dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

03.09.2014

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 9. September 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Dienstag, den 9. September:

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MITTWOCH, DEN 3. SEPTEMBER 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 GB: International Airlines Group (IAG) Verkehrszahlen 08/14

09:15 E: PMI Dienste 08/14

09:50 F: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

09:55 D: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

10:00 EU: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

10:00 D: Handelsverband Deutschland (HDE) Pk zu Strukturwandel der

Branche und Aussichten,

Düsseldorf

10:30 GB: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

11:00 EU: BIP Q2/14 (vorläufig)

11:00 EU: Einzelhandelsumsatz 07/14

15:00 B: BIP Q2/14 (endgültig)

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 07/14

20:00 USA: Fed Beige Book

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Deutsche Börse Überprüfung Aktienindizes

USA: Kfz-Absatz 08/14

SONSTIGE TERMINE

D: "Handelsblatt"-Jahrestagung "Banken im Umbruch" (bis 4.9.), Frankfurt

D: Elektronikmesse IFA - erster Pressetag, Berlin

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DONNERSTAG, DEN 4. SEPTEMBER 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:30 F: Arbeitslosenzahlen Q2/14

08:00 D: Auftragseingang 07/14

09:30 NL: Verbraucherpreise 08/14

13:00 GB: BoE Zinsentscheid

13:45 EU: EZB Zinsentscheid (Pk 14.30 Uhr)

14:15 USA: ADP-Arbeitsmarktbericht 08/14

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Handelsbilanz 07/14

16:00 USA: ISM-Index Dienste 08/14

17:00 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

GB: Easyjet Verkehrszahlen 08/14

IRL: Aer Lingus Verkehrszahlen 08/14

J: BoJ Zinsentscheid

SONSTIGE TERMINE

09:15 D: Fortsetzung des Untreue-Prozesses gegen Ex-Arcandor-Chef

Middelhoff

09:30 LU: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Erbschafts- und

Schenkungssteuer bei Immobilien, Luxemburg

09:30 LU: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Ausgleichszahlungen bei

Flugverspätungen, Luxemburg

10:00 D: Amerikanische Handelskammer AmCham Germany Pk zum Ranking der größten

US-Firmen in Deutschland (Umsatz und Arbeitsplätze), Frankfurt

GB: Nato-Gipfel (bis 05.09.2014), Newport

D: Elektronikmesse IFA - zweiter Pressetag, Berlin

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FREITAG, DEN 5. SEPTEMBER 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 D: Air Berlin Verkehrszahlen 08/14

08:00 D: Industrieproduktion 07/14

08:45 F: Verbrauchervertrauen 08/14

09:00 D: Deutsche Telekom Pk anlässlich der IFA

14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 08/14

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

FIN: FinnAir Verkehrszahlen 08/14

SONSTIGE TERMINE

10:30 D: BDI/BDL - 2. Branchengespräch Luftfracht, Köln

D: Elektronikmesse IFA (bis 10.09.2014), Berlin

D: Auftakt des Branchendialogs von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit der deutschen Rüstungsindustrie

D: Wander- und Trekkingmesse TourNatur (bis 07.09.2014), Düsseldorf

EU: Sondertreffen der EU-Agrarminister zu russischen Importbeschränkungen für europäische Lebensmittel

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MONTAG, DEN 8. SEPTEMBER 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 D: Exporte 07/14

08:00 GB: AB Foods Trading Update 2013/14

10:00 D: Mahle Halbjahreszahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

CHI: Ex- und Importe 08/14

F: Air Liquide Hauptversammlung

SONSTIGE TERMINE

D: 09:00 Fortsetzung des Strafprozesses gegen den früheren Chef der BayernLB, Werner Schmidt, und weitere Ex-Vorstände wegen des HGAA-DebakelsJahres-Pk Bundesverband Großhandel, Außenhandel,

Dienstleistungen (BGA)

D: 11:00 Eröffnungs-Pk der Schiffbaumesse SMM 2014

LU: 14:30 Mündliche Verhandlung am Europäischen Gerichtshof zur Deckelung von Bankerboni

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DIENSTAG, DEN 9. SEPTEMBER 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 GB: Whitbread Trading Update

08:00 GB: Dixons Carphone Trading Update

08.45 F: Handelsbilanz 07/14

08.45 F: Haushaltssaldo 07/14

10.00 D: Auftakt Tarifverhandlungen für die etwa 160 000 Beschäftigten

der Genossenschaftsbanken in Deutschland

10.30 GB: Handelsbilanz 07/14

10.30 GB: Industrieproduktion 07/14

11:00 D: Motorsägenhersteller Stihl 2. Quartal

13:00 D: Lufthansa Verkehrszahlen 08/14

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Fortsetzung des Strafprozesses gegen den früheren Chef der

BayernLB, Werner Schmidt, und weitere Ex-Vorstände

wegen des HGAA-Debakels

09:15 D: Fortsetzung des Untreue-Prozesses gegen

Ex-Arcandor-Chef Middelhoff.

10:00 D: Berufungsverhandlung im Schoko-Streit zwischen Ritter Sport

und der Stiftung Warentest um die Kennzeichnung eines

Vanillearomas

11:00 D: Pk zur Fachmesse für Sicherheit und Brandschutz Security 2014

(23. bis 26.9.)

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

03.09.2014

TAGESVORSCHAU: Termine am 3. September 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Mittwoch, den 3. September:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 GB: International Airlines Group (IAG) Verkehrszahlen 08/14

09:15 E: PMI Dienste 08/14

09:50 F: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

09:55 D: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

10:00 EU: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

10:00 D: Handelsverband Deutschland (HDE)Pk zu

Strukturwandel der Branche und Aussichten,Düsseldorf

10:30 GB: PMI Dienste 08/14 (endgültig)

11:00 EU: BIP Q2/14 (vorläufig)

11:00 EU: Einzelhandelsumsatz 07/14

15:00 B: BIP Q2/14 (endgültig)

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 07/14

20:00 USA: Fed Beige Book

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Deutsche Börse Überprüfung Aktienindizes

USA: Kfz-Absatz 08/14

SONSTIGE TERMINE

D: "Handelsblatt"-Jahrestagung "Banken im Umbruch" (bis 4.9.), Frankfurt

D: Elektronikmesse IFA - erster Pressetag, Berlin

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

03.09.2014

Medien: Home Depot prüft möglichen Hackerangriff

ATLANTA (dpa-AFX) - Die US-Baumarktkette Home Depot könnte laut Medienberichten Opfer einer Cyberattacke geworden sein. Die Firma untersuche gemeinsam mit Sicherheitsbehörden und Banken einen möglichen Hacker-Diebstahl von Kredit- und EC-Kartendaten, berichtete am Dienstag zuerst der auf Internetsicherheit spezialisierte Blogger Brian Krebs, dann "Wall Street Journal" und CNBC. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte die Untersuchungen später gegenüber den Medien. US-Handelsketten wurden zuletzt häufiger von Hackern heimgesucht. So musste zum Beispiel der Warenhauskonzern Target nach einem großen Datenklau deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen./hbr/DP/stk

03.09.2014

Pressestimme: 'Der neue Tag' zu Gauck/Putin

WEIDEN (dpa-AFX) - "Der neue Tag" zu Gauck/Putin:

Es gibt auch Grenzen der Beschwichtigung: Das hätte beim Völkermord in Ruanda gegolten, wo der Westen versagte. Das gilt für die Barbarei der IS-Terroristen. Es ist richtig, dass Gauck Putins Aggression klar benennt. Es ist aber auch richtig, mit dem Kreml-Chef im Gespräch zu bleiben. Noch hat Putin viel zu verlieren. Gefährlich ist der russische Bär, wenn er in die Enge getrieben wird./zz/DP/zb

03.09.2014

Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Ukraine

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Ukraine:

"Die Aussichten, dass sich in der Ukraine in nächster Zeit etwas zum Besseren wenden könnte, sind nicht gut. Der Konflikt, den Russland so kaltschnäuzig wie unüberlegt in Gang gesetzt hat, entfaltet inzwischen eine eigene Dynamik: Die EU sieht sich gezwungen, ihre Sanktionen noch einmal zu verschärfen, der amerikanische Präsident reist demonstrativ in das Baltikum, die Nato wird ihre militärische Vorsorge für Osteuropa verstärken, und Moskau droht mit Gegenmaßnahmen. Wie es den Menschen geht, auf deren Rücken dieses geostrategische Spiel ausgetragen wird, lässt sich den jüngsten Flüchtlingszahlen der Vereinten Nationen entnehmen: Mehr als eine Million Ukrainer sind schon vertrieben worden. Leider spricht vieles dafür, dass es noch mehr werden."/zz/DP/stb

03.09.2014

Pressestimme: 'Süddeutsche Zeitung' zu Fahrdienstanbieter Uber

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Süddeutsche Zeitung" zu Fahrdienstanbieter Uber:

