dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

03.08.2015

US-Versicherer AIG macht deutlich weniger Gewinn

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Versicherer AIG hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Von April bis Juni sank der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 41 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Markterwartungen konnten damit allerdings übertroffen werden. Zudem stieg der stärker beachtete operative Gewinn um gut fünf Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. Der Konzern, den die USA in der Finanzkrise mit viel Steuergeld vor dem Kollaps retteten, kündigte zudem an, das Geld für Aktienrückkäufe um fünf auf 6,3 Milliarden Dollar zu erhöhen. Die AIG-Aktie notierte nachbörslich dennoch leicht im Minus./hbr/DP/he

03.08.2015

ROUNDUP 2: US-Automarkt brummt weiter - VW mit erneutem Absatzplus

(neu: weitere Hersteller, Gesamtmarkt)

DETROIT (dpa-AFX) - Billiges Benzin und günstige Finanzierungen befeuern den US-Automarkt weiter. Die Verkäufe zogen im Juli deutlich an, wie die am Montag veröffentlichten Absatzzahlen der Hersteller zeigen. Einige deutsche Anbieter taten sich zuletzt allerdings schwer. Während die Nachfrage nach Geländewagen und Pickup-Trucks boomt, lässt das Kaufinteresse an spritschonenden Modellen kräftig nach.

Angetrieben von steigenden Golf-Verkäufen geht der Aufwärtstrend für Volkswagen in den USA weiter. Der Absatz der Hausmarke VW kletterte im Juli um 2,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 31 300 Autos. Nach langer Durststrecke ist es bereits der dritte Monat mit einem Verkaufsplus in Folge. Der Anstieg fiel allerdings schwächer aus als in den beiden Monaten zuvor.

BEI AUDI UND PROSCHE LÄUFT ES WEITER RUND

Bei den VW-Töchtern Audi und Porsche läuft es indes weiter rund. Während Porsche den Absatz um zehn Prozent steigerte, brachten kräftige Zuwächse bei SUV-Geländewagen Audi sogar ein Plus von 21 Prozent. Doch nicht alle deutschen Anbieter konnten zuletzt zulegen. Schwächelnde Nachfrage nach Limousinen der 3er-, 4er und 5er-Reihen ließen die Verkäufe von BMW um 0,2 Prozent auf 32 161 Autos sinken.

Auch für die BMW-Tochter Mini lief es in den USA schlechter: Die Verkäufe schrumpften um 10,7 Prozent. Vor allem die Mini-Geländeversion Countryman war weniger gefragt. Sinkende Verkäufe bei der Kleinwagen-Tochter Smart haben auch Daimler ein Absatzminus eingebrockt. Die Verkäufe des Konzerns schrumpften um zwei Prozent auf 30 130 Autos.

US-HERSTELLER GROSSE GEWINNER

Zu den Gewinnern des vergangenen Monats zählten die großen US-Hersteller. General Motors und Fiat Chrysler brachten jeweils gut sechs Prozent mehr Wagen auf die Straße. Ford schaffte ein Plus von fünf Prozent. Mit Zuwächsen von knapp acht Prozent konnten auch die japanischen Autobauer Nissan und Honda Erfolge feiern. Der große VW-Rivale Toyota wurde hingegen nur 0,6 Prozent mehr Fahrzeuge los.

Laut Daten des Fachblatts «Automotive News» wurden in den USA im Juli insgesamt 1,51 Millionen Wagen an die Kundschaft gebracht und damit 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibt die Branche auf Kurs, in diesem Jahr die Marke von 17 Millionen verkauften Fahrzeugen zu knacken. Das gelang seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Der Markt wird weiter durch niedrige Zinsen und günstige Spritpreise angetrieben. Energieeffizienz hat als Kaufanreiz stark eingebüßt. Während schwergewichtige Benzinschlucker Absatzerfolge sichern, sind die Verkaufszahlen von Hybrid-Modellen wie GM's Volt oder Fords C-Max im Keller. Das gilt auch für Nissans Elektroauto Leaf./fri/hbr/he

03.08.2015

ROUNDUP: Obama verschärft Klimaziele - Widerstand und Zuspruch

WASHINGTON (dpa-AFX) - Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat US-Präsident Barack Obama die bisher schärfsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts verkündet. Als Kernpunkt der neuen Regeln müssen Kraftwerke in den USA erstmals ihren Schadstoffausstoß reduzieren - bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005. Obama selber sprach von dem bisher "wichtigsten einzelnen Schritt" der USA gegen den Klimawandel. Wenn jetzt nicht gehandelt werde, sei es zu spät. "Wir haben nur ein Zuhause, einen Planeten", so der Präsident. "Es gibt keinen Plan B."

Verschärfte Klimaschutz-Maßnahmen zählten von Anfang an zu den wichtigsten innenpolitischen Vorhaben Obamas. Er konnte sie aber nicht im Kongress durchsetzen. Jetzt ordnete er sie als Ergänzung bereits bestehender Regulierungen zur Luftreinhaltung an.

Allerdings zeichnet sich massiver Widerstand gegen das Programm ab - und damit eine wahrscheinlich langjährige juristische Auseinandersetzung. Zahlreiche Bundesstaaten haben bereits gerichtliche Klagen angekündigt, republikanische Präsidentschaftsbewerber kritisierten den Plan als verfassungswidrig. Auch die Kohleindustrie läuft Sturm. Der "New York Times" zufolge müssten Hunderte Kohlekraftwerke schließen, sollten die Regeln umgesetzt werden. Dagegen begrüßten Umweltschützer und die Bundesregierung die Klimaziele.

Obama verwies auf die bereits spürbaren drastischen Folgen der Erderwärmung wie Eisschmelze, Überflutungen, Dürre und Waldbrände. Der Klimawandel sei nicht mehr zu leugnen, das Problem könne nicht mehr auf die nächste Generation verschoben werden. Wenn es um den Klimawandel gehe, "gibt es so etwas wie dass man zu spät kommen kann", sagte Obama.

Die neuen Regeln gehen zum Teil über die Vorschläge hinaus, die bereits vor einem Jahr vorgelegt und dann zur Diskussion gestellt worden waren. So war zunächst eine 30-prozentige Reduzierung der Emissionen angepeilt worden. Die einzelnen Bundesstaaten sollen dagegen etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant haben, die ihnen jeweils von Washington vorgegebenen Reduzierungsziele zu erreichen. Auch können sie selber entscheiden, wie sie diese Vorgaben umsetzen. Aber weigern sie sich, wird ihnen ein Plan vorgeschrieben.

Obama zielt mit den Maßnahmen zugleich darauf ab, dass Energieunternehmen stärker und rascher auf Wind- und Sonnenenergie umstellen. Nach dem neuen Programm sollen erneuerbare Energien bis 2030 28 Prozent der US-Kapazitäten ausmachen.

Insgesamt sollen die Regeln auch eine mutige Vorgabe für den Klima-Gipfel in Paris Ende des Jahres sein, wenn die Welt nach jahrelangem Zögern entschlossene Schritte gegen Treibhausgase und Erderwärmung beschließen will.

Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, lehnte Obamas Vorschläge als unrealistisch und wachstumshemmend ab. Er rief die Gouverneure aller 50 US-Staaten in einem Brief auf, den Plänen nicht zu folgen. Millionen Amerikaner müssten in Zukunft mit höheren Stromkosten rechnen, kritisierte der republikanische Präsidentschaftskandidat Marco Rubio. Mitbewerber Jeb Bush nannte die Regulierungen ein "Desaster".

Dagegen begrüßte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Initiative Obamas. "Der Schritt zeigt, dass Präsident Obama das Thema Klimaschutz als eines der prioritären Themen für seine zweite Amtszeit betrachtet", erklärte die SPD-Politikerin.

Die Umweltorganisation Germanwatch sprach von einem wichtigen Schritt im weltweiten Klimaschutz. "Auch in den USA zeigt sich: Die Zeit der Kohle läuft ab", sagte Lutz Weischer, der bei Germanwatch für Internationale Klimapolitik verantwortlich ist. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sprach ebenfalls von einem wichtigen Signal Obamas. "Damit stimmt Obama auf das Ende des globalen Kohlezeitalters ein", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke./ch/pm/DP/he

03.08.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 03.08.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 03.08.2015

AB INBEV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen von 126 auf 121 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er rechne nun mit einem leichten Rückgang des organischen Absatzvolumens beim Bierbrauer, schrieb Analyst Christian Kern in einer Studie vom Montag. Bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda und Ebit) kürzte er seine Wachstumsprognosen.

AB INBEV

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktie des Brauereikonzerns AB Inbev nach Zahlen von 112 auf 110 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Vor allem wegen der verfehlten Erwartungen im zweiten Quartal und weiterer negativer Währungseffekte habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2016 und danach reduziert, schrieb Analyst Eamonn Ferry in einer Studie vom Montag.

ADIDAS

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Adidas vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 91 Euro belassen. Er rechne bei dem Sportartikelhersteller mit einer soliden Entwicklung, schrieb Analyst Markus Rießelmann in einer Studie vom Montag. Das Nettoergebnis sieht Rießelmann bei 150 Millionen Euro.

ADVA

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Adva nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Seine positive Sicht auf das TecDax-Unternehmen sei bestätigt worden, schrieb Analyst Oliver Pucker in einer Studie vom Montag.

AIR LIQUIDE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Air Liquide nach Zahlen von 137 auf 135 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Peter Mackey reduzierte in einer Studie vom Montag seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebit) aufgrund höherer Abschreibungen. Das organische Wachstum beim Industriegasehersteller dürfte aber weiter anziehen.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Die Bilanz des zweiten Quartals habe überzeugt, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Montag. Es habe beim Flugzeugbauer nennenswerte operative Verbesserungen in allen Bereichen gegeben.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe auf bereinigter Basis beeindruckende Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Benjamin Fidler in einer Studie vom Montag. Bei den Flugzeugmodellen A380 und A350 hätten sich die Kosten besser als gedacht entwickelt.

AIRBUS GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Airbus nach Zahlen von 72 auf 75 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Flugzeugbauer habe mit seinem zweiten Quartal beeindruckt, schrieb Analyst Carter Copeland in einer Studie vom Montag. Die Aktie erscheine nicht gerade billig. Er sehe Airbus aber auf einem attraktiven mehrjährigen Wachstumspfad.

AIRBUS GROUP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Airbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 73 Euro belassen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe im ersten Halbjahr positiv überrascht, schrieb Analyst Devang Doshi in einer Studie vom Montag. Das operative Ergebnis habe seine Prognose und die Markterwartungen übertroffen.

AIRBUS GROUP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Airbus nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 65 auf 72 Euro angehoben. Analyst Julien Jarmoszko betonte in einer Studie vom Montag den starken Umsatz sowie Auftragseingang des Flugzeugbauers. Er hob seine Gewinnschätzungen je Aktie an. Größte Herausforderung für Airbus sei nun, die Produktion möglichst effizient hochzufahren.

AIRBUS GROUP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Airbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 73 Euro belassen. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe gute Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr präsentiert, schrieb Analyst Zafar Khan in einer Studie vom Montag. Bei den Modellen A350 und A380 liefen die Geschäfte weiter besser als zuvor.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Der Zwischenbericht zum zweiten Quartal habe die Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Montag. Die Hoffnung auf erhöhte Prognosen für den bereinigten operativen Gewinn (Ebit) seien aber überzogen - bei Forschungs- und Entwicklungskosten falle der Großteil gegen Ende an, außerdem dürften 2015 noch Kosten für Produktionsanläufe dazukommen.

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Airbus nach deutlich besser als erwarteten Quartalszahlen von 69 auf 74 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der mittelfristige Ergebnisausblick habe sich spürbar verbessert, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Montag. Die Risiken mit Blick auf die Ergebnisentwicklung des Flugzeugbauers bis 2018 seien deutlich gesunken.

AIXTRON

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Aixtron von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft, das Kursziel aber von 9,50 auf 7,00 Euro gesenkt. das Chance/Risiko-Profil der Aktie des Spezialanlagenbauers sei wieder positiv, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Montag.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Allianz vor Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Analyst Philipp Häßler rechnet laut einer Studie vom Montag mit einem guten zweiten Quartal des Versicherers. Der Verkauf der US-Tochter Fireman's Fund dürfte geholfen haben. Das Papier sei bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 auf Basis der Schätzungen für 2016 und einer Dividendenrendite von fast 5 Prozent weiterhin attraktiv bewertet.

BARCLAYS

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Barclays nach Zahlen von 320 auf 335 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach dem besser als erwartet ausgefallenen zweiten Quartal habe er seine Schätzungen für die Bank erhöht, schrieb Analyst Chintan Joshi in einer Studie vom Montag.

BARCLAYS

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Barclays nach einer starken Kursentwicklung der Aktie von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft. Das Kursziel hob Analyst Neil Smith nach den vorgelegten Quartalszahlen der britischen Bank in der Studie vom Montag aber von 260 auf 280 Pence an.

BASF SE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für BASF von 88 auf 83 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Es gebe mit Blick auf die Nachfragesituation bei dem Chemiekonzern Unsicherheiten hinsichtlich der Automobilproduktion, China, der Landwirtschaft in Lateinamerika und dem Ölpreis, schrieb Analyst Thomas Gilbert in einer Studie vom Montag. Daher bleibe er vorerst vorsichtig gestimmt für die Aktie.

BAYER AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Die Erwartungen an den Wirkstoff Finerenone dürften steigen, schrieb Analyst Peter Verdult in einer Studie vom Montag.

BBVA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für BBVA auf "Overweight" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Kostensenkungen in Spanien und gute Wachstumsperspektiven in Mexiko sollten den Gewinn der Bank antreiben, schrieb Analyst Alvaro Serrano in einer Studie vom Montag.

BG GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für die BG Group nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 1330 Pence belassen. Der bereinigte Gewinn des vor der Übernahme durch Shell stehenden Ölkonzerns habe im zweiten Quartal die Konsensschätzung um 35 Prozent übertroffen, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Montag. Dabei hätten die beiden Hauptsparten exzellente Resultate geliefert.

BG GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die BG Group von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber auf 1350 Pence belassen. Zum zweiten Mal in zwei Quartalen habe der Energiekonzern besser als erwartete Gewinne abgeliefert und die Ziele erhöht, schrieb Analystin Lydia Rainforth in einer Studie vom Montag. Hauptkurstreiber sei aber angesichts der anstehenden Fusion mit Shell wohl der Shell-Aktienkurs.

