAG

BILFINGER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bilfinger nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Ergebnisse des Bau-Dienstleisters hätten zwar insgesamt enttäuscht, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei aber, dass die Aufträge den Erwartungen entsprochen hätten.

CARL ZEISS MEDITEC

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Carl Zeiss Meditec nach endgültigen Zahlen für das zweite Geschäftsquartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Dass der Umsatz etwas unter den Erwartungen des Medizintechnik-Konzerns lag, sei nach Äußerungen des Managements im vergangenen Monat keine Überraschung mehr gewesen, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Dienstag. Die Profitabilität sei zugleich stark gewesen, aber ebenfalls wie erwartet ausgefallen. Die erstmals nun ausgegebenen Jahresziele machten einen soliden Eindruck.

CELESIO

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Die Ergebnisse des Pharmahändlers hätten zwar insgesamt enttäuscht, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Das Großhandelsgeschäft aber habe positiv überrascht. Der EBITDA-Ausblick für das Gesamtjahr erscheine immer noch erreichbar.

COMMERZBANK

FRANKFURT - Die Landesbank Baden-Württemberg (LLBW) hat die Einstufung für Commerzbank nach Details zur geplanten Kapitalerhöhung auf 'Halten' mit einem Kursziel von 10,80 (Kurs 9,757) Euro belassen. Der Umfang der ausgegebenen Aktien sei noch höher als zuletzt von ihm erwartet, schrieb Investmentanalyst Ingo Frommen in einer Studie vom Dienstag. Der Abschlag auf den Schlusskurs vom Montag betrage 55 Prozent und der gewichtete Abschlag (Discount to TERP) hohe 38 Prozent. Der Preis eines Bezugsrechtes liege auf dieser Basis bei 2,65 Euro.

DEUTSCHE POST

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Der Free Cashflow habe positiv überrascht. Er werde insgesamt an seinen Schätzungen, mit denen er über dem aktuellen Konsens liegt, kaum etwas ändern.

DEUTSCHE WOHNEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 17,30 Euro belassen. 'Das starke erste Quartal bekräftigt unsere Einstufung der Aktie als Top-Pick im Sektor', schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Dienstag. Vor allem die am Nettobetriebsergebnis gemessene Marge habe deutlich positiv überrascht. Auch die Details zum jüngsten Zukauf in Berlin sähen gut aus.

EADS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für EADS nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Ergebnisse des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns hätten im Allgemeinen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Positiv überrascht habe vor allem der Anstieg der bereinigten EBIT-Marge bei der Tochter Airbus. Nach dem soliden Jahresstart erscheine die von EADS bestätigte Prognose für das Gesamtjahr in Reichweite.

EVOTEC

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Evotec nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 4 Euro belassen. Der Umsatz des Biotechnologie-Unternehmens habe wegen deutlich geringerer Meilenstein-Einnahmen um rund 10 Prozent unter seiner Schätzung gelegen, schrieb Analyst Adrian Howd in einer Studie vom Dienstag. Im Jahresvergleich sei der Erlös sogar um 15 Prozent gesunken, während jedoch das Kerngeschäft Evotec Execute um 5 Prozent gewachsen sei. Da Aufwärtspotenzial im Anschluss an wichtige klinische Daten nach 2013 zu erwarten sei, änderten die Zahlen insgesamt nichts an seiner positiven langfristigen Einschätzung.

K+S

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für K+S nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Die Ergebnisse hätten seine Prognosen und die Marktschätzungen um vier bis sechs Prozent übertroffen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt sieht er sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass sich die Kalipreise deutlich erholen und die Stückkosten pro Tonne Kali niedriger ausfallen.

MERCK KGAA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Merck KGaA nach Zahlen für das erste Quartal auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Der Umsatz habe seine Prognosen verfehlt, die Markterwartungen aber erfüllt, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt habe der Pharma- und Chemiekonzern dank der Sparte Performance Materials starke Margen erwirtschaftet.

MITTWOCH

ALLIANZ

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Allianz SE nach endgültigen Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Wegen der starken Kursentwicklung der Allianz-Aktie in den vergangenen Wochen bleibe er bei seinem Anlageurteil, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Zu den Zahlen des Versicherers äußerte sich Häßler positiv: Sie seien stark gewesen und hätten deutlich über seinen und den Konsenserwartungen gelegen.

COMMERZBANK

LONDON - Nomura hat Commerzbank im Rahmen der neuerlichen Kapitalerhöhung von 'Reduce' auf 'Neutral' hochgestuft, das Kursziel aber von 10,10 auf 6,80 Euro gesenkt. Sein neues Ziel repräsentiere einen potenziellen Abschlag von fünf Prozent auf den aktuellen theoretischen Preis der Aktien ohne Bezugsrecht, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Studie vom Mittwoch. Sein 'Neutral'-Votum ziele auf Investoren, die auf fallende Commerzbank-Kurse gesetzt hätten und nun Gewinne realisieren könnten. Darüber hinaus erschienen die Titel mit Blick auf die unsichere Gewinnsituation immer noch nicht attraktiv bewertet. Anderer Papiere im Sektor böten ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis. Insofern empfiehlt er die Commerzbank-Aktien nicht zum Kauf.

EADS

LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für EADS nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das erste Quartal des Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns habe gezeigt, dass sich die Konzernführung auf die Steigerung des bereinigten Ergebnisses bei Airbus und die Senkung von Sondereffekten konzentriere, schrieb Analystin Celine Fornaro in einer Studie vom Mittwoch. Mit dem ersten Flug des Airbus A350 sowie der Luftfahrtmesse in Paris stünden im kommenden Monat zwei Kurstreiber an. Die Expertin ließ ihre Gewinnprognosen unverändert.

HHLA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HHLA nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Der Hafenbetreiber habe ein sehr solides Zahlenwerk zum ersten Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Besonders positiv sei der besser als erwartet ausgefallene Containerumschlag. Er habe daher seine Gewinnschätzungen angehoben. Die diesbezügliche Konzernprognose wirke nun konservativ. Entscheidend sei weiterhin die geplante Elbvertiefung. Ein gerade beginnender Gerichtsprozess zur ähnlichen Weservertiefung könnte hier Hinweise auf den Ausgang der Streitigkeiten liefern.

LEONI

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Leoni nach Zahlen von 37 auf 43 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die Umsätze im Bereichs Wiring System hätten im ersten Quartal über den Erwartungen gelegen und dürften sich mit der Absatz-Stabilisierung in Europa weiter erholen, schrieb Analyst Niels Fehre in einer Studie vom Mittwoch. Der Bereich Wire & Cable bilde weiterhin den Schwachpunkt, könnte aber mit dem gestiegenen Auftragseingang zum Vorjahr das Schlimmste hinter sich haben. Er gehe weiterhin von starkem Wachstum im kommenden Jahr und von einem Gewinnplus je Aktie um 40 Prozent aus.

NORDEX

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Nordex nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 5 Euro belassen. Der Windkraftanlagen-Hersteller habe einen guten Start ins neue Jahr gehabt, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Mittwoch. Der operative Verlust sei besser ausgefallen als von ihm und dem Markt erwartet. Die Jahresziele seien mit Blick auf die Auftragsbücher erreichbar.

PUMA

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Puma AG nach Zahlen von 230 auf 225 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Hersteller von Sportartikeln habe schwache Ergebnisse vorgelegt und der Markt dürfte mit weiteren Prognosesenkungen auf die enttäuschende Senkung Ausblicks reagieren, schrieb Analystin Chiara Battistini in einer Studie vom Mittwoch. Das erste Quartal dürfte zwar den Tiefpunkt der Gewinnentwicklung markiert haben. Andererseits mahnten aber die anhaltende Umsatzschwäche sowie die schlecht vorhersagbare Entwicklung der Bruttomargen zur Vorsicht.

TALANX

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Talanx nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Die Quartalsbilanz des Versicherers sei solide gewesen und habe leicht über seiner Erwartung gelegen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Er bleibe bei seinem Anlageurteil, da die Papiere weiterhin attraktiv bewertet seien und der Konzern auf gutem Wege sei, sein Jahresgewinnziel zu erreichen.

THYSSENKRUPP

LONDON - Nomura hat ThyssenKrupp nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Der Gewinn des Stahlkonzerns habe im zweiten Geschäftsquartal vor allem dank des Bereichs Industrial Solutions über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Studie vom Mittwoch. Nach der erneuten Abschreibung auf das zum Verkauf stehende Stahlgeschäft in Amerika liege die neue Bewertung von 3,4 Milliarden Euro weiterhin über den Markterwartungen. Der Konzern dürfte aus Gründen der Verhandlungstaktik die Sparte kaum unterhalb der eingegangenen Angebote bewerten, der geringe Umfang der Abschreibung dürfte vom Markt aber positiv aufgenommen werden.

TUI

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Tui nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Analyst Jochen Rothenbacher sprach in einer Studie vom Mittwoch von insgesamt guten Zahlen, die vor allem beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) etwas über seinen Erwartungen gelegen hätten. Die Einmaleffekte an sich kämen zwar nicht überraschend, deren Höhe aber durchaus. Der angehobene Ausblick sei positiv.

DONNERSTAG

DEUTSCHE EUROSHOP

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Euroshop nach Zahlen auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Die Kennziffern für das erste Quartal seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe die auf Einkaufszentren spezialisierte Immobiliengesellschaft die Jahresziele nach der Komplettübernahme der Altmarkt-Galerie in Dresden wie erwartet angehoben. Er bleibe allerdings bei seiner Aktieneinschätzung, da die gute operative Entwicklung im aktuellen Kurs bereits übermäßig eingepreist sei.

GFK

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für GfK von 48 auf 46 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Zudem reduzierte Analystin Catherine O'Neill in einer Studie vom Donnerstag ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2013 bis 2015. Damit reagiere sie auf die unerwartet schwachen Zahlen des Marktforschungsunternehmens für das erste Quartal.

SALZGITTER

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Salzgitter AG auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Der Stahlkonzern habe die schlechten Nachrichten hinter sich und das Röhrengeschäft verlaufe besser als bisher gedacht, schrieb Analyst James Gurry in einer Studie vom Donnerstag. Zudem stehe mit der für Mitte des Jahres erwarteten Ankündigung eines Umstrukturierungsplans ein Kurstreiber an. Im Vergleich mit den wackligen Bilanzen der reinen Stahlkonzerne begrenze die starke Finanzposition von Salzgitter das Abwärtspotenzial der Bewertung.

VTG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für VTG nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Das erste Quartal des Schienenlogistikers habe ganz leicht über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte wird an seinen Gewinnschätzungen kaum etwas ändern. Er rechnet mit einer allmählich höheren Bewertung im Zuge des stetigen und verlässlichen Wachstums.

ZOOPLUS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus vor endgültigen Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das starke Umsatzwachstum im ersten Quartal des Tierbedarfhändlers dürfte zu Lasten der Rentabilität gegangen sein und damit zu einem Betriebsverlust geführt haben, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Donnerstag.

