dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

17.12.2017

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

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17.12.2017

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

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15.12.2017

RATING: Fitch sieht Irlands Banken gesunden - Hochstufung des Landes auf 'A+'

LONDON (dpa) - Um Irland ist es nach Ansicht der Ratingagentur Fitch dank eines drastischen Abbaus fauler Kredite zunehmend besser bestellt. Fitch hob das Rating am Freitag um eine Stufe von "A" auf "A+" an. Damit hat Irland in den Augen der Experten eine gute Kreditwürdigkeit. Der Ausblick ist stabil - das bedeutet, dass Fitch in nächster Zeit keine Veränderung der Lage erwartet.

Der Bankensektor erhole sich, begründete Fitch den Schritt in erster Linie. Dies reduziere die Risiken für den Staat und die Wirtschaft. Die Quote fauler Kredite sei zur Jahresmitte auf 11,9 Prozent gefallen vergleichen mit einem Negativrekord von 25,7 Prozent zur Jahresmitte 2013. Gleichzeitig habe sich das Kapitalpolster der Banken verbessert. Vor diesem Hintergrund hatte Fitch jüngst auch die Kreditwürdigkeit der zwei größten Banken des Landes angehoben, der Bank of Ireland und der Allied Irish Banks.

Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise wären viele irische Banken kollabiert, wenn der Staat nicht mit Milliarden eingesprungen wäre. Das hatte den Haushalt stark belastet. Erst zur Jahresmitte hatte die Regierung die verstaatlichte Allied Irish Banks wieder an die Börse gebracht.

Zuletzt hatte Fitch die Kreditwürdigkeit von Irland vor knapp zwei Jahren hochgestuft, nachdem die Wirtschaft weiter in Schwung gekommen war und sich das Staatsdefizit verringert hatte. Ein gutes Rating erleichtert die Aufnahme von frischem Geld am Kapitalmarkt zu niedrigen Zinsen./das

15.12.2017

RATING: Auch Fitch sieht in Portugal wieder einen zuverlässigen Schuldner

LONDON (dpa-AFX) - Nach der einflussreichsten Ratingagentur S&P hat auch der Rivale Fitch das einstige Krisenland Portugal wieder in den Club der verlässlichen Kreditnehmer aufgenommen. Fitch hob das Rating des Landes am Freitag gleich um zwei Stufen eine Stufe von "BB+" auf "BBB". Damit haben Portugals Staatsanleihen den sogenannten Ramschbereich verlassen, in dem ein Investment als spekulativ gilt. Der Ausblick ist stabil, damit erwartet Fitch auch auf absehbare Zeit keine Veränderung der Lage.

Die Ratingagentur begründete die Hochstufung in erster Linie mit den Verbesserungen im Staatshaushalt: In diesem Jahr dürfte die Schuldenquote zum ersten Mal seit der Eurokrise sinken, erklärte Fitch in London. Das liege zum einen an den Maßnahmen der Regierung, zum anderen aber auch an einer wirtschaftlichen Erholung und besseren Finanzierungsbedingungen. Das Haushaltsdefizit dürfte laut Fitch in diesem Jahr nur noch einen Bruchteil des Wertes aus Krisenzeiten betragen. Auch der Bankensektor stehe heute besser da, wenngleich faule Kredite weiter ein Risiko seien.

Portugal war eines der europäischen Länder, das am schwersten unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise gelitten hatte. Mit internationaler Hilfe hat sich die Lage inzwischen entspannt. Im September hatte S&P das Land wieder zu einem zuverlässigen Schuldner erklärt. Für die dritte große Ratingagentur Moody's gilt Portugal allerdings noch als zweifelhafter Schuldner mit einer - wenn auch denkbar knapp - lediglich ausreichenden Bewertung./das/la

15.12.2017

Continental will in wenigen Jahren mit Elektroantrieben Geld verdienen

HANNOVER/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das vom Autozulieferer Continental mit hohen Investitionen aufgebaute Geschäft mit Elektro- und Hybridantrieben soll schon in wenigen Jahren Gewinn abwerfen. Laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer soll die Sparte bis 2021 aus der Verlustzone kommen. "Absatz und Umsatz müssen erst noch kräftig steigen", schränkte Schäfer allerdings im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) ein.

Der Dax-Konzern aus Hannover setzt dabei auf die 48-Volt-Technologie im Bereich der Hybridantriebe. Diese sei "ein wesentlicher Treiber", um die erste Umsatzmilliarde in der Sparte zu erreichen, sagte Schäfer laut Vorabmitteilung.

Contintental hatte im April seine Investitionen in die Entwicklung von Elektroantrieben bis 2021 um mehrere hundert Millionen Euro aufgestockt. Das Engagement soll sich am Ende auszahlen: Conti will bis 2021 den Umsatz mit elektrifizierten Antrieben von zuletzt 130 Millionen auf dann bis zu eine Milliarde Euro steigern. Bis 2025 sieht der Vorstand zusätzliches Umsatzpotenzial von 2 Milliarden Euro. Erwartete Rückgange bei konventionellen Verbrennungsmotoren sollen so ausgeglichen werden./das/la

15.12.2017

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 15.12.2017

DZ Bank hebt fairen Wert für Zalando auf 43 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Zalando von 39 auf 43 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Thomas Maul erwartet laut einer am Freitag vorliegenden Studie ein solides Weihnachtsgeschäft und sieht den Online-Modehändler auf gutem Weg zu den Jahreszielen. Investoren sollten sich aber bewusst sein, dass es sich bei Zalando um einen typischen Wachstumswert handele, bei dem die Optimierung der Profitabilität nicht im Vordergrund stehe. Die Margenentwicklung berge daher die Gefahr für vorübergehende Kursrückschläge.

RBC Capital senkt Oracle auf 'Sector Perform' - Ziel 51 US-Dollar

NEW YORK - Das Analysehaus RBC Capital hat Oracle nach Quartalszahlen von "Outperform" auf "Sector Perform" abgestuft und das Kursziel von 53 auf 51 US-Dollar gesenkt. Die Erlöse im Cloud-Geschäft hätten enttäuscht, schrieb Analyst Ross MacMillan in einer am Freitag vorliegenden Studie. MacMillan kürzte seine entsprechenden Prognosen daraufhin ein weiteres Mal. Insgesamt werde die Wettbewerbssituation nicht einfacher.

Goldman hebt Teva auf 'Buy' und Ziel hoch 20 US-Dollar

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Teva von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 15 auf 20 US-Dollar angehoben. Mit der Ankündigung von Kostensenkungen in Höhe von drei Milliarden Dollar bis 2019 liege der Pharmakonzern deutlich über ihren Erwartungen und sollte damit die Kehrtwende geschafft haben, schrieb Analystin Jami Rubin in einer am Freitag vorliegenden Studie.

JPMorgan senkt Ziel für Coca-Cola auf 48 US-Dollar - 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für die Aktie des Getränkekonzerns Coca-Cola von 49 auf 48 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die durchschnittlichen Marktschätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) 2018 seien zu hoch, schrieb Analystin Andrea Teixeira in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sie selbst reduzierte nun ihre EPS-Prognose für das kommende Jahr von 1,98 auf 1,95 Dollar.

Kepler Cheuvreux hebt Innogy auf 'Hold' - Ziel 35 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Innogy nach dem Kursrutsch in Folge der Gewinnwarnung von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. Das Kursziel senkte der Analyst Ingo Becker in einer am Freitag vorliegenden Studie aber von 37 auf 35 Euro und trug damit den schwächeren Ergebnissen 2017 und einem pessimistischeren Ausblick für 2018 Rechnung.

UBS hebt Ziel für Praxair auf 176 US-Dollar - 'Buy'

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Praxair von 160 auf 176 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Analysten gehen laut einer am Freitag vorliegenden Studie davon aus, dass die Fusion mit dem deutschen Industriegase-Hersteller Linde zur Linde plc erfolgreich abgeschlossen wird und erhöhten deshalb das Kursziel. Mit der "neuen Linde" verbinden sie Wertsteigerungen durch Margenverbesserungen, Portfolio-Umgestaltung und Vorteile durch höhere Gase-Preise.

Deutsche Bank hebt Ziel für Bertrandt auf 90 Euro - 'Hold'

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bertrandt nach Zahlen zum vierten Geschäftsquartal 2016/17 von 80 auf 90 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Während der Umsatz des Entwicklungsdienstleisters hinter den Konsensschätzungen zurückgeblieben sei, habe das operative Ergebnis (Ebit) sie übertroffen, schrieb Analyst Christoph Laskawi in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er überarbeitete moderat seine Schätzungen für 2017/18 und 2018/19 und führte erstmals auch Schätzungen für 2019/20 ein.

Commerzbank senkt Ziel für RWE auf 19,20 Euro - 'Hold'

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für RWE nach der GEwinnwarnung der Tochter Innogy von 23,10 auf 19,20 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ Analystin Tanja Markloff in einer am Freitag vorliegenden Studie aber auf "Hold". Die Expertin schraubte ihre Gewinn- und Dividendenerwartungen für den Mutterkonzern bis 2019 im Schnitt um 15 Prozent zurück. Da die Aktie aber nahe des neuen fairen Wertes handle, bleibe es bei der neutralen Einschätzung.

HSBC hebt Ziel für Axel Springer auf 70 Euro - 'Hold'

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Axel Springer von 63 auf 70 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Dies schrieb Analyst Christopher Johnen in einer am Freitag vorliegenden Studie nach einem Treffen mit dem Finanzchef des Medienkonzerns und Verantwortlichen der Jobbörse Stepstone. Johnen ist nun noch optimistischer und hob seine Gewinnschätzungen für Stepstone. Die Bewertung der Aktien hält er nach dem jüngsten Kursanstieg aber für fair.

Berenberg hebt Ziel für Bertrandt auf 95 Euro - 'Hold'

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Bertrandt nach Zahlen zum vierten Quartal von 89 auf 95 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Ein schwaches Geschäft mit dem Kunden Volkswagen habe der Erholung entgegengewirkt, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer am Freitag vorliegenden Studie. An seinen Schätzungen für den Ingenieurdienstleister änderte er kaum etwas. Das erhöhte Kursziel begründete er mit einem sich allmählich verbessernden freien Barmittelfluss.

KUNDENHINWEIS: Sie lesen eine Auswahl der Analysten-Umstufungen von dpa-AFX

/das

15.12.2017

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 11. bis 15.12.