BNP PARIBAS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen von 67,00 auf 68,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Dank sich positiv entwickelnder Kapitalmärkte und der Erholung in der Eurozone nehme die Gewinndynamik Fahrt auf, schrieb Analyst Bruce Hamilton in einer am Montag veröffentlichten Studie. Zudem sehe er bei der französischen Bank Potenzial, die Bilanz weiter zu optimieren. BNP Paribas liefere, müsse dies aber auch weiterhin tun.

BNP PARIBAS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BNP Paribas von 56 auf 59 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das operative Geschäft der Bank lebe wieder auf, lobte Analyst Kiri Vijayarajah in einer Studie vom Montag. Der Aktienkurs sei aber bereits deutlich vorgerückt.

BNP PARIBAS

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für BNP Paribas von 52 auf 58 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das neue Ziel reflektiere seine angehobenen Prognosen für den Gewinn je Aktie und die höheren Kapitalbestände, schrieb Analyst Geoff Dawes in einer Studie vom Montag. Der Fokus bei der französischen Bank liege nun auf der Gewinnentwicklung.

BNP PARIBAS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen von 53 auf 54 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Der Fokus liege weiter auf dem Firmenkunden- und Investmentbanking-Geschäft (CIB) der französischen Großbank, schrieb Analystin Delphine Lee in einer Studie vom Montag. Zwar habe sie ihre Ergebnisschätzungen für das laufende Jahr leicht angehoben, für 2016 und 2017 habe sie ihre Schätzungen aber unter anderem wegen erwarteter schwächerer Erträge im Bereich CIB beibehalten.

CANCOM

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Cancom nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Die Erholung des Umsatzwachstums im zweiten Quartal habe die operative Gewinnmarge des IT-Dienstleisters negativ beeinflusst, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Montag. So dürfte sich das E-Commerce-Geschäft erholt haben, was vergleichsweise niedrige Margen habe.

CANCOM

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Cancom nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 45,50 Euro belassen. Der IT-Dienstleister habe umsatzseitig seine Schätzung für das zweite Quartal übertroffen, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Montag. Auf operativer Ebene habe er sie aber leicht verfehlt.

CANCOM

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für Cancom nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Das Umsatzwachstum aus eigener Kraft des IT-Dienstleisters im zweiten Quartal sei bemerkenswert gewesen, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Montag. Die Dynamik habe im Quartalsvergleich deutlich zugenommen.

CANCOM

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Cancom nach Zahlen für das zweite Quartal von 50 auf 47 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der IT-Dienstleister habe sein Umsatzwachstum beschleunigt, doch höhere Hardware-Preise hätten die Margen belastet, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Montag.

CANCOM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Cancom nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Das starke Umsatzwachstum im zweiten Quartal sei von einer schwachen Gewinnmarge begleitet worden, schrieb Analyst Florian Treisch in einer Studie vom Montag. Nach den mittelmäßigen Resultaten des ersten Quartals habe der IT-Dienstleister beim Wachstum eine Menge nachgeholt - angesichts der Margenentwicklung (Ebitda-Marge) seien seine eigenen Schätzungen nun aber zunehmend ambitioniert.

COMMERZBANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Commerzbank nach Zahlen für das zweite Quartal von 12,50 auf 13,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Privatkundengeschäft der Bank habe sich verbessert, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Montag. Er habe seine Gewinnprognosen angehoben. Wegen der nach wie vor schwachen Profitabilität sei aber weiterhin eine Bewertung unter dem Branchendurchschnitt angemessen.

COMMERZBANK AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Commerzbank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Angesichts der Fortschritte bei den Kapitalkennziffern könnte bei einem stabilen zweiten Halbjahr eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro je Aktie drin sein, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Montag. Die Aktie bleibe günstig bewertet. Die Commerzbank profitiere von ihrer starken Marktstellung im Firmenkundengeschäft und der Kehrtwende im schwierigen Privatkundensegment, das derzeit wieder im Wertpapiergeschäft punkte und Baufinanzierungen wie "geschnitten Brot" verkaufe.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Commerzbank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das Nettoergebnis des Finanzhauses habe seine Prognose übertroffen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Montag. Nach dem soliden operativen Verlauf hält Bongardt die Ausschüttung einer Dividende für wahrscheinlich.

COMMERZBANK AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für die Commerzbank nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die Bank habe ein ordentliches Zahlenwerk zum zweiten Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Philip Richards in einer Studie vom Montag.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Commerzbank nach der Vorlage von Geschäftszahlen zum zweiten Quartal von 10,50 auf 11,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Das Finanzinstitut habe ein solides Ergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Montag. Das Ziel der mittelfristigen Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent wertete Koch positiv. Gleichwohl stellten der Abbau der Randaktivitäten und das Zinsumfeld weiterhin Belastungsfaktoren dar.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Commerzbank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Reduce" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Die Bank habe mit ihrem Vorsteuergewinn die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Im Kerngeschäft gebe es Verbesserungen. Die Aktie sei günstig bewertet. Zu einer Neubewertung dürften die vorgelegten Zahlen aber nicht führen.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Commerzbank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Die Bank habe mit ihrem Vorsteuergewinn im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Positiv sei, dass die Kernkapitalquote stärker als gedacht auf 10,5 Prozent gestiegen sei. Dennoch rechtfertige die weiterhin niedrige Profitabilität keine höhere Bewertung.

DEUTSCHE BANK AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Deutsche Bank nach einer Analystenkonferenz mit dem neuen Co-Chef John Cryan von 34,50 auf 34,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das neue Ziel begründete Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Montag mit moderat höheren Gewinnschätzungen nach den Geschäftszahlen zum zweiten Quartal. Das Finanzinstitut stehe allerdings erneut am Anfang eines harten, langen und unsicheren Restrukturierungspfades.

DEUTSCHE BANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 26,30 auf 30,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Eine Kapitalerhöhung im Oktober sei nun weniger wahrscheinlich geworden, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Montag mit Verweis auf Aussagen des neuen Managements.

DEUTSCHE TELEKOM AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Deutsche Telekom vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,20 Euro belassen. Er rechne mit einer gesunden Entwicklung des Bonner Dax-Konzerns, schrieb Analyst Roshan Ranjit in einer Studie vom Montag.

DEUTSCHE TELEKOM AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für die Deutsche Telekom vor der Präsentation von Geschäftszahlen zum zweiten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 18,30 Euro belassen. Nachdem die US-Tochter T-Mobile US bereits starke Resultate vorgelegt habe, dürfte der Fokus auf der Geschäftsentwicklung im Inland liegen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. Der Umsatz im Mobilfunkgeschäft dürfte weiter zugelegt haben.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Deutsche Telekom vor Quartalszahlen von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 14 auf 16 Euro angehoben. Analyst Adrian Pehl ging in einer Studie vom Montag davon aus, dass die Telekom beim Umsatz besser abschneiden wird als vom Markt erwartet. Die starke operative Entwicklung im US-Geschäft habe bereits positiv überrascht. Und auch in Deutschland sollte der Dax-Konzern bei moderatem Wachstum und guten Abonnentenzahlen weiter solide unterwegs sein. Pehl erhöhte seine Schätzungen.

DIAGEO

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Diageo von 2200 auf 2150 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Nach den wie erwartet eher schwachen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr habe er seine Prognosen für den Gewinn je Aktie gesenkt, schrieb Analyst Andrea Pistacchi in einer Studie vom Montag. Dabei berücksichtigte Pistacchi auch negative Währungseffekte. Das Geschäftsjahr 2016 aber sollte für den Spirituosenhersteller besser verlaufen.

DIAGEO

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Diageo von 1760 auf 1710 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Der britische Spirituosenhersteller habe im abgelaufenen Geschäftsjahr beim operativen Ergebnis und beim Gewinn je Aktie (EPS) die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Andrew Holland in einer Studie vom Montag. Die Margen dürften im Geschäftsjahr 2016 erodieren. Holland senkte seine EPS-Prognose.

DIAGEO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Diageo nach der Geschäftsjahresbilanz 2014/15 von 1900 auf 1850 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe nach den Zahlen nun leichte Anpassungen in seinem Bewertungsmodell vorgenommen, schrieb Analyst Komal Dhillon in einer Studie vom Montag. Dabei habe er für den Spirituosenkonzern unter anderem auch Wechselkurseffekte eingearbeitet.

DIAGEO

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Diageo nach Zahlen von 1780 auf 1720 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die jüngsten Kennziffern des Spirituosenherstellers seien durchwachsen gewesen, schrieb Analyst Eamonn Ferry in einer Studie vom Montag. Negative Wechselkursentwicklungen, eine höhere Steuerquote sowie eine höhere Zinsbelastung führten zu einer Kürzung seiner Gewinnschätzungen je Aktie für 2016 und 2017.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Dialog Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die Rahmenbedingungen für die Halbleiterbranche hätten sich zuletzt verschlechtert, schrieb Analyst Peter Olofsen in einer Branchenstudie vom Montag. Er bevorzuge weiterhin Qualitätswerte mit gut zu prognostizierender Geschäftsentwicklung. Dazu zählten ARM Holdings, ASML und Dialog Semiconductor. Die Dialog-Aktie zählt der Experte zu den attraktivsten im Sektor.

DIC ASSET AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Dic Asset nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Der Immobilienkonzern habe seine Ziele bekräftigt, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Veräußerungen dürften zu einer leicht steigenden Profitabilität führen.

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat Drillisch nach vorläufigen Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 44 Euro belassen. Der Umsatz des Mobilfunkanbieters aus dem zweiten Quarrtal habe die Markterwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analystin Brigitte Thomalla in einer Studie vom Montag. Das Aufwärtspotenzial zu ihrem Kursziel sei noch einmal größer geworden.

DRILLISCH

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Das zweite Quartal des Telekomkonzerns sei solide gewesen, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Montag. Zudem sei der Ausblick auf das kommende Jahr ermutigend.

DRILLISCH

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Das zweite Quartal des Telekomunternehmens sei angesichts der vorläufigen Bilanz besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Montag. Vom Ausblick auf das kommende Jahr habe er sich allerdings etwas mehr versprochen gehabt.

DRILLISCH

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Drillisch nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Der Mobilfunkanbieter habe habe ein außergewöhnlich gutes Quartal hinter sich, schrieb Analyst Usman Ghazi in einer Studie vom Montag. Die Wachstumsbeschleunigung schlage nun durch. Der Experte liegt mit seinen Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) 2015 und 2016 über den Unternehmensprognosen.

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch nach vorläufigen Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Das im zweiten Quartal überraschend hohe Wachstum bei Kunden, die für Inklusivpakete aus Sprache und Daten bezahlen, sei angesichts der hohen Erwartungen dringend nötig gewesen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Der Ausblick auf das operative Ergebnis (Ebitda) für das kommende Jahr liege über ihren Schätzungen. Da aber der Großteil der Kosten für das Wachstum als Abschreibungen gebucht werden dürften, sollte der Fokus beim Mobilfunkprovider auf der Entwicklung des freien Barmittelzuflusses liegen.

DRILLISCH

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Drillisch nach der jüngst unterdurchschnittlichen Wertentwicklung von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 46 Euro belassen. Es ergebe sich bei den Aktien des Mobilfunkanbieters nun eine attraktive Einstiegsgelegenheit, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. Mit der Zeit dürfte das Unternehmen zu den größten Nutznießern der Konsolidierung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt und der Netzwerkverbesserung bei Telefonica Deutschland (O2/E-Plus) zählen.

DÜRR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Dürr vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Er rechne bei dem Hersteller von Autolackieranlagen mit einer ordentlichen Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Montag. Der Auftragseingang dürfte deutlich gestiegen sein.

ENI

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Eni nach Zahlen von 13,30 auf 13,10 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Seine für 2015 um 15 Prozent gekürzten Gewinnschätzungen je Aktie reflektierten die Verluste im Bereich Engineering & Construction (E&C) sowie höher als erwartete Zinsbelastungen, schrieb Analyst Aneek Haq in einer Studie vom Montag. Er hält den Ölkonzern weiter für zu hoch bewertet.

ESSILOR INTERNATIONAL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Essilor nach Halbjahreszahlen von 103 auf 104 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Das organische Umsatzwachstum des Brillenglas-Herstellers müsse anziehen, forderte Analyst Michael Jüngling in einer am Montag veröffentlichten Studie.

ESSILOR INTERNATIONAL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Essilor nach Zahlen von 97 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Halbjahresbilanz des Brillenglasherstellers sei recht ereignislos gewesen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Montag. Noch zeige das Umsatzwachstum nicht die erwartete Beschleunigung, die im Aktienkurs bereits eingepreist zu sein scheine.

EXXON MOBIL CORP

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für ExxonMobil von 90 auf 80 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

EXXON MOBIL CORP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für ExxonMobil von 95 auf 93 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

FIAT CHRYSLER

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Fiat Chrysler nach Zahlen von 14,60 auf 15,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Insgesamt habe der Autobauer ein beeindruckendes Quartal hinter sich, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Montag. Er erhöhte seine Schätzungen für den bereinigten operativen Gewinn (Ebit) für 2015 bis 2016 deutlich. Höhere Steuern und Zinsbelastungen dämpften aber den Einfluss auf den Gewinn je Aktie.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für FMC auf "Hold" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Dialysespezialist habe insgesamt solide Geschäftszahlen für das zweite Quartal präsentiert, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Gleichwohl hob Romer den Rückgang der Gewinnmarge (Ebit) negativ hervor.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für FMC nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Der Markt habe auf das Zahlenwerk des Dialyseanbieters übertrieben hart reagiert, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Montag. Insgesamt seien die Resultate in Ordnung gewesen. Er sieht nun Kaufgelegenheiten.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für FMC Fresenius Medical Care nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Der Dialyseanbieter blicke auf ein solides zweites Quartal zurück, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Montag. Die 2016er-Ziele seien aber zu ambitioniert gewesen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für FMC Fresenius Medical Care nach Zahlen von 63,40 auf 68,70 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Gesamtjahr 2015 dürfte für den Dialysespezialisten etwas enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Montag. Dabei verwies er auf die leicht verfehlten Konsenserwartungen für das operative Ergebnis und die operative Marge im zweiten Quartal.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen von 58,60 auf 64,90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das zweite Quartal sei stark gewesen und habe vor allem von der außergewöhnlich guten Geschäftsentwicklung der Infusionstochter Kabi profitiert, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie zum Krankenhausbetreiber vom Montag. Zu Fresenius sehe er nur wenige attraktive Alternativen innerhalb des Medizinsektors.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fresenius SE von 70 auf 72 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Geschäftszahlen des Medizinkonzerns für das zweite Quartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Die Infusionstochter Kabi habe in Nordamerika von der anhaltenden Knappheit an Medikamenten der Wettbewerber profitiert.