FREITAG

BRENNTAG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag nach einer Übernahme in Australien auf 'Buy' mit einem Kursziel von 138 Euro belassen. Der Zukauf Blue Sky Environment agiere mit dem Vertrieb von AdBlue, einer Lösung zur Reduzierung der Emissionen von Dieselmotoren, auf einem Wachstumsmarkt in Australien, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Freitag. Die Übernahme sei jedoch nur klein, daher bleibe er bei seiner bisherigen Gewinnprognosen für den Chemikalienhändler.

COMMERZBANK

LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Commerzbank angesichts der Kapitalerhöhung von 8,53 auf 8,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Analyst Frank Braden bereinigte in einer Studie vom Freitag sein Ziel um die Bezugsrechte. Das Institut setze aktuell einen Restrukturierungsplan um und mache dabei Fortschritte. Dennoch stehe die Commerzbank immer noch vor vielen Herausforderungen, etwa bei den gewerblichen Immobilienaktivitäten und bei den Schiffsfinanzierungen.

COMMERZBANK

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Commerzbank angesichts der Kapitalerhöhung von 8,50 auf 6,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Verkaufen' belassen. Sein Kursziel habe er um die Bezugsrechte bereinigt, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag.

CONTINENTAL

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Continental nach Zahlen des Konkurrenten Michelin für April auf 'Buy' mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Nach 16 Monaten mit rückläufigem Reifenabsatz machten die Zahlen aus dem April wieder Mut, auch wenn diese von zusätzlichen Arbeitstagen sowie dem witterungsbedingt späten Wechsel zu Sommerreifen profitiert hätten, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Die Daten seien daher auch für Continental wegen der starken Ausrichtung des Konzerns auf den europäischen Ersatzreifenmarkt positiv. Die Stabilisierung des Absatzes dürfte hier die Preise stärken.

CRH

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für CRH von 15,50 auf 14,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Sie habe ihre Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den Jahren 2013 und 2014 reduziert, schrieb Analystin Emily Biddulph in einer Studie vom Freitag. Die Expertin begründete dies mit dem vom Unternehmen gekürzten EBITDA-Ziel für das erste Halbjahr. Das extreme Wetter habe dem irischen Baustoffkonzern stärker als von ihr gedacht zu schaffen gemacht.

CTS EVENTIM

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für CTS Eventim nach der Bekanntgabe von Eckdaten für das erste Quartal von 26 auf 28 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Die wichtigsten Kennziffern des Ticketvermarkters hätten im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Freitag. Das Geschäftsmodell werde weiterhin durch das Online-Ticketing beflügelt. Ein Großteil hiervon sei aber im aktuellen Bewertungsniveau der Aktie bereits eingepreist und das Papier kein 'Schnäppchen' mehr.

CTS EVENTIM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat CTS Eventim nach Zahlen von 'Add' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 28 auf 33 Euro angehoben. Das erste Quartal des Ticket-Anbieters habe im Rahmen ihrer Erwartung gelegen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. In Großbritannien dürfte sich die Dynamik nun aber beschleunigen. Auch in den USA stehe der Konzern vor einigen neuen Geschäftschancen.

RHÖN-KLINIKUM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum auf 'Buy' mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Analyst Volker Braun bezweifelte in einer Studie vom Freitag, dass der Klinikbetreiber Asklepios seinen Anteil an Rhön wirklich um über zehn Prozent erhöhen wolle, auch wenn jener sich derzeit um die Erfüllung der entsprechenden Kartellamtauflagen bemühe. Schließlich verfüge Asklepios mit einem Anteil von knapp zehn Prozent bereits de facto über eine Sperrminorität, so dass sich an der strategischen Position nichts ändere. Vielleicht wolle der Konzern sich alle Optionen offen halten.

RICHEMONT

LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Richemont nach Zahlen von 87 auf 100 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analyst Rodolphe Ozun hob in einer Studie vom Freitag seine Ergebnisschätzungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 um jeweils drei Prozent an. Die Aktie sei einer der attraktivsten Titel innerhalb des von einer wieder anziehenden Nachfrage profitierenden Luxusgüter-Sektors. Die wichtigsten Marken des Konzerns seien in guter Verfassung, und der jüngste April-Trend im Uhren-Geschäft mindere das Risiko möglicherweise enttäuschend ausfallender Halbjahreszahlen.

SÜDZUCKER

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Südzucker von 33,00 auf 27,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underweight' belassen. Das vierte Geschäftsquartal des Zuckerherstellers habe mit dem Rückgang beim Betriebsgewinn einen Wendepunkt markiert und von nun an dürfte die Gewinnentwicklung negativ bleiben, schrieb Analyst Liam Rowley in einer Studie vom Freitag. Nachgebende Zuckerpreise könnten den Markt zu Prognosesenkungen verleiten.

/he

17.05.2013

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 17.05.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 17.05.2013

AAREAL BANK

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Aareal Bank von 19 auf 21 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Add' belassen. Er habe das Kursziel wegen der jüngsten Erholung des Markts für italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen angehoben, aus dem sich eine höhere Bewertung der Bank ergebe, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Freitag. Der zuletzt vorgelegte Gewinn des ersten Quartals habe in der Nähe seiner Prognose gelegen. Der Experte ließ seine Schätzung des Gewinns je Aktie unangetastet.

AIR BERLIN

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Air Berlin nach Zahlen von 2,60 auf 2,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das erste Quartal des Billigfliegers sei trotz der Umstrukturierungen schwach ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Freitag. Vor allem die negative Betriebsgewinnmarge (EBIT) sei schwach gewesen. Der Experte geht jetzt für das Gesamtjahr von einem Verlust vor Zinsen und Steuern von 43 Millionen Euro aus, nachdem er bisher noch einen Gewinn von 12 Millionen Euro erwartete.

BASF

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BASF nach einem Treffen mit dem Management auf 'Buy' und das Kursziel auf 80 Euro belassen. Der Chemiekonzern habe auf eine Verbesserung der Trends im europäischen Autogeschäft hingewiesen, was wohl dem Fokus auf die Premium-Hersteller zu verdanken sei, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Freitag. Das Geschäft mit Agrochemikalien habe sich zudem im April genauso gut entwickelt wie im starken ersten Quartal. Der Fokus auf Preiserhöhungen in diesem Segment dürften die Margen stärken.

BRENNTAG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Brenntag nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 135 Euro belassen. Der Chemikalienhändler habe die Erwartungen an das erste Quartal zwar vor allem wegen Kalendereffekten um zehn Prozent verpasst, schrieb Analyst David Rigby in einer Studie vom Freitag. Da im März und April in Europa aber auch eine Abschwächung des bereinigten Wachstums zu verzeichnen gewesen sei, senkte der Experte seine Gewinnprognosen leicht. Dies ändere aber nichts an den Argumenten für die Aktie.

BRENNTAG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag nach einer Übernahme in Australien auf 'Buy' mit einem Kursziel von 138 Euro belassen. Der Zukauf Blue Sky Environment agiere mit dem Vertrieb von AdBlue, einer Lösung zur Reduzierung der Emissionen von Dieselmotoren, auf einem Wachstumsmarkt in Australien, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Freitag. Die Übernahme sei jedoch nur klein, daher bleibe er bei seiner bisherigen Gewinnprognosen für den Chemikalienhändler.

CELESIO

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Celesio nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Der Preiskampf auf dem deutschen Großhandelsmarkt für Medikamente habe die Ergebnisse des Konzerns im ersten Quartal stark belastet, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Celesio sei auf ein Abflauen des Preiskampfs in der zweiten Jahreshälfte angewiesen, um die Jahresziele zu erreichen. Es sei aber schwer vorherzusehen, wie sich die Auseinandersetzungen weiter entwickeln werden.

COMMERZBANK

LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Commerzbank angesichts der Kapitalerhöhung von 8,53 auf 8,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Analyst Frank Braden bereinigte in einer Studie vom Freitag sein Ziel um die Bezugsrechte. Das Institut setze aktuell einen Restrukturierungsplan um und mache dabei Fortschritte. Dennoch stehe die Commerzbank immer noch vor vielen Herausforderungen, etwa bei den gewerblichen Immobilienaktivitäten und bei den Schiffsfinanzierungen.

COMMERZBANK

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Commerzbank angesichts der Kapitalerhöhung von 8,50 auf 6,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Verkaufen' belassen. Sein Kursziel habe er um die Bezugsrechte bereinigt, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Freitag.

CONTINENTAL

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Continental nach Zahlen des Konkurrenten Michelin für April auf 'Buy' mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Nach 16 Monaten mit rückläufigem Reifenabsatz machten die Zahlen aus dem April wieder Mut, auch wenn diese von zusätzlichen Arbeitstagen sowie dem witterungsbedingt späten Wechsel zu Sommerreifen profitiert hätten, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Die Daten seien daher auch für Continental wegen der starken Ausrichtung des Konzerns auf den europäischen Ersatzreifenmarkt positiv. Die Stabilisierung des Absatzes dürfte hier die Preise stärken.

CRH

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für CRH von 15,50 auf 14,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Sie habe ihre Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den Jahren 2013 und 2014 reduziert, schrieb Analystin Emily Biddulph in einer Studie vom Freitag. Die Expertin begründete dies mit dem vom Unternehmen gekürzten EBITDA-Ziel für das erste Halbjahr. Das extreme Wetter habe dem irischen Baustoffkonzern stärker als von ihr gedacht zu schaffen gemacht.

CTS EVENTIM

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für CTS Eventim nach der Bekanntgabe von Eckdaten für das erste Quartal von 26 auf 28 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Die wichtigsten Kennziffern des Ticketvermarkters hätten im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Freitag. Das Geschäftsmodell werde weiterhin durch das Online-Ticketing beflügelt. Ein Großteil hiervon sei aber im aktuellen Bewertungsniveau der Aktie bereits eingepreist und das Papier kein 'Schnäppchen' mehr.

CTS EVENTIM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat CTS Eventim nach Zahlen von 'Add' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 28 auf 33 Euro angehoben. Das erste Quartal des Ticket-Anbieters habe im Rahmen ihrer Erwartung gelegen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. In Großbritannien dürfte sich die Dynamik nun aber beschleunigen. Auch in den USA stehe der Konzern vor einigen neuen Geschäftschancen.

DEUTSCHE EUROSHOP

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Deutsche Euroshop mit 'Neutral' und einem Kursziel von 37 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Unternehmen zähle zu den erstklassigen Shoppingcenter-Investoren in Deutschland, schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie vom Freitag. Zudem seien die Bilanz solide und das Marktumfeld stabil. Allerdings seien die Wachstumsperspektiven begrenzt und die Aktien des MDax-Unternehmens dementsprechend bewertet.

