dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 23.05.2013
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.05.2013
AAREAL BANK
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Aareal Bank
AIR BERLIN
HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Air Berlin
AIXTRON
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Aixtron
AIXTRON
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron
AIXTRON
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron
ALLIANZ
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz SE
ASML
FRANKFURT - Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für ASML
BAYER
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Bayer
BEIERSDORF
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Beiersdorf
BURBERRY
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Burberry
CARREFOUR
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Carrefour
CELESIO
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Celesio
CISCO
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Cisco
COMMERZBANK
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat für Commerzbank
CONTINENTAL
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Continental
DAIMLER
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Daimler
DRILLISCH
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Drillisch
EADS
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für EADS
GEA GROUP
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gea Group
GLENCORE XSTRATA
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Glencore Xstrata
HANNOVER RÜCK
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Hannover Rück
HANNOVER RÜCK
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Hannover Rück
HEIDELBERGCEMENT
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für HeidelbergCement
HENKEL
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Henkel
HEWLETT PACKARD
LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Hewlett-Packard
INDITEX
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Inditex
K+S
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat K+S
MERCK KGAA
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Merck KGaA
MTU
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für MTU
MUNICH RE
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Munich Re
MUNICH RE
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Munich Re
PORSCHE
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Porsche SE
ROCHE
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Roche
RYANAIR
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Ryanair
SANOFI
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Sanofi
SIEMENS
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Siemens
SKY DEUTSCHLAND
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Sky Deutschland
SMA SOLAR
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat SMA Solar
SOFTWARE AG
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Software AG
THOMAS COOK
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Thomas Cook
VESTAS
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Vestas
VODAFONE
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Vodafone
/he
Telecom Italia lässt sich Zeit: Entscheidung über Festnetztochter später
ROM (dpa-AFX) - Telecom Italia will bei seiner Festnetz-Tochter nichts übers Knie brechen. Der Verwaltungsrat werde erst in einer Woche eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Abspaltung treffen, teilte der italienische Telekomkonzern am Donnerstag mit. Die Tochter wird Kreisen zufolge von Telecom Italia mit 14 Milliarden Euro bewertet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des neuen Unternehmens namens Opac dürfte in diesem Jahr um 1,6 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro sinken, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf ihr vorliegende interne Dokumente berichtet.
Der Umsatz soll demnach um 0,3 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro sinken. Die Bewertung von Opac mit dem sechsfachen Ebitda verstehe sich ohne Berücksichtigung von Schulden. Am Donnerstag sollte der Verwaltungsrat des italienischen Telekomkonzerns den Kreise zufolge ursprünglich abschließend über den Abspaltungsplan zu diskutieren./he
Kurzlaufende US-Anleihen unverändert - langlaufende Bonds legen zu
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Zwei- und fünfjährige Anleihen zeigten sich unverändert. Langläufer legten moderat zu. Die Aussicht auf weitere Anleihekäufe der US-Notenbank Fed und schwache Börsen in Asien und Europa hatten die Kurse zunächst deutlich steigen lassen. Nach besser als erwartet ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt sowie starken Daten vom US-Immobilienmarkt stieg die Risikofreude wieder etwas. Die Gewinne bei den Festverzinslichen bröckelten daher etwas ab.
Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen zeigten sich unverändert bei 98 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,90 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 5/32 Punkte auf 97 16/32 Punkte und rentierten mit 2,03 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 14/32 Punkte auf 93 26/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,20 Prozent./ck/he
Devisen: Euro baut im US-Handel Gewinne aus
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
Eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern der Eurozone sorgte am Devisenmarkt für eine handfeste Überraschung und verlieh der Gemeinschaftswährung neuen Auftrieb. Im Mai hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager zum zweiten Mal in Folge aufgehellt. Der am Devisenmarkt stark beachtete Einkaufsmanagerindex für die Eurozone war sogar deutlich stärker als erwartet gestiegen. Nach Einschätzung von Experten der Allianz lässt die jüngste Stimmungsaufhellung auf eine sachte konjunkturelle Erholung schließen./ck/he
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 807.929 (Mittwoch: 839.186) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 325.187 (379.012), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 482.742 (460.174). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,67 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Bank (37.700/20.497), Deutsche Telekom (15.084/23.943) und UBS (12.455/26.531)./DP/he
Royalty beißt bei Elan weiter auf Granit: Auch erhöhtes Angebot abgelehnt
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Elan-Führung lässt sich auch durch mehr Geld nicht beirren: Das angehobene Übernahmeangebot des Investors Royalty Pharma für das irische Biotechunternehmen sei immer noch deutlich zu niedrig, teilte Elan am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat habe den Vorschlag daher einstimmig abgelehnt. Die Amerikaner hatten am Montag ihr Gebot auf 12,50 US-Dollar je Aktie angehoben. Die Iren hatten sich zuvor mit Händen und Füßen gegen die Übernahme gewehrt. Zuletzt hatte Elan einen teuren Lizenzkauf angekündigt in dem Versuch, sich unattraktiver zu machen. Davor hatte das Unternehmen einen milliardenschweren Aktienrückkauf in die Wege geleitet. Zudem wollen die Iren mehr als eine Milliarde Dollar in den Kauf von Medikamenten oder ganzen Unternehmen stecken.
Das neue Angebot von Royalty enthielt auch eine Warnung an die Aktionäre von Elan: Sollte die außerordentliche Hauptversammlung dem vom Mangement geplanten Lizenzkauf oder irgendeiner anderen der vorgeschlagenen Maßnahmen zustimmen, werde das Angebot zurückgezogen. Darüber werden die Elan-Aktionäre nun am 17. Juni entscheiden./he
KORREKTUR/ROUNDUP/Staatssekretär: Kein Haftungsrisiko bei Eon-Übernahme
(Berichtigt wurde im 3. Absatz, 2. Satz das Vorhandensein einer Patronatserklärung. Diese gibt es nicht rpt nicht.)
ERFURT (dpa-AFX) - Thüringen hat nach Angaben von Innenstaatssekretär Bernhard Rieder kein finanzielles Risiko durch die Übernahme der Eon
Der für die Übernahme gegründete Kommunalverband musste für das Geschäft Kredite über rund 946 Millionen Euro aufnehmen. Die Kreditfähigkeit war dem KET nach Prüfung durch das Landesverwaltungsamtes bescheinigt worden.
