dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

18.04.2014

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 18.04.2014 - 18.30 Uhr

Betriebsrat: Deutsche-Bank-Belegschaft steht hinter Jain/Fitschen

FRANKFURT - Das Deutsche-Bank-Führungsduo Anshu Jain und Jürgen Fitschen bekommt für seine teure Vergangenheitsbewältigung Rückhalt aus dem Konzern. "Die Belegschaft steht hinter dem Vorstand, weil die Mitarbeiter sehen, dass der Vorstand alles tut, um Altlasten abzuarbeiten", sagte Gesamtbetriebsratschef und Aufsichtsratsvize Alfred Herling der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt. "Die Stimmung im Haus ist positiv, weil es gelungen ist, in zwei, drei Fällen einen Schlussstrich zu ziehen, weil der Vorstand bewiesen hat, dass man Altlasten beenden kann."

Chinesische Geduldsspiele: Merck muss AZ-Electronic-Kauf zum 6. Mal verschieben

DARMSTADT - Wird die angepeilte Übernahme von AZ Electronic Materials durch das Pharma- und Chemieunternehmen Merck KGaA zur unendlichen Geschichte? Eigentlich hatten die Darmstädter den Zukauf an diesem Freitag endlich in trockene Tücher bringen wollen, aber die chinesische Kartellbehörde mauert offenbar weiter. Der Zeitplan für das Barangebot für die britische Spezialfirma sei wegen andauernder Gespräche mit dem zuständigen Pekinger Ministerium abermals um zwei Wochen auf den 2. Mai verschoben worden, teilte Merck am Freitag mit. Dies ist nun schon die sechste Verlängerung der Anfang Dezember angekündigten Übernahme.

ROUNDUP: Peking neues Mekka für Autobauer - Zweistellige Zuwächse angepeilt

PEKING - Trotz Konjunkturschwäche in China rechnen Europas Autokonzerne mit unverändert satten Umsätzen auf dem größten Fahrzeugmarkt der Welt. Angesichts eines starken Wachstums des chinesischen Gesamtmarktes von voraussichtlich neun bis elf Prozent hat sich die Peking Automesse in Peking, die am Sonntag beginnt, zum Mekka für die Branche entwickelt. Einige Stimmen warnten am Freitag allerdings auch vor zu großer Abhängigkeit von einem "riskanten" chinesischen Markt und wirtschaftlichen Schocks.

Traditionsbank Monte dei Paschi stockt Kapitalerhöhung auf

SIENA - Der Verwaltungsrat der kriselnden Traditionsbank Monte dei Paschi die Siena (MPS) hat einer Aufstockung der geplanten Kapitalerhöhung auf bis zu fünf Milliarden Euro zugestimmt. Das Gremium beschloss in einer Krisensitzung am Freitag die Erhöhung, wie die drittgrößte italienische Bank mitteilte. Bisher waren nur drei Milliarden Euro vorgesehen. Für den 20. bis 22. Mai wurde eine außerordentlichen Aktionärsversammlung einberufen.

Voestalpine-Chef hält nur Nordamerika für lang kalkulierbaren Sitz

WIEN/LINZ - Just kurz vor der Eröffnung neuer Standorte in den USA hat der Vorstandschef des österreichischen Stahlriesen Voestalpine den Standort Österreich in Frage gestellt - das aber keineswegs zum ersten Mal. "Im Moment sehen wir nur Nordamerika als langfristig kalkulierbaren Standort", sagte Wolfgang Eder der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe).

Lufthansa will Business Class verkleinern

FRANKFURT/HAMBURG - Die Lufthansa will ihre Business Class auf einigen Langstrecken verkleinern. Ein Unternehmens-Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht des "Spiegel", wonach die Fluggesellschaft mit diesem Schritt neue Märkte erschließen und Verbindungen gegen Wettbewerber verteidigen will.

IPO/Kreise: Dachbaustoff-Hersteller Braas Mornier peilt Börsengang an

FRANKFURT/LONDON/NEW YORK - Der Dachbaustoff-Hersteller Braas Mornier Building Group strebt Kreisen zufolge an die Frankfurter Börse. Das Unternehmen wolle dabei etwa 500 Millionen Euro einsammeln, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Braas wurde 2009 im Rahmen einer Schuldenrestrukturierung von mehreren Investmentfirmen übernommen und hatte in diesem Monat 565 Millionen Euro mit der Ausgabe von Schuldtiteln eingenommen. Mit dem Geld aus dem Börsengang könnten weitere Verbindlichkeiten abgebaut werden.

ROUNDUP 2: Rüstungsindustrie mit mehr Transparenz bei Exporten einverstanden

BERLIN - Die deutsche Rüstungsindustrie ist einverstanden mit einer schnelleren Information des Bundestags und der Öffentlichkeit über ihre Exportgeschäfte. "Das ist kein Wettbewerbsnachteil", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), Georg Wilhelm Adamowitsch, der Nachrichtenagentur dpa. Scharfe Kritik an der von der großen Koalition geplanten Neuregelung gab es vonseiten der Grünen.

Strenesse-Sachwalter kündigt Investorensuche an

NÖRDLINGEN - Nach dem Insolvenzantrag des Modeherstellers Strenesse will der vorläufige Sachwalter auf Investorensuche gehen. "Es wird mit Sicherheit ein ordnungsgemäßer Investorenprozess aufgesetzt", sagte Jörg Nerlich, der vom Amtsgericht Nördlingen als vorläufiger Sachwalter bestellt wurde, der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag). Ob die Familie Strehle am Ende eine Rolle spielen werde, sei heute nicht absehbar, so der Insolvenzexperte aus der Kölner Kanzlei Görg.

NRW-Justizminister: Kostenfallen für Kinder im Internet beseitigen

DÜSSELDORF - Vermeintliche Gratis-Apps für Kinder kommen Eltern oft teuer zu stehen - Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) verlangt nun, solche Kostenfallen im Internet zu beseitigen. Die Hersteller hätten nun eine letzte Chance, schnellstens freiwillig für völlige Kostentransparenz beim Herunterladen von Apps zu sorgen, warnte der Minister. Andernfalls werde er auf eine bundesgesetzliche Verpflichtung dringen, kündigte er der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf an.

Bauernverband und Taxibranche pochen auf Mindestlohn-Branchenlösung

BERLIN - Branchenverbände im Agrar- und Verkehrsbereich haben wegen des geplanten gesetzlichen Mindest-Stundenlohns von 8,50 Euro vor steigenden Preisen für Lebensmittel und Taxifahrten gewarnt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) pocht auch angesichts des frühen Starts der Spargelsaison auf Branchenlösungen. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband erklärte, man spreche mit Kommunen und Landkreisen über eine Erhöhung der amtlich festgesetzten Fahrpreise.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/he

18.04.2014

Voestalpine-Chef hält nur Nordamerika für lang kalkulierbaren Sitz

WIEN/LINZ (dpa-AFX) - Just kurz vor der Eröffnung neuer Standorte in den USA hat der Vorstandschef des österreichischen Stahlriesen Voestalpine den Standort Österreich in Frage gestellt - das aber keineswegs zum ersten Mal. "Im Moment sehen wir nur Nordamerika als langfristig kalkulierbaren Standort", sagte Wolfgang Eder der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe).

Mitte des kommenden Jahrzehnts würden mehrere Anlagen in Linz das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, so Eder. Mit Blick auf dieses Datum müsse sich Voestalpine "die grundsätzliche Frage stellen, was langfristig der richtige Standort ist". Eder beklagte auch "die hohe Steuerbelastung in Österreich und eine mangelnde Dialogbereitschaft der Regierung". Eine Belastung für Voestalpine sei auch die Umwelt- und Energiepolitik der EU-Kommission.

Ein Voestalpine-Sprecher bestätigte auf APA-Anfrage am Karfreitag, dass in den kommenden vier bis fünf Jahren wichtige Entscheidungen vor allem bezogen auf den Standort Linz gefällt werden müssen. "Wir schauen uns nach Alternativen um." Es gehe vor allem um den sogenannten Bereich Flüssigphase vom Stahlkochen bis ins Stahlwerk. Hochöfen in Linz würden 2018/2019 neu zugestellt werden. Dann hielten sie sieben bis zehn Jahre - bis sie dann neu errichtet werden müssten, so der Sprecher.

Wie berichtet eröffnen die Linzer schon kommende Woche ein Autokomponentenwerk im US-Bundesstaat Georgia. Von dort aus sollen auch viele europäische Autohersteller beliefert werden. Vor allem steht in den USA aber auch kommende Woche der Spatenstich für eine sogenannte Direktreduktionsanlage, die zur Herstellung von hochreinem Eisen als Vormaterial für die Stahlerzeugung dient, im texanischen Corpus Christi bevor. Der Voestalpine-Sprecher erinnerte, dass der Konzern insgesamt eine Internationalisierungsstrategie fahre - nicht nur in die USA, sondern auch nach Asien, "denn dort sind die Wachstumsmärkte". Bis 2020 sollen 15 neue Werke gebaut werden.

In den USA habe die voestalpine in Corpus Christi so viel Grund angeschafft, dass - vorerst - 75 Prozent frei blieben, sagte der voestalpine-Sprecher weiter. Dort liegt ein Hochseehafen, es gebe jede Menge Infrastruktur, man werde mit offenen Armen empfangen, die Rahmenbedingungen passten eben. Das (billige, Anm.) Gas - in diesem Fall Schiefergas - liege in Texas "vor der Haustüre".

Eder drohe nicht, so der Sprecher, es handle sich um Tatsachen und diese sehe Voestalpine als Option für ihre Zukunft. Immerhin tätigen die Oberösterreicher in Texas mit 550 Millionen Euro ihre höchste Auslandsinvestition der Unternehmensgeschichte./phs/APA/he

18.04.2014

Chinesische Geduldsspiele: Merck muss AZ-Electronic-Kauf zum 6. Mal verschieben

DARMSTADT (dpa-AFX) - Wird die angepeilte Übernahme von AZ Electronic Materials durch das Pharma- und Chemieunternehmen Merck KGaA zur unendlichen Geschichte? Eigentlich hatten die Darmstädter den Zukauf an diesem Freitag endlich in trockene Tücher bringen wollen, aber die chinesische Kartellbehörde mauert offenbar weiter. Der Zeitplan für das Barangebot für die britische Spezialfirma sei wegen andauernder Gespräche mit dem zuständigen Pekinger Ministerium abermals um zwei Wochen auf den 2. Mai verschoben worden, teilte Merck am Freitag mit. Dies ist nun schon die sechste Verlängerung der Anfang Dezember angekündigten Übernahme.