DEUTSCHE POST

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Deutsche Post von 18,50 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Durch den wachsenden Internethandel sowie eigene Umstrukturierungen verzeichneten die Postkonzerne wieder starkes Wachstumspotenzial, schrieb Analystin Susanna Invernizzi in einer Branchenstudie vom Freitag. Als Ergebnis von Umsatzwachstum und Kostenkontrolle dürfte sich der Free Cashflow verbessern und zum Abbau der Verschuldung führen. Die Deutsche Post ist unter den europäischen Branchenwerten der 'Top Pick' der Expertin.

GFK

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für GfK nach Zahlen von 39,50 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Das erste Quartal des Konsumforschers habe deutlich unter den Erwartungen gelegen, aber immerhin habe sich das Geschäft im März und April offensichtlich wieder etwas belebt, schrieb Analyst Patrick Kirby in einer Studie vom Freitag. Die Anleger hätten in den vergangenen sechs Monaten wohl vor allem auf die geplanten Produkte für mobile Daten geschielt, doch dürfte die Konkurrenz hier ebenso einsteigen. Das klassische Geschäft des Marktforschers stehe vor allem in Europa unter Druck.

HEIDELBERGCEMENT

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für HeidelbergCement von 58,80 auf 55,90 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die für den Baustoffkonzern zentralen Absatzmärkte in den Schwellenländern dürften im zweiten Quartal weiter eine Herausforderung sein, schrieb Analyst Rajesh Patki in einer Studie vom Freitag. Angesichts von Kapazitätsbeschränkungen tue sich der Konzern in Indonesien schwer, mit den Wettbewerbern mitzuhalten.

HHLA

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für HHLA nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern des Hamburger Hafenbetreibers habe ihn positiv überrascht, schrieb Analyst Christopher Combe in einer Studie vom Freitag. Die voraussichtliche Genehmigung der Elbvertiefung sei der wesentliche Kurstreiber für die Papiere.

HOCHTIEF

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Hochtief nach dem Verkauf des Flughafen-Portfolios von 48 auf 56 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Die Veräußerung sei positiv, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Dadurch vereinfache sich die Struktur des Baukonzerns und Risiken für die Restrukturierung seien nun gemindert. Als nächstes dürfte nun der Verkauf des Service- sowie des Immobilengeschäfts auf der Agenda stehen. Bei Letzterem könnte ein schneller Ausstieg aber etwas problematisch werden.

HSBC

PARIS - Exane BNP Paribas hat HSBC nach einem Strategietag von 'Outperform' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel auf 800 Pence belassen. Das Ertragsumfeld der Bank bleibe weiter schwierig, schrieb Analyst Tom Rayner in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Prognosen für 2014 und 2015. Er gehe nun mehr davon aus, dass sich die Aktie besser als die übrigen Branchenwerte entwickeln werde.

LEG IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat LEG Immobilien nach einem Zukauf von Wohnungen in Nordrhein-Westfalen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 48,50 Euro belassen. Der hohe Leerstand des übernommenen Wohnungsportfolios von acht Prozent deute darauf hin, dass der Immobilienkonzern hier erst einmal einiges an Arbeit und Gelder investieren müsse, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Freitag. LEG dürfte das Portfolio aber gut integrieren und die Leerstände reduzieren. Der Zukauf allein dürfte den Markt zwar nicht zu sofortigen Prognoseanhebungen verleiten. Die Glaubwürdigkeit mit Blick auf die Übernahme-Planung von LEG bis 2014 nehme aber zu.

LINDE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Linde nach einem Treffen mit dem Finanzvorstand auf 'Buy' mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Das Geschäft des Industriegase-Herstellers verlaufe derzeit scheinbar ähnlich wie im ersten Quartal, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Freitag. Der Konzern habe zugegeben, dass die Konzernprognose für das Ergebnis vor Zinsen, Steuer und Abschreibungen (EBITDA) von vier Milliarden Euro eine Herausforderung sei. Managementaussagen zufolge sollte dieses Ziel aber erreichbar sein, sofern sich die Konjunktur ncht spürbar abkühlt. Der Experte selbst rechnet mit einem EBITDA von 4,06 Milliarden Euro.

METRO

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG auf 'Add' mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Der in einem Pressebericht skizzierte jüngste Entwurf der Rechnungsprüfer vom International Accounting Standards Board zur Verbuchung von Mietverträgen dürfte die Bilanzsumme von Einzelhändlern deutlich vergrößern, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Durch die Änderungen dürfte die Eigenkapitalquote deutlich sinken, der Betriebsgewinn (EBITDA und EBIT) steigen, während der Vorsteuergewinn nicht beeinflusst sei.

MUNICH RE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 117 Euro belassen. Nachdem der weltgrößte Rückversicherer bereits im ersten Quartal etwa ein Drittel seines geplanten Gewinns für 2013 eingefahren habe, dürften die Gesamtjahresziele erreicht werden, schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Studie vom Freitag. Für das laufende Jahr erhöhte er seine Prognose für den Nettogewinn um neun Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

PORSCHE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Porsche SE nach Zahlen von 66 auf 69 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die Erträge aus der Beteiligung an Volkswagen dominierten mittlerweile das Zahlenwerk des Autobauers, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Porsche habe zwar im vergangenen Jahr mehrere Gerichtsprozesse für sich entscheiden können, es drohten aber weiterhin Risiken in Milliardenhöhe.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Rheinmetall nach Zahlen von 36 auf 40 (Kurs 38,18) Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Das neue Kursziel reflektiere den für 2014 erwarteten Buchwert je Aktie, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Obwohl die Rüstungssparte im ersten Quartal eher schwach abgeschnitten habe, beließ der Experte seine Gewinnschätzung vor Zinsen und Steuern fast unverändert.

RHÖN-KLINIKUM

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Rhön-Klinikum auf 'Underweight' mit einem Kursziel von 10,90 Euro belassen. Die Bewertung der Aktien impliziere immer noch den neuerlichen Versuch einer Übernahme des Klinikkonzerns oder erhebliche Kosteneinsparungen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Freitag. Beide Szenarien seien aber unwahrscheinlich.

RHÖN-KLINIKUM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum auf 'Buy' mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Analyst Volker Braun bezweifelte in einer Studie vom Freitag, dass der Klinikbetreiber Asklepios seinen Anteil an Rhön wirklich um über zehn Prozent erhöhen wolle, auch wenn jener sich derzeit um die Erfüllung der entsprechenden Kartellamtauflagen bemühe. Schließlich verfüge Asklepios mit einem Anteil von knapp zehn Prozent bereits de facto über eine Sperrminorität, so dass sich an der strategischen Position nichts ändere. Vielleicht wolle der Konzern sich alle Optionen offen halten.

RICHEMONT

LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Richemont nach Zahlen von 87 auf 100 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analyst Rodolphe Ozun hob in einer Studie vom Freitag seine Ergebnisschätzungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 um jeweils drei Prozent an. Die Aktie sei einer der attraktivsten Titel innerhalb des von einer wieder anziehenden Nachfrage profitierenden Luxusgüter-Sektors. Die wichtigsten Marken des Konzerns seien in guter Verfassung, und der jüngste April-Trend im Uhren-Geschäft mindere das Risiko möglicherweise enttäuschend ausfallender Halbjahreszahlen.

RICHEMONT

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Richemont nach Jahreszahlen von 81 auf 93 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Nach dem vielversprechenden Start in das neue Geschäftsjahr 2013/14 habe sie seine Ergebnisprognose um fünf Prozent angehoben, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Freitag.

RICHEMONT

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Richemont nach Zahlen von 85 auf 97 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Der Umsatz des Luxusgüter-Herstellers sei im April besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Rogerio Fujimori in einer Studie vom Freitag. Aufgrund höherer Annahmen zum Schmuckgeschäft sowie zum Geschäft in Japan und Amerika hob der Experte seine Gewinnprognosen leicht an. Trotz der zuletzt guten Kursentwicklung sei das Risiko-Ertrags-Profil der Aktie immer noch vorteilhaft.

RICHEMONT

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Richemont von 72 auf 84 Franken angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Der Schweizer Luxusgüterhersteller habe das Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr besser als gedacht abgeschlossen, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Freitag. Zudem sei das Unternehmen stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Expertin revidierte ihre Schätzungen entsprechend nach oben.

ROCHE

LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Roche von 235 auf 265 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die neuen Studiendaten zum Produktkandidaten GA101 zur Therapie von Blutkrebs seien vielversprechend, schrieb Analyst Sho Matsubara in einer Studie vom Freitag. Die Aktien des Pharmakonzerns stellten eine attraktive Anlagemöglichkeit auf dem Feld der Biotechnologie dar.

SAF HOLLAND

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für SAF-Holland nach Zahlen von 8 auf 10 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Entscheidend sei, dass der Lastwagenzulieferer im ersten Quartal trotz des zweistelligen Rückgangs der Fahrzeugproduktion seine Gewinnmarge bei robusten 6,6 Prozent gehalten habe, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Freitag. Dies deute auf eine gute Kostenstruktur hin und dürfte das Vertrauen in die Konzernführung steigen lassen. Der Experte steht dem SDax-Konzern, der einer seiner 'Top Picks' ist, angesichts der erwarteten Erholung der Branche weiter positiv gegenüber.

SALZGITTER

LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Salzgitter AG nach Zahlen für das erste Quartal von 41 auf 39 (Kurs 31,00) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Analyst Cedar Ekblom reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Vorsteuerergebnisprognose für 2013. Dies reflektiere in erster Linie die schwachen Gewinne in der Stahlröhrensparte. Er rechnet nun mit einem Vorsteuerverlust von vier Millionen Euro.

SALZGITTER

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Salzgitter AG von 'Halten' auf 'Verkaufen' abgestuft und das Kursziel von 34 auf 28 Euro gesenkt. Die Zahlen des Stahlkonzerns für das erste Quartal hätten seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Das Management habe in den vergangenen Monaten mehrmals die eigenen Ziele gekürzt, was zu einem Vertrauensverlust geführt habe. Der Experte reduzierte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr.

SALZGITTER

PARIS - Exane BNP Paribas hat Salzgitter nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Das Röhrengeschäft sei nicht mehr länger robust, schrieb Analyst Sylvain Brunet in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Prognose für den operativen Gewinn (EBIT) in diesem und dem kommenden Jahr. Die Bewertung liefere keine Unterstützung.

SALZGITTER

LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Salzgitter AG nach Eckdaten und einer Gewinnwarnung von 41 auf 39 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Analyst Cedar Ekblom kappte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für den diesjährigen Vorsteuergewinn des Stahlkonzerns. Er geht nun von einem negativen Ergebnis aus. Der Kurs der Salzgitter-Aktie spiegele überdeutlich die schwache Nachfragesituation wider. Auftrieb könnte der Titel im Laufe des Jahres bekommen, falls Salzgitter - wie erwartet - ein größeres Umstrukturierungsprogramm ankündigt. Aus Sicht des Experten sind Einsparungen von mindestens 100 Millionen Euro nötig.