MONTAG

JPMorgan hebt Ziel für Lufthansa auf 26,50 Euro - 'Underweight'

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Lufthansa von 23,50 auf 26,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Analyst Christopher Combe schraubte in einer am Montag vorliegenden Studie seine kurzfristigen Gewinnerwartungen moderat nach oben. 2018 aber müsse sich der deutsche Luftfahrtkonzern bei den Durchschnittserlösen an einer sehr hohen Vergleichsbasis messen lassen.

SocGen senkt Ziel für Unicredit auf 19 Euro - 'Hold'

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Unicredit von 20 auf 19 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Auch 2018 dürften "faule Kredite" das bestimmende Thema für die italienischen Banken sein, schrieb Analyst Aldo Comi in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Die mittelgroßen Geldhäuser seien derzeit tendenziell unterbewertet, während die UniCredit-Aktie aktuell fair gehandelt werde.

Barclays hebt Ziel für Generali auf 13,80 Euro - 'Underweight'

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Generali von 13,20 auf 13,80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Aussichten für den europäischen Versicherungssektor seien in puncto Profitabilität weniger negativ als bisher, schrieb Analystin Claudia Gaspari in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Deshalb stufte Barclays den Sektor nun von "Negative" auf "Neutral" hoch. Für die Gewinnperspektiven der italienischen Assekuranz zeigte sie sich aber weiterhin vorsichtig.

Independent Research erhöht Ziel für Thyssenkrupp - 'Halten'

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Thyssenkrupp von 25 auf 26 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Sven Diermeier begründete den Schritt in einer am Montag vorliegenden Studie unter anderem mit einem neuen Bewertungshorizont. Entscheidend sei beim Industriekonzern vor allem, ob und wie das geplante Stahl-Gemeinschaftsunternehmen mit Tata Steel zusammenkomme.

DIENSTAG

JPMorgan senkt Dialog Semiconductor auf 'Neutral' - Ziel 23 Euro

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Dialog Semiconductor von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 52 auf 23 Euro gesenkt. Apples eigenes Entwicklungsprojekt für Chips zum Strommanagement (PMIC) sorge für ein enormes Konkurrenzrisiko, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Immerhin mache Dialog 2017 etwa 70 Prozent des Geschäfts mit dem US-Konzern. Es sei momentan absolut unklar, wie viel Umsatz Dialog einbüßen werde. Deshpande errechnet beim iPad Pro lediglich etwa 2 Prozent bis hin zu mehr als 40 Prozent bei den teureren iPhones. Die Anleger würden jedoch vom Schlimmsten ausgehen und Dialog könne keine Garantien zur Beruhigung abgeben.

Commerzbank startet JCDecaux mit 'Hold' - Ziel 37 Euro

FRANKFURT - Die Commerzbank hat JCDecaux mit "Hold" und einem Kursziel von 37 Euro in die Bewertung aufgenommen. Bei dem französischen Werbekonzern deute alles auf Wachstum hin, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Aktie sei aber auch schon anspruchsvoll bewertet.

Commerzbank hebt Ziel für Fraport auf 96 Euro - 'Hold'

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Fraport nach Passagierzahlen für November von 81 auf 96 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Ein fast 12-prozentiger Anstieg am Frankfurter Heimatflughafen sei eine klar positive Überraschung, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er hob seine Gewinnschätzung je Aktie für 2019 an, begründete die Kurszielerhöhung aber vor allem mit Anpassungen an seinem Bewertungsansatz.

Goldman hebt Ziel für McDonalds auf 180 US-Dollar - 'Buy'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für McDonalds von 173 auf 180 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analystin Karen Holthouse begründete das neue Kursziel mit gestiegenen Bewertungsmultiplikatoren. Zudem sei das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie der Fastfood-Kette weiterhin attraktiv, schrieb sie in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

MITTWOCH

Morgan Stanley hebt Kion auf 'Overweight' - Ziel 75 Euro

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Kion von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 64 auf 75 Euro angehoben. Die Wachstumsdynamik der Investitionsgüterbranche bleibe wohl für ein weiteres Jahr solide, schrieb Analyst Ben Uglow in einem am Mittwoch vorliegenden Studie auf 2018. Beim Staplerhersteller Kion rechnet der Experte mit einer Verbesserung im Bereich Logistiklösungen (Supply Chain Solutions). Den Bewertungsabschlag der Aktie hält er für nicht gerechtfertigt.

JPMorgan hebt Fraport auf 'Overweight' und Ziel auf 95 Euro

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Fraport von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 85 auf 95 Euro angehoben. Analystin Elodie Rall erwartete in einer am Mittwoch vorliegenden Studie des Instituts eine robuste Verkehrsentwicklung im kommenden Jahr. Zudem seien die Aktien des Flughafenbetreibers im Branchenvergleich attraktiv bewertet.

DZ Bank hebt Innogy auf 'Halten' - Fairer Wert 34,50 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Innogy nach einer Gewinnwarnung von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, den fairen Wert aber von 36,50 auf 34,50 Euro gesenkt. Nach dem kräftigen Kursrückgang in Reaktion auf die reduzierten Finanzziele der RWE-Ökostrom- und Netztochter sei die Aktie mittlerweile fair bewertet, begründete Analyst Werner Eisenmann sein neues Votum in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Der defensive Charakter der Aktie habe nun zwar einen Dämpfer bekommen, nach einem Übergangsjahr 2018 sollte der Gewinn aber wieder zulegen. Zudem sei die Dividendenrendite attraktiv.

Barclays lässt MTU Aero Engines auf 'Overweight' - Ziel 145 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für MTU nach dem Kapitalmarkttag auf "Overweight" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Das Unternehmen sei für das Geschäft mit der GTF-Triebwerksfamilie deutlich optimistischer als seine bisherigen Schätzungen, schrieb Analyst James Zaremba in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.

DONNERSTAG

Goldman senkt Ziel für Innogy auf 37 Euro - 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Innogy nach der Gewinnwarnung von 42,40 auf 37,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Nach der Senkung der Ziele für 2017 und einem unerwartet schwachen Ausblick für das kommende Jahr senkte Analyst Alberto Gandolfi in einer am Donnerstag vorliegenden Studie seine Gewinnschätzungen für die RWE-Tochter bis 2021 um 12 Prozent. Er bleibt aber bei seiner neutralen Einschätzung, weil er weiter an Wachstum im Ökostrom- und Netzgeschäft glaubt und das Unternehmen immer noch als Übernahmekandidat sieht.

DZ Bank senkt fairen Wert für RWE auf 18 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für RWE nach der Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy von 21 auf 18 Euro gesenkt aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Schritt sei angesichts der im Vergleich zu den Konkurrenten niedrigen Dividendenrendite, der nun auch offensichtlichen Unsicherheit über den Gewinnbeitrag von Innogy und der Ungewissheit bezüglich der Braunkohleaktivitäten gerechtfertigt, schrieb Analyst Werner Eisenmann in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Am Ende könnten die europäischen Stromerzeuger aber dennoch von Angebotsengpässen profitieren.

Kepler Cheuvreux streicht Fraport von 'SMID Selected List' 2018

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die in diesem Jahr bereits sehr gut gelaufene Aktie des Flughafen-Betreibers Fraport von seiner "SMID Selected List" für kleine und mittelgroße Werte für 2018 gestrichen. Die Einstufung beließ Analystin Ruxandra Haradau-Doser in der am Donnerstag vorliegenden Studie dennoch auf "Buy" mit einem Kursziel von 102 Euro.

Goldman hebt Ziel für Nike auf 59 US-Dollar - 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Nike vor Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 54 auf 59 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In Nordamerika helle sich das Bild für den Sportartikelhersteller auf, schrieb Analystin Lindsay Drucker Mann in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.

FREITAG

DZ Bank hebt fairen Wert für Zalando auf 43 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Zalando von 39 auf 43 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Thomas Maul erwartet laut einer am Freitag vorliegenden Studie ein solides Weihnachtsgeschäft und sieht den Online-Modehändler auf gutem Weg zu den Jahreszielen. Investoren sollten sich aber bewusst sein, dass es sich bei Zalando um einen typischen Wachstumswert handele, bei dem die Optimierung der Profitabilität nicht im Vordergrund stehe. Die Margenentwicklung berge daher die Gefahr für vorübergehende Kursrückschläge.

RBC Capital senkt Oracle auf 'Sector Perform' - Ziel 51 US-Dollar

NEW YORK - Das Analysehaus RBC Capital hat Oracle nach Quartalszahlen von "Outperform" auf "Sector Perform" abgestuft und das Kursziel von 53 auf 51 US-Dollar gesenkt. Die Erlöse im Cloud-Geschäft hätten enttäuscht, schrieb Analyst Ross MacMillan in einer am Freitag vorliegenden Studie. MacMillan kürzte seine entsprechenden Prognosen daraufhin ein weiteres Mal. Insgesamt werde die Wettbewerbssituation nicht einfacher.

Goldman hebt Teva auf 'Buy' und Ziel hoch 20 US-Dollar

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Teva von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 15 auf 20 US-Dollar angehoben. Mit der Ankündigung von Kostensenkungen in Höhe von drei Milliarden Dollar bis 2019 liege der Pharmakonzern deutlich über ihren Erwartungen und sollte damit die Kehrtwende geschafft haben, schrieb Analystin Jami Rubin in einer am Freitag vorliegenden Studie.

JPMorgan senkt Ziel für Coca-Cola auf 48 US-Dollar - 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für die Aktie des Getränkekonzerns Coca-Cola von 49 auf 48 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die durchschnittlichen Marktschätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) 2018 seien zu hoch, schrieb Analystin Andrea Teixeira in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sie selbst reduzierte nun ihre EPS-Prognose für das kommende Jahr von 1,98 auf 1,95 Dollar.

KUNDENHINWEIS: Sie lesen eine Auswahl der Analysten-Umstufungen von dpa-AFX

/das

15.12.2017

US-Anleihen: Überwiegend wenig verändert zum Wochenschluss

NEW YORK (dpa-AFX) - US-amerikanische Staatsanleihen haben sich am Freitag insgesamt nur wenig verändert. Lediglich die sehr lang laufenden Papiere gerieten zuletzt etwas in Schwung und knüpften an ihre Vortagesgewinne an.

Neue Konjunkturdaten sandten alles in allem keine starken Impulse aus. Der Empire-State-Index, der die Industriestimmung in New York abbildet, ging moderat zurück. Die Industrieproduktion war im November in etwa wie erwartet etwas gestiegen.

