dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

28.08.2015

Bosch Thermotechnik eröffnet erstes Werk in Mexiko

TEPOTZOTLÁN (dpa-AFX) - Boschs Heizungssparte Thermotechnik hat ihre erste Produktion in Mexiko eröffnet. In Tepotzotlán nördlich von Mexico City produziert der Technologiekonzern Gas-Durchlauferhitzer für den lateinamerikanischen Markt, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bis 2016 sollen dort 100 Mitarbeiter beschäftigt sein. Zunächst würden fünf Millionen Euro in den Standort investiert, weil die Produktion in ein bestehendes Gebäude einzieht. Die Thermotechnik-Sparte ist für etwa sechs Prozent der Umsätze des Bosch-Konzerns verantwortlich.

"Mexiko ist aufgrund seiner zunehmenden Bedeutung als Wirtschaftsstandort eine wichtige Säule in unserer Wachstumsstrategie für den nordamerikanischen Markt", sagte Bosch-Geschäftsführer Werner Struth. Im vergangenen Jahr hatte Bosch seine gesamten Umsätze in Mexiko um sechs Prozent gesteigert. Struth rechnet damit, dass diese Dynamik anhält. Bosch hat in verschiedenen Geschäftsbereichen in den vergangenen zehn Jahren mehr als 400 Millionen Euro in Mexiko investiert und beschäftigt dort mehr als 12 300 Mitarbeiter. 2014 eröffnete Bosch in Guadalajara sein erstes Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieurdienstleistungen für den amerikanischen Markt. Außerdem erweitert Bosch bis 2017 für 460 Millionen Euro die Kraftfahrzeugtechnik-Produktion in Toluca und Juárez./ang/DP/stb

28.08.2015

Tengelmann setzt Bemühungen um Ministererlaubnis fort

MÜLHEIM/RUHR (dpa-AFX) - Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub setzt seine Bemühungen um eine Ministererlaubnis für die Übernahme der Kaiser's-Tengelmann-Supermärkte durch Edeka auch nach dem negativen Urteil der Monopolkommission fort. Für den Fall, dass Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel (SPD) die Übernahme doch freigibt, schloss das Unternehmen jetzt mit den Betriebsräten in den Regionen Berlin und Nordrhein eine Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung, wie Unternehmen und Betriebsrat der Deutschen Presse Agentur bestätigten.

Sie sieht im Falle einer Fusion nach Betriebsratsangaben Beschäftigungsgarantien im Raum Berlin für alle Mitarbeiter für mindestens 24 Monate vor. In Nordrhein-Westfalen, wo unter anderem die Zentrale von Kaiser's Tengelmann ihren Sitz hat, gilt die Beschäftigungsgarantie indes nur für rund 80 Prozent aller Mitarbeiter und für mindestens 18 Monate. Hier sollen Abfindungen, eine interne Stellenbörse und Transfergesellschaften die Folgen des Personalabbaus für die Mitarbeiter dämpfen.

Die Betriebsräte der Region München hatten sich nicht an den Verhandlungen beteiligt./rea/DP/stb

28.08.2015

Postbank-Chef Strauß will Online- und Kreditgeschäfte ausbauen

BONN/BOCHUM (dpa-AFX) - Die Postbank will ihre Geschäfte mit digitalen Diensten und Privatkrediten nach der angekündigten Abspaltung von der Deutschen Bank weiter ausbauen. Das Bonner Institut habe inzwischen fünf Millionen Onlinekunden. Bereits 90 Prozent aller Überweisungen würden virtuell getätigt - eine "erfreuliche Quote", bei der der Vorstand jedoch noch "Ausbaupotenzial" sieht, sagte Postbank-Chef Frank Strauß bei der Hauptversammlung am Freitag in Bochum. Das Bonner Institut kündigte zudem an, das Kreditgeschäft mit Privatkunden weiter auszubauen.

Die Deutsche Bank , die als Großaktionärin 96,8 Prozent der Anteile an der Postbank hält, will sich von ihrer Tochterfirma trennen. Dazu sollen die verbliebenen Kleinaktionäre (3,2 Prozent) zunächst mit einer Zwangsabfindung aus der Gesellschaft herausgedrängt werden. Im kommenden Jahr ist dann ein erneuter Börsengang vorgesehen. Der Beschluss des sogenannten "Squeeze-Out" auf dem Aktionärstreffen gilt als Formsache./daf/ls/DP/stb

28.08.2015

Erstes Weihnachtsgebäck kommt in die Regale

BERLIN (dpa-AFX) - Vier Monate vor dem Weihnachtsfest kommt in Deutschland das erste Weihnachtsgebäck in den Einzelhandel. Dieser Tage, rund um den meteorologischen Herbstanfang, beginnt die Saison für Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne. Es gebe bereits zu einem so frühen Zeitpunkt eine Nachfrage nach diesen Produkten, sagte der Deutschland-Chef des Herstellers Bahlsen, Michael Hähnel, am Freitag bei einem Werksbesuch in Berlin-Tempelhof.

Die deutschen Hersteller produzierten im vergangenen Jahr insgesamt 82 000 Tonnen Herbstgebäck. "Wir rechnen für das Jahr 2015 mit einem stagnierenden Markt", fügte Hähnel hinzu. Daran wolle Bahlsen seinen Marktanteil erhöhen, der nach Berechnungen des Marktforschers Nielsen 2014 bei 4,8 Prozent lag./brd/DP/stb

28.08.2015

HSH Nordbank stabilisiert sich - Gespräche mit EU laufen

HAMBURG (dpa-AFX) - Die HSH Nordbank hat im ersten Halbjahr ihren operativen Gewinn gesteigert. Die Kernbank, wo die gesunden Teile der Bank gebündelt sind, verdiente in den ersten sechs Monaten 268 Millionen Euro, teilte die HSH Nordbank am Freitag in Hamburg mit. Diese Zahl ist bereinigt um sämtliche Garantie- und Sondereffekte und liegt um 14 Prozent über dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das zeige, dass der Aufbau des Geschäftsmodells auf dem richtigen Weg sei, ohne die Altlasten.