SAP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat SAP nach der Hausmesse Sapphire auf 'Hold' mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Er beurteile zwar das mittelfristige Wachstum und die allgemeinen Aussichten für die Gewinnmargen positiv, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Nach dem schwachen ersten Quartal und dem wohl saisonal normalen zweiten laste auf dem Geschäft in der zweiten Jahreshälfte aber mehr Druck. Im Kerngeschäft schienen die Kunden wegen der langsameren wirtschaftlichen Erholung und der neuen Angebote des Konzerns momentan zu zögern.

SAP

LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für SAP nach einer Produktvorstellung auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 73 Euro belassen. Er sei jetzt zuversichtlicher, dass der Softwarekonzern in die richtigen Märkte investiere, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Freitag. Seiner Meinung nach könnte der Konzern selbst dann seinen Gewinn je Aktie zweistellig steigern, wenn das Kerngeschäft nur verhalten läuft. Darüberhinaus böten neue Projekte Aufwärtspotenzial. SAP sei im Sektor zudem am attraktivsten bewertet.

SHW

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für SHW von 36 auf 33 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Er habe das Kursziel für den Automobilzulieferer an die für 2012 gezahlte Sonderdividende angepasst, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Der Konzern sei frei von Nettoschulden und habe daher die Möglichkeit, in Nordamerika zu investieren oder dort Übernahmen zu tätigen. Insgesamt sei das Geschäftsmodell attraktiv und die Bewertung nicht sehr anspruchsvoll. Sein 'Hold'-Votum begründete er mit der Unsicherheit über die zukünftige personelle Aufstellung nach dem Weggang des Vorstandsvorsitzenden.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Sky Deutschland mit 'Buy' und einem Kursziel von 6,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Zahlen zum ersten Quartal illustrierten die positive Entwicklung des Bezahlsenders, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Freitag. Der Cashflow dürfte kontinuierlich steigen.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Sky Deutschland nach endgültigen Zahlen für das erste Quartal von 5,00 auf 5,40 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Der Bezahlsender habe ergebnisseitig seine Prognosen und die Markterwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Nach dem jüngsten Kursanstieg sei die positive operative Entwicklung des Unternehmens zum Großteil im Aktienkurs eingepreist. Er sehe deshalb nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial.

STANDARD CHARTERED

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Standard Chartered nach Zahlen von 1.800 auf 1.700 Pence gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Erlöse aus dem Geschäft des Kreditinstituts mit Großkunden wuchsen nicht so stark, wie von der Bank prognostiziert, schrieb Analyst Peter Toeman in einer Studie vom Freitag. Wegen hoher Abschreibungen im Konsumentengeschäft habe die Bank zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt in einem Quartal einen Ergebnisrückgang vermelden müssen. Der Experte senkte seine Prognose des Gewinns je Aktie für die Jahre 2013 und 2014.

SÜDZUCKER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Südzucker-Aktie von 31,00 auf 24,00 (Kurs: 26,00) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Der Zuckerhersteller habe im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 die besten Ergebnisse seiner Geschichte eingefahren, obschon der Betriebsgewinn (EBIT) des vierten Geschäftsquartals um 15 Prozent unter seiner Prognose gelegen habe, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Studie vom Freitag.

SÜDZUCKER

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Südzucker von 37 auf 30 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013/14 habe ihn negativ überrascht und dürfte die Stimmung für die Aktien des Zuckerkonzerns temporär belasten, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie.

SÜDZUCKER

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Südzucker von 33,00 auf 27,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underweight' belassen. Das vierte Geschäftsquartal des Zuckerherstellers habe mit dem Rückgang beim Betriebsgewinn einen Wendepunkt markiert und von nun an dürfte die Gewinnentwicklung negativ bleiben, schrieb Analyst Liam Rowley in einer Studie vom Freitag. Nachgebende Zuckerpreise könnten den Markt zu Prognosesenkungen verleiten.

TALANX

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Talanx nach Quartalszahlen von 26 auf 27 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Accumulate' belassen. Der Versicherungskonzern sei solide in das Geschäftsjahr gestartet, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Außerdem habe Talanx eine mögliche Prognoseanhebung für die Halbjahreszahlen in Aussicht gestellt. Daher habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für das Gesamtjahr 2013 etwas angehoben. Die Aktie sei attraktiv bewertet.

WIRECARD

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Wirecard nach Quartalszahlen auf 'Halten' mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Das Nettoergebnis sei wegen negativer Steuereffekte hinter seinen Prognosen zurückgeblieben, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Für 2013 senkte er seine Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS). Unter anderem wegen des weiterhin dynamischen Marktumfeldes hält der Experte die Ziele des Anbieters von Bezahllösungen aber weiterhin für realistisch.

WIRECARD

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Wirecard nach Zahlen von 21 auf 23 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Das vom Anbieter von elektronischen Bezahllösungen gewohnte Wachstum dürfte sich in diesem Jahr dank des Geschäfts in Asien und mit mobilen Produkten fortsetzen, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Freitag. So habe das Wachstum im ersten Quartal über den Erwartungen gelegen. Der Markt dürfte seine Gewinnprognosen erhöhen. Sein neues Kursziel begründete der Experte mit einer gestiegenen Branchenbewertung.

/he

17.05.2013

Devisen: Euro leidet unter starken US-Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag im New Yorker Handel nachgegeben. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2831 US-Dollar, blieb damit aber immerhin oberhalb der zeitweise unterschrittenen Marke von 1,28 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2869 (Donnerstag: 1,2890) US-Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7771 (0,7758) Euro gekostet.

Devisenexperten sahen den Dollar durch starke US-Daten begünstigt, während der Euro unter der schwachen Wirtschaftsentwicklung in Europa leide. Dazu drückten Gerüchte über mögliche Negativzinsen auf Geschäftsbanken-Einlagen bei der EZB auf die Gemeinschaftswährung.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt./gl/he

17.05.2013

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.079.510 (Donnerstag: 1.753.361) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 618.564 (1.252.572), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 460.946 (500.789). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,34 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (109.839/84.053), Daimler (56.517/30.134) und Commerzbank (42.147/28.767)./ra/DP/he

17.05.2013

WDH/ROUNDUP/ Fracking-Test: 2600 Liter Diesel blieben wie erwartet im Boden

STEMWEDE/ARNSBERG (dpa-AFX) - Bei einem 2010 begonnenen Fracking-Test in Ostwestfalen sind wie erwartet 2600 Liter Dieselöl in der Erde zurückgeblieben. Das geht aus dem Abschlussbericht des Energieunternehmens ExxonMobil hervor, den die Bezirksregierung Arnsberg als landesweit zuständige Bergbaubehörde am Freitag veröffentlicht hat. Nach Aussage von Exxonmobil entspricht diese Summe den Erwartungen. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestehe nicht. Diese Einschätzung teilt die Bezirkregierung, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Laut Bericht liegen zwischen Grundwasser und den Dieselrückständen rund 1000 Meter. Neben weiteren Sicherungsmaßnahmen könne deshalb jeglicher Kontakt ausgeschlossen werden. ExxonMobil hatte am Bohrloch Oppenwehe 1 in Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) im Jahr 2010 einen Drucktest mit über 25 000 Litern Dieselöl gemacht. Im Februar 2013 wurde die Flüssigkeit aus dem Bohrloch gepumpt und durch Stickstoff ersetzt. Das Bohrloch wurde verschlossen.

Ein Wissenschaftler der Techischen Universität Clausthal teilt die Schlussfolgerung von Exxonmobil und der Bezirksregierung Arnsberg allerdings nicht. Der Leiter der Abteilung Erdölgeologie, Wolfgang Blendinger, kritisiert die kurzfristige Sichtweise. 'Woher wissen die Schreiber, was in 50 oder 100 Jahren mit dem Diesel und anderen Kontaminanten passiert?' Die Zeitskalen werden immer ausgeklammert, so Blendinger auf dpa-Anfrage, es gehe nur um Kurzfristigkeit.

In Nordrhein-Westfalen liegen derzeit alle Fracking-Aktivitäten auf Eis. Die Landesministerien hatten 2011 ein Moratorium ausgegeben, weil Risiken noch nicht genügend erforscht seien. Ein seit eineinhalb Jahren vorliegender Antrag des Energiekonzerns ExxonMobil für eine Erkundungsbohrung in Nordwalde im Münsterland wird daher derzeit nicht bearbeitet.

Das umstrittene Fracking war am Freitag auch Thema in der Bundes- und Landespolitik. Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) kündigte ein Nein im Bundesrat zum Fracking-Kompromiss der Regierungskoalition in Berlin an. In den Dortmunder 'Ruhr Nachrichten' (Samstag) nannte der Politiker die verkündete Einigung auf einen Gesetzentwurf für die umstrittene Erdgasförderung 'pure Augenwischerei'.

CDU und FDP hatten sich zuvor in Berlin auf eine Ausweitung des Fracking-Verbots auch auf Einzugsgebiete von Trinkwasserseen geeinigt. Bisher war das Verfahren nur in Wasserschutzgebieten verboten. 'Die Länder haben ganz klar gefordert: Kein Fracking mit gefährlichen und riskanten Chemikalien', so der NRW-Umweltminister./lic/DP/enl

17.05.2013

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Erneut Rekordmarken bei Dow und S&P 500

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Höhenflug an der Wall Street scheint keine Grenzen zu kennen. Dank starker Konjunkturdaten kletterte der Dow Jones Industrial am Freitag im Handelsverlauf bis auf 15.357,40 Punkte und schloss schließlich noch 0,80 Prozent fester bei 15.354,40 Punkten - beide Werte bedeuteten neue Rekordmarken für den Leitindex, der auf Wochensicht ein Plus von 1,56 Prozent verbuchte. Mit neuen Höchstständen glänzte auch der marktbreite S&P-500-Index : Er stieg bis auf 1.667,38 Punkte und brachte ein Plus von 0,95 Prozent auf 1.666,12 Punkte ins Ziel. An der technologielastigen Nasdaq-Börse schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 0,99 Prozent fester bei 3.028,96 Punkten, was immerhin so hoch war wie seit Oktober 2000 nicht mehr.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten ist insbesondere dieser Datenkranz ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft. Neben den Daten stützten Aussagen des Präsidenten der Minneapolis Federal Reserve Bank, Narayana Kocherlakota, der ein weiter aggressives Vorgehen der US-Notenbank Fed zur Stimulierung der Wirtschaft unterstützt. Derzeit gebe es unter den Währungshütern wenig Unterstützung für ein Zurückfahren der lockeren Geldpolitik, sagte er.

BANKEN UND TECH-WERTE VORN

Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.

