dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

29.07.2014

ROUNDUP: Twitter verzückt Börsianer mit Werbe- und Nutzerwachstum

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Ein starker Anstieg der Werbeeinnahmen und der Nutzerzahlen hat die Twitter -Aktie durch die Decke gehen lassen. Am Dienstag schoss das Papier nachbörslich um bis zu 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar in die Höhe. Nach einer rasanten Berg- und Talfahrt in den vergangenen Monaten sind die Anteilsscheine damit doppelt soviel wert wie beim Börsengang im November.

Der Kurznachrichtendienst erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 312 Millionen Dollar (233 Mio Euro) - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Haupteinnahmequelle ist die Werbung auf mobilen Geräten. Die Zahl der Nutzer stieg im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 271 Millionen.

JAHRESPROGNOSE ANGEHOBEN

"Wir sind überzeugt, dass wir Twitter einem noch breiteren Publikum nahebringen können", erklärte Firmenchef Dick Costolo am Sitz in San Francisco. Alleine in den vergangenen drei Monaten kamen 16 Millionen neue Nutzer hinzu - das ist laut Costolo der stärkste Anstieg in fünf Quartalen. Zum Vergleich: Ausgerechnet in dem Quartal, in dem der Börsengang die volle Aufmerksamkeit auf Twitter gelenkt hatte, war der Dienst um lediglich 9 Millionen Nutzer gewachsen.

Nun konnte das Management sogar seine Jahresprognose anheben. Es erwartet einen Umsatz von bis zu 1,33 Milliarden Dollar. Zuvor hatte die Erwartung bei maximal 1,25 Milliarden Dollar gelegen.

KONKURRENZ

Bei den Anleger besteht die grundsätzliche Sorge, dass Twitter von anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook ausgebootet werden könnte. Die Börsianer achten deshalb penibel auf die Nutzerzahlen. Die Logik dahinter ist simpel: Je mehr Nutzer zu Twitter strömen, desto mehr Werbeeinnahmen werden auf Dauer fließen. Facebook ist mit dieser Taktik zu einem hochprofitablen Unternehmen herangewachsen.

Vom Geld verdienen war Twitter indes im vergangenen Quartal noch weit entfernt. Im Gegenteil: Wegen der aktienbasierten Vergütung der Mitarbeiter rutschte das Unternehmen noch tiefer in die Verlustzone - und zwar von unterm Strich 42 Millionen auf 145 Millionen Dollar. Ohne diese Aufwendungen wäre die Firma profitabel gewesen, rechnete Twitter vor.

Nutzer könnten über Twitter bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten absetzen, die auch Links zu Websites, Bildern oder Videos enthalten können. Der Dienst positioniert sich damit als Medium für die Verbreitung von schnellen Nachrichten. Um attraktiver für neue Nutzer zu werden, hatte Twitter sein Design überarbeitet./das/DP/he

29.07.2014

Amgen will trotz größerem Optimismus Tausende Stellen streichen - Börse jubelt

THOUSAND OAKS (dpa-AFX) - Der weltweit größte Biotechkonzern Amgen will trotz guter Geschäfte Fabriken schließen und bis zu 15 Prozent der Stellen streichen. Betroffen seien 2 400 bis 2 900 Angestellte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Derweil hob Amgen seine Umsatz- und Ergebnisprognose an und zeigt sich damit optimistischer als unternehmensfremde Experten. Am Aktienmarkt kam diese Mischung gut an: Im nachbörslichen Handel legten Amgen-Titel um mehr als 5 Prozent zu.

Der Konzern rechnet für das laufende Jahr nun mit einem Umsatz von 19,5 bis 19,7 Milliarden US-Dollar (bisher 19,2-19,6). Das um Einmalereignisse bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei 8,20 bis 8,40 Dollar (bisher: 7,90-8,20) liegen. Analysten waren bisher von 19,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 8,10 Dollar ausgegangen.

Im zweiten Quartal hatte Amgen den Umsatz dank überraschend guter Verkäufe zum Beispiel des Arthritis-Medikaments Enbrel um 11 Prozent auf 5,18 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn legte unter dem Strich um 23 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar zu. Auch hier hatten die Expertenschätzungen niedirger gelegen./he

29.07.2014

Twitter verzückt Börsianer mit Werbe- und Nutzerwachstum

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Ein starker Anstieg der Werbeeinnahmen und der Nutzerzahlen hat die Twitter -Aktie durch die Decke gehen lassen. Am Dienstag schoss das Papier nachbörslich um 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar in die Höhe. Nach einer rasanten Berg- und Talfahrt in den vergangenen Monaten ist das Papier damit nun doppelt soviel wert wie beim Börsengang im November.

Der Kurznachrichtendienst erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 312 Millionen Dollar (233 Mio Euro) - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Haupteinnahmequelle ist die Werbung auf mobilen Geräten. Die Zahl der Nutzer stieg im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 271 Millionen. "Wir sind überzeugt, dass wir Twitter einem noch breiteren Publikum nahebringen können", erklärte Firmenchef Dick Costolo am Sitz in San Francisco.

Es gab allerdings einen Wermutstropfen: Wegen der aktienbasierten Vergütung der Mitarbeiter rutschte Twitter noch tiefer in die roten Zahlen - und zwar von unter dem Strich 42 Millionen auf 145 Millionen Dollar. Ohne diese Aufwendungen wäre die Firma profitabel gewesen, rechnete Twitter vor./das/DP/he

29.07.2014

American Express profitiert von Konsumfreude

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Lust aufs Einkaufen mit der Kreditkarte hat dem Anbieter American Express die Kasse gefüllt. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro), wie das New Yorker Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Erträge - die gesamten Einnahmen - legten um 5 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten mit dem Abschneiden gerechnet. Die Aktie bewegte sich nachbörslich kaum.

American Express gehört zusammen mit Visa <3V64.FSE> und Mastercard zu den drei großen Kreditkarten-Anbietern. Im Unterschied zur Konkurrenz vergibt American Express auch den eigentlichen Kredit. Die Konkurrenten sind Dienstleister vor allem der Banken und leben von den Gebühren, die bei jeder Zahlung mit ihren Karten anfallen./das/DP/he

29.07.2014

Qiagen legt wie erwartet zu und bestätigt Prognose - Weiterer Aktienrückkauf

HILDEN/VENLO (dpa-AFX) - Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen sieht sich nach einem guten zweiten Quartal weiterhin auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Dank der kräftigen Nachfrage nach Analysegeräten und Tuberkulose-Tests legte das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg um neun Prozent auf 60,9 Millionen US-Dollar (45 Mio Euro), wie das auf Laborgeräte und Tests zum Nachweis von Krankheiten spezialisierte TecDax-Schwergewicht in Venlo am Dienstag nach Börsenschluss in den USA mitteilte.

Der Umsatz legte bereinigt um Übernahmeeffekte um fünf Prozent auf 331,2 Millionen Dollar zu. Damit traf Qiagen die Erwartungen der Experten. Vorstandschef Peer Schatz bestätigte zudem die Prognose. Demnach sollen Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr steigen. Außerdem kündigte er ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 100 Millionen Dollar an./stk/zb/he

29.07.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 29.07.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.07.2014

ADIDAS

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Adidas auf "Buy" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Das gute Abschneiden der von Adidas bei der Fußball-Weltmeisterschaft gesponserten Mannschaften sei mit Blick auf Umsatzwachstum und Marken-Bewusstsein positiv, schrieb Analyst John Guy in einer Studie vom Dienstag. Das Umsatzwachstum auch in steigende Gewinne umzumünzen sei für den Sportartikelhersteller aber schwieriger geworden.

ADIDAS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Adidas vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Der Umsatz des Sportartikelherstellers sollte sich erholt haben, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Die Gewinnziele seien aber ambitioniert.

AIRBUS GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Airbus trotz eines Berichts über eine mögliche Auftragsstornierung auf "Buy" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Dass sich Skymark Airlines die sechs bestellten Großraumflugzeuge des Typs A380 laut der Nachrichtenagentur Bloomberg nicht leisten könne und über eine Stornierung verhandele, habe keine großen Auswirkungen auf Airbus, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie vom Dienstag. Er gehe davon aus, dass Airbus die Flugzeuge an einen anderen Kunden verkaufen könne. (Airbus bestätigte die Stornierung des Auftrags nach Veröffentlichung der Analyse offiziell.)/gl/tav

AIXTRON

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Umsatz und Ergebnis des LED-Industrieausrüsters hätten im zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Erfreulicher sei hingegen der erneut deutliche Anstieg des Auftragseingangs gewesen. Zwar habe er seine Prognosen für das Ergebnis je Aktie 2014 und 2015 gesenkt, bleibe aber bei seinem Kursziel.

AIXTRON

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Der LED-Industrieausrüster habe die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Dienstag. Auf dem aktuellen Kursniveau seien die Perspektiven für eine möglicherweise am Jahresende beginnende Erholung angemessen eingepreist. Daher bleibe es bei der "Hold"-Empfehlung.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Aixtron nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Der LED-Industrieausrüster habe die Markterwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Veysel Taze in einer Studie vom Dienstag. Die Wachstums- und Profitabilitätserwartungen des Marktes seien mit Blick auf die kommenden Jahre aber nach wie vor zu hoch. Auch die Aktien erschienen recht hoch bewertet.

AIXTRON

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Die erhoffte Erholung sei noch nicht sichtbar, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie des Anlagenbauers sei weiterhin sehr anspruchsvoll bewertet. Die Markterwartungen dürften aber nur noch leicht sinken in der Annahme, dass die Talsohle nun möglicherweise bald erreicht sei.

AIXTRON

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Aixtron aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 12 Euro belassen. Analyst Tim Wunderlich begründete sein Kaufvotum in einer Studie vom Dienstag mit einer vermutlich besseren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte sowie dem jüngsten Kursrutsch. Die neue Generation der MOCVD-Anlagen dürfte die Nachfrage nach den Maschinen des LED-Industrieausrüsters stimulieren. Die Zahlen für das zweite Quartal hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen.

AIXTRON

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Aixtron nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Das zweite Quartal sei erneut schwach ausgefallen, was aber weitgehend erwartet worden sei, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Dienstag. Besonders wichtig sei es für den LED-Industrieausrüster nun, im dritten und vierten Quartal Aufträge für die erwartete neue Maschinengeneration einzuholen. Die Umsatztrends dürften im Gesamtjahr 2014 schwach bleiben und Verluste geschrieben werden. Im Aktienkurs erscheine dies aber zunehmend eingepreist zu sein.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Aixtron nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 8,50 Euro belassen. Auf den ersten Blick habe der Geschäftsbericht für das zweite Jahresviertel keine Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Zwar erfreuten sich LED-Hersteller einer gestiegenen Endkundennachfrage, aber bei Aixtron als Hersteller von LED-Produktionsanlagen sei davon weiterhin nichts zu spüren gewesen.

AIXTRON

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Aixtron nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Es gebe weiterhin keine Anzeichen einer Erholung der Auftragseingänge bei dem Spezialmaschinenbauer, schrieb Analystin Tammy Qiu in einer Studie vom Dienstag. Es bestehe die Gefahr, dass die für das zweite Halbjahr geplante Markteinführung der nächsten Generation von MOCVD-Produktionsanlagen die Lage nicht sonderlich ändern werde, da der Wettbewerbsdruck in China zunehme.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Das zweite Quartal des Anlagenbauers für die LED-Industrie habe den Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Wichtig für die weitere Entwicklung der Aktien sei nun insbesondere, wie die vermutlich im September auf den Markt kommende neue Maschine bei den Kunden von Aixtron ankommen werde.

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 11 Euro belassen. Das zweite Quartal des Spezialmaschinenbauers habe den Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Dienstag. Die zunehmend positive Stimmung unter den LED-Kunden dürfte schon bald zu einem Auftragszuwachs führen. Die Trendwende bei Aixtron rücke entsprechend näher.

ASTRAZENECA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für AstraZeneca von 4900 auf 5400 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Andrew Baum begründete die Kurszielanhebung in einer Studie vom Dienstag mit den Fortschritten in der Produktpipeline des britischen Pharmakonzerns. Insbesondere in der Krebsforschung seien die Aussichten langfristig sehr stark. Überdies stütze die Aussicht auf einen weiteren Übernahmeversuch durch den US-Konzern Pfizer nach Ablauf der Dreimonatsfrist am 26. August. Die Wahrscheinlichkeit hierfür sieht Baum noch bei 25 Prozent.

BERTRANDT

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Bertrandt aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 126 auf 124 Euro gesenkt. Nach der jüngsten Kurskorrektur sei eine Kaufempfehlung wieder angemessen, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Dienstag. Die Verlangsamung der Geschäftsentwicklung bei dem Entwicklungsdienstleister für die Auto- und Flugzeugindustrie dürfte nur vorübergehend sein.

BP

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat BP nach Zahlen für das zweite Quartal von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 525 auf 540 Pence angehoben. Der Ölkonzern habe die Gewinnerwartungen übertroffen, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Dienstag. Er schraubte seine Prognosen entsprechend nach oben.

CEWE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Cewe vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Da das zweite Quartal für den Fotospezialisten eher unbedeutend sei, rechne sie nicht mit größeren Impulsen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Dienstag. Dennoch dürften die Resultate das große Wachstumspotenzial des Online-Drucks verdeutlichen.

CONTINENTAL AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Continental vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 210 Euro belassen. In einem solide verlaufenen zweiten Quartal dürften einzig negative Währungseffekte die Bilanz des Autozulieferers und Reifenherstellers leicht getrübt haben, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Dies sei aber kein Grund zur Sorge, da sich die Märkte mit Ausnahme von Brasilien weiter positiv entwickelt haben dürften. Die Automotive-Sparte sollte daher leicht zugelegt haben. Seine Schätzungen beließ Ludwig wegen der auch für das zweite Halbjahr zu erwartenden niedrigen Rohstoffkosten unverändert.

DAB BANK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Die DAB Bank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 3 Euro belassen. Die Bank habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Dienstag. In den Zahlen habe sich die geringere Handelsaktivität der Kunden widergespiegelt.

DANONE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Danone nach Zahlen von 55 auf 57 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Zahlen des Nahrungsmittel- und Getränkeherstellers hätten nicht überzeugt, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Dienstag. Die Bestätigung der Jahresziele sei erfreulich, wenngleich sie zunehmend ambitioniert erschienen. Die wieder aufgekeimten Spekulationen über einen Verkauf der Sparte Medizinische Ernährung dürften die Aktien stützen.

DEUTSCHE ANNINGTON

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Annington vor Zahlen von 21,50 auf 23,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Bezüglich der mittelfristigen Entwicklung sei er inzwischen optimistischer und habe seine Schätzungen für 2015 und 2016 angehoben, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Quartal dürfte das Immobilien-Unternehmen die operative Kennziffer FFO (Funds From Operations) um 30 Prozent gesteigert haben.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 35 auf 32 Euro gesenkt. Der Vorsteuergewinn der Bank habe die Konsensschätzung übertroffen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Dienstag. Die Kurszielsenkung sei den herausfordernden Marktbedingungen und der im Zuge der Kapitalerhöhung gestiegenen Aktienanzahl geschuldet. Die Kaufempfehlung begründete der Experte mit der gestärkten Bilanz und der substanziellen Unterbewertung des Geldhauses.

DEUTSCHE BANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 31,42 (Kurs: 26,80) Euro belassen. Der Markt dürfte eher vorsichtig auf die Quartalsbilanz des größten deutschen Kreditinstituts reagieren, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Die Ergebnisse seien in den meisten Geschäftsbereichen unter den Markterwartungen ausgefallen und die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten blieben ein beherrschendes Thema.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die operativen Kennziffern im zweiten Quartal seien positiv ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Dienstag. Dank einer geringeren Risikovorsorge und überraschend höherer Erträge habe das Vorsteuerergebnis deutlich über seiner Prognose gelegen. Seine weiterhin positive Einschätzung der Aktie begründete der Analyst mit dem niedrigeren Bewertungsniveau, Fortschritten bei der Restrukturierung und erwarteten operativen Verbesserungen.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 38,15 Euro belassen. Das zweite Quartal habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Von der Kernkapitalquote in Höhe von 11,5 Prozent zeigte sich Becker aber enttäuscht. Die Aktie sei jedoch günstig bewertet.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Das zweite Quartal sei für die deutsche Großbank auf Vorsteuerniveau wegen geringerer Kosten und höherer Erträge besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Negativ sei hingegen die im Vergleich zum ersten Quartal leicht gesunkene feste Kernkapitalquote.

DEUTSCHE BANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 31,42 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn des größten deutschen Kreditinstituts sei dank des Bereichs Corporate Banking & Securities (CB&S) und der nicht zum Kerngeschäft zählenden Sparten höher ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Beim Überschuss habe die Bank aber seine sowie die Konsensschätzungen verfehlt. Die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten blieben das beherrschende Thema.

DIALOG SEMICONDUCTOR

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Dialog Semiconductor mit "Overweight" und einem Kursziel von 27 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Seine positive Bewertung der Aktie stütze sich auf die Produktführerschaft des Halbleiterunternehmens, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürfte sich Dialog mit einer starken Umsetzung der eigenen Strategie bei Umsatz und Gewinnen an die Branchenspitze setzen. Der hohe Bewertungsabschlag der Aktie wegen der großen Abhängigkeit von Apple sei übertrieben.

DMG MORI SEIKI

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für DMG Mori Seiki vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,50 Euro belassen. Analyst Henning Breiter rechnet laut einer Studie vom Dienstag mit einem herausragenden zweiten Quartal des Werkzeugmaschinenherstellers.

DÜRR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Dürr vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Auftragseingang des Lackieranlagenbauers und Autozulieferers dürfte erneut gestiegen sein, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Dienstag. Nach dem jüngsten Kursrückgang sei die Dürr-Aktie nicht mehr hoch bewertet.

ELMOS SEMICONDUCTOR AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Elmos Semiconductor vor Zahlen von 18,50 auf 20,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Malte Schaumann rechnet mit soliden Resultaten für das zweite Quartal. Er habe nun auch die Gewinnprognosen für 2016 in sein Bewertungsmodell eingearbeitet, begründete der Analyst die Kurszielerhöhung in einer Studie vom Dienstag.

EVONIK

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Evonik vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die geschäftlichen Trends aus dem Auftaktquartal dürften sich fortgesetzt haben, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Dienstag. Er erwarte für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang. Der Spezialchemie-Konzern dürfte den Ausblick aber bekräftigen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für FMC vor Zahlen für das zweite Quartal von 46,00 auf 48,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Dialyseanbieter dürfte nicht gerade inspirierende Zahlen vorlegen, die Jahresziele aber bestätigen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Dienstag. Der Bewertung lägen nun seine Schätzungen für 2015 zugrunde, hieß es zum erhöhten Kursziel.

FREENET NAMENSAKTIEN

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Freenet aus Bewertungsgründen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 21 Euro belassen. Das aktuelle Kursniveau sowie die attraktiven Renditen sprächen für eine "Hold"-Empfehlung, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Dienstag.

GEA GROUP

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Bilanz habe ihn in seiner positiven Einschätzung der Aktie bestätigt, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Montag. Der Anlagenbauer habe in seinem zweiten Quartal auf allen Ebenen besser abgeschnitten als gedacht.

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Das zweite Quartal des Anlagenbauers habe keine Überraschungen gebracht, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Dienstag. Sowieso seien größere Überraschungen vor der Strategie-Tagung am 13. Oktober unwahrscheinlich.

GEA GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 33,50 auf 35,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. An seinen Schätzungen für den Anlagenbauer habe sich nach dem durchwachsenen zweiten Quartal nichts geändert, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom Dienstag. Diese lägen ebenso wie die Markterwartungen bereits am oberen Ende der Unternehmens-Zielspanne. Als nächster Kurstreiber für die Aktie könnte sich eine Kapitalmarktveranstaltung im Oktober erweisen. Das Kurspotenzial sei aber begrenzt, schrieb Liddy zum beibehaltenen Anlagevotum.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Gea Group nach Zahlen von 34 auf 36 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Zahlen für das zweite Quartal seien besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Dienstag. Der Ausblick sei bestätigt worden. Turnwald hob seine Gewinnschätzungen für den Anlagenbauer an.

GLAXOSMITHKLINE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für GlaxoSmithKline nach Zahlen von 1740 auf 1520 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Quartalsbericht des Pharmakonzerns samt seiner gesenkten Jahresziele hätten enttäuscht, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Gewinnerwartungen reduziert.

GLAXOSMITHKLINE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für GlaxoSmithKline von 1730 auf 1500 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Seine reduzierten Schätzungen spiegelten den revidierten Jahresausblick des britischen Pharmakonzerns wider, schrieb Analyst Mark Purcell in einer Studie vom Dienstag. Zudem berücksichtige er nun die pessimistischeren Ziele für das Geschäft mit Atemwegserkrankungen sowie für die von Novartis übernommenen Tierarzneimittel und Impfstoffe. Er glaube aber weiterhin, dass die Briten bis 2020 den Gewinn je Aktie (EPS) im Schnitt um jährlich sechs Prozent steigern und die Dividende anheben könnten.

GRENKELEASING

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Grenkeleasing nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 76 auf 92 Euro angehoben. Der Spezialist für IT-Leasing habe im zweiten Quartal in allen Bereichen besser als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Die sehr optimistische Telefonkonferenz und die Erhöhung des Ausblicks für 2014 signalisierten, dass sich die mittelfristigen Geschäftsaussichten weiter verbessert hätten.

HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für HHLA auf "Hold" mit einem Kursziel von 17,30 Euro belassen. Abfertigungsprobleme dürften im dritten Quartal negativ durchschlagen, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Dienstag. Auch die Krise in der Ukraine, wo HHLA ein Terminal im Hafen von Odessa betreibt, berge Gefahren. Und schließlich dürfte der Personalaufbau am Hamburger Container-Terminal Burchardkai den Hafenbetreiber in diesem Jahr rund zwei Prozent seines operativen Gewinns (Ebit) kosten.

HSBC HLDGS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für das Papier der britischen Bank HSBC vor Zahlen von 640 auf 593 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Wegen etwas niedrigerer Erträge und höherer Wertminderungen habe er seine Gewinnschätzungen für 2014 bis 2016 um vier bis sechs Prozent reduziert, schrieb Analyst Jason Napier in einer Studie vom Dienstag.

INDITEX

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Inditex nach einem Aktiensplit im Verhältnis 1:5 von 115 auf 23 Euro angepasst und die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Zafer Rüzgar passte in einer Studie vom Dienstag zudem seine Gewinnschätzungen an die höhere Aktienzahl an. Seit dem erstmaligen Sprung über 100 Euro im August 2012 habe sich das Papier des Modekonzerns im Vergleich zum Konkurrenten H&M etwa nur moderat entwickelt, so der Experte. Dies mache die Maßnahme des Managements plausibel. Vom gegenwärtig dennoch hohen Kursniveau habe die Aktie aber nur moderates Aufwärtspotenzial.

INDUS HOLDING AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Indus Holding von 40 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Zielerhöhung reflektiere den gestiegenen Wert der einzelnen Unternehmensteile, schrieb Analyst Matthias Engelmayer in einer Studie vom Dienstag. Operativ laufe es bei der auf mittelständische Unternehmen spezialisierten Beteiligungsgesellschaft weiterhin solide.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Infineon vor Zahlen von 10,80 auf 11,10 Euro erhöht und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Tim Wunderlich rechnet laut einer Studie vom Dienstag mit einem guten dritten Geschäftsquartal. Ihm zufolge dürfte der Chiphersteller auch die Unternehmensziele anheben.

JENOPTIK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Jenoptik vor Zahlen für das zweite Quartal von 13,20 auf 11,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analyst Igor Kim rechnet laut einer Studie vom Dienstag mit schwächeren Resultaten des Technologie-Unternehmens. Es dürfte schwierig werden, den Gesamtjahresausblick zu erreichen. Da die Aktien unterbewertet erschienen, bleibe es aber beim Kaufvotum.

JENOPTIK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Jenoptik vor Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber auf 12 Euro belassen. Nach dem zuletzt deutlichen Kursrückgang habe die Aktie bereits viel Negatives vorweggenommen, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Dienstag. Die Risiken im Zusammenhang mit einer möglichen Aktienplatzierung durch ECE sowie die Eintrübung der Perspektiven für das Rüstungsgeschäft seien mehr als ausreichend im Kurs abgebildet. Das zweite Quartal dürfte weitgehend planmäßig verlaufen sein.

JUNGHEINRICH AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Jungheinrich von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel auf 58 Euro belassen. "Der Markt für Gabelstapler entwickelt sich aktuell weltweit sehr stark", schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Dienstag. Hiervon profitiere das Unternehmen. Nach den jüngsten Kursverlusten ergebe sich daher vor wohl guten Zahlen für das zweite Quartal eine interessante Kaufmöglichkeit.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Analyst Carsten Kunold rechnet laut einer Studie vom Dienstag mit Absatzwachstum und einem starken Anstieg beim operativen Ergebnis (Ebitda) im zweiten Quartal. Der jüngste Kursrücksetzer eröffne eine gute Gelegenheit, die Aktien des Stahlhändlers zu kaufen, schrieb Kunold.

KLÖCKNER & CO

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,60 Euro belassen. Er rechne bei dem Stahlhändler mit einem ausgezeichneten Gewinnwachstum, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Dienstag.

KONTRON AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Kontron vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 3,80 Euro belassen. Das zweite Quartal des Minicomputerherstellers dürfte glanzlos verlaufen sein, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Dienstag. Die Umsatzziele für das Gesamtjahr könnten in Gefahr geraten.

LINDE AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 150 auf 155 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Gewinn je Aktie (EPS) im ersten Halbjahr habe die Konsensprognose übertroffen, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Dienstag. Er hob deshalb seine EPS-Schätzungen für 2014 und 2015 um zwei bzw. zehn Prozent an.

LINDE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 155 auf 165 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Der Gase-Konzern habe seine Erwartungen etwas verfehlt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag und senkte seine Prognosen leicht. Da er beim Kursziel auch die Bewertung vergleichbarer Aktien berücksichtige und diese gestiegen sei, habe er das Linde-Ziel dennoch angehoben. Die Belastungen durch den starken Euro und Preisanpassungen im Bereich medizinische Gase dürften zudem in der zweiten Jahreshälfte nachlassen.

LINDE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Linde nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Operativ habe sich der Gase-Konzern etwas besser entwickelt als gedacht, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Dienstag. Das Umsatzwachstum müsse sich aber erst noch beschleunigen.

LINDE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Linde nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 190 Euro belassen. Die Kennziffern des Industriegase-Anbieters hätten seine Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Dienstag. Negative Währungseffekte hätten zwar erheblich belastet. Die Zahlen hätten aber das robuste Wachstumsprofil von Linde erneut unter Beweis gestellt, denn bereinigt um die Wechselkursbewegungen belaufe sich der Umsatzzuwachs auf vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der aktuellen Bewertung komme dies nicht angemessen zur Geltung.

LINDE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Linde nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 172 Euro belassen. Der Gase-Konzern habe die Markterwartungen übertroffen, schrieben die Analysten in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Von nun an ziehen die Analysten die Papiere von Linde denen des Wettbewerbers Air Liquide vor. Die Gründe seien ein höheres Gewinnwachstum und eine günstigere Bewertung.

LINDE AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 144 auf 142 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Gase-Konzern habe im zweiten Quartal die Erwartungen in etwa erfüllt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Dienstag. Das Geschäft leide weiter unter fehlenden stärkeren Konjunkturimpulsen und dem starken Euro. Der jüngste Kursrückgang beim Euro zum US-Dollar könnte im Jahresverlauf aber entlasten. Dennoch erscheine die Aktie angesichts der verhaltenen Perspektiven aktuell recht hoch bewertet.

LINDE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 173 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebitda) habe den Erwartungen entsprochen, das Wachstum im Geschäft mit Industriegasen sei aber etwas hinter seinee Schätzung zurückgeblieben, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Ungünstige Wechselkursbewegungen hätten weiterhin erheblich belastet. Dieser Effekt sollte aber in der zweiten Jahreshälfte nachlassen.

LINDE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 165 Euro belassen. Das zweite Quartal des Industriegase-Herstellers und Anlagenbauers sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Dienstag. Die Ziele für 2014 habe der Dax-Konzern bestätigt. Im zweiten Halbjahr könnte sich das Wachstum beschleunigen, prognostiziert Spengler.

MERCK KGAA

PARIS - Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Merck KGaA nach Fortschritten bei der Erforschung einer Substanz gegen aggressiven Hautkrebs von 61 auf 66 Euro angehoben. Die Einstufung wurde zugleich auf "Hold" belassen. Der Darmstädter Konzern, der nun eine Phase-II-Studie starte, dürfte der einzige sein, der ein Immuntherapie-Mittel gegen das seltene Merkelzell-Karzinom entwickele, schrieb Analyst Stephen McGarry in einer Studie vom Dienstag. Diese Indikation dürfte dem Konzern folglich einen rascheren Marktzugang ermöglichen, den Investoren so aber noch nicht wahrnehmen würden.

METRO AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Metro AG vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Der Umsatz auf bereinigter Fläche dürfte durch das späte Osterfest zwar gestiegen sein, negative Währungseffekte und der Verkauf des Osteuropageschäfts der Supermarkt-Tochter Real aber sollte diesen Zuwachs wieder zunichte gemacht haben, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Dienstag. Mittelfristig bleibe das Ergebnispotenzial beim Handelskonzern sehr niedrig, insbesondere wegen des schwierigen Geschäftsumfelds bei Real und den Media-Saturn-Märkten.

METRO AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Metro AG vor Quartalszahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Im dritten Geschäftsquartal dürften die Herausforderungen durch den Preisdruck sowie durch Währungsabwertungen angehalten haben, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie des Handelskonzerns sei derzeit zu teuer. Eine Ergebnis-Verschlechterung sei im Kurs nicht abgebildet.

METRO AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG auf "Add" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Analyst Jürgen Elfers verwies in einer Studie vom Dienstag auf Aussagen von Metro-Großaktionär Haniel über eine Verbreiterung seines Portfolios. Haniel-Chef Stephan Gemkow habe nach der Celesio-Veräußerung nun den entsprechenden finanziellen Spielraum für Akquisitionen, so Elfers.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Morphosys nach Zahlen für das zweite Quartal von 82 auf 87 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Biotech-Unternehmen habe ermutigende Kennziffern vorgelegt, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Dienstag. Gleichermaßen zuversichtlich stimmten die neuesten Informationen zur Produkt-Pipeline und die etwas optimistischere Jahresprognose des Managements.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Morphosys von 77 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Sie sehe weiterhin ein erhebliches langfristiges Wertpotenzial in der Pipeline des Biotechnologie-Unternehmens, schrieb Analystin Diana Na in einer Studie vom Dienstag. Die Notwendigkeit weiterer klinischer Studien mit dem Krebs-Wirkstoff MOR202 mache ihr keine Sorgen. Sie gehe nun für die Jahre 2014 bis 2020 von einem geringeren Nettoverlust bei Morphosys als bisher aus.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat MTU nach Zahlen von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 74 auf 64 Euro gesenkt. Der Free Cashflow des Triebwerksbauers sei besorgniserregend, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Dienstag. MTU definiere diese Kenngröße nicht mehr so konservativ wie bisher. Das Unternehmen habe zwei Posten herausgenommen: die Flugzeugfinanzierung sowie Gebührenzahlungen an das US-Unternehmen Pratt & Whitney.

NESTLE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Nestle auf die "Least Preferred List" für europäische Konsumgüterwerte gesetzt. Das Kursziel hob Analyst Alan Erskine allerdings von 64,00 auf 66,50 Franken an. Die Einstufung bleibt "Neutral". Erstmals seit über 20 Jahren drohe dem Schweizer Lebensmittelkonzern ein zweites Jahr in Folge mit einem organischen Umsatzwachstum unter fünf Prozent, schrieb der Analyst in einer Studie vom Dienstag. Er rechne mit einer im Sektorvergleich unterdurchschnittlichen Entwicklung der Aktie. Nestle dürfte sich wegen seiner Größe nicht von Makrotrends abkoppeln können. Die Zielerhöhung begründete der Experte mit einer zeitlichen Anpassung im Bewertungsmodell.

NORMA GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Norma Group vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Der Autozulieferer und Spezialist für Verbindungstechnik dürfte die hohen Wachstumserwartungen erfüllt haben, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag.

ORANGE

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Orange SA nach Zahlen von 12 auf 13 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Halbjahreszahlen des Telekomkonzerns hätten den Markterwartungen entsprochen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Er hob die stabile Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) positiv hervor. Diese habe von Einschnitten bei den Kosten für Arbeit und der Zusammenschaltung von fremden Netzen profitiert.

ORANGE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Orange SA nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Das erste Halbjahr des französischen Telekomkonzerns sei beim operativen Ergebnis (Ebitda) etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stephane Schlatter in einer Studie vom Dienstag. Er sprach von einer sehr guten Geschäftsentwicklung, die einer Verringerung der betrieblichen Aufwendungen zu verdanken gewesen sei und die die Jahresziele stütze.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Pfeiffer Vacuum vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 79 Euro belassen. Das zweite Quartal des Vakuumpumpen-Herstellers dürfte mehr oder weniger eine Kopie des ersten geworden sein, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Der Umsatz dürfte auf dem Niveau des Vorjahres und des Vorquartals liegen. Zweifel blieben hinsichtlich des vollen Synergie-Potenzials des zugekauften Unternehmens Adixen und des langfristigen Margenziels.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Das Umsatzwachstum im deutschsprachigen, frei empfangbaren Fernsehen dürfte im zweiten Quartal deutlich zugelegt haben, schrieb Analyst Conor O'Shea in einer Studie vom Dienstag. Das Chance/Risiko-Profil der Papiere sei attraktiv.

PUMA SE

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Puma nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe für das erste Halbjahr durchwachsene Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Dienstag. Der laufende Konzernumbau könne die Belastungen durch den starken Euro nach wie vor nicht ausgleichen. Ob eine nachhaltige Trendwende schon im laufenden Jahr gelinge, sei fraglich.

PUMA SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Puma SE nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 207 Euro belassen. Auch das zweite Jahresviertel sei für den Sportartikelhersteller schwierig gewesen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Noch gebe es keine Anzeichen für eine geschäftliche Trendwende.

PUMA SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Puma SE nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 220 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe mit seinen Kennziffern die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Dienstag. Es sei zwar schade, dass die Marge auf 1,9 Prozent gesunken sei, doch auch das sei noch besser als erwartet.

PUMA SE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Puma SE nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 210 Euro belassen. Die Resultate des Sportartikelherstellers hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Abgesehen von der andauernden Schwäche beim Absatz von Schuhen habe es keine größeren Überraschungen gegeben. Faust sieht sich in seiner vorsichtigen Haltung der Aktie gegenüber bestätigt.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Die Citigroup hat Reckitt Benckiser <3RB.FSE> nach dem Geschäftsbericht und Abspaltungsplänen für die Pharmasparte auf "Buy" belassen. Das Kursziel beträgt weiter 5700 Pence. Zwar habe der britische Konsumgüterkonzern seine Intention betont, die Pharmasparte RBP innerhalb der nächsten 12 Monate an die Londoner Börse zu bringen, doch auch ein Verkauf sei noch möglich, schrieb Analyst Toby McCullagh in einer Studie vom Dienstag. Er bewertet RBP mit 3,7 Milliarden Pfund. Wesentlich, so schrieb McCullagh weiter, sei für ihn aber das nachhaltig starke Momentum im Konzernbereich Gesundheit im Allgemeinen gewesen. Einen Wandel von Reckitt hin zu einem Unternehmen, das auf das Geschäft mit rezeptfreien Produkten zur Gesundheitspflege fokussiert sei, halte er für ausgesprochen positiv.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Reckitt Benckiser nach Halbjahreszahlen <3RB.FSE> auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 5100 Pence belassen. Er habe zehn für Anleger relevante Fragen an das Management des britischen Konsumgüterkonzerns herausgearbeitet, schrieb Analyst Erik Sjogren in einer Studie vom Dienstag. Dazu gehörten unter anderem Themen wie die laufende Umstrukturierung und weitere Details zu angepeilten Effizienzverbesserungen und Wachstum. Von Interesse dürften aber auch mögliche Portfoliooptimierungen und Übernahmen sein.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> nach Zahlen von 4250 auf 4700 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Konsumgüterhersteller habe im ersten Halbjahr eine solide Entwicklung gezeigt, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Dienstag. Wegen einer niedrigeren Steuerquote habe sie ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie angehoben. Der Bewertungsaufschlag der Aktie zum Sektor sollte allerdings das weitere Potenzial begrenzen.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> nach Zahlen von 4900 auf 5100 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die solide Halbjahresentwicklung habe die Erwartungen erfüllt und margenseitig sogar übertroffen, schrieb Analyst Jeff Stent in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Gewinnschätzungen für den Konsumgüterhersteller etwas angehoben. Die Aktien seien aber bereits anspruchsvoll bewertet.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von 4750 auf 5300 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Chas Manso hob in einer Studie vom Dienstag das margenträchtige, wachstumsstarke Gesundheitsgeschäft der Briten hervor, das eine hohe Bewertung rechtfertige. Der Experte erhöhte aufgrund steigender Margen und geringerer Steuern seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 um rund fünf Prozent. Das neue Kursziel begründete er ferner mit der inzwischen höheren Bewertung des Konsumgütersektors.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Reckitt Benckiser <3RB.FSE> nach Zahlen von 4800 auf 5000 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Nach soliden ersten sechs Monaten blieben die Aussichten des Konsumgüterherstellers auf das Gesamtjahr intakt, schrieb Analyst Simon Hales in einer Studie vom Dienstag. Zuletzt sei das Geschäftsumfeld schwieriger geworden. Doch Marktanteilsgewinne und eine starke Margenentwicklung hätten es dem Management erlaubt, den Ausblick zu bestätigen. Der Aktienkurs trage dem geplanten Börsengang des Pharmageschäfts und möglichen weiteren Veränderungen aber wohl schon Rechnung.

RENAULT SA

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Renault nach Halbjahreszahlen von 79 auf 75 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Trotz Gegenwind auf der Währungsseite sei das operative Ergebnis (Ebit) in der Automobil-Sparte im Jahresvergleich um 65 Prozent gestiegen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Dienstag. Kostenkontrolle und höhere Verkaufszahlen in Europa hätten positiv gewirkt. Die Sparte habe aber zugleich wegen des Aufbaus von Lagerbeständen einen negativen Free Cashflow erwirtschaftet. Er passte seine Ergebnisschätzungen für 2014 und 2015 entsprechend an.

ROCHE HOLDINGS AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Roche auf "Buy" mit einem Kursziel von 300 Franken belassen. Der Schweizer Pharmakonzern dürfte auf der Brustkrebskonferenz im texanischen San Antonio Anfang Dezember die Ergebnisse der Phase-I-Studie zu seinem Produktkandidaten MPDL3280A vorstellen, schrieb Analyst Andrew Baum in einer Studie vom Dienstag. Das Umsatzpotenzial für den Gesamtmarkt, auf den das Mittel zur Immuntherapie bei bestimmten Brustkrebspatienten zielt, schätzt Baum auf 8 Milliarden Dollar pro Jahr. Roche dürfte mit seinem Mittel einen Zeitvorteil von sechs bis zwölf Monaten haben vor den Produktkanditaten von Wettbewerbern wie Astrazeneca.

SIEMENS AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Siemens vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Sie rechne für das dritte Geschäftsquartal mit kontinuierlichen Fortschritten, wobei der Industriekonzern vom anhaltenden kurzfristigen Aufwärtszyklus und anziehenden Aufträgen profitiert haben sollte, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Studie vom Dienstag. Im Stromübertragungsgeschäft dürften hingegen erneut Sonderbelastungen die Gewinne gedrückt haben. Für die Gesundheitssparte deuteten die verhaltenen Kommentare von Wettbewerbern auf eine eher stagnierende Auftragslage hin.

SIEMENS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Siemens vor Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Operativ dürfte der Industriekonzern ein solides Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Studie vom Dienstag. Im Geschäft mit Positiv überraschen könnte die Auftragsentwicklung. Gewisse Risiken für die Markterwartungen gebe es aber mit Blick auf die Höhe eventueller Sonderbelastungen bei Projekten in der Nordsee im Geschäft mit Stromtransporttechnik.

SOFTWARE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Software AG nach endgültigen Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Der schwache vorläufige Geschäftsbericht für das zweite Quartal des Software-Herstellers sei bestätigt worden, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Er halte dennoch an seiner Anlageeinschätzung und dem Kursziel fest, da die Bewertung der Aktie aktuell sehr niedrig sei und zahlreiche negative Faktoren im Kurs inzwischen eingepreist sein dürften. Das Anlagerisiko habe sich allerdings deutlich erhöht.

SOLARWORLD AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Solarworld nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die starke internationale Nachfrage dürfte die Trendwende beim Solarmodulhersteller stützen, schrieb Analyst Stephan Wulf in einer Studie vom Dienstag. Für mehr Sicherheit sorge nun auch die Nachverhandlung von Solarworld mit einem seiner Silizium-Lieferanten.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Stada vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Nach dem unerwartet starken ersten Quartal sei er mit Blick auf das zweite Jahresviertel etwas vorsichtiger, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Gründe seien die anhaltend schwierige Lage in Russland sowie Vorzieheffekte in der Ukraine und Deutschland. Die Jahresziele des Arzneiherstellers wie auch die Konsensschätzungen sind Wendorff zufolge aber nicht gefährdet.

STANDARD CHARTERED

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Standard Chartered aus Bewertungsgründen von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 1350 auf 1450 Pence angehoben. Die Aktie habe sich deutlich schwächer als der europäische Bankensektor entwickelt, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Dienstag. Derweil sollte sich der Druck bei wichtigen Aktivitäten in Indien und Südkorea stabilisieren. Die Markterwartungen seien bereits gesunken.

STMICROELECTRONICS

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat STMicroelectronics von "Market-Perform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 6,30 auf 5,50 Euro gesenkt. Seine Sorgen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung des Halbleiterunternehmens seien jüngst bestätigt worden, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen könnten in der zweiten Hälfte 2014 sowie im kommenden Jahr weiter enttäuschen.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Symrise nach angekündigter Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage und vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Der Duftstoff- und Aromenhersteller habe die Brückenfinanzierung nun komplett refinanziert, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Das zweite Quartal dürfte von Kosten im Zusammenhang mit der Diana-Übernahme belastet worden sein. Einer negative Kursreaktion nach der Zahlenvorlage könnte Investoren eine Kaufgelegenheit eröffnen.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Symrise nach angekündigter Kapitalerhöhung auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 46 Euro belassen. Die Kapitalmaßnahme gegen Sacheinlage komme für ihn überraschend, sei aber kein größeres Thema, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Ohnehin sei die Kapitalerhöhung recht klein und der Verwässerungseffekt entsprechend gering. Den Aktienkurs des Duftstoff- und Aromenherstellers dürften die Neuigkeiten kaum beeinflussen.

TAKKT

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Takkt vor Zahlen für das zweite Quartal von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 16 Euro belassen. Eine lediglich durchwachsene Geschäftsentwicklung in Europa dürfte von einem guten Abschneiden in Amerika vollständig kompensiert worden sein, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Dienstag. Der Anlagehintergrund für die Aktie des Büroartikel-Versandhändlers bleibe insgesamt intakt. Die Bewertung sehe wieder attraktiv aus. Insofern eröffne sich Anlegern eine gute Einstiegsgelegenheit.

THOMAS COOK GROUP PLC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Thomas Cook vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 200 Pence belassen. Für das dritte Geschäftsquartal erwarte er ein operatives Ergebnis (Ebit) von 35 Millionen britischen Pfund nach nur einer Million Pfund ein Jahr zuvor, schrieb Analyst Jaafar Mestari in einer Studie vom Dienstag. Er verwies auf Kosteneinsparungen. Der Umsatz dürfte um drei Prozent geschrumpft sein.

UBS AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat UBS nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 19 Franken belassen. Die Kostensenkungsmaßnahmen der Schweizer Großbank seien positiv, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Dienstag. Seine Prognosen für das Ergebnis je Aktie 2014 und 2015 änderte er geringfügig. Die Kaufempfehlung begründete der Experte damit, dass die Aktie inzwischen rund 16 Prozent unter seinem Kursziel notiert.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) vor Zahlen von 222 auf 205 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er rechne mit einem schwierigen zweiten Quartal, welches eine Debatte um Kostensenkungsmaßnahmen des Autobauers auslösen dürfte, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er seine Gewinnschätzungen gesenkt. Bis zu seinem neuen Kursziel habe die Aktie aber immer noch klares Aufwärtspotenzial, begründete er die beibehaltene Kaufempfehlung.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Volkswagen vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 240 Euro belassen. Eine genau Betrachtung der Marke VW habe seine positive Einschätzung des Autokonzerns untermauert, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Dienstag. Zwar seien die Margen bei der Marke VW eher niedrig, allerdings stiegen die Absatzpreise und die angestrebten Kostensenkungen sollten helfen. Die Aktien seien nach wie vor positiv bewertet.

WINCOR NIXDORF AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Wincor Nixdorf nach Zahlen von 56 auf 49 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Der Hersteller von Geldautomaten und Kassensystemen habe im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Dienstag. Das gesenkte Umsatzziel sei ebenfalls enttäuschend. Doch ganz so düster, wie es scheine, sei die Lage nicht. Zwar sei der Abwärtstrend der Aktie charttechnisch betrachtet intakt, doch fundamental gesehen, sei das Papier günstig und etwas für Investoren mit einem langem Atem.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Wincor Nixdorf aus Bewertungsgründen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel nach Zahlen aber von 53 auf 48 Euro gesenkt. Der Hersteller von Kassensystemen und Geldautomaten habe seine Erwartungen im dritten Geschäftsquartal verfehlt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Der Analyst reduzierte seine Gewinnerwartungen. Nach den jüngsten Kursverlusten sei die schwächere Geschäftsentwicklung allerdings mehr als eingepreist.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Wincor Nixdorf nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 47 auf 44 (Kurs: 38,855) Euro gesenkt. Die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals und der Ausblick seien schwächer ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Dienstag. Die Stimmung der Aktionäre des Herstellers für Kassensysteme und Geldautomaten habe einen Dämpfer erhalten. Das Chance/Risiko-Verhältnis der Titel erscheine nach dem Kursrutsch aber wieder positiv.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Wincor Nixdorf nach Zahlen von 54 auf 51 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Kassen- und Geldautomatenherstellers sei schwächer ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Dienstag. Beim rund Zwölffachen des für 2015 erwarteten bereinigten Gewinns sei das Papier aber attraktiv bewertet. Investoren sollten sich zudem daran erinnern, dass die schwache Nachfrage in Osteuropa und der Türkei nur temporär sei, keineswegs aber strukturelle Gründe habe. Schupp geht davon aus, das Wincor im November solide Wachstumsziele ankündigen wird. Die Talsohle sollten Anleger zum Kauf nutzen.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wincor Nixdorf auf "Hold" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Auch der jüngste Kursrückgang nach den Quartalszahlen biete noch keine Gelegenheit zum Wiedereinstieg, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Moschitz glaubt, dass sich die Aktien des Geld- und Kassenautomatenherstellers weiterhin nur unterdurchschnittlich entwickeln werden. Die Markterwartungen in puncto Umsatz- und Gewinnentwicklung erschienen recht hoch.

WINCOR NIXDORF AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Wincor Nixdorf nach einer Senkung der Unternehmensprognosen von 57 auf 52 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Wie bei den Ausblickskappungen in den vergangenen Jahren habe sich die Erwartung einer Erholung in Europa als verfrüht erwiesen, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) des Geldautomaten- und Kassensystemherstellers gekürzt. Der Kursrückgang der Aktie nach der Senkung des Unternehmensausblicks erscheine aber übertrieben. Auf Basis der erwarteten Dividendenrendite von mehr als 4,5 Prozent sei diese attraktiv bewertet.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wirecard nach Eckdaten auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Das zweite Quartal des Zahlungsabwicklers habe weitgehend den Markterwartungen entsprochen, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Dienstag. Die starke Wachstumsdynamik habe angedauert.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 36,50 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe ein gutes zweites Quartal hinter sich und die Ziele bestätigt, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Dienstag.

WIRECARD

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe starke Kennziffern ausgewiesen und die Jahresziele bestätigt, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Dienstag. Der Experte sieht nun eine gute Kaufgelegenheiten für die Aktie.

WIRECARD

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Die vom Zahlungsabwickler vorgelegten Kennziffern stimmten zuversichtlich, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Umsatz und operativer Gewinn (Ebitda) hätten den optimistischen Erwartungen weitgehend entsprochen.

/he

29.07.2014

Gabriel: Jetzige Südost-Gleichstromtrasse nicht durchsetzbar

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält die umstrittene Südost-Gleichstromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern in ihrer jetzigen Form nicht für durchsetzbar. Zur Begründung wies er am Dienstagabend in Nürnberg auf den massiven Bürgerwiderstand entlang des geplanten Trassenkorridors hin.

"Natürlich wird der jetzige Korridor nicht kommen. Wenn der Staat versuchen würde, das mit gesetzlichen Mitteln durchzusetzen, haben wir jahrelanges Theater und Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht", sagte Gabriel auf einer Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit. Ein solches Vorgehen wäre unklug.

Zugleich will die Bundesregierung nach seinen Worten künftig für Höchstspannungsleitungen, wie sie im Rahmen der Energiewende geplant sind, auch Erdverkabelungen zulassen. "Mann kann nicht ein kleines Dorf mit einer 380-KV-Freileitung einkreisen", sagte der Minister. Bei Freileitungen werde man Lösungen suchen, die für die Menschen in der betroffenen Region verträglich seien.

Die umstrittene Südost-Passage soll zudem nicht in Halle, sondern in Norddeutschland beginnen, um von dort aus Windstrom nach Bayern zu transportieren. In Schwachwindzeiten solle Wasserkraft-Strom aus Schweden und Norwegen in die Leitung eingespeist werden, kündigte Gabriel an. "Dazu wollen zwei Seekabel - eins nach Schweden und eins nach Norwegen - verlegt werden."

Zugleich warnte Gabriel vor weiterem Widerstand gegen Stromtrassen. Diese seien nach der Abschaltung der Atomkraftwerke in Süddeutschland unverzichtbar. Andernfalls drohe in Teilen Deutschland langfristig ein Stromengpass mit unterschiedlichen Strompreiszonen. Dann werde "die Region, in der Strom ein knappes Gut ist, in der oberen Preiszone liegen, die Region, wo Strom kein knappes Gut ist, in der unteren Zone"./kts/DP/he

29.07.2014

ROUNDUP: Osram streicht 7800 Stellen - harte Einschnitte auch in Deutschland

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Lichttechnik-Hersteller Osram will weltweit rund 7800 Stellen streichen - davon etwa 1700 in Deutschland. Dies teilte das Unternehmen am Dienstagabend nach einer Vorstandssitzung in München mit. Insgesamt 6100 Jobs sollen im Ausland abgebaut werden.

Die Kürzungen infolge des Umbaus träfen vor allem die Fabrikation traditioneller Leuchtmittel, den Vertrieb und die Verwaltung. Sie sollen von 2015 bis 2017 umgesetzt werden und "nach Möglichkeit sozialverträglich erfolgen", kündigte das Unternehmen an. Zuletzt beschäftigte Osram insgesamt gut 35 000 Menschen.

Ziel sei es, bis Ende 2017 die Kosten dauerhaft um 260 Millionen Euro zu senken. Die beschlossenen Schritte sollen nach Beratungen mit den Arbeitnehmer-Vertretern in Angriff genommen werden.

Die neue Sparrunde bei der früheren Siemens -Tochter hatte sich bereits angedeutet. In Deutschland sollen von den Kürzungen nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" etwa die Standorte Augsburg und Berlin betroffen sein. Konzernchef Wolfgang Dehen hatte einen Stellenabbau angekündigt, ohne bisher aber konkrete Zahlen zu nennen.

Bereits am Dienstagabend nannte Osram auch Eckdaten zum dritten Geschäftsquartal. Der Umsatz sank den vorläufigen Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von rund 1,28 auf 1,20 Milliarden Euro. Zugleich stieg das Ergebnis vor Steuern von 42 auf 67 Millionen Euro. Nach Steuern blieben Osram 44 Millionen Euro - nach 14 Millionen im dritten Geschäftsquartal 2013. EXperten hatten mit weniger Gewinn gerechnet, im nachbörslichen Handel legten Osram-Titel um mehr als 2 Prozent zu.

Die hohen Rückgänge in der traditionellen Sparte Allgemeinbeleuchtung seien durch "beträchtliche Zuwächse" bei Produkten mit LED-Technik insgesamt fast ausgeglichen worden, teilte Osram mit. "Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen sind jetzt zusätzliche Maßnahmen notwendig, um unsere Stellung als führender Lichthersteller langfristig zu sichern", sagte Dehen. Bei einer Telefonkonferenz will Osram am Mittwochvormittag weitere Details bekanntgeben.

Wegen des schrumpfenden Geschäfts mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren hatte Osram im Mai seine Umsatzerwartungen zurückgenommen. Ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigten die Münchner nun aber. Das seit gut einem Jahr im MDax notierte Unternehmen hält demnach bestenfalls ein geringes Erlöswachstum für möglich. Grundsätzlich gehe der Vorstand aber nur von einer Stagnation aus, hieß es. Im vorangegangenen Geschäftsjahr (30. September) lag der Umsatz bei knapp 5,3 Milliarden Euro./jap/DP/he

29.07.2014

US-Anleihen: Überwiegend fester

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Dienstag mehrheitlich Kursgewinne verzeichnet. Die weltweiten Krisenherde stützten Händlern zufolge die Kurse am US-Rentenmarkt. Unter anderem verschärft sich die Ukraine-Krise weiter. Die Brüsseler-Botschafter der 28 EU-Staaten hatten einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Vor wichtigen US-Konjunkturdaten im weiteren Verlauf der Woche sowie den geldpolitischen Beschlüssen der US-Notenbank am Mittwoch hielten sich die Anleger zurück, hieß es weiter.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 29/32 Punkten und rentierten mit 0,54 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,68 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 6/32 Punkte auf 100 10/32 Punkte und rentierten mit 2,46 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 19/32 Punkte auf 102 27/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,22 Prozent./edh/he

29.07.2014

Devisen: Euro verharrt im Minus nach starkem US-Verbrauchervertrauen

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag auch im US-Handel nach einem starken US-Verbrauchervertrauen in der Minuszone geblieben. Die europäische Gemeinschaftswährung bewegte sich in New York nur marginal und wurde zuletzt mit 1,3409 US-Dollar gehandelt. Im europäischen Mittagshandel hatte sie noch 1,3440 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3429 (Montag: 1,3433) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7447 (0,7444) Euro.

Das Verbrauchervertrauen in den USA war im Juli auf den höchsten Stand seit Oktober 2007 gestiegen. "Zuletzt sind eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA gut ausgefallen", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. "Dies spricht für eine robuste Erholung in den USA." Außerdem könnte die US-Notenbank früher als gedacht die Zinsen anheben. An diesem Mittwoch dürfte die Fed jedoch bei ihrer Zinsentscheidung die bisherige Politik fortsetzen und ihre Anleihekäufe wie bisher reduzieren.

In Europa hingegen verläuft laut Rieke die wirtschaftliche Erholung langsamer. "Zudem stellt der Konflikt mit Russland ein wachsendes Risiko für die Eurozone dar", sagte der Experte. Die Sanktionen und Gegensanktionen dürften ihre Spuren hinterlassen. "Der Euro bleibt daher tendenziell unter Druck."/edh/jsl/he

29.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow dreht ins Minus - Russland-Sanktionen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienindizes haben am Dienstag nach einem freundlichen Verlauf im späten Handel nachgegeben und leichter geschlossen. Einige gute Unternehmenszahlen sorgten zunächst für Entspannung. Das freundliche Szenario wurde jedoch zunehmend von der sich zuspitzenden Ukraine-Krise überschattet: Nachdem zunächst die Europäische Union verschärfte Sanktionen gegen Russland beschlossen hatte, verkündete auch die US-Regierung zusätzliche Strafmaßnahmen.

Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 16 912,11 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,45 Prozent auf 1969,95 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 3959,03 Punkte nach unten.

SEHR GUTE US-VERBRAUCHERSTIMMUNG

Von Konjunkturseite kamen am Dienstag uneinheitliche Signale. In den USA ist die Stimmung der Verbraucher so gut wie seit Oktober 2007 nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen war im Juli zum Vormonat auf 90,9 Punkte gestiegen, während Volkswirte lediglich mit 85,4 Punkten gerechnet hatten. Dagegen hatte sich der Preisanstieg am US-Häusermarkt im Mai zum Vorjahr weiter abgeschwächt. Der S&P/Case-Shiller-Index sank um 0,31 Prozent, wohingegen Analysten ein Plus von 0,30 Prozent erwartet hatten.

Unter den Einzelwerten waren AT&T mit einem Plus von 2,64 Prozent Spitzenreiter im Dow Jones. Verizon-Titel gewannen 0,76 Prozent. Die Papiere der Telekomkonzerne stiegen, nachdem das Netzwerk- und Elektronikunternehmen Windstream angekündigt hatte, einige Unternehmensteile abzuspalten. Windstream-Aktien schnellten zweitweise um mehr als 20 Prozent in die Höhe und retteten noch ein Plus von mehr als zwölf Prozent ins Ziel.

ZAHLEN VON PFIZER UND UPS ENTTÄUSCHEN ANLEGER

Die Quartalszahlen des Pharma-Schwergewichts Merck & Co reagierten mit einem Plus von gut einem Prozent positiv auf die aktuellen Quartalszahlen. Dank Kosteneinsparungen hatte das Unternehmen den Gewinn mehr als verdoppelt, der Umsatz war hingegen etwas zurückgegangen. Das untere Ende der angepeilten Jahresgewinnspanne hob Merck an. Bei Konkurrent Pfizer hatten schrumpfende Viagra-Verkäufe und ungünstige Währungseffekte für einen Umsatzschwund gesorgt. Die Titel gaben um 1,23 Prozent nach.

Die UPS-Aktien büßten 3,70 Prozent ein. Hohe Investitionen und die Absicherung früherer Mitarbeiter hatten am Quartalsgewinn des Paketdienstes gezehrt, der sich mehr als halbierte. Trotz wachsender Paketmengen sieht es auch für das Gesamtjahr schlechter aus: Selbst wenn man die Kosten für die Ausgliederung der Krankenversicherung pensionierter Mitarbeiter herausrechnet, soll der Gewinn je Aktie nun geringer ausfallen als bisher angekündigt. Damit enttäuschte UPS die Erwartungen der Analysten

Der Kurs des Euro verharrte auch im US-Handel nach dem starken US-Verbrauchervertrauen in der Minuszone. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,3410 Dollar. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 7/32 auf 100 11/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,46 Prozent./edh/he

29.07.2014

Aktien New York Schluss: Dow dreht ins Minus - Russland-Sanktionen belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienindizes haben am Dienstag nach einem freundlichen Verlauf im späten Handel nachgegeben und leichter geschlossen. Einige gute Unternehmenszahlen sorgten zunächst für Entspannung. Das freundliche Szenario wurde jedoch zunehmend von der sich zuspitzenden Ukraine-Krise überschattet: Nachdem zunächst die Europäische Union verschärfte Sanktionen gegen Russland beschlossen hatte, verkündete auch die US-Regierung zusätzliche Strafmaßnahmen.

Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 16 912,11 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,45 Prozent auf 1969,95 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 3959,03 Punkte nach unten./edh/he

29.07.2014

Aktien New York: Kaum verändert - Uneinheitliche Daten und Ukraine-Krise

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienindizes haben sich am Dienstag unter dem Strich kaum verändert. Einige positiv interpretierte Unternehmenszahlen sorgten Händlern zufolge für Unterstützung, während aktuelle Konjunkturdaten uneinheitlich ausfielen. Überschattet wurde das Marktgeschehen von der Eskalation in der Ukraine-Krise nach den verschärften Sanktionen gegen Russland. Der Dow Jones Industrial bewegte sich nur wenig und notierte zuletzt 0,11 Prozent höher bei 17 000,96 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,05 Prozent auf 1979,95 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,20 Prozent auf 3975,23 Punkte nach oben.

In den USA ist die Stimmung der Verbraucher so gut wie seit Oktober 2007 nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen war im Juli zum Vormonat auf 90,9 Punkte gestiegen, während Volkswirte lediglich mit 85,4 Punkten gerechnet hatten. Dagegen kommen vom amerikanischen Häusermarkt weiter durchwachsene Signale: Im Mai hatte sich der Preisanstieg zum Vorjahr weiter abgeschwächt. Der S&P/Case-Shiller-Index sank um 0,31 Prozent, wohingegen Analysten ein Plus von 0,30 Prozent erwartet hatten.

Unter den Einzelwerten waren AT&T mit einem Plus von knapp drei Prozent Spitzenreiter im Dow Jones. Verizon-Titel gewannen rund anderthalb Prozent. Die Papiere der Telekomkonzerne stiegen, nachdem das Netzwerk- und Elektronikunternehmen Windstream angekündigt hatte, einige Unternehmensteile abzuspalten. Windstream-Aktien schnellten um knapp 14 Prozent in die Höhe.

Die Quartalszahlen des Pharma-Schwergewichts Merck & Co reagierten mit einem Plus von 2,10 Prozent positiv auf die aktuellen Quartalszahlen. Dank Kosteneinsparungen hatte Merck den Gewinn mehr als verdoppelt, der Umsatz war hingegen etwas zurückgegangen. Das untere Ende der angepeilten Jahresgewinnspanne hob Merck an. Bei Konkurrent Pfizer hatten schrumpfende Viagra-Verkäufe und ungünstige Währungseffekte für einen Umsatzschwund gesorgt. Die Titel gaben um ein halbes Prozent nach.

Die UPS-Aktien büßten knapp drei Prozent ein. Hohe Investitionen und die Absicherung früherer Mitarbeiter hatten am Quartalsgewinn des Paketdienstes gezehrt, der sich mehr als halbierte. Trotz wachsender Paketmengen sieht es auch für das Gesamtjahr schlechter aus: Selbst wenn man die Kosten für die Ausgliederung der Krankenversicherung pensionierter Mitarbeiter herausrechnet, soll der Gewinn je Aktie nun geringer ausfallen als bisher angekündigt. Damit enttäuschte UPS die Erwartungen der Analysten./edh/he

29.07.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Neue Sanktionen kosten Teil der Gewinne

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag nach dem Beschluss von EU-Sanktionen gegen Russland frühere Gewinne teilweise abgegeben. Zum Schluss stand beim Dax noch ein Plus von 0,58 Prozent auf 9653,63 Punkte zu Buche. Gute Unternehmenszahlen aus den USA hätten zuvor auch die europäischen Märkte wieder angetrieben, sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black. Der Index mittelgroßer Werte MDax legte um 0,16 Prozent auf 16 218,23 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,86 Prozent auf 1252,97 Punkte.

Die Europäische Union verhängte Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Dazu gehört eine Erschwerung des Zugangs zu den EU-Finanzmärkten für russische Banken, ein Verbot von künftigen Rüstungslieferungen, ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an das russische Militär und Ausfuhrverbote für Spezialtechnik zur Ölförderung.

KONJUNKTURDATEN AUS DEN USA

Auftrieb habe den Börsen hierzulande auch eine positive Konjunkturmeldung aus den USA gegeben, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. In den Vereinigten Staaten ist die Stimmung der Verbraucher so gut wie seit Oktober 2007 nicht mehr. Vom US-Häusermarkt allerdings kommen weiter durchwachsene Signale.

Unterdessen gewann die Berichtssaison nun auch hierzulande an Fahrt. Die Aktie der Deutschen Bank konnte sich nach der Vorlage der Quartalsbilanz des deutschen Branchenprimus nur schwer auf eine Richtung festlegen. Nach einem festeren Start rutschte sie ins Minus, kletterte am Ende aber wieder um 0,13 Prozent auf 26,715 Euro nach oben. Händlern zufolge war das Zahlenwerk im zweiten Quartal gemischt ausgefallen. Jedoch sei die Aktienbewertung mittlerweile niedrig.

LINDE UNTER DEN DAX-FAVORITEN

Linde-Aktien waren nach leichterem Start ins Plus gedreht und schlossen 1,46 Prozent höher. Damit zählten sie zu den Favoriten im Dax. Händler bemängelten einen Umsatz unter den Erwartungen, während das operative Ergebnis sowie der Gewinn je Aktie etwas höher ausgefallen sei als gedacht.

Im TecDax zählten die Zahlen präsentierenden Unternehmen zu den Gewinnern: Spitzenwert waren Aixtron -Papiere mit plus 5,47 Prozent. Der angeschlagene Spezialanlagenbauer wartet zwar weiter auf eine nachhaltige Trendwende. Die Marktstimmung besserte sich aber.

GEWINNE AUCH IN EUROPA

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,60 Prozent auf 3190,54 Punkte. Die nationalen Indizes in Paris und London legten ebenfalls zu, während sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss kaum bewegte.

Am Anleihemarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,94 (Vortag: 0,97) Prozent. Der Rentenindex Rex gewann 0,12 Prozent auf 136,93 Punkte. Der Bund Future legte um 0,24 Prozent auf 148,66 Punkte zu. Der Terminkontrakt erreichte einen neuen Rekord. Das bedeutete im Umkehrschluss, dass deutsche Schuldverschreibungen so niedrige Zinsen abwerfen wie noch nie. Der Euro sackte etwas ab. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3429 (1,3433) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7447 (0,7444) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

29.07.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Neue Sanktionen kosten Teil der Gewinne

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstagnachmittag belastet von neuen Sanktionen gegen Russland seine Gewinne teilweise abgegeben. Zum Schluss stand beim Dax noch ein Plus von 0,58 Prozent auf 9653,63 Punkte zu Buche. Gute Unternehmenszahlen aus den USA hätten zuvor auch die europäischen Märkte wieder angetrieben, sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black. Der Index mittelgroßer Werte MDax legte um 0,16 Prozent auf 16 218,23 Punkte zu, der TecDax gewann 0,86 Prozent auf 1252,97 Punkte./la/he

29.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Freundlich - Unternehmenszahlen stützen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag an ihre moderaten Vortagesgewinne angeknüpft. Einige positiv interpretierte Unternehmenszahlen sorgten Händlern zufolge für Unterstützung, während aktuelle Konjunkturdaten uneinheitlich ausfielen. Der Dow Jones Industrial stieg zuletzt um 0,27 Prozent auf 17 027,71 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,14 Prozent auf 1981,63 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,20 Prozent auf 3975,30 Punkte nach oben.

In den USA ist die Stimmung der Verbraucher so gut wie seit Oktober 2007 nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen war im Juli zum Vormonat auf 90,9 Punkte gestiegen, während Volkswirte lediglich mit 85,4 Punkten gerechnet hatten. Dagegen kommen vom amerikanischen Häusermarkt weiter durchwachsene Signale: Im Mai hatte sich der Preisanstieg zum Vorjahr weiter abgeschwächt. Der S&P/Case-Shiller-Index sank um 0,31 Prozent, wohingegen Analysten ein Plus von 0,30 Prozent erwartet hatten.

Unter den Einzelwerten waren AT&T mit einem Plus von mehr als vier Prozent klarer Spitzenreiter im Dow Jones, gefolgt von Verizon-Titeln mit plus 2,31 Prozent. Die Papiere der Telekomkonzerne stiegen, nachdem der Breitband- und Elektronikanbieter Windstream angekündigt hatte, einige Unternehmensteile abzuspalten. Windstream-Aktien schossen um 20 Prozent in die Höhe.

Die Quartalszahlen der Pharma-Schwergewichte Merck & Co und Pfizer wurden positiv aufgenommen: Merck verteuerten sich um 1,52 Prozent, Pfizer um 0,40 Prozent. Dank Kosteneinsparungen hatte Merck den Quartalsgewinn mehr als verdoppelt, der Umsatz war hingegen etwas zurückgegangen. Das untere Ende der angepeilten Jahresgewinnspanne hob Merck an. Bei Konkurrent Pfizer hatten schrumpfende Viagra-Verkäufe und ungünstige Währungseffekte für einen Umsatzschwund gesorgt. Der Gewinneinbruch lag daran, dass im Vorjahr der Verkauf der Tiermedizin-Sparte das Ergebnis kräftig aufgebessert hatte.

Die UPS-Aktien büßten hingegen 3,29 Prozent ein. Hohe Investitionen und die Absicherung früherer Mitarbeiter hatten am Quartalsgewinn des Paketdienstes gezehrt, der sich mehr als halbierte. Trotz wachsender Paketmengen sieht es auch für das Gesamtjahr schlechter aus: Selbst wenn man die Kosten für die Ausgliederung der Krankenversicherung pensionierter Mitarbeiter herausrechnet, soll der Gewinn je Aktie nun geringer ausfallen als bisher angekündigt. Damit enttäuschte UPS die Erwartungen der Analysten./edh/he

29.07.2014

Aktien New York: Freundlich - Unternehmenszahlen stützen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag an ihre moderaten Vortagesgewinne angeknüpft. Einige positiv interpretierte Unternehmenszahlen sorgten Händlern zufolge für Unterstützung, während aktuelle Konjunkturdaten uneinheitlich ausfielen. Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel um 0,41 Prozent auf 17 052,84 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,27 Prozent auf 1984,25 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,33 Prozent auf 3980,48 Punkte nach oben./edh/zb

29.07.2014

Aktien Frankfurt: Fester in Erwartung von Kursgewinnen an der Wall Street

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Aktienmärkte haben am Dienstag zur Erholung angesetzt. Der Dax kletterte zum Handelsstart in New York mit 0,71 Prozent in Plus auf 9666,69 Punkte. Der deutsche Leitindex stand damit nahe seinem Tageshoch und rund 140 Punkte über dem Tief seit Anfang Mai, auf das er am Vortag gefallen war. Der Index mittelgroßer Werte MDax gewann am Nachmittag 0,34 Prozent auf 16 247,05 Punkte. Das Technologiebarometer TecDax legte um 0,90 Prozent auf 1253,42 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbesserte sich um 0,87 Prozent auf 3199,00 Punkte.

Gute Unternehmenszahlen aus den USA beflügeln die New Yorker Vorbörse und der treibe auch die europäischen Märkte wieder nach oben, sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black. Hinzu kämen technisch motivierte Käufe, da einige Investoren angesichts der Schwäche der vergangenen Tage auf weiter fallende Kurse gesetzt hätten. Diese Positionen würden nun mit Aktienkäufen wieder geschlossen, nachdem der Dax die wichtige Marke bei 9600 Punkten wieder zurückerobern konnte. Unterdessen gewinnt die Berichtssaison nun auch hierzulande an Fahrt, was einigen Einzelwerten Gewinne beschert. Die Handelsumsätze seien aber relativ gering, da einige Börsianer vorsichtig blieben. Sie erwarteten Nachrichten über schärfere Sanktionen gegen Russland und auch wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA.

NERVÖSER HANDEL IN DEUTSCHE BANK NACH ZAHLEN

Die Aktie der Deutschen Bank hatte Schwierigkeiten, sich nach der Quartalsbilanz des deutschen Branchenprimus auf eine Richtung festzulegen. Nach festerem Start rutschte sie ins Minus, kletterte dann aber wieder 0,45 Prozent höher auf 26,80 Euro. Händlern zufolge ist das Zahlenwerk im zweiten Quartal gemischt ausgefallen. Die mittlerweile niedrige Bewertung der Aktie sei aber nach der ausgebliebenen negativen Überraschung ein Kaufargument für einige Anleger. Die Markterwartungen seien andererseits durch gute Ergebnisse von Wettbewerbern gestiegen und nun enttäuscht. Zudem drückten höhere Rechtsrisiken die Stimmung.

Linde-Aktien kletterten dagegen nach leichterem Start mit 1,33 Prozent ins Plus. Händler bemängelten den Umsatz unter den Erwartungen, während das operative Ergebnis (Ebit) sowie der Gewinn je Aktie etwas höher ausgefallen sind als gedacht. Ein anderer Börsianer ordnete die Zahlen "auf niedrigem Niveau wie erwartet" ein. Der Gewinn habe von einem überraschend guten Finanzergebnis profitiert, Commerzbank-Analyst Stephan Kippe sieht das Wachstum im Geschäft mit Industriegasen hinter seiner Schätzung. Er bleibt aber bei seiner Kaufempfehlung. Auch andere positive Analystenreaktionen und der steigende Gesamtmarkt hätten dann die Linde-Aktie doch noch aus ihrer Lethargie gerissen, sagten Händler.

ADIDAS KLETTERN AN DIE DAX-SPITZE

Bei vielen Einzelwerten begründeten Händler die Kursgewinne technisch. So seien beispielsweise Adidas-Aktien am Vortag unter eine wichtige Chartmarke gefallen, was sich nun aber als Fehlausbruch darstelle. Anleger die auf weiter fallende Kurse gesetzt hatten würden nun zu Käufen gezwungen, ein so genannter "Short-Squeeze" setzt ein, wie ein Händler sagte. Das schob die Aktien des Sportartikelherstellers mit plus 2,19 Prozent auf 71,53 Euro an die Dax-Spitze. Auch die Autowerte, die gemessen an ihrem europäischen Brachenindex im frühen Handel noch den Markt weiter nach unten führten, hätten sich auffällig gut erholt.

An die MDax-Spitze kletterten die zuvor stark unter Druck stehenden Papiere von Wincor Nixdorf , die mit einem Plus von 3,44 Prozent an ihre im Handelsverlauf am Vortag eingeleitete Erholung anknüpften. Der Geldautomaten- und Kassensystemehersteller hatte zum Wochenstart wegen schwacher Geschäfte auf wichtigen Märkten wie Russland und der Türkei seine Jahresziele gekappt und damit die Aktie auf ein Anderthalbjahres-Tief geschickt. Viele Analysten bleiben aber positiv, auch wenn sie ihre Kursziele reduzierten. Airbus-Aktien gaben dagegen auf Xetra 0,87 Prozent ab. Dem Flugzeugbauer geht ein milliardenschwerer Auftrag für sein Flaggschiff A380 verloren. Die Europäer stornierten die Bestellung der japanischen Skymark Airlines, die die sechs Maschinen Insidern zufolge nicht finanzieren kann.

AIXTRON SPRINGEN NACH ZAHLEN KRÄFTIG AN

Im TexDax zählten die Berichtsunternehmen zu den Gewinnern: Spitzenwert waren Aixtron mit plus 6,07 Prozent auf 10,66 Euro. Der angeschlagene Spezialanlagenbauer wartet zwar weiter auf eine nachhaltige Trendwende. Die Marktstimmung besserte sich aber. Aixtron bestätigte zudem die Prognose für 2014. Wirecard-Aktien legten 2,66 Prozent zu. Der Zahlungsabwickler hat nach einem überraschend erfolgreichen zweiten Quartal seine Jahresprognose bestätigt.

Am Anleihemarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,94 (Vortag: 0,97) Prozent. Der Rentenindex Rex gewann 0,12 Prozent auf 136,93 Punkte. Der Bund Future legte um 0,19 Prozent auf 148,54 Punkte zu. Der Terminkontrakt erreichte einen neuen Rekord. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass deutsche Schuldverschreibungen so niedrige Zinsen abwerfen wie noch nie. Der Euro sackte etwas ab. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3429 (1,3433) US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,7447 (0,7444) Euro./fat/la

--- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---

29.07.2014

Aktien New York Ausblick: Gewinne erwartet - Zahlen von Merck, Pfizer und UPS

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street dürfte am Dienstag an ihre moderaten Vortagsgewinne anknüpfen. Im Fokus steht die Bekanntgabe einiger Unternehmenszahlen. Daneben sollten kurz vor Handelsbeginn der Case-Shiller-Index für die Preisentwicklung am Immobilienmarkt und im frühen Handel Daten zum Verbrauchervertrauen Aufmerksamkeit finden.

Der Future auf den Dow Jones Industrial gewann eine dreiviertel Stunde vor Börsenstart 0,27 Prozent. Bereits am Vortag hatte sich der Leitindex ein wenig von seinen Verlusten vor dem Wochenende erholt. Der Terminkontrakt auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 legte am Montag zuletzt um 0,20 Prozent zu.

Bevor die US-Notenbank Fed nach einer zweitägigen Sitzung am Mittwoch vor die Öffentlichkeit tritt, erwartet Marktstratege Craig Erlam vom Broker Alpari UK nur wenig Bewegung. Analysten zufolge dürften die Währungshüter ihren Kurs fortsetzen und ihr Wertpapierkaufprogramm weiter verringern.

Die Zahlen der Pharma-Schwergewichte Merck & Co und Pfizer wurden positiv aufgenommen: Beide Aktien legten vorbörslich zu. Dank Kosteneinsparungen konnte Merck den Quartalsgewinn mehr als verdoppeln, obwohl der Umsatz etwas zurückging. Allerdings hatten vor einem Jahr Sonderlasten stark auf das Ergebnis gedrückt. Das untere Ende der angepeilten Jahresgewinnspanne hob Merck an. Bei Konkurrent Pfizer sorgten schrumpfende Viagra-Verkäufe und ungünstige Währungseffekte für einen Umsatz- und Ergebnisschwund. Der Gewinneinbruch erklärt sich daraus, dass im Vorjahr der Verkauf der Tiermedizin-Sparte das Ergebnis kräftig aufgebessert hatte.

Die UPS-Aktien büßten hingegen schon vor Handelsbeginn knapp drei Prozent ein. Hohe Investitionen und die Absicherung früherer Mitarbeiter zehrten am Quartalsgewinn des Paketdienstes, der sich mehr als halbierte. Trotz wachsender Paketmengen sieht es auch für das Gesamtjahr schlechter aus: Selbst wenn man die Kosten für die Ausgliederung der Krankenversicherung pensionierter Mitarbeiter herausrechnet, soll der Gewinn je Aktie nun geringer ausfallen als bisher angekündigt. Damit enttäuschte UPS die Erwartungen der Analysten./gl/edh

29.07.2014

Aktien Frankfurt: Standardwerte treten auf der Stelle - Quartalszahlen im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Standardwerte sind am Dienstag auf der Stelle getreten. Der Leitindex Dax stand am Mittag mit 0,04 Prozent im Plus bei 9601,69 Punkten. Der Index mittelgroßer Werte MDax verharrte mit minus 0,01 Prozent auf 16 190,52 Punkte auf seinem Vortagesschluss. Das Technologiebarometer TecDax gewann 0,51 Prozent auf 1248,64 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte 0,14 Prozent zu.

Die Berichtssaison gewinnt nun auch hierzulande an Fahrt. Viele Börsianer blieben aber zunächst vorsichtig und erwarteten Nachrichten über schärfere Sanktionen gegen Russland, sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black. Zudem werden wichtige Wirtschaftsdaten erwartet. Einen ersten Vorgeschmack bietet am Nachmittag das US-Verbrauchervertrauen, das laut IG-Marktstratege Chris Weston eine "Woche der Hochkaräter an US-Konjunkturdaten" einläutet. Am Abend startet die zweitägige Notenbanksitzung in den USA und am Freitag folgt der US-Arbeitsmarktbericht.

NERVÖSER HANDEL IN DEUTSCHE BANK NACH ZAHLEN

Die Aktie der Deutschen Bank hatte Schwierigkeiten sich nach der Quartalsbilanz des deutschen Branchenprimus auf eine Richtung festzulegen. Nach festerem Start rutschte sie ins Minus, zuletzt wechselte das Papier 0,15 Prozent tiefer bei 26,64 Euro den Besitzer. Händlern zufolge ist das Zahlenwerk im zweiten Quartal gemischt ausgefallen. Die mittlerweile niedrige Bewertung der Aktie sei aber nach der ausgebliebenen negativen Überraschung ein Kaufargument für einige Anleger. Die Markterwartungen seien andererseits durch gute Ergebnisse von Wettbewerbern gestiegen und nun enttäuscht. Zudem drückten höhere Rechtsrisiken die Stimmung.

Linde-Aktien kletterten dagegen nach leichterem Start mit 0,32 Prozent ins Plus. Händler bemängelten den Umsatz unter den Erwartungen, während das operative Ergebnis (Ebit) sowie der Gewinn je Aktie etwas höher ausgefallen sind als gedacht. Ein anderer Börsianer ordnete die Zahlen "auf niedrigem Niveau wie erwartet" ein. Der Gewinn habe von einem überraschend guten Finanzergebnis profitiert, Commerzbank-Analyst Stephan Kippe sieht das Wachstum im Geschäft mit Industriegasen hinter seiner Schätzung. Er bleibt aber bei seiner Kaufempfehlung.

WINCOR AUF POSITIVE STUDIE GESTÜTZT

An der MDax-Spitze setzten die zuletzt stark unter Druck stehenden Papiere von Wincor Nixdorf ihre Erholung mit einem Plus von 3,36 Prozent fort. Der Geldautomaten- und Kassensystemehersteller hatte am Vortag wegen schwacher Geschäfte auf wichtigen Märkten wie Russland und der Türkei seine Jahresziele gekappt und damit die eigenen Titel auf ein Tief seit anderthalb Jahren geschickt. Die meisten Analysten bleiben aber positiv, auch wenn sie ihre Kursziele reduzierten. Airbus-Aktien gaben dagegen auf Xetra 0,54 Prozent ab. Dem Flugzeugbauer geht ein milliardenschwerer Auftrag für sein Flaggschiff A380 verloren. Die Europäer stornierten die Bestellung der japanischen Skymark Airlines, die die sechs Maschinen Insidern zufolge nicht finanzieren kann.

Im TexDax zählten die Berichtsunternehmen zu den Gewinnern: Spitzenwert waren Aixtron mit plus 6,07 Prozent. Der angeschlagene Spezialanlagenbauer wartet zwar weiter auf eine nachhaltige Trendwende. Die Marktstimmung besserte sich aber. Aixtron bestätigte zudem die Prognose für 2014. Wirecard-Aktien legten 2,37 Prozent zu. Der Zahlungsabwickler hat nach einem überraschend erfolgreichen zweiten Quartal seine Jahresprognose bestätigt./fat/rum

--- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---

29.07.2014

UKRAINE-KRISE/GESAMT-ROUNDUP: EU und USA verschärfen Sanktionen gegen Russland

(neu: Maßnahmen der USA)

BRÜSSEL/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die EU und die USA verstärken in der Ukraine-Krise mit Wirtschaftssanktionen den Druck auf Russland. Die Botschafter der 28 Mitgliedstaaten bei der EU einigten sich in Brüssel auf ein Paket von Strafmaßnahmen, in dem erstmals Wirtschaftsbereiche im Mittelpunkt stehen. US-Präsident Barack Obama zog nur Stunden später nach und setzte drei weitere Banken auf die US-Sanktionsliste.

Die neuen US-Strafmaßnahmen beträfen den Finanz-, Rüstungs- und Energiebereich, sagte Obama. Dies werde die russische Wirtschaft weiter schwächen. Er fügte hinzu, es gebe Hinweise, dass Russland die Separatisten in der Ostukraine weiter mit schweren Waffen versorge. "Russland isoliert sich heute erneut selbst von der internationalen Gemeinschaft." Auf Fragen fügte Obama allerdings hinzu: "Dies ist kein Kalter Krieg."

USA SETZT DREI WEITERE BANKEN AUF SANKTIONSLISTE

Das Washingtoner Finanzministerium setzte unter anderem drei weitere Banken auf die Sanktionsliste. Es handelt sich um die Bank von Moskau, die Russische Landwirtschaftsbank sowie die VTB Bank. Dadurch werde der Zugang zu mittel- und langfristiger Dollarfinanzierung erschwert, hieß es. Betroffen seien auch das größte russische Schiffsbau-Unternehmen (United Shipbuilding Corporation), Technologiefirmen im Militärbereich sowie Unternehmen aus der Ölbranche. Damit erhielten die bisherigen Sanktionen "mehr Biss", sagte Obama.

Mit den Sanktionen soll der russische Präsident Wladimir Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu beenden. Die Absturzstelle des dort mutmaßlich abgeschossenen Passagierflugzeugs konnte den dritten Tag in Folge nicht von internationalen Experten inspiziert werden. Grund waren anhaltend heftige Kämpfe in der Region.

EU BESCHLIESST BESCHRÄNKUNGEN IM FINANZBEREICH

Auch die von der EU beschlossenen Sanktionen packen Russland an empfindlichen Stellen. Dazu gehören eine erschwerter Zugang zu den EU-Finanzmärkten für russische Banken, ein Verbot von künftigen Rüstungslieferungen, ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an das russische Militär und Ausfuhrverbote für Spezialtechnik zur Ölförderung, wie Diplomaten sagten. Die USA hatten die Europäer seit längerem zu härteren Maßnahmen gedrängt.

Als Kernstück der EU-Maßnahmen gelten die Beschränkungen im Finanzbereich: Sie schneiden Russland teilweise von den EU-Finanzmärkten ab und erschweren damit die Finanzierung der ohnehin angeschlagenen russischen Wirtschaft. Dem Land machen die von EU und USA bereits verhängten Strafmaßnahmen zu schaffen. Ihrerseits muss die EU eine Flucht russischen Kapitals vom Finanzplatz London befürchten. In der Öltechnikbranche wie im Russlandhandel drohen Arbeitsplätze in Europa verloren zu gehen. Die EU ist der wichtigste Handelspartner Russlands.

VAN ROMPUY: 'SCHARFE WARNUNG'

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy bezeichnete die EU-Strafmaßnahmen als "scharfe Warnung", Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte sie "unumgänglich". Die russische Führung müsse nun entscheiden, ob sie den Weg der Deeskalation und der Zusammenarbeit einschlagen wolle. "Die Sanktionen der EU können überprüft werden, es sind aber auch zusätzliche Schritte möglich", sagte die CDU-Politikerin.

Die EU-Sanktionen müssen bis Donnerstag förmlich von den Regierungen in den 28 Hauptstädten gebilligt werden. Am Donnerstagabend sollen sie im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit in Kraft treten. Bis dahin sollten keine Einzelheiten veröffentlicht werden. Die EU-Strafmaßnahmen erreichen mit dem Beschluss vom Dienstag eine neue Qualität: Bisher hatte die EU in mehreren Schritten insgesamt gegen 87 Personen Einreisverbote und Kontensperrungen erlassen.

MH17

Die seit Mitte April nahezu ununterbrochenen Kämpfe machten einen Bergungseinsatz im Trümmerfeld der Malaysia-Airlines-Boeing in der Ostukraine erneut unmöglich. Kostbare Zeit gehe verloren, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Er forderte den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit Nachdruck auf, die Gefechte zu stoppen, um die humanitäre Arbeit zu ermöglichen, wie ein Regierungssprecher in Den Haag mitteilte.

Eine große Gruppe niederländischer und australischer Experten steht in der Ukraine bereit, um im Absturzgebiet der Maschine mit der Flugnummer MH17 die dort noch liegenden sterblichen Überreste und das persönliche Eigentum der insgesamt 298 Opfer zu sichern. Ein Großteil der Toten wurde bereits früher geborgen - die meisten Opfer kamen aus den Niederlanden und wurden inzwischen dorthin zurückgebracht./pm/DP/he

29.07.2014

UKRAINE-KRISE/ROUNDUP 2: USA verhängen härtere Sanktionen gegen Russland

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der EU verhängen auch die USA schärfere Sanktionen gegen Russland. Präsident Barack Obama kündigte am Dienstag weitere Strafmaßnahmen im Finanz-, Rüstungs- und Energiebereich an. Dies werde die russische Wirtschaft weiter schwächen und Moskau stärker in die Isolation treiben. Ausdrücklich begrüßte er die schärferen Maßnahmen der EU. Auf Fragen fügte Obama allerdings hinzu: "Dies ist kein Kalter Krieg."

Das Washingtoner Finanzministerium setzte unter anderem drei weitere Banken auf ihre Sanktionsliste. Es handele sich um die Bank von Moskau, die Russische Landwirtschaftsbank sowie die VTB Bank.

OBAMA: BISHERIGE STRAFMASSNAHMEN ERHALTEN 'MEHR BISS'

Damit erhielten die bisherigen Strafmaßnahmen "mehr Biss", sagte Obama. Es gebe Hinweise, dass Russland die Separatisten in der Ostukraine weiter mit schweren Waffen versorge. Er verwies auf den mutmaßlichen Abschuss eines malaysischen Flugzeuges mit fast 300 Menschen an Bord. Zugleich betonte Obama, die USA seien weiter an einer diplomatischen Lösung der Ukraine-Krise interessiert.

Mit den Strafmaßnahmen soll der russische Präsident Wladimir Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten zu beenden.

EU BESCHLIESST EBENFALLS EINSCHNEIDENDE WIRTSCHAFTSSANKTIONEN

Außenminister John Kerry hatte kurz zuvor gesagt, die russische Regierung habe "kein Fünkchen eines Beweises geliefert, dass sie wirklich die Gewalt und das Blutvergießen beenden" wolle. Putin müsse Druck auf die Separatisten ausüben.

Ebenfalls am Dienstag hatte die EU einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Moskau beschlossen. Im Zentrum stehen dabei Beschränkungen im Finanzbereich, was die russische Wirtschaft empfindlich treffen dürfte.

Bereits vor zwei Wochen hatten die USA Banken sowie Energie- und Rüstungsfirmen auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Washington hatte die Europäer seit längerem zu einer härteren Gangart gegenüber Russland gedrängt./pm/DP/he

29.07.2014

UKRAINE-KRISE/ROUNDUP: USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der EU verhängen auch die USA weitere Sanktionen gegen Russland. Das Washingtoner Finanzministerium setzte nach eigenen Angaben vom Dienstag drei weitere Banken auf die Sanktionsliste. Mit den Strafmaßnahmen soll der russische Präsident Wladimir Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu beenden.

Außenminister John Kerry sagte kurz zuvor, die russische Regierung habe "kein Fünkchen eines Beweises geliefert, dass sie wirklich die Gewalt und das Blutvergießen beenden" wolle. Kremlchef Putin müsse Druck auf die Separatisten ausüben.

Ebenfalls am Dienstag hatte die EU einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Moskau beschlossen. Im Zentrum stehen dabei Beschränkungen im Finanzbereich, was die russische Wirtschaft empfindlich treffen dürfte.

Bereits vor zwei Wochen hatten die USA Banken sowie Energie- und Rüstungsfirmen auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Washington hatte die Europäer seit längerem zu einer härteren Gangart gegenüber Russland gedrängt./pm/DP/he

29.07.2014

UKRAINE-KRISE: USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der EU verhängen auch die USA weitere Sanktionen gegen Russland wegen dessen Ukraine-Politik. Das US-Finanzministerium setzte nach eigenen Angaben vom Dienstag drei weitere Banken auf die Sanktionsliste./pm/DP/he

29.07.2014

Mercosur stellt sich im Hedgefonds-Streit an die Seite Argentiniens

CARACAS (dpa-AFX) - Der südamerikanische Wirtschaftsblock Mercosur hat Argentinien in dessen Kampf gegen die Milliarden-Forderung von US- Hedgefonds demonstrativ den Rücken gestärkt. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner könne fest mit den Regierungen der Mercosur-Staaten rechnen, betonte Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro beim Gipfeltreffen des Bündnisses in Caracas. Die Mercosur-Staaten hätten bei dem Treffen ihre Unterstützung für Argentinien bekräftigt.

Bei dem eintägigen Gipfel sollte Argentinien am Dienstag (Ortszeit) turnusgemäß die Mercosur-Präsidentschaft übernehmen. Dem Land droht die technische Staatspleite, wenn am Mittwoch in New York nicht in allerletzter Minute ein Streit mit einem Hedgefonds beigelegt wird. Maduro warnte, dass der Schaden nicht nur Argentinien, sondern alle Länder des Südens betreffen würde. Dem Mercosur-Block gehören Brasilien, Argentinien, Venezuela, Paraguay und Uruguay an./hr/DP/he

29.07.2014

UKRAINE-KRISE: Merkel begrüßt Wirtschaftssanktionen gegen Russland

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland als "unumgänglich" bezeichnet. "Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Sanktionen kein Selbstzweck sind, sondern nur beschlossen werden, wenn es unvermeidlich ist", sagte die Kanzlerin nach Angaben einer Regierungssprecherin vom Dienstagabend.

"Allerdings haben wir auch immer wieder betont, dass die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die fortdauernde Destabilisierung der Ostukraine nicht hinnehmbar sind. Deshalb war die heutige Entscheidung unumgänglich."

Die russische Führung müsse nun entscheiden, ob sie den Weg der Deeskalation und der Zusammenarbeit einschlagen wolle. "Die Sanktionen der EU können überprüft werden, es sind aber auch zusätzliche Schritte möglich", sagte die CDU-Politikerin. Die Botschafter der 28 Mitgliedstaaten bei der EU hatten zuvor einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen./seb/DP/he

29.07.2014

UKRAINE-KRISE/GESAMT-ROUNDUP: EU verschärft Gangart gegenüber Russland

BRÜSSEL/DEN HAAG/DONEZK (dpa-AFX) - Erstmals seit Ende des Kalten Krieges vor 25 Jahren hat die Europäische Union einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Die Botschafter der 28 Mitgliedstaaten bei der EU einigten sich am Dienstag in Brüssel auf ein Paket von Strafmaßnahmen, in dem Beschränkungen im Finanzbereich im Mittelpunkt stehen. Mit den Sanktionen soll Russlands Präsident Wladimir Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu beenden. Die Absturzstelle des dort mutmaßlich abgeschossenen Passagierflugzeugs konnte den dritten Tag in Folge nicht von internationalen Experten inspiziert werden. Grund waren anhaltend heftige Kämpfe in der Region.

Die von der EU beschlossenen Sanktionen packen Russland an empfindlicher Stelle. Dazu gehören eine erschwerter Zugang zu den EU-Finanzmärkten für russische Banken, ein Verbot von künftigen Rüstungslieferungen, ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an das russische Militär und Ausfuhrverbote für Spezialtechnik zur Ölförderung, wie Diplomaten sagten.

Als Kernstück gelten die Beschränkungen im Finanzbereich: Sie werden russischen Banken den Handel mit Anleihen in der EU verbieten und damit die Finanzierung der ohnehin angeschlagenen russischen Wirtschaft erschweren. Dem Land machen die von EU und USA bereits verhängten Strafmaßnahmen zu schaffen. Ihrerseits muss die EU eine Flucht russischen Kapitals vom Finanzplatz London befürchten. In der Öltechnikbranche wie im Russlandhandel drohen Arbeitsplätze in Europa verloren zu gehen.

Die EU-Sanktionen müssen bis Donnerstag förmlich von den Regierungen in den 28 Hauptstädten gebilligt werden. Am Donnerstagabend sollen sie im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit in Kraft treten. Bis dahin sollten keine Einzelheiten veröffentlicht werden. Der EU-Ministerrat wollte auch erst am Donnerstag eine Erklärung zu den Sanktionen abgeben. Die EU-Strafmaßnahmen erreichen mit dem Beschluss vom Dienstag eine neue Qualität: Bisher hatte die EU in mehreren Schritten insgesamt gegen 87 Personen Einreisverbote und Kontensperrungen erlassen.

Auch US-Außenminister John Kerry bezeichnete weitere Sanktionen gegen Russland als unausweichlich, sollte sich der Kremlchef noch länger hinter die Separatisten stellen. Russland liefere noch immer Waffen in die Ukraine und habe mit Artillerie über die Grenze gefeuert, sagte Kerry nach einem Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin in Washington. Die USA bereiteten weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau vor. Die Russen hätten "kein Fünkchen eines Beweises geliefert, dass sie wirklich die Gewalt und das Blutvergießen beenden wollen".

Die seit Mitte April nahezu ununterbrochenen Kämpfe machten einen Bergungseinsatz im Trümmerfeld der Malaysia-Airlines-Boeing in der Ostukraine erneut unmöglich. Kostbare Zeit gehe verloren, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Er forderte den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit Nachdruck auf, die Gefechte zu stoppen, um die humanitäre Arbeit zu ermöglichen, wie ein Regierungssprecher in Den Haag mitteilte.

Eine große Gruppe niederländischer und australischer Experten steht in der Ukraine bereit, um im Absturzgebiet der Maschine mit der Flugnummer MH17 die dort noch liegenden sterblichen Überreste und das persönliche Eigentum der insgesamt 298 Opfer zu sichern. Ein Großteil der Toten wurde bereits früher geborgen - die meisten Opfer kamen aus den Niederlanden und wurden inzwischen dorthin zurückgebracht.

In der Region kämpfen ukrainische Regierungseinheiten und prorussische Separatisten unvermindert hart gegeneinander. In der Stadt Gorlowka seien mindestens 31 Zivilisten getötet worden, unter ihnen acht Kinder. Seit Tagen liege der Ort bei Donezk unter Artilleriebeschuss, teilte die Stadtverwaltung mit. Zudem seien 43 Menschen verletzt worden. Armee und Aufständische machten sich gegenseitig verantwortlich für die zivilen Opfer. Das Militär sprach zudem von mindestens 44 Verletzten in eigenen Reihen.

Bei einem Granateneinschlag in einem Seniorenheim in Lugansk starben der Stadtverwaltung zufolge fünf Menschen. Acht wurden verletzt. Weite Teile der Großstadt seien ohne Gasversorgung und Strom, hieß es. Weiter hartumkämpft war auch die Stadt Schachtjorsk im Gebiet Donezk. Die ukrainische Armee habe dort mindestens vier Luftangriffe auf feindliche Stellungen geflogen, sagte der Kiewer Militärexperte Dmitri Tymtschuk. Schachtjorsk liege unter Minenwerferbeschuss./mcm/wo/ebe/fko/seb/DP/zb

29.07.2014

UKRAINE-KRISE/ROUNDUP 2: EU geht mit Sanktionen auf Kollisionskurs zu Putin

(Neu: Weitere Details)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit einschneidenden Wirtschaftssanktionen geht die Europäische Union im Ukraine-Konflikt auf Kollisionskurs zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Strafmaßnahmen beschlossen die Botschafter der 28 EU-Staaten bei der EU am Dienstag in Brüssel. Dazu gehört eine Erschwerung des Zugangs zu den EU-Finanzmärkten für russische Banken, wie Diplomaten sagten. Auch ein Verbot von künftigen Rüstungslieferungen, ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an das russische Militär und Ausfuhrverbote für Spezialtechnik zur Ölförderung wurden vereinbart.

Mit den Sanktionen soll Russlands Präsident Wladimir Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu beenden. Die Strafmaßnahmen sollen bis Donnerstag förmlich von den Regierungen in den 28 Hauptstädten gebilligt werden. Am Donnerstagabend sollen sie im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit in Kraft treten. Bis dahin sollten keine Einzelheiten veröffentlicht werden. Der EU-Ministerrat wollte auch erst am Donnerstag eine Erklärung zu den Sanktionen abgeben.

Kernstück der Sanktionen sind die Beschränkungen im Finanzbereich: Sie werden russischen Banken den Handel mit neuen Anleihen in der EU verbieten und damit die Kosten für die Finanzierung der angeschlagenen russischen Wirtschaft erhöhen. EU-Bürger können dann auch keine Anteile an russischen Unternehmen mehr kaufen.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hatte vor der Beschlussfassung in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU geschrieben, das Sanktionspaket treffe die "richtige Balance" hinsichtlich des Verhältnisses von Kosten und Nutzen: "Es wird eine starke Wirkung auf Russland und nur mäßige Folgen für die europäische Wirtschaft haben."

Die Sanktionen der EU erreichen mit dem Beschluss vom Dienstag eine neue Qualität: Bisher hatte die EU in mehreren Schritten insgesamt gegen 87 Personen Einreisverbote und Kontensperrungen erlassen. Zugleich waren 20 Organisationen und Firmen - darunter zwei auf der von Russland annektierten Krim - auf eine schwarze Liste gesetzt worden: Ihnen wurden Geschäfte in der EU verboten.

Neben der Blockade der Finanzmärkte, die in den kommenden Monaten noch ausgeweitet werden könnte, war vor allem das Verbot von Rüstungslieferungen nach Russland in der EU umstritten. Vom Sanktionsbeschluss werden nur künftige Verträge erfasst. Vor allem Frankreich hatte darauf gedrungen, weil es zwei Hubschrauberträger im Wert von 1,2 Milliarden Euro noch an Russland ausliefern möchte. Die EU hatte 2012 Lizenzen für Rüstungsexporte im Wert von 193 Millionen Euro erteilt. Davon entfielen alleine 118 Millionen auf Frankreich. Deutschland lag mit 40 Millionen Euro auf Platz zwei.

Hochtechnologiegüter, die sowohl zivil als auch militärisch verwendbar sind, dürfen künftig nicht mehr ausgeführt werden. Auch Spezialanlagen zur Ölförderung beispielsweise in der Arktis stehen auf der Sanktionsliste.

Die EU-Botschafter hatten zuvor schon beschlossen, die Liste der Einreisverbote und Kontensperrungen um acht Personen zu erweitern. Darunter befinden sich nach Angaben von Diplomaten vier enge Vertraute Putins. Außerdem wurde drei Unternehmen zusätzlich auf die schwarze Liste gesetzt, weil sie von der Krim-Annexion profitiert haben./eb/DP/zb

29.07.2014

Portugiesische Krisenbank BES sagt Aktionärs-Generalversammlung ab

LISSABON (dpa-AFX) - Die angeschlagene portugiesische Großbank BES (Banco Espírito Santo) hat eine für Donnerstag anberaumte außerordentliche Aktionärs-Generalversammlung kurzfristig abgesagt. In einer Mitteilung an die Finanzaufsicht CMVM in Lissabon erklärte die BES am Dienstag, der Bank-Hauptaktionär - die Espírito Santo Financial Group (ESFG) - habe aufgrund "unerwarteter Ereignisse" eine Vertagung der Versammlung um eine unbestimmte Zeit beantragt. Als Grund wurde unter anderem angegeben, dass ein Antrag der ESFG auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens am Dienstag vom Handelsgericht in Luxemburg angenommen worden sei.

Die ESFG hatte Insolvenz beantragt, weil sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Zwei weitere Gesellschaften der GES-Gruppe der sehr mächtigen Espírito-Santo-Familie - die Investmentgesellschaft RioForte und die Espírito Santo International (ESI) - hatten ebenfalls Insolvenz angemeldet./er/DP/zb

29.07.2014

ROUNDUP: Rentner scheitern vor Verfassungsgericht

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Mehrere Rentner sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit Klagen gegen stagnierende Altersbezüge und steigende Krankenkassenbeiträge gescheitert. Die Richter konnten keinen Eingriff in das Eigentumsgrundrecht der Senioren erkennen und wiesen die Klagen daher ab. (AZ: 1 BvR 79/09 und andere)

Die fünf Rentner hatten sich dagegen gewehrt, dass ihre Rentenbeiträge zum 1. Juli 2005 nicht stiegen, sie aber einen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent zur Krankenversicherung leisten mussten. Dieser Sonderbeitrag für Arbeitnehmer und Rentner wurde erhoben, um Arbeitgeber durch Senkung der Lohnnebenkosten zu entlasten. Bereits in den Vorinstanzen waren die Senioren mit ihren Klagen gescheitert.

Die Verfassungsrichter billigten nun das Vorgehen der damaligen rot-grünen Bundesregierung und gestanden dem Gesetzgeber einen weiten Spielraum bei der Gestaltung der Sozialversicherungsbeiträge zu. Die Maßnahmen seien "verfassungsrechtlich gerechtfertigt", hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung.

Die damalige rot-grüne Koalition hatte mit ihrem Vorgehen auf den demografischen Wandel reagiert und verhindern wollen, dass der Rentenbeitragssatz im Jahr 2030 auf mehr als 22 Prozent steigt. Dass die Regierung die Formel zur Berechnung des Rentenwertes geändert habe, sei daher "von gewichtigen öffentlichen Interessen bestimmt" gewesen, hieß es. Infolge der Änderungen war eine Rentenanhebung ausgeblieben./din/DP/zb

29.07.2014

AKTIE IM FOKUS 3: Deutsche Bank gut behauptet - Unsicherheit wegen Rechtsstreits

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Überwiegend positive Analystenkommentare und vor allem der wieder freundliche Gesamtmarkt haben die Aktien der Deutschen Bank am Dienstag doch noch ins Plus gehievt. Mit einem Aufschlag von 0,13 Prozent auf 26,715 Euro gingen sie aus dem Tag und machten damit ihre Verluste aus dem frühen Handel mehr als wett. Dem Dax hinkten sie damit trotzdem weiter hinterher. Er schloss mit einem Plus von 0,58 Prozent. Insofern reichte der besser als erwartet ausgefallene Vorsteuergewinn nicht aus, um die Sorgen bezüglich der zahlreichen offenen Rechtsstreitigkeiten der Bank zu zerstreuen. Diese gelten als größte Unsicherheitsfaktoren für das Kreditinstitut.

Im zweiten Quartal erhöhte das Institut deswegen auch seine Rückstellungen für Rechtsrisiken um 470 Millionen auf 2,2 Milliarden Euro. Im ersten Quartal hatte sie noch auf eine neue Vorsorge in diesem Bereich verzichtet. Neben den schon gebuchten Rückstellungen könnten dem aktuellen Quartalsbericht zufolge weitere Belastungen von 3,2 Milliarden Euro hinzukommen, für die der deutsche Branchenprimus noch keine Vorsorge in der Bilanz getroffen hat. Zudem verschärfte die Bank ihre Risikoberechnungen auf Druck der Aufsicht.

RECHTSSTREITIGKEITEN BLEIBEN UNSICHERHEITSFAKTOR

Entsprechend äußerten sich Analysten. So sieht etwa Daniele Brupbacher von der UBS die Kosten für Rechtsstreitigkeiten weiter als das beherrschende Thema. Der Vorsteuergewinn des größten deutschen Kreditinstituts sei dank des Bereichs Corporate Banking & Securities und der nicht zum Kerngeschäft zählenden Sparten höher ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet. Beim Überschuss aber habe die Bank dennoch seine sowie die durchschnittlichen Marktschätzungen verfehlt.

Andere Analysten wie etwa Philipp Häßler von der Investmentbank Equinet wiesen vor allem auf das gute Abschneiden im Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen hin. Ein anderer Analyst meinte, hier habe das deutsche Institut mit seiner stabilen Entwicklung besser als viele US-Konkurrenten abgeschnitten.

FORTSCHRITTE BEI DEN RESTRUKTURIERUNGEN

Analyst Stefan Bongardt von Independent Research hielt an seiner positiven Einschätzung der Deutsche-Bank-Aktien fest. Bongardt begründete dies mit den Fortschritten beim Restrukturierungsprogramm und den von ihm erwarteten, operativen Verbesserungen. Zudem seien die Aktien niedrig bewertet./la/rum/fbr/ck/he

29.07.2014

EUROSTOXX-FLASH: Stabil fester am Nachmittag

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat sich am Dienstag im späten Handel stabil im Plus gezeigt. Nach seinem Anstieg im Vormittagshandel bewegte sich der Leitindex der Eurozone am Nachmittag nur noch wenig und notierte zuletzt 0,78 Prozent höher bei 3196,26 Punkten. Leichte Unterstützung kam von einer freundlichen Eröffnung an der Wall Street./edh/he

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt STMicro auf 'Underperform' - Ziel 5,50 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat STMicroelectronics von "Market-Perform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 6,30 auf 5,50 Euro gesenkt. Seine Sorgen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung des Halbleiterunternehmens seien jüngst bestätigt worden, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen könnten in der zweiten Hälfte 2014 sowie im kommenden Jahr weiter enttäuschen./mis/tav

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Deutsche Annington auf 23,50 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Annington vor Zahlen von 21,50 auf 23,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Bezüglich der mittelfristigen Entwicklung sei er inzwischen optimistischer und habe seine Schätzungen für 2015 und 2016 angehoben, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Quartal dürfte das Immobilien-Unternehmen die operative Kennziffer FFO (Funds From Operations) um 30 Prozent gesteigert haben./ajx/tav

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Morphosys auf 87 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Morphosys nach Zahlen für das zweite Quartal von 82 auf 87 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Biotech-Unternehmen habe ermutigende Kennziffern vorgelegt, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Dienstag. Gleichermaßen zuversichtlich stimmten die neuesten Informationen zur Produkt-Pipeline und die etwas optimistischere Jahresprognose des Managements./ajx/tav

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: SocGen hebt Ziel für Merck KGaA auf 66 Euro - 'Hold'

PARIS (dpa-AFX) - Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Merck KGaA nach Fortschritten bei der Erforschung einer Substanz gegen aggressiven Hautkrebs von 61 auf 66 Euro angehoben. Die Einstufung wurde zugleich auf "Hold" belassen. Der Darmstädter Konzern, der nun eine Phase-II-Studie starte, dürfte der einzige sein, der ein Immuntherapie-Mittel gegen das seltene Merkelzell-Karzinom entwickele, schrieb Analyst Stephen McGarry in einer Studie vom Dienstag. Diese Indikation dürfte dem Konzern folglich einen rascheren Marktzugang ermöglichen, den Investoren so aber noch nicht wahrnehmen würden./ck/tav

29.07.2014

AKTIE IM FOKUS 2: Deutsche Bank drehen mit Markt ins Plus - Unsicherheit bleibt

(Neu: Weiterer Analystenkommentar, Kurse wurden aktualisiert.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Überwiegend positive Analystenkommentare und vor allem der wieder freundliche Gesamtmarkt haben die Aktien der Deutschen Bank am Dienstag doch noch ins Plus gehievt. Am frühen Nachmittag machten die Papiere ihre Verluste aus dem frühen Handel wett und stiegen um 0,36 Prozent auf 26,775 Euro. Damit hinkten sie jedoch weiterhin dem Dax hinterher, der zuletzt um 0,77 Prozent anzog. Insofern reichte der besser als erwartet ausgefallene Vorsteuergewinn immer noch nicht aus, um die Sorgen bezüglich der zahlreichen offenen Rechtsstreitigkeiten der Bank zu zerstreuen. Diese gelten als größte Unsicherheitsfaktoren für das Kreditinstitut.

Im zweiten Quartal erhöhte das Institut deswegen auch seine Rückstellungen für Rechtsrisiken um 470 Millionen auf 2,2 Milliarden Euro. Im ersten Quartal hatte sie noch auf eine neue Vorsorge in diesem Bereich verzichtet. Neben den schon gebuchten Rückstellungen könnten dem aktuellen Quartalsbericht zufolge weitere Belastungen von 3,2 Milliarden Euro hinzukommen, für die der deutsche Branchenprimus noch keine Vorsorge in der Bilanz getroffen hat. Zudem verschärfte die Bank ihre Risikoberechnungen auf Druck der Aufsicht.

RECHTSSTREITIGKEITEN BLEIBEN UNSICHERHEITSFAKTOR

Entsprechend äußerten sich Analysten. So sieht etwa Daniele Brupbacher von der UBS die Kosten für Rechtsstreitigkeiten weiter als das beherrschende Thema. Der Vorsteuergewinn des größten deutschen Kreditinstituts sei zwar dank des Bereichs Corporate Banking & Securities und der nicht zum Kerngeschäft zählenden Sparten höher ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet. Beim Überschuss aber habe die Bank seine sowie die durchschnittlichen Marktschätzungen verfehlt.

Andere Analysten wie etwa Philipp Häßler von der Investmentbank Equinet wiesen vor allem auf das gute Abschneiden im Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen hin. Ein anderer Analyst meinte, hier habe das deutsche Institut mit seiner stabilen Entwicklung besser als viele US-Konkurrenten abgeschnitten.

FORTSCHRITTE BEI DEN RESTRUKTURIERUNGEN

Analyst Stefan Bongardt von Independent Research hielt an seiner positiven Einschätzung der Deutsche-Bank-Aktien fest. Bongardt begründete dies mit den Fortschritten beim Restrukturierungsprogramm und den von ihm erwarteten, operativen Verbesserungen. Zudem seien die Aktien niedrig bewertet./la/rum/fbr

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: Commerzbank belässt Symrise auf 'Buy' - Ziel 46 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat die Einstufung für Symrise nach angekündigter Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage und vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Der Duftstoff- und Aromenhersteller habe die Brückenfinanzierung nun komplett refinanziert, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Das zweite Quartal dürfte von Kosten im Zusammenhang mit der Diana-Übernahme belastet worden sein. Einer negative Kursreaktion nach der Zahlenvorlage könnte Investoren eine Kaufgelegenheit eröffnen./ajx/mis

29.07.2014

ANALYSE: UBS belässt Deutsche Bank auf 'Neutral' - Ziel 31,42 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 31,42 (Kurs: 26,80) Euro belassen. Der Markt dürfte eher vorsichtig auf die Quartalsbilanz des größten deutschen Kreditinstituts reagieren, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Die Ergebnisse seien in den meisten Geschäftsbereichen unter den Markterwartungen ausgefallen und die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten blieben ein beherrschendes Thema.

Der Vorsteuergewinn sei zum einen wegen des Bereichs Corporate Banking & Securities (CB&S) höher ausgefallen als von Brupbacher und vom Markt erwartet. Nach den bereits berichteten Quartalsergebnissen von Wettbewerbern sollte das aber nicht überraschen. Zudem hätten die nicht zum Kerngeschäft zählenden Sparten (NCOU) zu der positiven Überraschung beigetragen. Beim Überschuss habe der deutsche Branchenprimus aber seine sowie die Konsensschätzungen verfehlt.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt./fat/rum

Analysierendes Institut UBS.

29.07.2014

ANALYSE-FLASH: Lampe hebt Grenkeleasing auf 'Kaufen' - Ziel 92 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Grenkeleasing nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 76 auf 92 Euro angehoben. Der Spezialist für IT-Leasing habe im zweiten Quartal in allen Bereichen besser als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Die sehr optimistische Telefonkonferenz und die Erhöhung des Ausblicks für 2014 signalisierten, dass sich die mittelfristigen Geschäftsaussichten weiter verbessert hätten./ag/mis