Bis Freitagmittag seien Merck rund 67,53 Prozent des Aktienkapitals von AZ Electronic angedient worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Dax -Konzern bietet für die Briten 403,5 Pence in bar je Aktie. Damit wird das Unternehmen mit rund 1,9 Milliarden Euro bewertet. Damit die Übernahme klappt, wollen die Darmstädter 75 Prozent bekommen, unter der Voraussetzung, dass die Chinesen kartellrechtlich grünes Licht geben. Mit dem Zukauf will Merck das lukrative Geschäft mit Produkten für die Elektroindustrie weiter ausbauen. Bis auf die Genehmigung aus China hat Merck inzwischen alle relevanten Zusagen seitens der Wettbewerbshüter erhalten./he

18.04.2014

TAGESVORSCHAU: Termine am 21. April 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag,

den 21. April:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Handelsbilanz 03/14

01:50 J: Im- und Exporte 03/14

14:30 USA: CFNAI-Index 03/14

16:00 USA: Frühindikator 03/14

HINWEIS

Feiertag "Ostermontag"

A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, Börsen geschlossen

USA, Japan und Russland Börsen geöffnet°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

18.04.2014

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 25. April 2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Freitag,

den 25. April:

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MONTAG, DEN 21. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Handelsbilanz 03/14

01:50 J: Im- und Exporte 03/14

14:30 USA: CFNAI-Index 03/14

16:00 USA: Frühindikator 03/14

HINWEIS

Feiertag "Ostermontag"

A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, Börsen geschlossen

USA, Japan und Russland Börsen geöffnet

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DIENSTAG, DEN 22. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 J: Frühindikatoren 02/14 (endgültig)

07:00 NL: Philips Q1-Zahlen (Call 10.00 h)

10:30 NL: Anleihen

Laufzeit: 2017

10:30 E: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3 und 9 Monate

11:00 EU: Bauproduktion 02/14

11:30 B: Anleihen

Laufzeit: 2019

12:00 NL: Geldmarktpapiere

Laufzeit: 3 und 6 Monate

Volumen: 2 Mrd EUR

13:00 B: Anleihen

Laufzeit: 2024 und 2035

14:00 USA: McDonald's Q1-Zahlen

16:00 USA: Verkauf bestehender Häuser 03/14

16:00 EU: Verbrauchervertrauen 04/14 (vorab)

22:00 USA: AT&T Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 04/14

D: Sixt Geschäftsbericht 2013

D: Villeroy & Boch Q1-Zahlen

USA: Amgen Q1-Zahlen

USA: Comcast Q1-Zahlen

USA: Cree Q1-Zahlen

USA: Harley-Davidson Q1-Zahlen

USA: Lockheed Martin Q1-Zahlen

USA: United Technologies Q1-Zahlen

USA: AK Steel Q1-Zahlen

USA: Juniper Networks Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

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MITTWOCH, DEN 23. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

03:45 CHN: HSBC PMI Verarbeitendes Gewerbe 04/14

(1. Veröffentlichung)

07:30 A: C.A.T. oil Jahreszahlen

07:30 S: Ericsson Q1-Zahlen

08:00 A: OMV Q1 Trading Statement

08:00 GB: Spirent Q1 Trading Update

08:00 GB: ARM Holdings Q1-Zahlen

09:00 F: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 04/14 (1. Veröffentlichung)

09:30 D: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 04/14 (1. Veröffentlichung)

10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 04/14 (1. Veröffentlichung)

10:30 GB: BoE Sitzungsprotokoll 9./10.4.14

11:00 EU: Öffentliches Defizit und Verschuldung

der EU-Staaten im Jahr 2013

13:00 USA: Dow Chemical Q1-Zahlen

13:00 USA: Procter & Gamble Q1-Zahlen

13:00 USA: EMC Q1-Zahlen

13:30 USA: Boeing Q1-Zahlen

13:30 CH: Swiss Life Hauptversammlung, Zürich

14:30 F: Axa Hauptversammlung

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 03/!4

17:40 F: Valeo Q1 Umsatz

17:45 F: Michelin Q1 Umsatz

18:00 F: Unibail Rodamco Q1 Umsatz

22:00 USA: Facebook Q1-Zahlen

22:00 USA: Qualcomm Q2-Zahlen

22:00 USA: Zynga Q1-Zahlen

22:30 USA: Apple Q2-Zahlen

22:30 USA: Texas Instruments Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

F: Zodiac Halbjahreszahlen

FIN: Kemira Q1-Zahlen

FIN: Stora Enso Q1-Zahlen

NL: Reed Elsevier Q1 Trading Update

S: TeliaSonera Q1-Zahlen

USA: Air Products Q1-Zahlen

USA: General Electric Hauptversammlung

USA: Biogen Q1-Zahlen

USA: Delta Air Lines Q1-Zahlen

USA: Praxair Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Dreimillionster Opel aus Eisenach rollt vom Montage-Band

u.a. mit der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG,

Eisenach

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

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DONNERSTAG, DEN 24. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

06:00 CH: Logitech Jahreszahlen

07:00 CH: Lonza Q1 Business Update

(Call 14.30 h)

07:00 CH: Micronas Q1-Zahlen

07:00 CH: Panalpina Q1-Zahlen

07:00 B: Mobistar Q1-Zahlen

07:00 B: UCB Q1-Zahlen

07:00 CH: Novartis Q1-Zahlen (Call 14.00 h)

07:15 D: Zooplus Q1 Umsatz

07:30 F: Air Liquide Q1 Umsatz

07:30 D: Comdirect Q1-Zahlen

08:00 GB: Anglo American Q1 Interim Statement +HV

08:00 GB: AstraZeneca Q1-Zahlen

08:00 NL: Unilever Q1-Zahlen

10:00 D: ifo-Geschäftsklima 04/14

10:00 CH: Lindt & Sprüngli Hauptversammlung, Zürich

10:30 E: Anleihen

Laufzeit: 2017, 2019, 2024

12:00 CDN: Potash Q1-Zahlen

13:00 USA: Altria Q1-Zahlen

13:00 USA: Nasdaq OMX Q1-Zahlen

13:30 USA: General Motors Q1-Zahlen

13:30 USA: Caterpillar Q1-Zahlen

13:30 USA: 3M Q1-Zahlen

13:30 USA: Verizon Q1-Zahlen

13:45 USA: UPS Q1-Zahlen

14:30 USA: Auftragseingang langlebiger Güter 03/14

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

17:40 F: Vinci Q1 Umsatz

17:40 F: Kering Q1 Umsatz

17:45 F: Areva Q1 Umsatz

22:00 USA: Microsoft Q3-Zahlen

22:00 USA: Starbucks Q2-Zahlen

22:00 USA: Visa Q2-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Adva Optival Q1-Zahlen

D: Amadeus Fire Q1-Zahlen

D: Schaltbau Holding Q1-Zahlen

F: Schneider Electric Q1 Umsatz

F: Renault Q1 Umsatz

F: Pernod-Ricard Q3 Umsatz

F: Suez Environnement Q1-Zahlen

FIN: Rautaruukki Q1-Zahlen

FIN: Wartsila Q1-Zahlen

KR: Posco Q1-Zahlen

NL: Heineken Q1 Trading Update

S: Husqvarna Q1-Zahlen

USA: Amazon Q1-Zahlen

USA: American Airlines Group Q1-Zahlen

USA: Broadcom Q1-Zahlen

USA: Delphi Q1-Zahlen

USA: Eli Lilly Q1-Zahlen

USA: KKR Q1-Zahlen

USA: Sunpower Q1-Zahlen

USA: New York Times Q1-Zahlen

USA: Time Warner Cable Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

CHN: 14. Weltgipfel des World Travel & Tourism Council (WTTC)

(bis 25.04.2014)

Auf dem Gipfel treffen sich jährlich Vorstandsvorsitzende und andere

führende Vertreter aus der Reisebranche.

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)

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FREITAG, DEN 25. APRIL 2014

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J: Verbraucherpreise 03/14 (Tokio 04/14)

06:30 J: All Industry Activity Index 02/14

07:30 F: Peugeot Citroen Q1 Umsatz

07:30 NL: KPN Q1-Zahlen

08:00 J: Honda Motor Jahreszahlen

08:00 D: Statistisches Bundesamt Bauhauptgewerbe 02/14

09:00 E: Erzeugerpreise 03/14

10:00 D: Continental Hauptversammlung, Hannover

10:00 CH: Kuoni Hauptversammlung, Zürich

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 03/14

12:00 USA: Whirlpool Q1-Zahlen

13:00 USA: Ford Motor Q1-Zahlen

15:00 B: Geschäftsklima 04/14

15:55 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 04/14

18:00 F: Arbeitslosenzahlen 03/14

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Deutsche Euroshop Geschäftsbericht

D: Bijou Brigitte Jahreszahlen

D: E-Plus Q1-Zahlen

KR: Hyundai Motor Q1-Zahlen

RU: Lukoil Q1-Zahlen

S: SEB Q1-Zahlen

S: Volvo Q1-Zahlen

S: Electrolux Q1-Zahlen

S: Tele2 Q1-Zahlen

USA: Colgate-Palmolive Q1-Zahlen

USA: State Street Q1-Zahlen

USA: United Continental Q1-Zahlen

USA: Weyerhaeuser Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

D: Ende der Annahmefrist aus dem VW-Übernahmeangebot für die restlichen

Scania-Aktien.

EU: S&P Veröffentlichung Rating EFSF und Frankreich

EU: Fitch Veröffentlichung Rating Italien und Spanien

USA: New York International Auto Show (bis 27.04.2014)°

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bwi

18.04.2014

Lufthansa will Business Class verkleinern

FRANKFURT/HAMBURG (dpa-AFX) - Die Lufthansa will ihre Business Class auf einigen Langstrecken verkleinern. Ein Unternehmens-Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht des "Spiegel", wonach die Fluggesellschaft mit diesem Schritt neue Märkte erschließen und Verbindungen gegen Wettbewerber verteidigen will.

Bisher hat die Lufthansa je nach Flugzeuggröße 50 bis 100 Sitze für die Business Class vorgesehen. Weil diese sich jedoch teilweise nur schwer oder nicht verkaufen, reagiert der Konzern laut "Spiegel" nun mit einer Schrumpfkur in diesem Bereich. In einigen Flugzeugen soll die Komfortklasse auf 20 Sitze reduziert und dafür die Zahl der Economy-Reihen erhöht werden. "Man versucht, das passgenau zu gestalten", sagte der Sprecher./kra/DP/he

18.04.2014

ROUNDUP 2: Rüstungsindustrie mit mehr Transparenz bei Exporten einverstanden

(neu: Stellungnahme der Grünen)

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Rüstungsindustrie ist einverstanden mit einer schnelleren Information des Bundestags und der Öffentlichkeit über ihre Exportgeschäfte. "Das ist kein Wettbewerbsnachteil", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), Georg Wilhelm Adamowitsch, der Nachrichtenagentur dpa. Scharfe Kritik an der von der großen Koalition geplanten Neuregelung gab es vonseiten der Grünen.

Derzeit wird die Öffentlichkeit mit ein bis zwei Jahren Verspätung über Rüstungsgeschäfte informiert. Künftig sollen Exportgenehmigungen innerhalb von zwei Wochen an den Bundestag gemeldet werden. Darauf hatte sich die Koalition in der vergangenen Woche verständigt.

"Das ist ein deutlicher Schritt in Richtung mehr Transparenz", sagte Adamowitsch. "Für die Unternehmen ist wichtig, dass im Laufe der Verhandlungen Details der Verhandlungen nicht bekannt werden." Darauf legten insbesondere die Kundenländer wert. Durch die geplante Neuregelung sei das aber gewährleistet.

