dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

27.02.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Heinz-Rudolf Othmerding. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

27.02.2015

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar.

Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

26.02.2015

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 26.02.2015

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.02.2015

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Aareal Bank nach Zahlen zum vierten Quartal von 41 auf 42 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Immobilienfinanzierer habe ein Ergebnis leicht über den Erwartungen ausgewiesen, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Donnerstag. Der konservative Ausblick für 2015 lasse noch Luft nach oben.

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Aareal Bank nach Zahlen von 35 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Resultate zum vierten Quartal seien positiv ausgefallen, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Immobilienfinanzierers für das laufende Jahr sei konservativ.

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Aareal Bank nach jüngster Kursrally von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 39 auf 41 Euro angehoben. Vor Steuern sei der Quartalsgewinn des Immobilienfinanzierers etwas besser als erwartet ausgefallen, nach Steuern seien die Prognosen aber verfehlt worden, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Er lobte das Management dafür, das Überschusskapital in den Zukauf der Westimmo zu investieren, statt es über eine Sonderdividende auszuschütten.

AB INBEV

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für AB Inbev nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Brauereikonzern habe für das vierte Quartal schwache Ergebnisse ausgewiesen, schrieb Analyst Richard Withagen in einer Studie vom Donnerstag. Die Dividende sei allerdings eine positive Überraschung.

AB INBEV

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen von 81 auf 100 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Brauereikonzern habe die Erwartungen an das Jahr 2014 verfehlt, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Donnerstag. Für 2015 drohe Gegenwind durch den starken US-Dollar.

ADIDAS

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas vor endgültigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Analyst Jürgen Kolb rechnet in einer Studie vom Donnerstag mit einer Bestätigung des Ausblick für 2015 sowie mehr Details. Der Sportartikelhersteller sei auf dem richtigen Weg, aufgrund des Gegenwinds von der Währungsseite und der hohen Bewertung bleibe es jedoch bei seiner Halteempfehlung.

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Aixtron nach Zahlen von 10,50 auf 9,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Kennziffern des LED-Industrie-Ausrüsters für 2014 seien unter den Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Donnerstag. Finanziell bleibe Aixtron aber gut positioniert und dürfte beim Auftragseingang im laufenden Jahr eine Erholung verzeichnen.

AIXTRON

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Aixtron von 16 auf 12 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Ausblick des LED-Industrie-Ausrüsters für 2015 sei deutlich trüber als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das laufende Jahr reduziert.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Allianz nach Zahlen von 151 auf 158 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das operative Ergebnis 2014 sei leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Donnerstag. Das extreme Niedrigzinsumfeld sei zwar negativ für die operative Entwicklung des Versicherers. Es könne aber angesichts der hohen Dividendenrendite zu einer höheren Bewertung der Aktie beitragen.

ALLIANZ SE

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Das Nettoergebnis habe die Konsensschätzung verfehlt, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Donnerstag. Die Dividendensteigerung um 29 Prozent hob der Experte aber positiv hervor.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Allianz-Aktie nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Das Nettoergebnis des Versicherers im vierten Quartal habe seine Schätzung verfehlt und auch der Dividendenvorschlag für 2014 habe mit 6,85 Euro je Aktie leicht unter seiner Erwartung gelegen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der Herausforderungen bei der Fondstochter Pimco sehe er aber wegen der ausgewogenen Ergebnisdiversifikation, der attraktiven Dividendenrendite und des soliden Ausblicks auf 2015 deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.

ALLIANZ SE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Allianz SE nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 127 Euro belassen. Der operative Gewinn des Versicherers habe im Schlussquartal 2014 die Konsensschätzung knapp verfehlt, schrieb Analyst Nick Holmes in einer Studie vom Donnerstag. Während das Lebensversicherungsgeschäft und die Vermögensverwaltung die Erwartungen erfüllt hätten, ließen die rekordhohen Mittelabflüsse bei der US-Fondstochter Pimco nach dem Abgang von deren langjährigem Chef Bill Gross abermals Zweifel am neuen Management aufkommen. Zudem liege die Dividende knapp unter seiner Erwartung, so Holmes weiter.

ALLIANZ SE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Allianz SE nach Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 141 Euro belassen. Der Versicherer habe im Schlussquartal 2014 mit dem operativen sowie dem Nettoergebnis enttäuscht, schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Studie vom Donnerstag. Auch die Dividende liege unter den Erwartungen, wogegen die neuen Ziele für 2015 diesen entsprächen.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Die Resultate zum vierten Quartal seien schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Versicherers auf 2015 sei aber positiv, da er eine zumindest stabile operative Entwicklung im aktuell herausfordernden Umfeld signalisiere.

ALSTRIA OFFICE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Alstria Office vor Zahlen von 11,10 auf 13,75 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Andreas Pläsier rechnet in einer Studie vom Donnerstag mit soliden Ergebnissen des Immobilienunternehmens für das vierte Quartal. Für das Gesamtjahr rechnet er bei der operativen Kennziffer FFO (Funds From Operations) mit 47,6 Millionen Euro, womit das vom Unternehmen selbst gesteckte Ziel von 47 Millionen übertroffen würde. Die FFO-Kennziffer zeigt an, wie viel liquide Mittel im operativen Geschäft erwirtschaftet werden.

ASML

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für ASML nach einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 93 Euro belassen. Die Veranstaltung des Ausrüsters für die Halbleiterindustrie habe keine neuen Erkenntnisse gebracht, schrieb Analyst Amit Harchandani in einer Studie vom Donnerstag.

AXA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Axa nach Zahlen von 22,40 auf 23,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Kennziffern des Versicherers für 2014 seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb habe er seine Gewinnprognosen je Aktie für 2015 und 2016 erhöht.

AXA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Axa nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 23,20 Euro belassen. Der französische Versicherer habe eine solide Jahresbilanz vorgelegt, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings dürften die nächsten guten Neuigkeiten nun länger auf sich warten lassen als bei manchen Wettbewerbern. Er sieht daher nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial bis zu seinem Kursziel.

AXA

NEW YORK - Goldman Sachs hat die Aktie von Axa auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Bewertungslücke zwischen Axa und den anderen Aktien großer, breit aufgestellter europäischer Versicherer dürfte sich weiter verringern, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Donnerstag. Das Investorenvertrauen in die Kapitalausstattung und die Fähigkeit, Kapital zu generieren, dürfte weiter wachsen. Er verwies dabei auf den überraschend starken Dividendenanstieg und die Ausschüttungsquote von 45 Prozent.

BANCO SANTANDER SA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Banco Santander von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 6,94 auf 6,66 Euro gesenkt. Die drohende Rezession in Brasilien, sinkendes Wachstum in den Anden-Staaten sowie die schwierige Lage in Venezuela forderten ihren Tribut an die beiden größten spanischen Banken, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Studie vom Donnerstag. Die konjunkturelle Eintrübung in Lateinamerika dürfte das Ergebnis von Santander dabei stärker beeinträchtigen als jenes der BBVA.

BAYER AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 145 auf 147 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Ausblick des Pharma- und Chemiekonzerns lasse für das Jahr 2015 eine gute Entwicklung des Kerngeschäfts mit gutem Wachstum des bereinigten Ebitda-Ergebnisses erwarten, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Donnerstag. Die Resultate des Geschäftsjahrs 2014 hätten die Erwartungen getroffen.

BAYER AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 120 auf 130 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Sowohl der Ausblick des Pharma- und Chemiekonzerns als auch die Dividende für 2014 seien überzeugend, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Donnerstag. Die Prognosen des Vorstands unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte hätten den Analystenkonsens übertroffen, der folglich nach oben revidert werden dürfte. Dies eröffne noch etwas Kurspotenzial, das allerdings mit Blick auf die aktuelle Bewertung nicht mehr sehr ausgeprägt sein dürfte.

BAYER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 130 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Zwar habe das operative Ergebnis (Ebitda) im vierten Quartal seine Schätzung verfehlt, die unternehmenseigenen Ziele habe der Pharma- und Chemiekonzern auf Gesamtjahresbasis dennoch erreicht, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick für 2015 sei positiv und die Zukunftsperspektiven intakt. Er sehe nach wie vor moderates Aufwärtspotenzial.

BAYER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 131 Euro belassen. Der Ausblick des Pharma- und Chemiekonzerns für 2015 liege im Rahmen der Erwartungen, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Donnerstag. Er zeuge von anhaltender Stärke des Healthcare-Bereichs. Das vierte Quartal 2014 sei indes, belastet durch Sondereffekte und einen geringeren Beitrag des Kunststoffgeschäfts (Materialscience)l, etwas schwächer gewesen als gedacht.

BAYER AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Bayer nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Der Kerngewinn je Aktie (EPS) des Pharma- und Chemiekonzerns habe im Schlussquartal 2014 über der Konsens-, aber unter seiner Schätzung gelegen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Donnerstag. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe enttäuscht. Den Gewinnausblick auf 2015 sieht der Experte einigermaßen im Rahmen seiner Prognose, aber unter der Konsensschätzung.

BAYER AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Bayer nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 130 Euro belassen. Umsatz und Gewinn je Aktie (EPS) des Pharma- und Chemiekonzerns aus dem Schlussquartal 2014 lägen etwas über den Konsensschätzungen, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Donnerstag. Der robuste Gewinnausblick auf das laufende Jahr bleibe zwar etwas hinter den Markterwartungen zurück. Er beruhe aber auf einem höheren als dem derzeitigen Euro-Wechselkurs.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 132 Euro belassen. Einem unerwartet hohen Umsatz hätten etwas enttäuschende Gewinnkennziffern gegenübergestanden, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Pharma- und Chemiekonzerns für 2015 entspreche seinen Prognosen und den durchschnittlichen Marktschätzungen.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 111 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern habe ein solides Zahlenwerk zum vierten Quartal geliefert, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Donnerstag. Auch der Ausblick auf 2015 habe ihren Erwartungen entsprochen. Er liege jedoch unter der durchschnittlichen Marktschätzung, die damit etwas sinken sollte.

BAYER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 137 Euro belassen. Das vierte Quartal des Pharma- und Chemiekonzerns sei schwächer als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick aufs Jahr 2015 sei aber ordentlich.

BBVA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für BBVA von 8,81 auf 9,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die drohende Rezession in Brasilien, sinkendes Wachstum in den Anden-Staaten sowie die schwierige Lage in Venezuela forderten ihren Tribut an die beiden größten spanischen Banken, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Studie vom Donnerstag. Die konjunkturelle Eintrübung in Lateinamerika dürfte das Ergebnis der BBVA jedoch weniger beeinträchtigen als jenes von Santander.

BHP BILLITON PLC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für BHP Billiton von 1550 auf 1700 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das neue Kursziel begründete Analyst Alain William in einer Studie vom Mittwochabend mit dem starken Cashflow-Potenzial und flexiblen Investitionen. Die Bewertung des Minenkonzerns sei allerdings nicht mehr attraktiv genug für eine positivere Anlage-Einschätzung.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für British American Tobacco (BAT) nach Russland-Daten des Marktforschungsunternehmens Nielsen auf "Sell" belassen. Die jüngsten Daten von November/Dezember 2014 zeigten weiter prozentual zweistellig sinkende Volumina im russischen Zigarettenmarkt, schrieb Analystin Judy Hong in einer globalen Branchenstudie vom Donnerstag. Der Mengenanteil von BAT mit seiner in Russland sehr populären Premium-Marke Kent, sei von zuletzt 21,4 auf 21,0 Prozent gesunken.

BT GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BT Group von 440 auf 495 Pence angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das höhere Kursziel resultiere aus der Übernahme des Mobilfunkers EE, schrieb Analyst Paul Sidney in einer Studie vom Donnerstag. Er beließ die Papiere des britischen Telekomkonzerns auf der Empfehlungsliste "Europe Focus List".

CEWE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Cewe nach vorläufigen Zahlen für 2014 auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Die Eckdaten seien innerhalb der Zielspanne des Fotodienstleisters geblieben, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Donnerstag.

CEWE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Cewe nach vorläufigen Zahlen von 60 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Fotoentwicklungsunternehmen habe ein weiteres positives Jahr hinter sich, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Donnerstag. Seine Schätzungen ließ er unverändert. Abgesenkte Zinssätze im Bewertungsmodell hätten allerdings ein höheres Kursziel zur Folge, so Laser.

CEWE

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Cewe nach vorläufigen Zahlen von 47 auf 57 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Beim operativen Gewinn (Ebit) habe der Fotodienstleister positiv überrascht, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Donnerstag. Die verfehlten Umsatzerwartungen gingen auf Währungseinflüsse zurück. Das Kursziel habe er nun an das aktuelle Kursniveau angepasst. In absehbarer Zeit dürfte der Kurs nicht sinken, so Silbes Prognose.

CEWE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Cewe nach vorläufigen Zahlen von 69 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Im Foto-Geschäft habe das SDax-Unternehmen stark abgeschnitten, doch Probleme im polnischen Einzelhandel hätten auf die Gewinne gedrückt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Die Expertin senkte ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie und verschob den Bewertungszeitraum nach vorn.

CREDIT SUISSE GROUP AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Credit Suisse mit "Underperform" und einem Kursziel von 20 Franken wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Aussichten für Gewinne und Kapitalrenditen der europäischen Investmentbanken seien trüber als der Markt erwarte, schrieb Analyst Jag Yogarajah in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Seine Margenprognosen für die Vermögensverwaltung der UBS und der Credit Suisse lägen deutlich unter den Konsensprognosen.

CRH

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für CRH nach Zahlen für 2014 von 24 auf 26 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der irische Baustoffkonzern habe eine positive Geschäftsdynamik in der Region Amerika verzeichnet, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen (EPS) für 2015 und 2016.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Daimler auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Die Neutralisierung zusätzlicher Kosten durch geringeren Schadstoffausstoß der Modelle sei eine gute Nachricht, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Donnerstag. Sie sei früher gelungen als bislang erwartet. Dies sei auch positiv für das Margenziel von zehn Prozent.

DEUTSCHE ANNINGTON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Annington von 24 auf 35 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

DEUTSCHE BANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Deutsche Bank mit "Underperform" und einem Kursziel von 25 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Aussichten für Gewinne und Kapitalrenditen der europäischen Investmentbanken seien trüber als der Markt erwarte, schrieb Analyst Jag Yogarajah in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bei der Deutschen Bank sei nicht nur die Profitabilität der Investmentbanksparte, sondern auch jene des Privatkundengeschäfts niedrig.

DEUTSCHE EUROSHOP AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Euroshop von 36 auf 45 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

DEUTSCHE TELEKOM AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen und einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Die Kennziffern für 2014 seien etwas besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Donnerstag. Den Geschäftsausblick wertete der Experte positiv.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die Ergebnisse zum vierten Quartal hätten die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Peter Nielsen in einer Studie vom Donnerstag. Auch die mittelfristigen Ziele lägen im erwarteten Rahmen.

DEUTSCHE TELEKOM AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Das vierte Quartal habe die Erwartungen etwas übertroffen und der Ausblick für 2015 habe sie erfüllt, schrieb Analyst Ottavio Adorisio in einer ersten Einschätzung vom Donnerstag. Der unverändert stabile Trend unterstreiche das Dividendenziel von 0,75 Euro je Aktie für 2018.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Die Kennziffern seien einen Tick besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick entspreche in puncto operatives Ergebnis (Ebitda) den Erwartungen, nicht jedoch beim Free Cashflow. Dies begrenze das Dividendenpotenzial des Telekomkonzerns.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 15 Euro belassen. Die Kennziffern für 2014 hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Donnerstag. Der 2015er-Ausblick erscheine konservativ.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Die Kennziffern zum vierten Quartal seien etwas schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Auch die Geschäftsziele des Telekomkonzerns für 2015 hätten die Prognosen leicht verfehlt.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Wohnen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 17,50 auf 28,00 Euro angehoben. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

DIALOG SEMICONDUCTOR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Strategie sich breiter aufzustellen, trage Früchte, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Donnerstag. Das Halbleiterunternehmen dürfte ein weiteres Jahr mit starkem Umsatzwachstum vor sich haben.

DIC ASSET AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Dic Asset von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 8 auf 10 Euro angehoben. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

ENI

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Eni von "Strong Sell" auf "Sell" hochgestuft und das Kursziel von 12 auf 14 Euro angehoben. Der italienische Öl- und Gaskonzern treibe seine Auslandsexpansion voran, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag. Er verwies dabei auf zwei strategische Vereinbarungen mit der Republik Kongo und einer in Aussicht gestellten Investitionssteigerung in Ägypten.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Fielmann nach Zahlen von 63 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Optikerkette habe 2014 mit einem dynamischen Wachstum und einer insgesamt starken Geschäftsentwicklung überzeugt, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Donnerstag. Fielmann sei gut positioniert, um auch weiterhin schneller als der Markt zu wachsen und die Profitabilität stetig zu steigern. Das risikoarme Geschäftsmodell und die vergleichsweise hohe Dividendenrendite sprächen nach wie vor für einen Kauf der Aktie.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 55,50 Euro belassen. Die Eckdaten für 2014 hätten die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Donnerstag. Er rechnet für die Optikerkette mit einer weiteren Profitabilitätssteigerung.

FIELMANN AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Fielmann nach Zahlen von 54 auf 65 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Ergebnisse des Brillenhändlers für 2014 seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Donnerstag. Sein grundsolides Geschäftsmodell mit Defensivqualitäten sei allerdings angemessen bewertet.

FIELMANN AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Die Kennziffern der Optikerkette hätten umsatzseitig im Rahmen seiner Erwartungen und beim Nettogewinn darüber gelegen, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Donnerstag. Sie bestätigten eine positive Dynamik.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die Eckdaten der Optikerkette für 2014 seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Die vorgeschlagene Dividendenerhöhung habe allerdings nicht ganz zufriedengestellt.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fielmann nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Resultate der Optikerkette zum vierten Quartal seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Donnerstag. Die hohe Bewertung der Aktie sei angesichts des außergewöhnlichen Geschäftsmodells, der guten operativen Entwicklung und des derzeit niedrigen Zinsumfelds gerechtfertigt.

FIELMANN AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 63 Euro belassen. Die 2014er Zahlen wie auch der 2015er Ausblick der Optikerkette hätten keine größeren Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Donnerstag. Den Dividendenvorschlag von 1,60 Euro je Aktie nannte der Experte enttäuschend.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für FMC nach Zahlen und einer Analystenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Ausblick des Dialysespezialisten für 2016 sei stark, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Donnerstag. Dabei sei einiges an Einsparpotenzial noch nicht berücksichtigt.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für FMC nach Zahlen von 57,00 auf 63,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dem enttäuschenden Ausblick für 2015 dürfte eine deutliche Wachstumsbeschleunigung im Jahr 2016 folgen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Dialyse-Spezialisten sei mittlerweile auf einem Niveau angelangt, das kein besseres Votum zulasse.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Die Aktie sei nach der Bilanzvorlage überdurchschnittlich gestiegen, nachdem das Management des Dialysespezialisten erklärt habe, dass die Alternativen des vom US-Konzern Amgen biotechnisch hergestellten Therapeutikums Epogen nicht in den 2016er Konzernzielen enthalten seien, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant in einer Studie vom Donnerstag. Er habe aber nur geringfügige Änderungen an seinen Schätzungen nach 2015 vorgenommen, dagegen aber seine Prognose für das Ergebnis je Aktie 2015 um sechs Prozent gekürzt.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Die Kennziffern zum vierten Quartal und der Ausblick für 2015 hätten ein gemischtes Bild gezeigt, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Dialyse-Spezialisten erscheine derzeit angemessen bewertet.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Der Dialyseanbieter habe wie schon in den beiden Vorjahren auch 2014 eine geringe Ergebnisdynamik aufgewiesen, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Donnerstag. Dieser Trend sollte sich im laufenden Jahr fortsetzen, so dass es der Aktie an Kurstreibern mangeln dürfte.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für FMC nach Zahlen zum vierten Quartal von 51 auf 57 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Resultate des Dialyse-Spezialisten seien solide und nahe der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Martin Brunninger in einer Studie vom Donnerstag. Der enttäuschende Ausblick und die deutlich gestiegene Aktie bestätigten aber sein negatives Votum.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Die Resultate zum vierten Quartal hätten den vortrefflichen organischen Wachstumstrend unterstrichen, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Donnerstag. Positiv herausgeragt hätten jedoch die ambitionierten Unternehmensziele des Dialyseanbieters für 2016.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Freenet nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Resultate für 2014 hätten seine Prognosen getroffen, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Donnerstag. Auch der Ausblick des Mobilfunkanbieters für 2015 und 2016 entspreche seinen Erwartungen.

FREENET NAMENSAKTIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Freenet nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebitda) des Mobilfunkanbieters aus dem vierten Quartal sei schwächer als von ihr und vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Brigitte Thomalla in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der optimistischen Perspektiven für 2015 und 2016 dürfte sich die positive Kursdynamik aber fortsetzen.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen und einer Analystenkonferenz auf "Hold" mit einem Kursziel von 45,50 Euro belassen. Die mittelfristigen Aussichten für den Medizinkonzern seien solide, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie sei allerdings bereits angemessen bewertet.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen für 2014 auf "Overweight" mit einem Kursziel von 49,20 Euro belassen. Die Resultate des Medizinkonzerns hätten den durchschnittlichen Marktprognosen entsprochen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Donnerstag. Insofern dürfte sich an den Konsensschätzungen für 2015 nicht viel ändern.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen von 53 auf 55 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Während er seine Schätzung für das Ergebnis je Aktie 2015 unverändert beibehalte, habe er sie für 2016 wegen optimistischerer Umsatzerwartungen des Medizinunternehmens hochgeschraubt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Die Quartalszahlen hätten alles in allem im Rahmen seiner Erwartung gelegen.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Kennziffern zum vierten Quartal und der Ausblick für 2015 hätten den durchschnittlichen Markterwartungen entsprochen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Donnerstag.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen zum vierten Quartal von 46 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach den guten Kennziffern des Medizinkonzerns habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2015 und 2016 erhöht, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Donnerstag. Sein neues Kursziel reflektiere auch eine attraktivere Branchenbewertung, positive Währungseffekte sowie die Rally der FMC-Aktie.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Der Medizinkonzern profitiere von positiven Währungseffekten, schrieb Analyst Martin Brunninger in einer Studie vom Donnerstag. Die Dynamik beim organischen Wachstum der Tochter Kabi lasse aber nach.

FRESENIUS SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Die Gewinndynamik habe zugelegt und das Nettogewinnziel für 2017 sollte bereits problemlos ein Jahr früher erreicht werden, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Medizinkonzerns habe in den vergangenen sechs Monaten 30 Prozent an Wert gewonnen, sei historisch gesehen aber noch nicht überbewertet und bleibe sein "Top Pick" im Sektor.

GDF SUEZ

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für GDF Suez nach Zahlen von 20,50 auf 22,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der französische Versorger habe operativ im vierten Quartal seine Schätzungen übertroffen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Wegen höherer Sonderbelastungen sei das berichtete Nettoergebnis dagegen deutlich hinter seiner Erwartung geblieben.

GDF SUEZ

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für GDF Suez von 18,50 auf 19,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Optimierungsmaßnahmen des Versorgers dürften die Belastung durch sinkende Gaspreise abschwächen, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Donnerstag.

GEA GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Gea Group auf "Sell" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die globalen Preise für Molkereiprodukte auf der Plattform GlobalDiaryTrade seien in den vergangenen zwei Auktionen deutlich gestiegen, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Donnerstag. Doch auch wenn kurzfristig die Preisentwicklung weiter gestützt werden könnte, sehe er wegen schwächerer Wachstumstrends in China strukturell negative Impulse für den Spezialmaschinenbauer.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerry Weber nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Überschuss und Dividendenvorschlag des Modeunternehmens hätten die durchschnittlichen Markterwartungen leicht verfehlt, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick auf das laufende Jahr habe klar enttäuscht.

GLENCORE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Glencore <8GC.FSE> nach einem Wechsel des zuständigen Analysten von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 390 auf 310 Britische Pence gesenkt. Bei der Bewertung der Aktien des Bergbau- und Rohstoffkonzerns berücksichtige er nun vorsichtigere Rohstoffpreis-Annahmen für 2015, schrieb Analyst Sergey Donskoy in einer Studie vom Mittwoch.

GRAMMER

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Grammer auf "Hold" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Investorenveranstaltung mit Vorstandsmitglied Manfred Pretscher habe seine aktuellen Bedenken hinsichtlich der Markterwartungen bestätigt, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Donnerstag. Er hält sie für zu ambitioniert. Positiv hervorzuheben sei aber die Umsatzentwicklung des Fahrzeugzulieferers.

HOCHTIEF AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Hochtief nach Geschäftszahlen für 2014 von "Strong Buy" auf "Buy" abgestuft, das Kursziel aber von 71 auf 78 Euro angehoben. Die fortgesetzte Restrukturierung des Baukonzerns dürfte die Erhöhung des operativen Überschusses 2015 unterstützen, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag.

HOCHTIEF AG

HANNOVER - Die NordLB hat Hochtief nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 64 auf 78 Euro angehoben. Nach umfangreichen Aufräumaktionen habe der Baukonzern gute Jahreszahlen vorgelegt, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Donnerstag. Damit dürfte der Umbau- und Anpassungsprozess beendet sein. Mit dem Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten auf Bau, Public-Private-Partnership (PPP) sowie Engineering und Mining sei Hochtief zudem gut aufgestellt. Trotz des starken Kursanstiegs in jüngster Zeit sei er positiv für die Aktie gestimmt.

HOCHTIEF AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 81,50 Euro belassen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 seien auf den ersten Blick beruhigend, schrieb Analyst Victor Acitores in einer ersten Einschätzung vom Donnerstag. Eine schöne Überraschung sei der Dividendenvorschlag des Baukonzerns.

HOCHTIEF AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 seien etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Baukonzerns sei solide.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Sämtliche Kennziffern des Baukonzerns hätten die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Der Dividendenvorschlag impliziere allerdings eine von 50 auf 47 Prozent sinkende Ausschüttungsquote.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Hochtief nach endgültigen Zahlen für 2014 von "Accumulate" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 65 Euro belassen. Der operative Nettogewinn habe die Konsensschätzung leicht übertroffen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Sehr stark habe sich die Liquidität des Baukonzerns entwickelt. Insgesamt sollten sich die Kennziffern neutral bis leicht positiv auf die Aktie auswirken.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 78 Euro belassen. Der Baukonzern habe mit seinem vierten Quartal etwas unter seinen, aber über den Marktschätzungen gelegen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Donnerstag. Die angehobene Dividende plus Sonderausschüttung unterstreiche die Bereitschaft der Essener, Barmittel an die Aktionäre zurückzugeben. Das nach wie vor laufende Aktienrückkaufprogramm stütze diesen Eindruck.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) für das vierte Quartal dürfte die Markterwartungen erfüllen, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Donnerstag. Im ersten Quartal des neuen Jahres dürfte der Stahlhändler kräftig von positiven Währungseffekten profitieren.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Sinkende Stahlpreise in den USA und Europa dürften im Schlussquartal 2014 Spuren hinterlassen haben, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Donnerstag. Der Konzern sollte aber sein im vergangenen November leicht gesenktes Ziel für das operative Ergebnis (Ebitda) im gesamten Geschäftsjahr erreicht haben.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Klöckner & Co vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Der Stahlhändler dürfte für das vierte Quartal ansehnliche Kennziffern veröffentlichen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Das operative Ergebnis (Ebitda) erwartet er bei 35 Millionen Euro und damit in der Mitte des von Klöckner genannten Zielkorridors.

KLÖCKNER & CO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Klöckner & Co von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und die Aktie zudem auf die "Conviction Sell List" gesetzt. Das Kursziel wurde von 10,00 auf 8,70 Euro gesenkt. Das erste Halbjahr werde für Stahldienstleister schwierig, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Studie vom Donnerstag. Die Preise in den USA für einige Stahlprodukte seien seit Jahresbeginn um 20 Prozent gesunken und fielen wegen der schwachen Nachfrage und hoher Lagerbestände weiter. Die zwei US-Wettbewerber Reliance und Worthington hätten kürzlich erst Warnungen herausgegeben. Er habe daher seine Schätzungen für den deutschen Stahlhändler gesenkt.

KRONES AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Krones vor Eckdaten für 2014 von 70 auf 90 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Hersteller von Getränkeabfüllanlagen dürfte die eigenen Umsatz- und Ergebnisziele erreicht haben, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Donnerstag. Für 2015 sollte Krones ein beschleunigtes Umsatzwachstum sowie eine steigende Profitabilität ankündigen. Das neue Kursziel reflektiere die höhere Branchenbewertung.

KWS SAAT

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für KWS Saat nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 260 Euro belassen. Die Kennziffern zum ersten Geschäftshalbjahr seien nicht sehr aussagekräftig, da auf das zweite Geschäftsquartal gerade mal zehn Prozent des Jahresumsatzes entfielen, schrieb Analystin Katja Filzek in einer Studie vom Donnerstag. Das Chance/Risiko-Verhältnis der Aktie sieht sie als ausgewogen an.

LEG IMMOBILIEN

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für LEG Immobilien nach vorläufigen Zahlen von 55 auf 70 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Immobilienkonzern habe mit seinen Eckzahlen die eigenen Prognosen geschlagen, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Donnerstag. Das Management versuche, mit Hilfe weiterer Refinanzierungen vom Niedrigzinsumfeld zu profitieren. Auch die fortgesetzte Optimierung der Prozesse berge noch Kostensenkungspotenzial.

LEG IMMOBILIEN

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LEG Immobilien nach vorläufigen Zahlen von 68 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die operativen Trends der Immobiliengesellschaft hätten sich im vergangenen Jahr als solide herausgestellt, schrieb Analystin Valerie Guezi in einer Studie vom Donnerstag. In Erwartung sinkender Finanzierungs- und Verwaltungskosten habe sie ihre Ergebnisschätzungen (FFO je Aktie) für 2015 und 2016 erhöht.

MERCK KGAA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Merck KGaA vor Zahlen zum vierten Quartal von 85 auf 102 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte zuversichtlich stimmende Kennziffern und einen ebensolchen Ausblick veröffentlichen, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie der Darmstädter sei im Branchenvergleich noch unterbewertet.

MLP AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für MLP nach endgültigen Zahlen zum vierten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 4 Euro belassen. Nach der jüngsten Gewinnwarnung hätten die Kennziffern des Finanzdienstleisters nicht mehr groß überrascht, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Sein weiterhin positives Votum rechtfertigte er mit der attraktiven Dividendenrendite.

NORMA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Norma Group nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Das Geschäft des Autozulieferers und Verbindungstechnikanbieters sei grundsolide - die Veranstaltung habe dies bestätigt, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Donnerstag.

PATRIZIA IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Patrizia Immobilien von 11 auf 17 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

PEUGEOT

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Peugeot (PSA) von 14,80 auf 18,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Conviction Buy List" belassen. Selbst nach einer Kurssteigerung von 44 Prozent seit Jahresbeginn habe die Aktie noch Luft nach oben, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Donnerstag. Nach einer Dekade sinkender Gewinne im Autogeschäft sei der französische Hersteller wieder profitabel und verzeichne Barmittelzuflüsse in der Bilanz. Er glaube, PSA können über die Jahre 2015 bis 2017 bis zu 3,5 Milliarden Euro Free Cashflow generieren und damit fast doppelt so viel wie das Unternehmen selbst in Aussicht gestellt habe.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die Ergebnisse des vierten Quartals seien auf den ersten Blick solide ausgefallen, schrieb Analyst Conor O'Shea in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick der Sendergruppe stimme optimistisch. Der Jahresauftakt dürfte gut ausfallen.

PROSIEBENSAT.1

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Das vierte Quartal des Fernsehkonzerns habe die Erwartungen getroffen, schrieb Analyst Christophe Cherblanc in einer Studie vom Donnerstag. Das Umsatzwachstum sei gut gewesen, die Margen aber rückläufig. Auch wenn er die Aktie als beste des TV-Sektors erachte, bleibe er bei seinem Anlageurteil. Die Dividende sei hoch, die Bewertung der Aktie aber auch.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen von 46 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Mit der 2014er Bilanz habe der Fernsehkonzern seine eigenen Umsatzziele übertroffen und die Ergebnisziele erreicht, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Donnerstag. Die Bilanzstruktur per Jahresende 2014 sei mit Blick auf die gestiegene Eigenkapitalquote und einer verringerten Nettoverschuldung solide gewesen. Ein möglicher Dax-Aufstieg könnte der Aktie weitere Aufwärtsimpulse verleihen.

PROSIEBENSAT.1

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach Zahlen zum vierten Quartal von 38 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Medienkonzern habe Rekordmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Donnerstag. Aufgrund der guten mittel- bis langfristigen Perspektiven bestehe weiteres Kurspotenzial für die Aktie.

PROSIEBENSAT.1

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Sendergruppe habe solide Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt und auch mit dem Ausblick für 2015 überzeugt, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie erscheine aber angemessen bewertet.

PROSIEBENSAT.1

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 42,50 Euro belassen. Der Fernsehsender habe seine Erwartungen an den Umsatz und das wiederkehrende operative Ergebnis (Ebitda) übertroffen, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick auf 2015 sei solide.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 nach Zahlen für 2014 auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 33,40 Euro belassen. In einem recht vorteilhaften Umfeld habe der Fernsehsender solide abgeschnitten, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Donnerstag. Die Kennziffern stimmten mit seinen Erwartungen überein. Er wies allerdings auch darauf hin, dass die Margen etwas nachließen. ProSiebenSat.1 wachse stark, doch geschehe dies in weniger profitablen Segmenten.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Reckitt Benckiser <3RB.FSE> von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5200 auf 7000 Pence angehoben. Übernahmen und Kostensenkungen seien die Haupttreiber für das Gewinnwachstum des britischen Konsumgüterkonzerns, schrieb Analyst Iain Simpson in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Kursziel entspreche einem deutlichen Bewertungsaufschlag zum europäischen Branchendurchschnitt.

RIO TINTO

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Rio Tinto von 3550 auf 4000 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Eine geringere Verschuldung und ein geringerer Investitionsaufwand seien die Gründe für sein neues Kursziel, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Mittwochabend. Die Fähigkeit des Bergbaukonzerns, freien Cashflow zu generieren, sei selbst bei tieferen Eisenerzpreisen intakt. Rio Tinto stärke seine Position als der am kostengünstigsten arbeitende Minenkonzern.

ROCKET INTERNET

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Rocket Internet von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 50 auf 63 Euro angehoben. Die jüngsten Transaktionen der Startup-Beteiligungsgesellschaft seien bahnbrechend für den Anlagehintergrund, schrieb Analyst Dan Homan in einer Studie vom Donnerstag. Rocket Internet sei ideal positioniert, um vom Online-Wachstum in den Schwellenländern zu profitieren.

SAINT GOBAIN

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Saint-Gobain nach Zahlen von 38 auf 43 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Für das laufende Geschäftsjahr des Baustoffkonzerns herrsche Zuversicht, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag.

SAINT GOBAIN

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Saint-Gobain nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Das vierte Quartal sei bei dem französischen Baustoffkonzern weitgehend wie erwartet verlaufen, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Donnerstag. Die Kennziffern aus dem ersten Halbjahr 2014 dürften jedoch schwer zu übertreffen seien.

TAG IMMOBILIEN AG

HANNOVER - Die NordLB hat TAG Immobilien nach vorläufigen Zahlen für 2014 von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 8,50 auf 10,00 Euro angehoben. Die Kennziffern der Immobiliengesellschaft hätten keine großen Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Donnerstag. Das angepeilte operative Ergebnis sei nur leicht verfehlt worden. Angesichts des zuletzt deutlichen Kursanstiegs könnten nun Gewinne mitgenommen werden, auch wenn die Branche derzeit weiter von dem Niedrigzinsumfeld profitiere.

TAG IMMOBILIEN AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für TAG Immobilien von 9,00 auf 12,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Telefonica Deutschland auf "Overweight" mit einem Kursziel von 5,20 Euro belassen. Die Fokussierung auf einen höheren Umsatz pro Kunde sei eine bessere Strategie als die Steigerung der Kundenzahl, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Donnerstag. Die für 2015 geplante Anhebung des operativen Ergebnisses (Ebitda) um zehn Prozent betrachtet er als konservativ.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Telefonica Deutschland nach Zahlen von 4,75 auf 5,10 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Quartalszahlen und der Ausblick des Mobilfunkunternehmens legten in einem sich aufhellenden deutschen Markt ein Ende der Ergebniskorrekturen nahe, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Donnerstag. Das von ihm angehobene Kursziel spiegele größere Synergieeffekte wider, die zudem von geringen Kosten für Restrukturierungen begleitet werden dürften.

TELEFONICA SA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Telefonica nach Zahlen von 12 auf 11 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Das vierte Quartal des spanischen Telekomunternehmens sei noch enttäuschender ausgefallen als befürchtet, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. Die starke Abwertung des venezolanischen Bolivar sowie andere negative Sondereffekte hätten für einen überraschend deutlichen Umsatz- und Gewinneinbruch geführt.

TELEFONICA SA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Telefonica nach Zahlen von 12,20 auf 11,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das vierte Quartal 2014 habe weitgehend den Erwartungen entsprochen sowie Verbesserungen in Spanien und ordentliches Wachstum in Lateinamerika gezeigt, schrieb Analyst Mathieu Robilliard in einer Studie vom Donnerstag. Die 2015er-Ziele seien aber enttäuschend. Seine Schätzungen habe er gekürzt, liege damit aber immer noch über den Konzernzielen. Abgesehen von der Dividendenrendite sehe die Aktie verglichen mit der Konkurrenz aber bei allen anderen Parametern hoch bewertet aus.

TLG IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für TLG Immobilien von 14,00 auf 17,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein.

UBS AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat UBS mit "Underperform" und einem Kursziel von 14 Franken wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Aussichten für Gewinne und Kapitalrenditen der europäischen Investmentbanken seien trüber als der Markt erwarte, schrieb Analyst Jag Yogarajah in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Seine Margenprognosen für die Vermögensverwaltung der UBS und der Credit Suisse lägen deutlich unter den Konsensprognosen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für die Volkswagen-Vorzüge von 218 auf 260 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Blicke man über die Herausforderungen des Jahres 2015 hinweg, sei Wertepotenzial erkennbar, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Donnerstag. Zur Kurszielanhebung verwies er auf die gestiegene Sektorbewertung.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Volkswagen vor Zahlen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und den fairen Wert auf 225 Euro belassen. Ein möglicherweise vorsichtiger Ausblick auf 2015 könnte die Markterwartungen enttäuschen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe die Vorzugsaktie des Autobauers nach der jüngsten Kursrally seinen fairen Wert inzwischen erreicht.

ZURICH INSURANCE GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Zurich Insurance Group von 314 auf 329 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Schätzungen für die Ergebnisse und den freien Cashflow des Schweizer Versicherers überarbeitet, schrieb Analyst Sami Taipalus in einer Studie vom Donnerstag. Zurich müsse sich wohl sehr anstrengen, um 2016 und darüber hinaus mehr als das untere Ende der angepeilten Eigenkapitalrendite von 12 bis 14 Prozent zu erreichen.

/he

26.02.2015

US-Anleihen: Kursverluste nach Verbraucherpreisdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Donnerstag nach Konjunkturdaten gefallen. Die Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Januar hatte den Gegnern einer Leitzinserhöhung in den USA keine neuen Argumente geliefert.

In den USA waren die Verbraucherpreise im Januar zum Vorjahr zwar mit 0,1 Prozent wie erwartet gefallen. Dafür waren jedoch vor allem die gefallenen Benzinpreise verantwortlich. "Da aber die Kernteuerung nicht nochmals rückläufig war, sind deflationäre Sorgen fehl am Platz", kommentierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Zweijährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,64 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 8/32 Punkte auf 99 9/32 Punkte und rentierten mit 1,52 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gaben um 12/32 Punkte auf 99 29/32 Punkten nach. Ihre Rendite betrug 2,01 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren büßten 23/32 Punkte auf 97 25/32 Punkten ein. Sie rentierten mit 2,61 Prozent./mis/he

26.02.2015

Devisen: Eurokurs schwankt nach Rücksetzer um 1,12 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Donnerstag stark unter Druck geraten. Händler machten Inflations- und Konjunkturdaten aus den USA für die Entwicklung verantwortlich. Im New Yorker Handel pendelte der Euro dann um die Marke von 1,12 US-Dollar. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1197 Dollar.

Gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit hatte der Euro noch bei 1,1380 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1317 (Mittwoch: 1,1346) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8836 (0,8814) Euro gekostet.

In den USA waren die Verbraucherpreise im Januar zum Vorjahr zwar mit 0,1 Prozent wie erwartet gefallen. Dafür waren jedoch vor allem die gefallenen Benzinpreise verantwortlich. "Da aber die Kernteuerung nicht nochmals rückläufig war, sind deflationäre Sorgen fehl am Platz", kommentierte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Zudem waren die Auftragseingänge für langlebige Güter im Januar merklich stärker gestiegen als erwartet. Die Daten liefern den Gegnern einer Leitzinserhöhung in den USA also keine neuen Argumente. Höhere Zinsen in den USA würden den Dollar für Anleger attraktiver machen./mis/jsl/he

26.02.2015

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 842 728 (Mittwoch: 807 427) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 373 067 (411 832), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 469 661 (395 595). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,79 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Bayer (38 627/33 391), Nestlé (13 811/35 255) und Novartis (23 639/22 084)./DP/he

26.02.2015

Mühlenfeld steht ab Mitte März als Berliner Flughafenchef bereit

HENNIGSDORF/BERLIN (dpa-AFX) - Karsten Mühlenfeld wird voraussichtlich Mitte März sein Amt als neuer Flughafenchef in Berlin-Brandenburg antreten. Der Zughersteller Bombardier Transportation und Mühlenfeld hätten sich darauf geeinigt, dass der Manager zum 16. März wechseln kann, sagte ein Bombardier-Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Wir wollten uns der nationalen Aufgabe des Flughafens nicht verschließen und haben für alle Seiten eine passable Lösung gefunden." Mühlenfeld war in der vergangenen Woche vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft zum Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Hartmut Mehdorn gewählt worden./bb/DP/he

26.02.2015

ROUNDUP: Amerikanische Telekom-Regulierer verbieten Überholspuren im Netz

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Telekommunikations-Aufsicht FCC schiebt bezahlten Überholspuren im Internet einen Riegel vor. Sie beschloss am Donnerstag wie erwartet mit einer knappen Mehrheit von 3 zu 2 Stimmen eine schärfere Regulierung des Geschäfts mit Breitbandnetzen.

Darin wird unter anderem ausdrücklich festgeschrieben, dass Netzbetreiber von Online-Diensten keine Gebühren für eine bevorzugte Durchleitung von Daten verlangen können. Damit stellt sich die FCC (Federal Communications Commission) auf die Seite der Anhänger einer strikten Netzneutralität. Dieses Prinzip besagt, dass alle Daten im Netz gleich behandelt werden müssen.

Außerdem wird festgesetzt, dass es keine Diskriminierung beim Zugang zu Netzen geben darf, wie das Blockieren oder Verlangsamen von Diensten. Die Regeln gelten auch für Breitband-Internet in Mobilfunknetzen. Dies sei besonders wichtig, da gerade für viele einkommensschwache Amerikaner ein Smartphone das zentrale Internet-Gerät sei, betonte FCC-Kommissarin Mignon Clyburn.

Die USA übernehmen damit eine Vorreiter-Rolle bei der Durchsetzung der Netzneutralität. In Europa zeichnen sich aktuell schwächere Regeln ab. Die Position der USA hat aber angesichts der Stärke der amerikanischen Internet-Wirtschaft auch international großes Gewicht.

Die FCC hatte ursprünglich laschere Regeln ins Auge gefasst. Die Kommission bekam aber einen starken öffentlichen Druck zu spüren - und auch Präsident Barack Obama rief sie auf, die Netzneutralität zu verteidigen.

Um ihre Regeln durchzusetzen, setzte die FCC die Breitbandnetze bei der Regulierung mit einer Versorgungsinfrastruktur gleich. Die amerikanische Telekom-Branche hatte bereits Klagen dagegen in Aussicht gestellt.

Die Firmen kritisieren, dass eine strikte Durchsetzung der Netzneutralität ihnen das Geld für nötige Investitionen abschnüren könnte. Sie würden gern zusätzliche Gebühren für schnellere oder besonders zuverlässige Leitungen kassieren. Verfechter der Netzneutralität warnen, dass dadurch am Ende kleine Unternehmen benachteiligt werden könnten, die sich das nicht leisten können.

Der Telekom-Riese Verizon verurteilte die FCC-Entscheidung am Donnerstag umgehend als unnötigen Rückschritt zu einem veralteten Regulierungsmodell. Als Protest-Symbol wurde der Blog-Eintrag in Morse-Zeichen und in Schreibmaschinen-Schrift veröffentlicht. Der Telekom-Konzern AT&T äußerte die Hoffnung, dass der Beschluss angesichts der knappen Mehrheit nicht in Stein gemeißelt sei.

Vor der Abstimmung wurden die tiefen Gräben innerhalb der FCC deutlich. "Wir können kein Zwei-Klassen-Internet mit Überholspuren haben, die den Datenverkehr von Privilegierten beschleunigen und den Rest von uns zurücklassen", sagte Kommissarin Jessica Rosenworcel. Die neue Regulierung solle die amerikanische Internet-Wirtschaft schützen, "um die uns die ganze Welt beneidet".

Ihr Kollege Ajit Pai warnte hingegen, die Entscheidung werde negative Folgen haben: "höhere Breitband-Preise, langsamere Breitband-Geschwindigkeiten, weniger Breitband-Ausbau, weniger Innovation und weniger Auswahl für amerikanische Verbraucher"./so/DP/he

26.02.2015

ROUNDUP: Vorerst keine neue Streikdrohung der Lokführer

BERLIN (dpa-AFX) - Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL geht es erst einmal ohne Streikdrohung weiter. Bei den Verhandlungen am Donnerstag in Berlin gab es erwartungsgemäß noch keinen Durchbruch. Beide Seiten vereinbarten für den 13. März einen neuen Verhandlungstermin, wie die Bahn mitteilte.

"Ich setze darauf, dass wir in konstruktiver Atmosphäre am Verhandlungstisch dann auch absehbar zu Ergebnissen kommen", sagte Bahn-Personalchef und Verhandlungsführer Ulrich Weber. "Und ich habe den Eindruck, dass unsere Kunden im Moment beruhigt Zug fahren können." Die GDL wollte sich erst später zum Gesprächsverlauf äußern.

Bis Montag hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit einem neuerlichen Streik gedroht. Dies wurde in weiteren Gesprächen abgewendet. Beide Seiten einigten sich inzwischen auf Eckpunkte einer neuen Tarifstruktur.

Die GDL verlangt für das Zugpersonal fünf Prozent mehr Geld, eine Stunde weniger Arbeitszeit und eine Begrenzung der Überstunden. Der bundeseigene Konzern machte am Donnerstag kein neues Tarifangebot. Die Bahn hatte zuletzt im Oktober ein Angebot vorgelegt. Es enthielt eine dreistufige Einkommenserhöhung um insgesamt fünf Prozent bei 30 Monaten Vertragslaufzeit sowie die Einstellung von 200 zusätzlichen Lokführern.

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber sagte nach dem Treffen vom Donnerstag: "Wir sind eingestiegen in die Diskussion der materiellen, inhaltlichen Forderungen der GDL." Die nächste Verhandlungsrunde Mitte März solle durch Expertengespräche vorbereitet werden.

Dabei gehe es etwa darum, wie zusätzliche Berufsgruppen ins GDL-Tarifgefüge eingebunden werden. Gemeint sind Zubegleiter, Bordgastronomen, Lokrangierführer und Disponenten/Planer, für die es künftig auch GDL-Tarifverträge geben soll. Bisher wurden diese Gruppen in der Tarifpolitik allein von der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vertreten. Die GDL schloss Verträge nur für die rund 18 000 Lokführer ab.

Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube hatte sich zuvor skeptisch geäußert. Er sah die Streikgefahr noch nicht gebannt. "Wir sind noch nicht am Ziel", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Bei den Tarifen müsse die Wirtschaftlichkeit gewahrt bleiben: "Wenn die GDL Forderungen von insgesamt über zwölf Prozent stellt, ist das völlig unrealistisch", warnte Grube. Die Bahn verhandelt parallel mit der EVG und will dabei gleiche Ergebnisse erzielen./brd/DP/he

26.02.2015

Koalition kassiert Steuerbonus bei Gebäudesanierung

BERLIN (dpa-AFX) - Die Gebäudebesitzer in Deutschland müssen überraschend auf einen Steuerbonus für das Dämmen ihrer Häuser verzichten. "Über eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung konnte im Koalitionsausschuss keine Einigung erzielt werden", heißt es in einem internen Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann an seine Abgeordneten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Bonus mit einem Volumen von einer Milliarde Euro im Jahr sollte rückwirkend ab Januar gelten, bis zu 25 Prozent der Sanierungskosten sollten absetzbar sein. Das scheiterte nun an Finanzierungsfragen.

Dieses Detail des jüngsten Koalitionsgipfels war bisher nicht bekannt

- der Stopp gilt als fatales Signal, weil jetzt die Sanierungs-Saison

beginnt. Im Dezember hatten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das Vorhaben verständigt, das seit Jahren angestrebt wird. Ziel ist es, Energiesparen und Klimaschutz durch den steuerlich begünstigten Austausch von Fenstern und alten Heizkesseln sowie durch das Dämmen von Wänden und Dächern zu stärken.

Unter anderem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sperrte sich jedoch dagegen, dass zur Gegenfinanzierung der Handwerkerbonus abgeschmolzen werden sollte. Es sollten hier nur noch Leistungen oberhalb von 300 Euro von der Steuerschuld abziehbar sein.

Die CSU reagierte harsch und warf Oppermann eine "Falschdarstellung der Ergebnisse des Koalitionsausschusses" vor. "Dass die CSU die energetische Gebäudesanierung gestoppt hätte, ist eine Falschmeldung des Herrn Oppermann", sagte Generalsekretär Andreas Scheuer der dpa. Er betonte aber selbst, dass seine Partei die Pläne "nicht als Mogelpackung mit einer Kürzung des Handwerkerbonus" mittrage.

Oppermann betonte in dem Schreiben, das Wirtschaftsministerium prüfe nun alternativ, Zuschussprogramme der Staats-Bank KfW zu erhöhen. Schon ein erster Anlauf war wegen Streits um die Gegenfinanzierung vor allem an rot-grünen Ländern gescheitert. "Der schwarze Peter gehört den Haushältern zahlreicher Bundesländer, die trotz sprudelnder Steuereinnahmen eine Förderung der Energiewende ablehnen", kritisierte der Generalsekretär des Handwerksverbands, Holger Schwannecke. Auch aus der Unions-Fraktion hieß es, die Länder hätten sich nicht ausreichend an der Finanzierung beteiligen wollen.

Gebäudebesitzer sollten dem Plan zufolge 10 bis 25 Prozent ihrer Sanierungskosten von der Steuerlast abziehen können. Der Bonus sollte beim Finanzamt nicht auf einmal geltend gemacht werden können, sondern nur über zehn Jahre verteilt. Durch das vorläufige Aus gerät auch das Ziel in Gefahr, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern. Mehrere Millionen Gebäude und Heizungen in Deutschland gelten als ineffizient.

Bis zum Fachverband Mineralwolleindustrie gab es einen Proteststurm der Profiteure des Steuerbonus. Ob es einen Neuanlauf gibt, ist noch unklar. Grünen-Chefin Simone Peter sprach von einer "peinlichen Rolle rückwärts". Der von Kanzlerin Angela Merkel persönlich zugesagte Sanierungsbonus werde wieder einkassiert. "Die Bundesregierung hat keinen Plan, die klimaschädliche Energieverschwendung in schlecht gedämmten Gebäuden zu beenden." Holger Lösch vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisierte: "Die Entscheidung der Koalition wirft uns bei der Umsetzung der Energiewende weit zurück"./ir/DP/she

26.02.2015

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow Jones Industrial geht die Puste aus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Standartwerte-Indizes an der Wall Street haben sich am Donnerstag nach ihrem guten Lauf der letzten Wochen kraftlos präsentiert. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,06 Prozent tiefer bei 18 214,42 Punkten und der marktbreite S&P 500 fiel um 0,15 Prozent auf 2110,74 Punkte. Zur Wochenmitte hatten sich beide Börsenbarometer im Handelsverlauf noch auf Bestmarken geschleppt. An der Nasdaq stieg der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 am Donnerstag hingegen um 0,49 Prozent auf 4462,27 Punkte.

Momentan fehlten entscheidende Nachrichten, die nach den jüngsten Kursgewinnen einen zusätzlichen positiven Schub verleihen könnten, sagte ein Händler. Größere Verkäufe blieben aber in Ermangelung negativer Nachrichten bisher aus. Ein vorübergehender deutlicherer Rückschlag, also eine Korrektur, würde nach den zuletzt rasanten Kursanstiegen allerdings nicht verwundern.

Im Wochenverlauf hatten noch Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen für gute Laune bei den Anlegern gesorgt. Sie hatte gesagt, dass die Fed nach wie vor keine Eile habe, sich von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik zu verabschieden. Dabei hatte sie aber auch angedeutet, dass die Fed eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise bald signalisieren könnte. Am Donnerstag lieferten nun US-Daten zu den Verbraucherpreisen und den Auftragseingängen für langlebige Güter den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Grunde keine neuen Argumente.

ÖLPREISE BELASTEN CHEVRON UND EXXONMOBIL

Zu den größten Verlierern im Dow Jones zählten angesichts fallender Ölpreise die Aktien der Branchenkonzerne Chevron Corp. und ExxonMobil . Beide verbilligten sich um jeweils mehr als ein Prozent.

Die Anteilsscheine von Morgan Stanley verloren 1,45 Prozent. Im Streit um windige Hypothekengeschäfte steht die US-Bank vor einem Vergleich mit den Behörden. Morgan Stanley soll 2,6 Milliarden Dollar zahlen, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Es sei eine grundsätzliche Übereinkunft erzielt worden. Das Geldhaus habe für den Fall 2,8 Milliarden Dollar zurückgelegt.

SALESFORCE SCHIESSEN NACH NEUER UMSATZPROGNOSE HOCH

Grund zum Jubeln hatten hingegen die Aktionäre des Softwarespezialisten Salesforce . Der Kurs schoss um fast 12 Prozent nach oben, nachdem der SAP-Konkurrent die Umsatzprognose leicht erhöht hatte.

Apple-Aktien verteuerten sich um 1,26 Prozent. Der iPhone-Konzern könnte seine mit Spannung erwartete Computeruhr bereits Anfang März im Detail präsentieren. Apple lud zu einer Veranstaltung in San Francisco für den 9. März ein, machte aber keine Angaben dazu, um was es gehen soll./mis/he

26.02.2015

Aktien New York Schluss: Dow Jones Industrial geht die Puste aus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Standartwerte-Indizes an der Wall Street haben sich am Donnerstag nach ihrem guten Lauf der letzten Wochen kraftlos präsentiert. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,06 Prozent tiefer bei 18 214,42 Punkten und der marktbreite S&P 500 fiel um 0,15 Prozent auf 2110,74 Punkte. Zur Wochenmitte hatten sich beide Börsenbarometer im Handelsverlauf noch auf Bestmarken geschleppt. An der Nasdaq stieg der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 am Donnerstag hingegen um 0,49 Prozent auf 4462,27 Punkte.

Momentan fehlten entscheidende Nachrichten, die nach den jüngsten Kursgewinnen einen zusätzlichen positiven Schub verleihen könnten, sagte ein Händler. Größere Verkäufe blieben aber in Ermangelung negativer Nachrichten bisher aus. Ein vorübergehender deutlicherer Rückschlag, also eine Korrektur, würde nach den zuletzt rasanten Kursanstiegen allerdings nicht verwundern.

Im Wochenverlauf hatten noch Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen für gute Laune bei den Anlegern gesorgt. Sie hatte gesagt, dass die Fed nach wie vor keine Eile habe, sich von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik zu verabschieden. Dabei hatte sie aber auch angedeutet, dass die Fed eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise bald signalisieren könnte. Am Donnerstag lieferten nun US-Daten zu den Verbraucherpreisen und den Auftragseingängen für langlebige Güter den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Grunde keine neuen Argumente./mis/he

26.02.2015

Aktien New York: Dow Jones ist nach Rekordlauf kraftlos

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street sind die Standartwerte-Indizes am Donnerstag nicht in Gang gekommen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,05 Prozent auf 18 215,80 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,13 Prozent auf 2111,01 Punkte nach unten. Zur Wochenmitte hatten sich beide Indizes im Handelsverlauf noch auf Bestmarken geschleppt. An der Nasdaq stieg der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 am Donnerstag hingegen um 0,40 Prozent auf 4458,37 Punkte.

Momentan fehlten entscheidende Nachrichten, die nach den jüngsten Kursgewinnen einen zusätzlichen positiven Schub verleihen könnten, kommentierte ein Händler die bröckelnden Kurse. Größere Verkäufe blieben aber in Ermangelung negativer Nachrichten bisher noch aus. Ein vorübergehender deutlicherer Rückschlag, also eine Korrektur, würde nach den zuletzt rasanten Kursanstiegen allerdings nicht verwundern. Konjunkturdaten aus den USA etwa zur Inflationsrate und den Hauspreisen lieferten am Donnerstag keine entscheidenden Impulse.

Zu den größten Verlierern im Dow Jones zählten vor dem Hintergrund fallender Ölpreise die Aktien der Branchenkonzerne Chevron Corp. und ExxonMobil , die jeweils um mehr als ein Prozent nachgaben.

Die Anteilsscheine von Morgan Stanley verloren 1,39 Prozent. Im Streit um windige Hypothekengeschäfte steht die US-Bank vor einem Vergleich mit den Behörden. Morgan Stanley soll 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) zahlen, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Es sei eine grundsätzliche Übereinkunft erzielt worden. Das Geldhaus habe für den Fall 2,8 Milliarden Dollar zurückgelegt.

Grund zum Jubeln hatten hingegen die Aktionäre des Softwarespezialisten Salesforce . Der Kurs schoss um fast als 11 Prozent nach oben, nachdem der SAP-Konkurrent die Umsatzprognose leicht erhöht hatte.

Apple-Aktien verteuerten sich um 1,22 Prozent. Der iPhone-Konzern könnte seine mit Spannung erwartete Computeruhr bereits Anfang März im Detail präsentieren. Apple lud zu einer Veranstaltung in San Francisco für den 9. März ein, machte aber keine Angaben dazu, um was es gehen soll./mis/he

26.02.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax erstmals über 11 300 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut aufgenommene Geschäftszahlen von Bayer haben dem Dax am Donnerstag die nächsten Rekordstände beschert. Enttäuschende Geschäftszahlen des Versicherers Allianz und der Deutschen Telekom - beide ebenfalls mit einem hohen Gewicht im Index - trübten die Stimmung kaum.

Der deutsche Leitindex baute seine Gewinne im Handelsverlauf aus und notierte bei 11 330,63 Punkten so hoch wie nie zuvor. Zum Schluss stand mit einem Plus von 1,04 Prozent auf 11 327,19 Punkte der siebte Gewinntag in Folge fest.

GUTE DEUTSCHE DATEN UND GELDPOLITIK STÜTZEN

Als weitere Kurstreiber nannte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets die rekordniedrige deutsche Arbeitslosigkeit und das starke GfK -Konsumklima. Zudem bleibe die internationale Geldpolitik eine Stütze der Aktienmärkte, ergänzte Robert Halver von der Baader Bank .

Auch für die anderen Indizes ging es am Donnerstag bergauf: Der MDax der mittelgroßen Werte schloss 0,85 Prozent höher bei 19 920,12 Punkten, was ebenfalls eine Bestmarke bedeutete. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,29 Prozent auf 1578,95 Punkte vor.

'DIE LUFT WIRD DÜNNER'

Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 standen Gewinne von 0,94 Prozent auf 3574,94 Punkte zu Buche. Auch die nationalen Indizes in Paris und London stiegen. Dagegen trat der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss auf der Stelle.

Anfang März beginnt derweil die Europäische Zentralbank (EZB) voraussichtlich mit ihren groß angelegten Anleihekäufen. Zudem dürften erstmals seit der Wirtschafts- und Finanzkrise rückläufige US-Verbraucherpreise die amerikanische Notenbank Fed darin bestärken, sich mit dem Ende ihrer Nullzins-Politik Zeit zu lassen. Die Geldflut der Notenbanken treibt seit Jahren die Börsen an. "Die Luft wird dünner", warnte indes Marktanalyst Gregor Kuhn vom Wertpapierhändler IG. Eine Konsolidierung tue not "und und gehört im Übrigen zwingend zu gesunden Aufwärtstrends".

BAYER NACH ZAHLEN STARK - ALLIANZ UND TELEKOM ENTTÄUSCHEN

Bei den Einzelwerten sorgten überwiegend Geschäftszahlen für Kursausschläge: Die Bayer-Papiere erklommen bei 132,80 Euro einen Höchststand und schlossen an der Dax-Spitze 3,69 Prozent höher bei 132,00 Euro. Die Leverkusener blicken nach dem Umsatzrekord 2014 zuversichtlich nach vorn und rechnen 2015 mit weiter steigenden Umsätzen und Gewinnen. Grund ist vor allem der Erfolg neuer Medikamente.

Dagegen halfen der Allianz weder ein Gewinnzuwachs im vergangenen Jahr noch eine Rekorddividende: Die Anleger hatten auf mehr gehofft. Die Aktien des Versicherers gaben 0,60 Prozent ab. Für die Papiere der Deutschen Telekom ging es lediglich um 0,37 Prozent auf 16,190 Euro hoch. Laut Börsianern bremsten maue Geschäftszahlen und ein verhaltener Ausblick.

HOCHTIEF EROBERT MDAX-SPITZE - AUSBLICK BELASTET GERRY WEBER

Auch aus den anderen Indizes hatten die Anleger eine Vielzahl an Bilanzen zu verdauen. Die Hochtief-Aktien stachen an der MDax-Spitze mit einem Kursplus von 5,53 Prozent heraus. Der Baukonzern überzeugte mit einem Gewinn- und Dividendensprung.

Beim TV-Konzern ProSiebenSat.1 sorgten Rekordzahlen für Kursgewinne von 3,60 Prozent. Mit dem steigenden Aktienkurs wachsen auch die Chancen für einen Einzug in den Dax. Dagegen büßten die Titel von Gerry Weber am Indexende 7,53 Prozent ein. Ein enttäuschender Dividendenvorschlag und ein mauer Ausblick schickten die Papiere des Modekonzerns auf Talfahrt.

Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere fiel auf 0,24 (Vortag: 0,27) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg hingegen um 0,05 Prozent auf 140,38 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,18 Prozent auf 159,83 Punkte. Der Eurokurs sackte zuletzt auf 1,1208 US-Dollar ab. Zuvor hatte die EZB den Referenzkurs noch auf 1,1317 (Mittwoch: 1,1346) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,8836 (0,8814) Euro./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

26.02.2015

Aktien Frankfurt Schluss: Rekordjagd treibt Dax erstmals über 11 300 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut aufgenommene Geschäftszahlen von Bayer haben dem Dax am Donnerstag die nächsten Rekordstände beschert. Als weitere Kurstreiber nannte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets die rekordniedrige deutsche Arbeitslosigkeit und das starke GfK -Konsumklima. Zudem bleibe die internationale Geldpolitik eine Stütze der Aktienmärkte, ergänzte Robert Halver von der Baader Bank .

Der deutsche Leitindex baute seine Gewinne im Handelsverlauf aus und notierte bei 11 330,63 Punkten so hoch wie nie zuvor. Zum Schluss stand mit einem Plus von 1,04 Prozent auf 11 327,19 Punkte der siebte Gewinntag in Folge fest.

Auch für die anderen Indizes ging es am Donnerstag bergauf: Der MDax der mittelgroßen Werte schloss 0,85 Prozent höher bei 19 920,12 Punkten, was ebenfalls eine Bestmarke bedeutete. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,29 Prozent auf 1578,95 Punkte vor./gl/he

26.02.2015

ROUNDUP/Aktien New York: Rally gerät weiter ins Stocken

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street ist die jüngste Rekordfahrt am Donnerstag weiter ins Stocken geraten. Der Dow Jones Industrial gab um 0,08 Prozent auf 18 209,64 Punkte nach und für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,15 Prozent auf 2110,70 Punkte nach unten. Zur Wochenmitte hatten sich beide Indizes im Handelsverlauf noch auf Bestmarken geschleppt. An der Nasdaq stieg der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 am Donnerstag hingegen um 0,18 Prozent auf 4448,68 Punkte.

Momentan fehlten entscheidende Nachrichten, die nach den jüngsten Kursgewinnen einen zusätzlichen positiven Schub verleihen könnten, kommentierte ein Händler die bröckelnden Kurse. Größere Verkäufe blieben aber in Ermangelung negativer Nachrichten bisher noch aus. Ein vorübergehender deutlicherer Rückschlag, also eine Korrektur, würde nach den zuletzt rasanten Kursanstiegen allerdings nicht verwundern.

Zu den größten Verlierern im Dow Jones zählten vor dem Hintergrund fallender Ölpreise die Aktien der entsprechenden Branchenkonzerne Chevron Corp. und ExxonMobil , die jeweils um mehr als ein Prozent nachgaben. Die Papiere des Netzwerkspezialisten Cisco Systems gewannen hingegen als einer der Favoriten 1,53 Prozent.

Grund zum Jubeln hatte die Aktionäre des Softwarespezialisten Salesforce . Der Kurs schoss um mehr als 11 Prozent nach oben, nachdem der SAP-Konkurrent die Umsatzprognose leicht erhöht hatte.

Die Anteilsscheine von Morgan Stanley fielen um 1,07 Prozent. Im Streit um windige Hypothekengeschäfte steht die US-Bank vor einem Vergleich mit den Behörden. Morgan Stanley soll 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) zahlen, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Es sei eine grundsätzliche Übereinkunft erzielt worden. Das Geldhaus habe für den Fall 2,8 Milliarden Dollar zurückgelegt./mis/he

26.02.2015

Aktien New York: Moderate Verluste - Rally gerät ins Stocken

NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street ist die jüngste Rekordfahrt am Donnerstag weiter ins Stocken geraten. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 fielen weiter von ihren zur Wochenmitte im Handelsverlauf erreichten Bestmarken zurück.

Der Dow Jones Industrial gab am Donnerstag im frühen Handel um 0,15 Prozent auf 18 197,42 Punkte nach und für den S&P 500 ging es um 0,22 Prozent auf 2109,31 Punkte nach unten. An der Nasdaq trat der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 bei 4440,01 Punkten nahezu auf der Stelle.

Momentan fehlten entscheidende Nachrichten, die nach den jüngsten Kursgewinnen einen zusätzlichen positiven Schub verleihen könnten, kommentierte ein Händler die bröckelnden Kurse. Größere Verkäufe blieben aber in Ermangelung negativer Nachrichten bisher noch aus. Ein vorübergehender deutlicherer Rückschlag, also eine Korrektur, würde nach den zuletzt rasanten Kursanstiegen allerdings nicht verwundern./mis/he

26.02.2015

Aktien Frankfurt: Kurssprung von Bayer hievt Dax auf neuen Rekordstand

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut aufgenommene Geschäftszahlen des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer haben dem Dax am Donnerstag zum nächsten Rekordstand verholfen. Nach einem zähen Handelsbeginn stieg der deutsche Leitindex auf mehr als 11 263 Punkte und damit so hoch wie nie zuvor. Bayer ist eines der Schwergewichte im deutschen Leitindex; die Aktie selbst verbuchte ein Kursplus von annähernd 4 Prozent.

Enttäuschende Geschäftszahlen des Versicherers Allianz und der Deutschen Telekom - beide ebenfalls Dax-Schwergewichte - setzten der Euphorie allerdings Grenzen. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex noch 0,42 Prozent höher bei 11257,58 Punkten. Damit nimmt das Börsenbarometer Kurs auf den siebten Gewinntag in Folge.

IM MÄRZ BEGINNT EZB MIT ANLEIHEKÄUFEN

"Natürlich bleibt auch die internationale Geldpolitik eine Stütze der Aktienmärkte", ergänzte Robert Halver von der Baader Bank. Die Europäische Zentralbank (EZB) beginnt voraussichtlich Anfang März mit ihren groß angelegten Anleihekäufen, dem sogenannten "Quantitative Easing".

Die Geldflut der Notenbanken treibt seit Jahren die Börsen und sorgte in den vergangenen Wochen auch dafür, dass der Dax von einem Rekord zum nächsten gesprungen ist. Zuletzt hatte das Tempo aber nachgelassen. Viele Marktbeobachter halten den Spielraum für weitere Kursaufschläge inzwischen für begrenzt und schließen Rückschläge nicht aus.

Auch die anderen Indizes legten am Donnerstag aber noch mehrheitlich zu. Der MDax der mittelgroßen Werte rückte um 0,36 Prozent auf 19 822,87 Punkte vor und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,16 Prozent auf 3547,53 Punkte. Lediglich der deutsche Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,11 Prozent auf 1572,73 Zähler.

BAYER NACH ZAHLEN IM PLUS - ALLIANZ UND TELEKOM SCHWACH

Bei den Einzelwerten sorgten überwiegend Geschäftszahlen für Kursausschläge: Die Bayer-Papiere erklommen bei 132,60 Euro einen neuen Höchststand und gewannen zuletzt noch 3,65 Prozent auf 131,95 Euro. Die Leverkusener blicken nach dem Umsatzrekord im vergangenen Jahr zuversichtlich nach vorn und rechnen 2015 mit weiter steigenden Umsätzen und Gewinnen. Grund ist vor allem der Erfolg neuer Medikamente.

Dagegen halfen der Allianz weder ein Gewinnzuwachs im vergangenen Jahr noch eine Rekorddividende: Die Anleger hatten auf noch mehr gehofft. Die Aktien des Versicherers büßten 1,30 Prozent ein. Für die Papiere der Deutschen Telekom ging es um 0,68 Prozent bergab. Laut Börsianern sorgten maue Geschäftszahlen und ein verhaltener Ausblick letztlich für Gewinnmitnahmen, nachdem die Titel der Bonner zum Handelsstart noch den höchsten Stand seit Sommer 2005 erreicht hatten.

HOCHTIEF ÜBERZEUGT MIT GEWINN- UND DIVIDENSPRUNG

Auch aus den anderen Indizes hatten die Anleger eine Vielzahl an Bilanzen zu verdauen: Die Hochtief-Aktien stachen an der MDax-Spitze mit einem Kursplus von 5,86 Prozent heraus. Der Baukonzern überzeugte mit einem Gewinn- und Dividendensprung im vergangenen Jahr. Bei der Fernsehsendergruppe ProSiebenSat.1 sorgten Rekordzahlen für Kursgewinne von 3,60 Prozent. Mit dem steigenden Aktienkurs wachsen auch die Chancen für einen Einzug in den Dax.

Dagegen büßten die Titel von Gerry Weber 5,95 Prozent ein. Ein enttäuschender Dividendenvorschlag und ein mauer Ausblick schickten die Papiere des Modekonzerns auf eine Talfahrt.

Im TecDax belegten Morphosys-Aktien mit minus 2,26 Prozent einen der hinteren Plätze. Die Zahlen seien zwar in Ordnung, sagten Börsianer übereinstimmend. Der Ausblick des Biotechnologie-Unternehmens für 2015 lese sich aber etwas schwächlich./gl/das

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

26.02.2015

Aktien Frankfurt: Dax kämpft sich mühsam zum nächsten Rekord

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem zähen Start hat sich der Dax am Donnerstag mit großer Mühe auf einen neuen Bestwert gekämpft. Bei 11 237,77 Punkten erreichte der deutsche Leitindex am Morgen den höchsten Stand seiner Geschichte; gegen Mittag stand er mit einem Plus von 0,19 Prozent auf 11 231,39 Zählern unweit darunter.

Börsianer verwiesen auf die weiterhin gute Börsenstimmung und die marktfreundliche Geldpolitik der Notenbanken, die den Leitindex weiter anschöben. Zudem stützte der Kursgewinn von Dax-Schwergewicht Bayer den Aufwärtstrend. Der Pharmakonzern hatte Geschäftszahlen vorgelegt.

Auch der MDax der mittelgroßen Werte rückte bis zum Mittag vor und stand zuletzt 0,33 Prozent höher bei 19 817,52 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor hingegen 0,15 Prozent auf 1571,97 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte um 0,20 Prozent auf 3548,95 Punkte.

AUFWÄRTSPOTENZIAL SCHRUMPFT

"Natürlich bleibt die internationale Geldpolitik eine Stütze der Aktienmärkte", sagte Robert Halver von der Baader Bank. Die Europäische Zentralbank (EZB) beginnt voraussichtlich Anfang März mit ihren groß angelegten Anleihekäufen, dem sogenannten "Quantitative Easing".

Die Geldflut der Notenbanken treibt seit Jahren die Börsen und sorgte in den vergangenen Wochen auch dafür, dass der Dax von einem Rekord zum nächsten gesprungen ist. Zuletzt hatte das Tempo des Rekordlaufs aber nachgelassen.

SPIELRAUM NACH OBEN IST BEGRENZT

Viele Marktbeobachter halten den Spielraum für weitere Kursaufschläge inzwischen aber für begrenzt und schließen Rückschläge nicht aus. Die Anleger täten sich mittlerweile schwer, noch frische positive Kursimpulse zu finden, schrieb Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG.

Eine gesunkene Arbeitslosenzahl in Deutschland im Februar und das vom Marktforschungsinstut GfK ermittelte beste Konsumklima seit 2001 spielte nur eine untergeordnete Rolle am Aktienmarkt. Aus den USA werden später noch Daten von den dortigen Arbeits- und Immobilienmärkten erwartet.

BAYER IM PLUS - TELEKOM UND ALLIANZ SCHWACH

Bayer-Papiere schlugen sich nach der Bilanzvorlage mit einem Aufschlag von knapp zweieinhalb wacker. Der Pharma- und Chemiekonzern blickt nach einem neuerlichen Umsatzrekord optimistisch in die Zukunft und rechnet mit einem weiteren Umsatzanstieg.

Zudem legten mit Allianz und Deutsche Telekom zwei weitere hochkarätige Dax-Unternehmen ihre Zahlen vor. Die Enttäuschung der Anleger trotz einer Rekorddividende und des Gewinnzuwachs schickte die Papiere der Allianz mit mehr als 2 Prozent Minus an das Dax-Ende. Die Börsianer hatten auf eine noch höhere Ausschüttung gehofft.

Die Aktie der Deutschen Telekom musste wegen eines verhaltenen Ausblicks und mauen Geschäftszahlen ihren jüngsten Höhenflug erst einmal unterbrechen. Das Papier des Bonner Konzerns hatte nach den ersten Handelsminuten mit 16,20 Euro noch den höchsten Stand seit Sommer 2005 erreicht; zuletzt lag sie mit rund 1,70 Prozent im Minus. Nun würden Anleger wohl erst einmal Kasse machen, vermutete ein Händler.

HOCHTIEF ÜBERZEUGT MIT GEWINN- UND DIVIDENSPRUNG

Auch aus den anderen Indizes hatten die Anleger eine Vielzahl an Bilanzen zu verdauen: Geschäftszahlen kamen unter anderem von Hochtief , ProSiebenSat.1 , Fielmann , TAG Immobilien , Gerry Weber und Morphosys .

Die im MDax gelisteten Hochtief-Aktien etwa kletterten um mehr als 6 Prozent und landeten so mit weitem Abstand an der Index-Spitze. Der Baukonzern überzeugte mit einem Gewinn- und Dividendensprung. Anteilsscheine des Modekonzerns Gerry Weber gaben am Index-Ende mehr als 6 Prozent ab.

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

26.02.2015

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kommt nicht in Gang - Bilanzen im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach sechs Gewinntagen in Folge ist der Dax am Donnerstagmorgen praktisch auf der Stelle getreten. Der deutsche Leitindex pendelte im frühen Handel um seinen Vortagesschluss und stand zuletzt 0,03 Prozent im Minus bei 11 207,06 Punkten. Belastend wirkten sich dabei vor allem Kursverluste bei den Schwergewichten Allianz und Deutsche Telekom aus, die Geschäftszahlen vorgelegt hatten.

Auch der MDax der mittelgroßen Werte kam nicht vom Fleck und stand zuletzt mit plus 0,03 Prozent bei 19 757,94 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,14 Prozent auf 1572,26 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat mit 0,02 Prozent auf der Stelle bei 3541,16 Punkten.

'KONSOLIDIERUNG WICHTIGSTES THEMA'

Das am Morgen aus Deutschland veröffentlichte besser als erwartet ausgefallene GfK-Konsumklima und gesunkene Arbeitslosenzahlen in Deutschland im Februar spielten am Markt nur eine untergeordnete Rolle. Aus den USA werden später noch Daten von den dortigen Arbeits- und Immobilienmärkten erwartet.

Experten halten nach dem steilen Anstieg der Kurse in den vergangenen Wochen Rückschläge an den Märkten für möglich. "Eine Konsolidierung bleibt das wichtigste Thema", schrieb Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG am Morgen. Die Anleger täten sich mittlerweile schwer, noch frische positive Kursimpulse zu finden.

TELEKOM UND BAYER SIND OPTIMISTISCH

Die Papiere der Allianz sackten um mehr als 2 Prozent an das Dax-Ende ab. Der Versicherer schüttet nach einem Gewinnanstieg im Jahr 2014 zwar eine Rekorddividende aus, diese sei jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hieß es am Markt.

Die Deutsche Telekom konnte die Anleger mit ihrem Zahlenwerk ebenfalls nicht überzeugen: Die Papiere gaben um knapp eineinhalb Prozent nach. Ein Börsianer sagte, die Bilanz für 2014 und der Ausblick für 2015 seien etwas mau. Nach dem zuletzt guten Lauf der T-Aktie nähmen die Anleger nun vermutlich Gewinne mit, ergänzte er.

Bayer-Papiere schlugen sich dagegen mit einem Aufschlag von knapp 1,40 Prozent wacker. Der Pharma- und Chemiekonzern blickt nach einem neuerlichen Umsatzrekord optimistisch in die Zukunft und rechnet mit einem weiteren Umsatzanstieg. Der Ausblick lese sich nicht schlecht, sagte ein Händler.

HOCHTIEF ÜBERZEUGT MIT GEWINN- UND DIVIDENSPRUNG

Auch aus den anderen Indizes hatten die Anleger eine Vielzahl an Bilanzen zu verdauen: Geschäftszahlen kamen unter anderem von Hochtief, ProSiebenSat.1 , Fielmann , TAG Immobilien , Gerry Weber und Morphosys.

Die im MDax gelisteten Hochtief-Aktien etwa kletterten um rund viereinhalb Prozent und landeten so mit weitem Abstand an der Index-Spitze. Der Baukonzern überzeugte mit einem Gewinn- und Dividendensprung.

Im TecDax rutschten Morphosys-Papiere hingegen nach einem verlustreichen Jahr 2014 mit mehr als 2 Prozent Kursminus an das Index-Ende ab. Zwar seien die Zahlen des Biotech-Unternehmens besser als befürchtet ausgefallen, sagten Börsianer, sie bemängelten jedoch vor allem den etwas schwächlichen Ausblick./tav/das

26.02.2015

Autonome wüten im Zentrum Athens - gegen Sparprogramm

ATHEN (dpa-AFX) - Rund 200 Vermummte haben am Donnerstagabend im Zentrum Athens Schaufenster eingeschlagen, Autos zerstört und Müllcontainer angezündet. Zu den Ausschreitungen kam es nach einer zunächst friedlich verlaufenen Demonstration der außerparlamentarischen Linken gegen die von der griechischen Links-Rechts-Regierung unterzeichnete Verlängerung des Sparprogramms. Es war die erste Demonstration Autonomer nach dem Wahlsieg der Linkspartei Syriza unter dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras.

Griechenland hatte sich am Dienstag nach wochenlangem Streit mit den Europartnern auf eine Verlängerung des eigentlich Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramms verständigt. Um weitere Hilfsmilliarden zu bekommen, muss Athen noch weitere Prüfungen überstehen./tt/DP/he

26.02.2015

Estnische Regierung gibt grünes Licht für Griechenland-Hilfe

TALLINN (dpa-AFX) - In Estland hat die Regierung am Donnerstag grünes Licht für die Verlängerung des Hilfspaketes für Griechenland gegeben. Das Kabinett bewilligte nach Angaben des Finanzministeriums in Tallinn die Entscheidung der Euro-Gruppe, das Programm bis Ende Juni zu verlängern.

Nun muss am Freitag noch der Parlamentsausschuss für EU-Angelegenheiten den Weg für eine Verlängerung frei machen. Größere Widerstände seien nicht zu erwarten, hieß es aus Parlamentskreisen.

Estland gilt als Haushalts-Musterschüler der EU und der Euro-Zone. Mit 10,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes besitzt das baltische Land nach Angaben von Eurostat die niedrigste Schuldenquote in Europa. In Griechenland liegt sie bei 176 Prozent./awe/czy/DP/she

26.02.2015

ROUNDUP 2: Kanzleramt legt Arbeitsstättenverordnung von Nahles auf Eis

BERLIN (dpa-AFX) - Das Kanzleramt hat die umstrittene Arbeitsschutzverordnung von Ministerin Andrea Nahles vorerst auf Eis gelegt. Die SPD-Politikerin sagte am Donnerstag in Berlin, im weiteren Verfahren sei nun das Kanzleramt am Zug. Es sei nun nicht mehr in ihren Händen, wann die Verordnung in Kraft treten kann. Sie erwarte nun "eine klare Ansage des Kanzleramts".

Die Arbeitgeber hatten die geplante Überarbeitung der seit Jahrzehnten geltenden Vorschriften zum Arbeitsschutz massiv kritisiert. Sie sprachen von teils absurden Vorgaben und warnten vor überbordender Bürokratie. Im Koalitionsausschuss am Dienstagabend war sie auch zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD strittig. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) habe viele Einwände formuliert, hieß es.

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer sprach am Donnerstag von einer "sehr guten Nachricht", sollte die Regierung von der geplanten Änderung der Arbeitsstättenverordnung Abstand nehmen. Sie zeige damit, "dass sie ihren Beschluss vom Dezember 2014, den weiteren Anstieg von Bürokratie zu vermeiden, ernst nimmt".

Gewerkschaften zeigten sich verärgert. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Hans-Jürgen Urban, sprach von einem "verantwortungslosen Taktieren" der Arbeitgeber auf Kosten der Gesundheit von Beschäftigten. "Es ist keine Sternstunde der Demokratie, wenn Arbeitgeberverbände in einem medialen Handstreich die Beschlüsse von Verfassungsorganen zunichtemachen können."

Wie es nun weitergeht, war am Donnerstag zunächst offen. In Regierungskreisen hieß es, die Verordnung befinde sich weiter in der regierungsinternen Abstimmung. Es finde "eine Verständigung über die Inhalte statt".

Im Nahles-Ministerium hieß es am Donnerstag, sie sei weiter im Gespräch mit dem Kanzleramt. Eine offizielle Mitteilung aus dem Kanzleramt sei bisher nicht eingegangen. Sie stehe zu dieser Verordnung, sagte Nahles. Sie habe in der Diskussion bisher Kompromissbereitschaft gezeigt. Im übrigen sei die Verordnung drei Jahre beraten worden, sie in der Ressortabstimmung gewesen und mit drei Änderungswünschen vom Bundesrat gebilligt worden.

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) berichtete, Nahles sei mit ihrer Verordnung vorerst gescheitert. Offiziell habe der Koalitionsausschuss in seiner Sitzung die Verabschiedung durch das Kabinett nur erneut vertagt. In hochrangigen Koalitionskreisen hieß es nach Angaben der Zeitung jedoch: "Das Ding ist tot."

Als ein Beispiel für die überbordende Regelungswut wurde die Verpflichtung genannt, abschließbare Spinde am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. In der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag) bekräftigte Nahles: "Ich hänge nicht an den Spinden, auch wenn es natürlich durchaus hilfreich ist, Wertsachen sicher wegschließen zu können." Wenn sich Regelungen "als überflüssig erweisen, bin ich die Letzte, die darauf beharrt"./rm/DP/she

26.02.2015

Bundesbank kritisiert Aufweichung des Stabilitätspaktes

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die EU-Kommission für ihre laxe Haltung zu Defizitsünder Frankreich kritisiert. Eigentlich sei zum Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise beteuert worden, dass die Fiskalregeln deutlich verschärft würden, sagte Weidmann der "Märkischen Allgemeinen" (Freitag). Davon sei aber nicht viel übrig geblieben: "Die Regeln sind kaum noch nachvollziehbar, und die Umsetzung ähnelt einem politischen Basar."

Die EU-Kommission hatte Frankreich am Mittwoch zwei weitere Jahre eingeräumt, um die EU-Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. "Angesichts der europaweit sehr hohen Staatsschulden ist die Aufweichung der Fiskalregeln besorgniserregend", sagte Weidmann dem Blatt./hqs/DP/she

26.02.2015

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.02.2015 - 17.00 Uhr

USA: Inflation erstmals seit Krise negativ

WASHINGTON - Der Ölpreisverfall hat die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise unter die Nulllinie gedrückt. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Januar 0,1 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Es ist die erste negative Jahresrate seit Oktober 2009. Bankvolkswirte hatten allerdings mit der Entwicklung gerechnet. Allein die Benzinpreise lagen 35,4 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat.

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat seien die Preise um 0,8 Prozent geklettert, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Preise um revidiert 0,7 Prozent (zuvor: 0,8) gestiegen.

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im Januar stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Bestellungen um 2,8 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten dagegen nur mit einem Anstieg um 1,6 Prozent gerechnet. Allerdings war der Rückgang im Vormonat mit revidiert 3,7 Prozent etwas höher als zunächst erwartet.

USA: Erstanträge steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA haben in der vergangenen Woche mehr Menschen erstmals Arbeitslosenhilfe beantragt als erwartet. Die Zahl der Erstanträge stieg um 31 000 auf 313 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 290 000 Anträgen gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stieg die Zahl um 11 500 auf 294 500 Anträge.

Niederländisches Parlament unterstützt Hilfe für Griechenland

DEN HAAG - Das niederländische Parlament hat der Verlängerung des Hilfspaketes für Griechenland zugestimmt. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten begrüßte am Donnerstag in Den Haag die Entscheidung der Euro-Gruppe, das heutige Programm um vier Monate zu verlängern. Der Finanzminister und Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, hatte dem Parlament versichert, dass mit der Vereinbarung keine neuen Finanzhilfen für Athen verbunden seien.

Neuer Ärger über Athen - Aber breite Bundestagsmehrheit für Hilfe

BERLIN - Im Bundestag zeichnet sich eine bisher beispiellose fraktionsübergreifende Zustimmung für die Verlängerung der Griechenland-Hilfen an diesem Freitag ab. In Probeabstimmungen der Regierungsfraktionen stimmten bei der Union lediglich 22 Abgeordnete mit Nein, 5 enthielten sich. Die SPD votierte einstimmig für die geplante Verlängerung des Hilfsprogramms bis Ende Juni. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis sorgte ausgerechnet am Tag vor der Bundestagsabstimmung mit neuen Gedankenspielen in Richtung eines Schuldenschnitts für großen Ärger in der Bundesregierung und bei vielen Abgeordneten.

Murren bei Syriza über Sparvorgaben des Hilfsprogramms

ATHEN - Parlamentsabgeordnete der in Griechenland regierenden Linkspartei Syriza murren über die mit der Eurogruppe vereinbarten Sparvorgaben. Nach einer fast zwölfstündigen Marathon-Sitzung am Mittwochabend kritisierten 18 der 149 Abgeordneten, die Regierung breche mit der Verlängerung des Sparprogramms ihre Wahlversprechen. Dies berichtete am Donnerstag der Staatsminister Alekos Flambouraris im griechischen Rundfunk.

Februar-Arbeitslosigkeit auf Rekordtief - 3,017 Millionen ohne Job

NÜRNBERG - Die wieder erstarkende Konjunktur und das vergleichsweise milde Winterwetter haben die Februar-Arbeitslosigkeit auf ein neues Rekordtief sinken lassen. Mit 3,017 Millionen rutschte die Zahl der Erwerbslosen zum Winterende auf den niedrigsten Februarstand seit 24 Jahren, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Damit sind 15 000 Menschen weniger auf Jobsuche als im Januar und 121 000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent zurück.

Bundesagentur erwartet Millionen-Einsparungen durch Mindestlohn

NÜRNBERG - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet als Folge der neuen Mindestlohnregelung Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe. Nach vorläufigen Berechnungen sei bei den Ausgaben für alleinlebende Hartz IV-Empfänger mit einer Vollzeitstelle jährlich mit 600 Millionen bis 900 Millionen Euro weniger zu rechnen, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt am Donnerstag in Nürnberg. Diese Gruppe der sogenannten Aufstocker benötige künftig deutlich weniger Arbeitslosengeld II zusätzlich zu ihrem Lohn.

Italien: Geschäftsklima steigt deutlich stärker als erwartet

ROM - Die Stimmung in italienischen Unternehmen hat sich im Februar deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Der Indikator des Geschäftsklimas stieg um 1,5 Punkte auf 99,1 Zähler, wie die italienische Statistikbehörde am Donnerstag in Rom mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Juli 2014.

Italien: Verbraucherstimmung so gut wie seit 2002 nicht mehr

ROM - Die Stimmung italienischer Verbraucher hat sich im Februar deutlich verbessert. Der entsprechende Indikator stieg von revidiert 104,4 Punkten auf 110,9 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Stand des Barometers seit Juni 2002. Bankvolkswirte hatten hingegen nur einen Wert von 104,4 Punkten erwartet. Ursprünglich hatte Istat für Januar einen Wert von 104,0 Punkten gemeldet.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich auf

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Februar etwas stärker als erwartet aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um 0,7 Punkte auf 102,1 Zähler, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 102,0 Punkte gerechnet.

Eurozone: Geschäftsklima schlechter als erwartet

BRÜSSEL - Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im Februar überraschend verschlechtert. Der Business Climate Indicator (BCI) fiel um 0,05 Punkte auf 0,07 Zähler, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem deutlichen Anstieg auf 0,23 Punkte gerechnet.

Großbritannien: Wirtschaft wächst zum Jahresende 2014 etwas langsamer

LONDON - Die britische Wirtschaft ist zum Jahresende 2014 nicht mehr ganz so stark gewachsen wie zuvor. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wuchs die Wirtschaft zum Vorquartal um 0,5 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag in London mitteilte. Mit den Zahlen wurde eine erste Schätzung bestätigt. Im dritten Quartal hatte das Wachstum noch bei 0,7 Prozent gelegen. Im Jahresvergleich wuchs die Wirtschaft um 2,7 Prozent.

Eurozone: Geldmengenwachstum beschleunigt sich deutlich stärker als erwartet

FRANKFURT - Hoffnungsschimmer für die Konjunktur der Eurozone: Das Wachstum der Geldmenge in der Wirtschaft zieht deutlich stärker an als erwartet und die Kreditvergabe der Banken schrumpft weniger stark. Die breit gefasste Geldmenge M3 sei im Januar um 4,1 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mit. Das ist der stärkste Anstieg seit April 2009. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg von 3,7 Prozent gerechnet.

Kreise: Griechenland steht vor einem akuten Finanzloch

ATHEN - Griechenland steht wenige Tage nach der grundsätzlichen Einigung mit den internationalen Geldgebern vor einem akuten Finanzloch. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, muss Athen im März Verpflichtungen im Umfang von gut 6,85 Milliarden Euro erfüllen. Die Regierung habe bereits das Problem mit der Europäischen Zentralbank (EZB) erörtert, hieß es weiter. "Wir suchen nach einer Lösung." Regierungssprecher Gavriil Sakellarides sagte: "Wir werden eine Lösung finden, die alle Seiten zufriedenstellen wird." Worin diese Lösung bestehen und welche Rolle dabei die EZB spielen könnte, wurde nicht bekannt.

Spanien: Stärkstes Wirtschaftswachstum seit sieben Jahren

MADRID - Die spanische Wirtschaft ist im vierten Quartal so stark gewachsen wie seit sieben Jahren nicht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe um 0,7 Prozent zum Vorquartal zugelegt, teilte das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid laut einer zweiten Schätzung mit. Das ist der stärkste Zuwachs seit dem vierten Quartal 2007. Mit den Zahlen wurde eine erste Schätzung bestätigt. Im dritten Quartal hatte das BIP noch um 0,5 Prozent zugelegt.

Dank Mini-Zinsen und Aufschwung bestes Konsumklima seit 2001

NÜRNBERG - Ein starker Konjunkturoptimismus, niedrige Energiepreise und Mini-Zinsen auf das Ersparte sorgen für eine immer bessere Kauflaune. Das vom Marktforschungsinstitut GfK für März ermittelte Konsumklima sei spürbar von 9,3 Punkten auf 9,7 Zähler gestiegen, teilte das Institut am Donnerstag mit. Dies ist der fünfte Anstieg in Folge und der höchste Wert seit Oktober 2001. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg auf 9,5 Punkte gerechnet.

/rob/bgf

26.02.2015

ROUNDUP 3: Neuer Ärger über Athen - Aber breite Bundestagsmehrheit für Hilfe

(neu: Oppermann, Unmut bei Syriza, niederländisches Parlament)

BERLIN/ATHEN (dpa-AFX) - Trotz neuer Verärgerung über die griechische Regierung wird der Bundestag an diesem Freitag den Weg für eine Verlängerung des Hilfsprogramms um vier Monate frei machen. In Sondersitzungen stimmten die Fraktionen von CDU/CSU und SPD mit großer Mehrheit für eine Bereitstellung der Kredithilfen der Euro-Partner bis Ende Juni. Bei der Union waren 22 Abgeordnete dagegen, fünf enthielten sich. Das sind mehr Abweichler als früher. Die SPD war geschlossen für eine Verlängerung des Hilfspakets. Die bisherigen Hilfen für Griechenland belaufen sich auf 240 Milliarden Euro, etwa 55 Milliarden Euro entfallen auf Deutschland.

Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder (CDU) und Thomas Oppermann, warnten am Donnerstag die griechische Regierung eindringlich, die erst kürzlich gemachten Zusage wieder zurückzunehmen. So hatte Finanzminister Gianis Varoufakis am Mittwoch einen Schuldenschnitt wieder ins Gespräch gebracht, obwohl Athen erst vergangene Woche den Euro-Partnern zusagte, die Forderungen aller Gläubiger zu bedienen.

Varoufakis hatte mit Blick auf den Schuldenberg von 320 Milliarden Euro bereits im Januar von einer möglichen Umschuldung gesprochen.

Schäuble reagierte ungewöhnlich scharf auf neue Varoufakis' Forderungen nach einem Schuldenschnitt. Die Solidarität der Europäer werde durch solche Äußerungen stark strapaziert, sagte Schäuble nach Angaben von Teilnehmern in der Sondersitzung. Falls Griechenland gegen die Absprachen verstoße, seien diese hinfällig. Kauder sprach mit Blick auf Varoufakis von einer unangemessenen Form des Umgangs miteinander und von "halbstarken Sätzen" aus Athen.

In der regierenden griechischen Linkspartei Syriza wird Kritik an den Vereinbarungen mit der Eurogruppe laut. Abgeordnete kritisieren, die Regierung breche Wahlversprechen. Regierungs- und Parteichef Alexis Tsipras bekräftigte, man könne nicht alles sofort umsetzen. Er hatte in seiner Regierungserklärung versprochen, Mindestlöhne schrittweise zu erhöhen sowie Entlassungen im öffentlichen Dienst rückgängig zu machen. Renten sollen nicht angetastet und für die Ärmsten erhöht werden.

In Deutschland wird sich wohl auch erstmals die Linkspartei mehrheitlich hinter das unveränderte Hilfsprogramm stellen und für die Verlängerung stimmen. Das niederländische Parlament stimmte am Donnerstag mit breiter Mehrheit für eine Verlängerung. Der Finanzminister und Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, versicherte, dass damit keine neuen Finanzhilfen verbunden seien.

Griechenland steht vor einem akuten Finanzloch. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Finanzministeriums erfuhr, muss Athen im März Verpflichtungen im Umfang von gut 6,85 Milliarden Euro erfüllen. Die Regierung habe bereits das Problem mit der Europäischen Zentralbank (EZB) erörtert, hieß es: "Wir suchen nach einer Lösung."

Griechenland hatte sich mit den Europartnern auf eine Verlängerung des eigentlich Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramms verständigt. Mit der grundsätzlichen Einigung sind aber keine kurzfristigen neuen Hilfszahlungen verbunden. Die bisher blockierten Gelder werden erst ausgezahlt, wenn Athen das aktuelle Hilfsprogramm abgeschlossen hat.

Das kann erst Ende Juni sein. Im Sommer steht die Rückzahlung weiterer Milliarden-Kredite an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die EZB an. Daher wird bereits über ein drittes Hilfspaket spekuliert - im Umfang von 20 Milliarden Euro./sl/bk/sam/ir/tt/ab/DP/she

26.02.2015

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) - In den USA sind die Hauspreise im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat seien die Preise um 0,8 Prozent geklettert, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Preise um revidiert 0,7 Prozent (zuvor: 0,8) gestiegen.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der in der Finanzkrise verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von den Agenturen gekauft oder garantiert worden sind./fr/jsl

26.02.2015

Institut für Wirtschaftsforschung Halle ändert Namen

HALLE (dpa-AFX) - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle heißt jetzt Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die Umbenennung sei im Zuge einer Satzungsreform geschehen, teilte die Einrichtung am Donnerstag mit. Das 1992 gegründete Institut mit gut 70 Mitarbeitern ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es untersucht unter anderem die Entwicklung im Osten und Westen Deutschlands sowie Prozesse beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft auch in Osteuropa. Mit vier weiteren deutschen Instituten erstellt es zweimal jährlich für die Bundesregierung einen Bericht über die Lage der Wirtschaft in Deutschland und der Welt./fu/DP/stb

26.02.2015

ROUNDUP/USA: Inflation erstmals seit Krise negativ

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Ölpreisverfall hat die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise unter die Nulllinie gedrückt. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Januar 0,1 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Es ist die erste negative Jahresrate seit Oktober 2009. Bankvolkswirte hatten allerdings mit der Entwicklung gerechnet. Allein die Benzinpreise lagen 35,4 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat.

Auswirkungen könnten sich vor allem für die Geldpolitik der Notenbank Fed ergeben. Einige Beobachter sind der Meinung, die Fed könnte ihren in Aussicht gestellten Zinserhöhungskurs wegen der Preisentwicklung verschieben. "Warum soll die US-Notenbank den Leitzins erhöhen wenn die Inflationsrate negativ ist", fragte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Im Umfeld rückläufiger Teuerungsraten wird sich die Notenbank mit Zinserhöhungen Zeit lassen." Bisher erwarten die meisten Fachleute einen ersten Zinsschritt der Fed nach oben im Sommer.

Dass Befürchtungen einer wachstumsschädlichen Deflationsspirale zurzeit nicht angebracht sind, zeigt die Kerninflation. Die um Energie- und Nahrungsmittelpreise bereinigte Teuerung lag wie im Vormonat bei 1,6 Prozent. Das ist im längeren Vergleich zwar kein besonders hoher Wert, er liegt aber auch nicht weit vom Inflationsziel der Fed von zwei Prozent entfernt.

Im Monatsvergleich gingen die Verbraucherpreise im Januar um 0,7 Prozent zurück. Das war etwas mehr als mit minus 0,6 Prozent erwartet wurde. Ohne Energie und Lebensmittel lagen die Verbraucherpreise sogar 0,2 Prozent höher als im Vormonat./bgf/jsl

26.02.2015

ROUNDUP: Kanzleramt legt Arbeitsstättenverordnung von Nahles auf Eis

BERLIN (dpa-AFX) - Die umstrittene Arbeitsschutzverordnung von Ministerin Andrea Nahles liegt vorerst beim Kanzleramt und damit auf Eis. Die SPD-Politikerin sagte am Donnerstag in Berlin, im weiteren Verfahren sei nun das Kanzleramt am Zug. Es sei nun nicht mehr ihre Aufgabe, über den Zeitpunkt der Verordnung zu bestimmen. Sie erwarte jetzt "eine klare Ansage des Kanzleramts".

Die geplante Neuregelung der Arbeitsstättenverordnung hatte einen Sturm der Entrüstung bei den Arbeitgebern ausgelöst, die von teils absurden Vorgaben sprachen und vor überbordender Bürokratie warnten. Im Koalitionsausschuss am Dienstagabend war sie zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD strittig.

Wie es nun weitergeht, war am Donnerstag zunächst offen. In Regierungskreisen hieß es, die Verordnung befinde sich weiter in der regierungsinternen Abstimmung. Es finde "eine Verständigung über die Inhalte statt".

Im Nahles-Ministerium hieß es, sie sei weiter im Gespräch mit dem Kanzleramt. Eine offizielle Mitteilung aus dem Kanzleramt sei bisher nicht eingegangen. Sie stehe zu dieser Verordnung. Sie habe in der Diskussion bisher Kompromissbereitschaft gezeigt, unterstrich Nahles ihrerseits. Im übrigen sei diese drei Jahre beraten worden, in der Ressortabstimmung gewesen und mit drei Änderungswünschen vom Bundesrat gebilligt worden.

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) berichtete, Nahles sei mit ihrer Verordnung vorerst gescheitert. Offiziell habe der Koalitionsausschuss in seiner Sitzung die Verabschiedung durch das Kabinett nur erneut vertagt. In hochrangigen Koalitionskreisen hieß es nach Angaben der Zeitung jedoch: "Das Ding ist tot." Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) habe viele Einwände formuliert.

Gegen den bisherigen Entwurf war die Wirtschaft Sturm gelaufen. Als ein Beispiel für die überbordende Regelungswut wurde die Verpflichtung genannt, abschließbare Spinde am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

In der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag) bekräftigte Nahles: "Ich hänge nicht an den Spinden, auch wenn es natürlich durchaus hilfreich ist, Wertsachen sicher wegschließen zu können." Wenn sich Regelungen "als überflüssig erweisen, bin ich die Letzte, die darauf beharrt"./rm/DP/das

26.02.2015

AKTIE IM FOKUS: Salesforce-Aktionäre bejubeln gestiegene Umsatzprognose

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Softwarespezialist Salesforce hat die Anleger mit seinem neuen Umsatzausblick vollends überzeugt. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Erlöse jetzt dank einer anhaltend hohen Nachfrage auf 6,48 Milliarden US-Dollar bis 6,52 Milliarden Dollar steigen. Das wäre ein Plus von rund einem Fünftel.

Der Aktienkurs des SAP-Konkurrenten stieg daraufhin am Donnerstag auf ein Rekordhoch von 71 Dollar. Zuletzt kosteten die Papiere 69,31 Dollar - ein Plus von mehr als 10 Prozent. Analysten sind allerdings geteilter Meinung über den Konzern.

Trotz des Gegenwinds durch den starken US-Dollar entwickele sich der Konzern gut, schrieb Analyst Richard Nguyen von der französischen Großbank Societe Generale in einer Studie mit Blick auf die ebenfalls vorgelegten Quartalszahlen. Salesforce sei unter den von ihm beobachteten Werten der attraktivste "SaaS"-Name. Bei "SaaS" ("Software as a Service") handelt es sich um einen Teilbereich des Cloud-Computing. Bei Cloud-Software werden Programme im Mietmodell über das Internet angeboten und nicht mehr fest installiert auf dem Rechner von Anwendern.

Es gibt aber auch warnende Stimmen. Experte Mark Moerdler vom US-Analysehaus Bernstein Research hob nach der Vorlage der Quartalszahlen zwar sein Kursziel für die Salesforce-Papiere von 41 auf 44 Dollar an, sieht damit ausgehend vom aktuellen Kursniveau aber mehr als ein Drittel Luft nach unten. Entsprechend stuft er die Aktien nur mit "Underperform" ein. In den Kurs seien ein dauerhaftes, starkes Unternehmenswachstum und ein deutlicher Anstieg der Gewinnmargen eingepreist. Diese Erwartungen erschienen aber zu optimistisch./mis/he

26.02.2015

ANALYSE-FLASH: S&P Capital IQ senkt Hochtief auf 'Buy' - Ziel 78 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Hochtief nach Geschäftszahlen für 2014 von "Strong Buy" auf "Buy" abgestuft, das Kursziel aber von 71 auf 78 Euro angehoben. Die fortgesetzte Restrukturierung des Baukonzerns dürfte die Erhöhung des operativen Überschusses 2015 unterstützen, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag./mis/he

26.02.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Allianz-Aktionäre sind enttäuscht von Rekorddividende

(neu: Schlusskurse, Analystenkommentar Independent Research)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Weder ein Gewinnzuwachs noch eine Rekorddividende haben die Allianz-Anleger am Donnerstag zufrieden stellen können: Sie hatten auf noch mehr gehofft. Auch der erwartungsgemäße Ausblick des Versicherers für das laufende Jahr half den Aktien nicht. Sie schlossen mit einem Verlust von 0,60 Prozent bei 149,05 Euro. Damit gehörten sie zu den schwächsten Wert im Dax , der mehr als 1 Prozent höher endete.

Die Münchener hatten ihr Nettoergebnis im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte mit Lebens- und Rentenversicherungen um 4 Prozent gesteigert. Mit einer auf 6,85 Euro je Aktie angehobenen Dividende will der Konzern zudem so viel Geld an seine Aktionäre ausschütten wie nie zuvor.

AKTIE HAT NOCH POTENZIAL

Die Gewinnentwicklung im Schlussquartal habe enttäuscht, schrieb Thomas Seidl vom US-Analysehaus Bernstein Research. Auf den ersten Blick erscheine das Abschneiden angesichts des erhöhten Bewertungsniveaus der Aktie nicht gut genug, sagte auch ein Händler. "Das Zahlenwerk ist nur gemischt und die Dividende liegt etwas unter den Erwartungen." Analysten hatten im Schnitt auf 10 Cent mehr Ausschüttung je Aktie gehofft.

In diese Kerbe schlug auch Stefan Bongardt vom Analysehaus Independent Research: Das Nettoergebnis habe seine Schätzung ebenso verfehlt wie der Dividendenvorschlag, schrieb er, sieht aber trotz der Herausforderungen bei der Fondstochter Pimco deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie. Als Gründe dafür nannte er die ausgewogene Ergebnisverteilung, die attraktive Dividendenrendite und den soliden Ausblick auf 2015.

REKORDABFLÜSSE BEI PIMCO WECKEN ZWEIFEL AN MANAGEMENT

Nick Holmes von der französischen Großbank Societe Generale (SocGen) monierte die rekordhohen Mittelabflüsse bei der US-Fondstochter Pimco, die nach dem Abgang des langjährigen Chefs Bill Gross abermals Zweifel am neuen Management aufkommen ließen.

Vergleichsweise gnädig bewerteten die Experten, dass Vorstandschef Michael Diekmann nach drei Jahren Gewinnwachstum für das laufende Jahr ein eher bescheidenes Ziel ausgab: Der operative Gewinn soll erneut rund 10,4 Milliarden Euro erreichen - mit 400 Millionen Euro Luft nach oben und unten - und damit in etwa auf dem Niveau von 2014.

Die Prognose decke sich insgesamt mit seinen Annahmen, urteilte Thorsten Wenzel von der DZ Bank. Philipp Häßler von der Investmentbank Equinet sprach dagegen von einem positiven Ausblick, der eine zumindest stabile operative Entwicklung in einem aktuell herausfordernden Umfeld signalisiere./edh/he

26.02.2015

AKTIE IM FOKUS 2: Deutsche Telekom erholt sich nach angekündigter Kostensenkung

(neu: Weitere Details, Schlusskurse, Analystenkommentar Societe Generale)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktie der Deutschen Telekom hat am Donnerstag nach einem verhaltenen Ausblick und mauen Zahlen ihren jüngsten Höhenflug gebremst fortgesetzt. Das Papier des Bonner Telekommunikationskonzerns fiel kurz nach Handelsstart um fast 2 Prozent ins Minus. Am Nachmittag erholte es sich aber schrittweise nach einer Investorenveranstaltung. Letztlich gewann die T-Aktie 0,37 Prozent auf 16,19 Euro und verbuchte damit den höchsten Schlussstand seit Juli 2005. Allein seit Mitte Oktober ist das Papier um fast 50 Prozent nach oben geklettert.

Wie der Vorstand bei einer Investorenveranstaltung am Donnerstag ankündigte, will die Telekom mehr sparen und so zu den großen europäischen Rivalen aufschließen. Bis 2018 sollen außerhalb der US-Sparte die Kosten um 1,8 Milliarden Euro sinken. Rund 800 Millionen Euro soll dazu das Deutschland-Geschäft beitragen. Mit den Jahreszahlen für 2014 hatte der Dax-Konzern am Donnerstag für die kommenden vier Jahre einen stärkeren Anstieg des operativen Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Aussicht gestellt als beim Umsatz. Das bereinigte Ebitda soll aus eigener Kraft bis dahin im Schnitt um 2 bis 4 Prozent steigen, der Erlös um 1 bis 2 Prozent.

AUSBLICK ETWAS SCHWÄCHER ALS ERWARTET

Börsianer bezeichneten das Zahlenwerk als nicht besonders stark, nachdem die US-Tochter in der vergangenen Woche bereits gute Zahlen vorgelegt habe. Die Experten kritisierten vor allem den kurzfristigen Ausblick. Das von der Telekom in Aussicht gestellte mittelfristige Wachstum kam hingegen gut an.

Das vierte Quartal sei etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Heike Pauls von der Commerzbank. Der Ausblick für die Entwicklung des Zahlungsmittelflusses enttäusche dafür etwas. Damit sei auch das Dividendenpotenzial begrenzt. Ein Börsianer sagte, der Ausblick für 2015 sei etwas mau, hob aber die längerfristigen Perspektiven als ermutigend hervor. Auch laut Ottavio Adorisio von der Societe Generale haben die Kennziffern für das vierte Quartal die Erwartungen etwas übertroffen. Der unverändert stabile Trend unterstreiche das Dividendenziel von 0,75 Euro je Aktie für 2018.

Karsten Oblinger von der DZ Bank und Adrian Pehl von der Investmentbank Equinet zeigten sich enttäuscht vom Ausblick auf das Jahr 2015. Nachdem bereits die US-Mobilfunktochter T-Mobile US in der vergangenen Woche ihre Prognosen abgegeben habe, habe er sich vom operativen Ziel (Ebitda) mehr erwartet, so Oblinger./edh/he

26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley hebt Ziel für Fresenius auf 50 Euro - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen zum vierten Quartal von 46 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach den guten Kennziffern des Medizinkonzerns habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2015 und 2016 erhöht, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Donnerstag. Sein neues Kursziel reflektiere auch eine attraktivere Branchenbewertung, positive Währungseffekte sowie die Rally der FMC-Aktie./edh/ajx

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26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt Ziel für Deutsche Annington auf 35 Euro - 'Hold'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Annington von 24 auf 35 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die infolge des niedrigen Zinsniveaus deutlich gestiegenen deutschen Immobilienwerte ließen den Sektor mittlerweile überdehnt erscheinen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Unternehmen hätten jedoch die Chance, ihre hohen Bewertungen über gute Fundamentaldaten auf solideren Grund zu stellen. So sollten dank niedrigerer Finanzierungskosten zusätzliche Gewinnsteigerungen möglich sein./edh/ajx

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26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Exane BNP hebt Ziel für LEG Immobilien auf 71 Euro - 'Neutral'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LEG Immobilien nach vorläufigen Zahlen von 68 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die operativen Trends der Immobiliengesellschaft hätten sich im vergangenen Jahr als solide herausgestellt, schrieb Analystin Valerie Guezi in einer Studie vom Donnerstag. In Erwartung sinkender Finanzierungs- und Verwaltungskosten habe sie ihre Ergebnisschätzungen (FFO je Aktie) für 2015 und 2016 erhöht./edh/ajx

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26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet senkt Aareal Bank auf 'Hold' - Ziel hoch auf 41 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat Aareal Bank nach jüngster Kursrally von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 39 auf 41 Euro angehoben. Vor Steuern sei der Quartalsgewinn des Immobilienfinanzierers etwas besser als erwartet ausgefallen, nach Steuern seien die Prognosen aber verfehlt worden, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Er lobte das Management dafür, das Überschusskapital in den Zukauf der Westimmo zu investieren, statt es über eine Sonderdividende auszuschütten./edh/ajx

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26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Equinet senkt Hochtief auf 'Hold' - Ziel 65 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat Hochtief nach endgültigen Zahlen für 2014 von "Accumulate" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 65 Euro belassen. Der operative Nettogewinn habe die Konsensschätzung leicht übertroffen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Sehr stark habe sich die Liquidität des Baukonzerns entwickelt. Insgesamt sollten sich die Kennziffern neutral bis leicht positiv auf die Aktie auswirken./edh/ajx

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26.02.2015

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Ziel für Telefonica Deutschland - 'Neutral'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Telefonica Deutschland nach Zahlen von 4,75 auf 5,10 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Quartalszahlen und der Ausblick des Mobilfunkunternehmens legten in einem sich aufhellenden deutschen Markt ein Ende der Ergebniskorrekturen nahe, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Donnerstag. Das von ihm angehobene Kursziel spiegele größere Synergieeffekte wider, die zudem von geringen Kosten für Restrukturierungen begleitet werden dürften./ck/das

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