Als offizielles Ergebnis weist die Bank 222 Millionen vor und 147 Millionen Euro nach Steuern aus, das ist jeweils ungefähr gut halb so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem mit Blick auf die milliardenschweren Schiffskredite brauche die Bank eine substanzielle Entlastung der Bilanz, sagte Vorstandschef Constantin von Oesterreich. Die Gespräche zwischen den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein und der EU-Kommission über die Neustrukturierung der Bank gestalten sich nach seiner Aussage intensiv und konstruktiv. Eine Grundsatzeinigung werde bis zum Herbst angestrebt./egi/DP/stk

28.08.2015

Digitalkiosk Blendle Mitte September breit verfügbar

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der Digitalkiosk Blendle, über den Artikel aus Zeitungen und Magazinen online gekauft werden können, geht in Deutschland nach einem Testlauf am 14. September offiziell an den Start. Dabei sind unter anderem "Der Spiegel", die "Süddeutsche Zeitung", "Die Welt", "Die Zeit", die "Bild am Sonntag" oder die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", wie Mitgründer Marten Blankesteijn in einem Blogeintrag am Freitag schrieb.

Blendle war im Frühjahr 2014 in den Niederlanden gestartet und gewann dort bisher über 400 000 Nutzer. Sie kauften im Schnitt 10 bis 15 Artikel pro Monat, sagte Blankesteijn. Etwa zwei Drittel der Kunden seien im Alter unter 35 Jahren. Das ist eine Zielgruppe, die für Printmedien als schwieriger zu erreichen gilt.

Nutzer können bei Blendle Ausgaben der Medien Seite für Seite durchblättern, lesbar sind dabei allerdings nur die Überschriften. Will man den gesamten Artikel lesen, muss man zahlen. Der Preis wird von den Verlegern selbst festgelegt und meist nach Länge gestaffelt. War man mit einem Artikel unzufrieden, bekommt man das Geld zurück./so/DP/stb

28.08.2015

Tchibo senkt die Kaffeepreise - Hauptsorten 30 Cent billiger

HAMBURG (dpa-AFX) - Der führende deutsche Kaffeekonzern Tchibo senkt erstmals seit zwei Jahren die Preise. Ab kommenden Montag werden die Tchibo-Sorten wie Feine Milde oder Privatkaffee um 30 Cent je Pfund günstiger angeboten, teilte Tchibo am Freitag in Hamburg mit. Espresso verbilligt sich um einen Euro je Kilo. Feine Milde kostet dann in den Tchibo-Filialen zum Beispiel 5,69 Euro. Damit löse Tchibo das Versprechen aus dem Frühjahr ein, die Preise zu senken, sobald die Entwicklung an den Rohkaffeemärkten dies zulasse. Nun seien die Preise für Rohkaffee gesunken und Tchibo gebe diesen Einkaufsvorteil an seine Kunden weiter./egi/DP/stb

28.08.2015

IT-Marktforscher: 3,6 Millionen Apple-Uhren verkauft

STAMFORD (dpa-AFX) - Apple hat nach Berechnungen des IT-Marktforschers IDC im vergangenen Quartal 3,6 Millionen Geräte seiner Computer-Uhr verkauft. Damit habe die Apple Watch aus dem Stand den zweiten Platz im Markt für am Körper tragbare Technik, die sogenannten "Wearables" erklommen, berichtete IDC am späten Donnerstag. Angeführt werde der Markt vom Fitness-Spezialisten Fitbit, der auf 4,4 Millionen verkaufte Geräte kam.

Bei "smarten Wearables" - also solchen, die ähnlich wie Smartphones auch Anwendungen anderer Anbieter unterstützen - habe Apple zwei Drittel des Marktes erobert, schätzt IDC. Damit würde sich die Prognose bestätigen, dass sich die Apple Watch besser verkaufen würde als Computeruhren aller anderen Anbieter zusammen. So fiel der Anteil von Samsung am gesamten "Wearables"-Markt laut IDC in einem Jahr von 14,3 auf 3,3 Prozent. Die Südkoreaner sind seit fast zwei Jahren mit diversen Smartwatches auf dem Markt.

Apple selbst macht keine Angaben zum Absatz der Uhr, die im April mit zunächst wochenlangen Lieferverzögerungen gestartet war. Das Geschäft mit der Apple Watch wird in der Bilanz in die Kategorie "Sonstiges" einsortiert, zusammen mit iPod-Playern und der Fernsehbox Apple TV.

Besonders optimistische Analysten hatten ursprünglich mit bis zu vier Millionen verkauften Apple-Uhren im Startquartal gerechnet. Nachdem der Umsatz in der Rubrik "Sonstiges" aber binnen drei Monaten um 952 Millionen Dollar wuchs, korrigierten viele die Schätzung nach unten. Apple betont, dass der gesamte Zuwachs auf die Apple Watch zurückgehe und sie auch noch Rückgänge bei anderen Geräten ausgeglichen habe.

IDC beobachtet für Berechnungen zu Geräteverkäufen unter anderem Verkaufskanäle und die Zuliefererindustrie. Fitbit legt seit dem Börsengang selbst Absatzzahlen vor./so/DP/stb

28.08.2015

Amgen erhält US-Zulassung für neuartigen Cholesterinsenker

THOUSAND OAKS (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Amgen kann seinem französischen Konkurrenten Sanofi ab sofort in den USA Konkurrenz mit einem neuen Cholesterinsenker machen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA ließ am Donnerstag (Ortszeit) das Amgen-Mittel Repatha für Patienten zu, die ihre hohen Cholesterinwerte nicht mit herkömmlichen Mitteln unter Kontrolle bekommen. Die Behandlung werde in den USA jährlich rund 14 000 US-Dollar kosten, bei einer 140mg-Dosis alle zwei Wochen, wie Amgen mitteilte.

In der EU ist Repatha seit Ende Juli zugelassen. Das Mittel konkurriert mit Sanofis Praluent, das bereits in den USA verfügbar ist. Beide gehören zu einer neuen Generation von Cholesterinsenkern: Im Labor hergestellte Antikörper sollen dem Körper helfen, das "schlechte" LDL-Cholesterin selbst besser aus dem Blut zu entfernen. Analysten erwarten, dass die Umsätze mit beiden Medikamenten 2018 jeweils die Milliardengrenze knacken./fri/stb

28.08.2015

Deutsche Anleihen starten kaum verändert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag nahezu unverändert in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,01 Prozent auf 153,73 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag bei 0,72 Prozent.

Zum Wochenschluss richtet sich der Fokus auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die Anleger hielten sich vor neuen Konjunkturdaten aus den USA zurück, die am Nachmittag neue Hinweise auf den möglichen Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung der Fed seit mehr als neun Jahren liefern könnten, hieß es aus dem Handel.

Außerdem erhoffen sich Anleger von einem Treffen führender Notenbanker, das derzeit im amerikanischen Jackson Hole stattfindet, ebenfalls Hinweise auf den Zeitpunkt der US-Zinserhöhung. Zuletzt hatte der Markt zunehmend auf eine Verschiebung der Zinswende von September auf den Dezember spekuliert./jkr/stb

28.08.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger werden vor dem Wochenende vorsichtig

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investoren am deutschen Aktienmarkt brauchen auch zum Ende einer turbulenten Woche starke Nerven. Der Dax zollte am Freitag seiner kräftigen Vortageserholung Tribut und fiel am Vormittag um 0,85 Prozent auf 10 228,42 Punkte. Trotz des Kurseinbruchs am Montag liegt der deutsche Leitindex damit auf Wochensicht aber immer noch rund 1 Prozent vorn.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax gab am Freitag um 0,52 Prozent auf 19 552,60 Punkte nach und der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,39 Prozent auf 1686,60 Punkte. Mit Blick auf den europäischen Aktienmarkt fiel der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um mehr als ein halbes Prozent.

EXPERTE: ANLEGER SCHEUEN VOR WOCHENENDE RISIKEN

Angesichts der aktuell angespannten Börsenstimmung wollten zahlreiche Investoren über das Wochenende keine Risiken eingehen, schrieb Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar in einem Marktkommentar. So hatte der Dax am Montag noch an eine sehr schwache Vorwoche angeknüpft und war in der Spitze um fast 8 Prozent auf das Niveau von Dezember 2014 gefallen. Grund des Kurzsturzes waren Sorgen um eine harte Landung der chinesischen die Wirtschaft und die Turbulenzen an Chinas Aktienmärkten.

Mittlerweile haben sich die Börsen Chinas aber gefangen und ein Stück weit erholt. Zur Entspannung an den Börsen der Welt trugen zudem überwiegend gute Wirtschaftsdaten aus den USA sowie eine verstärkte Hoffnung auf eine spätere Zinswende in den USA bei.

SIEMENS HÄLT SICH GUT - HÄNDLER: KAUFEMPFEHLUNG TREIBT AN

Die Aktien von K+S zählten mit einem Plus von 0,48 Prozent zu den wenigen Gewinnern im Dax. Analyst John Philipp Klein von der Privatbank Berenberg sieht in einer aktuellen Studie zwar eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme des Dünger- und Salzproduzenten durch den Wettbewerber Potash, hält eine Transaktion aber weiterhin für möglich.

Die Papiere des Industriekonzerns Siemens wurden Händlern zufolge von einer Kaufempfehlung der britischen Investmentbank HSBC gestützt. Sie fielen um vergleichsweise geringe 0,19 Prozent.

KLÖCO STEIGT NACH KAUFEMPFEHLUNG

Im MDax verteuerten sich die Aktien des Stahlhändlers Klöckner & Co nach einer Kaufempfehlung durch die Baader Bank um 0,25 Prozent. Für die Aktien des Kupferkonzerns Aurubis ging es in einem für Rohstoffwerte vergleichsweise freundlichen europäischen Marktumfeld um 0,80 Prozent nach oben. Die Aktien des Stahlkochers Salzgitter gewannen rund 2 Prozent./mis/das

28.08.2015

Aktien China Schluss: Börsen erholen sich kräftig

SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Börsen in China haben sich am Freitag kräftig erholt. Der wichtige Shanghai Composite Index stieg um 4,82 Prozent auf 3232,35 Punkte. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, kletterte sogar um 6,26 Prozent auf 2082,12 Punkte. Nach den jüngsten schweren Kurseinbrüchen seit Ende vergangener Woche stiegen die Kurse damit den zweiten Tag in Folge.

Die Behörden hatten am Vortag wieder am Markt eingegriffen, um die Kurse nach der vorangegangenen Talfahrt weiter ins Plus zu bringen. Auch spekulieren Anleger darauf, dass die Regierung vor den Feiern und der seltenen Militärparade 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Asien am 3. September in Peking nicht zulassen wird, dass die Kurse wieder einbrechen./lw/DP/das

28.08.2015

Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger atmen nach hektischer Woche durch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den turbulenten letzten Tagen haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss zurückgehalten. Der Dax fand im frühen Handel keine Richtung und war zuletzt mit einem Plus von 0,04 Prozent auf 10 319,94 Punkte nahezu unverändert. Trotz des Kurseinbruchs am Montag liegt der deutsche Leitindex damit auf Wochensicht fast 2 Prozent vorn.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax stieg am Freitag um 0,35 Prozent auf 19 723,38 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,47 Prozent auf 1701,23 Punkte vor. Mit Blick auf den europäischen Aktienmarkt stieg der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 moderat.

Am Montag hatte der Dax noch an eine sehr schwache Vorwoche angeknüpft und war in der Spitze um fast 8 Prozent auf das Niveau von Dezember 2014 gefallen. Grund des Kurzsturzes waren Sorgen um eine harte Landung der chinesischen die Wirtschaft und die Turbulenzen an Chinas Aktienmärkten. Mittlerweile haben sich die Börsen Chinas aber gefangen und am Freitag ihre Vortageserholung fortgesetzt.

Zur Entspannung an den Börsen der Welt trugen zudem überwiegend guten Wirtschaftsdaten aus den USA sowie eine verstärkte Hoffnung auf eine spätere Zinswende in den USA bei. Experten warnen aber vor übertriebenem Optimismus beim Blick auf den Dax. Die jüngste Aufwärtsbewegung sei immer noch unter der Überschrift "technische Erholung" zu sehen, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba in einem Marktkommentar./mis/das

28.08.2015

Aktien Frankfurt Ausblick: Moderate Gewinne erwartet nach starkem Vortag

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den turbulenten letzten Tagen hoffen die Anleger am deutschen Aktienmarkt auf einen ruhigen Wochenausklang. Der X-Dax als Indikator für den Dax signalisierte am Freitag rund eine Dreiviertelstunde vor der Eröffnung ein Plus von 0,13 Prozent auf 10 329 Punkte. Börsianer rechnen nach der starken Erholung des deutschen Leitindex am Vortag aber mit Zurückhaltung.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 deutete sich am Morgen ebenfalls eine moderat höhere Eröffnung an.

DAX DÜRFTE DIE WOCHE TROTZ EINBRUCH IM PLUS BEENDEN

Am Montag hatte der Dax noch an eine sehr schwache Vorwoche angeknüpft und war in der Spitze um fast 8 Prozent auf das Niveau von Dezember 2014 gefallen. Grund des Kurzsturzes waren Sorgen um eine harte Landung der chinesischen die Wirtschaft und die Turbulenzen an Chinas Aktienmärkten. Mittlerweile haben sich die Börsen Chinas aber gefangen und am Freitag ihre Vortageserholung fortgesetzt.

Dies sowie überwiegend gute Wirtschaftsdaten aus den USA trugen zur Entspannung an den weltweiten Aktienmärkten bei. Der Dax liegt auf Wochensicht bereits fast 2 Prozent im Plus.

SIEMENS STEIGT BEI L&S - HÄNDLER: KAUFEMPFEHLUNG TREIBT AN

Für die Papiere des Industriekonzerns Siemens ging es vorbörslich beim Wertpapierhändler Lang & Schwarz (L&S) um 1 Prozent nach oben. Händlern zufolge sprach die britische Investmentbank HSBC eine Kaufempfehlung aus.

Auch die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 profitierten mit einem Plus von 0,89 Prozent laut Börsianer von einem Analystenkommentar. Die US-Bank Citigroup habe ihre Verkaufsempfehlung gestrichen, hieß es.

Auch die Aktien von K+S könnten einen Blick wert sein. Analyst John Philipp Klein von der Privatbank Berenberg sieht in einer aktuellen Studie nur noch eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme des Dünger- und Salzproduzenten durch den Wettbewerber Potash./mis/das

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Größter Zweitagesgewinn seit 2009

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat den US-Börsen am Donnerstag ebenfalls Auftrieb gegeben. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die Wall-Street-Börsen das dickste Zweitagesplus seit 2009 einheimsten.

Der Dow Jones Industrial schloss sehr fest mit plus 2,27 Prozent auf 16 654,77 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

NASDAQ 100 AUF JAHRESSICHT WIEDER IM PLUS

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,43 Prozent auf 1987,66 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,49 Prozent auf 4324,82 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen.

KRÄFTIG STEIGENDER ÖLPREIS HILFT ÖL-AKTIEN

In dem 30 Werte umfassenden Dow, in dem es keine Verlierer gab, zählten die Aktien der Ölgesellschaften zu den Favoriten. Die Chevron-Papiere gewannen an der Index-Spitze 6,23 Prozent und ExxonMobil rückten um 3,24 Prozent vor. Unterstützung kam vom wieder kräftig gestiegenen Ölpreis. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete mit 42,66 US-Dollar zuletzt über 10 Prozent mehr als am Vortag.

Die Aktien des Ölförder-Dienstleisters Schlumberger stiegen im S&P-100-Index um 5,36 Prozent, hatten allerdings am Vortag unter den bekannt gewordenen Übernahmeplänen für den Rivalen Cameron gelitten. Dessen Papiere verteuerten sich um weitere 5,47 Prozent, nachdem sie am Mittwoch um gut 41 Prozent hochgesprungen waren. Medien berichteten nun, dass die amerikanischen Kartellbehörden der Fusion wegen der minimalen Überlappungen der beiden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen dürften.

FREEPORT-MCMORAN WILL SPAREN: AKTIE SPRINGT HOCH

Die Anteilsscheine von Freeport-McMoRan sprangen um fast 29 Prozent hoch. Wegen des Preisverfalls bei Rohstoffen und Metallen will der Bergbaukonzern Förderung und Produktion drosseln sowie 10 Prozent der Stellen abbauen. Nach Börsenschluss wurde bekannt, dass der streitbare Investor Carl Icahn mit 8,5 Prozent bei dem Unternehmen eingestiegen ist und möglicherweise einen Sitz im Verwaltungsrat des Unternehmens für sich reklamieren wird.

Die Papiere von Amazon profitierten an der Nasdaq von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um 3,51 Prozent.

TIFFANY ENTTÄUSCHT ERWARTUNGEN

Zu den wenigen Verlierern hingegen zählten die Aktien von Tiffany & Co. , die um 2,10 Prozent nachgaben. Das Schmuckunternehmen hatte mit seiner Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal die Markterwartungen enttäuscht.

Der Eurokurs vollzog im US-Handel eine kleine Berg- und Talfahrt, blieb dabei aber weiter unter der Marke von 1,13 Dollar. Unter diese war die Gemeinschaftswährung im Frankfurter Handel gefallen. Zum Börsenschluss an der Wall Street wurde sie bei 1,1242 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1284 (Mittwoch: 1,1402) Dollar festgesetzt. Am Markt für US-Staatsanleihen legten richtungweisende zehnjährige Bonds um 2/32 Punkte auf 98 16/32 Punkte zu und rentierten mit 2,17 Prozent./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.08.2015

Aktien New York Schluss: Größter Zweitagesgewinn seit 2009

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat den US-Börsen am Donnerstag ebenfalls Auftrieb gegeben. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die Wall-Street-Börsen das dickste Zweitagesplus seit 2009 einheimsten.

Der Dow Jones Industrial schloss sehr fest mit plus 2,27 Prozent auf 16 654,77 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,43 Prozent auf 1987,66 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,49 Prozent auf 4324,82 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen./ck/he

27.08.2015

Aktien New York: Weltweite Börsen-Entspannung stützt die Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entspannung an den Aktienmärkten rund um den Globus hat am Donnerstag auch die Wall Street ergriffen. Überwiegend positiv ausgefallene Konjunkturdaten untermauerten zudem das Bild einer sich weiter erholenden US-Wirtschaft, so dass die US-Börsen auf die größte Zweitageserholung seit 2009 zusteuern.

Der Dow Jones Industrial gewann rund zwei Stunden vor Handelsschluss 2,07 Prozent auf 16 622,56 Punkte und baute damit sein knapp vierprozentiges Plus vom Vortag aus. In den Tagen davor war es an einigen Handelsplätzen zu einem regelrechten Börsencrash gekommen. Der Dow selbst hatte noch am Dienstag den tiefsten Schlusstand seit mehr als 18 Monaten verzeichnet und in den vorherigen fünf Handelstagen mehr als 10 Prozent eingebüßt.

Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Donnerstag um 2,23 Prozent auf 1969,13 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 2,11 Prozent auf 4308,42 Punkte vor und ist damit der einzige dieser drei Indizes, der auf Jahressicht wieder im Plus notiert.

Überwiegend überraschend stark waren die neuen Konjunkturdaten ausgefallen: So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt war einer zweiten Schätzung zufolge zudem im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Nur die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im Juli schwächer als erwartet gestiegen.

Unter den Einzwelwerten im Dow zählten die Aktien der Ölgesellschaften zu den Favoriten. Chevron Corp. gewannen an der Index-Spitze fast 7 Prozent und ExxonMobil rückten um zweieinhalb Prozent vor. Unterstützung kam vom wieder kräftig gestiegenen Ölpreis. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 41,80 US-Dollar und damit 3,20 Dollar oder über 8 Prozent mehr als am Vortag.

Die Aktien des Ölförder-Dienstleisters Schlumberger stiegen im S&P-100-Index um mehr als 5 Prozent, hatten allerdings am Vortag unter den bekannt gewordenen Übernahmeplänen für den Rivalen Cameron gelitten. Dessen Papiere verteuerten sich um weitere 5,21 Prozent, nachdem sie am Mittwoch gut 41 Prozent hochgesprungen waren. Medien berichteten nun, dass die amerikanischen Kartellbehörden der Fusion wegen der minimalen Überlappungen der beiden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen dürften.

Die Anteilsscheine von Freeport-McMoRan sprangen um fast 30 Prozent hoch. Wegen des Preisverfalls bei Rohstoffen und Metallen will der Bergbaukonzern Förderung und Produktion drosseln sowie 10 Prozent der Stellen abbauen.

Für die Aktien des Edeljuweliers Tiffany & Co. ging es um 2,28 Prozent abwärts. Tiffany's hatte mit der Entwicklung im zweiten Quartal die Markterwartungen enttäuscht.

Die Papiere von Amazon profitierten von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um 3 Prozent./ck/he

27.08.2015

GESAMT-ROUNDUP: Weltweite Erholung an den Börsen - Dax über 10 000 Punkten

FRANKFURT/SHANGHAI (dpa-AFX) - Anleger rund um den Globus atmen auf: Nach den vergangenen Kursturbulenzen ist es an den Börsen am Donnerstag kräftig aufwärtsgegangen. Der deutsche Leitindex Dax kletterte deutlich über die Marke von 10 000 Punkten und stand zum Börsenschluss mit 3,18 Prozent im Plus bei 10 315,62 Zählern. Die Aktienmärkte in China und Japan konnten die dramatischen Verluste vom Wochenbeginn teilweise ausgleichen. In den USA sorgten zudem gute Konjunkturdaten für Kauflaune der Anleger.

"Wie es ausschaut, gibt es nach dem Crash am Montag doch noch einen positiven Wochenschluss", kommentierte Analyst Jens Klatt vom Broker DailyFX.

CHINESISCHE MÄRKTE ERHOLEN SICH KRÄFTIG

Die chinesischen Aktienmärkte erholten sich besonders kräftig. Sorgen um die Wirtschaft des Landes hatten den jüngsten Kurseinbruch an den globalen Börsen ausgelöst. Jetzt kehre anscheinend die Zuversicht zurück, dass die chinesische Regierung der Wirtschaft und dem Aktienmarkt des Landes notfalls weiter unter die Arme greifen werde, erklärte Analyst Markus Huber vom Wertpapierhändler Peregrine & Black.

Am kommenden Donnerstag (3. September) feiert China mit einer Militärparade den 70. Jahrestag des Sieges über Japan. Die Parade ist die Gelegenheit für Präsident Xi Jinping, sich der Welt als starker Anführer Chinas zu zeigen. Ein weiterer Kurseinbruch könnte Zweifel an der chinesischen Wirtschaftsmacht aufkommen lassen.

Der wichtige Shanghai Composite Index stieg um 5,34 Prozent auf 3083,59 Punkte, nachdem die Kurse seit vergangenen Donnerstag rund 20 Prozent verloren hatten. Auch die japanische Börse erholte sich weiter.

WALL STREET FESTER

An der Wall Street ging es erneut aufwärts. Aktuelle US-Konjunkturdaten fielen teilweise überraschend stark aus. So ist die Wirtschaft einer zweiten Schätzung zufolge im zweiten Quartal kräftiger gewachsen als erwartet.

Zudem glauben inzwischen immer weniger Analysten, dass die US-Notenbank Fed bereits im September die Leitzinsen erhöhen wird. Bei steigenden Zinsen könnten andere Anlagen im Vergleich zu Aktien wieder attraktiver werden. Investoren hatten in den vergangenen Jahren wegen der Niedrigzinsen vermehrt auf Aktien gesetzt.

NOCH KEINE ENTWARNUNG

Entwarnung geben Experten für die globalen Börsen aber noch nicht. Es brauche schon einige weitere gute Handelstage, um das Vertrauen und die Zuversicht der Anleger nach den jüngsten Turbulenzen wieder herzustellen, sagte Marktanalyst Michael Hewson vom Wertpapierhändler CMC Markets UK.

Die allgemeine Entspannung an den Finanzmärkten stützte den Ölpreis. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 44,07 US-Dollar, 93 Cent mehr als am Vortag.

Der Eurokurs gab nach deutlichen Verlusten der beiden vergangenen Handelstage dagegen weiter nach und unterschritt die Marke von 1,13 Dollar. Experten sehen in den jüngsten Kursverlusten eine Normalisierung, nachdem die Turbulenzen um China zum Wochenbeginn den Eurokurs beflügelt hatten./lw/ln/mis/rib/mar/DP/she

27.08.2015

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Bisheriger Wochenverlust im EuroStoxx ausgebügelt

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Donnerstag beträchtliche Gewinne eingefahren. Die Entspannung an den asiatischen Aktienmärkten sorgte allerorten für Erleichterung. Die positive Stimmung hielt am Nachmittag weiter an, nachdem sich die US-Börsen ebenfalls sehr freundlich zeigten. Der EuroStoxx 50 schloss nach teils herben Verlusten an den Vortagen mit plus 3,47 Prozent auf 3280,78 Punkte und machte damit sein Minus im bisherigen Wochenverlauf wieder mehr als wett.

Der CAC 40 in Paris legte um 3,49 Prozent auf 4658,18 Punkte zu und der Londoner FTSE 100 kletterte um 3,56 Prozent auf 6192,03 Punkte nach oben.

Es sei beruhigend, dass die Aktien in China zu einer Gegenbewegung angesetzt hätten, hieß es von Händlern. Allerdings warnten einige, dass die Erholung an den weltweiten Börsen noch nicht wirklich stabil sei.

Die chinesischen Festlandbörsen hatten am Donnerstag die ausgeprägteste fünftägige Verlustserie in annähernd 20 Jahren beendet und deutlich im Plus geschlossen. In den USA setzte sich die sehr freundliche Stimmung vom Vortag, als der Dow den höchsten Tagesgewinn seit vier Jahren verbucht hatte, fort. Von den gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten war dabei kein wesentlich neuer Impuls ausgegangen.

Die Konjunkturdaten aus der Eurozone hingegen waren stark ausgefallen und stützten. In Frankreich war die Stimmung in den Unternehmen so gut wie seit vier Jahren nicht mehr gewesen. In Spanien hatte die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Hinzu kommt, dass die Geldmenge und die Kreditvergabe in der Eurozone sich im Juli robust entwickelt hatten.

Alle Branchen Europas wiesen Gewinne auf. Besonders deutlich gewannen jene, die zuletzt auch sehr kräftig unter den Sorgen um eine Abschwächung der chinesischen Wirtschaft gelitten hatten: So legte der Subindex für die Rohstoff-Unternehmen um mehr als 7 Prozent zu und der für die Öl- und Gasförderer um knapp 6 Prozent. Der Ölpreis erholte sich an diesem Tag ebenfalls sehr deutlich: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am frühen Abend 45,84 US-Dollar und damit 2,70 Dollar mehr als am Vortag.

Als einziger Verlierer im CAC 40 büßte die Aktie des Spirituosenkonzerns Pernod Ricard 1,72 Prozent ein, nachdem der Jahresgewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt hatte. Bouygues gab sich hingegen für seine Telekom-Sparte dank strikter Kostenkontrolle zuversichtlicher. Den Ausblick für das Baugeschäft und den Fernsehsender TF1 bestätigte der französische Mischkonzern zur Vorlage der Halbjahreszahlen. Das Papier legte um knapp 5 Prozent zu.

Im SMI setzte sich die Aktie des Agrarkonzerns Syngenta mit einem Plus von knapp 5 Prozent an die Spitze. Das Papier hatte am Vortag stark gelitten, als bekannt geworden war, dass aus der Übernahme durch den Konkurrenten Monsanto nichts wird.

In London rückte die Großbank Barclays in den Blick. In den USA hatte ein Gericht in Manhattan eine Klage gegen Barclays wegen angeblicher Bevorzugung des Hochgeschwindigkeitshandels abgelehnt. Die Aktie legte im FTSE 100 um etwas mehr als 4 Prozent zu./ck/he

27.08.2015

Aktien Europa Schluss: Entspannung an Chinas Börse bringt sattes Plus

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach der steilen Berg- und Talfahrt seit Wochenbeginn haben die europäischen Börsen am Donnerstag sehr kräftig zugelegt. Die Entspannung an den asiatischen Aktienmärkten sorgte allerorten für Erleichterung. Die positive Stimmung hielt am Nachmittag weiter an, nachdem sich die US-Börsen ebenfalls sehr freundlich zeigten. Der EuroStoxx 50 schloss nach teils herben Verlusten an den Vortagen mit plus 3,47 Prozent auf 3280,78 Punkte.

Der CAC 40 in Paris legte um 3,49 Prozent auf 4658,18 Punkte zu und der Londoner FTSE 100 kletterte um 3,56 Prozent auf 6192,03 Punkte nach oben.

Es sei beruhigend, dass die Aktien in China zu einer Gegenbewegung angesetzt hätten, hieß es von Händlern. Allerdings warnten einige, dass die Erholung an den weltweiten Börsen noch nicht wirklich stabil sei.

Die chinesischen Festlandbörsen hatten am Donnerstag die ausgeprägteste fünftägige Verlustserie in annähernd 20 Jahren beendet und deutlich im Plus geschlossen. In den USA setzte sich die sehr freundliche Stimmung vom Vortag, als der Dow den höchsten Tagesgewinn seit vier Jahren verbucht hatte, fort. Von den gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten war dabei kein wesentlich neuer Impuls ausgegangen.

Die Konjunkturdaten aus der Eurozone hingegen waren stark ausgefallen und stützten. In Frankreich war die Stimmung in den Unternehmen so gut wie seit vier Jahren nicht mehr gewesen. In Spanien hatte die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Hinzu kommt, dass die Geldmenge und die Kreditvergabe in der Eurozone sich im Juli robust entwickelt hatten./ck/he

28.08.2015

Eurozone: Geschäftsklima trübt sich überraschend stark ein

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im August überraschend stark eingetrübt. Der Business Climate Indicator (BCI) fiel gegenüber dem Vormonat um 0,20 Punkte auf 0,21 Zähler, wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten einen schwächeren Rückgang auf 0,34 Punkte erwartet./tos/jkr

28.08.2015

Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich überraschend auf

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August überraschend aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um 0,2 Punkte auf 104,2 Punkte, wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 103,8 Punkte erwartet.

Verantwortlich für den Anstieg waren vor allem eine verbesserte Stimmung im Bereich Dienstleistungen und im Einzelhandel. Eine schlechtere Stimmung in der Industrie konnte dadurch ausgeglichen werden.

^Die Daten im Überblick:

August Prognose Vormonat

ESI 104,2 103,8 104,0

Industrievertrauen -3,7 -- -2,9

Dienstleistervertrauen 10,2 -- 8,9

Verbrauchervertrauen* -6,9 -- -7,2

Einzelhandelsvertrauen 3,1 -- 1,1

Bausektorvertrauen -22,7 -- -23,8°

*Bereits veröffentlicht

/jkr/tos

28.08.2015

Ifo: Firmen kommen leicht an Kredite - 'beispiellose Sorglosigkeit' der Banken

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Kreditaufnahme ist für deutsche Unternehmen so leicht wie nie zuvor. Die Hürden bei der Kreditaufnahme seien auf ein "historisches Tief" gelandet, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Freitag in München mit. Die sogenannte Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland sei auf 15,0 Prozent gesunken. Im Vormonat hatte der Wert noch bei 15,4 Prozent gelegen.

Besonders leicht haben es Industrieunternehmen, an Kredite zu kommen. Der Wert für das verarbeitende Gewerbe lag bei 12,7 Prozent. Im Baugewerbe und im Handel sind die Hürden mit 18,1 und 16,2 Prozent etwas höher.

Für die Unternehmen ist die lockere Kreditvergabe gut. Hans Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts, sieht die jüngste Entwicklung aber nicht ohne Sorge. Schließlich sei die erleichterte Kreditaufnahme wesentlich auf die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen "Das viele Geld, das die EZB in die Banken pumpt, verleitet die Banken zu einer beispiellosen Sorglosigkeit bei der Kreditvergabe", so der Ökonom.

Zur Ermittlung der Kredithürde befragt das Ifo-Institut circa 4000 Unternehmen. Der Wert gibt den Prozentsatz derjenigen Befragten wider, die die Bereitschaft der Banken, Kredite an Unternehmen zu vergeben, als "restriktiv" einstufen, und nicht als "entgegenkommend" oder "normal". Je niedriger der Wert ist, desto leichter ist demnach die Kreditaufnahme aus Sicht der Unternehmen./tos/jkr

28.08.2015

Interims-Regierung in Griechenland ernannt

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Interims-Regierungschefin Vasiliki Thanou hat am Freitag ihren Übergangs-Ministerrat zusammengerufen. Die wichtigsten Posten des geschäftsführenden Kabinetts besetzen Experten, die das Vertrauen der Mehrheit der Parteien haben.

Diese Übergangsregierung soll das Land bis zur Bildung einer neuen Regierung führen, die sich nach den vorgezogenen Wahlen ergeben wird. Die Wahlen sollen am 20. September stattfinden, berichtete das Staatsfernsehen (ERT1).

Das Finanzministerium wird der langjährige Unterhändler in den Verhandlungen mit den Gläubigern Giorgos Chouliarakis führen. Er war bislang als Fachmann bei den Kreditverhandlungen dabei und soll das Vertrauen der Geldgeber-Experten haben. Außenminister wird der altgediente Diplomat Petros Molyviatis (87).

Am Donnerstag hatte Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos die Präsidentin des höchsten Gerichtshofes (Areopag), Vasiliki Thanou, mit der Bildung der Interimsregierung beauftragt. Zuvor seien alle Bemühungen gescheitert, in den Reihen des bestehenden Parlaments eine neue Regierungsmehrheit zu finden, teilte das Büro des Präsidenten mit. Damit wurde der Weg zur Neuwahl frei, die der bisherige Ministerpräsident Alexis Tsipras mit seinem Rücktritt vor einer Woche erreichen wollte./tt/DP/stk

28.08.2015

ROUNDUP/Mehr im Geldbeutel: Tarifverdienste steigen schneller als Preise

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben auch dank der jüngsten Abschlüsse deutlich mehr auf dem Gehaltszettel. Die monatlichen Tarifverdienste einschließlich Sonderzahlungen stiegen im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Verbraucherpreise kletterten dagegen nur um 0,5 Prozent. Auch unter dem Strich dürften viele Beschäftigte daher mehr im Geldbeutel haben.

Die Entwicklung fiel in einzelnen Wirtschaftszweigen allerdings sehr unterschiedlich aus. Mit am stärksten erhöhten sich die Tarifverdienste im Vergleich zum Vorjahresquartal in Bereichen, in denen überwiegend nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Gemeinden (TVöD) bezahlt wird, erklärten die Statistiker. So würden beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen 3,7 Prozent mehr bezahlt als im Vorjahr.

Überdurchschnittliche Erhöhungen gab es auch bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (3,4 Prozent) sowie im Verarbeitenden Gewerbe (3,3 Prozent). Deutlich geringere Tarifanstiege waren in den Bereichen Handel (1,0 Prozent) sowie Grundstücks- und Wohnungswesen (0,6 Prozent) zu verzeichnen.

Insgesamt dürfen sich die Tarifbeschäftigten in Deutschland über steigende Realeinkommen freuen: Die Tarifparteien haben Lohnabschlüsse deutlich über der Inflationsrate vereinbart. So erhalten die mehr als 3,7 Millionen Mitarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie seit April 3,4 Prozent mehr Geld. In der chemischen Industrie gibt es 2,8 Prozent mehr und im Steinkohlenbergbau 3,6 Prozent.

Die Verbraucherpreise steigen hingegen kaum, so dass sich die Beschäftigten mehr leisten können. In ihrer halbjährlichen Konjunkturprognose hatte die Deutsche Bundesbank im Juni für das Gesamtjahr 2015 einen Preisanstieg von 0,5 Prozent vorausgesagt. Inzwischen halten zahlreiche Ökonomen aber selbst dieses Mini-Plus für unrealistisch. So erwarten etwa Experten der Commerzbank nur eine Teuerung von 0,4 Prozent.

Schon Anfang Juli hatte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung betont, dass sich die nach Tarif bezahlten Beschäftigten nach Abzug der Preissteigerung über merkliche Einkommenszuwächse freuen könnten: "Berücksichtigt man auch die länger laufenden Abschlüsse aus dem Vorjahr mit Tarifanhebungen für dieses Jahr, dann errechnet sich für das Jahr 2015 für 14,2 Millionen Beschäftigte eine durchschnittliche nominale Steigerung der tariflichen Grundvergütungen von 2,9 Prozent."

Schon 2014 waren die Tarifverdienste nach Angaben der Statistiker samt Sonderzahlungen um 3,2 Prozent gestiegen, die Verbraucherpreise aber nur um 0,9 Prozent./hqs/mar/DP/stb

28.08.2015

Kassenärzte: Wartezeiten nur in wenigen Fällen ein Problem

BERLIN (dpa-AFX) - Lange Wartezeiten in Praxen sind nach Darstellung der niedergelassenen Ärzte nur für wenige Patienten ein echtes Problem. Nur jeder zehnte Patient erachte sie als zu lang, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Freitag in Berlin. Fast zwei Drittel aller rund 6000 befragten Patienten bekomme innerhalb von drei Tagen einen Termin. Nur etwa jeder neunte Patient warte länger als drei Wochen. Sicherlich komme es aufgrund der freien Arztwahl in einigen Praxen vereinzelt zu längeren Wartezeiten, erklärte Gassen bei der Vorstellung der Versichertenbefragung 2015.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verpflichtet mit seinem Versorgungsstärkungsgesetz gegen den Widerstand der Ärzte die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen, Terminservicestellen einzurichten. Diese sollen Patienten mit einer Überweisung innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt verschaffen. Sollte dies nicht klappen, kann sich der Patient an ein Krankenhaus wenden./rm/DP/stb

28.08.2015

Großbritannien: Wirtschaft wächst wie erwartet

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Wirtschaft ist im Frühjahr wie erwartet gewachsen. Im zweiten Quartal habe die Wirtschaftsleistung (BIP) 0,7 Prozent höher gelegen als im Vorquartal, teilte das Statistikamt ONS am Freitag mit und bestätigte damit eine erste Schätzung. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Im ersten Quartal war die britische Wirtschaft um 0,4 Prozent gewachsen. Im Jahresvergleich stieg die Wirtschaftskraft im zweiten Quartal um 2,6 Prozent und damit ebenfalls wie zunächst gemeldet./jkr/tos

28.08.2015

Umfrage: Griechen unentschlossen - Tsipras führt

ATHEN (dpa-AFX) - Drei Wochen vor der vorgezogenen Parlamentswahl ist in Griechenland gut jeder vierte Wähler (25,5 Prozent) unentschlossen. Das Bündnis der radikalen Linken (Syriza) von Alexis Tsipras führt in der Gunst der Wähler mit 23 Prozent, gefolgt von den Konservativen mit 19,5 Prozent. Dies ergab eine Umfrage, die am Freitag in der linken griechischen Zeitung "Efimerída ton Syntaktón" veröffentlicht wurde. Die Wahlen sollen am 20. September stattfinden.

Als drittstärkste Kraft kommen die Rechtsextremisten der Goldenen Morgenröte mit 6,5 Prozent heraus. Es folgen die Kommunisten (KKE) mit fünf Prozent, die Sozialisten (Pasok) mit 4,5 Prozent und die Partei der politischen Mitte To Potami mit vier Prozent. 3,5 Prozent bekommt die von Syriza abgespaltene neue Partei Volkseinheit (LAE) mit 3,5 Prozent.

Bangen um den Einzug ins Parlament - es gibt eine Drei-Prozent-Hürde

- muss der bisherige Koalitionspartner der Syriza, die

rechtspopulistische Partei der Unabhängigen Griechen (Anel). Sie bekommt laut der Umfrage nur zwei Prozent.

Populärster griechischer Politiker bleibt in dieser Umfrage der bisherige linke Regierungschef Alexis Tsipras mit 41 Prozent Zustimmung. Der Chef der konservativen Nea Dimokratia (ND), Evangelos Meimarakis, bekam 34 Prozent positive Stimmen./tt/DP/stk

28.08.2015

Italien: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend stark auf

ROM (dpa-AFX) - Die Stimmung der italienischen Verbraucher hat sich im August überraschend stark aufgehellt. Das Verbrauchervertrauen stieg von revidiert 106,7 (zunächst 106,5) Punkten im Vormonat auf 109,0 Punkte, wie das Statistikamt Istat am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf 107,0 Punkte erwartet. Die Verbraucherstimmung liegt damit im längeren Vergleich weiter auf einem hohen Niveau./jkr/tos

28.08.2015

Italien: Geschäftsklima trübt sich ein

ROM (dpa-AFX) - Die Stimmung in italienischen Unternehmen hat sich im August eingetrübt. Das Geschäftsklima fiel um 1,0 Punkte auf 102,5 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten 103,6 Punkte erwartet. Zudem wurde der Juli-Wert leicht von 103,6 Punkte auf 103,5 Punkte nach unten revidiert./jkr/tos

27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Fuchs Petrolub auf 'Buy' - Ziel gesenkt

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat Fuchs Petrolub aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 45,60 auf 44,00 Euro gesenkt. Analyst Oliver Schwarz kürzte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen für den Schmierstoffhersteller. Er verwies auf die Schwäche des chinesischen Automarktes./ajx/gl

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Oddo Seydler startet Infineon mit 'Buy' - Ziel 11,50 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Oddo Seydler hat Infineon mit "Buy" und einem Kursziel von 11,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Infineon habe sich inzwischen so aufgestellt, dass das Unternehmen zu einem dominanten Akteur im Markt für Leistungshalbleiter werden dürfte, schrieb Analyst Veysel Taze in einer am Mittwochabend vorgelegten Studie. Das Wachstums- und Margenprofil sei attraktiv. Hinzu komme eine lediglich moderate Bewertung der Aktien./ajx/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Independent hebt Salzgitter AG auf 'Halten' - Ziel gesenkt

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Independent Research hat Salzgitter AG von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 31 auf 29 Euro gesenkt. Seit seinem letzten Kommentar zum Stahlkonzern sei die Aktie um 16 Prozent gesunken, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Dafür seien unter anderem Sorgen um die Weltwirtschaft verantwortlich. Den angepeilten Vorsteuergewinn im laufenden Jahr sollte Salzgitter aber trotzdem erreichen./gl/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Rheinmetall auf 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Rheinmetall von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft belassen. Die Analysten begründeten das neue Anlagevotum in einer am Donnerstag veröffentlichten Branchenstudie ausschließlich mit den verbesserten Aussichten im Rüstungsgeschäft. Auf das Autozuliefergeschäft - das zweite Standbein des Konzerns - blicken sie mittlerweile etwas verhaltener./gl/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Lufthansa auf 12 Euro - 'Hold'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Lufthansa von 14 auf 12 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Andrew Lobbenberg senkte in einer Branchenstudie vom Donnerstag seine Schätzungen für die deutsche Fluggesellschaft etwas. Zur Begründung verwies er auf das Frachtgeschäft mit den hohen Kapazitäten in China und Asien allgemein, die belasteten./ag/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Nomura hebt Philips Electronics auf 'Buy' und Ziel auf 27 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das japanische Analysehaus Nomura hat Philips Electronics von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26 auf 27 Euro angehoben. Vor dem Hintergrund einer in diesem Jahr unterdurchschnittlichen Kursentwicklung, nachlassender Probleme im Werk in Cleveland und einer stärkeren Dynamik in den wichtigsten Märkten der Healthcare-Sparte nehme sie wieder eine konstruktivere Haltung ein, schrieb Analystin Maggie Paxton in einer Studie vom Donnerstag./ajx/mis

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Lampe hebt Metro auf 'Kaufen' - Ziel 34 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Metro nach einem Analystenwechsel von "Verkaufen" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 27 auf 34 Euro angehoben. Die Fokussierung des Handelskonzerns auf die Kerngeschäftsfelder sei positiv, schrieb Analyst Peter Steiner in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem das Belieferungsgeschäft bei Cash & Carry sowie das Omnichannel-Konzept bei Media-Saturn böten gute Perspektiven./ag/edh

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Citigroup senkt Ziel für Beiersdorf auf 87 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Beiersdorf von 90 auf 87 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. In Reaktion auf die jüngsten Bewegungen am Devisenmarkt reduzierte Analyst Adam Spielman seine Gewinnschätzungen für die meisten Konsumgüteraktien. An seiner ansonsten optimistischen Einschätzung für Beiersdorf ändere dies aber nichts, schrieb er in einer Branchenstudie vom Donnerstag./ajx/edh

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Allianz auf 'Buy' - Ziel weiter 170 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat die Allianz von "Accumulate" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 170 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9 auf Basis der 2016er-Schätzungen und einer Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent sei das Papier des Versicherers attraktiv bewertet./ajx/das

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27.08.2015

ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für BBVA auf 10,50 Euro - 'Outperform'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für BBVA von 11,10 auf 10,50 Euro gesenkt, die Einstufung für die Aktie der spanischen Bank aber auf "Outperform" belassen. Hauptgrund für das neue Kursziel sei der Rückgang der Finanzinstrumente, die kurzfristig verkauft werden können (AFS reserve), schrieb Analyst Johan De Mulder in einer Studie vom Donnerstag./ajx/das

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