"Der bulligen Rhetorik gegenüber steht die Selbstdarstellung von Uber, Teil einer Gemeinschaft Gleichgesinnter zu sein. In der nach der Idee der Share Economy der Wohlstand aller steigt, wenn man nur teilt. Eine im Prinzip gute Idee, doch Firmen wie Uber haben sie längst pervertiert. Denn tatsächlich profitiert von Uber vor allem Uber. Es vermittelt etwas, das es gar nicht besitzt: Autos, Chauffeure; die gesamte Verantwortung aber liegt bei den Fahrern selbst. Hätten Lidl oder Aldi Arbeitsbedingungen wie Uber - der Skandal wäre groß."/zz/DP/stb

03.09.2014

Pressestimme: 'Offenburger Tageblatt' zu Gauck

OFFENBURG (dpa-AFX) - 'Offenburger Tageblatt' zu Gauck:

"Bundespräsident Joachim Gauck liebt das klare Wort. Das mag dem einen oder anderen Russlandfreund diesmal nicht gefallen. Trotzdem: Gaucks Aussagen treffen den Kern der Wahrheit. Ja, Russland hat sich aus der Partnerschaft mit dem Westen verabschiedet. Und ja, der Westen muss seine Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen. Daran führt kein Weg vorbei, da mögen die Herren und Frauen von der Linken Putin noch so sehr hofieren."/zz/DP/stb

03.09.2014

Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zu Nato im Ukraine-Konflikt

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Rundschau" zu Nato im Ukraine-Konflikt:

"Die Nato kehrt mit ihrer neuen Ost-Strategie zur Idee der Abschreckung zurück. Sie beschränkt sich damit zugleich auf ihre Bündnisgrenzen. Bleibt abzuwarten, ob Putin dies als neues Jalta für die imperialen Zwischenräume sieht. Das kann die Nato nicht wollen. Das Bündnis hat der Ukraine und Georgien eine Sicherheitspartnerschaft unterhalb der Mitgliedschaft angeboten. Putin wird das als weitere Provokation auffassen. Jenseits von Sanktionen wird der Westen für eine Sicherheitsarchitektur in den imperialen Zwischenräumen mit ihm reden müssen. Den Dialog kannte selbst die Logik des Kalten Kriegs."/zz/DP/stb

03.09.2014

Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Deutsche Konjunktur

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Deutsche Konjunktur:

Deutschland geht es gut. Die Wirtschaft läuft rund. Die Steuerquellen sprudeln. Das ist höchst erfreulich, aber nur eine Momentaufnahme. Sie darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Bundesrepublik eine Reihe offener Baustellen gibt, auf denen dringend etwas passieren muss. Es ist deshalb gut, wenn Kanzlerin Merkel regelmäßig mit Gewerkschaftern und Arbeitgebern erörtert, was geschehen muss, damit die Konjunkturlok Deutschland auf Touren bleibt. Die Infrastruktur ist eines der ganz großen Aufgabenfelder. Noch immer sind weite Teile des Landes nicht mit schnellem Internet versorgt, blamabel für ein führendes Industrieland. Fest steht: Der Staat muss wieder mehr investieren, um die eigene Basis zu sichern, aber auch, um in der EU neue Wachstumsimpulse zu setzen./zz/DP/zb

03.09.2014

Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Gauck/Linke

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Gauck/Linke:

"Huch, unser Bundespräsident hat Putin provoziert! In Polen, also quasi mitten im russischen Vorhof, hat er vor "Aggressoren" gewarnt und gesagt, dass Deutschland kein "Recht des Stärkeren" dulde. Eine schlimmere Gefährdung des Weltfriedens mag sich Linkenchef Bernd Riexinger kaum vorstellen. Es geht doch nichts über sozialistische Glaubensfestigkeit: Wer die Erleuchtung aus Moskau erwartet und in der Nato die Inkarnation des Bösen erblickt, für den ist eben schon ein deutscher Bundespräsident ein Kriegstreiber, der nur die Einhaltung des Völkerrechts anmahnt. In der Schmähung Gaucks trifft sich die uralte europäische Linke mit der neuen anti-modernen Rechten, die Russlands starken Führer anhimmelt, weil er die verweichlichten Demokratien des Westens seine harte Hand spüren lässt."/zz/DP/stb

02.09.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow schwächelt - S&P-500-Hoch hält nicht

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Dienstag keine klare Richtung gefunden. Während die Standardwerte nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende moderat nachgaben, ging es an der Technologiebörse Nasdaq etwas bergauf. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,18 Prozent tiefer bei 17 067,56 Punkten.

Beim S&P-500-Index konnten sich die Anleger nur kurz über den neuen Rekordstand bei 2006,12 Punkten freuen - zum Handelsende notierte der marktbreite Index 0,05 Prozent im Minus bei 2002,28 Punkten. Der Technologiewerte-Auswahlindex Nasdaq 100 schaffte dagegen ein Plus von 0,32 Prozent auf 4095,81 Punkte.

STARKE DATEN SCHÜREN ZINSERHÖHUNGS-FANTASIE

Die kurz nach Handelsbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt stark aus. Sie stützten einem Beobachter zufolge die Einschätzung, dass die US-Konjunktur im zweiten Halbjahr Fahrt aufnehme. Andere Experten verwiesen allerdings darauf, dass damit eine erste Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed schon früh im kommenden Jahr wahrscheinlicher werde. Nun warteten die Anleger vor allem auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Die Stimmung in der US-Industrie verbesserte sich im August etwas weniger als zunächst ermittelt, wie der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex zeigte. Dennoch ist der August-Wert der höchste seit April 2010, was für eine anhaltend robuste Industrieproduktion spricht.

Zudem stieg der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie im August auf den höchsten Stand seit März 2011, wogegen Volkswirte einen leichten Rückgang erwartet hatten. Er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität der weltgrößten Volkswirtschaft. Auch die Bauausgaben im Juli überraschten positiv: Sie stiegen stärker als prognostiziert.

SINKENDE ÖLPREISE BELASTEN BRANCHE - COMPUWARE-ÜBERNAHME

Bei den Einzelwerten litten die Öltitel unter den rückläufigen Preisen für den wichtigen Rohstoff. Im Dow gehörten Chevron und ExxonMobil mit Kursabschlägen von 1,48 beziehungsweise 0,98 Prozent zu den größten Verlierern, und im S&P 500 büßten ConocoPhillips 1,23 Prozent ein. Bei Home Depot sorgten Aussagen, denen zufolge die Baumarktkette zusammen mit Banken und Behörden den möglichen Diebstahl von Kundendaten untersucht, für Kursverluste von 2,02 Prozent und den letzten Platz im Dow.

Die Aktien von Compuware sprangen nach einem Übernahmeangebot um 13,26 Prozent auf 10,59 US-Dollar hoch. Die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo kündigte den Kauf des Analysedienstes für 2,5 Milliarden Dollar an. Die Anteile von Compuware werden bei der Transaktion nach Angaben der Unternehmen mit rund 10,92 Dollar bewertet werden. Dabei soll mit zirka 10,25 Dollar der Großteil davon bar bezahlt werden. Zudem sollen die Compuware-Aktionäre noch Anteile an der börsennotierten Tochter Covisint erhalten.

ÜBERNAHMEKAMPF BEI DOLLAR-SHOPS GEHT WEITER

Derweil ging der Übernahmekampf in der Billigdiscounter-Branche in eine neue Runde. Die Aktien von Dollar General verteuerten sich um 0,58 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Offerte für den kleineren Rivalen Family Dollar von 78,50 auf 80,00 Dollar je Aktie erhöht hatte. Dessen Papiere gewannen 0,49 Prozent auf 80,22 Dollar. Die Anteilsscheine der ebenfalls an Family Dollar interessierten Kette Dollar Tree stiegen um 1,56 Prozent.

Dagegen büßten die Aktien von Exelixis mehr als die Hälfte ihres Werts ein. Das biopharmazeutische Unternehmen muss nach einer erfolglosen Studie für ein Krebsmittel nun Stellen streichen./gl/zb

02.09.2014

Aktien New York Schluss: Standardwerte schwächeln - S&P-500-Hoch hält nicht

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Dienstag keine klare Richtung gefunden. Während die Standardwerte nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende moderat nachgaben, ging es an der Technologiebörse Nasdaq etwas bergauf. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,18 Prozent tiefer bei 17 067,56 Punkten.