Adamowitsch geht nicht davon aus, dass die Regelungen zur Information über Rüstungsexporte noch weiter gelockert werden als jetzt geplant. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte am Dienstag durchblicken lassen, dass er sich eine Information des Parlaments schon vor Vertragsabschluss vorstellen kann. "Ich kann mich nur auf das beziehen, was zwischen der Bundesregierung und den Regierungsfraktionen in dem Eckpunktepapier "Rüstungsexporte" vereinbart worden ist", sagte Adamowitsch dazu. "Die Überlegungen von Herrn Gabriel sind nicht Gegenstand dieser Vereinbarung."

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Katja Keul, nannte es wenig erstaunlich, dass sich die Industrie mit den Koalitionsvorschlägen einverstanden erkläre. Schließlich blieben sie weit hinter dem zurück, was die Opposition einschließlich der damals noch oppositionellen SPD in der vergangenen Legislaturperiode in die Debatte eingebracht habe. So gebe es weder ein parlamentarisches Gremium, das auch vor der abschließenden Exportgenehmigung angehört werden könne, noch eine gesetzliche Verankerung der Berichtspflichten. Auch die Kriterien Menschenrechte und Gefahr innerer Repression würden nicht in das Gesetz aufgenommen.

Nach einem "Spiegel"-Bericht herrscht momentan bei einem Großteil der Rüstungsexporte Stillstand. Der für die Genehmigung zuständige Bundessicherheitsrat habe schon seit über einem Jahr nicht mehr getagt. "Gabriel blockiert die Sitzung", zitiert das Magazin nicht näher bezeichnete "Unternehmenskreise" der Rüstungsindustrie./mfi/DP/he

18.04.2014

Strenesse-Sachwalter kündigt Investorensuche an

NÖRDLINGEN (dpa-AFX) - Nach dem Insolvenzantrag des Modeherstellers Strenesse will der vorläufige Sachwalter auf Investorensuche gehen. "Es wird mit Sicherheit ein ordnungsgemäßer Investorenprozess aufgesetzt", sagte Jörg Nerlich, der vom Amtsgericht Nördlingen als vorläufiger Sachwalter bestellt wurde, der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag). Ob die Familie Strehle am Ende eine Rolle spielen werde, sei heute nicht absehbar, so der Insolvenzexperte aus der Kölner Kanzlei Görg.

Die Strenesse AG hatte am vergangenen Mittwoch einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das Amtsgericht in Nördlingen ordnete das vorläufige Verfahren an. Dabei bleibt der bisherige Vorstand im Amt, der externe Sachwalter wird der Geschäftsführung jedoch zur Seite gestellt. Zusätzlich wurde der Sanierungsexperte Michael Pluta in den Vorstand berufen. Gemeinsam mit Pluta werde er sich über Ostern ein genaues Bild der Lage bei Strenesse verschaffen, kündigte Nerlich in der "Welt" an. Von der Insolvenz sind mehr als 350 Beschäftigte betroffen.

Vorstandschef Luca Strehle hatte erklärt, der Geschäftsbetrieb gehe uneingeschränkt weiter. "Ich bin immer noch überzeugt, dass wir auf dem absolut richtigen Weg sind", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Weiter sagte Strehle: "Der jetzige Schritt ist eine Zäsur, um die Sanierung voranzutreiben, ohne den Mühlstein der Altlasten mitschleppen zu müssen." Durch die Insolvenz gewinne das Unternehmen in den kommenden Monaten enorm an Liquidität.

Strenesse befindet sich seit rund 65 Jahren im Besitz der Familie Strehle. Das Unternehmen machte sich international einen Ruf als Anbieter von Designer-Mode. In den vergangenen Jahren hatte Strenesse jedoch mit sinkenden Umsätzen und tiefroten Zahlen zu kämpfen. Erst im Februar stand das Unternehmen vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Inhaber einer Schuldverschreibung über zwölf Millionen Euro entschieden, dass Strenesse drei Jahre Luft bekommt und das Geld erst 2017 zurückzahlen muss./uvo/DP/he

18.04.2014

ROUNDUP: Peking neues Mekka für Autobauer - Zweistellige Zuwächse angepeilt

PEKING (dpa-AFX) - Trotz Konjunkturschwäche in China rechnen Europas Autokonzerne mit unverändert satten Umsätzen auf dem größten Fahrzeugmarkt der Welt. Angesichts eines starken Wachstums des chinesischen Gesamtmarktes von voraussichtlich neun bis elf Prozent hat sich die Peking Automesse in Peking, die am Sonntag beginnt, zum Mekka für die Branche entwickelt. Einige Stimmen warnten am Freitag allerdings auch vor zu großer Abhängigkeit von einem "riskanten" chinesischen Markt und wirtschaftlichen Schocks.

Audi und Mercedes peilen in diesem Jahr im Reich der Mitte unverändert "zweistelliges" Wachstum an. Nach einem Zuwachs von 21 Prozent im ersten Quartal will der Marktführer Audi im Premiumsegment in China mehr als eine halbe Million Autos auf seinem wichtigsten Markt verkaufen, wie Audi-Chef Rupert Stadler sagte. Die Kapazität werde in einem Jahr auf 700 000 Stück ausgebaut. Jede Woche mache in China ein neuer Audi-Händler auf. Bis 2017 soll es 500 Autohäuser geben.

In seiner Aufholjagd strebt Daimler ein stärkeres Wachstum als die elf Prozent des vergangenen Jahres an. In diesem Jahr sollen 100 Händler hinzukommen, wie China-Vorstand Hubertus Troska der Nachrichtenagentur dpa in Peking sagte. Im ersten Quartal machte Mercedes auf seinem drittwichtigsten Markt einen Absatzsprung um 47 Prozent auf 64 100 verkaufte Autos. 2015 wolle Mercedes mehr als 300 000 Autos verkaufen, bekräftigte Troska.

Mehr als 2000 Aussteller aus 14 Ländern sind auf Pekings Autoshow vertreten. Es gibt 118 Neuvorstellungen. Elektromobilität ist ein großes Thema: 79 Autos mit alternativen Antrieben werden präsentiert. In einer Weltpremiere stellen Daimler und sein chinesischer Partner BYD (Build Your Dreams) ihr gemeinsam entwickeltes Elektroauto Denza vor. Er hat eine Reichweite bis zu 300 Kilometer. Marktführer Volkswagen präsentiert auf seinem wichtigsten Markt den neuen Touareg sowie die Elektro-Version seines Kleinwagens "up!".

Mit dem starken Wachstum nimmt auch die Abhängigkeit deutscher Autobauer und besonders der Oberklassehersteller von China zu. "Sicher ist, dass die Blase in der chinesischen Wirtschaft irgendwann platzen wird", sagte der Experte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) der Nachrichtenagentur dpa. "Die Frage ist nur, wann und wie laut der Knall wird." Die Autohersteller müssten im Falle einer wirtschaftlichen Krise in China dann auch auf dem asiatischen Absatzmarkt einen Rückgang verkraften.

Die Zahl der von deutschen Herstellern in China verkauften Fahrzeuge hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht: Von 1,1 auf 3,7 Millionen Autos, berichtete der Unternehmensberater Ernst & Young (EY). Der Anteil Chinas am gesamten Absatz nahm von 12 auf 28 Prozent zu. Spätestens nächstes Jahr werde China ohnehin Europa als größten Absatzmarkt für deutsche Autobauer ablösen. EY-Partner Peter Fuß nannte den Markt in China aber "schwierig und risikobehaftet".

Trotz des seit 18 Monaten langsamsten Wirtschaftswachstums in China im ersten Quartal 2014 von 7,4 Prozent wird der Automarkt gegenwärtig durch "Panikkäufe" von Kunden beflügelt, die in weiteren Metropolen neue Beschränkungen bei der Autozulassung befürchten. Außer Peking, Tianjin und Shanghai könnten acht weitere Millionenstädte die Zahl der neuen Nummernschilder begrenzen, hieß es in Medienberichten./lw/DP/he

18.04.2014

ROUNDUP: Rüstungsindustrie mit mehr Transparenz bei Exporten einverstanden

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Rüstungsindustrie ist einverstanden mit einer schnelleren Information des Bundestags und der Öffentlichkeit über ihre Exportgeschäfte. "Das ist kein Wettbewerbsnachteil", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), Georg Wilhelm Adamowitsch, der Nachrichtenagentur dpa.

Derzeit wird die Öffentlichkeit mit ein bis zwei Jahren Verspätung über Rüstungsgeschäfte informiert. Künftig sollen Exportgenehmigungen innerhalb von zwei Wochen an den Bundestag gemeldet werden. Darauf hatte sich die Koalition in der vergangenen Woche verständigt.

"Das ist ein deutlicher Schritt in Richtung mehr Transparenz", sagte Adamowitsch. "Für die Unternehmen ist wichtig, dass im Laufe der Verhandlungen Details der Verhandlungen nicht bekannt werden." Darauf legten insbesondere die Kundenländer wert. Durch die geplante Neuregelung sei das aber gewährleistet.

Adamowitsch geht nicht davon aus, dass die Regelungen zur Information über Rüstungsexporte noch weiter gelockert werden als jetzt geplant. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte am Dienstag durchblicken lassen, dass er sich eine Information des Parlaments schon vor Vertragsabschluss vorstellen kann. "Ich kann mich nur auf das beziehen, was zwischen der Bundesregierung und den Regierungsfraktionen in dem Eckpunktepapier "Rüstungsexporte" vereinbart worden ist", sagte Adamowitsch dazu. "Die Überlegungen von Herrn Gabriel sind nicht Gegenstand dieser Vereinbarung."

Nach einem "Spiegel"-Bericht herrscht momentan bei einem Großteil der Rüstungsexporte Stillstand. Der für die Genehmigung zuständige Bundessicherheitsrat habe schon seit über einem Jahr nicht mehr getagt. "Gabriel blockiert die Sitzung", zitiert das Magazin nicht näher bezeichnete "Unternehmenskreise" der Rüstungsindustrie./mfi/DP/he

18.04.2014

Aktien New York Ausblick: Geschlossen wegen Feiertag

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienbörsen bleiben am Freitag wegen eines Feiertags geschlossen./edh/he

18.04.2014

Aktien Frankfurt Ausblick: Börse geschlossen wegen Feiertag

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt bleibt an diesem Freitag wegen eines Feiertags geschlossen./edh/he

17.04.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Überwiegend kleine Gewinne - Starkes Wochenplus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind dank positiver Konjunkturdaten und einer entspannteren Lage in der Ukraine überwiegend mit kleinen Gewinnen ins lange Osterwochenende gegangen. Lediglich der Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag mit einem leichten Minus von 0,10 Prozent bei 16 408,54 Punkten. Auf Wochensicht legte der US-Leitindex jedoch um 2,4 Prozent, nachdem er in der Vorwoche noch 2,35 Prozent verloren hatte. Der S&P 500 kletterte am Donnerstag um 0,14 Prozent auf 1864,85 Punkte nach oben. Dies entspricht einem Wochengewinn von 2,7 Prozent und damit dem stärksten Wochenplus seit Juli 2013. Der Technologieindex Nasdaq 100 stieg am Donnerstag um 0,04 Prozent auf 3534,53 Punkte.

In der Ukraine-Krise wurde am Abend überraschend bekanntgegeben, dass die Konfliktparteien mit den USA und der Europäischen Union auf dem Genfer Krisengipfel einen Friedensfahrplan beschlossen haben. Dieser sieht die Entwaffnung aller illegalen Kräfte in dem Land vor. Demnach müssen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude verlassen. In den USA war das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht so stark wie erwartet gestiegen waren.

