dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

26.05.2016

Kreise: Unicredit will Kreditpaket loswerden

MAILAND (dpa-AFX) - Die italienische Großbank Unicredit sucht laut Kreisen einen Käufer für ein Kreditpaket im Wert von 750 Millionen Euro. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf Insider berichtet, geht es dabei um Darlehen an kleine und mittelgroße Unternehmen. Die Transaktion solle bis zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen sein.

Die Bank will so Kapital freimachen, da die europäischen Regulierer den Druck auf italienische Banken erhöhen, ihre Bilanzen zu stärken. Früheren Berichten zufolge soll Unicredit auch den Verkauf von weiterem Tafelsilber prüfen. So könnte sich das Institut von weiteren Anteilen an ihrer Online-Bank Fineco trennen. Auch die Veräußerung von Anteilen an ihren Töchtern Yapi Kredi in der Türkei und Pekao in Polen werde Kreisen zufolge geprüft.

Unicredit kämpft seit Monaten mit dem Misstrauen von Anlegern. Viele zweifeln an der Kapitalstärke. Ende März lag die harte Eigenkapitalquote den Angaben zufolge bei knapp 10,9 Prozent. Im Hintergrund tobt bereits ein Machtkampf. Der umstrittene Chef der italienischen Großbank Unicredit , Federico Ghizzoni, hat am Mittwoch seinen Rücktritt bekanntgegeben. Dieser werde erfolgen, sobald ein Nachfolger für die Unternehmensspitze bestimmt worden sei, hieß es./stk/men

26.05.2016

Spanische Banco Popular plant milliardenschwere Kapitalerhöhung - Kurseinbruch

MADRID (dpa-AFX) - Das spanische Geldhaus Grupo Banco Popular Espanol will mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung Spätfolgen aus der Immobilienkrise des Landes abfedern. Das Institut will 2 Milliarden neue Aktien zu je 1,25 Euro ausgeben und damit 2,5 Milliarden Euro erlösen, wie die Spanier am Donnerstag in Madrid mitteilten. Grund sind Altlasten aus dem spanischen Immobiliencrash infolge der Finanzkrise: Das Geldhaus rechnet dieses Jahr mit Belastungen von 4,7 Milliarden Euro vor allem aus faulen Kredite und Immobilien, die Dividende soll dann vorerst ebenfalls gestrichen werden.

Auch der deutsche Versicherer Allianz wolle an der Kapitalerhöhung mitziehen, damit sein Anteil bei über 3 Prozent bleibe, hieß es von der Bank. Der Aktienkurs der Spanier rauschte am Morgen um zuletzt knapp 20 Prozent auf 1,89 Euro ab. Damit hat die Bank einen Börsenwert von rund 4,1 Milliarden Euro. Zwischenzeitlich betrug das Kursminus mehr als ein Viertel - der Kurs erreichte damit ein 26-Jahres-Tief./men/stk

26.05.2016

General Motors muss in China 2,16 Millionen Autos zurückrufen

PEKING (dpa-AFX) - Der US-Hersteller General Motors und sein chinesischer Partner müssen rund 2,16 Millionen Autos in China zurückrufen. Das teilte die zuständige chinesische Behörde für Produktsicherheit am Donnerstag in Peking mit. Grund für die Rückrufaktion sind demnach Probleme mit Ventilen am Motor, die den Angaben zufolge rosten könnten. Daher müssten die betroffenen Teile ausgetauscht werden. Von dem Rückruf seien unter anderem 1,1 Millionen Fahrzeuge der Marke Chevy Cruzes und 159 000 Cheny Epicas betroffen. Bereits 2013 riefen GM und dessen Partner Shanghai Automotive (SAIC) in China 1,5 Millionen Fahrzeuge wegen Problemen an der Benzinpumpe zurück./jpt/DP/men

26.05.2016

ROUNDUP: Bauernverband fordert schnelle Krisenhilfen bei 'Milchgipfel'

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Bauernverband fordert vom "Milchgipfel" bei Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) schnell spürbare Krisenhilfen. "Wir erwarten konkrete, sofort wirksame Unterstützung für die Betriebe", sagte Vizepräsident Udo Folgart am Donnerstag in Berlin. Dringlich seien Liquiditätshilfen und etwa auch steuerliche Entlastungen. Generell müsse es eine bessere Mengensteuerung geben, die aber nicht staatlich geregelt werden könne, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken. Auch der Handel müsse Verantwortung übernehmen. "Wir erwarten Unterstützung für die Milchbauern statt fortgesetzte Preisdrückerei im Einkauf". Die Preise sind seit Monaten im Keller.

Beim "Milchgipfel" an diesem Montag (30. Mai) in Berlin will Schmidt mit Vertretern von Bauern, Milchwirtschaft und Handel über Lösungen für die Krise beraten. Im Gespräch ist ein Hilfspaket von "100 Millionen Euro plus X". Folgart machte deutlich, dass dieses X erheblich sein müsse. Krüsken sagte mit Blick auf die gerade beschlossene milliardenschwere Förderung von E-Autos: "Was für Elektromobilität gut ist, muss für die Landwirtschaft auch recht sein."

Gründe des Preisverfalls bei Milch sind schwache Nachfrage in internationalen Märkten, ein Importstopp Russlands als Reaktion auf EU-Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts und Produktionssteigerungen in manchen EU-Ländern. Dadurch gibt es gerade ein großes Überangebot.

Krüsken betonte, die Molkereien seien in einer zentralen Rolle, um das Angebot stärker zu steuern. "Nur an dieser Stelle kann auf wechselnde Nachfragesituationen marktgerecht reagiert werden."

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner forderte von der EU eine Milliarde Euro Soforthilfe für in Not geratene Betriebe. Zudem solle es Steuererleichterungen geben, sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag). So sollten Landwirte Geld, das sie in guten Jahren verdient haben, steuerfrei zurücklegen dürfen, um sich in schlechteren Zeiten selbst zu helfen./sam/ukm/DP/stk

26.05.2016

ROUNDUP: Finanzministerium verteidigt Stromsteuer für größere Solaranlagen

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesfinanzministerium hat die von der Solarwirtschaft kritisierten Stromsteuer-Pläne verteidigt. Mit der geplanten Änderung des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes sollen Begünstigungen rechtssicher und mit EU-Vorgaben vereinbar gestaltet werden, wie es am Donnerstag im Ministerium hieß. Es gehe nicht nur um den Abbau einer Überförderung. Betreiber etwa großer Solaranlagen sollen zudem vor den Risiken einer hohen Rückzahlung geschützt werden. Denn die EU-Kommission könne unzulässig gewährte staatliche Beihilfen bis zu zehn Jahre rückwirkend zurückfordern.

Grund sei das im Jahr 2014 verschärfte EU-Beihilferecht, das vor allem dann greife, wenn aus verschiedenen Fördertöpfen Subventionen gezahlt werden. Für Kleinanlagen und Anlagen der erneuerbaren Energien sind Ausnahmen geplant. Die Solarwirtschaft warnt, mehr als 100 000 Anlagen von mittelständischen Betrieben, Landwirten und genossenschaftlichen Betreibern würden durch die Steuer gefährdet.

Nach den Plänen wird für Betreiber größerer Ökostrom-Anlagen, die sich selbst mit mehr als 20 Megawattstunden Strom pro Jahr versorgen, eine Stromsteuer von 2,05 Cent je Kilowattstunde fällig. Ist der Eigenverbrauch höher als 20 Megawatt, wird die gesamte Strommenge besteuert. Kleinere Solaranlagen auf Dächern etwa sind wegen der "Bagatellgrenze" nicht betroffen. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht zwischen drei und vier Megawattstunden.

Bei klimafreundlichen Kleinkraftwerken über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie erneuerbaren Energien zum Eigenverbrauch und bis zu einer Nennleistung von weniger als 1 Megawatt (MW) wiederum gelte eine Steuerfreiheit als unbedenklich, so das Finanzministerium. Aufgrund der Beschränkung auf Eigenverbrauch komme die Steuerfreiheit aber nur in Betracht, wenn der Strom in unmittelbarer Nähe zur Anlage und ohne Nutzung des Netzes entnommen werde, hieß es.

Räumlich begrenzte "Mieterstrommodelle", der Eigenverbrauch kleiner bis mittelgroßer Unternehmen beziehungsweise die Versorgung eines Unternehmens auf dem Gelände des Stromerzeugers seien daher weiter möglich. Mit einer 1-MW-Anlage könnten den Angaben zufolge etwa 1500 Haushalte mit Strom versorgt werden. Beim "Mieterstrom" versorgen kleine KWK-Kraftwerke im Keller oder Solarzellen auf dem Dach Mieter mit Strom. Überschüsse fließen ins Netz und werden vergütet.

Für Öko-Stromanlagen lasse das EU-Recht neben dem EEG grundsätzlich keine weitere Förderung zu, hieß es. Das EEG enthalte bereits eine Vollkostenförderung, weitere Subventionen seien unzulässig. Die Steuerbegünstigung für Erdgas und Flüssiggas soll nach den Gesetzesplänen über 2018 hinaus verlängert werden. Ziel ist es, das Gesetzgebungsverfahren im ersten Quartal 2017 abzuschließen.