Es sei wichtig, dass die Regierung im Parlament erklärt habe, es gebe durch das Energie-Projekt kein Finanzrisiko für das Land, sagte der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich. Rieder hatte erklärt, es gebe bei den Kreditverträgen keine Patronatserklärung Thüringens - sie würde bedeuten, dass das Land einspringt, wenn die beteiligten Kommunen ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen können.
Eine Klausel im Kreditvertrag mit der Landesbank Hessen-Thüringen soll nach Angaben des Linke-Abgeordneten Frank Kuschel besagen, dass bei Bedenken der EU der vergebene Kommunalkredit in einen normalen, marktübliche Kredit umgewandelt werden könne. Das Kreditrisiko schätzte der Abgeordnete als gering ein. Die Zinsdifferenz zwischen beiden Varianten liege derzeit zwischen 0,7 und 0,9 Prozentpunkten.
Mitte Mai war der Verkauf der Eon Thüringer Energie AG komplett abgeschlossen worden. Nachdem die Thüringer Kommunen bereits im März die Mehrheit an dem Regionalversorger übernommen haben, wurde die Münchner Thüga AG mit gut 15 Prozent der Aktien Gesellschafter des Unternehmens./ro/DP/stw
Islands neue Regierung setzt EU-Verhandlungen aus
REYKJAVIK (dpa-AFX) - Die neue isländische Mitte-Rechts-Regierung will vorerst nicht weiter mit Brüssel über eine EU-Mitgliedschaft verhandeln. Er setze die Gespräche aus, sagte der neue Regierungschef Sigmundur Davíd Gunlaugsson von der liberalen Fortschrittspartei am Donnerstag nach seiner Amtseinführung in Reykjavik.
Am Mittwoch hatte Gunlaugsson erklärt, die Verhandlungen mit Brüssel könnten erst weitergehen, wenn die Isländer dem in einem Referendum zugestimmt hätten. Ein Datum für eine EU-Volksabstimmung nannte er nicht.
Gunlaugsson (38) machte den Chef der konservativen Unabhängigkeitspartei, Bjarni Benediktsson (43), zu seinem Finanzminister. Dem Koalitionskabinett gehören drei Frauen an, darunter Hanna Birna Kristjansdottir als Innenministerin.
Konservative und Liberale hatten die Parlamentswahlen am 27. April klar gewonnen. Die abgewählte Mitte-Links-Regierung hatte 2009 Verhandlungen mit der EU aufgenommen. Im Jahr zuvor war das Land wegen eines Bankenkollapses in eine Finanz- und Wirtschaftskrise gestürzt. Eine große Mehrheit der Isländer lehnt Umfragen zufolge einen EU-Beitritt ab./lsm/DP/stw
Streit um Sendelizenz für Sat.1 vor Gericht
LÜBECK (dpa-AFX) - Im Rechtsstreit um die Vergabe einer neuen Sendelizenz für Sat.1 wird erst in der kommenden Woche eine Entscheidung erwartet. Der Privatsender hatte sich wegen Unstimmigkeiten um Drittsendezeiten von seinem bisherigen Lizenzgeber, der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz, getrennt und eine neue Genehmigung von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein erhalten. Gegen diesen Wechsel haben zwei Landesmedienanstalten vor dem Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein geklagt. Am Donnerstag gab es beim Prozess in Lübeck noch keine Entscheidung. Sie soll voraussichtlich Anfang nächster Woche schriftlich verkündet werden.
In der Verhandlung am Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht ging es vor allem um zwei Fragen: Darf ein Sender während der Laufzeit seiner Lizenz einfach so von einem Aufsichtsgremium zum anderen wechseln? Und was geschieht in dem Fall mit den Sendezeiten für die mit ihm verbundenen Drittsender? Zudem wurde infrage gestellt, ob sich Landesmedienanstalten gegenseitig verklagen dürfen. Darum stritten sich vor Gericht die Landesmedienanstalten von Rheinland-Pfalz und Hessen sowie die beiden privaten Programmanbieter TV IIIa GmbH und News Pictures GmbH aus Mainz mit der norddeutschen Medienanstalt und dem Fernsehsender der ProSiebenSat.1Media AG
Die Kläger aus Hessen und Rheinland-Pfalz vertraten die Auffassung, Sat.1 hätte nicht zu der Medienanstalt im hohen Norden wechseln dürfen, weil die Lizenz noch bis Ende Mai 2020 lief. Wegen eines Streits um die Auswahl unabhängiger Anbieter durch die LMK, denen Sat.1 Sendezeiten einräumen muss, hatte der Sender die Lizenz zurückgegeben und bei den Medienwächtern im Norden eine neue beantragt.
Für die zwei betroffenen Unternehmen TV IIIa und News & Pictures bedeute das massive wirtschaftliche Verluste, sagte Geschäftsführer Josef Buchheit am Donnerstag. Sie produzieren Formate wie das Wissensmagazin 'Planetopia', das Morgenmagazin 'Weck up' oder das Regionalmagazin '17:30 Sat.1 live' für Rheinland-Pfalz und Hessen. Für die Ausstrahlung dieser Sendungen werden sie von Sat.1 bezahlt. Ihr Vorwurf: Sat.1 habe den Lizenzgeber gewechselt, um ihm nicht genehme Drittsender loszuwerden. Diesen Vorwurf wiesen die Anwälte der ProSiebenSat.1-Gruppe zurück. Auswirkungen auf das bundesweite Programm des Senders haben der Lizenzwechsel und der Streit nicht./ems/DP/stw
Deutsche Anleihen drehen ins Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben anfängliche Kursgewinne am Donnerstag wieder abgeben müssen. Robuste Konjunkturdaten aus den USA hätten die Risikofreude gehoben, sagten Händler. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future
Nachdem die als besonders sicher geltenden deutschen Staatstitel zum Handelsauftakt wegen schwacher Konjunkturdaten aus China noch deutlich zulegen konnten, änderte sich das Bild im Handelsverlauf immer deutlicher. Überraschend gute Stimmungswerte aus dem Industriesektor des Euroraums und robuste Daten vom Arbeits- und Häusermarkt in den USA lockten Investoren etwas aus der Defensive und drückten den Bund-Future letztlich ins Minus./hbr/stw
Aktien Lateinamerika Schluss: Uneinheitlich
MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Lateinamerika haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Der Ibovespa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow dämmt Verluste fast komplett ein
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial
Die Daten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager war unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten gesunken, die Wachstum signalisiert. Dies löste vor allem in Japan deutliche Verluste aus. Der Nikkei-225-Index
AUSBLICK VON HP BEFLÜGELT DIE AKTIE
Nachdem sehr starke Daten vom Immobiliensektor aus den USA den Markt erreichten, verbesserte sich die Stimmung an der Wall Street wieder. Sowohl die Hauspreise im März als auch die Neubauverkäufe im April waren überraschend deutlich gestiegen.
Auftrieb gab zudem auch der starke Ausblick des Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard (HP)
BANKWERTE ERHOLEN SICH TEILWEISE
Bankenwerte, die zum Handelsauftakt sehr schwach gewesen waren, erholten sich bis Börsenschluss. So fielen im Dow die Aktien der Bank of America
Im Blickpunkt standen auch die Anteilsscheine von Ford
Aktien New York Schluss: Dow dämmt Verluste fast komplett ein
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial
Die Daten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager war unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten gesunken, die Wachstum signalisiert. Dies löste vor allem in Japan deutliche Verluste aus. Der Nikkei-225-Index
Nachdem sehr starke Daten vom Immobiliensektor aus den USA den Markt erreichten, verbesserte sich die Stimmung an der Wall Street wieder. Sowohl die Hauspreise im März als auch die Neubauverkäufe im April waren überraschend deutlich gestiegen./ck/he
Aktien New York: Dow dreht ins Plus - Immobiliendaten hellen Stimmung auf
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial
Der breit gefasste S&P-500-Index
Die Daten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager war unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten gesunken, die Wachstum signalisiert. Dies löste in Asien und vor allem in Japan deutliche Verluste aus. Der Nikkei-225-Index
Nachdem sehr starke Daten vom Immobiliensektor aus den USA den Markt erreichten, verbesserte sich die Stimmung wieder. Sowohl die Hauspreise im März als auch die Neubauverkäufe im April waren überraschend deutlich gestiegen.
Auftrieb gab zudem auch der starke Ausblick des Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard (HP)
Bankenwerte, die sich zum Handelsauftakt sehr schwach entwickelt hatten, erholten sich in der ersten Handelstunde. So fielen im Dow die Aktien der Bank of America
Im Blickpunkt standen auch die Anteilsscheine von Ford
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Rekordjagd gestoppt - US-Geldpolitik und China
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Euphorie kam die kalte Dusche: Unsicherheiten über die US-Geldpolitik und enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag den Aktienmärkten einen Dämpfer verpasst. Der deutsche Leitindex Dax
Für den EuroStoxx 50
'HINTERTÜRCHEN FÜR NOTENBANKER GEHEN AUF'
US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Mittwoch mit seinen Aussagen erst die Börsen angefeuert, dann aber für Verunsicherung gesorgt. 'Er hat zwar sein Bekenntnis zum Gelddrucken erneuert, doch die Hintertürchen für die Notenbanker gehen langsam auf', fasste Sarah Brylewski von Gekko Markets die Aussagen des Fed-Chefs zusammen, die am Markt für ein Wechselbad der Gefühle gesorgt hatten. Bernanke hatte den Dax wie auch den Dow Jones Industrial am Mittwoch zunächst noch auf Rekordstände getrieben. Im späten US-Handel war dann jedoch vor allem der Aspekt eines möglicherweise gedrosselten Tempos bei den monatlichen Anleihekäufen der Notenbank in den Mittelpunkt gerückt.
Als weiteres Störfeuer machte Brylewski die schwächelnde Industrie Chinas aus. Der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex war im Mai erstmals seit sieben Monaten unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gesunken. 'Die Details des Einkaufsmanagerindex zeigen einen erschreckend schwachen Zustand der chinesischen Wirtschaft', kommentierte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank aus Liechtenstein. 'Da China aber selbst wichtige Impulse für die globale Wirtschaft hätte liefern sollen und diese ausfallen, ist es um die Weltkonjunktur in diesem Jahr nicht besonders gut bestellt.' Gitzel sieht demnach auch für die globalen Wachstumsprognosen Korrekturbedarf.
BÖRSIANER: 'EINFACH NUR GEWINNMITNAHMEN'
Es gab aber auch weniger pessimistische Stimmen. 'Weder Chinas Daten noch Bernankes Worte haben die Welt verändert', sagte Torsten Gellert vom Brokerhaus FXCM, der 'einfach nur Gewinnmitnahmen' an den bisher am stärksten gelaufenen Märkten konstatierte.
Europaweit besonders schwach präsentierten sich der Rohstoff- und Autosektor, gefolgt von ebenfalls überdurchschnittlichen Verlusten bei Bankentiteln. Vergleichsweise stabil hielten sich indes Papiere von Unternehmen mit Defensivqualitäten wie Versorger und Nahrungsmittelhersteller.
ANALYSTENKOMMENTAR STÜTZT MERCK
Meldungen zu einzelnen Unternehmen gingen fast komplett unter. Die Aktien des Pharmakonzerns Merck KGaA
Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 1,12 Prozent am Vortag auf 1,11 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 134,98 Punkte. Der Bund Future legte um 0,09 Prozent auf 144,43 Punkte zu. Der Kurs des Euro stieg auf 1,2938 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2888 (Mittwoch: 1,2923) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7759 (0,7738) Euro gekostet./gl/he
--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
Aktien Frankfurt Schluss: Rekordjagd gestoppt - US-Geldpolitik und China-Daten
FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Nach der Euphorie kam die kalte Dusche: Unsicherheiten über die US-Geldpolitik und enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag den Aktienmärkten einen Dämpfer verpasst. Der deutsche Leitindex Dax
ROUNDUP/Aktien New York: Dow dämmt Verluste ein - Immobiliendaten stützen
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial
Die Daten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager sank unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Dies löste in Asien und vor allem in Japan deutliche Verluste aus. Der Nikkei-225-Index
Nachdem sehr starke Daten vom Immobiliensektor aus den USA den Markt erreichten, verbesserte sich die Stimmung wieder. Sowohl die Hauspreise im März als auch die Neubauverkäufe im April waren überraschend deutlich gestiegen.
Auftrieb gab zudem auch der starke Ausblick des Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard (HP)
Bankenwerte, die sich zum Handelsauftakt sehr schwach entwickelt hatten, erholten sich in der ersten Handelstunde. So fielen im Dow die Aktien der Bank of America
Im Blickpunkt standen auch die Anteilsscheine von Ford
Aktien New York: Etwas schwächer nach schwachen chinesischen Wirtschaftsdaten
NEW YORK (dpa-AFX) - Unerwartet schwache Wirtschaftsdaten aus China haben am Donnerstag die US-Börsen belastet. Nachdem der Höhenflug bereits am Vorabend wegen Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke zur heimischen Geldpolitik gestoppt wurde, ging es nun etwas weiter abwärts. Der Dow Jones Industrial
Die Daten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager sank unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Dies löste in Asien und vor allem in Japan deutliche Verluste aus. Der Nikkei-225-Index
Der Notenbank-Chef war zwar Spekulationen über einen raschen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik entgegengetreten. Er schloss allerdings - abhängig von der Wirtschaftslage - ein gedrosseltes Tempo bei den monatlichen Anleihekäufen nicht aus. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und die Daten vom Immobiliensektor aus den USA waren allesamt besser als erwartet ausgefallen. Dies, zusammen mit einem starken Ausblick des Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard (HP)
Aktien New York Ausblick: Verluste nach weltweiter Aktienschwäche erwartet
NEW YORK (dpa-AFX) - Negative Vorgaben von den asiatischen und europäischen Börsen dürften die US-Aktienmärkte am Donnerstag zur Eröffnung klar ins Minus manövrieren. Händler verwiesen zur Begründung auf unerwartet schwache Konjunkturdaten aus China und Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke zur heimischen Geldpolitik. Der Future auf den Dow Jones Industrial
Bereits im asiatischen Handel hatten chinesische Wirtschaftsdaten massive Verluste ausgelöst und den Tokioter Nikkei-Index um mehr als sieben Prozent abstürzen lassen. Demnach war die Stimmung der Einkaufsmanager in China im Mai erstmals seit sieben Monaten unter die Schwelle von 50 gefallen und hatte einen schrumpfenden Industriesektor signalisiert. Experten hatten mit einem Wert über 50 gerechnet. Ein Investmentstratege relativierte jedoch die steile Abwärtsbewegung: 'Auf einem solch hohen Kursniveau kann jeder Grund zu Gewinnmitnahmen führen und wir hatten in den vergangenen 24 Stunden einige Gründe', sagte er mit Verweis auf Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke zur Geldpolitik.
Bernanke hatte am Vortag zwar Spekulationen über einen raschen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik gedämpft, allerdings auch ein gedrosseltes Tempo der monatlichen Anleihekäufe nicht ausgeschlossen. Er betonte jedoch auch, dass eine kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Voraussetzung dafür sei. Die vor rund einer halben Stunde veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe riefen hingegen kaum nennenswerte Marktreaktionen hervor. Sie waren im Vergleich zur Vorwoche um 23.000 auf 340.000 gesunken. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit 345.000 Anträgen gerechnet.
Unter den Einzelwerten dürften die Papiere von Hewlett-Packard klar im Mittelpunkt des Interesses stehen. Vorbörslich schossen die Titel zeitweise um mehr als 13 Prozent nach oben und notierten zuletzt knapp elf Prozent höher. Der PC- und Druckerhersteller hatte am Vorabend ein höher als vom Markt erwartetes Gewinnziel für das dritte Geschäftsquartal ausgegeben. Die Zahlen zum abgelaufenen Quartal fielen hingegen ernüchternd aus. HP leidet darunter, dass viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet-Computer greifen oder sich fürs Surfen im Web und Schreiben von E-Mails mit dem Smartphone begnügen. Der Umsatz büßte zehn Prozent auf 27,6 Milliarden Dollar ein und der Gewinn schrumpfte um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
Im Blickpunkt könnten auch die Anteilsscheine von Ford
Aktien Frankfurt: Dax-Rekordserie ausgebremst - US-Geldpolitik und China drücken
FRANKFURT (dpa-AFX) - Unsicherheiten über die Geldpolitik in den USA und enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben den Aktienmarkt am Donnerstag deutlich ins Minus gedrückt. Der Dax
FED-CHEF BERNANKE VERUNSICHERT AKTIENMARKT
Der US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Mittwoch mit seinen Aussagen bei den Anlegern für Verunsicherung gesorgt. 'Er hat zwar sein Bekenntnis zum Gelddrucken erneuert, doch die Hintertürchen für die Notenbanker gehen langsam auf', fasste Sarah Brylewski von Gekko Markets die Aussagen des Fed-Chefs zusammen, die am Markt für ein Wechselbad der Gefühle gesorgt hatten. Bernanke hatte den Dax wie auch den Dow Jones Industrial
Im späten US-Handel war jedoch vor allem der Aspekt eines möglicherweise gedrosselten Tempos bei den monatlichen Anleihekäufen der Notenbank in den Mittelpunkt gerückt. Dies nahm dem Markt Wind aus den Segeln. Auch am Donnerstag zeichnet sich eine schwache Eröffnung der Wall Street ab.
NIKKEI NACH REKORDJAGD EINGEBROCHEN - CHINA-SCHWÄCHE BELASTET
Als weiteres Störfeuer machte Brylewski die schwächelnde Industrie Chinas aus, die am Morgen bereits den japanischen Nikkei-225-Index
Der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex sank von April auf Mai um 0,8 Punkte auf 49,6 Zähler, und damit erstmals seit sieben Monaten unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. 'Die Details des Einkaufsmanagerindex zeigen einen erschreckend schwachen Zustand der chinesischen Wirtschaft', kommentierte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank aus Liechtenstein. 'Da China aber selbst wichtige Impulse für die globale Wirtschaft hätte liefern sollen und diese ausfallen, ist es um die Weltkonjunktur in diesem Jahr nicht besonders gut bestellt.' Gitzel sieht demnach auch für die globalen Wachstumsprognosen Korrekturbedarf.
MERCK KGAA NACH ANALYSTENSTUDIE EINZIGER DAX-GEWINNER
Europaweit besonders schwach präsentierte sich der Autosektor
Vergleichsweise stabil hielten sich dagegen defensivere Gesundheitstitel. Merck KGaA
AIXTRON-STRATEGIE GIBT KEINE IMPULSE
Die Aktien von Aixtron
--- Von Alexander Gibson, dpa-AFX ---
Draghi: Märkte haben wieder 'volles Vertrauen' in den Euro
LONDON (dpa-AFX) - EZB-Chef Mario Draghi sieht deutliche Fortschritte auf dem Weg aus der Euro-Krise. 'Wir können deshalb mit Sicherheit sagen, dass unsere Währungsunion heute wesentlich stabiler ist als noch vor einem Jahr', sagte Europas oberster Währungshüter am Donnerstagabend in London. Der Kollaps der Eurozone sei bei Anlegern kaum noch ein Thema. 'Die Märkte haben volles Vertrauen, dass der Euro eine starke und stabile Währung ist.'
Die schmerzhaften Reformen in den Krisenländern würden erste Früchte tragen, so der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter. 'Wir sehen dies zum Beispiel an den beeindruckenden Verbesserungen der Exportwirtschaften in Irland, Spanien und Portugal.' In den letzten beiden Staaten habe auch die Industrieproduktion zuletzt Hoffnungszeichen gezeigt.
Dennoch bleibe die Situation im Währungsraum herausfordernd, sagte Draghi. Die Wirtschaftsleistung schrumpfe seit sechs Quartalen. 'Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt schwach.'
Zudem forderte der EZB-Chef, bei der Bankenunion nicht locker zu lassen. Mit der gemeinsamen Aufsicht sei ein wichtiger erster Schritt gemacht. Um die Abhängigkeiten zwischen maroden Kreditinstituten und hochverschuldeten Staaten zu beseitigen, sei ein einheitlicher Abwicklungsmechanismus aber unverzichtbar. Ähnlich hatte sich gegen Mittag bereits der französische EZB-Direktor Benoit Coeure in Kopenhagen geäußert./hbr/he
Vernehmung von IWF-Chefin Lagarde wird Freitag fortgesetzt
PARIS (dpa-AFX) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat sich am Donnerstag wegen einer Finanzaffäre um Veruntreuung öffentlicher Gelder einer mehr als zwölfstündigen Vernehmung stellen müssen. Über den Verlauf des Verhörs durch Ermittler des französischen Gerichtshofs der Republik gab es nach dem Ende des Termins am Abend zunächst keine Angaben. Lagarde kündigte an, dass ihre Vernehmung an diesem Freitag fortgesetzt werde. Die 57-Jährige steht unter Verdacht, in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an den früheren Adidas
ROUNDUP: Finanzminister fordern Schranken im Steuerwettbewerb
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Finanzminister aus Bund und Ländern fordern schärfere Regeln gegen die Steuervermeidung von Unternehmen in ausländischen Oasen. Der 'internationale Steuerwettbewerb' sei wichtiges Thema bei der Jahrestagung der Minister in Wiesbaden, sagte der Vorsitzende der Runde, Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU), der Deutschen Presse-Agentur. Die Minister trafen sich am Donnerstagnachmittag informell bei einer Tour in den nahen Rheingau.
Bei der Hauptsitzung am diesem Freitag soll es auch um die Lage der öffentlichen Haushalte und die Steuerflucht privater Anleger in die Schweiz und andere Länder gehen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will über den Umgang mit Selbstanzeigen beraten.
'Ich sehe, dass jetzt auch Hochsteuerländer für bestimmte Bereiche Steueroasen einführen', sagte Schäfer. Er verwies auf sogenannte Patent- oder Lizenzboxen in den Niederlanden oder Großbritannien, in denen man Nutzungsgebühren steuergünstig verwalten lassen kann.
Die Bundesländer wollen, dass Schäuble deshalb in Brüssel Druck macht. Wenn sich diese Frage nicht EU-weit regeln lasse, müsse man mit nationaler Gesetzgebung handeln, sagte Schäfer. 'Es ist zum Beispiel die Frage, ob wir Lizenzgebühren nur dann als Betriebsausgaben anerkennen, wenn sichergestellt ist, dass im Empfängerland darauf derselbe Steuersatz erhoben wird.'
Die Finanzminister schätzen, dass dem Fiskus durch diese Steuergestaltung jährlich mehrere Milliarden Euro entgehen. Wenn dies unterbunden würde, 'müsste man nicht über eine Vermögensteuer und die Erhöhung des Spitzensteuersatzes reden', sagte Carsten Kühl (SPD), Finanzminister in Rheinland-Pfalz, dem 'Handelsblatt' (Freitag)./fko/DP/hbr
ROUNDUP 2: IWF-Chefin Lagarde wegen Veruntreuung vernommen
PARIS (dpa-AFX) - Im Verfahren um Veruntreuung öffentlicher Mittel haben französische Ermittler am Donnerstag IWF-Chefin Christine Lagarde in Paris vernommen. Die 57-Jährige soll als französische Ministerin eine Entschädigung von Hunderten Millionen Euro an den früheren Adidas
Lagarde, die von 2007 bis 2011 Wirtschafts- und Justizministerin in Frankreich war, hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen. Die Vernehmung vor dem französischen Gerichtshof der Republik dauerte mehrere Stunden.
Bei der Affäre geht es um den Verkauf des Sportartikelherstellers Adidas durch Tapie Anfang der 1990er Jahre. Er glaubte, bei dem Geschäft von der damaligen Staatsbank Crédit Lyonnais geprellt worden zu sein. Ein Schiedsgerichtsurteil gestand dem Ex-Minister 285 Millionen Euro Entschädigung zu. Inklusive Zinsen sollen 400 Millionen Euro geflossen sein.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte Lagarde das Verfahren nicht zulassen dürfen. Zudem habe die damalige Ministerin keinen Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Als brisant gilt der Fall, weil Tapie im französischen Präsidentschaftswahlkampf 2007 den siegreichen Kandidaten Nicolas Sarkozy unterstützte.
Frankreichs Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem äußerte sich am Donnerstag zurückhaltend zu den Ermittlungen. Lagarde sei nicht mehr Ministerin. Die Regierung engagiere sich nicht und lasse die Justiz ihre Arbeit machen, sagte sie dem Sender BFMTV.
Die IWF-Spitze stellte sich hinter Lagarde. 'Der Exekutivrat wurde über die Angelegenheit unterrichtet, auch kürzlich, und drückt weiterhin sein Vertrauen in die Fähigkeit der geschäftsführenden Direktorin aus, ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen', sagte IWF-Sprecher Gerry Rice in Washington. Lagardes diplomatische Immunität sei auf ihren Wunsch hin 'vor einiger Zeit' so weit ausgesetzt worden, dass sie in diesem Fall vor den französischen Behörden aussagen könne./gro/mcm/DP/hbr
IWF-Exekutivrat hat Vertrauen in Direktorin Christine Lagarde
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich hinter seine Direktorin Christine Lagarde gestellt. Das teilte der IWF-Sprecher Gerry Rice am Donnerstag anlässlich Lagardes Vernehmung in Paris über die Veruntreuung öffentlicher Mittel mit. 'Der Exekutivrat wurde über die Angelegenheit unterrichtet, auch kürzlich, und drückt weiterhin sein Vertrauen in die Fähigkeit der geschäftsführenden Direktorin aus, ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen', sagte Rice in Washington.
Lagardes diplomatische Immunität sei auf ihren Wunsch hin 'vor einiger Zeit' so weit ausgesetzt worden, dass sie in diesem Fall vor den französischen Behörden aussagen könne. Die 57-Jährige soll als französische Ministerin eine Entschädigung von Hunderten Millionen Euro an den früheren Adidas
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.05.2013 - 17.00 Uhr
Eurozone: Stimmung der Einkaufsmanager hellt sich spürbar auf
LONDON - Ein lang ersehnter Lichtblick für die seit eineinhalb Jahren schrumpfende Euroraum-Wirtschaft: Im Mai hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager zum zweiten Mal in Folge aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex, eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern, sei von April auf Mai um 0,8 Punkte auf 47,7 Zähler gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen Markit am Donnerstag in London mit. Die Stimmung verbesserte sich deutlich stärker als erwartet. Bankvolkswirte hatten nur mit 47,2 Punkten gerechnet.
Chinas Wirtschaft verliert an Fahrt
PEKING/FRANKFURT - Neue Konjunkturdaten aus China deuten auf einen Rückschlag in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hin. Der von der britischen Großbank HSBC ermittelte Index für die Stimmung der Einkaufsmanager sank von April auf Mai um 0,8 Punkte auf 49,6 Zähler, wie HSBC am Donnerstag in Peking mitteilte. Damit fällt der Index zum ersten Mal seit sieben Monaten wieder unter die Schwelle von 50 Punkten. Über dieser Grenze zeigt der Index Wachstum an, liegt er darunter, kann von einem schrumpfenden Industriesektor ausgegangen werden.
USA: Neubauverkäufe steigen deutlich stärker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat sei die Zahl um 2,3 Prozent auf 454.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 425.000 Häusern gerechnet.
USA: Hauspreise steigen mit Rekordtempo
NEW YORK - In den USA setzt sich die Erholung der Häuserpreise mit hohem Tempo fort. Im März stieg der FHFA-Hauspreisindex zum Vormonat um 1,3 Prozent, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mitteilte. Es ist der stärkste Anstieg, den die Agentur seit Anfang der 1990er Jahre gemessen hat. Ökonomen hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet.
USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geben deutlich nach
WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche gaben sie um 23.000 auf 340.000 Anträge nach, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Der deutliche Anstieg in der Vorwoche konnte allerdings nicht egalisiert werden. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit 345.000 Anträge gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt sank die Zahl leicht um 500 auf 339.500 Anträge.
Großbritannien schrammt an Rezession vorbei
LONDON - Die britische Wirtschaft ist im ersten Quartal wie zunächst gemeldet gewachsen und hat einen Rückfall in die Rezession vermieden. Im Zeitraum Januar bis März stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Das Amt bestätigte damit vorläufige Zahlen. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Schlussquartal 2012 war die britische Wirtschaft noch um 0,3 Prozent geschrumpft. Erst wenn eine Volkswirtschaft zwei Quartale in Folge schrumpft, sprechen Experten gemeinhin von einer Rezession.
DIHK senkt Wachstumsprognose - Geschäftserwartungen aber besser
BERLIN - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seine Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft nach unten korrigiert. Nachdem viele Unternehmen ihre aktuelle Lage weit schlechter beurteilten als zu Jahresbeginn, werde für das laufende Jahr nur noch ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Das teilte der DIHK am Donnerstag bei der Vorlage seiner Frühsommer-Konjunkturumfrage in Berlin mit.
EZB-Nowotny: EU-Kommission dürfte nächste Wachstumsprognose senken
WIEN - Der österreichische Notenbankchef Ewald Nowotny geht davon aus, dass die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für den Euroraum noch weiter zurücknehmen wird. Bereits in ihrer Frühjahrsprognose vom Mai geht die Kommission von einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 0,4 Prozent in diesem Jahr aus. 'Ich fürchte, dass noch schlechtere Zahlen von der EU-Kommission kommen werden', sagte Nowotny am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Für 2014 erwartet die Kommission derzeit ein Plus von 1,2 Prozent.
Frankreichs EZB-Direktor macht Druck bei Bankenunion
KOPENHAGEN - Frankreichs EZB-Direktor Benoit Coeure hat vor unausgegorenen Lösungen bei der angestrebten Bankenunion im Euroraum gewarnt. 'Wir können das Projekt nicht wieder halbfertig lassen', sagte der Notenbanker am Donnerstag laut Redetext in Kopenhagen. Coeure machte deutlich, dass es mit der gemeinsamen Bankenaufsicht in der Währungszone nicht getan sei. Die Europäische Zentralbank (EZB) bestehe darauf, dass der Aufsichtsmechanismus um weitere wichtige Elemente wie einen Abwicklungsfonds und eine Einlagensicherung ergänzt werde. 'Wir haben bedeutende Fortschritte gemacht, es liegt aber noch viel Arbeit vor uns.'
BGA-Präsident: Handelskrieg mit China gefährdet Aufschwung
BERLIN - Die deutschen Exporteure warnen eindringlich vor einem Handelskrieg der Europäischen Union (EU) mit China. 'Eine solche Zuspitzung würde den Aufschwung in Deutschland gefährden und damit auch Europa in den Abgrund stürzen', sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Gerade die hochverschuldeten Staaten in Südeuropa seien bei ihrem Weg aus der Schuldenkrise auf Wachstum angewiesen. Dafür sei ein freier Austausch von Waren, Dienstleistungen und Kapital notwendig. 'Wer Sand ins Getriebe wirft, handelt unverantwortlich', warnte Börner. Er hofft auf eine Einigung in letzter Minute im Zuge des bevorstehenden Staatsbesuches des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang.
Spanien muss höhere Zinsen für Kapital zahlen
MADRID/FRANKFURT (dpa-AfX) - Das rezessionsgeplagte Euroland Spanien muss bei der Schuldenaufnahme wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei einer Aufstockung dreier Staatsanleihen erhöhten sich am Donnerstag die zu zahlenden Renditen, wie aus Zahlen der spanischen Notenbank hervorgeht. Der Renditeanstieg folgt allerdings auf eine mehrmonatige Phase stetig rückläufiger Zinsen. Vor der Schuldenkrise lagen die Zinskosten jedoch deutlich tiefer.
/rob/jkr
EU-Kommission kündigt Steuerregeln für Konzerne an
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach der Entrüstung über die Steuertricks des US-Konzerns Apple
Vom nächsten Jahr an gelten für Banken bereits strengere Regeln. Die Geldhäuser in der EU müssen dann für jedes Land, in dem sie aktiv sind, ihre Gewinne, die gezahlten Steuern und staatliche Fördergelder offenlegen. 'Wir werden diese Pflicht auf große Konzerne und Unternehmensgruppen ausdehnen', sagte Barnier. Der EU-Kommissar ist für Gesetzesvorschläge in diesem Bereich zuständig.
Nach Angaben von Barniers Sprecherin sollen diese Vorgaben in eine bereits vorliegende EU-Gesetzesinitiative integriert werden. Diese schreibt Firmen vor, über ihre Aktivitäten im Umwelt- und Sozialbereich Rechenschaft abzulegen. Derzeit beraten EU-Parlament und Staaten darüber. Bis der Vorschlag Gesetz wird, dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern.
Der US-Konzern Apple hatte jüngst mit seiner Steuerstrategie für Entrüstung gesorgt. US-Politiker werfen Apple vor, über irische Tochterfirmen höheren Abgaben in den USA zu entgehen. Irland ist für seine niedrigen Steuersätze bekannt./mt/DP/jkr
USA: Neubauverkäufe steigen deutlich stärker als erwartet
WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat sei die Zahl um 2,3 Prozent auf 454.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 425.000 Häusern gerechnet.
Zudem fiel der Anstieg im Vormonat wesentlich stärker aus als zunächst berechnet. Im März hatten die Verkäufe um revidierte 3,5 Prozent (ursprünglich: 1,5 Prozent) zugelegt./hbr/jkr
Studie: Deutsche mit Doppelmoral bei Steuerbetrug
BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutschen legen beim Thema Steuerbetrug nach einer Studie Doppelmoral an den Tag: Sie fordern zwar Ehrlichkeit bei den Abgaben, meinen damit aber eher Reiche und Prominente und weniger sich selbst, wie eine Untersuchung im Auftrag der Minijob-Zentrale in Bochum ergab.
Nach der am Donnerstag bekanntgewordenen Umfrage hat fast jeder fünfte Bundesbürger (17 Prozent) schon einmal Schwarzarbeit genutzt, mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig sind der Forsa-Umfrage zufolge 65 Prozent überzeugt, dass Schwarzarbeit der Gesellschaft schade. 99 Prozent lehnen Steuerbetrug bei Wohlhabenden ab. Doch fast jeder Zehnte (neun Prozent) toleriere die gleichen Delikte bei Normalverdienern.
Die Minijob-Zentrale schätze, dass bis zu vier Millionen Haushalte einen Minijobber beschäftigen. Doch nur 250.000 seien offiziell angemeldet. 'Geht man davon aus, dass ebenso viele Bundesbürger Schwarzarbeit leisten, würde das bedeuten, dass jeder Zehnte im Land Wirtschaftskriminalität begeht', sagte der Leiter der Minijob-Zentrale, Erik Thomsen, der Tageszeitung 'Die Welt'./sl/DP/jkr
ROUNDUP: IWF-Chefin Lagarde wegen Veruntreuung vernommen
PARIS (dpa-AFX) - Im Verfahren um Veruntreuung öffentlicher Mittel haben französische Ermittler am Donnerstag IWF-Chefin Christine Lagarde in Paris vernommen. Die 57-Jährige soll als französische Ministerin eine Entschädigung von Hunderten Millionen Euro an den früheren Adidas
Lagarde, die von 2007 bis 2011 Wirtschafts- und Justizministerin in Frankreich war, hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen. Die Vernehmung vor dem französischen Gerichtshof der Republik dauerte mehrere Stunden.
Bei der Affäre geht es um den Verkauf des Sportartikelherstellers Adidas durch Tapie Anfang der 1990er Jahre. Er glaubte, bei dem Geschäft von der damaligen Staatsbank Crédit Lyonnais geprellt worden zu sein. Ein Schiedsgerichtsurteil gestand dem Ex-Minister 285 Millionen Euro Entschädigung zu. Inklusive Zinsen sollen 400 Millionen Euro geflossen sein.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte Lagarde das Verfahren nicht zulassen dürfen. Zudem habe die damalige Ministerin keinen Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Als brisant gilt der Fall, weil Tapie im französischen Präsidentschaftswahlkampf 2007 den siegreichen Kandidaten Nicolas Sarkozy unterstützte.
Frankreichs Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem äußerte sich am Donnerstag zurückhaltend zu den Ermittlungen. Lagarde sei nicht mehr Ministerin. Die Regierung engagiere sich nicht und lasse die Justiz ihre Arbeit machen, sagte sie dem Sender BFMTV./gro/DP/jkr
AKTIE IM FOKUS 2: Hewlett Packard (HP) springen hoch nach Zahlen und Ausblick
(neu: Schlusskurse)
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Hewlett-Packard (HP)
Am Vorabend hatte HP wegen Kosteneinsparungen ein höher als vom Markt erwartetes Gewinnziel für das laufende dritte Geschäftsquartal ausgegeben. Das Ergebnis je Aktie für das zweite Quartal war zudem ebenfalls besser als prognostiziert ausgefallen, auch wenn es im Jahresvergleich rückläufig gewesen war. Der Konzern hatte darunter gelitten, dass viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet-Computer greifen oder sich fürs Surfen im Web und Schreiben von E-Mails mit dem Smartphone begnügen.
S&P CAPITAL IQ HEBT KURSZIEL AN
Analystin Christin Armacost von S&P Capital IQ hob das Kursziel für die Aktie daraufhin von 22 auf 23 Dollar an und beließ die Einstufung auf 'Hold'. Der operative Gewinn je Aktie des Technologieunternehmens habe ihre Erwartung übertroffen, schrieb sie. Allerdings dürfte HP weiter unter der Schwäche in den Kernmärkten, konjunkturellem Gegenwind sowie einem steigenden Wettbewerbsdruck leiden. Kostensenkungen dürften aber die Margen stützen und den Cashflow verbessern.
HP sei fokussiert auf Gewinn und Cashflow und das zeige sich in den Ergebnissen, kommentierte Analystin Shannon Cross von Cross Research. Das Unternehmen sei in der Lage, die Margen und das Geschäft, das unter beträchtlichem Umsatzdruck leidet, voranzubringen. Ihr Aktienurteil lautet ebenfalls 'Hold'./ck/he
AKTIE IM FOKUS: Hewlett Packard (HP) springen hoch nach Zahlen und Ausblick
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Hewlett-Packard (HP)
Am Vorabend hatte HP wegen Kosteneinsparungen ein höher als vom Markt erwartetes Gewinnziel für das laufende dritte Geschäftsquartal ausgegeben. Das Ergebnis je Aktie für das zweite Quartal war zudem ebenfalls besser als prognostiziert ausgefallen, auch wenn es im Jahresvergleich rückläufig gewesen war. Der Konzern hatte darunter gelitten, dass viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet-Computer greifen oder sich fürs Surfen im Web und Schreiben von E-Mails mit dem Smartphone begnügen.
S&P CAPITAL IQ HEBT KURSZIEL AN
Analystin Christin Armacost von S&P Capital IQ hob das Kursziel für die Aktie daraufhin von 22 auf 23 Dollar an und beließ die Einstufung auf 'Hold'. Der operative Gewinn je Aktie des Technologieunternehmens habe ihre Erwartung übertroffen, schrieb sie. Allerdings dürfte HP weiter unter der Schwäche in den Kernmärkten, konjunkturellem Gegenwind sowie einem steigenden Wettbewerbsdruck leiden. Kostensenkungen dürften aber die Margen stützen und den Cashflow verbessern.
HP sei fokussiert auf Gewinn und Cashflow und das zeige sich in den Ergebnissen, kommentierte Analystin Shannon Cross von Cross Research. Das Unternehmen sei in der Lage, die Margen und das Geschäft, das unter beträchtlichem Umsatzdruck leidet, voranzubringen. Ihr Aktienurteil lautet ebenfalls 'Hold'./ck/he
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Gea Group auf 'Buy' - Ziel 30 Euro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gea Group
ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für Software AG auf 31 Euro - 'Neutral'
LONDON (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Software AG
ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Ziel für Drillisch auf 14 Euro - 'Hold'
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Drillisch
ANALYSE-FLASH: UBS senkt Celesio auf 'Sell' und Ziel auf 14 Euro
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS hat Celesio
ANALYSE: JPMorgan senkt Ziel für Commerzbank auf 8,74 Euro - 'Neutral'
LONDON (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan hat für Commerzbank
Mit dem Abschluss der 2,5 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung am 28. Mai sowie der Rückzahlung von Mitteln an den Rettungsfonds Soffin und die Allianz
Die rekordniedrigen europäischen Zinsen und die schwache Kreditnachfrage dürften laut Becerril vor allem die Profitabilität der Bereiche Mittelstand und Privatkunden auf die Probe stellen. Zudem blieben weitere Verluste in Randgeschäftsfeldern ein Grund zur Sorge. Er warte immer noch auf die Veräußerung von Vermögenswerten.
Gemäß der Einstufung 'Neutral' geht JPMorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten im Gleichklang mit dem vom Analystenteam beobachteten Sektor entwickeln wird./fri/gl/rum
Analysierendes Institut JPMorgan.
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für HeidelbergCement auf 64 Euro - 'Neutral'
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für HeidelbergCement
ANALYSE: Equinet belässt Aixtron auf 'Reduce' - Ziel 7 Euro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron
Leider habe der Konzern aber keinen Ausblick für wichtige Kennzahlen wie Umsatz und operativer Gewinn (EBIT) gegeben, monierte der Experte. Daher seien die jüngsten Unternehmenspläne schwer zu beurteilen. Von der heutigen Hauptversammlung erhofft sich Pehl mehr Details. In jedem Fall werde Aixtron im laufenden Jahr damit zu kämpfen haben, seine Barmittel zu bewahren und langfristig Marktanteile vom Hauptkonkurrenten Veeco zurückzugewinnen. Die Aktie sei zu hoch bewertet, solange sich die MOCVD-Nachfrage nicht deutlich erhole.
Entsprechend der Einstufung 'Reduce' rechnen die Analysten von Equinet mit einem Gesamtverlust der Aktien in den kommenden zwölf Monaten von null bis 10 Prozent./fri/gl/rum
Analysierendes Institut Equinet.
ANALYSE-FLASH: Citigroup hebt Ziel für Hannover Rück auf 62,80 Euro - 'Neutral'
LONDON (dpa-AFX) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Hannover Rück