Beim S&P-500-Index konnten sich die Anleger nur kurz über den neuen Rekordstand bei 2006,12 Punkten freuen - zum Handelsende notierte der marktbreite Index 0,05 Prozent im Minus bei 2002,28 Punkten. Der Technologiewerte-Auswahlindex Nasdaq 100 schaffte dagegen ein Plus von 0,32 Prozent auf 4095,81 Punkte./gl/zb

02.09.2014

Aktien New York: Dow gibt nach - S&P rutscht nach neuem Hoch mit ab

NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen haben die Standardwerte nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende am Dienstag moderat nachgegeben. Etwas besser hielten sich die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq. Die kurz nach Handelsbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt stark aus. Sie stützten einem Beobachter zufolge die Einschätzung, dass die US-Konjunktur im zweiten Halbjahr Fahrt aufnehme. Andere Experten verwiesen allerdings darauf, dass damit eine erste Zinserhöhung durch die US-Notenbank schon früh im kommenden Jahr wahrscheinlicher werde.

Der im frühen Handel richtungslose Dow Jones Industrial verlor 0,39 Prozent auf 17 031,84 Punkte. Beim S&P-500-Index konnten sich die Anleger nur kurz über den neuen Rekordstand bei 2006,12 Punkten freuen - zuletzt sank der marktbreite Index um 0,33 Prozent auf 1996,73 Punkte. Der Technologiewerte-Auswahlindex Nasdaq 100 behauptete immerhin ein minimales Plus von 0,01 Prozent auf 4082,85 Punkte.

Die Stimmung in der US-Industrie verbesserte sich im August etwas weniger als zunächst ermittelt, wie der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex zeigte. Dennoch ist der August-Wert der höchste seit April 2010, was für eine anhaltend robuste Industrieproduktion spricht. Zudem stieg der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie im August auf den höchsten Stand seit März 2011, wogegen Volkswirte einen leichten Rückgang erwartet hatten. Er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität der weltgrößten Volkswirtschaft. Auch die Bauausgaben im Juli überraschten positiv: Sie stiegen stärker als prognostiziert.

Bei den Einzelwerten litten die Öltitel unter den rückläufigen Preisen für den wichtigen Rohstoff. Im Dow gehörten Chevron und ExxonMobil mit Kursdabschlägen von 1,71 beziehungsweise 1,49 Prozent zu den größten Verlierern, und im S&P 500 büßten ConocoPhillips 1,55 Prozent ein.

Von Unternehmen gab es kaum kursbewegende Nachrichten. Die Aktien von Compuware sprangen nach einem Übernahmeangebot um 12,35 Prozent auf 10,51 US-Dollar hoch. Die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo kündigte den Kauf des Analysedienstes für 2,5 Milliarden Dollar an. Die Anteile von Compuware werden bei der Transaktion nach Angaben der Unternehmen mit rund 10,92 Dollar bewertet werden. Dabei soll mit zirka 10,25 Dollar der Großteil davon bar bezahlt werden. Zudem sollen die Compuware-Aktionäre noch Anteile an der börsennotierten Tochter Covisint erhalten.

Derweil ging der Übernahmekampf in der Billigdiscounter-Branche in eine neue Runde. Die Aktien von Dollar General verteuerten sich um 0,61 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Offerte für den kleineren Rivalen Family Dollar von 78,50 auf 80,00 Dollar je Aktie erhöht hatte. Dessen Papiere gewannen 0,53 Prozent auf 80,25 Dollar. Die Anteilsscheine der ebenfalls an Family Dollar interessierten Kette Dollar Tree stiegen um 1,24 Prozent.

Dagegen büßten die Aktien von Exelixis mehr als die Hälfte ihres Werts ein. Das biopharmazeutische Unternehmen muss nach einer erfolglosen Studie für ein Krebsmittel nun Stellen streichen./gl/zb

02.09.2014

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung - Zurückhaltung vor EZB-Sitzung

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen sind am Dienstag letztlich nur wenig von der Stelle gekommen. Der zwischenzeitlich freundlichere EuroStoxx 50 rettete ein Plus von 0,17 Prozent auf 3180,29 Punkte ins Ziel. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an seine bescheidenen Gewinne der letzten zwei Handelstage an. Der Cac-40-Index in Paris sank hingegen um 0,03 Prozent auf 4378,33 Punkte, während der Londoner FTSE 100 0,06 Prozent auf 6829,17 Punkte gewann.

Nach guten Konjunkturdaten aus den USA hätten sich die Indizes von ihren Tagestiefs gelöst, kommentierte Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Allerdings hätten die Anleger gezögert, zu hohe Erwartungen an die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zu stellen. Dies habe das Aufwärtspotenzial offensichtlich begrenzt. Seit einiger Zeit hoffen Börsianer angesichts schwacher hiesiger Daten auf eine weitere Lockerung der europäischen Geldpolitik. Die vormittags veröffentlichten Erzeugerpreise für die Eurozone waren im Juli wie erwartet zurückgegangen.

Aus Branchensicht favorisierten die Anleger die Technologieunternehmen: Im Stoxx Europe 600 stieg der Subindex um 0,77 Prozent. Dahinter gewann der Index für die Rohstoffwerte 0,44 Prozent. Als Grund nannte Experte Hewson eine von der australischen Regierung erreichte Übereinkunft, eine umstrittene Steuer auf Gewinne mit Kohle und Eisenerz wieder abzuschaffen. Der Index für die Öl- und Gasfirmen büßte angesichts rückläufiger Ölpreise am Ende der Übersicht 0,83 Prozent ein.

Kursbewegende Nachrichten zu Einzelwerten gab es kaum. Die Aktien der Fluggesellschaft Air France-KLM stemmten sich mit plus 1,86 Prozent gegen den verhaltenen Branchentrend. In einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro" hatte Unternehmenschef Frederic Gagey einen Jahresverlust von rund 120 Millionen Euro auf den Mittelstrecken angekündigt. 2012 hatte dieser noch doppelt so hoch gelegen./gl/zb

02.09.2014

Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung - Zurückhaltung vor EZB-Sitzung

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen sind am Dienstag letztlich nur wenig von der Stelle gekommen. Der zwischenzeitlich freundlichere EuroStoxx 50 rettete ein Plus von 0,17 Prozent auf 3180,29 Punkte ins Ziel. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an seine bescheidenen Gewinne der letzten zwei Handelstage an. Der Cac-40-Index in Paris sank hingegen um 0,03 Prozent auf 4378,33 Punkte, während der Londoner FTSE 100 0,06 Prozent auf 6829,17 Punkte gewann.

Nach guten Konjunkturdaten aus den USA hätten sich die Indizes von ihren Tagestiefs gelöst, kommentierte Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Allerdings hätten die Anleger gezögert, zu hohe Erwartungen an die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zu stellen. Dies habe das Aufwärtspotenzial offensichtlich begrenzt. Seit einiger Zeit hoffen Börsianer angesichts schwacher hiesiger Daten auf eine weitere Lockerung der europäischen Geldpolitik. Die vormittags veröffentlichten Erzeugerpreise für die Eurozone waren im Juli wie erwartet zurückgegangen./gl/zb

02.09.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax im Plus - Hoffnung auf EZB-Lockerung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag in der Hoffnung auf weitere geldpolitische Impulse moderate Kursgewinne verbucht. Der Dax, der einen Teil seiner Gewinne aus dem frühen Handel am Nachmittag wieder abgegeben hatte, ging mit einem Plus von 0,30 Prozent auf 9507,02 Punkte über die Ziellinie. Für den MDax ging es um 0,28 Prozent auf 16 146,14 Punkte nach oben und der TecDax gewann 0,23 Prozent auf 1251,14 Punkte.

Beherrschendes Thema bleibt die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Dabei hoffen Marktbeobachter auf weitere Lockerungsmaßnahmen der Währungshüter. Die Nervosität der Anleger steige spürbar an, sagte Analyst Jens Klatt vom Broker DailyFX. So hätten die Optimisten am Vormittag Aktien gekauft in der Erwartung, EZB-Chef Mario Draghi würde schon übermorgen Nägel mit Köpfen machen und ein Anleihekaufprogramm in großem Stil beschließen. Am Nachmittag habe dann bei einigen aber wieder die Vorsicht überwogen. Das Augenmerk richtet sich zudem bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Und die Krise in der Ukraine schwebt weiter wie ein Damoklesschwert über den Börsen.

Die Papiere von Volkswagen (VW) waren über weite Strecken an der Dax-Spitze zu finden, zum Handelsende reichte es mit plus 0,91 Prozent aber nur noch zu Platz zwei hinter den Titeln der Commerzbank mit plus 1,48 Prozent. Die französische Bank Exane BNP Paribas hatte sich überwiegend positiv zu Autobauern geäußert und dabei für die VW-Titel eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Die Aktien der Deutschen Börse verteuerten sich um 0,64 Prozent. Der Börsenbetreiber hatte am Vorabend mitgeteilt, dass die Wertpapierumsätze für August kräftig gestiegen waren.