FRESENIUS SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen von 64 auf 68 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Medizinkonzern habe mit seinem Umsatz aus dem zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und zudem die Ziele erhöht, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Montag. Die Kehrtwende bei den Margen sei bestätigt worden.

FUCHS PETROLUB

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Fuchs Petrolub nach einem Zukauf auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Die Übernahme von SFR Lubricants sei der zweite größere Zukauf des Schmierstoffherstellers in diesem Jahr, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Montag. Zwar fehlten Informationen über Kaufpreis und Margen, doch strategisch dürfte die Sache sinnvoll sein.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Fuchs Petrolub auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Der Schmierstoffhersteller werde voraussichtlich solide Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Montag. Der Umsatz dürfte im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 504,1 Millionen Euro gestiegen sein.

FUCHS PETROLUB

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für Fuchs Petrolub nach einem Zukauf auf "Hold" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Die Übernahme von SFR Lubricants durch den Schmierstoffhersteller sei sinnvoll, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Montag. Er rechne damit, dass der Kauf bereits im ersten Jahr wertsteigernd sei.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fuchs Petrolub nach de rangekündigten Übernahme des schwedischen Schmierstoffherstellers SFR auf "Reduce" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Er begrüße es, dass der MDax-Konzern seine Barmittel für Akquisitionen verwende, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Montag. Die Aktie sei immer noch teuer, werde aber allmählich etwas attraktiver.

GENERALI SPA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Generali nach Zahlen zum zweiten Quartal von 17,50 auf 18,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der operative Gewinn des Versicherers sei besser ausgefallen als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Niccolo Dalla Palma in einer Studie vom Montag. Der Experte erhöhte seine Schätzungen.

GRAMMER

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat Grammer nach vorläufigen Zahlen zum ersten Halbjahr und zurückgenommener Unternehmensprognose von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 39 auf 20 Euro dast halbiert. Die Wolken am Himmel des Fahrzeugsitze-Herstellers verdunkelten sich, schrieb Analyst Daniel Kukalj in einer Studie vom Montag. Mittelfristig nehme die Unsicherheit zu.

GRAMMER

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat das Kursziel für Grammer nach Zahlen und gekappten Jahreszielen von 34 auf 28 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Halbjahresbilanz des Autozulieferers habe ergebnisseitig enttäuscht, schrieb Analyst Klaus Breitenbach in einer Studie vom Montag. Nach der zudem vom Konzern gesenkten Prognose für das operative Gesamtjahresergebnis (Ebit) habe er seine Schätzungen angepasst.

HOCHTIEF AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Nach der Quartalsbilanz mit dem überraschend starken Vorsteuerergebnis des Baukonzerns bleibe er bei seinem Anlageurteil, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Montag. Er sehe Potenzial für eine Wende in Europa und im Amerika-Geschäft. Zudem sei er auch mit Blick auf die australische Tochter Cimic weiter positiv gestimmt.

HOCHTIEF AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Das zweite Quartal des Baukonzerns sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Montag. Er betonte die gute Cashflow-Entwicklung und den Auftragseingang.

HSBC HLDGS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für HSBC nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 595 Pence belassen. Das Ertragswachstum bleibe für die britische Großbank eine Herausforderung, schrieb Analyst Stephen Andrews in einer Studie vom Montag. Der Kapitalaufbau sei zugleich solide.

HSBC HLDGS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für HSBC von 690 auf 640 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er sehe zunehmende Risiken für die Bank durch die sich abkühlende chinesische Konjunktur, begründete Analyst William Howlett das neue Ziel in einer Studie vom Montag.

IAG PENCE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für International Airlines Group (IAG) von 630 auf 660 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft habe im zweiten Quartal die Erwartungen beim operativen Gewinn übertroffen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Das angelaufene dritte Quartal sehe zudem mit Blick auf billigeres Öl und die voranschreitende Aer-Lingus-Übernahme ermutigend aus.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen für das dritte Geschäftsquartal von 11,50 auf 13,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Gewinnmarge des Chipherstellers sollte weiter zulegen, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Montag. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal habe Infineon in puncto Profitabilität bereits positiv überrascht.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 12,00 auf 13,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Chipherstellers habe den Erwartungen entsprochen, während die Prognose für das vierte darunter liege, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Montag. Kurzfristig rechne er mit einer schwachen, langfristig aber mit einer starken Entwicklung. Seiner Bewertung lägen nun die Schätzungen für 2017 zugrunde.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Infineon auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Die Rahmenbedingungen für die Halbleiterbranche hätten sich zuletzt verschlechtert, schrieb Analyst Peter Olofsen in einer Branchenstudie vom Montag. Trotz eines nachlassenden Autoabsatzes in China verzeichneten die Chiphersteller noch immer eine solide Nachfrage seitens der Autoindustrie. Infineon habe einen Schwerpunkt im Autogeschäft, gleichwohl zählt die Aktie aus Sicht des Experte zu den unattraktivsten im Sektor.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Infineon nach Zahlen von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 10,40 auf 10,50 Euro angehoben. Nach dem Zwischenbericht hielten sich Chancen und Risiken nun die Waage, schrieb Analyst Adithya Metuku in einer Studie vom Montag. Dennoch seien ein erneuter starker Lagerabbau bei Kunden sowie konjunkturelle Schwächephasen nicht auszuschließen. Der Experte senkte seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) für dieses und das kommende Jahr um 2 beziehungsweise 4 Prozent.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo nach Zahlen von 3,30 auf 3,70 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Kreditausfälle seien im ersten Halbjahr zurückgegangen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Montag. Er erhöhte seine Schätzungen für die italienische Bank.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Intesa Sanpaolo nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,30 Euro belassen. Ergebnisseitig habe die italienische Großbank seine Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Nishal Ramloutan in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf den Geschäftsmix sei die Aktie nicht teuer, zumal die Dividendenpläne des Managements einbezogen werden sollten.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo nach Zahlen von 3,00 auf 3,10 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Analystin Marta Bastoni lobte in einer Studie vom Montag die Kapitalstärke und die weiterhin gute Entwicklung beim Provisionsüberschuss. Sie erhöhte ihre Gewinnschätzungen für die italienische Bank.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo nach Zahlen für das erste Halbjahr von 3,55 auf 4,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die italienische Bank habe sich erneut solide entwickelt, schrieb Analystin Azzurra Guelfi in einer Studie vom Montag. Bei dem Finanzinstitut könnte die Dividende positiv überraschen.

INTESA SANPAOLO S.P.A.

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo nach Zahlen zum zweiten Quartal von 3,60 auf 3,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die italienische Bank habe im Vermögensmanagement erneut stark abgeschnitten, schrieb Analystin Anna Maria Benassi in einer Studie vom Montag. Mit ihren erhöhten Schätzungen für den Gewinn je Aktie und der Dividende liegt die Expertin nun über den Managementzielen.

K+S

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für K+S vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Der Salz- und Düngerhersteller dürfte solide Kennziffern für das zweite Quartal ausweisen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Montag. Damit dürfte klar werden, dass der von Potash gebotene Übernahmepreis zu niedrig sei.

K+S

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für K+S auf "Buy" mit einem Kursziel von 44,50 Euro belassen. Die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme des Dünger- und Salzproduzenten durch den US-Wettbewerber Potash Corp bleibe hoch, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Montag.

KION

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Kion vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Nach vorgelegten Quartalsbilanzen von Wettbewerbern wie Hyster-Yale rechne er beim deutschen Gabelstapler-Hersteller mit einem soliden Auftragswachstum im Jahresvergleich, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Montag. Auch Umsätze und Ergebnisse sollten zugelegt haben.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Der Stahlhändler dürfte das untere Ende der Unternehmensprognose für das zweite Quartal wohl erreicht haben, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Montag. Kunold senkte jedoch seine Schätzungen für 2015 und 2016.

LAFARGEHOLCIM

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Zahlen zum zweiten Quartal von 84,00 auf 74,50 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Zementkonzern habe ein enttäuschendes Zahlenwerk vorgelegt, schrieb Analyst Yassine Touahri in einer Studie vom Montag.

LAFARGEHOLCIM

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für LafargeHolcim von 81 auf 78 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Nach der vom Zementkonzern zurückgenommenen Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) habe auch er seine Schätzung reduziert, schrieb Analyst Josep Pujal in einer Studie vom Montag. Kurzfristig gebe es Probleme, mittelfristig habe er aber Hoffnung. Anleger sollten Geduld haben.

LLOYDS BANKING GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Lloyds nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 100 Pence belassen. Er rechne nach den vorgelegten Halbjahreszahlen und entsprechend der Aussagen des Managements zur Ausschüttungspolitik mit einer Sonderdividende von 3,5 Pence für das Gesamtjahr, schrieb Analyst Ivan Jevremovic in einer Studie vom Montag. "Und zwar zusätzlich zu der von uns bereits kalkulierten Dividende von 2 Pence je Aktie."/ck/das

LLOYDS BANKING GROUP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Lloyds von 102 auf 100 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Zielsenkung reflektiere vor allem höhere Gebühren für Zahlungsausfallversicherungen, schrieb Analyst James Invine in einer Studie vom Montag. Lloyds bleibe hinter Barclays sein Favorit unter den britischen Banken.

LLOYDS BANKING GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung fürx Lloyds nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 105 Pence belassen. Die überdurchschnittliche Entwicklung der Nettozinsmargen und der Kapitalaufbau hätten seine positive Grundeinstellung zur Aktie der britischen Großbank untermauert, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Montag.

LOREAL

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für die Aktie des Kosmetikherstellers L'Oreal nach Zahlen von 190 auf 185 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Wegen des schwächeren Brasilien-Geschäfts und der generellen konjunkturellen Abkühlung habe er seine Gewinnprognosen etwas reduziert, schrieb Analyst Chas Manso in einer Studie vom Montag.

LOREAL

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für L'Oreal nach Zahlen von 146 auf 148 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Seine Schätzungen für den Umsatz auf vergleichbarer Basis habe er zwar leicht reduziert, doch glichen positive Vorhersagen für die Wechselkursentwicklung dies aus, schrieb Analyst Guillaume Delmas in einer Studie vom Montag. Seine Schätzung für den diesjährigen Gewinn je Aktie ließ er weitgehend unverändert.

LOREAL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für die Aktie des Kosmetikherstellers L'Oreal auf "Underweight" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie von Analyst Erik Sjogren hervor.

LOREAL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für L'Oreal nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Der Kosmetikkonzern habe sich vor allem in den entwickelten Regionen der Welt weit besser als erwartet geschlagen, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Montag. Zwar zweifele sich nicht an der Fähigkeit des Managements, das Geschäft im zweiten Halbjahr weiter zu beschleunigen, doch die Bewertung der Aktie hält Quiroga für bereits ausgereizt.

LOREAL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für L'Oreal nach der Quartalsbilanz des Kosmetikkonzerns von 168 auf 170 Euro angehoben. Die Einstufung wurde auf "Neutral" belassen. Die Gesamtaussagen des Managements seien positiv gewesen, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Montag. Dabei verwies sie insbesondere auf die Aussagen über eine beschleunigte Umsatzentwicklung im zweiten Halbjahr.

LUFTHANSA AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die deutsche Fluggesellschaft habe ein solides Quartal hinter sich gebracht, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Montag. Die Zukunftsausrichtung des Konzerns bleibe aber weiterhin eine harte Managementaufgabe. Die sinkenden Durchschnittserlöse untermauerten die Notwendigkeit der neuen Strategie.

LUFTHANSA AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Zwar beeindrucke das zweite Quartal der Fluggesellschaft ergebnisseitig, aber eine bedeutende Wende sei noch nicht vollzogen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Dabei verwies er unter anderem auf auch in der zweiten Jahreshälfte noch bestehende Risiken von Arbeitskämpfen oder schwachen Buchungen von Firmenkunden und höheren Druck in der Kurzstrecke.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Lufthansa mit "Underperform" und einem Kursziel von 10,60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Sinkende Ticketpreise machten die derzeitige Bewertung der Aktie teuer und dürften die Schätzungen für das kommende Jahr unter Druck setzen, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Montag. Das gelte vor allem dann, wenn sich der Umbau der Fluggesellschaft nicht beschleunige.

MERCK KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Merck KGaA vor der Präsentation von Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 112 auf 108 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Spezialchemie- und Pharmakonzern dürfte solide abgeschnitten haben und seine Ziele bestätigen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Romer senkte gleichwohl seine EPS-Prognosen und verwies unter anderem auf die wohl steigenden Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Medizinsparte.

MUNICH RE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Munich Re vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 165 Euro belassen. Der Rückversicherer dürfte ein solides zweites Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Das Papier sei derzeit fair bewertet.

NEMETSCHEK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Nemetschek nach Zahlen von 25 auf 29 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das zweite Quartal des Anbieters von Bau- und Architektursoftware sei eher durchwachsen gewesen, schrieb Analyst Henning Steinbrink in einer Studie vom Montag. Er erhöhte aber seine Schätzungen aufgrund der besser als erwarteten Bluebeam-Integration und der aktuell anziehenden Geschäfte in allen Segmenten.

NOKIA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nokia nach Quartalszahlen von 7,30 auf 7,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Konsensschätzungen habe Nokia klar übertroffen, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Montag. Der Experte hob vor allem die Margenentwicklung im Netzwerkgeschäft positiv hervor.

NORDEX AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Nordex nach Zahlen von 26 auf 30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Errichter von Windkraftanlagen habe die Erwartungen beim operativen Ergebnis (Ebit) im zweiten Quartal geschlagen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Montag. Die vom Unternehmen angehobene Ebit-Prognose für das Gesamtjahr sei nicht aggressiv. Noch wichtiger sei aber, dass die Konsensschätzungen für 2016 zu niedrig seien.

OSRAM

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Osram auf "Buy" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Der Licht-Spezialist habe solide Resultate für das dritte Geschäftsquartal präsentiert, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Montag. Die Ausgliederung der Randaktivitäten dürfte bei Osram Werte freisetzen.

OSRAM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Osram nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Der Beleuchtungsspezialist habe die Erwartungen nun das vierte Mal hintereinander übertroffen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Montag. Osram wandle sich zu einem Unternehmen mit mindestens 5 Prozent Umsatzwachstum bei mehr als 13 Prozent operativer Gewinnmarge (Ebita) - gemessen daran sehe die Bewertung deutlich zu günstig aus.

PEUGEOT

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Peugeot nach Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr von 17,40 auf 20,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die bemerkenswerten Resultate auf operativer Ebene hätten die Anleger wie aus heiterem Himmel getroffen, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Montag. Bei seinem höheren Ziel berücksichtigte Reitmann die von ihm erwartete Dividende von 10 Cent je Aktie des französischen Autobauers.