Im Dow gehörten insbesondere Banken- und Technologiewerte zu den Gewinnern: JPMorgan setzten sich mit plus 2,61 Prozent an die Indexspitze. Dahinter gewannen Microsoft und IBM 2,32 beziehungsweise 1,83 Prozent. Verlierer waren dagegen die als defensiv geltenden Papiere aus dem Gesundheitssektor: Pfizer und Merck & Co. büßten als Schlusslichter 0,99 respektive 0,82 Prozent ein.

YAHOO WENDET MILLIARDENSTRAFE AB - GERÜCHTE ÜBER ZUKAUF

Außerhalb des Leitindex rustchten die Aktien der Supermarktkette J.C. Penney nach schwachen Zahlen um 4,15 Prozent ab. Der Konzern kämpft mit einem sinkenden Absatz und den Altlasten seines früheren Konzernchefs Ron Johnson. Im abgelaufenen ersten Quartal hatte sich der Verlust mehr als verdoppelt. Dass Northrop Grumman sein Aktienrückkauf-Programm aufstockte, ließ indes die Papiere des Rüstungskonzerns um 4,01 Prozent steigen.

Die Yahoo-Titel gaben um 0,23 Prozent nach. Der Internet-Konzern konnte eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar in Mexiko abwenden. Das Oberste Gericht hatte das vorherige Urteil eines Gerichts in Mexiko-Stadt zugunsten mexikanischer Spezialisten für Branchenbücher kassiert. Derweil soll Yahoo Medienberichten zufolge an der Blog-Plattform Tumblr interessiert sein. Als möglicher Kaufpreis wurde eine Milliarde US-Dollar genannt.

DELL IM MINUS NACH ZAHLEN

Bei Dell stand nach einem Gewinneinbruch für das erste Quartal ein Kursminus von 0,30 Prozent zu Buche. Börsianer sagten, beim Computerspezialisten stünden derzeit weniger die Zahlen, sondern die Zukunftspläne von Unternehmensgründer Michael Dell und der wichtigsten Investoren im Fokus. Während Michael Dell den Konzern zurückkaufen und von der Börse nehmen will, torpedieren die Großaktionäre Southeastern Asset Management und Milliardär Carl Icahn das Vorhaben mit einem Gegenvorschlag: Sie wollen Dell an der Börse lassen und eine hohe Sonderausschüttung erzwingen./gl/he

17.05.2013

Aktien New York Schluss: Erneut Rekordmarken bei Dow und S&P 500

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Höhenflug an der Wall Street scheint keine Grenzen zu kennen. Dank starker Konjunkturdaten kletterte der Dow Jones Industrial am Freitag im Handelsverlauf bis auf 15.357,40 Punkte und schloss schließlich noch 0,80 Prozent fester bei 15.354,40 Punkten - beide Werte bedeuteten neue Rekordmarken für den Leitindex, der auf Wochensicht ein Plus von 1,56 Prozent verbuchte. Mit neuen Höchstständen glänzte auch der marktbreite S&P-500-Index : Er stieg bis auf 1.667,38 Punkte und brachte ein Plus von 0,95 Prozent auf 1.666,12 Punkte ins Ziel. An der technologielastigen Nasdaq-Börse schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 0,99 Prozent fester bei 3.028,96 Punkten, was immerhin so hoch war wie seit Oktober 2000 nicht mehr.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten ist insbesondere dieser Datenkranz ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft.

Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil./gl/he

17.05.2013

Aktien New York: Höhenflug geht weiter - Im Frühhandel erneuter Dow-Rekord

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem kleinen Rücksetzer vom Vortag haben die US-Börsen am Freitag ihren Höhenflug fortgesetzt. Dank starker Konjunkturdaten markierte der Dow Jones Industrial im frühen Handel bei 15.305,44 Punkten erneut einen Rekordstand. Zuletzt gewann der Leitindex 0,33 Prozent auf 15.283,53 Punkte - aus Wochensicht steht damit aktuell ein Plus von 1,09 Prozent zu Buche. Der breit gefasste S&P-500-Index stieg am Freitag um 0,45 Prozent auf 1.657,96 Punkte. An der technologielastigen Nasdaq-Börse rückte der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,34 Prozent auf 3.009,56 Punkte vor.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten sind insbesondere die Frühindikatoren ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft.

Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.

Die Aktien der Supermarktkette J.C. Penney rutschten nach schwachen Zahlen um 2,08 Prozent ab. Der Konzern kämpft mit einem sinkenden Absatz und den Altlasten seines früheren Konzernchefs Ron Johnson. Im abgelaufenen ersten Quartal hatte sich der Verlust mehr als verdoppelt.

Die Yahoo-Titel verloren 0,11 Prozent. Der Internet-Konzern konnte eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar in Mexiko abwenden. Das Oberste Gericht hatte das vorherige Urteil eines Gerichts in Mexiko-Stadt zugunsten mexikanischer Spezialisten für Branchenbücher kassiert. Dass Northrop Grumman sein Aktienrückkauf-Programm aufstockte, ließ indes die Papiere des Rüstungskonzerns um 3,42 Prozent steigen.

Bei Dell stand nach einem Gewinneinbruch für das erste Quartal ein unauffälliges Kursplus von 0,07 Prozent zu Buche. Börsianer sagten, beim Computerspezialisten stünden derzeit weniger die Zahlen, sondern die Zukunftspläne von Unternehmensgründer Michael Dell und der wichtigsten Investoren im Fokus. Während Michael Dell den Konzern zurückkaufen und von der Börse nehmen will, torpedieren die Großaktionäre Southeastern Asset Management und Milliardär Carl Icahn das Vorhaben mit einem Gegenvorschlag: Sie wollen Dell an der Börse lassen und eine hohe Sonderausschüttung erzwingen./gl/he

17.05.2013

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax setzt Rekordjagd fort - Neun Gewinntage

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag den neunten Tag im Plus geschlossen und seine Rekordfahrt in gedrosseltem Tempo fortgesetzt. Nach überraschend starken US-Konjunkturdaten stieg der deutsche Leitindex am Nachmittag kurz bei 8.408,62 Punkten auf den höchsten Stand in seiner Geschichte. Mit einem Aufschlag von 0,34 Prozent auf 8398,00 Punkten ging er schließlich aus dem Handel. Auf Wochensicht gewann der Dax 1,44 Prozent, seit seinem kräftigen Höhenflug ab Mitte April sogar 12,6 Prozent. Der MDax ging am Freitag mit plus 0,14 Prozent bei 14. 070,63 Punkten aus dem Tag. Der TecDax verlor 0,30 Prozent auf 967,46 Punkte.

In den USA hatte sich die Stimmung der Verbraucher im Mai stark aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Stimmungsbarometer war auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert und überraschte den Markt positiv. Zudem war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Zusätzlich habe der Automobilsektor, gestützt auf europäische Absatzzahlen, den Dax angetrieben, ergänzte Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research.

AUTOTITEL IM FOKUS

Die rasante Talfahrt auf Europas Automärkten hat vorerst ein Ende gefunden. Im April waren zum ersten Mal seit 19 Monaten wieder mehr Pkw neu zugelassen worden als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig gab ein positiver Kommentar der Credit Suisse zum Sektor Auftrieb. Die BMW -Papiere legten um 0,74 Prozent zu, die von Daimler und Volkswagen sogar um jeweils rund dreieinhalb Prozent.

Die Dax-Spitze eroberten die Lanxess -Aktien mit plus 6,64 Prozent. Die Reifennachfrage habe sich im April erholt, sagte ein Analyst mit Blick auf Daten des Reifenherstellers Michelin . Lanxess ist der weltweit größte Hersteller von synthetisch hergestelltem Kautschuk als Reifen-Rohstoff.

SÜDZUCKER AM MDAX-ENDE

Die Anteilsscheine von Beiersdorf und Henkel gaben um jeweils mehr als 1,4 Prozent nach. Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs schrieben, dass der Bewertungsaufschlag der europäischen Konsumgüterbranche mittlerweile zu hoch sei.

Im MDax weiteten die Südzucker -Aktien ihre Vortagesverluste auf dem letzten Indexplatz um knapp sechs Prozent aus. Nachdem sie am Donnerstag mit einem Abschlag von fast sieben Prozent unter den Aussagen des Managements für das operative Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres gelitten hatten, folgten am Freitag negative Analystenkommentare.

STEIGENDE KURSE AUCH ANDERSWO

Der EuroStoxx 50 stieg mit plus 0,40 Prozent auf 2.817,99 Punkten auf den höchsten Stand seit Juni 2011. Auch die Börsen in Paris und London legten zu. In den USA ging der Höhenflug weiter. Die Indizes präsentierten sich nach den starken Konjunkturdaten zum europäischen Handelsschluss freundlich.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,12 Prozent am Vortag auf 1,06 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,31 Prozent auf 135,25 Punkte. Der Bund Future rückte um 0,12 Prozent auf 145,37 Punkte vor. Der Kurs des Euro sank bis zum Abend auf 1,2809 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2869 (Donnerstag: 1,2890) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7771 (0,7758) Euro./ck/he

--- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---

17.05.2013

WDH/Aktien Frankfurt Schluss: Dax setzt Rekordjagd fort - Neun Gewinntage

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag den neunten Tag in Folge im Plus geschlossen und seine Rekordfahrt in gedrosseltem Tempo fortgesetzt. Nach überraschend starken US-Konjunkturdaten stieg der deutsche Leitindex am Nachmittag kurz bei 8.408,62 Punkten auf den höchsten Stand in seiner Geschichte. Mit einem Aufschlag von 0,34 Prozent auf 8398,00 Punkten ging er schließlich aus dem Handel. Auf Wochensicht gewann der Dax 1,44 Prozent, seit seinem kräftigen Höhenflug ab Mitte April sogar 12,6 Prozent. Der MDax ging am Freitag mit plus 0,14 Prozent bei 14. 070,63 Punkten aus dem Tag. Der TecDax verlor 0,30 Prozent auf 967,46 Punkte.

In den USA hatte sich die Stimmung der Verbraucher im Mai stark aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Stimmungsbarometer war auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert und überraschte den Markt positiv. Zudem war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Zusätzlich habe der Automobilsektor, gestützt auf europäische Absatzzahlen, den Dax angetrieben, ergänzte Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research./ck/he

17.05.2013

Aktien Frankfurt Schluss: Dax setzt Rekordjagd fort - Neun Gewinntage

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag den neunten Tag im Plus geschlossen und seine Rekordfahrt in gedrosseltem Tempo fortgesetzt. Nach überraschend starken US-Konjunkturdaten stieg der deutsche Leitindex am Nachmittag kurz bei 8.408,62 Punkten auf den höchsten Stand in seiner Geschichte. Mit einem Aufschlag von 0,34 Prozent auf 8398,00 Punkten ging er schließlich aus dem Handel. Auf Wochensicht gewann der Dax 1,44 Prozent, seit seinem kräftigen Höhenflug ab Mitte April sogar 12,6 Prozent. Der MDax ging am Freitag mit plus 0,14 Prozent bei 14. 070,63 Punkten aus dem Tag. Der TecDax verlor 0,30 Prozent auf 967,46 Punkte.