Im MDax kletterten die Südzucker-Titel mit plus 3,07 Prozent auf den ersten Platz. Die Aktien von CTS Eventim sprangen mit einem Kursaufschlag von 3,57 Prozent unter die Top 3 im SDax. Das Unternehmen wird exklusiver Ticketservice-Anbieter der Olympischen Spiele und der Paralympics in Rio de Janeiro im Jahr 2016. Ganz überraschend komme das nicht, da CTS Eventim bereits in der Vergangenheit Ticketing-Partner Olympischer Spiele gewesen sei, sagte ein Händler. Gut für die Stimmung der Aktionäre sei die Meldung dennoch.

Die Papiere von Deutsche Annington verteuerten sich nach einem angekündigten Kauf von mehr als 5000 Wohnungen und rund 210 Gewerbeeinheiten um 0,26 Prozent. Ein Händler erinnerte daran, dass das derzeit noch im SDax gelistete Immobilienunternehmen wohl in den MDax aufrücken wird. Die Entscheidung darüber fällt die Deutsche Börse am Mittwochabend.

Der EuroStoxx 50 rückte um 0,17 Prozent auf 3180,29 Punkte vor. Der Cac 40 in Paris sowie der FTSE-100-Index in London notierten nahezu unverändert. Am US-Aktienmarkt gab der Dow Jones Industrial zuletzt etwas nach. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,74 Prozent am Vortag auf 0,78 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,14 Prozent auf 138,07 Punkte nach. Der Bund-Future verlor 0,34 Prozent auf 151,06 Punkte. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3115 (Montag: 1,3133) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7625 (0,7614) Euro./ajx/zb

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

02.09.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Plus - Hoffnung auf EZB-Lockerung stützt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag in der Hoffnung auf weitere geldpolitische Impulse moderate Kursgewinne verbucht. Der Dax, der einen Teil seiner Gewinne aus dem frühen Handel am Nachmittag wieder abgegeben hatte, ging mit einem Plus von 0,30 Prozent auf 9507,02 Punkte über die Ziellinie. Für den MDax ging es um 0,28 Prozent auf 16 146,14 Punkte nach oben und der TecDax gewann 0,23 Prozent auf 1251,14 Punkte.

Beherrschendes Thema bleibt die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Dabei erwarten Experten weitere Lockerungsmaßnahmen. Das Augenmerk richtet sich zudem bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Und die Krise in der Ukraine schwebt weiter wie ein Damoklesschwert über den Börsen./ajx/zb

02.09.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Wenig Bewegung - S&P auf neuem Hoch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende nur schwer in die Gänge gekommen. Die am Dienstag kurz nach Börsenbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt stark aus. Sie stützten einem Beobachter zufolge die Einschätzung, dass die US-Konjunktur im zweiten Halbjahr Fahrt aufnehme. Dies helfe den Börsen. Andere Experten verwiesen indes darauf, dass damit eine erste Zinserhöhung durch die US-Notenbank schon früh im kommenden Jahr wahrscheinlicher werde.

Der Dow Jones Industrial trat mit einem Plus von 0,04 Prozent auf 17 105,86 Punkte auf der Stelle. Beim S&P-500-Index standen nach einem neuen Hoch bei 2006,12 Punkten zuletzt Kursgewinne von 0,08 Prozent auf 2004,96 Punkte zu Buche. Besser entwickelten sich die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq, wo der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,27 Prozent auf 4093,45 Punkte zulegte.

Die Stimmung in der US-Industrie verbesserte sich im August etwas weniger als zunächst ermittelt, wie der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex zeigte. Dennoch ist der August-Wert der höchste seit April 2010, was für eine anhaltend robuste Industrieproduktion spricht. Zudem stieg der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie im August auf den höchsten Stand seit März 2011, wogegen Volkswirte einen leichten Rückgang erwartet hatten. Er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität der weltgrößten Volkswirtschaft. Auch die Bauausgaben im Juli überraschten positiv: Sie stiegen stärker als prognostiziert.

Auf Unternehmensseite gab es nur wenige Nachrichten. Die Aktien von Compuware sprangen nach einem Übernahmeangebot um 12,41 Prozent auf 10,51 US-Dollar hoch. Die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo kündigte den Kauf des Analysedienstes für 2,5 Milliarden Dollar an. Die Anteile von Compuware werden bei der Transaktion nach Angaben der Unternehmen mit rund 10,92 Dollar bewertet werden. Dabei soll mit zirka 10,25 Dollar der Großteil davon bar bezahlt werden. Zudem sollen die Compuware-Aktionäre noch Anteile an der börsennotierten Tochter Covisint erhalten.

Derweil ging der Übernahmekampf in der Billigdiscounter-Branche in eine neue Runde. Die Aktien von Dollar General verteuerten sich um 0,73 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Offerte für den kleineren Rivalen Family Dollar von 78,50 auf 80,00 Dollar je Aktie erhöht hatte. Dessen Papiere gewannen 0,45 Prozent auf 80,19 Dollar. Die Anteilsscheine der ebenfalls an Family Dollar interessierten Kette Dollar Tree stiegen um 1,43 Prozent. Dagegen büßten die Aktien von Exelixis mehr als die Hälfte ihres Werts ein. Das biopharmazeutische Unternehmen muss nach einer erfolglosen Studie für ein Krebsmittel nun Stellen streichen./gl/zb

02.09.2014

Aktien New York: Verhaltener Start - S&P stagniert nach neuem Hoch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende verhalten in den Handel gestartet. Die am Dienstag kurz nach Börsenbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt stark aus. Sie stützten einem Beobachter zufolge die Einschätzung, dass die US-Konjunktur im zweiten Halbjahr Fahrt aufnehme. Dies helfe den Börsen. Andere Experten verwiesen indes darauf, dass damit eine erste Zinserhöhung durch die US-Notenbank schon früh im kommenden Jahr wahrscheinlicher werde.

Der Dow Jones Industrial verlor 0,09 Prozent auf 17 083,64 Punkte - am Freitag hatte der Leitindex noch ein knappes Plus geschafft. Beim S&P-500-Index währte die Freude über ein neues Hoch bei 2006,12 Punkten nur kurz: Der marktbreite Index notierte zuletzt prozentual unverändert bei 2003,38 Punkten. Etwas besser entwickelten sich die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq, wo der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,18 Prozent auf 4089,78 Punkte zulegte./gl/zb

02.09.2014

Aktien Frankfurt: Freundlich - Hoffnungen auf EZB-Lockerung beflügeln

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat in der Hoffnung auf weitere geldpolitische Impulse am Dienstagnachmittag moderate Kursgewinne verbucht. Der Dax gab jedoch zuletzt den größten Teil seines Gewinns vom Vormittag von mehr als einem Prozent ab und notierte zuletzt nur noch 0,37 Prozent höher bei 9513,81 Punkten. Für den MDax ging es um 0,26 Prozent auf 16 142,53 Punkte nach oben und der TecDax gewann 0,21 Prozent auf 1250,83 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,26 Prozent zu.

Beherrschendes Thema bleibt die bevorstehende Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, von der weitere Lockerungsmaßnahmen erwartet werden. Das Augenmerk richtet sich zudem bereits auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Allerdings könnte die Krise in der Ukraine jederzeit für Belastung sorgen.

VW PROFITIEREN VON STUDIE

Im Dax waren die Volkswagen-Vorzüge mit einem Gewinn von 1,18 Prozent der bislang stärkste Wert. Analyst Stuart Pearson von Exane BNP Paribas hatte die Papiere hochgestuft und sich insgesamt positiv zu den Autoherstellern geäußert. Die Aktien der Deutschen Börse verteuerten sich um 0,86 Prozent. Der Börsenbetreiber hatte am Vorabend mitgeteilt, dass die Wertpapierumsätze für August kräftig gestiegen sind. Auch bei der Derivate-Tochter Eurex legten die Umsätze zu.

MDAX-ASPIRANT DEUTSCHE ANNINGTON NACH MEDIENBERICHT IM PLUS

Im MDax waren die Südzucker-Titel mit plus 3,45 Prozent attraktivster Wert, gefolgt von den Aktien des Rüstungskonzerns und Autozulieferers Rheinmetall mit einem Anstieg von 2,51 Prozent. Die Papiere des Index-Aspiranten Deutsche Annington kletterten nach einem angekündigten Kauf von mehr als 5000 Wohnungen und rund 210 Gewerbeeinheiten um 0,39 Prozent. Die Immobiliengesellschaft hatte ihr Geschäft im Februar bereits mit einem rund 2,4 Milliarden Euro schweren Zukauf gestärkt. Ein Händler erinnerte daran, dass die noch im SDax gelistete Deutsche Annington wohl in den MDax aufrücken wird. Die Entscheidung darüber fällt am Mittwochabend.

