dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

07.02.2016

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Martin Kalverkamp. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

07.02.2016

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar.

Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

05.02.2016

Terrorismus: Twitter schließt 125 000 Zugänge

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seit Mitte 2015 rund 125 000 Zugänge geschlossen, über die terroristische Aktionen vor allem der Terrormiliz Islamischer Staat angedroht oder unterstützt wurden. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, es verurteile diesen Missbrauch von Twitter und das Brechen seiner Regeln.

"Wie die meisten Menschen auf der Welt sind wir über diese Gräueltaten erschüttert", erklärte Twitter. "Diese Art von Verhalten wird von unserem Dienst nicht unterstützt, genauso wenig wie jede gewalttätige Bedrohung."

Alle Twitterzugänge und -mitteilungen würden sehr genau untersucht, ein entsprechendes internes Team sei dafür verstärkt worden. Neben den bereits geschlossenen Zugängen würde eine ganze Reihe von Accounts beobachtet, die ähnliche Merkmale aufwiesen. Twitter arbeite in seinem Kampf gegen Terrorismus eng mit den Strafverfolgungsbehörden und der Justiz zusammen./ki/DP/he

05.02.2016

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 01. bis 05.02.2016

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 01. bis 05.02.2016

MONTAG

Nomura hebt Siemens auf 'Buy' und Ziel auf 102 Euro

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Siemens nach Zahlen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 96 auf 102 Euro angehoben. Der Industriekonzern habe im ersten Geschäftsquartal zum dritten Mal in Folge eine stärkere Ebit-Marge ausgewiesen als Analysten im Schnitt erwartet hätten, schrieb Analyst Alexander Virgo in einer Studie vom Montag. Viel davon sei trotz der jüngsten Kursrally noch nicht im Aktienkurs eingepreist. Positiv komme hinzu, dass das Software-Geschäft stärker wachse als der Markt. Die Aktie sei gleichwohl im Vergleich zum Branche und zum breiten Markt sehr günstig bewertet.

UBS hebt Infineon auf 'Buy' und Ziel auf 14 Euro

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Infineon von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 13 auf 14 Euro angehoben. Analyst Gareth Jenkins begründete die positivere Einschätzung der Aktien des Halbleiterkonzerns unter anderem mit dem Kursrückgang seit Ende November. Zudem seien die Nachrichten aus der Branche zuletzt weniger schlimm ausgefallen als befürchtet, schrieb er in einer Studie vom Montag.

UBS senkt Deutsche Euroshop auf 'Sell' und Ziel auf 36 Euro

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Deutsche Euroshop von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 42 auf 36 Euro gesenkt. Die anstehenden Unternehmenszahlen für 2015 dürften zeigen, dass die kontinentaleuropäische Gewerbeimmobilien-Branche mit kurzfristigen Risiken wie etwa einer schwachen Nachfrage sowie mit strukturellen Herausforderungen kämpfe, schrieb Analyst Charles Boissier in einer Sektorstudie vom Montag. Daher senkte er seine Schätzungen für die Nettoinventarwerte (NAV) und das Mietwachstum der Unternehmen sowie seine Kursziele für die Titel der Branche.

DIENSTAG

DZ Bank senkt BASF auf 'Halten' und fairen Wert auf 57 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat BASF nach Zahlen für 2015 von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und den fairen Wert von 80 auf 57 Euro gesenkt. Der Chemiekonzern habe seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Dienstag. Daher sowie wegen des erneut gesunkenen Erdölpreises habe er seinen Gewinnerwartungen deutlich reduziert.

Kepler Cheuvreux hebt Linde auf 'Buy' und Ziel auf 140 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Linde nach den jüngsten Kursverlusten von "Reduce" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 135 auf 140 Euro angehoben. Der Gasekonzern könnte sich im vierten Quartal 2015 besser entwickelt haben als erwartet, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Der Kurseinbruch der Linde-Aktie sei übertrieben. Mit Blick auf die konservativen Marktschätzungen für den Gase-Hersteller sei die Bewertung überzeugend.

Kepler Cheuvreux senkt Fuchs Petrolub auf 'Reduce' - Ziel 36 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Fuchs Petrolub von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 43 auf 36 Euro gesenkt. Niedrige Rohstoffpreise und ein schwächeres Nachfragewachstum belasteten den Chemiesektor nach wie vor, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Er kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für den Schmierstoffhersteller. Die Markterwartungen seien zu hoch. Das lediglich moderate Gewinnwachstum des MDax-Konzerns rechtfertige die aktuelle Bewertung nicht.

MITTWOCH

Exane BNP senkt Deutsche Bank auf 'Underperform' - Ziel 17 Euro

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Deutsche Bank von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 25 auf 17 Euro gesenkt. Eine weitere Kapitalerhöhung beim größten deutschen Geldinstitut werde immer wahrscheinlicher, auch wenn der Bankvorstand die Eigenkapitalsituation als ausreichend ansehe, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Mittwoch. Sollte der geplante Postbank-Verkauf im laufenden Jahr nicht gelingen, dürfte die Bank wegen der hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten/Strafen und Umstrukturierungen 2016 rote Zahlen schreiben.

Jefferies startet ProSiebenSat.1 mit 'Buy' - Ziel 52 Euro

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat ProSiebenSat.1 mit "Buy" und einem Kursziel von 52 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analystin Lisa Hau unterstrich in einer Studie vom Mittwoch die breite Aufstellung des Fernsehsenders. Das Unternehmen habe ferner die Verbrauchertrends in Deutschland im Blick und mache Fortschritte bei der internationalen Ausrichtung.

Kepler Cheuvreux hebt Software AG auf 'Hold' und Ziel auf 30 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Software AG von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 23 auf 30 Euro angehoben. Das Abwärtsrisiko für die Aktie des Softwarekonzerns sei begrenzt und die Bewertung sei günstig, schrieb Analyst Martin Jungfleisch in einer Studie vom Mittwoch. Für ein deutliches Aufwärtspotenzial müsse sich allerdings der Lizenzumsatz für die Anwendung "Digital Business Platform" anhaltend verbessern.

DONNERSTAG

Goldman hebt Adidas auf 'Buy' - Ziel 114 Euro

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Adidas von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 70,50 auf 114,00 Euro angehoben. Der Sportartikelhersteller habe strukturell ein großes Wachstumspotenzial und könne damit große Werte schaffen, schrieb Analyst Jamie Bajwa in einer Studie vom Donnerstag.

Commerzbank senkt Wacker Chemie auf 'Hold' und Ziel auf 64 Euro

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Wacker Chemie nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 86 auf 64 Euro gesenkt. Das vorläufige operative Ergebnis des Spezialchemiekonzerns für 2015 habe ihrer Erwartung weitgehend entsprochen, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Donnerstag. Die Aussichten für das Jahr 2016 seien weniger ermutigend.

HSBC senkt Axel Springer auf 'Hold' - Ziel auf 54 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Axel Springer vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 58 auf 54 Euro gesenkt. Analyst Christopher Johnen kürzte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2017. Er begründete dies damit, dass die Investitionen in das Wachstum des Medienkonzerns voraussichtlich höher ausfielen als ursprünglich gedacht. Der Konzernausblick auf das Jahr 2016 dürfte daher kaum begeistern. Die zu hohen Markterwartungen könnten enttäuscht werden.

FREITAG

Baader Bank senkt Volkswagen auf 'Sell' und Ziel auf 80 Euro

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Volkswagen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 100 auf 80 Euro gesenkt. Der Markt unterschätze die möglichen Kosten des Abgasskandals, schrieb Analyst Klaus Breitenbach in einer Studie vom Freitag. Die Gesamtkosten als Folge des Software-Manipulationen dürften seiner Schätzung nach bei 75 Euro je Aktie liegen, der Markt preise aber nur 60 Euro je Aktie ein. Zudem belaste der Skandal Absatz und Gewinnedes Wolfsburger Autobauers.

Exane BNP senkt Infineon auf 'Neutral' und Ziel auf 12,90 Euro

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Aktie des Chipkonzerns Infineon von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 12,90 Euro gesenkt. Analyst Jerome Ramel kürzte in einer Studie vom Freitag seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2016 und 2017 um 4 beziehungsweise 11 Prozent. Damit berücksichtige er seine niedrigeren Umsatz- und Margenerwartungen. Zudem habe das Chance-Risiko-Profil der Aktie nach der jüngst überdurchschnittlichen Kursentwicklung deutlich an Attraktivität verloren.

Commerzbank senkt Fraport auf 'Hold' und Ziel auf 54 Euro

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fraport von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 67 auf 54 Euro gesenkt. Die Flughafengebühren und das Verkehrswachstum in Frankfurt bereiteten ihm Sorgen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Braun kürzte seine Schätzungen für den Flughafenbetreiber. Die Transaktionen in Griechenland seien ein weiterer Grund für die Kurszielsenkung.

/he

05.02.2016

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 05.02.2016

Baader Bank senkt Volkswagen auf 'Sell' und Ziel auf 80 Euro

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Volkswagen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 100 auf 80 Euro gesenkt. Der Markt unterschätze die möglichen Kosten des Abgasskandals, schrieb Analyst Klaus Breitenbach in einer Studie vom Freitag. Die Gesamtkosten als Folge des Software-Manipulationen dürften seiner Schätzung nach bei 75 Euro je Aktie liegen, der Markt preise aber nur 60 Euro je Aktie ein. Zudem belaste der Skandal Absatz und Gewinnedes Wolfsburger Autobauers.

Exane BNP senkt Infineon auf 'Neutral' und Ziel auf 12,90 Euro

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Aktie des Chipkonzerns Infineon von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 12,90 Euro gesenkt. Analyst Jerome Ramel kürzte in einer Studie vom Freitag seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2016 und 2017 um 4 beziehungsweise 11 Prozent. Damit berücksichtige er seine niedrigeren Umsatz- und Margenerwartungen. Zudem habe das Chance-Risiko-Profil der Aktie nach der jüngst überdurchschnittlichen Kursentwicklung deutlich an Attraktivität verloren.

Commerzbank senkt Fraport auf 'Hold' und Ziel auf 54 Euro

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fraport von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 67 auf 54 Euro gesenkt. Die Flughafengebühren und das Verkehrswachstum in Frankfurt bereiteten ihm Sorgen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Braun kürzte seine Schätzungen für den Flughafenbetreiber. Die Transaktionen in Griechenland seien ein weiterer Grund für die Kurszielsenkung.

HSBC hebt Talanx auf 'Buy' - Ziel 31,70 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Talanx von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 31,70 Euro belassen. In einer Studie vom Freitag begründete Analyst Thomas Fossard sein nun positives Votum mit dem günstig bewerteten Erstversicherungsgeschäft und dem defensiven Profil der Rückversicherungssparte. Die angekündigten Restrukturierungen könnten eine Wende für den Ausblick des Erstversicherungsgeschäfts bedeuten.

Commerzbank hebt Metro AG auf 'Buy' und Ziel auf 33 Euro

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Metro AG von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 31 auf 33 Euro angehoben. Er schätzte die für den Handelskonzerns wichtigen Märkte Deutschland und Russland nun positiver ein, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag.

Hauck & Aufhäuser hebt United Internet auf 'Buy' - Ziel 53 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat United Internet von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 53 Euro belassen. Der aktuell schwache Aktienkurs des Internetdienstleisters biete eine attraktive Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Freitag.

Independent senkt Ziel für Deutsche Post auf 20 Euro - Verkaufen

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Post von 24,50 auf 20,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Die schlechtere Stimmung in China dürfte die Volumenentwicklung im ohnehin schwächelnden Frachtgeschäft weiter beeinträchtigen und den Margendruck zusätzlich erhöhen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Zudem belasteten die Expansionspläne von Amazon die Stimmung für die Aktie des Logistikkonzerns.

Independent Research senkt Ziel für K+S auf 18 Euro - 'Verkaufen'

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für K+S von 20 auf 18 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Da sich bei den Konkurrenten die negativen Nachrichten über eine schwächelnde Nachfrage und Absatzprobleme mehrten, rechne er mit einem insgesamt niedrigeren Preisniveau für Düngemittel, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Gewinnschätzungen (EPS) für den deutschen Salz- und Kalihersteller bis 2017 gesenkt.

Goldman hebt Ziel für Munich Re auf 174 Euro - 'Sell'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Munich Re von 170 auf 174 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der weltgrößte Rückversicherer habe mit seiner Erläuterung der Unternehmensbilanz die Ergebniserwartungen für 2016 gestärkt, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Freitag. Der Dax-Konzern bleibe aber unter Druck.

DZ Bank senkt fairen Wert für SGL Group auf 8 Euro - 'Verkaufen'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für SGL Group vor Zahlen von 11 auf 8 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Zwar dürften die Jahresziele für 2015 erreicht worden sein, doch wegen der schwierigen Verfassung, in der sich das Elektrodengeschäft befinde, habe er seine Gewinnschätzungen erneut gesenkt, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Freitag. Im Zuge der Berichterstattung des Kohlenstoff-Spezialisten im März erwarte er einen Zwischenstand zur Abspaltung des Bereichs Performance Products (PP).

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/he

05.02.2016

US-Anleihen: Leichte Verluste nach steigenden US-Stundenlöhnen

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Freitag etwas nachgegeben. Auslöser war der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung. Dieser zeigte, dass die Stundenlöhne im Januar deutlich stärker gestiegen waren als erwartet. Das spielt der US-Notenbank (Fed) bei ihrem Bemühen in die Karten, die Geldpolitik wieder zu normalisieren.

Die Fed wartet seit langem darauf wartet, dass die schwache Inflation anzieht. Die Notenbank will ihren Zinsanhebungskurs stärker an der tatsächlichen und erwarteten Preisentwicklung ausrichten.

Die hinter den Erwartungen zurückgebliebene Beschäftigungsentwicklung stützte in diesem Umfeld nicht. "Insgesamt zeigt sich der Arbeitsmarkt in einer soliden Verfassung", kommentierte Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Helaba die Daten.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkte auf 100 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,722 Prozent. Fünfjährige Papiere sanken um 3/32 Punkte auf 100 20/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,245 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 103 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,844 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 3/32 Punkte auf 106 16/32 Punkte nach. Ihre Rendite betrug 2,681 Prozent./la/he

05.02.2016

New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal

TRENTON (dpa-AFX) - Im Skandal um manipulierte Abgaswerte nimmt die Klagewelle gegen den Volkswagen -Konzern in den USA weiter Fahrt auf. Auch der Bundesstaat New Jersey hat ein Verfahren gegen den deutschen Autobauer eröffnet, wie der zuständige Generalbundesanwalt John J. Hoffmann am Freitag mitteilte. VW wird vorgeworfen, durch den Einbau von illegaler Manipulations-Software Verbraucher getäuscht und das Gesetz zur Luftreinhaltung verletzt zu haben.

"Im letzten Jahrzehnt hat sich Volkswagen in einem der größten Betrugsfälle in der Geschichte der Automobilindustrie engagiert", heißt es in der Anklage. Der Konzern, auch die Töchter Audi und Porsche sind explizit genannt, habe von den Manipulationen profitiert, weil er Absatz, Marktanteil und Gewinne dadurch habe steigern können. VW hatte am 18. September auf Druck der US-Umweltbehörde EPA eingeräumt, seit 2009 in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben.

New Jersey folgt etlichen anderen ähnlich gelagerten Klagen von US-Landkreisen und -Bundesstaaten. Anfang Januar hatte auch das Justizministerium im Auftrag der EPA ein Zivilverfahren gegen den Wolfsburger Konzern eröffnet. VW drohen Strafen in zweistelliger Milliardenhöhe. Zudem muss sich der Konzern mit den Vorwürfen zahlreicher privater Klägern zumeist wegen Vertragsbruchs und Betrugs auseinandersetzen. Mehr als 500 solcher Klagen sind bei einem Bezirksrichter in San Francisco gebündelt./hbr/DP/he

05.02.2016

Devisen: Eurokurs bleibt deutlich unter 1,12 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Freitag deutlich unter 1,12 US-Dollar geblieben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1140 Dollar. Das war rund ein halber Cent weniger als am Morgen im europäischen Handel. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1202 (Donnerstag: 1,1206) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8927 (0,8924) Euro.

Ausgangspunkt der Euro-Verluste war der amerikanische Dollar, der zu vielen Währungen deutlich an Wert gewann. Damit kehrte sich die Tendenz der Vortage um, als der Dollar erheblich unter Druck geraten war. Auslöser der Dollar-Gewinne war der monatliche Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Der Stellenaufbau war im Januar zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dafür war die Arbeitslosigkeit weiter in Richtung Vollbeschäftigung gefallen und die Löhne waren deutlich stärker gestiegen als in den Vormonaten.

Bei Fachleuten sorgten die Zahlen zumeist für Erleichterung. In den Tagen zuvor waren Konjunkturdaten ein ums andere Mal sehr schwach ausgefallen, was zu Befürchtungen geführt hatte, die US-Wirtschaft könnte in eine Rezession abgleiten. Auch die Zinserwartungen an die US-Notenbank stiegen nach den Daten etwas an, nachdem sie an den Vortagen eingebrochen waren. Ob die Fed ihre Ende 2015 eingeleitete Zinswende bald fortsetzt, bleibt angesichts der internationalen Börsenschwäche und der Wachstumssorgen um China aber fraglich./la/he

05.02.2016

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1 075 135 (Donnerstag: 953 204) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 454 355 (417 692), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 620 780 (535 512). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0.73 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Nokia (120 173/165 555), Daimler (28 836/24 699) und Deutsche Bank (25 814/25 217)./ra/DP/he

05.02.2016

Disneys 'Star Wars' spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein

BURBANK (dpa-AFX) - Die Rekordjagd des jüngsten "Star Wars"-Films geht weiter. Die Einnahmen des Blockbusters "Das Erwachen der Macht" dürften am Wochenende die Marke von zwei Milliarden Dollar (1,8 Mrd Euro) knacken, wie der Unterhaltungskonzern Disney am Freitag mitteilte. Damit kommt der siebte Teil der Sternenkrieger-Saga an den weltweiten Filmerlösen gemessen den bislang erfolgreichsten Hollywood-Produktionen Avatar (2,8 Mrd Dollar) und Titanic (2,2 Mrd Dollar) von 2009 und 1997 im Eiltempo näher.

Die erste Milliarde hatte das Science-Fiction-Epos bereits zwölf Tage nach Kinostart eingespielt - so schnell wie kein anderer Film zuvor. Für Disney dürfte der Streifen trotz des massiven Marketingaufwands eine Goldgrube sein. Der Konzern, an den "Star Wars"-Schöpfer George Lucas sein Imperium vor drei Jahren verkauft hatte, will am Dienstag (9. Februar) die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen./hbr/DP/he

05.02.2016

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Deutliche Verluste - Jobdaten wecken Zinssorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Arbeitsmarktdaten haben am Freitag an der Wall Street Sorgen um eine Verschärfung der Geldpolitik geschürt. Die wichtigsten Aktienindizes sackten deutlich ab. Besonders heftig erwischte es die Technologiewerte, die Börsianern zufolge unter enttäuschenden Geschäftszahlen einiger Unternehmen litten. Diese hätten branchenweit Gewinnmitnahmen ausgelöst.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der überraschend deutliche Anstieg der Stundenlöhne könnten der Notenbank unter dem Strich in die Karten spielen, meinten Experten. Die Arbeitsmarktzahlen dürften die Furcht vor einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession zumindest etwas gemindert haben, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöung im Laufe dieses Jahres ein wenig gestiegen ist.

NASDAQ 100 RUND DREIEINHALB PROZENT IM MINUS

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 1,29 Prozent auf 16 204,83 Punkte. An den beiden Handelstagen zuvor hatte er sich noch von seinem Kursrutsch zu Jahresbeginn erholt. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 1,59 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 1,85 Prozent auf 1880,02 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es gar um 3,44 Prozent auf 4024,47 Punkte nach unten.

Die US-Wirtschaft hatte im Januar zwar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Arbeitslosenquote aber war um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gefallen. Zudem waren die Stundenlöhne mit plus 0,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit einem Jahr.

LINKEDIN BRECHEN EIN

Auf kurze Sicht dürfte die Fed zwar am Leitzins nicht rütteln, da die Unsicherheit im Zuge der Wachstumsabschwächung Chinas und in diversen Schwellenländern einfach zu groß geworden sei, schrieb Analyst Bernd Krampen von der Landesbank NordLB. Sollte an den Kapitalmärkten jedoch eine Beruhigung eintreten, könnte sich das Pendel für die geldpolitischen Aussichten auch schnell wieder umkehren. Krampen geht daher für März unverändert von keiner Zinsanhebung aus, in diesem Jahr hingegen rechnet er weiterhin mit einer Fortsetzung der geldpolitischen Normalisierung.

Unter den Einzelwerten brachen die Aktien von Linkedin um mehr als 43 Prozent ein und fielen damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2012 zurück. Das Karriere-Netzwerk hatte seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Geschäftsausblick geschockt.

AKTIEN VON SOFTWAREUNTERNEHMEN SACKEN AB

Rund die Hälfte ihres Wertes büßten die Papiere von Tableau Software ein, weil die Lizenzeinnahmen des Anbieters von Analysesoftware die Markterwartungen verfehlt hatten. Im Sog dessen fielen die Papiere der Branchenkollegen Adobe Systems um mehr als 8 Prozent und Salesforce um knapp 13 Prozent.

Aktionäre von News Corp mussten ein Minus von rund 9 Prozent verkraften. Das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem "Wall Street Journal" oder der "Times" leidet unter schrumpfenden Werbeeinnahmen. Besonders wurde die Bilanz durch den starken Dollar in Mitleidenschaft gezogen, der Auslandserlöse nach Umrechnung in US-Währung verringert.

NIKE AM DOW-ENDE

Am Dow-Ende fielen die Anteilsscheine des Sportartikelherstellers Nike um fast 5 Prozent. Spitzenreiter waren die Aktien des Pharmakonzerns Merck & Co. mit einem Plus von mehr als anderthalb Prozent.

Der Eurokurs litt unter dem starken US-Dollar, der wiederum von der Aussicht auf eine schärfere Gangart der US-Notenbank profitierte. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1153 Dollar. Richtungweisende US-Staatsanleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit stagnierten bei 103 20/32 Punkten und rentierten mit 1,841 Prozent./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

05.02.2016

Aktien New York Schluss: Deutliche Verluste - Jobdaten wecken Zinssorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Arbeitsmarktdaten haben am Freitag an der Wall Street Sorgen um eine Verschärfung der Geldpolitik geschürt. Die wichtigsten Aktienindizes sackten deutlich ab. Besonders heftig erwischte es die Technologiewerte, die Börsianern zufolge unter enttäuschenden Geschäftszahlen einiger Unternehmen litten. Diese hätten branchenweit Gewinnmitnahmen ausgelöst.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der überraschend deutliche Anstieg der Stundenlöhne könnten der Notenbank unter dem Strich in die Karten spielen, meinten Experten. Die Arbeitsmarktzahlen dürften die Furcht vor einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession zumindest etwas gemindert haben, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöung im Laufe dieses Jahres ein wenig gestiegen ist.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 1,29 Prozent auf 16 204,83 Punkte. An den beiden Handelstagen zuvor hatte er sich noch von seinem Kursrutsch zu Jahresbeginn erholt. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 1,59 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 1,85 Prozent auf 1880,02 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es gar um 3,44 Prozent auf 4024,47 Punkte nach unten./la/he

05.02.2016

Aktien New York: Deutliche Verluste - US-Arbeitsmarktdaten wecken Zinssorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag deutlich negativ auf die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für Januar reagiert. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der überraschend deutliche Anstieg der Stundenlöhne könnten der Notenbank unter dem Strich in die Karten spielen, meinten Börsianer. Denn die Arbeitsmarktzahlen dürften die Sorgen um einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession zumindest etwas gemindert haben, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöung im Laufe dieses Jahres ein wenig gestiegen ist.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 1,45 Prozent auf 16 178,40 Punkte. An den beiden Handelstagen zuvor hatte er sich noch von seinem Kursrutsch zu Jahresbeginn erholt. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Minus von etwas mehr als anderthalb Prozent an.

Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 1,86 Prozent auf 1879,85 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es gar um 3,38 Prozent auf 4027,02 Punkte nach unten.

Die US-Wirtschaft hatte im Januar zwar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen nur 151 000 Stellen hinzu. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Zuwachs um 190 000 Jobs erwartet. Die Arbeitslosenquote aber fiel um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Zudem waren die Stundenlöhne mit plus 0,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit einem Jahr.

Auf kurze Sicht dürfte die Fed zwar am Leitzins nicht rütteln, da die Unsicherheit im Zuge der Wachstumsabschwächung Chinas und in diversen Schwellenländern einfach zu groß geworden sei, schrieb Analyst Bernd Krampen von der Landesbank NordLB. Sollte an den Kapitalmärkten jedoch eine Beruhigung eintreten, könnte sich das Pendel für die geldpolitischen Aussichten auch schnell wieder umkehren. Krampen geht daher für März unverändert von keiner Zinsanhebung aus, in diesem Jahr hingegen rechnet er weiterhin noch mit einer Fortsetzung der geldpolitischen Normalisierung.

Unter den Einzelwerten brachen die Aktien von Linkedin um mehr als 42 Prozent auf 111,21 US-Dollar ein und fielen damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2013 zurück. Das Karriere-Netzwerk hatte seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Geschäftsausblick geschockt. Die Analysten der Citigroup reduzierten daraufhin ihre Gewinnerwartungen und strichen das Kursziel von 271 auf 194 Dollar zusammen.

Aktionäre von News Corp mussten ein Minus von mehr als 9 Prozent verkraften. Das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem "Wall Street Journal" oder der "Times" leidet unter schrumpfenden Werbeeinnahmen und dem starken Dollar. Besonders wurde die Bilanz durch den starken Dollar in Mitleidenschaft gezogen, der Auslandserlöse nach Umrechnung in US-Währung verringert.

Schlusslicht im Nasdaq 100 waren die Papiere von Tesla mit einem Abschlag von mehr als 9 Prozent. Die schweizerische Bank UBS hatte vor Gewinnrisiken bei dem Elektroautohersteller gewarnt. Tesla legt am Mittwoch Geschäftszahlen vor.

Symantec-Papiere zogen derweil um rund drei Prozent an. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hatte Kostensenkungen, Aktienrückkäufe, eine Sonderdividende sowie die Beteiligung des Finanzinvestors Silver Lake Management am Unternehmen angekündigt. Vor wenigen Tagen hatte Symantec mitgeteilt, seine Tochter Veritas an den US-Finanzinvestor Carlyle für 7,4 Milliarden Dollar verkaufen zu wollen.

Am Dow-Ende fielen die Anteilsscheine des Sportartikelherstellers Nike um rund viereinhalb Prozent. Spitzenreiter waren die Aktien des Pharmakonzerns Merck & Co. mit einem Plus von rund anderthalb Prozent./la/he

05.02.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Zinsängste machen Dax-Erholung zunichte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neu entfachte Befürchtungen weiterer US-Zinserhöhungen in diesem Jahr haben am Freitag für eine weitere Talfahrt des deutschen Aktienmarktes gesorgt. Auslöser dafür waren frische US-Arbeitsmarktdaten, die an der Wall Street für deutliche Verluste gesorgt hatten. Kurzzeitig hatte ein Rückgang des Euro-Kurses den hiesigen Papieren Entlastung verschafft.

Der Dax verlor letztlich 1,14 Prozent auf 9286,23 Punkte und schloss damit auf dem tiefsten Stand seit November 2014. Am Nachmittag war der Leitindex noch bis auf 9470 Punkte geklettert. Auf Wochenbasis summierte sich das Dax-Minus auf mehr als 5 Prozent, seit Jahresbeginn auf über 13 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Freitag 0,90 Prozent auf 18 685,74 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 2,16 Prozent auf 1592,72 Punkte ein.

ÖKONOM: US-ARBEITSMARKTBERICHT SOLLTE NICHT BEUNRUHIGEN

Die US-Wirtschaft hatte im Januar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, waren außerhalb der Landwirtschaft 151 000 Stellen hinzugekommen. Bankvolkswirte hatten einen Zuwachs um 190 000 Jobs erwartet. Die Arbeitslosenquote war um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gesunken. Die Stundenlöhne waren hingegen mit plus 0,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit einem Jahr.

Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der Liechtensteiner VP Bank kann die frischen Zinsängste am Markt nicht ganz nachvollziehen: "Zwar liegt der Stellenaufbau im Januar unter den Erwartungen, doch das sollte nicht weiter beunruhigen", sagte er. Man müsse kein Ökonom sein, um festzustellen, dass bei einer Arbeitslosenquote von 5 Prozent der Aufbau neuer Stellen nicht mehr so rasant voranschreite. Spannend werde nun die Lohnentwicklung in naher Zukunft sein. Vorerst dürfte es von der US-Notenbank jedenfalls keine weiteren Zinsaktionen geben, glaubt Gitzel.

AUTOTITEL ERHOLEN SICH ETWAS

Zu den Gewinnern am deutschen Aktienmarkt gehörten Aktien aus dem Automobilsektor, die sich nach den teilweise heftigen Verlusten der vergangenen Tage berappelten. Bei Daimler , denen am Vortag nicht einmal starke Geschäftszahlen geholfen hatten, stützte auch der rekordhohe Januar-Absatz. Die Aktien der Stuttgarter rückten um 0,57 Prozent vor. Für BMW ging es um 1,29 Prozent nach oben. Volkswagen (VW) gewannen gar 2,13 Prozent, obwohl die Wolfsburger wegen des Skandals um manipulierte Abgastests die Vorlage ihres Jahresabschlusses und die Hauptversammlung verschieben.

Die Aktien des Online-Karrierenetzwerks Xing gehörten mit einem Minus von mehr als 5 Prozent zu den größten TecDax-Verlierern. Sie litten einem Händler zufolge darunter, dass US-Konkurrent Linkedin einen Verlust im Schlussquartal 2015 erlitten und einen überraschend schwachen Ausblick gegeben hatte. Im MDax erholten sich die gebeutelten Kion-Titel nach einer Mitteilung über günstigere Finanzierungskosten des Gabelstaplerherstellers um 3,26 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,19 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,04 Prozent auf 141,61 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,05 Prozent auf 163,79 Punkte. Der Euro-Kurs fiel auf zuletzt 1,1130 US-Dollar. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Kurs noch auf 1,1206 (Mittwoch: 1,0933) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8924 (0,9147) Euro./edh/he

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

05.02.2016

Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - US-Zinsängste machen Dax-Erholung zunichte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neu entfachte Befürchtungen weiterer US-Zinserhöhungen in diesem Jahr haben am Freitag für eine weitere Talfahrt des deutschen Aktienmarktes gesorgt. Auslöser dafür waren die US-Arbeitsmarktdaten für Januar, die an der Wall Street für deutliche Verluste gesorgt hatten. Kurzzeitig hatte ein Rückgang des Euro-Kurses den Aktien Entlastung verschafft.

Der Dax verlor letztlich 1,14 Prozent auf 9286,23 Punkte und schloss damit auf dem tiefsten Stand seit November 2014. Am Nachmittag war der Leitindex noch bis auf 9470 Punkte geklettert. Auf Wochenbasis summierte sich das Dax-Minus auf mehr als 5 Prozent, seit Jahresbeginn auf über 13 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Freitag 0,90 Prozent auf 18 685,74 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 2,16 Prozent auf 1592,72 Punkte ein./edh/he

05.02.2016

ROUNDUP/Aktien New York: Verluste - US-Arbeitsmarktdaten wecken Zinssorgen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag negativ auf die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für Januar reagiert. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der überraschend deutliche Anstieg der Stundenlöhne könnten der Notenbank unter dem Strich in die Karten spielen, meinten Börsianer. Denn die Arbeitsmarktzahlen dürften die Sorgen um einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession zumindest etwas gemindert haben, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Leitzinserhöung im Laufe dieses Jahres ein wenig gestiegen ist.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,93 Prozent auf 16 263,21 Punkte. An den beiden Handelstagen zuvor hatte er sich noch von seinem Kursrutsch zu Jahresbeginn erholt.

Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 1,21 Prozent auf 1892,25 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 2,18 Prozent auf 4077,01 Punkte nach unten.

Die US-Wirtschaft hatte im Januar zwar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen nur 151 000 Stellen hinzu. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Zuwachs um 190 000 Jobs erwartet. Die Arbeitslosenquote aber fiel um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Zudem waren die Stundenlöhne mit plus 0,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit einem Jahr.

Auf kurze Sicht dürfte die Fed zwar am Leitzins nicht rütteln, da die Unsicherheit im Zuge der Wachstumsabschwächung Chinas und in diversen Schwellenländern einfach zu groß geworden sei, schrieb Analyst Bernd Krampen von der Landesbank NordLB. Sollte an den Kapitalmärkten jedoch eine Beruhigung eintreten, könnte sich das Pendel für die geldpolitischen Aussichten aber auch schnell wieder umkehren. Krampen geht daher für März unverändert von keiner Zinsanhebung aus, in diesem Jahr hingegen rechnet er weiterhin noch mit einer Fortsetzung der geldpolitischen Normalisierung.

Unter den Einzelwerten brachen die Aktien von Linkedin um rund 39 Prozent auf 117,16 US-Dollar ein und fielen damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2013 zurück. Das Karriere-Netzwerk hatte seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Geschäftsausblick geschockt. Die Analysten der Citigroup reduzierten daraufhin ihre Gewinnerwartungen und strichen das Kursziel von 271 auf 194 Dollar zusammen.

Die Symantec-Papiere schnellten derweil um rund fünfeinhalb Prozent nach oben. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hatte Kostensenkungen, Aktienrückkäufe, eine Sonderdividende sowie die Beteiligung des Finanzinvestors Silver Lake Management am Unternehmen angekündigt. Vor wenigen Tagen hatte Symantec mitgeteilt, seine Tochter Veritas an den US-Finanzinvestor Carlyle für 7,4 Milliarden Dollar zu verkaufen.

Am Dow-Ende fielen die Anteilsscheine des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson um mehr als drei Prozent. Spitzenreiter waren die Aktien des Einzelhändlers Wal-Mart mit einem Plus von rund einem Prozent./la/jha/

05.02.2016

WOCHENAUSBLICK: Nervosität bleibt erst einmal in den Märkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Handel am deutschen Aktienmarkt dürfte auch in der neuen Woche nervös bleiben. Vor dem Wochenende habe der unklare Arbeitsmarktbericht aus den USA nicht gerade Sicherheit gebracht, sagte Experte Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel. Die Zusammensetzung mit einem enttäuschend geringen Stellenaufbau aber einer fallenden Arbeitslosigkeit bringe vielmehr Unsicherheit.

Wegen der Ferienwoche in China hält Commerzbank-Stratege Chris-Oliver Schickentanz aber eine Marktberuhigung für möglich. Aus seiner Sicht ist für eine weitere Stabilisierung aber eine fortgesetzte Bodenbildung bei den Rohstoffpreisen vonnöten. Moderate Töne in den Reden von US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem Banken- und dem Finanzausschuss könnten die Stimmung zusätzlich anheben. Für Schickentanz zeigt sich die aktuelle Risikoscheu der Investoren an den Kapitalbewegungen: Aktien würden verkauft, Staatsanleihen und Edelmetalle gekauft. An Europas Börsen gebe es aber erste Zuflüsse.

BERICHTSSAISON FLAUT AB

Auf der Unternehmensseite stünden eher Daten aus der zweiten und dritten Reihe auf der Agenda, sagte Schneider. Lufthansa und Fraport warteten am Dienstag und Mittwoch mit ihren Verkehrszahlen auf. Hinzu kämen endgültige Zahlen des Kupferherstellers Aurubis und der Quartalsbericht der Heidelberger Druck zur Wochenmitte. Am Donnerstag vervollständigten der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger und der Verpackungsspezialist Gerresheimer mit ihren Jahresberichten sowie der Handelskonzern Metro mit finalen Zahlen das Bild. Vor dem Wochenende könnten die Bilanzen von Commerzbank und ThyssenKrupp für Bewegung sorgen.

Im Blick dürfte auch die Entwicklung der Rohstoffpreise insbesondere von Rohöl bleiben. Zuletzt hatte sich die Börse außergewöhnlich stark an den Preisbewegungen beim Öl orientiert. Aus Sicht von Rolf Kuster, Anlagestratege bei der VP Bank, wird sich der Rohölmarkt mittelfristig wieder vermehrt an den Fundamentaldaten orientieren müssen. Diese sprächen für höhere Preisnotierungen. Die Experten der WGZ Bank halten mit Blick auf das Chartbild einen Anstieg des Ölpreises auf etwa 40 US-Dollar für möglich. Sie verweisen auf zyklische Aspekte.

CHINAS MÄRKTE BLEIBEN GESCHLOSSEN

In Shanghai und Shenzhen bleiben die Börsen zum chinesischen Neujahr die Woche über geschlossen. Im Fokus sieht Jefferies-Stratege Sean Darby weiter den chinesischen Yuan. Mit einer einmaligen deutlichen Bewegung der Währung nach unten könnte am Markt ein stabiles Niveau gefunden werden. Gleichzeitig könnten die Diskussionen über eine weitere Abwertung und die Geldabflüsse beseitigt werden, hieß es.

Im Euroraum komme die Wirtschaft nicht in Schwung und das würden in der neuen Woche die Zahlen zum vierten Quartal 2015 einmal mehr bestätigen, blickt Commerzbank-Experte Ralph Solveen voraus. Derzeit gebe es lediglich in Spanien einen kräftigen Aufschwung. Offensichtlich lasse der Rückenwind vom schwachen Eurokurs schon nach. Auch die Probleme in den Schwellenländern, am Immobilienmarkt und auch im Privatsektor bremsten.

Mit dem Blick auf die USA wiederum sehen die Experten der Landesbank Helaba nach dem Job-Bericht vom Freitag den Arbeitsmarkt in einer soliden Verfassung. Der Anstieg der Stundenlöhne sei zum Beispiel positiv hervorzuheben. In der neuen Woche sehen die Experten der Landesbank BayernLB nun den Verbraucher im Fokus. Zwar seien die Bedingungen für einen stärkeren Konsum durch anhaltend robuste Einkommenszuwächse und geringe Energiepreise gegeben, die Einzelhandelsumsätze dürften aber im Januar nur etwas steigen. Die Stimmung jedoch bleibe gut./fat/la/he

--- Von Frederik Altmann, dpa-AFX ---

05.02.2016

Aktien New York: Verluste nach US-Arbeitsmarktdaten - Sorgen vor Zinsanstieg

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Freitag negativ auf die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für Januar reagiert. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der überraschend deutliche Anstieg der Stundenlöhne könnten der Notenbank unter dem Strich in die Karten spielen, meinten Börsianer. Denn die Arbeitsmarktzahlen dürften die Sorgen um einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession zumindest etwas gemindert haben, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Leitzinserhöung im Laufe dieses Jahres ein wenig gestiegen ist.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,40 Prozent auf 16 350,49 Punkte. An den beiden Handelstagen zuvor hatte er sich noch weiter von seinem Kursrutsch zu Jahresbeginn erholt.

Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 0,62 Prozent auf 1903,58 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,38 Prozent auf 4110,35 Punkte nach unten./la/he

05.02.2016

Aktien Frankfurt: Dax schafft nach US-Arbeitsmarktbericht eine Erholung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag nach dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht zur Erholung angesetzt. Zuletzt lag der deutsche Leitindex 0,79 Prozent höher bei 9467,20 Punkten. Am Wochensaldo bleibt aber ein Abschlag von rund 3,5 Prozent. Tags zuvor war der Index zeitweise sogar auf den tiefsten Stand seit Ende 2014 abgerutscht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitagnachmittag 1,00 Prozent auf 19 044,38 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,02 Prozent auf 1628,18 Punkte vorrückte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,61 Prozent auf 2922,90 Punkte hoch.

US-ARBEITSMARKT 'IN SOLIDER VERFASSUNG'

Die amerikanische Wirtschaft hat im Januar weniger neue Stellen geschaffen als erwartet. Zudem wurde das Plus in den beiden vorangegangenen Monaten leicht nach unten korrigiert. Entsprechend dürften sich viele Beobachter bestätigt sehen, die im laufenden Jahr keine weitere Zinsanhebung mehr erwarten. Denn die US-Notenbank Fed orientiert sich bei ihrer Geldpolitik auch stark an der Beschäftigungsentwicklung. Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba sieht den US-Arbeitsmarkt allerdings gleichzeitig "in einer soliden Verfassung".

Für etwas Entspannung sorgte der Rückschlag des Euro zum US-Dollar. In den vergangenen Tagen hatte der Sprung der Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit drei Monaten dem Markt schwer zu gesetzt, bremst ihre Aufwertung doch die Gewinnaussichten im Export.

THYSSENKRUPP UNTER DRUCK - AUTOTITEL ERHOLEN SICH ETWAS

Zu den Verlierern am hiesigen Aktienmarkt gehörten Thyssenkrupp , die ein halbes Prozent einbüßten. Börsianer sahen schlechte Nachrichten eines Konkurrenten als Belastung, erinnerten aber auch daran, dass die Aktie vortags zu den Favoriten der Anleger gehört hatten. Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal streicht seinen Aktionären nach einem bitteren Verlustjahr die Dividende und geht eine milliardenschwere Kapitalerhöhung an.

Genau umgekehrt erging es den Autotiteln, die sich nach den Verlusten der vergangenen Tage berappeln konnten. Bei Daimler , denen vortags nicht einmal starke Geschäftszahlen geholfen hatten, stützte auch der rekordhohe Januar-Absatz die Stimmung: Die Aktien der Stuttgarter rückten um 1,84 Prozent vor. Für BMW ging es um 2,67 Prozent nach oben. Volkswagen (VW) gewannen gar 3,37 Prozent. Dass die Wolfsburger wegen des Skandals um manipulierte Abgastests die Vorlage ihres Jahresabschlusses und die Hauptversammlung verschieben, schockte die Anleger nicht.

LINKEDIN-AUSSAGEN BELASTEN XING

Die Aktien des Online-Karrierenetzwerks Xing waren mit einem Minus von 3,88 Prozent einer der größten TecDax-Verlierer. Sie litten einem Händler zufolge darunter, dass US-Konkurrent Linkedin am Donnerstag nach der Schlussglocke an der Wall Street einen Verlust für das Schlussquartal 2015 berichtet und einen überraschend schwachen Ausblick gegeben hatte. Vorbörslich stand die US-Aktie über 30 Prozent im Minus. Im MDax erholten sich die gebeutelten Kion-Titel nach einer Mitteilung über günstigere Finanzierungskosten des Gabelstaplerherstellers um 3,82 Prozent./gl/ag

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

05.02.2016

Aktien New York Ausblick: Dow nach US-Arbeitsmarktdaten leichter erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street dürfte am Freitag auf die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten mit moderaten Verlusten reagieren. Die erneut leichte Erholung der Ölpreise sollte die Kursabschläge aber zunächst in Grenzen halten. Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn 0,34 Prozent tiefer bei 16 363 Punkten.

Die US-Wirtschaft hat im Januar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, kamen außerhalb der Landwirtschaft 151 000 Stellen hinzu. Bankvolkswirte hatten einen Zuwachs um 190 000 Jobs erwartet. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Die Stundenlöhne sind hingegen mit plus 0,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Das ist das höchste Wachstum seit einem Jahr.

"Zwar liegt der Stellenaufbau im Januar unter den Erwartungen, doch das sollte nicht weiter beunruhigen", sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der Liechtensteiner VP Bank. Man müsse kein Ökonom sein, um festzustellen, dass bei einer Arbeitslosenquote von 5 Prozent der Aufbau neuer Stellen nicht mehr so rasant voranschreite. Spannend werde nun die Lohnentwicklung in naher Zukunft sein. Vorerst dürfte es von der US-Notenbank jedenfalls keine weiteren Zinsaktionen geben, glaubt Gitzel.

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien von Linkedin im Anlegerfokus stehen. Das Karriere-Netzwerk hat seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Geschäftsausblick geschockt. Die Analysten der Citigroup reduzierten daraufhin ihre Gewinnerwartungen und strichen das Kursziel von 271 auf 194 Dollar zusammen. Ihre Kollegen vom japanischen Finanzinstitut Nomura senkten das Kursziel von 235 auf 180 Dollar. Die Aktie brach im vorbörslichen US-Handel um 33 Prozent auf 128 US-Dollar ein. Weniger hatten die Papiere im regulären Handel zuletzt vor drei Jahren gekostet.

Symantec-Papiere schnellten hingegen vorbörslich um 9 Prozent nach oben. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hat Kostensenkungen, Aktienrückkäufe, eine Sonderdividende sowie die Beteiligung des Finanzinvestors Silver Lake Management am Unternehmen angekündigt. Vor wenigen Tagen hatte Symantec mitgeteilt, seine Tochter Veritas an den US-Finanzinvestor Carlyle für 7,4 Milliarden Dollar zu verkaufen./edh/das

05.02.2016

RATING: Fitch hebt Irland auf 'A' - Österreich mit 'AA+' bestätigt

LONDON (dpa-AFX) - Die US-Ratingagentur Fitch rechnet mit einem stärkeren Wachstum der irischen Wirtschaft und sieht die Kreditwürdigkeit des Landes deshalb jetzt positiver. Die entsprechende Bewertung sei von "A-" um eine Stufe auf "A" heraufgesetzt worden, teilte das Institut am Freitagabend mit. Mit weiteren Änderungen ist zunächst nicht zu rechnen, den Ausblick setzte Fitch auf "stabil".

Das irische Bruttoinlandsprodukt dürfte nach Einschätzung der Experten im laufenden Jahr um etwa 4 Prozent zulegen. Zuvor war die Agentur noch von einem deutlich schwächeren Wachstum von 2,4 Prozent ausgegangen. Zudem sollte sich das Staatsdefizit mittelfristig weiter verringern.

Fitch bestätigte zudem die Einstufung der Kreditwürdigkeit Österreichs mit "AA+". Auch hier ist der Ausblick "stabil". Die Wirtschaft der Alpenrepublik dürfte in diesem und dem kommenden Jahr um durchschnittlich 1,7 Prozent wachsen, hieß es./he

05.02.2016

USA: Verbraucherkredite steigen im Dezember stärker als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist das Volumen der Verbraucherkredite im Dezember stärker gestiegen als Experten erwartet hatten. Im Vergleich zum Vormonat sei die Kreditvergabe um 21,3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die US-Notenbank am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel mit einem Zuwachs um 16,0 Milliarden Dollar gerechnet. Im Vormonat war das Kreditvolumen um revidierte 14,0 Milliarden US-Dollar (zuvor: 13,6) gestiegen./bgf/he

05.02.2016

Gläubiger beenden erste Kontrollrunde in Athen

ATHEN (dpa-AFX) - Die Chef-Kontrolleure der Gläubiger Griechenlands haben eine erste Prüfung der Bücher in Athen beendet. Dabei ging es vor allem um umstrittene Reformen bei Renten und Steuern, die im Land bereits zu einem Generalstreik geführt haben. Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos sagte nach dem Ende der Gespräche am Freitag, es gebe Punkte, auf die sich die Gläubiger und Athen grundsätzlich geeinigt hätten.

Bei anderen Themen müsse es hingegen noch mehr Fortschritte geben. Bei der in Griechenland umstrittenen Renten- und Steuerreform gebe es eine "Einigung auf die Grundsatzarchitektur" der vorgelegten Gesetzentwürfe, sagte Tsakalotos. Die Kontrolleure wollten zurückkehren, wenn eine endgültige Einigung mit Athen abzusehen sei, berichteten griechische Medien.

Kommt es zu einer Einigung mit den Gläubigern, dann muss Athen die Rentenreform vom Parlament billigen lassen. Nur dann würden die Kontrolleure grünes Licht für die Auszahlung weiterer Hilfen geben.

Die Koalition von Ministerpräsident Alexis Tsipras hat eine knappe Mehrheit von 153 Abgeordneten in einem Parlament mit 300 Sitzen. Bei nur drei Abweichlern könnte es politische Turbulenzen in dem pleitebedrohten Land geben./tt/DP/he

05.02.2016

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 05.02.2016

ROUNDUP: US-Beschäftigung wächst schwächer - Arbeitslosigkeit fällt

WASHINGTON - Der amerikanische Arbeitsmarkt hat zum Jahresstart einen Gang zurückgeschaltet. Außerhalb der Landwirtschaft seien im Januar 151 000 Stellen hinzu gekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. Das waren deutlich weniger Stellen als in den Monaten zuvor und 39 000 Stellen weniger als Bankvolkswirte im Mittel erwartet hatten. Der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten wurde leicht nach unten korrigiert. Er lag bei 262 000 (Dezember) beziehungsweise 280 000 (November) neuen Jobs.

USA: Handelsbilanzdefizit im Dezember gestiegen

WASHINGTON - Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Dezember gestiegen. Der Fehlbetrag sei von revidiert 42,23 Milliarden Dollar im November auf 43,36 Milliarden Dollar geklettert, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 43,20 Milliarden Dollar gerechnet. Für den November war vor der Revision ein Saldo von minus 42,37 Milliarden Dollar ermittelt worden.

ROUNDUP: 5000-Euro-Limit und Abschaffung des 500ers? Deutsche ziehen nicht mit

FRANKFURT - Mitten in der Debatte um das Für und Wider von Bargeld bekennt sich die große Mehrheit der Deutschen zu Schein und Münze. 79 Prozent wollen nicht auf Bargeld verzichten, wie eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage für den "Focus" ergab, die am Freitag vorab veröffentlicht wurde. Nur jeder Fünfte (21 Prozent) der gut 1000 Befragten könnte sich ein bargeldloses Leben vorstellen.

ROUNDUP: Schwächere Inlandsnachfrage belastet Auftragseingänge

WIESBADEN - Eine schwache Nachfrage aus dem Inland hat die Aufträge für das deutsche Verarbeitende Gewerbe gedrückt. Die Bestellungen seien im Dezember zum Vormonat saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,7 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im November waren die Aufträge noch um 1,5 Prozent gestiegen.

Bundesbank-Chef: Vorsicht bei möglicher Bargeld-Begrenzung

BERLIN/FRANKFURT - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat in der Debatte um mögliche Begrenzungen von Bargeld-Zahlungen vor falschen Signalen an die Bevölkerung gewarnt. "Es wäre fatal, wenn die Bürger den Eindruck bekämen, dass ihnen das Bargeld nach und nach entzogen wird", sagte er der "Bild"-Zeitung (Freitag). Zu Plänen der Bundesregierung, eine Obergrenze von 5000 Euro je Zahlung einzuführen, äußerte sich der Chef der Notenbank skeptisch: "Der Bürger soll selbst entscheiden können, ob er lieber Bargeld nutzen oder bargeldlos bezahlen möchte."

Brüssel lässt portugiesischen Haushalt durchgehen

BRÜSSEL - Trotz Bedenken lässt die EU-Kommission den Budgetentwurf von Defizitsünder Portugal für das laufende Jahr durchgehen. Dank Zusicherungen in letzter Minute sei der Haushalt nicht nach Lissabon zurückgeschickt worden, berichtete EU-Währungskommissar Pierre Moscovici am Freitag in Brüssel. Der Franzose forderte von der neuen Linksregierung aber weitere Sparanstrengungen. "Die Risiken sind nicht ausgeräumt", warnte er.

Regierungsbildung in Spanien: Auch Sozialisten kommen nicht voran

MADRID - Die Gespräche des spanischen Sozialistenführers Pedro Sánchez (43) zur Bildung einer vom ihm angeführten Regierung haben wenig erfolgversprechend begonnen. Er bedauere, dass der Chef der linken Protestpartei Podemos (Wir können), Pablo Iglesias, die liberalen Ciudadanos (Bürger) von der Regierung ausschließen wolle, sagte Sánchez nach einem Treffen mit Iglesias am Freitag in Madrid. Schließlich hätten alle das Ziel, die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy von der Macht zu drängen. Er wolle einen "offenen und pluralistischen Dialog", sagte Sánchez.

ROUNDUP: Griechische Landwirte blockieren weiterhin landesweit Straßen

ATHEN - Aus Protest gegen die geplante Renten- und Steuerreform der griechischen Regierung haben Landwirte am Freitag erneut für mehrere Stunden wichtige Verbindungsstraßen des Landes blockiert. Zudem sperrten sie mehrere Grenzübergänge. Für Samstag sei sogar eine 24-stündige Blockade im Gespräch, berichtet der Kommunal-Radiosender von Athen 984.

Bundesbank: Umstellung auf Sepa-Zahlungen erfolgreich abgeschlossen

FRANKFURT - Die Umstellung auf das neue europäische Zahlungsverfahren Sepa ist in Deutschland nach Einschätzung der Bundesbank erfolgreich abgeschlossen. "Sepa hat auch die letzte Hürde genommen", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Freitag in Frankfurt.

Indonesiens Wirtschaft zieht langsam an

JAKARTA - Die indonesische Wirtschaft zieht nach fünf Jahren mit schrumpfendem Wachstum und hohen öffentlichen Ausgaben langsam wieder an. Die größte Volkswirtschaft Südostasiens schaffte im 4. Quartal 2015 ein Wachstum von 5,04 Prozent, wie das Statistikbüro in der Hauptstadt Jakarta am Freitag berichtete. Im abgelaufenen Gesamtjahr wuchs die Wirtschaft aber nur um 4,79 Prozent - zum fünften Mal in Folge weniger als im jeweiligen Vorjahr.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/bgf

05.02.2016

Brüssel lässt portugiesischen Haushalt durchgehen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Trotz Bedenken lässt die EU-Kommission den Budgetentwurf von Defizitsünder Portugal für das laufende Jahr durchgehen. Dank Zusicherungen in letzter Minute sei der Haushalt nicht nach Lissabon zurückgeschickt worden, berichtete EU-Währungskommissar Pierre Moscovici am Freitag in Brüssel. Der Franzose forderte von der neuen Linksregierung aber weitere Sparanstrengungen. "Die Risiken sind nicht ausgeräumt", warnte er.

Wegen Wahlen und der folgenden Regierungsbildung hatte Portugal den Entwurf erst im Januar vorgelegt, drei Monate später als in der jährlichen EU-Budgetüberwachung üblich. Die Kommission will nun im Frühjahr erneut die Finanzlage des früheren Krisenlandes unter die Lupe nehmen. Das Defizit sollte schon im vergangenen Jahr die Marke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einhalten - stattdessen kam Lissabon auf 4,2 Prozent. Auch 2016 und 2017 werden in Brüssel Werte von über drei Prozent erwartet.

Moscovici wies Vorwürfe zurück, dies sei ein politischer Beschluss. "Das ist ein objektive und unparteiische Entscheidung." Der CDU-Europaabgeordnete Burkhard Balz warf der Kommission einen "Kuschelkurs mit der neuen Regierung in Lissabon" vor. Balz warnte davor, die Budgetdisziplin in der Eurozone aufzuweichen./cb/DP/jha

05.02.2016

ROUNDUP: Griechische Landwirte blockieren weiterhin landesweit Straßen

ATHEN (dpa-AFX) - Aus Protest gegen die geplante Renten- und Steuerreform der griechischen Regierung haben Landwirte am Freitag erneut für mehrere Stunden wichtige Verbindungsstraßen des Landes blockiert. Zudem sperrten sie mehrere Grenzübergänge. Für Samstag sei sogar eine 24-stündige Blockade im Gespräch, berichtet der Kommunal-Radiosender von Athen 984.

Am Freitagnachmittag fuhren Landwirte mehr als 350 Trecker ins Zentrum der nordgriechischen Hauptstadt Thessaloniki. Sie stellten sie auf eine der wichtigsten Kreuzungen der Stadt und sorgten damit für ein Verkehrschaos, wie das Staatsradio berichtete. Autofahrer auf der Halbinsel Peloponnes, in Mittelgriechenland und im Norden des Landes müssen große Umwege in Kauf nehmen.

Betroffen von den Blockaden sind nicht nur die Griechen: Das Nachbarland Bulgarien leidet ebenfalls unter den bereits Wochen andauernden Straßensperren. Die Lastwagen stauen sich an den Grenzübergängen zu Griechenland kilometerlang.

Bulgarien hat die EU-Kommission aufgefordert, sich einzuschalten, um das Problem "in möglichst kurzer Frist" zu lösen. Griechenland setze seine EU-Verpflichtungen zur Freizügigkeit von Menschen und Waren nicht um, klagte das ärmste EU-Land. Vor allem an den Grenzübergängen Kulata-Promachon und Ilinden-Exochi würden die Schlangen wartender Lastwagen immer länger, hieß es im Staatsradio in Sofia. Die Bauern hoben Freitag für kurze Zeit die Grenzblockade beim wichtigsten Grenzübergang von Kulata-Promachon auf, berichteten örtliche Medien.

Die griechischen Landwirte protestieren mit ihrer Aktion gegen harte Einschnitte im Zuge der geplanten Rentenreform. So sollen sich unter anderem ihre Rentenbeiträge schrittweise von 7 Prozent auf 20 Prozent fast verdreifachen.

Auch die Seeleute sind in Griechenland im Protest gegen die Reformen im Ausstand; Fähren blieben am Freitag in den Häfen vertäut. Rechtsanwälte und Notare streikten ebenfalls./axa/tt/DP/jha

05.02.2016

ROUNDUP: US-Beschäftigung wächst schwächer - Arbeitslosigkeit fällt

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der amerikanische Arbeitsmarkt hat zum Jahresstart einen Gang zurückgeschaltet. Außerhalb der Landwirtschaft seien im Januar 151 000 Stellen hinzu gekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. Das waren deutlich weniger Stellen als in den Monaten zuvor und 39 000 Stellen weniger als Bankvolkswirte im Mittel erwartet hatten. Der Stellenaufbau in den beiden Vormonaten wurde leicht nach unten korrigiert. Er lag bei 262 000 (Dezember) beziehungsweise 280 000 (November) neuen Jobs.

Positive Nachrichten gab es von der Lohnentwicklung. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen zum Vormonat um 0,5 Prozent und zum Vorjahr um 2,5 Prozent. Der monatliche Zuwachs war der stärkste seit einem Jahr. Dies deutet auf etwas mehr Lohnauftrieb hin, was die bislang schwache Gesamtinflation etwas anheben könnte. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit erhöhte sich von 34,5 Stunden im Vormonat auf 34,6 Stunden, was für steigende Einkünfte der Angestellten spricht.

ARBEITSLOSIGKEIT FÄLLT

Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Punkte auf 4,9 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Februar 2008. Bankvolkswirte hatten eine unveränderte Quote erwartet. Die Erwerbsquote stieg um 0,1 Punkte auf 62,7 Prozent. Trotz des Anstiegs liegt der Wert im längeren Vergleich sehr niedrig. Ökonomen streiten, ob die Ursachen dafür konjunktureller oder struktureller Art sind.

Der US-Notenbank dürften die Jobdaten unter dem Strich in die Karten spielen. Einen schwächeren Jobaufbau hatten nicht wenige Bankvolkswirte erwartet, weil die Stellenzuwächse in den Monaten zuvor durch das milde Winterwetter überzeichnet gewesen seien. Positiv dürfte die Fed die steigenden Löhne werten, weil dies die bisher schwache Inflation anschiebt. Die Arbeitslosenquote liegt ohnehin in der Nähe des Niveaus, von dem ab die Fed von Vollbeschäftigung ausgeht.

DOLLAR LEGT ZU

Obwohl der Stellenzuwachs unter den Erwartungen gelegen habe, sei der Arbeitsmarktbericht unter dem Strich ermutigend, kommentierte das Analysehaus Capital Economics. Verwiesen wurde auf die gefallene Arbeitslosenquote und die steigenden Stundenlöhne. Bankvolkswirte wiesen zudem darauf hin, dass angesichts der fast erreichten Vollbeschäftigung künftig geringere Stellenzuwächse zu erwarten seien. "Solange der monatliche Stellenzuwachs über 150 000 bleibt, ist keine Gefahr in Verzug", erklärte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

An den Finanzmärkten legte der Dollar zu vielen Währungen zu, nachdem er in den Tagen zuvor stark unter Druck gestanden hatte. Gründe dafür waren zunehmend schwache Konjunkturdaten und dadurch ausgelöste Sorgen, die US-Wirtschaft könnte in eine Rezession fallen. Die Arbeitsmarktzahlen dürften diese Ängste zumindest etwas gemindert haben. Die Zinserwartungen an die Fed erhöhten sich an den Terminmärkten etwas. An den Vortagen waren sie wegen trüber Konjunkturaussichten stark gefallen./bgf/jsl/he

05.02.2016

Bundesbank: Umstellung auf Sepa-Zahlungen erfolgreich abgeschlossen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umstellung auf das neue europäische Zahlungsverfahren Sepa ist in Deutschland nach Einschätzung der Bundesbank erfolgreich abgeschlossen. "Sepa hat auch die letzte Hürde genommen", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Freitag in Frankfurt.

Seit dem 1. Februar müssen auch Verbraucher für Überweisungen und Lastschriften in Euro die internationale Kontonummer IBAN mit 22 Stellen nutzen. Aus der Kreditwirtschaft wurden nach Bundesbank-Angaben keine nennenswerten Probleme gemeldet. Die große Mehrheit der Verbraucher habe sich bereits an die IBAN gewöhnt. Für Unternehmen und Vereine ist das neue Format bereits seit dem 1. August 2014 verpflichtend.

Die IBAN ("International Bank Account Number") soll dazu beitragen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen. Der Zahlungsverkehrsraum Sepa ("Single Euro Payments Area") umfasst 34 Länder. Neben den 28 EU-Staaten machen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino mit.

"Mit Sepa sind die Grenzen im Zahlungsverkehr gefallen, denn es ist für jeden Bürger und jede Firma möglich, bei geringen Kosten spätestens am nächsten Geschäftstag eine Zahlung im gesamten Euro-Raum durchzuführen", bekräftigte Thiele./ben/DP/jha

05.02.2016

USA: Handelsbilanzdefizit im Dezember gestiegen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Dezember gestiegen. Der Fehlbetrag sei von revidiert 42,23 Milliarden Dollar im November auf 43,36 Milliarden Dollar geklettert, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 43,20 Milliarden Dollar gerechnet. Für den November war vor der Revision ein Saldo von minus 42,37 Milliarden Dollar ermittelt worden.

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist chronisch. Die weltgrößte Volkswirtschaft konsumiert also mehr, als sie im Inland produziert. Dies macht hohe Überschüsse in der Kapitalbilanz erforderlich./jsl/bgf

05.02.2016

USA: Arbeitslosenquote fällt auf Achtjahrestief

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA hat sich die Arbeitslosigkeit im Januar weiter verringert. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Punkte auf 4,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Februar 2008. Bankvolkswirte hatten eine unveränderte Quote erwartet./bgf/jsl

05.02.2016

AKTIE IM FOKUS 3: Linkedins Ausblick verschreckt Anleger - Xing fällt ebenfalls

(neu: Schlusskurse)

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Karriere-Netzwerk Linkedin hat seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Ausblick geschockt. Der Konkurrent des TecDax-Unternehmens Xing stellte einen Umsatz von 820 Millionen US-Dollar für das erste Quartal 2016 in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit 850 Millionen gerechnet. Der Linkedin-Kurs brach um 43,63 Prozent auf 108,38 Dollar ein. Weniger hatten die Papiere zuletzt im Dezember 2012 gekostet.

Bei Linkedin äußerten sich Analysten skeptisch: Selbst unter Berücksichtigung der Vorsicht, zu der das Management in der Vergangenheit geneigt habe, impliziere der Ausblick ein deutlich langsameres Wachstum im laufenden Jahr, schrieb Analyst Mark May von der US-Bank Citigroup in einer Studie. Er reduzierte seine Gewinnerwartungen und strich das Kursziel von 271 auf 194 Dollar zusammen. Die Einstufung für die Aktien beließ er zwar auf "Neutral", versah es aber mit dem Zusatz "hohes Risiko".

ANALYST: 'GRUNDLEGENDE GESCHÄFTSTRENDS INTAKT'

Anthony DiClemente, Analyst beim japanischen Finanzinstitut Nomura, senkte sein Ziel von 235 auf 180 Dollar, blieb aber bei seiner Kaufempfehlung. Die grundlegenden Geschäftstrends seien durchaus ermutigend. Der Aktienkurs dürfte kurzfristig unter Druck bleiben, doch könnte das auch eine Chance sein, da die langfristigen Perspektiven von Linkedin intakt seien.

Analyst Heath Terry von Goldman Sachs schrieb, dass im vierten Quartal immerhin Umsatz und Gewinn die Markterwartungen übertroffen hätten. Doch auch Terry verwies auf den unerwartet trüben Ausblick für 2016 und reduzierte seine Schätzungen für die Jahre 2016 bis 2018.

TRÄGERES GESCHÄFT MIT PERSONALVERMITTLERN

Auch Xing-Aktien gerieten am Freitag in den Strudel des Linkedin-Kurssturzes. Sie gaben als eines der Schlusslichter im deutschen Technologiewerte-Index TecDax um rund 5 Prozent nach. Das Unternehmen will am 22. Februar seine vorläufige Bilanz vorlegen.

Mit Blick auf Xing trübe der Linkedin-Ausblick natürlich die Stimmung der Anleger, sagte ein Händler. Allerdings sollten aus der Entwicklung des Konkurrenten nicht zu viele negative Rückschlüsse gezogen werden. Viele der Probleme des US-Konzerns seien unternehmensspezifisch. Relevant seien lediglich die Aussagen über ein etwas trägeres Geschäft mit Personalvermittlern in Europa. Allerdings müsse das nicht heißen, dass dies bei Xing oder mit Blick auf den deutschen Markt auch ein Thema sei./mis/ag/das/la/he

05.02.2016

AKTIEN IM FOKUS 2: Stahlwerte leiden unter Kapitalerhöhung von ArcelorMittal

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hiobsbotschaften des weltgrößten Stahlkonzerns ArcelorMittal haben auch den Aktionären deutscher Stahlunternehmen am Freitag mächtig die Stimmung verdorben. ArcelorMittal strich seinen Aktionären nach einem bitteren Verlustjahr die Dividende, senkte den Ausblick und geht eine milliardenschwere Kapitalerhöhung an. Die Aktien der Luxemburger schlossen mit einem Minus von 5,53 Prozent.

Die Papiere des Konkurrenten Thyssenkrupp fielen zeitweise um 3,35 Prozent auf 13,690 Euro. Den Handel beendeten sie mit einem Verlust von 1,48 Prozent bei 13,955 Euro. Damit lagen die Papiere im Mittelfeld des deutschen Leitindex, der bei minus 1,14 Prozent schloss. Die Anteile von Salzgitter hielten sich im MDax vergleichsweise gut. Sie gingen mit einem Minus von 0,54 Prozent aus dem Handel, während der Index der mittelgroßen Werte um 0,90 Prozent nachgab. Ein Händler erinnerte daran, dass beide Papiere am Donnerstag zu den größten Gewinnern am deutschen Aktienmarkt gehört hatten.

ARCELOR MIT MILLIARDENVERLUST UND HOHEM SCHULDENBERG

ArcelorMittal will sich mit der Kapitalspritze 3 Milliarden US-Dollar (2,7 Mrd Euro) besorgen. Gemeinsam mit dem ebenfalls beschlossenen Verkauf der Minderheitsbeteiligung am spanischen Autozulieferer Gestamp soll damit der Schuldenberg um 4 Milliarden auf unter 12 Milliarden Dollar sinken.

Im abgelaufenen Jahr hatte das Unternehmen wegen immenser Abschreibungen einen Verlust von 7,9 Milliarden Dollar verzeichnet. Der Umsatz war vor allem wegen gesunkener Stahlpreise um ein Fünftel auf 63,6 Milliarden Dollar eingebrochen. Für das laufende Jahr gab sich ArcelorMittal mit Blick auf den Gewinn zudem sehr zurückhaltend.

ANALYSTEN HALTEN ARCELOR-AKTIE WEITER FÜR KAUFENSWERT

Die Nachrichten scheinen die Analysten allerdings keineswegs geschockt zu haben, denn sie ließen ihre Kaufempfehlungen und Kursziele für die Aktie bislang unverändert. Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank sprach von soliden Kennziffern für das vierte Quartal und optimistischen mittelfristigen Geschäftszielen. Auch das Volumen der Kapitalmaßnahme habe ihn nicht überrascht.

Alain William von der französischen Großbank Societe Generale (SocGen) nannte die Kapitalmaßnahme enttäuschend, sieht darin aber lediglich ein Spiegelbild der schweren Lage der Stahlindustrie. Gemeinsam mit dem geplanten Beteiligungsverkauf und Kosteneinsparungen sollten damit aber die Befürchtungen der Anleger über die bilanzielle Verfassung des Stahlkonzerns gemildert werden.

JEFFERIES: ARCELOR KÄMPFT UMS ÜBERLEBEN

Sein Kollege Alessandro Abate von der Privatbank Berenberg monierte entsprechend, dass die Bekanntgabe des Beteiligungsverkaufs gemeinsam mit Kapitalerhöhung und gesenktem Gewinnausblick den positiven Effekt der Veräußerung nicht richtig zur Geltung kommen lasse. Seine positive Einschätzung der Aktien tangierte dies zunächst aber nicht. Allerdings kündigte der Analyst an, sein Bewertungsmodell an die aktuellen Nachrichten anzupassen.

Eher dramatische Worte fanden hingegen die Experten des US-Analysehauses Jefferies: Nachdem die Arcelor-Aktie seit Mitte 2015 fast 70 Prozent an Wert verloren habe, entspreche das Volumen der Kapitalerhöhung fast 50 Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung. "Hier kämpft ein Unternehmen ums Überleben", lautete ihr Fazit./edh/ag/das/mzs/he

05.02.2016

AKTIE IM FOKUS 2: Linkedins Ausblick verschreckt Anleger - Xing fällt ebenfalls

(neu: Kurse, Goldman)

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Karriere-Netzwerk Linkedin hat seine Aktionäre mit einem überraschend schwachen Ausblick geschockt. Der Konkurrent des TecDax-Unternehmens Xing stellte einen Umsatz von 820 Millionen US-Dollar für das erste Quartal 2016 in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit 850 Millionen gerechnet. Der Linkedin-Kurs brach daraufhin um 39,90 Prozent auf 115,56 Dollar ein. Weniger hatten die Papiere zuletzt im Januar 2013 gekostet.

Bei Linkedin äußerten sich Analysten skeptisch: Selbst unter Berücksichtigung der Vorsicht, zu der das Management in der Vergangenheit geneigt habe, impliziere der Ausblick ein deutlich langsameres Wachstum im laufenden Jahr, schrieb Analyst Mark May von der US-Bank Citigroup in einer Studie. Er reduzierte seine Gewinnerwartungen und strich das Kursziel von 271 auf 194 Dollar zusammen. Die Einstufung für die Aktien beließ er zwar auf "Neutral", versah es aber mit dem Zusatz "hohes Risiko".

ANALYST: 'GRUNDLEGENDE GESCHÄFTSTRENDS INTAKT'

Anthony DiClemente, Analyst beim japanischen Finanzinstitut Nomura, senkte sein Ziel von 235 auf 180 Dollar, blieb aber bei seiner Kaufempfehlung. Die grundlegenden Geschäftstrends seien durchaus ermutigend. Der Aktienkurs dürfte kurzfristig unter Druck bleiben, doch könnte das auch eine Chance sein, da die langfristigen Perspektiven von Linkedin intakt seien.

Analyst Heath Terry von Goldman Sachs schrieb, dass im vierten Quartal immerhin Umsatz und Gewinn die Markterwartungen übertroffen hätten. Doch auch Terry verwies auf den unerwartet trüben Ausblick für 2016 und reduzierte seine Schätzungen für die Jahre 2016 bis 2018.

TRÄGERES GESCHÄFT MIT PERSONALVERMITTLERN

Auch Xing-Aktien gerieten am Freitag in den Strudel des Linkedin-Kurssturzes. Sie gaben als eines der Schlusslichter im deutschen Technologiewerte-Index TecDax um 5,10 Prozent nach. Das Unternehmen will am 22. Februar seine vorläufige Bilanz vorlegen.

Mit Blick auf Xing trübe der Linkedin-Ausblick natürlich die Stimmung der Anleger, sagte ein Händler. Allerdings sollten aus der Entwicklung des Konkurrenten nicht zu viele negative Rückschlüsse gezogen werden. Viele der Probleme des US-Konzerns seien unternehmensspezifisch. Relevant seien lediglich die Aussagen über ein etwas trägeres Geschäft mit Personalvermittlern in Europa. Allerdings müsse das nicht heißen, dass dies bei Xing oder mit Blick auf den deutschen Markt auch ein Thema sei./mis/ag/das/la/jha/

05.02.2016

EUROSTOXX-FLASH: EuroStoxx fällt auf Tagestief - Zinssorgen nach US-Jobdaten

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 ist am Freitagnachmittag im Zuge fallender US-Börsen auf ein Tagestief von rund 2876 Punkten gerutscht. Zuletzt stand ein Minus von 0,94 Prozent auf 2877,89 Punkte zu Buche.

Die Wall Street war unter Druck geraten, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten für Januar wieder Sorgen um eine Leitzinserhöhung noch im Laufe dieses Jahres geweckt hatten. Börsianer verwiesen auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit und den überraschend deutlichen Anstieg der Stundenlöhne in den USA./la/jha/

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: Independent senkt Ziel für Deutsche Post auf 20 Euro - Verkaufen

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Post von 24,50 auf 20,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Die schlechtere Stimmung in China dürfte die Volumenentwicklung im ohnehin schwächelnden Frachtgeschäft weiter beeinträchtigen und den Margendruck zusätzlich erhöhen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Zudem belasteten die Expansionspläne von Amazon die Stimmung für die Aktie des Logistikkonzerns./mzs/ck/ag

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: Hauck & Aufhäuser hebt United Internet auf 'Buy' - Ziel 53 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat United Internet von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, aber das Kursziel auf 53 Euro belassen. Der aktuell schwache Aktienkurs des Internetdienstleisters biete eine attraktive Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Freitag./mzs/gl/ag

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: Exane BNP senkt Infineon auf 'Neutral' und Ziel auf 12,90 Euro

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Aktie des Chipkonzerns Infineon von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 12,90 Euro gesenkt. Analyst Jerome Ramel kürzte in einer Studie vom Freitag seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2016 und 2017 um 4 beziehungsweise 11 Prozent. Damit berücksichtige er seine niedrigeren Umsatz- und Margenerwartungen. Zudem habe das Chance-Risiko-Profil der Aktie nach der jüngst überdurchschnittlichen Kursentwicklung deutlich an Attraktivität verloren./ajx/gl/ag

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: S&P Capital IQ hebt Ziel für Gea Group auf 42 Euro - 'Hold'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 37 auf 42 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die vorläufigen Ergebnisse des vierten Quartals hätten nicht überrascht, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel berücksichtige allerdings die verbesserte Gewinnmarge (Ebitda). Vor allem positive Währungseffekte sowie strukturelle Effekte hätten die Ergebnisse des auf die Lebensmittelbranche fokussierten Maschinen- und Anlagenbauers in die Höhe getrieben./mzs/ck/ag

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: Berenberg belässt ArcelorMittal auf 'Buy' - Ziel 5,50 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für ArcelorMittal nach der Ankündigung eines Beteiligungsverkaufs und einer Kapitalerhöhung auf "Buy" mit einem Kursziel von 5,50 Euro belassen. Die Bekanntgabe des Beteiligungsverkaufs zum selben Zeitpunkt wie Kapitalerhöhung und Gewinnausblick (Ebitda) für 2016 verwässere den positiven Effekt der Veräußerung, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Freitag. Zudem sei der Ausblick insgesamt positiv. Der Analyst kündigte an, sein Bewertungsmodell an die aktuellen Nachrichten anzupassen./edh/mis/ag

05.02.2016

ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Ziel für Salzgitter AG - 'Underperform'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Salzgitter AG von 17,50 auf 16,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Unter Druck stehende Importpreise und das schwache Nachfragewachstum belasteten die europäische Stahlbranche, schrieb Analyst Seth Rosenfeld in einer Studie vom Freitag./ajx/das/ag