Zweijährige Anleihen verloren 1/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,836 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 2/32 Punkte auf 99 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,154 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere verharrten bei 99 3/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,351 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren hingegen gewannen 16/32 Punkte auf 101 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,682 Prozent./la/das

15.12.2017

ROUNDUP: Langjähriger Kölner Airport-Chef Garvens geht

KÖLN (dpa-AFX) - Der langjährige Kölner Flughafen-Chef Michael Garvens verlässt jetzt doch das Unternehmen. Der Manager und der Aufsichtsrat hätten sich in beiderseitigem Einvernehmen darauf verständigt, künftig getrennte Wege zu gehen, teilte Garvens' Anwalt am Freitagabend mit.

Der Leiter des Airports war Mitte November angesichts einer Untersuchung über mögliche Unregelmäßigkeiten vorläufig beurlaubt worden. Er hatte zunächst aber auf Weiterbeschäftigung gepocht und war nach einer einstweilige Verfügung des Landgerichts Köln zu seinen Gunsten an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Garvens wies Vorwürfe über angebliche Fehler im Bereich der Geschäftsführung zurück.

Der Manager habe nach 16 Jahren als Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH "aus eigener Entscheidung heraus die Konsequenzen aus einer unerträglichen Diskussion über angebliche Verfehlungen gezogen", erklärte sein Anwalt. Damit wolle Garvens Schaden vom Flughafen sowie Belastungen für seine Familie und sich abwenden.

Laut einer Mitteilung des Airport-Aufsichtsrates erfolgt die Trennung zum 31. Dezember 2017. Grundlage sei eine Aufhebungsvereinbarung, die die wechselseitigen Interessen berücksichtige, teilte das Kontrollgremium nach einer mehrstündigen Sitzung in Köln mit. Zu den Inhalten dieser Regelung sei striktes Stillschweigen vereinbart worden.

Der Flughafen peilt im laufenden Jahr die Rekordwerte von 12,2 Millionen Passagieren und 830 000 Tonnen Fracht an. Die Flughafengesellschaft hat nach früheren Angaben 1800 Mitarbeiter.

Erst seit wenigen Tagen ist der frühere CDU-Politiker Friedrich Merz neuer Aufsichtsratschef des Flughafens Köln/Bonn. Der 62-Jährige wurde am Montag an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt. Merz hat an der Spitze des Flughafen-Aufsichtsrates den ehemaligen Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) abgelöst./vd/DP/das

15.12.2017

Devisen: Euro weiter unter 1,18 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag unter 1,18 US-Dollar geblieben. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1760 Dollar. Marktbeobachter sprachen von einem vergleichsweise ruhigen Wochenausklang. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor noch etwas höher auf 1,1806 (Donnerstag: 1,1845) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8470 (0,8442) Euro.

Neue Konjunkturdaten aus den USA sorgten nicht für starke Impulse. Der Dollar konnte leicht zulegen, während der Kurs des Euro im Gegenzug etwas gesunken ist. Im November war die Industrieproduktion in den USA zwar erneut gestiegen. Der Zuwachs war aber mit 0,2 Prozent ein wenig schwächer als erwartet ausgefallen.

Zuvor hatte der Dollar noch leicht unter Druck gestanden. Am Markt wurden als Grund Zweifel an einer Verabschiedung der geplanten Steuerreform genannt. Der einflussreiche Senator Marco Rubio hatte gedroht, sich der Reform zu verweigern, falls nicht eine spezielle Regelung in der Familienbesteuerung stärker berücksichtigt werde. Später jedoch wurde gemeldet, dass Rubio die Steuerreform unterstützt.

Eine überraschend deutliche Zinssenkung der russischen Notenbank sorgte derweil nur für zwischenzeitliche Kursverluste beim Rubel gegenüber Euro und Dollar. Die Währungshüter hatten den Leitzins von 8,25 auf 7,75 Prozent verringert. Viele Experten hatten zwar eine Reduzierung erwartet, allerdings nur auf 8,00 Prozent./la/das

15.12.2017

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Aussicht auf Steuerreform lässt Rekorde purzeln

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine endgültige Verabschiedung der Steuerreform hat am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes auf Rekordhöhen gehievt. Die Anleger griffen insbesondere bei den konjunktursensiblen Technologiewerten zu. Für Erleichterung sorgte, dass sowohl der republikanische Senator Marco Rubio, als auch sein Kollege Bob Corker nun für das Vorhaben stimmen wollen. Zuvor standen die beiden dem Vorhaben kritisch gegenüber.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,58 Prozent auf 24 651,74 Punkte. Seine Messlatte liegt nun bei 24 688,62 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 1,33 Prozent.

Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Freitag 0,90 Prozent auf 2675,81 Punkte, nachdem er zuvor bei fast 2680 Punkten den bislang höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 1,20 Prozent auf 6466,32 Punkte nach oben. Der umfassendere Nasdaq Composite zog ähnlich deutlich an.

Die US-Steuerreform sieht unter anderem eine Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 35 auf 20 Prozent vor. Unternehmen würden dadurch erheblich entlastet - und die Gewinne und Ausschüttungen am Ende steigen.

In dem positiven Umfeld hatten Technologiewerte im Dow die Nase vorn. So stiegen Intel-Aktien an der Index-Spitze um rund 3 Prozent. Dahinter folgten die Anteilsscheine von Microsoft mit einem Gewinn von rund 2,5 Prozent.

Die Software-Hersteller Adobe und Oracle sorgten derweil auch mit ihren jüngsten Quartalszahlen für Gesprächsstoff. So konnte Oracle am Donnerstag nach Börsenschluss ein Plus beim Umsatz und Gewinn vorweisen - laut einem Analysten der Baader Bank aber belastete der Ausblick auf das dritte Geschäftsquartal. Die Aktien knickten um fast 4 Prozent ein.

Weitaus besser wurden die neuen Quartalsergebnisse von Adobe aufgefasst, die ein Barclays-Analyst als "stark" beschrieb. Die Papiere stiegen um mehr als 1 Prozent.

Grund zur Freude hatten auch die Aktionäre von Under Armour : Der Sportartikelhersteller hatte eine Partnerschaft mit dem Kanadischen Olympischen Komitee verkündet. Zudem empfahl das Analysehaus Stifel die Anteilsscheine zum Kauf. Dies reichte, um die Papiere des Adidas-Rivalen um gut 9 Prozent in die Höhe schnellen zu lassen.

Die Aktien des kriselnden Pharmakonzerns Teva kletterten um rund 7,5 Prozent nach oben und profitierten damit von einer Kaufempfehlung der US-Investmentbank Goldman Sachs. Mit der Ankündigung von Kostensenkungen in Höhe von 3 Milliarden Dollar bis 2019 liege der Generika-Hersteller deutlich über ihren Erwartungen und sollte damit die Kehrtwende geschafft haben, schrieb Analystin Jami Rubin.

Überraschend gute Quartalszahlen schließlich hatten die Anteilsscheine des Discounters Costco Wholesale zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch von gut 195 Dollar geschoben. Bis zum Handelsschluss blieb noch ein Plus von gut 3 Prozent auf 192,73 Dollar.

Am US-Rentenmarkt verharrten zehnjährige Staatsanleihen bei 99 3/32 Punkten und rentierten mit 2,351 Prozent. Der Euro notierte in einem recht ruhigen Handel zuletzt bei 1,1754 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1806 (Donnerstag: 1,1845) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8470 (0,8442) Euro./la/das

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

15.12.2017

Aktien New York Schluss: Aussicht auf Steuerreform lässt Rekorde purzeln

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine endgültige Verabschiedung der Steuerreform hat am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes auf Rekordhöhen gehievt. Die Anleger griffen insbesondere bei den konjunktursensiblen Technologiewerten zu. Für Erleichterung sorgte, dass sowohl der republikanische Senator Marco Rubio, als auch sein Kollege Bob Corker nun für das Vorhaben stimmen wollen. Zuvor standen die beiden dem Vorhaben kritisch gegenüber.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,58 Prozent auf 24 651,74 Punkte. Seine Messlatte liegt nun bei 24 688,62 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 1,33 Prozent.

Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Freitag 0,90 Prozent auf 2675,81 Punkte, nachdem er zuvor bei fast 2680 Punkten den bislang höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 1,20 Prozent auf 6466,32 Punkte nach oben. Der umfassendere Nasdaq Composite zog ähnlich deutlich an.

Die US-Steuerreform sieht unter anderem eine Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 35 auf 20 Prozent vor. Unternehmen würden dadurch erheblich entlastet - und die Gewinne und Ausschüttungen am Ende steigen./la/das

15.12.2017

Aktien New York: Hoffnung auf Steuerreform lässt Rekorde purzeln

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf eine endgültige Verabschiedung der Steuerreform hat die Wall Street am Freitag beflügelt: Alle vier wichtigen Aktienindizes erklommen neue Rekorde. Die Anleger setzten darauf, dass nun auch der bislang als unentschlossen geltende, republikanische Senator Marco Rubio aus Florida dem Vorhaben zustimmt.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg zuletzt um 0,63 Prozent auf 24 662,21 Punkte. Seine neue Bestmarke liegt nun bei gut 24 674 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Plus von gut 1 Prozent an.

Der breiter gefasste S&P 500 gewann zuletzt 0,95 Prozent auf 2677,15 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 1,12 Prozent auf 6461,72 Punkte nach oben. Der Nasdaq Composite zog ähnlich deutlich an.

Bei den Einzelwerten sorgten die zwei Software-Hersteller Adobe und Oracle für Gesprächsstoff. Zwar konnte Oracle am Donnerstag nach Börsenschluss für das vergangene Geschäftsquartal ein Plus beim Umsatz und Gewinn vorweisen - laut einem Analysten der Baader Bank aber belastete der Ausblick auf das dritte Quartal. Die Aktien knickten um rund 4,5 Prozent ein.

Weitaus besser wurden die neuen Quartalsergebnisse von Adobe aufgefasst, die ein Barclays-Analyst als "stark" beschrieb. Die Papiere stiegen zuletzt um fast 2 Prozent.

Grund zur Freude hatten auch die Aktionäre von Under Armour : Der Sportartikelhersteller verkündete eine Partnerschaft mit dem Kanadischen Olympischen Komitee. Zudem empfahl das Analysehaus Stifel die Anteilsscheine zum Kauf. Dies reichte, um die Papiere des Adidas-Rivalen um gut 9 Prozent in die Höhe schnellen zu lassen.