Die Aktien von CTS Eventim stiegen um 3,85 Prozent. Zuvor hatte das SDax-Unternehmen mitgeteilt, dass es exklusiver Ticketservice-Anbieter der Olympischen Spiele und der Paralympics in Rio de Janeiro im Jahr 2016 wird. Ganz überraschend komme das nicht, da CTS Eventim bereits in der Vergangenheit Ticketing-Partner Olympischer Spiele gewesen sei, sagte ein Händler. Gut für die Stimmung der Aktionäre sei die Meldung dennoch./edh/ajx

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

03.09.2014

ROUNDUP/Umfrage: Deutsche befürchten russischen Einmarsch in Ukraine

BERLIN/NEWPORT (dpa-AFX) - Zwei Drittel der Deutschen befürchten eine russische Invasion in der Ostukraine. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur glauben 65 Prozent, dass Moskau nach der Krim weitere Teile des Nachbarlandes besetzen und unter seine Kontrolle bringen werde.

Trotzdem ist die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) gegen eine Verstärkung der Nato-Präsenz in den östlichen Mitgliedstaaten als Reaktion auf die Ukraine-Krise. Jeder Dritte (33 Prozent) ist dafür.

Die Staats- und Regierungschefs der Nato kommen am Donnerstag in Wales zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammen, um über die Konsequenzen aus der Ukraine-Krise zu beraten. Das Bündnis will seine militärische Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen deutlich beschleunigen. Ob und wie viele Soldaten dafür zusätzlich in den östlichen Mitgliedstaaten stationiert werden, ist noch unklar. Vor allem Polen und die baltischen Länder, die an Russland grenzen, fühlen sich bedroht.

Eine größere militärische Verantwortung Deutschlands in der Welt lehnt die Mehrheit der Bundesbürger der Umfrage zufolge ab. 57 Prozent sprachen sich dagegen aus, nur 30 Prozent waren dafür.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Verteidigungsminister Ursula von der Leyen (CDU) und Bundespräsident Joachim Gauck hatten sich Anfang des Jahres auf der Münchner Sicherheitskonferenz für mehr Verantwortung Deutschlands in der Welt ausgesprochen. Die am Sonntag beschlossenen Waffenlieferungen in den Irak gelten als ein Schritt in diese Richtung. Die kurdische Armee soll unter anderem Panzerabwehrraketen, Granaten, 16 000 Sturmgewehre und mehrere Millionen Schuss Munition für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhalten.

Laut Umfrage meinen 49 Prozent, solche Waffenlieferungen sollten nur in Ausnahmefällen erlaubt werden. 39 Prozent sind grundsätzlich dagegen und fünf Prozent grundsätzlich dafür. Jeder Dritte (34 Prozent) sprach sich gegen Kampfeinsätze der Bundeswehr aus, jeder Zweite (50 Prozent) würde sie aber in seltenen Ausnahmefällen zulassen.

In früheren Umfragen waren etwa zwei Drittel der Bundesbürger gegen die Waffenlieferungen in den Irak. Auch die Kampfeinsätze der Bundeswehr lehnten in den bisherigen Umfragen die meisten Teilnehmer ab./mfi/DP/jha

03.09.2014

CDU-Generalsekretär: Fachpolitiker sollen über konkretes Maut-Modell beraten

BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Generalsekretär Peter Tauber erwartet die Klärung umstrittener Punkte bei der geplanten Pkw-Maut in den anstehenden Gesetzesberatungen. Es gebe ein Konzept des Bundesverkehrsministers, sagte Tauber der Nachrichtenagentur dpa. Eine der Fragen sei, dass das Modell europarechtskonform sein müsse. "Wenn diese Hürde genommen wird, dann wollen wir im parlamentarischen Verfahren klären, was getan werden muss, damit es gut funktioniert." Hierfür sollten die Verkehrspolitiker Lösungen finden. Tauber bekräftigte: "Das ist ein gemeinsames Projekt der Koalition." Deswegen solle die Maut kommen.

In den Regionen werde das Thema unterschiedlich diskutiert, sagte der Generalsekretär. Am Ende seien entscheidende Fragen, wie man zu mehr Geld für die Finanzierung der Infrastruktur komme und dass dies gerecht gestaltet werde. "Ob wir dann klug beraten sind, das auf alle Straßen auszudehnen oder nur auf die Autobahnen uns zu konzentrieren, das sollen die Fachpolitiker entscheiden."

In Teilen der CDU gibt es erhebliche Widerstände gegen die Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für eine Vignettenpflicht gleich auf allen deutschen Straßen. Bedenken haben vor allem die CDU-Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angemeldet. Sie fürchten negative Effekte etwa auf Wirtschaft und Tourismus in grenznahen Regionen./sam/DP/stk

03.09.2014

'Bild': Tausende Ausbildungsplätze Handwerk unbesetzt

BERLIN (dpa-AFX) - Bei Handwerksbetrieben sind nach einem Zeitungsbericht wenige Tage nach Beginn des neuen Lehrjahres (1. September) noch Tausende Lehrstellen unbesetzt. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) meldet, konnten die Handwerksbetriebe für 24 000 Lehrstellen bislang keine geeigneten Bewerber finden. Damit gebe es 3000 mehr freie Stellen als vor einem Jahr. Bis Ende August wurden demnach im Handwerk für das neue Ausbildungsjahr rund 109 000 Lehrverträge abgeschlossen, ein Minus von 3,2 Prozent gegenüber 2013.

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer befürchtet, dass bis Jahresende "mehr als 15 000 Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben". Wollseifer forderte für eine bessere Vermittlung ein gemeinsames Engagement aller Beteiligten. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssten gemeinsam Lösungen finden. "Dafür brauchen wir den Ausbildungspakt, nicht für Zahlenspiele", sagte Wollseifer./gp/DP/stk

03.09.2014

ROUNDUP: USA wieder wettbewerbsfähiger als Deutschland

GENF (dpa-AFX) - Die USA haben deutlich an Wettbewerbsfähigkeit zugelegt und Deutschland in der WEF-Rangliste der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften überholt. Im Wettbewerbsindex 2014, den das Weltwirtschaftsforum (WEF) in der Nacht zum Mittwoch in Genf veröffentlichte, verbesserten sich die USA um zwei Plätze auf Rang 3, während Deutschland um einen Platz auf Rang 5 zurückfiel. 2012 waren die USA erstmals hinter Deutschland zurückgeblieben; nach zwei Jahren stehen sie nun wieder besser da.

Als das konkurrenzfähigste Land der Welt weist die WEF-Studie zum sechsten Mal hintereinander die Schweiz aus, gefolgt von Singapur. Finnland verlor ebenfalls eine Position und landete als wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Eurozone auf Rang 4.

Bei der Vorstellung des neuen Wettbewerbsberichts am WEF-Sitz in Cologny nahe Genf wurden auch Sorgen über den Ukraine-Konflikt laut. "Mögliche weitere Sanktionen gegen Russland würden wegen der Größe und Bedeutung der russischen Volkswirtschaft nicht nur Auswirkungen auf die russische Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch für die Wirtschaftspartner Russlands haben", sagte der Mitautor der Studie, Beñat Bilbao-Osorio.

Die leichte Abstufung Deutschlands hängt dem WEF zufolge mit instutionellen Rahmenbedingungen wie der komplizierten Rechtssprechung zusammen. Zudem musste Deutschland bei der Infrastruktur Federn lassen und verlor einige Plätze.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe trotz einiger Fortschritte ein Sorgenkind. Deutschland müsse sich zudem mehr bemühen, Ausländer und Frauen dauerhaft auf den Arbeitsmarkt zu integrieren, um der Alterung der Gesellschaft zu begegnen. Zudem müsse beobachtet werden, inwiefern die Einführung des Mindestlohns die Flexibilität des Arbeitsmarkts beeinflussen werde, sagte die WEF-Deutschlandexpertin Caroline Galvan der Nachrichtenagentur dpa.

Den USA bescheinigt die Studie Verbesserungen auf breiter Front. Auch in den Krisenländern Europas geht es nach Einschätzung des WEF aufwärts. Portugal arbeitete sich mit seinem ambitionierten Reformprogramm um 15 Positionen auf Rang 36 hoch. Griechenland, das allerdings bis in den Bereich armer Entwicklungsländer abgerutscht war, konnte immerhin um zehn Plätze auf Rang 81 klettern. Trotz der Fortschritte gebe es aber in beiden Ländern immer noch erhebliche Probleme, warnte der WEF.

China verbesserte sich um einen Platz und wurde auf Rang 28 verzeichnet. Andere Schwellenländer, unter ihnen die Türkei, Südafrika und Brasilien, fielen dagegen zurück.