Die EU-Vorgaben bedeuten den Angaben zufolge, dass neben der Förderung von Ökostrom-Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) keine weiteren Beihilfen gewährt werden dürfen - etwa die Stromsteuerbefreiung. Daher müssten Steuerbefreiungen unter Berücksichtigung der Fördermechanismen im EEG und im KWK-Bereich angepasst werden. Ausbaukosten für Öko-Strom müssten angemessen auf alle Akteure verteilt werden. Auch Strom-Eigenversorger müssten einen Beitrag leisten. Mit der Stromsteuer in bestimmten Fällen des Eigenverbrauchs werde diesem Ansatz Rechnung getragen - ohne die Wirtschaftlichkeit des Eigenverbrauchs zu gefährden./sl/tb/DP/stk

26.05.2016

Schwacher PC-Markt und Smartphone-Probleme bremsen Lenovo

PEKING (dpa-AFX) - Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo wird von Problemen im Smartphone-Geschäft gebremst. Die Integration des übernommenen Handy-Pioniers Motorola habe die Erwartungen bisher nicht erfüllt, räumte das chinesische Unternehmen am Donnerstag ein. Der Umsatz fiel im vergangenen Vierteljahr im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar. Zugleich legte der Gewinn in dem Ende März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal unter anderem dank Sparmaßnahmen von 100 auf 180 Millionen Dollar zu.

Im Smartphone-Geschäft sanken unter anderem die Verkäufe in China um 85 Prozent, weil andere einheimische Rivalen beim Absatz der Telefone außerhalb der Verkaufskanäle von Mobilfunk-Anbietern erfolgreicher waren. Lenovo will unter anderem mit der neuen Marke Zuk gegensteuern./so/DP/stk

26.05.2016

Allianz denkt über Aktienrückkauf nach

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Europas größter Versicherer Allianz sieht wenig überraschend in einem Rückkauf eigener Aktien eine Option. "Wenn wir nicht sinnvoll in organisches oder anorganisches Wachstum investieren können, erwerben wir Aktien zurück", sagte Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte dem "Manager Magazin" (Erscheinungstag 27. Mai), laut einem Vorabbericht vom Donnerstag. Analysten hatten damit gerechnet, da der Versicherer ihrer Meinung nach nur so seine Gewinnziele erreichen könne.

Bäte weist auch auf diesen Zusammenhang hin. Eine schrumpfende Zahl von Aktien sei hilfreich, die Ergebnisziele des Assekuranzriesen zu erreichen, sagte der Manager. Der Konzern hat sich mit seiner "Erneuerungsagenda" vorgenommen, bis 2018 den Gewinn je Aktie durchschnittlich jährlich um 5 Prozent zu steigern. Experten schätzen das Volumen eines möglichen Rückkaufs auf bis zu drei Milliarden Euro - falls die Allianz vorher nicht auf Einkaufstour geht./stk/stb

26.05.2016

ROUNDUP/Presse: Microsoft hat zwei neue Xbox-Modelle im Köcher

REDMOND (dpa-AFX) - Microsoft hat laut Medienberichten zwei neue Modelle seiner Spielekonsole Xbox One in petto. Demnach soll noch in diesem Jahr eine kleinere und günstigere Variante auf den Markt kommen, berichtet das Gamer-Portal "Kotaku" und beruft sich dabei auf mit den Plänen vertraute Quellen. Nach Informationen des Technologie-Blogs "The Verge" soll die Konsole um 40 Prozent kleiner als das aktuelle Modell sein und voraussichtlich auch das Abspielen von Videos in 4K-Qualität unterstützen. Zum Speichern soll eine 2-Terabyte-Festplatte zur Verfügung stehen. Das für Ende des Jahres erwartete Kompakt-Modell könnte Microsoft demnach bereits auf der Spiele-Fachmesse E3 in Los Angeles nächsten Monat vorstellen.

Ein weiteres, leistungsstärkeres Modell unter anderem mit mehr Grafikleistung ist demnach für das kommende Jahr geplant. Die Xbox mit dem Code-Namen "Scorpio" soll für den Betrieb des VR-Headsets Oculus Rift optimiert sein. Virtuelle Realität gilt in der Video- und Computerspiele-Branche als die derzeit spannendste Technologie, die das Spieleerlebnis fundamental verändern kann und Nutzer virtuell komplett in neue Welten eintauchen lässt. Während Rivale Sony für seine Playstation 4 eine eigene "Playstation VR"-Brille auf den Markt bringen will, kooperiert Microsoft dafür mit dem VR-Pionier Oculus, der seit 2014 zu Facebook gehört.

Die "Scorpio" soll nach Angaben der Website "Polygon" mit einer Rechenleistung von 6 Teraflops ausgestattet sein, eine Größenordnung, die lange eher Supercomputern vorbehalten war. Das wäre weit mehr als das dreifache der aktuellen Modelle.

Beide Konsolen will der Softwarekonzern dem Bericht zufolge stärker mit seinem neuen Betriebssystem Windows 10 verknüpfen. Damit könnten Nutzer weitere populäre Spiele-Titel etwa aus der "Halo"-Serie nahtlos sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole spielen.

Für den Herbst arbeitet auch Sony an einer neuen Version seiner Playstation 4 mit deutlich mehr Grafikleistung. Sie soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Dann dürfte auch Sonys eigene VR-Brille "Playstation VR" verfügbar sein. Branchenbeobachter erwarten, dass die Brille im Oktober für rund 400 Euro auf den Markt kommt. Damit läge der Preis erheblich unter dem von Konkurrenzmodellen wie die Rift (rund 700 Euro) oder die HTC Vive, die voraussichtlich fast 900 Euro kosten wird.

Die Playstation "Neo" soll wie die neue Xbox One auch eine 4k-Bildschirmauflösung unterstützen. Der kleinere Rivale Nintendo hatte bereits im April eine Nachfolgerin seiner Wii U für Anfang 2017 angekündigt. Nach enttäuschenden Verkäufen rangiert Nintendo unter den Konsolen-Herstellern weit hinter Marktführer Sony und Microsoft./gri/DP/men

26.05.2016

Presse: Kroatische Regierung wegen Korruptionsaffäre vor dem Aus

ZAGREB (dpa-AFX) - Die erst seit Januar amtierende Regierung im jüngsten EU-Land Kroatien steht nach Medienberichten schon vor ihrem Ende. Die Reformpartei Most (Brücke) habe als Juniorpartner in der Regierung der konservativen HDZ-Partei ein Ultimatum gestellt, berichtete die gewöhnlich gut informierte Zeitung "Slobodna Dalmacija" am Donnerstag in Split. Demnach müsse der HDZ-Vorsitzende Tomislav Karamarko wegen seiner Korruptionsaffäre als stellvertretender Regierungschef bis Freitagabend zurücktreten, wie die Most-Spitze demnach dem dem Blatt bestätigte. Andernfalls werde es Neuwahlen geben.

In den vergangenen Wochen waren immer neue Einzelheiten der Verbindung von Karamarko zu dem ungarischen Energieunternehmen MOL aufgetaucht. Die Ungarn sollen über Mittelsmänner die Firmen von Karamarko und von dessen Frau unterstützt haben, berichteten kroatische Medien. Im Gegenzug habe sich Karamarko für Nachgiebigkeit Kroatiens im Streit mit MOL über das verkaufte kroatische Ölunternehmen INA eingesetzt. Kroatien beschuldigt MOL, sich durch Korruption das Sagen bei INA verschafft zu haben. Der Streit wird zur Zeit in einem internationalen Schiedsverfahren ausgetragen./ey/DP/men

26.05.2016

Italiens Finanzministerium plant vollständigen Verkauf der Post

ROM (dpa-AFX) - Nach der Teilprivatisierung der italienischen Post im vergangenen Herbst will das Finanzministerium in Rom nun auch seine restlichen Anteile verkaufen. Zunächst sollen 35 Prozent an die italienische Staatsbank Cassa Deposito e Prestiti (CDP) übertragen werden, wie das Ministerium am Mittwochabend mitteilte. Die verbliebenen 29,7 Prozent sollen anschließend am Markt verkauft werden. Die Poste Italiane SpA mit Sitz in Rom ist nicht nur im Bereich Postlogistik mit Briefen und Paketen tätig, sondern bietet auch Finanzdienstleistungen und Versicherungen an. Sie betreut etwa 32 Millionen Kunden. Die Regierung will versuchen, mit der Privatisierung wichtiger Unternehmen Schulden abzubauen./cfn/DP/stk

26.05.2016

Aktien Frankfurt: Dax verliert nach jüngster Rally an Schwung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag weiter zugelegt. Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK stellte wieder auf die anziehenden Rohölpreise als positiven Faktor ab. Allerdings ließ der Schwung beim deutschen Leitindex nach den deutlichen Gewinnen der beiden vergangenen Handelssitzungen sichtbar nach. Ein Börsianer sprach von sehr dünnen Feiertags-Umsätzen. Daher bleibe abzuwarten, ob die anhaltende Aufwärtsbewegung von Dauer sei.