In den USA hatte sich die Stimmung der Verbraucher im Mai stark aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Stimmungsbarometer war auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert und überraschte den Markt positiv. Zudem war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Zusätzlich habe der Automobilsektor, gestützt auf europäische Absatzzahlen, den Dax angetrieben, ergänzte Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research./ck/he

17.05.2013

WOCHENAUSBLICK: Die Luft wird dünner nach Rekordjagd im Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der seit vier Wochen ungebrochen starke Aufwärtstrend im Dax könnte in der neuen Woche an Dynamik verlieren oder gar einen Dämpfer erhalten. Nach Rekordflügen der weltweit bekanntesten Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 sowie zuletzt auch des deutschen Leitindex, der seit Mitte April um rund 1.000 Punkte zugelegt hat, glauben zunehmend mehr Experten, dass das kurzfristige Kurspotenzial weitgehend ausgeschöpft ist. Impulse durch Unternehmensnachrichten werden zudem wieder seltener, da die Berichtssaison beendet ist.

So warnt etwa Investmentanalyst Thomas Hollenbach von der Landesbank Baden-Württemberg: 'Die Aktienmärkte werden anfälliger. Eine baldige Atempause bei der Dax-Rekordjagd wäre keine Überraschung.' Und laut Daniel Saurenz von Feingold Research steigt mit jedem Punkt im Dax zunehmend die Gefahr deutlicher Gewinnmitnahmen: 'Dann machen Kurse Nachrichten und nicht umgekehrt.'

BLICK AUF FRÜHINDIKATOREN DRINGEND GEBOTEN

Daher dürften die in der neuen Woche anstehenden Konjunkturdaten in den Fokus rücken, denn sie müssen nun laut Analyst Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen die von der Börse antizipierte, spürbare Wirtschaftserholung bestätigen. 'Gegenwärtig nehmen Aktien offensichtlich bereits eine sichtbare Erholung der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr vorweg', schreibt er. Ein Blick auf die Frühindikatoren sei daher dringend geboten. Sollten sie enttäuschen, drohe eine 'ausgeprägte Korrektur' an den Börsen, ist der Experte überzeugt. Hohe Aufmerksamkeit dürfte daher den Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone am Donnerstag zuteil werden sowie dem wichtigsten deutschen Konjunkturbarometer, dem Ifo-Geschäftsklima-Index, am Freitag.

Da bislang allerdings lediglich die Politik des lockeren Geldes samt niedriger Zinsen die Börsen von Rekord zu Rekord gejagt hat, bleibt auch die Geldexpansion in den USA zentrales Thema. Bereits mehrfach schon gab es Forderungen einzelner Fed-Mitglieder in Richtung einer Tempoverringerung bei den Anleihekäufen durch die US-Notenbank. Vor dem Hintergrund der soliden US-Konjunktur im ersten Quartal, der Lohnsteuererhöhungen zu Jahresanfang und inzwischen wirksamer automatischer Ausgabenkürzungen, dürfte daher am kommenden Mittwoch das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) starke Beachtung finden. Am Freitag stehen konjunkturseitig noch die Auftragseingänge langlebiger Güter in den USA auf dem Programm.

UNITED INTERNET BERICHTET ALS NACHZÜGLER ÜBER SEIN QUARTAL

Hauptversammlungen und Dividendenausschüttungen werden in der neuen Woche vor allem unternehmensseitig das Bild bestimmen. Unter den Dax-Konzernen laden die Deutsche Bank und das Chemieunternehmen Lanxess ihre Aktionäre ein und schütten anschließend ihre Dividenden aus. Über sein erstes Quartal wird zudem noch der Internetdienstleister United Internet am Dienstag berichten. Laut Einschätzung von Analysten hat das TecDax-Unternehmen dank des Ausbaus neuer Geschäftsfelder den Umsatz deutlich gesteigert. Am Pfingstmontag dürfte es sehr ruhig zugehen, denn auch wenn die wichtigsten Börsen an diesem Feiertag geöffnet sind, ist die Agenda leer./ck/la/he

--- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---

17.05.2013

ROUNDUP/Aktien New York: Höhenflug geht weiter - Dow erneut auf Rekordstand

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem kleinen Rücksetzer vom Vortag haben die US-Börsen am Freitag ihren Höhenflug fortgesetzt. Dank starker Konjunkturdaten markierte der Dow Jones Industrial im frühen Handel bei 15.303,18 Punkten erneut einen Rekordstand. Zuletzt gewann der Leitindex 0,35 Prozent auf 15.286,82 Punkte - aus Wochensicht steht damit aktuell ein Plus von 1,11 Prozent zu Buche. Der breit gefasste S&P-500-Index stieg um 0,44 Prozent auf 1.657,81 Punkte. An der technologielastigen Nasdaq-Börse rückte der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,46 Prozent auf 3.013,20 Punkte vor.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten sind insbesondere die Frühindikatoren ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft.

Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.

Die Aktien der Supermarktkette J.C. Penney rutschten nach schwachen Zahlen um 3,78 Prozent ab. Der Konzern kämpft mit einem sinkenden Absatz und den Altlasten seines früheren Konzernchefs Ron Johnson. Im abgelaufenen ersten Quartal hatte sich der Verlust mehr als verdoppelt.

Dagegen rückten die Yahoo-Titel um 0,34 Prozent vor. Der Internet-Konzern konnte eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar in Mexiko abwenden. Das Oberste Gericht hatte das vorherige Urteil eines Gerichts in Mexiko-Stadt zugunsten mexikanischer Spezialisten für Branchenbücher kassiert. Dass Northrop Grumman sein Aktienrückkauf-Programm aufstockte, ließ die Papiere des Rüstungskonzerns um 3,94 Prozent steigen.

Bei Dell stand nach einem Gewinneinbruch für das erste Quartal ein unauffälliges Kursminus von 0,04 Prozent zu Buche. Börsianer sagten, beim Computerspezialisten stünden derzeit weniger die Zahlen, sondern die Zukunftspläne von Unternehmensgründer Michael Dell und der wichtigsten Investoren im Fokus. Während Michael Dell den Konzern zurückkaufen und von der Börse nehmen will, torpedieren die Großaktionäre Southeastern Asset Management und Milliardär Carl Icahn das Vorhaben mit einem Gegenvorschlag: Sie wollen Dell an der Börse lassen und eine hohe Sonderausschüttung erzwingen./gl/he

17.05.2013

Aktien New York: Höhenflug geht weiter - Dow erneut auf Rekordstand

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem kleinen Rücksetzer vom Vortag haben die US-Börsen am Freitag ihren Höhenflug fortgesetzt. Dank starker Konjunkturdaten markierte der Dow Jones Industrial im frühen Handel bei 15.303,18 Punkten erneut einen Rekordstand. Zuletzt gewann der Leitindex 0,42 Prozent auf 15.296,76 Punkte - aus Wochensicht steht damit aktuell ein Plus von 1,18 Prozent zu Buche. Der breit gefasste S&P-500-Index stieg um 0,55 Prozent auf 1.659,47 Punkte. An der technologielastigen Nasdaq-Börse rückte der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,47 Prozent auf 3.013,47 Punkte vor.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten sind insbesondere die Frühindikatoren ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft. Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil./gl/he

17.05.2013

Aktien Frankfurt: Dax setzt Rekordjagd fort - Autowerte treiben an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat seine Rekordfahrt am Freitag fortgesetzt. Im frühen Handel hatten noch Sorgen über eine Drosselung der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank sowie schwache Konjunkturdaten für Verluste gesorgt. Gegen Mittag drehte der deutsche Leitindex aber ins Plus und erreichte ein neues Rekordhoch bei 8.407,74 Punkten. Zuletzt gewann er 0,31 Prozent auf 8.395,59 Punkte. Damit zeichnet sich der neunte Gewinntag in Folge ab.

Der MDax stand zuletzt 0,07 Prozent höher bei 14.061,03 Punkten, während der TecDax 0,39 Prozent auf 966,58 Punkte einbüßte. Für den EuroStoxx 50 es um 0,29 Prozent auf 2.814,75 Punkte nach oben.

AUTOWERTE GEFRAGT NACH ABSATZZAHLEN UND HOCHSTUFUNG

Insgesamt sei der Aufwärtstrend im Dax intakt, der mit dem Ausbruch auf ein Rekordhoch vergangene Woche nochmals an Dynamik gewonnen habe, sagte ein Händler. Zudem treibe der Automobilsektor gestützt auf europäische Absatzzahlen die Märkte am Freitag an, ergänzte Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research. Im weiteren Verlauf könnten dann noch das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen sowie die US-Frühindikatoren für Impulse sorgen.

Nach dem heftigen Absturz zum Jahresstart stoppte die rasende Talfahrt auf Europas Automärkten vorerst. Im April wurden zum ersten Mal seit 19 Monaten wieder mehr Pkw neu zugelassen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig trieb eine Hochstufung des europäischen Autosektors auf 'Overweight' durch die Credit Suisse Autowerte an. BMW verteuerten sich um 1,44 Prozent, Daimler und Volkswagen sogar um jeweils rund dreieinhalb drei Prozent.

LANXESS SPRINGEN AN DAX-SPITZE

An die Dax-Spitze schafften es die Lanxess-Aktien mit plus 6,10 Prozent. Die Reifennachfrage habe sich im April erholt und das sei ein Argument, Lanxess-Aktien zu kaufen, sagte ein Analyst mit Blick auf die Daten des Reifenherstellers Michelin .

Auch Bankentitel und Konsumgüterwerte wurden von Analystenstudien bewegt. Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank profitierten von einer Hochstufung des Sektors auf 'Overweight' durch die UBS. Sie verteuerten sich um jeweils fast eineinhalb Prozent. Zudem bestätigte die Ratingagentur Fitch das 'A+'-Rating der Deutschen Bank und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) verschob den europaweiten Stresstest für Kreditinstitute. Bei der Commerzbank rechnen Analysten allerdings bis zum Vollzug der Kapitalerhöhung mit volatilen Kursen. Die Bezugsrechte für die neuen Aktien stiegen um 2,52 Prozent.

GOLDMAN-STUDIE BELASTET HENKEL UND BEIERSDORF

Goldman Sachs äußerte sich zum europäischen Haushaltswarensektor. Der Bewertungsaufschlag der Branche sei mittlerweile zu hoch, begründeten die Strategen die Abstufung des Sektors auf 'Neutral'. Henkel-Aktien büßten daraufhin 1,64 Prozent ein. Beiersdorf sanken um 2,36 Prozent. Im MDax weiteten die Südzucker-Aktien ihre Vortagesverluste um 5,27 Prozent aus. Nachdem sie am Donnerstag unter den Aussagen des Managements für das laufende Geschäftsjahr gelitten hatten, folgten am Freitag negative Analystenkommentare, etwa von Barclays oder der Deutschen Bank.

Ex Dividende werden unter anderem Deutsche Telekom , FMC , ElringKlinger , Celesio und Drillisch gehandelt./mis/ck

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

17.05.2013

ROUNDUP/RATING: Fitch senkt Bonitätsnote von Slowenien um eine Stufe auf 'BBB+'

LONDON (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Slowenien wegen des schlechteren wirtschaftlichen Ausblicks um eine Stufe gesenkt. Die Bonitätsnote werde von bisher 'A-' auf 'BBB+' reduziert, teilte Fitch am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating bleibt 'negativ'. Es droht also eine weitere Herabstufung. Die aktuelle Bewertung liegt drei Noten über dem sogenannten Ramschniveau.

Fitch begründete die Entscheidung mit den merklich verschlechterten Aussichten für das Wirtschaftswachstum und den Staatshaushalt. Man erwarte jetzt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in dem Mittelmeerstaat um zwei Prozent im Jahr 2013 und einen Rückgang von 0,3 Prozent im kommenden Jahr. Das Haushaltsdefizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von vier Prozent im Jahr 2012 auf fünf Prozent im laufenden Jahr steigen. Auch der Schuldenstand wird laut Fitch in den Jahren 2013 bis 2014 auf bis zu 72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Im Jahr 2008 hatte er noch lediglich bei 22 Prozent gelegen.

Neben dem schwachen wirtschaftlichen Ausblick steigerten auch die hohen Kosten für die Sanierung des angeschlagenen Bankensystems den Schuldenstand. Die Banken brauchen für ihre Rekapitalisierung laut Fitch 2,8 Milliarden Euro. Dies ist mehr als doppelt soviel wie die Regierung erwartet. Auch auf der politischen Seite sieht Fitch Risiken. Die Regierung gehe zwar zunehmend die Risiken im Bankensektor und strukturelle Reformen an. Die Handlungsfähigkeit sei jedoch wegen Konflikten zwischen den unterschiedlichen Regierungsparteien eingeschränkt.

Fitch sieht jedoch auch Stärken der slowenischen Wirtschaft. So liege der Schuldenstand im Jahr 2012 unter dem Durchschnitt der Eurozone (2012 bei 92%). Die Leistungsbilanz habe im vergangenen Jahr einen Überschuss ausgewiesen und werde dies laut Fitch auch in den kommenden beiden Jahren tun. Slowenien habe weiterhin einen Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Slowenien hatte sich zuletzt erfolgreich an den Anleihemärkten refinanziert. Die jüngst aufgenommen Mittel sollten laut Fitch bis Ende 2014 den Bedarf des Landes decken. Slowenien wird bei Fitch auch besser bewertet als andere Euro-Krisenländer wie Spanien oder Portugal.

Der Eurokurs reagierte nicht auf die Entscheidung, da sie offenbar wenig überraschend kam. Schließlich hatte die Ratingagentur Moody's die Bonitätsnote sogar in den Ramschbereich ('Ba1') gesenkt. Konkurrent Standard & Poor's bewertet Slowenien aber weiterhin mit 'A-'./jsl/he

17.05.2013

IWF: Zypern könnte mehr Geld brauchen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Lage im hoch verschuldeten Zypern ist laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auch nach dem Hilfsprogramm kritisch. Es sei möglich, dass die Inselrepublik mehr Geld benötige, sollte ihre Konjunktur stärker schrumpfen als erwartet, befindet der IWF in einem am Freitag in Washington vorgelegten Bericht. 'Angesichts der ungewissen Auswirkung der Bankenkrise und Haushaltskürzungen auf die ökonomische Aktivität, bleiben die volkswirtschaftlichen Risiken ungewöhnlich hoch.'

Der IWF erwartet in diesem Jahr für Zypern einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 8,7 Prozent, und ein Minus von 3,9 Prozent im kommenden Jahr. Erst 2015 werde vermutlich eine leichte Erholung einsetzen. Die Arbeitslosigkeit steige auf bis zu 16,9 Prozent, der Schuldenstand werde 126 Prozent des BIP erreichen.

Zypern bekommt laut Beschluss der internationalen Geldgeber insgesamt zehn Milliarden Euro, wobei neun Milliarden Euro auf den Euro-Rettungsfonds ESM und eine weitere Milliarde auf den IWF entfallen./mcm/DP/jsl

17.05.2013

Rating: Fitch senkt Bonitätsnote von Slowenien um eine Stufe auf 'BBB+'

LONDON (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Slowenien wegen des schlechteren wirtschaftlichen Ausblicks um eine Stufe gesenkt. Die Bonitätsnote werde von bisher 'A-' auf 'BBB+' reduziert, teilte Fitch am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating bleibt 'negativ'. Es droht also eine weitere Herabstufung. Die aktuelle Bewertung liegt drei Noten über dem sogenannten Ramschniveau./jsl/enl

17.05.2013

EFSF zahlt Hilfstranche an Griechenland aus

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Griechenland hat weitere Finanzhilfen seiner Euro-Partner erhalten. Der Rettungsfonds EFSF teilte am Freitag in Luxemburg mit, es seien zusätzliche 4,2 Milliarden Euro nach Athen überwiesen worden. Das Geld steht Griechenland 30 Jahre zur Verfügung, es muss erst im Jahr 2043 zurückgezahlt werden.

Der zweite Teil der aktuellen Hilfstranche, die sich auf insgesamt 7,5 Milliarden Euro beläuft, soll im Juni fließen, soweit die vereinbarten Spar- und Reformauflagen erfüllt werden. Dies wird regelmäßig von der sogenannten Troika überprüft. Das sind Experten der EU-Kommission, vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und von der Europäischen Zentralbank (EZB).

Mit der jüngsten Überweisung hat Griechenland bislang 120 Milliarden Euro von seinen Euro-Partnern erhalten. Die zugesagten Finanzhilfen, die alle über den EFSF fließen, belaufen sich auf insgesamt 144,6 Milliarden Euro./bgf/jsl

17.05.2013

USA: Frühindikatoren steigen im April deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich sei der Index um 0,6 Prozent geklettert, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Es war der stärkste Anstieg seit Februar 2012. Analysten hatten indes mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im März war der Indikator noch um revidierte 0,2 (zunächst 0,1) Prozent gefallen.

Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen./jsl/bgf

17.05.2013

USA: Michigan-Konsumklima steigt auf höchsten Stand seit sechs Jahren

MICHIGAN (dpa-AFX) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Mai stark aufgehellt. Mit 83,7 Punkten stieg das von der Universität Michigan erhobene Stimmungsbarometer auf den höchsten Stand seit Juli 2007. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich ein Anstieg um 7,3 Zähler, wie die Universität am Freitag mitteilte. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen.

Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der amerikanischen Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

^Die Daten im Überblick:

Mai Prognose April März

Konsumklima 83,7 77,9 76,4 78,6

(in Punkten)°

/bgf/jsl

17.05.2013

ROUNDUP: Wiesehügel will 'Agenda 2010' überprüfen

BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Kandidat für das Amt des Arbeitsministers, Klaus Wiesehügel, will bei einem Wahlsieg die Reform-'Agenda 2010' des früheren Kanzler Gerhard Schröder auf den Prüfstand stellen. 'Ich will die Arbeitsmarktreformen prüfen und gegebenenfalls korrigieren', sagte der IG-Bau-Chef der 'Bild'-Zeitung (Samstagausgabe). 'Es gilt der Grundsatz: Arbeitsmarktgesetze müssen in der Praxis zu mehr Beschäftigung führen und dürfen für die Betroffenen nicht zu hart ausfallen.' Er wolle Hartz IV aber nicht abschaffen.

Wiesehügel hatte den damaligen SPD-Kanzler Schröder für die vor zehn Jahren durchgesetzte 'Agenda 2010' scharf kritisiert. Nun kündigte er an, er wolle in den nächsten Wochen auf Schröder zugehen, 'um ein paar Missverständnisse aus dem Weg zu räumen'. Anders als in einigen Medien berichtet, sei es 'schlichtweg falsch,' dass er Schröder in der Auseinandersetzung um dessen Reformpolitik als 'asozialen Desperado' beschimpft habe.

Ein solcher Ausspruch hatte auf einem Anti-Schröder-Transparent 2003 bei der zentralen Mai-Feier des Deutschen Gewerkschaftsbundes im hessischen Neu-Anspach gestanden. Die Aussage war im Zuge der Berufung in das Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wiederholt Wiesehügel zugeschrieben worden.

Er sei sich mit Steinbrück 'einig, dass wir die Wirkung der Gesetze auf den Arbeitsmarkt genau anschauen müssen', betonte Wiesehügel. Die SPD habe sich aber verändert - seine Aufgabe sei es, diesem Wandel ein Gesicht zu geben. 'Es geht natürlich auch darum, von der Agenda-Politik enttäuschte Wähler zurückzugewinnen.'

Wiesehügel berichtete, dass er über Vermittlung von Parteichef Sigmar Gabriel in Steinbrücks Kompetenzteam gelandet sei: 'Bei meiner Geburtstagsfeier am zweiten Mai kam Sigmar Gabriel auf mich zu, sagte, dass wir mal dringend telefonieren müssen', so Wiesehügel. 'Schon am nächsten Morgen rief Sigmar an und fragte mich im Auftrag von Peer Steinbrück, ob ich mir vorstellen kann, die Verantwortung für die Themen Arbeit und Soziales im Kompetenzteam zu übernehmen.'

Er habe das zuerst nicht geglaubt. Gabriel habe ihm versichert, dass dies der Wunsch von Steinbrück sei. Als er dann selbst mit Steinbrück gesprochen habe, habe er gemerkt: 'Er will mich tatsächlich unbedingt als seinen Arbeitsminister'./ir/DP/jkr

17.05.2013

Chinas Ministerpräsident Li kommt erstmals nach Berlin

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat nun offiziell bestätigt, dass Chinas neuer Ministerpräsident Li Keqiang am 26. und 27. Mai nach Deutschland kommt. Regierungssprecher Steffen Seibert teilte am Freitag in Berlin mit, Kanzlerin Angela Merkel werde Li am 26. Mai mit militärischen Ehren im Kanzleramt empfangen. Themen seien die Entwicklung der Beziehungen zu China sowie die wirtschafts- und außenpolitische Lage. Es ist Lis erster Besuch in Deutschland. Am Abend wollen die Regierungschefs mit Kabinettsmitgliedern und Wirtschaftsvertretern im Gästehaus der Regierung, Schloss Meseberg, zusammentreffen. Am 27. Mai planen Merkel und Li weitere Gespräche./du/DP/kja

17.05.2013

Wiesehügel will Agenda 2010 überprüfen

BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Kandidat für das Amt des Arbeitsministers, IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel, will im Falle eines Wahlsiegs die rot-grüne Agenda 2010 auf den Prüfstand stellen. 'Ich will die Arbeitsmarktreformen prüfen und gegebenenfalls korrigieren', sagte er der 'Bild'-Zeitung (Samstagausgabe). 'Es gilt der Grundsatz: Arbeitsmarktgesetze müssen in der Praxis zu mehr Beschäftigung führen und dürfen für die Betroffenen nicht zu hart ausfallen.' Er wolle Hartz IV aber nicht abschaffen, sagte der Kritiker der von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) vor zehn Jahren durchgesetzten Agenda 2010.

