dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

22.07.2014

ROUNDUP: Microsoft muss Nokia-Übernahme verdauen

REDMOND (dpa-AFX) - Das zugekaufte Handygeschäft von Nokia lastet auf Microsoft . Im vierten Geschäftsquartal von April bis Juni häufte die Sparte einen operativen Verlust von 692 Millionen Dollar (512 Mio Euro) an, wie der Konzern am Dienstag am Sitz in Redmond mitteilte. Konzernweit schrumpfte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf unterm Strich 4,6 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2014 konnte Microsoft den Gewinn jedoch leicht auf 22,1 Milliarden Dollar steigern durch seine Software.

Microsoft hatte die 5,4 Milliarden Euro teure Nokia-Übernahme Ende April abgeschlossen. Ziel des noch vom vormaligen Konzernchef Steve Ballmer eingefädelten Kaufs war es, die Stellung in der mobilen Welt zu festigen. In der vergangenen Woche verkündete der neue Konzernchef Satya Nadella dann, dass im Rahmen der Integration etwa die Hälfte aller 25 000 Nokia-Mitarbeiter gehen müssen. Insgesamt kostet die Neuaufstellung bei Microsoft 18 000 Beschäftigte den Job.

CLOUD-COMPUTING

Nadella richtet Microsoft stark aufs Cloud-Computing aus, bei dem Anwendungen in großen Rechenzentren ablaufen, wo auch die Daten zentral gespeichert werden. Dieses Geschäft verdoppelte sich zuletzt. "Ich bin stolz darauf, dass sich unser aggressiver Vorstoß in die Cloud auszahlt", sagte Nadella. Daneben verkauften sich die Bürosoftware Office und das PC-Betriebssystem Windows besser als im Vorjahreszeitraum. Gleiches gilt für die Spielekonsole Xbox und die Surface-Tabletcomputer.

Der Konzernumsatz kletterte insgesamt um 3,5 Milliarden Dollar auf 23,4 Milliarden Dollar. Der Neuzugang Nokia steuerte annähernd 2,0 Milliarden Dollar zu dem Umsatzsprung bei. Insgesamt konnte Microsoft mehr Geschäft machen als Analysten erwartet hatten; zugleich stiegen jedoch auch die Kosten etwa für die Entwicklung und das Marketing der Produkte. Die Aktie fiel zunächst nachbörslich leicht, drehte dann aber ins Plus.

STELLENABBAU KOSTET BIS ZU 1,6 MILLIARDEN DOLLAR

Nokia war lange Marktführer bei Handys, hatte aber bei Smartphones den Anschluss verloren. Apple mit seinen iPhones oder Samsung mit seinen Galaxy-Geräten sind hier wesentlich größer. Microsoft will Nokia-Smartphones mit seinem eigenen Betriebssystem Windows Phone wieder nach vorne bringen. Zuletzt stiegen auch die Marktanteile.

Dagegen will sich Microsoft aus dem Geschäft mit einfachen Handys verabschieden, worauf ein Teil der Jobverluste zurückzuführen ist. Insgesamt kostet der Stellenabbau 1,1 bis 1,6 Milliarden Dollar, unter anderem für Abfindungen. Die Summe wird allerdings erst im gerade angebrochenen Geschäftsjahr 2015 verbucht, das im Juni endet./das/DP/he

22.07.2014

ROUNDUP: Gute iPhone-Verkäufe lassen Apple-Kassen klingeln

CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple bleibt dank starker Verkäufe seiner iPhones eine Geldmaschine. Im vergangenen Quartal machte der Konzern 7,7 Milliarden Dollar Gewinn. Das waren 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz verbesserte sich in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 37,4 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

Die iPhone-Verkäufe verbesserten sich um 13 Prozent auf 35,2 Millionen Geräte. Dabei ist das Quartal oft von Zurückhaltung geprägt, denn es ist absehbar, dass im Herbst die neuen iPhone-Modelle kommen. Der Absatz der iPad-Tablets sank hingegen im Jahresvergleich um neun Prozent auf knapp 13,3 Millionen Geräte.

UMSATZPROGNOSE ENTTÄUSCHT - AKTIENKURS GIBT NACH

Die hohe iPhone-Nachfrage wurde zu einem großen Teil von Ländern wie China, Brasilien, Russland und Indien getragen, wie Apple-Chef Tim Cook dem "Wall Street Journal" sagte. Allein in China seien die iPhone-Verkäufe um 48 Prozent gestiegen.

Mit einer Umsatzprognose von 37 bis 40 Milliarden Dollar für das angebrochene Quartal enttäuschte Apple die Erwartungen der Börsianer. Die Aktie gab nachbörslich zunächst um rund ein Prozent nach. Die zurückhaltende Prognose könnte auf einen Start der neuen iPhone-Modelle eher Ende September hinweisen. Denn es wird eine sehr starke Nachfrage nach den neuen Geräten erwartet, die laut Medienberichten größere Bildschirme mit Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll bekommen sollen (knapp 12 und knapp 14 cm). Nach Informationen des "Wall Street Journal" bestellte Apple für die erste Produktionsrunde 70 bis 80 Millionen iPhones der neuen Generation.

IPAD-VERKÄUFE KOMMEN NICHT IN SCHWUNG

Dagegen bekommt Apple die iPad-Verkäufe trotz verbesserter Modelle nicht in Schwung. Der Absatz fiel im Vergleich zum zweiten Geschäftsquartal um fast ein Fünftel. Marktforscher rechnen zwar nach wie vor damit, dass die Geräteklasse im kommenden Jahr bei den Stückzahlen die traditionellen PCs überholt. Allerdings lassen die Absatzrückgänge beim Marktführer die Frage aufkommen, ob der Tablet-Boom eine Pause einlegt oder die Geräteklasse ihren Höhepunkt überschritten hat.

Die Verkäufe der Mac-Computer verbesserten sich im Jahresvergleich dagegen klar um 18 Prozent auf 4,4 Millionen Geräte./so/DP/he

22.07.2014

Gute iPhone-Verkäufe lassen Apple-Kassen klingeln

CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple bleibt dank starker Verkäufe seiner iPhones eine Geldmaschine. Im vergangenen Quartal machte der Konzern 7,7 Milliarden Dollar Gewinn. Das waren 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz verbesserte sich in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 37,4 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit weniger Gewinn aber mehr Umsatz gerechnet. Auch die Erlösprognose für das laufende Jahresviertel enttäuschte, im nachbörslichen Handel rutschten Apple-Aktien um knapp ein Prozent ab.

Die iPhone-Verkäufe verbesserten sich um 13 Prozent auf 35,2 Millionen Geräte. Dabei ist das Quartal oft von Zurückhaltung geprägt, denn es ist absehbar, dass im Herbst die neuen iPhone-Modelle kommen. Der Absatz der iPad-Tablets sank hingegen im Jahresvergleich um neun Prozent auf knapp 13,3 Millionen Geräte./so/DP/he

22.07.2014

Microsoft muss Nokia-Übernahme verdauen

REDMOND (dpa-AFX) - Das zugekaufte Handygeschäft von Nokia lastet auf Microsoft . Im Geschäftsquartal von April bis Juni häufte die Sparte einen operativen Verlust von 692 Millionen Dollar (512 Mio Euro) an, wie der Software-Konzern am Dienstag am Sitz in Redmond mitteilte. Konzernweit fiel der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf unterm Strich 4,6 Milliarden Dollar. Die Aktie fiel nachbörslich leicht.

Microsoft hatte die Nokia-Übernahme Ende April abgeschlossen. Ziel des Kaufs war es, die Stellung in der mobilen Welt zu festigen. In der vergangenen Woche verkündete Konzernchef Satya Nadella dann, dass im Rahmen der Integration etwa die Hälfte aller Nokia-Mitarbeiter gehen müssen. Damit verbundene Kosten unter anderem für Abfindungen werden allerdings erst im laufenden Geschäftsjahr 2015 verbucht.

NOKIA-ZUKAUF HEBT UMSATZ AN

Durch den Nokia-Zukauf stieg andererseits der Umsatz an. Insgesamt lag dieser um 3,5 Milliarden Dollar höher bei 23,4 Milliarden Dollar. Alleine 2,0 Milliarden Dollar davon entfielen auf Nokia, der Rest unter anderem auf das boomende Cloud Computing. "Ich bin stolz darauf, dass sich unser aggressiver Vorstoß in die Cloud auszahlt", sagte Nadella./das/DP/he

22.07.2014

US-Anleihen: Kaum Bewegung

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse am US-Staatsanleihenmarkt haben sich am Dienstag zuletzt kaum bewegt. Starke amerikanische Konjunkturdaten gaben den Notierungen keine nachhaltigen Impulse. Die Sorgen über globale Risiken hätten zwar nachgelassen, doch dürften diese nicht außer acht gelassen werden, sagte ein Rentenexperte mit Blick auf die Krisen in der Ukraine und im Gazastreifen.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 100 1/32 Punkte und rentierten mit 0,48 Prozent. Fünfjährige Anleihen standen 2/32 Punkte höher bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,66 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stagnierten bei 100 9/32 Punkten und rentierten mit 2,47 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 2/32 Punkte auf 102 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,26 Prozent./gl/he

22.07.2014

Devisen: Euro bleibt deutlich unter 1,35 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag auch im New Yorker Handel deutlich unter 1,35 US-Dollar geblieben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,3468 Dollar, womit sie sich wenig verändert zum europäischen Nachmittagsgeschäft zeigte und auf dem niedrigsten Niveau seit November 2013 verharrte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs davor auf 1,3481 (Montag: 1,3518) Dollar festgesetzt.

Marktteilnehmer sahen Anschlussverkäufe, nachdem der Euro unter die 1,35-Dollar-Marke gerutscht sei. Dazu kamen starke amerikanische Konjunkturdaten als Belastung. Von einem Devisenexperten hieß es, da die Europäische Zentralbank (EZB) eine schwächere Währung unterstütze, dürfte der Kursrückgang des Euro gegenüber dem Dollar weitergehen. Bis zum Jahresende könnte er bei 1,30 oder gar erst bei 1,28 Dollar einen Boden finden./gl/he

22.07.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 22.07.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.07.2014

ADIDAS

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Adidas vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Negative Währungseffekte und Marketingaufwendungen dürften die Gewinnentwicklung des Sportartikelherstellers belastet haben, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sei weiterhin unattraktiv bewertet.

AIR LIQUIDE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für die Aktie des französischen Industriegase-Anbieters Air Liquide von 120 auf 112 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Wegen der jüngst ausgegebenen Bezugsscheine und eines in den kommenden Jahren vermutlich steigenden Steuersatzes hätten sie ihre Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 bis 2016 reduziert, schrieben die Analysten in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Airbus vor Zahlen auf "Buy" belassen. Der Flugzeugbauer dürfte bei der Bilanzvorlage die Markterwartungen unter anderem dank gestiegener Auslieferungen übertreffen, schrieb Analyst Chris Hallam in einer Studie vom Dienstag. Vor allem die zivile Luftfahrtsparte dürfte im zweiten Quartal kräftig zugelegt haben. Weitere Nachrichten zu neuen Produkten wie dem A350, dem A320neo und dem A330neo erwartet der Analyst zur Bilanzvorlage dagegen nicht.

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien von Airbus von der Empfehlungsliste "Equity Ideas Long" gestrichen, das Votum aber auf "Kaufen" belassen. Analyst Markus Turnwald rechnet laut einer Studie vom Dienstag nach dem Angriff auf das Flugzeug von Malaysian Airlines nicht mit einer kurzfristigen Stimmungsaufhellung. Auch durch die Kosten für die Neuerungen am A330 werde der positive Nachrichtenfluss anlässlich der Messe in Farnborough überschattet. Mittelfristig bleibt der Experte jedoch positiv gestimmt. Für das zweite Quartal dürfte Airbus robuste Zahlen vorlegen.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Er rechne mit einer weiteren Verbesserung des LED-Marktes, die Ende des zweiten Halbjahres 2014 oder Anfang 2015 die Nachfrage nach MOCVD-Anlagen ankurbeln könnte, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Dienstag. Vom zweiten Quartal des Anlagenherstellers für die Halbleiterindustrie, über das dieser am 29. Juli berichtet, sollten Investoren jedoch nicht zu viel erwarten.

AIXTRON

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Trotz des LED-Wachstums sei die Nachfrage nach Produktionsmaschinen für die Leuchtdioden weiterhin gering, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Dienstag. Insofern dürfte der Auftragseingang des Anlagenherstellers im zweiten Quartal mit rund 45 Millionen Euro bescheiden ausgefallen sein. Eine Erholung dürfte noch weit entfernt sein und sei ohnehin bereits im Aktienkurs eingepreist.

BANCO SANTANDER SA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Banco Santander von 5,20 auf 5,90 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Seine überarbeiteten Schätzungen berücksichtigten den Kauf von Minderheitsanteilen in Brasilien, Margensteigerungen sowie etwas niedrigere Kapitalkosten, schrieb Analyst Santiago Lopez Diaz in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sei allerdings relativ teuer und das langfristige Wachstum begrenzt.

BASF SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BASF vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 92 Euro belassen. Analyst Michael Rae passte seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 bis 2016 an die jüngsten industriellen Trends und negativen Währungseffekte an. Diese Änderungen hätten jedoch keinerlei Auswirkungen auf seinen Anlagehintergrund, schrieb er in einer Studie vom Dienstag.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bayer vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 96 Euro belassen. Sie rechne mit einem Rückgang bei Umsatz, bereinigtem operativen Ergebnis (Ebitda) und Gewinn je Aktie, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Dienstag. Die Kursreaktion am Tag der Bilanzpräsentation werde insbesondere davon abhängen, wie sich die Sparte Material Science mit ihrem zyklischen Geschäft im Vergleich zu den Markterwartungen geschlagen habe. Der Pharma- und Chemiekonzern werde aber wohl seine Jahresprognose bestätigen, weshalb sich ein eventueller Kursrückgang in Grenzen halten dürfte.

BECHTLE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Bechtle nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 68,50 Euro belassen. Die Eckdaten des IT-Unternehmens hätten im erwarteten Rahmen gelegen, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Dienstag. Die Bewertung der Aktien spreche unverändet für eine Halteposition.

BECHTLE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Bechtle nach vorläufigen Zahlen von 64 auf 66 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der IT-Anbieter habe im zweiten Quartal mit einem deutlichen Umsatzanstieg positiv überrascht, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Auch das Vorsteuerergebnis habe über seiner Prognose gelegen. Friebel hob seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2014 und 2015 an. Für das zweite Halbjahr 2014 rechnet er wegen der hohen Vergleichsbasis allerdings nur mit moderaten Wachstumsraten und beim Ergebnis sogar mit einem leichten Rückgang.

BMW

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für BMW von 99 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Stuart Pearson erhöhte seine Schätzungen für den Münchener Autobauer aufgrund höherer Erträge aus den Beteiligungen in China. Außerdem lasse der Gegenwind auf der Kostenseite nach, schrieb er in einer Branchenstudie vom Dienstag.

BP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BP vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 500 Pence belassen. Analyst Michele della Vigna passte seine Prognosen für den britischen Ölkonzern im Vorfeld des Quartalsberichts an. Diese Änderungen hätten jedoch keinerlei Auswirkungen auf seinen Anlagehintergrund, schrieb er in einer Studie vom Dienstag.

BRENNTAG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Brenntag von 143 auf 136 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Übernahmeziele des Chemikalienhändlers dürften unter der Summe von 250 Millionen Euro bleiben, schrieben die Analysten in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Daher werde das Wachstum wohl nicht so stark ausfallen wie in den vergangenen Jahren. Das Aufwärtspotenzial sei begrenzt.

CARL ZEISS MEDITEC AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Carl Zeiss Meditec nach vorläufigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Das Medizintechnik-Unternehmen habe im dritten Geschäftsquartal wieder verstärkt unter negativen Währungseinflüssen gelitten, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Dienstag. Er passte seine Schätzungen für das gesamte Geschäftsjahr entsprechend an. Für die kommenden Jahre erwartet er aber weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung.

CARREFOUR

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Carrefour von 19,00 auf 20,60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Analyst David Payne verschob seine Bewertungsbasis für die europäischen Nahrungsmittel-Einzelhändler um ein Jahr in die Zukunft. Daraus resultierten branchenweit sieben bis acht Prozent höhere Kursziele, schrieb er in einer Branchenstudie vom Dienstag.

COMDIRECT BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Comdirect Bank vor Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Die Online-Bank werde wohl einen schwachen Bericht für das zweite Quartal abliefern, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Häßler erwartet einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis um nahezu ein Fünftel, unter anderem aufgrund geringerer Provisionsüberschüsse. Das Institut werde wohl wie üblich einen vorsichtigen Ausblick für das Vorsteuerergebnis bei rund 70 Millionen Euro abliefern. Er rechne aber mit einer Belebung der Geschäftsaktivitäten ab dem dritten Quartal und halte daher seine eigene Jahresgewinnprognose vor Steuern von 86 Millionen Euro für noch gut erreichbar.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sartorius nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 102 Euro belassen. Der Anbieter von Labortechnik habe einen starken Auftragseingang ausgewiesen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Der Gewinn je Aktie (EPS) sei allerdings von Abschreibungen belastet worden.

CONTINENTAL AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Continental vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Negative Währungseffekte dürften den Umsatz belastet haben, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Dienstag. Die Margen des Autozulieferers und Reifenherstellers blieben aber auf einem hohen Niveau.

CREDIT SUISSE GROUP AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Credit Suisse nach Zahlen für das zweite Quartal von 33 auf 31 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analyst William Howlett reduzierte in einer Studie vom Dienstag seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 und 2015 um vier respektive ein Prozent.

CREDIT SUISSE GROUP AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 29 Franken belassen. Die schwache Kapitalausstattung der Schweizer Bank sei inzwischen seine größte Sorge, schrieb Analyst Andrew Lim in einer Studie vom Dienstag.

CREDIT SUISSE GROUP AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Credit Suisse nach Zahlen von 30 auf 29 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Dienstag. Der Experte reduzierte nach den Halbjahreszahlen seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2014 und 2015. Zudem senkte er seine Dividendenprognose für 2014 von 1,00 auf 0,75 Franken je Aktie. Da die Bank noch vor vielen Herausforderungen stehe, sollten potenzielle Anleger zurückhaltend agieren.

CREDIT SUISSE GROUP AG

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,10 Franken belassen. Die Schweizer Großbank habe im zweiten Quartal die Markterwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Omar Fall in einer Studie vom Dienstag. Hinter die Qualität der Quartalsbilanz müsse jedoch ein Fragezeichen gestellt werden. Die Trends im Privatkundengeschäft seien schwach und die Kosten höher als erwartet. Überzeugt habe der Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen.

CREDIT SUISSE GROUP AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33,50 Franken belassen. Das erste Quartal habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Das Einsparvolumen sei zwar eher mau gewesen, dürfte aber Ende des Jahres wieder Fahrt aufnehmen.

DAIMLER AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Daimler vor Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Der Bericht zum zweiten Quartal werde wohl keine Initialzündung für die "Bullen", schrieb Analystin Laura Lembke in einer Studie vom Dienstag. Sie liegt leicht über den Markterwartungen, sieht aber für den Konsens kaum Spielraum nach oben.

DAIMLER AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Daimler auf "Outperform" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Analyst Stuart Pearson verwies auf die immer noch unterbewerteten Beteiligungen deutscher Autobauer in China. Investoren dürften ihre Aufmerksamkeit zunehmend auf das Margenpotenzial und die Bewertungen dieser chinesischen Joint Ventures richten, schrieb er in einer Branchenstudie vom Dienstag.

DELTICOM

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Delticom nach dem angekündigten Weggang des Tirendo-Managements auf "Outperform" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Kurzfristig sorge er sich etwas über die Planbarkeit der Geschäftsentwicklung beim Online-Reifenhändler, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Dienstag. Spätestens mit Bekanntgabe der Quartalszahlen am 14. August erhoffe er sich neue Informationen.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Post vor Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Der Logistikkonzern dürfte im zweiten Quartal bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebit) nur moderat zugelegt haben, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzungen etwas gesenkt, da er überdies im zweiten Halbjahr mit einem rücklaufigen Briefaufkommen und einem schwächelnden DHL-Frachtgeschäft rechne. Die Aktie sei zudem zu hoch bewertet und eine Platzierung weiterer Post-Aktien durch die KfW wahrscheinlich.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Im Vergleich zu seinen größten Konkurrenten dürfte das Mobilfunkgeschäft des Telekommunikationskonzerns auf dem deutschen Markt ganz ordentlich verlaufen sein, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Wegen der Spekulationen um die Übernahme der US-Tochter T-Mobile US durch den US-Konzern Sprint bleibe er bei seinem Kursziel, ohne diese läge es wohl einen Euro tiefer.

DEUTSCHE TELEKOM AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 13,50 auf 13,20 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das neue Ziel resultiere aus der ausgeschütteten Dividende und dem in die Zukunft verlagerten Bewertungshorizont, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Dienstag. Kurzfristig dürfte die Nachrichtenlage positiv bleiben und die Kursentwicklung stützen.

DIALOG SEMICONDUCTOR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Dialog Semiconductor nach dem Ende der Fusionsgespräche mit AMS von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 26,50 Euro belassen. Nun könne sich der Markt wieder auf die Fundamentaldaten des Halbleiterzulieferers konzentrieren, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Dienstag. Diese erschienen weiter sehr stark.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach dem Ende der Fusionsgespräche mit AMS auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 28 Euro belassen. Der Grund des Scheiterns dürfte in Bewertungsfragen zu finden sein, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Dienstag. Der Halbleiterzulieferer dürfte jedoch auch eigenständig eine starke Rolle spielen. Das Ende der positiven Geschäfts- und Aktienentwicklung sei dies jedenfalls nicht.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Dialog Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die gescheiterte Fusion mit AMS sei bedauerlich, aber keine Katastrophe, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie des Halbleiter-Herstellers bleibe auch so attraktiv. Der Abschlag auf die Titel der Konkurrenten sei nicht gerechtfertigt.

DMG MORI SEIKI

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für DMG Mori Seiki vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Werkzeugmaschinenbauer dürfte für das zweite Quartal erneut eine starke Bilanz abliefern, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Damit sei der Grundstein für deutlich steigende Ergebnisse auch im Gesamtjahr gelegt. Eine Anhebung der Unternehmensprognose sei nur noch eine Frage der Zeit. Dabei werde die Aktie im Vergleich zum Sektor mit einem Abschlag gehandelt.

ENEL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Enel von 4,45 auf 4,90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der italienische Stromkonzern sei attraktiv bewertet, schrieb Analyst Javier Garrido in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Umstrukturierung sei noch nicht eingepreist. Enel bleibe unter den großen europäischen Versorgern sein "Top Pick".

ERICSSON B

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Ericsson nach Zahlen von 104 auf 109 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Netzwerkausrüster habe im zweiten Quartal beim Umsatz und insbesondere bei der Bruttomarge unerwartet stark abgeschnitten, schrieb Analyst Alexander Duval in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Halbjahr sollte es dem Konzern wieder gelingen zu wachsen. Zudem sollte die operative Marge wieder stetig zulegen.

FRAPORT AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Fraport aus Bewertungsgründen von "Accumulate" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 61 auf 59 (Kurs 50,10) Euro gesenkt. Das Kurspotenzial spreche für eine Kaufempfehlung, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Allerdings habe er seine Gewinnerwartungen etwas reduziert. Nach der Prognosesenkung der Lufthansa rechne er 2014 bei Fraport mit einem geringeren Wachstum der Passagierzahlen als bisher. Zudem habe er seine Schätzungen für die Einzelhandelserlöse je Passagier reduziert.

FRAPORT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fraport vor Quartalszahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Analystin Ruxandra Haradau-Doser rechnet laut einer Studie vom Dienstag mit einer abermals schwachen Entwicklung im Einzelhandelssegment. Zudem geht sie für das Gesamtjahr 2014 von einem Verkehrswachstum von nur noch zwei Prozent statt bislang drei Prozent aus. Die Jahresziele des Flughafenbetreibers betrachtet sie als zunehmend herausfordernd.

FRESENIUS SE

HANNOVER - Die NordLB hat Fresenius SE nach dem beschlossenen Aktiensplit im Verhältnis von eins zu drei auf "Halten" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Empirische Studien belegten, dass optisch günstiger erscheinende Aktien vermehrt nachgefragt und entsprechend Kurssteigerungen erzielen könnten, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Dienstag. Angesichts des derzeit schwierigen Umfelds und der zahlreichen Baustellen bei dem Medizinkonzern rät der Experte aus fundamentaler Sicht aber weiterhin zum "Halten" der Aktie. Entsprechend dem Aktiensplit wird er aber sein Kursziel anpassen.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Fuchs Petrolub von 38 auf 34 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Bewertung sei hoch, das Wachstum gering, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Dienstag. Er rechnet eher mit einem schwachen zweiten Quartal. Die Aktie des Schmierstoffherstellers bleibe ein überteuertes Juwel.

GRENKELEASING

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Grenkeleasing vor Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Der Leasingspezialist dürfte ein sehr gutes zweites Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Das starke Neugeschäftswachstum lasse ein weiterhin nach Plan verlaufendes Ergebniswachstum erwarten.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Hannover Rück von 63,00 auf 71,30 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die europäischen Rückversicherer erzielten trotz sinkender Zinsen noch attraktive Margen, schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Dienstagabend vorgelegten Branchenstudie. Zudem erschienen die Reservepuffer der beiden deutschen Vertreter Munich Re und Hannover Rück mehr als ausreichend. Bei Hannover Rück fehle allerdings ein kurzfristiger Kurstreiber.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Hannover Rück vor Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 67 Euro belassen. Analyst Thorsten Wenzel erwartet in einer Studie vom Dienstag, dass der Gewinn zum zweiten Quartal das Jahresziel mindestens bestätigt. Ein Jahresüberschuss oberhalb der avisierten 850 Millionen Euro erscheine "ohne weiteres möglich". Dieses Niveau werde in den kommenden Jahren aber nur schwer zu halten sein.

IBERDROLA SA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Iberdrola von 4,45 auf 5,60 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Solide Gewinne und mögliche Veräußerungen von Unternehmensteilen könnten bei der Aktie des spanischen Versorgers kurzfristig zu einer Aufwertung führen, schrieb Analyst Javier Garrido in einer Branchenstudie vom Dienstag.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Infineon vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 8,80 Euro belassen. Der Chiphersteller dürfte von einer weiterhin starken Unternehmensnachfrage profitiert haben, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Dienstag. Er rechne damit, dass der Konzern seine Prognose für das Fiskaljahr eingrenzen werde. In den Markterwartungen werde dieser Schritt aber bereits weitgehend berücksichtigt.

KRONES AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Krones vor Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 52 auf 76 Euro angehoben. Analyst Gordon Schönell erhöhte in einer Studie vom Dienstag seine Schätzungen für 2014. Damit liege er nun im Rahmen des Konsens. Die Aktie des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen sei zwar nicht günstig bewertet, die Geschäfte entwickelten sich aber gut, sodass derzeit keine operativen Treiber für niedrigere Kurse in Sicht seien. Die Zahlen zum zweiten Quartal sollten ähnlich gut wieder Jahresauftakt ausfallen. Die mittelfristigen Ziele von Krones könnten schon 2015 erreicht werden.

LANXESS AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Lanxess von 62 auf 60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Markt für synthetischen Kautschuk sei immer noch in einer schlechten Verfassung und eine Erholung nicht in Sicht, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Dienstag. Rödiger reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2014 bis 2017.

MAN SE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für MAN vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 80,89 Euro belassen. Gewinnseitig dürfte der Lkw-Hersteller besser abgeschnitten haben als im Vorquartal, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Dienstag. Gut sei die Entwicklung aber noch lange nicht.

METRO AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Metro AG von 34,50 auf 33,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Add" belassen. Da negative Währungseffekte die Umsatzdynamik aus der Spur bringen dürften, habe er seine Schätzung für das operative Ergebnis (Ebit) 2013/14 moderat gesenkt, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer am Dienstagabend vorgelegten Studie. Insbesondere mögliche Sanktionen gegen Russland belasteten den Handelskonzern. Die vom Personalausschuss des Aufsichtsrates vorgeschlagene Vertragsverlängerung für Unternehmenschef Olaf Koch begrüßte der Experte.

METRO AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Metro AG auf "Overweight" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Er beurteile die Entwicklungsaussichten des britischen Einzelhandels weiterhin sehr skeptisch, insbesondere nach der erneuten Gewinnwarnung der Supermarktkette Tesco, schrieb Analyst James Anstead in einer Studie vom Dienstag. Er bevorzuge stattdessen kontinentaleuropäische Unternehmen, darunter insbesondere Metro, Ahold und Carrefour. Sollte der deutsche Konzern die Börsenpläne für seine russischen Großmärkte weiter verfolgen, könnten andere Branchenvertreter ähnliche Schritte erwägen.

METRO AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Metro von 36,40 auf 41,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst David Payne verschob seine Bewertungsbasis für die europäischen Nahrungsmittel-Einzelhändler in einer Branchenstudie vom Dienstag um ein Jahr in die Zukunft. Bei Metro berücksichtigte er zudem den positiven Beitrag aus Immobilienverkäufen von rund einer Milliarde Euro.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von MTU vor Zahlen auf der "Conviction Buy List" belassen. Der Triebwerksbauer dürfte ein weiteres Quartal im Ersatzteilgeschäft schneller wachsen als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Chris Hallam in einer Studie vom Dienstag. Daher könnte der Konzern eventuell auch seine Jahresprognose für die Sparte anheben. Für die Militärsparte rechnet Hallam dagegen nur mit moderatem Wachstum, während sich die Entwicklung im zivilen Wartungsgeschäft verlangsamen könnte.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für MTU vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Der Triebwerksbauer könnte bei der Bilanzvorlage negativ überraschen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Die Wartungssparte dürfte nach einem mauen Jahresauftakt voraussichtlich im zweiten Quartal noch schwächer abschneiden, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. MTU dürfte den Ausblick für diesen Geschäftsbereich korrigieren. Damit steige aber auch die Gefahr für den Konzernausblick. Überdies sei die Aktie nicht sonderlich attraktiv bewertet.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für MTU vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Analyst Henning Breiter rechnet in einer Studie vom Dienstag mit einem soliden Neugeschäft des Triebwerkherstellers im zweiten Quartal. Insgesamt sollte der Bericht für gute Nachrichten sorgen. Seine Prognosen lägen über den Konsensschätzungen.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Munich Re von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 166 auf 185 Euro angehoben. Außerdem wurde die Aktie auf die "Analyst Focus List" von JPMorgan gesetzt. Die europäischen Rückversicherer erzielten trotz sinkender Zinsen noch attraktive Margen, schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Dienstagabend vorgelegten Branchenstudie. Zudem erschienen die Reservepuffer der beiden deutschen Vertreter Munich Re und Hannover Rück mehr als ausreichend. Bei Munich Re sollten sich die Kapitalerträge verbessern.

MUNICH RE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Munich Re vor Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 172 Euro belassen. Analyst Thorsten Wenzel rechnet in einer Studie vom Dienstag mit soliden Ergebnissen für das zweite Quartal. Wichtiger seien allerdings Nachrichten zur Preisentwicklung in der Schaden/Unfall-Rückversicherung, die negativ bleiben dürften. Munich Re sei aber eines der defensivsten Investments im Versicherungssektor. Eine überdurchschnittliche Kursentwicklung sei daher insbesondere bei einer Seit- oder Abwärtsbewegung am Aktienmarkt wahrscheinlich.

NOKIA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Nokia vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte noch nicht die Wende bringen, das China-Geschäft sollte aber stark ausgefallen sein, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Dienstag. Im zweiten Halbjahr werde sich der Fokus wohl auf die Umsäte im Netzwerk-Geschäft richten, das sich besser als bislang vom Markt erwartet entwickeln dürfte.

PATRIZIA IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Patrizia nach einer Kapitalmarktveranstaltung in London auf 12 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Manuel Martin zeigte sich in einer Studie vom Dienstag nach dem Investorentreffen wesentlich zuversichtlicher. Das Gewinn- und Wachstumspotenzial des Immobilienunternehmens sei im Aktienkurs noch längst nicht abgebildet.

PHILIPS ELECTRONICS NV

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Philips Electronics nach Zahlen zum zweiten Quartal von 25 auf 24 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Medizintechniksparte habe die Ergebnisse belastet, schrieb Analyst Wolfgang Vasterling in einer Studie vom Dienstag. Vasterling nannte die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr enttäuschend und reduzierte seine Prognosen. Die Aussichten für die zweite Jahreshälfte seien aber besser. Positiv sei zudem das Festhalten an den mittelfristigen Rentabilitätszielen.

PHILIPS ELECTRONICS NV

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Philips Electronics nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Geringere Kosten hätten im zweiten Quartal die bereits bekannte Schwäche im Segment Medizintechnik weitgehend wettgemacht, schrieb Analyst Martin Wilkie in einer Studie vom Dienstag. Da sich der Gegenwind in der zweiten Jahreshälfte abschwächen dürfte und zusätzliche Kosteneinsparungen zum Kapitalmarkttag am 23. September bekannt gegeben werden dürften, bleibe er bei seinem Anlageurteil für das Papier des Elektronikunternehmens.

PHILIPS ELECTRONICS NV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Philips Electronics von 25,50 auf 26,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das neue Kursziel basiere nun auf dem für 2015 erwarteten Gewinn, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Dienstag. Die vom Elektronikkonzern vorgegebenen Ziele für das zweite Halbjahr hält der Experte für erreichbar.

PHILIPS ELECTRONICS NV

LONDON - Barclays hat das Kursziel für Philips nach Quartalszahlen von 26 auf 25 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. In seiner neuen Rolle als Chef der Sparte Medizintechnik komme auf den Konzernchef (CEO) Frans van Houten noch harte Arbeit zu, schrieb Analyst David Vos in einer Studie vom Dienstag. Vos rechnet in der zweiten Jahreshälfte nur mit einem zweiprozentigen Wachstum beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Jahresvergleich. Der Rückgang in der Leuchtmittelsparte des Elektronikkonzerns verweise zudem auf weitere Herausforderungen. Zwar habe der CEO gute Chancen, das Ruder auf längere Sicht herumzureißen, doch kurzfristig gebe es Gegenwind.

PHILIPS ELECTRONICS NV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Philips Electronics nach endgültigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das zweite Quartal des niederländischen Elektronikkonzerns habe sie nicht gerade beeindruckt, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Dienstag. Sie reduzierte ihre Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebita) 2014, sieht für die Aktie aber weiterhin Aufwärtspotenzial.

PROSIEBENSAT.1

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ProSiebenSat.1 vor Zahlen auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Die Werbeeinnahmen der europäischen TV-Sender dürften im zweiten Quartal weniger stark gestiegen sein als ein Jahr zuvor, schrieb Analystin Lisa Yang in einer Branchenstudie vom Dienstag. Im deutschen Markt sollten die Werbeerlöse allerdings klar zugelegt haben. Für ProSiebenSat.1 prognostiziert die Analystin ein Umsatzwachstum von 11 Prozent und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 223 Millionen Euro. Der Markt unterschätze das Wachstumspotenzial des Fernsehsenders.

RATIONAL AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Rational vor Zahlen von 240 auf 250 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Großküchenausstatter dürfte ein starkes zweites Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Dienstag. Die Kennziffern sollten die Kursentwicklung positiv beeinflussen, glaubt er.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rheinmetall nach der Bekanntgabe der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Nachricht sei leicht positiv, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Das Joint Venture der KS Aluminium-Technologie GmbH mit dem starken chinesischen Partner Hasco sei sinnvoll. Schließlich habe Rheinmetall den Hersteller von Motorenblöcken aus Aluminium anders als geplant nicht ohne fremde Hilfe weiterentwickeln können. Dessen Profitabilität habe unter dem Branchenschnitt gelegen. Das Joint Venture könnte dem Konzern nun helfen, das Margenziel in seiner Autosparte zu erreichen.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Rheinmetall nach Initiativen für ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen in China auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Automobilsparte von Rheinmetall habe bereits etablierte Joint-Ventures in China, weshalb der nun angekündigte Schritt konsequent sei, um die eigene Position weltweit weiter auszubauen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Hervorzuheben sei dabei zugleich, dass der chinesische Partner einverstanden sei, den Investitionsaufwand für die Expansion zu finanzieren. Das habe positive Auswirkungen auf das Cashprofile von Rheinmetall.

RTL GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für RTL Group auf "Neutral" mit einem Kursziel von 95,70 Euro belassen. Die Werbeeinnahmen der europäischen TV-Sender dürften im zweiten Quartal weniger stark gestiegen sein als ein Jahr zuvor, schrieb Analystin Lisa Yang in einer Branchenstudie vom Dienstag. Im deutschen Markt sollten die Werbeerlöse allerdings klar zugelegt haben. Ein wichtiger Impulsgeber dürfte der Ausblick auf das dritte Quartal werden, das sich ähnlich entwickeln dürfte wie das zweite Jahresviertel.

SALZGITTER AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Salzgitter AG vor Zahlen von 37,60 auf 36,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Gewinnprognosen für das zweite Quartal und das Gesamtjahr gekappt, schrieb Analyst Michael Flitton in einer Studie vom Dienstag. Das Stahlgeschäft etwa dürfte zwar von niedrigeren Rohstoffkosten profitieren, allerdings dürfte sich dies weniger im Berichtsquartal ausgewirkt haben. Auch der europäische Markt für Stahlplatten habe sich deutlich im Vergleich zum Jahresauftakt abgeschwächt. Seine Kaufempfehlung aber bleibe wegen der günstigen Bewertung der Aktie und der attraktiven Stellung des Unternehmens in Europa im Bereich Bau und Energietransport bestehen.

SARTORIUS VORZUEGE

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Sartorius nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 102 Euro belassen. Die angepassten Ziele des Labortechnik-Anbieters für 2014 schienen besser als erwartet, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Dienstag. Ungünstige Wechselkurseffekte wie noch im zweiten Quartal dürften in der zweiten Jahreshälfte abebben. Der Experte hob seine Schätzungen leicht an.

SARTORIUS VORZUEGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Sartorius nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 106 Euro belassen. Der Pharma- und Laborzulieferer habe für das zweite Quartal solide Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Dienstag. Der besser als erwartet ausgefallene Ausblick für Bioprocess Solutions und der schwächere Ausblick für Lab Products & Services balancierten sich auf Gruppenebene aus.

SARTORIUS VORZUEGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Sartorius nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Die Bioprocess-Sparte habe solide abgeschnitten, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag.

SIEMENS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Siemens vor Quartalszahlen auf "Overweight" belassen. Seine Schätzungen bewegten sich dicht an den Konsensprognosen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Dienstag. Allerdings bestehe die Gefahr weiterer Belastungen im Transmission-Bereich. Anleger dürften vor allem an Neuigkeiten zu möglichen Akquisitionen oder Verkäufen von Unternehmensteilen interessiert sein.

STADA ARZNEIMITTEL AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Stada anlässlich des Russland/Ukraine-Konflikts von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 44,90 auf 39,00 Euro gesenkt. Die Risiken weiterer Sanktionen gegen Russland sowie weiterer negativer Währungseffekte könnten zu sinkenden Erwartungen für den Generikahersteller führen, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Er verwies darauf, dass das JPMorgan-Strategieteam für Schwellenländer Russland wegen der zunehmenden Sanktionsrisiken kürzlich von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft hat.

TESCO

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Tesco nach einer Gewinnwarnung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 300 Pence belassen. Analyst Pradeep Pratti senkte in einer Studie vom Dienstag seine Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2014/15. Auf dem Heimatmarkt Großbritannien dürfte demnach das Ergebnis um 20 Prozent einbrechen. Das neue Managementteam der britischen Supermarktkette werde wohl erst Anfang des kommenden Jahres komplett sein und richtig loslegen können. Deshalb sei nicht vor März oder April mit einer neuen Strategie zu rechnen.

TESCO

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Tesco nach Zahlen von 360 auf 350 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Angesichts des niedrigen Bewertungsniveaus habe die Aktie weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Wegen der vorsichtigen Aussagen zu den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 reduzierte er allerdings seine Prognosen.

TESCO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Tesco nach dem angekündigten Weggang von Vorstandschef Philip Clark von 365 auf 330 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Strong Buy" belassen. Mit dem neuen Chef David Lewis von Unilever werde der britische Einzelhändler eine neue Richtung einschlagen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Tesco dürfte die Preise erheblich senken, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Wegen des schwachen operativen Geschäfts kürzte Short seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 um fünf respektive zwölf Prozent.

TESCO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Tesco nach einer Gewinnwarnung und einem weiteren Wechsel an der Führungsspitze von 342 auf 313 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der neue Vorstandschef und der neue Finanzchef dürften der britischen Supermarktkette frische Perspektiven bieten, doch die Herausforderungen blieben dieselben, schrieb Analyst James Collins in einer Studie vom Dienstag. Es werde Zeit brauchen, bis sich beide eingearbeitet hätten und ihre Problemlösungen realisieren könnten. Er geht daher zunächst von einer weiter schwachen operativen Entwicklung aus.

TESCO

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat das Kursziel für Tesco nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze von 350 auf 330 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Sreedhar Mahamkali begrüßte in einer Studie vom Dienstag die Ernennung des bisherigen Unilever-Managers Dave Lewis zum neuen Chef der britischen Supermarktkette. Wegen der Tesco-Warnung vor etwas enttäuschenden Ergebnissen im ersten Geschäftshalbjahr habe er seine Schätzungen reduziert.

TESCO

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Tesco von 265 auf 270 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst David Payne verschob seine Bewertungsbasis für die europäischen Nahrungsmittel-Einzelhändler in einer Branchenstudie vom Dienstag um ein Jahr in die Zukunft. Mit Blick auf den Führungswechsel bei den Briten hält er eine Kaufempfehlung erst dann für angemessen, wenn der neue Chef den Preiskampf mit Discountern aufgibt, und sich statt dessen auf die Vorteile eines Großmarktes mit leistungsfähiger Logistik konzentriert.

TESCO

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Tesco nach den Veränderungen im Management von 305 auf 295 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Trotz neuer Hoffnung sei die Realität für den britischen Supermarktbetreiber weiter hart, schrieb Analyst John Kershaw in einer Studie vom Dienstag.

TESCO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Tesco nach den Veränderungen im Managament und einer neuen Gewinnwarnung auf "Underweight" mit einem Kursziel von 235 Pence belassen. Die britische Supermarktkette brauche eine neue Strategie, schrieb Analyst Jaime Vazquez in einer Studie vom Dienstag. Der Experte ließ seine Gewinnschätzungen je Aktie für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 weitgehend unverändert, kürzte sie aber für 2015/16 um 19 Prozent. Seine Dividendenschätzung für 2015/16 reduzierte er von 12 auf 10 Pence je Aktie.

TESCO

LONDON - Barclays hat das Kursziel für Tesco nach einer Gewinnwarnung und dem angekündigten Austausch des Vorstandschefs von 340 auf 300 Pence gesenkt. Die Einstufung wurde zugleich auf "Equal Weight" belassen. Der Fokus des im Oktober startenden neuen CEO Dave Lewis dürfte auf der Wiederbelebung des heimischen Kerngeschäfts der britischen Supermarktkette liegen, schrieb Analyst James Anstead in einer Studie vom Dienstag. Dies sei wohl aber einfacher gesagt als getan und weitere Investitionen könnten nötig sein.

VINCI

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat Vinci mit "Outperform" und einem Kursziel von 71,70 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die bereits robuste Bilanz des französischen Baukonzerns befinde sich in der Nähe eines Wendepunktes, schrieb Analyst Robert Joynson in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen müsse bald entweder wertsteigernde Anlagemöglichkeiten ausmachen oder Kapital an die Aktionäre ausschütten. Angesichts der Erfolgsbilanz des Managements in puncto diszipliniertes Investieren verhießen beide Optionen Gutes für den Aktionärswert.

VINCI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Vinci vor Halbjahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Der bereinigte Konzernumsatz dürfte insbesondere dank des soliden Jahresauftakts um 2,4 Prozent gestiegen sein, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Dienstag. Für das Gesamtjahr könnte der französische Baukonzern seinen Umsatzausblick etwas anheben, auch wenn die Vergleichsbasis im zweiten Halbjahr ambitionierter werde. Die Vinci-Aktie sei derzeit attraktiv bewertet.

VODAFONE

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Vodafone vor Umsatzzahlen von 200 auf 190 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst James Britton passte seine Schätzungen in einer Studie vom Dienstag an aktuelle Währungsentwicklungen an. Er kürzte seine operative Gewinnprognose (Ebitda) für das Geschäftsjahr 2015 des Telekomkonzerns um 2,8 Prozent und die Überschussprognose um vier Prozent.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Volkswagen-Vorzüge (VW) vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 235 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte noch nicht die erwartete Erholung bringen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Ohne die Marke VW wäre Volkswagen ausgezeichnet unterwegs. Audi und Porsche entwickelten sich stark und die Ergebnisbeiträge aus China kletterten weiter. Bei der Marke VW dürften die Wolfsburger nach einem schwachen ersten Quartal im zweiten Jahresviertel aber lediglich leichte Verbesserungen erzielt haben.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Volkswagen-Vorzugsaktien von 201 auf 205 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das neue Ziel reflektiere die gestiegene Bewertung der Beteiligungen in China, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Dienstag.

VOLVO B

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Volvo nach Zahlen von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft, das Kursziel aber von 102 auf 98 schwedische Kronen gesenkt. Das zweite Quartal des Lkw-Herstellers sei schwach ausgefallen, schrieb Analyst Ashik Kurian in einer Studie vom Dienstag. Die Hochstufung begründete er mit der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung.

VOLVO B

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat das Kursziel für Volvo von 115 auf 108 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der Lkw-Bauer habe mit seinen Zahlen für das zweite Quartal enttäuscht, schrieb Analyst Jens Schattner in einer Studie vom Dienstag. Gleichwohl betrachtet Schattner die aktuelle Kursschwäche als Kaufgelegenheit. Das Chance/Risiko-Profil der Aktien erscheine zunehmend attraktiv. In der Spanne zwischen 80 und 85 Kronen sollten die Titel einen Boden gefunden haben. Sein niedrigeres Ziel basiere nun auf den Schätzungen für 2015 statt 2014.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Vossloh vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Die Ergebnisse des Verkehrstechnikkonzerns würden überschattet durch die unerwartet tiefgreifende Umstrukturierung und Neuausrichtung, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Ein großer Teil der bei der jüngsten Gewinnwarnung angekündigten Sonderbelastungen in Höhe von 250 Millionen Euro dürften nun im zweiten Quartal verbucht werden. Unter dem Strich rechne er mit einem Quartalsverlust von 173 Millionen Euro. Angesichts der mittelfristig zu erwartenden steigenden Gewinne sei der aktuelle Kurs aber eine gute Einstiegsgelegenheit.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach abermals erhöhten Gewinnzielen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 100 Euro belassen. Die positive Dynamik halte an, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Dienstag. Die gemeldete Vertragsstornierung sei zwar schlecht, doch sollte der Chemiekonzern bei den derzeit attraktiven Marktpreisen in der Lage sein, die zusätzliche Menge an Polysilizium anderen Kunden zu verkaufen.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Wincor Nixdorf vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Nach einem Kursrückgang um rund 30 Prozent seit März könnte der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller bei der Vorlage des Quartalsberichts positiv überraschen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Bisher habe das Management durch den aufrecht erhaltenen Ausblick für Unsicherheit in der Aktie gesorgt. Nun aber rechne er mit einer Senkung der Konzernprognose.

WIRECARD

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Wirecard vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Analyst Sebastien Sztabowicz rechnet gemäß einer Studie vom Dienstag mit einem starken Zahlenwerk des Zahlungsabwicklers und einem positiven Ausblick auf die kommenden Quartale.

YARA

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Yara nach Zahlen von 346 auf 373 norwegische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Patrick Lambert in einer Studie vom Dienstag. Der Düngemittelkonzern habe dabei im zweiten Quartal besser abgeschnitten als gedacht. Das zweite Halbjahr werde aber mit Blick auf Angebot und Nachfrage deutlich schwieriger.

YARA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Yara von 275 auf 285 norwegische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Größtenteils wegen gesunkener Gaspreise in Europa habe er seine Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) 2014 um acht Prozent erhöht, schrieb Analyst Ben Scarlett in einer Studie vom Dienstag. Das Angebot für Nitrat sei zwar knapp, die Aussichten für Harnstoff seien aber unklar.

ZOOPLUS AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Zooplus nach Zahlen und angehobenem Umsatzziel auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Der Online-Händler für Tierbedarf habe starke vorläufige Erlöse für das zweite Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst Martin Decot in einer Studie vom Dienstag. Decot erhöhte daraufhin seine Umsatzschätzung.

ZOOPLUS AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Zooplus von "Add" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 60 Euro belassen. Der Online-Händler für Tierbedarf habe für das zweite Quartal exzellente Umsätze auf vorläufiger Basis ausgewiesen und den Umsatzausblick angehoben, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Die Wachstumsstory von Zooplus komme inzwischen noch stärker zum Tragen. Der jüngste Kursrückgang biete Anlegern nun eine gute Einstiegsgelegenheit.

/he

22.07.2014

Air Berlin setzt Flüge nach Tel Aviv aus

BERLIN (dpa-AFX) - Auch die Fluggesellschaft Air Berlin streicht aus Sicherheitsgründen vorerst ihre Flüge nach Tel Aviv in Israel. Air Berlin habe sich aufgrund der aktuellen Situation entschieden, die in den nächsten 36 Stunden geplanten Flüge abzusagen, teilte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft am Dienstagabend mit.

Betroffen sind sechs Flüge der Air Berlin-Group; einer davon sollte am Dienstagabend von Berlin-Tegel aus starten. Am Mittwoch bis in die Nacht zu Donnerstag sind fünf Flüge von Berlin nach Tel Aviv und zurück sowie von Wien nach Tel Aviv und zurück abgesagt. Die Lage werde fortlaufend bewertet, hieß es.

Mehrere europäische und amerikanische Fluggesellschaften haben wegen der Raketengefahr ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt. Zunächst untersagte am Dienstag die US-Luftfahrtbehörde FAA allen US-Gesellschaften die Flüge. Kurz darauf setzten auch die Deutsche Lufthansa und alle Gesellschaften der Lufthansa Group sowie Air France ihre Linienflüge zum Airport Ben Gurion, dem wichtigsten internationalen Flughafen Israels, aus./nw/DP/he

22.07.2014

Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 528 593 (Montag: 596 641) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 297 574 (282 940), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 231 019 (313 701). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,28 zu eins. Die meist gehandelten Werte Deutsche Telekom (27 456/16 419), Deutsche Bank (26 291/16 016) und ABB (23 461/9 829)./DP/he

22.07.2014

ROUNDUP 2: Viele internationale Flüge nach Tel Aviv ausgesetzt

(neu: weitere Fluggesellschaften)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Eine Reihe europäischer und amerikanischer Fluggesellschaften haben wegen der Raketengefahr ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt. Zunächst untersagte am Dienstag die US-Luftfahrtbehörde FAA allen US-Gesellschaften die Flüge. Kurz darauf setzten auch die Deutsche Lufthansa und alle Airlines der Lufthansa Group sowie Air France ihre Linienflüge zum Airport Ben Gurion, dem wichtigsten internationalen Flughafen Israels, aus. Am Abend schloss sich auch die Air Berlin an.

Das FAA-Verbot gelte für den Ben-Gurion-Flughafen für eine Dauer von 24 Stunden, teilte die US-Behörde am Dienstag mit. Betroffen seien Starts und Landungen von US-Maschinen. Man habe sich zu diesem Schritt nach einem Raketeneinschlag am Dienstagmorgen rund 1,6 Kilometer vom Airport Ben Gurion entfernt entschieden, teilte die FAA mit.

Die US-Fluglinien Delta und US Airways stoppten daraufhin ihre Flüge. Delta suspendierte ihre Israelverbindungen bis auf weiteres. Eine mit rund 300 Menschen besetzte Delta-Maschine in Richtung Tel Aviv sei am Dienstag nach Paris umgeleitet worden, teilte das Unternehmen mit. US Airways strich zunächst einen Israel-Flug am Dienstag. Nach einem Bericht des TV-Senders NBC berät die Linie über ihr weiteres Vorgehen.

Das Weiße Haus hatte noch kurz zuvor erklärte, es gebe keine generelle Weisung oder Empfehlung der Luftfahrtbehörde. Die Entscheidung über Einstellung der Verbindungen nach Israel liege bei den einzelnen Fluglinien.

Nach Delta und US Airways strich auch die zweitgrößte europäische Gesellschaft Air France bis auf Weiteres alle Flüge nach Tel Aviv. "Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen bleibt unsere oberste Priorität", kommentierte eine Sprecherin am Dienstagabend ohne Einzelheiten zu der Entscheidung zu nennen. Experten von Air France beobachteten die Situation vor Ort in Echtzeit.

Aufgrund der unsicheren Lage am Flughafen Ben Gurion entschied auch die Lufthansa Group, Flüge ihrer Fluggesellschaften von und nach Tel Aviv für die nächsten 36 Stunden einzustellen. Dies gilt für alle Flüge im genannten Zeitraum für die Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines und Swiss, teilte die Gruppe am Abend mit. Aus Frankfurt, Berlin, München, Zürich und Wien bietet die Lufthansa-Gruppe laut Flugplan sieben bis zehn Flüge täglich nach Tel Aviv an.

"Aufgrund der aktuellen Situation in Tel Aviv hat airberlin sich entschieden, die Tel Aviv-Flüge am 22. und 23. Juli 2014 nicht durchzuführen", schloss sich eine weitere deutsche Airline an. Auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS sowie die niederländische KLM setzten am Dienstag ihre Flüge nach Tel Aviv aus. Die KLM wolle weiter von Tag zu Tag entscheiden, hieß es.

Auch AirCanada strich am Dienstag einen Flug von Toronto nach Tel Aviv und zurück, wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft der Nachrichtenagentur dpa sagte. "Wir werden die Situation weiterhin beobachten und unsere Kunden informieren."

Die radikal-islamistische Hamas beschießt Israel seit zwei Wochen massiv mit Raketen aus dem Gazastreifen. Bei der Entscheidung über die Einstellung Flüge könnte auch der mutmaßliche Abschuss eines malaysischen Flugzeuges über der Ukraine eine Rolle gespielt haben./pm/DP/he

22.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Freundlich - Daten kompensieren schwache Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Dienstag ihre Verluste vom Wochenauftakt mehr als wettgemacht. Starke Konjunkturdaten drängten sowohl die überwiegend negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten als auch die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen in den Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,36 Prozent fester bei 17 113,54 Punkten. Für den S&P-500-Index ging es um 0,50 Prozent auf 1983,53 Punkte nach oben - bei 1986,24 Punkten hatte der breit gefasste Index zuvor sogar ein Rekordhoch erreicht. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 rückte um 0,70 Prozent auf 3961,62 Punkte vor.

KEIN ZINSDRUCK DURCH INFLATIONSDATEN

In den USA hält sich die Inflation wie von Bankvolkswirten erwartet auf erhöhtem Niveau. Nach Regierungszahlen hatte die jährliche Inflationsrate im Juni wie im Vormonat bei 2,1 Prozent gelegen. Stärker waren die Preise zuletzt im Oktober 2012 gestiegen. Johannes Jander von der Helaba betonte aber, angesichts der nur moderaten Kernteuerung "dürfte sich der Druck von dieser Seite auf die US-Notenbank, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken, in Grenzen halten".

Starke Daten kamen aus der Immobilienbranche: Im Juni waren deutlich mehr Häuser verkauft worden als erwartet und der FHFA-Hauspreisindex für den Mai war stärker gestiegen als prognostiziert. Derweil gehen die Investoren Experten zufolge kaum davon aus, dass die Sanktionen Europas gegen Russland allzu hart ausfallen, da dies auf den noch sehr anfälligen Wirtschaftsaufschwung in Europa zurückschlagen dürfte.

SCHWACHE ZAHLEN BELASTEN COCA-COLA UND MCDONALD'S

Zahlreiche Unternehmen legten am Dienstag ihre Quartalsberichte vor. Am Dow-Ende büßten die Aktien von Travelers 3,81 Prozent ein, nachdem der Schadenversicherer für das zweite Quartal einen Gewinneinbruch um mehr als ein Viertel berichtet hatte. Dabei hatten gestiegene Prämieneinnahmen und höhere Gewinne aus Kapitalanlagen die Katastrophenschäden noch abgefedert. Im operativen Geschäft hatte Travelers weniger verdient als von Analysten erwartet worden war.

Beim Softdrinkhersteller Coca-Cola sorgte ein leicht enttäuschender Umsatz für Kursverluste von 2,85 Prozent. Ungünstige Wechselkurse, eine harte Konkurrenz etwa durch PepsiCo und ein veränderter Geschmack der Verbraucher hatten abermals für einen Rückgang des Geschäfts gesorgt. Nur wenig besser erging es den McDonald's-Aktionären , die Kursverluste von 1,31 Prozent verkraften mussten. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn der Fastfoodkette war hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

TEXAS INSTRUMENTS KNAPP IM MINUS - APPLE LEGEN ZU

Im Technologiesektor gaben die Aktien von Texas Instruments um 0,10 Prozent nach. Der Chip-Spezialist hatte von seinem Fokus auf Alltagsgeräte und vernetzte Technik profitiert und Umsatz sowie Gewinn gesteigert. Börsianer verwiesen indes auf den schon starken Lauf der Aktie seit Jahresbeginn. Die Netflix-Titel sackten um 4,59 Prozent ab, obwohl das in den USA populäre Videostreaming-Portal im zweiten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hatte. Zudem will Netflix im September in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern an den Start gehen.

Die Apple-Aktien gewannen 0,82 Prozent. Laut "Wall Street Journal" hat der Elektronikkonzern die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten, größeren iPhone-Modells in Auftrag gegeben. Apple wollte den Bericht nicht kommentieren./gl/he

22.07.2014

Aktien New York Schluss: Freundlich - Daten kompensieren schwache Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Dienstag ihre Verluste vom Wochenauftakt mehr als wettgemacht. Starke Konjunkturdaten drängten sowohl die überwiegend negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten als auch die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen in den Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,36 Prozent fester bei 17 113,54 Punkten. Für den S&P-500-Index ging es um 0,50 Prozent auf 1983,53 Punkte nach oben - bei 1986,24 Punkten hatte der breit gefasste Index zuvor sogar ein Rekordhoch erreicht. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 rückte um 0,70 Prozent auf 3961,62 Punkte vor./gl/he

22.07.2014

Aktien New York: Freundlich - Gute Daten kompensieren schwache Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Starke Konjunkturdaten drängten sowohl die überwiegend negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten als auch die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen in den Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 0,40 Prozent auf 17 119,68 Punkte. Für den S&P-500-Index ging es um 0,55 Prozent auf 1984,46 Punkte nach oben - bei 1986,24 Punkten hatte der breit gefasste Index zuvor sogar ein Rekordhoch erreicht. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 rückte um 0,68 Prozent auf 3960,98 Punkte vor.

In den USA hält sich die Inflation wie von Bankvolkswirten erwartet auf erhöhtem Niveau. Nach Regierungszahlen hatte die jährliche Inflationsrate im Juni wie im Vormonat bei 2,1 Prozent gelegen. Stärker waren die Preise zuletzt im Oktober 2012 gestiegen. Johannes Jander von der Helaba betonte aber, angesichts der nur moderaten Kernteuerung "dürfte sich der Druck von dieser Seite auf die US-Notenbank, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken, in Grenzen halten".

Starke Daten kamen aus der Immobilienbranche: Im Juni waren deutlich mehr Häuser verkauft worden als erwartet und der FHFA-Hauspreisindex für den Mai war stärker gestiegen als prognostiziert. Derweil gehen die Investoren Experten zufolge kaum davon aus, dass die Sanktionen Europas gegen Russland allzu hart ausfallen, da dies auf den noch sehr anfälligen Wirtschaftsaufschwung in Europa zurückschlagen dürfte.

Zahlreiche Unternehmen legten am Dienstag ihre Quartalsberichte vor. Am Dow-Ende büßten die Aktien von Travelers 4,31 Prozent ein, nachdem der Schadenversicherer für das zweite Quartal einen Gewinneinbruch um mehr als ein Viertel berichtet hatte. Dabei hatten gestiegene Prämieneinnahmen und höhere Gewinne aus Kapitalanlagen die Katastrophenschäden noch abgefedert. Im operativen Geschäft hatte Travelers weniger verdient als von Analysten erwartet worden war.

Beim Softdrinkhersteller Coca-Cola sorgte ein leicht enttäuschender Umsatz für Kursverluste von 3,04 Prozent. Ungünstige Wechselkurse, eine harte Konkurrenz etwa durch PepsiCo und ein veränderter Geschmack der Verbraucher hatten abermals für einen Rückgang des Geschäfts gesorgt. Nur wenig besser erging es den McDonald's-Aktionären , die Kursverluste von 1,44 Prozent verkraften mussten. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn der Fastfoodkette war hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Im Technologiesektor gaben die Aktien von Texas Instruments um 0,55 Prozent nach. Der Chip-Spezialist hatte von seinem Fokus auf Alltagsgeräte und vernetzte Technik profitiert und Umsatz sowie Gewinn gesteigert. Börsianer verwiesen indes auf den schon starken Lauf der Aktie seit Jahresbeginn. Die Netflix-Titel sackten um 5,47 Prozent ab, obwohl das in den USA populäre Videostreaming-Portal im zweiten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hatte. Zudem will Netflix im September in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern an den Start gehen.

Die Apple-Aktien gewannen 0,42 Prozent. Laut "Wall Street Journal" hat der Elektronikkonzern die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten, größeren iPhone-Modells in Auftrag gegeben. Apple wollte den Bericht nicht kommentieren./gl/he

22.07.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax lässt Ukraine-Schock zunächst hinter sich

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat nach drei Verlusttagen in Folge am Dienstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der erste Schock über die Eskalation der Konflikte in der Ukraine und dem Gazastreifen scheine überwunden, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 1,27 Prozent höher bei 9734,33 Punkten. Für den MDax ging es um 0,88 Prozent auf 16 369,75 Punkte nach oben und der TecDax stieg um 1,70 Prozent auf 1261,50 Punkte.

Die Blicke bleiben zwar auf die Krisenherde Ukraine und Gaza gerichtet, allerdings rücken nun wieder die Berichtssaison der Unternehmen, die in den USA bereits auf Hochtouren läuft, sowie Konjunkturdaten stärker in den Fokus. So waren in den Vereinigten Staaten im Juni deutlich mehr Häuser verkauft als erwartet.

US-VERBRAUCHERPREISE IM FOKUS

Angesichts der Spekulationen über den Zeitpunkt einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank (Fed) galt besonderes Augenmerk den Verbraucherpreisen. Zwar hält sich die Inflation in den USA auf einem erhöhten Niveau, Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba bezeichnete die Kernteuerung aber als insgesamt moderat. Von dieser Seite dürfte sich der Druck auf die Fed, verstärkt über einen Leitzinsanstieg nachzudenken, in Grenzen halten.

Unter den Einzelwerten erholten sich Lufthansa -Aktien mit einem Plus von 1,75 Prozent etwas von ihren jüngsten Verlusten. Grund zur Freude hatten auch die Aktionäre von Wacker Chemie . Die Papiere eroberten mit einem Plus von 4,40 Prozent auf 92,51 Euro die MDax-Spitze, nachdem der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer wegen guter Geschäfte mit Reinstsilizium die Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben hatte.

EXPERTENKOMMENTARE BEWEGEN MDAX-WERTE

Ansonsten bewegten vor allem Expertenkommentare im Index der mittelgroßen Werte: Die Titel des Pharmaunternehmens Stada fielen als Schlusslicht um 1,79 Prozent, während die Papiere des Flughafenbetreibers Fraport um knapp zwei Prozent zulegten und Airbus -Aktien um rund drei Prozent stiegen.

Die Aktien von Dialog Semiconductor kletterten im TecDax um 2,65 Prozent nach oben. Die Papiere profitierten laut einem Händler von einem Zeitungsbericht, demzufolge Apple die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten iPhone-Modells bei seinen Lieferanten in Auftrag gegeben hat. Das Halbleiter-Unternehmen Dialog gilt als Apple-Zulieferer. Für die Papiere des Windturbinen-Herstellers Nordex ging es nach Aufträgen aus der Türkei um rund fünfeinhalb Prozent in die Höhe.

GEWINNE AUCH IN EUROPA UND DEN USA

Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand am Ende ein Plus von 1,66 Prozent auf 3189,22 Punkte zu Buche. Die nationalen Indizes in Paris und London zogen ebenfalls an. Auch der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte zum europäischen Handelsende zu.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,96 Prozent am Montag auf 0,97 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,06 Prozent auf 136,83 Punkte nach. Der Bund Future büßte 0,12 Prozent auf 148,07 Punkte ein. Der Kurs des Euro fiel unter die Marke von 1,35 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3481 (Montag: 1,3518) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7418 (0,7398) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

22.07.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax lässt Ukraine-Schock zunächst hinter sich

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat nach drei Verlusttagen in Folge am Dienstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der erste Schock über die Eskalation der Konflikte in der Ukraine und dem Gazastreifen scheine überwunden, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 1,27 Prozent höher bei 9734,33 Punkten. Für den MDax ging es um 0,88 Prozent auf 16 369,75 Punkte nach oben und der TecDax stieg um 1,70 Prozent auf 1261,50 Punkte./la/he

22.07.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Freundlich - Gute Daten kompensieren schwache Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Starke Konjunkturdaten drängten sowohl die überwiegend negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten als auch die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen in den Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 0,39 Prozent auf 17 117,74 Punkte, während es für den breit gefassten S&P-500-Index um 0,51 Prozent auf 1983,79 Punkte bergauf ging. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 rückte um 0,68 Prozent auf 3961,03 Punkte vor.

In den USA hält sich die Inflation wie von Bankvolkswirten erwartet auf erhöhtem Niveau. Nach Regierungszahlen hatte die jährliche Inflationsrate im Juni wie im Vormonat bei 2,1 Prozent gelegen. Stärker waren die Preise zuletzt im Oktober 2012 gestiegen. Johannes Jander von der Helaba betonte aber, angesichts der nur moderaten Kernteuerung "dürfte sich der Druck von dieser Seite auf die US-Notenbank, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken, in Grenzen halten".

Starke Daten kamen aus der Immobilienbranche: Im Juni waren deutlich mehr Häuser wiederverkauft worden als erwartet und der FHFA-Hauspreisindex für den Mai war stärker gestiegen als prognostiziert. Derweil gehen die Investoren Experten zufolge kaum davon aus, dass die Sanktionen Europas gegen Russland allzu hart ausfallen, da dies auf den noch sehr anfälligen Wirtschaftsaufschwung in Europa zurückschlagen dürfte.

Zahlreiche Unternehmen legten am Dienstag ihre Quartalsberichte vor. Am Dow-Ende büßten die Aktien von Travelers 4,21 Prozent ein, nachdem der Schadenversicherer für das zweite Quartal einen Gewinneinbruch um mehr als ein Viertel berichtet hatte. Dabei hatten gestiegene Prämieneinnahmen und höhere Gewinne aus Kapitalanlagen die Katastrophenschäden noch abgefedert. Im operativen Geschäft hatte Travelers weniger verdient als von Analysten erwartet worden war.

Beim Softdrinkhersteller Coca-Cola sorgte ein leicht enttäuschender Umsatz für Kursverluste von 2,95 Prozent. Ungünstige Wechselkurse, eine harte Konkurrenz etwa durch PepsiCo und ein veränderter Geschmack der Verbraucher hatten abermals für einen Rückgang des Geschäfts gesorgt. Nur wenig besser erging es den McDonald's-Aktionären , die Kursverluste von 0,82 Prozent verkraften mussten. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn der Fastfoodkette war hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Im Technologiesektor gaben die Aktien von Texas Instruments um 1,16 Prozent nach. Der Chip-Spezialist hatte von seinem Fokus auf Alltagsgeräte und vernetzte Technik profitiert und Umsatz sowie Gewinn gesteigert. Börsianer verwiesen indes auf den schon starken Lauf der Aktie seit Jahresbeginn. Die Netflix-Titel sackten um 4,36 Prozent ab, obwohl das in den USA populäre Videostreaming-Portal im zweiten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hatte. Zudem will Netflix im September in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern an den Start gehen.

Die Apple-Aktien gewannen 0,42 Prozent. Laut "Wall Street Journal" hat der Elektronikkonzern die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten, größeren iPhone-Modells in Auftrag gegeben. Apple wollte den Bericht nicht kommentieren./gl/he

22.07.2014

Aktien New York: Freundlich - Gute Daten kompensieren schwache Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen sind am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Starke Konjunkturdaten drängten sowohl die überwiegend negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten als auch die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen in den Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial gewann zuletzt 0,37 Prozent auf 17 114,24 Punkte, während es für den breit gefassten S&P-500-Index um 0,50 Prozent auf 1983,50 Punkte bergauf ging. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 rückte um 0,68 Prozent auf 3960,82 Punkte vor./gl/he

22.07.2014

Aktien Frankfurt: Dax auf Erholungskurs - Ukraine-Schock lässt nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat nach drei Verlusttagen in Folge am Dienstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der erste Schock über die Eskalation der Konflikte in der Ukraine und dem Gazastreifen scheine überwunden, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets. Am frühen Nachmittag stand der deutsche Leitindex 0,97 Prozent höher bei 9705,27 Punkten. Für den MDax ging es um 0,72 Prozent auf 16 343,50 Punkte nach oben und der TecDax stieg um 1,22 Prozent auf 1255,56 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann mehr als ein Prozent.

Die Blicke bleiben zwar auf die Krisenherde Ukraine und Gaza gerichtet, allerdings rücken nun wieder die Berichtssaison der Unternehmen, die in den USA bereits auf Hochtouren läuft, sowie Konjunkturdaten stärker in den Fokus. Besonderes Augenmerk galt angesichts der Spekulationen über den Zeitpunkt einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed den Verbraucherpreisen.

Größere Überraschungen gab es bei den Daten allerdings keine. Zwar hält sich die Inflation in den USA auf einem erhöhten Niveau, Analyst Johannes Jander von der Landesbank Helaba bezeichnete die Kernteuerung aber als insgesamt moderat. Von dieser Seite dürfte sich der Druck auf die Fed, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken, in Grenzen halten.

WACKER CHEMIE NACH PROGNOSEERHÖHUNG GEFRAGT

Zu den wenigen Verlierern im Dax zählten die als defensiv geltenden Papiere des Medizinkonzerns Fresenius sowie dessen Tochter FMC . Lufthansa-Aktien erholten sich mit einem Plus von 1,72 Prozent etwas von ihren jüngsten Verlusten. Grund zur Freude hatten auch die Aktionäre von Wacker Chemie . Die Papiere eroberten mit einem Plus von 4,39 Prozent die MDax-Spitze, nachdem der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer wegen guter Geschäfte mit Reinstsilizium die Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben hatte.

Ansonsten bewegten vor allem Analystenkommentare im Index der mittelgroßen Werte. Die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport verteuerten sich nach einer Kaufempfehlung durch Equinet um 1,47 Prozent. Airbus stiegen um 2,69 Prozent. Hier hatte sich die DZ Bank mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung positiv geäußert. Schlusslicht im Index der mittelgroßen Werte waren die Titel von Stada mit einem Minus von knapp drei Prozent. David Adlington von JPMorgan verwies auf die Geschäftsrisiken durch die Ukraine-Krise und stufte die Papiere des Pharmaunternehmens von "Overweight" auf "Neutral" ab.

NORDEX GLÄNZT MIT WEITEREN AUFTRÄGEN

Die Aktien von Dialog Semiconductor kletterten um 2,30 Prozent nach oben. Die Papiere profitierten laut einem Händler von einem Zeitungsbericht, demzufolge Apple die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten iPhone-Modells bei seinen Lieferanten in Auftrag gegeben hat. Das Halbleiter-Unternehmen Dialog gilt als Apple-Zulieferer. Die beendeten Fusionsgespräche zwischen Dialog und dem österreichischen Branchenkollegen AMS sehen Analysten zudem nicht als Beinbruch.

Für die Papiere des Windturbinen-Herstellers Nordex ging es nach Aufträgen aus der Türkei um 4,29 Prozent nach oben. Die Anteilsscheine des Online-Händlers für Haustierbedarf Zooplus profitierten mit plus 3,93 Prozent von einer Erhöhung der Gesamtleistungsprognose für 2014. Sartorius überzeugte die Anleger mit seien jüngsten Zahlen nicht, obwohl der Pharma- und Laborzulieferer im zweiten Quartal 2014 von der guten Nachfrage der Pharmaindustrie nach Einwegprodukten profitiert hatte. Die Titel fielen um 0,60 Prozent./mis/la

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

22.07.2014

Aktien New York Ausblick: Freundlich nach Daten und Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Angetrieben von positiv aufgenommenen Konjunkturdaten und Unternehmensberichten dürften die US-Börsen am Dienstag zulegen. Der Future auf den Dow Jones Industrial gewann rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart 0,32 Prozent. Der Terminkontrakt auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 stieg um 0,50 Prozent.

Die Konflikte in der Ukraine und in Gaza rückten aktuell wieder mehr in den Hintergrund, während neben den Konjunkturdaten vor allem auch die Berichtssaison verstärkt Aufmerksamkeit auf sich ziehe, sagte ein Börsianer. Zudem gingen Investoren kaum davon aus, dass die Sanktionen Europas gegen Russland allzu hart ausfielen, da dies auf den noch sehr anfälligen Wirtschaftsaufschwung in Europa zurückschlagen dürfte.

Zu den Verbraucherpreisen im Juni schrieb Volkswirt Johannes Jander von der Helaba: "Der disinflationäre Trend in den USA ist beendet. Gleichwohl ist die Kernteuerung als moderat zu bezeichnen, und so dürfte sich der Druck von dieser Seite auf die US-Notenbank, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken, in Grenzen halten."

Zahlreiche Unternehmen legten zudem ihre Quartalsberichte vor. Vorbörslich zählten die Aktien der beiden im Dow notierten Unternehmen DuPont und United Technologies zu den größten Gewinnern. Zwar bremste ein schwaches Geschäft mit Landwirten den Chemiekonzern Dupont im zweiten Quartal aus, doch das war keine Überraschung. Dass die Papiere vorbörslich leicht zulegten, sei dem positiven Ausblick auf die zweite Jahreshälfte geschuldet, sagte ein Börsianer. Dupont-Chefin Ellen Kullman peilt trotz der jüngsten Prognosesenkung noch einen Zuwachs beim Gewinn an.

Eine moderate Anhebung des Jahresgewinnziels durch den Mischkonzern United Technologies verhalf dessen Aktie zu einem vorbörslichen Plus von 0,6 Prozent. Trotz Belastungen aus nachverhandelten Hubschrauberlieferungen an Kanada verdiente United Tech mehr und übertraf die Expertenerwartungen. Das untere Ende der Gewinnprognose für 2014 wurde angehoben.

Der Coca-Cola-Hersteller enttäuschte dagegen beim Quartalsumsatz, was die Aktie vorbörslich um zwei Prozent drückte. Zudem dürften im Dow auch die Papiere von Johnson & Johnson in den Blick rücken, denn der Konsumgüter- und Medizintechnikhersteller kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden US-Dollar an. Vor Börsenstart stiegen die Titel um 0,8 Prozent.

Der Chip-Spezialist Texas Instruments meldete steigende Umsätze und Gewinne im abgelaufenen Quartal. Im Nasdaq-Auswahlindex dürften die Anteilsscheine des Videostreaming-Portals Netflix davon profitieren, im zweiten Quartal weitere Neukunden hinzugewonnen zu haben.

Auch die Apple-Aktien dürften Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Laut dem "Wall Street Journal" hat Apple die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten, größeren iPhone-Modells in Auftrag gegeben. Apple wollte diesen auf informierten Kreisen basierenden Bericht nicht kommentieren. Zudem dürfte auch eine Abstufung bewegen: Laut Händlern senkte die Citigroup das Papier des Online-Händlers Amazon auf "Neutral". Vorbörslich büßte die Aktie daraufhin etwas mehr als ein Prozent ein./ck/gl

22.07.2014

Aktien Frankfurt: Erholung nach jüngsten Verlusten - Ukraine-Schock lässt nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat nach drei Verlusttagen in Folge am Dienstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der erste Schock über die Eskalation der Konflikte in der Ukraine und dem Gazastreifen scheine überwunden, sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Der Dax stand gegen Mittag 0,85 Prozent höher bei 9693,38 Punkten. Für den MDax ging es um 0,50 Prozent auf 16 308,12 Punkte nach oben und der TecDax rückte um 1,07 Prozent auf 1253,60 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann mehr als ein Prozent.

Die Blicke bleiben auf die Krisenherde Ukraine und Gaza gerichtet. Die Europäische Union wird am Dienstag allerdings noch keine verschärften Sanktionen gegen Russland beschließen. Dies machte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zu deutlich. Zudem blicken die Investoren auf die Quartalsberichtssaison, die in den USA bereits auf Hochtouren läuft. Die Anleger dürften die Geschäftszahlen etwa der Fast-Food-Kette McDonald's und des Chemiekonzerns Dupont auch auf Hinweise auf den Zustand der Weltwirtschaft abklopfen.

Am frühen Nachmittag stehen auch Konjunkturdaten aus den USA im Fokus. Besonderes Augenmerk gilt angesichts der Spekulationen über den Zeitpunkt einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed den Verbraucherpreisen. Zuletzt habe sich die Fed-Chefin Janet Yellen immer wieder bemüht, den Inflationsdruck als wenig bedrohlich zu interpretieren - möglicherweise auch um Spekulationen über einen früheren Zeitpunkt einer Zinswende nicht zusätzlich zu befeuern, sagte Analyst Paciorek. Je nach Höhe der Teuerungsrate könnte das fortan aber schwieriger werden.

ANALYSTENKOMMENTARE BEWEGEN STADA, FRAPORT UND AIRBUS

Zu den wenigen Verlierern im Dax zählten die als defensiv geltenden Papiere des Medizinkonzerns Fresenius sowie dessen Tochter FMC . Lufthansa-Aktien erholten sich mit einem Plus von 1,30 Prozent etwas von ihren jüngsten Verlusten.

Im Index der mittelgroßen Werte fielen die Titel von Stada nach einem Analystenkommentar um mehr als drei Prozent. David Adlington von JPMorgan verwies auf die Geschäftsrisiken durch die Ukraine-Krise und stufte die Papiere des Pharmaunternehmens von "Overweight" auf "Neutral" ab. Die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport verteuerten sich hingegen nach einer Kaufempfehlung durch Equinet um 1,65 Prozent. Airbus stiegen um 1,85 Prozent. Hier hatte sich die DZ Bank mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung positiv geäußert.

NORDEX GLÄNZT MIT WEITEREN AUFTRÄGEN

Die Aktien von Dialog Semiconductor kletterten um 2,41 Prozent nach oben. Die Papiere profitierten laut einem Händler von einem Zeitungsbericht, demzufolge Apple die Produktion von 70 bis 80 Millionen Geräten seines nächsten iPhone-Modells bei seinen Lieferanten in Auftrag gegeben hat. Das Halbleiter-Unternehmen Dialog gilt als Apple-Zulieferer. Die beendeten Fusionsgespräche zwischen Dialog und dem österreichischen Branchenkollegen AMS sehen Analysten zudem nicht als Beinbruch.

Für die Papiere des Windturbinen-Herstellers Nordex ging es nach Aufträgen aus der Türkei um 4,44 Prozent nach oben. Die Papiere des Online-Händlers für Haustierbedarf Zooplus stiegen nach einer Erhöhung der Gesamtleistungsprognose für 2014 um mehr als vier Prozent./mis/ag

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

22.07.2014

Fidel Castro fordert mehr Aufmerksamkeit für Brics-Gruppe

HAVANNA (dpa-AFX) - Kubas Ex-Staatschef Fidel Castro wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für die aufstrebenden Wirtschaftsnationen der Brics-Gruppe. Er habe in den Medien mehr "seriöse Analysen" über die Bedeutung des vergangenen Gipfeltreffens der Brics-Länder erwartet, schrieb der 87-jährige Castro am Dienstag in einem Gastbeitrag für die kubanische Parteizeitung "Granma". Auf dem Gipfel von vergangener Woche in Fortaleza vereinbarten Gastgeber Brasilien sowie Russland, Indien, China und Südafrika (Brics) unter anderem die Gründung einer eigenen Entwicklungsbank und eines eigenen Währungsfonds. Der greise Revolutionsführer, der das sozialistische Kuba fast 50 Jahre regierte, ist nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen./ris/DP/jha

22.07.2014

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.07.2014 - 17.00 Uhr

EU-Minister drohen Russland mit Maßnahmen

BRÜSSEL - Die EU-Außenminister drohen Russland mit Maßnahmen, falls Moskau nicht "sofort und vollumfänglich" mit den Ermittlungen nach dem Absturz des malaysischen Flugzeuges kooperiert und seinen Einfluss auf die Separatisten im Osten der Ukraine ausübt. "Dies ist eine Frage von Tagen", sagte der niederländische EU-Botschafter Pieter De Gooijer vor dem Auswärtigen Ausschuss des Europaparlaments. Er hatte zuvor an den Ministerberatungen teilgenommen.

USA: Verbraucherpreise steigen mit erhöhtem Tempo

WASHINGTON - In den USA hält sich die Inflation auf erhöhtem Niveau. Nach Regierungszahlen vom Dienstag lag die jährliche Inflationsrate wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Stärker waren die Preise zuletzt im Oktober 2012 gestiegen. Im Monatsvergleich legte das Preisniveau um 0,3 Prozent zu. Bankvolkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet.

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA wurden im Juni deutlich mehr Häuser wiederverkauft als erwartet. Verglichen mit Mai stieg die Zahl um 2,6 Prozent, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten lediglich mit plus 1,9 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Zuwachs für Mai nach oben korrigiert. Anstatt eines Anstiegs um 4,9 Prozent ergibt sich nun ein Plus von 5,4 Prozent.

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

NEW YORK - In den USA haben die Hauspreise, gemessen am FHFA-Hauspreisindex, im Mai stärker als erwartet zuglegt. Zum Vormonat sei das Preisniveau um 0,4 Prozent gestiegen, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nachdem der Indikator im Vormonat um revidiert 0,1 Prozent (zuvor unverändert) zugelegt hatte.

Ostdeutsche Arbeitskosten weiterhin deutlich niedriger als im Westen

WIESBADEN - Die Kosten für eine geleistete Arbeitsstunde sind in Ostdeutschland weiterhin deutlich geringer als im Westen. Im Jahr 2012 lagen sie mit 23,45 Euro im Schnitt um 26,6 Prozent unter dem westdeutschen Niveau von 31,94 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Ein besonders großer Abstand von 37,8 Prozent besteht den neuesten Zahlen zufolge weiterhin in der Industrie. Als Grund nannten die Statistiker das weitgehende Fehlen großer Unternehmen im Osten. In großen Unternehmen sind die Arbeitskosten, die aus sämtlichen Entgelten sowie Leistungen zu den Sozialversicherungen und zur Altersvorsorge bestehen, besonders hoch.

Ost-Ausschuss: Ukraine-Krise bedroht Jobs - Anleiheauktion abgesagt

BERLIN/MOSKAU - Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hat vor drastischen Folgen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine für Osteuropas Volkswirtschaften und auch deutsche Exporteure gewarnt. "Unabhängig von Wirtschaftssanktionen dürften die deutschen Exporte nach Russland und in die Ukraine in diesem Jahr um über sechs Milliarden Euro sinken", schätzte er am Dienstag in einer Mitteilung des Ausschusses. Allein dadurch seien in Deutschland mindestens 25 000 Jobs in Gefahr.

Rettungsfonds EFSF begibt erstmals dreißigjährige Anleihe

FRANKFURT - Der Euro-Rettungsfonds EFSF hat sich erstmals über einen sehr langen Zeitraum refinanziert. Mit einer Anleihe fällig in dreißig Jahren wurde Kapital über insgesamt vier Milliarden Euro aufgenommen, wie der Fonds am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Die Nachfrage lag mit 6,1 Milliarden Euro klar über dem Angebot.

Schuldenberge in Europa erreichen Rekordniveau

LUXEMBURG/BRÜSSEL - In Europa haben die Schuldenberge infolge der Krise neue Rekordwerte erreicht. Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte der Euro-Länder und EU-Mitglieder stieg zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro. Das meldete das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

Spanien verkauft verstaatlichte Bank - Hohe Rechnung für Steuerzahler

MADRID - Der spanische Staat hat das im Zuge der Bankenkrise verstaatlichte Institut Catalunya Banc verkauft - mit hohen Verlusten für den Steuerzahler. Das sanierte Geldinstitut geht für knapp 1,2 Milliarden Euro an die Großbank BBVA . Dies gab der staatliche Bankenrettungsfonds Frob in der Nacht zum Dienstag in Madrid bekannt. Der spanische Staat hatte in die Sanierung des maroden Geldhauses rund 13,5 Milliarden Euro Steuergelder investiert.

Nahles kündigt für 2015 Gesetz gegen Missbrauch von Werkverträgen an

BERLIN - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat nach dem gesetzlichen Mindestlohn das nächste Gesetz zur Regulierung des Arbeitsmarktes im Visier. Noch in diesem Jahr begännen Vorarbeiten für ein Gesetz, das die Nutzung sogenannter Werkverträge einschränken soll, kündigte Nahles in der Zeitschrift "Superillu" an. "Wir müssen die Werkverträge in Deutschland besser kontrollieren und etwas gegen ihren Missbrauch tun", zitiert das Blatt die Ministerin.

Chinas Charmeoffensive: Xi verteilt Kredite in Lateinamerika

CARACAS - China baut seinen Einfluss in Lateinamerika aus. Staatspräsident Xi Jinping sagte bei seiner Reise durch die Region Kredite in Milliardenhöhe zu. In Venezuela sicherte sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt Zugriff auf die Erdölreserven, in Argentinien investiert sie in Energie- sowie Verkehrsprojekte und verschafft dem von der Staatspleite bedrohten Land finanziellen Spielraum.

/rob/bgf

22.07.2014

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen stärker als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA wurden im Juni deutlich mehr Häuser wiederverkauft als erwartet. Verglichen mit Mai stieg die Zahl um 2,6 Prozent, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten lediglich mit plus 1,9 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Zuwachs für Mai nach oben korrigiert. Anstatt eines Anstiegs um 4,9 Prozent ergibt sich nun ein Plus von 5,4 Prozent./bgf/jha/

22.07.2014

ROUNDUP: Ostdeutsche Arbeitskosten weiterhin deutlich niedriger als im Westen

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Kosten für eine geleistete Arbeitsstunde sind in Ostdeutschland weiterhin deutlich geringer als im Westen. Im Jahr 2012 lagen sie mit 23,45 Euro im Schnitt um 26,6 Prozent unter dem westdeutschen Niveau von 31,94 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Ein besonders großer Abstand von 37,8 Prozent besteht den neuesten Zahlen zufolge weiterhin in der Industrie. Als Grund nannten die Statistiker das weitgehende Fehlen großer Unternehmen im Osten. In großen Unternehmen sind die Arbeitskosten, die aus sämtlichen Entgelten sowie Leistungen zu den Sozialversicherungen und zur Altersvorsorge bestehen, besonders hoch.

Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen waren im ersten Quartal dieses Jahres die deutschen Arbeitskosten 1,1 Prozent höher als vor einem Jahr. 2013 waren sie in Deutschland um 2,4 Prozent geklettert, weit stärker als der EU-Schnitt von 1,4 Prozent. Das deutsche Arbeitskostenniveau lag innerhalb der EU gemeinsam mit Finnland auf Platz 7 und fast 34 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Im verarbeitenden Gewerbe, das besonders im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland durchschnittlich 36,20 Euro und war damit 48 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln wies am Dienstag in der laufenden Tarifdebatte darauf hin, dass die Lohnstückkosten seit dem Vorkrisenjahr 2007 um 13 Prozent gewachsen seien. Im konkurrierenden Ausland seien die industriellen Lohnstückkosten dagegen nur halb so stark gestiegen, man habe also klar an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Bereits ohne übermäßige Lohnforderungen gebe es mit den Rentengeschenken und dem gesetzlichen Mindestlohn zusätzliche Belastungen für die Arbeitgeber.

In der nach Branchen differnezierten Auswertung für 2012 verzeichneten die Tabakverarbeiter, (60,14 Euro), Rundfunk (59,25 Euro) und Luftfahrtunternehmen (57,29 Euro) besonders hohe Arbeitskosten pro Stunde. Am wenigsten kostete eine Arbeitsstunde in der Gastronomie (15,72 Euro), in der Beherbergung (15,91 Euro) und in Wach- und Sicherheitsdiensten (16,22 Euro). Mit 32,98 Euro lag die öffentliche Verwaltung im Mittelfeld. Hier gab es auch die geringsten Unterschiede zwischen Ost und West./ceb/DP/bgf

22.07.2014

ROUNDUP/Ost-Ausschuss: Ukraine-Krise bedroht Jobs - Anleiheauktion abgesagt

BERLIN/MOSKAU (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hat vor drastischen Folgen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine für Osteuropas Volkswirtschaften und auch deutsche Exporteure gewarnt. "Unabhängig von Wirtschaftssanktionen dürften die deutschen Exporte nach Russland und in die Ukraine in diesem Jahr um über sechs Milliarden Euro sinken", schätzte er am Dienstag in einer Mitteilung des Ausschusses. Allein dadurch seien in Deutschland mindestens 25 000 Jobs in Gefahr.

"Wer in Wirtschaftssanktionen einsteigt, muss klar erklären, unter welchen Bedingungen sie wieder aufgehoben werden", betonte Cordes. "Es droht sonst eine dauerhafte Verunsicherung von Investoren, eine zunehmende Isolierung und Abkehr Russlands vom Westen und eine Schädigung der konjunkturellen Entwicklung in ganz Europa."

Die sich verschärfende Ukraine-Krise macht sich weiterhin auch am russischen Finanzmarkt bemerkbar. Eine für Mittwoch geplante Auktion von Staatsanleihen wurde laut Finanzministerium in Moskau abgesagt.

Als Grund nannte das Ministerium "negative Marktbedingungen". In den vergangenen Wochen sind die Renditen, die Investoren für russische Anleihen verlangen, deutlich gestiegen. Im Gegenzug fielen die Kurse. Auch die Landeswährung Rubel steht seit längerem unter Druck.

Auf Rubel lautende Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit müssen derzeit eine Verdienstspanne von gut neun Prozent bieten. Das ist der höchste Stand seit zweieinhalb Monaten. Auch die Prämien für entsprechende Ausfallversicherungen hatten jüngst merklich zugelegt. Als Hauptgrund nennen Marktbeobachter die verschärfte Ukraine-Krise, die zuletzt im Absturz der malaysischen Passagiermaschine mit fast 300 Menschen über dem Osten des Landes und in einer Teilmobilmachung Kiews gipfelten./jap/bgf/DP/bgf

22.07.2014

ROUNDUP: EU-Minister drohen Russland mit Maßnahmen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Außenminister drohen Russland mit Maßnahmen, falls Moskau nicht "sofort und vollumfänglich" mit den Ermittlungen nach dem Absturz des malaysischen Flugzeuges kooperiert und seinen Einfluss auf die Separatisten im Osten der Ukraine ausübt. "Dies ist eine Frage von Tagen", sagte der niederländische EU-Botschafter Pieter De Gooijer vor dem Auswärtigen Ausschuss des Europaparlaments. Er hatte zuvor an den Ministerberatungen teilgenommen.

Welche "zusätzlichen konkreten Maßnahmen" angesichts des Flugzeugabsturzes nun nötig seien, sei aber noch nicht klar. "Dieses tragische Ereignis stellt eine Wendemarke dar. Und wir werden sicherstellen, dass angesichts dieses Ereignisses konkrete Maßnahmen ergriffen werden", sagte der Botschafter. Sobald feststehe, wer für den mutmaßlichen Abschuss des Flugzeuges verantwortlich sei, würden die Niederlage die Bestrafung der Verantwortlichen fordern.

"Wir haben es ganz eindeutig mit von Russland unterstützten Terroristen zu tun", sagte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin vor dem Parlamentsausschuss. "Die Krise ist hier, die Krise ist bei Ihnen", rief er den Abgeordneten zu. "Es geht nicht um die östliche Ukraine, es geht nicht um die gesamte Ukraine. Es geht um Gesamteuropa."/eb/DP/jha

22.07.2014

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) - In den USA haben die Hauspreise, gemessen am FHFA-Hauspreisindex, im Mai stärker als erwartet zuglegt. Zum Vormonat sei das Preisniveau um 0,4 Prozent gestiegen, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nachdem der Indikator im Vormonat um revidiert 0,1 Prozent (zuvor unverändert) zugelegt hatte.

Der US-Häusermarkt befindet sich seit längerem in einer Erholungsphase, nachdem er vor und während der Finanzkrise eingebrochen war. Zuletzt ist die Erholung aber ins Stocken geraten, was auch der US-Notenbank Fed Sorge bereitet. Im jüngsten Konjunkturbericht (Beige Book) der Fed hieß es, dass die Lage auf dem Immobilienmarkt weiterhin uneinheitlich sei. Die Aktivitäten auf dem Häusermarkt würden im Vergleich der einzelnen Distrikte weiterhin variieren.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der in der Finanzkrise verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von den Agenturen gekauft oder garantiert worden sind./jkr/he

22.07.2014

Ost-Ausschuss: Ukraine-Krise bedroht Jobs - Anleiheauktion abgesagt

BERLIN/MOSKAU (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hat vor drastischen Folgen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine für Osteuropas Volkswirtschaften und auch deutsche Exporteure gewarnt. "Unabhängig von Wirtschaftssanktionen dürften die deutschen Exporte nach Russland und in die Ukraine in diesem Jahr um über sechs Milliarden Euro sinken", schätzte er am Dienstag in einer Mitteilung des Ausschusses. Allein dadurch seien in Deutschland mindestens 25 000 Jobs in Gefahr.

Die sich verschärfende Ukraine-Krise macht sich weiterhin auch am russischen Finanzmarkt bemerkbar. Eine für Mittwoch geplante Auktion von Staatsanleihen wurde laut Finanzministerium in Moskau abgesagt./bgf/jap/DP/jkr

22.07.2014

ROUNDUP: Schuldenberge in Europa erreichen Rekordniveau

LUXEMBURG/BRÜSSEL (dpa-AFX) - In Europa haben die Schuldenberge infolge der Krise neue Rekordwerte erreicht. Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte der Euro-Länder und EU-Mitglieder stieg zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro. Das meldete das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

In den 18 Euro-Staaten kletterte der Schuldenberg gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2014 auf 93,9 Prozent. Das war ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorquartal mit 92,7 Prozent. Auch in der EU ufert die Verschuldung der öffentlichen Haushalte weiter aus und kletterte von 87,2 auf 88,0 Prozent.

Der Stabilitäts- und Wachstumspakt legt für die Europäische Währungsunion erlaubte Höchstmarken fest. Laut Maastricht-Kriterium dürfen die gesamten Schulden eines Staates 60 Prozent des BIP nicht überschreiten. Die Neuverschuldung soll unter 3 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen. Diese Vorgaben gelten aber immer nur für einzelne Länder.

Die wichtigen Euro-Staaten Italien, Spanien und Portugal meldeten steigende Schuldenniveaus. Ganze vorne bei den Schulden lag zu Jahresanfang aber nach wie vor das Euro-Sorgenkind Griechenland mit 174,1 Prozent an der Wirtschaftsleistung. Gegenüber dem Vorquartal verbesserte sich der Wert aber leicht um einen Prozentpunkt. Anfang April war Griechenland das Comeback am Kapitalmarkt gelungen. Das Rettungsprogramm für Griechenland läuft Ende des Jahres aus, unklar ist bislang noch, ob dann ein weiteres Hilfspaket nötig sein wird.

Auf Platz zwei und drei der Schulden-Statistik landeten Italien (135,6 Prozent) und Portugal (132,9 Prozent). Portugal war im April an den Kapitalmarkt zurückgekehrt, nachdem das Land 2001 wegen akuter Finanznöte mit internationalen Notkrediten von 78 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt werden musste.

Die niedrigsten Quoten hatten Estland (10,0 Prozent), Bulgarien (20,3 Prozent) und Luxemburg (22,8 Prozent). Deutschland lag mit 77,3 Prozent im Mittelfeld.

Der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan forderte unterdessen mehr Handlungsspielraum für die Regierungen bei Reformen. "Wir brauchen Flexibilität", sagte Padoan im Europaparlament in Brüssel. Diese sei nötig, "um das Beste aus Wachstumsstrategien zu machen, die eine solide Haushaltsführung mit Schuldenabbau und Reformen für Wachstum kombinieren." Reformen bräuchten Zeit, um Früchte zu tragen. Italien hat Anfang Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernommen./mt/DP/jkr

22.07.2014

USA: Verbraucherpreise steigen mit erhöhtem Tempo

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA hält sich die Inflation auf erhöhtem Niveau. Nach Regierungszahlen vom Dienstag lag die jährliche Inflationsrate wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Stärker waren die Preise zuletzt im Oktober 2012 gestiegen. Im Monatsvergleich legte das Preisniveau um 0,3 Prozent zu. Bankvolkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet.

Ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Lebensmittel erhöhte sich das Preisniveau im Juni um 1,9 Prozent zum Vorjahr und um 0,1 Prozent zum Vormonat. Das waren jeweils 0,1 Punkte weniger, als Experten erwartet hatten.

Die Preisentwicklung gewinnt zusehends Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Nachdem die Inflation lange unter dem Zielwert der Federal Reserve von zwei Prozent gelegen hatte, scheint diese Phase nun auszulaufen. Die US-Volkswirte von der Deutschen Bank gehen davon aus, dass sich der Inflationsdruck in den kommenden Monaten verstärken wird. Damit zeichnet sich eine erste Leitzinserhöhung nach der Finanzkrise immer stärker ab. Die meisten Beobachter rechnen damit aber frühestens Mitte 2015.

Die Entwicklung im Überblick:

^ Juni Prognose Vormonat

Gesamtindex

Monatsvergleich +0,3 +0,3 +0,4

Jahresvergleich +2,1 +2,1 +2,1

Kernindex

Monatsvergleich +0,1 +0,2 +0,3

Jahresvergleich +1,9 +2,0 +2,0°

(Angaben in Prozent)

/bgf/jkr

22.07.2014

AKTIE IM FOKUS 2: Credit Suisse schwach - Verlust höher als erwartet

(neu: Schlusskurse, Analystenkommentare von SocGen und Independent Research)

ZÜRICH (dpa-AFX) - Eine Rekordstrafe im Steuerstreit mit den USA hat die Aktionäre der Credit Suisse am Dienstag verstimmt. Die Papiere der schweizerischen Großbank verloren zum Handelsschluss 0,96 Prozent auf 25,84 Franken und waren damit der zweitschwächste Wert in Zürich. Der schweizerische Leitindex SMI erholte sich derweil wie die meisten anderen europäischen Kursbarometer und gewann 0,94 Prozent dazu.

Die Rekordstrafe hatte die Credit Suisse im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Minus von 700 Millionen Franken (576 Millionen Euro). Das ist der höchste Verlust seit der Finanzkrise 2008.

SCHWACHER ERGEBNISMIX

"Der Nettoverlust ist höher ausgefallen als erwartet", schrieb Analyst Michael Dunst von der Commerzbank, der mit einem Verlust von 593 Millionen Franken gerechnet hatte. Der Grund für die Abweichung sei vor allem der überraschend niedrige Vorsteuergewinn in der Vermögensverwaltung, der wiederum von der schwachen Bruttomarge belastet worden sei.

Insgesamt habe Credit Suisse zwar dank des unerwartet starken Geschäfts mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen die Marktprognosen leicht übertroffen, meinte Omar Fall vom Analysehaus Jefferies. Der Ergebnismix aber sei schwach gewesen. So habe die Entwicklung im Privatkundengeschäft enttäuscht und die Kosten seien überraschend hoch ausgefallen. Zudem sei der Fortschritt beim Abbau nicht-strategischer Aktivitäten durch die weitere Erhöhung riskanter Vermögenswerte wieder zunichte gemacht worden.

NOCH VIELE HERAUSFORDERUNGEN

Analyst Andrew Lim von der Societe Generale (SocGen) bemängelte die schwache Kapitalausstattung der Bank. Sie sei inzwischen seine größte Sorge.

Und Aktienexperte Stefan Bongardt von Independent Research appellierte an potenzielle Anleger, zurückhaltend zu agieren, da die Bank noch vor vielen Herausforderungen stehe. Er reduzierte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2014 und 2015 und senkte zudem seine Dividendenschätzung für 2014 von 1,00 auf 0,75 Franken je Aktie.

SOLIDES INVESTMENTBANKING

Das Investmentbanking indes habe sich solide entwickelt, ergänzte Analyst Steven Gould von der Bank Natixis. Dank unerwartet hoher Erträge habe der bereinigte Vorsteuergewinn hier positiv überrascht./la/ag/ajx/he

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt Zooplus auf 'Buy' - Ziel 60 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat Zooplus von "Add" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 60 Euro belassen. Der Online-Händler für Tierbedarf habe für das zweite Quartal exzellente Umsätze auf vorläufiger Basis ausgewiesen und den Umsatzausblick angehoben, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Die Wachstumsstory von Zooplus komme inzwischen noch stärker zum Tragen. Der jüngste Kursrückgang biete Anlegern nun eine gute Einstiegsgelegenheit./ajx/tav/fat

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Barclays belässt Metro AG auf 'Overweight' - Ziel 38 Euro

LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Metro AG auf "Overweight" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Er beurteile die Entwicklungsaussichten des britischen Einzelhandels weiterhin sehr skeptisch, insbesondere nach der erneuten Gewinnwarnung der Supermarktkette Tesco, schrieb Analyst James Anstead in einer Studie vom Dienstag. Er bevorzuge stattdessen kontinentaleuropäische Unternehmen, darunter insbesondere Metro, Ahold und Carrefour. Sollte der deutsche Konzern die Börsenpläne für seine russischen Großmärkte weiter verfolgen, könnten andere Branchenvertreter ähnliche Schritte erwägen./tav/ck/fat

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Hauck & Aufhäuser hebt Dialog Semiconductor auf 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Dialog Semiconductor nach dem Ende der Fusionsgespräche mit AMS von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 26,50 Euro belassen. Nun könne sich der Markt wieder auf die Fundamentaldaten des Halbleiterzulieferers konzentrieren, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Dienstag. Diese erschienen weiter sehr stark./ag/edh

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Credit Suisse auf 'Buy' - Ziel 34,10 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,10 Franken belassen. Die Schweizer Großbank habe im zweiten Quartal die Markterwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Omar Fall in einer Studie vom Dienstag. Hinter die Qualität der Quartalsbilanz müsse jedoch ein Fragezeichen gestellt werden. Die Trends im Privatkundengeschäft seien schwach und die Kosten höher als erwartet. Überzeugt habe der Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen./ag/edh

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux senkt Ziel für Lanxess auf 60 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Lanxess von 62 auf 60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Markt für synthetischen Kautschuk sei immer noch in einer schlechten Verfassung und eine Erholung nicht in Sicht, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Dienstag. Rödiger reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2014 bis 2017./ajx/edh/ag

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: Nomura hebt Ziel für Metro auf 41,80 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Metro von 36,40 auf 41,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst David Payne verschob seine Bewertungsbasis für die europäischen Nahrungsmittel-Einzelhändler in einer Branchenstudie vom Dienstag um ein Jahr in die Zukunft. Bei Metro berücksichtigte er zudem den positiven Beitrag aus Immobilienverkäufen von rund einer Milliarde Euro./ag/edh

22.07.2014

DAX-FLASH: Neues Tageshoch nach US-Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Dienstag nach Konjunkturdaten aus den USA auf ein Tageshoch bei 9710 Punkten geklettert. "Der disinflationäre Trend in den USA ist beendet", sagte Volkswirt Johannes Jander von der Helaba mit Blick auf die US-Verbraucherpreise. Gleichzeitig bleibe die Kernteuerung moderat. Somit gerät die US-Notenbank aus seiner Sicht kaum unter Druck, die Leitzinswende einläuten zu müssen. Der deutsche Leitindex Dax behauptete zuletzt noch ein Plus von 0,94 Prozent auf 9702,02 Punkte./fat/mis

22.07.2014

ANALYSE-FLASH: DZ Bank belässt Sartorius auf 'Kaufen'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat die Einstufung für Sartorius nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 106 Euro belassen. Der Pharma- und Laborzulieferer habe für das zweite Quartal solide Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Dienstag. Der besser als erwartet ausgefallene Ausblick für Bioprocess Solutions und der schwächere Ausblick für Lab Products & Services balancierten sich auf Gruppenebene aus./ag/edh

22.07.2014

AKTIE IM FOKUS: Wacker Chemie springen nach Prognoseerhöhung an MDax-Spitze

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Wacker Chemie sind am Dienstag nach einer Prognoseerhöhung auf den höchsten Stand seit März gesprungen. Die Papiere des im MDax schwer gewichteten Spezialchemiekonzerns lagen nach ihrem Hoch bei 94,34 Euro am frühen Nachmittag noch mit 3,70 Prozent im Plus bei 91,89 Euro. Der Index mittelgroßer Werte kletterte lediglich um gut ein halbes Prozent nach oben.

Ein Börsianer hebt den Umfang der Prognoseerhöhung von plus zehn Prozent auf ein Drittel Wachstum positiv hervor. Allerdings sei ein Sondereffekt enthalten, der erst einmal genauer eingeschätzt werden sollte. Zudem lägen die Markterwartungen bereits deutlich über den bisherigen Prognosen. Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner kommentierte aber positiv: "Den vorherigen Unkenrufen zum Trotz kann Wacker Chemie mit der deftigen Prognoseanhebung allen Kritikern die Argumentation nehmen." In den vergangenen Jahren sei Wacker noch erheblich von den einbrechenden Umsätzen im Solarsektor getroffen worden, habe sich nun aber gefangen und überzeuge wieder.

Analyst Klaus Ringel von der Quirin Bank sieht die guten Nachrichten vor allem in der Entwicklung des Polisilizium-Geschäfts, das weiter von einer hohen Nachfrage bei gleichzeitig steigenden Verkaufspreisen getragen werde. Er rechnet am 1. August mit einem guten Quartalsbericht. Der positive Einmaleffekt, der den Kassenbestand von Wacker anschwellen lasse, sei dann noch das Sahnehäubchen. Ringel fühlt sich in seiner positiven Einschätzung bestätigt und bleibt bei Kursziel 110 Euro.

Am Vortag hatte sich die Deutsche Bank bereits positiv zu der Aktie geäußert und eine kurzfristige Kaufgelegenheit ausgemacht. Mit einer solchen Handelsempfehlung können Analysten des deutschen Branchenprimus eine kurzfristige Investmentidee innerhalb ihrer langfristigen Bewertungen aussprechen. Analyst Alexander Karnick glaubt, dass das Polysilizium-Geschäft von einer anhaltend hohen Auslastung profitieren sollte. Hinzu komme eine saisonale Erholung bei Chemieanbietern im zweiten Quartal. Gleichzeitig dürfte der Druck durch die Rohstoffpreise nachlassen. Daher riet er kurzfristig zum Kauf, sieht auf längere Sicht aber weiter eine Halteposition./fat/ag