Gegen Mittag notierte der zwischenzeitlich stärkere Dax noch 0,30 Prozent fester bei 10 235,87 Punkten. Zur Wochenmitte hatte er dank der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland auf dem höchsten Stand seit knapp einem Monat geschlossen. Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg um 0,45 Prozent auf 20 731,61 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,46 Prozent auf 1691,96 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank dagegen um 0,15 Prozent.

Der Preis der Nordsee-Ölsorte Brent kletterte auf ein Sechs-Monats-Hoch und konnte die Marke von 50 US-Dollar wieder knacken. Öl wird als Konjunkturindikator von Börsianern zuletzt stark beachtet: Steigende Preise wirken positiv, weil sie als Zeichen für eine höhere Nachfrage und damit eine anziehende Wirtschaft gelten. Am Nachmittag könnten US-Wirtschaftsdaten für neue Impulse an den Märkten sorgen.

EU-PLÄNE GEGEN BILLIGE STAHLIMPORTE HELFEN STAHLFIRMEN

Kursbewegende deutsche Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. Die Aktien der Stahlunternehmen profitierten von steigenden Metallpreisen und geplanten Schutzmaßnahmen der Europäischenn Union gegen billige Stahlprodukte aus China: Thyssenkrupp eroberte mit einem Kursgewinn von 3,40 Prozent den Dax-Spitzenplatz. Für Konkurrent Salzgitter ging es im MDax um 3,27 Prozent hoch. Im SDax der geringer kapitalisierten Unternehmen verteuerten sich die Titel des Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) um 1,76 Prozent.

Die Aktien von Munich Re entwickelten sich mit plus 0,57 Prozent etwas besser als der Dax. Die US-Investmentbank Goldman Sachs strich nach der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ihre Verkaufsempfehlung und rät nun zum Kauf. Auch das Kursziel hob Analyst In-Yong Hwang deutlich an, um die gute Kapitalausstattung des Rückversicherers und seine angehobenen Gewinnerwartungen zu berücksichtigen. Für die Aktien spreche die attraktive und stabile Rendite, die der Konzern in einem Niedrigzins-Umfeld liefern dürfte.

DEUTSCHE TELEKOM EXKLUSIVE KAPITALANPASSUNG GEHANDELT

Optisch sehr schwach präsentierten sich dagegen am Indexende die Anteilsscheine der Deutschen Telekom . Sie werden am Donnerstag um eine Kapitalanpassung bereinigt gehandelt: Von den Papieren werden die Rechte zum Bezug der Dividende in Form von Aktien abgeschlagen. Der Telekomkonzern schüttet 0,55 Euro je Anteilsschein aus. Aktionäre haben ein Wahlrecht zum Bezug in bar oder in T-Aktien.

Beim im SDax gelisteten Kohlenstoff-Spezialisten SGL Group sorgte ein italienischer Pressebericht für einen Kursgewinn von 4,95 Prozent. Diesem zufolge könnte ein neuer Investor an der Fabrik in Narni interessiert sein könnte. SGL hatte im Februar 2014 bekannt gegeben das Graphitelektrodenwerk im italienischen Umbrien zu schließen. Die Produktion ruht mittlerweile./gl/stb

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

26.05.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax verliert nach jüngster Rally an Schwung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Donnerstag mit einem moderaten Plus in den Handel gestartet. Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK stellte wieder auf die anziehenden Rohölpreise als positiven Faktor ab. Allerdings ließ der Schwung beim deutschen Leitindex nach den deutlichen Gewinnen der beiden vergangenen Handelssitzungen sichtbar nach.

Eine Dreiviertelstunde nach dem Börsenstart notierte der Dax 0,30 Prozent höher bei 10 235,89 Punkten. Zur Wochenmitte hatte er dank der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland auf dem höchsten Stand seit knapp einem Monat geschlossen. Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg um 0,25 Prozent auf 20 689,86 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,36 Prozent auf 1690,23 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat dagegen auf der Stelle.

Die Nordsee-Ölsorte Brent stieg auf ein Sechs-Monats-Hoch und konnte die Marke von 50 US-Dollar wieder knacken. Öl wird als Konjunkturindikator von Börsianern zuletzt stark beachtet: Steigende Preise wirken positiv, weil sie als Zeichen für eine höhere Nachfrage und damit eine anziehende Wirtschaft gelten. Am Nachmittag könnten US-Wirtschaftsdaten für neue Impulse an den Märkten sorgen.

EU-PLÄNE GEGEN BILLIGE STAHLIMPORTE HELFEN THYSSENKRUPP & Co

Kursbewegende deutsche Unternehmensnachrichten waren zunächst dünn gesät. Thyssenkrupp eroberte mit einem Kursgewinn von 2,82 Prozent den Dax-Spitzenplatz. Die Aktien des Industrie- und Stahlkonzerns profitierten davon, dass sich die Europäische Union stärker gegen billige Stahlprodukte aus China schützen will, die unter Preis auf den Markt geworfen werden.

Im MDax verteuerten sich die Titel des Stahlkonzerns Salzgitter um 1,64 Prozent, und im SDax der geringer kapitalisierten Unternehmen ging es für den Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) um 1,89 Prozent hoch.

GOLDMAN-HOCHSTUFUNG TREIBT MUNICH RE AN

Die Aktien von Munich Re gehörten dank einer Hochstufung mit plus 1,38 Prozent zu den Favoriten der Anleger im Leitindex. Die US-Investmentbank Goldman Sachs strich nach der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ihre Verkaufsempfehlung und rät nun zum Kauf.

Auch das Kursziel hob Analyst In-Yong Hwang deutlich an, um die gute Kapitalausstattung des Rückversicherers und seine angehobenen Gewinnerwartungen zu berücksichtigen. Für die Aktien spreche die attraktive und stabile Rendite, die der Konzern in einem Niedrigzins-Umfeld liefern dürfte.

DEUTSCHE TELEKOM EXKLUSIVE KAPITALANPASSUNG GEHANDELT

Optisch sehr schwach präsentierten sich dagegen am Dax-Ende die Anteilsscheine der Deutschen Telekom . Sie werden am Donnerstag um eine Kapitalanpassung bereinigt gehandelt: Von den Papieren werden die Rechte zum Bezug der Dividende in Form von Aktien abgeschlagen. Der Telekomkonzern schüttet 0,55 Euro je Anteilsschein aus. Aktionäre haben ein Wahlrecht zum Bezug in bar oder in T-Aktien./gl/stb

26.05.2016

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht nach jüngster Rally der Schwung aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat nach den deutlichen Gewinnen der beiden vergangenen Handelssitzungen seinen Schwung am Donnerstag erst einmal eingebüßt. Börsianer rechnen mit einem einen dünnen Feiertagshandel, zumal es auch keine absehbar entscheidenden neuen Impulse für Aktien gibt.

Wenige Minuten nach dem Handelsstart kam der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,04 Prozent auf 10 209,62 Punkte kaum vom Fleck. Zur Wochenmitte hatte der Dax dank der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland auf dem höchsten Stand seit knapp einem Monat geschlossen.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg am Donnerstagmorgen um 0,21 Prozent auf 20 681,82 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,13 Prozent auf 1686,45 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor dagegen 0,22 Prozent auf 3054,89 Punkte./gl/stb

26.05.2016

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax knapp im Minus erwartet nach jüngster Rally

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte nach den deutlichen Gewinnen der beiden vergangenen Handelssitzungen am Donnerstag erst einmal eine Atempause einlegen. Börsianer rechnen mit einem dünnen Feiertagshandel, zumal es auch keine absehbar entscheidenden neuen Impulse für Aktien gibt.

Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte rund eine Stunde vor dem Börsenstart ein Minus von 0,17 Prozent auf 10 188 Punkte. Zur Wochenmitte hatte der Dax dank der Einigung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland auf dem höchsten Stand seit knapp einem Monat geschlossen. Beim zuletzt ebenfalls starken Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 deutete sich am Donnerstagmorgen ebenfalls ein moderates Auftaktminus an.

Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK stellte indes wieder auf die anziehenden Rohölpreise als positiven Faktor ab. Die Nordseesorte Brent stieg auf ein Sechs-Monats-Hoch und konnte die 50 US-Dollar-Marke wieder knacken. Öl wird als Konjunkturindikator von Börsianern zuletzt stark beachtet. Steigende Preise wirken positiv. Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten für neue Impulse an den Märkten sorgen.

GOLDMAN-HOCHSTUFUNG TREIBT MUNICH RE VORBÖRSLICH AN

Vorbörslich kursbewegende Unternehmensnachrichten waren zunächst dünn gesät. Die Aktien von Munich Re zogen beim Broker Lang & Schwarz (L&S) um mehr als ein Prozent an, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs wegen der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ihre Verkaufsempfehlung gestrichen hatte und nun zum Kauf rät.

Auch das Kursziel hob Analyst In-Yong Hwang deutlich an, um die gute Kapitalausstattung des Rückversicherers und seine angehobenen Gewinnerwartungen zu berücksichtigen. Für die Aktien spreche die attraktive und stabile Rendite, die der Dax-Konzern in einem Niedrigzins-Umfeld liefern dürfte.