Die Aktien des kriselnden Pharmakonzern Teva schließlich kletterten um mehr als 6 Prozent nach oben und profitierten damit von einer Kaufempfehlung der US-Investmentbank Goldman Sachs. Mit der Ankündigung von Kostensenkungen in Höhe von drei Milliarden Dollar bis 2019 liege der Generika-Hersteller deutlich über ihren Erwartungen und sollte damit die Kehrtwende geschafft haben, schrieb Analystin Jami Rubin./la/das

15.12.2017

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne mit Rückenwind aus New York

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Freitag nach zuletzt zwei Verlusttagen ein Stück weit erholt. Vor allem in den Schlussminuten setzte sich der Leitindex mit Rückenwind der freundlichen US-Börsen moderat in die Gewinnzone ab. Letztlich gewann er 0,27 Prozent auf 13 103,56 Punkte. Die sonst gewohnten Schwankungen am sogenannten "Hexensabbat", bei dem Futures und Optionen am Terminmarkt auslaufen, blieben dieses Mal weitestgehend aus.

Aus den USA schwappte wieder steigende Zuversicht nach Europa über, dass die von Donald Trump versprochene Steuerreform doch noch zu einem Erfolg wird. Einmal mehr wurde der Markt zu Wochenschluss auch vom schwächer tendierenden Euro gestützt, der die deutschen Exporte verbilligen kann. Im Wochenvergleich hat der Dax aber dennoch ein Minus von knapp 0,4 Prozent erlitten. Er verharrte in den vergangenen Tagen weiter in seiner engen Spanne zwischen 12 800 und 13 250 Punkten, in der er nun schon über einen Monat gefangen ist.

In der zweiten Börsenreihe waren die Vorzeichen derweil negativ. Der MDax schloss am Freitag 0,11 Prozent tiefer bei 26 043,16 Zählern. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,15 Prozent auf 2532,04 Punkte nach unten.

Die Adidas-Aktien erholten sich mit gut 1,9 Prozent Plus von ihrem jüngsten Kursrutsch. Zuvor waren sie in dieser Woche in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen, was Experten nach starkem Lauf in den vergangenen Jahren mit Umschichtungen der Anleger begründeten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hieß es.

Schwächster Dax-Wert waren die RWE-Aktien . Mit Einbußen von rund 2,7 Prozent setzten sie ihre Talfahrt nach einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy auch den dritten Tag in Folge fort. Seither haben sie nun schon rund 19 Prozent an Wert verloren. Die Innogy-Papiere schlossen derweil am Freitag im MDax kaum verändert.

Für die Papiere der Deutschen Telekom war es kein Kurstreiber, dass die Bonner am niederländischen Mobilfunkmarkt künftig gemeinsam mit dem schwedischen Konkurrenten Tele2 antreten wollen. Die Titel gaben um 0,7 Prozent nach.

Merck-Aktien dagegen rückten um ein halbes Prozent vor. Kreisen zufolge gibt es zahlreiche Interessenten am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten, das der Chemie- und Pharmakonzern zum Verkauf gestellt hat.

Ansonsten standen noch die Papiere von SAP wegen vorgelegter Zahlen des US-Konkurrenten Oracle im Fokus. Zeitweise belastete ein schwacher Ausblick der Amerikaner auch bei SAP auf dem Kurs, weil dies laut Händlern auch die Erwartungen an das Cloud-Geschäft der Walldorfer ein wenig dämpfe. Letztlich konnten sich die Papiere des Softwareriesen aber mit 0,6 Prozent ins Plus retten.

Weiterhin Turbulent ging es am Freitag bei den Steinhoff-Titeln zu, die nochmals um gut 6,5 Prozent absackten. Bei dem von einem Bilanzskandal erschütterten Möbelhersteller hat sich Hauptaktionär Christo Wiese von der Konzernspitze zurückgezogen.

Für Aufsehen sorgten ansonsten noch die Papiere des Börsenneulings HelloFresh , die mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand verbuchten. Sie schlossen 3,5 Prozent höher bei knapp 12 Euro. Verglichen mit dem Emissionspreis von 10,25 Euro haben Anleger der ersten Stunde inzwischen ungefähr 17 Prozent gewonnen.

Der EuroStoxx 50 rettete sich am Ende knapp ins Plus auf 3560,53 Punkte. Währen der CAC 40 in Paris leicht nachgab, ging es für den FTSE in London um fast 0,6 Prozent nach oben. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Börsenschluss in Europa in ähnlichem Maße im Plus wie der "Footsie".

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,59 Punkte. Der Bund-Future gab knapp um 0,02 Prozent auf 163,48 Punkte nach. Der Euro fiel auf 1,1780 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuvor auf 1,1806 (Donnerstag: 1,1845) US-Dollar festgesetzt./tih/das

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

15.12.2017

Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne mit Rückenwind aus New York

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Freitag nach zuletzt zwei Verlusttagen ein Stück weit erholt. Vor allem in den Schlussminuten setzte sich der Leitindex mit Rückenwind der freundlichen US-Börsen moderat in die Gewinnzone ab. Letztlich gewann er 0,27 Prozent auf 13 103,56 Punkte. Die sonst gewohnten Schwankungen am sogenannten "Hexensabbat", bei dem Futures und Optionen am Terminmarkt auslaufen, blieben dieses Mal weitestgehend aus.

Aus den USA schwappte wieder steigende Zuversicht nach Europa über, dass die von Donald Trump versprochene Steuerreform doch noch zu einem Erfolg wird. Einmal mehr wurde der Markt zu Wochenschluss auch vom schwächer tendierenden Euro gestützt, der die deutschen Exporte verbilligen kann. Im Wochenvergleich hat der Dax aber dennoch ein Minus von knapp 0,4 Prozent erlitten. Er verharrte in den vergangenen Tagen weiter in seiner engen Spanne zwischen 12 800 und 13 250 Punkten, in der er nun schon über einen Monat gefangen ist.

In der zweiten Börsenreihe waren die Vorzeichen derweil negativ. Der MDax schloss am Freitag 0,11 Prozent tiefer bei 26 043,16 Zählern. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,15 Prozent auf 2532,04 Punkte nach unten./tih/das

15.12.2017

WDH/WOCHENAUSBLICK: Trump könnte Anlegern ein Weihnachtsgeschenk machen

(Fehlender Buchstabe in der Überschrift ergänzt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Anleger sollten in der Vorweihnachtswoche die Steuerreform von Donald Trump auf ihren Wunschzettel schreiben. Geht es nach den Experten der Privatbank Merck Finck, könnten die versprochenen Steuererleichterungen den Dax in der kommenden Woche aus seiner langwierigen Lethargie befreien. "Das meiste Potenzial für einen letzten Aktienschub nach oben birgt 2017 noch eine Finalisierung der US-Steuerreform", erklärte Chefstratege Robert Greil.

Sollte diese "frohe Botschaft" aus den USA allerdings ausbleiben, spricht vieles dafür, dass der Dax an seinen letzten Handelstagen in diesem Jahr keine großen Sprünge mehr machen wird. Vor allem institutionelle Marktteilnehmer dürften längst damit begonnen haben, ihre Bücher zu schließen. Ein Indiz dafür ist die Ankündigung der US-Großbank JPMorgan Chase, wonach die regulären täglichen Publikationen erst nach Neujahr wieder aufgenommen werden. Offensichtlich verabschieden sich damit auch einige Analysten schon in den Weihnachtsurlaub.

Wie schon seit Wochen, steuert das deutsche Börsenbarometer derzeit auf einen Jahresgewinn im knapp zweistelligen Prozentbereich zu. Die berühmte Jahresendrally hat eigentlich längst stattgefunden, wie die Kursentwicklung des Dax im Herbst zeigt. Allein im September und Oktober hatte das Kursbarometer etwa 1200 Punkte zugelegt und sein Rekordhoch im November auf 13 525 Punkte nach oben geschraubt.

Zuletzt hatte sich der Dax dann aber nach einer kurzen Schwächeperiode im November festgefahren. Seit Wochen dümpelt der Leitindex in einer engen Spanne zwischen 12 800 und 13 200 Punkten vor sich hin. Selbst der Große Verfallstag am Freitag sorgte kaum für Bewegung.

Einen Blick wert sein dürften in der neuen Woche auch der Zinsentscheid der Bank of Japan und die Neuwahlen in Katalonien am Donnerstag. Außerdem werden einige durchaus bedeutende Konjunkturdaten aus Deutschland erwartet, darunter die Indizes zum Geschäfts- und Konsumklima. Nach Einschätzung der Helaba dürfte der Ifo-Index am Dienstag zeigen, ob sich der Konjunkturoptimismus auch mit Blick auf das neue Jahr fortsetzt. In den USA stehen zudem einige Wirtschaftsdaten aus der Industrie und vom Immobilienmarkt an.

Auf Unternehmensseite hält die Agenda hingegen nicht mehr viel bereit. Der US-Sportartikelkonzern Nike zieht am Donnerstag Bilanz. Interessant werden dessen Geschäftszahlen auch deshalb sein, da Anleger ihren Fokus zuletzt von ihrem bisherigen Branchenfavoriten Adidas zu dem US-Konkurrenten verschoben haben. Ohnehin könnten solche Umschichtungen von bisherigen Favoriten zu solchen mit Aufholpotenzial zum Jahresende nochmals Thema werden.

Der unangefochtene Favorit im Dax ist im bisherigen Jahresverlauf die Lufthansa-Aktie mit einem Anstieg um etwa 140 Prozent, gefolgt von der Commerzbank mit rund 70 Prozent und den beiden Versorgerwerten Eon und RWE mit Zuwächsen von um die 40 Prozent - trotz des jüngsten Rückschlags.

Unter den Verlierern tauchen hingegen einige defensive Werte wie Fresenius , Henkel oder die Deutsche Telekom auf. Schlusslicht ist ProSiebenSat.1 mit einem bisherigen Jahresverlust von über 20 Prozent. Mit dem Wandel seiner Branche hat der Medienkonzern derzeit besondere Herausforderungen zu meistern./tih/ck/das

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

15.12.2017

ROUNDUP/Aktien New York: Anleger fassen Mut - Rekorde bei S&P 500 und Nasdaq 100

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben die Anleger am Freitag wieder Vertrauen in den Aktienmarkt gefasst. Nach dem kleinen Rückschlag am Vortag gingen der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 und der S&P 500 als breit gefasstes Börsenbarometer der Standardwerte einmal mehr auf Rekordjagd.

Der S&P 500 rückte zuletzt um 0,61 Prozent auf 2668,17 Punkte vor. Seine neue Bestmarke liegt nun bei gut 2672 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,52 Prozent auf 6422,84 Punkte nach oben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen schrammte knapp an einem weiteren Rekordhoch vorbei und gewann zuletzt 0,44 Prozent auf 24 615,91 Punkte.

Zwar sei die Zitterpartie um die Steuerreform noch nicht ausgestanden, sagten Börsianer. Allerdings habe zuletzt wieder die Zuversicht zugenommen, dass das Vorhaben trotz kritischer Töne des republikanischen Senator Marco Rubio aus Florida doch noch umgesetzt werden kann.

Bei den Einzelwerten sorgten die zwei Software-Hersteller Adobe und Oracle für Gesprächsstoff. Zwar konnte Oracle am Donnerstag nach Börsenschluss für das vergangene Geschäftsquartal ein Plus beim Umsatz und Gewinn vorweisen - laut einem Analysten der Baader Bank aber belastete der Ausblick auf das dritte Quartal. Die Aktien knickten um mehr als 5 Prozent ein.

Weitaus besser wurden die neuen Quartalsergebnisse von Adobe aufgefasst, die ein Barclays-Analyst als "stark" beschrieb. Die Anleger nutzten jedoch die Gelegenheit, um bei den zuletzt gut gelaufenen Kasse zu machen. So waren die Anteilsscheine nach einem anfänglichen Gewinn von mehr als 3 Prozent schnell ins Minus gerutscht. Zuletzt lagen sie moderat im Plus.

Grund zur Freude hatten auch die Aktionäre von Under Armour : Der Sportartikelhersteller verkündete eine Partnerschaft mit dem Kanadischen Olympischen Komitee. Zudem empfahl das Analysehaus Stifel die Anteilsscheine zum Kauf. Dies reichte, um die Papiere um mehr als 10 Prozent in die Höhe schnellen zu lassen./la/das

15.12.2017

Aktien New York: Anleger fassen wieder Mut - Rekorde bei S&P 500 und Nasdaq 100

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street haben die Anleger am Freitag wieder Vertrauen in den Aktienmarkt gefasst. Nach dem kleinen Rückschlag am Vortag gingen der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 und der S&P 500 als breit gefasstes Börsenbarometer der Standardwerte einmal mehr auf Rekordjagd.

Der S&P 500 rückte zuletzt um 0,71 Prozent auf 2670,93 Punkte vor. Seine neue Bestmarke liegt nun bei gut 2672 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,57 Prozent auf 6426,07 Punkte nach oben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen schrammte knapp an einem weiteren Rekordhoch vorbei und gewann zuletzt 0,60 Prozent auf 24 655,48 Punkte.

Zwar sei die Zitterpartie um die Steuerreform noch nicht ausgestanden, sagten Börsianer. Allerdings habe zuletzt wieder die Zuversicht zugenommen, dass das Vorhaben trotz kritischer Töne des republikanischen Senator Marco Rubio aus Florida doch noch umgesetzt werden kann./la/das

15.12.2017

WOCHENAUSBLICK: Trump könnte Anlegern ein Weihnachsgeschenk machen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Anleger sollten in der Vorweihnachtswoche die Steuerreform von Donald Trump auf ihren Wunschzettel schreiben. Geht es nach den Experten der Privatbank Merck Finck, könnten die versprochenen Steuererleichterungen den Dax in der kommenden Woche aus seiner langwierigen Lethargie befreien. "Das meiste Potenzial für einen letzten Aktienschub nach oben birgt 2017 noch eine Finalisierung der US-Steuerreform", erklärte Chefstratege Robert Greil.

Sollte diese "frohe Botschaft" aus den USA allerdings ausbleiben, spricht vieles dafür, dass der Dax an seinen letzten Handelstagen in diesem Jahr keine großen Sprünge mehr machen wird. Vor allem institutionelle Marktteilnehmer dürften längst damit begonnen haben, ihre Bücher zu schließen. Ein Indiz dafür ist die Ankündigung der US-Großbank JPMorgan Chase, wonach die regulären täglichen Publikationen erst nach Neujahr wieder aufgenommen werden. Offensichtlich verabschieden sich damit auch einige Analysten schon in den Weihnachtsurlaub.

Wie schon seit Wochen, steuert das deutsche Börsenbarometer derzeit auf einen Jahresgewinn im knapp zweistelligen Prozentbereich zu. Die berühmte Jahresendrally hat eigentlich längst stattgefunden, wie die Kursentwicklung des Dax im Herbst zeigt. Allein im September und Oktober hatte das Kursbarometer etwa 1200 Punkte zugelegt und sein Rekordhoch im November auf 13 525 Punkte nach oben geschraubt.

Zuletzt hatte sich der Dax dann aber nach einer kurzen Schwächeperiode im November festgefahren. Seit Wochen dümpelt der Leitindex in einer engen Spanne zwischen 12 800 und 13 200 Punkten vor sich hin. Selbst der Große Verfallstag am Freitag sorgte kaum für Bewegung.

Einen Blick wert sein dürften in der neuen Woche auch der Zinsentscheid der Bank of Japan und die Neuwahlen in Katalonien am Donnerstag. Außerdem werden einige durchaus bedeutende Konjunkturdaten aus Deutschland erwartet, darunter die Indizes zum Geschäfts- und Konsumklima. Nach Einschätzung der Helaba dürfte der Ifo-Index am Dienstag zeigen, ob sich der Konjunkturoptimismus auch mit Blick auf das neue Jahr fortsetzt. In den USA stehen zudem einige Wirtschaftsdaten aus der Industrie und vom Immobilienmarkt an.

Auf Unternehmensseite hält die Agenda hingegen nicht mehr viel bereit. Der US-Sportartikelkonzern Nike zieht am Donnerstag Bilanz. Interessant werden dessen Geschäftszahlen auch deshalb sein, da Anleger ihren Fokus zuletzt von ihrem bisherigen Branchenfavoriten Adidas zu dem US-Konkurrenten verschoben haben. Ohnehin könnten solche Umschichtungen von bisherigen Favoriten zu solchen mit Aufholpotenzial zum Jahresende nochmals Thema werden.

Der unangefochtene Favorit im Dax ist im bisherigen Jahresverlauf die Lufthansa-Aktie mit einem Anstieg um etwa 140 Prozent, gefolgt von der Commerzbank mit rund 70 Prozent und den beiden Versorgerwerten Eon und RWE mit Zuwächsen von um die 40 Prozent - trotz des jüngsten Rückschlags.

Unter den Verlierern tauchen hingegen einige defensive Werte wie Fresenius , Henkel oder die Deutsche Telekom auf. Schlusslicht ist ProSiebenSat.1 mit einem bisherigen Jahresverlust von über 20 Prozent. Mit dem Wandel seiner Branche hat der Medienkonzern derzeit besondere Herausforderungen zu meistern./tih/ck/das

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

15.12.2017

Aktien Frankfurt: Dax dreht ins Plus - Hexensabbat unspektakulär

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit leichten Schwankungen und zuletzt freundlicher Tendenz hat sich der Dax am sogenannten Hexensabbat präsentiert. An diesem Freitag um 13 Uhr liefen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Nach dem Verfall drehte der deutsche Leitindex ins Plus und notierte zuletzt 0,16 Prozent höher bei 13 088,92 Punkten. Damit deutet sich für das Börsenbarometer ein Wochenverlust von einem halben Prozent an.

Der MDax sank am Freitag um 0,05 Prozent auf 26 058,13 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,32 Prozent auf 2527,63 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg hingegen um 0,1 Prozent.

Die leichte Aufwärtsbewegung sei sicher vom Verfall getrieben und markttechnisch bedingt, nicht von der Politik, sagte ein Händler mit Blick auf die Ankündigung der SPD, in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU über eine Regierungsbildung eintreten zu wollen. "Dass es die Sozialdemokraten zumindest versuchen werden, war aus Marktsicht sicher das wahrscheinlichste Szenario", sagte der Händler. Aber erst wenn der Dax aus der Handelsspanne zwischen 12 800 und 13 241 Punkten ausbreche, bringe dies den "Befreiungschlag", fügte der Händler hinzu.

Die Adidas-Aktien erholten sich ein Stück weit von ihrem jüngsten Kursrutsch und stiegen um 1,7 Prozent. Damit waren sie hinter Eon mit plus 2,6 Prozent zweitbester Dax-Wert. In dieser Woche waren sie in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen. Experten hatten die jüngsten Abgaben zum Jahresende hin mit Umschichtungen der Anleger begründet, nachdem die Adidas-Papiere in den vergangenen Jahren einen starken Lauf hatten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hieß es.

Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten mit minus 0,6 Prozent auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA ließ deren Aktionäre kalt: Die Merck-Papiere stagnierten zuletzt bei rund 90 Euro. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle , der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan , schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,3 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 5,4 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert. Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abgeschmiert waren.

Die Papiere des Börsenneulings HelloFresh erreichten mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand und notierten zuletzt 3,6 Prozent höher bei 12,00 Euro. Damit zogen die Aktien des Kochboxen-Anbieters in drei Handelstagen um fast 30 Prozent an. Bei HelloFresh endete am Dienstag die Schweigeverpflichtung der Analysten nach dem Börsengang im November, der nach zwischenzeitlichen Rückschlägen nun auch für die Anleger zum Erfolg wurde. Die Anleger der ersten Stunde liegen inzwischen knapp 24 Prozent vorne.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,59 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,01 Prozent auf 163,50 Punkte nach. Der Euro hielt sich ganz knapp über der Marke von 1,18 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank am Donnerstag auf 1,1845 Dollar festgesetzt./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

15.12.2017

Trump bei Steuerreform praktisch vor der Ziellinie

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump steht mit seinem Plan für eine umfassende Steuerreform praktisch vor der Ziellinie. Zwei Senatoren, die zuvor mit einer Ablehnung des Gesetzesvorhabens gedroht hatten, kündigten am Freitag ihre Zustimmung an. Damit galt es als nahezu sicher, dass das Reformgesetz in der kommenden Woche sowohl im Abgeordnetenhaus als auch im Senat mit der Mehrheit der republikanischen Stimmen verabschiedet wird. Damit könnte es Trump wie von ihm erhofft noch vor Weihnachten unterzeichnen.

Viele Details waren am Freitag der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Nachdem Abgeordnetenhaus und Senat jeweils eigene Vorlagen verabschiedet hatten, wurde eine Kompromissversion erst am Mittag (Ortszeit) festgezurrt. Die Kernpunkte sind jedoch bereits klar: Massive Steuersenkungen für Unternehmen und Vorteile vor allem für reichere Amerikaner, während Ärmere und die Mittelschicht weniger profitieren dürften.

Die Kompromissvorlage enthält zudem eine Abschaffung der Krankenversicherungspflicht für alle, die unter Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführt worden war. Das Haushaltsdefizit wird bei einer Umsetzung des Vorhabens nach unabhängigen Berechnungen im Zeitraum von zehn Jahren um eine Billion Dollar wachsen./ch/DP/das

15.12.2017

ROUNDUP: Merkel und CSU lehnen SPD-Forderung nach Bürgerversicherung ab

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel hat der SPD-Forderung nach Einführung einer sogenannten Bürgerversicherung eine klare Absage erteilt. "Ich glaube nicht, dass das Gesundheitssystem dadurch besser wird, dass wir das einigermaßen funktionierende System der privaten Krankenkassen mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammenlegen und dann hoffen, dass dann alles besser wird. Das wird nicht klappen, so schön wie der Ausdruck auch ist", sagte die CDU-Chefin am Freitag auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg.

Merkel vertritt damit exakt dieselbe Position wie die CSU. In einem kurzfristig vorgelegten Dringlichkeitsantrag wird eine kategorische Absage an eine Bürgerversicherung gefordert. Dadurch werde - anders als von der SPD behauptet - die Zweiklassenmedizin nicht abgeschafft, vielmehr würde eine Einheitsversicherung zu Qualitätseinbußen führen, "wie die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen", heißt es in dem Antrag mehrerer CSU-Bundestagsabgeordneter.

Die SPD fordert vor den anstehenden Sondierungen mit der Union zur Aufnahme einer neuen großen Koalition eine Neustrukturierung der Krankenversicherung in Deutschland. Der Punkt dürfte damit zu einem Knackpunkt bei den Verhandlungen zwischen Union und SPD werden./ctt/had/bk/DP/das

15.12.2017

Merkel erteilt SPD-Forderung nach Bürgerversicherung klare Absage

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel hat der SPD-Forderung nach Einführung einer sogenannten Bürgerversicherung eine klare Absage erteilt. "Ich glaube nicht, dass das Gesundheitssystem dadurch besser wird, dass wir das einigermaßen funktionierende System der privaten Krankenkassen mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammenlegen und dann hoffen, dass dann alles besser wird. Das wird nicht klappen, so schön wie der Ausdruck auch ist", sagte die CDU-Chefin am Freitag auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg. Die SPD fordert vor den anstehenden Sondierungen mit der Union zur Aufnahme einer neuen großen Koalition eine Neustrukturierung der Krankenversicherung in Deutschland./ctt/had/bk/DP/das

15.12.2017

Wirtschaft mahnt zur Eile in Phase zwei der Brexit-Verhandlungen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach der Ausweitung der Brexit-Verhandlungen mahnt die Wirtschaft zur Eile. "Die Unternehmen sind unter Zeitdruck, weil sie planen müssen", erklärte der europäische Wirtschaftsverband Business Europe am Freitag in Brüssel. "Wir müssen die Verhandlungen beschleunigen." Die Unternehmen bräuchten Sicherheit und gleichmäßige Bedingungen, um Handel und Investitionen stabil zu halten.

Der EU-Gipfel hatte in Brüssel entschieden, offiziell die zweite Phase der Verhandlungen über den für 2019 geplanten EU-Austritt zu starten. Nach einer Grundsatzeinigung über die Trennungsfragen soll nun über eine etwa zweijährige Übergangszeit und die künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien gesprochen werden./vsr/DP/stk

15.12.2017

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 15.12.2017

USA: Industrieproduktion etwas schwächer als erwartet gestiegen

WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im November etwas weniger als von Experten prognostiziert gestiegen. Sie habe im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Analysten hatten einen etwas stärkeren Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

USA: Empire-State-Index fällt etwas stärker als erwartet

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Dezember etwas stärker eingetrübt als erwartet. Der Empire-State-Index fiel um 1,4 Punkte auf 18,0 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Freitag mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Juli. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 18,7 Punkte gerechnet.

Russische Notenbank senkt Leitzins überraschend stark

MOSKAU - Die russische Notenbank hat auf die niedrige Inflation im Land mit einer beherzten Zinssenkung reagiert. Der Leitzins werde von 8,25 auf 7,75 Prozent verringert, teilte die Zentralbank am Freitag in Moskau mit. Viele Experten hatten zwar eine Reduzierung erwartet, allerdings nur auf 8,00 Prozent. Die Währungshüter hoben ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr an und teilten mit, dass es Spielraum für weitere Zinssenkungen gebe. Die Landeswährung Rubel fiel nach den Beschlüssen zum Dollar auf ein Tagestief.

Eurozone: Handelsüberschuss geht deutlich zurück

LUXEMBURG - Der Exportüberschuss der Eurozone mit dem Rest der Welt ist im Oktober spürbar gesunken. Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat vom Freitag betrug der Überschuss bereinigt 19,0 Milliarden Euro. Im September hatte er mit 24,5 Milliarden Euro noch wesentlich höher gelegen. Gründe der Entwicklung finden sich auf beiden Seiten der Handelsbilanz: Die Ausfuhren gingen deutlich zurück, währen die Einfuhren anstiegen. Unbereinigt betrug der Handelsüberschuss 18,9 Milliarden Euro.

ROUNDUP: Bundesbank rechnet mit deutlich mehr Wachstum in Deutschland

FRANKFURT - Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft weiter auf starkem Wachstumskurs und hat ihre Konjunkturprognosen kräftig angehoben. Für das laufende Jahr sei mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um kalenderbereinigt 2,6 Prozent zu rechnen, für kommendes Jahr mit 2,5 Prozent, teilte die Bundesbank am Freitag mit. Das sind 0,7 Punkte beziehungsweise 0,8 Punkte mehr, als die Bundesbank im Juni erwartet hatte.

Industrie: US-Steuersenkungen für Unternehmen sind 'Kampfansage'

BERLIN - Die deutsche Industrie hat die geplante massive Senkung der Unternehmensteuern in den USA als "absolute Kampfansage" bezeichnet. Die Folge wären Wettbewerbsverzerrungen, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Investitionen anderswo und auch in Deutschland könnten dadurch sinken. Bei einer Senkung der US-Unternehmensteuern wäre auch eine Reform in Deutschland notwendig.

Stimmung in Japans Industrie hellt weiter auf - Zehn-Jahreshoch

TOKIO - Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie hat sich im fünften Quartal in Folge verbessert und ist so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10 000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im Dezember um weitere 3 Punkte im Vergleich zum September auf jetzt plus 25. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Unternehmen des Landes weiter bei plus 23.

EU startet zweite Phase der Brexit-Verhandlungen

BRÜSSEL - Die Europäische Union hat die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen gestartet. Beim EU-Gipfel am Freitag stellten die 27 verbleibenden Länder offiziell fest, dass es in den bisherigen Gesprächen ausreichenden Fortschritt gegeben habe.

Österreich: Notenbank erhöht Wachstumsprognosen

WIEN - Österreichs Wirtschaft wächst kräftig und wird 2017 erstmals seit den beiden Hochkonjunkturjahren 2006 und 2007 wieder über 3 Prozent wachsen. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hob am Freitag ihre Wachstumsprognose für 2017 auf real 3,1 Prozent und für 2018 auf 2,8 Prozent. Für 2019 und 2020 wird mit einer Abschwächung auf 1,9 bzw. 1,6 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Bitcoin erreicht auf vielen Plattformen Rekordhoch

CHICAGO/FRANKFURT/HONGKONG - Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin bleibt nach ihrem jüngsten Vorstoß in den klassischen Finanzmarkt weiterhin gefragt. Am Freitag stieg ihr Wert auf vielen wichtigen Handelsplätzen auf ein neues Rekordhoch. Nach dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse zum Wochenbeginn kostete ein Bitcoin jetzt auf der Handelsplattform Bitstamp erstmals über 17 900 US-Dollar. Auf der Plattform Kraken wurde der Bitcoin bei bis zu 17 950 Dollar gehandelt. Auf anderen Handelsplätzen hatten die Kurse zuvor vereinzelt aber auch schon höher ausgeschlagen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

15.12.2017

ROUNDUP: Bitcoin erreicht auf vielen Plattformen Rekordhoch

CHICAGO/FRANKFURT/HONGKONG (dpa-AFX) - Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin bleibt nach ihrem jüngsten Vorstoß in den klassischen Finanzmarkt weiterhin gefragt. Am Freitag stieg ihr Wert auf vielen wichtigen Handelsplätzen auf ein neues Rekordhoch. Nach dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse zum Wochenbeginn kostete ein Bitcoin jetzt auf der Handelsplattform Bitstamp erstmals über 17 900 US-Dollar. Auf der Plattform Kraken wurde der Bitcoin bei bis zu 17 950 Dollar gehandelt. Auf anderen Handelsplätzen hatten die Kurse zuvor vereinzelt aber auch schon höher ausgeschlagen.

Seit der Einführung des ersten Bitcoin-Futures durch den US-Börsenbetreiber CBOE lässt sich der Bitcoin auch am klassischen Finanzmarkt handeln und nicht nur auf spezialisierten Online-Portalen. Am Montag war der Preis für einen Bitcoin vor diesem Hintergrund erstmals auf allen wichtigen Handelsplätzen über 17 000 Dollar gestiegen. Seither hat sich der Handel etwas beruhigt. Die Kurse schwankten auf Bitstamp zwar noch immer innerhalb einer Spanne von rund 2000 Dollar. Verglichen mit dem rasanten Kursanstieg in den Wochen davor ist dies jedoch eine eher geringe Bewegung.

Auffällig war zuletzt außerdem, dass sich die zuvor sehr großen Kursunterschiede auf verschiedenen Handelsplattformen verringert haben - ein Hinweis darauf, dass der Bitcoin-Future womöglich für ein effizienteres Marktgeschehen sorgt. Ab kommenden Montag wird auch der weltweit größte Börsenbetreiber CME einen Terminkontrakt auf Bitcoins anbieten.

Der Bitcoin ist eine rein digitale Währung, die zuletzt in der breiteren Öffentlichkeit auf immer mehr Interesse gestoßen ist. Das macht sich im Kurs bemerkbar: Zu Jahresbeginn kostete ein Bitcoin noch 1000 Dollar. Seither ging es steil aufwärts. Experten warnen jedoch vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung und sprechen ihr zum Teil den Status einer echten Währung ab. Der Bitcoin sei eine "hoch spekulative Anlageform", sagte die Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, am Mittwoch. Für Bitcoin-Anleger gebe es erhebliche Risiken; für die internationalen Finanzmärkte sieht Yellen aber keine Gefahr von der Digitalwährung ausgehen./tos/jsl/das

15.12.2017

ROUNDUP: EU-Gipfel einig beim Brexit - Streit bei Migration und Eurozone

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der EU-Gipfel hat das Startsignal zur Ausweitung der Brexit-Verhandlungen gegeben und will bis Herbst 2018 einen Vertrag über den Austritt Großbritanniens unter Dach und Fach bringen. "Damit beginnt ein noch härteres Stück Arbeit, als wir es bisher hatten", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag zum Abschluss des zweitägigen Treffens in Brüssel.

Dort hatten die EU-Staaten auch versucht, sich bei zwei besonders umstrittenen Themen anzunähern: dem Streit über die künftige Verteilung von Flüchtlingen im Krisenfall, bei dem Merkel aber anschließend keinerlei Bewegung sah; und bei der geplanten Reform der Wirtschafts- und Währungsunion. Hier wollen Deutschland und Frankreich bis März eine gemeinsame Position erreichen, wie Präsident Emmanuel Macron gemeinsam mit Merkel bekannt gab. Im März soll auch ein weiterer Eurozonen-Gipfel in Brüssel Zwischenbilanz ziehen. Bei beiden Streitthemen soll möglichst bis Juni 2018 eine Lösung stehen.

Konkretestes Ergebnis des letzten EU-Gipfels in diesem Jahr war der Brexit-Beschluss. Die 27 bleibenden Staaten stellten offiziell fest, dass die bisherigen Gespräche mit Großbritannien ausreichenden Fortschritt gebracht haben, um in Phase zwei zu starten.

Grundlage war eine Einigung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit der britischen Premierministerin Theresa May vorige Woche. Sie erzielten Kompromisse zu wichtigen Trennungsfragen, darunter Vereinbarungen zur irisch-nordirischen Grenze, zu den Rechten der EU-Bürger in Großbritannien sowie zu finanziellen Verpflichtungen Londons nach dem Brexit 2019.

May hatte erhebliche Zugeständnisse gemacht. Denn Großbritannien will unbedingt rasch die künftige Partnerschaft zur EU klären. Die EU tritt allerdings auf die Bremse: In den nächsten Wochen soll zunächst nur über eine etwa zweijährige Übergangsphase nach dem Brexit gesprochen werden, dann über das Austrittsabkommen. Die EU will vor dem Brexit auch nur den Rahmen der künftigen Beziehungen in einer "politischen Erklärung" festlegen.

Der maltesische Regierungschef Joseph Muscat forderte London auf, erst einmal zu erklären, wie die künftigen Beziehungen aussehen sollen. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident Donald Tusk.

May hat schon angekündigt, man werde die EU, den Binnenmarkt und die Zollunion am 29. März 2019 verlassen, strebe aber weiter eine "tiefe und besondere Partnerschaft" an. Aus Sicht der EU kann Großbritannien nach dem Ausstieg jedoch nicht dieselben Vorteile haben wie als Mitglied. Unter welchen Bedingungen beide künftig Handel treiben und bei Sicherheit und anderen Fragen zusammenarbeiten, ist offen.

May steht im eigenen Land enorm unter Druck und sucht eine Linie zwischen Brexit-Hardlinern und jenen, die einen weicheren EU-Ausstieg wollen. Mehrere EU-Kollegen stärkten ihr den Rücken. Nach dem EU-Beschluss zur Ausweitung der Gespräche bedankte sich May auf Twitter: "Heute ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem glatten und geordneten Brexit und zur Gründung einer tiefen und besonderen künftigen Partnerschaft", schrieb sie.

Vor dem Brexit-Beschluss hatten alle EU-Länder bis auf Großbritannien über die Reform der Eurozone debattiert, also auch Staaten, die noch nicht dazugehören. Tusk sagte anschließend: "Wir sind uns einig, dass unsere Finanzminister sich in den kommenden sechs Monaten auf Bereiche konzentrieren sollen, in denen schon die größte Übereinstimmung besteht." Die Bankenunion solle Schritt für Schritt vollendet und der Euro-Rettungsschirm ESM zum europäischen Währungsfonds weiterentwickelt werden.

Tusk ging zum Abschluss des Gipfels auch noch einmal auf die Kritik an seiner Position zur Migrationspolitik ein. Er hatte die verpflichtende Umverteilung von Flüchtlingen in Frage gestellt und damit Protest der EU-Kommission und einiger Mitgliedsländer ausgelöst, darunter Deutschland. Trotzdem sagte Tusk: "Ich habe meine Meinung nicht geändert, überhaupt nicht."

Er bestritt jedoch, damit im Sinne seines Heimatlands Polen und anderer östlicher Länder zu handeln, die sich gegen die Umverteilung wehren. Vielmehr appellierte Tusk an Polen, sich in der EU solidarischer zu verhalten./asa/DP/stk

15.12.2017

Merkel: Bis März mit Frankreich über Euro-Reformen verständigen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Deutschland und Frankreich wollen sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis März über die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion verständigen. "Ich habe gestern mit dem französischen Präsidenten darüber gesprochen, dass wir bis März hier unsere Haltungen auch zusammenbringen werden", sagte Merkel bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel. Zur Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion lägen eine Reihe von Vorschlägen auf dem Tisch, sagte Merkel weiter.

Macron hatte in der Vergangenheit unter anderem ein eigenes Budget ins Spiel gebracht für die 19 Staaten, die den Euro als Währung haben. Die EU-Kommission schlug zuletzt unter anderem noch die Weiterentwicklung des Euro-Rettungsschirm ESM zu einem europäischen Währungsfonds vor.

Mit Blick auf die vor allem in Deutschland umstrittenen Idee einer gemeinsamen Einlagensicherung in Europa sagte Merkel zudem: "Es gibt Einigkeit, dass wir die Bankenunion anstreben." In der sogenannten Bankenunion ist ein gemeinsames Sicherungssystem für Sparguthaben der letzte verbleibende Schritt. "Hier werden die Finanzminister die entsprechende Schrittfolge festlegen."

Im Rahmen der Bankenunion existieren bereits eine gemeinsame Bankenaufsicht unter Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) und ein gemeinsamer Bankenabwicklungsfonds./asa/DP/stk

15.12.2017

WDH/ROUNDUP: Bundesbankchef und FDP gegen Brüsseler Idee für EU-Finanzminister

(Wiederholung: Im 3. Satz Lindner statt Linder und plädiere statt plädiert.)

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann ist gegen den Vorschlag der EU-Kommission eines europäischen Finanzministers. Unterstützung bekam er dabei am Freitag von FDP-Chef Christian Lindner. Lindner sagte der Deutschen Presse-Agentur, Weidmann plädiere für die Stärkung der finanzpolitischen Eigenverantwortung in der Währungsunion. Er mache zudem nützliche Vorschläge, um die Stabilität des Euro und seine Krisenfestigkeit auszubauen. "Ich halte das für eine Blaupause für die deutsche Position in der anstehenden Reformdekade in der Wirtschafts- und Währungsunion. Die Anstöße, die Weidmann gemacht hat, würde man im übrigen auch gerne von der Bundesregierung hören.

Weidmann schrieb in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag): "Der Vorschlag der Kommission, einen europäischen Finanzminister zu schaffen, der zugleich Eurogruppenvorsitzender und Vizepräsident der Kommission ist, verspricht auch nicht mehr fiskalische Disziplin. Zu oft ist die Kommission in der Vergangenheit Kompromisse zu Lasten der Haushaltsdisziplin eingegangen." Über Reformen zur Stärkung der Eurozone beriet am Freitag auch der Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Besser sei es, die Haushaltsüberwachung auf eine unabhängige Behörde zu übertragen, erklärte Weidmann. Er verwies auf den Rettungsschirm ESM, den die EU-Kommission in einen Europäischen Währungsfonds (EWF) umwandeln möchte. "Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn sich ein solcher EWF auch zukünftig auf Krisenprävention und Krisenbewältigung konzentrieren würde", schrieb der Bundesbank-Chef.

Lindner argumentierte, die Reformbereitschaft des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron sei zu begrüßen. Doch man könne nicht eins zu eins die französischen Positionen übernehmen. Man müsse aber mit Macron gemeinsam nach einer tragfähigen Position suchen. Und hierzu scheinen die Vorschläge von Weidmann geeignet. Weidmanns Vorschläge zeigten auch, die Ablehnung von Finanztransfers sei nicht nur die Vorstellung der FDP.

Weidmann habe zudem auf einen gefährlichen Umstand hingewiesen, sagte Lindner weiter. In den Banken lägen noch Staatsanleihen, die nicht nach dem Risiko gewichtet seien. Bei jedem weiteren Schritt einer Bankenunion müssten die privaten Institute von diesen alten Risiken befreit und Staatsanleihen angemessen mit Eigenkapital hinterlegt werden - gerade in Südeuropa.

Leider habe man in den Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen eine solche Position nicht verankern können. Auch sei ihm die Position der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel "in den letzten Wochen in diesen Fragen nicht so klar gewesen", fügte Lindner hinzu. Mögliche Hilfen müssten auf echte Krisen konzentriert werden. Eine Art Dispositionskredit in der Währungsunion aber würde falscher Anreize geben. "Was wir nicht wollen, sind neue Budgets, durch die dann mit öffentlichem Geld Staatskonsum finanziert werden kann und das Verschleppen von Reformen erleichtert wird."