GOOGLE UND IBM NACH ZAHLEN SEHR SCHWACH

Bei der Betrachtung der Einzelwerte enttäuschten vor allem die Aktien von Google und IBM mit Verlusten von 3,67 beziehungsweise 3,25 Prozent. Beide Unternehmen hatten am Vorabend nach Börsenschluss schwächer als erwartete Quartalsergebnisse veröffentlicht und belegten am Donnerstag jeweils den letzten Platz im Do und im Nasadq. Beim Internetkonzern Google hatte die scheidende Mobiltelefon-Tochter Motorola die Geschäftsentwicklung mit einem Minus von knapp 200 Millionen Dollar eingetrübt. Google verkauft Motorola an den chinesischen PC-Konzern Lenovo. Der Computerkonzern IBM hatte wegen des Hardware-Geschäfts einen Gewinneinbruch verzeichnet.

Der US-Kreditkartenriese American Express verfehlte trotz eines Ertragsanstiegs die Prognosen. Die Aktien gaben um 1,35 Prozent nach. Solide Quartalszahlen lieferte der Siemens-Rivale General Electric . Im Industriegeschäft hatte der Konzern seine Rendite um 0,5 Prozentpunkte gesteigert. GE-Papiere legten an der Dow-Spitze um 1,68 Prozent zu.

WEIBO STEIGEN BEI US-BÖRSENDEBÜT UM 19 PROZENT

Die Aktien von Weibo legten am Donnerstag ein eindrucksvolles Börsendebüt an der Nasdaq hin. Die Papiere des chinesischen Kurznachrichtendienstes wurden im Verlauf bis zu 44 Prozent über ihrem Ausgabepreis von 17 US-Dollar gehandelt. Zuletzt notierten sie 19 Prozent höher bei 20,24 Dollar. An Weibo ist unter anderem das chinesische Internet-Unternehmen Alibaba mit 19 Prozent beteiligt, das wiederum zu rund einem Viertel dem US-Internetpionier Yahoo gehört. Die Aktien des weltweit bekanntesten Kurznachrichtendienstes Twitter stiegen am Donnerstag um 1,33 Prozent./edh/he

17.04.2014

Aktien New York Schluss: Überwiegend kleine Gewinne - Entspannung in der Ukraine

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind dank positiver Konjunkturdaten und einer entspannteren Lage in der Ukraine überwiegend mit kleinen Gewinnen ins lange Osterwochenende gegangen. Lediglich der Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag mit einem leichten Minus von 0,10 Prozent bei 16 408,54 Punkten. Auf Wochensicht legte der US-Leitindex jedoch um 2,4 Prozent, nachdem er in der Vorwoche noch 2,35 Prozent verloren hatte. Der S&P 500 kletterte am Donnerstag um 0,14 Prozent auf 1864,85 Punkte nach oben. Dies entspricht einem Wochengewinn von 2,7 Prozent und damit dem stärksten Wochenplus seit Juli 2013. Der Technologieindex Nasdaq 100 stieg am Donnerstag um 0,04 Prozent auf 3534,53 Punkte.

In der Ukraine-Krise wurde am Abend überraschend bekanntgegeben, dass die Konfliktparteien mit den USA und der Europäischen Union auf dem Genfer Krisengipfel einen Friedensfahrplan beschlossen haben. Dieser sieht die Entwaffnung aller illegalen Kräfte in dem Land vor. Demnach müssen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude verlassen./edh/he

17.04.2014

Aktien New York: Freundlich - Gute US-Daten und Entspannung in der Ukraine

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Gründonnerstag dank positiver Konjunkturdaten und einer entspannteren Lage in der Ukraine leicht zugelegt. Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 0,12 Prozent auf 16 444,76 Punkte. Damit deutet sich auf Wochensicht ein Plus von gut 2,5 Prozent an. In der Vorwoche hatte der Leitindex 2,35 Prozent verloren. Der S&P 500 kletterte am Donnerstag um 0,31 Prozent auf 1868,05 Punkte nach oben. Der Technologieindex Nasdaq 100 stieg um 0,37 Prozent auf 3546,12 Punkte.

In der Ukraine-Krise wurde am Abend überraschend bekanntgegeben, dass die Konfliktparteien mit den USA und der EU auf dem Genfer Krisengipfel einen Friedensfahrplan beschlossen haben. Dieser sieht die Entwaffnung aller illegalen Kräfte in dem Land vor. Demnach müssen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude verlassen.

In den USA war das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. "Mit dem deutlichen Anstieg liegt der Philadelphia-Fed-Index nach der Stimmungseintrübung zu Beginn des Jahres wieder komfortabel über dem 12-Monatsdurchschnitt. Insofern ist das Szenario einer robusten konjunkturellen Entwicklung der US-Ökonomie auch weiterhin intakt", kommentierte Volkswirt Johannes Jander von der Helaba. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht so stark wie erwartet gestiegen waren.

Bei der Betrachtung der Einzelwerte enttäuschten vor allem die Aktien von Google und IBM mit Verlusten von 2,45 beziehungsweise 2,98 Prozent. Beide Unternehmen hatten am Vorabend nach Börsenschluss schwächer als erwartete Quartalsergebnisse veröffentlicht. Beim Internetkonzern Google hatte die scheidende Mobiltelefon-Tochter Motorola die Geschäftsentwicklung mit einem Minus von knapp 200 Millionen Dollar eingetrübt. Google verkauft Motorola an den chinesischen PC-Konzern Lenovo. Der Computerkonzern IBM hatte wegen des Hardware-Geschäfts einen Gewinneinbruch verzeichnet.

Der US-Kreditkartenriese American Express verfehlte trotz eines Ertragsanstiegs die Prognosen. Die Aktien gaben um 1,82 Prozent nach. Solide Quartalszahlen lieferte der Siemens-Rivale General Electric . Im Industriegeschäft hatte der Konzern seine Rendite um 0,5 Prozentpunkte gesteigert. GE-Papiere legten an der Dow-Spitze um 2,30 Prozent zu.

Nachdem mehrere Banken enttäuscht hatten, konnten Morgan Stanley und Goldman Sachs die Erwartungen übertreffen. Alle großen Sparten hatten bei Morgan Stanely mehr eingenommen als im Vorjahresquartal, worauf die Aktien um 3,71 Prozent stiegen. Auch Goldman Sachs schnitt besser ab als erwartet. "Wir sind insgesamt zufrieden mit unserer Leistung, vor allem wenn man sich das Umfeld anschaut", sagte Bankchef Lloyd Blankfein. Die Titel legten um 0,63 Prozent zu./edh/he

17.04.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt dank positiver US-Impulse weiter zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am letzten Handelstag vor Ostern von positiven Impulsen aus den USA profitiert. Dort hatten Unternehmen wie Goldman Sachs , Morgan Stanley und General Electric solide Quartalszahlen vorgelegt. Zudem stützten erfreuliche US-Konjunkturdaten. Der deutsche Leitindex schloss am Donnerstag 0,99 Prozent höher bei 9409,71 Punkten und knüpfte damit an seine vortags begonnene Erholung an. Auf Wochensicht stand ein Plus von rund einem Prozent zu Buche.

Für den MDax ging es am Donnerstag um 1,08 Prozent auf 16 142,90 Punkte nach oben. Der TecDax zog um 0,98 Prozent auf 1199,12 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich mit einem Plus von gut einem halben Prozent ins verlängerte Osterwochenende. Auch die nationalen Indizes in Paris und London legten zu. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Handelsende fast unverändert.

In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht so stark gestiegen wie erwartet. Zudem belegte der Philly-Fed-Index, dass sich das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia im April deutlich stärker als erwartet aufgehellt hatte. Von der weiteren Zuspitzung im Ukraine-Konflikt zeigten sich die Märkte unbeeindruckt, schrieb Investmentanalyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Europäische Union, Russland, die Ukraine und die USA beraten in Genf über Möglichkeiten, nach der russischen Annexion der Krim und Unruhen in der Ostukraine noch eine politische Lösung zu finden.

EURO BELASTET SAP-ZAHLEN

Auf Unternehmensseite stand SAP im Fokus. Europas größter Softwarehersteller hatte im ersten Quartal erneut unter dem starken Euro gelitten, was die Aktie mit 1,20 Prozent ins Minus drückte. Wie ein Händler sagte, waren die Zahlen des Softwarekonzerns durch die Bank schwächer als erwartet. Einziger Lichtblick: das Geschäft mit Software aus dem Internet (Cloud). Die Adidas -Aktien verloren 1,56 Prozent. Einige Analysten hatten sich besorgt über den Geschäftsverlauf des Sportartikelherstellers im ersten Quartal geäußert.

Zu den Favoriten im Dax zählten indes wie schon am Vortag Aktien aus der Automobilbranche. So zogen Daimler und Continental um 3,02 beziehungsweise 1,77 Prozent an. Nach dem Tal der Tränen im vergangen Jahr liefert Europas Automarkt den Herstellern wieder Anlass zu leisem Optimismus: Im März legten die Neuzulassungen in der EU den siebten Monat in Folge zu.

TUI SCHNELLEN AN MDAX-SPITZE

Die Aktien von Tui eroberten mit plus 6,24 Prozent den Spitzenplatz im MDax. Börsianer bewerteten die Fusion in der Containerschifffahrt zwischen Hapag Lloyd und der chilenischen CSAV überwiegend positiv. Der Touristikkonzern hält nach wie vor 22 Prozent an der deutschen Reederei. Durch die Fusion könne sich Tui vollständig von der Containerschifffahrt trennen und auf das Touristikgeschäft konzentrieren, meinte ein Börsianer.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 1,25 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 135,05 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,21 Prozent auf 144,07 Punkte. Der Euro notierte bei 1,3834 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,3855 (Mittwoch: 1,3840) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,7218 (0,7225) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

17.04.2014

WOCHENAUSBLICK: Unsicherheit und hohe Bewertungen bremsen Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dax-Anleger können nach Ostern kaum auf steigende Kurse hoffen. Börsenexperten verweisen auf die Ungewissheit über den Verlauf der aktuellen Berichtssaison. Dazu belasteten die hohen Bewertungen an den Aktienmärkten, schwache Konjunkturaussichten und die anhaltende Krise in der Ukraine.

"In diesem Jahr ist den Börsen kein österlicher Frieden vergönnt", befürchtet Investmentanalyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Denn zum einen werden sich die Spannungen im Osten der Ukraine kaum in Wohlgefallen auflösen, und zum anderen fällt Ostern durch den späten Termin mitten in die Berichtssaison zum ersten Quartal." Für einen nachhaltig höheren deutschen Leitindex müssten die Unternehmensgewinne nach Einschätzung der Bank deutlich steigen, was aktuell aber noch nicht zu erwarten sei. Zudem gebe der Markt auch von der Bewertungsseite "nicht mehr viel her". Daher sollte die Kaufbereitschaft bei Marktschwächen nicht überschätzt werden.

GEWINNZIELE SIND ZU AMBITIONIERT

"Die mittelfristigen Gewinnziele wirken weiter zu ambitioniert", meint Analyst Christian Apelt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Entsprechend dominierten bei den Aktienkursen die Rückschlagsgefahren. Zudem hätten sich die Hoffnungen auf ein zügiges Ende des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland bislang nicht erfüllt.