DEUTSCHE TELEKOM EXKLUSIVE KAPITALANPASSUNG GEHANDELT

Optisch sehr schwach präsentierten sich vorbörslich dagegen die Anteilsscheine der Deutschen Telekom . Sie werden am Donnerstag um eine Kapitalanpassung bereinigt gehandelt: Von den Papieren werden die Rechte zum Bezug der Dividende in Form von Aktien abgeschlagen. Der Telekomkonzern schüttet 0,55 Euro je Anteilsschein aus. Aktionäre haben ein Wahlrecht zum Bezug in bar oder in T-Aktien./gl/stb

25.05.2016

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Zinsanhebungsängste schwinden

NEW YORK (dpa-AFX) - Erneut haben positive Daten vom US-Häusermarkt sowie der fortgesetzte Ölpreisanstieg für Optimismus an der Wall Street gesorgt. Eine womöglich bereits in Kürze anstehende nächste Leitzinserhöhung verliere an Schrecken, nachdem die Konjunkturdaten der weltweit größten Volkswirtschaft in jüngster Zeit zunehmend Anlass zur Hoffnung auf eine allmählich immer besser laufende Wirtschaft gäben, hieß es von Experten.

Der Dow Jones Industrial , der bereits am Vortag spürbar zugelegt hatte, gewann am Mittwoch weitere 0,82 Prozent auf 17 851,51 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,70 Prozent auf 2090,54 Punkte vor und der Nasdaq-100-Index stieg um 0,72 Prozent auf 4476,43 Punkte.

KONJUNKTURDATEN UND ÖLPREIS

Wie von der Aufsichtsbehörde FHFA bekannt gegeben wurde, hatte sich im März der Anstieg der Hauspreise stärker als erwartet fortgesetzt. Am Dienstag bereits hatte das Handelsministerium beeindruckende Zahlen zu den Neubauverkäufen im April veröffentlicht. Die Ölpreise stiegen am Mittwoch bis knapp unter die Marke von 50 US-Dollar. Die Rohöllagerbestände in den USA waren in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als erwartet. Allerdings liegen die Reserven trotz des Rückgangs weiter auf einem hohen Niveau.

Unter den Einzelwerten an der Wall Street hatten erneut die Aktien von Banken und Versicherern die Nase vorn, denn sie würden besonders von einer Leitzinsanhebung profitieren, zu der es womöglich noch im Juni kommt. Im Dow waren wie bereits am Vortag die beiden Bankaktien Goldman Sachs und JPMorgan besonders gefragt. An der Index-Spitze stiegen die Goldman-Papiere um 2,32 Prozent. JPMorgan gewannen 1,52 Prozent. Citigroup legten im S&P-100-Index um 2,35 Prozent zu.

MONSANTO-AKTIEN BLEIBEN IM FOKUS

Die Aktien von Monsanto blieben weiter im Fokus, nachdem der US-Saatguthersteller tags zuvor die Kaufofferte des Leverkusener Bayer-Konzerns in Höhe von 122 Dollar je Aktie in bar als zu niedrig abgelehnt hatte. Die Monsanto-Anleger reagierten erneut verhalten vorsichtig: Die Titel gewannen weitere 2,18 Prozent auf nun 111,68 Dollar.

Der IT-Konzern Apple , dessen Aktien um 1,76 Prozent stiegen, arbeitet laut Medienberichten verstärkt am Ausbau seiner intelligenten Sprachassistenz Siri und will mit einer eigenen Lautsprecher-Box Amazons Echo Konkurrenz machen. Dafür wolle der iPhone-Konzern Siri für andere App-Entwickler öffnen, berichtet "The Information" unter Berufung auf eine mit der Sache vertrauten Person. Unterdessen lehnte das indische Finanzministerium einen Antrag von Apple ab, eigene Läden im Land zu eröffnen.

HPE SPALTET DIENSTLEISTUNGSGESCHÄFT AB

Hewlett Packard Enterprise (HPE) legten im S&P 500 um 6,77 Prozent zu. Der IT-Konzern spaltet sein Dienstleistungsgeschäft für Unternehmen ab und konzentriert sich künftig vor allem auf das Server-Geschäft. Die Service-Sparte soll mit dem Unternehmen Computer Sciences verschmolzen werden, dessen Aktienkurs um 42,08 Prozent hochsprang.

Die Alibaba-Papiere büßten dagegen 6,82 Prozent ein. Wie die chinesische Online-Handelsplattform einräumte, untersucht die US-Börsenregulierungsbehörde SEC die Bilanzierungspraktiken des Unternehmens.

EUROKURS GIBT GEWINNE GRÖSSTENTEILS WIEDER AB

Der Eurokurs gab zur Schlussglocke an der Wall Street wieder einen Teil seiner im US-Handel angesammelten Gewinne ab und kostete zuletzt 1,1152 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1146 (Dienstag: 1,1168) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8972 (0,8954) Euro. Am US-Rentenmarkt verloren zehnjährige Anleihen 2/32 Punkte auf 97 24/32 Punkte und rentierten mit 1,87 Prozent./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

25.05.2016

Aktien New York Schluss: Gewinne - Mögliche Zinserhöhung verliert an Schrecken

NEW YORK (dpa-AFX) - Erneut haben positive Daten vom US-Häusermarkt sowie der fortgesetzte Ölpreisanstieg für Optimismus an der Wall Street gesorgt. Eine womöglich bereits in Kürze anstehende nächste Leitzinserhöhung verliere an Schrecken, nachdem die Konjunkturdaten der weltweit größten Volkswirtschaft in jüngster Zeit zunehmend Anlass zur Hoffnung auf eine allmählich immer besser laufende Wirtschaft gäben, hieß es von Experten.

Der Dow Jones Industrial , der bereits am Vortag spürbar zugelegt hatte, gewann am Mittwoch weitere 0,82 Prozent auf 17 851,51 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,70 Prozent auf 2090,54 Punkte vor und der Nasdaq-100-Index stieg um 0,72 Prozent auf 4476,43 Punkte.

Wie von der Aufsichtsbehörde FHFA bekannt gegeben wurde, hatte sich im März der Anstieg der Hauspreise stärker als erwartet fortgesetzt. Am Dienstag bereits hatte das Handelsministerium beeindruckende Zahlen zu den Neubauverkäufen im April veröffentlicht. Die Ölpreise stiegen am Mittwoch bis knapp unter die Marke von 50 US-Dollar. Die Rohöllagerbestände in den USA waren in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als erwartet. Allerdings liegen die Reserven trotz des Rückgangs weiter auf einem hohen Niveau./ck/he

25.05.2016

Aktien New York: Gewinne - Mögliche Zinserhöhung verliert an Schrecken

NEW YORK (dpa-AFX) - Erneut haben positive Daten vom US-Häusermarkt sowie der fortgesetzte Ölpreisanstieg für Optimismus an der Wall Street gesorgt. Eine womöglich bereits in Kürze anstehende nächste Leitzinserhöhung verliere an Schrecken, nachdem die Konjunkturdaten der weltweit größten Volkswirtschaft in jüngster Zeit zunehmend Anlass zur Hoffnung auf eine allmählich immer besser laufende Wirtschaft gäben, hieß es von Experten.

Der Dow Jones Industrial , der bereits am Vortag spürbar zugelegt hatte, gewann rund zwei Stunden vor dem Handelsschluss am Mittwoch weitere 0,95 Prozent auf 17 874,55 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,82 Prozent auf 2093,16 Punkte vor und der Nasdaq-100-Index stieg um 0,93 Prozent auf 4485,77 Punkte.

Wie noch vor Börsenstart von der Aufsichtsbehörde FHFA bekannt gegeben wurde, hatte sich im März der Anstieg der Hauspreise stärker als erwartet fortgesetzt. Am Vortag hatte das Handelsministerium beeindruckende Zahlen zu den Neubauverkäufen im April veröffentlicht. Diese waren mit plus 16,6 Prozent im Monatsvergleich so kräftig gestiegen wie zuletzt vor gut 24 Jahren.

Die Ölpreise stiegen wegen der Aussicht auf sinkende US-Ölreserven knapp unter die Marke von 50 US-Dollar. Zudem waren die Rohöllagerbestände in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als erwartet. Allerdings liegen die US-Ölreserven trotz des Rückgangs weiter auf einem hohen Niveau.

Unter den Einzelwerten an der Wall Street hatten erneut die Aktien von Banken und Versicherern die Nase vorn, denn sie würden besonders von einer Leitzinsanhebung profitieren, zu der es womöglich noch im Juni kommt. Im Dow waren wie bereits am Vortag die beiden Bankaktien Goldman Sachs und JPMorgan besonders gefragt. An der Index-Spitze stiegen die Goldman-Papiere um 2,46 Prozent. JPMorgan gewannen 1,70 Prozent. Citigroup legten im S&P 100 um 2,33 Prozent zu.

Die Aktien von Monsanto blieben weiter im Fokus, nachdem der US-Saatguthersteller tags zuvor die Kaufofferte des Leverkusener Bayer-Konzerns in Höhe von 122 Dollar je Aktie in bar als zu niedrig abgelehnt hatte. Die Monsanto-Anleger reagierten erneut verhalten vorsichtig: Die Titel gewannen weitere 1,58 Prozent auf nun 111,03 Dollar.