Mit Blick auf die vor allem in Deutschland umstrittene Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion erklärte Weidmann, eine gemeinsame europäische Einlagensicherung könne das Vertrauen in nationale Bankensysteme erhöhen. Als wesentliche Voraussetzung dafür nannte er etwa, die Vorzugsbehandlung von Staatsanleihen in der Bankenregulierung zu beenden. "Kredite an Staaten sollten nicht anders behandelt werden als Kredite an Unternehmen und Privatpersonen. Sie sollten der Höhe nach begrenzt und angemessen mit Eigenkapital unterlegt werden." Zudem müssten die Insolvenzregeln in der Eurozone angeglichen werden./rm/and/DP/stk

15.12.2017

USA: Industrieproduktion etwas schwächer als erwartet gestiegen

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Industrieproduktion im November etwas weniger als von Experten prognostiziert gestiegen. Sie habe im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Analysten hatten einen etwas stärkeren Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

Zudem ist die Produktion im Oktober mit 1,2 Prozent stärker gestiegen als zunächst ermittelt. Zuvor war nur ein Zuwachs von 0,9 Prozent festgestellt worden.

Die Kapazitätsauslastung in der Industrie ist im November etwas niedriger als erwartet ausgefallen. Sie lag laut Angaben der Notenbank bei 77,1 Prozent. Erwartet wurde ein Wert von 77,2 Prozent. Im Oktober hatte die Auslastung noch bei 77,0 Prozent gelegen./tos/jkr/jha/

15.12.2017

ANALYSE-FLASH: RBC Capital senkt Oracle auf 'Sector Perform' - Ziel 51 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus RBC Capital hat Oracle nach Quartalszahlen von "Outperform" auf "Sector Perform" abgestuft und das Kursziel von 53 auf 51 US-Dollar gesenkt. Die Erlöse im Cloud-Geschäft hätten enttäuscht, schrieb Analyst Ross MacMillan in einer am Freitag vorliegenden Studie. MacMillan kürzte seine entsprechenden Prognosen daraufhin ein weiteres Mal. Insgesamt werde die Wettbewerbssituation nicht einfacher./la/das

Datum der Analyse: 15.12.2017

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15.12.2017

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Teva auf 'Buy' und Ziel hoch 20 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Teva von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 15 auf 20 US-Dollar angehoben. Mit der Ankündigung von Kostensenkungen in Höhe von drei Milliarden Dollar bis 2019 liege der Pharmakonzern deutlich über ihren Erwartungen und sollte damit die Kehrtwende geschafft haben, schrieb Analystin Jami Rubin in einer am Freitag vorliegenden Studie./ajx/la

Datum der Analyse: 15.12.2017

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15.12.2017

AKTIE IM FOKUS: CropEnergies nach Zahlen leicht über Tagestief

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Aktien von CropEnergies haben sich am Freitagmittag nach der Veröffentlichung von Zahlen zum dritten Geschäftsquartal und eines Ausblicks für das Gesamtjahr etwas über ihrem Tagestief stabilisiert. Zuletzt verloren die Papiere des Herstellers von Bioethanol noch gut 7 Prozent. Kurz vor der Mitteilung der Südzucker-Tochter hatte der Kurs um 8,2 Prozent nachgegeben.

Der operative Gewinn ist zuletzt um ein Drittel auf 12 Millionen Euro zurückgegangen. "Die Ethanolpreise schwanken stark, das erschwert die Prognosen und sorgt am Markt für Vorsicht", sagte ein Händler. Im Gesamtjahr 2017/18 rechnet das Unternehmen mit einem operativen Ergebnis von 65 bis 85 Millionen. Es hat damit die Prognosespanne eingeengt, die zuvor bei 60 bis 90 Millionen lag./bek/jha/

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15.12.2017

ANALYSE: Kepler lobt Innogy für Dividende - Aktie nach Rutsch nicht mehr abgeben

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux sieht die Aktien von Innogy nach dem jüngsten Kursrutsch auf einem angemessenen Niveau angekommen. Nach prozentual zweistelligen Verlusten seit der Gewinnwarnung rät Analyst Ingo Becker nicht mehr weiter dazu, die Bestände im Depot zu reduzieren. Sein Votum hob er am Freitag von "Reduce" auf ein neutrales "Hold". Dieser Schritt werde auch untermauert von einer nahezu 5-prozentigen Dividendenrendite.

Schwächere Ergebnisse für 2017 und einen pessimistischeren Ausblick für 2018 wertete der Experte am Freitag als überraschend. Dies habe am Markt dafür gesorgt, dass Investoren und Experten wieder sensibler an die Aktie herangingen. Er selbst senkte daraufhin sein Kursziel von 37 auf 35 Euro. Damit liegt er leicht über dem aktuellen Kurs von 32,595 Euro.

Beim erneuerten Kursziel sieht er nun wieder etwa 7 Prozent Kurspotenzial. Gemäß der neuen Einstufung mit "Hold" rechnet Kepler Cheuvreux auf Sicht der nächsten zwölf Monate entsprechend mit einem absoluten Aufwärtspotenzial der Aktie von weniger als 10 Prozent./tih/ag/jha/

Analysierendes Institut Kepler Cheuvreux.

15.12.2017

AKTIE IM FOKUS: HelloFresh setzen Rekordjagd fort - Folgen Blue-Apron-Aktie

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Papiere des Börsenneulings HelloFresh haben am Freitag mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand erreicht. Damit sprangen die Aktien des Kochboxen-Anbieters in drei Handelstagen um fast 30 Prozent an. Auch in die Papiere des US-Pendants Blue Apron kam zuletzt deutlich Leben. Ihr Chef Brad Dickerson hatte mit dem Kauf von 180 000 Aktien des Unternehmens für Aufmerksamkeit gesorgt.

Bei HelloFresh endete am Dienstag die Schweigeverpflichtung der Analysten nach dem Börsengang im November, der nach zwischenzeitlichen Rückschlagen nun auch für die Anleger zum Erfolg wurde. Die Anleger der ersten Stunde liegen inzwischen knapp 24 Prozent vorne.

Vor allem der Analyst Robert Berg von der Berenberg Bank traut den Papieren mit einem Kursziel von 14 Euro noch einiges zu. Er hält HelloFresh für gut positioniert, um im gerade erst aufkeimenden Online-Markt für Kochpakte stark zu wachsen./ag/jha/

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15.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Erholung bei Adidas nach jüngstem Rückschlag

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Adidas-Aktien haben sich am Freitag ein Stück weit von ihrem jüngsten Kursrutsch erholt. Am Morgen stiegen sie um 1,30 Prozent auf 171,30 Euro und waren damit hinter Eon der zweitbeste Wert im gleichzeitig etwas leichteren Dax . Zuvor waren sie im Laufe der Woche aber auch in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen.

Experten hatten die jüngsten Abgaben zum Jahresende hin mit Umschichtungen der Anleger begründet, nachdem die Adidas-Papiere in den vergangenen Jahren einen starken Lauf hatten. Diesen krönte die Aktie im August mit einem erstmaligen Anstieg knapp über die Marke von 200 Euro. Seither ging es für die Aktie nun schon um etwa 15 Prozent bergab. Branchenintern setzten Anleger neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hieß es zuletzt als Begründung./tih/jha/

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15.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Airbus reagieren kaum auf erwarteten Chefwechsel

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Airbus-Aktien sind am Freitagvormittag mit leichten Gewinnen von 0,2 Prozent recht unauffällig gewesen. Der Luftfahrtkonzern bereitet einen personellen Neuanfang vor: Der deutsche Konzernchef Tom Enders gibt seinen Job laut einer Mitteilung im Frühjahr 2019 ab. Die Nummer zwei des Konzerns, der Franzose Fabrice Brégier, wird im Februar 2018 zurücktreten. "Für die 2020er-Jahre brauchen wir frische Kräfte", sagte Enders.

Die Ankündigung folgt auf wochenlange Spekulationen über Enders' Zukunft und Machtkämpfe bei Airbus. Der Konzern leidet unter Korruptionsermittlungen./ag/jha/

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15.12.2017

AKTIEN IM FOKUS: Versorgerwerte zurück auf Erholungskurs nach Ausverkauf

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die zuletzt heftig unter Verkaufsdruck stehenden deutschen Versorgeraktien haben sich am Freitag berappelt und zur Gegenbewegung angesetzt. So gewannen die Papiere von Eon an der Dax-Spitze 2,44 Prozent auf 9,41 Euro, gefolgt von RWE mit plus 1,42 Prozent auf 17,52 Euro. Im MDax waren die Anteilscheine der RWE-Ökostromtochter Innogy mit einem Gewinn von 2,50 Prozent auf 33,00 Euro am stärksten gefragt. Auch europaweit war dieser Sektor mit einem Plus von mehr als 1 Prozent die attraktivste Branche.

Nach einer Gewinnwarnung von Innogy waren deren Aktien am Mittwoch und Donnerstag um knapp 20 Prozent eingebrochen. Die Anteilsscheine der Muttergesellschaft RWE hatten in den vergangenen zwei Handelstagen rund 17 Prozent an Wert eingebüßt./edh/jha/

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15.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Schwache Umsatzentwicklung schickt H&M-Aktie auf Talfahrt

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ein schwaches Schlussquartal hat die Aktie des schwedischen Modehändlers Hennes und Mauritz

am Freitag auf Talfahrt geschickt. Die Papiere knickten kurz nach Handelsbeginn um mehr als 12 Prozent auf 175,50 schwedische Kronen ein.

Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken im letzten Quartal des Geschäftsjahres um 4 Prozent auf 50,4 Milliarden Schwedische Kronen (rund 5,1 Milliarden Euro) - Analysten hatten mit knapp 54 Milliarden Kronen gerechnet. Nach Angaben des Unternehmens seien weniger Kunden in die Läden gekommen als gedacht und die anhaltende Verlagerung hin zum Onlinegeschäft sei nach wie vor schwierig.

Das Ergebnis habe schwer enttäuscht, schrieb JPMorgan-Analystin Chiara Battistini in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sie sieht nun ihre Jahresschätzungen für den Gewinn im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich gefährdet. Noch schlimmer dürften sich aber die wohl hohen Lagerbestände auf das erste und zweite Quartal des neuen Geschäftsjahres auswirken. Liberum-Analyst Adam Tomlinson erwartet, dass die Konsensschätzung für das H&M-Geschäftsjahr 2017 beim Gewinn nun insgesamt nach unten korrigiert werden dürfte./kro/stk

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15.12.2017

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Innogy auf 'Hold' - Ziel 35 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Innogy nach dem Kursrutsch in Folge der Gewinnwarnung von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. Das Kursziel senkte der Analyst Ingo Becker in einer am Freitag vorliegenden Studie aber von 37 auf 35 Euro und trug damit den schwächeren Ergebnissen 2017 und einem pessimistischeren Ausblick für 2018 Rechnung./ag/zb

Datum der Analyse: 15.12.2017

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