Die Nervosität der Anleger mit Blick auf die Quartalszahlen halte an, schreiben die Experten der DZ Bank. Auch die weitere Konjunkturentwicklung in China sollte für hohe Kursschwankungen sorgen. Die jüngste Schwächephase an den Aktienmärkten sei längst überfällig gewesen und dürfte zunächst weitergehen. Vor allem die amerikanischen Börsen seien "unangemessen hoch bewertet". Nach der mehrjährigen Aufwärtsbewegung erscheine die Zeit ohnehin reif für eine größere Konsolidierungsphase.

KEINE POSITIVEN IMPULSE VON DER KONJUNKTUR

Marktbeobachter Daniel Saurenz vom Analysehaus Feingold Research ist hingegen optimistisch: Er sieht zumindest europäische Titel "derzeit auf einem Niveau, bei dem professionelle Akteure bei deutlichen Kursrückschlägen immer wieder zugreifen". Zudem dürften geldpolitische Interventionen der Notenbanken dafür sorgen, "dass aus dem Kursrücksetzer kein langfristiger Abwärtstrend wird". Doch auch Saurenz geht angesichts der Belastungsfaktoren Ukraine und China zunächt von eher stagnierenden Aktienkursen aus.

Seitens der Konjunktur haben die Experten wenig Hoffnung auf positive Impulse. "Nach der deutlichen Aufhellung seit 2012 stößt das Ifo-Geschäftsklima allmählich an Grenzen", glaubt Helaba-Analyst Apelt mit Blick auf den kommenden Donnerstag. Er rechne mit einem leichten Rückgang, der die grundlegende Konjunkturerholung aber nicht in Frage stelle. Die wenigen US-Konjunkturdaten dürften indes auf ein wieder kräftigeres Wachstum hindeuten.

CHINA-DATEN UND BERICHTSSAISON IM BLICK

Streich von der LBBW geht davon aus, dass die Lage in Osteuropa "erste Spuren in den Frühindikatoren hinterlassen könnte". Beim Ifo dürfte die antizipierte Eintrübung der Erwartungen noch durch eine verbesserte Einschätzung der aktuellen Lage kompensiert werden. Zudem traut er den für Mittwoch angekündigten Einkaufsmanagerindizes der Eurozone einen weiteren Anstieg zu. Noch wichtiger sei die Entwicklung in China: "Mit der aktuellen Dynamik ist die staatliche Vorgabe eines Jahreswachstums von 7,5 Prozent nicht erreichbar." Angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks könnte die Notenbank aber die Zügel lockern. Dem chinesischen HSBC-Einkaufsmanagerindex für den April traut der Experte einen leichten Anstieg zu.

Der Berichtssaison drücken in der Woche nach Ostern noch vor allem amerikanische und europäische Unternehmen ihren Stempel auf. Den Anfang machen am Dienstag der Elektrokonzern und Siemens-Konkurrent Philips sowie das Telekom-Unternehmen AT&T . Am Mittwoch folgen der BASF-Rivale Dow Chemical sowie Airbus-Konkurrent Boeing . Der Aktie des Gasespezialisten Linde könnten die Zahlen des Branchenkollegen Air Liquide am Donnerstag Impulse geben.

DEUTSCHE ZAHLEN AUS DER ZWEITEN REIHE

Ebenfalls am Donnerstag legt der mit K+S konkurrierende Düngemittelhersteller Potash Zahlen vor. Aus Deutschland stehen dagegen nur Geschäftsresultate aus der zweiten Reihe auf der Agenda - wie etwa des Autovermieters Sixt (Dienstag), des Ölfelddienstleisters C.A.T. Oil (Mittwoch), der Onlinebank Comdirect , des Haustierbedarf-Versandhändlers Zooplus (beide Donnerstag) und des Immobilienunternehmens Deutsche Euroshop (Freitag)./gl/ajx/he

von Gerold Löhle, dpa-AFX

17.04.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Wenig verändert - Uneinheitliche Quartalszahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Unterschiedliche Geschäftsentwicklungen wichtiger US-Unternehmen haben an der Wall Street am Donnerstag zunächst stärkere Marktbewegungen verhindert. Leichten Rückenwind erhielten die US-Börsen einmal mehr von konjunktureller Seite sowie von ausgebliebenen Hiobsbotschaften aus der Ukraine. Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt prozentual unverändert bei 16 425,23 Punkten. Der S&P 500 kletterte um 0,06 Prozent auf 1863,37 Punkte nach oben. Der Technologieindex Nasdaq 100 sank um 0,05 Prozent auf 3531,30 Punkte.

In den USA war das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) war von 9,0 Punkten im Vormonat auf 16,6 Zähler geklettert. Experten hatten nur mit 10,0 Punkten gerechnet. "Mit dem deutlichen Anstieg liegt der Philadelphia-Fed-Index nach der Stimmungseintrübung zu Beginn des Jahres wieder komfortabel über dem 12-Monatsdurchschnitt. Insofern ist das Szenario einer robusten konjunkturellen Entwicklung der US-Ökonomie auch weiterhin intakt", kommentierte Volkswirt Johannes Jander von der Helaba. Bereits vor Handelsstart hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht so stark wie erwartet gestiegen waren.

Bei der Betrachtung der Einzelwerte enttäuschten vor allem die Aktien von Google und IBM mit Verlusten von 4,19 beziehungsweise 3,43 Prozent. Beide Unternehmen hatten am Vorabend nach Börsenschluss schwächer als erwartete Quartalsergebnisse veröffentlicht. Beim Internetkonzern Google hatte die scheidende Mobiltelefon-Tochter Motorola die Geschäftsentwicklung mit einem Minus von knapp 200 Millionen Dollar eingetrübt. Google verkauft Motorola an den chinesischen PC-Konzern Lenovo. Der Computerkonzern IBM hatte wegen des Hardware-Geschäfts einen Gewinneinbruch verzeichnet.

Der US-Kreditkartenriese American Express verfehlte trotz eines Ertragsanstiegs die Prognosen. Die Aktien gaben um 2,13 Prozent nach. Solide Quartalszahlen lieferte der Siemens-Rivale General Electric . Im Industriegeschäft hatte der Konzern seine Rendite um 0,5 Prozentpunkte gesteigert. GE-Papiere legten um 1,95 Prozent zu.

Nachdem mehrere Banken enttäuscht hatten, konnten Morgan Stanley und Goldman Sachs die Erwartungen übertreffen. Alle großen Sparten hatten bei Morgan Stanely mehr eingenommen als im Vorjahresquartal, worauf die Aktien um 4,05 Prozent stiegen. Auch Goldman Sachs schnitt besser ab als erwartet. "Wir sind insgesamt zufrieden mit unserer Leistung, vor allem wenn man sich das Umfeld anschaut", sagte Bankchef Lloyd Blankfein. Die Titel legten um 1,34 Prozent zu./edh/he

17.04.2014

Aktien New York: Wenig verändert - Uneinheitliche Quartalszahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Unterschiedliche Geschäftsentwicklungen wichtiger US-Unternehmen haben an der Wall Street am Donnerstag zunächst stärkere Marktbewegungen verhindert. Leichten Rückenwind erhielten die US-Börsen einmal mehr von konjunktureller Seite sowie von ausgebliebenen Hiobsbotschaften aus der Ukraine. Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 0,04 Prozent auf 16 431,77 Punkte. Der S&P 500 kletterte um 0,13 Prozent auf 1864,73 Punkte nach oben. Der Technologieindex Nasdaq 100 stieg um 0,23 Prozent auf 3541,39.

In den USA war das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) kletterte von 9,0 Punkten im Vormonat auf 16,6 Zähler. Experten hatten nur mit einem Anstieg auf 10,0 Punkte gerechnet. "Mit dem deutlichen Anstieg liegt der Philadelphia-Fed-Index nach der Stimmungseintrübung zu Beginn des Jahres wieder komfortabel über dem 12-Monatsdurchschnitt. Insofern ist das Szenario einer robusten konjunkturellen Entwicklung der US-Ökonomie auch weiterhin intakt", kommentierte Volkswirt Johannes Jander von der Helaba. Bereits vor Handelsstart hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht so stark wie erwartet gestiegen waren./edh/he

17.04.2014

Aktien New York Ausblick: Freundlich erwartet - starke Zahlen stützen

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach starken Quartalszahlen großer US-Unternehmen und guten Konjunkturdaten dürfte sich die Erholung der US-Börsen am Donnerstag fortsetzen. Sollte es nicht zu einer weiteren Eskalation in der Ukraine kommen, werde der Fokus klar auf den Quartalszahlen liegen, sagte Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets. Der Future auf den Dow Jones Industrial deutete rund eine halbe Stunde vor Börsenstart für den Leitindex ein Plus von 0,10 Prozent an. Der Terminkontrakt auf den Nasdaq 100 lässt für den Technologiewerteindex einen Anstieg um 0,37 Prozent erwarten.

Hatten am Vorabend nach Börsenschluss noch schwache Zahlen von Google und IBM auf den Indikatoren gelastet, so hellte sich die Stimmung dank guter Quartalsergebnisse einiger Großunternehmen wieder auf. Zudem kamen positive Nachrichten von der Konjunktur. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der vergangenen Woche nicht so stark wie erwartet. Für den Nachmittag wird noch der Philly-Fed-Index für April erwartet.

Solide Quartalszahlen lieferte der Siemens-Rivale General Electric . Im Industriegeschäft konnte der Konzern seine Rendite um 0,5 Prozentpunkte steigern. GE-Papiere legten im vorbörslichen Handel um 1,8 Prozent zu. Der US-Kreditkartenriese American Express verfehlte hingegen trotz eines klaren Gewinnanstiegs die Prognosen. Die Aktien gaben um 0,72 Prozent nach.

Nachdem mehrere Banken enttäuscht hatten, konnten Morgan Stanley und Goldman Sachs die Erwartungen übertreffen. Alle großen Sparten nahmen bei Morgan Stanely mehr ein als im Vorjahresquartal. Und das, während die Branche unter der langsamen Rückführung der ultralockeren US-Geldpolitik leidet. Die Aktien stiegen vorbörslich um 2,88 Prozent. Auch Goldman Sachs schnitt besser ab als erwartet. "Wir sind insgesamt zufrieden mit unserer Leistung, vor allem wenn man sich das Umfeld anschaut", sagte Bankchef Lloyd Blankfein. Die Titel legten vorbörslich um 2,25 Prozent zu.

Am Vorabend hatten Google und IBM Zahlen vorgelegt. Die Reaktion war beide Male negativ. Google-Aktien lagen 1,89 Prozent tiefer. Der Internetkonzern hatte die Erwartungen trotz eines kräftigen Umsatzanstiegs enttäuscht. Der Handy-Pionier Motorola schwächte die Bilanz zum Abschied noch einmal mit einem Minus von knapp 200 Millionen Dollar. Google verkauft Motorola an den chinesischen PC-Konzern Lenovo. Aktien des Computerkonzerns IBM standen 4,46 Prozent im Minus, nachdem das Unternehmen wegen des Hardware-Geschäfts einen Gewinneinbruch verzeichnet hatte./fn/edh

18.04.2014

ROUNDUP: Hollande knüpft sein Schicksal an Rückgang der Arbeitslosigkeit

CLERMONT-FERRAND (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident François Hollande hat sein politisches Schicksal mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in dem krisengeschüttelten Land verknüpft. "Wenn die Arbeitslosigkeit nicht bis 2017 sinkt, habe ich weder Grund, Kandidat zu sein, noch eine Chance, wiedergewählt zu werden", sagte der Staatschef am Freitag am Rand eines Besuchs beim Reifenhersteller Michelin in der mittelfranzösischen Stadt Clermont-Ferrand. Nach der Wahl Hollandes 2012 steht in Frankreich 2017 die nächste Präsidentenwahl an.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Hollande den Erfolg seiner Politik mit dem Stand der Arbeitslosigkeit verbunden. Immer wieder hatte er angekündigt, die Quote der Jobsuchenden in Frankreich werde bis zum Jahresende 2013 zurückgehen. Tatsächlich stieg die Arbeitslosigkeit fast monatlich auf neue Rekordniveaus.

Ende Februar gab es mit 3,35 Millionen Menschen soviel Arbeitslose wie niemals zuvor. Die Arbeitslosenquote in Frankreich ist mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. Nach jüngsten Vergleichszahlen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat lag sie im Januar bei 10,9 Prozent, in der Bundesrepublik bei 5,0 Prozent.

Die Aussage Hollandes erinnert stark an eine Ankündigung von Gerhard Schröder aus dem Jahr 1998. Kurz vor der Bundestagswahl sagte der spätere SPD-Kanzler: "Wenn wir es nicht schaffen, die Arbeitslosenquote signifikant zu senken, dann haben wir es weder verdient, wiedergewählt zu werden, noch werden wir wiedergewählt."/gro/DP/he

18.04.2014

Hollande knüpft sein Schicksal an Rückgang der Arbeitslosigkeit

CLERMONT-FERRAND (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident François Hollande hat sein politisches Schicksal mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in dem krisengeschüttelten Land verknüpft. "Wenn die Arbeitslosigkeit nicht bis 2017 sinkt, habe ich weder Grund, Kandidat zu sein, noch eine Chance, wiedergewählt zu werden", sagte der Staatschef am Freitag am Rande eines Besuchs in Clermont-Ferrand. Nach der Wahl Hollandes im Jahr 2012 steht in Frankreich 2017 die nächste Präsidentschaftswahl an./gro/DP/he

18.04.2014

Lambsdorff kritisiert Kritik an Freihandelsabkommen

BERLIN (dpa-AFX) - Der FDP-Spitzenkandidat zur Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, hat Kritik an den Verhandlungen der EU mit den USA über ein Freihandels- und Investitionsschutzabkommen (TTIP) als haltlos und gefährlich zurückgewiesen. Kritiker befürchten, mit dem Abkommen würden EU-Standards für Gesundheits- und Umweltschutz untergraben.

Im Magazin "Focus" schrieb Lambsdorff: "Offenbar schaukelt sich hier eine Mischung aus verstecktem Protektionismus, überholtem Status-Quo-Denken und gedankenlosem Antiamerikanismus zu einer strammen Linkskampagne auf." Die TTIP-Gegner setzten enorme Wachstumspotenziale für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze aufs Spiel. Grüne und SPD verweigerten sich aus ideologischen Gründen einer konstruktiven Debatte über das Projekt. Auch der Vorwurf, die Verhandlungen würden geheim geführt, sei falsch.

In den TTIP-Gesprächen soll nicht nur über Zölle und Marktzugang verhandelt werden, sondern auch über Fragen der Regulierung und Konfliktlösung. Einige besonders strittige Punkte wurden vorerst ausgeklammert. So soll über die Möglichkeit von Privatkonzernen, im Konflikt mit Staaten private Schiedsgerichte anzurufen und damit die regulären Gerichte zu umgehen, erst nach Abschluss einer Bürgerbefragung nach der Europawahl verhandelt werden./hn/DP/he

18.04.2014

UKRAINE-KRISE/ROUNDUP: Ende auch nach Genfer Gesprächen nicht in Sicht

MOSKAU/WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der überraschenden Einigung auf einen Friedensplan für die Ukraine hält der Westen mit der Forderung konkreter Schritte den Druck auf Russland aufrecht. US-Präsident Barack Obama telefonierte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Beide fassten weitere Sanktionen ins Auge, "falls sich diese Deeskalation nicht in kurzer Zeit vollzieht". Das teilte das Weiße Haus am Donnerstagabend mit. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte die Lage weiter sehr labil.

Die Chefdiplomaten der USA, der EU, Russlands und der Ukraine hatten sich am Donnerstag in Genf auf einen Rahmenplan zur Lösung der Ukrainekrise geeinigt. Er sieht Gewaltverzicht, die Entwaffnung der Bürgermilizen und den Einsatz internationaler Beobachter vor, stößt bei prorussischen Kräfte in der Ostukraine aber auf Skepsis.

Merkel und Obama betonten, Russland müsse "sofortige, konkrete Schritte unternehmen, um die Situation in der Ostukraine zu deeskalieren". Moskau müsse seinen Einfluss auf die illegalen Kräfte ausüben, damit diese ihre Waffen niederlegten. Die USA und die EU würden weitere Sanktionen vorbereiten, falls Russland sich nicht an die Vereinbarungen halte. Die USA werfen Moskau seit längerem vor, hinter den Separatisten in der Ostukraine zu stehen.

Die prorussischen Kräfte sollen nach dem Genfer Plan ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude in der Ostukraine räumen. Ihr Sprecher Miroslaw Rudenko stellte am Freitag aber in Donezk die Bedingung, dass auch der Militäreinsatz der Regierung in Kiew gegen die eigene Bevölkerung beendet werden müsse. Außerdem wollten die Aktivisten das Recht auf eine russische Staatsbürgerschaft, um Moskau gegebenenfalls um Beistand bitten zu können. Zudem sollten festgenommene Anführer freigelassen und auch ultranationalistische Kräfte wie der Rechte Sektor entwaffnet werden.

In der Stadt Slawjansk rund 80 Kilometer nördlich von Donezk fielen in der Nacht erneut Schüsse, als ukrainische Truppen einen Posten prorussischer Uniformierter stürmten. Unbestätigten Berichten zufolge soll mindestens ein Mensch gestorben sein. Am Donnerstag waren bei einem Angriff prorussischer Separatisten auf einen Militärstützpunkt mindestens drei Menschen getötet worden.

Obama nannte die Genfer Vereinbarung zwar eine "eine aussichtsreiche öffentliche Erklärung", doch angesichts der Erfahrungen in der Vergangenheit könne man nicht mit Sicherheit mit einer Verbesserung der Lage rechnen. "Ich glaube nicht, dass wir zu diesem Zeitpunkt über irgendetwas sicher sein können", sagte Obama.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte: "Der Frieden ist noch nicht gewonnen in der Ukraine, und wir sind noch lange nicht am Ziel." Doch die Chance sei zurück, dass eine Spaltung der Ukraine vermieden werden könne.

An den Gesprächen in Genf nahmen US-Außenminister John Kerry, sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und der ukrainische Außenminister Andrej Deschtschiza teil.

Der Übereinkunft zufolge soll Beteiligten an bewaffneten Aktionen und Besetzungen Amnestie gewährt werden, sofern sie keine schweren Verbrechen begangen haben. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sollen die Umsetzung der Vereinbarung überprüfen.

Parallel zu den Genfer Gesprächen erklärte sich Russlands Präsident Wladimir Putin bereit zu einem "echten Dialog". Weder Flugzeuge noch Panzer könnten die Krise beenden, sagte er bei einem landesweit übertragenen TV-Auftritt.

Russland sieht nach Angaben der Föderationsratschefin Valentina Matwijenko derzeit keine Notwendigkeit für einen Militäreinsatz in der Ukraine. Sie sei überzeugt, dass Putin von seiner Vollmacht, russische Bürger in der Ukraine notfalls mit der Armee zu schützen, keinen Gebrauch machen müsse, sagte Matwijenko. Die Genfer Krisengespräche hätten den Weg freigemacht für eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ex-Sowjetrepublik.

Dagegen äußerte sich der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk skeptisch. Die Ukraine habe nach dem Genfer Krisentreffen keine allzu hohen Erwartungen, dass sich die Lage nun beruhige, sagte er. Die "Extremisten und Terroristen" in der Ostukraine forderte er zur Aufgabe auf: "Kommt raus, Eure Zeit ist abgelaufen."

Inzwischen lässt der ukrainische Grenzschutz keine Russen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren mehr einreisen - aus Angst, sie könnten die prorussischen Kräfte verstärken. Mit Blick auf die Osterfeiertage würden die Kontrollen aber gelockert, hieß es.

Kiew schuf indessen die juristischen Voraussetzungen für internationale Strafverfahren gegen den gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch und Mitglieder seiner Regierung. Um Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) zu ermöglichen, erkannte die Ukraine die Zuständigkeit des Tribunals in Den Haag für den Zeitraum von Ende November 2013 bis Ende Februar 2014 an, wie der IStGH mitteilte.

Während der Proteste gegen die Regierung Janukowitsch in Kiew waren zahlreiche Demonstranten erschossen worden. Das ukrainische Parlament macht dafür die damalige Regierung verantwortlich./mau/DP/he

18.04.2014

UKRAINE-KRISE: Ende auch nach Genfer Gesprächen nicht in Sicht

DONEZK/MOSKAU (dpa-AFX) - In der Ostukraine ist auch nach der Einigung bei den Genfer Gesprächen kein Ende der Krise in Sicht. Die prorussischen Kräfte stellten Bedingungen für ihre Entwaffnung. Der Militäreinsatz der Machthaber aus Kiew gegen die eigene Bevölkerung müsse beendet werden, sagte Sprecher Miroslaw Rudenko am Freitag in Donezk. Außerdem wollten die Aktivisten das Recht auf eine russische Staatsbürgerschaft, um Moskau gegebenenfalls um Beistand zu bitten. Zudem sollten festgenommene Anführer freigelassen und auch ultranationalistische Kräfte wie der Rechte Sektor entwaffnet werden. Im Gebiet Donezk sind mehrere staatliche Gebäude besetzt.

In der Stadt Slawjansk rund 80 Kilometer nördlich von Donezk fielen in der Nacht erneut Schüsse, als ukrainische Truppen einen Posten prorussischer Uniformierter stürmten. Unbestätigten Berichten zufolge soll mindestens ein Mensch gestorben sein.

Bei den Verhandlungen in Genf hatten sich Russland und die Ukraine mit den USA und der EU überraschend auf einen Friedensplan geeinigt. Demnach müssen die prorussischen Uniformierten in der Ostukraine ihre Waffen abgeben sowie besetzte Gebäude und Plätze räumen. Zuvor hatte Kremlchef Wladimir Putin gefordert, dass die ukrainischen Regierungstruppen auf Gewalt verzichten müssten.

Inzwischen lässt der ukrainische Grenzschutz keine Russen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren mehr einreisen - aus Angst, sie könnten die prorussischen Kräfte verstärken. Mit Blick auf die Osterfeiertage würden die Kontrollen aber gelockert, hieß es am Freitag. Das Außenministerium in Moskau kritisierte die Einreiseverbote als Verstoß gegen internationales Recht. Dutzende Menschen würden an der Einreise gehindert, berichteten Medien in Moskau. Auch Journalisten seien von der Sperre betroffen.

Russland sieht derzeit keine Notwendigkeit für einen Militäreinsatz in der Ukraine. Föderationsratschefin Valentina Matwijenko sagte der Agentur Interfax zufolge, Putin werde von seiner Vollmacht, russische Bürger in der Ukraine notfalls mit der Armee zu schützen, keinen Gebrauch machen müssen. Die Genfer Gespräche hätten den Weg für eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ex-Sowjetrepublik geebnet.

Die Ukraine habe nach dem Genfer Krisentreffen keine allzu hohen Erwartungen, dass sich die Lage nun beruhige, sagte hingegen Regierungschef Arseni Jazenjuk in Kiew. Er forderte die "Extremisten und Terroristen" in der Ostukraine zur Aufgabe auf: "Kommt raus, Eure Zeit ist abgelaufen", sagte Jazenjuk./mau/DP/he

18.04.2014

Bundesagentur will höhere Hartz-IV-Hürden für Selbstständige

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Selbstständige sollen ein geringes Einkommen nach Vorstellungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) nur noch für eine Übergangsfrist mit Hartz IV aufbessern dürfen. Das sehen interne Vorschläge von Mitarbeitern der BA für eine Rechtsvereinfachung bei Hartz-IV-Leistungen vor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Derzeit beziehen nach Angaben des BA-Vorstandsmitglieds Heinrich Alt bundesweit rund 125 000 Selbstständige Hartz IV, weil ihre Einkünfte zum Leben nicht ausreichen.

Konkret sehen die Vorschläge vor, Selbstständige maximal zwei Jahre mit Hartz-IV-Leistungen zu unterstützen. "Ist nach dieser Zeit kein Lebensunterhalt sicherndes Einkommen aus Selbstständigkeit vorhanden, soll die Selbstständigkeit abgemeldet werden", heißt es in dem internen Papier. "Hartz IV ist nun mal nicht dafür erfunden worden, unrentable Geschäftsmodelle dauerhaft durch die Allgemeinheit zu stützen", sagte Alt. Wer künftig Hartz IV wolle, müsse belegen, dass sich die Geschäfte auch von allein tragen. "Wenn sich dann herausstellt, dass dies nicht der Fall ist, sollte man wieder einen regulären Job wahrnehmen", sagte Alt.

Auch sollen Selbstständige nach den Bundesagentur-Vorschlägen künftig

- anders als im Steuerrecht - nur noch 30 Prozent ihrer jährlichen

Betriebsausgaben vom Gewinn abziehen dürfen. Es könne nicht sein, dass sich Freiberufler wie Anwälte oder Journalisten mit hohen Ausgaben arm rechneten, um sich so einen Anspruch auf Hartz IV zu sichern. Als Beispiel nannte Alt den Fall eines Fotografen, der sich eine Fotoausrüstung für rund 10 000 Euro zulegte und auf diese Weise seinen Gewinn so stark schmälerte, dass er zu einem Fall für das örtliche Jobcenter wurde.

Eine Neufassung des entsprechenden Paragrafen sei schon deswegen wünschenswert, weil Jobcenter-Mitarbeiter die Geschäftspolitik eines Freiberuflers oft gar nicht beurteilen könnten. "Wir haben auch Fälle, wo aufstockende Selbstständige mehrere Mitarbeiter beschäftigen", schilderte Alt. Das Jobcenter könne gar nicht einschätzen, ob sich das Geschäftsmodell rechnen würde, wenn der Selbstständige etwa einen Mitarbeiter einsparen würde. Daher seien klare Regelungen nötig. Das letzte Wort hat hierbei der Gesetzgeber.

Die in einem 63-seitigen Papier zusammengefassten Vorschläge stammten zum überwiegenden Teil von Jobcenter-Mitarbeitern, die sich davon eine Entlastung bei der Berechnung von Hartz-IV-Leistungen erhofften, erläuterte Alt. Die Vorschläge zur Entbürokratisierung seien ganz im Sinne des BA-Vorstandes. "Denn die Jobcenter-Mitarbeiter können sich so wieder mehr auf die Vermittlung von existenzsichernder Arbeit konzentrieren."

Derzeit seien sie zu 50 Prozent mit der Berechnung von Hartz-Leistungen beschäftigt. Dabei sollte der Anteil eigentlich nur bei maximal 20 Prozent liegen. Inzwischen seien Akten für Hartz-IV-Leistungen im Schnitt 600 Seiten dick, sagte Alt. Manche Bescheide seien bis zu 80 Seiten lang./kts/DP/he

18.04.2014

Bauernverband und Taxibranche pochen auf Mindestlohn-Branchenlösung

BERLIN (dpa-AFX) - Branchenverbände im Agrar- und Verkehrsbereich haben wegen des geplanten gesetzlichen Mindest-Stundenlohns von 8,50 Euro vor steigenden Preisen für Lebensmittel und Taxifahrten gewarnt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) pocht auch angesichts des frühen Starts der Spargelsaison auf Branchenlösungen. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband erklärte, man spreche mit Kommunen und Landkreisen über eine Erhöhung der amtlich festgesetzten Fahrpreise.

"Die Einführung des Mindestlohns hat in der gesamten Landwirtschaft und im Gartenbau zu großer Verunsicherung geführt", sagte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Wir laufen Gefahr, dass wichtige Bereiche des Garten- und Weinbaus so in Deutschland nicht mehr zu halten sind, wenn die Besonderheiten der Saisonarbeit bei der Einführung des Mindestlohns nicht berücksichtigt werden."

Agrarverbände warnen seit längerem vor Betriebsschließungen und höheren Preisen, falls im kommenden Jahr ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro auch in der Landwirtschaft eingeführt wird. Das Kabinett hatte den entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Haus von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) Anfang April gebilligt.

Unionspolitiker setzen auf Änderungen im Gesetzgebungsverfahren. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte sich optimistisch über eine Branchenlösung für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft geäußert. So könne per Ausnahmefrist der Anstieg auf 8,50 Euro pro Stunde in einer Art sanftem Übergang bis 2017 greifen.

Krüsken sagte, das breite Spargelangebot schon zu Ostern liege nicht nur am günstigen Wetter. Viele Saisonarbeitskräfte sorgten dafür, dass die Ware bis zum Johannistag am 24. Juni frisch im Angebot sei. Wegen des Mindestlohns sei man skeptisch, ob dies in den nächsten Jahren so bleiben werde. Agrarverbände fordern eine längere Übergangszeit, weil deutsche Arbeitskräfte kaum zu finden und Agrar- und Gartenbauprodukte dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt seien. Lohnkosten und Preise seien sehr eng kalkuliert.

Der Geschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands, Thomas Grätz, sagte dem Magazin "Focus": "Damit alle Fahrer 8,50 pro Stunde bekommen können, müssen die Tarife im Durchschnitt um 25 Prozent steigen." Laut Verband verdienen Taxifahrer derzeit im Schnitt 6,50 Euro pro Stunde. Der stellvertretende Geschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Kay Ruge, sagte dem Magazin: "Wir bemühen uns um eine zügige Anpassung der Tarife." Taxifirmen und Landkreise favorisieren eine stufenweise Erhöhung bis Ende 2016. Dazu müssten sich der Verband und die Gewerkschaft Verdi aber noch auf einen Tarifvertrag verständigen./bk/DP/he

18.04.2014

Ruhrbischof auf Zechenhalde: Mehr gegen Arbeitslosigkeit tun

BOTTROP (dpa-AFX) - Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat bei der traditionellen Karfreitagspredigt auf einer Bottroper Zechenhalde Politik und Wirtschaft aufgerufen, mehr gegen Jugendarbeitslosigkeit zu tun. "In vielen Städten unserer Region ist dies ein bleibendes Problem mit verheerenden sozialen Folgen", sagte der Bischof auf dem Gipfel der Halde. Mehr als 1000 Gläubige waren bei kühlem und windigem Wetter zu dem gemeinsamen Kreuzweg und der Andacht gekommen.

Durch die Lasten der Arbeitslosigkeit werde jungen Menschen die Chance für eine würdevolle Gestaltung ihres Lebensweges fast von Anfang an genommen. "Nicht wenige Formen von Arbeitslosigkeit führen in eine Altersarmut, die immer wieder mit Händen zu greifen ist", sagte der Bischof. Dies gelte ebenso für ältere Menschen und solche, die im Arbeitsleben so wenig verdient haben, dass die Rente nicht ausreiche.

Seit 20 Jahren pilgern Gläubige im Bistum Essen am Karfreitag über den Kreuzweg, der auf den Gipfel der Halde Prosper-Haniel führt. Der Bischof begleitet sie bei ihren Gebeten und hält eine Predigt vor dem Gipfelkreuz, das Auszubildende des Bergwerks zum Besuch von Papst Johannes Paul II. 1987 gebaut hatten. Noch bis 2018 wird in Bottrop Steinkohle gefördert. Dann schließt mit der Zeche Prosper-Haniel das letzte Steinkohle-Bergwerk im Ruhrgebiet./fld/DP/he

18.04.2014

'Focus': Bundesrechnungshof für Auflösung des Klimafonds

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Bundesrechnungshof empfiehlt nach "Focus"-Informationen wegen andauernder Unterfinanzierung die Auflösung des Energie- und Klimafonds des Bundes. Aus dem 2011 gegründeten Sondervermögen sollten dauerhaft Programme für Klimaschutz und Energiewende finanziert werden, heißt es dem Magazin zufolge in einem Bericht der Rechnungsprüfer. Demnach sanken die Einnahmen des Fonds 2013 von geplanten zwei Milliarden Euro auf 1,1 Milliarden Euro. 2012 verbuchte er 482 Millionen statt 780 Millionen.

Der Fonds sollte sich vollständig aus Einnahmen des Emissionshandels finanzieren. Die Rechnungsprüfer kritisieren laut "Focus", der Emissionshandel sei "kein Instrument, um verlässliche Einnahmen zu erzielen und daraus Energiewende und Klimaschutzmaßnahmen mit zu finanzieren". Der Bundesrechnungshof rät demnach, die Programme aus dem Bundeshaushalt zu bezahlen. "In der Folge sollte der Energie- und Klimafonds aufgelöst werden."/ll/DP/he

18.04.2014

Italien: Industrieaufträge fallen im Februar wieder zurück

ROM (dpa-AFX) - Die Industrieaufträge italienischer Unternehmen sind im Februar wieder gesunken. Sie seien um 3,1 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte die Statistikbehörde Istat am Freitag in Rom mit. Im Januar waren sie noch um revidierte 4,7 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Aufträge im Februar um 2,8 Prozent zu.

Die Umsätze in der Industrie fielen im Februar saisonbereingt um 1,5 Prozent zum Vormonat. Im Januar waren sie noch um 1,2 gestiegen./he

17.04.2014

AKTIE IM FOKUS 2: Tui schnellen an MDax-Spitze - Hapag-Lloyd fusioniert mit CSAV

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Fusion der Reedereien Hapag-Lloyd und CSAV hat die Tui-Aktien am Donnerstag beflügelt. Börsianer bewerteten den Zusammenschluss zwischen der Tui-Beteiligung und den Chilenen überwiegend positiv - denn damit sei für Hapag-Lloyd der Weg für einen Börsengang frei und für Tui rücke so der Ausstieg aus der Containerschifffahrt näher. Für die Aktien des Touristikkonzerns ging es zum Handelsschluss an der Spitze im MDax um 6,24 Prozent auf 12,085 Euro nach oben. Damit profitierten die Titel auch von einer Kaufempfehlung der Investmentbank Equinet. Der Index der mittelgroßen Werte rückte um 1,08 Prozent vor.

HÄNDLER: TUI KÖNNTE SICH AUF TOURISTIK KONZENTRIEREN

Mit dem Zusammenschluss entsteht auf dem hart umkämpften Markt der Containerschifffahrt ein neuer Branchen-Riese. Dies sei womöglich eine gute Gelegenheit, die restliche 22-Prozent-Beteiligung an der Hamburger Reederei zu einem guten Preis abzustoßen, schrieb Equinet-Analyst Jochen Rothenbacher. Dadurch könne sich Tui voll auf das Touristikgeschäft konzentrieren, ergänzte ein Händler. Das sei vor allem psychologisch wertvoll für die Papiere, obwohl dieser Schritt rein fundamental gesehen keine große Bedeutung mehr für das Ertragspotenzial haben würde.

Skeptischere Töne schlug Commerzbank-Analyst Johannes Braun an. Ein Ausstieg aus der Containerschifffahrt bedeute die Fusion für Tui vorerst nicht. So sei der Börsengang des neuen Unternehmens erst für Mitte bis Ende 2015 geplant. Dies sei in der schwankungsanfälligen Containerschifffahrtsbranche noch eine lange Zeit./la/rum/fbr/ajx/he

17.04.2014

AKTIE IM FOKUS 2: SAP schwach - Wechselkursbelastungen verhageln die Stimmung

(neu: Schlusskurse, Analystenkommentar von NordLB)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auch wenn eine allzu harsche Kritik der Analysten ausblieb, an der Börse kam SAP mit seinem Quartalsbericht nicht gut an. Wie ein Händler sagte, waren die vorgelegten Zahlen durch die Bank schwächer als erwartet. Einziger Lichtblick: Das Geschäft mit Software aus dem Internet (Cloud). Am Kursverlauf änderte das aber nichts. Die Aktien von Europas größtem Softwarehersteller verbilligten sich zum Handelsschluss am Donnerstag als einer der schwächsten Werte im Dax um 1,20 Prozent auf 57,73 Euro, dämmten damit aber ihre noch deutlicheren Verluste aus dem frühen Handel etwas ein. Der deutsche Leitindex gewann 0,99 Prozent.

Die Walldorfer hatten im ersten Quartal erneut unter einem starken Euro gelitten. Für das zweite Quartal rechnet das Management zudem mit noch mehr Gegenwind durch Wechselkurse. In den ersten drei Monaten des Jahres waren die Gesamterlöse im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen, ohne die Währungseffekte wären sie auf bereinigter Basis aber doppelt so schnell gewachsen. Unter dem Strich stand ein Gewinnplus von ebenfalls drei Prozent. Hoffnungsträger bleibt der Umbau des Geschäftsmodells hin zur Cloud, mit der SAP erneut punkten konnte. Der bereinigte Umsatz mit der Mietsoftware aus dem Internet war um 32 Prozent angezogen. Das Unternehmen sieht sich beim künftigen Zugpferd voll im Plan - die Umsätze seien stärker gewachsen als für das Gesamtjahr veranschlagt.

ANALYST: KURSRUTSCH VERSTÄNDLICH - LANGFRISTIG ABER POSITIV GESTIMMT

Während die Aktien von SAP an der Börse unter Druck gerieten, sind viele Analysten mit dem Softwarehersteller vollends unzufrieden jedoch nicht. Angesichts verfehlter Erwartungen bei den Lizenzerlösen und dem Ergebnis sei die negative Kursreaktion zwar nachvollziehbar, schrieb Analyst Richard Nguyen von der Societe Generale in einem Kommentar. Langfristig bleibe er aber optimistisch. Das begründete er mit der guten Marktstellung des Software-Konzerns, dessen Produktentwicklungsstrategie sowie der nicht sonderlich hohen Bewertung der Aktien.

Commerzbank-Analyst Thomas Becker verweist ferner auf die solide erfüllten Erwartungen im Cloud-Geschäft. Die Wachstumsdynamik im letztgenannten Bereich sei intakt. Unter dem Strich wertet Becker die Resultate neutral und empfiehlt weiterhin den Kauf der Papiere. Harald Schnitzer, Analyst bei der DZ Bank, hob zudem hervor, dass die ersten drei Monate traditionell das Jahresviertel mit der geringsten Bedeutung für die Gesellschaft sei. Er müsse seine Annahmen im Bewertungsmodell zwar leicht anpassen, angesichts der vielversprechenden langfristigen Entwicklung im Cloud-Geschäft bleibe der positive Anlagehintergrund aber intakt.

Dass das Potenzial der Aktie vorübergehend begrenzt sei, liege vor allem am starken Euro, aber auch an der Ukraine-Krise und der bereits bekannten - langfristig sicherlich sinnvollen - Verschiebung der Rentabilitätsziele zugunsten von Marktanteilen in der Cloud, hieß es von NordLB-Analyst Wolfgang Donie. Operativ komme der Softwarekonzern zurzeit aber gut voran, lobte er./mis/rum/fbr/ajx/he

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: Independent hebt BB Biotech auf 'Kaufen' und senkt Ziel

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Independent Research hat BB Biotech von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 155 auf 140 Euro gesenkt. Der Periodengewinn sei im ersten Quartal zwar deutlich, aber dennoch weniger stark zurückgegangen, als er erwartet habe, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Seine Schätzungen für die auf Biotech-Unternehmen ausgerichtete Beteiligungsgesellschaft habe er wegen der Korrektur des Biotech-Sektors zu Beginn des zweiten Quartals gesenkt. Da die Fundamentaldaten aber intakt seien, sieht er nun eine Kaufgelegenheit für das TecDax-Papier./ck/mis

17.04.2014

ANALYSE: Bernstein belässt Google auf 'Outperform' - Ziel 750 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Google nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 750 (Kurs: 538,03) US-Dollar belassen. Einige Resultate seien gut, einige schlecht und einige richtig hässlich ausgefallen, schrieb Analyst Carlos Kirjner in einer Studie vom Donnerstag.

Wichtigste Kennziffer im Quartalsbericht sei das währungsneutrale Wachstum der Suchmaschinenerlöse von 22 Prozent gewesen. Denn dieses Segment sei der wesentliche Gewinntreiber des Internetkonzerns. Zwar habe der Konzernumsatz die Erwartungen verfehlt, der Bruttoertrag sei jedoch höher ausgefallen als von ihm prognostiziert. Als besorgniserregend bezeichnete der Experte aber die anhaltend hohen Investitionen der Kalifornier und sprach sich für eine stärkere Kostendisziplin des Managements aus.

Entsprechend der Einstufung "Outperform" erwarten die Analysten von Bernstein Research, dass die Kursentwicklung der Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mehr als 15 Prozentpunkte über der Entwicklung des MSCI Pan Europe Index liegen wird./edh/stw

Analysierendes Institut Bernstein.

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley belässt Fresenius auf 'Overweight' - Ziel 114 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Fresenius SE nach zahlreichen Presseartikeln über einen möglichen Kauf des Danone-Geschäfts für medizinische Ernährung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 114 Euro belassen. Der Spartenzukauf würde das Portfolio des Gesundheitskonzerns verbessern - bei gutem Kosteneinsparpotenzial, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Donnerstag. Durch die Transaktion könnte der Gewinn je Aktie um fünf bis sechs Prozent steigen./ajx/ck

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Salzgitter AG auf 'Buy' - Ziel 36,50 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Salzgitter AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 36,50 Euro belassen. Mit dem Restrukturierungsplan 2015 komme der Stahlkonzern gut voran, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies zusammen mit den Kosteinsparzielen seien die Treiber für die Aktie. Derweil halte die positive Dynamik im Teilsektor Edelstahl an./ajx/rum

17.04.2014

ANALYSE: Deutsche Bank senkt Ziel für Adidas auf 80 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas vor Zahlen von 83 auf 80 (Kurs 74,92) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Michael Kuhn rechnet in einer Studie vom Donnerstag mit einem schwierigen ersten Quartal des Sportartikel-Konzerns. Er geht von Belastungen durch Wechselkurseffekte aus und verwies auf eine weiter steigenden Kostenbasis im Einzelhandelssegment wegen Filialeröffnungen.

Wegen des Wechselkurs-Gegenwinds sowie besorgniserregender Absatztrends in den USA habe er die Erwartung für den Gewinn je Aktie im Jahr 2014 reduziert. Die Marktprognose erscheine zu hoch. Auch nach der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf gebe es noch keinen Grund, die Papiere zu kaufen.

Mit der Einstufung "Hold" empfiehlt die Deutsche Bank auf Basis der erwarteten Gesamtrendite für die kommenden zwölf Monate, die Aktie weder zu kaufen noch zu verkaufen./mis/rum

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: UBS senkt Ziel für ASML auf 76 Euro - 'Buy'

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für ASML von 78 auf 76 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Im ersten Quartal des Ausrüsters für die Halbleiterindustrie habe es Signale einer kurzfristigen Nachfrage-Pause gegeben, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 und 2015 um 16 respektive acht Prozent. Fundamental ändere sich aber nichts./ajx/rum

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB senkt SAP auf 'Halten' und Ziel auf 62 Euro

HANNOVER (dpa-AFX) - Die NordLB hat SAP nach Zahlen zum ersten Quartal von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 65 auf 62 Euro gesenkt. Derzeit sorgten einige kurz- bis mittelfristig wirkende Faktoren für ein vorübergehend begrenztes Potenzial der SAP-Aktie, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem seien dies der starke Euro, aber auch die Krise in der Ukraine und die bereits bekannte - langfristig sicherlich sinnvolle - Verschiebung der Rentabilitätsziele zugunsten von Marktanteilen in der Cloud. Operativ komme der Softwarekonzern zurzeit aber gut voran./ajx/mis

17.04.2014

ANALYSE-FLASH: NordLB belässt BMW auf 'Kaufen'

HANNOVER (dpa-AFX) - Die NordLB hat BMW auf "Kaufen" belassen. Bislang liege der Anteil der Elektroautos am gesamten Pkw-Bestand in Deutschland bei verschwindend geringen 0,03 Prozent, schrieb Analyst Frank Schwope in einer europäischen Branchenstudie vom Donnerstag. Der US-Nischenanbieter Tesla fahre bei den Elektroautos vorweg, während sich die deutschen Hersteller weiterhin eher zurückhaltend zeigten. In den nächsten Jahren könnten zudem die Chinesen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung solcher Autos spielen und womöglich den Siegeszug in diesem Bereich von und in China vorantreiben. In Deutschland rechnet Schwope erst ab Anfang/Mitte 2020 mit dem Verkauf von mehr als 100 000 Elektroautos pro Jahr. BMW habe aktuell mit dem i3 "Leuchtturmcharakter"./ck/rum