PORSCHE SE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Porsche SE nach Zahlen von 110 auf 100 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Die Mutter VW habe zwar in China ein schwächeres Konzerngeschäft gemeldet, aber die Marke Porsche boome, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie zur Finanzholding vom Montag. Porsches Zahlenwerk hänge im Wesentlichen vom Volkswagen-Konzern ab, erklärte er zugleich.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Die Geschäftszahlen des Fernsehkonzerns für das zweite Quartal hätten beim Umsatz und beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) seine Erwartungen getroffen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Montag. Die Aktien sollten unter anderem von der attraktiven Ausschüttungspolitik und von Spekulationen über einen möglichen Aufstieg in den Dax profitieren.

PROSIEBENSAT.1

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Quartalszahlen von 47 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Fernsehsender habe ein starkes Zahlenwerk vorgelegt und ferner die Unternehmensziele erhöht, schrieb Analyst Charles Bedouelle in einer Studie vom Montag. Im Digitalgeschäft komme ProSiebenSat.1 immer besser voran. Der Experte erhöhte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie 2015 und 2016.

QIAGEN NV

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Qiagen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 22,50 auf 23,00 Euro angehoben. Die Zahlen zum zweiten Quartal des Biotech-Unternehmens hätten über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Die zuletzt positive Kursentwicklung habe dies aber bereits eingepreist.

QIAGEN NV

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kurziel für Qiagen nach Zahlen auf 21 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Das zweite Quartal des Biotech-Unternehmens stimme zuversichtlich, schrieb Analyst Romain Zana in einer Studie vom Montag. Jedoch sei die Erholung weitgehend eingepreist.

QSC AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für QSC vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,80 Euro belassen. Bei dem Telekomanbieter dürften nun erste Auswirkungen des Kostensenkungsprogramms sichtbar werden, schrieb Analystin Brigitte Thomalla in einer Studie vom Montag.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> auf "Overweight" mit einem Kursziel von 6600 Pence belassen. Die Aktie bleibe einer seiner bevorzugten Werte unter den europäischen Konsumgüterherstellern, schrieb Analyst Erik Sjogren in einer Studie vom Montag. Reckitt Benckiser dürfte in diesem Jahr beim Umsatz- und Gewinnwachstum branchenweit die Nase vorn haben. Dies dürfte das Papier weiter aufwerten.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von 6500 auf 6800 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die jüngsten Gewinnkennziffern des Konsumgüterherstellers seien gut ausgefallen und bestätigten seine positive Einschätzung, schrieb Analyst Richard Withagen in einer Studie vom Montag. Reckitt Benckiser sollte wegen des hohen Margenpotenzials, der starken Cashflow-Entwicklung und der sich fortsetzenden Aktienrückkäufe mit einem Aufschlag auf die Papiere der Konkurrenten gehandelt werden.

RENAULT SA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Renault nach Zahlen von 117 auf 114 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der Autobauer habe glanzlose Kennziffern präsentiert, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Montag. Der jüngste Kursrückgang biete nun aber wieder attraktive Einstiegschancen.

RHÖN-KLINIKUM AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach angekündigter Akquisition der Kreisklinik Bad Neustadt auf "Hold" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Der Kauf habe zu einer leichten Anhebung seiner Schätzungen geführt, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Montag.

RIB SOFTWARE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für RIB Software nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Der Hersteller von Bausoftware habe ein solides zweites Quartal absolviert, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Montag. Die Vergleichswerte für das zweite Halbjahr seien allerdings schwieriger zu erreichen.

RIB SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für RIB Software nach Zahlen von 16,00 auf 18,75 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Anbieter von Bausoftware habe starke Umsätze ausgewiesen, schrieb Analyst Gal Munda in einer Studie vom Montag. Die Nachfrage auch von kleineren Unternehmen nach der iTWO-Software nehme zu.

RIB SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für RIB Software nach Quartalszahlen von 17 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Spezialist für Bausoftware habe ein starkes Zahlenwerk vorgelegt und damit seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag.

ROYAL DUTCH SHELL A

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Shell aus Bewertungsgründen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 2130 auf 2150 Pence angehoben. Im Zuge der Übernahmeankündigung für die BG Group habe die Aktie der britisch-niederländischen Ölgesellschaft sowohl relativ als auch absolut betrachtet deutlich an Wert verloren, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Montag. Er bleibe positiv gestimmt mit Blick auf die aus der Übernahme resultierenden Vorteile.

ROYAL DUTCH SHELL A

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für die A-Aktien von Shell nach Zahlen von 2000 auf 2050 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Ölkonzern habe weitere Fortschritte in Sachen Verringerung der Kapitalkosten gemacht, schrieb Analyst Gordon Gray in einer Studie vom Montag. Alles in allem gebe es mit Blick auf die Bilanz des zweiten Quartals wenig zu bemängeln.

SCHNEIDER ELECTRIC

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Schneider Electric von 75 auf 69 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Getragen von positiven Währungseffekten habe der Elektrotechnikkonzern den Umsatz zwar unerwartet deutlich gesteigert, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Montag. Das Wachstum aus eigener Kraft aber sei erneut schwach ausgefallen.

SILTRONIC

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Siltronic auf "Neutral" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Nach den Geschäftszahlen des Halbleiterherstellers habe er seine Umsatzprognosen für 2015 bis 2017 um 3 bis 4 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Montag. Grund sei die auf kurze Sicht schwache Entwicklung des Wafer-Marktes.

TAKKT

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Takkt nach der Vorlage von Geschäftszahlen für das zweite Quartal von 16 auf 18 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Büroausstatter habe sich in Amerika stark entwickelt und von positiven Währungseffekten sowie von wertsteigernden Übernahmen profitiert, schrieb Analyst Mario Becherer in einer Studie vom Montag. Das Geschäft in Europa aber verlaufe eher weiter schleppend. Das Risiko/Rendite-Profil der Aktien sei derzeit ausgeglichen.

TAKKT

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Takkt von 18,80 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Im Amerika-Geschäft weise der Büroversandhändler starkes organisches Wachstum auf und auch in Europa komme die Dynamik allmählich wieder zurück, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Montag. Abbott erhöhte seine Schätzungen. Derweil verdaue der Markt die Folgen der jüngsten Akquisitionen. Die Takkt-Aktie dürfte sich weiter überdurchschnittlich entwickeln.

TALANX AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Talanx von 31,60 auf 33,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Prognosen für den Reingewinn des Versicherers im kommenden Jahr erhöht, schrieb Analyst Farooq Hanif in einer Studie vom Montag. Gründe dafür seien der bessere Ausblick der Tochter Hannover Re und die Erholung der Schaden/Kosten-Quote.

TALANX AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Talanx vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 30,80 Euro belassen. Da der Versicherer seine Ziele für den bereinigten Nettogewinn 2015 jüngst angehoben habe, gehe er von einem starken zweiten Quartal aus, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Montag. Er rechnet mit einem gestiegenen Überschuss vor Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 206 Millionen Euro im zweiten Quartal.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Telefonica Deutschland von 5,60 auf 5,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach den Geschäftszahlen zum zweiten Quartal habe er seine Schätzungen für den Mobilfunkbetreiber moderat überarbeitet, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Telefonica Deutschland nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,20 Euro belassen. Der Mobilfunkkonzern habe mit seinem operativen Gewinn (Ebitda) aus dem zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Paul Marsch in einer Studie vom Montag. Die Synergieeffekte nach dem Zusammenschluss mit E-Plus machten sich wie geplant bemerkbar.

TELEFONICA SA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Telefonica nach Vorlage des jüngsten Quartalsberichts von 13,20 auf 14,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Zahlen stützten seine Einschätzung, dass sich die Branche wieder besser entwickele, schrieb Analyst Mathieu Robilliard in einer Studie vom Montag. Bei anderen Telekomwerten wie Deutsche Telekom und BT Group sehe er aber ein attraktiveres Chance/Risiko-Verhältnis.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für United Internet auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die Geschäftszahlen des Internet-Unternehmens für das zweite Quartal dürften das solide Wachstum bei den Anwendungen und die weiter starke Neukundengeschäft im Mobilfunkbereich unterstreichen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. United Internet könnte seine Prognose bezüglich d

03.08.2015

Obama verkündet drastische Klimaschutz-Maßnahmen

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Barack Obama hat am Montag drastische Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts verkündet. Als Kernpunkt der neuen Regeln müssen bestehende Kraftwerke erstmals ihren Schadstoffausstoß reduzieren - bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005. Der Klimawandel "ist die größte Bedrohung für unsere Zukunft", sagte Obama. Es gebe keine Zeit mehr zum Abwarten - sonst sei es zu spät. "Wir haben nur ein Zuhause, nur einen Planeten", beschwor Obama Kritiker seines Programmes. "Es gibt keinen Plan B."/ch/DP/he

03.08.2015

US-Anleihen: Kurse steigen überwiegend - Konjunkturdaten und Rohstoffpreisrutsch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Montag überwiegend und vor allem bei den längeren Laufzeiten zugelegt. Neben der Stimmung in der US-Industrie, die sich im Juli überraschend etwas eingetrübt hatte, verwiesen Experte auf den fortgesetzten Fall der Rohstoffpreise. Dieser dämpfe die Inflationserwartungen.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 29/32 Punkten und rentierten mit 0,67 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 100 17/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,51 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen rückten um 12/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 2,14 Prozent. Dreißigjährige Anleihen zogen um 1 2/32 Punkte auf 102 29/32 Punkte an. Ihre Rendite betrug 2,85 Prozent./mis/he

03.08.2015

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 493 340 (Freitag: 743 557) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 239 585 (314 943), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 253 755 (428 614). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,94 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (24 748/6 948), UBS (9 761/18 831) und Commerzbank (6 005/19 179)./DP/he

03.08.2015

Devisen: Kurs des Euro bleibt unter 1,10 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Montag auch im New Yorker Handel unter der Marke von 1,10 US-Dollar geblieben. Zuletzt fiel die Gemeinschaftswährung wieder etwas auf 1,0949 Dollar. Konjunkturdaten lieferten zum Wochenbeginn keine größeren Impulse. In der Eurozone hatte sich die Stimmung in den Industrieunternehmen im Juli weniger eingetrübt als erwartet, während die Stimmung in der US-Industrie etwas schlechter gewesen war als gedacht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0951 (Freitag: 1,0967) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9132 (0,9118) Euro.

Die Anleger warten bereits gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Grund ist, dass die US-Notenbank Federal Reserve eine Zinswende von einigen weiteren Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt abhängig gemacht hatte. Der US-Jobmarkt dürfte sich nach Einschätzung von Bankökonomen abermals solide entwickelt haben. "Damit würde sich die Waagschale weiter in Richtung einer baldigen Zinserhöhung der Fed neigen", heißt es in einer Studie der Commerzbank./mis/he

03.08.2015

Daimler-Autoabsatz in USA schrumpft - C-Klasse verliert an Zugkraft

ATLANTA (dpa-AFX) - Sinkende Verkäufe bei der Kleinwagen-Tochter Smart haben Daimler in den USA im Juli ein Absatzminus eingebrockt. Die Verkäufe des Konzerns schrumpften im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 30 130 Autos, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Bei der Marke Mercedes-Benz konnte die C-Klasse mit einem Verkaufsplus von 12 Prozent die Schwächen bei anderen Modellen zwar fast größtenteils ausgleichen. Doch der Absatz des meistverkauften Modells kletterte bei weitem nicht mehr so stark wie in den Vormonaten.

Verlass war hingegen wieder auf die Leidenschaft der US-Kunden für SUV-Geländewagen: Die Verkäufe der M-Klasse legten um knapp 18 Prozent zu. Beim Smart sackte der Absatz um mehr als zwei Drittel ab. In den sieben Monaten bis Ende Juli liegt Daimler aber mit 212 258 verkauften Autos noch immer 6,9 Prozent über dem Absatz im entsprechenden Vorjahreszeitraum./fri/he

03.08.2015

ROUNDUP2: Obama verschärft Klimaziele - Widerstand und Zuspruch

WASHINGTON (dpa-AFX) - Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat die Regierung von US-Präsident Barack Obama verschärfte Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts bekanntgegeben. Als Kernpunkt der neuen Regeln müssen Kraftwerke ihren Schadstoffausstoß bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern, wie aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervorgeht. Obama wollte das Maßnahmenbündel - den sogenannten Clean Power Plan - am Montagabend (MEZ) offiziell verkünden.

In einem vorab auf Facebook veröffentlichten Video hatte er die Maßnahmen bereits am Sonntag als den bisher "größten, wichtigsten Schritt" der USA im Kampf gegen den Klimawandel bezeichnet. Allerdings zeichnet sich massiver Widerstand gegen das am Kongress vorbei angeordnete Programm ab. Zahlreiche Bundesstaaten kündigten gerichtliche Klagen an, republikanische Präsidentschaftsbewerber kritisierten den Plan als verfassungswidrig.

Auch die Kohleindustrie läuft Sturm. Der "New York Times" zufolge müssten Hunderte Kohlekraftwerke schließen, sollten die Regeln nach den erwarteten langwierigen juristischen Auseinandersetzungen umgesetzt werden. Dagegen begrüßten Umweltschützer und die Bundesregierung die Klimaziele.

Obama sagte in dem Video, der Klimawandel sei nicht mehr zu leugnen. Es sei nicht länger ein Problem, das auf die nächste Generation verschoben werden könne. Der Kampf gegen den Treibhauseffekt gehörte von Anfang an zu Obamas wichtigsten innenpolitischen Vorhaben, aber bisher waren seine Pläne am Widerstand des Kongresses gescheitert.

Die neuen Regeln gehen zum Teil über die Vorschläge hinaus, die bereits vor einem Jahr vorgelegt und zur Diskussion gestellt worden waren. So war zunächst eine 30-prozentige Reduzierung der Emissionen angepeilt worden. Die einzelnen Bundesstaaten sollen dagegen etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant haben, die ihnen jeweils von Washington vorgegebenen Reduzierungsziele zu erreichen. Auch können sie selber entscheiden, wie sie diese Vorgaben umsetzen. Aber weigern sie sich, wird ihnen ein Plan vorgeschrieben.

Obama zielt mit den Maßnahmen zugleich darauf ab, dass Energieunternehmen stärker und rascher auf Wind- und Sonnenenergie umstellen. Insgesamt sollen die Regeln auch eine mutige Vorgabe für den Klima-Gipfel in Paris Ende des Jahres sein, wenn die Welt nach jahrelangem Zögern entschlossene Schritte gegen Treibhausgase und Erderwärmung beschließen will.

Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, lehnte Obamas Vorschläge als unrealistisch und wachstumshemmend ab. Er rief die Gouverneure aller 50 US-Staaten in einem Brief auf, den Plänen nicht zu folgen, wie der Sender CNN berichtete. Millionen Amerikaner müssten in Zukunft mit höheren Stromkosten rechnen, kritisierte der republikanische Präsidentschaftskandidat Marco Rubio. Mitbewerber Jeb Bush nannte die Regulierungen ein "Desaster".

Dagegen begrüßte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Initiative Obamas. "Der Schritt zeigt, dass Präsident Obama das Thema Klimaschutz als eines der prioritären Themen für seine zweite Amtszeit betrachtet", erklärte die SPD-Politikerin. Dies sei auch ein wichtiges Signal für die Klimakonferenz in Paris.

Die Umweltorganisation Germanwatch sprach von einem wichtigen Schritt im weltweiten Klimaschutz. "Auch in den USA zeigt sich: Die Zeit der Kohle läuft ab", sagte Lutz Weischer, der bei Germanwatch für Internationale Klimapolitik verantwortlich ist. "Nachdem bereits die EU, China und andere Länder detaillierte Klimaschutzmaßnahmen vorgestellt haben, ist Obamas Plan eine weitere gute Nachricht."

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sprach ebenfalls von einem wichtigen Signal Obamas. "Damit stimmt Obama auf das Ende des globalen Kohlezeitalters ein", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Pläne der Amerikaner zum Klimaschutz seien aber noch ausbaufähig./ch/pm/DP/she

03.08.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste - Konjunktursorgen und Ölpreisrutsch

NEW YORK (dpa-AFX) - Durchwachsene Konjunkturdaten und der fortgesetzte Ölpreisrutsch haben am US-Aktienmarkt für einen schwächeren Start in den August gesorgt. Zudem verläuft die Quartalsberichtssaison der Unternehmen weiterhin nicht unbedingt nach dem Geschmack der Anleger. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,52 Prozent tiefer mit 17 598,20 Punkten. Der breit gefasst S&P 500 büßte 0,28 Prozent auf 2098,04 Zähler ein und der Nasdaq 100 gab um 0,18 Prozent auf 4580,46 Punkte nach.

Schwache Daten aus der chinesischen Industrie weckten bei einigen Anlegern Sorgen über mögliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, sagte ein Börsianer. Zudem hatte sich in den USA die Stimmung in der Industrie im Juli überraschend etwas eingetrübt, wenngleich sie weiterhin eine wirtschaftliche Belebung signalisierte.

Investoren warten nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Je näher ein möglicher Zinsschritt im September rücke, desto genauer beäugten Anleger Wirtschaftsdaten, sagte Marktanalyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets UK. Dabei könne es zu größeren Kursschwankungen kommen. Die US-Notenbank Fed hatte jüngst angedeutet, dass es vor einer ersten Zinserhöhung nach der Finanzkrise einige weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt brauche.

ÖLWERTE RUTSCHEN WEITER AB - TWITTER SCHLIESST SO TIEF WIE NIE ZUVOR

Im Dow Jones gerieten Ölwerte im Sog des fortgesetzten Ölpreisverfalls vergleichsweise stark unter Druck. Die Aktien von ExxonMobil und Chevron Corp. fielen um 1,45 Prozent beziehungsweise 3,25 Prozent. Beide Papiere hatten bereits am Freitag nach schwachen Geschäftszahlen deutlich nachgegeben.

Für die Titel des iPhone-Konzerns Apple ging es am Montag um 2,36 Prozent nach unten. Die Aktien des Kurznachrichtendienstes Twitter knickten um 5,61 Prozent auf 29,27 US-Dollar ein. Das war der niedrigste Schlusskurs seit dem Börsengang 2013.

TYSON FOODS KASSIERT JAHRESPROGNOSE - KURS BRICHT EIN

Im S&P 500 brachen die Aktien von Tyson Foods im S&P 500 um knapp 10 Prozent ein. Der Fleischverarbeiter und -vermarkter hatte zuvor seine Gesamtjahresprognose reduziert.

Die Aktionäre des Softwareunternehmens Autodesk hatten hingegen Grund zur Freude. Der Aktienkurs profitierte mit einem Plus von mehr als 5 Prozent laut Händlern von einer positiven Studie der schweizerischen Bank Credit Suisse.

LUFTFAHRTWERTE PROFITIEREN VOM NIEDRIGEREN ÖLPREIS

Aktien von Fluggesellschaften profitierten vom niedrigeren Ölpreis. Die Papiere von Delta Air Lines , United Continental und American Airlines Group stiegen zwischen 3 und 4 Prozent.

Der Euro notierte wenig verändert bei 1,0951 US-Dollar. Am Markt für US-Staatsanleihen stieg der Kurs richtungweisender zehnjähriger Papiere um 8/32 Punkte auf 99 24/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,15 Prozent./mis/he

03.08.2015

Aktien New York: Konjunktursorgen und Ölpreisrutsch belasten die Wall Street

NEW YORK (dpa-AFX) - Durchwachsene Konjunkturdaten und der fortgesetzte Ölpreisrutsch haben am US-Aktienmarkt für einen schwächeren Start in den August gesorgt. Zudem verläuft die Quartalsberichtssaison der Unternehmen weiterhin nicht unbedingt nach dem Geschmack der Anleger. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,52 Prozent tiefer mit 17 598,20 Punkten. Der breit gefasst S&P 500 büßte 0,28 Prozent auf 2098,04 Zähler ein und der Nasdaq 100 gab um 0,18 Prozent auf 4580,46 Punkte nach.

Schwache Daten aus der chinesischen Industrie weckten bei einigen Anlegern Sorgen über mögliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, sagte ein Börsianer. Zudem hatte sich in den USA die Stimmung in der Industrie im Juli überraschend etwas eingetrübt, wenngleich sie weiterhin eine wirtschaftliche Belebung signalisierte.

Investoren warten nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Je näher ein möglicher Zinsschritt im September rücke, desto genauer beäugten Anleger Wirtschaftsdaten, sagte Marktanalyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets UK. Dabei könne es zu größeren Kursschwankungen kommen. Die US-Notenbank Fed hatte jüngst angedeutet, dass es vor einer ersten Zinserhöhung nach der Finanzkrise einige weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt brauche./mis/he

03.08.2015

Aktien New York: Verluste - Konjunkturdaten und Ölpreise belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street ist mit Kursverlusten in den August gestartet. Schwache Ölpreise und durchwachsene Konjunkturdaten lasteten am Montag auf den Kursen. Zudem verläuft die Quartalsberichtssaison der Unternehmen weiterhin nicht nach dem Geschmack der Anleger. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,98 Prozent auf 17 517,09 Punkte. Der breit gefasst S&P 500 büßte 0,68 Prozent auf 2089,58 Zähler ein und der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,52 Prozent auf 4564,93 Punkte nach.

Schwache Daten aus der chinesischen Industrie weckten bei einigen Anlegern Sorgen über mögliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, sagte ein Börsianer. Zudem hatte sich in den USA die Stimmung in der Industrie im Juli überraschend etwas eingetrübt, wenngleich sie weiterhin eine wirtschaftliche Belebung signalisierte. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte waren derweil im Juni wie erwartet gestiegen.

Mit Blick auf weitere Konjunkturdaten im Wochenverlauf warten die Anleger nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. So hatte die US-Notenbank Fed jüngst angedeutet, dass für die Zinswende - also eine erste Leitzinserhöhung nach der Finanzkrise - einige weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt nötig seien. Je näher ein möglicher Zinsschritt im September rücke, desto genauer beäugten Anleger die Wirtschaftsdaten, sagte Marktanalyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets UK. Dabei könne es zu größeren Kursschwankungen kommen.

Im Dow Jones gerieten Ölwerte im Sog des fortgesetzten Ölpreisverfalls vergleichsweise stark unter Druck. Die Aktien von ExxonMobil und Chevron Corp. fielen um fast 2 Prozent beziehungsweise mehr als 3 Prozent. Beide Papiere waren bereits am Freitag nach schwachen Geschäftszahlen kräftig unter Druck geraten.

Die Aktien von Tyson Foods brachen am Montag im S&P 500 um mehr als 9 Prozent ein. Der Fleischverarbeiter und -vermarkter hatte zuvor seine Gesamtjahresprognose reduziert. Höhere Preise für Rinder belasteten die Gewinnmargen des Unternehmens.

Die Aktionäre des Softwareunternehmens Autodesk hatten hingegen Grund zur Freude. Der Aktienkurs profitierte mit einem Plus von 3,34 Prozent laut Händlern von einer positiven Studie der schweizerischen Bank Credit Suisse./mis/he

03.08.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gute Wirtschaftsstimmung schiebt Dax weiter an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Montag nach einem durchwachsenen Start doch noch deutlich ins Plus gearbeitet. Letzlich halfen dem deutschen Leitindex vor allem gute Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone auf die Beine. Das Börsenbarometer gewann zum Handelsende 1,19 Prozent auf 11 443,72 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,76 Prozent auf 21 130,73 Punkte hoch. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,84 Prozent auf 1803,06 Punkte vor. "Auch die Euroschwäche und das billige Öl dürften gestützt haben", sagte Händler Thorsten Engelmann von der Equinet Bank.

Am Morgen noch hatten neue Sorgen um Chinas Wirtschaft und anhaltende Probleme in Griechenland, wo die Börse nach einer fünfwöchigen Zwangspause wieder öffnete, für Zurückhaltung gesorgt. Zeitweise stand der griechische Leitindex Athex Composite 23 Prozent tiefer. Am Ende des Tages belief sich das Minus auf 16 Prozent. Der drastische Kurseinbruch war von Experten allerdings erwartet worden.

COMMERZBANK ERFREUT DIE AKTIONÄRE

Die Stimmung in der deutschen Industrie und auch in der gesamten Eurozone war im Juli etwas besser als prognostiziert gewesen, während sie in China auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen war. In den griechischen Industrieunternehmen war die Stimmung sogar so schlecht gewesen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999.

Die Berichtssaison hierzulande wurde mit der Quartalsbilanz der Commerzbank fortgesetzt. Im zweiten Jahresviertel war es der seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Bank gelungen, den Überschuss fast zu verdreifachen. Dabei hatte sie vor allem von kräftigen Zuwächsen im Privatkundengeschäft profitiert. Mit einem Plus von 2,25 Prozent zählte die Aktie zu den Spitzenwerten im Leitindex Dax.

FRESENIUS AN DAX-SPITZE

Favorit im Dax war indes nach Kurszielanhebungen das Papier von Fresenius mit plus 3,90 Prozent, die Aktie der Tochter Fresenius Medical Care (FMC) legte um 3,05 Prozent zu, nachdem Analysten ihre Kursziele angehoben hatten. Die beiden Unternehmen aus dem medizinischen Bereich hatten in der vergangenen Woche ihre Quartalsberichte vorgelegt.

Die Aktie der Deutschen Telekom rückte in Erwartung guter Quartalszahlen um 3,04 Prozent vor. Das Papier von Volkswagen (VW) baute nach erfreulichen Absatzzahlen aus den USA seinen Kursgewinn am Nachmittag aus, um mit einem Aufschlag von 1,15 Prozent aus dem Handel zu gehen.

GOLDMAN VERHILFT DRILLISCH-AKTIE ZU DEUTLICHEN GEWINNEN

Im TecDax war die Drillisch-Aktie mit einem Kursplus von mehr als 9 Prozent unangefochtener Spitzenreiter. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Papier zum Kauf empfohlen. Der Anteilsschein von Wacker Chemie aus dem MDax gab nach einem teils enttäuschenden Quartalsbericht um 0,62 Prozent nach. Der Spezialchemiekonzern hatte im abgelaufenen Jahresviertel zwar von einer starken Nachfrage und der Euroschwäche profitiert, enttäuschte allerdings so manchen Börsianer mit seinem operativen Ergebnis.

Der EuroStoxx 50 stieg um 0,96 Prozent auf 3635,40 Punkte. Auch der Cac-40-Index in Paris legte zu, während der Londoner FTSE-100-Index leicht im Minus schloss. In New York stand der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss etwas tiefer.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,49 (Freitag: 0,51) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,03 Prozent auf 139,18 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,15 Prozent auf 154,65 Punkte zu. Der Kurs des Euro stieg zuletzt wieder leicht über den von der Europäischen Zentralbank (EZB) am Nachmittag festgesetzten Referenzkurs von 1,0951 (Montag: 1,0967) Dollar. Der Dollar kostete damit 0,9132 (0,9118) Euro./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

03.08.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Gute Wirtschaftsstimmung schiebt Dax weiter an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Montag nach einem durchwachsenen Start doch noch deutlich ins Plus gearbeitet. Letzlich halfen dem deutschen Leitindex vor allem gute Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone auf die Beine. Das Börsenbarometer gewann zum Handelsende 1,19 Prozent auf 11 443,72 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,76 Prozent auf 21 130,73 Punkte hoch. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,84 Prozent auf 1803,06 Punkte vor. "Auch die Euroschwäche und das billige Öl dürften gestützt haben", sagte Händler Thorsten Engelmann von der Equinet Bank.

Am Morgen noch hatten neue Sorgen um Chinas Wirtschaft und anhaltende Probleme in Griechenland, wo die Börse nach einer fünfwöchigen Zwangspause wieder öffnete, für Zurückhaltung gesorgt. Zeitweise stand der griechische Leitindex Athex Composite 23 Prozent tiefer. Am Ende des Tages belief sich das Minus auf 16 Prozent. Der drastische Kurseinbruch war von Experten allerdings erwartet worden./ajx/he

03.08.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Verluste - Ölpreisverfall belastet Ölwerte

NEW YORK (dpa-AFX) - Schwache Ölpreise und durchwachsene Konjunkturdaten haben am Montag auf dem US-Aktienmarkt gelastet. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,47 Prozent auf 17 607,15 Punkte. Der breit gefasst S&P 500 büßte 0,16 Prozent auf 2100,53 Zähler ein, während der technologielastige Nasdaq 100 mit plus 0,01 Prozent auf 4589,30 Punkte nahezu auf der Stelle trat.

In den USA hatte sich die Stimmung in der Industrie im Juli überraschend etwas eingetrübt, wenngleich sie weiterhin eine wirtschaftliche Belebung signalisiert. Die Daten legten nahe, dass die exportorientierte Industrie weiter unter der Aufwertung des US-Dollar während der vergangenen Monate leide, schrieb Volkswirt Adam Collins vom Analysehaus Capital Economics in einer Studie.