Der IT-Konzern Apple , dessen Aktien um 1,66 Prozent stiegen, arbeitet laut Medienberichten verstärkt am Ausbau seiner intelligenten Sprachassistenz Siri und will mit einer eigenen Lautsprecher-Box Amazons Echo Konkurrenz machen. Dafür wolle der iPhone-Konzern Siri für andere App-Entwickler öffnen, berichtet "The Information" unter Berufung auf eine mit der Sache vertrauten Person. Unterdessen lehnte das indische Finanzministerium einen Antrag von Apple ab, eigene Läden im Land zu eröffnen.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) legten im S&P 500 um 6,58 Prozent zu. Der IT-Konzern spaltet sein Dienstleistungsgeschäft für Unternehmen ab und konzentriert sich künftig vor allem auf das Server-Geschäft. Die Service-Sparte soll mit dem Unternehmen Computer Sciences Corp (CSC) verschmolzen werden. Dessen Aktienkurs sprang um mehr als ein Drittel nach oben.

Alibaba-Papiere büßten dagegen 5,70 Prozent ein. Wie die chinesische Online-Handelsplattform einräumte, untersucht die US-Börsenregulierungsbehörde SEC die Bilanzierungspraktiken des Unternehmens./ck//he

25.05.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf höchstem Stand seit April

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einigung auf ein neues Griechenland-Paket hat den Dax am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Ende April gehievt. Zudem sorgte ein verbessertes Ifo-Geschäftsklima für gute Laune. Am Ende zog der deutsche Leitindex um 1,47 Prozent auf 10 205,21 Punkte an.

Bereits am Vortag hatte der Dax nach rund zwei Handelswochen erstmals wieder über der Marke von 10 000 Punkten geschlossen. Der zuletzt ungewöhnlich starke Richtungswechsel des Marktes nach oben sei ein positives Zeichen, kommentierte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin "Index-Radar".

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg um 0,55 Prozent auf 20 638,62 Zähler, und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,62 Prozent auf 1684,22 Punkte.

ATHEN ERHÄLT MEHR ALS 10 MILLIARDEN EURO

Erleichterung herrschte darüber, dass sich die Eurogruppe auf ein Griechenland-Paket verständigt hatte. Nach einem monatelangem Tauziehen beschlossen die Europartner eine neue Auszahlung von 10,3 Milliarden Euro an das pleitebedrohte Land.

Hierzulande hat sich laut dem Ifo-Geschäftsklima-Index die Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich sowie auf breiter Front aufgehellt und war auf den höchsten Stand des bisherigen Jahres gestiegen. Sowohl die Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr als auch die Bewertung der aktuellen Lage verbesserten sich.

BANKAKTIEN ZIEHEN AN

Zu den Favoriten im Dax zählten die Papiere der Deutschen Bank . Im Einklang mit dem allgemein starken europäischen Bankensektor zogen die Anteilsscheine um rund dreieinhalb Prozent an. Dabei profitierten sie auch von einem positiven Kommentar der US-Bank JPMorgan. Grundsätzlich wertete ein Händler das steigende Zinsniveau in Erwartung weiterer Leitzinserhöhungen in den USA als positiv für die Branche.

Auf ihrem seit Anfang April nahezu ungebrochenen Erholungskurs hatten die vom Abgasskandal gebeutelten Volkswagen-Vorzüge (VW) zeitweise ein Jahreshoch bei 135,60 Euro erreicht. Zum Handelsschluss notierten die Papiere 0,67 Prozent im Plus bei 134,30 Euro.

STADA AN DER MDAX-SPITZE

Zudem standen Bayer-Aktien nach der Ablehnung des Übernahmeangebots für den US-Saatguthersteller Monsanto weiter im Fokus. Die Papiere der Leverkusener hatten zunächst an ihre Erholungsbewegung vom Vortag angeknüpft, bevor die Gewinne nach und nach abbröckelten. Letztlich schlossen die Anteilsscheine unverändert. Im Handelsverlauf hatten Börsianern zufolge immer mehr Sorgen die Oberhand gewonnen, dass Bayer beim Kaufpreis deutlich nachbessern müsse. Tags zuvor hatten die Amerikaner das bisherige Angebot als zu niedrig zurückgewiesen.

An der MDax-Spitze schnellten die Papiere von Stada um knapp 9 Prozent nach oben. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, wonach der Arzneimittelhersteller mit dem Investor CVC Capital über eine Übernahme verhandele.

GEWINNE AUCH IN PARIS, LONDON UND NEW YORK

Der EuroStoxx 50 zog um 1,71 Prozent auf 3061,60 Punkten an. Für den Pariser CAC-40-Index ging es um gut 1 Prozent aufwärts. In London legte der FTSE 100 etwas weniger deutlich zu. Der Dow Jones Industrial in New York stand zum Handelsschluss in Europa knapp 1 Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 0,07 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,05 Prozent auf 142,17 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,20 Prozent auf 163,87 Punkte zu. Der Euro fiel: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1146 (Dienstag: 1,1168) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8972 (0,8954) Euro./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

25.05.2016

Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf höchstem Stand seit April - Griechenland-Paket

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einigung auf ein neues Griechenland-Paket hat den Dax am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Ende April gehievt. Zudem sorgte ein verbessertes Ifo-Geschäftsklima für gute Laune. Am Ende zog der deutsche Leitindex um 1,47 Prozent auf 10 205,21 Punkte an.

Bereits am Vortag hatte der Dax nach rund zwei Handelswochen erstmals wieder über der Marke von 10 000 Punkten geschlossen. Der zuletzt ungewöhnlich starke Richtungswechsel des Marktes nach oben sei ein positives Zeichen, kommentierte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg um 0,55 Prozent auf 20 638,62 Zähler und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,62 Prozent auf 1684,22 Punkte./la/he

25.05.2016

ROUNDUP/Aktien New York: Gewinne - Mögliche Zinserhöhung verliert an Schrecken

NEW YORK (dpa-AFX) - Erneut haben positive Daten vom US-Häusermarkt sowie der fortgesetzte Ölpreisanstieg für Optimismus an der Wall Street gesorgt. Eine womöglich bereits in Kürze anstehende nächste Leitzinserhöhung verliere an Schrecken, nachdem die Konjunkturdaten der weltweit größten Volkswirtschaft in jüngster Zeit zunehmend Anlass zur Hoffnung auf eine allmählich immer besser laufende Wirtschaft gäben, hieß es.

Der Dow Jones Industrial , der bereits am Vortag spürbar zugelegt hatte, gewann am Mittwoch weitere 0,90 Prozent auf 17 866,27 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,81 Prozent auf 2092,83 Punkte vor, und der Nasdaq-100-Index stieg um 0,64 Prozent auf 4472,83 Punkte. Erneut hatten unter den Einzelwerten wieder die Aktien von Banken und Versicherern die Nase vorn, denn sie würden besonders von einer Leitzinsanhebung profitieren, zu der es womöglich noch im Juni kommen könnte.

Wie noch vor Börsenstart von der Aufsichtsbehörde FHFA bekannt gegeben wurde, hatte sich im März der Anstieg der Hauspreise stärker als erwartet fortgesetzt. Am Vortag hatte das Handelsministerium beeindruckende Zahlen zu den Neubauverkäufen im April veröffentlicht. Diese waren mit plus 16,6 Prozent im Monatsvergleich so kräftig gestiegen wie zuletzt vor gut 24 Jahren.

Die Ölpreise stiegen wegen der Aussicht auf sinkende US-Ölreserven knapp unter die Marke von 50 US-Dollar.

Im Dow waren erneut die beiden Bankaktien Goldman Sachs und JPMorgan besonders gefragt. Sie legten an der Index-Spitze um jeweils etwas mehr als 2,5 Prozent zu. Morgan Stanley und Bank of America gewannen im S&P-100-Index jeweils rund 3 Prozent. Auch Versicherer wie American International Group (AIG) , Metlife oder Prudential profitierten von der Aussicht auf die erste Zinsanhebung in diesem Jahr und stiegen um 1,1 bis 2,2 Prozent.

Die Aktien von Monsanto blieben weiter im Fokus, nachdem der US-Saatguthersteller tags zuvor die Kaufofferte des Leverkusener Bayer-Konzerns als zu niedrig abgelehnt hatte. Bayer bietet weiterhin je Monsanto-Aktie 122 US-Dollar in bar. Es deutet aber nun einiges darauf hin, dass nachgebessert werden muss. Die Monsanto-Anleger reagierten aber weiterhin verhalten vorsichtig: Die Titel gewannen weitere knapp 3 Proeznt auf nun 112,55 Dollar.

Apple arbeitet laut Medienberichten verstärkt am Ausbau seiner intelligenten Sprachassistentin Siri und will mit einer eigenen Lautsprecher-Box Amazons Echo Konkurrenz machen. Dafür wolle der iPhone-Konzern Siri für andere App-Entwickler öffnen, berichtet "The Information" unter Berufung auf eine mit der Sache vertrauten Person. Unterdessen hat das indische Finanzministerium einen Antrag von Apple abgelehnt, eigene Läden im Land zu eröffnen. Apple-Papiere gewannen 1,05 Prozent.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) sprangen im S&P 500 um knapp 10 Prozent hoch. Der IT-Konzern spaltet sein Dienstleistungsgeschäft für Unternehmen ab und konzentriert sich künftig vor allem auf das Server-Geschäft. Die Service-Sparte soll mit dem Unternehmen Computer Sciences Corp (CSC) verschmolzen werden.

Alibaba-Aktien büßten dagegen rund 4 Prozent ein. Wie die chinesische Online-Handelsplattform einräumte, untersucht die US-Börsenregulierungsbehörde SEC die Bilanzierungspraktiken des Unternehmens./ck/he

26.05.2016

Juncker zu Erdogan-Drohungen: 'Sie werden keinerlei Effekt haben'

ISE-SHIMA/ISTANBUL (dpa-AFX) - Im Streit um die Visumfreiheit für Türken hält EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Drohungen des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan für wirkungslos. "Drohungen sind nicht die besten diplomatischen Instrumente, die man anwenden kann", sagte Juncker am Donnerstag beim G7-Gipfel im japanischen Ise-Shima. "Sie werden keinerlei Effekt haben." Die EU erwarte, dass die Türkei sich an ihre Verpflichtungen halte.

Erdogan hatte einen Bruch der Abmachungen mit der EU angedroht. Er sagte am Dienstag, ohne Fortschritte bei der Visumfreiheit werde er ein bereits 2013 mit der EU vereinbartes Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen zum 1. Juni platzen lassen./cy/hm/DP/men

26.05.2016

Britische Wirtschaft verliert wie erwartet an Schwung

LONDON (dpa-AFX) - Das Wirtschaftswachstum in Großbritannien hat im ersten Quartal wie erwartet an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe in den Monaten Januar bis März um 0,4 Prozent zum Vorquartal zugelegt, teilte das Statistikamt ONS am Donnerstag laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im vierten Quartal 2015 war die britische Wirtschaft um 0,6 Prozent gewachsen.

Im Jahresvergleich legte das BIP im Auftaktquartal um revidierte 2,0 Prozent zu. Zunächst war hier ein Anstieg von 2,1 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten mit der Bestätigung der ersten Schätzung gerechnet.

Gestützt wurde das Wirtschaftswachstum durch einen gestiegenen privaten Konsum. Im ersten Quartal legte er um 0,7 Prozent zum Vorquartal zu. Dies ist das höchste Tempo seit einem Jahr. Exporte und Investitionen gingen hingegen zurück.

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien gilt angesichts eines möglichen Austritts des Landes aus der Europäischen Union (EU) als unsicher. Am 23. Juni findet das Referendum über den Verbleib des Landes in der EU statt. Viele Ökonomen fürchten gravierende Auswirkungen bei einem Austritt./jsl/stb

26.05.2016

Pariser Regierung: 'Verbesserungen' an Arbeitsmarktreform möglich

PARIS (dpa-AFX) - Angesichts der Proteste gegen ihre Arbeitsmarktreform hat Frankreichs Regierung mögliche Nachbesserungen am Gesetzestext angedeutet. "Es kann immer Veränderungen, Verbesserungen geben", sagte Premierminister Manuel Valls am Donnerstag im Sender BFMTV. Es sei aber außer Frage, die Philosophie des Textes zu ändern. Der Streit um die Reform hat sich zu einem der härtesten politischen Konflikte der vergangenen Jahre in Frankreich entwickelt. Seit Monaten protestieren Gewerkschaften gegen die Regierungspläne, die das Arbeitsrecht flexibler machen sollen, um Unternehmen die Schaffung von Jobs zu erleichtern./sku/DP/stk

26.05.2016

Spaniens Wirtschaft wächst weiter kräftig

MADRID (dpa-AFX) - Die spanische Wirtschaft setzt ihren kräftigen Aufschwung fort. Im ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um 0,8 Prozent, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt.

Damit hat die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone das Wachstumstempo der vergangenen Quartale gehalten. Seit dem dritten Quartal 2015 legte die Wirtschaftsleistung um jeweils 0,8 Prozent pro Quartal zu. Zuvor hatte Spanien im zweiten Quartal 2015 mit 1,0 Prozent das höchste Wachstumstempo seit 2007 erreicht.

Im Jahresvergleich wuchs die spanische Wirtschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres um 3,4 Prozent. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt. Im vierten Quartal des Vorjahres war die spanische Wirtschaft noch um 3,5 Prozent gewachsen.

Spanien gehört derzeit zu den wachstumsstärksten Ländern der Eurozone. Ökonomen erklären die starke Konjunkturerholung unter anderem mit Reformen etwa auf dem Arbeitsmarkt. Daneben profitiert Spanien von der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB)./jsl/stk

26.05.2016

Valls: Blockaden können französischer Wirtschaft schaden

PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Premierminister Manuel Valls hat die Blockaden von Treibstoffdepots durch Gewerkschafter als "unverantwortlich" kritisiert. "Diese Situation kann unserer Wirtschaft schaden", sagte er am Donnerstag im Sender BFMTV. Er versprach, dass die Regierung weiterhin Blockaden räumen werde. Die Protestaktionen der Gewerkschaft CGT gegen eine Arbeitsmarktreform der Regierung hatten in den vergangenen Tagen zu Versorgungsengpässen an vielen Zapfsäulen geführt. Laut Valls sitzen 20 bis 30 Prozent der französischen Tankstellen auf dem Trockenen oder haben Schwierigkeiten.

Im besonders betroffenen Nordwesten hatte sich die Versorgungslage nach Angaben der Behörden zuletzt etwas entspannt. Die zuständige Präfektur kündigte am Mittwochabend an, dass die Treibstoff-Rationierungen dort aufgehoben werden sollten. Autofahrer durften in der Region seit einigen Tagen nur eine begrenzte Menge Benzin oder Diesel tanken./sku/DP/stk

26.05.2016

Französische Demonstranten errichten neue Blockaden

PARIS (dpa-AFX) - Französische Gewerkschafter haben ihre Proteste gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform mit Straßenblockaden an Treibstoffdepots fortgesetzt. Behörden und Medien berichteten am Donnerstagmorgen von Aktionen in Brest, Rennes und in der Normandie. Nach tagelangen Streiks und Blockaden, die Versorgungsengpässe an vielen Tankstellen ausgelöst haben, wollen die Gegner des Gesetzes mit einem neuen nationalen Aktionstag den Druck auf die Regierung erhöhen.

In Paris und zahlreichen weiteren Städten sind Kundgebungen angekündigt, auch im Bahnverkehr und am Flughafen Paris-Orly sind wegen Streiks Störungen zu erwarten. Die Gewerkschaft CGT hat auch Streiks in Atomkraftwerken angekündigt./sku/DP/stk

26.05.2016

Weil: Integration der Flüchtlinge in Arbeitsmarkt bleibt Stückwerk

HANNOVER (dpa-AFX) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat vor übertriebenen Erwartungen an das geplante Integrationsgesetz gewarnt. Die Integration in den Arbeitsmarkt werde Stückwerk bleiben, sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Das neue Gesetz lasse geduldete Flüchtlinge bei den Fördermöglichkeiten außen vor. "Ich habe ja nichts dagegen, dass anerkannte Asylbewerber möglichst schnell Förderung bekommen, aber dass die Geduldeten erst nach sechs Jahren berufsfördernde Maßnahmen bekommen sollen, geht an der Realität einfach vorbei", sagte Weil. "Der Bund hängt einer Illusion nach, wenn er glaubt, diese Menschen würden dadurch schnell aus Deutschland weggehen."

In dem vom Bundeskabinett am Mittwoch auf den Weg gebrachten Gesetzespaket ist eine verbesserte Förderung für Flüchtlinge vorgesehen, vor allem beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Enthalten sind aber auch zahlreiche Verschärfungen, etwa Leistungskürzungen bei einer Verweigerung von Integrationsangeboten./tst/DP/stk

26.05.2016

Putin zu Streit mit EU: Keine Seite kann das Spiel monopolisieren

ATHEN (dpa-AFX) - Einen Tag vor seinem Besuch in Griechenland hat sich der russische Präsident Wladimir Putin optimistisch darüber geäußert, dass die Probleme in den Beziehungen Russlands zur EU gelöst werden können. Dazu aber müsste "die falsche Logik über Bord geworfen werden, dass eine Seite das Spiel monopolisieren kann", sagte Putin der konservativen Athener Zeitung "Kathimerini" (Donnerstag). Nach den Ereignissen in der Ukraine müsse man die nötigen Schlüsse daraus ziehen und den Aufbau einer Zone der Kooperation vom Atlantik bis zum Pazifik starten, meinte Putin weiter.

Russland habe weiter Interesse an Gaslieferungen durch eine Pipeline, die russisches Erdgas über Griechenland nach Italien fördern würde. Russische Unternehmen können sich an den geplanten Privatisierungen der griechischen Bahnen und des Hafens von Thessaloniki beteiligen, meinte Putin weiter.

Am Freitagnachmittag wird Putin zu Gesprächen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras in Athen erwartet. Am Samstag wird Putin zur Autonomen Mönchsrepublik Berg Athos reisen. Sie gilt als Hochburg des orthodoxen Christentums. Putin werde ein überwiegend von Russen bewohnte Kloster besuchen, hieß es aus Regierungskreisen in Athen./tt/DP/stk

26.05.2016

China warnt: G7-Gruppe soll sich aus Inselstreit heraushalten

ISE-SHIMA (dpa-AFX) - China hat die sieben großen Industrienationen aufgefordert, sich aus seinen Inselstreitigkeiten im Südchinesischen Meer herauszuhalten. "Um nicht überflüssig zu werden und sogar den Frieden und die Stabilität in der Welt negativ zu beeinflussen, sollte sich die G7 um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen und Konflikte anzufachen", schrieb die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag zum Auftakt des G7-Gipfel im japanischen Ise-Shima.

Der Kommentar reagierte auf die Pläne der G7, Position zu den Territorialstreitigkeiten zu beziehen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus diplomatischen Kreisen erfuhr, soll die Erklärung die Bedeutung einer "friedlichen" Beilegung der Dispute betonen. Sie decke sich weitgehend mit der Stellungnahme der G7-Außenminister im April, die heftigen Protest in Peking ausgelöst hatte.

Ohne China namentlich zu erwähnen, lehnt die G7 darin entschieden jegliche "einschüchterende, zwangsweise oder provokative einseitige Maßnahmen" ab, die den Status quo verändern und Spannungen erhöhen könnten. China erhebt fast auf das gesamte Südchinesische Meer Anspruch und streitet sich mit den Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam und Taiwan um die fisch- und rohstoffreichen Gewässer. Peking schüttete unter anderem künstliche Inseln auf und legte Landebahnen sowie Militäranlagen an, um seine Ansprüche zu untermauern./lw/DP/stk

26.05.2016

EU-Parlamentspräsident rät Europäern zu mehr Optimismus

BERLIN (dpa-AFX) - Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), hat der kriselnden EU zu mehr Optimismus und Tatkraft geraten. Die Gemeinschaft stecke in einer existenziellen Krise, sagte Schulz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Wegen der Euro-Krise und der Flüchtlingskrise sei heutzutage für viele Menschen das Ende der Europäischen Union denkbar und habe seinen Schrecken verloren. "Es gibt heute eine Menge an Politikern, die das propagieren und damit Wahlen gewinnen. Das ist furchtbar", kritisierte Schulz mit Verweis auf wachsende rechtspopulistische Parteien in einigen EU-Staaten.

Europa solle aber mit Optimismus in die Zukunft schauen, "weil wir stark genug sind, die Dinge ökonomisch, ökologisch und sozial zu bewältigen". Die EU-Länder müssten sich um Lösungen in der Flüchtlingskrise bemühen und etwa die beschlossene Umverteilung von 160 000 Flüchtlingen endlich umsetzen. Schulz warnte, sonst würden rechte Parteien weiter gestärkt: "Die ungelöste Flüchtlingskrise ist ein willkommenes Instrument für die Konjunkturritter der Angst."/ro/DP/stk

26.05.2016

AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte preschen vor dank Juncker, Metallpreisen und Goldman

FRANKFURT (dpa-AFX) - Europas Politiker machen der Stahlindustrie weiter Mut und die Metallpreise steigen: Stahlwerte zählen daraufhin am Donnerstag in Europa zu den großen Gewinnern am Aktienmarkt. Die Europäische Union will sich stärker gegen billige Stahlprodukte aus China schützen, die unter Preis auf den Markt geworfen werden. Zudem steigen die Rohstoff- und Metallpreise. Hinzu kommt eine positive Analystenstudie von Goldman Sachs.

Thyssenkrupp-Papiere erklommen mit plus 3,24 Prozent die Dax-Spitze, die Aktien von Salzgitter verteuerten sich als bester Wert im MDax der mittelgroßen Aktienwerte um 3,67 Prozent. Der europaweite Branchenindex Stoxx 600 Basic Resources - der Stahlwerte wie ArcelorMittal und Voestalpine enthält - führte mit plus 2,34 Prozent die Sektorübersicht in Europa an. ArcelorMittal-Titel gewannen fast 8 Prozent.

GOLDMAN BESONDERS OPTIMISTISCH FÜR ARCELORMITTAL

Analyst Stephen Benson von der US-Investmentbank Goldman Sachs hob in einer Branchenstudie sein Kursziel für die ArcelorMittal-Aktien von 5,40 auf 5,60 Euro an und bekräftigte die Papiere auf der "Conviction Buy List". Er hob seine Gewinnerwartung wegen der jüngsten Entwicklung der Stahlpreise etwas an. Der jüngste Kursrückgang nach der Zahlenveröffentlichung eröffnet aus seiner Sicht eine attraktive Einstiegsgelegenheit. Thyssenkrupp ließ er auf "Neutral".

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte unterdessen auf dem Gipfel der sieben großen Industrienationen (G7) im japanischen Ise-Shima, dass die globalen Überkapazitäten im Stahlbereich eine große Sorge für die Europäer sind. "Wir haben klar gemacht, dass wir unsere Schutzmechanismen im Handel ausweiten werden", sagte Juncker. Einem Händler zufolge ist der erwartete Rückenwind von der Politik zwar nicht neu, aber ein Zeichen das was passiert. Andere Händler verwiesen zudem auf die steigenden Rohstoffpreise auch für Metalle, die die Aktien an ihre jüngsten Gewinne anknüpfen lasse./fat/stb

26.05.2016

ANALYSE: Goldman verspricht Aktionären von Munich Re bessere Zeiten

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs verspricht den Anteilseignern von Munich Re nach einer vergleichsweise schwachen Kursentwicklung bessere Zeiten. Analyst In-Yong Hwang strich in einer am Donnerstag vorgelegten Studie seine Verkaufsempfehlung für die Aktie des Rückversicherers und rät nun zum Kauf. Das von 174 auf 200 Euro angehobene Kursziel liegt fast 19 Prozent über dem aktuellen Bewertungsniveau.

In den vergangenen beiden Monaten sei die Aktie wegen einer Gewinnwarnung dem europäischen Branchenindex hinterher gehinkt, erinnerte der Experte. Nun sollte sich der Fokus von den nach unten angepassten Gewinnerwartungen des Marktes aber wieder in Richtung der Kapitalerträge verschieben.

In-Yong Hwang rechnet dank der guten Kapitalausstattung und des Potenzials der Erstversicherungstochter Ergo mit einer nachhaltig attraktiven Rendite im derzeitigen Niedrigzins-Umfeld. Daher hob er auch seine Gewinnschätzungen an. Anfang Juni sollte Ergo die neue Unternehmensstrategie vorstellen, betonte der Experte. Davon verspreche er sich ein klareres Bild der Ergebnisaussichten sowie der nur begrenzten Risiken im deutschen Lebensversicherungsgeschäft.

Zudem biete der im April 2017 anstehende Chefwechsel die Gelegenheit, das Kapitalmanagement zu überdenken, so der Experte weiter. Eine signifikante Ausschüttung überschüssigen Kapitals dürfte sich positiv auf die Unternehmensgewinne auswirken.

Bei Aktien mit der Einstufung "Buy" rechnet Goldman Sachs auf dem aktuellen Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Unternehmen aus der gleichen Branche mit einem hohen Renditepotenzial./gl/stb

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

25.05.2016

AKTIE IM FOKUS 3: Bayer schließen unverändert - Angst vor teurer Übernahme

(neu: Schlusskurse und Fondsmanager Veritas Investment)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die von den Monsanto-Übernahmeplänen bereits schwer in Mitleidenschaft genommenen Bayer-Aktien haben am Mittwoch nach einem bewegten Auf und Ab letztlich unverändert geschlossen. Mit 87,15 Euro gingen die Papiere auf dem gleichen Niveau wie am Vortag aus dem Handel und gehörten damit zu den schwächsten Werten im freundlichen Dax, der mit einem Gewinn von 1,47 Prozent den Tag beendete.

Zeitweilig hatten die Bayer-Aktien um mehr als ein Prozent nachgegeben, nachdem sie zu Handelsbeginn um rund 3 Prozent angesprungen waren. Am Morgen hätten die Marktteilnehmer noch erwartet, dass der Deal nahe des jüngsten Angebots von 122 US-Dollar pro Aktie durchgehen könnte und Bayer nicht viel mehr als 3 oder 4 US-Dollar nachlegen müsse, erläutert Fondsmanager Christian Riemann von Veritas Investment. "Im Laufe des Tages allerdings machte sich die Befürchtung breit, dass Bayer deutlich mehr als 130 US-Dollar zahlen muss", sagt der Experte für europäische Aktien.

'BAYER WIRD MIT SPITZEM BLEISTIFT RECHNEN'

Am Dienstag hatte sich der Wert der Aktien zwar um 3,23 Prozent erholt, damit aber nur einen kleinen Teil des zuvor steilen Kursrutsches wettgemacht. Monsanto hatte zwar das bisherige Angebot von Bayer in Höhe von insgesamt rund 55 Milliarden Euro als finanziell unzureichend abgelehnt. Allerdings ist der Verwaltungsrat offen für konstruktive Gespräche.