Gleichzeitig warnten die Ökonomen, die Umsetzung struktureller Reformen sei entscheidend, um eine neue Krise der Weltwirtschaft zu vermeiden. "Die Grenze der Wettbewerbsfähigkeit in Europa wird künftig nicht mehr zwischen Nord und Süd verlaufen, sondern zwischen denen, die nötige Reformen umsetzen, und denen, die das nicht tun", sagte Beñat Bilbao-Osorio./lle/bur/DP/zb

03.09.2014

USA wieder wettbewerbsfähiger als Deutschland

GENF (dpa-AFX) - Die USA haben deutlich an Wettbewerbsfähigkeit zugelegt und Deutschland in der WEF-Rangliste der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften überholt. Im Wettbewerbsindex 2014, den das Weltwirtschaftsforum (WEF) in der Nacht zum Mittwoch in Genf veröffentlichte, verbesserten sich die USA um zwei Plätze auf Rang 3, während Deutschland um einen Platz auf Rang 5 zurückfiel. 2012 waren die USA erstmals hinter Deutschland zurückgeblieben; nach zwei Jahren stehen sie nun wieder besser da.

Als das konkurrenzfähigste Land der Welt weist die WEF-Studie zum sechsten Mal hintereinander die Schweiz aus, gefolgt von Singapur. Finnland verlor ebenfalls eine Position und landete als wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Eurozone auf Rang 4.

Bei der Vorstellung des neuen Wettbewerbsberichts am WEF-Sitz in Cologny nahe Genf wurden auch Sorgen über den Ukraine-Konflikt laut. "Mögliche weitere Sanktionen gegen Russland würden wegen der Größe und Bedeutung der russischen Volkswirtschaft nicht nur Auswirkungen auf die russische Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch für die Wirtschaftspartner Russlands haben", sagte der Mitautor der Studie, Beñat Bilbao-Osorio./lle/bur/DP/zb

03.09.2014

Studie: Korruption kostet Entwicklungsländer eine Billion US-Dollar

BERLIN (dpa-AFX) - Durch dubiose Rohstoffgeschäfte, Strohmannfirmen, Geldwäsche und Steuerhinterziehung gehen Entwicklungsländern pro Jahr eine Billion US-Dollar (750 Milliarden Euro) verloren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Lobbyorganisation One, die am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde. One schätzt, dass mit dem verlorenen Geld jedes Jahr das Leben von 3,6 Millionen Kindern gerettet werden könnte. Die Organisation hat jetzt einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, mit dem die Gruppe der 20 wichtigsten Industrieländer (G20) die Korruption bekämpfen sollen. One war 2004 von Hilfsorganisationen und Prominenten wie Bono und Bob Geldof gegründet worden./abc/DP/jkr

02.09.2014

Commerzbank-Chef Blessing für Eurobonds - Kritik vom Finanzministerium

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Zwischen der Bundesregierung und der teilverstaatlichten Commerzbank bahnt sich ein Konflikt über den Kurs zur Stabilisierung des Euro an. Commerzbank-Chef Martin Blessing sprach sich im "Handelsblatt" (Mittwoch) für eine schnelle Einführung gemeinsamer Staatsanleihen aus, für die alle Euro-Länder haften. Er geht damit auf Konfrontationskurs zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Diese hatte Euro-Bonds und eine gemeinsame Haftung für Staatsschulden bisher vehement abgelehnt. Die Commerzbank wurde vom Staat gerettet und gehört zu 17 Prozent dem Bund.

In dem Gastbeitrag schreibt Blessing nach Angaben der Zeitung: "Durch die Einführung solcher Europa-Staatsanleihen können wir den Euro als global bedeutende Währung dauerhaft etablieren." Die gemeinsame Haftung der Euro-Länder sei mit dem europäischen Rettungsfonds ESM und den Notoperationen der Europäischen Zentralbank (EZB) ohnehin bereits Realität.

Scharfe Kritik an Blessing kommt aus dem Bundesfinanzministerium. Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) stellte klar: "Eurobonds stehen weit und breit nicht auf der politischen Agenda. Und das aus gutem Grund."

Eine gemeinschaftliche Haftung trage nicht zur Lösung von Problemen in der Euro-Zone bei, erklärte Kampteter. Sie würde Anreize für Mitgliedstaaten verringern, Reformen umzusetzen: "Anstelle sich mit einem Thema zur Unzeit zu befassen, sollte sich Herr Blessing auf seine Funktion als Vorstandsvorsitzender konzentrieren."/sl/DP/zb

02.09.2014

WDH: Regierung wirbt um mehr privates Geld für die Infrastruktur

(Im dritten Absatz wurde ein Tippfehler entfernt)

MESEBERG (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will neue Konjunkturrisiken für Deutschland etwa durch den Russland-Ukraine-Konflikt mit der Mobilisierung privater Investitionen eindämmen. Zudem will sie erreichen, dass Deutschland im Wettbewerb mit den USA bei der Digitalwirtschaft aufholt. Das kündigten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nach einem Treffen mit Spitzen von Wirtschaft und Gewerkschaften am Dienstag in Meseberg bei Berlin an.

"Wir sehen, dass die geopolitischen Risiken längst in Deutschland und Europa angekommen sind", sagte Gabriel. Neben der Konjunkturschwäche in Europa hob er ausdrücklich den Russland-Ukraine-Konflikt als Risiko hervor, auch wenn Russland bei den deutschen Exporten keine dominante Rolle spiele. "Sondern das ganze Investitionsklima leidet darunter."

Merkel betonte mit Blick auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung: "Alles steht und fällt mit der Frage, ob wir genügend Investitionen haben." Öffentliche Investitionen alleine reichten nicht. "Die Kunst wird darin bestehen, dass wir privates Kapital (...) in die richtige Richtung lenken." Die im Meseberger Dialog - dem fünften seiner Art - aufgeworfenen Punkte würden nun in einer Agenda zusammengefasst.

Gabriel qualifizierte die Investitionsschwäche in Deutschland als die zentrale Herausforderung. "Wir haben seit mehr als zehn Jahren eine Investitionsschwäche nicht nur in den öffentlichen Investitionen, sondern auch bei der Nettoinvestitionsquote in den Unternehmen." So hemmten die Finanzmarkt-Risiken die Kreditaufnahme. Das Ziel sei, privates Kapital verstärkt in die Infrastruktur zu lenken. Auch der Staat erhöhe seine Infrastrukturinvestitionen, dazu dienten auch Schritte zur Entlastung der Kommunen.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, sagte: "Es ist ja genug Geld da." Es müsse nur investiert werden. "Das ist eine Frage des Vertrauens."

Merkel betonte die Bedeutung der digitalen Agenda - gerade auch im Wettbewerb mit den USA, "die im digitalen Bereich durchaus weiter sind". Auch Gabriel hob die Bedeutung dieses Bereichs hervor.

DGB-Chef Reiner Hoffmann mahnte, dass die gewünschten Innovationen etwa auf diesem Feld auch von den Menschen gelebt und akzeptiert werden müssten. Die Konzentration auf Hightech alleine wäre ein Fehler, sagte er. Neben den Chancen weiterer Digitalisierung warnte der Gewerkschaftschef vor einer "neuen digitalen Prekarisierung von Arbeit", also vor Computerarbeit, die schädlich für die Arbeitnehmer ist. "Wir sehen auch eine Entgrenzung von Raum und Zeit von Arbeit." Neue Leitplanken seien nötig.

Beim heiklen Thema Tarifeinheit zeigte sich Merkel zuversichtlich, dass die Regierung ihren Gesetzesplan bald verwirklichen kann. "Wir sind einem Gesetzentwurf doch ein ganzes Stück nähergekommen", sagte Merkel mit Blick auf Vorarbeiten von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Mit dem Gesetz will die Koalition den Einfluss kleiner, aber durchsetzungsfähiger Gewerkschaften begrenzen. Das Problem ist, dass das Streikrecht nicht eingeschränkt werden soll./bw/DP/zb

02.09.2014

Regierung wirbt um mehr privates Geld für die Infrastruktur

MESEBERG (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will neue Konjunkturrisiken für Deutschland etwa durch den Russland-Ukraine-Konflikt mit der Mobilisierung privater Investitionen eindämmen. Zudem will sie erreichen, dass Deutschland im Wettbewerb mit den USA bei der Digitalwirtschaft aufholt. Das kündigten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nach einem Treffen mit Spitzen von Wirtschaft und Gewerkschaften am Dienstag in Meseberg bei Berlin an.

"Wir sehen, dass die geopolitischen Risiken längst in Deutschland und Europa angekommen sind", sagte Gabriel. Neben der Konjunkturschwäche in Europa hob er ausdrücklich den Russland-Ukraine-Konflikt als Risiko hervor, auch wenn Russland bei den deutschen Exporten keine dominante Rolle spiele. "Sondern das ganze Investitionsklima leidet darunter."