Zudem waren die US-Bauausgaben im Juni weniger als erwartet gestiegen, während der Konsum der privaten Haushalte im Juni wie prognostiziert zugelegt hatte.

Im Dow Jones gerieten Ölwerte im Sog des fortgesetzten Ölpreisverfalls vergleichsweise stark unter Druck. Die Aktien von ExxonMobil und Chevron Corp. zählten mit eine Minus von mehr als 1 Prozent beziehungsweise knapp 3 Prozent zu den größten Verlierern.

Die Aktien von Tyson Foods brachen im S&P 500 um mehr als 9 Prozent ein. Der Fleischverarbeiter und -vermarkter hatte zuvor seine Gesamtjahresprognose reduziert. Höhere Preise für Rinder belasten die Gewinnmargen des Unternehmens.

Die Aktionäre des Softwareunternehmens Autodesk hatten hingegen Grund zur Freude. Der Aktienkurs profitierte mit einem Plus von 3,72 Prozent laut Händlern von einer positiven Studie der schweizerischen Bank Credit Suisse./mis/he

03.08.2015

Aktien New York: Verluste - Konjunkturdaten und Ölpreise belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Durchwachsene Konjunkturdaten und schwache Ölpreise haben den US-Aktienmarkt am Montag belastet. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,51 Prozent auf 17 600,23 Punkte. Der breit gefasst S&P 500 büßte 0,27 Prozent auf 2098,16 Zähler ein und der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,11 Prozent auf 4584,02 Punkte nach.

In den USA hatte sich die Stimmung in der Industrie im Juli überraschend etwas eingetrübt, wenngleich sie weiterhin eine wirtschaftliche Belebung signalisiert. Die Daten legten nahe, dass die exportorientierte Industrie weiter unter der Aufwertung des US-Dollar während der vergangenen Monate leide, schrieb Volkswirt Adam Collins vom Analysehaus Capital Economics in einer Studie. Zudem waren die Bauausgaben im Juni weniger als erwartet gestiegen, während der Konsum der privaten Haushalte im Juni wie prognostiziert zugelegt hatte.

Im Dow Jones gerieten Ölwerte im Sog des fortgesetzten Ölpreisverfalls vergleichsweise stark unter Druck. Die Aktien von ExxonMobil und Chevron Corp. zählten mit eine Minus von rund 1 Prozent beziehungsweise gut 3 Prozent zu den größten Verlierern./mis/he

03.08.2015

Aktien Frankfurt: Gute Wirtschaftsstimmung treibt Dax nach oben

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Montag deutlich ins Plus gearbeitet. Nach einem durchwachsenen Start halfen dem deutschen Leitindex letztlich vor allem gute Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone auf die Beine. "Die Euroschwäche und das billige Öl dürften ebenfalls stützen", sagte Händler Thorsten Engelmann von der Equinet Bank.

Der Dax gewann bis zum Nachmittag 1,17 Prozent auf 11 441,28 Punkte. Am Morgen noch hatten neue Sorgen um Chinas Wirtschaft und anhaltende Probleme in Griechenland, wo die Börse nach einer fünfwöchigen Zwangspause wieder öffnete, für Zurückhaltung gesorgt. Der Kurssturz dort von zeitweise etwas mehr als 20 Prozent sei zwar heftig gewesen. "Wegen des vorangegangenen Gerangels zwischen Griechenland und seinen Geldgebern war aber Schlimmeres befürchtet worden", sagte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Nachmittag um 1,90 Prozent auf 21 158,07 Punkte hoch. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 1,72 Prozent auf 1800,92 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte zugleich um 0,95 Prozent zu.

POSITIVE STIMMUNG IN DER HEIMISCHEN INDUSTRIE

Die Stimmung in der deutschen Industrie und auch in der gesamten Eurozone war im Juli etwas besser als prognostiziert, während sie in China auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren fiel. In den griechischen Industrieunternehmen war die Stimmung sogar so schlecht wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999.

Positiv kam am Markt hingegen der im Vergleich zum US-Dollar wieder schwächelnde Euro an, denn hilft einerseits Unternehmen, die ihre Waren außerhalb der Eurozone exportieren. Andererseits macht er deutsche Aktien für zahlreiche aus den USA engagierte Investoren interessant. Der Ölpreis sank vor allem infolge der negativen Wirtschaftsdaten aus China, da sie auf eine schwächelnde Nachfrage hinweisen.

COMMERZBANK ERFREUT DIE AKTIONÄRE

Die Berichtssaison hierzulande wurde mit der Quartalsbilanz der Commerzbank fortgesetzt. Im zweiten Jahresviertel gelang es der seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Bank, den Überschuss fast zu verdreifachen. Dabei profitierte sie vor allem von kräftigen Zuwächsen im Privatkundengeschäft. Mit einem Plus von etwas mehr als 3 Prozent zählte die Aktie zu den Spitzenwerten im Leitindex.

Favorit im Dax war indes nach Kurszielanhebungen das Papier von Fresenius mit plus dreieinhalb Prozent, und auch die Aktie der Tochter Fresenius Medical Care legte rund 3 Prozent zu, nachdem Analysten ihre Kursziele anhoben. Die beiden Unternehmen aus dem medizinischen Bereich hatten in der vergangenen Woche ihre Quartalsberichte vorgelegt.

GOLDMAN VERHILFT DRILLISCH-AKTIE ZU DEUTLICHEN GEWINNEN

Im TecDax war die Drillisch-Aktie Favorit mit einem Kursplus von mehr als sechseinhalb Prozent. Sie profitierten davon, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs das Papier nach der jüngst unterdurchschnittlichen Wertentwicklung nun zum Kauf empfiehlt. Mit der Zeit dürfte das Unternehmen zu den größten Nutznießern der Konsolidierung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zählen, schrieb Analyst Tim Boddy.

Der Anteilsschein von Wacker Chemie im MDax erholte sich im Handelsverlauf vom teils enttäuschenden Quartalsbericht und zeigte sich zuletzt fast unverändert. Der Spezialchemiekonzern hatte im abgelaufenen Jahresviertel zwar von einer starken Nachfrage und der Euroschwäche profitiert, enttäuschte allerdings so manchen Börsianer mit seinem operativen Ergebnis.

Vorläufige Halbjahreszahlen gab zudem Deutschlands größter Solarkonzern Solarworld bekannt. Der konzernweite Absatz von Solarstrommodulen und Bausätzen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel. Das Papier gewann außerhalb der Dax-Familie etwas mehr als drei Prozent, hatte im vergangenen Jahr allerdings rund 80 Prozent an Wert eingebüßt./ck/das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

03.08.2015

Aktien New York Ausblick: Kaum verändert vor wichtigen Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Aktienbörsen werden am Montag kaum verändert erwartet. Die Nachrichtenlage bezeichneten Börsianer zunächst als "dünn". Im Wochenverlauf nehmen die Impulse durch Berichte von den Unternehmen und auch frische Konjunkturdaten aber spürbar zu.

Eine Dreiviertelstunde vor Handelsstart stand der Terminkontrakt auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial am Montag mit 0,04 Prozent im Plus. In der Vorwoche hatte sich der weltweit am meisten beachtete Aktienindex ein Plus von 0,69 Prozent erarbeitet. Die Monatsbilanz fällt mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent verhalten positiv aus. Der Future auf den Nasdaq-100-Index trat zum Wochenbeginn zunächst auf der Stelle.

Aus der Quartalsberichtssaison gibt es zum Wochenauftakt keine entscheidend wichtigen Nachrichten. Die Konjunkturdaten aus den USA werden von Börsianern indes besonders intensiv auf mögliche Signale für die erste Zinserhöhung der Notenbank Fed abgeklopft. Volkswirt Dirk Gojny von der National-Bank schaut bei den Veröffentlichungen vor allem auf den PCE-Deflator als wichtiges Inflationsmaß der Fed. Er lag zwar etwas oberhalb der Markterwartungen, was aber zusammen mit den anderen frischen Zahlen nach Ansicht der Helaba bisher keine verstärkten Zinssorgen aufbringt.

Impulse aus Europa und Asien dürften auch eine Rolle spielen. Nach einer fünfwöchigen Zwangspause hat die Börse in Athen den Handel wieder aufgenommen - mit teils immensen Kursverlusten. Am Morgen rutschte der griechische Leitindex Athex Composite um 23 Prozent ab, zuletzt standen minus 17 Prozent zu Buche. In Asien stand ein enttäuschender Einkaufsmanagerindex aus China im Fokus der Anleger.

Auf Unternehmensseite ist die Nachrichtenlage noch mau. Die schwer gewichteten Ölwerte wie ExxonMobil und Chevron Corp. aus dem Dow-Index werden vorbörslich etwas tiefer gehandelt. Die Preise für Rohöl sind weiter auf Talfahrt und verloren zuletzt mehr als 2 Prozent. Die Aktie von Autodesk profitierte laut Händlern von einer positiven Studie der Credit Suisse./fat/fbr

03.08.2015

WDH/Aktien Frankfurt: Dax-Anleger freuen sich über gute Stimmung in Industrie

(Falsches Wort im ersten Satz korrigiert.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Montag ins Plus gearbeitet. Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone trugen zur Aufhellung der am Morgen zunächst verhaltenen Stimmung bei. Dem gegenüber standen neue Sorgen um Chinas Wirtschaft und die anhaltenden Probleme in Griechenland, wo die Börse nach langer Zwangspause wieder öffnete.

Der Dax gewann bis zur Mittagszeit 0,42 Prozent auf 11 356,08 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 0,97 Prozent auf 20 966,28 Punkte hoch. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,92 Prozent auf 1786,58 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte zugleich um 0,39 Prozent zu.

Die Stimmung in der deutschen Industrie und auch in der gesamten Eurozone war im Juli etwas besser als prognostiziert, während sie in China auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren fiel. Die Stimmung in den griechischen Industrieunternehmen war sogar so schlecht wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999.

Zudem rutschte der griechische Leitindex Athex Composite nach fünfwöchiger Zwangspause zunächst um 23 Prozent ab, bevor er sich wieder etwas berappelte und gegen Mittag noch um 18 Prozent im Minus lag. Die moderate Erholung vom anfänglichen Tief sei "sicherlich ein Baustein" für die nun europaweit überwiegend freundlichen Börsen, sagte Geschäftsführer Thilo Müller vom Vermögensberater MB Fund Advisory.

COMMERZBANK ERFREUT DIE AKTIONÄRE

Die Berichtssaison hierzulande wurde mit der Quartalsbilanz der Commerzbank fortgesetzt. Im zweiten Jahresviertel gelang es der seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Bank, den Überschuss fast zu verdreifachen. Dabei profitierte sie vor allem von kräftigen Zuwächsen im Privatkundengeschäft. Mit einem Plus von rund zweieinhalb Prozent zählte die Aktie zu den Spitzenwerten im Leitindex.

Favorit im Dax war indes die T-Aktie mit einem Zugewinn von knapp 3 Prozent in Erwartung guter Geschäftszahlen.

Kurszielanhebungen nach den jüngsten Quartalsbilanzen von Fresenius und deren Tochter Fresenius Medical Care verhalfen diesen beiden Titeln aus dem medizinischen Bereich zu Gewinnen von jeweils rund 2 Prozent.

GOLDMAN VERHILFT DRILLISCH-AKTIE ZU DEUTLICHEN GEWINNEN

Im TecDax waren die Anteilsscheine von Drillisch Favorit mit einem Kursplus von 7 Prozent. Sie profitierten davon, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs das Papier nach der jüngst unterdurchschnittlichen Wertentwicklung nun zum Kauf empfiehlt. Mit der Zeit dürfte das Unternehmen zu den größten Nutznießern der Konsolidierung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zählen, schrieb Analyst Tim Boddy.

Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie profitierte im abgelaufenen Jahresviertel zwar von einer starken Nachfrage und der Euroschwäche, enttäuschte allerdings so manchen Börsianer mit seinem operativen Ergebnis. Das Papier büßte daraufhin als schwächster MDax-Wert eineinhalb Prozent ein.

Vorläufige Halbjahreszahlen gab zudem Deutschlands größter Solarkonzern Solarworld bekannt. Der konzernweite Absatz von Solarstrommodulen und Bausätzen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel. Die Papiere gewannen außerhalb der Dax-Familie etwas mehr als 3 Prozent, hatte im vergangenen Jahr allerdings rund 80 Prozent an Wert eingebüßt./ck/das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

03.08.2015

Puerto Rico bedient Anleihe nicht und gerät in Zahlungsverzug

WASHINGTON/SAN JUAN (dpa-AFX) - Das hoch verschuldete Puerto Rico ist in Zahlungsverzug geraten. Eine öffentliche Anleihe der staatlichen Public Finance Corporation (PFC) über insgesamt 58 Millionen Dollar (53 Mio Euro) sei nur mit 628 000 Dollar bedient worden, teilte die Entwicklungsbank von Puerto Rico am Montag mit. Die nötigen Mittel seien nicht vorhanden, hieß es in einer Stellungnahme.

Die Ratingagentur Moody's erklärte daraufhin laut US-Medien den Zahlungsausfall. Puerto Rico ist als selbstverwaltetes Außengebiet zwar US-Territorium, aber kein US-Bundesstaat. Es kann deshalb nur begrenzt auf Hilfe aus Washington hoffen. Das Land hat insgesamt einen Schuldenberg von rund 72 Milliarden Dollar (66 Mrd Euro). Dass Rechnungen nicht mehr bezahlt werden, kommt nicht überraschend.

Puerto Ricos Gouverneur Alejandro García Padilla hatte bereits Ende Juni Zahlungsausfälle angekündigt, sollten die Gläubiger keine Zugeständnisse machen: "Ziel ist ein Moratorium, um die Begleichung der Schulden einige Jahre zurückzustellen." Bereits Anfang Juli konnte nur knapp verhindert werden, dass der staatliche Energieversorger Prepa in Zahlungsverzug gerät./hbr/DP/he

03.08.2015

Athen berät mit Gläubigern über Privatisierungen

ATHEN (dpa-AFX) - Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern über Reformschritte gehen am Dienstag in Athen weiter. Im Mittelpunkt stehen dabei die geplanten Privatisierungen von Staatsunternehmen.

Die Regierung in Athen strebt eine Einigung mit den Gläubigern bis Mitte August an. Nach dem Willen von Ministerpräsident Alexis Tsipras soll das Abkommen am 18. August vom Parlament in Athen gebilligt werden, berichteten mehrere Medien am Montag. Tsipras zähle bei dieser Abstimmung erneut auf die Stimmen der Opposition, da der linke Flügel seiner Syriza-Partei im zuletzt zweimal bei Abstimmungen über Reformmaßnahmen im Parlament die Gefolgschaft verweigert hatte.

Die Gläubiger fordern von Athen unter anderem die Abschaffung von Steuererleichterungen für Bauern, die Erhöhung des Rentenalters, die Einschränkung von Streiks durch neue Gesetze und die Liberalisierung des Arbeitsmarktes. Eine Einigung darüber ist Voraussetzung für ein drittes Hilfspaket in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro. Viel Zeit hat Athen nicht: Am 20. August muss Griechenland 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen./tt/DP/she

03.08.2015

Griechenland will sich bis Mitte August mit Geldgebern einigen

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung strebt eine Einigung mit den Gläubigern des Landes bis Mitte August an. Demnach soll das Abkommen am 18. August von Parlament in Athen gebilligt werden. Dies sei das Ziel der Regierung unter Alexis Tsipras, berichteten mehrere griechische Medien am Montag. "Unternehmen 18. August" titelte die Athener Zeitung "Ta Nea".

Tsipras zähle bei dieser Abstimmung erneut auf die Stimmen der Opposition. Der linke Flügel seiner Partei hatte zuletzt zweimal gegen Reformmaßnahmen gestimmt, die Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit den Gläubigern über ein neues Hilfspaket waren. Die Vorhaben konnten nur mit den Stimmen der Opposition gebilligt werden.

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Regierung erfuhr, sind die Verhandlungen mit den Gläubigern noch in "vollem Gange". Sie hätten einen sehr "sensiblen" Punkt erreicht, sagte ein hoher Funktionär der Syriza-Regierungspartei. Die Gläubiger forderten am Montag die sofortige Begrenzung vorzeitiger Pensionierungen. Am Dienstag soll über die Privatisierungen gesprochen werden./tt/DP/she

03.08.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.08.2015 - 17.00 Uhr

Eurozone: Industriestimmung weniger geschwächt als erwartet

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Juli weniger eingetrübt als erwartet. Im Vormonat Juni war das Stimmungsbarometer noch auf den höchsten Stand seit April 2014 gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex, eine Unternehmensumfrage, sank im Juli um 0,1 Punkte auf 52,4 Zähler, wie das Forschungsinstitut Markit am Montag in London nach endgültigen Daten mitteilte. In einer ersten Schätzung waren noch 52,2 Punkte ermittelt worden. Die Zeichen stehen trotz der leichten Eintrübung mit einem Wert über der Marke von 50 weiter auf Wachstum.

Stimmung in griechischen Industrieunternehmen sinkt auf historisches Tief

LONDON - Die Stimmung in den griechischen Industrieunternehmen ist so schlecht wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999. Nach 46,9 Punkten im Vormonat lag der vom Forschungsunternehmen Markit erhobene Einkaufsmanagerindex im Juli bei nur 30,2 Punkten, teilte Markit am Montag in London mit.

USA: Bauausgaben steigen im Juni schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Juni schwächer als erwartet gestiegen. Sie seien im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,6 Prozent erwartet.

EZB kauft auch im Juli etwas mehr Anleihen als geplant

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auch im Juli etwas mehr Anleihen als ursprünglich geplant gekauft. Es wurden im abgelaufenen Monat Wertpapiere im Wert von 61,3 Milliarden Euro erworben, wie die EZB am Montag mitteilte. Bereits im Juni und Mai hatte das Volumen etwas über dem angepeilten Volumen von 60 Milliarden Euro pro Monat gelegen.

USA: ISM-Index fällt überraschend

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Juli überraschend eingetrübt. Der ISM-Index fiel von 53,5 Punkten im Vormonat auf 52,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

USA: Konsumausgaben steigen wie erwartet

WASHINGTON - Der Konsum der privaten Haushalte in den USA hat im Juni wie erwartet zugelegt. Die Konsumausgaben liegen um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, teilte das US-Handelsministerium am Montag mit. Diesen Wert hatten Ökonomen erwartet.

Sellering pocht auf fairen Ausgleich bei Bund-Länder-Finanzen

SCHWERIN - Im Streit um die künftige Mittelverteilung zwischen Bund und Ländern bleiben die Fronten auch nach den Mahnungen des Kieler Regierungschefs Torsten Albig (SPD) verhärtet. "Wir brauchen jetzt keine weiteren sommerlichen Plaudereien meines schleswig-holsteinischen Amtskollegen, sondern eine faire Lösung für die Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Die ostdeutschen Länder können dem Vorschlag, der bislang auf dem Tisch liegt, nicht zustimmen", betonte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Montag in Schwerin. Auch nach dem Auslaufen des Solidarpaktes im Jahr 2019 habe der Osten besondere Unterstützung nötig, da die Wirtschaft nach wie vor mittelständisch geprägt und die eigene Steuerkraft zu gering sei. Albig hatte die Ostländer zum Einlenken ermahnt.

Obama verschärft Klima-Ziele

WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama legt sich mit der US-Kohlelobby an, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Die neuen Klimaziele wollte er noch am Montag offiziell bekanntgeben. Danach müssten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoß bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern, berichtete die "New York Times" am Sonntag. Sollten die Vorsätze umgesetzt werden, müssten Hunderte Kohlekraftwerke schließen, schreibt die Zeitung. Es zeichnet sich bereits starker Widerstand der Republikaner ab.

Großbritannien: Industriestimmung steigt überraschend deutlich

LONDON - Die Stimmung in der britischen Industrie hat sich im Juli von den Rückschlägen der vergangenen Monate ein wenig erholt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie des Vereinigten Königreichs sei um 0,5 Punkte auf 51,9 Punkte gestiegen, teilte das Forschungsunternehmen Markit am Montag in London mit. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg auf 51,5 Punkten gerechnet. Der Einkaufsmanagerindex liegt weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten.

Chinas Wirtschaft verliert weiter an Schwung

PEKING/FRANKFURT - Die Wolken über dem Konjunkturhimmel Chinas werden immer düsterer: Nachdem sich am Wochenende der Industrie-Einkaufsmanagerindex der Handelsorganisation CFLP eingetrübt hatte, fiel am Montag der Index des Wirtschaftsmagazins Caixin weiter zurück. Während die CFLP-Kennzahl genau auf der 50-Punkte-Marke steht, die Wachstum von Schrumpfung trennt, liegt der Caixin-Index deutlich darunter.

Athen verhandelt mit Gläubigern über Steuerthemen

ATHEN - Die Gespräche zwischen den Gläubigern und der Regierung in Athen über Reformschritte werden am Montag fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Steuerthemen. Am Dienstag sollen dann die Privatisierungen unter die Lupe genommen werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Bei der Bahn gab es am Montag einen Streik gegen eine Privatisierung des Unternehmens.

Albig zu Bund-Länder-Finanzen: Schäuble-Angebot fair

KIEL - Im Konflikt um eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern hat der Kieler Ministerpräsident Torsten Albig an die ostdeutschen Länder appelliert, über ihren Schatten zu springen. Die Ostländer sollten in erster Linie fragen, welche Zahl am Ende herauskommt und nicht so sehr, wie diese Zahl zustande kommt, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Obama will Klima-Ziele verschärfen

WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama will am Montag seine Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels bekanntgeben. Nach den neuen Vorgaben müssten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoß bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern, berichtete die "New York Times" am Sonntag.

Vereinte Nationen einigen sich auf Entwicklungsziele bis 2030

NEW YORK - Nach dem Erfolg der sogenannten Jahrtausendziele haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf neue Entwicklungsziele für das Jahr 2030 geeinigt. Die Vertreter der 193 Nationen verabschiedeten am Sonntagabend in New York einen Katalog mit 17 sogenannten Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG). Die in mehr als zwei Jahren ausgehandelten Vorsätze sollen vor allem den Ärmsten der Welt helfen und die Erfolge der Jahrtausendziele sichern. Der Katalog soll im September auf einem Gipfel in New York von den Staats- und Regierungschefs aus aller Welt verabschiedet werden.

Stimmung in Chinas Industrie fällt auf Zwei-Jahres-Tief

PEKING - Die Stimmung in den Chef-Etagen der herstellenden Unternehmen Chinas ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Der Einkaufsmanagerindex sackte im Juli von 49,4 auf 47,8 Punkte ab, wie das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Montag bei Vorlage der endgültigen Veröffentlichung berichtete. In der ersten Schätzung wurde noch von einem Wert von 48,2 Punkten ausgegangen. Unterhalb der kritischen Marke von 50 ist von einem Schrumpfen der Wirtschaft auszugehen, darüber von Expansion. Experten hatten bei der zweiten Veröffentlichung mit einem Stand von 48,3 Punkten gerechnet.

Albig appelliert im Bund-Länder-Finanzstreit an Ostländer

KIEL - Im Konflikt um eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern hat der Kieler Ministerpräsident Torsten Albig an die ostdeutschen Länder appelliert, über ihren Schatten zu springen. Die Ostländer sollten in erster Linie fragen, welche Zahl am Ende herauskommt und nicht so sehr, wie diese Zahl zustande kommt, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur./rob/jsl

03.08.2015

USA: Bauausgaben steigen im Juni schwächer als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Bauausgaben im Juni schwächer als erwartet gestiegen. Sie seien im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,6 Prozent erwartet.

Allerdings waren die Bauausgaben im Mai deutlich stärker ausgefallen als bisher gemeldet. Das Ministerium revidierte den Zuwachs von zunächst 0,8 Prozent auf 1,8 Prozent nach oben./jkr/tos

03.08.2015

EZB kauft auch im Juli etwas mehr Anleihen als geplant

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auch im Juli etwas mehr Anleihen als ursprünglich geplant gekauft. Es wurden im abgelaufenen Monat Wertpapiere im Wert von 61,3 Milliarden Euro erworben, wie die EZB am Montag mitteilte. Bereits im Juni und Mai hatte das Volumen etwas über dem angepeilten Volumen von 60 Milliarden Euro pro Monat gelegen.

Im Rahmen des im März begonnen Kaufprogramms wollen die Zentralbanken des Eurosystems bis September 2016 Papiere im Volumen von 60 Milliarden Euro pro Monat kaufen. Die EZB hatte angekündigt, vor der Sommerflaute am Markt für europäische Staatsanleihen etwas mehr Anleihen zu erwerben.

Bisher liegt das Volumen der gekauften öffentlichen Papiere bei insgesamt 248,9 Milliarden Euro. Mit dem Kaufprogramm soll die Wirtschaft angekurbelt und die zu niedrige Inflation im Euroraum angeschoben werden./jkr/jsl

03.08.2015

USA: ISM-Index fällt überraschend

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Juli überraschend eingetrübt. Der ISM-Index fiel von 53,5 Punkten im Vormonat auf 52,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. Der Indikator deutet damit aktuell auf Wachstum hin.

Die Entwicklung im Überblick:

^ Juli Prognose Vormonat

Einkaufsmanagerindex 52,7 53,5 53,5

Beschäftigungsindex 52,7 -- 55,5

Auftragsindex 56,5 -- 56,0

Preisindex 44,0 -- 49,5

Produktionsindex 56,0 -- 54,0°

/jsl/bgf

03.08.2015

USA: Konsumausgaben steigen wie erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Konsum der privaten Haushalte in den USA hat im Juni wie erwartet zugelegt. Die Konsumausgaben liegen um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, teilte das US-Handelsministerium am Montag mit. Diesen Wert hatten Ökonomen erwartet.

Der Konsumzuwachs in den USA hat sich somit wieder etwas normalisiert. Das gilt auch für eine rückwirkende Korrektur der Zahlen. Bislang war noch davon ausgegangen worden, dass im Mai mit 0,9 Prozent der höchste Anstieg seit sechs Jahren erreicht worden war. Nun wurde der Zuwachs auf 0,7 Prozent nach unten revidiert.

Die Einkommen der privaten Haushalte erhöhten sich im Juni etwas stärker als erwartet. Sie stiegen um 0,4 Prozent, während Ökonomen nur einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet hatten. Allerdings wurde der Vormonatswert von 0,5 auf 0,4 Prozent nach unten revidiert.

Die Inflationsrate, gemessen am Preisindex PCE, stieg von 0,2 Prozent im Vormonat auf 0,3 Prozent. Ökonomen hatten mit 0,2 Prozent gerechnet. Die Kernrate, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausblendet und von der US-Notenbank Fed besonders beachtet wird, lag bei 1,3 Prozent und blieb damit auf dem Vormonatswert. Die nach wie vor schwache Teuerung gilt als Hemmschuh für die im laufenden Jahr erwartete Zinswende der Fed.

^Die Entwicklung im Überblick:

Juni Prognose Vormonat

Private Einkommen +0,4 +0,3 +0,4r

Private Konsumausgaben +0,2 +0,2 +0,7r

PCE (gg VJ) +0,3 +0,2 +0,2

PCE Kernindex (gg VJ) +1,3 +1,2 +1,3r°

(r=revidiert; alle Angaben in Prozent)

/tos/bgf

03.08.2015

Sellering pocht auf fairen Ausgleich bei Bund-Länder-Finanzen

SCHWERIN (dpa-AFX) - Im Streit um die künftige Mittelverteilung zwischen Bund und Ländern bleiben die Fronten auch nach den Mahnungen des Kieler Regierungschefs Torsten Albig (SPD) verhärtet. "Wir brauchen jetzt keine weiteren sommerlichen Plaudereien meines schleswig-holsteinischen Amtskollegen, sondern eine faire Lösung für die Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Die ostdeutschen Länder können dem Vorschlag, der bislang auf dem Tisch liegt, nicht zustimmen", betonte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Montag in Schwerin. Auch nach dem Auslaufen des Solidarpaktes im Jahr 2019 habe der Osten besondere Unterstützung nötig, da die Wirtschaft nach wie vor mittelständisch geprägt und die eigene Steuerkraft zu gering sei. Albig hatte die Ostländer zum Einlenken ermahnt./fp/DP/stb

03.08.2015

KORREKTUR/Eurozone: Industriestimmung weniger geschwächt als erwartet

(Korrigiert wird im zweiten Absatz, zweiter Satz der Vormonatswert des Einkaufsmanagerindex für Griechenland. Er liegt bei 46,9 Punkten.)

LONDON (dpa-AFX) - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Juli weniger eingetrübt als erwartet. Im Vormonat Juni war das Stimmungsbarometer noch auf den höchsten Stand seit April 2014 gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex, eine Unternehmensumfrage, sank im Juli um 0,1 Punkte auf 52,4 Zähler, wie das Forschungsinstitut Markit am Montag in London nach endgültigen Daten mitteilte. In einer ersten Schätzung waren noch 52,2 Punkte ermittelt worden. Die Zeichen stehen trotz der leichten Eintrübung mit einem Wert über der Marke von 50 weiter auf Wachstum.

In Griechenland brach die Stimmung in der Industrie ein. Hier fiel der Juli-Wert von 46,9 im Vormonat auf nur noch 30,2 Punkten. Dies war laut Markit der niedrigste Wert in Griechenland seit Umfragebeginn im Mai 1999.

Unter den größten Eurozonen-Staaten ist die Stimmung in Frankreich besonders schwach, wo die Zeichen mit 0,4 Punkten unter der 50-Punkte-Marke sogar auf Schrumpfung standen. Dies kam jedoch nicht überraschend, sondern war in der ersten Schätzung bereits berichtet und von Ökonomen so erwartet worden. Deutschland dagegen überraschte positiv und landete mit 51,8 Punkten um 0,3 Punkte über der ersten Schätzung.

In Südeuropa kam eine positive Überraschung aus Italien. Hier stieg der Indikator von 54,1 Punkten im Vormonat auf 55,3 Punkte. Ökonomen nur mit einem Wert von 53,9 gerechnet. Spanien dagegen überraschte negativ. Hier fiel der Wert von 54,5 Punkten auf 53,6 Punkte. Erwartet wurden aber 54,3 Punkte.

"Trotz der anhaltend guten Entwicklung wuchs die Eurozone im Juli erneut nur in moderatem Tempo, was auf eine Produktionssteigerungsrate von rund zwei Prozent auf Jahresbasis hindeutet", sagte Chris Williamson, Chefökonom bei Markit. Nach dem Überwinden der letzten Hürde in der griechischen Schuldenkrise werde die Dynamik der Konjunktur in der Eurozone aber voraussichtlich wieder zunehmen.

^Region/Index Juli Prognose Vorläufig Vormonat

EURORAUM

Verarb. Gew. 52,4 52,2 52,2 52,5

DEUTSCHLAND

Verarb. Gew. 51,8 51,5 51,5 51,9

FRANKREICH

Verarb. Gew. 49,6 49,6 49,6 50,7

ITALIEN

Verarb. Gew. 55,3 53,9 -- 54,1

SPANIEN

Verarb. Gew. 53,6 54,3 -- 54,5 °

(Angaben in Punkten)

/tos/jsl/stb

03.08.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Commerzbank bereitet Investoren wieder Freude

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der beschleunigte Erholungskurs der Commerzbank hat der Aktie des Frankfurter Kreditinstituts Auftrieb gegeben: Nach der Bilanzvorlage zum zweiten Quartal gewann der Anteilsschein zum Handelschluss am Montag 2,25 Prozent auf 12,050 Euro. Damit war die Commerzbank unter den besten Werten im Dax . Der Leitindex ging nach verhaltenem Start mit einem Plus von 1,19 Prozent über die Ziellinie.

"Das Management hat auch im zweiten Quartal geliefert und unseres Erachtens erneut gezeigt, dass die Restrukturierung auf gutem Wege ist", lobte Investmentanalyst Ingo Frommen von der Landesbank LBBW. Einvernehmlich betonten mehrere Analysten die Entwicklung in den Kernbereichen der Bank, dem Mittelstands- und Privatkundengeschäft. Zudem sei auch das Aktiengeschäft einer der operativen Gewinntreiber gewesen, so Frommen.

Die auf 10,5 Prozent und damit stärker als erwartet gestiegene harte Kernkapitalquote wurde von den Experten ebenfalls positiv herausgestellt. Für Analyst Dirk Becker von Kepler Cheuvreux ist die Commerzbank nun wieder solide aufgestellt. Gut kam erwartungsgemäß auch die angekündigte Dividende an - es wäre immerhin die erste Ausschüttung seit der Finanzkrise im Jahr 2008.

GERINGE PROFITABILITÄT BEMÄNGELT

Kritik gab es trotz all der positiven Überraschungen dennoch. Bemängelt wurde vor allem die immer noch niedrige Profitabilität. Da das Niedrigzinsumfeld das Geschäft erkennbar belastet habe, so LBBW-Experte Frommen, sei es auch richtig, dass der Vorstand die Kosten weiter im Blick behalte./ck/fbr/ajx/he

03.08.2015

ROUNDUP 2/Aktien Athen: Schwarzer Montag an griechischer Börse

(neu: Schlusskurs des Athex Composite)

ATHEN (dpa-AFX) - Mit einem massiven Kurssturz hat die griechische Börse nach gut einem Monat Zwangspause ihren Handel wieder aufgenommen. Börsenmakler sprachen von einem schwarzen Montag. Der Leitindex Athex Composite brach um 16,23 Prozent auf 668,06 Punkte ein. Am Morgen war es allerdings noch um 23 Prozent bergab gegangen.

Die meisten Experten hatten die dramatische Reaktion allerdings erwartet. "Die Börse (...) wird Druck bekommen. Das gilt auch für die Banken angesichts der Tatsache, dass sie rekapitalisiert werden sollen", sagte der Präsident des Kapitalmarkt-Komitees, Kostas Botopoulos.

Die Regierung hatte die Athener Börse nach der Zuspitzung der Griechenland-Krise vor fünf Wochen geschlossen, um noch schlimmere Turbulenzen zu vermeiden. Es war die längste Handelsaussetzung seit den 1970er Jahren. Zuletzt war in Athen am 26. Juni gehandelt worden.

BANKEN LEIDEN BESONDERS

"Die Börse zeigt, was wir Anleger von der Wirtschaftslage halten", sagte ein altgedienter Börsenmakler. Eine Umfrage des Forschungsunternehmens Markit vom Montag schlug in die gleiche Kerbe: Die Stimmung in den griechischen Industrieunternehmen war demnach im Juli so schlecht wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999.

Sogar Unternehmen wie die Elektrizitätsgesellschaft DEI und das Glücksspielunternehmen Opap nahmen schweren Schaden an der Börse. Der Handel mit Aktien von drei Banken musste ausgesetzt werden, nachdem diese besonders hohe Verluste erlitten hatten.

Andere Börsenmakler sagten, es sei völlig normal, dass die Börse so reagiere: "Klar war das ein schwarzer Montag, es musste aber ein Anfang gemacht werden, der uns irgendwann zurück zur Normalität führt."

WEITERHIN EINSCHRÄNKUNGEN

Für Transaktionen an der griechischen Börse gelten Einschränkungen: Anleger, die ihr Geld bei griechischen Banken haben, können bis auf weiteres nur dann Aktien kaufen, wenn sie dafür Geldmittel aus dem Ausland verwenden oder Bargeld anlegen, sagte der Präsident des Kapitalmarkt-Komitees, Botopoulos.

Die Schließung der Athener Börse war als Teil der Kapitalverkehrskontrollen beschlossen worden, die am 29. Juni verhängt worden waren, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Zusammenbruch der Banken mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben.

NEUES HILFSPAKET

Griechenland verhandelt zurzeit mit den Gläubigern über ein neues Hilfspaket in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro. Viel Zeit hat Athen nicht. Am 20. August muss Griechenland 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zahlen. Der EU-Währungskommissar Pierre Moscovici sagte der Athener Zeitung "Ethnos" dazu: "Wenn alle ihre Verpflichtungen vom 12. Juli (Eurogipfel) erfüllen, dann könnte es zu einer Einigung kommen." Die Gläubiger fordern die Abschaffung von Steuererleichterungen für Bauern, die Erhöhung des Rentenalters, die Einschränkung von Streiks durch neue Gesetze und die Liberalisierung des Arbeitsmarktes.

In Griechenland litten am Montag nicht nur die Anleger. Die Kassenärzte behandelten Patienten nur noch gegen Bargeld. Der Staat bezahlt sie nach Angaben ihres Verbandes seit Februar nicht mehr. Die Proteste der Ärzte sollten bis Freitag weitergehen. Und wer mit der Bahn reisen wollte, musste erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen. Die griechische Eisenbahner legten am Montag die Arbeit für mehrere Stunden nieder. Sie protestierten damit gegen geplante Privatisierungen./tt/DP/tos/das/stb/mis/he

03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Exane BNP hebt Ziel für Fresenius auf 68 Euro - 'Outperform'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen von 64 auf 68 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Medizinkonzern habe mit seinem Umsatz aus dem zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und zudem die Ziele erhöht, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Montag. Die Kehrtwende bei den Margen sei bestätigt worden./ajx/das

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03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Exane BNP hebt Ziel für Deutsche Bank auf 30 Euro - 'Neutral'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 26,30 auf 30,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Eine Kapitalerhöhung im Oktober sei nun weniger wahrscheinlich geworden, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Montag mit Verweis auf Aussagen des neuen Managements./ajx/das

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03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Ziel für RIB Software auf 18 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für RIB Software nach Quartalszahlen von 17 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Spezialist für Bausoftware habe ein starkes Zahlenwerk vorgelegt und damit seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag./ajx/das

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03.08.2015

ROUNDUP/Aktien Athen: Schwarzer Montag an griechischer Börse

ATHEN (dpa-AFX) - Mit einem massiven Kurssturz hat die griechische Börse nach gut einem Monat Zwangspause ihren Handel wieder aufgenommen. Börsenmakler sprachen von einem schwarzen Montag. Am Morgen war es um 23 Prozent bergab gegangen, am frühen Nachmittag betrug das Minus immer noch 17 Prozent.

Die meisten Experten hatten die dramatische Reaktion allerdings erwartet. "Die Börse (...) wird Druck bekommen. Das gilt auch für die Banken angesichts der Tatsache, dass sie rekapitalisiert werden sollen", sagte der Präsident des Kapitalmarkt-Komitees, Kostas Botopoulos.

Die Regierung hatte die Athener Börse nach der Zuspitzung der Griechenland-Krise vor fünf Wochen geschlossen, um noch schlimmere Turbulenzen zu vermeiden. Es war die längste Handelsaussetzung seit den 1970er Jahren. Zuletzt war in Athen am 26. Juni gehandelt worden.

BANKEN LEIDEN BESONDERS

"Die Börse zeigt, was wir Anleger von der Wirtschaftslage halten", sagte ein altgedienter Börsenmakler. Eine Umfrage des Forschungsunternehmens Markit vom Montag schlug in die gleiche Kerbe: Die Stimmung in den griechischen Industrieunternehmen war demnach im Juli so schlecht wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999.

Sogar Unternehmen wie die Elektrizitätsgesellschaft DEI und das Glücksspielunternehmen Opap nahmen schweren Schaden an der Börse. Der Handel mit Aktien von drei Banken musste ausgesetzt werden, nachdem diese besonders hohe Verluste erlitten hatten.

Andere Börsenmakler sagten, es sei völlig normal, dass die Börse so reagiere: "Klar war das ein schwarzer Montag, es musste aber ein Anfang gemacht werden, der uns irgendwann zurück zur Normalität führt."

WEITERHIN EINSCHRÄNKUNGEN

Für Transaktionen an der griechischen Börse gelten Einschränkungen: Anleger, die ihr Geld bei griechischen Banken haben, können bis auf weiteres nur dann Aktien kaufen oder verkaufen, wenn sie dafür Geldmittel aus dem Ausland verwenden oder Bargeld anlegen, erklärte der Präsident des Kapitalmarkt-Komitees, Botopoulos.

Die Schließung der Athener Börse war als Teil der Kapitalverkehrskontrollen beschlossen worden, die am 29. Juni verhängt worden waren, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Zusammenbruch der Banken mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben.

NEUES HILFSPAKET

Griechenland verhandelt zurzeit mit den Gläubigern über ein neues Hilfspaket in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro. Viel Zeit hat Athen nicht. Am 20. August muss Griechenland 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zahlen. Der EU-Währungskommissar Pierre Moscovici sagte der Athener Zeitung "Ethnos" dazu: "Wenn alle ihre Verpflichtungen vom 12. Juli (Eurogipfel) erfüllen, dann könnte es zu einer Einigung kommen." Die Gläubiger fordern die Abschaffung von Steuererleichterungen für Bauern, die Erhöhung des Rentenalters, die Einschränkung von Streiks durch neue Gesetze und die Liberalisierung des Arbeitsmarktes.

In Griechenland litten am Montag nicht nur die Anleger. Die Kassenärzte behandelten Patienten nur noch gegen Bargeld. Der Staat bezahlt sie nach Angaben ihres Verbandes seit Februar nicht mehr. Die Proteste der Ärzte sollten bis Freitag weitergehen. Und wer mit der Bahn reisen wollte, musste erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen. Die griechische Eisenbahner legten am Montag die Arbeit für mehrere Stunden nieder. Sie protestierten damit gegen geplante Privatisierungen./tt/DP/tos/das/stb

03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Takkt auf 21 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Takkt von 18,80 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Im Amerika-Geschäft weise der Büroversandhändler starkes organisches Wachstum auf und auch in Europa komme die Dynamik allmählich wieder zurück, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Montag. Abbott erhöhte seine Schätzungen. Derweil verdaue der Markt die Folgen der jüngsten Akquisitionen. Die Takkt-Aktie dürfte sich weiter überdurchschnittlich entwickeln./ajx/das

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03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Merrill Lynch hebt Infineon auf 'Neutral' und Ziel 10,50 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Infineon nach Zahlen von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 10,40 auf 10,50 Euro angehoben. Nach dem Zwischenbericht hielten sich Chancen und Risiken nun die Waage, schrieb Analyst Adithya Metuku in einer Studie vom Montag. Dennoch seien ein erneuter starker Lagerabbau bei Kunden sowie konjunkturelle Schwächephasen nicht auszuschließen. Der Experte senkte seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) für dieses und das kommende Jahr um 2 beziehungsweise 4 Prozent./men/das

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03.08.2015

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux senkt Ziel für LafargeHolcim -'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für LafargeHolcim von 81 auf 78 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Nach der vom Zementkonzern zurückgenommenen Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) habe auch er seine Schätzung reduziert, schrieb Analyst Josep Pujal in einer Studie vom Montag. Kurzfristig gebe es Probleme, mittelfristig habe er aber Hoffnung. Anleger sollten Geduld haben./ajx/das

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03.08.2015

ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Airbus auf 74 Euro - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Airbus nach deutlich besser als erwarteten Quartalszahlen von 69 auf 74 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der mittelfristige Ergebnisausblick habe sich spürbar verbessert, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Montag. Die Risiken mit Blick auf die Ergebnisentwicklung des Flugzeugbauers bis 2018 seien deutlich gesunken./ck/das

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