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21.11.2014

'FT': EU-Parlament will Google-Aufspaltung vorschlagen

BERLIN (dpa-AFX) - Das EU-Parlament will einem Zeitungsbericht zufolge die Aufspaltung des mächtigen Internet-Suchmaschinenbetreibers Google vorschlagen. In einem Antragsentwurf, aus dem die "Financial Times" am Freitag auf ihrer Internetseite zitierte, werde die Abtrennung der Suchmaschinen von anderen Geschäftsbereichen gefordert. Aus Parlamentskreisen in Brüssel hieß es am Freitagabend, eine solche Initiative des Europäischen Parlaments könne allenfalls ein Vorschlag an die EU-Kommission sein. Praktische Auswirkungen hätte ein derartiger Vorstoß nicht.

Die neue EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat angekündigt, hart gegen das US-Unternehmen vorzugehen. Google wird vorgeworfen, Konkurrenten wie Medienunternehmen und Onlinedienste in seiner Suchmaschine zu benachteiligen./sv/aha/DP/he

21.11.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 17.11.2014 bis 21.11.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 17.11.2014 bis 21.11.2014:

MONTAG

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Airbus von 62,50 auf 60,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Analyst David Perry begründete die Zielsenkung mit seinen leicht reduzierten Schätzungen. Nach einem schwierigen dritten Quartal sollten sich die Anleger auf verbesserte Aussichten und die attraktive Bewertung des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns konzentrieren, schrieb er in einer Studie vom Montag.

DEUTSCHE EUROSHOP AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Euroshop nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Der Betreiber von Einkaufszentren habe gute Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Er schraubte seine Erwartungen für 2015 leicht zurück, nachdem das Unternehmen nun das untere Ende der Zielspanne anpeilt.

K+S

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für K+S nach Zahlen von 26 auf 26,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Düngemittel- und Salzproduzent habe exzellente Ergebnisse für das dritte Quartal berichtet, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Montag. Den Ausblick habe das Kasseler Unternehmen wie erwartet angehoben.

MERCK KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Merck KGaA auf "Hold" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die vereinbarte Allianz mit dem US-Pharmakonzern Pfizer zur Entwicklung und Vermarktung von Krebs-Antikörpern sei bedeutend für den Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Montag. Denn Pfizer sei ein beeindruckender und finanzstarker Partner. Im Bereich Immun-Onkologie hinkten die Deutschen den darin führenden Unternehmen bislang noch etwas hinterher.

NOKIA

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Nokia nach Zahlen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 7,00 auf 5,80 Euro gesenkt. Es habe ihn enttäuscht, dass das finnische Unternehmen nun langfristig mit einer bereinigten Rendite von lediglich 8 bis 11 Prozent im Netzwerk-Bereich rechne, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Freitag. Dies impliziere einen gewissen Rentablilitätsdruck, nachdem Nokia in dieser Sparte in dritten Quartal eine Gewinnspanne von 13,5 Prozent erreicht habe. Das neue Unternehmensziel signalisiere ein langsameres Ausgabenwachstum der Mobilfunkbetreiber und den am Markt herrschenden Wettbewerb.

TALANX AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Talanx von 28,00 auf 26,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Accumulate" belassen. Analyst Philipp Häßler senkte seine Gewinnschätzungen in einer Studie vom Montag. Dies sei eine Reaktion auf den enttäuschenden Gewinnausblick des Versicherers für 2015, schrieb der Experte.

VIVENDI SA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Vivendi nach Zahlen von 23,40 auf 23,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Kernbereich Medien habe im dritten Quartal den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Christophe Cherblanc in einer Studie vom Montag. Das neue Kursziel begründete der Experte vor allem mit der etwas niedrigen Bewertung der Medien-Sparte des Mischkonzerns.

DIENSTAG

ALSTOM

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Alstom von 31 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Energiesparte werde nun nach dem Verkauf an GE nicht mehr in der Rechnungslegung berücksichtigt, sodass er die Profitabiliät und die Entwicklung der Barmittel besser bewerten könne, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Dienstag. Klepp hält die mittelfristigen Aussichten des Elektrotechnikkonzerns für vielversprechend.

ALSTRIA OFFICE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Alstria Office nach einer Unternehmenspräsentation auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,10 Euro belassen. Die Roadshow habe seine positive Einschätzung des Potenzials für nachhaltiges, operatives Gewinnwachstum (FFO) bestätigt, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Dienstag. Wegen steigender Finanzierungskosten habe er seine Schätzungen aber leicht gesenkt.

UNITED INTERNET AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für United Internet nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Der stabile Neukundenzuwachs sei für ein üblicherweise eher schwächeres drittes Quartal ein gutes Ergebnis, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Auch die Profitabilität habe positiv überrascht, der Umsatz habe im Rahmen der Erwartungen gelegen.

VODAFONE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Vodafone auf "Buy" mit einem Kursziel von 250 Pence belassen. Analyst Simon Weeden hob seine Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) der Jahre 2015 und 2016 an. Gründe dafür seien das gute organische Wachstum und positive Wechselkurseffekte, schrieb er in einer Studie vom Dienstag.

ZOOPLUS AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus auf "Buy" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Die Ergebnisse zum dritten Quartal seien stark gewesen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Das Geschäftsziel für die Gesamtleistung 2017 hält er für ambitioniert. Die Expansion werde aber die Margen belasten. Deshalb liege das Vorsteuerziel des Internethändlers für Heimtierbedarf unter seiner Prognose.

MITTWOCH

GAGFAH SA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gagfah nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die Bilanz für die ersten neun Monate 2014 sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Mittwoch. Zwar seien die Geschäftszahlen der ersten neun Monate des Jahres kurzfristig keine Kurstreiber, zeigten jedoch eindeutig, dass das Immobilienunternehmen seinen Aufwärtstrend fortsetze.

GLENCORE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Glencore <8GC.FSE> von 460 auf 435 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Sylvain Brunet kürzte in einer Studie vom Mittwoch seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) der Jahre 2014 und 2015 um 11 beziehungsweise 5,5 Prozent. Die Konjunktureintrübung im Sommer, die Dollar-Aufwertung und der schwächere Kupfermarkt hätten ihren Tribut gefordert.

SALZGITTER AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Salzgitter AG nach den Quartalszahlen der europäischen Stahlunternehmen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Das dritte Quartal sei für die Branche schwach ausgefallen, schrieb Analyst Michael Shillaker in einer Studie vom Mittwoch. Er wies darauf hin, dass sich die Ausblicke für die Untersektoren Karbonstahl/Eisenerz, Edelstahl/Nickel und Röhrenstahl erheblich voneinander unterschieden.

THYSSENKRUPP AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat ThyssenKrupp vor Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 15 auf 21 Euro angehoben. Mit der Bilanz für das Jahr 2013/14 werde der Stahlkonzern voraussichtlich das erste ausgeglichene Nettoergebnis seit vier Jahren vorlegen, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Mittwoch. Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 rechne er angesichts operativer Verbesserungen und Sparprogrammen damit, dass der bereinigte operative Gewinn (Ebit) um 33 Prozent höher ausfällt.

WIRECARD

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wirecard auf "Buy" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe sich hohe Ziele für 2015 gesteckt, lobte Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. Die Gewinndynamik

DONNERSTAG

BBVA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat BBVA nach der angekündigten Anteilserhöhung an der türkischen Bank Garanti auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,10 Euro belassen. Die Ausweitung der Beteiligung um 14,89 Prozent sei strategisch sinnvoll, schrieb Analyst Ignacio Sanz in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings erwarte er nur geringe Auswirkungen auf den Gewinn je Aktie.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fresenius nach einem Medienbericht über ein Kaufgebot für das Danone-Geschäft mit medizinischer Ernährung auf "Add" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Analyst Volker Braun geht von einem Kaufpreis von 4 Milliarden Euro aus. Dies sei angesichts eines seit Jahren stagnierenden operativen Ergebnisses nicht gerade günstig, schrieb er in einer Studie vom Donnerstag. Der Zukauf sei zudem komplex und dürfte von den Kartellbehörden genauestens unter die Lupe genommen werden, gab er zu bedenken.

HUGO BOSS

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Hugo Boss nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 106 Euro belassen. Die neuen langfristigen Wachstumsziele des Modekonzerns dürften die durchschnittlichen Erwartungen für die Branche klar übertreffen, schrieb Analyst Thierry Cota in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts dessen sowie wegen der im Sektor unterdurchschnittlichen Steuerquote sei eine etwas höhere Bewertung der Aktie im Vergleich mit den Wettbewerber-Papieren fair.

THYSSENKRUPP AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Das vierte Geschäftsquartal des Essener Industriekonzerns sei klar bessere als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Donnerstag. Den Ausblick bezeichnete er als ermutigend.

WIRECARD

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Wirecard von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 30 auf 40 Euro angehoben. Analyst Gerardus Vos rechnet laut einer Studie vom Donnerstag in den Jahren 2015/16 mit einem beschleunigten Wachstum beim operativen Ergebnis (Ebitda). Die Aktie des Zahlungsabwicklers dürfte sich daher überdurchschnittlich entwickeln. In diesem Jahr habe der Titel die hohen Erwartungen an das Geschäft mit mobilem Bezahlen und an das Wachstum in Asien verdauen müssen. Der Experte erhöhte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 und 2015 um 16 und 19 Prozent.

FREITAG

BAYER AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Bayer nach aktuellen Produktionszahlen der Chemiebranche auf "Outperform" mit einem Kursziel von 123 Euro belassen. Im September und Oktober habe die Produktionsmenge nach einem schwachen August in allen etablierten Märkten ebenso wie in einigen Schwellenländern wieder angezogen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Frühindikatoren signalisierten jedoch nur durchwachsene Aussichten für den Sektor.

BBVA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BBVA nach der Anteilsaufstockung an der türkischen Garanti Bank auf "Underweight" mit einem Kursziel von 8,35 Euro belassen. Auf den Gewinn je Aktie wirke sich die Transaktion neutral aus, schrieb Analystin Sofie Peterzens in einer Studie vom Freitag. Im Vergleich zu den Titeln der Konkurrenz sei BBVA teuer.

EON AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Eon nach Neunmonatszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die Dividende des Versorgers sei wohl nicht gefährdet, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran in einer Studie vom Freitag. Ungeachtet des schwächer als erwartet ausgefallenen Ausblicks in der Nordsee sei im Njord-Feld langfristig wohl trotzdem wieder mit einer Produktion zu rechnen. Die Belastungen aus dem schwachen Rubel seien nicht so stark, wie es den Anschein habe.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für FMC nach Zahlen von 45 Euro auf 50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Das dritte Quartal sei wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei das organische Wachstum des Dialyse-Anbieters zufriedenstellend gewesen.

RWE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für RWE nach Neunmonatszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Der Versorger habe qualitativ solide Kennziffern vorgelegt, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran in einer Studie vom Freitag. Die Auswirkungen des verzögerten Verkaufs der Öl- und Gastochter Dea seien unerheblich. Die Erwartungen an die Dividende 2014 dürften erfüllt werden.

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21.11.2014

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 21.11.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.11.2014

BASF SE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat BASF nach aktuellen Produktionszahlen der Chemiebranche auf "Outperform" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Im September und Oktober habe die Produktionsmenge nach einem schwachen August in allen etablierten Märkten ebenso wie in einigen Schwellenländern wieder angezogen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Frühindikatoren signalisierten jedoch nur durchwachsene Aussichten für den Sektor.

BAYER AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 123 Euro belassen. Insgesamt hätten die Unternehmen des Gesundheitssektors recht gute Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Branchenstudie vom Freitag. Das organische Umsatzwachstum sei stabil, die Kosten großteils unter Kontrolle und negative Überraschungen Mangelware.

BAYER AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Bayer nach aktuellen Produktionszahlen der Chemiebranche auf "Outperform" mit einem Kursziel von 123 Euro belassen. Im September und Oktober habe die Produktionsmenge nach einem schwachen August in allen etablierten Märkten ebenso wie in einigen Schwellenländern wieder angezogen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Frühindikatoren signalisierten jedoch nur durchwachsene Aussichten für den Sektor.

BBVA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BBVA nach der Anteilsaufstockung an der türkischen Garanti Bank auf "Underweight" mit einem Kursziel von 8,35 Euro belassen. Auf den Gewinn je Aktie wirke sich die Transaktion neutral aus, schrieb Analystin Sofie Peterzens in einer Studie vom Freitag. Im Vergleich zu den Titeln der Konkurrenz sei BBVA teuer.

BBVA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat BBVA nach der aufgestockten Beteiligung an der türkischen Bank Garanti auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 12,15 Euro belassen. Finanziell sei die Transaktion für die Spanier keine große Herausforderung, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Freitag. Aus strategischer Sicht seien die Auswirkungen bisher nicht eindeutig erkennbar. Omahen kündigte an, seine Schätzungen zu überprüfen.

C.A.T. OIL

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für C.A.T. Oil vor Zahlen für das dritte Quartal von 22 auf 17 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Buy" belassen. Vor dem Hintergrund der gesunkenen Ölpreise, des konjunkturellen Gegenwinds, der politischen Turbulenzen und des schwachen Rubels sei er vorsichtiger für die kommenden Quartale, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Er senkte deshalb für den Ölbohrtechnik-Spezialisten seine Schätzungen für Umsatz und operativen Gewinn (Ebitda) der nächsten drei Jahre. Die Aktie dürfte aber von dem möglichen Übernahmeangebot des mutmaßlich neuen Hauptaktionärs Joma Industrial Source profitieren.

CARL ZEISS MEDITEC AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Carl Zeiss Meditec vor endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2013/14 auf "Buy" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Der Jenaer Medizintechnik-Anbieter dürfte ein schwaches Geschäftsjahr hinter sich haben, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Das laufende Geschäftsjahr sollte in puncto Wachstum und Margen deutlich besser ausfallen.

CTS EVENTIM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat CTS Eventim vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Der Ticketvermarkter dürfte vor allem für den Bereich Live Entertainment sehr schwache Zahlen vorlegen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. Allerdings sollte dies vom starken Ticketing-Geschäft überkompensiert werden. Rabussier zufolge sind die Wachstumsperspektiven nach wie vor stark - vor allem in den neuen CTS-Märkten Frankreich, Spanien und Niederlande. Eine mögliche Kursschwäche nach den Zahlen biete eine attraktive Einstiegsgelegenheit.

DELTICOM

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Delticom nach endgültigen Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 22 auf 19 Euro gesenkt. Mit den finalen Kennziffern zum dritten Quartal habe der Online-Reifenhändler die vorläufigen Eckdaten bestätigt, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Freitag. Der reduzierte Ausblick für 2014 reflektiere die weiterhin schwierige Marktsituation und die schwache Entwicklung der Tochter Tirendo. Die Aktie dürfte den Boden allerdings erreicht haben.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 30 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Thomas Becker hob seine Gewinnschätzungen für den Halbleiterhersteller in den Jahren 2015 und 2016 an, wie er in einer Studie am Freitag schrieb. Hauptgründe seien neue Verträge mit Mediatek/LG sowie die guten Verkäufe des Apple iPhone 6.

DÜRR

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Dürr nach Zahlen von 70 auf 81 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das dritte Quartal des Herstellers von Fahrzeug-Lackieranlagen habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Das Wachstum dürfte sich wegen des guten Potenzials der übernommenen Homag fortsetzen.

ELRINGKLINGER AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat ElringKlinger nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 27 auf 31 Euro angehoben. Der Umsatz des Autozulieferers zum dritten Quartal habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Freitag. Deshalb habe er seine Schätzungen angehoben. Vor allem das Kerngeschäft habe sich stabil entwickelt und dürfte sich weiter verbessern.

EON AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Eon von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 13,50 Euro angehoben. Das Chance/Risiko-Verhältnis der Aktie des größten deutschen Energiekonzerns sei mittlerweile ausgeglichener, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Zudem könnte der Gewinn des Energiekonzerns von Kapazitätsmärkten vor allem in Großbritannien profitieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Am Kapazitätsmarkt können Kraftwerksbetreiber zusätzliche Einnahmen erzielen, weil sie anders als Solar- und Windanlagen immer eine gesicherte Stromleistung (Kapazität) anbieten können.

EON AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Eon nach Neunmonatszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die Dividende des Versorgers sei wohl nicht gefährdet, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran in einer Studie vom Freitag. Ungeachtet des schwächer als erwartet ausgefallenen Ausblicks in der Nordsee sei im Njord-Feld langfristig wohl trotzdem wieder mit einer Produktion zu rechnen. Die Belastungen aus dem schwachen Rubel seien nicht so stark, wie es den Anschein habe.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für FMC nach Zahlen von 45 Euro auf 50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Das dritte Quartal sei wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei das organische Wachstum des Dialyse-Anbieters zufriedenstellend gewesen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für FMC auf "Buy" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Insgesamt hätten die Unternehmen des Gesundheitssektors recht gute Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Tom Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Das organische Umsatzwachstum sei stabil, die Kosten großteils unter Kontrolle und negative Sonderfaktoren Mangelware.

FRESENIUS SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Fresenius nach Zahlen von 40 auf 46 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das dritte Quartal sei leicht besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Freitag. Er habe deshalb seine Schätzungen erhöht.

GEA GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Gea Group auf "Overweight" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Mit der Aktie des Anlagenbauers könnten Anleger inzwischen stark vom attraktiven Markt für Lebensmitteltechnik profitieren, schrieben die Analysten in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Die neue Aufstellung des MDax-Konzerns und die Einsparungen von 100 Millionen Euro sollten das operative Ergebnis (Ebit) bis 2017 deutlich antreiben.

HEIDELBERGCEMENT AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für HeidelbergCement von 65 auf 69 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Robert Muir rechnet laut einer Studie vom Freitag mit einer Erholung des Zementmarktes in Großbritannien und den USA. Er hob seine Gewinnschätzungen für den Baustoffkonzern der Jahre 2014 bis 2016 an.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Hugo Boss nach einem Investorentag von 107 auf 109 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Halten" belassen. Die vom Modeunternehmen angestrebten Ziele bis 2020 wirkten ambitioniert, seien aber realistisch, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Ein Risikofaktor sei, ob die Aufwertung der Kernmarke BOSS planmäßig gelinge.

INDITEX

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Inditex vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 26,60 Euro belassen. Die Modebranche habe eine schwierige Herbstsaison mit ungewöhnlich warmem Wetter hinter sich, schrieb Analyst Matthew Webb in einer Studie vom Freitag. Deshalb habe er seine Prognosen für den weltgrößten Bekleidungskonzern im Gesamtjahr 2014 reduziert.

INDUS HOLDING AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Indus Holding von 44,40 auf 44,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse der auf mittelständische Industrieunternehmen spezialisierten Beteiligungsgesellschaft für das dritte Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Freitag. Die mehrheitliche Übernahme des Maschinenbauers MBN dürfte von Beginn an positiv wirken.

K+S

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für K+S nach aktuellen Produktionszahlen der Chemiebranche auf "Underperform" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Im September und Oktober habe die Produktionsmenge nach einem schwachen August in allen etablierten Märkten ebenso wie in einigen Schwellenländern wieder angezogen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Frühindikatoren signalisierten jedoch nur durchwachsene Aussichten für den Sektor.

KION

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Kion nach Zahlen von 38 auf 35 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Add" belassen. Der Gabelstaplerhersteller habe ein solides drittes Quartal hingelegt, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Er reduzierte dennoch seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebita) der Jahre 2015 und 2016.

LINDE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Linde nach aktuellen Produktionszahlen der Chemiebranche auf "Outperform" mit einem Kursziel von 166 Euro belassen. Im September und Oktober habe die Produktionsmenge nach einem schwachen August in allen etablierten Märkten ebenso wie in einigen Schwellenländern wieder angezogen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Frühindikatoren signalisierten jedoch nur durchwachsene Aussichten für den Sektor.

MLP AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat MLP nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, das Kursziel aber von 4,50 auf 4,20 Euro gesenkt. Das dritte Quartal des Finanzdienstleisters sei trotz höherer Kosten besser als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Freitag. Dennoch sei für das Schlussquartal nur ein verhaltener Aufschwung im Neugeschäft zu erwarten. Der Experte reduziere seine Gewinnschätzung für das Gesamtjahr 2014.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Aktieneinstufung für MTU vor einem Investorentag auf "Hold" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Der Triebwerkshersteller dürfte seinen Gesamtjahresausblick bestätigen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Des Weiteren rechne er mit einigen detaillierten Aussagen zum kommenden Geschäftsjahr 2015.

NOKIA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Nokia nach einem Investorentag von 7,00 auf 6,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Ausblick des finnischen Netzwerkausrüsters habe nicht überrascht, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel begründete er mit der gesunkenen Branchenbewertung.

OSRAM

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Osram von 41 auf 40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Die Analysten hoben ihre Schätzungen für den bereinigten Gewinn 2015/16 des Lichttechnik-Unternehmens leicht an. Dies reflektiere die geringeren Verluste im Bereich L&C (Lampen & Komponenten) ebenso wie sinkende Kosten, schrieben sie in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Pfeiffer Vacuum auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 80 Euro belassen. Der Vakuumpumpenhersteller müsse im vierten Quartal einen Umsatz von 113,6 Millionen Euro erzielen, um das Gesamtjahresziel zu erreichen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Freitag. Dafür sei ein deutlicher Zuwachs im Halbleitergeschäft mit hoher Kapazitätsauslastung auch bei den margenstarken Turbopumpen notwendig - und auch möglich.

PHILIPS ELECTRONICS NV

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Philips Electronics von 26 auf 25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Management des niederländischen Elektronikkonzerns müsse das Effizienzprogramm schneller vorantreiben, um die Margen im kommenden Jahr wieder zurück in die Spur zu bringen, schrieben die Analysten in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Zudem müssten die für Philips relevanten Märkte anziehen, was sich derzeit schwierig gestalte.

QIAGEN NV

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Qiagen auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Insgesamt hätten die Unternehmen des Gesundheitssektors recht gute Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Branchenstudie vom Freitag. Das organische Umsatzwachstum sei stabil, die Kosten großteils unter Kontrolle und negative Sonderfaktoren Mangelware.

RWE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für RWE von 29,50 auf 29,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Aussagen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur gleichzeitigen Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken signalisierten eine moderate Politikveränderung, schrieb Analyst Stephan Wulf in einer Studie vom Freitag. Die handelnden Personen hätten wohl die Wichtigkeit eines verlässlichen deutschen Strommarktes erkannt.

RWE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat RWE von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 22,50 auf 26,00 Euro angehoben. Der Gewinn des zweitgrößten deutsche Energiekonzerns sollte von Kapazitätsmärkten vor allem in Großbritannien profitieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Am Kapazitätsmarkt können Kraftwerksbetreiber zusätzliche Einnahmen generieren, weil sie anders als Solar- und Windanlagen immer eine gesicherte Stromleistung (Kapazität) anbieten können. Ein weiterer Grund für das neue Votum sei die weit unterdurchschnittliche Entwicklung der RWE-Aktie in den vergangenen zwei Jahren.

RWE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für RWE nach Neunmonatszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Der Versorger habe qualitativ solide Kennziffern vorgelegt, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran in einer Studie vom Freitag. Die Auswirkungen des verzögerten Verkaufs der Öl- und Gastochter Dea seien unerheblich. Die Erwartungen an die Dividende 2014 dürften erfüllt werden.

SAF-HOLLAND

FRANKFURT - Die Commerzbank hat SAF-Holland nach positiven Nachrichten zum US-Lastwagenmarkt auf "Buy" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Ein Bericht des Forschungsinstituts FTR Associates vermeldet für den Oktober in den USA ein neues Allzeithoch bei den Auftragseingängen, sagte Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Freitag. Die Ergebnisse des Zulieferers für die Lkw-Industrie könnten von dieser Entwicklung profitieren und positiv überraschen.

SANOFI

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Sanofi nach einem Investorentag auf "Neutral" belassen. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass die Konsenserwartungen für die Wirkstoffforschung des Pharmaherstellers möglicherweise zu konservativ seien, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Freitag. Allerdings bestehe die Gefahr, dass die Markteinführung neuer Medikamente die bisherigen Mittel kannibalisiere.

SANOFI

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Sanofi nach einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 79 Euro belassen. Die Pipeline des französische Pharmakonzern werde unterschätzt, schrieb Analyst Peter Verdult in einer Studie vom Freitag. Wegen des Ausblicks für die Diabetes-Sparte bestehe aber noch Abwärtsrisiko für die allgemeinen Ergebniserwartungen in den Jahren 2015 bis 2019.

SAP SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für SAP nach Zahlen von 72 Euro auf 67 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die mit den Zahlen zum dritten Quartal angekündigten Wachstumsziele dürften eine Verschiebung der operativen Gewinnmarge (Ebit-Marge) sowie höhere Umsatzziele nach sich ziehen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Freitag.

SAP SE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für SAP nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 63,10 Euro belassen. Das dritte Quartal des Softwarekonzerns habe den Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Freitag. Mit der Akquisition von Concur sollte SAP die Ziele im Cloud-Geschäft übertreffen können. Das für 2017 formulierte Margenziel von 35 Prozent dürften die Walldorfer aber verfehlen.

SCHNEIDER ELECTRIC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Schneider Electric von 79 auf 77 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Nach den Zahlen zum dritten Quartal reduzierten die HSBC-Analysten ihre Schätzungen für 2015 bis 2016 leicht, wie es in einer am Freitag veröffentlichten Studie hieß.

SIEMENS AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Siemens von 102 auf 95 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In einer am Freitag veröffentlichten Studie erhöhten die Analysten ihre Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 wegen steigender Kapitalerträge um fünf Prozent, kürzten sie für 2016 aber um ebenfalls fünf Prozent.

SIEMENS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Siemens vor einem Investorentag auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 118 Euro belassen. Der Vorstand könnte weitere Informationen zum geplanten Verkauf von Randaktivitäten im Volumen von 20 Milliarden Euro liefern, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Die Aktie des Elektrotechnikkonzerns habe sich im bisherigen Jahresverlauf klar unterdurchschnittlich entwickelt und berge ein Aufwärtspotenzial von 118 Euro.

SKY DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Sky Deutschland nach endgültigen Zahlen von 6,75 auf 6,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Ergebnisse zum ersten Geschäftsquartal hätten den bereits vorgelegten Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Positiv wertet er den deutlichen Anstieg der Abonnentenzahl.

SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Software AG auf "Sell" mit einem Kursziel von 17,10 Euro belassen. Der Softwarehersteller könnte im vierten Quartal erneut deutlich enttäuschen, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Freitag. Rein optisch sei die Aktie attraktiv, die Sparte Business Process Excellence (BPE) sei aber immer noch hoch bewertet.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Stada nach Zahlen von 29,50 auf 28,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Umsatz sei im dritten Quartal wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Freitag. Die unsichere Entwicklung im Russlandsgeschäft des Generikaherstellers stehe einer Kurserholung momentan entgegen.

TALANX AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Talanx nach einer Konferenz von 30,70 auf 29,90 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Das schwierige Umfeld erschwere Vorhersagen über die Gewinnentwicklung des Versicherers, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Freitag. Das Management sei sich der Probleme bewusst und habe bei der Veranstaltung die vorsichtigen Ergebniserwartungen bestätigt, dürfte aber mit weiteren Optimierungsmaßnahmen die Profitabilität verbessern. Zudem werde das Erstversicherungsgeschäft (primary insurance) mit einem 30-prozentigen Abschlag zur Konkurrenz bewertet.

TALANX AG

HANNOVER - Die NordLB hat Talanx nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die Kennziffern zum dritten Quartal hätten nicht groß überrascht, wohl aber der Verkauf der Swiss-Life-Aktien, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Freitag. Den daraus resultierenden positiven Sondereffekt habe er nun in seinen Schätzungen für 2014 berücksichtigt. Zudem lobte Sack die erwartete Dividendenrendite des Versicherers von mehr als 5 Prozent.

THYSSENKRUPP AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat ThyssenKrupp nach einer Telefonkonferenz auf "Reduce" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Das operative Mindestgewinnziel von 2 Milliarden Euro sei ein "nächster Schritt" des Stahl- und Industriekonzerns, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Freitag. Die Aktie werde derzeit vor allem dadurch gestützt, dass sich Anleger um das Eisenerz-Geschäft des Konkurrenten ArcelorMittal sorgten.

THYSSENKRUPP AG

HANNOVER - Die NordLB hat ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Im vierten Quartal 2013/14 habe sich der positive Trend aus den Vorquartalen fortgesetzt, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Nachdem der Industriekonzern erstmals seit drei Jahren wieder einen Konzerngewinn präsentiert habe, fokussiere sich der Vorstand auf weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen, um der Trendwende Nachhaltigkeit zu verleihen. Fechner erwartet weitere Ergebnisverbesserungen in den kommenden Jahren.

THYSSENKRUPP AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 21,30 Euro belassen. Der Industriekonzern habe dank Sondereffekten ein ordentliches viertes Geschäftsquartal hinter sich, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Studie vom Freitag. An seinen Schätzungen änderte der Experte kaum etwas.

THYSSENKRUPP AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die zuletzt stets besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen stützten seine Einschätzung, dass die schmerzvolle Phase der Umstrukturierung den Konzern werthaltiger mache, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Freitag. Die Aktionäre könnten schrittweise wieder mit höheren Ausschüttungen rechnen.

THYSSENKRUPP AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat ThyssenKrupp nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Die kurz- und mittelfristigen Wachstumsziele des Stahlkonzerns seien intakt und zeigten das Potenzial für das Jahr 2015 und darüber hinaus, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Bisher habe eine rückläufige Nachfrage aus der Automobilindustrie und der Ölpreisverfall noch keine materiellen Auswirkungen auf den Auftragseingang gehabt. Insgesamt blieben aber Risiken mit dem Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung und auch beim Ölpreis erhalten. Ein operativer Gewinn (Ebit) von 2 Milliarden Euro bis 2017 halte er auch wegen steigender Margen im Segment Elevators für erreichbar.

UNILEVER NV

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Unilever NV nach dem jüngsten Kursanstieg von 32 auf 34 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der niederländische Konsumgüterhersteller dürfte von der Ankündigung des Konkurrenten Procter & Gamble profitieren, sein Markenportfolio deutlich zu reduzieren, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Er rechnet mit einer Fortsetzung der Ausschüttungspolitik und hob seine Dividendenprognose für 2014 an.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Volkswagen Vorzugsaktien auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 225 Euro belassen. Das angekündigte Investitionsprogramm des Autobauers sei etwas ambitionierter als gedacht, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag.

VOLVO B

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Volvo von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 90 auf 70 schwedische Kronen gesenkt. Analyst William Howlett kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie der Jahre 2014 und 2015 um 10 beziehungsweise 13 Prozent. Dies spiegele unter anderem die gestiegenen Kreditverluste in China wider, schrieb er in einer Studie vom Freitag.

XING AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Xing nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 140 Euro belassen. Die starke Wachstumsdynamik habe positiv überrascht, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Freitag. Der Betreiber der Online-Karriereplattform sei mit seinem Kerngeschäft auf gutem Weg. Silbe erhöhte seine mittelfristigen Schätzungen.

/he

21.11.2014

ROUNDUP: Bahn und Gewerkschaften verhandeln weiter - Vorerst kein Streik

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gute Nachricht für die Bahnkunden: Im Tarifkonflikt haben sich der Konzern und die beiden konkurrierenden Gewerkschaften EVG und GDL auf weitere Verhandlungen verständigt. Mit der Lokführergewerkschaft GDL will die Bahn bereits am kommenden Freitag in Berlin weiter verhandeln, mit der EVG soll es am 12. Dezember ein weiteres Treffen geben. "Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitagabend in Frankfurt.

Die Bahn hatte der GDL ein Angebot vorgelegt, das neben den Lokführern nunmehr auch die Zugbegleiter umfasste, nicht aber weitere Berufsgruppen wie Bordgastronomen oder Disponenten. Dies sei nun Sache weiterer Verhandlungen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Er sei weiterhin optimistisch, einheitliche Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften erreichen zu können. "Wir sind da sehr transparent."

Das 600 Seiten schwere Angebot der Bahn enthält nach Unternehmensangaben zahlreiche Neuerungen. Beiden Gewerkschaften seien für Zugbegleiter und Lokführer materiell gleiche Angebote vorgelegt worden, sagte Weber. Bis Ende 2016 sollen die Gehälter in drei Stufen um insgesamt 5 Prozent steigen, was nach Rechnung der GDL aber nur eine Jahreserhöhung von 2 Prozent ausmachen würde. Dazu kommen Einmalzahlungen und Weihnachtsgelderhöhungen mit sozialer Komponente sowie Regelungen zur Altersvorsorge und anderen Tarifthemen wie etwa dem Gesundheitsschutz. Zur Entlastung der Beschäftigten mit vielen Überstunden will die Bahn 200 zusätzliche Lokführer-Stellen schaffen.

GDL-Chef Weselsky hatte das neue Angebot der Bahn zum Auftakt zunächst als ernüchternd bezeichnet. Die drei Tarifparteien hatten sich nicht auf eine Basis für gemeinsame Verhandlungen einigen können.

"Wir sprechen weiter. Das ist die richtige und gute Nachricht", hatte Bahn-Personalvorstand Weber das knapp einstündige Treffen mit Vertretern der EVG bilanziert. Über Inhalte wurde nicht gesprochen. Die EVG schloss Streiks ihrer Mitglieder bis zum 3. Dezember aus. Dann werde die Tarifkommission der Gewerkschaft das Angebot der Bahn bewerten.

Das Bahn-Angebot ist so umfangreich, weil die Bahn die GDL und die EVG unter einen Hut bringen muss. Beide wollen für Beschäftigte in ein- und denselben Berufsgruppen verhandeln, die Bahn will aber unterschiedliche Regelungen verhindern. So hat sie etwa der EVG ein Angebot auch für die bei ihr organisierten Lokführer gemacht, der Lokführergewerkschaft auch Vorschläge für diejenigen Zugbegleiter, die sie vertritt.

GDL-Chef Weselsky ging extrem skeptisch in sein Treffen mit Weber. Es sehe danach aus, dass die Bahn nur ein zusätzliches Angebot für die Zugbegleiter gemacht habe, sagte Weselsky unmittelbar vor Verhandlungsbeginn. Es fehlten Angebote für die ebenfalls von der GDL vertretenen Bordgastronomen, Lokrangierführer, Disponenten und Instruktoren. "Wenn das nicht aufgeklärt wird, verhandeln wir über Schwachsinn."

Die Lokführergewerkschaft fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld für das Zugpersonal für zwölf Monate und eine von 39 auf 37 Stunden reduzierte Wochenarbeitszeit ab Januar 2015. Der Knackpunkt: Die GDL will für ihre Mitglieder beim gesamten Zugpersonal verhandeln, nicht nur für die Lokführer unter ihnen. Die Zugbegleiter werden aber auch von der EVG vertreten, die bislang in diesem Bereich alleine die Tarifverträge ausgehandelt hat.

Die EVG fordert in der laufenden Tarifrunde 6 Prozent mehr Lohn, pro Monat aber mindestens 150 Euro mehr. "Anstelle des monatlichen Mindestbetrags wurde uns eine Einmalzahlung angeboten", kritisierte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Das sei für die EVG völlig inakzeptabel.

Bahn-Manager Weber sagte: "Wir haben jetzt Gelegenheit, darüber nochmal nachzudenken." Er hält eine Einigung vor Weihnachten dennoch weiterhin für möglich: "Die Basis dafür ist unverändert gegeben."/hqs/bf/ceb/hoe/DP/he

21.11.2014

US-Anleihen mehrheitlich moderat im Plus - Renditen attraktiver als in Europa

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Freitag nach einem kaum bewegten Start mehrheitlich etwas zugelegt. Experten verwiesen auf die attraktiven Renditen der festverzinslichen Wertpapiere im Vergleich zu europäischen Titeln, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen bekräftigt hatte, um Mini-Inflation und Wirtschaftsschwäche zu bekämpfen. Zudem hatte Chinas Notenbank überraschend die wichtigsten Zinssätze gesenkt, um das schwächelnde Wachstum zu beleben.

Begünstigt wurde die Entwicklung an den amerikanischen Anleihemärkten von den abschmelzenden Gewinnen an der Wall Street, die noch zum Auftakt Rekordstände geliefert hatte.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 23/32 Punkten und rentierten mit 0,51 Prozent. Fünfjährige Anleihen legten um 3/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte zu. Ihre Rendite betrug 1,61 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 6/32 Punkte auf 99 13/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,32 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rückten um 22/32 Punkte auf 99 18/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 3,02 Prozent./gl/he

21.11.2014

GDL und Bahn verhandeln weiter

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt bei der Bahn sind Streiks zur Weihnachtszeit ein Stück unwahrscheinlicher geworden. Wie zuvor schon die Konkurrenz EVG willigte auch die Lokführergewerkschaft GDL am Freitag in eine Fortsetzung der Verhandlungen ein, und zwar bereits am kommenden Freitag in Berlin. "Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitagabend in Frankfurt.

Die Bahn hatte der GDL ein Angebot vorgelegt, das neben den Lokführern nunmehr auch die Zugbegleiter umfasste, nicht aber weitere Berufsgruppen wie Bordgastronomen oder Disponenten. Dies sei nun Sache weiterer Verhandlungen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Er sei weiterhin optimistisch, einheitliche Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften erreichen zu können. "Wir sind da sehr transparent." Bereits am Mittag hatte sich die Bahn mit der anderen Bahngewerkschaft EVG auf den 12. Dezember vertagt./ceb/DP/he

21.11.2014

Devisen: Euro rutscht unter 1,24 US-Dollar - Draghi-Aussagen belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine noch weitere Lockerung der Geldpolitik hat den Euro am Freitag deutlich belastet. Die Gemeinschaftswährung rutschte unter 1,24 US-Dollar und kostete im New Yorker Handel zuletzt 1,2391 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,2422 (Donnerstag: 1,2539) Dollar festgesetzt.

Bereits am Vormittag hatte EZB-Präsident Mario Draghi mit einer Rede für den Kursrutsch gesorgt. "Wir werden tun, was wir müssen, um Inflation und Inflationserwartungen so schnell wie möglich zu erhöhen, wie es unser Mandat der Preisstabilität von uns verlangt", versicherte der Notenbankchef auf einem Bankenkongress in Frankfurt. "Größe, Tempo und Zusammensetzung" von Wertpapierkäufen könnten angepasst werden. Ein Devisenexperte erwartet von der Dezember-Sitzung der EZB nun substanzielle Schritte, nachdem Draghi solche bisher nur angekündigt hatte.

Draghis jüngste Aussagen lassen die Tür für breitangelegte Anleihekäufe (quantitative Lockerung) weit offen. Damit könnte auch der besonders in Deutschland umstrittene Erwerb von Staatsanleihen vor der Tür stehen./gl/he

21.11.2014

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1 155 468 (Donnerstag: 719 916) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 694 180 (354 456), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 461 288 (365 460). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,50 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (40 676/92 286), Daimler (53 343/24 472) und Deutsche Bank (35 680/14 979)./be/DP/he

21.11.2014

RBS gesteht Fehler beim Bankenstresstest ein

LONDON (dpa-AFX) - Die größtenteils staatliche Royal Bank of Scotland (RBS ) hat einen Rechenfehler beim Stresstest der Bankenaufsicht EBA zugegeben. Statt wie bislang angenommen locker zu bestehen, ist die britische Großbank gerade so durchgekommen und hat von allen vier getesteten britischen Banken am schlechtesten abgeschnitten, zeigten die am Freitag veröffentlichen Zahlen. Die EBA sowie die Europäische Zentralbank (EZB) hatten im Oktober geprüft, ob Europas große Geldhäuser im Fall einer neuen Finanzkrise genug Eigenkapital hätten. Im sogenannten Stress-Szenario hatte die RBS irrtümlicherweise 4,2 Milliarden Euro Eigenkapital zu viel angegeben./ted/DP/he

21.11.2014

ROUNDUP 2: Burger King schaltet im Streit um Filialen Gericht ein

(neu: Medien-Info zu Widerspruch Yo-Ki)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Fast-Food-Kette Burger King will ihrem Franchise-Partner Yi-Ko die Nutzung der Marke gerichtlich verbieten lassen. "Wir können bestätigen, dass wir eine einstweilige Verfügung beim Landgericht München beantragt haben, und dass das Landgericht diese antragsgemäß heute erlassen hat", sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in München. Das Landgericht München wollte sich am Freitag auf Anfrage nicht äußern. Über den Antrag auf Einstweilige Verfügung berichtete auch "Focus Online".

Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Justizkreise berichtete, legte Yi-Ko Widerspruch gegen die Entscheidung des Landgerichts ein. Der Interimsgeschäftsführer von Yi-Ko, Dieter Stummel, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Der Sprecher von Burger King hatte zuvor gesagt, die einstweilige Verfügung stelle nur eine vorläufige Entscheidung dar, "diese kann durch Rechtsmittel angefochten werden".

Nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen hatte Burger King die Verträge mit dem größten deutschen Lizenznehmer Yi-Ko Holding fristlos gekündigt. Yi-Ko betreibt 89 Filialen mit insgesamt rund 3000 Beschäftigten, die seither um ihre Jobs bangen. Mit der Einstweiligen Verfügung will die Fast-Food-Kette durchsetzen, dass Yi-Ko das Firmenlogo von Burger King sowie Produktbezeichnungen nicht mehr nutzen darf.

Der Sprecher von Burger King sagte zudem, das Unternehmen arbeite "intensiv daran, diese Restaurants in eine neue Eigentümer- und Management-Struktur überführen zu können". Details ließ der Sprecher offen. Dem Vernehmen nach soll es aber bereits Interessenten geben.

Weil die Restaurants ab Freitag nicht mehr von Burger King beliefert werden sollten, dürften ihnen die Waren sehr bald ausgehen. Noch gebe es aber keine Meldungen über Schließungen, sagte Gastronomieexperte Guido Zeitler von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Er forderte Burger King und Yi-Ko auf, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Diese könnte auch sein, dass ein Investor ins Boot geholt werde. Im Falle einer Schließung müsse mit einer Insolvenz von Yi-Ko gerechnet werden. Dies könne allerdings auch eine Chance sein: Ein Insolvenzverwalter könne nach Lösungen suchen, Löhne und Gehälter wären vorerst gesichert, so Zeitler./csc/DP/he

21.11.2014

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordjagd geht dank Notenbanken weiter

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Gewinne an der Wall Street sind am Freitag im Handelsverlauf deutlich abgeschmolzen. Zum Börsenstart hatten die Notenbanken der Eurozone und Chinas noch für Rekordstände am US-Aktienmarkt gesorgt.

Auf Schlusskursbasis erreichten die Standardwerte-Indizes dennoch Höchststände. Der Leitindex Dow Jones Industrial verabschiedete sich 0,51 Prozent fester bei 17 810,06 Punkten ins Wochenende. Auf Wochensicht betrug das Plus knapp 1 Prozent. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es am Freitag letztlich um 0,42 Prozent auf 2063,50 Punkte nach oben. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rettete ein Plus von 0,22 Prozent auf 4251,32 Punkte ins Ziel und blieb damit auf dem höchsten Kursniveau seit dem Frühjahr 2000.

DRAGHI UND CHINAS NOTENBANK SORGEN FÜR AUFTRIEB

Zunächst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen bekräftigt, um Mini-Inflation und Konjunkturschwäche zu bekämpfen. Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt: Sie überraschte mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze, um das schwächelnde Wirtschaftswachstum des Landes zu beleben. Vorher hatten Volkswirte überwiegend mit einer Fortsetzung der Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen gerechnet. Marktbewegende US-Konjunkturdaten standen am Freitag nicht auf der Agenda. Unternehmensmeldungen kamen überwiegend von Konzernen aus der zweiten Reihe.

Die Anhebung der Quartalsdividende von 24 auf 28 US-Cent durch den Sportartikelhersteller Nike hatten Marktteilnehmer bereits erwartet. Entsprechend fehlten positive Impulse für die Aktien des Adidas-Rivalen , die mit plus 0,12 Prozent auf der Stelle traten. Am Vortag hatte der Chipkonzern Intel mit einer Dividendenerhöhung im kommenden Jahr positiv überrascht.

FOOT LOCKER SCHWACH TROTZ GUTER ZAHLEN - GAP SENKT AUSBLICK

Schlimmer als Nike traf es die Titel von Foot Locker mit minus 4,30 Prozent - trotz besser als erwartet ausgefallener Geschäftszahlen der Sportschuhkette. Die Aktien von Gap sackten um 4,19 Prozent ab. Am Vorabend nach Börsenschluss hatte der Einzelhändler seine Jahresziele gesenkt. Die Titel von GameStop brachen sogar um 13,05 Prozent ein. Der Videospiele-Händler hatte sein Gewinnziel für 2015 gekappt und damit die Analysten enttäuscht.

Es gab aber auch positive Nachrichten. Die Papiere von Ross Stores verteuerten sich um 7,32 Prozent. Mit ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr hatte die Bekleidungskette die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen.

ALIBABA SAMMELT MIT DOLLARANLEIHE 8 MILLIARDEN EIN

Der in New York gelistete chinesische Onlinehändler Alibaba zapfte nur zwei Monate nach dem spektakulären Börsendebut erneut den US-Finanzmarkt an. Alibaba sammelte mit dem Verkauf von Anleihen 8 Milliarden US-Dollar ein und muss Kreisen zufolge wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Die Emission ist die größte in US-Dollar notierte eines asiatischen Unternehmens. Die Aktien gewannen 0,93 Prozent./gl/he

21.11.2014

Aktien New York Schluss: Rekorde dank Notenbanken

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Gewinne an der Wall Street sind am Freitag im Handelsverlauf deutlich abgeschmolzen. Zum Börsenstart hatten die Notenbanken der Eurozone und Chinas noch für Rekordstände am US-Aktienmarkt gesorgt.

Auf Schlusskursbasis erreichten die Standardwerte-Indizes dennoch Höchststände. Der Leitindex Dow Jones Industrial verabschiedete sich 0,51 Prozent fester bei 17 810,06 Punkten ins Wochenende. Auf Wochensicht betrug das Plus knapp 1 Prozent. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es am Freitag letztlich um 0,42 Prozent auf 2063,50 Punkte nach oben.

Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rettete ein Plus von 0,22 Prozent auf 4251,32 Punkte ins Ziel und blieb damit auf dem höchsten Kursniveau seit dem Frühjahr 2000./gl/he

21.11.2014

Aktien New York: Gewinne schmelzen deutlich ab nach Rekordständen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Gewinne an der Wall Street sind am Freitag im Handelsverlauf deutlich abgeschmolzen. Zum Börsenstart hatten die Notenbanken der Eurozone und Chinas noch für Rekordstände gesorgt.

Zuletzt behauptete der US-Leitindex Dow Jones Industrial bei 17 798,41 Punkten ein Plus von 0,45 Prozent. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es noch um 0,42 Prozent auf 2061,30 Punkte nach oben. Beide Indizes waren nach den Schlusshochs vom Vortag zunächst auf Rekordstände gesprungen. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rettete ein Plus von 0,20 Prozent auf 4250,47 Punkte und blieb damit auf dem höchsten Kursniveau seit dem Frühjahr 2000.

Zunächst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen bekräftigt. Es sei beeindruckend, mit welcher Dringlichkeit Draghi sich für Maßnahmen zur Steigerung des Wachstums und der Inflation ausgesprochen habe, schrieb Greg Fuzesi von der US-Bank JP Morgan.

Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt: Sie überraschte mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze, um die schwächelnde Konjunktur des Landes zu beleben. Vorher hatten Volkswirte überwiegend mit einer Fortsetzung der Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen gerechnet. Marktbewegende US-Konjunkturdaten standen am Freitag nicht auf der Agenda. Unternehmensmeldungen kamen überwiegend von Konzernen aus der zweiten Reihe.

Die Anhebung der Quartalsdividende von 24 auf 28 US-Cent durch den Sportartikelhersteller Nike hatten Marktteilnehmer bereits erwartet. Entsprechend fehlten positive Impulse für die Aktien des Adidas-Rivalen , die mit minus 0,02 Prozent auf der Stelle traten. Am Vortag hatte der Chipkonzern Intel mit einer Dividendenerhöhung im kommenden Jahr positiv überrascht.

Schlimmer traf es die Titel von Foot Locker mit minus 3,84 Prozent - trotz besser als erwartet ausgefallener Geschäftszahlen der Sportschuhkette. Die Aktien von Gap sackten um 5,33 Prozent ab. Am Vorabend nach Börsenschluss hatte der Einzelhändler seine Jahresziele gesenkt. Die Titel von GameStop brachen sogar um 12,88 Prozent ein. Der Videospiele-Händler hatte sein Gewinnziel für 2015 gekappt und damit die Analysten enttäuscht.

Es gab aber auch positive Nachrichten. Die Papiere von Ross Stores verteuerten sich um 7,32 Prozent. Mit ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr hatte die Bekleidungskette die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen.

Der in New York gelistete chinesische Onlinehändler Alibaba zapfte nur zwei Monate nach dem spektakulären Börsendebut erneut den US-Finanzmarkt an. Alibaba sammelte mit dem Verkauf von Anleihen 8 Milliarden US-Dollar ein und muss Kreisen zufolge wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Die Emission ist die größte in US-Dollar notierte eines asiatischen Unternehmens. Die Aktien gewannen 1,54 Prozent./gl/he

21.11.2014

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit größtem Wochenplus des Jahres

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat mit einer fulminanten Rally am Freitag das größte Wochenplus seit gut einem Jahr eingefahren. Auslöser dafür waren Aussagen des europäischen Notenbankpräsidenten Mario Draghi und eine überraschende Zinssenkung in China. Der deutsche Leitindex verzeichnete mit einem Kurssprung von 2,62 Prozent auf 9732,55 Punkte den siebten Gewinntag in Folge und steht so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Auf Wochensicht ergab dies einen Gewinn von 5,18 Prozent - dies ist das größte Wochenplus seit Juli 2013. Für den MDax , den Index mittelgroßer Werte, ging es am Freitag um 1,83 Prozent auf 16 840,94 Punkte nach oben. Der TecDax der Technologiewerte rückte um 0,79 Prozent auf 1329,02 Punkte vor.

Am Vormittag hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) die Börsen befeuert. Der Währungshüter hatte auf einem Bankenkongress in Frankfurt abermals seine Handlungsbereitschaft bekräftigt, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. Ein weiterer positiver Impulse kam durch eine überraschende Zinssenkung in China. Laut Volkswirt Thomas Gitzel dürften sich nun die globalen Konjunkturaussichten aufhellen.

REKORDJAGD IN DEN USA GEHT WEITER

An den Börsen in New York beflügelten die EZB und die chinesische Notenbank die aktuelle Rekordjagd, so dass der Dax auch Rückenwind von der Wall Street erhielt. Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research sagte mit Blick auf das aktuelle Niedrigzinsumfeld: "Die Weihnachtsrally 2014 ist eine Rally mangels Alternative."

Angesichts der ansonsten relativ dünnen Nachrichtenlage und der nur spärlich bestückten Tagesagenda sorgen Analystenstimmen erneut für deutliche Kurbewegungen: Die Aktien von HeidelbergCement sprangen im Kielwasser eines positiven Kommentars mit plus 4,48 Prozent auf 60,17 Euro an die Dax-Spitze. Ebenfalls nach oben ging es für BASF -Aktien. Auch hier sorgte eine Studie nach aktuellen Produktionszahlen aus der Chemiebranche für Aufwind. Die Papiere verteuerten sich um 3,73 Prozent.

ADIDAS AM DAX-ENDE

Schwächster Wert im Dax waren die Titel des Sportartikelherstellers Adidas mit einem Plus von lediglich 0,18 Prozent. Händler sprachen unisono davon, dass Anleger nach dem steilen Anstieg der vergangenen Wochen nun Kasse machten.

Auch einige Werte aus dem Konsumgüter- und Pharmasektor hinkten dem Markt hinterher. Händlern zufolge werden diese Papiere von Anlegern eher in unsicheren Zeiten an der Börse gesucht, bei steigenden Kursen aber vernachlässigt. Henkel -Titel etwa legten um 0,72 Prozent zu.

EUROSTOXX 50 SCHNELLT IN DIE HÖHE

In Europa war die Börsenstimmung ebenfalls teils extrem gut: Der EuroStoxx 50 schnellte um 2,97 Prozent auf 3194,22 Punkte in die Höhe und in Paris zog der Leitindex ähnlich stark an wie der Dax. In London stieg der FTSE 100 um rund 1 Prozent und in den USA rückte der Dow Jones Industrial um 0,63 Prozent vor.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundesanleihen auf 0,65 (Vortag: 0,69) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,06 Prozent auf 138,11 Punkte. Der Bund Future gewann 0,26 Prozent auf 152,00 Punkte. Der Kurs des Euro fiel deutlich. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2422 (1,2539) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8050 (0,7975) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

21.11.2014

KORREKTUR/Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit größtem Wochenplus des Jahres

(Im 3. Satz wurde berichtigt: siebter rpt siebter Gewinntag in Folge)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat mit einer fulminanten Rally am Freitag das größte Wochenplus seit gut einem Jahr eingefahren. Auslöser dafür waren Aussagen des europäischen Notenbankpräsidenten Mario Dragh und eine überraschende Zinssenkung in China. Der deutsche Leitindex verzeichnete mit einem Kurssprung von 2,62 Prozent auf 9732,55 Punkte den siebter Gewinntag in Folge und steht so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Auf Wochensicht ergab dies einen Gewinn von 5,18 Prozent - dies ist das größte Wochenplus seit Juli 2013. Für den MDax , den Index mittelgroßer Werte, ging es am Freitag um 1,83 Prozent auf 16 840,94 Punkte nach oben. Der TecDax der Technologiewerte rückte um 0,79 Prozent auf 1329,02 Punkte vor./la/he

21.11.2014

Aktien Frankfurt Schluss: Dax mit größtem Wochenplus des Jahres - Geldpolitik

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Der Dax hat mit einer fulminanten Rally am Freitag das größte Wochenplus seit gut einem Jahr eingefahren. Auslöser dafür waren Aussagen des europäischen Notenbankpräsidenten Mario Dragh und eine überraschende Zinssenkung in China. Der deutsche Leitindex verzeichnete mit einem Kurssprung von 2,62 Prozent auf 9732,55 Punkte den fünften Gewinntag in Folge und steht so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Auf Wochensicht ergab dies einen Gewinn von 5,18 Prozent - dies ist das größte Wochenplus seit Juli 2013. Für den MDax , den Index mittelgroßer Werte, ging es am Freitag um 1,83 Prozent auf 16 840,94 Punkte nach oben. Der TecDax der Technologiewerte rückte um 0,79 Prozent auf 1329,02 Punkte vor./la/he

21.11.2014

ROUNDUP/Aktien New York: Notenbanken sorgen für Rekordstände

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Notenbanken haben der Wall Street am Freitag Rekordstände beschert. Im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche setzen die Währungshüter in der Eurozone und China noch stärker als bisher auf eine lockere Geldpolitik.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial sprang bis auf 17 894,83 Punkte hoch - anderthalb Stunden nach Handelsbeginn stand noch ein Anstieg um 0,69 Prozent auf 17 841,69 Punkte zu Buche. Der marktbreite S&P-500-Index erreichte bei 2071,46 Punkten ebenfalls einen Höchststand und gewann zuletzt 0,65 Prozent auf 2066,04 Punkte.

Beide Indizes hatten bereits am Donnerstag Schlussrekorde erreicht. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 stieg am Freitag um 0,37 Prozent auf 4257,60 Punkte und zeigte sich damit so stark wie seit dem Frühjahr 2000 nicht mehr.

Zunächst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen bekräftigt. Es sei beeindruckend, mit welcher Dringlichkeit Draghi sich für Maßnahmen zur Steigerung des Wachstums und der Inflation ausgesprochen habe, schrieb Greg Fuzesi von der US-Bank JP Morgan.

Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt: Sie überraschte mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze, um die schwächelnde Konjunktur des Landes zu beleben. Vorher hatten Volkswirte überwiegend mit einer Fortsetzung der Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen gerechnet. Marktbewegende US-Konjunkturdaten standen am Freitag nicht auf der Agenda. Unternehmensmeldungen kamen überwiegend von Konzernen aus der zweiten Reihe.

Gute Nachrichten gab es von Nike : Der Sportartikelhersteller und Adidas-Rivale hebt seine Quartalsdividende von 24 auf 28 US-Cent an. Dies hatten Marktteilnehmer so auch erwartet. Die Nike-Papiere gewannen bescheidene 0,33 Prozent. Bereits am Vortag hatte der Chipkonzern Intel mit einer Dividendenerhöhung im kommenden Jahr positiv überrascht.

Die Papiere von Ross Stores verteuerten sich um 6,65 Prozent. Mit ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr hatte die Bekleidungskette die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen.

Foot Locker übertraf mit seinen jüngsten Geschäftszahlen die Markterwartungen. Dennoch verloren die Titel der Sportschuhkette nach Anfangsgewinnen zuletzt 2,58 Prozent. Die Aktien von Gap gaben um 5,90 Prozent nach. Am Vorabend nach Börsenschluss hatte der Einzelhändler seine Jahresziele gesenkt hatte. Die Titel von GameStop sackten um 13,67 Prozent ab. Der Videospiele-Händler hatte sein Gewinnziel für 2015 gekappt und damit die Analysten enttäuscht.

Der in New York gelistete chinesische Onlinehändler Alibaba zapfte nur zwei Monate nach dem spektakulären Börsendebut erneut den US-Finanzmarkt an. Alibaba sammelte mit dem Verkauf von Anleihen 8 Milliarden US-Dollar ein und muss Kreisen zufolge wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Die Emission ist die größte in US-Dollar notierte eines asiatischen Unternehmens. Die Aktien gewannen 1,13 Prozent./gl/he

21.11.2014

Aktien New York: Notenbanken sorgen für Rekordstände

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Notenbanken haben den US-Börsen am Freitag Rekordstände beschert. Zunächst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche bekräftigt. Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt und überraschte die Anleger mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze.

Im frühen Handel sprang der Leitindex Dow Jones Industrial bis auf 17 894,83 Punkte hoch - zuletzt stand ein Anstieg um 0,82 Prozent auf 17 863,81 Punkte zu Buche. Der marktbreite S&P-500-Index erreichte bei 2071,46 Punkten ebenfalls einen Höchststand und gewann zuletzt 0,82 Prozent auf 2069,48 Punkte.

Beide Indizes hatten bereits am Donnerstag Schlussrekorde erreicht. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann am Freitag 0,63 Prozent auf 4268,76 Punkte und zeigte sich damit so stark wie seit dem Frühjahr 2000 nicht mehr./gl/he

21.11.2014

EUROSTOXX-FLASH: Gewinne weiter ausgebaut dank starker Wall Street

PARIS (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat am Freitag nach der starken Eröffnung an der Wall Street seine deutlichen Gewinne noch ausgebaut. Im Kielwasser von Rekordständen in New York legte der Leitindex der Eurozone am Nachmittag um 2,74 Prozent auf 3187,08 Punkte zu, was den höchsten Stand seit Anfang Oktober bedeutete.

Bereits am Vormittag hatte EZB-Präsident Mario Draghi seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche bekräftigt und die Anleger erfreut. Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt und überraschte mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze./gl/he

21.11.2014

WOCHENAUSBLICK: Dax mit guten Chancen auf Jahresendrally - Alternativen fehlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Glaube an eine Jahresendrally an den Aktienmärkten könnte den Dax in der neuen Woche weiter stützen. Wichtigste Treibmittel für die Börsen sind die robuste US-Wirtschaft und die Unterstützung durch die Notenbanken. Zweifel an der Wirksamkeit immer neuer geldpolitischer Maßnahmen hingegen rücken in den Hintergrund.

Damit bleiben die Börsenampeln auf Grün: "Bei den meisten großen Aktienindizes zeigt der Trend immer noch stramm nach oben", sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregine & Black. Einige Anleger sehen die Jahresendrally bereits gestartet.

ANLEGER BLENDEN RISIKEN AUS

Ein allzu stabiles Fundament indes hat der aktuelle Aufschwung beim Dax nicht. "Aktien werden momentan eher wegen des erheblichen Mangels an Alternativen gekauft denn aufgrund von überragenden Aussichten für Konjunktur und Unternehmensgewinne", sagte Daniel Saurenz von Feingold Research. "Die Gewinnentwicklung würde eine längere Rallypause rechtfertigen, doch wohin mit dem Geld?" Diese Frage stellten sich in Tagen negativer Zinsen für Großkunden immer mehr Anleger. Notgedrungen und mit mulmigem Gefühl stiegen sie dann in den Aktienmarkt ein. Die Weihnachtsrally 2014 sei deshalb eine Rally mangels Alternative.

Dabei blendeten die Anleger auch die aktuellen Brandherde wie etwa den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine weitgehend aus, sagte Analyst Jens Klatt von DailyFX. Zudem verblassten die Sorgen, wonach die vielen Konjunkturhilfen der Notenbanken nicht auf die Realwirtschaft durchschlagen könnten.

VOLL GEPACKTER KONJUNKTURKALENDER

Dabei hatten die Währungshüter zuletzt noch einmal ordentlich aufs Gaspedal gedrückt und so für gute Laune an den Märkten gesorgt. Die Notenbank Chinas etwa verringerte die wichtigsten Zinssätze und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, bekräftigte einmal mehr die Bereitschaft der Notenbank, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. Und auch mit Blick auf die US-Notenbank (Fed) waren zuletzt immer wieder Spekulationen aufgekommen, wonach die US-Leitzinsen trotz der robusten Wirtschaft eher später als früher wieder angehoben werden könnten. Denn die niedrige Inflation lässt der Fed noch etwas Spielraum für eine nicht allzu straffe Geldpolitik.

Der voll gepackte Konjunkturkalender für die neue Woche lässt dabei viel Raum für Gedankenspiele der Investoren: Gute Wirtschaftsdaten etwa könnten entweder die Hoffnung auf einen Aufschwung stärken oder Sorgen aufkommen lassen, dass die Notenbanken wieder auf die Bremse treten. Schlechte Konjunkturdaten wiederum könnten analog dazu entweder den Bären oder den Bullen an der Börse neues Futter liefern.

IFO-GESCHÄFTSKLIMAINDEX AM MONTAG

Bereits am Montag wird der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Daten aus den USA stehen dann vor allem zur Wochenmitte auf der Agenda. Es sind dies unter anderem die Auftragseingänge für langlebige Güter für Oktober und der Chicago Einkaufsmanagerindex sowie das von der Uni Michigan berechnete Verbrauchervertrauen für November. Die Daten ballen sich am Mittwoch, da die Amerikaner am Donnerstag "Thanksgiving" feiern. Die Wall Street bleibt dann geschlossen und beendet den Handel am Freitag früher. Entsprechend ruhig dürfte es dann an den beiden letzten Tagen der Woche auch an den Börsen hierzulande zugehen.

Mit Blick auf Europa werden am Freitag Verbraucherpreise für November veröffentlicht. Die Teuerungsrate dürfte im Euroraum wegen der niedrigeren Energiepreise leicht von 0,4 Prozent auf 0,3 Prozent gesunken sein, schrieb Analyst Christoph Weil von der Commerzbank. In den kommenden Monaten werde die Inflation voraussichtlich wohl weiter Richtung null Prozent fallen. Dies könnte am Ende ein Argument für breit angelegte Staatsanleihenkäufe der EZB zur Stützung der Wirtschaft sein. Daten zur Preisentwicklung in einigen deutschen Bundesländern gibt es schon am Donnerstag.

INFINEON AM DONNERSTAG MIT ZAHLEN

Die Berichtssaison der Unternehmen für das dritte Quartal ist dagegen bereits so gut wie beendet. Als Nachzügler aus dem Dax berichtet am Donnerstag noch der Halbleiterhersteller Infineon Technologies über das abgelaufene Geschäftsjahr. Bereits zur Wochenmitte legen der Saatgut-Spezialist KWS Saat und der Internet-Modehändler Zalando ihre Zahlen vor./la/ajx/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

21.11.2014

Neubau der Europäischen Zentralbank wird am 18. März eröffnet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eröffnungstermin für den Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ist festgelegt. Das Ensemble aus Hochhaus und denkmalgeschützter Großmarkthalle werde am 18. März eröffnet, sagte eine EZB-Sprecherin am Freitagabend und bestätigte einen Bericht von "faz.net". Die Feier finde im Rahmen einer Sitzung des EZB-Rats statt.

Der Neubau wird erneut teurer als kalkuliert. Die Kosten steigen nach einer neuen Schätzung um 100 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro. Damit liegen die Gesamtkosten zehn Prozent über der beim Richtfest vor zwei Jahren genannten Summe von 1,2 Milliarden Euro. Die Endabrechnung für den neuen EZB-Sitz soll aber erst Ende 2015 vorliegen.

Die Sprecherin begründete die Erhöhung mit einer gestiegenen Mitarbeiterzahl und dadurch mehr Kosten für die Inneneinrichtung. Zudem habe es Schwierigkeiten mit insolventen Ingenieursfirmen gegeben. Auch die Baustoffe hätten sich verteuert.

Der Umzug in den neuen Doppelturm - 165 und 185 Meter hoch - hat Anfang des Monats begonnen. Mittlerweile sind fast alle Mitarbeiter von der Innenstadt ins Frankfurter Ostend umgezogen. Die EZB-Zentrale bietet Platz für 2900 Mitarbeiter./jpe/DP/he

21.11.2014

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.11.2014 - 17.00 Uhr

EZB-Chef Draghi unterstreicht Handlungsbereitschaft

FRANKFURT - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die Bereitschaft der Notenbank bekräftigt, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. "Wir werden tun, was wir müssen, um Inflation und Inflationserwartungen so schnell wie möglich zu erhöhen, wie es unser Mandat der Preisstabilität von uns verlangt", sagte Draghi am Freitag auf einem Bankenkongress in Frankfurt. Sollten bereits ergriffene Maßnahmen nicht ausreichen, werde die Notenbank handeln. "Größe, Tempo und Zusammensetzung" von Wertpapierkäufen könnten angepasst werden, so Draghi.

Chinas Notenbank stemmt sich gegen Konjunkturschwäche

PEKING - Die Notenbank Chinas stemmt sich mit einem überraschenden Schritt gegen die Schwäche der heimischen Konjunktur. Wie die People's Bank of China am Freitag mitteilte, werden die wichtigsten Zinssätze verringert. Der Ausleihungssatz sinkt um 0,4 Prozentpunkte auf auf 5,6 Prozent. Der Einlagensatz fällt um 0,25 Punkte auf 2,75 Prozent. Mit Zinssenkungen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatten bis zuletzt nur die wenigsten Volkswirte gerechnet. Die allgemeine Erwartung lautete, dass die Zentralbank ihre bisherige Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen etwa zur Stützung des Immobilienmarkts fortsetzt.

Vertrauliche TTIP-Texte: Politiker sollen Leseraum in Berlin bekommen

BRÜSSEL - Vertrauliche Verhandlungsdokumente zum umstrittenen Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) sollen von deutschen Politikern künftig auch in Berlin eingesehen werden können. Ziel sei es, in EU-Hauptstädten Leseräume für Parlamentarier einzurichten, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Freitag nach Beratungen mit EU-Amtskollegen in Brüssel. Bei den Verhandlungen müsse es größtmögliche Transparenz geben.

Tarifeinheitsgesetz hilft Bahnreisenden im aktuellen Konflikt nicht

BERLIN - Das geplante Tarifeinheitsgesetz dürfte die laufenden Tarifauseinandersetzung bei Bahn und Lufthansa wohl nicht beeinflussen. Das stellte die Unions-Bundestagsfraktion in einer internen Mitteilung fest, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag. Denn nach der für den 11. Dezember geplanten Befassung des Bundeskabinetts mit dem Gesetzentwurf sei erst für Anfang März die erste Befassung des Parlaments und für Mai eine Verabschiedung vorgesehen.

Brüsseler Haushaltsprüfungen ziehen sich hin - Problemfall Frankreich

BRÜSSEL - Brüssel braucht im Rahmen der europäischen Finanzkontrolle mehr Zeit zum Überprüfen der Eurostaaten-Haushalte. Grund dafür sind dem Vernehmen nach Meinungsverschiedenheiten in der EU-Kommission über den Umgang mit Defizitsünder Frankreich.

Athen bringt Haushalt 2015 auf den Weg - Unstimmigkeiten mit Troika

ATHEN - Griechenland sieht nach Jahren der Krise Licht am Ende des Tunnels. Das geht aus dem Haushaltsentwurf für 2015 hervor, den Finanzminister Gikas Hardouvelis am Freitag ins Parlament einbrachte.

Bahn und EVG beenden Verhandlung ohne Annäherung

FRANKFURT - Nach knapp einer Stunde ist die dritte Verhandlungsrunde der Bahn mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ohne Annäherung beendet worden. Die Bahn habe am Donnerstagnachmittag einen umfangreicheren Ordner vorgelegt, dessen Inhalte die EVG in der Kürze der Zeit nicht habe prüfen können, sagte die Verhandlungsführerin der EVG, Regina Rusch-Ziemba, am Freitag in Frankfurt. Über Inhalte sei gar nicht gesprochen worden.

Weidmann für Steuer-Gleichbehandlung von Schulden und Eigenkapital bei Banken

Frankfurt - Bundesbank-Chef Jens Weidmann will Eigenkapital für Banken steuerlich attraktiver machen. Angesichts der immer strengeren Kapitalvorgaben für Banken forderte er am Mittwoch in Frankfurt ein Ende der Steuervorteile für Fremdkapital. "Eine steuerliche Gleichbehandlung wird den Reiz für Banken, sich hoch zu verschulden, reduzieren", sagte Weidmann am Freitag in Frankfurt. Das könnte auch die Kreditvergabe von Banken ankurbeln.

Merkel: Euro-Krise noch nicht überwunden

BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt trotz erster Erfolge bei der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise auf weitere Reformen und engere wirtschaftspolitische Kooperation. Die Krise möge mittlerweile in den Griff gebracht worden sein, endgültig überwunden sei sie noch lange nicht, sagte Merkel am Freitag in Berlin. Mit besseren Rahmenbedingungen für Investitionen und Bürokratieabbau solle sich der EU-Gipfel im Dezember beschäftigen.

/rob/fr

21.11.2014

Vertrauliche TTIP-Texte: Politiker sollen Leseraum in Berlin bekommen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Vertrauliche Verhandlungsdokumente zum umstrittenen Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) sollen von deutschen Politikern künftig auch in Berlin eingesehen werden können. Ziel sei es, in EU-Hauptstädten Leseräume für Parlamentarier einzurichten, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Freitag nach Beratungen mit EU-Amtskollegen in Brüssel. Bei den Verhandlungen müsse es größtmögliche Transparenz geben.

Der SPD-Politiker betonte, es werde bei TTIP nicht möglich sein, alles erst ganz zum Schluss öffentlich zu beraten. "Wir brauchen vorher Klarheit darüber, weil die Parlamente in diesen Prozess intensiv eingebunden sein wollen."

Wann und wo die Leseräume eingerichtet werden, und wer genau Zugang bekommt, ist bislang offen. Bislang gibt es nur einen Leseraum im EU-Parlament, zu dem nur ganz wenige Abgeordnete Zugang haben.

Das geplante TTIP-Abkommen ("Transatlantic Trade and Investment Partnership") ist seit Monaten umstritten, weil kaum ein Verhandlungsdokument öffentlich ist. Umweltschützer befürchten, dass die EU bei den Verhandlungen etwa genmanipulierten Lebensmitteln und Hormonfleisch aus den USA Tür und Tor öffnen könnte. Besonders umstritten sind auch spezielle Schiedsgerichte hauptsächlich zum Schutz von Investoren. Sie werden als eine Art unangreifbare Paralleljustiz kritisiert./aha/DP/jha

21.11.2014

ROUNDUP: Neues Internetangebot zur beruflichen Weiterentwicklung

KOBLENZ (dpa-AFX) - Ein neues Internetportal der Bundesagentur für Arbeit soll künftig in gebündelter Form über Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung informieren. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) stellte den Berufsentwicklungsnavigator am Freitag in Koblenz vor. Er soll von Montag (24.11.) an über die Startseite der BA erreichbar sein.

Informationen bestehender Seiten der Behörde werden in dem Portal zusammengefasst, etwa zu Aus- und Weiterbildungen, Aufstiegschancen und Stellenangeboten. Außerdem werden Angaben beispielsweise zu Verdienstchancen ergänzt. Im kommenden Jahr sollen die für einen Job üblichen Gehaltsspannen auch auf Regionen heruntergebrochen werden.

Eingepflegt in das Portal sind nach Angaben der Agentur mehr als 5000 Berufe und Tätigkeiten sowie rund 1500 Ausbildungs- und Studiengänge. Spezifische Informationen bietet das Portal auch für Menschen, die wieder in das Berufsleben einsteigen wollen, etwa Frauen nach einer Babypause. Abrufbar sind etwa die Kinderbetreuungsquoten in einzelnen Städten und Kreisen sowie denkbare Arbeitszeitmodelle.

Es gebe eine Fülle an BA-Angeboten für Arbeitslose oder Menschen in Jobs, doch nicht alle wüssten das, sagte Nahles. Dies solle sich mit dem neuen Navigator ändern. Als Beispiel nannte die Ministerin das Spätstarter-Programm für Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren, von dem durchaus noch mehr profitieren könnten.

Der technologische Fortschritt mache es auch für Menschen mit einer guten Ausbildung nötig, sich weiterzuentwickeln, sagte Nahles. "Wir müssen auf Qualifizierung setzen in unserem Land." Informationen hierzu im Internet anzubieten, sei zeitgemäß. BA-Vorstand Raimund Becker betonte, die verschiedenen Internetseiten der BA zählten schon jetzt pro Jahr rund 450 Millionen Klicks, jeder Erwerbstätige besuche sie durchschnittlich zehnmal. Nun müssten die Informationen nicht mehr an verschiedenen Stellen gesucht werden./chs/DP/bgf

21.11.2014

Bauarbeiter können im Winter auf beheizte Toiletten pochen

FREIBURG (dpa-AFX) - Bauarbeiter können sich in diesem Winter erstmals über beheizte Baustellen-Toiletten freuen. Möglich mache dies eine Neuregelung in der deutschlandweit gültigen Arbeitsstätten-Verordnung, teilte die IG BAU Baden-Württemberg am Freitag in Freiburg mit. Diese schreibe vor, dass es in mobilen Toiletten auf Baustellen sowie im Garten- und Landschaftsbau im Winter 18 Grad warm sein müsse. Bei der Umsetzung gebe es aber Defizite. Die Gewerkschaft forderte die Unternehmen angesichts sinkender Außentemperaturen auf, für die Beschäftigten nur noch beheizte Mobiltoiletten zur Verfügung zu stellen.

Unternehmen sollten in den Toilettenkabinen elektrische Heizungen installieren. Je nach Wetter müsse bis Ende April geheizt werden. Wünschenswert sei neben der richtigen Temperatur ein Waschbecken mit Seife, Handdesinfektion und Hautpflege. Dies sei oft Mangelware. Zudem würden viele Baustellen-Toiletten nur unzureichend gereinigt. Immer wieder verzeichne die Gewerkschaft Beschwerden. Baufirmen müssten dem "stillen Örtchen" daher mehr Beachtung schenken./ruf/DP/jkr

21.11.2014

ROUNDUP 2: Japans Regierungschef lässt Bürger über Wirtschaftspolitik urteilen

(Neu: Mehr Details)

TOKIO (dpa-AFX) - Der japanische Regierungschef Shinzo Abe erhofft sich durch vorgezogene Neuwahlen ein neues Mandat für seine umstrittene Wirtschaftspolitik. Bei der Wahl am 14. Dezember wolle er die Bürger über "Abenomics" abstimmen lassen, sagte Abe am Freitag nach der Auflösung des Unterhauses des nationalen Parlaments. "Wir werden sehen, ob Abenomics richtig oder falsch ist, und ob es eine andere Option gibt", sagte der seit zwei Jahren regierende Ministerpräsident. Eine erneute Rezession hat starke Zweifel an seinem Wirtschaftskurs mit extrem lockerer Geldpolitik, schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen und Reformen geschürt.

Abe betonte die positiven Aspekte seiner Politik. So habe die Beschäftigung zugenommen. Die Opposition kritisierte ihn scharf. Es gebe keine Rechtfertigung für Neuwahlen zu diesem Zeitpunkt. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo äußerten auch 63,1 Prozent der Wähler Unverständnis, dass jetzt neu gewählt wird. Regulär hätte die Legislaturperiode noch zwei Jahre gedauert. Mit Neuwahlen will Abe Medienberichten zufolge ausnutzen, dass die Opposition derzeit zersplittert und unvorbereitet ist. "Ich werde zurücktreten, falls es der regierenden Koalition nicht gelingt, eine Mehrheit zu sichern", sagte er vor wenigen Tagen bei seiner Ankündigung der Neuwahlen.

Abes LDP und ihr kleiner Koalitionspartner Komeito hielten zuletzt eine Zweidrittelmehrheit im maßgeblichen Unterhaus, das auch den Regierungschef bestimmt. Der Koalition werden gute Chancen eingeräumt, die Wahl zu gewinnen und für weitere vier Jahre regieren zu können. Auch im Oberhaus hält die Koalition die Mehrheit und hatte damit bisher freie Hand bei der Gesetzgebung. Durch den vorgezogenen Urnengang blieben jedoch viele Gesetzesvorlagen liegen.

Dazu gehört eine von Abe propagierte Stärkung der Beschäftigung von Frauen. So sollten Unternehmen per Gesetz verpflichtet werden, Frauenquoten festzulegen. Abe versicherte nach der Auflösung des Parlaments, weiter dafür zu sorgen, dass Frauen in der japanischen Gesellschaft "glänzen" können. Auch sagte er mehr Familienhilfen zu.

Es sei die Mission seiner Regierung, die Wirtschaft "in drei Jahren zu revitalisieren", sagte Abe. Die Abstimmung erfolgt zu einer Zeit, da Abes Wirtschaftspolitik "Abenomics" nicht so läuft wie gewünscht. In Folge einer Anhebung der Mehrwertsteuer im April von 5 auf 8 Prozent war die Wirtschaft in zwei Quartalen in Folge geschrumpft. Vor diesem Hintergrund hatte Abe am Dienstag bekanntgegeben, eine eigentlich für 2015 geplante weitere Anhebung der Steuer auf 10 Prozent bis 2017 zu verschieben. Damit habe er sicherstellen wollen, dass "Abenomics" einen positiven Wirtschaftszyklus bewirkt, so Abe./ln/DP/stb

21.11.2014

Tarifeinheitsgesetz hilft Bahnreisenden im aktuellen Konflikt nicht

BERLIN (dpa-AFX) - Das geplante Tarifeinheitsgesetz dürfte die laufenden Tarifauseinandersetzung bei Bahn und Lufthansa wohl nicht beeinflussen. Das stellte die Unions-Bundestagsfraktion in einer internen Mitteilung fest, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag. Denn nach der für den 11. Dezember geplanten Befassung des Bundeskabinetts mit dem Gesetzentwurf sei erst für Anfang März die erste Befassung des Parlaments und für Mai eine Verabschiedung vorgesehen.

Zuletzt hatte es in den Reihen der SPD Widerstand gegen den Entwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) gegeben. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen wandte ein: "Es wäre vor dem Bundesverfassungsgericht nicht zu halten, wenn wir versuchen, das Recht der Gewerkschaften auf Wahrnehmung der Interessen aller ihrer Mitglieder zu beschneiden."

Mit dem Gesetz will Nahles Tarifkämpfe kleiner Gewerkschaften - wie bei der Bahn - eindämmen: Es soll nur noch der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern gelten, wenn sich mehrere Gewerkschaften in einem Betrieb nicht einigen./bw/DP/bgf

21.11.2014

Brüsseler Haushaltsprüfungen ziehen sich hin - Problemfall Frankreich

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Brüssel braucht im Rahmen der europäischen Finanzkontrolle mehr Zeit zum Überprüfen der Eurostaaten-Haushalte. Grund dafür sind dem Vernehmen nach Meinungsverschiedenheiten in der EU-Kommission über den Umgang mit Defizitsünder Frankreich.

Ein Kommissionssprecher bestätigte am Freitag lediglich, dass die Behörde "bis zum 30. November" über die Budgetentwürfe der Euro-Länder entscheiden werde. Einen genauen Termin nannte er nicht. EU-Parlamentarier hatten erwartet, dass EU-Währungskommissar Pierre Moscovici bereits an diesem Montag (24.11.) die Haushalte kommentieren werde.

Im Kern geht es bei Frankreich darum, ob der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone zum dritten Mal mehr Zeit beim Defizitabbau gewährt wird. EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hatte für einen solchen Schritt in der französischen Zeitung "Les Echos" von Paris "sehr konkrete und präzise Gegenleistungen" gefordert. Es gebe in der Kommission auch Vertreter eines weichen Kurses gegenüber Paris, hieß es ergänzend aus EU-Kreisen.

Der Kommissionssprecher nahm inhaltlich zu Oettingers Äußerungen keine Stellung, sagte aber, Behördenchef Jean-Claude Juncker sei über den Artikel informiert gewesen.

Die Regierung in Paris hatte bereits angekündigt, dass sie wegen der Wirtschaftsflaute wohl erst 2017 - und damit zwei Jahre später als verbindlich zugesagt - wieder die vorgegebene Defizitmarke von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung einhalten wird. Frankreich bekam von Brüssel schon zwei Mal einen Aufschub. Die Kommission erwartet für das laufende Jahr eine Neuverschuldung von 4,4 Prozent./cb/DP/bgf

21.11.2014

Neues Internetportal bündelt Infos zur beruflichen Weiterentwicklung

KOBLENZ (dpa-AFX) - Ein neues Internetportal der Bundesagentur für Arbeit soll über Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung informieren. Der Berufsentwicklungsnavigator (BEN) wurde am Freitag von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) in Koblenz vorgestellt. Er soll von Montag (24.11.) an über die Startseite der BA erreichbar sein. Informationen bestehender Seiten der Behörde werden dabei gebündelt, etwa zu Aus- und Weiterbildungen, Aufstiegschancen und Stellenangeboten. Außerdem werden Angaben beispielsweise zu Verdienstchancen ergänzt. Es gebe eine Fülle an Angeboten, doch nicht alle wüssten das, sagte Nahles. Dies solle sich mit dem neuen Portal ändern./chs/DP/bgf

21.11.2014

Kohlestiftung investiert in Mittelstand - Zelt-Hersteller Röder

ESSEN (dpa-AFX) - Die RAG-Stiftung zur Abdeckung der künftigen Steinkohlelasten investiert weiter in Mittelständler. Zum Jahresende werde der hessische Hersteller von Zelten und Zelthallen Röder (Büdingen) mit gut 500 Mitarbeitern und 80 Millionen Euro Umsatz übernommen, teilte die Stiftung mit. Zuvor hatte die Stiftung bereits Minderheitsanteile an dem Pharmahersteller ZellBios und dem Münchner Online-Tierbedarfshändler Zooplus sowie die Mehrheit an dem rheinland-pfälzischen Automatisierungsspezialisten Hahn übernommen.

Die Stiftung hat ein Milliardenkapital gesammelt, aus dem ab 2019 die dauerhaften Folgelasten des deutschen Steinkohlebergbaus finanziert werden sollen. Wegen des niedrigen Zinsniveaus wird das Geld nicht nur in sichere Papiere, sondern auch in ausgewählte mittelständische Unternehmen investiert. Wenn Ende 2018 die letzte deutsche Steinkohlezeche schließt, fallen nach jetziger Einschätzung jährlich rund 220 Millionen Euro etwa für das dauerhafte Abpumpen von Grubenwasser an Ruhr und Saar an./rs/DP/stb

21.11.2014

ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Ziel für HeidelbergCement auf 69 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für HeidelbergCement von 65 auf 69 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Robert Muir rechnet laut einer Studie vom Freitag mit einer Erholung des Zementmarktes in Großbritannien und den USA. Er hob seine Gewinnschätzungen für den Baustoffkonzern der Jahre 2014 bis 2016 an./ajx/edh

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21.11.2014

ANALYSE-FLASH: UBS hebt RWE auf 'Neutral' und Ziel auf 26 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat RWE von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 22,50 auf 26,00 Euro angehoben. Der Gewinn des zweitgrößten deutsche Energiekonzerns sollte von Kapazitätsmärkten vor allem in Großbritannien profitieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Am Kapazitätsmarkt können Kraftwerksbetreiber zusätzliche Einnahmen generieren, weil sie anders als Solar- und Windanlagen immer eine gesicherte Stromleistung (Kapazität) anbieten können. Ein weiterer Grund für das neue Votum sei die weit unterdurchschnittliche Entwicklung der RWE-Aktie in den vergangenen zwei Jahren./fat/edh

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21.11.2014

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Eon auf 'Neutral' und Ziel auf 13,50 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat Eon von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 13,50 Euro angehoben. Das Chance/Risiko-Verhältnis der Aktie des größten deutschen Energiekonzerns sei mittlerweile ausgeglichener, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Zudem könnte der Gewinn des Energiekonzerns von Kapazitätsmärkten vor allem in Großbritannien profitieren, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Am Kapazitätsmarkt können Kraftwerksbetreiber zusätzliche Einnahmen erzielen, weil sie anders als Solar- und Windanlagen immer eine gesicherte Stromleistung (Kapazität) anbieten können./fat/edh

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21.11.2014

DAX-FLASH: Index steuert auf deutliches Wochenplus zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat seine Gewinne am Freitag nach Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi ausgebaut. Zuletzt stieg der Index 1,15 Prozent auf 9592,58 Punkte. Damit steuert der Dax auf den fünften Gewinntag in Folge und bei diesem Niveau auf ein Wochenplus von knapp 3,7 Prozent zu./zb/ag

20.11.2014

ANALYSE: SocGen senkt Ziel für Salesforce auf 73 US-Dollar - Weiter 'Buy'

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Großbank Societe Generale (Socgen) hat das Kursziel für Salesforce nach Quartalszahlen und Ausblick von 74 auf 73 US-Dollar gesenkt (Kurs: 58,59 Dollar), aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die derzeitige Bewertung spiegele die starken Fundamentaldaten des Cloudsoftware-Spezialisten und den Fokus auf eine Margensteigerung nicht ausreichend wider, schrieb Analyst Richard Nuyen in einer Studie vom Donnerstag.

Zudem sollte der SAP-Konkurrent seine Umsatzdynamik in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) mit Wachstumsraten von über 30 Prozent behaupten können, so der Experte weiter. Gründe seien die derzeitigen Investitionen sowie die zunehmende Akzeptanz von Cloud-Produkten in Europa. Dies dürfte die Sorgen über eine möglicherweise nachlassende Dynamik auf dem amerikanischen Kontinent lindern.

Das niedrigere Kursziel für die Aktie begründete Nguyen mit seinen leicht gesenkten Gewinnschätzungen je Aktie (EPS), welche höher als erwartete Marketingkosten, Veränderungen bei der Aktienzahl und die Besteuerung des Unternehmens berücksichtigten.

Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet die SocGen auf Sicht von zwölf Monaten, dass die Aktie eine Gesamtrendite von mehr als 15 Prozent erzielen wird./gl/he

Analysierendes Institut Societe Generale S.A.

20.11.2014

AKTIE IM FOKUS 2: ThyssenKrupp ziehen an - Dividendenzahlung überrascht

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Weitere Fortschritte auf dem Weg aus der Krise haben die Anleger von ThyssenKrupp am Donnerstag honoriert. Für die Papiere des Industrie- und Stahlkonzerns ging es zum Handelsschluss als zweitbester Wert im Dax um 2,76 Prozent auf 20,275 Euro nach oben. Der Leitindex rückte um 0,12 Prozent vor.

Drei Jahren mit Milliarden-Verlusten waren nun wieder schwarze Zahlen gefolgt. Bei Händlern und Analysten stieß dies auf positives Echo. Als besonders positiv hoben mehrere Marktteilnehmer die Ankündigung einer Dividende von 0,11 Euro je Aktie hervor. Erwartetet worden sei, dass die Aktionäre wie im Vorjahr leer ausgehen.

ANALYST: AUSBLICK IST BERUHIGEND

Analyst Christian Obst von der Baader Bank hält die Zahlung angesichts anhaltender Geldabflüsse zwar für problematisch. Jedoch lobt Obst den Schuldenabbau - neben ordentlichen Ergebnissen im vierten Quartal.

Besonders positiv äußerte sich Analyst Alain William von der französischen Großbank Societe Generale, der die Zahlen deutlich über den Erwartungen sah. Den Ausblick des Konzerns hält William für beruhigend. Der Markt erwartet zwar beim bereinigten operativen Ergebnis bereits etwas mehr, als nun signalisiert wurde. Man könne dies aber auch schlicht als konservative Planung werten, meinte ein Börsianer./ag/zb/la/he

20.11.2014

DAX-FLASH: Index macht Verluste fast komplett wett - Gute US-Daten stützen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstagnachmittag seine Verluste fast vollständig wettgemacht und zuletzt nur noch um 0,08 Prozent auf 9465,59 Punkte nachgegeben. Rückenwind kam aus den USA, wo gleich drei Konjunkturdaten positiv überrascht hatten: So war die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser im vergangenen Monat überraschend weiter gestiegen. Zudem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober etwas stärker als erwartet zugelegt. Schließlich hatte sich auch noch das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im November überraschend und kräftig aufgehellt./la/he

20.11.2014

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Ziel für Eon auf 13,80 Euro - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Eon von 12,80 auf 13,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach Bekanntgabe der Neunmonatszahlen habe er seine Ergebnisprognosen für den Energiekonzern überprüft, schrieb Analyst Vincent Gilles in einer Studie vom Donnerstag. In Erwartung einer einmalig steigenden Steuerquote senkte er seine Schätzung für das Ergebnis je Aktie 2014 um 5 Prozent. Das höhere Kursziel begründete er mit der gestiegenen Branchenbewertung./edh/la

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20.11.2014

ANALYSE-FLASH: DZ Bank streicht United Internet von 'Equity Ideas Long-Liste'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat die Aktie von United Internet nach zuletzt überdurchschnittlicher Kursentwicklung von ihrer "Equity Ideas Long-Liste" gestrichen, die Einstufung aber auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 39 Euro belassen. Das TecDax-Unternehmen habe über ein gutes drittes Quartal berichtet, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Donnerstag. Kurzfristig gebe es aber keine weiteren Treiber für die Aktie. Insgesamt sieht Oblinger die langfristige Wachstumsstory des Internetdienstleisters nach wie vor klar positiv./ajx/la

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20.11.2014

ANALYSE-FLASH: Commerzbank senkt Ziel für Bauer auf 14 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bauer nach Zahlen von 19 Euro auf 14 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Kennziffern zum dritten Quartal seien gut ausgefallen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Bei der Prognose für das Gesamtjahr 2014 habe sich der Tiefbauspezialist aber noch vorsichtiger als bislang gezeigt. Aufgrund trüberer Aussichten für die Bereiche Bau und Rohstoffe reduzierte Kretlow seine Gewinnschätzungen für 2014 und 2015 um jeweils 11 Prozent./kkx

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