Merkel betonte mit Blick auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung: "Alles steht und fällt mit der Frage, ob wir genügend Investitionen haben." Öffentliche Investitionen alleine reichten nicht. "Die Kunst wird darin bestehen, dass wir privates Kapital (?) in die richtige Richtung lenken." Die im Meseberger Dialog - dem fünften seiner Art - aufgeworfenen Punkte würden nun in einer Agenda zusammengefasst.

Gabriel qualifizierte die Investitionsschwäche in Deutschland als die zentrale Herausforderung. "Wir haben seit mehr als zehn Jahren eine Investitionsschwäche nicht nur in den öffentlichen Investitionen, sondern auch bei der Nettoinvestitionsquote in den Unternehmen." So hemmten die Finanzmarkt-Risiken die Kreditaufnahme. Das Ziel sei, privates Kapital verstärkt in die Infrastruktur zu lenken. Auch der Staat erhöhe seine Infrastrukturinvestitionen, dazu dienten auch Schritte zur Entlastung der Kommunen.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, sagte: "Es ist ja genug Geld da." Es müsse nur investiert werden. "Das ist eine Frage des Vertrauens."

Merkel betonte die Bedeutung der digitalen Agenda - gerade auch im Wettbewerb mit den USA, "die im digitalen Bereich durchaus weiter sind". Auch Gabriel hob die Bedeutung dieses Bereichs hervor.

DGB-Chef Reiner Hoffmann mahnte, dass die gewünschten Innovationen etwa auf diesem Feld auch von den Menschen gelebt und akzeptiert werden müssten. Die Konzentration auf Hightech alleine wäre ein Fehler, sagte er. Neben den Chancen weiterer Digitalisierung warnte der Gewerkschaftschef vor einer "neuen digitalen Prekarisierung von Arbeit", also vor Computerarbeit, die schädlich für die Arbeitnehmer ist. "Wir sehen auch eine Entgrenzung von Raum und Zeit von Arbeit." Neue Leitplanken seien nötig.

Beim heiklen Thema Tarifeinheit zeigte sich Merkel zuversichtlich, dass die Regierung ihren Gesetzesplan bald verwirklichen kann. "Wir sind einem Gesetzentwurf doch ein ganzes Stück nähergekommen", sagte Merkel mit Blick auf Vorarbeiten von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Mit dem Gesetz will die Koalition den Einfluss kleiner, aber durchsetzungsfähiger Gewerkschaften begrenzen. Das Problem ist, dass das Streikrecht nicht eingeschränkt werden soll./bw/DP/zb

02.09.2014

ROUNDUP/Merkel: Sind Tarifeinheits-Gesetzentwurf näher bekommen

MESEBERG (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Regierung den heiklen Plan eines Gesetzes zur Tarifeinheit bald in die Tat umsetzt. "Wir sind einem Gesetzentwurf doch ein ganzes Stück nähergekommen", sagte Merkel am Dienstag in Meseberg bei Berlin. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) habe sich in der Regierung eng abgestimmt, und in den kommenden Tagen werde es sehr detaillierte Diskussionen geben.

In Meseberg, wo sich weite Teile des Kabinetts mit den Spitzen von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften trafen, sollte das Thema noch am Abend am Rande angesprochen werden, wie Merkel sagte. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte, in der kommenden und übernächsten Woche werde es detailliertere Gespräche der Gewerkschaften mit der Regierung geben.

Nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwoch) will Nahles das geplante Gesetz zur Tarifeinheit in Betrieben abschwächen. Mit dem Gesetz will die Koalition den Einfluss kleiner, aber durchsetzungsfähiger Gewerkschaften begrenzen.

Nun solle zwar festgeschrieben werden, dass künftig der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern in einem Unternehmen maßgeblich sein soll, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise. Allerdings will sich die Regierung demnach von dem ursprünglichen Plan verabschieden, dass dann Friedenspflicht auch für die Minderheitsgewerkschaft gilt. Was die Regelung für das Streikrecht von Gewerkschaften bedeute, müssten die Gerichte entscheiden, so die Zeitung.

Ein Nahles-Sprecher wollte keine Stellung dazu nehmen. In Regierungskreisen hieß es hingegen, es werde eine Regelung geben, die wirkungsvoll und verfassungsrechtlich unbedenklich sein werde. Demnach soll vermieden werden, dass die Konsequenzen des Gesetzes unmittelbar vor Gericht geklärt werden müssten. Der Druck für eine Neuregelung ist durch Ausstände bei Bahn und Lufthansa gestiegen./bw/DP/zb

03.09.2014

Tesla-Aktie auf Rekordhoch

PALO ALTO (dpa-AFX) - Der Elektroautopionier Tesla ist im Höhenflug - zumindest an der Börse. Die Aktie stieg am Dienstag um mehr als fünf Prozent und ging mit 284,05 Dollar aus dem New Yorker Handel. Zuvor hatte die Kaufempfehlung eines Analysten den Kurs bis auf ein Rekordhoch von fast 285 Dollar klettern lassen.

Tesla ist damit an der Börse etwas mehr als 35 Milliarden Dollar (rund 27 Mrd Euro) wert und damit fast so viel wie die deutschen Großkonzerne Eon oder Deutsche Post . Seit Jahresbeginn ist die Tesla-Aktie um 85 Prozent gestiegen.

Dabei machte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk zuletzt Verluste. Hohe Entwicklungskosten für die nächsten Modelle und der Ausbau des Vertriebsnetzes sorgten für rote Zahlen. Im zweiten Quartal stand unterm Strich ein Minus von 62 Millionen Dollar (46 Mio Euro) im Vergleich zum Vorjahr.

Der bekannte Branchenexperte James Albertine vom Investmenthaus Stifel Nicolaus bleibt trotzdem optimistisch. Am Dienstag setzte er ein neues Preisziel von 400 Dollar für die Aktie und befeuerte die Börsenrallye damit weiter. Tesla habe sich eine attraktive Nische gesucht, sagte Albertine dem TV-Sender CNBC. "Und die Konkurrenz ist meilenweit entfernt."

An den Vortagen hatten Expansionspläne in China Tesla schon kräftigen Kursauftrieb gebracht: Gemeinsam mit dem Mobilfunker China Unicom werde man 400 Ladestellen in 120 Städten an den Start bringen, sagte eine Tesla-Sprecherin am Freitag. Zudem sollen 20 sogenannte Supercharger entstehen, die 16 mal so schnell laufen wie die gewöhnlichen Ladestationen./hbr/DP/stk

02.09.2014

AKTIE IM FOKUS: Tesla-Aktie auf Rekordhoch - Studie und China-Expansion

PALO ALTO (dpa-AFX) - Elektroautobauer Tesla im Höhenflug - zumindest an der Börse. Die Kaufempfehlung eines Analysten ließ den Aktienkurs am Dienstag im New Yorker Handel um mehr als fünf Prozent bis auf das Rekordhoch von fast 285 Dollar klettern. Seit Jahresbeginn hat die Tesla-Aktie ein Plus von 85 Prozent verbucht, obwohl das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk Verluste macht.

Tesla ist damit an der Börse etwas mehr als 35 Milliarden Dollar (rund 27 Mrd Euro) und damit fast so viel wie die deutschen Großkonzerne Eon oder Deutsche Post .

Der bekannte Branchenanalyst James Albertine vom Investmenthaus Stifel Nicolaus setzte am Dienstag ein neues Preisziel von 400 Dollar und befeuerte die Börsenrally damit weiter. Tesla habe sich eine attraktive Nische gesucht, sagte Albertine dem TV-Sender CNBC. "Und die Konkurrenz ist meilenweit entfernt."

Zuvor hatten Expansionspläne in China schon für kräftigen Kursauftrieb gesorgt: Gemeinsam mit dem Mobilfunker China Unicom werde man 400 Ladestellen in 120 Städten an den Start bringen, sagte eine Tesla-Sprecherin am Freitag. Zusätzlich sollen 20 sogenannte Supercharger gebaut werden, die 16 mal schneller laufen als die herkömmlichen Ladestationen./hbr/zb

02.09.2014

AKTIEN IM FOKUS: Gewinne im Autosektor geschmolzen - Studie, Absatzzahlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der europäische Autosektor hat am Dienstagnachmittag seine Kursgewinne aus dem frühen Handel etwas reduziert. Zuletzt verzeichnete der Sektorindex aber immer noch ein Plus von 0,58 Prozent und zählte damit zu den Besten der Stoxx-600-Branchenübersicht. Händlern zufolge dürfte das etwas geschmolzene Plus auf die jüngsten Absatzzahlen für den Automarkt in Deutschland zurückgehen sowie auf nun moderatere Zuwächse am Gesamtmarkt.

So wurden hierzulande im August etwas weniger Neuwagen verkauft als vor einem Jahr. Der Branchenverband VDA erwartet auch mit Blick auf die kommenden Monate keine großen Sprünge mehr. Zwar zeigte sich VDA-Chef Matthias Wissmann mit der Auftragslage zufrieden - er rechnet aber weiterhin nur mit einem "stabilen" Autojahr 2014.

EXANE ÄUSSERT SICH POSITIV ZU HERSTELLERN

Ansonsten profitierten die Autowerte von einer Studie der französischen Investmentbank Exane BNP Paribas, deren Analyst Stuart Pearson sich überwiegend positiv zu den Herstellern geäußert und die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) hochgestuft hatte. Die VW-Titel waren mit plus 1,65 Prozent auf 172,80 Euro der beste Wert im deutschen Leitindex Dax , der bislang um 0,44 Prozent vorrückte. Insgesamt zieht der Experte die Aktien von Autobauern und Reifenherstellern den Titeln von Zulieferern vor.

Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen habe ein Imperium erschaffen, müsse nun aber beweisen, dass er es auch beherrsche, schrieb der Experte. Die Rentabilität der Kernmarke VW sei schwächer als bei den Wettbewerbern, und der Markt halte eine erfolgreiche Kostenkontrolle des Managements offenbar für unwahrscheinlich. Dem auf den Weg gebrachten Gewinnsteigerungsprogramm stünden Investoren noch skeptisch gegenüber, die der Analyst allerdings für etwas übertrieben hält. Denn der Autokonzern könne die Erträge erhöhen, indem er unter anderem Investitionen kürze, den Druck auf die Zulieferer erhöhe, die Produktpalette anpasse und auf Fusionen und Übernahmen vorerst verzichte. Die VW-Vorzüge seien vergleichsweise niedrig bewertet und die Markterwartungen gering, hieß es zur Hochstufung.

ZYKLUS-ENDE NOCH NICHT ERREICHT

Die Gewinnschätzungen des Marktes für den gesamten europäischen Autosektor hält Pearson hingegen wegen eines schwächeren globalen Wachstums im nächsten Jahr für zu hoch. Er senkte seine Ergebnisprognosen um durchschnittlich zehn Prozent. Die Aussichten für das Geschäft in Europa und China seien aber weiter positiv und mit dem jüngsten Kursrückgang der Branchenwerte habe sich der Markt bereits auf Enttäuschungen eingestellt. Das Ende des Zyklus sei noch längst nicht erreicht. Anleger sollten selektiv vorgehen und dabei Kursschwächen zum Kauf nutzen.

Für Daimler reduzierte Pearson zwar wegen gesunkener Gewinnschätzungen sein Kursziel, doch verfüge die Aktie immer noch über ein Aufwärtspotenzial von mehr als 20 Prozent. Kaum ein anderer Wert biete eine so attraktive Kombination aus Volumenwachstum, operativer Stärke und verbesserter Preisbildung wie die Daimler-Aktie. Sie bleibe einer seiner Sektor-"Top Picks". Die Daimler-Papiere notierten zuletzt mit 0,24 Prozent im Plus bei 62,03 Euro.

Auch die Anteilsscheine von Konkurrent BMW gaben einen Teil ihrer Gewinne wieder ab und verbuchten zuletzt nur noch ein Plus von 0,27 Prozent auf 88,25 Euro. Der Münchener Autobauer dürfte im kommenden Jahr mit mehr Wettbewerb zu kämpfen haben, was die Begeisterung für den Titel etwas abflauen lasse, hieß es von Exane BNP. Skeptisch äußerte sich Pearson zu Porsche. Ein positiver Ausgang der Rechtsstreitigkeiten sei größtenteils bereits eingepreist, die Aktie müsse man deswegen auch nicht mehr im Depot haben. Die Porsche-Titel verteuerten sich jedoch um knapp ein Prozent. Mit 0,56 Prozent im Plus standen zuletzt auch die vom Experten abgestuften Aktien von Continental ./ajx/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: National-Bank hebt Ziel für Kuka auf 55 Euro - 'Kaufen'

ESSEN (dpa-AFX Broker) - Die National-Bank hat das Kursziel für Kuka von 47 auf 55 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Aktie des Maschinen- und Roboterbauers habe das bisherige Kursziel nahezu erreicht, begründete Analyst Ekkehard Link in einer Studie vom Dienstag die Anhebung. Er sehe gute Chancen, dass das Unternehmen seine Expansion wie geplant realisieren könne. So müsse etwa die Automobilindustrie wegen Kostendrucks die Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse vorantreiben, woraus sich wiederum neue Umsatzchancen für Kuka ergäben./tav/ck/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für SAP auf 55 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für SAP von 54 auf 55 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die IT-Ausgaben der Industrie könnten im nächsten Jahr steigen, schrieb Analyst Alex Tout in einer Studie vom Dienstag. SAP allerdings sei schlecht auf Schwerpunkte wie den Cloud-Computing-Teilbereich "Software as a Service" (SaaS), Kundenpflege über vielfältige Kanäle (multichannel CRM), die Verarbeitung großer, komplexer Datensätze (Big Data) und Sicherheit ausgerichtet. Der Markt für das Kernlizenzgeschäft des Software-Herstellers sei in vielen Fällen saturiert./fri/ck/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: Bernstein belässt Infineon auf 'Outperform' - Ziel 10 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Infineon nach einer Übernahme auf "Outperform" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Mit dem Kauf von International Rectifier könne der Chiphersteller seine Produktionskapazitäten von 300-Millimeter-Wafern sehr viel schneller auslasten, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Dienstag. Der Zukauf verändere die Lage des Unternehmens grundlegend. Der Abstand zum nächstkleineren Wettbewerber sei jetzt unumkehrbar. Der Konzern dürfte seine Ergebnisse über einen Konjunkturzyklus hinweg erheblich steigern können./fri/tav/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: Citigroup belässt HeidelbergCement auf 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Buy" belassen. Die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum verschlechterten sich weiterhin, schrieb Analyst Aynsley Lammin in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Aktien von auf Europa ausgerichteten Baufstoffherstellern hätten sich in den vergangenen drei Monaten am schlechtesten entwickelt, da die jüngsten Quartalszahlen wenig berauschend gewesen seien und die Trends sich abgeschwächt hätten. Er bleibe für HeidelbergCement wie auch für Saint Gobain und Wienerberger aber bei seiner Kaufempfehlung, da die Bewertungen dieser Aktien weniger ausgereizt seien./fri/ck/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Ziel für Tipp24 auf 50 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Tipp24 nach der zurückgenommenen jüngsten Gewinnwarnung von 65 auf 50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Positiv sei, dass der angebliche Jackpot-Gewinn von 44 Millionen Euro nicht zutreffe, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Dienstag. Irritierend sei aber, dass eine Meldung über den höchsten jemals erzielten Jackpot revidiert werden müsse. Damit habe der Lotterieanbieter einiges an Vertrauen verspielt./edh/ck/ag

02.09.2014

ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt fairen Wert für Hornbach Holding - 'Kaufen'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Hornbach Holding von 82 auf 77 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Baumarktbetreiber habe mit vorübergehenden Ergebnisbelastungen zu kämpfen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Der Experte senkte seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr unter Verweis auf die Kosten für den Umbau ehemaliger Praktiker-Filialen und den Ausbau des Onlineangebots. Auch das Konsumklima in Deutschland trübe sich ein. Insgesamt sei das Unternehmen aber gut positioniert und dürfte von langfristigen Trends wie energieeffizienterem Bauen profitieren./fri/ajx/ag

02.09.2014

ANALYSE: JPMorgan nimmt Deutsche Bank in 'Top Pick'-Portfolio auf

NEW YORK (dpa-AFX) - JPMorgan hat die Deutsche Bank (Kurs: 26,19 Euro) in einer Branchenstudie zu europäischen Banken als einen der Favoriten hervorgehoben. Analyst Kian Abouhossein nahm die Papiere des deutschen Branchenprimus nach einem internen Stresstest von JPM vor dem anstehenden offiziellen Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) neben denen der Societe Generale und der ING in sein "Top Pick"-Portfolio auf.

Die Kapitalausstattung der Deutschen Bank und der SocGen sei entgegen der Marktmeinung komfortabel. Insgesamt dürften ohnehin alle Banken im Euroraum den EZB-Stresstest überstehen. Bei der ING setzt der Experte auf eine Ausschüttung nach erfolgreichem Test.

Für den im bisherigen Jahresverlauf unterdurchschnittlich gelaufenen Sektor sieht er insgesamt ein Aufwärtspotenzial von zehn Prozent und glaubt, dass sich die Papiere bis Jahresende besser entwickeln werden als der Gesamtmarkt.

Aktien der Deutschen Bank, SocGen und ING stuft Abouhossein weiterhin mit "Overweight" ein. JPMorgan geht demnach davon aus, dass sich die Aktien in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln werden./edh/ag

Analysierendes Institut JPMorgan.