Er sei sich mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück 'einig, dass wir die Wirkung der Gesetze auf den Arbeitsmarkt genau anschauen müssen'. Die SPD habe sich aber verändert - seine Aufgabe sei es, diesem Wandel ein Gesicht zu geben. 'Es geht natürlich auch darum, von der Agenda-Politik enttäuschte Wähler zurückzugewinnen.'/ir/DP/jkr

17.05.2013

Coeure: EZB auch bei Mittelstandshilfen an Mandat gebunden

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Europäischen Zentralbank (EZB) sind bei der geplanten Unterstützung mittelständischer Unternehmen nach Worten von Ratsmitglied Benoit Coeure Grenzen gesetzt. 'Die EZB kann nur innerhalb ihres Mandats handeln', sagte der französische Notenbankdirektor am Freitag im französischen Orleans. Die EZB hatte Anfang Mai eine Initiative angekündigt, mit der die Problematik derzeit hoher Zinsen für Unternehmenskredite in vielen Krisenländern angegangen werden soll. Die Notenbank erachtet das Problem als Wachstumsbremse.

Coeure sagte, es sei nicht Aufgabe der EZB, Bankbilanz um möglicherweise nicht hinreichend profitable Vermögenswerte zu bereinigen. Sollten die im Währungsraum auseinanderklaffenden Finanzierungskosten eine Folge unterschiedlicher Risiken sein oder auf mangelndes Eigenkapital zurückgehen, falle dies ebenfalls nicht in den Aufgabenbereich der Notenbank. Dies sei Aufgabe anderer Institutionen. Ansonsten könnte die Unabhängigkeit der EZB Schaden nehmen./bgf/jkr

17.05.2013

AKTIEN IM FOKUS 2: Autowerte überwiegend fest - Sektorhochstufung, Absatzzahlen

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT/PARIS/MAILAND (dpa-AFX) - Autowerte sind am Freitag nach Verkaufszahlen aus Europa und Analystenkommentaren zum Sektor überwiegend deutlich gestiegen. Die Credit Suisse hatte den europäischen Autosektor am Morgen auf 'Overweight' hochgestuft. Zudem waren auf dem europäischen Automarkt im April zum ersten Mal seit September 2011 mehr Fahrzeuge losgeschlagen worden als im Vorjahr. Die Neuzulassungen waren um 1,7 Prozent gestiegen. Das Plus dürfte zwar nur den zwei zusätzlichen Arbeitstagen zu verdanken sein, in den Vormonaten waren die Neuzulassungen allerdings immer wieder prozentual zweistellig gefallen.

Die Volkswagen-Aktien (VW) verteuerten sich um 3,73 Prozent auf 168,40 Euro, die Daimler-Papiere um 3,85 Prozent. Die Aktien von BMW legten um 0,74 Prozent zu. Der Dax rückte um 0,34 Prozent auf 8.398,00 Punkte vor.

ANALYST: APRIL-ABSATZ MÖGLICHES ANZEICHEN EINER ERHOLUNG

Europaweit zählten Autowerte ebenfalls zu den Favoriten am Markt. Der europäische Sektorindex führte das Branchentableau mit 2,92 Prozent an. Die Anteilsscheine von Renault verteuerten sich um etwa dreieinhalb Prozent, die von PSA Peugeot Citroen sogar um mehr als zehn Prozent. Verluste gab es mit minus 1,49 Prozent hingegen bei Fiat . Der italienische Autobauer hatte im April in der EU zehn Prozent weniger Autos verkauft.

Equinet-Analyst Tim Schuldt sprach von einer vielversprechenden Entwicklung des europäischen Automarktes im vergangenen Monat. Nach einer kleinen Verbesserung im März könnte der April der erste greifbare Schritt einer Erholung gewesen sein. Noch könne dies aber nicht mit Sicherheit gesagt werden, schränkte er ein.

CREDIT SUISSE: AUTOWERTE GÜNSTIG

Daher sehen Börsianer vor allem in der Sektorhochstufung durch die Credit Suisse den größeren Kurstreiber für Autowerte. Die Aktienstrategen der schweizerischen Bank begründeten ihr neues 'Overweight'-Votum unter anderem mit der attraktiven Bewertung des Sektors sowie einer Erholung des Verbrauchervertrauens. Zudem würde die Nachfrage vermutlich von einer erleichterten Kreditvergabe in den Peripheriestaaten profitieren, die sich die Europäische Zentralbank zum Ziel gesetzt habe. Gleichzeitig halten die Experten die Sorgen vieler Anleger über die Absatzentwicklung der Premiumhersteller in China für unangebracht./mis/rum/la/he

17.05.2013

DAX-FLASH: Rekordhoch nach starken US-Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Positive US-Konjunkturdaten haben den Dax am Freitagnachmittag auf ein Rekordhoch getrieben. Bei 8.408,62 Punkten markierte er den höchsten Stand in seiner nahezu 25-jährigen Geschichte. Zuletzt legte er noch um 0,22 Prozent auf 8.388,63 Punkte zu. In den USA hatte sich die Stimmung der Verbraucher im Mai stark aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Stimmungsbarometer war auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert und überraschte den Markt positiv. Zudem war der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker als erwartet gestiegen./ck/he

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt CTS Eventim auf 'Buy' und Ziel auf 33 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat CTS Eventim nach Zahlen von 'Add' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 28 auf 33 Euro angehoben. Das erste Quartal des Ticket-Anbieters habe im Rahmen ihrer Erwartung gelegen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. In Großbritannien dürfte sich die Dynamik nun aber beschleunigen. Auch in den USA stehe der Konzern vor einigen neuen Geschäftschancen./fri/ajx

17.05.2013

EUROSTOXX-FLASH: Index dreht ins Plus

PARIS (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat am Freitag nach einem verhaltenen Start ins Plus gedreht und zuletzt 0,15 Prozent auf 2.810,86 Punkte gewonnen. Börsianer verwiesen auf einen intakten Aufwärtstrend und die Stärke des Automobilsektors nach guten europäischen Absatzzahlen. Im Stoxx Europe 600 rückte der Branchenindex als Spittzenreiter um 2,09 Prozent vor./gl/he

17.05.2013

ANALYSE: Merrill Lynch senkt Ziel für Salzgitter AG auf 39 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Salzgitter AG nach Zahlen für das erste Quartal von 41 auf 39 (Kurs 31,00) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Analyst Cedar Ekblom reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Vorsteuerergebnisprognose für 2013. Dies reflektiere in erster Linie die schwachen Gewinne in der Stahlröhrensparte. Er rechnet nun mit einem Vorsteuerverlust von vier Millionen Euro.

Derweil dürfte die Profitabilität im europäischen Stahlgeschäft ihr Tief erreicht haben. Kurzfristig sei allerdings nicht mit einer deutlichen Erholung zu rechnen. Sollte sich die europäische Stahlnachfrage aber erholen, würde Salzgitter deutlich davon profitieren. Das schwache Stahlmarktumfeld sei zudem mehr als ausreichend im Kurs eingepreist.

Zudem sieht der Analyst im Jahresverlauf einen möglichen positiven Kurstreiber in der erwarteten Ankündigung einer umfangreichen Restrukturierung des Stahlkonzerns. Das Management habe bereits vom internen Ziel eines Vorsteuergewinns vor dem Beitrag der Beteiligung Aurubis gesprochen. Das impliziere nachhaltige Kostensenkungen von mindestens 100 Millionen Euro.

Gemäß der Einstufung 'Buy' geht Merrill Lynch davon aus, dass die Aktie innerhalb der nächsten 12 Monate nach einer Bewertungsänderung einen Gesamtertrag aus Kursgewinn und Dividende von mindestens 10 Prozent abwerfen wird./mis/fat

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co..

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Ziel für Talanx auf 27 Euro - 'Accumulate'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Talanx nach Quartalszahlen von 26 auf 27 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Accumulate' belassen. Der Versicherungskonzern sei solide in das Geschäftsjahr gestartet, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Außerdem habe Talanx eine mögliche Prognoseanhebung für die Halbjahreszahlen in Aussicht gestellt. Daher habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für das Gesamtjahr 2013 etwas angehoben. Die Aktie sei attraktiv bewertet./rum/ajx/fat

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: Exane BNP senkt HSBC auf 'Neutral' - Ziel 800 Pence

PARIS (dpa-AFX Broker) - Exane BNP Paribas hat HSBC nach einem Strategietag von 'Outperform' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel auf 800 Pence belassen. Das Ertragsumfeld der Bank bleibe weiter schwierig, schrieb Analyst Tom Rayner in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Prognosen für 2014 und 2015. Er gehe nun mehr davon aus, dass sich die Aktie besser als die übrigen Branchenwerte entwickeln werde./fri/ajx/?fat

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Air Berlin auf 2,40 Euro - 'Neutral'

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Air Berlin nach Zahlen von 2,60 auf 2,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das erste Quartal des Billigfliegers sei trotz der Umstrukturierungen schwach ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Freitag. Vor allem die negative Betriebsgewinnmarge (EBIT) sei schwach gewesen. Der Experte geht jetzt für das Gesamtjahr von einem Verlust vor Zinsen und Steuern von 43 Millionen Euro aus, nachdem er bisher noch einen Gewinn von 12 Millionen Euro erwartete./fri/tav

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für Deutsche Post auf 21 Euro - 'Overweight'

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Deutsche Post von 18,50 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Durch den wachsenden Internethandel sowie eigene Umstrukturierungen verzeichneten die Postkonzerne wieder starkes Wachstumspotenzial, schrieb Analystin Susanna Invernizzi in einer Branchenstudie vom Freitag. Als Ergebnis von Umsatzwachstum und Kostenkontrolle dürfte sich der Free Cashflow verbessern und zum Abbau der Verschuldung führen. Die Deutsche Post ist unter den europäischen Branchenwerten der 'Top Pick' der Expertin./fri/ajx

17.05.2013

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Ziel für Rheinmetall auf 40 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Rheinmetall nach Zahlen von 36 auf 40 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Obwohl die Rüstungssparte im ersten Quartal eher schwach abgeschnitten habe, behalte er seine Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen und Steuern bei, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Das Management des Autozulieferers und Rüstungskonzerns habe bereits in der Vergangenheit bewiesen, das Geschäft erfolgreich zu restrukturieren. In den kommenden Monaten rechne er zudem mit einer starken Auftragsentwicklung./rum/ajx