Damit gilt die Wahrscheinlichkeit einer nachgebesserten Offerte als hoch. Bayer und Monsanto könnten in den nun anstehenden Verhandlungen die Schmerzgrenzen austesten. Nach Einschätzung von Analysten hat das Team um den neuen Bayer-Chef Werner Baumann die Tür für ein höheres Gebot nicht von vornherein geschlossen. "Aber Bayer wird mit spitzem Bleistift rechnen, am Ende muss sich der Zukauf rechnen", ist Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) überzeugt.

'BAYER HAT SICH AN DER ÜBERNAHMEIDEE FESTGEBISSEN'

Nach Auffassung von Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner hat sich die Bayer AG an der Übernahmeidee festgebissen. Damit werde die ohnehin bisher größte Firmenübernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte langsam zu einer der Superlativen. Dies könnte auf eine Kapitalerhöhung hinauslaufen und somit den Aktienkurs vorerst weiter unter Druck halten, schätzt er.

Nach der Bestätigung der Übernahmepläne waren die Bayer-Aktien bereits bis auf 83,45 Euro gefallen - der niedrigste Kurs seit Mitte September 2013. Damit waren die Papiere in einem Monat um mehr als 17 Prozent eingebrochen. Im Jahr 2016 zählt Bayer nunmehr zu den schwächsten Dax-Werten.

ANALYST: AUFWÄRTSPOTENZIAL FÜR AKTIEN BEGRENZT

Analyst Bernhard Weininger von Independent Research schätzt, dass die bestehenden Unsicherheiten in diesem Zusammenhang sowie die mögliche Kapitalerhöhung vorerst das Aufwärtspotenzial für die Bayer-Aktie begrenzen.

Andere Analysten äußerten sich etwas zuversichtlicher. Monsanto sehe die strategischen Vorteile der Fusion, schrieb DZ-Bank-Experte Peter Spengler. Der Vorstoß von Bayer sei nicht unwillkommen oder feindlich. Aus Spenglers Sicht könnte eine Angebotserhöhung um 10 Prozent noch von den Rating-Agenturen akzeptiert werden. In dem Bereich könnte nach seiner Rechnung auch die Gewinnschwelle aus den erwarteten Synergien liegen./fat/la/stw/mzs/he

25.05.2016

AKTIE IM FOKUS 2: Bayer drehen ins Minus - Höheres Gebot für Monsanto befürchtet

(neu: Aktien ins Minus gedreht, DSW, Independent Research)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die von den Monsanto-Übernahmeplänen bereits schwer in Mitleidenschaft gezogenen Bayer-Aktien haben am Mittwoch ins Minus gedreht. Im Handelsverlauf gewannen Börsianern zufolge immer mehr Sorgen die Oberhand, dass die Leverkusener beim Kaufpreis deutlich nachbessern müssen. Tags zuvor hatten die Amerikaner das bisherige Angebot als zu niedrig abgelehnt.

Am Nachmittag stand der Kurs der Bayer-Papiere 0,15 Prozent tiefer bei 87,02 Euro, nachdem er zu Handelsbeginn noch um rund 3 Prozent angesprungen war. Am Dienstag hatte sich der Wert der Aktien zwar um 3,23 Prozent erholt, damit aber nur einen kleinen Teil des zuvor steilen Kursrutsches wettgemacht.

'BAYER WIRD MIT SPITZEM BLEISTIFT RECHNEN'

Monsanto hatte zwar das bisherige Angebot von Bayer in Höhe von 55 Milliarden Euro als finanziell unzureichend abgelehnt. Allerdings ist der Verwaltungsrat offen für konstruktive Gespräche.

Damit gilt die Wahrscheinlichkeit einer nachgebesserten Offerte als hoch. Bayer und Monsanto könnten in den nun anstehenden Verhandlungen die Schmerzgrenzen austesten. Nach Einschätzung von Analysten hat das Team um den neuen Bayer-Chef Werner Baumann die Tür für ein höheres Gebot nicht von vornherein geschlossen. "Aber Bayer wird mit spitzem Bleistift rechnen, am Ende muss sich der Zukauf rechnen", ist Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) überzeugt.

'BAYER HAT SICH AN DER ÜBERNAHMEIDEE FESTGEBISSEN'

Nach Auffassung von Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner hat sich die Bayer AG an der Übernahmeidee festgebissen. Damit werde die ohnehin bisher größte Firmenübernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte langsam zu einer der Superlativen. Dies könnte auf eine potentielle Kapitalerhöhung hinauslaufen und somit den Aktienkurs vorerst weiter unter Druck halten, schätzt er.

Nach der Bestätigung der Übernahmepläne waren die Bayer-Aktien bereits bis auf 83,45 Euro gefallen - der niedrigste Kurs seit Mitte September 2013. Damit waren die Papiere in einem Monat um mehr als 17 Prozent eingebrochen. Im Jahr 2016 zählt Bayer nunmehr zu den schwächsten Dax-Werten.

ANALYST: AUFWÄRTSPOTENZIAL FÜR AKTIEN BEGRENZT

Analyst Bernhard Weininger von Independent Research schätzt, dass die bestehenden Unsicherheiten in diesem Zusammenhang sowie die mögliche Kapitalerhöhung vorerst das Aufwärtspotenzial für die Bayer-Aktie begrenzen.

Andere Analysten äußerten sich etwas zuversichtlicher. Monsanto sehe die strategischen Vorteile der Fusion, schrieb DZ-Bank-Experte Peter Spengler. Der Vorstoß von Bayer sei nicht unwillkommen oder feindlich. Aus Spenglers Sicht könnte eine Angebotserhöhung um 10 Prozent noch von den Rating-Agenturen akzeptiert werden. In dem Bereich könnte nach seiner Rechnung auch die Gewinnschwelle aus den erwarteten Synergien liegen./la/stw

25.05.2016

ANALYSE-FLASH: Baader Bank hebt Ziel für TAG Immobilien auf 12,40 Euro - 'Hold'

MÜNCHEN (dpa-AFX Broker) - Die Baader Bank hat das Kursziel für TAG Immobilien von 10,00 auf 12,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Immobilienunternehmen habe einerseits für das erstes Quartal über starke operative Resultate berichtet und die Aussichten für die Entwicklung der operativen Ergebniskennziffer FFO (Funds from Operations) seien solide, schrieb Analyst Andre Remke in einer Studie vom Mittwoch. Andererseits sei die Bewertung des Substanzwertes ausgereizt. Das Renditepotenzial der Aktie liege unter 10 Prozent./mzs/mis

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25.05.2016

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux senkt Salzgitter auf 'Hold' - Ziel 27 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Salzgitter AG von "Buy" auf "Hold" abgestuft, aber das Kursziel auf 27 Euro belassen. Analyst Rochus Brauneiser verwies in einer Studie vom Mittwoch auf das begrenzte Aufwärtspotenzial für die Aktie des Stahlkonzerns. Sein Kursziel habe er wegen Pensionsrückstellungen und der gestiegenen Unsicherheiten um den Ausblick für EU-Stahl trotz nun positiverer Gewinnerwartungen nicht geändert./mzs/gl

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25.05.2016

ANALYSE-FLASH: Lampe hebt Ziel für Südzucker auf 24 Euro - 'Kaufen'

DÜSSELDORF (dpa-AFX Broker) - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Südzucker von 22 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Angesichts des vom Zuckerhersteller für das Geschäftsjahr 2016/17 angepeilten operativen Gewinns von 250 bis 350 Millionen Euro sollten Anleger mit dem Kauf der Aktie nicht mehr allzu lange warten, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Mittwoch. Gabriel erhöhte seine Gewinnprognose für 2017/18./ajx/edh

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25.05.2016

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Continental AG auf 205 Euro - 'Hold'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Continental von 220 auf 205 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Aktie des Autozulieferers und Reifenherstellers fehlten derzeit weiterhin die Kurstreiber, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Mittwoch. Eine Anhebung der Prognosen in nächster Zeit sowie eine positive Neubewertung der Aktie seien unwahrscheinlich./ajx/gl

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25.05.2016

ANALYSE-FLASH: Exane BNP hebt Ziel für Volkswagen-Vorzüge - 'Outperform'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Volkswagen-Vorzugsaktien von 155 auf 157 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Autobauer erhole sich langsam aber stetig vom Abgastest-Skandal schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Mittwoch. Die Verhandlung mit den US-Behörden liefen offenbar gut und die Zahlen für das erste Quartal sollten eine anziehende operative Dynamik zeigen. Er hob seine Gewinnschätzungen etwas an./mzs/gl

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25.05.2016

ANALYSE-FLASH: Equinet hebt Grenke auf 'Buy' und Ziel auf 200 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat die Aktien von Grenke von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 155 auf 200 Euro angehoben. Das Unternehmen sei ein Hauptnutznießer des Niedrigzinsumfelds, welches andauern dürfte, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Außerdem könnte Ende September der Aufstieg in den MDax erfolgen. Weitere Gründe für seine Kaufempfehlung seien eine erfolgreiche internationale Expansion sowie ein anhaltendes Gewinnwachstum je Aktie im zweistelligen Prozentbereich./ajx/mis

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dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser