dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

30.09.2016

US-Anleihen geben nach

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag nachgegeben. Händler verwiesen auf eine gestiegene Risikobereitschaft der Anleger, die auf den Kursen laste. So legten die Aktien an der Wall Street teilweise deutlich zu. Hintergrund der guten Stimmung war ein Medienbericht über eine womöglich günstiger als erwartet ausfallende Einigung der Deutschen Bank mit der US-Justiz für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise. Das milderte die Sorgen der Anleger mit Blick auf die gesamte Finanzbranche. Hinzu kamen positive Signale aus der US-Wirtschaft. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt.

Zweijährige Anleihen fielen um 2/32 Punkte auf 99 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,76 Prozent. Fünfjährige Anleihen gaben um 5/32 Punkte auf 99 28/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 1,15 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen büßten 10/32 Punkte auf 99 4/32 Punkte ein. Ihre Rendite betrug 1,60 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um 30/32 Punkte auf 98 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,32 Prozent./mis/he

30.09.2016

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 26. bis 30.09.2016

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 26. bis 30.09.2016

MONTAG

Deutsche Bank senkt K+S auf 'Sell' - Ziel auf 14 Euro

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat K+S von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 17 auf 14 Euro gesenkt. Der Abschwung in der Düngemittelbranche dürfte sich noch länger hinziehen, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Sektorstudie vom Montag. Die weltweiten Getreidevorräte seien derzeit auf ihrem höchsten Niveau seit 2001 angekommen. Daher dürfte es wohl mehr als nur eine schlechte Ernte benötigen, damit die Getreidepreise wieder deutlich anzögen - und damit auch die Kaufkraft der Bauern. Mit Europa sei der größte Markt von K+S stark betroffen. Die Expertin kürzte ihre Gewinnschätzungen deutlich.

DZ Bank hebt RWE auf 'Halten' und fairen Wert auf 15 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat RWE vor dem Börsengang der Tochter Innogy von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und den fairen Wert von 13 auf 15 Euro angehoben. Analyst Werner Eisenmann begründete sein neues Votum mit der Annahme, dass die Aktien innerhalb der unerwartet hohen Preisspanne platziert werden können. Trotz der hohen Innogy-Bewertung sollten die in den restlichen RWE-Aktivitäten schlummernden Risiken nicht übersehen werden, schrieb er in einer Studie vom Montag. Zudem sei die RWE-Dividendenrendite eine der niedrigsten im Versorgersektor.

DZ Bank hebt Lanxess auf 'Kaufen' - Fairer Wert 58 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Lanxess angesichts der "lohnenden Chemtura-Akquisition" von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Analyst Peter Spengler hob zudem den fairen Wert in einer Studie vom Montag von 47 auf 58 Euro. Die Amerikaner passten gut zu den Geschäftsfeldern Additive und High Performance Materials. Spengler rechnet damit, dass die bereinigte operative Marge (Ebitda) von Lanxess im Jahr 2020 durch Chemtura von 12,7 auf 14,2 Prozent steigen könnte.

DIENSTAG

Barclays senkt Eon auf 'Equal Weight' und Ziel auf 7,10 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Eon von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 7,70 auf 7,10 Euro gesenkt. Um die Bilanz des Energiekonzerns dürfte es trotz einer möglichen 2,4 Milliarden schweren Kapitalerhöhung auch weiterhin nicht zum Besten bestellt sein, schrieb Analyst Mark Lewis in einer Studie vom Dienstag. Zudem sei die Aktie im Branchenvergleich derzeit nicht gerade billig. Das neue Geschäftsmodell hält er jedoch für positiv, nicht zuletzt wegen des attraktiven, defensiven Wachstumsprofils.

Warburg Research hebt Lanxess auf 'Buy' - Ziel auf 61 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Lanxess nach der angekündigten Chemtura-Übernahme von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 49 auf 61 Euro angehoben. Der Zukauf sei positiv, da sich die beiden Spezialchemieunternehmen gut ergänzten, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Schwarz geht davon aus, dass die Chemtura-Aktionäre mangels eines weiteren Interessenten das Angebot annehmen werden. Er hob daher seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2017 und 2018 an.

Lampe hebt Infineon auf 'Alpha List'

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Aktien von Infineon auf seine "Alpha List" gehoben. Analyst Karsten Iltgen ließ die Einstufung in einer Studie vom Dienstag auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 18 Euro. Der Halbleiterkonzern biete eine der besten Möglichkeiten, von den Trends der Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme zu profitieren.

MITTWOCH

JPMorgan hebt Henkel auf 'Neutral' und Ziel auf 115 Euro

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Henkel von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 98 auf 115 Euro angehoben. Das dritte Quartal dürfte für die europäischen Konsumgüterhersteller schlechter als das zweite Jahresviertel gelaufen sein, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Wegen der nachlassenden Nachfrage und damit sinkender Verkaufspreise habe sie ihre Branchen-Gewinnschätzung für 2016 etwas reduziert.

Berenberg hebt ProSiebenSat.1 auf 'Hold' - Ziel gesenkt

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat ProSiebenSat.1 aus Bewertungsgründen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, das Kursziel aber von 38,50 auf 37,50 Euro gesenkt. Analystin Sarah Simon verwies in einer Studie vom Mittwoch auf die deutlich unterdurchschnittliche Kursentwicklung der Aktie im vergangenen Jahr. Doch nun schienen die Markterwartungen für den Medienkonzern im Einklang mit ihren vorsichtigeren Annahmen. Das gesenkte Kursziel begründete Simon mit höheren Gewinnanteilen Dritter.

Deutsche Bank hebt Lanxess auf 'Buy' und Ziel auf 63 Euro

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Lanxess nach der Ankündigung der Chemtura-Übernahme von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 45 auf 63 Euro angehoben. Das nicht zu teure US-Chemieunternehmen passe strategisch gut zum deutschen Kautschukhersteller, der so seine Präsenz insbesondere bei Schmierstoffen und Flammschutzmitteln ausbaue, schrieb Analyst Martin Dunwoodie in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2017 und 2018 um 15 beziehungsweise 31 Prozent.

DONNERSTAG

HSBC hebt Krones auf 'Buy' und Ziel auf 95 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Krones nach einer zuletzt schwachen Kursentwicklung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 89 auf 95 Euro angehoben. Die schlechten Nachrichten vom Getränkeabfüllanlagen-Hersteller seien im Kurs nun weitgehend eingepreist, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Donnerstag. Er schaut nun wieder positiver auf das Unternehmen und lobte dessen generelle Qualitäten wie etwa die starke Bilanz. Zudem bedeuteten der zunehmende Preisdruck und der steigende Kapitalbedarf bei Krones keine unüberwindbaren strukturellen Probleme.

HSBC senkt Hapag-Lloyd auf 'Reduce' - Ziel auf 16 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Hapag-Lloyd von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 16,50 auf 16,00 Euro gesenkt. Trotz des Wegfalls einiger Wettbewerber dürfte 2017 für die Containerschiffahrt erneut ein verlustreiches Jahr werden, schrieb Analyst Parash Jain in einer Sektorstudie vom Donnerstag. Der Experte geht nun unter anderem von einer noch niedrigeren Nachfrage aus, während das Angebot erstmals wieder steigen könnte. Abstufung und neues Kursziel für Hapag-Lloyd begründete Jain mit gekürzten Gewinnschätzungen.

Berenberg senkt Takkt auf 'Hold' - Ziel auf 22,50 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Takkt nach zuletzt starker Kursentwicklung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 23,00 auf 22,50 Euro gesenkt. Der Versandhändler für Geschäftsausstattung überzeuge weiterhin mit seiner Wettbewerbsstärke und dem starken Barmittelfluss, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Nach der jüngsten Kursrally habe die Aktie aber nur noch begrenzt Luft nach oben. Anleger sollten besser auf einen attraktiveren Einstiegspunkt warten.

FREITAG

DZ Bank hebt Deutsche Bank auf 'Kaufen' - Fairer Wert 13 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien der Deutschen Bank von "Halten" auf "Kaufen" hoch gestuft und den fairen Wert von 11,70 auf 13,00 Euro angehoben. Die Deutsche Bank könnte die gegenwärtige Abwärtsspirale durch eine zeitnahen Einigung mit der US-Justiz durchbrechen, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Freitag. Hierdurch würde sich die Unsicherheit bezüglich der Kapitalausstattung deutlich verringern. Das Risiko des neuen Anlageurteils liege aber insbesondere in einer Vergleichszahlung, die die Rückstellungen der Bank deutlich übersteige sowie in einer anhaltenden Nervosität des Marktes, was die Bank in eine Kapitalerhöhung treiben würde.

HSBC senkt Commerzbank auf 'Hold' und Ziel auf 6,60 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Commerzbank nach der Bekanntgabe der neuen Strategie von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 7,50 auf 6,60 Euro gesenkt. Die neue Strategie für 2020 mit dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von 6 Prozent überzeuge ihn nicht, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Freitag. Um ihr Ziel zu erreichen, müsse die Bank erhebliche Belastungen auf sich nehmen - vor allem beim geplanten Stellenabbau. Thormann senkte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2018.

Kepler Cheuvreux senkt S&T auf 'Hold' und hebt Ziel an

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat S&T aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 9,30 auf 10,50 Euro angehoben. Die Aktie des IT-Unternehmens habe seit Jahresbeginn eine Rally hingelegt und um 70 Prozent zugelegt, schrieb Analyst Baptiste de Leudeville in einer Studie vom Freitag. S&T sei nach wie vor ein qualitativ hochwertiges Unternehmen mit solidem Wachstum und wertschaffenden Aussichten, aber das meiste sei inzwischen im Aktienkurs eingepreist.

30.09.2016

Devisen: Eurokurs erholt sich im New Yorker Handel

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Freitag eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Auslöser waren neuerliche Sorgen über die Stabilität der europäischen Banken, allen voran der Deutschen Bank. Die Gemeinschaftswährung fiel daraufhin im europäischen Handel bis auf fast 1,1150 US-Dollar, bevor eine deutliche Erholung einsetzte. Im New Yorker Handel ging es dann bis auf zuletzt 1,1238 Dollar nach oben.

Die Anleger hatten am späten Nachmittag mitteleuropäischer Zeit erleichtert auf einen Medienbericht reagiert, demzufolge die stark gebeutelte Deutsche Bank möglicherweise kurz vor einer Einigung mit der US-Justiz auf eine Strafzahlung in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte steht. Das wäre deutlich weniger als bislang befürchtet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1161 (Donnerstag: 1,1221) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8960 (0,8912) Euro./mis/he

30.09.2016

IPO: Büroimmobiliensparte Officefirst legt Preisspanne auf 21 bis 23 Euro fest

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bürosparte Officefirst des Immobilienkonzerns IVG hat die Preisspanne für die auszugebenden Aktien auf 21 bis 23 Euro festgelegt. Im Zuge des Börsengangs sollen bis zu rund 21,4 Millionen neue Aktien ausgegeben werden, teilte Officefirst am Freitagabend mit. Das Unternehmen erhofft sich einen Bruttoerlös von 450 Millionen Euro. Zudem sollen 14 Millionen Papiere aus dem Bestand der IVG platziert werden, zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von rund 5,3 Millionen Anteilsscheinen. Das gesamte Angebotsvolumen könnte damit bis zu 888 Millionen Euro betragen.

Der Angebotszeitraum für die Papiere beginnt an diesem Montag (3. Oktober) und soll voraussichtlich am 13. Oktober enden. Der erste Handelstag ist für den 14. Oktober geplant. "Wir nähern uns konsequent unserem nächsten Ziel und werden eine der größten deutschen Büroimmobiliengesellschaften auf das Börsenparkett bringen", sagt Officefirst-Chef Michiel Jaski.

Die einst selbst börsennotierte IVG hatte ihre Büroimmobilien jüngst in die neue Gesellschaft ausgelagert. Dazu gehört auch Deutschlands größtes Bürogebäude "The Squaire" am Frankfurter Flughafen. Bereits im ersten Jahr soll es eine Dividende geben./mis/he

30.09.2016

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 30.09.2016

DZ Bank hebt Deutsche Bank auf 'Kaufen' - Fairer Wert 13 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien der Deutschen Bank von "Halten" auf "Kaufen" hoch gestuft und den fairen Wert von 11,70 auf 13,00 Euro angehoben. Die Deutsche Bank könnte die gegenwärtige Abwärtsspirale durch eine zeitnahen Einigung mit der US-Justiz durchbrechen, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Freitag. Hierdurch würde sich die Unsicherheit bezüglich der Kapitalausstattung deutlich verringern. Das Risiko des neuen Anlageurteils liege aber insbesondere in einer Vergleichszahlung, die die Rückstellungen der Bank deutlich übersteige sowie in einer anhaltenden Nervosität des Marktes, was die Bank in eine Kapitalerhöhung treiben würde.

HSBC senkt Commerzbank auf 'Hold' und Ziel auf 6,60 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Commerzbank nach der Bekanntgabe der neuen Strategie von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 7,50 auf 6,60 Euro gesenkt. Die neue Strategie für 2020 mit dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von 6 Prozent überzeuge ihn nicht, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Freitag. Um ihr Ziel zu erreichen, müsse die Bank erhebliche Belastungen auf sich nehmen - vor allem beim geplanten Stellenabbau. Thormann senkte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2018.

Kepler Cheuvreux senkt S&T auf 'Hold' und hebt Ziel an

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat S&T aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 9,30 auf 10,50 Euro angehoben. Die Aktie des IT-Unternehmens habe seit Jahresbeginn eine Rally hingelegt und um 70 Prozent zugelegt, schrieb Analyst Baptiste de Leudeville in einer Studie vom Freitag. S&T sei nach wie vor ein qualitativ hochwertiges Unternehmen mit solidem Wachstum und wertschaffenden Aussichten, aber das meiste sei inzwischen im Aktienkurs eingepreist.

NordLB startet Uniper mit 'Halten' - Ziel 10,50 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Uniper mit "Halten" und einem Kursziel von 10,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Mit dem unerwartet erfolgreich verlaufenen Gang an die Börse von Uniper habe Eon den Abspaltungsprozess der Tochter erfolgreich vollzogen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Freitag. Sobald der Aktie des Kraftwerksbetreibers die absehbare Aufnahme in den MDax gelinge, könne mit erhöhtem Kaufinteresse von Anlegerseite gerechnet werden. Für die Aktie spreche zudem

SocGen senkt Ziel für Eon auf 6,60 Euro - 'Hold'

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Eon von 9,00 auf 6,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Zwar habe der Versorger nun seine ungeliebten Anteile an die Tochter Uniper ausgelagert, aber vor Kapitalmaßnahmen und mit Blick auf die armselige Dividendenrendite von 3,2 Prozent sei die Aktie nicht sonderlich attraktiv, schrieb Analyst Lüder Schumacher in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel reflektiere die Bereinigung um Uniper.

Lampe hebt Ziel für Dialog Semiconductor auf 38 Euro - 'Kaufen'

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Dialog Semiconductor vor Zahlen von 35 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Analyst Karsten Iltgen stockte seine Gewinnerwartungen in einer Studie vom Freitag auf. Er begründete dies mit starken Signalen aus der Zulieferkette von Apple. Starke Ergebnisse für das dritte Quartal dürften das Vertrauen stärken, dass die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelungen ist, glaubt der Experte.

Oddo Seydler hebt Ziel für Evotec auf 5,60 Euro - 'Buy'

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für Evotec von 5,40 auf 5,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Trotz des Kursanstiegs dank Allianzen, Meilenstein-Zahlungen und Forschungskooperationen sei die Aktie des Biotech-Unternehmens immer noch unterbewertet, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Freitag.

Oddo Seydler hebt Stratec auf 'Buy' und Ziel auf 56 Euro

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat Stratec von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 54 auf 56 Euro angehoben. Der Kursrückgang der vergangenen Wochen sei ungerechtfertigt und biete eine Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Freitag. Die Fundamentaldaten des Medizintechnik-Unternehmens seien intakt: Nach zwei Zukäufen sei Stratec nun besser positioniert, um die Branchentrends zu nutzen.

DZ Bank hebt fairen Wert für Hornbach Holding an - 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktie von Hornbach Holding von 61 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Nach den soliden Zahlen in der ersten Jahreshälfte dürften die Ziele für 2016 gut erreichbar sein, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Freitag. Hornbach sei gut positioniert, um weiterhin schneller als der vergleichbare Markt zu wachsen. Positiv sei vor allem die Differenzierungsstrategie sowie das homogene Filialnetz aus großflächigen Märkten, die hohe Flächenproduktivität oder auch die zunehmende Vernetzung mit dem Hornbach Webshop. Von der Digitalisierung der Baumarktbranche dürfte jedoch weiter Druck auf die Handelsmarge ausgehen.

Berenberg senkt Cewe auf 'Hold' und hebt Ziel auf 87 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Cewe aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 79 auf 87 Euro angehoben. Nach dem exzellenten Halbjahr des Fotospezialisten und der Präsentation auf der Unternehmenskonferenz in München habe sie nun ihre Schätzungen nach oben hin überarbeitet und daher das Kursziel angehoben, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Ihr neues Anlageurteil begründete sie zugleich mit dem überdurchschnittlichen Kursanstieg von rund 27 Prozent in den vergangenen drei Monaten.

KUNDENHINWEIS: Sie lesen eine Auswahl der Analysten-Umstufungen von dpa-AFX

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30.09.2016

ROUNDUP/Audi zieht ins Dorado der Autobauer: Q5 wird in Mexiko gebaut

SAN JOSÉ CHIAPA (dpa-AFX) - Audi hat sein erstes Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. "Heute ist die Geburtsstunde der Premium-Autoproduktion in Mexiko", sagte Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler am Freitag in San José Chiapa.

In der Fabrik im Bundesstaat Puebla sollen künftig pro Jahr 150 000 Fahrzeuge vom Modell Q5 vom Band laufen. Die Ingolstädter haben rund eine Milliarde Euro investiert und auf 460 Hektar Montagehallen, Lackierereien, ein Presswerk, ein Qualitätslabor, ein Ausbildungszentrum und einen Logistik-Park errichtet. Rund 4200 Arbeiter werden in der Fabrik beschäftigt sein.

"Es ist das erste vollwertige Produktionswerk eines Premium-Herstellers in Mexiko", sagte Produktionsvorstand Hubert Waltl. "Es ist eines der modernsten Werke auf dem amerikanischen Kontinent." Die zweite Generation des Q5 wurde am Donnerstag auf dem Autosalon in Paris vorgestellt. Der SUV geht Anfang kommenden Jahres in den Verkauf.

Rund um das Werk in San José Chiapa haben sich bereits zahlreiche Zulieferbetriebe angesiedelt. Zunächst werden nach Angaben von Audi rund 65 Prozent der Teile vor Ort gefertigt, langfristig soll der Lokalisierungsgrad noch erhöht werden. Insgesamt sollen in der Region so 20 000 Arbeitsplätze entstehen.

Zuletzt zog es immer mehr Autohersteller nach Mexiko. Die günstige geografische Lage, Freihandelsabkommen mit mehr als 40 Staaten, relativ niedrige Produktionskosten und eine solide Zuliefererkette machen den Standort interessant. "Mexiko ist ein dynamisches und modernes Land", sagte der Geschäftsführer von Audi Mexiko, Alfons Dintner.

Auch andere deutsche Oberklasse-Hersteller wollen in Mexiko Fuß fassen: BMW baut im Bundesstaat San Luis Potosí ein neues Werk, Mercedes-Benz errichtet gemeinsam mit Nissan eine Fabrik in Aguacalientes.

Die Autoproduktion in Mexiko legte zuletzt um 5,4 Prozent zu. Ein Mangel an Fachkräften und Schwierigkeiten in der Lieferkette könnten den Boom nach Einschätzung von Experten allerdings bald bremsen. Gut ausgebildete Arbeiter und Manager werden aufgrund der hohen Nachfrage knapp. Außerdem könnten einige Zulieferer mit dem rasanten Expansionstempo der Autokonzerne möglicherweise bald nicht mehr mithalten./dde/DP/he

30.09.2016

Audi eröffnet Q5-Werk in Mexiko

SAN JOSÉ CHIAPA (dpa-AFX) - Audi hat sein erstes Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. "Heute ist die Geburtsstunde der Premium-Autoproduktion in Mexiko", sagte Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler am Freitag in San José Chiapa.

In der Fabrik im Bundesstaat Puebla im Zentrum des Landes sollen künftig pro Jahr 150 000 Fahrzeuge vom Modell Q5 vom Band laufen. Die Ingolstädter haben rund eine Milliarde Euro investiert und auf 460 Hektar Montagehallen, Lackierereien, ein Presswerk, ein Qualitätslabor, ein Ausbildungszentrum und einen Logistik-Park errichtet. Rund 4200 Arbeiter werden in der Fabrik beschäftigt sein.

Zuletzt zog es immer mehr Autohersteller nach Mexiko. Die günstige geografische Lage, Freihandelsabkommen mit mehr als 40 Staaten, relativ niedrige Produktionskosten und eine solide Zuliefererkette machen den Standort für Autokonzerne interessant./dde/DP/he

30.09.2016

KORREKTUR/Tschechische EPH-Gruppe übernimmt offiziell ostdeutsche Braunkohle

(Im 1. Absatz, 3. Satz wurde die Amtsbezeichnung korrigiert. Magnus Hall ist Vorstandsvorsitzender rpt Vorstandsvorsitzender.)

BERLIN/COTTBUS (dpa-AFX) - Der Verkauf der ostdeutschen Vattenfall-Braunkohlesparte ist vollzogen. Neue Eigentümer seien nun offiziell der tschechische Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments, teilte Vattenfall am Freitag mit. "Es war ein langer Verkaufsprozess und es fühlt sich gut an, dass der Verkauf jetzt zum definitiven Abschluss gekommen ist", sagte Vorstandsvorsitzender Magnus Hall. Für Vattenfall bedeute das den Übergang zu einem Unternehmen, welches auf kohlenstoffarmen Energien und nachhaltigen Lösungen basiere.

Vattenfall betreibt vier Gruben und mehrere Kohle-Kraftwerke in Brandenburg und Sachsen. Erst vor einer Woche hatten die EU-Kartellbehörden grünes Licht für die Übergabe gegeben./gj/DP/stb

30.09.2016

ROUNDUP: Gabriel gegen weitere Auflagen für Stahlindustrie

DILLINGEN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will sich in Brüssel für eine ausgewogene Reform des Emissionshandels stark machen und weitere Auflagen für die Stahlindustrie verhindern. "Insbesondere die effizientesten Anlagen dürfen nicht mit pauschalen Einsparvorgaben belegt werden, wenn bei ihnen kaum noch Minderungspotenzial besteht", sagte er am Freitag beim zweiten saarländischen Stahlgipfel vor rund 600 Gästen in Dillingen/Saar.

Wichtig sei zudem, dass der internationale Wettbewerb fair sei. "Überkapazitäten im Stahlsektor in China dürfen nicht zu Lasten europäischer Hersteller gehen", betonte Gabriel. Hier sei die europäische Handelspolitik gefragt, "denn wir brauchen eine Modernisierung des handelspolitischen Schutzinstrumentariums".

Gabriel sprach sich vehement für ein neues Verständnis von Industrie aus. "Was nicht sein darf, dass nur derjenige Beifall bekommt, der sich für Umweltschutzziele einsetzt. Wir brauchen beides." Das Land werde nur zusammenhalten, wenn Menschen gut bezahlte Arbeitsplätze hätten. "Und da ist die Industrie von großer Bedeutung."

Zuvor hatte Gabriel mit der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) eine neue Stranggießanlage bei den Dillinger Hüttenwerken besichtigt. Beeindruckt zeigte sich der Minister nicht nur von der Technik des 400-Millionen-Euro-Projekts, sondern auch vom Stolz, mit dem sie präsentiert worden sei. Beim Kampf für den Erhalt der Stahlindustrie gehe es daher "auch um den Respekt vor der Leistung, die das Land so wohlhabend macht, wie es ist".

Von 2001 bis heute habe die saarländische Stahlindustrie rund 5 Milliarden Euro in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau von Anlagen investiert, sagte Rehlinger. Rund 22 000 Menschen - mit einem regionalen Bruttoeinkommen von rund 900 Millionen Euro pro Jahr - seien direkt oder indirekt von der Stahlindustrie abhängig. "Stahl gehört noch lange nicht zum alten Eisen", betonte sie.

Die IG Metall Völklingen nutzte die Veranstaltung, um dem Bundeswirtschaftsminister symbolisch rund 38 500 Unterschriften zu übergeben. Die Unterzeichner wenden sich "gegen einseitige Kostenbelastungen durch Emissionshandel und somit Wettbewerbsverzerrung" und fordern die Politiker auf, die Zukunft der Stahlindustrie und ihrer Arbeitsplätze zu sichern./ksp/DP/he

30.09.2016

Boehringer will knapp 900 Stellen abbauen

INGELHEIM (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will in den kommenden Jahren knapp 900 Stellen in der Medikamentenproduktion abbauen. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte am Freitag entsprechende Informationen der "Allgemeinen Zeitung" aus Mainz. Einfachere Produkte sollten künftig im Ausland produziert werden, sagte Sprecherin Heidrun Thoma. Betroffen von dem Stellenabbau sind vor allem der Firmensitz in Ingelheim und zu einem geringeren Teil die Standorte Biberach und Dortmund.

"Die Zahl ist nicht in Stein gemeißelt, es werden eher weniger abgebaut", sagte Thoma. Derzeit befinde man sich noch im Prozess. Dieser solle sozialverträglich erfolgen. In Biberach könnten wahrscheinlich alle Betroffenen in der biopharmazeutischen Herstellung unterkommen, sagte Thoma.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 47 500 Mitarbeiter, davon etwa 8500 in Ingelheim. Schon im Frühjahr hatte das Unternehmen erklärt, sich auf das forschungsintensive Geschäft mit Medikamenten zu fokussieren und dabei auf das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten und Generika zu verzichten. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 14,8 Milliarden Euro./fdo/DP/tos

30.09.2016

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Furcht vor Bankenkrise ebbt ab

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat am Freitag die Furcht vor einer Finanzkrise zunächst abgeschüttelt. Zusätzlich lieferten positive Signale aus der US-Wirtschaft Rückenwind. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt. Der Dow Jones Industrial schloss 0,91 Prozent höher bei 18 308,15 Punkten.

In der abgelaufenen Woche ging es für den US-Leitindex damit moderat nach oben; die Bilanz für den September fällt mit einem Minus von etwa einem halben Prozent etwas schwächer aus. Für das abgelaufene dritte Quartal bedeutet das einen Anstieg um rund 2 Prozent.

Der marktbreite S&P 500 gewann am Freitag 0,80 Prozent auf 2168,27 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,77 Prozent auf 4875,70 Punkte nach oben.

HOFFNUNG AUF GLIMPFLICHE EINIGUNG DER DEUTSCHEN BANK IN USA

Am Donnerstag hatten sich die Befürchtungen um die Kapitalausstattung der Deutschen Bank zugespitzt und die meisten US-Finanzwerte mit nach unten gezogen. Ein Medienbericht ließ die Anleger zum Wochenschluss aber aufatmen, demzufolge das deutsche Geldhaus kurz vor einer Einigung mit der US-Justiz auf eine Strafzahlung in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte steht. Das wäre deutlich weniger als die 14 Milliarden Dollar, mit denen die US-Justiz bisher droht.

Bankaktien waren angesichts der Entspannung rund um die Deutsche Bank gefragt. Die Papiere der Bank of America , der Citigroup und von Morgan Stanley gewannen jeweils mehr als 3 Prozent. Goldman Sachs und JPMorgan stiegen um rund eineinhalb Prozent.

QUALCOMM-ÜBERNAHMEPLÄNE ERNEUT IM BLICK

Zudem sorgte eine sich womöglich in der Halbleiter-Industrie anbahnende große Übernahme abermals für Bewegung. Der Chiphersteller Qualcomm verhandelt laut einem Zeitungsbericht über einen Kauf seines europäischen Rivalen NXP. Beide Aktien hatten bereits am Donnerstag deutlich davon profitiert. Am Freitag ging es weiter nach oben: Die Qualcomm-Papiere stiegen um rund eineinhalb Prozent und die Aktien von NXP legten um mehr als 6 Prozent zu.

Die Anteilscheine der Großhandelskette Costco gewannen 3,40 Prozent, nachdem das Unternehmen die Gewinnerwartungen im abgelaufenen Geschäftsquartal übertroffen hatte.

NUTANIX SCHNELLT BEIM BÖRSENDEBÜT NACH OBEN

Das Softwareunternehmen Nutanix feierte derweil ein erfolgreiches Börsendebüt. Die Papiere stiegen bis auf 37 US-Dollar. Damit hatten sie ihren Wert im Vergleich zum Ausgabepreis von 16 Dollar mehr als verdoppelt.

Der Kurs des Euro stieg im Yorker Handel bis auf zuletzt 1,1242 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1161 (Donnerstag: 1,1221) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8960 (0,8912) Euro. Am Markt für US-Staatsanleihen fiel der Kurs richtungweisender zehnjährige Papiere um 10/32 Punkte auf 99 4/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,60 Prozent./mis/he

30.09.2016

Aktien New York Schluss: Gewinne - Furcht vor Bankenkrise ebbt ab

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt hat am Freitag die Furcht vor einer Finanzkrise zunächst abgeschüttelt. Zusätzlich lieferten positive Signale aus der US-Wirtschaft Rückenwind. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt. Der Dow Jones Industrial schloss 0,91 Prozent höher bei 18 308,15 Punkten.

In der abgelaufenen Woche ging es für den US-Leitindex damit moderat nach oben; die Bilanz für den September fällt mit einem Minus von etwa einem halben Prozent etwas schwächer aus. Für das abgelaufene dritte Quartal bedeutet das einen Anstieg um rund 2 Prozent.

Der marktbreite S&P 500 gewann am Freitag 0,80 Prozent auf 2168,27 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,77 Prozent auf 4875,70 Punkte nach oben.

Am Donnerstag hatten sich die Befürchtungen um die Kapitalausstattung der Deutschen Bank zugespitzt und die meisten US-Finanzwerte mit nach unten gezogen. Ein Medienbericht ließ die Anleger zum Wochenschluss aber aufatmen, demzufolge das deutsche Geldhaus kurz vor einer Einigung mit der US-Justiz auf eine Strafzahlung in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte steht. Das wäre deutlich weniger als die 14 Milliarden Dollar, mit denen die US-Justiz bisher droht./mis/he

30.09.2016

Aktien New York: Nachlassende Furcht vor Finanzkrise liefert Rückenwind

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt ist am Freitag nach einem von Sorgen über die Finanzbranche geprägten Vortag auf Erholungskurs gegangen. Neben der verringerten Furcht vor einer Finanzkrise lieferten positive Signale aus der US-Wirtschaft Rückenwind. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt. Der Dow Jones Industrial stieg rund zwei Stunden vor dem Handelsende um 1,06 Prozent auf 18 336,16 Punkte.

Der marktbreite S&P 500 gewann 0,92 Prozent auf 2170,90 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,93 Prozent auf 4883,37 Punkte nach oben.

Am Donnerstag hatten sich die Befürchtungen um die Kapitalausstattung der Deutschen Bank zugespitzt und die meisten US-Finanzwerte mit nach unten gezogen. Am Freitag war der Deutsche-Bank-Kurs in Frankfurt dann zunächst eingebrochen, drehte letztlich aber deutlich ins Plus.

Ein Medienbericht ließ die Anleger aufatmen, demzufolge das Geldhaus kurz vor einer Einigung mit der US-Justiz auf eine Strafzahlung in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte steht. Das wäre deutlich weniger als die 14 Milliarden US-Dollar, mit denen die US-Justiz bisher droht.

Bankaktien waren angesichts der Entspannung rund um die Deutsche Bank gefragt. Die Papiere der Bank of America , der Citigroup und von Morgan Stanley gewannen jeweils mehr als 3 Prozent. Goldman Sachs und JPMorgan stiegen jeweils um mehr als eineinhalb Prozent.

Zudem sorgte eine sich womöglich in der Halbleiter-Industrie anbahnende große Übernahme abermals für Bewegung. Der Chiphersteller Qualcomm verhandelt laut einem Zeitungsbericht über einen Kauf seines europäischen Rivalen NXP. Beide Aktien hatten bereits am Donnerstag deutlich davon profitiert. Am Freitag ging es weiter nach oben: Die Qualcomm-Papiere stiegen um 2 Prozent und die Aktien von NXP legten um mehr als 6 Prozent zu.

Die Anteilscheine der Großhandelskette Costco gewannen mehr als 4 Prozent, nachdem das Unternehmen die Gewinnerwartungen im abgelaufenen Geschäftsquartal übertroffen hatte.

Das Softwareunternehmen Nutanix feierte derweil ein erfolgreiches Börsendebüt. Die Papiere kosteten zuletzt 33,91 US-Dollar. Damit hatten sie ihren Wert im Vergleich zum Ausgabepreis von 16 Dollar mehr als verdoppelt./mis/he

30.09.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - Zuversicht für Deutsche Bank

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wieder erwachte Zuversicht in puncto Zukunft der Deutschen Bank hat die Stimmung der Anleger am deutschen Aktienmarkt am Freitagnachmittag aufgehellt. Der Dax schloss nach einer Achterbahnfahrt vor dem verlängerten Wochenende mit einem Plus von 1,01 Prozent bei 10 511,02 Punkten. Am Vormittag hatten noch Sorgen über den Zustand der Deutschen Bank das Börsenbarometer um rund 2 Prozent ins Minus gedrückt.

Auf Wochensicht bedeutete das ein Minus von 1,09 Prozent; die Bilanz für den September fällt mit einem Verlust von 0,77 Prozent ähnlich aus. Für das abgelaufene dritte Quartal ergibt sich indes mit einem Anstieg um rund achteinhalb Prozent ein freundlicheres Bild.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax stieg am Freitag um 0,42 Prozent auf 21 583,98 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,95 Prozent auf 1802,30 Zähler vor.

DEUTSCHE BANK ERHOLT SICH VON REKORDTIEF

Hintergrund der guten Stimmung am Nachmittag war ein Medienbericht über eine womöglich günstiger als erwartet ausfallende Einigung der Deutschen Bank mit der US-Justiz für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise. Hinzu kamen positive Signale aus der US-Wirtschaft. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt.

Die Aktien der Deutschen Bank erholten sich nach dem Fall auf ein Rekordtief von 9,898 Euro deutlich und gingen letztendlich mit einem Kursgewinn von 6,39 Prozent bei 11,57 Euro aus dem Handel. Sie hatten anfangs unter einem Bericht von Bloomberg gelitten: Bestimmte Hedgefonds hätten teilweise überschüssige Geldbestände und Positionen bei der Deutschen Bank reduziert, hatte die Nachrichtenagentur am Donnerstagabend unter Berufung auf ein vorliegendes internes Dokument berichtet. Das hatte die Anleger verunsichert.

Die Aktien des Branchenkollegen Commerzbank fielen um mehr als 1 Prozent. Der radikale Konzernumbau, dem unter dem Strich 7300 Stellen zum Opfer fallen sollen, schlägt sich auch im Vorstand nieder: Der langjährige Chef der Mittelstandsparte, Markus Beumer, verlasse das Institut auf eigenen Wunsch Ende Oktober, teilte die Commerzbank mit.

ÜBERNAHMEFANTASIEN STÜTZEN INFINEON UND OSRAM

Der Halbleiterkonzern Infineon war mit einem Kursplus von mehr als 4 Prozent unter den Favoriten im Dax. Börsianer verwiesen auf Medienberichte, denen zufolge der europäische Konkurrent NXP Semiconductors durch den US-Rivalen Qualcomm geschluckt werden könnte. "Die Branchenkonsolidierung scheint Fahrt aufzunehmen", sagte ein Händler.

Auch bei Osram stützte Übernahmefantasie den Kurs: Die Aktien eroberten mit einem Plus von mehr als 3 Prozent die MDax-Spitze, nachdem das "Handelsblatt" über das Interesse chinesischer Firmen berichtet hatte.

KURS DES EURO ERHOLT SICH

Das Bild an anderen europäischen Börsen hellte sich am Nachmittag ebenfalls auf. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann am Ende 0,36 Prozent. In Paris legte der Cac 40 ebenfalls moderat zu. Der britischen Leitindex FTSE 100 verpasste allerdings den Sprung in die Gewinnzone und gab etwas nach.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,25 Prozent am Vortag auf minus 0,28 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 144,47 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,09 Prozent auf 165,76 Punkte. Der Eurokurs stieg auf 1,1243 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1161 (Donnerstag: 1,1221) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8960 (0,8912) Euro./mis/he

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

30.09.2016

Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - Zuversicht für Deutsche Bank zurückgekehrt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wieder erwachte Zuversicht in puncto Zukunft der Deutschen Bank hat die Stimmung der Anleger am deutschen Aktienmarkt am Freitagnachmittag aufgehellt. Dax schloss nach einer Achterbahnfahrt vor dem verlängerten Wochenende mit einem Plus von 1,01 Prozent bei 10 511,02 Punkten. Am Vormittag hatten noch Sorgen über den Zustand der Deutschen Bank das Börsenbarometer um rund 2 Prozent ins Minus gedrückt.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax stieg am Freitag um 0,42 Prozent auf 21 583,98 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,95 Prozent auf 1802,30 Zähler vor.

Hintergrund der guten Stimmung am Nachmittag war ein Medienbericht über eine womöglich günstiger als erwartet ausfallende Einigung der Deutschen Bank mit der US-Justiz für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise. Hinzu kamen positive Signale aus der US-Wirtschaft. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt./mis/he

30.09.2016

ROUNDUP/Aktien New York: Erholung - Furcht vor Bankenkrise ebbt ab

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt ist am Freitag nach einem von Sorgen über die Finanzbranche geprägten Vortag auf Erholungskurs gegangen. Neben der verringerten Furcht vor einer Finanzkrise lieferten positive Signale aus der US-Wirtschaft Rückenwind. Das Geschäftsklima in der Region Chicago sowie die Stimmung der Verbraucher im September hatten sich überraschend deutlich aufgehellt. Der Dow Jones Industrial stieg um 0,72 Prozent auf 18 274,80 Punkte.

Der marktbreite S&P 500 gewann 0,63 Prozent auf 2164,59 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,63 Prozent auf 4868,96 Punkte nach oben.

Am Donnerstag hatten sich die Befürchtungen um die Kapitalausstattung der Deutschen Bank zugespitzt und die meisten US-Finanzwerte mit nach unten gezogen. Am Freitag war der Deutsche-Bank-Kurs in Frankfurt dann zeitweise um 9 Prozent abgesackt, drehte letztlich aber ins Plus. So nahmen viele Analysten die Bank in Schutz. Deutschlands Branchenprimus habe ausreichend finanzielle Mittel, um mit seinen Problemen fertig zu werden, hieß es. Zudem gab es Gerüchte über eine günstiger als erwartet ausfallende Einigung mit der US-Justiz für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise.

Bankaktien waren angesichts der Entspannung rund um die Deutsche Bank gefragt. Die Papiere von Goldman Sachs und JPMorgan etwa gewannen jeweils mehr als 1 Prozent.

Zudem sorgte eine sich womöglich in der Halbleiter-Industrie anbahnende große Übernahme abermals für Bewegung. Der Chiphersteller Qualcomm verhandelt laut einem Zeitungsbericht über einen Kauf seines europäischen Rivalen NXP. Beide Aktien hatten bereits am Donnerstag deutlich profitiert. Am Freitag ging es weiter nach oben: Die Qualcomm-Papiere stiegen um 3,56 Prozent und die Aktien von NXP legten um mehr als 8 Prozent zu.

Die Anteilsscheine der Großhandelskette Costco gewannen mehr als 4 Prozent, nachdem das Unternehmen die Gewinnerwartungen im abgelaufenen Geschäftsquartal übertroffen hatte./mis/he

30.09.2016

EUROSTOXX-FLASH: Verlust eingedämmt - Sorgen um Deutsche Bank ebben ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat seine Verluste bis zum Freitagnachmittag auf 0,42 Prozent eingedämmt. Zuletzt notierte der Leitindex der Eurozone bei 2979,06 Punkten. Am Vormittag hatte die Furcht vor einer Krise der Finanzbranche ihn noch um mehr als 2 Prozent abrutschen lassen. Auslöser war ein Bloomberg-Bericht, wonach bestimmte Hedgefonds teilweise überschüssige Geldbestände und Positionen von der Deutschen Bank abgezogen hätten. Das verunsicherte die Anleger. Auch andere Bankenwerte gerieten daraufhin unter Druck.

Die Papiere der Deutschen Bank machten ihr anfängliches Minus von rund 9 Prozent bis zum Nachmittag aber wett und legten zuletzt sogar um 0,83 Prozent. Händler verwiesen auf vage Spekulationen, dass eine in den USA drohenden Strafe von 14 Milliarden US-Dollar für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise deutlich niedriger ausfallen könnte.

Unterstützung lieferten zudem gute Konjunkturdaten aus den USA: Dort hatte sich die Stimmung der Verbraucher im September überraschend deutlich aufgehellt./mis/he

30.09.2016

WOCHENAUSBLICK: Starke Nerven gefragt - Deutsche Bank liefert Vorgeschmack

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt dürften die Anleger Experten zufolge in der kommenden Woche starke Nerven benötigen. Einen Vorgeschmack auf die hohe Nervosität am Markt lieferte am Freitag die Deutsche Bank . Sorgen um die Zukunft des Instituts hatten den Kurs zunächst auf ein Rekordtief gedrückt und die allgemeine Stimmung verhagelt. Gerüchte über eine günstiger als erwartet ausfallende Einigung mit der US-Justiz für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise trieben den Kurs anschließend deutlich ins Plus und sorgten auch beim Dax für eine Trendumkehr.

"Lange hat die Geldpolitik die Risiken an den Börsen in den Hintergrund gedrängt", sagte Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. "Aber ihr Zauber verfliegt mehr und mehr. Das letzte Quartal dürfte sehr viel Bewegung in die Aktienmärkte bringen. Da sind starke Nerven gefragt." "Es könnte gut sein, dass der unruhige letzte September-Handelstag ein Vorbote für mehr Nervosität im Oktober ist", sagt Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. "Vorsicht bleibt das Gebot der Stunde."

CHARTTECHNIKER WARNEN VOR VERKAUFSWELLE

So könnten die Sorgen um die Deutsche Bank auch in der kommenden Woche für Bewegung sorgen. "Das Gespenst einer neuen Bankenkrise geht an den Finanzmärkten um", sagte Stanzl von CMC Markets. Analysten wie Jacques-Henri Gaulard vom Analysehaus Kepler Cheuvreux mahnten die Anleger jedoch eindringlich zur Ruhe: Die Sorgen seien übertrieben. Zuletzt hatten sich die Kurse dann auch wieder deutlich erholt.

Nach Einschätzung von Charttechnikern sollten sich Anleger auf eine kleine bis mittelgroße Verkaufswelle einrichten. Nur wenn der Dax den Bereich um 10 600 Punkte zurückerobere, könnte Entwarnung gegeben werden, hieß es in einem Kommentar von Index-Radar.

AM MONTAG BLEIBT DIE KÜCHE KALT

Am Montag können zumindest die Anleger am deutschen Markt verschnaufen: Wegen des Tages der Deutschen Einheit findet kein Handel am Aktienmarkt statt. In Festland-China bleibt die Börse sogar eine komplette Woche wegen Feierlichkeiten geschlossen.

Konjunkturseitig schauen die Anleger zunächst auf Stimmungsdaten aus der europäischen und der US-Industrie. Am Mittwoch beziehungsweise Donnerstag werden die Auftragseingänge veröffentlicht. Am Donnerstag und Freitag folgen schließlich Arbeitslosendaten aus den USA, die eine Grundlage für die US-Notenbank Fed in Sachen möglicher Zinserhöhung bilden.

Vereinzelt legen auch Unternehmen ihre Geschäftszahlen vor - unter Deutschlands Konzernen gibt der Verpackungsspezialist Gerresheimer am Donnerstag sein Abschneiden im dritten Quartal bekannt./das/ag/he/mis

--- Von Daniel Schnettler und Stefan Heider, dpa-AFX ---

30.09.2016

DAX-FLASH: Dax dreht ins Plus - Sorgen um Deutsche Bank ebben ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Abebbende Sorgen um den Zustand der Deutschen Bank haben dem Dax bis zum Freitagnachmittag auf die Beine geholfen. Hinzu kamen gute Konjunkturdaten aus den USA: Dort hatte sich die Stimmung der Verbraucher im September überraschend deutlich aufgehellt. Der deutsche Leitindex stieg rund eine Stunde vor dem Schluss des Hauptgeschäfts um 0,12 Prozent auf 10 417,92 Punkte. Am Vormittag war er noch vor dem Hintergrund eine Kurseinbruchs bei der Deutschen Bank um mehr als 2 Prozent eingeknickt.

Die Papiere des Finanzkonzerns machten ihr anfängliches Minus von rund 9 Prozent bis zum Nachmittag aber wett und legten zuletzt sogar um 0,46 Prozent auf 10,925 Euro zu. Händler verwiesen auf vage Spekulationen, dass eine in den USA drohenden Strafe von 14 Milliarden US-Dollar für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise deutlich niedriger ausfallen könnte./mis/he

30.09.2016

Aktien New York: Erholung - Furcht vor Bankenkrise ebbt ab

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt ist am Freitag nach einem von Sorgen über die Finanzbranche geprägten Vortag auf Erholungskurs gegangen. Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel um 0,56 Prozent auf 18 245,42 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,42 Prozent auf 2160,22 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,34 Prozent auf 4854,72 Punkte nach oben.

Am Donnerstag hatten sich die Befürchtungen um die Kapitalausstattung der Deutschen Bank zugespitzt und die meisten US-Finanzwerte mit nach unten gezogen. Am Freitag war der Deutsche-Bank-Kurs in Frankfurt dann zeitweise um 9 Prozent abgesackt, machte die Verluste bis zum Nachmittag aber wett. So nahmen viele Analysten die Bank in Schutz. Deutschlands Branchenprimus habe ausreichend finanzielle Mittel, um mit seinen Problemen fertig zu werden, hieß es./mis/he

30.09.2016

Chinesische Währung in Weltwährungskorb aufgenommen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der chinesische Yuan ist von diesem Samstag an gemeinsam mit dem Euro, dem US-Dollar, dem japanischen Yen und dem britischen Pfund Teil des Weltwährungskorbes. Das gab die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, am Freitag in Washington bekannt. Die Entscheidung zur Aufnahme der chinesischen Währung war bereits im Februar gefallen.

Von Oktober an ist die auch als Renminbi bekannte chinesische Währung mit 10,9 Prozent im Währungskorb vertreten. Dafür musste unter anderem der Euro Anteile abgeben. Das britische Pfund ist mit nur noch 8,1 Prozent Anteilen künftig schwächste der fünf Weltreservewährungen.

Lagarde bezeichnete die Aufnahme der chinesischen Währung als "historischen Meilenstein". "Dies bedeutet einen wichtigen Schritt hin zur Integration der chinesischen Volkswirtschaft in das weltweite wirtschaftliche System", sagte Lagarde. Sie wird in der nächsten Woche die Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Washington leiten.

Die Aufnahme des Yuan bedeutet die erste Ausweitung des Währungskorbes in seiner Geschichte seit 1969 und die erste Neuaufnahme seitdem der Euro die D-Mark und den französischen Franc abgelöst hatte. Der Währungskorb hält die sogenannten Sonderziehungsrechte vor, eine Art Reservewährung, über die Staaten Fremdwährungen eintauschen können. Den Kurs setzt der IWF fest, die Sonderziehungsrechte werden nicht an der Börse gehandelt./dm/DP/he

30.09.2016

Dijsselbloem: Hohe US-Strafe für Deutsche Bank wäre schädlich

DEN HAAG (dpa-AFX) - Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem warnt vor den möglichen Folgen einer hohen Strafe der amerikanischen Justiz gegen die Deutsche Bank . Die US-Justiz hatte gedroht, der Bank für Vergehen mit Hypothekenpapieren eine Strafe von 14 Milliarden US-Dollar aufzubrummen. Eine so hohe Strafe könne die finanzielle Situation der Bank schwächen, sagte Dijsselbloem. Das könne auch Folgen für andere europäische Banken haben. "Darüber mache ich mir Sorgen", sagte Dijsselbloem./ab/DP/tos

30.09.2016

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 30.09.2016

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. Wie die Universität von Michigan am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, stieg der Indikator von 89,8 Punkten im Vormonat auf 91,2 Punkte. Volkswirte hatten nur mit einer Verbesserung auf 90,0 Punkte gerechnet. In einer ersten Schätzung war noch ein unveränderter Wert von 89,8 Punkten ermittelt worden. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend deutlich

CHICAGO - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im September überraschend deutlich aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 51,5 Punkten im Vormonat auf 54,2 Punkte gestiegen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mit. Volkswirte hatten lediglich mit einer Verbesserung auf 52,0 Punkte gerechnet.

USA: Konsumausgaben stagnieren - Inflation zieht leicht an

WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im August nicht vom Fleck gekommen. Die Ausgaben stagnierten zum Vormonat, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Zugleich wurde jedoch der Zuwachs im Vormonat von 0,3 auf 0,4 Prozent angehoben. Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im August um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 0,4 Prozent im Juli.

ROUNDUP 2: EU ebnet den Weg für raschen Start des Weltklimapakts von Paris

BRÜSSEL - Knapp zehn Monate nach dem Verhandlungsdurchbruch in Paris ist das Inkrafttreten des historischen Weltklimapakts greifbar nah: Die EU-Umweltminister billigten am Freitag in Brüssel ein Schnellverfahren für die Ratifizierung und schufen damit eine wichtige Grundlage, dass das Abkommen schon in wenigen Wochen gelten kann. Letzte Unstimmigkeiten innerhalb der EU räumten die Minister aus, wie der Rat als Vertretung der EU-Staaten mitteilte.

Tories fordern beim Parteitag Brexit-Plan von Theresa May

LONDON - Großbritanniens Premierministerin Theresa May steht unter großem Druck, Zeitplan und Details für den geplanten EU-Austritt des Landes vorzugeben. Der Parteitag ihrer Konservativen (Tories), der am Sonntag in Birmingham beginnt, steht ganz im Zeichen des Mega-Themas Brexit.

Spanien meldet Besucherrekord - Deutsche auf Platz drei

MADRID - Spanien hat in diesem Sommer einen nie da gewesenen Besucheransturm erlebt. Allein im August reisten 10,1 Millionen ausländische Touristen ins Land. Diese historische Höchstmarke sei nach einem Anstieg um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht worden, meldete am Freitag die Statistikbehörde INE. In den ersten acht Monaten 2016 habe man einen Rekord von 52,5 Millionen Besuchern registriert - gut 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Italien: Verbraucherpreise steigen wieder

ROM - In Italien sind die Verbraucherpreise im September erstmals seit Januar wieder gestiegen. Wie das Statistikamt Istat am Freitag mitteilte, lag das Preisniveau nach europäischer Rechnung (HVPI) 0,1 Prozent höher als vor einem Jahr. In den Monaten zuvor war die Inflationsrate dagegen negativ gewesen. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im Monatsvergleich stieg der HVPI um 1,9 Prozent.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt bei 10,1 Prozent

LUXEMBURG - Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im August nicht wie erwartet gesunken. Die Arbeitslosenquote habe unverändert bei 10,1 Prozent verharrt, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Damit bleibt die Quote zwar auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2011, Bankvolkswirte hatten aber einen Rückgang auf 10,0 Prozent erwartet.

Eurozone: Inflation legt etwas zu

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im September erwartungsgemäß etwas zugelegt. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent. Das ist die höchste Rate seit Januar. Analysten hatten die Entwicklung erwartet.

Großbritannien: Wirtschaftswachstum vor Brexit-Votum robuster als erwartet

LONDON - Die britische Wirtschaft hat vor dem Brexit-Votum noch einmal Stärke gezeigt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im zweiten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag nach einer dritten Schätzung mit. In den beiden vorangegangenen Schätzungen war nur ein Wachstum um 0,6 Prozent gemeldet worden. Volkswirte hatte eine Bestätigung erwartet. Im ersten Quartal hatte das Wachstum nur 0,4 Prozent betragen.

Frankreich: Inflation zieht etwas an

FRANKFURT - In Frankreich hat die Inflation im September von niedrigem Niveau aus etwas angezogen. Nach Zahlen des Statistikamts Insee vom Freitag betrug die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate (HVPI) 0,5 Prozent. In den beiden Vormonaten hatte die Teuerung auf Jahressicht je 0,4 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im Monatsvergleich fielen die Preise allerdings um 0,2 Prozent.

Japans Wirtschaft bleibt in schwacher Verfassung - Nur Industrie gibt Hoffnung

TOKIO - Die japanische Wirtschaft kommt trotz vieler Belebungsversuche der Notenbank und der Regierung nicht recht auf die Beine. Im August stieg zwar die Produktion in der Industrie stärker als erwartet, dagegen zeichneten weitere am Freitag veröffentlichte Wirtschaftsdaten ein schwaches Bild der Konjunktur in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. So zog die Arbeitslosenquote leicht an. Aber noch deutlich schwächer waren die Entwicklung bei den Verbraucherpreisen und die Konsumausgaben.

Banken-Vertrauenskrise: EZB verabreicht Beruhigungspille

FRANKFURT - Angesichts der hohen Nervosität an den Finanzmärkten beim Blick auf die Banken versucht die Europäische Zentralbank (EZB) die Lage zu beruhigen. "Die Banken sind heute (...) im Schnitt sehr viel besser kapitalisiert als vor der Krise, und auch bei der Aufsicht hat sich viel getan", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger der "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe). In unruhigen Zeiten würden Marktakteure solche "Verbesserungen im Gesamtbild" oft vergessen. Zudem differenzierten sie teils nicht zwischen den Instituten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

30.09.2016

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

MICHIGAN (dpa-AFX) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. Wie die Universität von Michigan am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, stieg der Indikator von 89,8 Punkten im Vormonat auf 91,2 Punkte. Volkswirte hatten nur mit einer Verbesserung auf 90,0 Punkte gerechnet. In einer ersten Schätzung war noch ein unveränderter Wert von 89,8 Punkten ermittelt worden. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf.

Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Die Daten im Überblick:

^ September Prognose Erstschätzung August Juli

Konsumklima 91,2 90,0 89,8 89,8 90,0°

(in Punkten)

/jsl/bgf/he

30.09.2016

Keine Arbeitserlaubnis für afghanischen Kollegen - Firma streikt

WINHÖRING (dpa-AFX) - Weil ein afghanischer Kollege keine Arbeitserlaubnis mehr bekommt, haben 120 Mitarbeiter einer Baufirma in Oberbayern am Freitag zwei Stunden lang gestreikt. Aus Solidarität legten sie auf allen Baustellen die Arbeit nieder. Dies sei teilweise "sehr emotional gewesen", sagte der Geschäftsführer des Unternehmens Strasser in Winhöring (Landkreis Altötting), Stefan Birnbacher.

Der Asylantrag des Mitarbeiters wurde 2013 abgelehnt, seitdem wird er in Deutschland geduldet. "Wir bei Strasser stehen hinter unseren Mitarbeitern. Das gilt genauso für ausländische als auch für die deutschen Kollegen", hatte das Unternehmen vor der Aktion mitgeteilt.

Der betroffene Mitarbeiter kam nach Angaben der Firma im Jahr 2010 ohne Pass aus Afghanistan nach Deutschland. Seit 2012 arbeitet er bei Strasser. Von Oktober an habe er keine Arbeitserlaubnis mehr. Grund war laut Medienberichten, dass sich der Afghane nicht um einen neuen Pass bemüht habe. Birnbacher widersprach: Der Mitarbeiter habe sich beim Konsulat in München um einen Pass bemüht - allerdings ohne Erfolg, sagte er der "Welt"./nif/DP/tos

30.09.2016

Deutsche Umweltministerin lobt EU-Fahrplan zum Klimapakt

BERLIN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Bundesregierung begrüßt den einstimmigen Beschluss der EU-Umweltminister, den Weg für eine schnelle Ratifizierung des Pariser Weltklimaabkommens freizumachen. "Damit steht fest: Das Abkommen wird noch vor der nächsten Klimakonferenz in Marrakesch in Kraft treten. Europa hat sich heute als handlungsfähig erwiesen", erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag in Berlin. Die UN-Klimakonferenz in Marrakesch tagt ab dem 7. November.

"Wir haben so lange für dieses Abkommen gekämpft. Da ist es nur angemessen, dass wir jetzt auch Gründungsmitglied sind", erklärte Hendricks. Europa sei auch schnell bei der Ratifizierung. "Mir war wichtig, dass wir diese Schnelligkeit nicht mit Zugeständnissen zu Lasten des Klimaschutzes bezahlen. Das haben wir heute geschafft", erklärte sie.

Umwelt-Staatsskretär Jochen Flasbarth sagte: "Damit haben wir einen der guten und glücklichen Momente in der internationalen Klimapolitik erlebt." Die Beratungen seien intensiv gewesen, am Ende hätten sich aber alle Seiten flexibel gezeigt. Die schnelle Einigung sei wichtig gewesen, sie habe aber nicht zu Lasten der Qualität gehen dürfen.

Das Europaparlament soll an diesem Dienstag über das Abkommen abstimmen. Schon am Freitag nächster Woche könnte die Ratifizierung abgeschlossen sein und die EU wäre offiziell Vertragspartner des historischen Pakts. Der erste weltweit verbindliche Klimavertrag soll die gefährliche Erderwärmung stoppen./hrz/DP/tos

30.09.2016

Norwegen will 'grünen' Wandel: Benzin und Diesel werden teurer

OSLO (dpa-AFX) - Die norwegische Regierung will mit höheren Benzinpreisen den "grünen" Wandel einleiten. Regierungschefin Erna Solberg erklärte am Freitag, mit welchen Mitteln erreicht werden soll, dass ab 2025 alle neu zugelassenen Fahrzeuge emissionsfrei sind. Um den Autofahrern den Wechsel zu Elektrofahrzeugen schmackhafter zu machen, soll das Fahren mit Diesel- und Benzinantrieben teurer werden.

Als erster Schritt soll die Steuer auf Treibstoff um bis zu 35 Øre (4 Cent) pro Liter steigen. Die Mineralölsteuer soll um 20 Øre (2 Cent) zunehmen. Gleichzeitig wird die jährliche Kfz-Steuer reduziert. "Es soll billiger werden, ein Auto zu besitzen, aber teurer, die Luft zu verschmutzen", sagte Solberg. Auf diese Weise wolle man den CO2-Ausstoß im nächsten Jahr um 200 000 Tonnen reduzieren.

Die liberale Partei Venstre, die ein Abkommen zur Zusammenarbeit mit der Regierungskoalition hat, bezweifelte, dass die Maßnahmen zu einer Reduzierung der Abgase führen. "Was wir heute präsentiert bekommen haben, ist kein grüner Wandel", sagte Vizeparteichef Terje Breivik dem Norwegischen Rundfunk. Venstre hatte für noch höhere Benzinpreise plädiert. Die gesamten Pläne will die Regierung bei der Präsentation ihres Haushaltes am 6. Oktober vorstellen./sh/DP/tos

30.09.2016

Giftiges Styropor: Verband warnt vor Entsorgungsnotstand

BERLIN (dpa-AFX) - Mit Blick auf eine Einstufung von HBCD-haltigem Abfall als gefährlich hat der Verband BDE vor massiven Entsorgungsproblemen gewarnt. Auf den Bauabfallbereich komme "ein Entsorgungsnotstand von bislang nie erlebtem Ausmaß zu", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), Peter Kurth, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Der Bundesrat sei für die Einstufung verantwortlich. "Deshalb müssen jetzt auch die Länder handeln." Der BDE forderte mittelfristig die Rücknahme der Regelung.

Seit dem 30. September 2016 gelten Abfälle, die das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan) enthalten, als gefährlich. HBCD steckt unter anderem in Polystyrol-Dämmstoffen, besser bekannt als Styropor. Das Flammschutzmittel darf seit 2013 nicht mehr verwendet werden.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor berichtet, Containerfirmen weigerten sich, Bauschutt mit dem alten Dämmmaterial abzufahren. Auch Verbrennungsanlagen lehnten eine Entsorgung ab, da dies mit dem Einholen von Sondergenehmigungen verbunden sei./seb/DP/tos

30.09.2016

USA: Konsumausgaben stagnieren - Inflation zieht leicht an

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Konsumausgaben im August nicht vom Fleck gekommen. Die Ausgaben stagnierten zum Vormonat, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Zugleich wurde jedoch der Zuwachs im Vormonat von 0,3 auf 0,4 Prozent angehoben. Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im August um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 0,4 Prozent im Juli.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmaß PCE, zog unterdessen leicht an. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau auf Verbraucherebene um 1,0 Prozent und übertraf damit die Markterwartungen leicht. Die Fed strebt eine Gesamtrate von zwei Prozent an. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, stieg von 1,6 auf 1,7 Prozent.

^Die Entwicklung im Überblick:

August Prognose Vormonat

Private Einkommen +0,2 +0,2 +0,4

Private Konsumausgaben unv. +0,1 +0,4r

PCE (gg VJ) +1,0 +0,9 +0,8

PCE Kernindex (gg VJ) +1,7 +1,7 +1,6°

(r=revidiert; alle Angaben in Prozent)

/bgf/jsl/stb

30.09.2016

Turbohandel an Börse wird stärker reguliert - Umsetzung von EU-Regelung

BERLIN (dpa-AFX) - Spekulative Exzesse an den Finanzmärkten sollen künftig verhindert und der Turbohandel an der Börse stärker überwacht werden. Gesetzespläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie sehen unter anderem eine Regulierung des umstrittenen Hochfrequenzhandels vor, um Störungen durch automatisierte Handelssysteme zu begrenzen.

Nach dem am Freitag bekanntgewordenen Referentenentwurf sollen zudem Aufsichtslücken bei der Regulierung von Handelsplätzen geschlossen werden. Geplant ist eine neue Erlaubnispflicht für bisher nicht überwachte Handelssysteme. Ferner sollen Transparenz und Veröffentlichungspflichten erweitert werden. Angestrebt werden auch einheitliche sowie schärfere Sanktionen.

Mit dem Gesetz wird die EU-Finanzmarktrichtlinie "Mifid II" zur Reform des Wertpapiermarktes umgesetzt. Damit werden weitere Lehren aus der weltweiten Finanzkrise gezogen. Die Richtlinie war auf EU-Ebene um ein Jahr auf Anfang 2018 verschoben worden. Grund war auch, dass die EU-Wertpapieraufsicht Daten für einige hundert Handelsplattformen und mehrere Millionen Finanzinstrumente einholen musste.

Automatisierte Handelssysteme, die bei Wertpapiergeschäften Algorithmen folgen, sind an der Börse längst Alltag. Fachleute warnen aber, dass bei Panik an den Märkten der Hochfrequenzhandel außer Kontrolle geraten und Kursbewegungen beschleunigen könne.

Bereits verabschiedet ist ein Gesetz, nach dem Marktmissbrauch und Insiderhandel mit Finanzprodukten in Europa einheitlich geahndet und deutlich schärfer bestraft werden. Mit der Reform sollen die Transparenz auf den Finanzmärkten und der Anlegerschutz verbessert werden - ebenfalls als Reaktion auf die Finanzkrise./sl/DP/tos

30.09.2016

AKTIE IM FOKUS 2: Hoffnung auf Einigung mit US-Justiz treibt Deutsche Bank an

(neue Fassung)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf eine gütliche Einigung der Deutschen Bank in Vergleichsverhandlungen mit der US-Justiz hat am Freitag die Sorgen über die Kapitalausstattung des Geldhauses gemildert. Einem Medienbericht zufolge steht das Institut vor einer Einigung auf eine Strafzahlung in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor Finanzkrise. Der Aktienkurs schnellte nach oben: Bis zum Handelsschluss erklommen die Papiere mit einem Plus von 6,39 Prozent auf 11,57 Euro die Spitze des Dax

Grund der Erleichterung: Bisher stand eine Strafforderung von über 14 Milliarden Dollar im Raum. Das hatte die Anleger unlängst verunsichert. Für zusätzlichen Druck sorgte am Donnerstagabend ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach bestimmte Hedgefonds teilweise überschüssige Geldbestände und Positionen bei der Deutschen Bank reduziert hätten. Der Kurs war daraufhin am Freitagvormittag auf ein Rekordtief von 9,898 Euro abgerutscht.

ANALYST: ABWÄRTSSPIRALE DURCH EINIGUNG MIT USA DURCHBRECHEN

Nach dem Kurseinbruch hatten Analysten die Anleger aber zur Besonnenheit aufgerufen. Deutschlands Branchenprimus habe ausreichend finanzielle Mittel, um mit seinen Problemen fertig zu werden, lautete die einhellige Meinung am Freitagmorgen. "Wir glauben, dass die Liquiditätssituation der Bank stabil ist", schrieb Goldman-Sachs-Analyst Jernej Omahen in einer Reaktion.

Die Deutsche Bank steht seit Monaten unter Druck - alleine seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 50 Prozent verloren und ist damit der mit Abstand schlechteste Dax-Wert. Die Sorgen um die Kapitalausstattung hatten in diesem Monat nach der Milliardenforderung der US-Regierung einen Höhepunkt erreicht. JPMorgan-Experte Kian Abouhossein, der zu den einflussreichsten Analysten der Bankenbranche zählt, mahnte denn auch: "Es muss relativ schnell ein Vergleich erzielt werden, damit das Geschäft nicht belastet wird."

Christian Koch, Analyst bei der DZ Bank, hält es denn auch für realistisch, dass die Deutsche Bank die gegenwärtige Abwärtsspirale mit einer zeitnahen Einigung mit der US-Justiz in akzeptabler Höhe durchbricht. Hierdurch würde sich die Unsicherheit bezüglich der Kapitalausstattung deutlich verringern. Das würde auch dem Aktienkurs helfen.

DEUTSCHE-BANK-CHEF MACHT SPEKULANTEN VERANTWORTLICH

Deutsche-Bank-Chef John Cryan machte derweil Spekulanten für den Absturz an den Finanzmärkten verantwortlich. Am Markt seien gerade "einige Kräfte" unterwegs, die das Vertrauen in das Institut schwächen wollten, schrieb der Manager am Freitag in einem Brief an die Mitarbeiter, der der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vorliegt. "Unsere Aufgabe ist es nun dafür zu sorgen, dass diese verzerrte Außenwahrnehmung unser Tagesgeschäft nicht stärker beeinflusst."

Analyst Jacques-Henri Gaulard von Kepler Cheuvreux sprang dem Bankchef in einer Studie zur Seite: Die vor zwei Wochen durchgesickerten Forderungen des US-Justizministeriums sowie der Bloomberg-Bericht über das Abwandern von Kunden lenkten von einer fundamentalen Analyse der Bank ab. Und diese zeige, dass die Lage gerade beim Blick auf die Liquidität deutlich besser sei als noch 2007, also kurz bevor die Finanzkrise mit der US-Investmentbank Lehman Brothers ihr prominentestes Opfer forderte.

KURS TIEFER ALS IN DER FINANZKRISE

Wie angespannt die Lage für die deutsche Bank derzeit ist, zeigt ein Blick auf den historischen Kursverlauf: Selbst zu den schlimmsten Zeiten der Finanzkrise war die Aktie mehr als 15 Euro wert gewesen./mis/das/ag/he

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt Deutsche Bank auf 'Kaufen' - Fairer Wert 13 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ Bank hat die Aktien der Deutschen Bank von "Halten" auf "Kaufen" hoch gestuft und den fairen Wert von 11,70 auf 13,00 Euro angehoben. Die Deutsche Bank könnte die gegenwärtige Abwärtsspirale durch eine zeitnahen Einigung mit der US-Justiz durchbrechen, schrieb Analyst Christian Koch in einer Studie vom Freitag. Hierdurch würde sich die Unsicherheit bezüglich der Kapitalausstattung deutlich verringern. Das Risiko des neuen Anlageurteils liege aber insbesondere in einer Vergleichszahlung, die die Rückstellungen der Bank deutlich übersteige sowie in einer anhaltenden Nervosität des Marktes, was die Bank in eine Kapitalerhöhung treiben würde.

Derzeit droht die US-Justiz der Deutschen Bank für Vergehen mit Hypothekenpapieren aus Zeiten vor der Finanzkrise eine Strafe von 14 Milliarden US-Dollar aufzubrummen./mis/he

30.09.2016

ANALYSE/HSBC: Neue Commerzbank-Strategie überzeugt nicht

LONDON (dpa-AFX) - Die neue Strategie der Commerzbank hat die Experten der britischen Bank HSBC nicht vom Hocker gehauen. Die Pläne des seit Mai amtierenden Bankchefs Martin Zielke seien nicht überzeugend, schrieb HSBC-Analyst Johannes Thormann in einer am Freitag in London veröffentlichten Studie. Er glaube auch nicht, dass Investoren davon begeistert sein werden.

Wegen der Umbaukosten und Abschreibungen kürzte Thormann seine Prognosen für den Gewinn im laufenden und in den beiden kommenden Jahren kräftig. Deswegen reduzierte er auch das Kursziel von 7,50 auf 6,60 Euro - damit traut er der Aktie nach den starken Verlusten in den vergangenen Wochen aber immerhin eine kleine Erholung zu.

Der Analyst senkte aber seine Einstufung von "Buy" auf "Hold". Die Bank habe einen schwierigen Weg vor sich, wobei er das von Zielke gesetzte Sparziel angesichts der hohen Einmalkosten für eher gering hält. Ambitioniert sei dagegen die Vorgabe, die Erträge bis 2020 auf 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro zu steigern./zb/ag

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: SocGen senkt Ziel für Eon auf 6,60 Euro - 'Hold'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Eon von 9,00 auf 6,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Zwar habe der Versorger nun seine ungeliebten Anteile an die Tochter Uniper ausgelagert, aber vor Kapitalmaßnahmen und mit Blick auf die armselige Dividendenrendite von 3,2 Prozent sei die Aktie nicht sonderlich attraktiv, schrieb Analyst Lüder Schumacher in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel reflektiere die Bereinigung um Uniper./ck/zb

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Adidas auf 'Buy' - Ziel 166 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas vor dem Antritt von Kasper Rorsted als neuer Vorstandschef auf "Buy" mit einem Kursziel von 166 Euro belassen. Nach 29 Jahren werde Herbert Hainer nun den Sportartikelhersteller verlassen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Der Zeitpunkt für den Wechsel sei nicht schlecht. Rorsted habe eine beträchtliche Ausführungskompetenz und auch ein Verkauf der US-Marke Reebok sei nicht auszuschließen. Zwar sein ein Kosteneinsparprogramm nicht nötig, aber die Effizienz könnte verbessert, die Margen gesteigert werden./ck/zb

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: Lampe belässt Commerzbank auf 'Kaufen' - Ziel 9 Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Bankhaus Lampe hat die Commerzbank-Aktie nach der Bekanntgabe der neuen Strategie auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Strategie und Ziele für 2020 gingen mit Blick auf geplante Vereinfachungen und Kosteneinsparungen in die richtige Richtung, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Freitag. Er habe aber einen beschleunigten Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung erwartet, wobei die Ausstiegskosten durch den Verkauf der Online-Tochter Comdirect hätten gedeckt werden können. Er rechnet mit einem solchen Schritt nun in einem späteren Stadium. Wegen des geplanten 6-prozentigen Renditeziels auf das Eigenkapital bleibt Smith bei seinem Anlageurteil./ck/das

30.09.2016

ANALYSE: Berenberg sieht kaum Hoffnung für Renditeziele der Commerzbank

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Commerzbank wird nach Einschätzung der Privatbank Berenberg mit der neuen Strategie eines ihrer Kernprobleme nicht lösen. Die Erträge dürften wegen des Dauer-Zinstiefs, der schwachen Kreditnachfrage und der wirtschaftlichen Probleme in Europa in den kommenden Jahren schwach bleiben. Aus diesem Grund rechnet Berenberg-Analyst Adam Barrass in einer Studie vom Freitag nicht damit, dass Konzernchef Martin Zielke die im Rahmen der neuen Strategie gesetzten Ertragsvorgaben bis 2020 erreichen wird.

Neben den kurzfristigen Belastungen infolge des angekündigten Umbaus ist dies der Hauptgrund für seine weiter pessimistische Einschätzung für die Aktie. Barrass bekräftigte seine Verkaufsempfehlung für das Papier und senkte das Kursziel von 8,50 Euro auf 5 Euro. Er geht damit aus, dass der seit Wochen anhaltende Kursrutsch noch weitergeht und die Aktie unter das Rekordtief von Anfang August in Höhe von 5,19 Euro fällt.

Bei einem Kurs von 5 Euro wäre die Commerzbank an der Börse gerade einmal noch etwas mehr als sechs Milliarden Euro wert. Die Marktkapitalisierung der immer noch teilverstaatlichten Bank befindet sich seit Jahren im Sinkflug - daran änderten auch die zahlreichen Kapitalerhöhungen nichts. Im bisherigen Jahresverlauf verlor der Kurs der Aktie mehr als 40 Prozent auf rund 5,60 Euro und ist damit nach der Deutschen Bank der zweitschwächste Dax-Wert.

Neben den Problemen, den Ertrag so zu steigern wie erhofft, dürfte der Weg zur angepeilten Kostenersparnis nach Einschätzung von Barrass steinig und lang werden - immerhin hält sie der Analyst für erreichbar. Die Bank will die jährlichen Kosten bis 2020 auf 6,5 Milliarden Euro senken und die Erträge auf bis zu 10,3 Milliarden Euro oder, wenn es gut läuft, bis auf 11,3 Milliarden Euro steigern. Um das Kostenziel zu erreichen, sollen 9600 Stellen abgebaut werden und 2300 Arbeitsplätze in Wachstumsfeldern geschaffen werden.

Da der Stellenabbau und Umbau der Bank teuer wird, kürzte der Berenberg-Experte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie im laufenden und kommenden Jahr. 2016 dürfte die Bank wegen der Umbaukosten seiner Berechnung zufolge sogar etwas in den roten Zahlen landen, während die Spitze der Bank trotz der Belastungen noch mit einem kleinen Gewinn rechnet. Kommendes Jahr sollte dann wieder ein Überschuss stehen - der wird aber mit rund einer halben Milliarde Euro auch nur halb so hoch ausfallen wie 2015. Die Erträge dürften sowohl 2016 als auch 2017 sinken./zb/ag/stb

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Commerzbank auf 'Hold' und Ziel auf 6,60 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat die Commerzbank nach der Bekanntgabe der neuen Strategie von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 7,50 auf 6,60 Euro gesenkt. Die neue Strategie für 2020 mit dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von 6 Prozent überzeuge ihn nicht, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Freitag. Um ihr Ziel zu erreichen, müsse die Bank erhebliche Belastungen auf sich nehmen - vor allem beim geplanten Stellenabbau. Thormann senkte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2018./ck/das

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Deutsche Bank auf 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für die Deutsche Bank ungeachtet der vielen negativen Berichte auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,92 Euro belassen. Er könne den Anlegern nur dazu raten, Ruhe zu bewahren, schrieb Analyst Jacques-Henri Gaulard in einer Studie vom Freitag. Die vor zwei Wochen durchgesickerten Forderungen des US-Justizministeriums in einem Rechtsstreit sowie der Bloomberg-Bericht über das Abwandern von Kunden lenkten von einer fundamentalen Analyse der Bank ab. Und diese zeige, dass die Lage der Bank gerade beim Blick auf die Liquidität deutlich besser sei als noch 2007. Der Druck auf die Aktie sei daher fundamental nicht gerechtfertigt./zb/das

30.09.2016

ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Deutsche Bank auf 'Neutral' - Ziel 14 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Deutsche Bank wegen der anhaltenden Risiken für das Geldhaus auf "Neutral" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Damit setzt der JPMorgan-Experte Kian Abouhossein, der zu den einflussreichsten Analysten der Bankbranche zählt, das Kursziel aber weiter deutlich über dem aktuellen Niveau fest. Er bleibt gleichzeitig bei seiner Einschätzung der Bank sehr vorsichtig - gerade mit Blick auf die US-Konkurrenten Goldman Sachs und Morgan Stanley, die er beide als einzige weltweit tätige Investmenbanken mit "Overweight" einstuft. Die Deutsche Bank stehe bei den Verhandlungen mit den US-Justizbehörden über einen Vergleich im Hypothekenstreit unter Zeitdruck. Sollte sich dieser in die Länge ziehen, könnten Kunden abwandern und damit werde eine Kapitalerhöhung immer wahrscheinlicher./zb/das

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser